Weihnachten (Max Dauthendey)

 

Aan alle bezoekers en mede-bloggers een Prettig Kerstfeest!

 

 
De aanbidding van de herders door Charles Le Brun, 1689

 

Weihnachten

Die eisige Straße mit Schienengeleisen,
Die Häusermaße in steinernen Reih’n,
Der Schnee in Haufen, geisterweißen,
Und der Tag, der blasse, mit kurzem Schein.

Der Kirchtüre Flügel sich stumm bewegen,
Die Menschen wie Schatten zur Türspalte gehn;
Bekreuzen die Brust, kaum dass sie sich regen,
Als grüßen sie jemand, den sie nur sehn.

Ein Kindlein aus Wachs, auf Moos und Watten,
Umgeben von Mutter und Hirten und Stall,
Umgeben vom Kommen und Gehen der Schatten,
Liegt da wie im Mittelpunkte des All.

Und Puppen als Könige, aus goldnen Papieren,
Und Mohren bei Palmen, aus Federn gedreht,
Sie kamen auf kleinen und hölzernen Tieren,
Knien tausend und tausend Jahr im Gebet.

Sie neigen sich vor den brennenden Kerzen;
Als ob im Arm jedem ein Kindlein schlief,
Siehst du sie atmen mit behutsamen Herzen
Und lauschen, ob das Kind sie beim Namen rief.

        

 
Max Dauthendey (25 juli 1867 – 29 augustus 1918)
Würzburg, de geboorteplaats van Max Dauthendey

 

Zie voor de schrijvers van de 25e december ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

Zu Bethlehem, da ruht ein Kind (Annette von Droste-Hülshoff)

Aan alle bezoekers en mede-bloggers een Prettig Kerstfeest!

 

 
Aanbidding der herders door Theodoor van Loon, ca. 1620

 

Zu Bethlehem, da ruht ein Kind

Zu Bethlehem, da ruht ein Kind,
Im Kripplein eng und klein,
Das Kindlein ist ein Gotteskind,
Nennt erd’ und Himmel sein.

Zu Bethlehem, da liegt im Stall,
Bei Ochs und Eselein,
Der Herr, der schuf das Weltenall,
Als Jesukindchen klein.

Von seinem gold’nen Thron herab
Bringt’s Gnad und Herrlichkeit,
Bringt jedem eine gute Gab’,
Die ihm das Herz erfreut.

Der bunte Baum, vom Licht erhellt,
Der freuet uns gar sehr,
Ach, wie so arm die weite Welt,
Wenn’s Jesukind nicht wär’!

Das schenkt uns Licht und Lieb’ und Lust
In froher, heil’ger Nacht.
Das hat, als es nichts mehr gewußt,
Sich selbst uns dargebracht.

Oh, wenn wir einst im Himmel sind,
Den lieben Englein nah,
Dann singen wir dem Jesukind
Das wahre Gloria.

 

 
Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)
Burg Hülshoff, de geboorteplaats van Annette von Droste-Hülshoff

 

Zie voor de schrijvers van de 24e december ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

 

The Cultivation of Christmas Trees (T. S. Eliot)

Bij de vierde zondag van de Advent

 

 
The Christmas Tree door Albert Chevallier Tayler, 1911

 

The Cultivation of Christmas Trees

There are several attitudes towards Christmas,
Some of which we may disregard:
The social, the torpid, the patently commercial,
The rowdy (the pubs being open till midnight),
And the childish — which is not that of the child
For whom the candle is a star, and the gilded angel
Spreading its wings at the summit of the tree
Is not only a decoration, but an angel.

The child wonders at the Christmas Tree:
Let him continue in the spirit of wonder
At the Feast as an event not accepted as a pretext;
So that the glittering rapture, the amazement
Of the first-remembered Christmas Tree,
So that the surprises, delight in new possessions
(Each one with its peculiar and exciting smell),
The expectation of the goose or turkey
And the expected awe on its appearance,

So that the reverence and the gaiety
May not be forgotten in later experience,
In the bored habituation, the fatigue, the tedium,
The awareness of death, the consciousness of failure,
Or in the piety of the convert
Which may be tainted with a self-conceit
Displeasing to God and disrespectful to children
(And here I remember also with gratitude
St. Lucy, her carol, and her crown of fire):

So that before the end, the eightieth Christmas
(By “eightieth” meaning whichever is last)
The accumulated memories of annual emotion
May be concentrated into a great joy
Which shall be also a great fear, as on the occasion
When fear came upon every soul:
Because the beginning shall remind us of the end
And the first coming of the second coming.

 


T. S. Eliot (26 september 1888 – 4 januari 1965)
St. Louis Missouri Arch. T. S. Eliot werd geboren in St. Louis

 

 

Zie voor de schrijvers van de 24e december ook mijn twee volgende blogs van vandaag.

Gaudete (Kevin Carey)

 

Bij de derde zondag van de Advent

 

 
Maria Heimsuchung door Carl von Blaas, 1842

 

Gaudete

In darkening days of penitence,
Before the turning of the years,
We look to make our recompense,
With new resolve and hopeful prayers:
The Lord’s salvation is at hand,
Rejoice at His benign command.

Our souls awake in joyful praise,
The fingers of the rosy dawn
Glow in the East to give us hope
Of Judah’s crowning, happy dawn:
Where there was sorrow now is praise;
Emmanuel for all our days.

Now may we walk at Mary’s side
To help her cousin with the birth
Of one who will prepare the way
For God incarnate, here on earth:
Rejoice my soul, this cheerful day,
Rehearse your anthems, Gaudete!

 

 
Kevin Carey (november 1951)
Holy Trinity Church in Hurstpierpoint, de woonplaats van Kevin Carey

 

Zie voor de schrijvers van de 17e december ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

St. Peter and the Angel (Denise Levertov)

 

Bij de tweede zondag van de Advent

 

 
De bevrijding van de Heilige Petrus door Bartolomé Esteban Murillo, 1665 – 1667

 

St. Peter and the Angel

Delivered out of raw continual pain,
smell of darkness, groans of those others
to whom he was chained—

unchained, and led
past the sleepers,
door after door silently opening—
out!
And along a long street’s
majestic emptiness under the moon:

one hand on the angel’s shoulder, one
feeling the air before him,
eyes open but fixed . . .

And not till he saw the angel had left him,
alone and free to resume
the ecstatic, dangerous, wearisome roads of
what he had still to do,
not till then did he recognize
this was no dream. More frightening
than arrest, than being chained to his warders:
he could hear his own footsteps suddenly.
Had the angel’s feet
made any sound? He could not recall.
No one had missed him, no one was in pursuit.
He himself must be
the key, now, to the next door,
the next terrors of freedom and joy.

 

 
Denise Levertov (24 oktober 1923 – 20 december 1997)
Valentines Park in Ilford, Essex, de geboorteplaats van Denise Levertov

 

Zie voor de schrijvers van de 10e december ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

Ready for Silence (Madeleine L’ Engle)

 

Bij de eerste zondag van de Advent

 

 
Edinburgh Christmas Market door Paul Pacey, 2012

 

Ready for Silence

Then hear now the silence
He comes in the silence
in silence he enters
the womb of the bearer
in silence he goes to
the realm of the shadows
redeeming and shriving
in silence he moves from
the grave cloths, the dark tomb
in silence he rises
ascends to the glory
leaving his promise
leaving his comfort
leaving his silence

So come now, Lord Jesus
Come in your silence
breaking our noising
laughter of panic
breaking this earth’s time
breaking us breaking us
quickly Lord Jesus
make no long tarrying

When will you come
and how will you come
and will we be ready
for silence
your silence

 

 
Madeleine L’Engle (29 november 1918 – 6 september 2007)
Kerstmarkt in New York, de geboorteplaats van Madeleine L’Engle

 

Zie voor de schrijvers van de 3e december ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Jesus Christus herrscht als König (Philipp Friedrich Hiller)

 

Bij Christus Koning

 

 
Christus Koning mozaïek in de kloosterkerk van de Franciscanessen
in Thuine (Nedersaksen),
in 1929 ontworpen door de kunstenaar Georg Poppe

 

Jesus Christus herrscht als König
Erbauungslied

Jesus Christus herrscht als König,
alles wird ihm untertänig,
alles legt ihm Gott zu Fuß.
Aller Zunge soll bekennen,
Jesus sei der Herr zu nennen,
dem man Ehre geben muß.

Fürstentümer und Gewalten,
Mächte, die die Thronwacht halten,
geben ihm die Herrlichkeit;
alle Herrschaft dort im Himmel,
hier im irdischen Getümmel
ist zu seinem Dienst bereit.

Gott ist Herr, der Herr ist Einer,
und demselben gleichet keiner,
nur der Sohn, der ist ihm gleich;
dessen Stuhl ist unumstößlich,
dessen Leben unauflöslich,
dessen Reich ein ewig Reich.

Gleicher Macht und gleicher Ehren
sitzt Er unter lichten Chören
über allen Cherubim;
in der Welt und Himmel Enden
hat Er alles in den Händen,
denn der Vater gab es ihm.

Nur in Ihm – o Wundergaben!-
können wir Erlösung haben,
die Erlösung durch sein Blut.
Hört’s: Das Leben ist erschienen,
und ein ewiges Versühnen
kommt in Jesu uns zugut.

Jesus Christus ist der Eine,
der gegründet die Gemeinde,
die Ihn ehrt als teures Haupt.
Er hat sie mit Blut erkaufet,
mit dem Geiste sie getaufet,
und sie lebet, weil sie glaubt.

Gebt, ihr Sünder, Ihm die Herzen;
klagt, ihr Kranken, Ihm die Schmerzen;
sagt, ihr Armen, Ihm die Not!
Wunden müssen Wunden heilen,
Heilsöl weiß Er auszuteilen,
Reichtum schenkt Er nach dem Tod.

Eil, es ist nicht Zeit zum Schämen!
Willst du Gnade? Du sollst nehmen.
Willst du leben? Das soll sein.
Willst du erben? Du wirst sehen.
Soll der Wunsch aufs Höchste gehen:
Willst du Jesum? Er ist dein.

Zwar auch Kreuz drückt Christi Glieder
hier auf kurze Zeit darnieder,
und das Leiden geht zuvor.
Nur Geduld! Es folgen Freuden;
nichts kann sie von Jesu scheiden,
und ihr Haupt zieht sie empor.

Ihnen steht ein Himmel offen,
welcher über alles Hoffen,
über alles Wünschen ist.
Die gereinigte Gemeinde
weiß, daß eine Zeit erscheine,
wo sie ihren König küßt.

Jauchz’ Ihm, Menge heilger Knechte,
rühmt, vollendete Gerechte,
und du Schar, die Palmen trägt,
und du Blutvolk in der Krone,
und du Chor vor seinem Throne,
der die Gottesharfen schlägt!

Ich auch auf der tiefsten Stufen,
ich will glauben, reden, rufen,
ob ich schon noch Pilgrim bin:
Jesus Christus herrscht als König,
alles sei Ihm untertänig,
ehret, liebet, lobet Ihn!

 

 
Philipp Friedrich Hiller (6 januari 1699 – 24 april 1769)
Oud raadhuis en dorpskerk in Mühlhausen an der Enz, de geboorteplaats van Philipp Friedrich Hiller

 

Zie voor de schrijvers van de 26e november ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

Am fünfundzwanzigsten Sonntage nach Pfingsten (Annette von Droste-Hülshoff)

 


De opwekking van de dochter van Jaïrus door Ilja Repin, 1871

 

Am fünfundzwanzigsten Sonntage nach Pfingsten
Evang.: Von des Obristen Töchterlein

Weck’ auf, was schläft; streck’ aus die Hand,
Du Retter Gott! Betäubung liegt
Auf meinem Geist, ein bleiern Band.
Er ist nicht tot, nur schlafbesiegt,
Nur taumelnd trunken, ein Helot,
Der knirschend schlang in Sklavennot
Den Wein, so der Tyrann ihm bot:
So nieder liegt in mir, was da vom Rechten.

Ja, in den schwersten Stunden doch
Blieb ein Bewußtsein mir, daß tief
Wie in des Herzens Keller noch
Verborgen mir, ein Erbteil, schlief,
Gleich warmer Quelle, die hinab
Versickert in der Höhle Grab
Und droben läßt den Herrscherstab,
Frost, Sturm und Schnee, um ihr Besitztum fechten.

Und der Tyrann, so niederhält
Mein bestes und mein einz’ges Gut,
Nicht Trägheit ist’s noch Lust der Welt;
Es ist der kalt gebrochne Mut,
O, wie ich tausendmal gesagt,
Verstandes Fluch, der trotzig ragt
Und scharf an meinem Glauben nagt:
Weh’, ein Geschenk, verfallen bösen Mächten!

Zu einer Zeit, schwarz wie die Nacht,
Zu einer Zeit, die ich erlebt,
Da war ich um mein Heil gebracht,
Wie dürres Blatt am Zweige bebt.
Trostlos und ohne Hoffnung war
Unglaube wie die Sonne klar;
Mein Leben hing an einem Haar:
O, solche Stunde gönn’ ich nicht den Schlechten!

Soll ich es sagen, daß die Not
Gesteigert ward durch Menschenmüh?
Nicht weiß ich, was dem Staub gebot;
Doch unglückselig sah ich sie,
Auflachend nur in Krampfes Spott,
Frech, doch vernichtet, ohne Gott,
Unsel’ge, aber arme Rott’,
Um das verzweifelnd, was sie möchten ächten.

Schwach hieß, wer ohne Zucken nicht
Ins Auge der Vernichtung sah;
Doch in dem Blicke lag Gericht,
Dem Lächeln Todesschauer nah.
Warum man nicht in Ruh mich ließ,
Im Freundschaftsmantel überdies,
Als ob der Arzt das Messer stieß?
Ich weiß es nicht, doch will ich drum nicht rechten.

So höret denn, was mich geschützt
Vor gänzlichem Verlorengehn:
Daß ich Unglauben nicht benützt,
Des Frevels Banner zu erhöhn;
Und der Entschluß gewann den Raum,
Ob mir gefällt des Lebens Baum,
Zu lieben meines Gottes Traum
Und auch dem Toten Kränze noch zu flechten.

Unglaub’ ist Sünde; aber mehr:
Sünd’ ist Unglaube; sie allein
Mag aller Zweifel frost’gem Heer
Der stärkste Bundesgenosse sein.
O, wär’ ich tugendhaft, dann ließ
Nicht einsam mich die Finsternis;
Fällt doch ein Strahl in mein Verlies
Weil ich nicht gänzlich zugesellt den Schlechten!

Ein Kleinod hab’ ich mir gehegt,
Da mein Bewußtsein, ob befleckt,
Doch nicht in Schnee und Eis gelegt
Und nicht in Lava sich gestreckt.
Ach, Odem noch die Liebe hat,
Die Hoffnung treibt ein grünes Blatt,
Und auch der Glaube todesmatt
Faltet die Hände, ob sie Segen brächten.

O reiche, Gnäd’ger, deine Hand,
Wie du dem Mägdlein sie gereicht!
Zerreiß der dumpfen Träume Band,
So mächtig mir und dir so leicht!
Ja, mag dein Odem drüber wehn,
Ein Strahl aus deinem Auge gehn:
Dann ist wohl da, was auferstehn
Und was fortan in deiner Schar mag fechten.

 

 
Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)
Burg Hüllshoff, het geboortehuis van de dichteres tijdens het jaarlijkse Winterträume-festival

 

Zie voor de schrijvers van de 19e november ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

Am vierundzwanzigsten Sonntage nach Pfingsten (Annette von Droste-Hülshoff)

 


De Cijnspenning door Peter Paul Rubens, ca. 1612

 

Am vierundzwanzigsten Sonntage nach Pfingsten
Evang.: Vom Zinsgroschen

Gebt Gott sein Recht und gebt’s dem Kaiser auch!
Sein Odem ist’s, der um den Obern schwebet,
Aus Hochmut nicht; in Eigenwillen hebet
Nicht eure Rechte gen den heil’gen Brauch.
Doch Gott und Welt im Streit: da, Brüder, gebet
Nicht mehr auf Kaiserwort als Dunst und Rauch.
Er ist der Oberste, dem alle Macht
Zusammen bricht, wie dürres Reisig kracht.

Den Eltern gib und gib auch Gott sein Recht!
O weh des Tiefgesunknen, dem verloren
Der frömmste Trieb, Jedwedem angeboren,
Den Freisten stempelnd zum beglückten Knecht.
Doch stell’ den Wächter an der Ehrfurcht Toren
Und halte das Gewissen rein und echt;
Er ist der Vater, dem du Seel’ und Leib
Verschuldest, mehr als irgend Mann und Weib.

Den Gatten lieb’ und denk’ an Gott dabei!
Er gab den Segen dir, als am Altare
Den Eid du sprachst, gewaltig bis zur Bahre
In Fesseln legend deine Lieb’ und Treu’.
Doch wird die Liebe Torheit, o dann wahre,
O halte deine tiefsten Gluten frei!
Er ist es, dem du einer Flamme Zoll
Mußt zahlen, die kein Mensch empfangen soll.

An deine Kinder hänge nur dein Herz,
In deren Adern rollt dein eignes Leben;
Das Gottesbild, in deine Hand gegeben,
Es nicht zu lieben, wäre herber Schmerz.
Doch siehst du zwischen Glück und Schuld es schweben,
Wend’ deine Augen, stoß es niederwärts;
Er, über tausend Kinder lieb und hehr,
Er sieht dir nach, ist deine Seele schwer.

Und auch dem Freunde halte Treue fest,
Mit der die Ehre innig sich verbunden,
Ein irdisch Gut, was Gnade doch gefunden,
So lang es nicht die Hand der Tugend läßt.
Doch nahen glänzender Versuchung Stunden,
Dann aller Erdenrücksicht gib den Rest
Und klammre an den Einen dich, der dann
Dir mehr als Freund und Ehre geben kann.

So biete Jedem, was sein Recht begehrt,
Und nimm von Jedem, was du darfst empfangen;
Dein Herz, es mag an zarten Banden hangen,
Die Gottes Huld so gnadenvoll gewährt;
Doch drüber wie ein Glutstern das Verlangen
Nach Einem leuchte, irdisch unversehrt,
Nach Einem, ohne den dein Herz so warm
Ewig verlassen bliebe doch und arm.

 

 
Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)
Burg Hüllshoff, het geboortehuis van de dichteres tijdens een tuinbeurs.

 

Zie voor de schrijvers van de 12e november ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Allerzielen (Annie Salomons)

Bij Allerzielen

 

 
Allerzielen door Marianne von Werefkin, 1930

 

Allerzielen

En lange stoeten van zwarte vrouwen
Gaan langs de graven en weenen, weenen….
De lange sluiers van zware rouwe
Schuren jamm’rend-schril op de kille steenen….

Veel lange stoeten van doode droomen
Gaan spokig-zacht langs m’n oogen heene,
De blaren vallen van bruine boomen,
Mist hangt op de aarde te weenen, weenen.

 

 
Annie Salomons (26 juni 1885 – 16 januari 1980)
De Laurenskerk in Rotterdam, geboorteplaats van Annie Salomons

 

Zie voor de schrijvers van de 2e november ook mijn vorige blog van vandaag.