Hervé Bazin, Johannes Mario Simmel, Quinsy Gario, Victoria Ocampo, Gustav Landauer, Flora Tristan, Roger Lemelin

De Franse schrijver Hervé Bazin werd geboren in Angers op 7 april 1911. Zie ook alle tags voor Hervé Bazin op dit blog.

Uit: Vipère au poing

« Mais, soudain, un hurlement déchira mes premières réflexions scientifiques et, de la fenêtre de la peu courageuse Mlle Ernestine Lion, tomba cet ordre épouvanté :
— Voulez-vous lâcher cela tout de suite ! Puis, en crescendo tragique :
— Ah ! le malheureux enfant !
Je restai perplexe. Quel drame ! Appels, exclamations entre croisés, affolement de talons par les escaliers. « Madame ! Monsieur l’abbé ! Par ici ! » Où sont les autres ? Aboiement de Capi, le chien (nous avons déjà lu Sans famille). Cloches. Enfin grand-mère, aussi blanche que sa guimpe, poussant du bout de sa bottine son éternelle longue robe grise, jaillit de la porte d’honneur. En même temps surgissaient de la bibliothèque, aile droite, la tante Thérèse Bartolomi, comtesse de l’Empire, puis mon oncle le protonotaire apostolique et, de la lingerie, aile gauche, la gouvernante, la cuisinière, la femme de chambre… Toute la famille et ses satellites débouchaient des innombrables issues de La Belle Angerie, cette grande garenne.
Prudente, à la vérité, la famille ! et formant cercle aussitôt, à bonne distance de la vipère, qui tournoyait toujours au bout de mes doigts et à qui le mouvement prêtait une suprême apparence de vie.
TANTE THERESE. — est-elle morte ?
LA BONNE. — J’espère que c’est une couleuvre.
LA GOUVERNANTE. — N’approchez pas, Frédie !
LA CUISINIERE, sourde et muette. — Krrrrrhh !
L’ABBE. — Je te promets une de ces fessées…
GRAND-MERE. — Voyons, mon chéri, lâche cette horreur !
Impavide, glorieux, je tendis mon trophée à l’oncle protonotaire, qui, professionnellement ennemi des reptiles, recula d’un bon mètre. Chacun l’imita. Mais grand-mère, plus brave, parce que, n’est-ce pas, c’était grand-mère, s’approcha et, d’un brusque coup de face-à-main, me fit lâcher le serpent, qui tomba, inerte, sur le perron et que mon oncle, rassuré, se mit à retuer, martialement, à grands coups de talon, comme saint Michel, son patron. »

 
Hervé Bazin (7 april 1911 – 17 februari 1996)
Cover

 

De Oostenrijkse schrijver Johannes Mario Simmel werd op 7 april 1924 in Wenen geboren. Zie ook alle tags voor Johannes Mario Simmel op dit blog.

Uit: Das geheime Brot

„Der Karfreitag ist schon immer ein trauriger Tag gewesen, aber in diesem Jahr war er ganz besonders traurig. Die Bäume und Sträucher blühten, auf den Wiesen verbreitete sich frisches, grünes Gras, und die Sonne schien aus einem wolkenlosen Himmel auf alle Häuser, auf alle Straßen der großen Stadt. Und dennoch hielt eine ungeheure, maßlose Traurigkeit die Menschen gefangen, so daß sie die Blumen nicht sahen und nicht die Spatzen in den rußigen Ästen der Bäume im Park, die hellen Kleider der Frauen nicht und nicht die vielen Geschäfte, in deren Auslagen die kostbarsten Dinge lagen. Die Arbeiter in den Fabriken fühlten, daß ihre Hände schwer waren wie Blei, die Angestellten in den Büros der großen Ämter legten in der Mittagspause ihre bleichen, verzagten Gesichter auf die verschränkten Arme und schliefen vor Müdigkeit ein, und die Bauern auf dem Lande gingen mit großer Bitterkeit im Herzen über ihre gepflügten Felder.
Niemand konnte in diesem Jahre wirklich froh werden. Sogar die Kinder hatten Sorgenfalten auf den Stirnen, und kleine Hunde, die immer vergnügt gewesen waren, schlichen bedrückt herum und wagten kaum mehr zu bellen.
So traurig war alles geworden.
Wer darüber nachdachte, der fand, daß die Menschen deshalb nicht mehr fröhlich zu sein vermochten, weil sie sich fürchteten. Sie fürchteten sich vor der Zukunft und vor allem, was diese Zukunft bringen sollte an Gewalttat, neuerlicher Zerstörung,
Rechtlosigkeit, Schmerz und Tod. Sie fürchteten sich nicht nur in der großen Stadt Wien, in der die Geschichte, die hier erzählt werden soll, spielt, sondern auch in allen anderen Städten des Kontinents, auf allen Kontinenten, auf der ganzen Welt. Es gab niemanden, der sich nicht gefürchtet hätte.
Tag für Tag, Stunde um Stunde überschwemmte eine Flut von Nachrichten die Erde, die geeignet war, neue Furcht, neuen Schrecken in den Herzen der Menschen zu wecken.
In Europa, dessen Gesicht noch die frischen Wunden eines grauenhaften Vernichtungskrieges trug, standen Soldaten vieler Nationen Gewehr bei Fuß und wären gerne zu Hause gewesen. Sie beargwöhnten und mißtrauten einander, und ihre Führer, die gekommen waren, um ein besiegtes Volk zu befrieden, sprachen von Krieg. In Palästina töteten die Araber täglich viele Juden, und die Juden überfielen täglich arabische Siedlungen. Und beide riefen die Weltöffentlichkeit zum Zeugen ihres gerechten Kampfes an. In Italien schossen Arbeiter ebenso aufeinander wie in der Tschechoslowakei und auf dem Balkan.“

 
Johannes Mario Simmel (7 april 1924 – 1 januari 2009)

De Antilliaans-Nederlandse dichter en kunstenaar Quinsy Gario (ook bekend onder het pseudoniem T. Martinus) werd geboren in Curaçao op 7 april 1984. Zie ook alle tags voor Quinsy Gario op dit blog.

Uit: Pepernoot (Column)

“Een van de opvallendste kenmerken van de pepernoot is dat hij vaak wordt verward met de kruidnoot. Hij wordt niet herkend voor wat hij is. Als je ‘pepernoot’ googelt, levert dat negen van de tien keer een afbeelding van een kruidnoot op. Het woord pepernoot rolt in de volksmond kennelijk gemakkelijker over de tong dan het woord kruidnoot. Het zijn twee verschillende dingen, maar we vinden het gemakkelijker dat onderscheid te laten voor wat het is. De pepernoot is een belangrijk onderdeel van strooigoed. De term strooigoed schept ook de mogelijkheid om niet moeilijk te hoeven doen over wat er wordt gestrooid in de dagen van gladde fietspaden en warme jassen. Goed wordt door de lucht geslingerd en handjes grijpen boven hun hoofd om te vangen wat ze kunnen. Daarachter staan ouders, om de bezitters van die handjes te vertellen dat ze geen pepernoten van de grond moeten eten. Je ziet die ouders praten en beseft dat ze dat zelf ook ooit te horen hebben gekregen van hun ouders, en die weer van hun ouders.
Het strooien met snoep zou een verwijzing zijn naar de wil om een zoete toekomst te oogsten. We herinneren onszelf eraan dat we een land zijn van boeren en van aandeelhouders. Maar vervoerd worden door suiker, die door de aderen raast en de tongen losmaakt om nog meer te wensen, nog meer te eisen, is een koud kunstje als slechts de schaduwen te zien zijn van de mensen van wier werk die suiker een erfenis is. Knusse voorstellingen worden ons voorgeschoteld alsof ze de normaalste zaak van de wereld zijn. Maar dat is net als de plant, die zich niet afvraagt waarom hij zo sterk heeft kunnen groeien. Hij is groot en werpt vruchten af; wat daaraan vooraf is gegaan, blijft verscholen.”

 
Quinsy Gario (Curaçao, 7 april 1984)

 

De Argentijnse schrijjfster Victoria Ocampo werd geboren op 7 april 1890 in Buenos Aires. Zie ook alle tags voor Victoria Ocampo op dit blog.

Uit:Autobiografia II

“As. always, I am writing you to complain and say that life is stupid, the world injust, destiny blind, “society” idiotic, and nothing more . . . I have almost everything anyone could want, but one thing disturbs me: intelligence. Bete oU ange; I can accept one or the other. But I cannot accept having paws and wings at the same time. And that is my problem. . . . If God exists, why is He so cruel? Why impose on someone a battle between head and heart? Why a power to reason and an intensity of contradictory emo- tions?”
(…)

“I do not believe that there is any European country in which the bonds of blood and passions of the soul reach such a degree of intensity as is habitual in Hispanic America. Thus, an atmosphere of tension, of latent trag- edy, that disconcerts the foreigner and causes him to conjecture aimlessly about its nature. The spirit and the intellect (I distinguish between the two) count relatively little alongside those deep, dark, heavy and opaque things, which are often unintelligible and thus inexpressable, and from which one cannot extricate oneself. (I do not refer to Indians or mestizos, but to the whites of Latin America.) I defy someone to prove to me that in Europe-even in Italy-the bonds of family and love have the terrible weight of blood that they have here. The Europeans cannot seem to understand our way of feeling. Much more could be said in this regard.”

 
Victoria Ocampo (7 april 1890 – 27 januari 1979)
Cover

De Duitse schrijver, vertaler, anarchistisch politicus en joods denker  Gustav Landauer werd geboren in Karlsruhe op 7 april 1870. Zie ook alle tags voor Gustav Landauer op dit blog.

Uit: Aufruf zum Sozialismus

„Wer zum Sozialismus aufruft, muß der Meinung sein, Sozialismus sei eine Sache, die nicht oder so gut wie nicht, noch nicht oder nicht mehr in der Welt sei. Man könnte einwenden: “Natürlich ist kein Sozialismus, ist die sozialistische Gesellschaft nicht in der Welt. Sie ist noch nicht da, aber es sind Bestrebungen da, sie zu erreichen; Einsichten, Erkenntnisse, Lehren, wie sie kommen wird.”
Nein, nicht so ist der Sozialismus gemeint, zu dem hier aufgerufen wird. Vielmehr verstehe ich unter Sozialismus eine Tendenz des Menschenwillens und eine Einsicht in Bedingungen und Wege, die zur Erfüllung führen. Und allerdings sage ich: so gut wie gar nicht, so schlecht wie nur je ist dieser Sozialismus da. Darum rede ich zu jedem, der mich hören will, und hoffe, daß meine Stimme schließlich auch zu manchen, zu vielen dringt, die mich nicht hören wollen, rufe ich auf zum Sozialismus.
Was ist er? Was wollen die Menschen, die Sozialismus sagen?
Und was ist das, was sich heute so nennt? Unter welchen Bedingungen, in welchem Moment der Gesellschaft – wie man gewöhnlich sagt, der Entwicklung – kann er Wirklichkeit werden?
Der Sozialismus ist ein Bestreben, mit Hilfe eines Ideals eine neue Wirklichkeit zu schaffen. Das muß zunächst gesagt werden; wenn auch das Wort Ideal durch traurige Heuchler und gemeine Schwächlinge, die sich gern Idealisten nennen, und sodann durch Philister und Wissenschaftskrämer, die sich gern Realisten nennen, in Verruf gekommen ist. In Zeiten des Niedergangs, der Unkultur, der Geistlosigkeit und des Elends müssen die Menschen, die nicht bloß äußerlich, sondern vor allem innerlich unter diesem Zustand, der sie umgibt und bis in ihren Kern, in ihr Leben, in ihr Denken, Fühlen und Wollen sie selber erfassen will, leiden, müssen die Menschen, die sich dagegen wehren, ein Ideal haben.“


Gustav Landauer (7 april 1870 – 2 mei 1919)
Cover

 

De Franse schrijfster en strijdster voor vrouwenrechten Flora Tristan werd geboren op 7 april 1803 in Parijs. Zie ook alle tags voor Flora Tristan op dit blog.

Uit: l’Union Ouvriere (Vertaald door Doris en Paul Beik)

“Believing that woman, because of her structure, lacked strength, intelligence, and ability and was unsuited for serious and useful work, it has been concluded very logically that it would be a waste of time to give her a rational, solid, strict education capable of making her a useful member of society. Therefore she has been raised to be an amiable doll and a slave destined to entertain her master and serve him. To be sure, from time to time a few intelligent and compassionate men, suffering for their mothers, wives, and daughters, have cried out against such barbarousness and absurdity and have protested energetically against so unjust a condemnation. . . . Occasionally society has been momentarily sympathetic; but, under the pressure of logic it has responded: Well! Granted that women are not what the sages thought, suppose even that they have a great deal of moral force and much intelligence; well, in that case what purpose would it serve to develop their faculties, since they would have no opportunity to employ them usefully in this society that rejects them? What more frightful punishment than to feel in oneself the strength and ability to act and to see onese condemned to inactivity!
That reasoning was truly irrefutable. Consequently everyone repeats: It is true, women would suffer too much if their fine faculties endowed by God were developed, if from childhood they were raised in such a way that they comprehended their dignity as human beings and were aware of their value as members of society; never, no never, could they support the degrading position in which the church, the law, and prejudices have placed them. It is better to treat them as children and leave them in ignorance about themselves; they would suffer less.
Pay attention and you will see what frightful perturbations result solely from the acceptance of a false principle.
Not wishing to wander from my subject, although here is a good opportunity to speak from a general point of view, I return to my theme, the working class.”

 
Flora Tristan (7 april 1803 – 14 november 1844)
Cover Engelstalige uitgave

De Canadese schrijver en essayist Roger Lemelin werd geboren op 7 april 1919 in Quebec. Zie ook alle tags voor Roger Lemelin op dit blog.

Uit:Fantaisies sur les péchés capitaux

“Un élixir qui fait posséder une vierge… Les mots bourdonnent, triomphants, au-dessus du sommeil calme de maman. Une détente. Ghislaine se réfugie sur mon cœur. Ses petits sanglots font que sa tête heurte ma poitrine. Elle pleure et semble vouloir aspirer d’un seul trait la force immense qui repose entre mes épaules d’homme sain.
Quelle douceur ! Maman dort. Je ne puis la réveiller pour lui faire boire cet élixir. Vive la douleur qui me rend Ghislaine moins farouche! C’est tout son corps qui finit de sangloter contre moi maintenant. Sa robe est blanche. Mon bras s’enfonce mollement dans le creux de ses reins et le reste ondule sous je ne sais quelle brise fraîche. Nous marchons. Le banc de granit est là, toujours. Je ne pense plus aux pierres tombales, mais à des rochers moussus. Je m’étends et Ghislaine m’imite, sans pudeur, comme si elle se mettait à genoux. Je nous sens tomber dans un gouffre de volupté, où les fièvres nous traversent comme des sources chaudes.
Les muguets, les trèfles, me semblent grandir jusqu’au ciel, fleurs immenses dans un jardin merveilleux. Les arbres, trop grands, se sont soumis le firmament et cela nous fait un ciel clignotant et vert. La nature se gonfle avec nous, grisée par notre folie. »

 
Roger Lemelin (7 april 1919 – 16 maart 1992)
In 1946

Jens Peter Jacobsen, Gustav Landauer, Hervé Bazin, Roger Lemelin, Flora Tristan

De Deense dichter en schrijver Jens Peter Jacobsen werd geboren op 7 april 1847 in Thisted. Zie ook alle tags voor Jens Peter Jacobsen op dit blog.

 

Landschaft

 

Die weite Heide mit moosigem Fels,

Sanft schimmernder See in der Ferne,

Ein roter Streif, wo die Sonne versank,

Und einige flimmernde Sterne.

 

Und seltsam sausender, nächtlicher Wind

In schwerem und seufzendem Schlummer,

Als bangte bewegt eine Seele in ihm

Für irdische Schmerzen und Kummer.

 

Bei steigender Sonne wohl mancher Wunsch

Strich vorwärts auf mutigen Schwingen;

Wer weiß es, wird nicht der seufzende Wind

Die Wunden und Müden uns bringen?

 

Wer weiß, ob sie nicht versammeln sich hier

Wie Vögel zum herbstlichen Zuge

Und prüfen: haben die Flügel noch Kraft,

Versagen sie immer im Fluge?

 

Und viele fühlen, wie sie schon längst

Hinab den Todesstrom gleiten,

Die andern heben sich, Schar folgt auf Schar,

Geheilt in des Traumreiches Weiten.

 

 

Reime

 

I

Schneidet, schneidet Hafer,
Jedes Hälmchen klein!
Wer wird Hafer binden,
Wer wird oben sein?
Wer nimmt mich,
Und wer nimmt dich,
Wer wird uns verschmähen?
Gott nimmt seins, und Satan seins,
Niemand bleibt hier stehen.

 

 

Vertaald door Robert Franz Arnold

 

 

Jens Peter Jacobsen (7 april 1847 – 30 april 1885)

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Johannes Mario Simmel, Jens Peter Jacobsen, Gustav Landauer, Hervé Bazin

De Oostenrijkse schrijver Johannes Mario Simmel werd op 7 april 1924 in Wenen geboren. Zie ook alle tags voor Johannes Mario Simmel op dit blog.

 

Uit: Es muss nicht immer Kaviar sein

»Wir Deutschen, liebe Kitty, können ein Wirtschaftswundermachen, aber keinen Salat«, sagte Thomas Lieven zu dem schwarzhaarigen Mädchen mit den angenehmen Formen.»Jawohl, gnädiger Herr«, sagte Kitty. Sie sagte es ein wenig atemlos, denn sie war fürchterlich verliebt in ihren charmanten Arbeitgeber. Und mit verliebten Augen sah sie Thomas Lieven an, der bei ihr in der Küche stand.Über seinem Smoking – nachtblau, mit schmalen Revers – trugThomas Lieven eine Küchenschürze. In der Hand hielt er eine Serviette. In der Serviette befanden sich die zarten Blätter vonzwei bildschönen Salatköpfen

Was für ein Mann, dachte das Mädchen Kitty, und ihre Augenglänzten

Kittys Verliebtheit rührte nicht zuletzt daher, daß ihr Arbeitgeber, Herr über eine Villa mit vielen Zimmern, sich so selbstverständlich in ihrem Reich, der Küche, zu bewegen verstand.»Salat richtig anzurichten, ist eine fast schon verlorene Kunst«, sagte Thomas Lieven. »In Mitteldeutschland wird e rsüß zubereitet und schmeckt wie verdorbener Kuchen, in Süddeutschland sauer wie Kaninchenfutter und in Norddeutschland benutzen die Hausfrauen sogar Salatöl. O heiliger Lukullus! Türschlösser sollte man behandeln mit diesem Öl, aber nicht Salat!«»Jawohl, gnädiger Herr«, sagte Kitty, immer noch atemlos. In der Ferne begannen Kirchenglocken zu läuten. Es war 19 Uhr am 11. April 195.7

Der 11. April 1957 schien ein Tag zu sein wie jeder andere. Nicht so für Thomas Lieven! Denn an diesem Tag wähnte er, mit einer wüsten, gesetzesfeindlichen Vergangenheit abschließen zu können. An diesem 11 April 1957 bewohnte Thomas Lieven, kurzvorher 48 Jahre alt geworden, eine gemietete Villa im vornehmsten Teil der Cecilien-Allee zu Düsseldorf.”

 

Johannes Mario Simmel (7 april 1924 – 1 januari 2009)

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Jens Peter Jacobsen, Gustav Landauer, Roger Lemelin, Hervé Bazin, Flora Tristan

De Deense dichter en schrijver Jens Peter Jacobsen werd geboren op 7 april 1847 in Thisted. Zie ook mijn blog van 7 april 2007 en ook mijn blog van 7 april 2009 en ook mijn blog van 7 april 2010.

 

Uit: Niels Lyhne (Vertaald door Hanna Astrup Larsen)

 

“SHE had the black, luminous eyes of the Blid family, with delicate, straight eyebrows; she had their boldly shaped nose, their strong chin, and full lips. The curious line of mingled pain and sensuousness about the corners of her mouth was likewise an inheritance from them, and so were the restless movements of her head. But her cheek was pale, her hair was soft as silk and was wound smoothly around her head.

Not so the Blids; their coloring was of roses and bronze. Their hair was rough and curly, heavy as a mane, and their full, deep, resonant voices bore out the tales told of their forefathers, whose noisy hunting parties, solemn morning prayers, and thousand and one amorous adventures were matters of family tradition.

Her voice was languid and colorless. I am describing her as she was at seventeen. A few years later, after she had been married, her voice gained fullness, her cheek took on a fresher tint, and her eye lost some of its luster, but seemed even larger and more intensely black.

At seventeen she did not at all resemble her brothers and sisters; nor was there any great intimacy between herself and her parents. The Blid family were practical folk who accepted things as they were; they did their work, slept their sleep, and never thought of demanding any diversions beyond the harvest home and three or four Christmas parties. They never passed through any religious experiences, but they would no more have dreamed of not rendering unto God what was God’s than they would have neglected to pay their taxes. Therefore they said their evening prayers, went to church at Easter and Whitsun, sang their hymns on Christmas Eve, and partook of the Lord’s Supper twice a year.“

 

 

Jens Peter Jacobsen (7 april 1847 – 30 april 1885)

Portret door E. Josephson, 1879

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Jens Peter Jacobsen, Gustav Landauer, Roger Lemelin, Hervé Bazin, Flora Tristan

De Deense dichter en schrijver Jens Peter Jacobsen werd geboren op 7 april 1847 in Thisted. Zie ook mijn blog van 7 april 2007 en ook mijn blog van 7 april 2009.

 

Uit: Niels Lyhne (Vertaald door Paul Volk)

 

Sie hatte der Blider schwarze, strahlende Augen mit den feinen, schnurgeraden Brauen, sie hatte ihre stark ausgebildete Nase, ihr kräftiges Kinn und ihre schwellenden Lippen. Auch den seltsamen, schmerzlich sinnenden Zug um die Mundwinkel und die unruhigen Kopfbewegungen hatte sie geerbt; ihre Wange aber war bleich und weich wie Seide war ihr Haar, das sich glatt und leicht um die Form des Kopfes legte.

So waren die Bliders nicht; ihre Farben waren Rosen und Bronze. Ihr Haar war struppig und kraus, wie eine Mähne so dicht; und tiefe, volle, biegsame Stimmen hatten sie, seltsame Zeugnisse für die Überlieferungen ihrer Familie – von lärmenden Jagdfahrten, feierlichen Morgenandachten und den tausend Liebesabenteuern ihrer Vorfahren. Aber ihre Stimme war matt und klanglos.

Ich erzähle von ihr, wie sie als Siebzehnjährige war; ein paar Jahre später, als sie verheiratet war, hatte ihre Stimme mehr Fülle, die Farbe der Wangen war frischer, und das Auge zwar matter, zugleich aber größer und dunkler geworden.

Mit siebzehn Jahren aber war sie sehr verschieden von ihren Geschwistern, und es bestand auch eigentlich kein nahes Verhältnis zwischen ihr und ihren Eltern. Die Bliders nämlich waren ein praktisches Geschlecht und nahmen das Leben so, wie es war; sie taten ihre Arbeit, schliefen ihren Schlaf und verlangten nie nach anderen Vergnügungen als nach dem Erntefest und drei, vier Weihnachtsschmäusen. Religiös bewegt waren sie nicht; aber es hätte ihnen ebenso leicht einfallen können, ihre Steuern nicht zu zahlen, als Gott nicht zu geben, was Gott gebührte; und deshalb sprachen sie ihr Abendgebet, gingen an hohen Feiertagen in die Kirche, sangen am Weihnachtsabend ihren Choral und nahmen zweimal im Jahr das heilige Abendmahl. Sie waren auch nicht wißbegierig, aber ihr Sinn war durchaus nicht unempfänglich für kleine, sentimentale Lieder, und wenn der Sommer kam, und das Gras dicht und üppig auf den Wiesen wuchs, und die Ähren auf den weiten Äckern wogten, dann sagten sie wohl zueinander, daß die Zeit schön sei, um über Land zu fahren; aber sie waren keine besonders poetischen Naturen; Schönheit berauschte sie nicht, sie hatten keine unbestimmte Sehnsucht, kannten keine wachen Träume.

Aber mit Bartholine war es anders; sie hatte durchaus kein Interesse für die Ereignisse im Stall und auf den Feldern, kein Interesse für Meierei und Haushalt – nicht das geringste. Sie liebte Gedichte.“

 

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Jens Peter Jacobsen (7 april 1847 – 30 april 1885)

 

De Duitse schrijver, vertaler, anarchistisch politicus en joods denker  Gustav Landauer werd geboren in Karlsruhe op 7 april 1870. Zie ook mijn blog van 7 april 2009.

 

Uit: Arnold Himmelheber

 

Schon seit einer halben Stunde stand in der Mitte des Gemachs ein ausgewachsenes Menschenkind und sang in bald schwermütigen, bald jubelnden, aber immer eigenen Weisen: lalala, lalalala, lala, lalalala. Das Zimmer war sonst leer, und das Menschenkind war ein schönes Mädchen.

Es klang nicht kindisch, dazu sang sie zu kunstvoll; aber es war weder eine Melodie noch hatte je ein Komponist diese Weise gesetzt. Auch kam es ihr nicht darauf an, plötzlich abzubrechen, um dann wieder ganz leise anzuheben, und zwar diesmal vermischt mit dem Gesang der Worte: »Bald kommt Vater – freu’ dich, Seele – Vater kommt!«

Aber er schien lange ausbleiben zu wollen, und das blasse Mädchen hörte endlich auf, seine sehnsüchtige Unruhe tönen zu lassen; sie seufzte und trat ans Fenster.

Die Berge drüben waren im Schnee begraben; auf den Bäumen im Garten unten lag aber nur eine dünne silberne Schicht, und die Straße war trocken und klirrte bei den Schritten der rasch Vorbeigehenden in eisiger Härte.

Das Mädchen faltete die Hände über dem Busen und ließ den Kopf hängen; ihr Mund verzog sich klagend, und es fehlte nicht viel, so wäre ihr das Weinen gekommen.

Da klingelte es außen an der Korridortüre. »Vater, Lieber, endlich, Vater!« rief sie jubelnd und eilte hinaus. Sie öffnete und schrie unterdrückt auf, laut genug. Dabei ward sie sehr blaß. Doch sagte sie fast augenblicklich, ehe der junge Mann, der außen stand, Zeit hatte zu reden:

»Sie sind’s. Gegrüßt, vielmals. Das heißt überrascht. Kommen Sie. Wie wird sich Vater freuen. Legen Sie doch ab.«

»Grüß Sie, Fräulein Suse. Wie geht’s? Hab’ ich Sie so sehr erschreckt?«

»Ich glaubte sicher, Vater käme. Die Überraschung, wie Sie so unvermutet – nun, kommen Sie ins warme Zimmer. Vater wird kommen – bald.«

Die beiden traten ins Zimmer und setzten sich einander gegenüber an den Tisch. Er stand aber sofort wieder auf und blickte rasch im Gemach umher. Derweil sah sie zu Boden und schaute auch nicht auf, als sie seinen Blick auf sich gerichtet ahnte. Langsam war ihr das Blut wieder gekommen, und jetzt blieb sie glühend rot. Dabei zuckte es ihr wieder hilflos, weinerlich um die Lippen.“

 

Landauer

Gustav Landauer (7 april 1870 – 2 mei 1919)

 

De Franse schrijver Hervé Bazin werd geboren in Angers op 7 april 1911. Zie ook mijn blog van 7 april 2007.

 

Uit: Vipère au poing (1948)

 

„L’été craonnais, doux mais ferme, réchauffait ce bronze impeccablement lové sur lui-même : trois spires de vipère à tenter l’orfèvre, moins les saphirs classiques des yeux, car, heureusement pour moi, cette vipère, elle dormait.

Elle dormait trop, sans doute affaiblie par l’âge ou fatiguée par une indigestion de crapauds. Hercule au berceau étouffant les reptiles : voilà un mythe expliqué ! Je fis comme il a dû faire : je saisis la bête par le cou, vivement. Oui, par le cou et, ceci, par le plus grand des hasards. Un petit miracle en somme et qui devait faire long feu dans les saints propos de la famille.

Je saisis la vipère par le cou, exactement au-dessus de la tête, et je serrai, voilà tout. Cette détente brusque, en ressort de montre qui saute hors du boîtier – et le boîtier, pour ma vipère, s’appelait la vie – ce réflexe désespéré pour la première et pour la dernière fois en retard d’une seconde, ces enroulements, ces déroulements, ces enroulements froids autour de mon poignet, rien ne me fit lâcher prise. Par bonheur, une tête de vipére, c’est triangulaire (comme Dieu, son vieil ennemi) et montée sur cou mince, où la main peut se caler. Par bonheur, une peau de vipère, c’est rugueux, sec d’écailles, privé de la viscosité défensive de l’anguille. Je serrais de plus en plus fort, nullement inquiet, mais intrigué par ce frénétique réveil d’un objet apparemment si calme, si digne de figurer parmi les jouets de tout repos. Je serrais. Une poigne rose de bambin vaut un étau. Et, ce faisant, pour la mieux considérer et m’instruire, je rapprochais la vipère de mon nez, très près, tout près, mais, rassurez-vous, à un nombre de millimètres suffisant pour que fût refusée leur dernière chance à des crochets tout suintants de rage.“

 

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Hervé Bazin (7 april 1911 – 17 februari 1996)

 

De Canadese schrijver en essayist Roger Lemelin werd geboren op 7 april 1919 in Quebec. Zie ook mijn blog van 7 april 2007.

 

Uit : Les Plouffe

 

Ô surprise! Dès qu’il fut question de prouesses sportives, la figure de Rita, jusque-là impassible devant des noms comme Thill et Caruso, s’était tendue d’intérêt. Plus réjoui d’avoir décroché l’attention de la jeune fille qu’humilié du peu d’importance qu’elle attachait à l’opéra, Ovide se mit à parler du tournoi d’anneaux de fer auquel Guillaume participait, et qui devait décider du championnat de la ville le soir même. «  Comment, c’est votre frère? Emmenez-moi à ce match, voulez-vous? s’était-elle écriée. Je connais bien l’arbitre… Stan Labrie, le fameux lanceur de baseball. »
Qu’importaient les anneaux et le baseball, puisqu’elle marcherait à son bras? Les grandes fortunes comme celle-là débordent leur homme. Mais leur halo de joie s’évaporant, elles décroissent et réintègrent les cadres de l’amour-propre, qui a tôt fait de les mettre à son diapason.
Ovide, la figure crispée par une mauvaise humeur soudaine, se dirigea enfin vers la maison paternelle. Il marmottait: – Toujours le sport, les athlètes, les champions. Partout ! Mais la musique!“

 

Lemelin

Roger Lemelin (7 april 1919 – 16 maart 1992)

 

De Franse schrijfster en strijdster voor vrouwenrechten Flora Tristan werd geboren op 7 april 1803 in Parijs. Zie ook mijn blog van 7 april 2007.

 

Uit: l’Union Ouvriere (Vertaald door Doris en Paul Beik)

 

What happened for the proletarians is surely a good omen for the future of women when their ’89 will have rung. By a very simple calculation it is obvious that wealth will increase indefinitely when women (half of the human race) are summoned to bring into social service their intelligence, strength, and ability. This is as easy to understand as that two is double one. But alas! We are not there yet and while waiting for that happy ’89 let us note what is happening in 1843.

The church having said that woman was sin; the legislator, that by herself she was nothing, that she was not to enjoy any rights; the wise philosopher, that because of her structure she had no intelligence, it has been concluded that she is a poor creature disinherited by God, and men and society have treated her accordingly.

I know of nothing so powerful as the forced, inevitable logic that issues from a principle laid down or from the hypothesis that represents it. Once woman’s inferiority is proclaimed and posed as a principle, see what disastrous consequences result for the universal well-being of all men and all women.“

 

flora_tristan

Flora Tristan (7 april 1803 – 14 november 1844)

William Wordsworth, Victoria Ocampo, Gabriela Mistral, Donald Barthelme, Johannes Mario Simmel, Jens Peter Jacobsen, Gustav Landauer, Roger Lemelin, Hervé Bazin, Flora Tristan

De Engelse dichter William Wordsworth werd geboren op 7 april 1770 in Cumberland. Zie ook mijn blog van 7 april 2007 en ook mijn blog van 7 april 2008.

 

LINES WRITTEN IN EARLY SPRING

         

I HEARD a thousand blended notes,

While in a grove I sate reclined,

In that sweet mood when pleasant thoughts

Bring sad thoughts to the mind.

 

To her fair works did Nature link

The human soul that through me ran;

And much it grieved my heart to think

What man has made of man.

 

Through primrose tufts, in that green bower,

The periwinkle trailed its wreaths;

And ’tis my faith that every flower

Enjoys the air it breathes.

 

The birds around me hopped and played,

Their thoughts I cannot measure:–

But the least motion which they made

It seemed a thrill of pleasure.

 

The budding twigs spread out their fan

To catch the breezy air;

And I must think, do all I can,

That there was pleasure there.

 

If this belief from heaven be sent,

If such be Nature’s holy plan,

Have I not reason to lament

What man has made of man?

 

 

 

TO SLEEP

 

A FLOCK of sheep that leisurely pass by,

One after one; the sound of rain, and bees

Murmuring; the fall of rivers, winds and seas,

Smooth fields, white sheets of water, and pure sky;

I have thought of all by turns, and yet do lie

Sleepless! and soon the small birds’ melodies

Must hear, first uttered from my orchard trees;

And the first cuckoo’s melancholy cry.

Even thus last night, and two nights more, I lay,

And could not win thee, Sleep! by any stealth:

So do not let me wear to-night away:

Without Thee what is all the morning’s wealth?

Come, blessed barrier between day and day,

Dear mother of fresh thoughts and joyous health!

 

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William Wordsworth (7 april 1770 – 23 april 1850)

 

De Argentijnse schrijjfster Victoria Ocampo werd geboren op 7 april 1890 in Buenos Aires. Zij stamde uit een oude Spaanse familie die zich eerst in Cuzco in Peru gevestigd had en in de 17e eeuw in Buenos Aires terecht kwam. Haar eerste boek “De Francesca a Beatrice” publiceerde zij in 1924. Zij maakte naam als schrijfster en als oprichtster van het literaire tijdschrift Sur.

Uit: Palabras francesas

 If I hadn’t been American, after all, I probably wouldn’t have felt this thirst to explain, to explain us and to explain myself. In Europe when something is produced, you could say it is explained beforehand; each event gives the impression of carrying an identity tag from the time it occurs and is appropriately shelved. Here, on the other hand, each thing, each event is suspicious and suspected of being something without precedent. We have to examine it from top to bottom to try to identify it, and sometimes when we try to apply the explanations that analogous cases would receive in Europe, we find that they don’t fit.

Then, here we are, obliged to close our eyes and to advance, gropingly and hazardously, toward ourselves; to try to find out to what extent the old explanations can be applied to new problems. We hesitate, stumble, deceive ourselves, tremble, but continue obstinately along. Even though, for now, the results may be mediocre, who cares? Our suffering isn’t. And that’s what counts. This suffering must be so strong that someday someone feels the urgency to overcome it by explaining it.“

 

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Victoria Ocampo (7 april 1890 – 27 januari 1979)

 

De Chileense dichteres en diplomate Gabriela Mistral werd geboren in Vicuña, Chili op  7 april 1889. Zie ook mijn blog van 7 april 2007 en ook mijn blog van 7 april 2008.

The Stranger (La Extranjera)

 

She speaks in her way of her savage seas

With unknown algae and unknown sands;

She prays to a formless, weightless God,

Aged, as if dying.

In our garden now so strange,

She has planted cactus and alien grass.

The desert zephyr fills her with its breath

And she has loved with a fierce, white passion

She never speaks of, for if she were to tell

It would be like the face of unknown stars.

Among us she may live for eighty years,

Yet always as if newly come,

Speaking a tongue that plants and whines

Only by tiny creatures understood.

And she will die here in our midst

One night of utmost suffering,

With only her fate as a pillow,

And death, silent and strange.

 

 

Vertaald door Helene Masslo Anderson

 

Gabriela+Mistral+illusion

Gabriela Mistral (7 april 1889 – 10 januari 1957)

 

De Amerikaanse schrijver Donald Barthelme werd geboren op 7 april 1931 in Philadelphia. Zie ook mijn blog van 7 april 2007 en ook mijn blog van 7 april 2008.

 

Uit: Me and Miss Mandible

 

The sixth grade at Horace Greeley Elementary is a furnace of love, love, love. Today it is raining, but inside the air is heavy and tense, with passion. Sue Ann is absent; I suspect that yesterday’s exchange has driven her to bed. Guilt hangs about me. She is not responsible, I know, for what she reads, for the models proposed to her by a venal publishing industry; I should not have been so harsh. Perhaps it is only the flu.
Nowhere have I encountered an atmosphere as charged with aborted sexuality as this. Miss Mandible is helpless; nothing goes right today. Amos Darin has been found drawing a dirty picture in the cloakroom. Sad and inaccurate, it was offered not as a sign of something else but as an act of love in itself. It has excited even those who have not seen it, even those who saw but understood only that it was dirty. The room buzzes with imperfectly comprehended titillation. Amos stands by the door, waiting to be taken to the principal’s office. He wavers between fear and enjoyment of his temporary celebrity. From time to time Miss Mandible looks at me reproachfully, as if blaming me for the uproar. But I did not create this atmosphere, I am caught in it like all the others.”

 

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Donald Barthelme (7 april 1931 – 23 juli 1989)

 

De Oostenrijkse schrijver Johannes Mario Simmel werd op 7 april 1924 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 7 april 2007,  mijn blog van 5 januari 2009 en ook mijn blog van 7 april 2008.

Uit: Es muss nicht immer Kaviar sein

 

“Am 28. Mai 1939, kurz nach Mitternacht, gab ein eleganter junger Herr in dem bei Feinschmeckern berühmten Lokal “Chez Pierre” am Place Graillon in Paris seine Bestellung auf. Der alte, weißhaarige Oberkellner Emile betrachtete den Gast lächelnd und voll Sympathie. Er kannte Thomas Lieven seit vielen Jahren. Neben dem jungen Herrn saß ein schönes Mädchen mit glänzendem schwarzem Haar und lustigen Puppenaugen in dem ovalen Gesicht. Mimi Chambert hieß die junge Dame.
Der Kellner trat heran: “Monsieur Lieven, das sind zwei Herren, die Sie sprechen wollen.”
Arglos sah Thomas auf. Beim Eingang standen, verlegen grüßend, zwei Männer in nicht ganz sauberen Trenchcoats.
Er ging zum Eingang. “Meine Herren, was kann ich für Sie tun?”
Die beiden Männer in den zerdrückten Regenmänteln verneigten sich. “Monsieur, wir waren schon in der Wohnung von Mademoiselle Chambert. Wir sind Kriminalbeamte. Es tut uns leid, wir müssen Sie verhaften.”
“Was habe ich getan?” fragte Thomas leise.
“Sie werden alles erfahren.”
Der Alptraum geht also weiter, dachte Thomas. Er sagte freundlich: “Meine Herren, Sie sind Franzosen! Sie wissen, welche Sünde es ist, ein gutes Essen zu stören. Darf ich Sie bitten, mit meiner Verhaftung zu warten, bis ich gespeist habe?”
Die beiden Kriminalbeamten zögerten.
“Können wir unseren Chef anrufen?” fragte der eine.
Thomas erlaubte es ihm.“

 

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Johannes Mario Simmel (7 april 1924 – 1 januari 2009)

 

De Deense dichter en schrijver Jens Peter Jacobsen werd geboren op 7 april 1847 in Thisted.

Uit: Ein Schuß in den Nebel (Vertaald door Mathilde Mann)

„Das kleine grüne Zimmer auf Stavnede war offenbar im Grunde dazu eingerichtet, als Durchgang zu der übrigen Zimmerflucht zu dienen. Auf alle Fälle luden die Stühle mit den niedrigen Lehnen, die längs der perlgrauen Täfelung aufgestellt waren, nicht zu längerem Verweilen ein. In der Mitte der Wand saß ein Hirschgeweih, es krönte eine helle Stelle, deren Form deutlich verriet, daß ein ovaler Spiegel hier einmal seinen Platz gehabt hatte. Die eine von den Zacken trug einen breitrandigen Damenstrohhut mit langen celadongrünen Bändern. In der Ecke rechts standen eine Vogelflinte und eine dürftige Kalla, in der andern ein Bündel Angelruten, und in eine von den Schnüren war ein paar Handschuhe eingeknüpft. Mitten im Zimmer stand ein kleiner runder Tisch mit vergoldetem Fuß; ein großer Strauß Farnkräuter lag auf der schwarzen Marmorplatte.
Es war spät am Vormittage. In einem großen und goldenen Schwaden strich das Sonnenlicht durch eine der obersten Fensterscheiben und fiel mitten zwischen die Farnkräuter hinab; einige davon waren üppig grün, die meisten waren welk, nicht trocken und zusammengeschrumpft, sie hatten ganz ihre Form, aber die grüne Farbe war einer Unendlichkeit von gelben und braunen Schattierungen gewichen, von dem zartesten Weißgelb bis zu dem kräftigsten Rotbraun.“

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Jens Peter Jacobsen (7 april 1847 – 30 april 1885)

 

De Duitse schrijver, vertaler, anarchistisch politicus en joods denker  Gustav Landauer werd geboren in Karlsruhe op 7 april 1870. Kort voor de eeuwwisseling ging hij in Berlijn studeren (filosofie) en werd voelde zich spoedig aangetrokken tot het anarchisme. Als zodanig behoorde hij tot de anarchistische stroming die tussen het individualistische anarchisme en communistisch-anarchisme stond. Op 16 mei 1908 richtte Gustav Landauer, inmiddels een journalist, de Socialistische Bond op, een niet-marxistische socialistisch-anarchistische club. Hij schreef diverse socialistische, anarchistische en mystieke stukken. Spoedig sloot hij een levenslange vriendschap met de joodse theoloog en socialistische-anarchist Martin Buber. In november 1918 steunde Landauer de Beierse revolutionaire premier Kurt Eisner, die op 21 februari 1919 werd vermoord. Hij speelde met Ernst Toller en Erich Mühsam een hoofdrol in de oprichting van de Beierse Radenrepubliek en werd daarin volkscommissaris (minister) van onderwijs. In die hoedanigheid maakte hij het onderwijs volkomen dienstbaar aan de socialistische zaak. Hoewel een verklaard tegenstander van het marxisme, verklaarde hij zich bereid om de zgn. ’tweede radenrepubliek’ van de communisten, die eind april 1919 in München de macht grepen, te steunen. Hij werd echter niet in de nieuwe radenregering opgenomen. Na de val van de radenrepubliek op 1 mei 1919 werd Gustav Landauer gevangengenomen door vrijkorpsmannen en zogenaamd op de vlucht doodgeschoten.

Uit: Briefwechsel

“Lieber Buber,

 Leider muss ich Nein sagen. Der Zeitpunkt, den Sie für bedeutsam und vielleicht entscheidend erklären, ist für mich ein solcher, der mich schweigen heißt. Vom deutschen Militärregiment geduldet oder von ihm veranlasst ist für mich, was all solche Publikationen und ihre tatsächliche Wirkung angeht, nur ein Gradunterschied. Je mehr sich Deutschland und die Türkei auf der einen Seite, England, Amerika und die politischen Zionisten auf der anderen für Palästina interessieren, umso kühler stehe ich dieser Gegend gegenüber, zu der mein Herz mich noch nie gezogen hat und die für mich nicht notwendig die örtliche Bedingung einer jüdischen Gemeinschaft ist. Das wirkliche Ereignis, das für uns Juden bedeutsam und vielleicht entscheidend ist, ist nur die Befreiung Russlands. Was in und um Palästina jetzt und in nächster Zeit geschieht, sind fiktive Angelegenheiten auf dem Gebiet des politischen Schwindels, und es wird kaum viel anderes herauskommen als aus dem albanischen Reich des Fürsten von Wied.

Dies nur zur notgedrungenen Motivierung in Kürze; ich weiß noch gar nicht, wie ich über die Aufgabe der Judenheit denken werde, wenn die Menschheit durch diesen Brand hindurch sein wird; einstweilen bin ich – trotz allem – einverstanden, dass Bronstein nicht Professor an der Universität Jaffa, sondern Trotzki in Russland ist.”

 

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Gustav Landauer (7 april 1870 – 2 mei 1919)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 7 april 2007.

De Canadese schrijver en essayist Roger Lemelin werd geboren op 7 april 1919 in Quebec.

De Franse schrijver Hervé Bazin werd geboren in Angers op 7 april 1911.

De Franse schrijfster en strijdster voor vrouwenrechten Flora Tristan werd geboren op 7 april 1803 in Parijs.