Umberto Eco, Paul Ingendaay, Ngũgĩ wa Thiong’o, László Krasznahorkai, Luisa Futoransky, Forough Farokhzad

De Italiaanse schrijver Umberto Eco werd geboren op 5 januari 1932 in Allasandria. Zie ook alle tags voor Umberto Eco op dit blog.

Uit: Baudolino (Vertaald door Burkhart Kroeber)

“In jenen Tagen des Wartens, Kyrios Niketas, war ich von gegensätzlichen Gefühlen beherrscht. Ich brannte vor Begierde, sie wiederzusehen, ich fürchtete, sie nie wiederzusehen, ich sah sie umstellt von tausend Gefahren, mit einem Wort, ich machte alle Gefühle durch, die zur Liebe gehören, nur nicht die Eifersucht.”
“Hast du nicht daran gedacht, daß die Große Mutter sie gerade jetzt zu den Befruchtern schicken könnte?”
“Ein solcher Zweifel ist mir nie gekommen. Vielleicht dachte ich, weil ich wußte, wie sehr ich inzwischen der ihre war, sie sei in solchem Grade die meine, daß sie es ablehnen würde, sich von anderen berühren zu lassen. Ich habe lange darüber nachgedacht, hinterher, und bin zu dem Schluß gekommen, daß vollkommene Liebe keinen Platz für Eifersucht läßt. Eifersucht ist Verdacht, Furcht und Verleumdung zwischen Liebenden, und der Apostel Johannes hat gesagt, daß die vollkommene Liebe alle Furcht vertreibt. Ich empfand keine Eifersucht, aber ich versuchte ständig, mir ihr Gesicht vor Augen zu halten, und es gelang mir nicht. Ich erinnerte mich an das, was ich empfunden hatte, wenn ich sie ansah, aber ich konnte sie mir nicht vorstellen. Dabei tat ich während unserer Begegnungen nichts anderes, als sie unverwandt anzusehen . . .”
“Ich habe gelesen, daß es heftig Liebenden so ergeht . . .”, sagte Niketas mit der Verlegenheit dessen, der eine so überwältigende Leidenschaft nie selber erfahren hat. “Ist es dir bei Beatrix und bei Colandrina nicht so ergangen?”
“Nein, nicht in dem Maße, daß es mich so hätte leiden lassen. Ich glaube, bei Beatrix habe ich vor allem die Idee der Liebe kultiviert, ich brauchte kein reales Gesicht, und außerdem hätte ich es als Sakrileg empfunden, mir ihre körperlichen Züge vorzustellen. Was Colandrina betraf, so ist mir klargeworden – nachdem ich Hypatia kennengelernt hatte -, daß es bei ihr keine Leidenschaft war, sondern eher Freude, Zärtlichkeit, innigste Zuneigung, wie ich sie, Gott vergebe mir, für eine Tochter oder eine kleine Schwester hätte empfinden können.

 

 
Umberto Eco (Allasandria, 5 januari 1932)

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Peter Zingler

De Duitse schrijver en scenarist Peter Zingler werd geboren op 5 januari 1944 in Chemnitz. Zingler kwam vlak na zijn geboorte in een kindertehuis en zijn moeder gaf hem ter adoptie. Hij werd verwekt tijdens een one-night stand bij een luchtalarm. Zijn moeder verzweeg de geboorte voor haar familie. Vanwege zijn Joodse achternaam in die tijd werden er geen adoptie-ouders gevonden. Toen zijn grootmoeder anderhalf jaar later hoorde over zijn geboorte haalde zij hem uit het kindertehuis naar Keulen. Terwijl zijn oma zichzelf als zijn moeder uitgaf bekommerde zijn echte moeder zich niet om hem. Toen hij tien jaar was vernam hij dat zijn vermeende zus zijn echte moeder was. Al toen hij vier jaar oud was nam zijn grootmoeder hem in 1948 mee naar België om te hamsteren. Hij begon als kind al te stelen en hielp bij het smokkelen. Op zijn vijftiende zat hij voor het eerst in de gevangenis. Bij tal van inbraken stal hij in de 30 jaar die volgden vooral luxe goederen. Wroeging voelde hij nooit. Het verhaal van zijn familie na de Tweede Wereldoorlog werd verteld in de film “Die Himmelsleiter” en uitgezonden door de ARD. Zingler zat meer dan tien jaar als professionele inbreker in gevangenissen in verschillende landen. Tijdens zijn laatste gevangenschap in een open gevangenis in de JVA Dieburg begon hij te schrijven. Eerst typische gevangenisliteratuur als erotische verhalen, maar hij kon deze aan Penthouse en Playboy verkopen. Hij werd aangemoedigd door de oprichters van Romanfabrik en in 1989 ontving hij de Ingeborg Drewitz Literatuurprijs voor gevangenen en Risse im Fegefeuerverscheen in de eerste bloemlezing. Ook schreef hij vanaf 1985 tot heden scenario’s voor meer dan 70 films en televisiefilms, waaronder series zoals “Tatort” “Schimanski” of “Ein Fall für zwei”. Zijn ZDF tv-film ” Tödliche Wende ” werd bekroond met de Gouden Leeuw en de Golden Gong. Zijn Tatort-aflevering: “Kinderspiel” werd in 1993 met de Grimme Prijs bekroond.

Uit: Der Puffpoet

„Die sogenannte Erste-Gang-Kurve auf der Rennstrecke von Spa-Francorchamps in Belgien liegt nur einige hundert Meter vor der Zieldurchfahrt. Im Gegensatz zu den meisten Hochgeschwindigkeitsstrecken des Kurses sind die Rennfahrer auf ihren Kawasakis, Moto Guzzis, Hondas oder wie sie auch immer heißen gezwungen, stark abzubremsen. Für die Zuschauer, die sonst nur bunte Schatten vorbeiflitzen sehen, bei denen allenfalls noch die Startnummern zu erkennen sind, scheint es Zeitlupentempo im Rennfilm zu sein. Der Bremsvorgang lässt die Maschinen vorne einknicken wie Gäule, deren Zügel scharf angezogen werden; der Fahrer richtet seinen Oberkörper über die Verkleidung auf, um dem Wind stärkeren Widerstand entgegenzusetzen, und die durch Herunterschalten gepeinigte Maschine wehrt sich mit Fauchen, Knallen und langen Feuerlanzen, die durch den Auspuff schießen. Schemenhaft werden unter Schutzhelmgläsern Gesichter erkennbar, vermummt wie der Chirurg, der im Ernstfall mit frisch geschliffenem Messer bereits im Kreiskrankenhaus auf die Fahrer wartet. Oberkörper nicken nach innen, kurze Helmschwenks bringen den Piloten Gewissheit über den Abstand zum Verfolger, bevor sie sich wieder auf die Maschinen kauern und beschleunigen.
Lina stand etwa 50 Meter unterhalb dieser Kurve. Ihr Blick klebte an den lederverhüllten Beinen, deren ruckartige Bewegungen ihr zeigten, dass die Fahrer, wenn sie an ihr vorbeikamen, bereits wieder den dritten Gang eingelegt hatten. Das Donnern und Aufheulen, vermischt mit dem Geruch verbrannten Benzins und Gummis, zogen durch Linas Nase und Ohren direkt in ihren Unterleib.
Sie trat von einem Fuß auf den anderen, rieb, ohne es zu merken, die Schenkel aneinander, träumte, sie säße auf der harten Sitzbank einer schweren Rennmaschine und schwebte während des gesamten Rennens in einer latenten Geilheit, die sich nicht löste.
Auch Theo, ihr Freund, konnte daran nichts ändern. Er stand, eher missmutig, denn begeistert, neben ihr und betrachtete den Rennverlauf nicht anders, als hockte er daheim vor dem Fernseher im Sessel.“

 

 
Peter Zingler (Chemnitz, 5 januari 1944)

Gao Xingjian, David Berman, Emil Zopfi, Fernand Handtpoorter, Doris Kearns Goodwin

De Chinese schrijver Gao Xingjian werd geboren op 4 januari 1940 in Ganzhou, in de provincie Jiangxi. Zie ook alle tags voor Gao Xingjian op dit blog.

Uit: Soul Mountain

“Your friend opposite has closed his eyes and is dozing. Like anyone else, you can’t help being curious and naturally want to know which famous places you’ve missed on your travels. Also, you like doing things properly and it’s annoying that there’s a place you haven’t even heard about. You ask him about the location of Lingshan.
“At the source of the You River,” he says opening his eyes.
You don’t know this You River, either, but are embarrassed about asking and give an ambiguous nod which can mean either “I see, thanks” or “Oh, I know the place.” This satisfies your desire for superiority but not your curiosity. After a while you ask how to get there and the route up the mountain.
“Take the train to Wuyizhen, then go upstream by boat on the You River.”
“What’s there? Scenery? Temples? Historic sites?” you ask, trying to be casual.
“It’s all virgin wilderness.”
“Ancient forests?”
“Of course, but not just ancient forests.”
“What about Wild Men?” you say, joking.
He laughs but without any sarcasm, and he doesn’t seem to be making fun of himself which intrigues you even more. You have to find out more about him.
“Are you an ecologist? A biologist? An anthropologist? An archaeologist?”
He shakes his head each time then says, “I’m more interested in living people.”
“So you’re doing research on folk customs? You’re a sociologist? An ethnographer? An ethnologist? A journalist, perhaps? An adventurer?”
“I’m an amateur in all of these.”
The two of you start laughing.
“I’m an expert amateur in all of these!”
The laughing makes you and him cheerful. He lights a cigarette and can’t stop as he tells you about the wonders of Lingshan. Afterwards, at your request, he tears up his empty cigarette box and draws a map of the route up Lingshan.”

 

 
Gao Xingjian (Ganzhou, 4 januari 1940)

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Andreas Altmann, Max Eastman, Daniel Mursa, Markus Seidel, Jacob Grimm

De Duitse dichter en schrijver Andreas Altmann werd geboren in Hainichen (Sachsen) op 4 januari 1963. Zie ook alle tags voor Andreas Altmann op dit blog. Zie ook mijn blog van 8 juni 2009.

 

grenz wald

du blickst der grenze durch die augen. streu
siedlung, die verwesende haut der häuser.
du in den zimmern als kind. dahinter wege,
die sich um die blicke schnüren. magen
beschwerden vom kleiner werden. der wald
mit den schüssen auf dich gerichtet.

der vater müde vom schweigen. die mutter
müde vom schweigen. kein wort,
das zurück führt. sie kehren nicht heim
bis zum tod, der einen augenblick über
die zeit reicht. die grenze beginnt
in den augen davor. soldaten, papiere, ich

bin zu fuß mit den augen des vaters,
der meine hand fester drückt, und die perlen
auf mutters wimpern, die ich aufheb in leeren
zigarrenkartons und die beschlagen
bei jedem öffnen unter dem bett. im wald
sind gewehre vergraben, hat mir einer erzählt

ohne namen, seitdem sind die bäume
in den himmel geschossen, der hier verschwand.
ich achte nur auf den weg, daß ich heraus
find, bevor der abend sich aufstellt.
nur wenn ich allein bin im zimmer, schlaf ich
mit licht ein, das sich zerstreut.

 

 
Andreas Altmann (Hainichen, 4 januari 1963)

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Svend Fleuron, Maurice Mac-Nab, Mite Kremnitz, Rajvinder Singh

De Deense schrijver Svend Fleuron werd geboren op 4 januari 1874 op het landgoed Katrinedal bij Keldby. Zie ook alle tags voor Svend Fleuron op dit blog.

Uit: Kittens : A Family Chronicle (Vertaald door David Pritchard)

“One afternoon very early in spring a small, snow-white he-cat came strolling carelessly along the road. His ears were thrust forward, betraying his interest in something ahead: he meant to take a walk round the farm, whither the road led . . . there was a grey puss there who attracted him!
He ought to have been more cautious, the little white dwarf! A giant cat, a coloured rival, with the demon of passion seething in his blood and hate flaming from his eyes, caught sight of the hare-brained fellow from afar off and straight-way guessed his errand.
With rigid legs, lowered head, and loins held high, he comes rushing from behind . . . runs noiselessly over the soft grass at the side of the road and overhauls the other un-perceived.
With one spring he plants all his foreclaws deep in the flesh of the smaller cat, who utters a loud wail and collapses on the ground.
The big one maintains his grip on his defeated foe’s shoulder, crushing him ruthlessly in the dust. Then he presses back his torn ears, giving an even more hateful expression to the evil eyes, and lowering his muzzle, gloatingly he howls his song of victory straight into his fallen rival’s face.
For a good quarter of an hour he continues to martyr his victim, who is too terrified to move a muscle; he tears the last shred of self-respect and honour from the coward—then releases him and stalks before him to the farm, without deigning to throw him another glance. He was too despicable a rival, the little white mongrel! The big, spotted he-cat considered it beneath his dignity even to thrash him.”

 


Svend Fleuron (4 januari 1874 – 5 april 1966)

Cover

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Hellmuth Karasek

De Duitse journalist, schrijver, film- en literair criticus en hoogleraar theaterwetenschap Hellmuth Karasek werd geboren op 4 januari 1934 in Brno, Moravië, Tsjechoslowakije. De familie Karasek vluchtte in 1944 tijdens WO II voor het Rode Leger van het Silezische Bielsko naar Duitsland en kwam via tussenstations in Bernburg terecht. Eerder was Karasek lid van de Hitlerjugend geweest. Zijn middelbare schoolperiode (1948-1952) in Bernburg heeft hij literair verwerkt in zijn boek “Auf der Flucht”. Na zijn eindexamen in 1952 verhuisde Karasek van de DDR naar de Bondsrepubliek Duitsland. Hij studeerde Duitse literatuur, geschiedenis en Engels aan de Universiteit van Tübingen. Karasek begon zijn journalistieke carrière bij de Stuttgarter Zeitung. Daarna was hij een jaar hoofd dramaturgie aan het Württembergische Staatstheater Stuttgart en vanaf 1968 theatercriticus voor het weekblad Die Zeit. Tussen 1974 en 1996 leidde Karasek de culturele afdeling van het tijdschrift Der Spiegel, Zijn ervaring verwerkte hij in 1998 in de roman “Das Magazin”. Na Der Spiegel was hij tot 2004 mede-redacteur van de Berlijnse krant Der Tagesspiegel. Karasek woonde in Hamburg en werkte voor de krant Die Welt, Welt am Sonntag en de Berliner Morgenpost van Axel Springer SE, maar was ook vaak te zien in verschillende televisieprogramma’s. Zo trad hij onder andere, in alle edities van het RTL programma Die 5-Millionen-SKL-Show als prominente sponsor van de kandidaten op. Gedurende de lange periode van 1988 tot 2001 was Karasek vaste deelnemer van het ZDF-programma Das Literarische Quartett onder de dominante leidiing van Marcel Reich-Ranicki. In 1992 werd Karasek honorair hoogleraar bij de afdeling Theater Studies van de Universiteit van Hamburg.
Uit zijn tweede huwelijk met Armgard Seegers heeft Karasek vier kinderen, waaronder de regisseur en artistiek leider Daniel Karasek en de advocaat en schrijver Laura Karasek-Briggs. Zijn jongere broer was de schrijver Horst Karasek.

Uit: Frauen sind auch nur Männer

“Normalerweise reden wir, »wie uns der Schnabel gewachsen ist«, wir nehmen dabei »kein Blatt vor den Mund« – während wir offiziell bei Feiern, Reden, Ansprachen »nach der Schrift« reden, sogenanntes »Schriftdeutsch«. Manch- mal heißt es auch, dass wir »wie gedruckt« lügen.
Jetzt geht’s einmal nicht» hochdeutsch« zu,also rechtschreiberisch rechthaberisch, nicht dudenmäßig, sondern phonetisch, gebabbelt, genuschelt, gequatscht, gesabbert. Wie der Volksmund spricht.
Die folgende Geschichte sollte am besten laut gelesen werden, mit allen Tücken und Weichheiten der sächsischen Sprache: Da bestellte eine Frau telefonisch ein Flugticket von Leipzig nach Porto. Und bekam ein Ticket nach Bordeaux. Bordeaux in Südfrankreich, Porto in Portugal.
Oder war’s umgekehrt, sie wollte nach Bordeaux und be- kam eins nach Porto? Ist ja egal, gehupft wie gesprungen, denn offenbar sprach sie Bordeaux oder Porto gleich aus, als Bordo, eben sächsisch. Und da saß sie nun mit ihrem falschen »Ticket«, respektive »Digged«, und bekam es nicht getauscht. Ein Schicksal aus Sachsen, wo harte Männer im Liebesrausch schon mal stöhnen: »Gib mir wilde Diernamen, nenn misch Buma!« Auf Hochdeutsch: Puma.
In Sachsen hat der Satz »Rechenwärmer kriechen« zweierlei Bedeutung. Er kann biologisch sein: »Regenwürmer kriechen«. Oder meteorologisch: »Regen werden wir kriegen.« Je nachdem. Ähnlich beinlos weichtierhaft wie in der sächsischen Artikulation geht es nur noch im Hessischen zu, wo Goethe im »Faust« »Ach neige, du Schmerzensreiche« dichtet: »Ach neiche«, sagt Gretschen im Gebet. Damit es sich auf die »schmerzensreiche« Himmelskönigin reime. Oder Goethes berühmte letzte Worte: »Mehr Licht!«, soll der Olympier gesagt haben. Aber sagen wollte er: »Mer licht hier schlescht.« Man liegt hier schlecht; da fuhr ihm der Tod in die Parade.
Auch der »Struwwelpeter«-Autor Dr. Heinrich Hoffmann babbelte eindeutig hessisch weich und dichtete über den fliegenden Robert: »Hui, wie pfeift der Sturm und keucht – dass der Baum sich niederbeugt.« Was sich auf Hessisch  tatsächlich reimt.
In Sachsen gibt es die Geschichte vom Zoologie-Professor, der angeblich alle Studenten nur über Würmer examinierte. Also lernten sie nur über diese Griechdiere. Er fragt den Ersten, oh, Schreck!, überraschend nach den Elefanten. Der sagt: »Der Elefant ist groß und hat einen Rüssel. Der Rüssel ist wie ein Wurm. Die Würmer zerfallen in die Faden-, Band- und Spulwürmer …«, und dann rasselt und kellerasselt es nur so. Den Zweiten fragt er nach den Löwen.Der antwortet erschrocken:» Der Löwe lebt in Afrika. In Afrika ist es wärmer. Die Wärmer zerfallen in die Faden-, Band- und Spulwärmer …«

 
Hellmuth Karasek (Brno, 4 januari 1934)

Peter Ghyssaert, J.R.R. Tolkien, Marie Darrieussecq, Alex Wheatle, Cicero, Drieu la Rochelle

De Vlaamse dichter Peter Ghyssaert werd geboren op 3 januari 1966 te Wilrijk. Zie ook alle tags voor Peter Ghyssaert op dit blog.

 

Eiken

Eiken zijn de bomen van het dies irae;
als de grond breekt zullen zij,
over het land gezaaiden, toekijken
met een oud, houten gezicht
dat onbewogen blijft:

te veel stormwind is in
hun taaie takkenkroon verstard;
zij zijn niet meer verstoord
door groei, dat eeuwenoud tumult
en in hun stilstand glanst niets op
van minachting, van deernis
met het oude land,
alleen geduld.

En vliegen dan zielen der geredden
als briljante edelgassen
naar hun maker; schieten verdoemden,
brandend van de diarree, voorbij
koude, ijzerharde wortels
dieper in de grond:

zij hebben het gezien,
zij hebben het gehoord,
zij doen niet mee.

 

Levensverhaal

Toen hij geboren was begon het al:
zijn moeder had de bijsluiter verloren.

Nooit wist hij waartoe dit
of dat dienen moest. Hoewel
hij toch kon raden
liep het steeds verkeerd.

Zijn vrienden durfde hij niet vragen:
in hun jeugd hadden die goed
hun eigen voorschriften gelezen
en die toen verbrand.

Iedereen hield alles maar geheim
en deed volmaakt wat hij niet kon:
ze lachten hem al op de speelplaats uit:

een tegenstrijdigheid, verlamd
en huilend in de zon.

 

 
Peter Ghyssaert (Wilrijk, 3 januari 1966)

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Henry Handel Richardson, Xavier Orville, Jacob Balde, Wolf von Aichelburg, Elsa Asenijeff, John Gould Fletcher

De Australische schrijfster Henry Handel Richardson (eig. Ethel Florence) werd geboren op 3 januari 1870 in Melbourne. Zie ook alle tags voor Henry Handel Richardson op dit blog.

Uit: Australia Felix

“That had been the hardest job of any: keeping the party together. They had only been eight in all–a hand-to-mouth number for a deep wet hole. Then, one had died of dysentery, contracted from working constantly in water up to his middle; another had been nabbed in a manhunt and clapped into the “logs.” And finally, but a day or two back, the three men who completed the nightshift had deserted for a new “rush” to the Avoca. Now, his pal had gone, too. There was nothing left for him, Long Jim, to do, but to take his dish and turn fossicker; or even to aim no higher than washing over the tailings rejected by the fossicker.
At the thought his tears flowed anew. He cursed the day on which he had first set foot on Ballarat.
“It’s ‘ell for white men–‘ell, that’s what it is!”
“‘Ere, ‘ave another drink, matey, and fergit yer bloody troubles.”
His re-filled pannikin drained, he grew warmer round the heart; and sang the praises of his former life. He had been a lamplighter in the old country, and for many years had known no more arduous task than that of tramping round certain streets three times daily, ladder on shoulder, bitch at heel, to attend the little flames that helped to dispel the London dark.”

 

 
Henry Handel Richardson (3 januari 1870 – 20 maart 1946)
Cover

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Douglas Jerrold, Charles Palissot de Montenoy, Heinrich Wilhelm von Gerstenberg, Hermann von Weinsberg, Sven Kivisildnik

De Engelse schrijver Douglas William Jerrold werd geboren op 3 januari 1803 in Londen. Zie ook alle tags voor Douglas Jerrold op dit blog.

Uit: St. Giles and St. James

“The streets were empty. Pitiless cold hod driven all who had the shelter of a roof to their homes : and the north-east blast seemed to howl in triumph above the untrodden snow. “Winter was at the heart of all things. The wretched, dumb with excessive misery, suffered, in stupid resignation, the tyramiy of the season. Human blood stagnated in the breast of want ; and death in that despoji’ing hour losing its terrors, looked, in the eyes of many a wretch, a sweet deliverer. It was a time when the very poor, barred from the commonest things of earth, take strange counsel with themselves, and, in the deep humility of destitution, believe they are the burden and the offal of the world,
It was a time whea the easy, comfortable man, touched with finest sense of human suffering, gives from his abundance ; and, whilst bestowing, feels almost ashamed that, with such widespread misery circled round him, he has all things fitting ; all things grateful. The smitten spirit asks wherefore he is not of the multitude of wretchedness ; demands to know for what especial excellence he is promoted above the thousand, thousand starving creatures ; in his very tenderness for misery, tests his privilege of exemption from a woe that withers manhood in man, bowing him downward to the brute. And so questioned, this man gives in modesty of spirit — in very thankfulness of soul.”

 

 
Douglas Jerrold (3 januari 1803 – 8 juni 1857)

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Jean Muno

De Belgische schrijver Jean Muno (pseudoniem van Robert Burniaux) werd geboren in Molenbeek op 3 januari 1924. Zijn vader, Constant Burniaux, was een bekend schrijver. Zijn moeder, Jeanne Taillieu, was eveneens schrijfster. Beide werkten ook als docent(e). Na de Grieks-Latijnse humaniora studeerde hij Romaanse filologie aan de Vrije Universiteit van Brussel. Vanaf 1945 leverde hij bijdragen aan literaire tijdschriften en koos hij het pseudoniem Jean Muno, verwijzend naar een dorp in de Gaumestreek waar hij een vakantie vierde. Hoewel hij vooral bekend is als schrijver van romans en kort verhalen schreef Muno eerst artikelen over film en hoorspelen. In 1947 werd hij professor aan normaalschool Charles Buls. Hij trouwde en leidde blijkbaar lhet rustige leven van een jonge leraar en ambtenaar. Zijn eerste belangrijke publicatie, na “St. Bedon” (1955) en “L’Homme qui s’efface” (geschreven in 1958, maar pas gepubliceerd in 1963) was “L’Hipparion” in 1962, een korte poëtische-satirische roman. In 1968, met “The Joker”, toonde Muno zijn meesterschap als schrijver. De jaren zeventig waren voor de schrijver een periode van twijfels en aarzelingen maar er ontstonden wel belangrijke boeken. “Ripple-mark” verscheen, een eerste autobiografische bekentenis en “Histoires singulières” waarvoor hij in 1979, de Rossel prijs kreeg. In 1981 publiceerde hij het monoloogstuk Caméléon” en ook een prachtig kerstverhaal “Les Petits Pingouins”. In 1981 nam hij ook deel aan de oprichting van het Centre international du fantastique. In 1982 verscheen “Histoire exécrable d’un héros brabançon”, in 1983 “Entre les lignes”, in 1985 “Histoires griffues” en in 1988 “Jeu de rôles”.

Uit: Histoires singulières

« Ce jour-là, de juin ou de septembre, était l’anniversaire de sa mort. Trois ans tout juste l’en séparaient. Sans doute le terme anniversaire convient-il mal ici; mais je n’en ai pas d’autre pour évoquer cette espèce de souvenir du futur, cette très vague prémonition célébrant un événement qui s’accomplira à pareille date, quelques années plus tard.
Comme il faisait agréable, Walter se rendit à son bureau à pied. Il travailla avec zèle à la vérification des formulaires jaunes. Il se sentait bien, plutôt heureux de vivre. L’après-midi, à cause de la chaleur, portes et fenêtres s’ouvrirent au large.
Six heures. Walter refit sa route du matin et refranchit le fleuve. Deux fois par jour, il passait ainsi d’une rive à l’autre, du travail au repos, du repos au travail. Jamais il ne s’arrêtait sur le pont. A quoi bon regarder les eaux grises s’engouffrer sous les arches ?
– Toujours rien, madame Blanche ?
Elle eut comme une hésitation avant de secouer la tête.
– Rien, monsieur Walter.
Elle n’était blanche que de prénom, la concierge. Grise pour le reste, d’un gris sans rémission, comme les eaux du fleuve.
– Il me semble pourtant que je devais vous dire quelque chose. Mais quoi ?
Un moment, ils se dévisagèrent. Quoi ? à propos de quoi ? Les yeux mi-clos, Mme Blanche se passa les doigts sur le front. Walter eut un petit sourire incertain.
– Une visite peut-être ? »

 

Jean Muno (3 januari 1924 – 6 april 1988)