Peter Rosei, Ron Padgett

De Oostenrijkse dichter en schrijver Peter Rosei werd geboren op 17 juni 1946 in Wenen. Zie ook alle tags voor Peter Rosei op dit blog.

Uit: Die Globalisten

„Der Blaugekleidete war jählings aufgesprungen, unschlüssig stand er da. »So kommen Sie schon!«, sagte Weill und ergriff die schlaff herunterbaumelnde Hand des anderen. Kurz darauf saßen die beiden bei einem kleinen Innenstadt-Italiener, Weill hatte den Geschäftspartner eingeladen, er hatte darauf bestanden. Nun bewirtete er ihn aufs Feinste. »Sie nehmen doch auch Fisch, lieber Blaschky? Fisch ist ganz vorzüglich hier. Kann ich nur wärmstens empfehlen! Schließlich haben wir zwei doch was zu feiern, oder etwa nicht?! Ein bisschen was Grünes dazu? Spinat vielleicht? Oder Rucola? Mit einer Spur Grana drauf?« Weill zeigte mit den Fingern das Aufstreuen des Käses vor. Er ließ tüchtig Wein auffahren, über die stets gut gefüllten Gläser weg erläuterte er, dass man hier, in Wien, in Österreich, ruhig ein wenig getrunken haben durfte, wenn man sich ans Steuer setzte: »Autofahren, damit ist es hier nicht so streng wie bei euch daheim«, ergänzte er und prostete dabei mit bedeutsamer Miene seinem Gegenüber zu. Etwa eine Stunde später treffen wir Weill in der Mariahilferstraße an. Er flaniert da allein mitten unter den Passanten, die an den Auslagen der Kaufhäuser entlanggehen, er ist einer von vielen, da geht er und ist gerade dabei, die Fahrbahn zu überqueren, von der Sonnenseite der Straße in den Schatten, als sein Handy klingelt. »Alles okay, alles paletti, Manulescu!«, brachte er gerade ein wenig kurzatmig, aber doch unmissverständlich heiter, ja fast übermütig heraus, als er von einem die Straße herunterrollenden Auto seitlich erfasst und hart zu Boden geschleudert wurde. Rasch sammelte sich der übliche Auflauf aus Neugierigen und Hilfsbereiten um den Gestürzten, der Lenker des Unglücksautos stand verwirrt und betroffen da und beteuerte nur immer wieder: »Ich hab’ ihn wirklich nicht kommen sehen! Wie kann man auch nur so gedankenlos sein?!« — er meinte naturgemäß den Verunfallten — schon kniete ein grauhaariger Herr in solidem Anzug neben dem anscheinend Bewusstlosen, der breit und fett dalag, und sagte mit einer Stimme, die zugleich fürsorglich und wieder autoritativ klingen sollte: »Hören Sie mich? So hören Sie mich doch! Ich bin Arzt.« Unter den zahlreichen Gaffern stand auch ein stoppelbärtiger Mensch in abgetragenen Klamotten, er sog gierig an einer Zigarettenkippe, rührte sich nicht vom Fleck und schaute nur zu.“

 

Peter Rosei (Wenen, 17 juni 1946)

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en vertaler Ron Padgett werd geboren op 17 juni 1942 in Tulsa, Oklahoma. Zie ook alle tags voor Ron Padgett op dit blog.

 

Gedicht

Ik ben in het huis.
Het is lekker buiten: warm
zon op koude sneeuw.
Eerste dag van de lente
of de laatste van de winter.
Mijn benen lopen
de trap af en de deur
uit, mijn bovenste
helft is hier aan het typen

 

Vertaald door Frans Roumen

 

Ron Padgett (Tulsa, 17 juni 1942)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e juni ook mijn blog van 17 juni 2019 en ook mijn blog van 17 juni 2018 deel 1 en eveneens deel 2.

Joël Dicker, Silke Scheuermann, Frans Roumen

De Zwitserse schrijver Joël Dicker werd geboren op 16 juni 1985 in Genève. Zie ook alle tags voor Joël Dicker op dit blog.

Uit: Die Geschichte der Baltimores (Vertaald door Brigitte Große en Andrea Alvermann)

„Ich bin der Schriftsteller. So nennen mich alle. Meine Freunde, meine Eltern, meine Familie, selbst mir unbekannte Menschen, wenn sie mich in der Öffentlichkeit sehen: »Sind Sie nicht der Schriftsteller …?« Ich bin der Schriftsteller, das ist meine Identität. Die Leute glauben, dass man als Schriftsteller eine ziemlich ruhige Kugel schiebt. Neulich beschwerte sich einer meiner Freunde darüber, wie viel Zeit ihn allein sein täglicher Arbeitsweg koste, und erklärte mir dann. »Du hast es gut, du musst ja morgens nur aufstehen, dich an den Schreibtisch setzen und schreiben. « Ich gab ihm keine Antwort, wohl weil mich die Erkenntnis deprimierte, wie sehr meine Arbeit in der allgemeinen Vorstellung aus Nichtstun besteht. Alle denken, dass man den ganzen Tag Däumchen dreht, dabei arbeitet man vielleicht gerade dann am härtesten, wenn man nichts tut. Ein Buch zu schreiben ist ungefähr so, als hätte gerade ein Ferienlager aufgemacht: Dein normalerweise einsames und stilles Dasein wird plötzlich von einem Haufen Leuten auf den Kopf gestellt, die ohne Vorwarnung hereinschneien. Da kommen sie eines Morgens angefahren in ihrem großen Bus, schon ganz aufgeregt über die Rolle, die sie spielen sollen, und reden beim Aussteigen alle durcheinander. Und dann ist alles deine Sache, du musst dich um sie kümmern, sie verköstigen und unterbringen. Du bist für alles verantwortlich. Weil du der Schriftsteller bist.
Diese Geschichte beginnt im Februar 2012, als ich aus New York nach Boca Raton, Florida, gefahren bin, um in meinem neuen Haus meinen neuen Roman zu schreiben. Das Haus hatte ich drei Monate zuvor gekauft, mit dem Geld für die Filmrechte an meinem letzten Buch, aber abgesehen von ein paar Stippvisiten im Dezember und Januar, um es einzurichten, war es das erste Mal, dass ich mich für längere Zeit dort aufhielt. Es ist ein geräumiges Haus mit einer breiten Glasfront, die auf einen bei Spaziergängern beliebten See hinausgeht. Die Nachbarschaft ist sehr ruhig und grün und hauptsächlich von reichen Rentnern bewohnt, unter denen ich extrem auffalle. Ich bin nur halb so alt wie die meisten, aber ich habe mir die Gegend gerade wegen der vollkommenen Stille ausgesucht.“

 

Joël Dicker (Genève, 16 juni 1985)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Silke Scheuermann werd geboren op 15 juni 1973 in Karlsruhe. Zie ook alle tags voor Silke Scheuermann op dit blog.

 

Het is niet meer leuk om in het donker de straat op te gaan

De concerten worden al jaren afgelast
strofe voor strofe
omdat elk hoofd zichzelf heeft verglaasd

Verleiding in gevaarlijke frequenties
gaat verder van de gezangen
van meeuwen en marters uit
die niet meer te onderscheiden zijn
en in donkere hoeken wachten
vrouwen zonder een cent
met hun hinderlaagachtige glimlach

Het stadsblad adviseert
vrolijk gaat het er aan toe bij de kinderen met
kattengezichten die maken echt
goede horoscopen

Zij kondigen
noot voor noot
een modern
huwelijk aan tussen jou en de nacht
terwijl ze rubberen speelgoed
kapotsnijden linkshandig
en dan roken
Het ziet er gevaarlijk uit

Maar ze zijn eerlijk
Jij krijgt
je hand terug

 

Vertaald door Frans Roumen

 

Silke Scheuermann (Karlsruhe, 15 juni 1973)

 

En als toegift bij een andere verjaardag:

 

De morgen

We lachten. Stranden, waar dolfijnen zongen.
Er golfden zilvertranen in jouw schoot.
Wit lichtend schuimden zij tot aan de dood.
De morgen komt voor ons te vroeg mijn jongen.

Ook onze lippen zijn aan zee ontsprongen,
het gulle zand gaf ons zijn avondbrood.
De winden maakten onze harten groot.
De morgen komt voor ons te vroeg, mijn jongen.

We stroomden samen in vergaanbaarheid.
Door onze ogen dronken we elkaar,
totdat zich onze lichamen doordrongen.

Verlangen kan niet vluchten voor de tijd.
Wiens handen branden morgen in ons haar?
De morgen komt voor ons te vroeg, mijn jongen.

 

Frans Roumen (Wessem, 16 juni 1957)
Dolphin Sunset door Jason Fetko, z.j.

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 16e juni ook mijn blog van 16 juni 2019 en ook mijn blog van 16 juni 2015 deel 1 en eveneens deel 2.

Silke Scheuermann

De Duitse dichteres en schrijfster Silke Scheuermann werd geboren op 15 juni 1973 in Karlsruhe. Zie ook alle tags voor Silke Scheuermann op dit blog.

Uit: Shanghai Performance

„Es war ein exquisites Ausstellungshaus, das ich verließ, aber es gab andere. Ich vergaß diese Galerie, so wie ich viele Jobs während des Studiums vergaß. Da ich mich schnell langweilte, wechselte ich die Anstellungen häufig. Als ich gerade meine Doktorarbeit über die von mir bewunderte Performancekünstlerin Margot Winkraft angemeldet hatte, erfuhr ich, dass sie eine Assistentin suchte. Ich war mir vollkommen sicher, es geschickter anzustellen als alle anderen. Anstatt mich unter Hunderte Internationaler Bewerberinnen einzureihen, ergatterte ich den Auf-trag eines Kunstmagazins, sie zu interviewen, und bereitete mich akribisch auf das Gespräch vor. Es klappte. Man muss die Leute glauben machen, dass sie es sind, die die Ideen haben, das ist der ganze Trick, merkte ich mir. Später begriff ich, dass Margot sehr wohl den Zusammenhang zwischen meinem Auftauchen und der offenen Stelle hergestellt hatte, ja, dass ich nicht einmal die Einzige gewesen war, die sich mit irgendeinem Trick ein unverbindliches Treffen erschummelt hatte. Es sah Margot ähnlich, dass sie die Geschichte Jahre später, rein zufällig vor einer Menge Leute, erwähnte, und mir, dass ich mit rotem Kopf mitlachte. Ich lernte Margot kennen und wusste sofort, dass sie alles verkörperte, wonach ich mich sehnte. Sie glaubte, wie ich mir immer gewünscht hatte zu glauben, nur dass ich nichts Eigenes hatte, das ich entwickeln, für das ich leben konnte. Margots Projekt wurde meines. Unter ihren Mitarbeiterinnen, sagte sie manchmal, sei ich seit langem die engagierteste, das sagte sie so lange, bis ich es glaubte. Und es stimmte ja auch, dass ich all meine Kraft in jedes ihrer Projekte steckte – in alle bis auf eins, das Chinaprojekt, aber auf die Gründe dafür komme ich noch. Es geht Margot in ihrer Kunst ausschließlich um eines, und das ist Schönheit. Sie ist davon besessen. Ich meine nicht nur die Schönheit des weiblichen Körpers, dessen Verletzlichkeit, dessen unvermeidlichen Verfall sie in ihren Installationen immer aufs Neue inszeniert oder viel-mehr beklagt. Ich meine, dass ihr gesamtes Leben seit je-her darin bestand, nach Schönheit zu suchen. Sie nennt sich eine »Angestellte des Lichts«. Ich erinnere mich, wie ich sie einmal, als ich noch nicht lange für sie arbeitete, telefonieren hörte. Sie klang ungeduldig. »Was ich mit einer Zusammenfassung von Licht meine? Das liegt doch auf der Hand, meine Liebe. Ich meine: zärtliches, gefährliches, traumhaftes, lebendes, totes, klares, nebliges, heißes, grausames, nacktes, plötzliches, frühlingshaftes, fallendes, gerades, schiefes, sinnliches, gedämpftes, giftiges, beruhigendes, fallendes Licht. Das ist es, was ich vom Raum will!« Bei jeder anderen Person, die ich kenne, hätte das exaltiert, ja sogar affektiert gewirkt, bei Margot wirkte es, als erinnerte sie den Zuhörer nur an etwas, das er insgeheim schon seit langem wusste, das nur in ihm verschüttet war. Sie war klein und zierlich, aber ihre Stimme war laut und kehlig, und ich gewöhnte mir in ihrer Nähe rasch an, ebenfalls lauter zu sprechen, genau wie ich manche ihrer Redewendungen imitierte.“

 

De manier waarop gedichten werken

De manier waarop gedichten werken
door te glinsteren
in de grootste nonchalance
of zich openen en
hypnotiserend stralen
of wereldvreemd
zijn de wereld moeilijk vinden
vervliegen
De manier waarop gedichten werken
gewoon en in staat
om zichzelf te illustreren
de verte te naderen
zodat deze ver weg kan blijven
De manier waarop gedichten werken
met verblijfsvergunning
en vliegticket
kan men door ontkenning
steeds dichter bij de winter komen
Uiteindelijk een perfecte
cirkel om de kou
en daarbij altijd
een beetje erboven
als een Boeing
die nog niet mag landen
maar daardoor voor iedereen hier beneden
zichtbaarder wordt
De manier waarop gedichten werken
om op te vangen en de
dertig pagina’s die niemand ooit
heeft geschreven
in zich op te nemen
als lading die jij in
je handen houdt
waarin je de hemel herkent
de ademhaling bepaalt
die je gelukkig maakt
De manier waarop gedichten werken
is willekeurig
moedwillig
en van een glinsterend lichte
vanzelfsprekendheid.

 

Vertaald door Frans Roumen

 

Silke Scheuermann (Karlsruhe, 15 juni 1973)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 15e juni ook mijn blog van 15 juni 2019 en ook mijn blog van 15 juni 2017 deel 1 en eveneens deel 2.

Alex Boogers, Silke Scheuermann

De Nederlandse schrijver Alex Boogers werd geboren op 14 juni 1970 in Vlaardingen. Zie ook alle tags voor Alex Boogers op dit blog.

Uit: Onder een hemel van sproeten

“Wij woonden in een flat die zou worden afgebroken om plaats te maken voor het zoveelste nieuwbouwproject. Veel flats waren al tegen de vlakte gegaan. In onze flat woonden ook blanke gezinnen, die volgens mijn vader te stom en te armoedig waren om een normaal huis te betrekken, anders woonde je als witte niet hier, tenzij je een Pool was. In onze wijk woonden vooral Turken, Marokkanen, Surinamers en Antillianen, en die wisten niet beter, zei mijn vader, want zij hadden de laagste baantjes, als ze al werkten. Toen ik op de kleuterschool zat bleef mijn vader steeds vaker van huis, en als hij thuiskwam was hij dronken en begon hij wild met mama te zoenen, die daar op dat moment helemaal geen zin in had, en dan gooide hij haar op bed of op de bank en brulde: ‘Je houdt toch van baby’s? Wil je er nog een? Kom dan! Kom maar hier, vieze slet! Je bent net zo stom als al die andere wijven!’ Ik zat onder de tafel en trok de franje van het kleed een beetje naar mij toe, zodat niemand mij zag, maar ik hoorde hoe mama huilde en kreunde, en als ze niet deed wat mijn vader beval, gaf hij haar een klap, en dan hoorde ik tonkebonkebonk’ en het zachte gekreun van mama, die zich gedroeg als een lappenpop en zich in elke richting liet bewegen. Als ze klaar waren liep mama wijdbeens naar de badkamer, en ik hield mij stil en wachtte tot mijn vader op de bank in slaap was gevallen. Dan kroop ik naar mama toe, hield zij mij stevig vast en drukte me tegen haar borst. `Het blijft niet zo,’ fluisterde ze, en ze wiegde mij zachtjes heen en weer, en daarna bracht ze me naar bed en zei: ‘Ga maar slapen, lieverd.’ Maar ik kon niet slapen. Ik was bang dat mijn vader wakker zou worden en dat alles weer van voren af aan zou beginnen. Het ritueel herhaalde zich zo’n drie keer in de week. Soms stond hij met zijn slungelige lijf, zijn zweterige gezicht en diepe frons, zijn plukkerige afro en zijn kroezige baard over mij heen gebogen en bekeek hij mij alsof ik een aandoening was. Overdag deed ik mijn best om niet door hem gezien te worden. `Als ik je niet zie of hoor, dan weet ik dat je me respecteert,’ zei hij. In de meeste gevallen negeerde mijn vader mij, en vaak was hij al weg als ik wakker werd, en als ik niet gewekt werd door het tumult in huis, lag ik alweer in bed voordat hij thuiskwam.”

 

Alex Boogers (Vlaardingen, 14 juni 1970)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Silke Scheuermann werd geboren op 15 juni 1973 in Karlsruhe. Zie ook alle tags voor Silke Scheuermann op dit blog.

 

Undine vertrekt omdat Hans haar nieuwe kleren niet meer bewondert

Je blik weg van het lichaam naar de horizon
neemt afstand van mij en de dingen
de bloedlichaampjes de gebaren
tot slot het glanzende trio-oog tand lip

leidt voorbij het daglicht naar andere kamers
ver weg naar de grafdelvers de grafsprekers
de putschisten en strijders in Grozny
naar de regenboog rood geel rood

omdat elke wolk alleen pus en bloed spuugt
mijn moeder zei al vroeg tegen mij
slaap nooit met een fotograaf
ze hebben al te veel gezien

Je bent bij heuvels van tulpen of waar dan ook
Dit is de stad, het voetgangersgebied
hier zijn we hier wandelt
je innerlijke vuur in het besef

dat twee mensen die van elkaar houden
zich bij elkaar kunnen optellen of van elkaar aftrekken
een pluspunt kunnen zijn of zoals in dit geval
buiten onze schuld een minpunt

 

Vertaald door Frans Roumen

 

Silke Scheuermann (Karlsruhe, 15 juni 1973)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e juni ook mijn blog van 14 juni 2019 en ook mijn blog van 14 juni 2015 deel 1 en eveneens deel 2.

Fernando Pessoa, Silke Scheuermann

De Portugese dichter en schrijver Fernando António Nogueira Pessoa werd geboren in Lissabon op 13 juni 1888. Zie ook alle tags voor Fernando Pessoa op dit blog.

Sonnet XI

Like to a ship that storms urge on its course,
By its own trials our soul is surer made.
The very things that make the voyage worse
Do make it better; its peril is its aid.
And, as the storm drives from the storm, our heart
Within the peril disimperilled grows;
A port is near the more from port we part—
The port whereto our driven direction goes.
If we reap knowledge to cross-profit, this
From storms we learn, when the storm’s height doth drive—
That the black presence of its violence is
The pushing promise of near far blue skies.
Learn we but how to have the pilot-skill,
And the storm’s very might shall mate our will.

 

Sonnet XII

As the lone, frighted user of a night-road
Suddenly turns round, nothing to detect,
Yet on his fear’s sense keepeth still the load
Of that brink-nothing he doth but suspect;
And the cold terror moves to him more near
Of something that from nothing casts a spell,
That, when he moves, to fright more is not there,
And’s only visible when invisible
So I upon the world turn round in thought,
And nothing viewing do no courage take,
But my more terror, from no seen cause got,
To that felt corporate emptiness forsake,
And draw my sense of mystery’s horror from
Seeing no mystery’s mystery alone.

 

Sonnet XIII

When I should be asleep to mine own voice
In telling thee how much thy love’s my dream,
I find me listening to myself, the noise
Of my words othered in my hearing them.
Yet wonder not: this is the poet’s soul.
I could not tell thee well of how I love,
Loved I not less by knowing it, were all
My self my love and no thought love to prove.
What consciousness makes more by consciousness,
It makes less, for it makes it less itself,
My sense of love could not my love rich-dress
Did it not for it spend love’s own love-pelf.
Poet’s love’s this (as in these words I prove thee):
I love my love for thee more than I love thee.

 

Vertaald door Jorge de Sena e.a.

 

Fernando Pessoa (13 juni 1888 – 30 november 1935)
Standbeeld voor het café Brasileira op het Chiado-plein in Lissabon.

 

De Duitse dichteres en schrijfster Silke Scheuermann werd geboren op 15 juni 1973 in Karlsruhe. Zie ook alle tags voor Silke Scheuermann op dit blog.

 

Requiem voor een pas veroverde planeet met intense straling

Maar wat komt er als we alle verhalen verteld
hebben tienduizend hete verhalen

het woordenboek van onze luchtkastelen helemaal gespeld
is en wij onze ster doorgezeten hebben als een sofa

waar we elkaar heel goed hebben leren kennen
als we dan stil bij het raam zitten en roken

Nachten van bijna volledige stilte
waarin alleen je laatste zinnen naklinken

Ze hadden het erover dat wij
beide eigenlijk hemellichamen zijn

die zo ’n aantrekkingskracht hebben
dat ze hun eigen licht niet eens loslaten

dus niet schijnen maar zwart zijn
aan hun tong verbrande vertellers

 

Vertaald door Frans Roumen

 

Silke Scheuermann (Karlsruhe, 15 juni 1973)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 13e juni ook mijn blog van 13 juni 2019 en ook mijn blog van 13 juni 2017 en mijn blog van 13 juni 2015 deel 1 en eveneens deel 2.

Christoph Meckel

De Duitse dichter, schrijver en graficus Christoph Meckel werd geboren op 12 juni 1935 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Christopher Meckel op dit blog.

Tarnkappe

Da ich mich in den Nächten verlor,
samt meinem kalten Tod, meiner unsteten Spur,
meutert mein riesiger Schatten, er kann mich nicht finden,
raunt mein lautloser Schatten, er möchte mich küssen,
murmelt mein schwarzer Schatten, er will mich verdunkeln,
ich soll zu ihm unter die Tarnkappe kommen.
Doch geborgen unter dem Schirm verfinsterter Monde
geh ich auf Abenteuer und habe viel zu tun,
ich muß mit meinem Namen leben lernen
und mit meinem Alter hausieren gehn,
ich muß für mein leeres Zimmer Blumen stehlen,
denn mein Schutzengel kommt zu mir zum Abendessen.

 

Schlaflos

Da der Sandmann seinen Sack verlor,
werde ich dieses Jahrtausend schlaflos sein,
werde des Bösen zertanzte Sandalen flicken
mit denen er auf gedämpften Teppichen geht.

Dafür, daß mich seine düsteren Blumen,
seine wilden Gelächter erheitern,
dafür, daß seine Hölle mir Schlaf verspricht,
warmen, braunen, rauchenden Schlaf verspricht,
will ich ihm meinen Tod als Trinkgeld geben.

 

Requiem

Wenn ich tot bin
ist kein Platz mehr für dich,
dann wirst du fortgehn,
zu müde, jenen abzuwinken,
die du ohne Auskunft zurückläßt,
die dir nun nachraunen
und sich über dir verflüstern.

Aber solange ich da bin
kannst du nicht weg, alter Gott,
mußt du mit mir gehen
durch die zugigen Korridore meines Lebens,
vom kalten Anfang bis zum schlotternden Ende,
wohin ich dich schleppe.

Denn du lebst von meinen Zweifeln,
du trittst meine Spur aus und du brauchst,
um Rätsel zu sein, mein schlechtes Gedächtnis.
Mein Schutzengel bewacht dich mit
und dein Herzklopfen zehrt vom heiteren Sog
meines schwarzen, stoßenden Atems.

Spät, wenn ich sterbe, –
hinter den Kontinenten lasse ich dich zurück,
hinter den erledigten Jahrtausenden,
den sinkenden Paradiesen,
dann stehst du da, undankbarer Gott,
Ochsgesicht mit den großen Hagelkornaugen,
einsam und träge,
12schleppst du dich mürrisch
auf die leere Außenseite des Lebens,
da dich keiner mehr sieh

 

Requiem

Als ik dood ben
is er geen plaats meer voor jou,
dan zul je weggaan,
te moe om hen weg te wuiven,
die je achterlaat zonder informatie
die je nu na smiespelen
en over je fluisteren

Maar zolang ik er ben
kun je niet weg, oude god,
moet je met me meegaan
door de tochtige gangen van mijn leven,
van het koude begin tot het bibberende eind,
waar ik je heen sleep.

Want je leeft van mijn twijfels,
loopt in mijn spoor en mijn slechte geheugen
heb je nodig om een raadsel te zijn.
Mijn beschermengel waakt mee over je
en je hart teert op de heldere tocht
van mijn zwarte, bonzende adem.

Laat, als ik sterf –
Achter de continenten laat ik je staan,
achter de voltooide millennia,
de zinkende paradijzen,
dan sta je daar, ondankbare god,
ossengezicht met de grote hagelstenen ogen,
eenzaam en traag,
sleep je je knorrig
naar de lege buitenkant van het leven,
omdat niemand je meer ziet.

 

Vertaald door Frans Roumen

 

Christoph Meckel (12 juni 1935 – 29 januari 2020)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 12e juni ook mijn blog van 12 juni 2019 en ook mijn blog van 12 juni 2016 deel 2.

Corpus Christi (Evelyn Underhill), William Styron, Christoph Meckel

 

Bij Sacramentsdag

 

De sacramentsprocessie In Sitges door Arcadi Mas i Fondevila, 1887

 

Corpus Christi

Come, dear Heart!
The fields are white to harvest: come and see
As in a glass the timeless mystery
Of love, whereby we feed
On God, our bread indeed.
Torn by the sickles, see him share the smart
Of travailing Creation: maimed, despised,
Yet by his lovers the more dearly prized
Because for us he lays his beauty down—
Last toll paid by Perfection for our loss!
Trace on these fields his everlasting Cross,
And o’er the stricken sheaves the Immortal Victim’s crown.

From far horizons came a Voice that said,
‘Lo! from the hand of Death take thou thy daily bread.’
Then I, awakening, saw
A splendour burning in the heart of things:
The flame of living love which lights the law
Of mystic death that works the mystic birth.
I knew the patient passion of the earth,
Maternal, everlasting, whence there springs
The Bread of Angels and the life of man.

Now in each blade
I, blind no longer, see
The glory of God’s growth: know it to be
An earnest of the Immemorial Plan.
Yea, I have understood
How all things are one great oblation made:
He on our altars, we on the world’s rood.
Even as this corn,
Earth-born,
We are snatched from the sod;
Reaped, ground to grist,
Crushed and tormented in the Mills of God,
And offered at Life’s hands, a living Eucharist.

 

Evelyn Underhill (6 december 1875  – 15 juni 1941)
St Peter’s Church in Wolverhampton, de geboorteplaats van Evelyn Underhill

 

De Amerikaanse schrijver William Styron werd op 11 juni 1925 in Newport News in de staat Virginia geboren. Zie ook alle tags voor William Styron op dit blog.

Uit: The Confessions of Nat Turner

“And that is that you not only had a fantastic amount of niggers who did not join up with you but there was a whole countless number of other niggers who was your active enemies. What I mean in simple terms, Reverend, is that once the alarm went out, there was niggers everywhere—who were as determined to protect and save their masters as you were to murder them. They was simply livin’ too well! All the time that you were carryin’ around in that fanatical head of your’n the notion that the niggers were going to latch on to your great mission, as you put it, an’ go off to some stinkin’ swamp, the actual reality was that nine out of ten of your fellow burrheads just wasn’t buyin’ any such durn fool ideas. Reverend, I have no doubt that it was your own race that contributed more to your fiasco than anything else. It just ain’t a race made for revolution, that’s all. That’s another reason that nigger slavery’s goin’ to last for a thousand years.” He rose from his seat across from me. “Well, I got to go, Reverend. I’ll see you tomorrow. Meanwhile, I’ll put down in my deposition to the court which precedes your confession that the defendant shows no remorse for his acts, and since he feels no guilt his plea will be that of ‘not guilty.’ Now, one last time, are you sure you feel no remorse at all? I mean, would you do it again if you had the chance? There’s still time to change your mind. It ain’t goin’ to save your neck but it’ll surer’n hell look better for you in court. Speak up, Reverend.” When I made no reply to him he left without further word. I heard the cell door slam shut and the bolt thud home in the slot with its slippery chunking sound. It was almost night again. I listened to the scrape and rustle of fallen leaves as the cold air swept them across the ground. I reached down to rub my numb and swollen ankles and I shivered in the wind, thinking: Remorse? Is it true that I really have no remorse or contrition or guilt for anything I’ve done? Is it maybe because I have no remorse that I can’t pray and that I know myself to be so removed from the sight of God? As I sat there, recollecting August, I felt remorse impossible to know or touch or find. All I could feel was an entombed, frustrate rage—rage at the white people we had killed and those we had failed to kill, rage at the quick and the dead, rage above all at those Negroes who refused us or fled us or who had become the enemy—those spiritless and spineless wretches who had turned against us. Rage even at our own minuscule force, which was so much smaller than the expected multitude! For although it ravaged my heart to accept it, I knew that Gray was not wrong: the black men had caused my defeat just as surely as the white. And so it had been on that last day, that Wednesday afternoon, when after having finally laid waste to twoscore dwellings and our force of fifty had rallied in the woods to storm Major Ridley’s place, I had caught sight for the first time of Negroes in great numbers with rifles and muskets at the barricaded veranda, firing back at us with as much passion and fury and even skill as their white owners and overseers who had gathered there to block our passage into Jerusalem.”

 

William Styron (11 juni 1925 – 1 november 2006) Cover

 

De Duitse dichter, schrijver en graficus Christoph Meckel werd geboren op 12 juni 1935 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Christopher Meckel op dit blog.

Houten sleutel

Het was het gewicht van de sleutel in haar zak
maar ze had hem nooit uit haar zak gehaald,
hij was daar onzichtbaar in gebleven.
Alleen het sleutelgat ontbrak,
ergens in de wereld was er een sleutelgat,
oud, van hout, dat er alleen was voor de sleutel.
Voor het eerst haalde ze de sleutel uit haar zak,
hij was oud, van hout, met een bekraste baard,
en ze zei tegen de sleutel in haar hand:

Het huis is van ons, we kennen het niet,
we kennen het huis niet, het is alleen maar van ons.
We hebben het niet gebouwd, gekocht, gestolen,
we hebben het niet nodig, het is alleen maar van ons.
We weten niet of de deur een grendel heeft
een gordijn of een sleutelgat.
Het huis is van ons, maar we kennen het niet.
Het huis is van ons, maar we kennen het niet.

 

Vertaald door Frans Roumen

 

Christoph Meckel (12 juni 1935 – 29 januari 2020)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 11e juni ook mijn blog van 11 juni 2019 en ook mijn blog van 11 juni 2017 deel 2.

Louis Couperus, Nikki Giovanni

De Nederlandse schrijver Louis Couperus werd op 10 juni 1863 geboren in Den Haag. Zie ook alle tags voor Louis Couperus op dit blog.

Uit: Van oude menschen, de dingen, die voorbijgaan…

“- Het huis is te klein, vooral als je gauw met een familie begint, zei mama, en toch dacht zij:
– Blijven wij samen, dan verlies ik Lot niet heelemaal, maar ik zal nooit met een schoondochter overweg kunnen – vooral niet als er kinderen komen.
– Een familie?
– Kinderen…
– Kinderen?
– Ja… dat komt toch wel voor.
– De familie heeft al lang genoeg geduurd. Ik denk niet gauw met kinderen te beginnen.
– En als je vrouw jou niet bij zich heeft, wat heeft ze dan, als ze geen kinderen heeft? Het is waar, jullie zijn beiden zoo knap… Ik ben maar een domme vrouw; mijn kinderen hebben me dikwijls getroost…
– Als u ze bederven kon…
– Dat hoef jij me niet te verwijten.
– Ik verwijt u niets.
– Samen wonen, Lot, zei mama Ottilie treurigjes, met een opslag van de blauwe kind-oogen, met de vleistem van een kind. Ik zoû wel willen, als Elly wil, en wat gemakkelijk belooft te zijn. Ik zal me heel eenzaam voelen zonder jou. Maar als er bezwaren waren, dan zoû ik eens kunnen gaan naar Engeland. Daar heb ik toch ook mijn twee jongens. En Mary komt dit jaar uit Indië terug.
Lot fronste de brauwen, en voelde aan zijn blond haar: het zat heel netjes, met een scheiding.
– Of ik zoû anders… Ottilie eens in Nice kunnen gaan opzoeken.
– Neen mama! zei Lot, bijna driftig.
– Waarom niet? riep mevrouw Steyn de Weert heftiger. Ze is toch mijn kind?
– Ja… gaf Lot toe, al weêr kalmer. Maar…
– Wat dan? Ze is toch mijn kind?
– Maar het is heel onverstandig als u naar Ottilie toe gaat.
– Al hebben we wel eens gekibbeld…
– Het is onmogelijk; u kan niet met haar overweg. Als u naar haar toegaat, trouw ik niet. Trouwens, Steyn heeft toch ook meê te praten!
– Ik hoû zoo van Nice, zei mevrouw Steyn de Weert, en hare kindstem klaagde bijna. De winters zijn er zoo heerlijk… Maar het is misschien wel moeilijk voor me… er heen te gaan… omdat Ottilie zoo doet… Als het kan, woon ik ook liever met jou, Lot. Als Elly maar wil… Misschien een beetje een grooter huis…? Zouden we dat kunnen betalen? Alleen met Steyn blijven doe ik niet. Dat staat vast. Dàt staat vast.”

 

Louis Couperus (10 juni 1863 – 16 juli 1923)
Borstbeeld in Den Haag.

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Nikki Giovanni werd geboren op 7 juni 1943 in Knoxville, Tennessee. Zie ook alle tags voor Nikki Giovanni op dit blog.

Skydiven

Ik hang aan de rand
van dit universum
zing vals
praat te hard
omarm mezelf
om de val op te vangen

Ik zal vallen
in het diepe heelal
om nooit in deze vorm
of met dit gevoel
terug te keren naar de aarde

Het is niet tragisch

Ik zal spiraalvormig
door dat zwarte gat gaan
huid ledematen verliezen
terwijl interne organen
mijn naakte ziel
schroeien

Landen
in de volgende Melkweg
met alleen mijn essentie
mezelf omarmen
als

ik droom over jou

 

Vertaald door Frans Roumen

 

Nikki Giovanni (Knoxville, 7 juni 1943)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e juni ook mijn blog van 10 juni 2019 deel 1 en eveneens deel 2.  

Maarten Doorman, Marie Howe

De Nederlandse dichter, schrijver, criticus en filosoof Maarten Doorman werd geboren op 9 juni 1957 in Medina Sidonia (Spanje). Zie ook alle tags voor Maarten Doorman op dit blog.

 

V. Huszar, Compositie II. Schaatsenrijders
(1917)

Niet de luchten, het okeren licht,
geen kale bomen,
niet een vergezicht van kinderen met sleetjes,
de vogels noch de rode zon komen
op dit gestolde water voor.

Hier wordt gereden
op het scherpst van de snede
tussen iets nog van ijspret
en de laatste stap
van louter kleur en vlak.

Hier slaan schaatsers
steeds trager hun slagen,
vallen net niet
in de onzichtbare vrieskou
uiteen.

Waar het landschap, waar aandacht ontbreekt,
blijft geen figuur op de been.
Geen figuur blijft, als niet alleen
dat evenwicht wordt betracht.

 

Granada (42o)

Hier regent het tot de laatste snik,
de rivieren zijn hier
een herinnering aan later,
liefde is in deze dorpen
zoals Italiaanse populieren
de cypressen van Nederland zijn.
Hitte bonst in het zenit,
plast water bij de wijn,
morst her en der mierzoete dranken.

Het stof, liefste, maakt je woorden dof,
je zegt je hebt dorst
maar in deze dorpen
is liefde een herinnering om later te lessen,
is liefde
een kind dat spuugt naar de zon.

 

Hunebedden

Ze stonden op verkeerde grond,
verzonken niet en bleven niet
als veenlijken bewaard.

Zo lang konden ze niet gelegen hebben
of ze woeien open tot skelet,
uitgespaard de stenen
en bleven niet, een hunebed
is niet meer
dan wat er niet in is:

een tram in de remise, een café
na sluitingstijd, een autoloze zondag,
minder nog dan wat er
niet in is,
een hoopje keien plotseling in een bos.

 

Maarten Doorman (Medina Sidonia, 9 juni 1957)

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Amerikaanse dichteres Marie Howe werd geboren in 1950 in Rochester, New York. Zie ook alle tags voor Marie Howe op dit blog.

 

Gebed

Elke dag wil ik met je praten. En elke dag vraagt iets belangrijkers
mijn aandacht – de drogist, de schoonheidsproducten, de bagage

Ik moet inkopen doen voor de reis.
Zelfs nu kan ik hier nauwelijks zitten

tussen de vallende stapels papier en kleding, de vuilniswagens buiten
die zo knarsen en piepen.

De mystici zeggen dat je zo dicht bij mij bent als mijn adem.
Waarom vlucht ik voor jou?

Mijn dagen en nachten stromen als klachten door me heen
en worden een verhaal dat ik vergat te vertellen.

Help me. Zelfs terwijl ik deze woorden schrijf, ben ik van plan
op te staan zodra ik deze zin af heb.

 

Vertaald door Frans Roumen

 

Marie Howe (Rochester, 1950)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e juni ook mijn blog van 9 juni 2019 en ook mijn blog van 9 juni 2018 deel 2.

Marguerite Yourcenar, Marie Howe

De Belgisch-Amerikaanse, Franstalige schrijfster Marguerite Yourcenar werd geboren in Brussel op 8 juni 1903. Zie ook alle tags voor Marguerite Yourcenar op dit blog.

Uit: Memoirs of Hadrian (Vertaald door Grace Frick, in samenwerking met de schrijfster)

“The world for him was all of a piece; a hand served to confirm the stars. His news affected me less than one might think; a child is ready for anything. Later, I imagine, he forgot his own prophecy in that indifference to both present and future which is characteristic of advanced age. They found him one morning in the chestnut woods on the far edge of his domain, dead and already cold, and torn by birds of prey. Before his death he had tried to teach me his art, but with no success; my natural curiosity tended to jump at once to conclusions without burdening itself under the complicated and somewhat repellent details of his science. But the taste for certain dangerous experiments has remained with me, indeed only too much so.
My father, Aelius Hadrianus Afer, was a man weighed down by his very virtues. His life was passed in the thankless duties of civil administration; his voice hardly counted in the Senate. Contrary to usual practice, his governorship of the province of Africa had not made him richer. At home, in our Spanish township of Italica, he exhausted himself in the settlement of local disputes. Without ambitions and without joy, like many a man who from year to year thus effaces himself more and more, he had come to put a fanatic application into minor matters to which he limited himself. I have myself known these honorable temptations to meticulousness and scruple. Experience had produced in my father a skepticism toward all mankind in which he included me, as yet a child. My success, had he lived to see it, would not have impressed him in the least; family pride was so strong that it would not have been admitted that I could add anything to it. I was twelve when this overburdened man left us. My mother settled down, for the rest of her life, to an austere widowhood; I never saw her again from the day that I set out for Rome, summoned hither by my guardian. My memory of her face, elongated like those of most of our Spanish women and touched with melancholy sweetness, is confirmed by her image in wax on the Wall of Ancestors. She had the dainty feet of the women of Gades, in their close-fitting sandals, nor was the gentle swaying of the hips which marks the dancers of that region alien to this virtuous young matron. I have often reflected upon the error that we commit in supposing that a man or a family necessarily share in the ideas or events of the century in which they happen to exist. The effect of intrigues in Rome barely reached my parents in that distant province of Spain, even though at the time of the revolt against Nero my grandfather had for one night offered hospitality to Galba. We lived on the memory of obscure heroes of archives without renown, of a certain Fabius Hadrianus who was burned alive by the Carthaginians in the siege of Utica, and of a second Fabius, an ill-starred soldier who pursued Mithridates on the roads of Asia Minor. Of the writers of the period my father knew practically nothing: Lucan and Seneca were strangers to him, although like us they were of Spanish origin. My great uncle Aelius, a scholar, confined his reading to the best known authors of the time of Augustus.”

 

Marguerite Yourcenar
(8 juni 1903 – 17 december 1987)

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Amerikaanse dichteres Marie Howe werd geboren in 1950 in Rochester, New York. Zie ook alle tags voor Marie Howe op dit blog.

 

Wat de engelen achterlieten

In eerste instantie leken de scharen volkomen ongevaarlijk.
Ze lagen in het blauwe licht op de keukentafel.

Toen begon ik ze overal in huis op te merken,
’s nachts in de bijkeuken of kommen vullend in de kelder

waarin appels hadden moeten liggen. Ze verschenen onder tapijten,
hobbelige plaatsen waarop men zich gewoonlijk voor het vuur zou nestelen,

of plotseling glinsterend in de gootsteen op de bodem van zeepachtig water.
Ooit vond ik er een paar in de tuin, in omgespitte aarde stekend

tussen de nieuwe bollen, en op een avond onder mijn kussen,
Ik voelde iets als een koele lange tand en trok ze eronderuit

en legde ze naast mij in het donker. Kort daarna begon ik
ze te verzamelen, dozen te vullen, oude boodschappentassen,

elke koffer die ik bezat. Ik voelde me een beetje ongemakkelijk
als er bezoek kwam. Wat als iemand ze zou opmerken

bij het zoeken naar vorken of het wegzetten van droge borden? Ik had zin
om ze weg te gooien, maar hoe kon ik iets wegdoen

dat vreemd genoeg aanvoelde als genade? Het kwam eindelijk bij me op
dat het de bedoeling was ze te gebruiken, en ik weerstond een groeiende dwang

om mijn haar te knippen, hoewel ik op momenten van grote verwarring,
dacht dat het mijn ogen waren die ze wilden, of mijn zachte buik

– uitgeput, in de winter, legde ik ze op het gazon.
De sneeuw viel zoals gewoonlijk, zonder enige duidelijke aarzeling

of ongemak. In het voorjaar waren ze zoals verwacht verdwenen.
In hun plaats, een lichte metaalgeur en de lieve modderige aarde.

 

Vertaald door Frans Roumen

 

Marie Howe (Rochester, 1950)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 8e juni ook mijn blog van 8 juni 2019 en ook mijn blog van 8 juni 2018 en eveneens mijn blog van 8 juni 2017.