So much of life in the world is waiting, that This day was no exception, so we waited All morning long and into the afternoon. I spent some of the time remembering Dante, who did the voyage in the mind Alone, with no more nor heavier machinery Than the ghost of a girl giving him guidance; And wondered if much was lost to gain all this New world of engine and energy, where dream Translates into deed. But when the thing went up It was indeed impressive, as if hell Itself opened to send its emissary In search of heaven or ’the unpeopled world’ (thus Dante of doomed Ulysses) ‘behind the sun.’ So much of life in the world is memory That the moment of the happening itself— So much with noise and smoke and rising clear To vanish at the limit of our vision Into the light blue light of afternoon— Appeared no more, against the void in aim, Than the flare of a match in sunlight, quickly snuffed. What yet may come of this? We cannot know. Great things are promised, as the promised land Promised to Moses that he would not see But a distant sight of, though the children would. The world is made of pictures of the world, And the pictures change the world into another world We cannot know, as we knew not this one.
Howard Nemerov (29 februari 1920 – 5 juli 1991) Hier met zijn zoontjes Jeremy en Alexander rond 1967
“Marie hatte Weihnachten nicht immer gehast. Als ganz kleines Madchen hatte sie es fast nicht erwarten konnen, das nachste Fensterchen im Adventskalender öffnen zu durfen. Und am Abend, an dem dann endlich, endlich das Christkind kam, sas sie stumm vor Ergriffenheit unter dem Christbaum und muste von ihren Eltern dazu aufgefordert werden, die Geschenke zu öffnen. Aber nach der Scheidung war Weihnachten nur noch dazu da, sie daran zu erinnern, das ihre Eltern nicht mehr zusammenwaren. Sie muste jetzt zweimal feiern, einmal mit Myrtha und ihrem jeweiligen Freund, einmal mit ihrem Vater und seiner furchtbaren neuen Frau. Mit zwolf gab sie bekannt, das sie nicht mehr Weihnachten feiern wolle. Bei ihrem Vater sties sie dabei auf keinerlei Widerstand. Bei Myrtha war es komplizierter. Wenn sie von ihrer Weihnachtsdepression heimgesucht wurde, was, je alter sie wurde, desto o∫er eintraf, brachte Marie es nicht ubers Herz, Weihnachten zu ignorieren. Aber jetzt, wo Myrtha in Crans Montana war und Marie unbeschwerte Weihnachten mit ein paar Videos und Fertigpizzas verbringen konnte, hatte sie plotzlich das Bedürfnis nach Gesellschaft.. Deshalb verbrachte sie die letzten Abende des Weihnachts-Countdowns zu ihrer eigenen Verwunderung mit ihrer neuen Ersatzfamilie im Esquina. Und selbst in den Nachten blieb sie nicht immer allein. Zwei davon verbrachte sie mit Ralph, auf den sie sich doch eigentlich gar nicht hatte einlassen wollen. Fur jeden Abend nahm sie sich vor, nur kurz auf ein Glas hereinzuschauen und vor zwolf zu Hause zu sein. Aber jedesmal blieb sie hangen. Nicht, weil das Gesprach gerade so interessant war oder die Gesellscha∫ so angenehm oder die Nacht so schon. Es war die Vorstellung, allein in der Wohnung ihrer Mutter vor dem Fernseher zu sitzen, die sie im Esquina hielt.“
“Das wollte ich Sie fragen.”
“Keine Ahnung?”
Fabio schüttelte vorsichtig den Kopf. Die Frau liess sein Handgelenk los, nahm das Krankenblatt vom Bettgestell und notierte etwas. “Sie sind in der Neurochirurgie der Uniklinik.”
“Weshalb?”
“Sie haben eine Kopfverletzung.” Sie überprüfte die Infusionsflasche.
“Was für eine?”
“Ein Schädel-Hirn-Trauma. Sie haben einen Schlag auf den Kopf erhalten.”
“Wie das?”
Sie lächelte: “Das wollte ich Sie fragen.”
Fabio schloss die Augen. “Seit wann bin ich hier?”
“Seit fünf Tagen.”
Fabio schlug die Augen auf. “Ich war fünf Tage im Koma?”
“Nein, Sie sind seit drei Tagen wach.”
“Ich erinnere mich nicht.”
“Das hängt mit Ihrer Kopfverletzung zusammen.”
“Ist sie so schlimm?”
“Es geht. Kein Schädelbruch und keine Blutung.”
“Und der Verband?”
“Auf der Intensivstation hatte man Ihnen eine Hirndrucksonde eingesetzt.”
„Er tastete seinen Arm ab. Am linken Vorderarm stieß er auf ein He∫p¬aster, dann auf einen Infusionsschlauch. Fabio spürte Panik hochkommen. Aber noch immer weigerte er sich, die Augen zu öΣnen. Zuerst mußte er sich erinnern, weshalb er im Krankenhaus lag. Er befühlte seinen Kopf. Die Haare auf der fremden Häl∫e fühlten sich seltsam an. Wie eine Mütze. Ein Verband? Auch auf der linken Seite stimmte etwas nicht. Am Hinterkopf klebte ein P¬aster über einer schmerzenden Stelle. Hatte man ihn am Kopf operiert? Hatte man ihm einen Tumor entfernt? Und mit ihm die Erinnerung daran, daß er einen gehabt hatte? Er riß die Augen auf. Der Raum war abgedunkelt. Er konnte eine Infusions¬asche erkennen, die neben dem Bett an einem verchromten Ständer hing. An der Wand stand ein Tisch mit einem Blumenstrauß, darüber ein Kruzi⁄x. Über seinem Kopf hing ein HaltegriΣ. Ein Kabel wand sich darum mit einer Klingel, auf die er jetzt panisch drückte. Nach einer Ewigkeit wurde die Tür geöΣnet. Eine Gestalt zeichnete sich im Neonlicht des Ganges ab, näherte sich, knipste eine Nachttischlampe an. »Ja, Herr Rossi?« Die Kissen und das schräg gestellte Kopfteil zwangen Fabio in eine halb sitzende Position. Die dünne Frau an seinem hohen Bettrand war fast auf Augenhöhe. Sie trug eine lose blaue Baumwollbluse über einer Hose aus dem gleichen Material. Und ein Namensschild, das Fabios Augen noch nicht entzffern konnten. Sie fühlte seinen Puls und fragte, ohne ihre Uhr aus den Augen zu lassen: »Wo sind Sie?”
“Auf dem kurzen Weg von der Tramstation bis zur Theodorstraße 94 wurde Andrea von einem Junkie angebettelt, von einem Dealer angehauen und von einem Autofahrer angemacht. Für den Rückweg würde sie ein Taxi bestellen, auch wenn es früh am Abend war. Und es würde früh sein, das hatte sie sich fest vorgenommen. Gleich beim Betreten seiner Wohnung würde sie sagen, sie wäre beinahe nicht gekommen, so krank fühle sie sich. Im Treppenhaus roch es, wie es eben in Mietshäusern riecht um diese Zeit. Nur nicht nach Hackbraten, sondern nach Curry. Im ersten Stock standen zwei Tamilinnen in ihren halboenen Wohnungstüren und schwatzten. Im dritten wartete ein kleiner Junge auf dem Treppenabsatz und verschwand enttäuscht in der Wohnung, als er Andrea sah. Maravan erwartete sie vor seiner Wohnungstür. Er trug ein buntes Hemd und eine dunkle Hose, war frisch rasiert und frisch geduscht, gab ihr seine lange schmale Hand und sagte: »Willkommen in Maravans Curry Palace.« Er führte sie herein, nahm ihr den Wein ab und half ihr aus dem Mantel. Überall brannten Kerzen, nur da und dort sorgten ein paar Spots für eine etwas nüchterne Beleuchtung. »Die Wohnung erträgt nicht viel Licht«, erklärte er in seinem Schweizerhochdeutsch mit tamilischem Zungenschlag. Auf dem Wohnzimmerboden, keine zwanzig Zentimeter erhöht, war ein Tisch für zwei Personen gedeckt. Kissen und Tücher dienten als Sitzgelegenheit. An der Wand stand ein Hausaltar mit einer brennenden Deepam. In dessen Zentrum die Statue einer vierarmigen Göttin, die in einer Lotusblüte saß. »Lakshmi«, sagte Maravan mit einer Handbewegung, als stelle er einen weiteren Gast vor. »Weshalb hat sie vier Arme?« »Dharma, Kama, Artha und Moksha. Rechtschaenheit, Lust, Wohlstand und Erlösung.”
“Jojo schnarchte. Sie lag auf dem Rücken in ihrem überdimensionierten Bett, und aus ihren halbgeöffneten, nichtmehr ganz so kirschroten Lippen drang dieses wenig damenha∫e Geräusch. So ganz unpassend war es allerdings nicht, fand Allmen. Sie hatte sich im Laufe des Abends in jeder Hinsicht als wenig damenha∫ erwiesen. Noch nie in seinem Leben – und es war in dieser Beziehung ein bewegtes gewesen – hatte sich eine Frau mit einem solchen Heißhunger auf ihn gestürzt wie diese platinblonde Opernbekanntscha∫. Im Fond der Limousine, unter dem Augenpaar des ChauΣeurs im Rückspiegel, war es ihm noch gelungen, die Angriffe von Jojo abzuwehren. Aber als sie die Halle der großen See-Villa betreten hatten, ließ er sich widerstandslos die breite Freitreppe hinauf- und in ihr divenha∫es Schlafzimmer schleppen, wie die Beute einer Löwin. Dort zog sie gleichzeitig sich und ihn aus, warf sich mit ihm aufs Bett, verschlang ihn und gab sich ihm hin mit einer ihm bislang unbekannten Zügellosigkeit. Gleich danach war sie in einen bewusstlosen Schlaf gefallen und hatte kurz darauf zu schnarchen begonnen. Allmen lag auf den rechten Arm aufgestützt und betrachtete sie. Zwar war das Licht durch den rosa Lampenschirm gedämp∫, dennoch sah er jetzt die Spuren eines Lebens mit zu viel Sonne, zu wenig Schlaf, zu viel Spaß und zu wenig Liebe. Er spürte, dass es ihm ging wie immer in solchen Situationen: Die Zuneigung, die er sich zuvor eingeredet hatte und ohne die er nicht mit einer Frau ins Bett gehen konnte, war ver¬ogen. Er studierte die Fremde neben sich ohne Zärtlichkeit. Und diesmal war es noch etwas schlimmer: Er fühlte sich von ihr benutzt und nahm es ihr übel. Er stand auf und machte sich auf die Suche nach einer Toilette.”
Uit: Unter Freunden und andere Geschichten aus der Business Class (Der neue Mann)
“Das also ist Meuli, denkt Haberstich, als er Brachingers Büro betritt. Der neue Mann sitzt auf dem Besprechungssofa und steht jetzt auf, um ihm die Hand zu schütteln. Brachinger bleibt sitzen. Zwei leere Kaffeetassen und ein paar zerknüllte Schokopapierchen verraten, dass die beiden schon länger zusammensitzen. Aha, ich bin also nachträglich dazugebeten worden. Wahrscheinlich nachdem die vertraulichen Themen besprochen waren, fährt es Haberstich durch den Kopf.
So sieht er also aus, der Mann, der ihm gefährlich werden könnte. Grösser, als er ihn sich vorgestellt hat. Und jünger. Und mit mehr Haaren. Im ersten Vergleich mit sich selbst schneidet der andere, ehrlich gesagt, etwas besser ab. Äusserlich. Obwohl: Auf der rechten Schulter scheinen ein paar Schuppen zu liegen. Das ist die Kehrseite von dichtem Haarwuchs – Schuppen.
Von seinem Sessel aus verfolgt Brachinger die Begrüssungsszene. Haberstich spürt, wie auch er vergleicht. Damit wird er jetzt leben müssen: Mit Meuli verglichen zu werden. Nun, ihm soll’s recht sein. Er hat keine Vergleiche zu fürchten. Wenigstens keine fachlichen. Und was die äussere Erscheinung angeht: So übel sieht er auch nicht aus. Er hat einfach keine Zeit für Bodyshaping und Hairstudios. Wichtig ist einfach, dass er schon bei der ersten direkten Begegnung gut abschneidet. Er muss Brachinger alerter, reaktionsschneller, informierter und schlagfertiger vorkommen als der Neue. Er muss von Anfang an die Diskrepanz in allen Belangen (ausser vielleicht den äusserlichen) deutlich machen.“
I think continually of those who were truly great.
Who, from the womb, remembered the soul’s history
Through corridors of light where the hours are suns
Endless and singing. Whose lovely ambition
Was that their lips, still touched with fire,
Should tell of the Spirit clothed from head to foot in song.
And who hoarded from the Spring branches
The desires falling across their bodies like blossoms.
What is precious is never to forget
The essential delight of the blood drawn from ageless springs
Breaking through rocks in worlds before our earth.
Never to deny its pleasure in the morning simple light
Nor its grave evening demand for love.
Never to allow gradually the traffic to smother
With noise and fog the flowering of the spirit.
Near the snow, near the sun, in the highest fields
See how these names are fŠted by the waving grass
And by the streamers of white cloud
And whispers of wind in the listening sky.
The names of those who in their lives fought for life
Who wore at their hearts the fire’s center.
Born of the sun they traveled a short while towards the sun,
And left the vivid air signed with their honor.
Uit:Poems
XXX
In railway halls, on pavements near the traffic,
They beg, their eyes made big by empty staring
And only measuring Time, like the blank clock.
No, I shall weave no tracery of pen-ornament
To make them birds upon my singing-tree:
Time merely drives these lives which do not live
As tides push rotten stuff along the shore.
– There is no consolation, no, none
In the curving beauty of that line
Traced on our graphs through history, where the oppressor
Starves and deprives the poor.
Paint here no draped despairs, no saddening clouds
Where the soul rests, proclaims eternity.
But let the wrong cry out as raw as wounds
This Time forgets and never heals, far less transcends.
Stephen Spender (28 februari 1909 – 16 juli 1995)
De Belgische-Franse dichter, schrijver, essayist, dramaturg en scenarioschrijver Luc Dellisse werd geboren op 28 februari 1953 in Brussel. Zie ook alle tags voor Luc Delisse op dit blog.
Uit: Le jugement dernier
“Maintenant que la partie est finie, je pense parfois que ce serait intéressant de dire la vérité.
D’avouer le secret que j’ai masqué jusqu’au bout sous le sérieux de mon apparence. Un secret que
savent, par expérience directe, quelques centaines de personnes disséminées dans deux ou trois pays. Que tous les autres ignorent.
Les autres, le reste du monde, ça ne constitue évidemment pas des foules. Je ne suis pas très sociable. Mais j’ai toujours été étonné de voir comme aux yeux de mes proches, j’étais lisse et insoupçonnable. C’était des hommes, bien sûr, des mâles, des dupes parfaites. Des amis qui connaissaient ma fièvre de lecture et d’écriture, qui m’avaient vu fonctionner en public ou dans quelques lieux plus intimes et qui ne croyaient pas qu’avec mon froid visage et mes façons penchées
de chèvre qui broute, je puisse servir d’autres dieux que la littérature. Il faut dire que la plupart des hommes manquent d’imagination ; mais aussi je suis affligé d’un corps
tellement maladroit qu’on est déjà surpris que je parvienne à marcher et à parler ; imaginer en plus que j’ai une vie intime demanderait un effort surhumain.
Parfois j’avais des jouissances de dissimulation en pensant que depuis des années, à l’insu du monde, j’étais un agent double. Ceux qui ne connaissaient de moi que l’écorce ne pouvaient pas soupçonner que tous mes gestes, tous mes voyages, tous mes travaux, tous mes textes, tous mes emplois, toutes mes pensées, tout le long effort joyeux de mes journées, étaient sous-tendus par un secret sans fin.
Je n’ai jamais pris beaucoup de peine à le cacher, ce secret, et avec un peu d’observation ou de
psychologie, il aurait sauté aux yeux ; mais croyezmoi sur parole : personne n’est psychologue.”
Luc Dellisse (Brussel, 28 februari 1953)
De Franse dichter, schrijver, dramaturg en regisseur Marcel Pagnol werd geboren op 28 februari 1895 in Aubagne, Bouches-du-Rhône. Zie ook alle tags voor Marcel Pagnol op dit blog.
Uit:La gloire de mon père
„Les deux mains en avant, j’écartais les térébinthes, et les genêts, qui étaient aussi grands que moi… J’étais encore à cinquante pas du bord de la barre, lorsqu’une détonation retentit, puis, deux secondes plus tard, une autre ! Le son venait d’en bas : je m’élançai, bouleversé de joie, lorsqu’un vol de très gros oiseaux, jaillissant du vallon, piqua droit sur moi… Mais le chef de la troupe chavira soudain, ferma ses ailes et, traversant un grand genévrier, vint frapper lourdement le sol. Je me penchais pour le saisir, quand je fus à demi assommé par un choc violent qui me jeta sur les genoux : un autre oiseau venait de me tomber sur le crâne, et je fus un instant ébloui. Je frottai vigoureusement ma tête bourdonnante : je vis ma main rouge de sang. Je crus que c’était le mien, et j’allais fondre en larmes, lorsque je constatai que les volatiles étaient eux-mêmes ensanglantés, ce qui me rassura aussitôt.
Je les pris tous deux par les pattes, qui tremblaient encore du frémissement de l’agonie.
C’étaient des perdrix, mais leur poids me surprit : elles étaient aussi grandes que des coqs de basse-cour, et j’avais beau hausser les bras, leurs becs rouges touchaient encore le gravier.
Alors mon cœur sauta dans ma poitrine : des bartavelles ! Des perdrix royales ! Je les emportai vers le bord de la barre – c’était peut-être un doublé de l’oncle Jules ?
Mais, même si ce n’était pas lui, le chasseur qui devait les chercher me ferait sûrement grand accueil, et me ramènerait à la maison : j’étais sauvé !
Comme je traversais péniblement un fourré d’argéras, j’entendis une voix sonore, qui faisait rouler les R aux échos : c’était celle de l’oncle Jules, voix du salut, voix de la Providence !“
To cross the border
Between the sunflower
And the moonflower
Between the alphabet
Of handwritten events
And printed events.
To be friend of all atoms
Which form the light
To sing with the atoms which sing
To cry
With the atoms which die
To enter into all the days of one’s life
Without restriction
No matter whether they fall on one side or the other
Of the word
Earth.
This passport
Is written in my bones
On my skull, femur, phalanges and spine
All arranged in a way
To make clear
My right to be man.
Vertaald door Constantin Roman & Timothy J.L. Cribb
Marin Sorescu (29 februari 1936 – 8 december 1996)
“Ils vivaient les heures comme mari et femme les années. Midi sonna sans que l’un et l’autre encore aient appréhendé minuit. Dans le cadre de fenêtre les voiliers lentement longeaient l’horizon du lit. Les bouillons de leurs draps finissaient aux lignes blanches de l’écume. Machoires à la renverse, cheveux épars, ils dormaient…”
Un homme, une femme, un hôtel, les draps d’un lit, la chaleur d’un mois de juillet, la lune et la mer : avec ces seuls éléments, Raphaël Billetdoux construit un roman qui a la rigueur d’une tragédie antique, où trois nuits sont toute une vie.”
Raphaële Billetdoux (Neuilly sur Seine, 28 februari 1951)
Which brought him here, more terribly than bullets.
Once a boy hummed a popular marching song,
Once a novice hand flapped the salute;
The voice was choked the lifted hand fell,
Shot through the wrist by those of his own side.
From their numb harvest all would flee, except
For discipline drilled once in an iron school
Which holds them at the point of a revolver.
Yet when they sleep, the images of home
Ride wishing horses of escape
Which herd the plain in a mass unspoken poem.
Finally, they cease to hate: for although hate
Bursts from the air and whips the earth like hail
Or pours it up in fountains to marvel at,
And although hundreds fell, who can connect
The inexhaustible anger of the guns
With the dumb patience of these tormented animals?
Clean silence drops at night when a little walk
Divides the sleeping armies, each
Huddled in linen woven by remote hands.
When the machines are stilled, a common suffering
Whitens the air with breath and makes both one
As though these enemies slept in each other’s arms.
Only the lucid friend to aerial raiders,
The brilliant pilot moon, stares down
Upon the plain she makes a shining bone
Cut by the shadow of many thousand bones.
Where amber clouds scatter on no-man’s-land
She regards death and time throw up
The furious words and minerals which kill life.
In memoriam M.A.S
There are some days the happy ocean lies
Like an unfingered harp, below the land.
Afternoon guilds all the silent wires
Into a burning music for the eyes
On mirrors flashing between fine-strung fires
The shore, heaped up with roses, horses, spires
Wanders on water tall above ribbed sand.
The motionlessness of the hot sky tires
And a sigh, like a woman’s from inland,
Brushes the instrument with shadowy hand
Drawing across those wires some gull’s sharp cry
Or bell, or shout, from distant, hedged-in, shires;
These, deep as anchors, the hushing wave buries.
Then from the shore, two zig-zag butterflies
Like errant dog-roses cross the bright strand
Spiralling over waves in dizzy gyres
Until the fall in wet reflected skies.
They drown. Fishermen understand
Such wings sunk in such ritual sacrifice.
Remembering legends of undersea, drowned cities.
What voyagers, oh what heroes, flamed like pyres
With helmets plumed have set forth from some island
And them the seas engulfed. Their eyes
Distorted to the cruel waves desires,
Glitter with coins through the tide scarcely scanned,
While, far above, that harp assumes their sighs.
Stephen Spender (28 februari 1909 – 16 juli 1995)
De Belgische-Franse dichter, schrijver, essayist, dramaturg en scenarioschrijver Luc Dellisse werd geboren op 28 februari 1953 in Brussel. Hij studeerde filosofie en letteren aan de universiteit van Leuven. In 1996 vestigde hij zich in Frankrijk. Daar studeerde hij vervolgens aan de Sorbonne en aan de lÉcole supérieure de réalisation audiovisuelle (Esra). In 1999 werd hij Frans staatsburger.
Uit: Le testament belge
„J’aimais l’existence légère, et le tragique réduit à rien, en attendant la mort, le plus tard possible. Je vivais dans un pays qui prenait tout au sérieux, qui n’avait pas eu de XVIIIe siècle, qui confondait la légèreté avec la sécheresse de coeur.
Entre ce pays et moi, aucune tendresse n’était possible. Je me changeais en passe-muraille, vingt fois par jour, pour le traverser comme un mur de fumée. De son côté, il veillait à ce que je ne possède rien, que je ne sois rien, que mon nom soit silence. Tout cela sans affres et même dans un certain confort. Nous vivions ainsi une paix séparée, qui n’empêchait pas, de temps à autre, les coups droits.
Ce pays s’appelait la Belgique ; c’était un royaume ; il pratiquait la paix sociale et l’indifférence civique ; en ce sens, il n’était pas trop difficile d’y survivre et de vaquer à ses fins dernières ; à condition d’être sans espoir.
Pour survivre il fallait quand même un peu d’argent et un peu de chaleur humaine, bon an, mal an. Je m’y attachais avec obstination. Les résultats étaient intermittents. Je n’existais dans les yeux de personne. Sans le pacte secret qui se noue parfois, la nuit, entre une femme et un homme, j’aurais été un paria. Peut-être même n’aurais-je pas eu de corps. Mon esprit aurait fini par exploser en plein vol.
Tout cela durait depuis quarante ans. Ma vie au jour le jour, dans l’invisibilité, ne m’assurait que le strict minimum vital. J’étais conscient de n’avoir aucune place dans la société. Je me réfugiais dans l’éternité, raturant sur mes genoux des fragments de poèmes qui paraissaient de loin en loin dans des revues plus obscures que la mort. Je m’en tirais par accident, sans jamais exercer de profession précise. Vivant entre trois ou quatre villes, j’étais de passage dans chacune d’elles et citoyen nulle part.“
“„Es ist noch nie alles erzählt worden. Interessant wäre doch eine Geschichte des Niegesagten. Jeder Mensch trägt Wissen mit sich herum, das er nicht weitererzählt. Ein Kompendium des Nicht-Weitererzählten, eine Sammlung der normalen Geschehnisse macht mir in der Vorstellung größte Lust. Nur könnte dieses Werk niemals nur ein Mensch schreiben. Man kann ihn wohl nicht schreiben, sondern nur denken: Den Gesellschaftsroman in dem Sinne, dass die ganze Gesellschaft an ihm mitgeschrieben hat, und Thema sind die Sachverhalte, die die Menschen einander aus Liebe, Scham, Angst oder Eigensinn nie weitererzählt haben!“
Well, you were right—the only way to really look at Italy is to stop gaping at all the Catholicism and just sit down and have some coffee. For the past couple of hours I’ve just been sitting and sipping. It’s our last day in Verona, and my parents of course want to visit one hundred thousand more art galleries so they can come home with a painting to point at, but I’m content to just sit in a square and watch people in gorgeous shoes walk by. It’s an outdoor cafe, of course.
The sun is just radiant. If it weren’t for my sunglasses I’d be squinting. I tried to write a poem the other day called “Italian Light” but it wasn’t turning out so well and I wrote it on the hotel stationery so the maid threw it out by mistake. I wonder if Dante was ever suppressed by his cleaning lady. So in any case after much argument with my parents over whether I appreciated them and Italy and all my opportunities or not, I was granted permission—thank you, O Mighty Exalted Ones—to sit in a cafe while they chased down various objets d’art. I was just reading and people-watching for a while, but eventually I figured I’d better catch up on my correspondence. With all the caffeine in me it was either that or jump in the fountain like a Fellini movie I saw with Natasha once. You know Natasha, right, Natasha Hyatt? Long hair, dyed jet-black, sort of vampy-looking? “
Daniel Handler (San Francisco, 28 februari 1970)
De Franse schrijfster Raphaële Billetdoux werd geboren op 28 februari 1951 in Neuilly sur Seine. Zij schreef o.a. Mes nuits sont plus belles que vos jours, waar zij in 1985 de Prix Renaudot voor kreeg. Het boek werd verfilmd met in de hoofdrollen Sophie Marceau enJacques Dutronc.
Uit: C’est fou, une fille…
“Je t’aime parce que, avec toi, je suis moi, je peux être moi. Je t’aime parce que, avec toi, je ne suis plus moi, je peux, ne plus, être moi. S’ils avaient pu tout de suite, lorsque, après s’être unis, ils s’étaient lancés à ouvrir la bouche, entendre la dissonance qui mit leurs anges dos à dos, ils eussent su que les ennemis non pas viendraient du dehors, qu’ils occupaient la place déjà ; qu’on en comptait deux, pas plus.”
Raphaële Billetdoux (Neuilly sur Seine, 28 februari 1951)
De Franse dichter, schrijver, dramaturg en regisseur Marcel Pagnol werd geboren op 28 februari 1895 in Aubagne, Bouches-du-Rhône. Zie ook alle tags voor Marcel Pagnol op dit blog.
Uit: LE CHÂTEAU DE MA MÈRE
“Dans les pays du centre et du nord de la France, dès les premiers jours de septembre, une petite brise un peu trop fraîche va soudain cueillir au passage une jolie feuille d’un jaune éclatant qui tourne et glisse et virevolte, aussi gracieuse qu’un oiseau… Elle précède de bien peu la démission de la forêt, qui devient rousse, puis maigre et noire, car toutes les feuilles se sont envolées à la suite des hirondelles, quand l’automne a sonné dans sa trompette d’or.
Mais dans mon pays de Provence, la pinède et l’oliveraie ne jaunissent que pour mourir, et les premières pluies de septembre, qui lavent à neuf le vert des ramures, ressuscitent le mois d’avril. Sur les plateaux de la garrigue, le thym, le romarin, le cade et le kermès gardent leurs feuilles éternelles autour de l’aspic toujours bleu, et c’est en silence au fond des vallons, que l’automne furtif se glisse: il profite d’une pluie nocturne pour jaunir la petite vigne, ou quatre pêchers que l’on croit malades, et pour mieux cacher sa venue il fait rougir les naïves arbouses qui l’ont toujours pris pour le printemps.
C’est ainsi que les jours des vacances toujours semblables à eux-mêmes, ne faisaient pas avancer le temps, et l’été déjà mort n’avait pas une ride.
Je regardai autour de moi, sans rien comprendre.
“Qui t’a dit que c’est l’automne?”
–Dans quatre jours c’est saint Michel, et les sayres vont arriver. Ce n’est pas encore le grand passage — parce que, le grand passage, c’est la semaine prochaine, au mois d’octobre…”
Le dernier mot me serra le coeur. Octobre! LA RENTRÉE DES CLASSES! »
Marcel Pagnol (28 februari 1895 – 18 april 1974)
De Roemeense dichter Marin Sorescu werd geboren op 29 februari 1936 in Bulzeşti. Na zijn schoolopleiding volgde hij de militaire academie. Daarna studeerde hij aan de universiteit van Iaşi, waar hij in 1960 afstudeerde in moderne letteren. Zijn eerste boek Singur printre poeţi (“Eng: Alone Among Poets”), verscheen in 1964. Er volgden nog tien bundels. Ook schreef hij romans, essays en toneelstukken.
Superstition
My cat is washing herself
With the left paw
We shall have another war
For I notice Whenever she washes With her left paw International tension grows Considerably
How can she see The five continents? Maybe in her eyes The pythoness moves Who knows by heart All the world’s unpuntuated history.
I feel like crying When I think that both I And the heaven of souls bundled On my back Should depend in the last instance On a capricious cat
Go and catch mice Never again unleash World wars Fuck off You bitch.
Vertaald door Constantin Roman
Marin Sorescu ( Bulzeşti, 29 februari 1936)
De Australische dichter en schrijver Donald Bruce Dawe werd geboren op 28 februari 1930 in Fitzroy, Melbourne. Zijn schoolopleiding maakte hij niet af. Via een omweg kon hij wel in 1953 een tijdje studeren aan de universiteit in Melbourne. In 1954 werd hij katholiek. Zijn vele baantjes – arbeider, postbode, luchtmacht officier, leraar brachten hemin contact met allerlei mensen met een verschillende achtergrond. Hij debuteerde in 1962 met No Fixed Address. Behalve talrijke dichtbundels publiceerde hij in 1983 ook een verzameling short stories.
Homecoming
All day, day after day, they’re bringing them home,
they’re picking them up, those they can find, and bringing them home,
they’re bringing them in, piled on the hulls of Grants, in trucks, in convoys,
they’re zipping them up in green plastic bags,
they’re tagging them now in Saigon, in the mortuary coolness
they’re giving them names, they’re rolling them out of
the deep-freeze lockers — on the tarmac at Tan Son Nhut