Karl Heinrich Waggerl, Carolyn Kizer, Pierre Louÿs, Rumer Godden

De Oostenrijkse schrijver Karl Heinrich Waggerl werd geboren op 10 december 1897 in Bad Gastein. Zie ook mijn blog van 10 december 2008 en ook mijn blog van 10 december 2009 en ook mijn blog van 10 december 2010.

Uit: Worüber das Christkind lächeln musste

“Als Josef mit Maria von Nazareth her unterwegs war, um in Bethlehem anzugeben, dass er von David abstamme, was die Obrigkeit so gut wie unsereins hätte wissen müssen, weil es ja längst geschrieben stand, – um jene Zeit also kam der Engel Gabriel heimlich noch einmal vom Himmel herab, um im Stall nach dem Rechten zu sehen. Es war sogar für einen Erzengel in seiner Erleuchtung schwer zu begreifen, warum es nun der allererbärmlichste Stall sein musste, in dem der Herr zur Welt kommen sollte, und seine Wiege nichts weiter als eine Futterkrippe.

Aber Gabriel wollte wenigstens noch den Winden gebieten, dass sie nicht gar zu grob durch die Ritzen pfiffen, und die Wolken am Himmel sollten nicht gleich wieder in Rührung zerfließen und das Kind mit ihren Tränen überschütten, und was das Licht in der Laterne betraf, so musste man ihm noch einmal einschärfen, nur bescheiden zu leuchten und nicht etwa zu blenden und zu glänzen wie der Weihnachtsstern.

Der Erzengel stöberte auch alles kleine Getier aus dem Stall, die Ameisen und die Spinnen und die Mäuse, es war nicht auszudenken, was geschehen konnte, wenn sich die Mutter Maria vielleicht vorzeitig über eine Maus entsetzte! Nur Esel und Ochs durften bleiben, der Esel, weil man ihn später für die Flucht nach Ägypten zur Hand haben musste, und der Ochs, weil er so riesengroß und so faul war, dass ihn alle Heerscharen des Himmels nicht hätten von der Stelle bringen können.

Zuletzt verteilte Gabriel noch eine Schar Engelchen im Stall herum auf den Dachsparren, es waren solche von der kleinen Art, die fast nur aus Kopf und Flügeln bestehen. Sie sollten ja auch bloß still sitzen und Acht haben und sogleich Bescheid sagen geben, wenn dem Kinde in seiner nackten Armut etwas Böses drohte. Noch ein Blick in die Runde, dann hob der Mächtige seine Schwingen und rauschte davon.”


Karl Heinrich Waggerl (10 december 1897 – 4 november 1973)
Het Waggerl Haus in Wagrain

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Karl Heinrich Waggerl, Carolyn Kizer, Pierre Louÿs, Rumer Godden

De Oostenrijkse schrijver Karl Heinrich Waggerl werd geboren op 10 december 1897 in Bad Gastein. Zie ook mijn blog van 10 december 2008 en ook mijn blog van 10 december 2009.

Uit: Die stillste Zeit im Jahr 

„Immer am zweiten Sonntag im Advent stieg der Vater auf den Dachboden und brachte die große Schachtel mit dem Krippenzeug herunter. Ein paar Abende lang wurde dann fleißig geleimt und gemalt, etliche Schäfchen waren ja lahm geworden, und der Esel mußte einen neuen Schwanz bekommen, weil er ihn in jedem Sommer abwarf wie ein Hirsch sein Geweih. Aber endlich stand der Berg wieder wie neu auf der Fensterbank, mit glänzendem Flitter angeschneit, die mächtige Burg mit der Fahne auf den Zinnen und darunter der Stall. Das war eine recht gemütliche Behausung, eine Stube eigentlich, sogar der Herrgottswinkel fehlte nicht und ein winziges ewiges Licht unter dem Kreuz. Unsere Liebe Frau kniete im seidenen Mantel vor der Krippe, und auf der Strohschütte lag das rosige Himmelskind, leider auch nicht mehr ganz heil, seit ich versucht hatte, ihm mit der Brennschere neue Locken zu drehen. Hinten standen Ochs und Esel und bestaunten das Wunder. Der Ochs bekam sogar ein Büschel Heu ins Maul gesteckt, aber er fraß es ja nie. Und so ist es mit allen Ochsen, sie schauen nur und schauen und begreifen rein gar nichts.

Weil der Vater selber Zimmermann war, hielt er viel darauf, daß auch sein Patron, der heilige Joseph, nicht nur so herumlehnte, er dachte sich in jedem Jahr ein anderes Geschäft für ihn aus. Joseph mußte Holz hacken oder die Suppe kochen oder mit der Laterne die Hirten einweisen, die von überallher gelaufen kamen und Käse mitbrachten oder Brot oder was sonst arme Leute zu schenken haben.

Es hauste freilich ein recht ungleiches Volk in unserer Krippe, ein Jäger, der zwei Wilddiebe am Strick hinter sich herzog, aber auch etliche Zinnsoldaten und der Fürst Bismarck und überhaupt alle Bestraften aus der Spielzeugkiste.

Ganz zuletzt kam der Augenblick, auf den ich schon tagelang lauerte. Der Vater klemmte plötzlich meine Schwester zwischen die Knie, und ich durfte ihr das längste Haar aus dem Zopf ziehen, ein ganzes Büschel mitunter, damit man genügend Auswahl hatte, wenn dann ein golden gefiederter Engel darangeknüpft und über der Krippe aufgehängt wurde, damit er sich unmerklich drehte und wachsam umherblickte.“

 

Karl Heinrich Waggerl (10 december 1897 – 4 november 1973)

 

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Karl Heinrich Waggerl, Pierre Louÿs, Clarice Lispector, Ara Baliozian, Rumer Godden, Christine Brückner, Jacquelyn Mitchard

De Oostenrijkse schrijver Karl Heinrich Waggerl werd geboren op 10 december 1897 in Bad Gastein. Zie ook mijn blog van 10 december 2008.

Uit: Davids Weihnachtsfeier im Armenhaus

„Aus allen Fenstern fällt warmer Kerzenschein auf den Dorfplatz. Im Vorübergehen sieht David die Leute in den Stuben vor dem Christbaum beisammenstehen. Das Jüngste hat der Vater auf dem Arm, es hopst und kräht und greift nach den Lichtern. Und die Mutter hat keinen Augenblick Ruhe, eins zerrt an ihrer Schürze, damit sie ihm endlich in die neuen Schuhe hilft, und indessen wird sie vom ändern beinahe erwürgt, weil sie die Puppe noch nicht genug bewundert hat. Anderswo kommt die Sache erst in Gang. Eine Tür öffnet sich eben, ein Rudel Kinder stolpert herein, und dahinter steht wiederum der Vater, es ist überall derselbe hemdsärmelige Mann, der wohlwollend lacht und die Zigarre zwischen den krummen Fingern dreht, und es ist auch die gleiche Mutter, die irgendein Paketchen in den Händen hält und den Kopf dazu schüttelt. Denn es ist ja alles reine Verschwendung, was man ihr schenkt!

Auch in den früheren Jahren ging David um diese Stunde über den Dorfplatz, stand vor den erleuchteten Fenstern und drückte seine Nase an die Scheiben. Auf diese Weise konnte er an allem ein wenig teilnehmen, an der Bescherung im ganzen Dorf. Er selbst hatte ja nicht viel zu erwarten, ein paar Äpfel und Dörrbirnen vom Pfarrer, eine Handvoll Zuckerzeug oder etwas Nützliches, ein Paar Strümpfe vielleicht. Und oft verging er fast vor Aufregung und Ungeduld, wenn er mitansehen mußte, was zum Beispiel dieser Peter mit seiner Mundharmonika anstellte. Rein gar nichts brachte er heraus, während er, David, sicher auf das erste Mal einen flotten Marsch aufgespielt hätte.

Aber heuer ist es anders, diesmal ist er nicht mit leeren Händen unterwegs, nicht Zaungast vor fremden Häusern. Ach Gott, wie freut sich die Mutter über ihre Schachtel, wie bestaunt die Krämerin den schönen Begonienstock! Wird er nun weiß oder rot blühen? Rot, sagt David prophetisch. Wenn nicht Gott ein Wunder wirkt, um des Friedens willen.

David geht stolz und schwitzend in der Stube auf und ab, trägt Fäustlinge an den Händen und einen Wollschal um den Hals, und alles ist so überaus prachtvoll und festlich. Der Lichterbaum, die Kerzen und das Backwerk und das glitzernde Engelhaar über und über, und ganz oben der gläserne Stern, der sich in der warmen Luft langsam dreht.“

waggerl

Karl Heinrich Waggerl (10 december 1897 – 4 november 1973)

 

De Franse dichter en schrijver Pierre Louÿs werd geboren op 10 december 1870 in Gent. Zie ook mijn blog van 10 december 2008.

 

L’aube de la Lune

 

Regarde la naissance ardente de la lune,

Ô Stulcas! c’est un coeur qui répand sur les eaux

Le sang d’une aube horrible au sommet des roseaux

Où Syrinx va gémir à sa triste fortune

 

Les ombres des palmiers s’éveillent,et chacune

Traîne deux fils de flamme à ses obscurs fuseaux,

Et les crins du centaure et l’aile des oiseaux

Se haussent, alourdis d’une pourpre importune.

 

Le bruit des palmes doux comme la pluie en mer

Verse une onde altérée à la ferveur de l’air;

Tout ruisselle et se perd goutte à goutte…Respire,

 

Stulcas, la lune est pure et sur le ciel plus clair

Notre bouc irrité par le vol du vampire

Se cabre dans l’orgueil d’échapper à la nuit

 

 

L’Iris

 

Je t’apporte un iris cueilli dans une eau sombre

Pour toi, nymphe des bois, par moi, nymphe de l’eau,

C’est l’iris des marais immobiles, roseau

Rigide, où triste, oscille une fleur lourde d’ombre.

 

J’ai brisé, qui semblait un bleu regard de l’air,

L’iris du silence et des fabuleux rivages;

J’ai pris la tige verte entre mes doigts sauvages

Et j’ai mordu la fleur comme une faible chair.

 

Les gestes et les fleurs, ô sereine ingénue,

Parleront pour ma bouche impatiente et nue,

Où brûlent mes désirs et l’espoir de tes mains:

 

Accueille ici mon âme étrangement fleurie

Et montre à mes pieds par quels obscurs chemins

Je mêlerai ta honte à ma vaste incurie.

 

pierre-louys

Pierre Louÿs (10 december 1870 – 6 juni 1925)

 

De Engelse schrijfster Margaret Rumer Godden werd geboren op 10 december 1907 in Eastbourne, East Sussex. Zie ook mijn blog van 10 december 2008.

 

Uit: In This House of Brede

 

„The tower of Brede Abbey was a landmark for miles through the countryside and out to sea; high above the town of Brede its gilded weathercock caught the light and could flash in the bright sun.

The weathercock bore the date 1753 and had been put there by the Hartshorn family, to whom the abbey—in those days the Priory of the Canons of St. Augustine—had been given after the Reformation; it had then been the Hartshorns’ private house for more than 250 years. When the nuns came they had thought it prudent not to take the weathercock down. “Brede wouldn’t have tolerated a Catholic nunnery here in 1837,” Dame Ursula Crompton told the novices. “We had to disguise ourselves.” The cross was below, a stone cross interlaced with thorns—and it had known thorns; it had been thrown down, erected again, and stood now high over the entrance to the church; it was said to be nearly a thousand years old; certainly its stone was weathered, but, though the wind from the marshes blew fiercely against it and rain beat in the winter gales that struck the heights of Brede so violently, the cross stayed unmoved, sturdily aloft, while the weathercock whirled and thrummed as the wind took it. Dame Ursula had pleasure in underlining the moral, but then Dame Ursula always underlined.

The townspeople were used to nuns now. The extern sisters, who acted as liaisons between the enclosure and the outside world, were a familiar sight in their black and white, carrying their baskets as they did the abbey’s frugal shopping. Brede Abbey had accounts at the butcher and grocer as any family had; the local garage serviced the abbey car, which Sister Renata drove; workmen from Brede had been inside the enclosure, and anyone was free to come through the drive gates, ring the front-door bell, which had a true monastic clang, and ask for an interview with one of the nuns; few of the townspeople came, though the mayor made a formal call once a year; the abbey’s visitors, and there were many, usually came from further afield, from London or elsewhere in Britain, from the Continent or far overseas, some of them famous people. The guesthouse, over the old gatehouse, was nearly always full.“

 

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Rumer Godden (10 december 1907 – 8 november 1998)

 

De Braziliaanse schrijfster Clarice Lispector werd geboren op 10 december 1925 in Podolia (Oekraïne). Zie ook mijn blog van 10 december 2008.

 

Uit: The Hour Of The Star

 

“Everything in the world began with a yes. One molecule said yes to another molecule and life was born. But before prehistory there was the prehistory of prehistory and there was the never and there was the yes. It was ever so. I do not know why, but I do know that the universe never began.

Let no one be mistaken. I only achieve simplicity with enormous effort. …

In writing this story, I shall yield to emotion and I know perfectly well that every day is one more day stolen from death. In no sense an intellectual, I write with my body. And what I write is like a dank haze. The words are sounds transfused with shadows that intersect unevenly, stalactites, woven lace, transposed organ music. I can scarcely invoke the words to describe this pattern, vibrant and rich, morbid and obscure, its counterpoint the deep bass of sorrow. Allegro con brio. I shall attempt to extract gold from charcoal. I know that I am holding up the narrative and playing at ball without a ball.

Is the fact an act? I swear that this book is composed without words: like a mute photograph. This book is a silence: an interrogation.”

 

clarice-lispector

Clarice Lispector (10 december 1925 – 9 december 1977)

 

De Armeense schrijver Ara Baliozian werd geboren op 10 december 1936 in Athene. Zie ook mijn blog van 10 december 2006  en ook mijn blog van 10 december 2008.

 

Uit: Pages From My Diary, 1986-1995

 

All people with a long history of oppression are short-tempered. When an Armenian loses his temper, the message he is trying to convey is: “I took it from the Turks for a thousand years; I don’t have to take it from you.” The “I” of course stands not just for himself but for all his ancestors as well—or his collective unconscious.

Whenever I read a book by an odar Armenologist, I cannot help thinking that he is more interested in our past than in our future. He values our antiquities much more than ourselves. These academics will probably be happier if we were to vanish from the face of the earth, thus providing them with a clear-cut ending and a final chapter to their field of inquiry.

Whenever I read a critical letter from one of my readers, I am reminded of a friend who runs a pizza parlor. “Armenians are hard to please”, he is fond of saying. “Everyone likes my pizza, except Armenians—they always have something critical to say. Some day if you ever go into pizza business you will know what I mean.”
I have never bothered to explain to him that I am myself a battle-scarred veteran of many wars; and that unlike the owner of a pizzeria, an Armenian writer is asked to bear not just the cross but also the cost of Armenian literature.

Nothing can be more repellent to me than the self-satisfied smile of someone who thinks he has got it made. Whenever I see such a smile on the cover of a magazine, I feel like going down on my knees and saying: “O God, allow me to die a miserable failure in order that I may never smile like that.”

 

Baliozian

Ara Baliozian (Athene, 10 december 1936)

 

De Duitse schrijfster Christine Brückner werd geboren op 10 december 1921 in Schmillinghausen bij Bad Arolsen in Hessen. Zie ook mijn blog van 10 december 2008.

 

Uit: Effi Briest an den tauben Hund Rollo

 

Ich klage dich nicht an, Instetten, du bist, wie du bist. Aber klagen werde ich doch dürfen. Ihr habt mich alle geliebt, weil ich war, wie ich war und wie ich jetzt nicht mehr bin. Und dich hat man geachtet, weil du bist, wie du bist. Und was ist denn nun besser, lange Jahre geachtet oder kurze Zeit geliebt zu werden? Vater würde da wieder sagen, „das ist ein zu weites Feld“. Das weite Feld! Ich wußte nicht, daß es Mauern und Zäune gibt, über die man nicht hinwegspringen kann. Hindernisreiten habe ich nicht gelernt.
Jetzt legt er mir wieder seine dicke Pfote aufs Knie. Meinst du, Rollo, daß wir unseren Spaziergang machen sollten, damit alles immer so weitergeht und seine Ordnung hat? Die Wege immer kürzer, die Ruhepausen länger? Ja, Instetten! Jemand, der Grundsätze hat, der ist im Vorteil, und mehr will ich dazu nicht sagen. Du hast keine Liebe in dir, und dafür kannst du nichts und deshalb hast du vielleicht doch keine Schuld. Du hast gesagt, Festigkeit wäre nicht meine Spezialität. Du hast immer nur gesagt, was ich nicht war und was ich nicht hatte. Das ist wie mit den Zehn Geboten. „Du sollst nicht!“ Aber mir muß man sagen, was ich soll! Du hattest dich in das halbe Kind, das ich noch war, verliebt, weil du in jungen Jahren meine Mutter liebtest. Eigentlich hast du doch meine Mutter gemeint, und die hätte auch besser zu dir gepaßt, das denkt Vater auch. A
lle haben es gewußt, nur ich nicht. Und die andere Hälfte des halben Kindes wolltest du dir erziehen.
Jetzt müssen wir endlich auch von Crampas reden, Instetten! Crampas ließ mich so, wie ich war, der wollte nichts, und ich wollte auch nichts. Man fliegt und verliert den Boden unter den Füßen, man denkt, gleich reißt das Seil, und dann reißt es doch nicht, und man steht wieder auf den Füßen, aber man ist danach nicht mehr dieselbe. Von Major Crampas hieß es in Kessin, er sei ein Damenmann. Er nahm die Frauen ernst oder wenigstens doch so ernst wie seinen Dienst und überhaupt die Welt. Ganz ernst war ihm nichts. Ich habe doch „nein“ gesagt! Ich habe mich gewehrt, und er hat mich bedrängt, das ging so hin und her.”

 

brueckner

Christine Brückner (10 december 1921 – 21 december 1996)

 

De Amerikaanse schrijfster Jacquelyn Mitchard werd geboren in Chicago, Illinois, op 10 december 1951. Zie ook mijn blog van 10 december 2008.

 

Uit: No Time to Wave Goodbye

 

Before dawn on the day she would finally see his first real film, Beth Cappadora slipped into the guest room and lay down on the edge of the bed where her son, Vincent, slept.
Had she touched his hair or his shoulder, he would not have stirred. When he slept at all, Vincent slept like a man who’d fallen from a relaxed standing position after being hit on the back of the head by a frying pan. Still, she didn’t take the risk. Her relationship with Vincent didn’t admit of nighttime confidences, funny cards, all the trappings of the sentimental, platonic courtship between a mother and her grown boy. Instead, Beth blessed the air around his head, where coiled wisps of dark hair still sprang up as they had when he was a child.
Show them, Vincent, she said softly. Knock ‘em dead.
Beth asked only a minor redemption-something that would stuff back the acid remarks that everyone had made about where Vincent’s career of minor crime and major slough-offs would end, because it had so far outlasted the most generous boundaries of juvenile delinquency. She wished one thing itself, simple and linear: Let Vincent’s movie succeed.
That night, as she watched the film, and recognized its might and its worth, Beth had to appreciate-by then, against her will-that her wish was coming true. What she didn’t realize was something that she’d learned long ago.
Only long months from that morning did Beth, a superstitious woman all her life, realize she had forgotten that if a wish slipped like an arrow through a momentary slice in the firmament, it was free to come true any way it would. Only fools thought its trajectory could ever be controlled.„ 

 

mitchard

Jacquelyn Mitchard (Chicago, 10 december 1951)

Pierre Louÿs, Clarice Lispector, Ara Baliozian, Rumer Godden, Christine Brückner, Eugène Sue, Karl Heinrich Waggerl

De 10e december is een zeer vruchtbare geboortedag gebleken voor schrijvers. Vandaar dat er na deze posting nog een tweede volgt. Kom gerust nog eens kijken later vandaag

 

 

De Franse dichter en schrijver Pierre Louÿs werd geboren op 10 december 1870 in Gent als zoon van de Franse advocaat Pierre-Felix Louis. Vrijwel onmiddellijk na zijn geboorte vertrok zijn moeder met hem naar Frankrijk. Hij bracht zijn jeugd door tussen Parijs en Dizzy (Epernay). Bij de dood van zijn moeder (1879) werd hij door zijn vader aan zijn in Parijs wonende oom Georges, man van cultuur en diplomaat, toevertrouwd die voor zijn verdere opvoeding zou zorgen. Hij had ook nog twee oudere broers en met zijn oudste broer Georges had hij tot het einde van zijn leven een heel intens contact.

Op het lyceum Janson-de-Sailly raakt hij bevriend met die andere eenzaat en door literatuur bezetene, André Gide. Tijdens zijn studietijd aan de Sorbonne, periode dat hij intens las en schreef, maakte hij kennis met Régnier, Heredia, Leconte de Lisle, Mallarmé en Paul Valéry. Heel zijn oeuvre steunde op de dubbele tegenstelling: droom-werkelijkheid, vorm-idee. In 1892 verscheen zijn eerste gedichtenbundel Astrarté, in 1894 gevolgd door zijn heel beroemd geworden Chansons de Bilitis. In 1896 werd zijn roman Aphrodite gepubliceerd

 

Les Nymphes

 

Oui, des lèvres aussi, des lèvres savoureuses

Mais d’une chair plus tendre et plus fragile encor

Des rêves de chair rose à l’ombre des poils d’or

Qui palpitent légers sous les mains amoureuses.

 

Des fleurs aussi, des fleurs molles, des fleurs de nuit,

Pétales délicats alourdis de rosée

Qui fléchissent pliés sous la fleur épuisée

Et pleurent le désir, goutte à goutte, sans bruit.

 

Ô lèvres, versez-moi les divines salives

La volupté du sang, la vapeur des gencives

Et les frémissements enflammés du baiser.

 

Ô fleurs troublantes, fleurs mystiques, fleurs divines

Balancez vers mon coeur sans jamais l’apaiser

L’encens mystérieux des senteurs féminines.

 

 

 

Aphrodite

 

Ô Déesse en nos bras si tendre et si petite,

Déesse au coeur de chair, plus faible encor que nous,

Aphrodite par qui toute Ève est Aphrodite

Et se fait adorer d’un homme à ses genoux,

 

Toi seule tu survis après le crépuscule

Des grands Olympiens submergés par la nuit.

Tout un monde a croulé sur le tombeau d’Hercule,

Ô Beauté! tu reviens du passé qui s’enfuit.

 

Telle que tu naquis dans la lumière hellène

Tu soulèves la mer,tu rougis l’églantier,

L’univers tournoyant s’enivre à ton haleine

Et le sein d’une enfant te recueille en entier.

 

Telle que tu naquis des sens de Praxitèle

Toute amante est divine, et je doute,à ses yeux,

Si le Ciel te fait femme ou la fait immortelle,

Si tu descends vers l’homme ou renais pour les Dieux.

 

louys

Pierre Louÿs (10 december 1870 – 6 juni 1925)

 

De Braziliaanse schrijfster Clarice Lispector werd geboren op 10 december 1925 in Podolia (Oekraïne) Zij was van Oekraïens-Joodse afkomst, maar verhuisde naar Brazilië toen ze enkele maanden oud was. Het Portugees werd haar moedertaal. Ze wordt als de belangrijkste Braziliaanse schrijfster van haar tijd beschouwd en tegenwoordig ook gezien als een toonaangevende feministe die vooral over de noden en belangen van de vrouw schreef, en daarbij de menselijke relaties en de (sociale) positie van de vrouw ter discussie stelde.

 

Uit: Family Ties

 

When the man reached the highest hill, the bells were ringing in the city below. The uneven rooftops of the houses could barely be seen. Near him was the only tree on the plain. The man was standing with a heavy sack in his hand.

His near-sighted eyes looked down below. Catholics, crawling and minute, were going into church, and he tried to hear the scattered voices of the children playing in the square. But despite the clearness of the morning hardly a sound reached the plateau. He also saw the river which seen from above seemed motionless, and he thought: it is Sunday. In the distance he saw the highest mountain with its dry slopes. It was not cold but he pulled his overcoat tighter for greater protection. Finally he placed the sack carefully on the ground. He took off his spectacles, perhaps in order to breathe more easily, because he found that clutching his spectacles in his hand he could breathe more deeply. The light beat on the lenses, which sent out sharp signals. Without his spectacles, his eyes blinked brightly, appearing almost youthful and unfamiliar. He replaced his spectacles and became once more a middle-aged man and grabbed hold of the sack again: it was as heavy as if it were made of stone, he thought. He strained his sight in order to see the current of the river, and tilted his head trying to hear some sound: the river seemed motionless and only the harshest sound of a voice momentarily reached that height—yes, he felt fine up here. The cool air was inhospitable for one who had lived in a warm city. The only tree on the plain swayed its branches. He watched it. He was gaining time. Until he felt that there was no need to wait any longer.

And meantime he kept watch. His spectacles certainly bothered him because he removed them again, sighed deeply, and put them in his pocket.“

 

Lispector

Clarice Lispector (10 december 1925 – 9 december 1977)

 

De Armeense schrijver Ara Baliozian werd geboren op 10 december 1936 in Athene. Zie ook mijn blog van 10 december 2006.

 

Uit: Pages From My Diary, 1986-1995

 

„How to explain the irrelevance of our contemporary literature? My guess is, some time in their formative years, our writers and versifiers were exposed to the philistine theory that says, the function of literature is to say profound things about noble subjects. Homer sang of gods and heroes, Shakespeare of kings and princes, Tolstoy and Dostoevsky of mighty passions…Since there is nothing noble, heroic, or mighty about our present condition, it follows that it must be avoided or ignored. One cannot produce great literature by writing about petty problems and pusillanimous characters.

This is the only way to explain why our writers continue to write about sunsets and our cultural organizations continue to sponsor seminars on Khorenatsi and Naregatsi… as the nation slides deeper into the quicksands of decline and degeneration.

 

Chinese saying: “If a man, sitting alone in his room, thinks the right thoughts, he will be heard thousands of miles away.”

(…)

 

I ask a friend from Yerevan: “Is any of the help from America reaching the people in Armenia?”

“Yes,” he replies, “and it’s making a select few very rich.”

“What are the chances of this select few being caught and hung?” I ask next.

“None while I am alive. After that, it’s hard to say.”

“Another friend who has just returned from a visit to Yerevan, tells me: “In seventy years the situation may become normal but not before.”

“That’s exactly what our crooks and profiteers are counting on too – seventy years of abundance.

People whose experience of poverty is based on hearsay, think of it as the total absence of all luxuries. But the absence of luxuries is the least offensive thing about poverty. Poverty, real poverty, means constant uncertainty and anxiety over the future, also fear, humiliation, degradation, despair…“

 

ara

Ara Baliozian (Athene, 10 december 1936)

 

De Engelse schrijfster Margaret Rumer Godden werd geboren op 10 december 1907 in Eastbourne, East Sussex. Zij leefde echter de eerste veertig jaar van haar leven overwegend in India. In 1949 keerde zij terug naar het Verenigd Koninkrijk om zich aan het schrijven te wijden. Ze heeft meer dan zestig, deels zeer succesvolle, boeken op haar naam staan, waaronder The Black Narzissus. The River, The Doll’s House, An Episode of Sparrows, Greengage Summer en The Diddakoi. Verschillende van haar romans werden ook verfilmd.

 

Uit: Five for Sorrow, Ten for Joy

 

„The sound of the bell carried far over
the orchards and fields of the convent of Belle Source.

It was the first bell for Vespers, not a bell in a bell tower but a handbell, rung outside by the soeur réglementaire, the bell ringer, and, in ones and twos, the nuns came in, those from the farm and garden shedding their heavy boots and dark blue overalls, all taking off their aprons. Each sister washed her hands in the basin at the end of the corridor, straightened her veil or took off her blue work head-­handkerchief and put on her veil, then went to her place in the line where all the community stood. This was the time when each told, before them all, of any fault she had made.

“What—every day?” asked Father Marc, the new aumônier. “That seems a little overscrupulous. What faults could they possibly have?”

“Only faults against charity and I’m sure not many.” The prioress smiled. “But at our Béthanies we need charity as perhaps nowhere else.”

“And, perhaps, as nowhere else,” Marc was to say when he knew them better, “these sisters understand the creeping power of sin, if you allow the least crack . . .”

“I lingered in the garden after recreation and so kept two of my sisters waiting.”

“I answered Soeur Marie Christine back and was rude.” Soeur Marie Christine made a swift movement of reconciliation.

“I spoke sharply . . .” They were those “least cracks”; but, like an echo from far far back, far from the steadfastness of Belle Source:

“She wouldn’t stop crying so I stuffed my handkerchief into her mouth, down and down until . . .”

 

RumerGodden

Rumer Godden (10 december 1907 – 8 november 1998)

 

De Duitse schrijfster Christine Brückner werd geboren op 10 december 1921 in Schmillinghausen bij Bad Arolsen in Hessen. Daar bezocht zij ook het gymnasium. Na WO II werd zij bibliothecaresse in Stuttgart. Van 1946 tot 1950 was zij verbonden aan de universiteit van Marburg. Daarnaast studeerde zij kunstgeschiedenis, germanistiek en psychologie.  In 1954 verscheen haar eerste roman “Ehe die Spuren verwehen”. Tot haar grootste successen behoort de romantrilogie “Jauche und Levkojen”,Nirgendwo ist Poenichen” en “Die Quints”. Van de eerste twee werd in 1979 en 1980 een televisieserie gemaakt. Eveneens succesvol was het boek “Wenn Du geredet hättest, Desdemona. Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen”.

 

Uit: Jauche und Levkojen

 “Der junge Quindt kehrte nach viertägiger Hotel-Ehe zu sei­nem Regiment an die Westfront zurück, und die alten Quindts nahmen seine junge Frau mit nach Poenichen. Schnellzug Berlin-Stettin-Stargard, dann Lokalbahn und schließlich Rie­pe, der die drei mit dem geschlossenen Coupé – nach dem In­nenpolster >Der Karierte< genannt – an der Bahnstation ab­holte. Die junge Frau führte nicht mehr als eine Reihe von Schließkörben und Reisetaschen mit sich. Fürs erste blieb ihre Aussteuer in Berlin, Möbel, Wäsche, Porzellan und Silber für die spätere Berliner Stadtwohnung. Sie würde fürs erste zwei der Gästezimmer im Herrenhaus bewohnen, die sogenannten >grünen Zimmer<. Fürs erste, das hieß: bis der junge Baron heimkehrte, bis der Krieg zu Ende war.
Als die Pferde in die kahle Lindenallee einbogen, dämmerte es bereits. Vera sagte, als sie das Herrenhaus am Ende der Allee auftauchen sah: »Das sieht ja direkt antik aus! War denn mal einer von euch Quindts in Griechenland?« Der alte Quindt bestätigte es. »Ja, aber nicht lange genug. Pommer­sche Antike. «
Wo dieses Poenichen liegt?
Wenn Sie sich die Mühe machen wollen, schlagen Sie im Atlas die Deutschlandkarte auf. Je nach Erscheinungsjahr fin­den Sie das Gebiet von. Hinterpommern rot oder schw
arz überdruckt mit >z. Z. poln. Besatzungsgebiet< oder >unter poln. Verwaltung<, die Ortsnamen ausschließlich in deutscher Sprache oder die polnischen Namen in Klammern unter den deutschen oder auch nur polnisch. Daraus sollten Sie kein Po­litikum machen; im Augenblick steht zwar schon fest, daß der Erste Weltkrieg im günstigsten Falle noch durch einen ehren­vollen Waffenstillstand beendet werden kann, aber: Noch ist Pommern nicht verloren!“

ChristineBrueckner

Christine Brückner (10 december 1921 – 21 december 1996)

 

De Franse schrijver Eugène Sue werd geboren op 10 december 1804 in Parijs. Zie ook mijn blog van 10 december 2006.

 

Uit: Les sept péchés capitaux

 

„Il marchait d’un air solennel, portant sur un plateau un petit réchaud d’argent de la grandeur d’une assiette, surmonté de sa cloche. A côté de ce plat, on voyait un petit flacon de cristal rempli d’une liqueur limpide et couleur de topaze brûlée.
– Paolo, demanda le chanoine, qu’est ce que cette argenterie ?
– Elle appartient à M. Appetit, seigneur ; sous cette cloche est une assiette à double fond, remplie d’eau bouillante car il faut surtout, dit ce grand homme, manger brûlant.
– Et ce flacon, Paolo ?
– Son emploi est indiqué sur ce billet, seigneur, qui vous annonce les mets que vous allez manger.
– Voyons ce billet, dit le chanoine.
Et il lut :
“Oeufs de pintades frits à la graisse de caille, relevés d’un coulis d’écrevisses. N.B. Manger brûlant, ne faire qu’une bouchée de chaque oeuf, après l’avoir bien humecté de coulis.“
“Mastiquer pianissimo.
“Boire, après chaque oeuf, deux doigts de ce vin de Madère de 1807, qui a fait cinq fois la traversée de Rio de Janeiro à Calcutta.“

 

sue

Eugène Sue (10 december 1804 – 3 augustus 1859)

 

 

De Oostenrijkse schrijver Karl Heinrich Waggerl werd geboren op 10 december 1897 in Bad Gastein. Zie ook mijn blog van 10 december 2006.

Vom Ochsen und vom Esel

„Vom Ochsen und vom Esel hat die Schrift durchaus nichts zu melden. Aber meine Mutter hat mir erzählt, wie es war: Der Erzengel, während Joseph mit Maria nach Bethlehem wanderte, rief die Tiere in der Gegend zusammen, um eines oder das andere auszuwählen, das der Heiligen Familie im Stall mit Anstand aufwarten konnte.

Als erster meldete sich natürlich der Löwe. Nur jemand von königlichem Geblüt sei würdig, brüllte er, dem Herrn der Welt zu dienen.  Er werde sich mit all seiner Stärke vor die Tür setzen und jeden zerreißen, der sich in die Nähe des Kindes wagte.

“Du bist mir zu grimmig”, sagte der Engel.

Darauf schlich der Fuchs heran und erwies in aller Unschuld eines Gaudiebes seine Reverenz mit der Rute. König hin oder her, meinte er, vor allem sei doch für die leibliche Notdurft zu sorgen. Deshalb mache er sich erbötig, süßesten Honig für das Gotteskind zu stehlen und jeden Morgen auch ein Huhn in den Topf für die Wöchnerin.

“Du bist mir zu liederlich” sagte der Engel.

Nun stelzte der Pfau in den Kreis. Das Sonnenlicht glänzte in seinem Gefieder, rauschend entfaltete er sein Rad. So wolle er es auch hinter der Krippe aufschlagen, erklärte er, und damit den armseligen Schafstall köstlicher schmücken als Salomon seinen Tempel.

“Du bist mir zu eitel” sagte der Engel.

Hinterher kamen noch viele der Reihe nach, Hund und Katze, die kluge Eule und die süß flötende Nachtigall, jedes pries seine Künste an, aber vergeblich. Zuletzt blickte der strenge Cherub noch einem um sich und sah Ochs und Esel draußen auf dem Felde stehen, beide im Geschirr, denn sie dienten einem Bauern und mußten Tag für Tag am Wassergöpel im Kreise laufen. Der Engel rief auch sie herbei. “Ihr beiden, was habt ihr anzubieten?”

“Nichts, Euer Gnaden” sagte der Esel und klappte traurig seine Ohren herunter. “Wir haben nichts gelernt, außer Demut und Geduld. Denn in unserem Leben hat uns alles andere immer nur noch mehr Prügel eingetragen.”

“Aber” warf der Ochse schüchtern ein, “aber vielleicht könnten wir dann und wann ein wenig mit den Schwänzen wedeln und die Fliegen verscheuchen!”

“Dann seid ihr die Rechten!” sagte der Engel.“

Waggerl

Karl Heinrich Waggerl (10 december 1897 – 4 november 1973)

Emily Dickinson, Nelly Sachs, Gertrud Kolmar, Karl Heinrich Waggerl, Ara Baliozian, Eugène Sue

De Amerikaanse dichteres Emily Dickinson werd geboren op 10 december 1830 in Amherst, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 10 december 2006.

Because I could not stop for Death

Because I could not stop for Death –
He kindly stopped for me –
The Carriage held but just Ourselves –
And Immortality.

We slowly drove – He knew no haste
And I had put away
My labor and my leisure too,
For His Civility –

We passed the School, where Children strove
At Recess – in the Ring –
We passed the Fields of Gazing Grain –
We passed the Setting Sun –

Or rather – He passed us –
The Dews drew quivering and chill –
For only Gossamer, my Gown –
My Tippet – only Tulle –

We paused before a House that seemed
A Swelling of the Ground –
The Roof was scarcely visible –
The Cornice – in the Ground –

Since then – ’tis Centuries – and yet
Feels shorter than the Day
I first surmised the Horses’ Heads
Were toward Eternity –

 

The Soul unto itself

The Soul unto itself
Is an imperial friend –
Or the most agonizing Spy –
An Enemy – could send –

Secure against its own –
No treason it can fear –
Itself – its Sovereign – of itself
The Soul should stand in Awe –

 

There’s a certain Slant of light

There’s a certain Slant of light,
Winter Afternoons –
That oppresses, like the Heft
Of Cathedral Tunes –

Heavenly Hurt, it gives us –
We can find no scar,
But internal difference,
Where the Meanings, are –

None may teach it – Any –
‘Tis the Seal Despair –
An imperial affliction
Sent us of the air –

When it comes, the Landscape listens –
Shadows – hold their breath –
When it goes, ’tis like the Distance
On the look of Death

Dickinson

Emily Dickinson (10 december 1830 – 15 mei 1886)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Nelly Sachs werd op 10 december 1891 in Berlijn geboren. Zie ook mijn blog van 10 december 2006.

 

Einer war

Einer war
Der blies den Schofar –
Warf nach hinten das Haupt,
Wie die Rehe tun, wie die Hirsche
Bevor sie trinken an der Quelle.
Bläst:
Tekia
Ausfährt der Tod im Seufzer –
Schewarim
Das Samenkorn fällt –
Terua
Die Luft erzählt von einem Licht!
Die Erde kreist und die Gestirne kreisen
Im Schofar,
Den Einer bläst –
Und um den Schofar brennt der Tempel –
Und Einer bläst –
Und um den Schofar stürzt der Tempel –
Und Einer bläst –
Und um den Schofar ruht die Asche –
Und Einer bläst –

 

Immer

Immer
dort wo Kinder sterben
werden die leisesten Dinge heimatlos.
Der Schmerzensmantel der Abendröte
darin die dunkle Seele der Amsel
die Nacht heranklagt –
kleine Winde über zitternde Gräser hinwehend
die Trümmer des Lichtes verlöschend
und Sterben säend –

Immer
dort wo Kinder sterben
verbrennen die Feuergesichter
der Nacht, einsam in ihrem Geheimnis –
Und wer weiß von den Wegweisern
die der Tod ausschickt:
Geruch des Lebensbaumes,
Hahnenschrei der den Tag verkürzt
Zauberuhr vom Grauen des Herbstes
in die Kinderstuben hinein verwunschen –
Spülen der Wasser an die Ufer des Dunkels
rauschender, ziehender Schlaf der Zeit –

Immer
dort wo Kinder sterben
verhängen sich die Spiegel der Puppenhäuser
mit einem Hauch,
sehen nicht mehr den Tanz der Fingerliliputaner
in Kinderblutatlas gekleidet;
Tanz der stille steht
wie eine im Fernglas
mondentrückte Welt.

Immer
dort wo Kinder sterben
werden Stein und Stern
und so viele Träume heimatlos.

Sachs

Nelly Sachs (10 december 1891 – 12 mei 1970)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 10 december 2006.

De Duitse dichteres en schrijfster Gertrud Kolmar (pseudoniem van Gertrud Käthe Chodziesner) werd op 10 december 1894 in Berlijn geboren.

De Oostenrijkse schrijver Karl Heinrich Waggerl werd geboren op 10 december 1897 in Bad Gastein.

De Armeense schrijver Ara Baliozian werd geboren op 10 december 1936 in Athene.

De Franse schrijver Eugène Sue werd geboren op 10 december 1804 in Parijs.

Emily Dickinson, Nelly Sachs, Gertrud Kolmar, Karl Heinrich Waggerl, Ara Baliozian, Eugène Sue

Emily Dickinson werd geboren op 10 december 1830 in een welgestelde familie in het Amerikaanse Amherst, Massachusetts. Dickinson bleef ongehuwd en zou het grootste gedeelte van haar leven binnen de muren van het familiehuis doorbrengen. Jarenlang is aangenomen dat deze keuze voortvloeide uit xenofobie, maar uit recent onderzoek van haar correspondentie blijkt dat dit kluizenaarschap uit vrije wil was gekozen, zodat ze dichter bij haar eigen kern kon komen. Ofschoon ze zichzelf afsloot van de wereld, bleef ze toch op de hoogte van de literaire ontwikkelingen door het lezen van John Ruskin, John Keats en Thomas Browne. Door velen is het opgemerkt dat haar wijze van schrijven opvallend veel overeenkomsten vertoont met het werk van de Amerikaanse dichter Walt Whitman (1819-1892), wiens werk gekenmerkt wordt door het gebruik van ‘Amerikaans Engels’ en vrij vers. Ondanks de uitzonderlijke originaliteit van Dickinsons werk werden er tijdens haar leven slechts zeven van de bijna achtienhonderd gedichten gepubliceerd. Algemene erkenning van haar werk vond pas plaats in de twintigste eeuw. In Nederland geldt Simon Vestdijk als haar “ontdekker”: zijn essaydebuut in Forum,  begin 1933, betreft een verdediging en behandeling van Dickinsons poëzie.

A Thunderstorm

The wind begun to rock the grass
With threatening tunes and low, –
He flung a menace at the earth,
A menace at the sky.

The leaves unhooked themselves from trees
And started all abroad;
The dust did scoop itself like hands
And throw away the road.

The wagons quickened on the streets,
The thunder hurried slow;
The lightning showed a yellow beak,
And then a livid claw.

The birds put up the bars to nests,
The cattle fled to barns;
There came one drop of giant rain,
And then, as if the hands

That held the dams had parted hold,
The waters wrecked the sky,
But overlooked my father’s house,
Just quartering a tree.

 

Summer Shower

A drop fell on the apple tree,
Another on the roof;
A half a dozen kissed the eaves,
And made the gables laugh.

A few went out to help the brook,
That went to help the sea.
Myself conjectured, Were they pearls,
What necklaces could be!

The dust replaced in hoisted roads,
The birds jocoser sung;
The sunshine threw his hat away,
The orchards spangles hung.

The breezes brought dejected lutes,
And bathed them in the glee;
The East put out a single flag,
And signed the fete away.

 

DICKINSON

Emily Dickinson (10 december 1830 – 15 mei 1886)

 

Nelly Sachs werd als Leonie Sachs op 10 december 1891 in Berlijn geboren uit joodse ouders. In haar jeugd schreef ze hoofdzakelijk romantische poëzie, en in 1921 bracht ze een verhalenbundel uit. Ze werd hoofdzakelijk als dichteres bekend, wier werk één grote evocatie van dood en vervolgingsangst is. Door toedoen van het antisemitisme in de jaren 1930, kreeg ze publicatieverbod opgelegd; dit zorgde voor een ommezwaai in haar stijl, die tegelijk hypergevoelig en ietwat retorisch werd. Sachs kreeg aan het begin van de Tweede Wereldoorlog de kans te ontsnappen aan een potentiële dood dankzij bemiddeling van de Zweedse schrijfster Selma Lagerlöf. In 1940 vluchtte ze naar Zweden, en schreef tussen 1940 en 1944 een verzameling gedichten die hoofdzakelijk over ballingschap en de Holocaust handelen; deze collectie werd onder de titel In den Wohnungen des Todes gepubliceerd. In 1966 werd Nelly Sachs, tezamen met de Israëlische schrijver Agnon, de Nobelprijs voor de literatuur toegekend, bij wijze van erkenning van haar bijdrage aan de naoorlogse joodse literatuur. Zij bleef in Zweden wonen en overleed er in 1970.

Vielleicht aber braucht Gott die Sehnsucht

Vielleicht aber braucht Gott die Sehnsucht, wo sollte sonst
sie auch bleiben,
Sie, die mit Küssen und Tränen und Seufzern füllt die
geheimnisvollen Räume der Luft –
Vielleicht ist sie das unsichtbare Erdreich, daraus die glühenden
Wurzeln der Sterne treiben –
Und die Strahlenstimme über die Felder der Trennung, die zum
Wiedersehn ruft?
O mein Geliebter, vielleicht hat unsere Liebe in den Himmel
der Sehnsucht schon Welten geboren –
Wie unser Atemzug, ein – und aus, baut eine Wiege für Leben
und Tod?
Sandkörner wir beide, dunkel vor Abschied, und in das goldene
Geheimnis der Geburten verloren,
Und vielleicht schon von kommenden Sternen, Monden und
Sonnen umloht.

 

Immer dort wo Kinder sterben

Immer
dort wo Kinder sterben
werden die leisesten Dinge heimatlos.
Der Schmerzensmantel der Abendröte
darin die dunkle Seele der Amsel
die Nacht heranklagt –
kleine Winde über zitternde Gräser hinwehend
die Trümmer ihres Lichtes verlöschend
und Sterben säend –

Immer
dort wo Kinder sterben
verbrennen die Feuergesichter
der Nacht, einsam in ihrem Geheimnis –
Und wer weiß von den Wegweisern
die der Tod ausschickt:
Geruch des Lebensbaumes,
Hahnenschrei der den Tag verkürzt
Zauberuhr vom Grauen des Herbstes
in die Kinderstuben hinein verwunschen –
Spülen der Wasser an die Ufer des Dunkels
rauschender, ziehender Schlaf der Zeit –

Immer
dort wo Kinder sterben
verhängen sich die Spiegel der Puppenhäuser
mit einem Hauch,
sehen nicht mehr den Tanz der Fingerliliputaner
in Kinderblutatlas gekleidet;
Tanz der stille steht
wie eine im Fernglas
mondentrückte Welt.

Immer
dort wo Kinder sterben
werden Stein und Stern
und so viele Träume heimatlos.

NELLYS_SACHS

Nelly Sachs (10 december 1891 – 12 mei 1970)

 

Gertrud Kolmar werd op 10 december 1894 in Berlijn geboren als Gertrud Käthe Chodziesner. Zij was de dochter van de joodse advocaat Ludwig Chodziesner en zijn vrouw Elise (Schoenflies). In 1917 verscheen haar eerste dichtbundel onder haar pseudoniem. Aan het eind van de jaren 1920 verschenen afzonderlijke gedichten in literaire tijdschriften en bloemlezingen. Haar derde bundel “Die Frau und die Tiere”, die in augustus 1938 was verschenen  werd tijdens de Reichspogromnacht van 9 november 1938 vernietigd. Haar familie werd gedongen hun huis te verkopen en te verhuizen naar een zogenaamd „jodenhuis“in Berlijn- Schöneberg. Gertrud Kolmar werd op 27 februari 1943 gearresteerd en op 3 maart getransporteerd naar Auschwitz. Datum en omstandigheden van haar dood zijn niet bekend. Hoewel Kolmaar tijdens haar leven niet veel gepubliceerd had, geldt zij teg
enwoordig toch als een van de belangrijke Duitse dichteressen van de 20e eeuw.

 

Die Sinnende

Wenn ich tot bin, wird mein Name schweben
Eine kleine Weile ob der Welt.
Wenn ich tot bin, mag es mich noch geben
Irgendwo an Zäunen hinterm Feld.
Doch ich werde bald verlorengehn,
Wie das Wasser fließt aus narbigem Krug,
Wie geheim verwirkte Gabe der Feen
Und ein Wölkchen Rauch am rasenden Zug.

Wenn ich tot bin, sinken Herz und Lende,
Weicht, was mich gehalten und bewegt,
Und allein die offnen, stillen Hände
Sind, ein Fremdes, neben mich gelegt.
Und um meine Stirn wirds sein
Wie vor Tag, wenn ein Höhlenmund Sterne fängt
Und aus des Lichtgewölbs Schattenstein
Graues Tuch die riesigen Falten hängt.

Wenn ich sterbe, will ich einmal rasten,
Mein Gesicht nach innen drehn
Und es schließen wie den Bilderkasten,
Wenn das Kind zuviel gesehn,
Und dann schlafen gut und dicht,
Da ich zittrig noch hingestellt,
Was ich war: ein wächsernes Licht
Für das Wachen zur zweiten Welt.

kolmar

Gertrud Kolmar (10 december 1894 – (?) maart 1943)

 

De Oostenrijkse schrijver Karl Heinrich Waggerl werd geboren op 10 december 1897 in Bad Gastein. Hij bezocht het lerarenseminarie in Salzburg en diende als officier in WO I, waarin hij Italiaans krijgsgevangene werd. Na zijn vrijlating in 1920 werd hij leraar in Wagrain, maar moest het werk al in 1923 om gezondheidsredenen opgeven. Zijn eerste roman Brot verscheen in 1930. In zijn verhalen en romans beschrijft Waggerl – steeds meer idealiserend – het landelijke leven. Sinds 1938 was hij lid van de NSDAP en vanaf 1940 burgemeester van Wagrain, waar hij 50 jaar lang woonde. Na WO II bleef met zijn idylliserende korte verhalen waarderen. Hermann Hesse schreef over hem: “Die eigentlich dichterischen Bücher in unserer Literatur werden immer seltener, aber die von Waggerl gehören zu ihnen.”  Vooral in de kersttijd las hij tot aan zijn dood vaak voor uit zijn verhalen en legenden. Er werden ook plaatopnamen van gemaakt. In Wagrain staat een Waggerl-Museum.

Uit: Advent in Österreich

Advent, sagt man, sei die stillste Zeit im Jahr. Aber in meinem Bubenalter war er keineswegs die stillste Zeit.

Zu Anfang Dezember, in den unheimlichen Tagen, während Sankt Nikolaus mit dem Klaubauf unterwegs war, wurde ich in den Wald geschickt, um den Christbaum zu holen. Mit Axt und Säge zog ich aus, von der Mutter bis zum Hals in Wolle gewickelt und mit einem geweihten Pfennig versehen, damit mich ein heiliger Nothelfer finden konnte, wenn ich mich etwa verirrte. Ein Wunder von einem Baum stand mir vor Augen, mannshoch und sehr dicht beastet, denn er sollte nachher auch etwas tragen können. Stundenlang kroch ich im Unterholz herum, aber ein Baum im Wald sieht sich ganz anders an als einer in der Stube. Wenn ich meine Beute endlich daheim in die Waschküche schleppte, hatte sich das schlanke pfeilgerade Stämmchen doch wieder in ein krummes und kümmerliches Gewächs verwandelt, auch der Vater betrachtete ihn mit Sorge. Er mußte seine ganze Zimmermannskunst aufwenden, um das Ärgste zurechtzubiegen, ehe die Mutter kam.

Ach, die Mutter! In diesen Wochen lief sie mit hochroten Wangen herum, wie mit Sprengpulver geladen, und die Luft in der Küche war sozusagen geschwängert mit Ohrfeigen. Dabei roch die Mutter so unbeschreiblich gut, überhaupt ist ja der Advent die Zeit der köstlichen Gerüche. Es duftet nach Wachs, nach angesengtem Reisig, nach Weihrauch und Bratäpfel. Ich sage ja nichts gegen Lavendel und Rosenwasser, aber Vanille riecht doch viel besser, oder Zimt und Mandeln.

Mich ereilten dann die qualvollen Stunden des Teigrührens. Vier Vaterunser das Fett, drei die Eier, ein ganzer Rosenkranz für Zucker und Mehl. Die Mutter hatte die Gewohnheit, alles Zeitliche in ihrer Kochkunst in Vaterunser zu bemessen, aber die mußten laut und sorgfältig gebetet werden, damit ich keine Gelegenheit fände, den Finger in den Teig zu tauchen. Wenn ich nur erst den Bubenstrümpfen entwachsen wäre, schwor ich mir damals, dann wollt ich eine ganze Schüssel voll Kuchenteig aufessen, und die Köchin sollte beim Ofen stehen und mir zusehen müssen! Aber leider, das ist einer von den Träumen geblieben, die sich nie erfüllt haben. 

Am Abend nach dem Essen wurde der Christbaumschmuck erzeugt. Auch das war ein unheilschwangeres Geschäft. Damals konnte man noch ein Buch echten Blatt
goldes für ein paar Kreuzer beim Krämer kaufen. Aber nun galt es, Nüsse in Leimwasser zu tauchen und ein hauchdünnes Goldhäutchen herumblasen. Das schwierige dabei war, daß man vorher nirgendwo Luft von sich geben durfte. Wir saßen alle in der Runde und liefen blaurot an vor Atemnot, und dann geschah es doch, daß einer niesen musste. Im gleichen Augenblick segelte eine Wolke von glänzenden Schmetterlingen durch die Stube. Einerlei, wer den Zauber verschuldet hatte, das Kopfstück bekam ich, obwohl es nur bewirkte, dass sich der goldene Unsegen von neuem in die Lüfte hob. Ich wurde dann in die Schlafkammer verbannt und mußte Silberpapier um Lebkuchen wickeln – ungezählte Lebkuchen, versteht sich.

Und wir Heutigen?

Leben wir nicht auch in einer Weltzeit des Advents? Scheint uns nicht alles von der Finsternis bedroht zu werden, das karge Glück unseres Daseins? Wir warten bang auf den Engel mit der Botschaft des Friedens und überhören so leicht, daß diese Botschaft nur denen gilt, die guten Willens sind. Es ist keine Hilfe und keine Zuflucht bei der Weisheit der Weisen und bei der Macht der Mächtigen. Denn der Herr kam nicht zur Welt, damit die Menschen weise, sondern damit sie gütiger würden. Und darum sind es allein die Kräfte des Herzens, die uns vielleicht noch werden retten können.”

Wagerl

Karl Heinrich Waggerl (10 december 1897 – 4 november 1973)

 

De Armeense schrijver Ara Baliozian werd geboren op 10 december 1936 in Athene. Hij bezocht het Mechitaristencollege Murat-Raphael in Venetie. Daar studeerde hij ook economie en politicologie aan de Ca’ Foscari universiteit. Tegenwoordig woont en werkt hij in Ontario, Canada. Zijn werk wordt zowel in het Engels als in het Armeens gepubliceerd. Hij is tevens vertaler uit het Armeens, Het Frans en het Italiaans.

 

Werk o.a.: Voices of Fear (1989), Intimate Talk (1992), Undiplomatic Observations (1995), Pages From My Diary (1996)

 

Uit: Let’s talk Turkey

“The Armenians were punished because they sided with the enemy,” a gentle Turkish reader reminds me. By “punished” he probably means deported and not massacred. Which is it? Since both of my grandmothers survived and both my grandfathers perished, I must conclude some were deported, others “terminated.” As for siding with the enemy, this may indeed be true of Armenians on the Russo-Turkish border, but definitely not of Armenians on the mainland, except for the very few agitators and revolutionaries who may have acted in the name of the people but who represented no one but themselves, very much like the Talaat, Jemal, Enver troika. The overwhelming majority of Armenians in the ghetto of refugees where I grew up were both illiterate and devoid of political awareness. To accuse them of harboring secret territorial ambitions and betraying the Empire is not just wrong but absurd. I don’t remember my father saying anything remotely kind about our political parties or remotely unkind about Turks. I write these lines not as an Armenian but as a human being, and my intention is not to assert moral superiority but to understand why two people who lived side by side for six centuries prefer to believe their political leaders and to ignore the testimony of witnesses who value honesty and objectivity above prejudice and nationalist propaganda.
*
How can any tribe, nation, or race assert moral superiority and believe in it? Even worse: How can it also believe that in doing so it will not arouse the contempt and hatred of all men? The ancient Greeks knew better. They believed that pride or arrogance (hubris) is punished by the gods (Nemesis). And yet, in their eyes, all non-Greeks were barbarians. What happened next we know. They were defeated and colonized by Macedonians, Romans, and last but far from least, Turks. And unbelievable as this may see, even after centuries of enslavement, even in their present bastardized condition, they continue to cling to the notion that they are the real Chosen People. Figure that one out if you can.

 

Baliozian

Ara Baliozian (Athene, 10 december 1936)

 

Eugène Sue werd geboren op 10 december 1804 in Parijs. Deze nu nauwelijks nog bekende schrijver was in de jaren 1840 in van de meest gelezen en invloedrijkste schrijvers van Frankrijk. Hij is de literatuurgeschiedenis in gegaan als de grondlegger van de vervolgroman in kranten en als auteur van misschien wel de succesvolste krantenroman ooit: Les mystères de Paris. In 1841 bekeerde hij zich als het ware van een onpolitieke dandy tot een geengageerde socialist, die zich voor de problemen met de industrialisering van het snel groeiende Parijse proletariaat begon te interesseren en die dit interesse literair probeerde te verwerken. Op slag beroemd werd hij in 1843 met het genoemde Mystères de Paris, die van juli tot oktober bijna dagelijks in de eerder conservatieve krant Le Journal des Débats verschenen en die tot een lieteraire en sociale gebeurtenis van de eerste rang uitgroeiden. Op dit succes volgde Le Juif errant dat van juni 1844 tot oktober 1845 verscheen in het meer linkse blad Le Constitutionnel, en waarin hij zijn sociaal en politiek engagement nog versterkte en wel in de zijn van een radikaal anti-clericalisme. Ook deze roman werd in heel Parijs gelezen en bediscussieerd. Gezien de tendens ervan belandde hij al snel op de Index.

 

Uit: Les mystères de Paris

 

« Le lecteur, prévenu de l’excursion que nous lui proposons d’entreprendre parmi les naturels de cette race infernale qui peuple les prisons, les bagnes, et dont le sang rougit les échafauds… le lecteur voudra peut-être bien nous suivre. Sans doute cette investigation sera nouvelle pour lui; hâtons-nous de l’avertir d’abord que, s’il pose d’abord le pied sur le dernier échelon de l’échelle sociale, à mesure que le récit marchera, l’atmosphère s’épurera de plus en plus.

Le 13 décembre 1838, par une soirée pluvieuse et froide, un homme d’une taille athlétique, vêtu d’une mauvaise blouse, traversa le pont au Change et s’enfonça dans la Cité, dédale de rues obscures, étroites, tortueuses, qui s’étend depuis le Palais de Justice jusqu’à Notre-Dame.

Le quartier du Palais de Justice, très-circonscrit, très-surveillé, sert pourtant d’asile ou de rendez-vous aux malfaiteurs de Paris. N’est-il pas étrange, ou plutôt fatal, qu’une irrésistible attraction fasse toujours graviter ces criminels autour du formidable tribunal qui les condamne à la prison, au bagne, à l’échafaud!

Cette nuit-là, donc, le vent s’engouffrait violemment dans les espèces de ruelles de ce lugubre quartier; la lueur blafarde, vacillante, des réverbères agités par la bise, se reflétait dans le ruisseau d’eau noirâtre qui coulait au milieu des pavés fangeux.

Les maisons, couleur de boue, étaient percées de quelques rares fenêtres aux châssis vermoulus et presque sans carreaux. De noires, d’infectes allées conduisaient à des escaliers plus noirs, plus infects encore, et si perpendiculaires, que l’on pouvait à peine les gravir à l’aide d’une corde à puits fixée aux murailles humides par des crampons de fer. »

 

Sue

Eugène Sue (10 december 1804 – 3 augustus 1859)