Frank McCourt, Frederik Lucien De Laere, John Dryden, Samuel Richardson, Jerzy Andrzejewski, James Gould Cozzens, Claude Gauvreau, Inigo de Mendoza

De Iers-Amerikaanse schrijver Frank McCourt werd geboren op 19 augustus 1930 in New York. Zie ook mijn blog van 19 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Frank McCourt op dit blog.

 

Uit: Angela’s Ashes

 

She spat twice on my head.
Grandma, will you please stop spitting on my head.
If you have anything to say, shut up. A little spit won’t kill you. Come on, we’ll be late for the Mass.
We ran to the church. My mother panted along behind with Michael in her arms. We arrived at the church just in time to see the last of the boys leaving the altar rail where the priest stood with the chalice and the host, glaring at me. Then he placed on my tongue the wafer, the body and blood of Jesus. At last, at last.
It’s on my tongue. I draw it back.
It stuck.
I had God glued to the roof of my mouth. I could hear the master’s voice, Don’t let that host touch your teeth for if you bite God in two you’ll roast in hell for eternity. I tried to get God down with my tongue but the priest hissed at me, Stop that clucking and get back to your seat. God was good. He melted and I swallowed Him and now, at last, I was a member of the True Church, an official sinner.
When the Mass ended there they were at the door of the church, my mother with Michael in her arms, my grandmother. They each hugged me to their bosoms. They each told me it was the happiest day of my life. They each cried all over my head and after my grandmother’s contribution that morning my head was a swamp.
Mam, can I go now and make The Collection?
She said, After you have a little breakfast.
No, said Grandma. You’re not making no collection till you have a proper First Communion breakfast at my house. Come on.
We followed her. She banged pots and rattled pans and complained that the whole world expected her to be at their beck and call. I ate the egg, I ate the sausage, and when I reached for more sugar for my tea she slapped my hand away”.

 

 

 

Frank McCourt (19 augustus 1930 – 19 juli 2009)

Lees verder “Frank McCourt, Frederik Lucien De Laere, John Dryden, Samuel Richardson, Jerzy Andrzejewski, James Gould Cozzens, Claude Gauvreau, Inigo de Mendoza”

Marc Degens, Ulrich Woelk, Jami

De Duitse schrijver Marc Degens werd geboren op 18 augustus 1971 in Essen. Zie ook alle tags voor Marc Degens op dit blog.

 

Uit: Hier keine Kunst

 

“Sogleich nahmen die beiden anderen Mädchen wieder ihre Plätze ein. Sie hoben das Seil auf, griffen die Enden und ließen es im hohen Bogen um das Mädchen kreisen. Freudig und aufgeregt fielen sie in den Gesang mit ein:

 

Teddybär, Teddybär
mach dich krumm
Teddybär, Teddybär
hüpf auf einem Bein
Teddybär, Teddybär
das muß sein

 

Reizend. Kurz überlegte ich, das Trio zu bitten, mich auf meinem Gang zu begleiten. Wir würden uns an die Hände fassen, einen christlichen Kanon anstimmen und tanzend in die Fußgängerzone einfallen … Doch nein, schließlich hatte ich eine Aufgabe und ein Ziel vor Augen: Ich wollte Lottokönig werden! Ich hatte schon fast die Lottoannahmestelle am Marktplatz erreicht, als durch die Glastür von Erikas Friseursalon Latte hinausstolziert kam und mir direkt in die Arme lief.
– Hey, Alter. Was für ein Zufall. Hab mir grad die Spitzen schneiden lassen. Wie gefällt es dir?
– Sieht gut aus, echt. Und sonst? Alles paletti?
– Klar, Mann. Hab gestern acht Stunden am Stück gefickt. Du rätst nicht wen.
– Ich will es auch gar nicht wissen.
– Alter, du bist so verklemmt, das ist dein Problem. Ey, was rauchst du denn da für ne Priemel?
– Hat mir der alte Höttges geschenkt. Zum Geburtstag. Ich bin heute dreiunddreißig geworden.
– Im Ernst? Siehst älter aus. Komm, ich lad dich auf nen Kaffee ein. In mein neues Stammcafé. Hier lang.
– Wo willst du denn hin?
– Na, in die Wullie.
Tatsächlich lotste mich Latte geradewegs in die Woolworth. Vor dem Geschäft verabschiedete ich mich von meiner Zigarre, dann betraten wir die heiligen Hallen. Mit der Rolltreppe fuhren wir in die erste Etage, hier waren die Haushaltswaren- und Bekleidungsabteilung angesiedelt. Noch nie zuvor hatte ich einen Fuß in dieses Stockwerk gesetzt. Latte steuerte in die Ecke mit den Umkleidekabinen. Ta ta, da stand er! Erhaben und unerschütterlich. Ein dunkelbrauner, mannshoher Getränkeautomat für Selbstbediener. Genauso ein Leuchtturm bewacht auch die Kopiergeräte in der Stadtbibliothek.
– Alter, was darf es sein? Kaffee? Schokolade? Zitronentee? Mocca? Oder vielleicht eine Tomatensuppe?
– Einen Kaffee, bitte.
– Mit Milch? Zucker? Extra viel Milch?
– Einfach nur schwarz.
– Krass, Alter. Ach, hast du vielleicht ein bißchen Kleingeld? Der hier nimmt keine Scheine.
– Sicher.”

 

 


Marc Degens (Essen,  18 augustus 1971)

Lees verder “Marc Degens, Ulrich Woelk, Jami”

Susanne Fischer, Luciano de Crescenzo, A Brian Aldiss, lain Robbe-Grillet, Hugo Bettauer, Václav Bolemír Nebeský

De Duitse schrijfster Susanne Fischer werd geboren op 18 augustus 1960 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Susanne Fischer op dit blog.

Uit: Die Platzanweiserin

Max und ich gingen schon seit einem Jahr in Häuser in der ganzen Stadt. Häuser, die verkauft werden sollten. Wer etwas losschlagen will, läßt jeden herein, auch eine durchschnittliche Frau mit einem fünfjährigen Kind. Es hätte ja sein können, daß der Herr Gemahl, wie sich die Makler meistens ausdrückten, teurer gekleidet war, das konnte man den Frauen schon lange nicht mehr ansehen. Dabei war ich gar nicht verheiratet, und das Kind gehörte auch nicht mir, sondern meiner Nachbarin.
Häuser mag ich wirklich sehr gern, und als ich selbst noch bei einem Makler gearbeitet hatte, mußte ich mir manchmal Häuser ansehen, wenn er es für richtig hielt, mit einer Assistentin aufzutreten, um einen professionellen Eindruck zu hinterlassen, wie er es nannte. Ich glaube nicht, daß ich irgend etwas hinterließ. Doch so sah ich große und teure Häuser, Häuser von alten Menschen, die gerade gestorben oder ins Altersheim gejagt worden waren. Traurige Häuser, das sage ich jetzt nicht nur so, weil es paßt, sondern weil es stimmt. Man könnte sich die Häuser schließlich auch glücklich denken; endlich werden sie den säuerlichen Geruch der Alten los, ihre faden Gewohnheiten, ihre trockene Haut, die sich an den Mauern reibt und schuppt seit hundert Jahren. ) jedenfalls erleichtert könnte so ein Haus schon mal wirken, aber das ist es nicht. Es ächzt unter fünf Schichten Tapete und Makulatur, unter den vielen Lackhäutchen und den toten Schritten. Es ist nicht erleichtert. Es muß sich erst einmal erholen.
Natürlich verkaufen auch junge Leute ihre Häuser, das ist wahr. Das heißt aber noch lange nicht, daß diese Häuser glücklich sind.
“Vor dem Krieg hat man ja noch ganz anders gebaut”, die Witwe riß mich aus meinen Gedanken, indem sie mit der Faust gegen die Wände klopfte auf eine alberne Art, die gar nichts bewies. “Hagen” stand an der Tür, ein handgetöpfertes Schild, auf dem sich die weißen Buchstaben wie blasse Erdwürmer kringelten. Als sie mit der Hand gegen die Wand schlug, hörte ich sofort die Flicken aus Gips, all die hineingebohrten und halbherzig wieder verstopften Löcher, die ausgerissenen Putzbrocken von schiefen Bildernägeln und kleinen Nippeskostbarkeiten, die über das Linoleum gepoltert waren. Elektrische Leitungen waren verschmort und ungeschickt ersetzt worden, Leckagen abgedichtet, geplatzte Heizungsrohre nur unvollkommen wieder geflickt und zugespachtelt, ach, man hätte das ganze Haus abreißen sollen, aber, wer weiß, ein Reihenhaus, das letzte in der Reihe, da fallen die anderen, die mit dran hängen, um wie die Dominosteine. Eine ganze Stadt könnte man so vielleicht aufribbeln, wenn man es richtig anfängt und sich gut konzentriert dabei. Wahrscheinlich hatte die Witwe recht, das Haus war vor dem Krieg gebaut worden, aber die Mauern waren innen um und umgefügt, hier ein Durchbruch, dort etwas dicht gemauert, eine praktische Durchreiche hineingestemmt, zwanzig Jahre später aus der Mode, wieder armselig zugeklebt.

 


Susanne Fischer  (Hamburg, 18 augustus 1960)

Lees verder “Susanne Fischer, Luciano de Crescenzo, A Brian Aldiss, lain Robbe-Grillet, Hugo Bettauer, Václav Bolemír Nebeský”

Jonathan Franzen, V. S. Naipaul, Herta Müller, Oliver St. John Gogarty

 

De Amerikaanse schrijver en essayist Jonathan Franzen werd geboren op 17 augustus 1959 in Western Springs, Illinois. Zie ook mijn blog van 17 augustus 2007 en ook mijn blog van 17 augustus 2008 en ook mijn blog van 17 augustus 2009 en ook mijn blog van 17 augustus 2010.

 

Uit: The Corrections 

 

“Ringing throughout the house was an alarm bell that no one but Alfred and Enid could hear directly. It was the alarm bell of anxiety. It was like one of those big cast-iron dishes with an electric clapper that send schoolchildren into the street in fire drills. By now it had been ringing for so many hours that the Lamberts no longer heard the message of “bell ringing” but, as with any sound that continues for so long that you have the leisure to learn its component sounds (as with any word you stare at until it resolves itself into a string of dead letters), instead heard a clapper rapidly striking a metallic resonator, not a pure tone but a granular sequence of percussions with a keening overlay of overtones; ringing for so many days that it simply blended into the background except at certain early-morning hours when one or the other of them awoke in a sweat and realized that a bell had been ringing in their heads for so long as they could remember; ringing for so many months that the sound had given way to a kind of metasound whose rise and fall was not the beating of compression waves but the much, much slower waxing and waning of their consciousness of the sound. Which consciousness was particularly acute when the weather itself was in an anxious mood. Then Enid and Alfred — she on her knees in the dining room opening drawers, he in the basement surveying the disastrous Ping-Pong table — each felt near to exploding with anxiety.”

 

 

 


Jonathan Franzen (Western Springs, 17 augustus 1959)

Lees verder “Jonathan Franzen, V. S. Naipaul, Herta Müller, Oliver St. John Gogarty”

Ted Hughes, Theodor Däubler, Fredrika Bremer, Tsegaye Gabre-Medhin, Roger Peyrefitte, Nicola Kraus, Robert Sabatier, Anton Delvig, Jozef Wittlin

De Amerikaanse dichter en schrijver Ted Hughes werd geboren op 17 augustus 1930 in Mytholmroyd, Yorkshire. Zie ook mijn blog van 17 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Ted Hughes op dit blog.

 

 

The Harvest Moon

The flame-red moon, the harvest moon,
Rolls along the hills, gently bouncing,
A vast balloon,
Till it takes off, and sinks upward
To lie on the bottom of the sky, like a gold doubloon.
The harvest moon has come,
Booming softly through heaven, like a bassoon.
And the earth replies all night, like a deep drum.

So people can’t sleep,
So they go out where elms and oak trees keep
A kneeling vigil, in a religious hush.
The harvest moon has come!

And all the moonlit cows and all the sheep
Stare up at her petrified, while she swells
Filling heaven, as if red hot, and sailing
Closer and closer like the end of the world.

Till the gold fields of stiff wheat
Cry `We are ripe, reap us!’ and the rivers
Sweat from the melting hills.

 

 

Work and Play

The swallow of summer, she toils all the summer,
A blue-dark knot of glittering voltage,
A whiplash swimmer, a fish of the air.
But the serpent of cars that crawls through the dust
In shimmering exhaust
Searching to slake
Its fever in ocean
Will play and be idle or else it will bust.

The swallow of summer, the barbed harpoon,
She flings from the furnace, a rainbow of purples,
Dips her glow in the pond and is perfect.
But the serpent of cars that collapsed on the beach
Disgorges its organs
A scamper of colours
Which roll like tomatoes
Nude as tomatoes
With sand in their creases
To cringe in the sparkle of rollers and screech.

The swallow of summer, the seamstress of summer,
She scissors the blue into shapes and she sews it,
She draws a long thread and she knots it at the corners.
But the holiday people
Are laid out like wounded
Flat as in ovens
Roasting and basting
With faces of torment as space burns them blue
Their heads are transistors
Their teeth grit on sand grains
Their lost kids are squalling
While man-eating flies
Jab electric shock needles but what can they do?

They can climb in their cars with raw bodies, raw faces
And start up the serpent
And headache it homeward
A car full of squabbles
And sobbing and stickiness
With sand in their crannies
Inhaling petroleum
That pours from the foxgloves
While the evening swallow
The swallow of summer, cartwheeling through crimson,
Touches the honey-slow river and turning
Returns to the hand stretched from under the eaves –
A boomerang of rejoicing shadow.

 

 

Ted Hughes (17 augustus 1930 – 28 oktober 1998)

Lees verder “Ted Hughes, Theodor Däubler, Fredrika Bremer, Tsegaye Gabre-Medhin, Roger Peyrefitte, Nicola Kraus, Robert Sabatier, Anton Delvig, Jozef Wittlin”

Dolce far niente, P.A. de Génestet, S. Abramsz, E.J. Potgieter, Kees Stip

 

Romenu had even vrij vandaag. Morgen weer de gebruikelijke berichten en ook de schrijvers van de 17e augustus.

 

 

 

DOLCE FAR NIENTE

 

Ik lig in Hollands dierbaar duin,

Zo zacht in ’t lauwe zand,

En naast mij zit een blozend

kind, Een dochter van het strand.

 

Een zilvren wolkje speelt en drijft

Aan ’s Hemels blauwe boog;

Een zoele vrede straalt en daalt
Op aarde van omhoog.

 

Het zilvren wolkje lacht en lokt,

Als riep het:`o ga mee,

Reis met mij naar een beter land,

Ver over zee bij zee!

 

Zeg knaap, indien ge eens vleuglen hadt,

Zeg vloodt gij de aarde niet?

 ’t Is heerlijk in dees vrije lucht,

In ’t grensloos wolkgebied.’

 

Maar ik – ik lig in Hollands duin,

Zo goed in ’t lauwe zand,

En naast mij zit een blozend

kind, Een aardig kind van ’t strand…

 

Neen, schoon ik, wolkje, met u mee

Mocht vliên naar ’t schoonste land…

’k Ben nu te lui, ’k heb nu te lief, ’

k Bleef liggen hier in’t zand.

 

 

 


P.A. de Génestet (21 november 1829 – 2 juli 1861)

Bernardus Johannes Blommers, Badende jongens in Het Kanaal, 1908

 

 

 


Holland

 

Holland, ze zeggen, je grond is zo dras,

Maar mals zijn je weiden en puik is je gras,

En vet zijn je glanzende koeien.

Fris waait de wind door je wuivende riet,

Groen zijn je dorpjes in ’t nevelig verschiet;

Rijk staan je gaarden te bloeien.

Blank is je water en geurig je hooi.

Holland, mijn Holland, ik vind je zo mooi.

 

Holland ze zeggen, je bent maar zo klein,

Maar wijd is je zee en je lucht is zo rein,

En breed zijn je krachtige stromen.

Goud is je graan op je zand en je klei

Purper het kleed van je golvende hei;

Stoer zijn je ruisende bomen.

Holland, ik min je om je heerlijke tooi:

Holland, mijn Holland, ik vind je zo mooi.

 

 

 


S. Abramsz (23 april 1867 – 28 januari 1924)

J. Kelderman, Dorpsgezicht op Edam (s. a.)

 

 

 

 

Holland

 

Grauw is uw hemel en stormig uw strand,

   Naakt zijn uw duinen en effen uw velden,

U schiep natuur met een stiefmoeders hand,

Toch heb ik innig u lief, o mijn Land!

 

Al wat gij zijt, is der Vaderen werk;

   Uit een moeras wrocht de vlijt van die helden,

Beide de zee en den dwing’land te sterk,

Vrijheid een’ tempel en Godsvrucht een kerk.

 

Blijf, wat gij waart, toen ge blonkt als een bloem;

   Zorg, dat Europa den zetel der orde,

Dat de verdrukte zijn wijkplaats u noem’,

Land mijner Vaad’ren, mijn lust en mijn roem.

 

En wat de donkere toekomst bewaart,

   Wat uit haar zwangere wolken ook worde,

Lauw’ren behooren aan ’t vleklooze zwaard,

Land, eens het vrijst’ en gezegendst’ der aard’.

 

 



E.J. Potgieter (27 juni 1808 – 3 februari 1875)

Anthonie Pieter Schotel, Gezicht op het Gele bruggetje, Volendam, (s.a.)

 

 

 

Nog eens Holland

 

Ik hou van deze veel te lage grauwe

lucht boven dit nog eens zo lage land.

Kom kameraden, klim eens op een krant

en jubel dat we Holland willen houen.

 

Of ga eens juichen aan het vlakke strand

en waai van Callantsoog naar Westerschouwen.

In vijf minuutjes ben je al verkouwen

met natte voeten en een neus vol zand.

 

Al scheppend zag God neer uit den hoge

en scheidde toen het natte van het droge.

Dat hoeft hier niet. Bij ons schept Waterstaat

water uit land, en land waar water staat.

We plassen in de plassen met een boogje

en hebben er ons natje en ons droogje.

 

 

 


Kees Stip (25 augustus 1913 – 27 juni 2001)

Gezicht op Hoorn van Hendrick Cornelisz Vroom 1622

 

Charles Bukowski, Reiner Kunze, Moritz Rinke

De Amerikaanse dichter en fictieschrijver Charles Bukowski werd geboren op 16 augustus 1920 in Andernach, Duitsland. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2006 en ook mijn blog van 16 augustus 2008 en ook mijn blog van 16 augustus 2009 en ook mijn blog van 16 augustus 2010.

 

 

To The Whore Who Took My Poems

some say we should keep personal remorse from the
poem,
stay abstract, and there is some reason in this,
but jezus;
twelve poems gone and I don’t keep carbons and you have
my
paintings too, my best ones; its stifling:
are you trying to crush me out like the rest of them?
why didn’t you take my money? they usually do
from the sleeping drunken pants sick in the corner.
next time take my left arm or a fifty
but not my poems:
I’m not Shakespeare
but sometime simply
there won’t be any more, abstract or otherwise;
there’ll always be mony and whores and drunkards
down to the last bomb,
but as God said,
crossing his legs,
I see where I have made plenty of poets
but not so very much
poetry.

 

 

Yes Yes

when God created love he didn’t help most
when God created dogs He didn’t help dogs
when God created plants that was average
when God created hate we had a standard utility
when God created me He created me
when God created the monkey He was asleep
when He created the giraffe He was drunk
when He created narcotics He was high
and when He created suicide He was low

when He created you lying in bed
He knew what He was doing
He was drunk and He was high
and He created the mountians and the sea and fire at the same time

He made some mistakes
but when He created you lying in bed
He came all over His Blessed Universe.

 

 

Rain Or Shine

the vultures at the zoo
(all three of the)
sit very quietly in their
caged tree
and below
on the ground
are chunks of rotten meat.
the vultures are over-full.
our taxes have fed them
well.

we move on to the next
cage.
a man is in there
sitting on the ground
eating
his own shit.
i recognize him as
our former mailman.
his favorite expression
had been:
“have a beautiful day.”

that day i did.

 

 

Charles Bukowski (16 augustus 1920 – 9 maart 1994)

Lees verder “Charles Bukowski, Reiner Kunze, Moritz Rinke”

Alice Nahon, Jules Laforgue, T. E. Lawrence, Max Schuchart, Pierre Henri Ritter jr.

De Vlaamse dichteres Alice Nahon werd te Antwerpen geboren op 16 augustus 1896.  Zie ook mijn blog van 16 augustus 2006 en ook mijn blog van 16 augustus 2008 en ook mijn blog van 16 augustus 2009 en ook mijn blog van 16 augustus 2010.

 

M’n poëzie

O! Snaren van m’n jonge ziel
Ik voelde uw trillen zacht,
Wijl ’t woordje op u nederviel,
Dat door m’n tranen lacht.

O! Zacht en zangerige woord,
Waarin ik peerlen vind,
Hebt gij m’n vreugde niet gehoord
Toen ‘k worden mocht uw kind?

O Gij, die m’n gedachtjes kust
En wiegt m’n droefenis,
’t Is of m’n innerlijke rust
Door u beveiligd is.

O lieflijkheid! o zang getril!
Verwarm het harte mijn,
Dat arm verlaten hart, en wil,
M’n eeuw’ge rijkdom zijn.

 

 

Regendag

Grijs gewelf met grauwe vegen,
Koepel van ons huis,
Waarom stort ge uwe tranen tegen
’t Venster van m’n kluis?

Ziet ge niet in bei m’n ogen
Tranen die ik schrei?
Waarom zonder mededogen
Stort ge er de uwe bij?

Tranen lekken langs m’n wangen
Om m’n eigen wee…
Zingen dan uw weemoedzangen,
Droppels, met me mee?

Tranen lekken langs de ramen
Van m’n kamerkijn…
Dropplen droef, we schreien samen
Om wat zonneschijn…

 

Alice Nahon (16 augustus 1896 –  21 mei 1933)

 

Lees verder “Alice Nahon, Jules Laforgue, T. E. Lawrence, Max Schuchart, Pierre Henri Ritter jr.”

Guillaume van der Graft, Leonie Ossowski. Mary Jo Salter, Daan Zonderland, Jan Campert

De Nederlandse dichter Guillaume van der Graft (eig. Willem Barnard) werd op 15 augustus 1920 geboren in Rotterdam. Zie ook mijn blog van 15 augustus 2007 en ook mijn blog van 15 augustus 2009 en ook mijn blog van 21 november 2010 en ook mijn blog van 15 augustus 2010.

 

 

Wij speelden op het strand

Wij speelden op het strand, wij waren
van voor de oorlog en de zee
was toen nog een uitgestrekte vrede.

Hij had iets behouden van dat voormalige
of het niet ophield, of het niet afliep
of het nooit uitlopen zou

op een landinwaarts dat zich uitrekt
achter ons om
tot het de zee weer tegenkomt.

 

 

Van Lieverleed

Al wat voorbij is
en nooit voorbij

niet meer van mij is
voorgoed voor mij

van lieverlede
zal het weer komen

een schijn van vrede
over de bomen

van lieverlei

als het weer mei is
maar niet voor mij.

 

 

De tijd weet van niets

Oud worden is niet moeiijk,
het is onmogelijk, men blijft

het nadenkende kind, de popelende
minnaar, de man, de beschaamde vader,

maar steeds meer afgedane tijd begraaft zich
in huid en lijf en leden tot

alles is eengeworden met de dagen
die zijn voorbijgegaan. Men sterft vanzelf.

 

 

Guillaume van der Graft (15 augustus 1920 – 21 november 2010)

Lees verder “Guillaume van der Graft, Leonie Ossowski. Mary Jo Salter, Daan Zonderland, Jan Campert”

Susanne Mischke, Wanda Schmidt, Marga Kool, Benedict Kiely, Thomas de Quincey, Matthias Claudius, R.J. Peskens, Roger Willemsen, Edna Ferber, Heinrich Eichen

De Duitse schrijfster en draaiboekauteur Susanne Mischke werd geboren op 15 augustus 1960 in Kempten. Zie ook mijn blog van 15 augustus 2009 en ook mijn blog van 15 augustus 2010.

 

Uit: Rosengift

 

“Dann legte sie sich auf den Rücken und beobachtete die kleinen, fedrigen Wolken über ihr. Ein leichter Wind trieb sie voran, es sah aus, als wollte der Himmel davoneilen. Matilda genoss es, wie die Sonne ihre durchgekühlte Haut wieder erwärmte. Der altmodische Begriff „ein Sonnenbad nehmen“ kam ihr in den Sinn. 

Ein Schatten huschte vorbei, jemand setzte sich neben sie. „Entschuldige, wenn ich eben zu frech war“, sagte Christopher.
„Schon gut“, murmelte Matilda, ohne den Blick vom Himmel zu wenden. Sie blinzelte in die Sonne, dann schloss sie die Augen. Bunte, um sich selbst kreisende Muster tanzten hinter ihren Lidern. Sie hörte die Stimmen der anderen und atmete die Gerüche des Sommers ein: frisch gemähtes Gras, Sonnencreme, Grillwürstchen, ab und zu der schwache Rauch einer Zigarette. Wie einfach das Leben sein konnte, in solchen Momenten. Da war eine Hand, die ihr Haar berührte, Finger, die es sachte durchkämmten, Strähnen zwirbelten und wieder glätteten. Es fühlte sich angenehm an, sehr sogar. Sie lächelte, die Augen noch immer geschlossen. Seine Fingerkuppen zeichneten nun die Konturen ihres Gesichts nach, Stirn, Augenbrauen, Nase, Mund, Kinn, als wäre er blind und müsste sich auf diese Weise ein Bild von ihr machen. Jetzt nahm er ihre rechte Hand und schien jeden Finger einzeln zu prüfen, zuerst mit den Fingerspitzen, dann mit seinen Lippen. Er zupfte mit seinen Zähnen ganz, ganz sachte an der Haut über ihren Fingerknöcheln. Matilda bekam eine Gänsehaut, sie hoffte, dass er es nicht bemerken würde. Aber eigentlich war ihr auch das egal. Seine Hand fuhr über ihren Handrücken und die Handfläche, dann die Arme hinauf bis zu ihrem Schlüsselbein”.

 

 

 

Susanne Mischke (Kempten, 15 augustus 1960)

Lees verder “Susanne Mischke, Wanda Schmidt, Marga Kool, Benedict Kiely, Thomas de Quincey, Matthias Claudius, R.J. Peskens, Roger Willemsen, Edna Ferber, Heinrich Eichen”