Harry Martinson, Carl Ludwig Börne, Christian Morgenstern, Ferdinand Sauter, Eugène Labiche

 

De Zweedse dichter en schrijver Harry Martinson werd geboren op 6 mei 1904 in Jämshög in het zuidoosten van Zweden. Zie ook mijn blog van 6 mei 2007 en ook mijn blog van 6 mei 2008 en ook mijn blog van 6 mei 2009 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

 

The great trouble

 

Nature’s laws are already on the way
to stand us all against the wall.
That wall is law’s own nature.
It is missing an evangel.
That great trouble all of us must share.
Then it will be possible to bear.
The great trouble is to take great trouble.
That is what all of us must learn.

 

Amid all shoulds and should have beens
there is one must for all.
All must learn to take great trouble with the world.

 

Now that man has gotten power enough
to bring about the trouble of the world
the time is now
to heal the trouble of the world in time
before all nature has become
everybody’s troubled child.

 

This is called taking trouble in time.
True trouble
which sees in time to what it sees.

 

Vertaald door Stephen Klass en Carolyn Skantz


 

 

 

Harry Martinson (6 mei 1904 – 11 februari 1978)

 

 

 

De Duitse schrijver,  journalist en criticus Carl Ludwig Börne werd in Frankfurt geboren als Juda Löb Baruch op 6 mei 1786. Zie ook mijn blog van 6 mei 2009 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

Uit: Aus meinem Tagebuch

 

„Du närrisches weißes Buch, ich dachte nicht, dich je wieder zu sehen. Da bin ich, und jetzt plaudere ich wieder mit dir von alten und von neuen Sachen, und du hörst mich geduldig an und gibst mir recht wie immer.

Krank sein, gefangen und gefesselt schmachten und alles geduldig ertragen, bis der Tyrann müde geworden! Nein. Ein Mann von Ehre sollte sich schämen, krank zu sein länger als vier Wochen. Ich war es länger als ein Jahr. Wie lieben wir das Leben, das uns doch so wenig liebt und das wie ein gezähmtes wildes Tier seinen Herrn vergißt und hinausspringt ins Freie, sobald es den Käfig offen findet.

Und was gewinnt man dabei? Späte Leiden erfrischen die Seele nicht mehr. Es ist kein Gewitter, das den Durst der jugendglühenden Natur löscht – es ist der Herbstwind, der herabjagt, was noch grün an den Bäumen war; alles raschelt und ächzt wie die Brust eines Sterbenden, und die welke Erinnerung wird im Sturme zerstreut.

Einst in schönern Jahren … ich hatte mich einer Rose genaht und mich tief verwundet an ihren Dornen – da rettete eine Krankheit meine Seele. Und als ich aufstand, war auch die Natur genesen. Weggeschmolzen war der Schnee, mein Schmerz und der Zorn. Ich hatte alles vergeben, alles vergessen. Meine Brust war offen, wie die Säulenhalle eines Tempels, und der Frühling lustwandelte in mir, wie ich in ihm. Und jetzt! die Genesung und der Frühling haben sich wieder begegnet; aber es ist ganz anders. Ich bin nur etwas munterer geworden, weil ich ein verdrüßliches Geschäft beendigt.“

 

 


Ludwig Börne (6 mei 1786 – 12 februari 1837)

Portret door Moritz Oppenheim, 1827

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Christian Morgenstern werd geboren in München op 6 mei 1871. Zie ook mijn blog van 6 mei 2007 en ook mijn blog van 6 mei 2008. en ook mijn blog van 6 mei 2009 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

 

An die Wolken

 

Und immer wieder,  
wenn ich mich müde gesehn,
an der Menschen Gesichtern, 
so vielen Spiegeln
unendlicher Torheit, 
hob ich das Aug
über die Häuser und Bäume
empor zu euch,  
ihr ewigen Gedanken des
Himmels.

 

Und eure Größe und Freiheit
erlöste mich immer wieder, 
und ich dachte mit euch 
über Länder und Meere hinweg
und hing mit euch  
überm Abgrund Unendlichkeit
und zerging zuletzt
wie Dunst, 
wenn ich ohn´ Maßen
den Samen der Sterne
fliegen sah
über die Acker
der unergründlichen Tiefen. 

 

 


Christian Morgenstern (6 mei 1871 – 31 maart 1914)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter Ferdinand Sauter werd geboren op 6 mei 1804 in Wenen. Zie ookmijn blog van 6 mei 2007en ook mijn blog van 6 mei 2009 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

 

Am Blumenbeet

 

Blüht und duftet holde Kinder,
Aus dem lockern Gartengrund;
Dünkt mich doch das Weh’ gelinder,
Das mir preßt die Seele wund.

 

Trinkt den Thau; nicht will ich brechen,
Was so schön emporgeblüht,
Nicht an euch das Leben rächen,
Wie gebrochen mein Gemüth.

 

Weiß ich doch, ihr müßt euch neigen
Vor dem Mittagstrahl des Lichts;
Blüht nur fort, und laßt mich schweigen,
Denn ihr wißt vom Sterben nichts!

 

 

 

Ferdinand Sauter (6 mei 1804 – 30 oktober 1854)

Wenen

 

 

 

 

De Franse (blijspel)schrijver Eugène Marin Labiche werd geboren op 6 mei 1815 in Parijs. Zie ook mijn blog van 6 mei 2009 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

Uit: J’ai compromis ma femme

 

„Au lever du rideau, madame Désaubrais et Henriette sont assises à gauche, près d’une table. Madame Désaubrais fait de la tapisserie, et Henriette attache des rubans à son chapeau de paille. Hector est debout près du piano et feuillette un album; Galinois, assis, lit le journal.

MADAME DÉSAUBRAIS, à Galinois. — Est-ce tout, monsieur?

GALINOIS. — Absolument tout, madame… Ah! non, il y a encore la dernière page, la liste des voyageurs arrivés cette semaine à Bagnères.

HENRIETTE. — Y sommes-nous, monsieur?

GALINOIS. — En tête, mademoiselle.

HENRIETTE, bas à madame Désaubrais. — Mademoiselle!… Si mon mari l’entendait!

HECTOR, à part, regardant Henriette. — Comme elle est jolie sans chapeau!

GALINOIS, lisant. — «Madame Désaubrais et sa nièce, de Paris…»

MADAME DÉSAUBRAIS. — C’est bien cela.

HECTOR. — Et moi, monsieur?

GALINOIS. — Vous y êtes aussi, jeune homme. (Lisant.) «M. Hector Marbeuf… de Paris.»

HECTOR. — Comment, Marbeuf? Ils n’ont pas mis de?

GALINOIS. — Si, ils ont mis: «de Paris.»

HECTOR. — Non; ils n’ont pas mis: «de Marbeuf»?

GALINOIS. — Non, ils ont économisé la particule.

HECTOR. — Ca ne m’étonne pas… J’ai des ennemis dans la presse… mais je réclamerai.

GALINOIS. — Tiens! ils m’ont estropié aussi. (Lisant.) «M. Gatinois, ancien notaire.» (Parlé.) Je m’appelle Galinois… mais je ne réclamerai pas.“

 

 

 

 

Eugène Labiche (6 mei 1815 – 22 januari 1888)

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