Joachim Fernau, Peter Hille, James Thomson, Thomas Parnell

De Duitse schrijver, kunstenaar en kunstverzamelaar Joachim Fernau werd geboren in Bromberg op 11 september 1909. Zie ook mijn blog van 11 september 2008.

Uit: Und sie schämeten sich nicht

 

Das erste Kapitel pflegt – daran ist nichts Besonderes – gemeinhin am Anfang eines Buches zu stehen und sich als Lokomotive zu fühlen. Das aber ist dieses erste Kapitel nicht. Es erwischt gerade noch das letzte Trittbrett einer zu Ende gehenden Epoche und nimmt wehmütig von ihr Abschied. Es ist jene Epoche, als unsere Vorfahren noch in den germanischen Wäldern wie in einem Paradies lebten und liebten. Merkwürdige Menschen, zum Fürchten und zum Beneiden
Als Sextus Aetius, der Friseur und Manikeur des römischen Generalfeldmarschalls Marius, noch einen kleinen nächtlichen Spaziergang zur Rhone hinunter machte und um die Ecke bog”, sah er im Gebüsch einen Mann, einen riesenhaften Kerl mit nacktem, haarigem Oberkörper, geschnürter Unterhose, auf dem Kopf den ausgehöhlten Schädel eines Widders, in seinen Armen ein gewaltiges Weib. In irrsinnigem Schrecken floh der Friseur, so schnell es seine tadellos geputzten Beinschienen und der enge Spitzenkragen erlaubten, in das befestigte römische Lager zurück.
Er hatte einen Teutonen gesehen!
Der Friseur wurde der Urheber des geflügelten Wortes vom »Furor teutonicus«.
Die Vorstellung, daß der Friseur das Wort von der »teutonischen Raserei« auf eine nächtliche geheime Beobachtung gemünzt haben könnte, ist eine heiter stimmende neue Idee und eröffnet ein weites, reich bestelltes Feld der Gedanken. Daß der Friseur so kopflos davonstürmte, ist bei dem schrekkenerregenden Anblick, den die alten Germanen boten, verständlich, aber sehr bedauerlich. Da alle Welt wegzulaufen pflegte, anstatt genau hinzuschauen und später Memoiren zu schreiben, wissen wir von unseren Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großeltern …”

 

 

Fernau

Joachim Fernau (11 september 1909 – 24 november 1988) 

 

De Duitse dichter en schrijver Peter Hille werd geboren in Erwitzen bij Nieheim op 11 september 1854. Zie ook alle tags voor Peter Hille op dit blog.

 

 

Der Sonne Geburtstag

 

Die Schieferdächer zottig und breit,
Noch wacht kein einzig Haus,
Zartklare Gegend und Einsamkeit,
Da jubelt ein Vöglein sich aus.

 

Die Sonne zu grüßen, so steigt es hinan
In reiner und reineres Blau,
Bis man es nicht mehr sehen kann,
Nun jubelt die Himmelsau.

 

Die Schieferdächer zottig und lang,
Schroff ragt ein Berg einher,
Die Mondsichel zart und morgenbang,
Da Wolkenfleisch, blühend und schwer.

 

Die Lerche hat die Sonne gesehn
Und sinkt nun wieder zu Tal,
Das hören die Morgenwinde und wehn,
Froh glühen die Wölklein zumal.

 

Kirschbäume stehn und richten sich aus
Und schauen stumm si
ch um,
Wie Kinder stehn mit Spruch und Strauß
So köstlich blöd und dumm.

 

Siehe, da blitzt es freudig erhellt,
Da hebt es sich und steigt,
Das liebeleuchtende Antlitz der Welt,
Und unsre Seele schweigt.

 

 

 

Abbild

 

Seele meines Weibes wie zartes Silber bist du.
Zwei flinke Fittiche weißer Möven
Deine beiden Füße.
Und dir im lieben Blute auf
Steigt ein blauer Hauch
Und sind die Dinge darin
Alle ein Wunder.

 

Der Schutzengel

 

Ein Schatten fällt auf deine Wange,
Es ist die Wimper nur, die lange.
Ein Seufzer sucht die Himmelslust,
Von der noch warm die Traumesbrust.

Du hast das Heimweh nach dem ewigen Leben
Und fühlst dich mit uns noch im Himmel schweben,
Und kommst bald wieder.

 

 

Hille

Peter Hille (11 september 1854 – 7 mei 1904)
Geschilderd door Lovis Corinth, 1902

 

De Schotse dichter en schrijver James Thomson werd geboren op 11 september 1700 in Ednam, Roxburghshire. Thomson is vooral bekend geworden door zijn poëtisch werk, met name zijn gedichtencyclus over de seizoenen, die uiteindelijk in 1730 gepubliceerd zou worden onder de titel The Seasons, en zijn lange gedicht The Castle of Indolence. Ook schreef hij de tekst van het nog altijd populaire vaderlandse lied Rule Britannia, dat in 1740 door Thomas Arne van muziek werd voorzien. James Thomson was de zoon van een dominee. Hij bezocht het gymnasium in Jedburgh, waar hij niet bijzonder uitblonk, en vervolgens vanaf 1715 de Universiteit van Edinburgh, waar hij bevriend raakte met de Schotse toneelschrijver David Mallet. Hij volgde een breed scala aan studies, maar besloot in 1719 in zijn vaders voetsporen te treden en geestelijke te worden. Na de succesvolle publicatie van enkele gedichten in de ’Edinburgh Miscellany’ gaf hij dit idee op en vertrok in 1725 met Mallet naar London om daar zijn (literaire) geluk te zoeken.

 

 

Sunday up the River 

 

MY love o’er the water bends dreaming;

   It glideth and glideth away:

She sees there her own beauty, gleaming

   Through shadow and ripple and spray.

 

O tell her, thou murmuring river,

   As past her your light wavelets roll,

How steadfast that image for ever

   Shines pure in pure depths of my soul.

 

 

 

The Vine 

 

THE wine of Love is music,

   And the feast of Love is song:

And when Love sits down to the banquet,

   Love sits long:

 

Sits long and arises drunken,

   But not with the feast and the wine;

He reeleth with his own heart,

   That great, rich Vine.

 

james_thomson

James Thomson (11 september 1700 – 27 augustus 1748)
Gravure door James Basire

 

De Ierse dichter Thomas Parnell werd geboren in Dublin op 11 september 1679. Hij bezocht Trinity College in Dublin, werd kanunnik van St. Patrick’s Cathedral in 1702 en aartsdiaken van Clogher in 1706. In 1712 vertrok hij naar Londen. Twee allegorische essays die hij bijdroeg aan The Spectator trokken de aandacht van Jonathan Swift. Deze raakte vervolgens met hem bevriend en introduceerde hem bij zijn vriendenkring. Zodoende raakte hij betrokken bij de Scriblerus Club. Afgezien van An Essay on the Different Styles of Poetry publiceerde hij slechts weinig. Wel assisteerde hij Alexander Pope bij diens vertaling van de Ilias. In 1716 accepteerde hij een betrekking als geestelijke in Finglass, waardoor hij naar Ierland moest terugkeren. Hij kreeg hier kennelijk spijt van en hij overleed binnen twee jaar.  Pope verzamelde en redigeerde zijn gedichten in 1722, verschenen onder de titel Poems on Several Occasions.

 

 

 

My Days Have Been So Wondrous Free 

 

My days have been so wondrous free,

The little birds that fly

With careless ease from tree to tree,

Were but as bless’d as I.

 

Ask gliding waters, if a tear

Of mine increas’d their stream?

Or ask the flying gales, if e’er

I lent one sigh to them?

 

But now my former days retire,

And I’m by beauty caught;

The tender chains of sweet desire

Are fix’d upon my thought.

 

Ye nightingales, ye twisting pines!

Ye swains that haunt the grove!

Ye gentle echoes, breezy winds!

Ye close retreats of love!

 

With all of nature, all of art,

Assist the dear design;

Oh teach a young, unpractic’d heart

To make my Nancy mine!

 

The very thought of change I hate,

As much as of despair;

Nor ever covet to be great,

Unless it be for her.

 

‘Tis true, the passion in my mind

Is mix’d with soft distress;

Yet while the fair I love is kind,

I cannot wish it less.

 

 

Parnell

Thomas Parnell (11 september 1679 – 24 oktober 1718)

Franz Werfel, Paweł Huelle, Mary Oliver

De Oostenrijkse dichter en schrijver Franz Werfel werd op 10 september 1890 in Praag geboren. Zie ook mijn blog van 10 september 2006 en ook mijn blog van 10 september 2007 en ook mijn blog van 10 september 2008.

 

Ein Liebeslied

 

Alles, was von uns kommt, wandelt schon andern Raum.
Tat ich dir Liebe an, liebt ich die Welt darum!
Bist du durch mich erhöht, lächelt und glänzt dein Schritt,
Wenn mich mein Weh verspült… bin ich im höchsten Sinn!
Ach, was man Schicksal nennt, raffe mich wolkenwärts!
Trifft mich am Tor der Pfeil… wenn du nur glücklich bist.
Daß du zur Flöte tönst, roste mein Tag im Nu!
Sieh, wir auf Erden sind Ebenbild Gottes so!

 

 

 

Nacht

 

O die ihr geht am Abend in euer Zimmer ein,
Mit Atem sanftem bleibend und einem Licht allein!
Weh, euch, ihr traut
Dem Spiegelblick, der höhnisch schaut,
Und bergt euch hinter Wänden,
Als könnten Wände wenden,
Und halten ab das Walten, vor ihnen angestaut.
Die Türen gehn von unsichtbaren Händen,
Und euer Haus ist ein und aus und in die Welt gebaut.
Ihr, die in Mitternächten kehrt spät in eure Betten ein,
O Bett, du letzte Heimat, du tiefes altes Allgemein!
Wenn ihr durchs Grün´ des Schlafes hüpft,
Ihr seid nicht fern, ihr seid verknüpft.
Durch eure Herzen schleiert leis der Wasserfall,
Der Wendekreis, die Venus leicht
Um eure Schläfe schlüpft.
Von Pol und Strahl und Schuld seid ihr dahingerafft,
Der harte Eisenengel geht,
Der mit der Lamp euch übers Auge weht,
Und fordert ewig, fordert Rechenschaft.

 

franzwerfel

Franz Werfel (10 september 1890 – 26 augustus 1945)

 

 

De Poolse schrijver Paweł Huelle werd geboren op 10 september 1957 in Gdańsk. Zie ook mijn blog van 10 september 2007 en ook mijn blog van 10 september 2008.

 

Uit: Erzählungen von einem kalten Meer

 

Die Straßenbahnen und Busse verkehrten nicht mehr. Deshalb herrschte im Waggon der S-Bahn ein fürchterliches Gedränge. Es gab keine andere Möglichkeit, ins Zentrum von Danzig zu gelangen, und schließlich wollten alle dorthin, zum Hauptbahnhof, von wo es nur sieben Minuten zu Fuß bis zum Eingang der Werft waren. Und eigentlich sprachen alle, flüsternd oder halblaut, über das gleiche: Im Moment wurde noch nicht geschossen – aber sie würden sicher irgendwann anfangen, ohne Zweifel, die Frage war nur, zu welchem Zeitpunkt! Auch ich erinnerte mich an den Dezember vor genau zehn Jahren: Ich war mit Vater in die Dachkammer gegangen, um durch das offene Fenster den Lärm aus der Innenstadt zu hören. Die frostige Luft trug das Knallen einzelner Schüsse heran, die Sirenen der Krankenwagen, das Dröhnen der Panzer. Über der Stadt hing ein roter Feuerschein. In dem dunklen Raum dahinter erschien immer wieder ein Hubschrauber. Er warf Leuchtraketen ab, und in dem kurzen Moment, wo der Himmel erhellt war, hörten wir deutlich zwei oder drei Salven aus schweren Maschinengewehren. Wenn diese Geräusche verstummten, kam es uns manchmal vor, als hörten wir den wie ein Refrain wiederkehrenden Schrei der Menge.
„Merk dir“, hatte mein Vater gesagt, als wir die zwei Stockwerke zu unserer Wohnung hinuntergingen, „das ist der Anfang vom Ende für sie.“ Mit „sie“ meinte er natürlich nicht die Arbeiter. Das abgebrannte Parteigebäude sah ich ein paar Tage danach, als die Sperrstunde schon aufgehoben war, vom Fenster der Straßenbahn aus. Auf einer Kreuzung der Hucisko-Straße, gleich neben der Haltestelle, fand ich einen Arbeiterhelm, platt wie eine zertretene Streichholzschachtel. In der Luft hing überall Brandgeruch und der Gestank von Tränengas.”

huelle2

Paweł Huelle (Gdańsk, 10 september 1957)

 

De Amerikaanse dichteres Mary Oliver werd geboren op 10 september 1936 in Maple Heights, Ohio. Zie ook mijn blog van 10 september 2008.

 

 

Fall Song

 

Another year gone, leaving everywhere

its rich spiced residues: vines, leaves,

 

the uneaten fruits crumbling damply

in the shadows, unmattering back

 

from the particu
lar island

of this summer, this NOW, that now is nowhere

 

except underfoot, moldering

in that black subterranean castle

 

of unobservable mysteries – roots and sealed seeds

and the wanderings of water. This

 

I try to remember when time’s measure

painfully chafes, for instance when autumn

 

flares out at the last, boisterous and like us longing

to stay – how everything lives, shifting

 

from one bright vision to another, forever

in these momentary pastures.

 

 

 

Little Summer Poem Touching The Subject Of Faith

 

Every summer

I listen and look

under the sun’s brass and even

into the moonlight, but I can’t hear

 

anything, I can’t see anything —

not the pale roots digging down, nor the green

stalks muscling up,

nor the leaves

deepening their damp pleats,

 

nor the tassels making,


nor the shucks, nor the cobs.

And still,

every day,

 

the leafy fields

grow taller and thicker —

green gowns lofting up in the night,

showered with silk.

 

And so, every summer,

I fail as a witness, seeing nothing —

I am deaf too

to the tick of the leaves,

 

the tapping of downwardness from the banyan feet —

all of it

happening

beyond any seeable proof, or hearable hum.

 

And, therefore, let the immeasurable come.

Let the unknowable touch the buckle of my spine.

Let the wind turn in the trees,

and the mystery hidden in the dirt

 

swing through the air.

How could I look at anything in this world

and tremble, and grip my hands over my heart?

What should I fear?

 

One morning

in the leafy green ocean

the honeycomb of the corn’s beautiful body

is sure to be there.

mary_oliver

Mary Oliver (Maple Heights, 10 september 1935)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e september ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Hilda Doolittle, George Bataille, Jeppe Aakjær

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Hilda Doolittle werd geboren in Bethlehem, Pennsylvania, op 10 september 10 1886. Zie ook mijn blog van 10 september 2006  en ook mijn blog van 10 september 2008.

 

 

ORCHARD

 

I SAW the first pear

as it fell–

the honey-seeking, golden-banded,

the yellow swarm

was not more fleet than I,

(spare us from loveliness)

and I fell prostrate

crying:

you have flayed us

with your blossoms,

spare us the beauty

of fruit-trees.

 

The honey-seeking

paused not,

the air thundered their song,

and I alone was prostrate.

 

O rough hewn

god of the orchard,

I bring you an offering–

do you, alone unbeautiful,

son of the god,

spare us from loveliness:

 

these fallen hazel-nuts,

stripped late of their green sheaths,

grapes, red-purple,

their berries

dripping with wine,

pomegranates already broken,

and shrunken figs

and quinces untouched,

I bring you as offering.

 

 

Doolittle

Hilda Doolittle (10 september 1886 – 21 september 1961)

 

 

De Franse schrijver en filosoof George Bataille werd op 10 september 1897geboren in Billom (Auvergne). Zie ook mijn blog van 10 september 2006 en ook mijn blog van 10 september 2008.

 

Uit: Larmes d’Eros

 

Le monde lié à l’image ouverte du supplicié photographié, dans le temps du supplice, à plusieurs reprises, à Pékin, est, à ma connaissance, le plus angoissant de ceux qui nous sont accessibles par des images que fixa la lumère. Le supplice figuré est celui des Cent Morceaux, réservé aux crimes les plus lourds. Un de ces clichés fut reproduit, en 1923 dans le Traité de psychologie de Georges Dumas. Mais l’auteur bien à tort, l’attribue à une date antérieure et en parle pour donner l’exemple de l’horripilation: les cheveux dressés sur la tête! Je me suis faire dire que pour prolonger le supplice, le condamné recevait une dose d’opium. Dumas insiste sur l’apparence extatique des traits de la victime. Il est bien entendu, je l’ajoute, qu’une indéniable apparence, sans doute, en partie du moins, liée à l’opium, ajoute à ce qu’a d’angoissant l’image photographique. Je possède depuis 1925 un de ces clichés ( photographie ci-contre ). Il m’a été donné par le Docteur Borel, l’un des premiers psychanalystes français. Ce cliché eut un rôle décisif dans ma vie. Je n’ai pas cessé d’être obsédé par cette image de la douleur, à la fois extatique (?) et intolérable. J’imagine le parti que, sans assister au supplice réel, dont il rêva, mais qui lui fut inaccessible, le marquis de Sade aurait tiré de son image: cette image, d’une manière ou de l’autre, il l’eût incessamment devant les yeux. Mais Sade aurait voulu le voir dans la solitude, au moins dans la solitude relative, sans laquelle l’issue extatique et volptueuse est inconcevable.“

 

bataille

George Bataille (10 september 1897 – 9 juli 1962)

 

 

De Deense dichter en schrijver Jeppe Aakjær werd geboren in Aakjær bij Skive op 10 september 1866. Zie ook mijn blog van 10 september 2007.

 

Uit: Die Kinder des Zorns (Vertaald door Erich Holm)

 

“Der alte Wollesen saß schmunzelnd, den Geifer über die kurze Pfeife spritzend, und lachte über das Getümmel und Gehopse der besessenen Tiere. Sein Hauptspaß war, einen Brotbrocken an die Zwinge seines Eichenstockes zu stecken und ihn in Armhöhe von der Erde emporzuhalten. Da begann alsbald ein Schnappen nach dem Kloß, über das sich auch andere als Wollesen hätten kranklachen können. Die gefräßigen Geschöpfe sprangen immer aufs neue in die Höhe, um den lockenden Köder zu erhaschen, fielen aber stets wieder enttäuscht auf den Rücken ins Gras nieder; hier rächten sie sich, indem sie ihre Nachbarn aufs Ohr schlugen oder sich gegenseitig Haarbüschel aus den Pelzen rissen. Auf einmal kommt ein alter dicker Staatsrat aus der Schar der Ratten hervorgewatschelt und nähert sich Wollesen. In einem Nu hat das Tier den Sessel erklettert; mit grünschillernden Augen und einem nervösen Zittern der Schnauzhaare duckt es sich über Wollesens Knie, setzt von da mit keckem Sprunge auf seinen Arm, läuft an dem vorgestreckten Stock dahin, nimmt das Brot in die Schnauze und läßt sich dann dumpf aufklatschend ins Gras zurückplumpsen. Die andern begrüßen diesen wohlgelungenen Versuch mit infernalischem Geheul.

Plötzlich stürzt die ganze Rattenschar über Hals und Kopf unter die Kletten hinein …

Wollesen dreht langsam und verdrießlich wie ein alter Uhu sein sonnvertrocknetes Runzelgesicht dem Eingangsgatter zu, wo gleich darauf ein ältlicher hagerer Mann mit großer Nase und rotem Backenbart hinter den Johannisbeersträuchern zum Vorschein kommt. Er tritt vor Wollesen, macht eine grüßende Bewegung mit dem gekrümmten Zeigefinger nach dem rechten Ohr und ruft mit lauter Stimme: »Guten Abend, Wollesen!«

Es ist der Gemeindevorsteher und Armenrat Hans Nielsen aus Runge. Er stützt sich auf seinen dicken Rohrstock und fährt dann fort: »Wird wohl am besten sein, ich rück gleich mit meinem Geschäft heraus; ich hab mir erlauben wollen, mit Euch wegen der verdammten Schusterleut bei uns drunten zu sprechen, für die sich die Gemeinde gewissermaßen bei Euch zu bedanken hat.«

»He, he, he!« lacht Wollesen, schleudert die in der Schüssel noch übrigen Brotrinden unter die Kletten und wischt sich mit der Handwurzel einen großen hellen Tropfen unter den Nasenflügeln weg.

»Ja, Ihr habt, meiner Seel, gut lachen, jetzt, wo Ihr draußen seid,« fuhr Hans Nielsen fort, »aber, wie ich sag, das verteufelte Schustervolk wird noch den ganzen Gemeinderat auseinander bringen. Und was einen am allermeisten fuchst, das ist das Gerede, das unter den Leuten jetzt umgeht, wir in Runge hätten uns von Euch hier in Skejby nur zum Narren halten lassen, und an der ganzen Bescherung war nur unsre dumme Gutmütigkeit schuld.«

Aakjaer

Jeppe Aakjær (10 september 1866 – 22 april 1930)

 

C. O. Jellema, Cesare Pavese, Hana Androníková

De Nederlandse dichter, essayist en germanist C. O, Jellema werd geboren op 9 september 1936 in Groningen. Zie ook alle tags voor C. O. Jellema op dit blog.

 

 

Terhorst (2)

 

 Wat ik jou liet zien: de jeneverbessen,

 wat er over is van de hei, de paden

 die ik ken hier, waar is. Want wat ik zie is

 niet te bekijken.

 

 Toegevoegd nu jij aan de beelden, dierbaar

 beeld, gedacht ook vroeger in deze scène

 reeds, al was niet jij het en niemand die ik

 kende dan dromend.

 

 Nam ik jou wel waar? Gaat het mij niet altijd

 om herdenking? Zo de jeneverbessen,

 zwijgend dicht bijeen, nu herinnerd zonder

 jou pas ondenkbaar.

 

 Waarom zwijgend? Vorm in zichzelf, gestalte,

 zomer, winter, niets te verliezen zoals

 bomen blad,-hun blijvend gelijk, gerede

 vorm voor gedachten.

 

 Komen in de schemer tot leven, lijken

 sprekend dat wat ik in hen vrees, mijn eigen

 angst van toen, van kind voor het raam, de wereld

 duister daar buiten.

 

 Ben jij zo ook? Enkel de vorm waarin ik

 denk? Verander jij in de schemering straks

 ook? Als ik, en weer voor een raam, de angsten

 ken voor het vreemde –

 

 Wie ben jij dan, wat had ik lief in jou toen

 wij daar waren, ik jou liet zien de hei, maar

 welke, paden, welke – want nooit zal ik het

 zien met jouw ogen.

 

 

 

In de koude voorjaarsnacht

 

Je denkt symbolen uit. Telkens dat wonder
hoe jou iets invalt bij de dingen die
je ziet. Wat er op wijst: je kunt niet zonder.
Jouw rêverie.

 

Verdichtingen. Verboden op te lossen.
Wat het betekent staat er maar eenmaal:
zo zingt ’s nachts in brandnetelbossen
de nachtegaal.

 

Jouw rêverie: de leemte in te vullen
die elk ding is. Je zet jezelf te kijk.
Een nachtegaal die niets blijkt te onthullen:
onsterfelijk.

 

Symbool voor wat? Een parelzang waartegen?
Een ogenblik triomf en dan verval.
Verraadselingen. Die dat juist verzwegen:
jij wist het al.

 

En toch, je wist het al, verbintenissen.
Home-made allicht.
Daarom hopeloos heel.
Waarin je bent. Je kunt jezelf niet missen,
als woord te veel.

 

Maar ook die ander heb je ingesponnen:
een mens valt samen met een beeld in taal.
Blijft, ongezien gehoord, onoverwonnen,
de nachtegaal:

 

er is geen houden aan- jij wilt behouden,
onuitgesproken, maar je spreekt het uit -,
wat rest jou als zo’n vogel in de koude
voorjaarsnacht fluit?

 

Je denkt symbolen uit. Verzingt de vragen.
’t Mooist is altijd wat daarover weer zwijgt,
een beeld om niet, dat in zchzelf voldragen
jou overstijgt.

 

 

Jellema

C. O. Jellema (9 september 1936 – 19 maart 2003)

Portret door Jacqueline Kasemier

 

 

 

De Italiaanse dichter en schrijver Cesare Pavese werd geboren in Santo Stefano Belbo op 9 september 1908. Zie ook alle tags voor Cesare Pavese op dit blog.

 

 

Ancestors

 

Stunned by the world, I reached an age

when I threw punches at air and cried to myself.

Listening to the speech of women and men,

not knowing how to respond, it’s not fun.

But this too has passed: I’m not alone anymore,

and if I still don’t know how to respond,

I don’t need to. Finding myself, I found company.

 

I learned that before I was born I had lived

in men who were steady and firm, lords of themselves,

and none could respond and all remained calm.

Two brothers-in-law opened a store–our family’s

first break. The outsider was serious,

scheming, ruthless, and mean–a woman.

The other one, ours, read novels at work,

which made people talk. When customers came,

they’d hear him say, in one or two words,

that no, there’s no sugar, Epsom salts no,

we’re all out of that. Later it happened

that this one lent a hand to the other, who’d gone broke.

 

Thinking of these folks makes me feel stronger

than looking in mirrors and sticking my chest out

or shaping my mouth into a humorless smile.

One of my grandfathers, ages ago,

was being cheated by one of his farmhands,

so he worked the vineyards himself, in the summer,

to make sure it was done right. That’s how

I’ve always lived too, always maintaining

a steady demeanor, and paying in cash.

 

And women don’t count in this family.

I mean that our women stay home

and bring us into the world and say nothing

and count for nothing and we don’t remember them.

Each of them adds something new to our blood,

but they kill themselves off in the process, while we,

renewed by them, are the ones to endure.

We’re full of vices and horrors and whims–

 

 

pavese
Cesare Pavese (9 september 1908 – 27 augustus 1950)

 

 

 

De Tsjechische schrijfster Hana Androníková werd geboren op 9 september 1967 in Zlín. Zie ook alle tags voor Hana Androníková op dit blog.

 

Uit: The Sound of the Sundial

 

„He won her round. She tempered the punishment to one week. Seven days, seven nights and indescribable torment. Every day I watched the ice on the river and begged it to hold on. By the time the penalty expired, the river was awash with gigantic chunks of ice. That was annoying, but even these chunks of ice were better than nothing. The boys and I had a whale of a time. We got hold of sticks and poked at the pieces; soaking wet and frozen stiff we would dare each other to cross the river dry-shod. We jumped from one lump of ice to the next right across to the other bank. I was balancing on one piece when she suddenly appeared. Mum. I could never figure out how it was that she almost unfailingly caught me when I was up to something naughty. I knew I was in for it again. It could be total grounding with some unpleasant chore on top. “Now you’ve had it,” she would say on such occasions.
I jumped onto one lump of ice close to the bank, rammed my stick into the water and waved dashingly at Mum so the lads wouldn’t think I was under her thumb. What came next was the work of a second. My stick snapped. The ice, rocking and slippery, Mum’s wild staring eyes, her mouth wide agape and the implacable weight of my own body. A short flight, or rather free-fall. A loud plop. Down under the water I went. Pins and needles, a pain like knives, shards of glass. I’ve no idea how I got out of the water or how they hauled me off home. Lost memory came flowing back with warm water. A bath and Mum’s hands, her soothing voice. Then I blacked out again. Dad was there in a kind of mist, carrying me in his strong arms. He was saying something to Mum, in firm, blunt terms. I was still feverish as I returned to the sultry streets of Calcutta.
Everything was dark and black like Savitri’s eyes. At the height of that hot Indian summer I fell in love for the first time.
I can’t now remember why, but I had crawled out of bed earlier than usual. In the corridor I ran across Kavita. She was standing by a window that gave onto the street, arms akimbo as if trying to arrest the
avalanche of fat that flowed over her hips. When she registered my presence she cried: “Come and see! Just look at that gutter-snipe of the Sivors! What trash!”
Kavita and Zam shared an obvious contempt for anyone of a lower caste, the scrounging riff-raff that lounged about the streets of Calcutta.“

 

 

HanaAndroníková
Hana Androníková (Zlín, 9 september 1967)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e september ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Leo Tolstoj, Gentil Th. Antheunis, Gaston Durnez

De Russische schrijver Leo Tolstoj werd geboren op 9 september 1828 op het landgoed Jasnaja Poljana, in de buurt van Toela. Zie ook alle tags voor Leo Tolstoj op dit blog.

Uit: Auferstehung (Vertaald door Wladimir Czumikow)

 

„Nach vierzehn Tagen konnte die Sache zur Verhandlung vor den Senat gelangen, und zu diesem Zeitpunkt gedachte Nechliudow nach Petersburg zu fahren und für den Fall eines Mißerfolges beim Senat die Bittschrift an die Allerhöchste Stelle einzu-reichen, wie es ihm der Advokat geraten, der die Bittschrift aufgesetzt hatte. Falls die Kassationsbeschwerde keinen Erfolg haben sollte, worauf man, nach der Meinung des Advokaten, gefaßt sein mußte, da die Kassationsgründe sehr schwach seien, konnte die Abteilung der Zwangsarbeiter, zu der die Maslowa gehörte, in den ersten Tagen des Juni abgehen; und so, um sich für die Reise nach Sibirien, der Maslowa nach, vorzubereiten, wie Nechliudow fest beschlossen hatte, galt es, schon jetzt aufs Land zu fahren, um da seine Angelegenheiten zu ordnen. Vor allem fuhr Nechliudow nach Kusminskoje, seinem nächsten und größten Gut im Schwarzerdegebiet, aus dem das Haupteinkommen floß. Er hatte auf diesem Gut manchmal gelebt, in der Kindheit und Jugendzeit, und nachher, schon als Erwachsener, war er zweimal dort gewesen und hatte auch, auf die Bitte seiner Mutter, einen Verwalter, einen Deutschen, mitgebracht und mit ihm zusammen die Wirtschaft revi-diert, so daß er seit langem den Zustand des Gutes und die Beziehungen der Bauern zur Verwaltung, das heißt zum Grundbesitzer, kannte. Dies Verhältnis der Bauern zum Grundbesitzer war derart, daß die Bauern sich in voller Abhängigkeit von der Verwaltung befanden. Nechliudow wußte das seit den Universitätsjahren, als er Henry Georges Lehren bekannt und verkündet, und auf Grund dieser Lehren das Land seines Vaters den Bauern gegeben hatte. Nach dem Militärdienst freilich, als er ge-wöhnt war, etwa zwanzigtausend Rubel im Jahr zu verbrauchen, hörte all diese Erkenntnis auf für sein Leben von verpflichtendem Einfluß zu sein; sie war vergessen, und er legte sich nicht nur nie die Frage vor, woher das Geld kam, das ihm seine Mutter gab, sondern er bemühte sich, nicht darüber nachzudenken. Aber der Mutter Tod, die Erbschaft und die Notwendigkeit, sein Besitztum, das heißt das Land, zu verwalten, regten die Frage nach seinem Verhalten gegen den Grundbesitz von neuem an.“

 

 

Tolstoi_Repin

Leo Tolstoj (9 september 1828 – 20 november 1910)
Portret door Ilja Repin, 1887

 

 

De Vlaamse dichter en componist Gentil Theodoor Antheunis werd geboren te Oudenaarde op 9 september 1840. Zie ook alle tags voor Gentil Th. Antheunis op dit blog.

 

 

Verlaten

 

 De wind zucht droevig in de schouw.

 ‘k Zit hier alleen, het hart vol rouw,

 Te denken.

 Ik zocht naar liefde en vond bedrog.

 Wat heil kan mij het leven nog

 Wel schenken?

 

 Het leed versmooren in den wijn,

 ’t Gedacht verstompen, dronke zijn,

 Kan ’t baten?

 De drank bereidt ons niets dan gal,

 En morgen vond ik mij wee
ral

 Verlaten.

 

 Geen liefde meer, geen hope meer.

 ‘Hebt gij mij ook, o Heer, o Heer!

 Verstooten?’

 De wolke zwart daarboven drijft;

 Het licht verdwijnt, de hemel blijft

 Gesloten.

 

 Alleen, alleen, zoo gansch alleen!

 Hier helpt geen klagen noch geween

 Noch smeeken!…

 Welnu! het nijdig lot getard!

 Al moest, in mijnen boezem, ’t hart

 Nog breken.

 

 

 

Moederhart, moederliefde

 

Gij vraagt mij, kind: ‘Hoe kunt gij, moeder,

Zoo gaarn mij zien, en mijnen broeder

Toch evenzeer?’ –

 

‘Ik weet het, wijl ik ’t ondervinde:

God geeft gewis bij elken kinde,

Aan ieder moeder een harte meer.

 

En ieder hart mint even teeder,

Schenkt duizendmaal de liefde weder,

Die ’t kind hem geeft;

 

Maar breekt het kind een moederharte,

Dan lijden ze allen zelfde smarte,

Omdat ze zijn aaneengekleefd.

 

 

Antheunis

Gentil Th. Antheunis  (9 september 1840 – 5 augustus 1907)

 

 

De Vlaamse schrijver, dichter en journalist Gaston Cyriel Durnez werd geboren in Wervik op 9 september 1928. Zie ook alle tags voor Gaston Durnez op dit blog.

 

Ik ben zo blij

Ik ben zo blij dat ik weer triestig ben.
Nu zal ik weer veel verzen kunnen schrijven.
nu zal ik weer de poëzie bedrijven.
Want wààr verdriet alleen beweegt mijn pen.

Ik ben U dankbaar, Heer, voor deze traan.

Nu kan ik wenen, vrolijk en vol ijver.

Ik heb het nodig, want ik ben een schrijver.

Van vreugd en lachen kan geen kunst bestaan.

 

Ik zie de bloemen en ik voel de zon.

Maar bloemen worden in de knop gebroken

en achter wolken zit de zon verdoken

– Goddank! – zo vaak dat ik nog dichten kon.

 

Ik ben zo blij dat ik weer triestig ben.

o Heer, gij die de weemoed hebt geschapen,

laat mij toch nooit te veel aan vreugde rapen.

En als het moet, breek dan desnoods mijn pen.

 

 

GastonDurnez

Gaston Durnez (Wervik, 9 september 1928)

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers  ook mijn blog van 9 september 2007 en ook mijn blog van 9 september 2008.

 

Siegfried Sassoon, Eduard Mörike, Frederic Mistral

De Engelse dichter Siegfried Sassoon werd geboren op 8 september 1886 in Brenchley, Kent. Zie ook mijn blog van 8 september 2006.

 

A Poplar and the Moon 

 

There stood a Poplar, tall and straight;

The fair, round Moon, uprisen late,

Made the long shadow on the grass

A ghostly bridge ’twixt heaven and me.

But May, with slumbrous nights, must pass;

And blustering winds will strip the tree.

And I’ve no magic to express

The moment of that loveliness;

So from these words you’ll never guess

The stars and lilies I could see. 

 

 

 

Autumn 

 

October’s bellowing anger breaks and cleaves

The bronzed battalions of the stricken wood

In whose lament I hear a voice that grieves

For battle’s fruitless harvest, and the feud

Of outraged men. Their lives are like the leaves

Scattered in flocks of ruin, tossed and blown

Along the westering furnace flaring red.

O martyred youth and
manhood overthrown,

The burden of your wrongs is on my head.

 

 

 

Before the Battle 

 

Music of whispering trees

Hushed by a broad-winged breeze

Where shaken water gleams;

And evening radiance falling

With reedy bird-notes calling.

O bear me safe through dark, you low-voiced streams.

 

I have no need to pray

That fear may pass away;

I scorn the growl and rumble of the fight

That summons me from cool

Silence of marsh and pool

And yellow lilies is landed in light

O river of stars and shadows, lead me through the night.

 

 

Sassoon

Siegfried Sassoon (8 september 1886 – 1 september 1967)

 


De Duitse dichter en schrijver Eduard Mörike werd geboren op 8 september 1804 in Ludwigsberg. Zie ook mijn blog van 8 september 2006.

 Uit: Der Bauer und sein Sohn

 

„Märchen

 

Morgens beim Aufstehn sagt einmal der Peter ganz erschrocken zu seinem Weib: »Ei, schau doch, Ev’, was hab’ ich da für blaue Flecken! Am ganzen Leib schwarzblau! – und denkt mir doch nicht, daß ich Händel hatte!« »Mann!« sagte die Frau, » du hast gewiß wieder den Hansel, die arme Mähr, halb lahm geschlagen? Vom Ehni hab’ ich das wohl öfter denn hundertmal gehört: wenn einer sein Vieh malträtiert, sei’s Stier, sei’s Esel oder Pferd, da schickt es seinem Peiniger bei Nacht die blauen Mäler zu. Jetzt haben wir’s blank.« Der Peter aber brummte: »hum, wenn’s nichts weiter zu bedeuten hat!« schwieg still und meinte, die Flecken möchten ihm den Tod ansagen; deshalb er auch etliche Tage zahm und geschmeidig war, daß es dem ganzen Haus zugut kam. Kaum aber ist ihm die Haut wieder heil, da ist er wie immer der grimmige Peter mit seinem roten Kopf und lauter Flüchen zwischen den Zähnen. Der Hansel sonderlich hatte sehr böse Zeit, dazu noch bittern Hunger, und wenn ihm oft im Stall die Knochen alle weh taten von allzu harter Arbeit, sprach er wohl einmal vor sich hin: ich wollt’, es holte mich ein Dieb, den würd’ ich sanft wegtragen!

 

Es hatte aber der Bauer einen herzguten Jungen, Frieder mit Namen, der tat dem armen Tier alle Liebe. Wenn die Stalltür aufging, etwas leiser wie sonst, drehte der Hansel gleich den müden Kopf herum, zu sehn, ob es der Frieder sei, der ihm heimlich sein Morgen- oder Vesperbrot brachte. So kommt der Junge auch einmal hinein, erschrickt aber nicht wenig: denn auf des Braunen seinem Rücken sitzt ein schöner Mädchenengel mit einem silberhellen Rock und einem Wiesenblumenkranz im gelben Haar und streicht dem Hansel die Bückel und Beulen glatt mit seiner weißen Hand. Der Engel sieht den Frieder an und spricht:

 

»Dem wackern Hansel geht’s noch gut,

Wenn ihn die Königsfrau reiten tut.

Arm Frieder

Wird Ziegenhüter,

Kriegt aber Überfluß,

Wenn er schüttelt die Nuß,

Wenn er schüttelt die Nuß!«

 

Solches gesagt, verschwand der Engel wieder und war nicht mehr da. Den Knaben überlief’s, er huschte hurtig aus der Tür. Als er aber den Worten, die er vernommen, weiter nachsann, ward er fast traurig. »Ach!« dachte er, »der Ziegenbub vom Flecken sein, das ist doch gar ein faul und ärmlichs Leben, da kann ich meiner Mutter nicht das Salz in die Suppe verdienen.“

 

Moerike

Eduard Mörike (8 september 1804 – 4 juni 1875)

 

De Franse (Occitaanse) dichter en schrijver Frederic (Frédéric) Mistral werd geboren op 8 september 1830 in Maillane.

 

 

Moi qui d’une amoureuse jeune fille

 

Moi qui d’une amoureuse jeune fille
ai dit maintenant l’infortune ,
je chanterai , si Dieu le veut , un enfant de Cassis ,
un simple pêcheur d’anchois
qui , par la grâce et par la volonté ,
du pur amour conquit les joies ,
l’empire , la splendeur . Ame de mon pays ,

 

 

 

Toi qui rayonnes , manifeste

 

Toi qui rayonnes , manifeste ,
dans son histoire et dans sa langue ;
quand les barons picards , allemands , bourguignons ,
pressaient Toulouse et Beaucaire ,
toi qui enflammas de partout
contre les noirs chevaucheurs
les hommes de Marseille et les fils d’Avignon ;

Mistral

Frederic Mistral ( 8 september 1830 – 25 maart 1914)
Portret door Felix Auguste Clement

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 8 september 2007 en ook mijn blog van 8 september 2008.

Zie voor nog meer schrijvers van de 8e september ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Clemens Brentano, Wilhelm Raabe, Ludovico Ariosto, Grace Metalious

De Duitse dichter en schrijver Clemens Brentano werd geboren op 8 september 1778 in Ehrenbreitstein. Zie ook mijn blog van 8 september 2006 en ook mijn blog van 8 september 2008.

Wenn die Sonne weggegangen

Wenn die Sonne weggegangen,
kommt die Dunkelheit heran,
Abendrot hat goldne Wangen,
und die Nacht hat Trauer an.

Seit die Liebe weggegangen,
bin ich nun ein Mohrenkind,
und die roten frohen Wangen
dunkel und verloren sind.

Dunkelheit muß tief verschweigen
alles Wehe, alle Lust;
aber Mond und Sterne zeigen,
was mir wohnet in der Brust.

Wenn die Lippen dir verschweigen
meines Herzens stille Glut,
müssen Blick und Tränen zeigen,
wie die Liebe nimmer ruht.

 

Der Spinnerin Nachtlied

 

Es sang vor langen Jahren
Wohl auch die Nachtigall,
Das war wohl süßer Schall,
Da wir zusammen waren.

Ich sing’ und kann nicht weinen,
Und spinne so allein
Den Faden klar und rein
So lang der Mond wird scheinen.

Als wir zusammen waren
Da sang die Nachtigall
Nun mahnet mich ihr Schall
Daß du von mir gefahren.

So oft der Mond mag scheinen,
Denk’ ich wohl dein allein,
Mein Herz ist klar und rein,
Gott wolle uns vereinen.

Seit du von mir gefahren,
Singt stets die Nachtigall,
Ich denk’ bei ihrem Schall,
Wie wir zusammen waren.

Gott wolle uns vereinen
Hier spinn’ ich so allein,
Der Mond scheint klar und rein,
Ich sing’ und möchte weinen.

 

 

Zorn und Liebe

O Zorn! du Abgrund des Verderben,
Du unbarmherziger Tyrann,
Du frißt und tötest ohne Sterben
Und brennest stets von Neuem an;
Wer da gerät in deine Haft
Gewinnt der Hölle Eigenschaft.

Wo ist, o Liebe, deine Tiefe,
Der Abgrund deiner Wunderkraft?
Oh, wer an deiner Quell entschliefe,
Der hätte Gottes Eigenschaft;
O wer, o Lieb, in deinem Meer
Gleich einem Tropfen sich verlör!

clemens-brentano

Clemens Brentano (8 september 1778 – 28 juli 1842)
Portret door Emilie Linder, rond 1835

 

De Duitse schrijver Wilhelm Raabe werd op 8 september 1831 in Eschershausen geboren. Zie ook mijn blog van 8 september 2006  en ook mijn blog van 8 september 2008.

 

Uit: Stopfkuchen. Eine See- und Mordgeschichte

 

„Wieder an Bord!

Es liegt mir daran, gleich in den ersten Zeilen dieser Niederschrift zu beweisen oder darzutun, daß ich noch zu den Gebildeten mich zählen darf. Nämlich ich habe es in Südafrika zu einem Vermögen gebracht, und das bringen Leute ohne tote Sprachen, Literatur, Kunstgeschichte und Philosophie eigentlich am leichtesten und besten zustande. Und so ist es im Grunde auch das Richtige und Dienlichste zur Ausbreitung der Kultur; denn man kann doch nicht von jedem deutschen Professor verlangen, daß er auch nach Afrika gehe und sein Wissen an den Mann, das heißt an den Buschmann bringe; oder es im Busche sitzenlasse, bloß um ein Vermögen zu machen.

»Geben wir den Beweis aus der ›verhängnisvollen Gabel‹, Eduard, daß wir immer noch unsere Literaturkunde am Bändchen haben!« Eduard ist nämlich mein Taufname, und Mopsus heißt bei August von Platen der Schäfer in Arkadien, welcher »auf dem Vorgebürg der guten Hoffnung mit der Zeit ein Rittergut zu kaufen wünscht und alles diesem Zweck erspart«.

»Wie kam er drauf?« fragte Damon, der Schultheiß von Arkadien, und dieselbe Frage an mich zu stellen, ist die Welt vollauf berechtigt.

Aber vielleicht weiß gerade sie das mir mitzuteilen! Wie kommen Menschen dahin, wo sie sich, sich besinnend, zu eigener Verwunderung dann und wann finden?

Ich an dieser Stelle kann nur so viel sagen, daß ich glaube, den Landbriefträger Störzer als dafür verantwortlich halten zu dürfen. Meinen alten Freund Störzer. Meinen alten guten Freund von der Landstraße der Kinderzeit in der nächsten Umgebung meiner Heimatstadt in Arkadien, also – von allen Landstraßen und Seewegen der weitesten Welt.

Nachdem man also seinen Berechtigungsgrund, im alten Vaterlande mitzusprechen, wo gebildete Leute reden, auf den Tisch gelegt hat, kann man hoffentlich weitergehen. Dieses tue ich jetzt mit der Zwischenbemerkung, daß ich absolut nicht sagen kann, ob ich für das heutige Vaterland bloß nur allein orthographisch noch recht oder richtig schreiben kann. Es sind selbst in dieser Richtung während meiner Abwesenheit zu große kleine Leute am Werke gewesen und können unter polizeilicher Beglaubigung das wundervolle ironische Wort des französischen Erbfeindes gebrauchen: Nous avons changé tout cela. Das haben wir am verkehrten Ende aufgenommen, sagt freilich leider der deutsche Mann nicht! Der nimmt immer die Sache ernst, vorzüglich wo sein Vorteil, sein Ehrgeiz oder seine Eitelkeit mit im Spiel ist“.

 

Wilhelm_Raabe

Wilhelm Raabe (8 september 1831 – 15 november 1910)
Portret door Wilhelm Immenkamp

 

De Italiaanse dichter, toneelschrijver Ludovico Ariosto werd geboren in Reggio Emilia op 8 september 1474. Zie ook mijn blog van 8 september 2007.

 

Uit: Der rasende Roland

 

Erster Gesang

 

1.

 

Die Ritter, Fraun, Großtat der Hochgemuten,

Lieb’, Edelart zum Sang ich mir erkor,

Wie sie die Welt sah, da durch Meeresfluten

Nach Frankreich fuhr aus Afrika der Mohr,

Treu seines Herrschers jugendlichen Gluten,

Des Königs Agramant, der sich verschwor,

Den stolzen Sinn des Kaisers Karl zu brechen

Und schwer an ihm den Tod Trojans zu rächen.

 

 

2.

 

Von Roland gilt es Unerhörtes sagen,

Was weder Reim noch Prosa je gekannt:

Wie er, so weise sonst in allen Tagen,

Durch Liebe ward vom Wahnsinn übermannt;

Wenn sie, die fast wie ihn mich hat geschlagen,

So daß mir schier mein bißchen Witz entschwand,

Von diesem Rest so viel mir will vergönnen,

Daß ich Versprochnes werde schaffen können.

 

 

3.

 

Hochherz’ger Sproß aus Herkules’ Geschlechte,

Du Schmuck und Glanz der Zeit, nimm gnädig an,

Ippolito, was dir von deinem Knechte

Gegeben wird, wie er es geben kann:

Mit Schreibwerk zahl’ ich und mit Reimgeflechte

Zum Teil zurück, was ich durch dich gewann.

Der Kargheit Vorwurf trifft mich keinenfalles,

Denn geb’ ich wenig, geb’ ich doch mein Alles.

 

 

ariosto1

Ludovico Ariosto (8 september 1474 – 6 juli 1533)

 

De Amerikaanse schrijfster Grace Metalious werd geboren in Manchester, New Hampshire, op 8 september 1924. Zie ook mijn blog van 8 september 2007.

Edith Sitwell, Michael Guttenbrunner, Margaret Landon, Anton Haakman, Willem Bilderdijk, Jenny Aloni

De Engelse dichteres en schrijfster Edith Sitwell werd geboren op 7 september 1887 in Scarborough.

 

 The Fan 

 

LOVELY Semiramis

Closes her slanting eyes:

Dead is she long ago.

From her fan, sliding slow,

Parrot-bright fire’s feathers,

Gilded as June weathers,

Plumes bright and shrill as grass

Twinkle down; as they pass

Through the green glooms in Hell

Fruits with a tuneful smell,

Grapes like an emerald rain,

Where the full moon has lain,

Greengages bright as grass,

Melons as cold as glass,

Piled on each gilded booth,

Feel their cheeks growing smooth.

Apes in plumed head-dresses

Whence the bright heat hisses,–

Nubian faces, sly

Pursing mouth, slanting eye,

Feel the Arabian

Winds floating from the fan.

 

 

 

Four in the Morning 

 

Cried the navy-blue ghost

Of Mr. Belaker

The allegro Negro cocktail-shaker,

“Why did the cock crow,

Why am I lost,

Down the endless road to Infinity toss’d?

The tropical leaves are whispering white

As water; I race the wind in my flight.

The white lace houses are carried away

By the tide; far out they float and sway.

White is the nursemaid on the parade.

Is she real, as she flirts with me unafraid?

I raced through the leaves as white as water…

Ghostly, flowed over the nursemaid, caught her,

Left her…edging the far-off sand

Is the foam of the sirens’ Metropole and Grand;

And along the parade I am blown and lost,

Down the endless road to Infinity toss’d.

The guinea-fowl-plumaged houses sleep…

On one, I saw the lone grass weep,

Where only the whimpering greyhound wind

Chased me, raced me, for what it could find.”

And there in the black and furry boughs

How slowly, coldly, old Time grows,

Where the pigeons smelling of gingerbread,

And the spectacled owls so deeply read,

And the sweet ring-doves of curded milk

Watch the Infanta’s gown of silk

In the ghost-room tall where the governante

Gesticulates lente and walks andante.

‘Madam, Princesses must be obedient;

For a medicine now becomes expedient–

Of five ingredients–a diapente,

Said the governante, fading lente…

In at the window then looked he,

The navy-blue ghost of Mr. Belaker,

The allegro Negro cocktail-shaker–

And his flattened face like the moon saw she–

Rhinoceros-black (a flowing sea!).

 

Sitwell

Edith Sitwell (7 september 1887 –  9 december 1964)

Portret door Roger Fry

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Michael Guttenbrunner werd geboren op 7 september 1919 in Altenhofen.

 

In den Abruzzen

 

Wer wandert auf baumlosen Bergen,
über dem Abgrund des Meeres?
Wer sitzt am Fluß
im Tal der Zikaden
und sieht, wie das Licht auf Gipfel
strahlende Füße setzt?
Die Berge rühren sich nicht.
Still wachsen die Schatten der Steine.
Der Saumpfad ist leer, ohne Schritt.
Kein klirrendes Rad rührt den Staub.

 

 

 

Bauernmädchen

 

Leicht gebeugt unter schweren Bürden
schreiten sie über die Hügel,
barfüßig, auf bloßen Sohlen.
Schleppende Röcke umrauschen lautlose Schritte.
Auf Schultern und Brüsten
leimt nasses Leinen.
Unter den tropfenvollen Haarflechten
glänzen gezähmte Gesichter im Nebelgrau.
Vorüber wallen sie gleich Bildern,
noch feucht vom Gottesfinger
schon in Schweiß gebadet,
gepeitscht, gestriegelt vom Regengusse.

 

guttenbrunner

Michael Guttenbrunner (7 september 1919 – 12 mei  2004)

 

De Amerikaanse schrijfster Margaret Landon werd geboren op 7 september 1903 in Somers, Wisconsin.

 

Uit: Anna and the King of Siam

 

„Louis ran shouting with the news to the circus performers, and the Newfoundland gravely padded after him. “Stay with him, Beebe,” the woman directed in Malay.

“Beebe and Bessy take good care of you and Louis, don’t they?” asked the captain.

“Yes, they’re very faithful.” She smiled faintly, her eyes on the hurrying back of the ayah. “Beebe and Moonshee have been with me since before I was married, you know. And good old Bessy is a member of the family, too. She’d guard us with her life.”

Captain Orton stood silent a moment. A puff of fresh wind blew the woman’s curls back. “Mrs. Leonowens, that ought to be a man’s job,” he said in a low voice to the pink ear that hardly reached his shoulder. “A maid, a dog, and an old Persian professor aren’t enough. I don’t like your going in there. For some women, yes. For you, no. People go in there and never come out again.” Dark color moved under the clear tan. “Forgive me for saying so much, but you can’t even imagine what it will be like.”

“You forget that I’ve lived in the Orient ever since I was fifteen.”

“Yes, in British colonies with British soldiers to protect you. This is Siam!”

The woman bit her lip, but did not turn her eyes toward him. “I can’t go back now. I’ve given my word.”

“You will not go back now?”

“I cannot!”

He paused, hesitating, then forged ahead. “There’s always Mr. Cobb. He’s a gentleman and rich!”

She flushed deeply. When she did not speak, he went on in a savage voice, but low. “There is also myself, as you know. Perhaps not a gentleman, and certainly not rich!”

She turned to him then, the deep brown eyes full of tears. “Dear Captain Orton, don’t belabor yourself so! To me you are a gentleman, a kind gentleman who has made this difficult trip endurable. But–please try to understand, that for me there has only ever been one man–Leon–and now that he’s–gone–there will never be anyone else.” She looked out across the water, but her eyes were unseeing. A tear ran down her cheek and she dried it hurriedly with a handkerchief. The man leaned on the rail beside her.

“Mrs. Leonowens, you’re too young to bury your heart in a grave.” There was a note of pleading in his voice. “Believe me, I would not ask much. Just to take care of you, and Avis, and Louis.”

She answered slowly, “But I can’t give even that little. I don’t know why, but I haven’t it left to give.” She lifted her face toward his and for a long moment he looked deeply into her eyes, then turned away scowling. Halfway down the deck he wheeled and came back. “I’ll be in port every month. If ever you need me, the Chow Phya and I are at your service.” And he was gone without waiting for a reply.

The sun was hot now. Sighing, but a little reassured, the slight, graceful woman went below.“

 

MargaretLandon

Margaret Landon (7 september 1903 – 4 december 1993)

 

 De Nederlandse schrijver Anton Haakman werd geboren op 7 september 1933 in Bussum.

 Uit: Panopticum

 „De eerste gasten

 1

 ‘Toen we van het feest terugkwamen, brandde overal de verlichting. Er stond een ladder onder de kamer van de Hollander. De achterdeur was open en een van.de terrasdeuren lag aan scherven. Overal, maar dan ook letterlijk overal lag bloed. De Hollander en zijn dochtertje waren verdwenen. Het arme kind, wat zal ze niet meegemaakt hebben… Gelukkig hadden we hem vooruit laten betalen. Nee, nooit meer Hollanders.’

Dit, of woorden van gelijke strekking, moet de nieuwe eigenaar van het hotel hebben gezegd tegen ieder die het wilde horen. Behalve aan de gendarmes.

Nu ik, veilig thuisgekomen, niet zonder tevredenheid de helder witte zwachtel om mijn opnieuw ontsmette en verbonden voet heb bezien, kan ik een poging wagen om enigszins ordelijk verslag uit te brengen van de dramatische gebeurtenissen die zich hebben afgespeeld in een hotel in Zuid-Frankrijk en die op de Franse nationale feestdag hun climax bereikten.

Omdat mijn dochtertje, dat in augustus leerplichtig wordt, nog gauw uit eigen beweging een en ander wilde leren, waaronder de schoolslag, en omdat ikzelf een glimp wilde opvangen van de zon, waren we vertrokken naar het zuiden van Frankrijk. We waren niet de enigen, haast alle hotels waren vol, en zeker die met een zwembad. Maar we herinnerden ons een erg afgelegen herberg waar we twee jaar eerder een paar dagen rustig hadden kunnen baden en slapen. Vanuit Nîmes belde ik op. Een mannenstem die ik niet kende informeerde bars naar het aantal personen en het aantal nachten. En of we ook in het hotel zouden eten. Dat laatste klonk als voorwaarde, daarom antwoordde ik: ‘Vanavond wel, vanmiddag niet,’ in het midden latend waar we de volgende twee dagen zouden eten. Want ik herinnerde me het restaurant als heel plezierig vanwege het riante, op de verdieping gelegen terras, maar matig van spijzen en naar verhouding nogal duur.“

 

Haakman

Anton Haakman (Bussum, 7 september 1933)

 

De Nederlandse dichter en schrijver Willem Bilderdijk werd geboren op 7 september 1756 in Amsterdam. Zie ook mijn blog van 7 september 2006 en ook mijn blog van 7 september 2007.

 

De krekel

 

Voor schatten is uw heil

Niet veil,

Door woorden niet te melden ;

ô Krekel, die, op d’eikenbast,

U met een luttel daauws vergast

En huppelt door de velden !

 

Waar gij, op akkers, graan

Ziet staan,

In voren, zaadtjens schieten

Voor u is ’t, dat het koren wast ;

En wat de boer in schuren tast,

Gij moogt het al genieten.

 

De noeste boer besteedt

Zijn zweet

Voor u, voor uw genoegen :

En als uw suizen hem vermaakt,

De vorsch rikkikt, het eendtjen kwaakt,

Vergeet hij al zijn zwoegen.

 

Gij zijt geen haatlijk leed-

profeet,

Als duizend onweêrkraaiers

Maar, zomerboô, maar zongezant,

Bevestigt ge aan ’t bezwangerd lan
d

De onzeekre hoop des zaaiers.

 

Gij draagt de gunst der Min

-godin ;

 

Der Heliconiaden ;

Apol verleende u in den snuit

Een zoet en zangerig geluid,

Waar aan geen jaren schaden.

 

En matig, en benij-

dingvrij,

In altijd vroolijk zingen ;

Bereikt ge, ô kleen en bloedloos dier,

Den staat der hooge Goden schier,

En spot met stervelingen.

 

Bilderdijk

Willem Bilderdijk (7 september 1756 – 18 december 1831)
Schilderij door Cornelis van Cuylenburg, 1795

 

De Duits – Israëlische dichteres en schrijfster Jenny Aloni (eig. Jenny Rosenbaum werd geboren op 7 september 1917 in Paderborn. Zie ook mijn blog van 7 september 2007

 

 

Impression, September

 

Äste halten den Himmel vergittert

hinter den Blättern der Sykomore,

der letzten im Brachland der Seelen.

Nestgestrüppe stopfen

schwarze Knoten in das Wolkenlose.

Schwärme schmarotzender Fliegen

schwirren erregt um Gürtel

süß gegorener Feigen.

Ein Telegraphendraht zerschneidet

das endenlose Nichts zu langer Sommer

in zwei leere Ewigkeiten.

In ihnen schillert fremd der blaue Vogel

mit dem krummen Schnabel

fischefangender Jäger.

Sein harter, einsamer Ruf

kämmt lockend die dunklen

Stämme der Zypressen.

 

 

Sommerblumen

 

Du aber irrtest, die du wähntest, der Glutenwind des Sommers habe alle Blumen verbrannt, alle außer den Disteln. Vielleicht glaubtest du es, weil dein bildermüdes Auge zu eilig über die gelbbraunen Ebenen und Berghänge hastete auf rasender Fahrt von einer Stadt zur anderen. Jetzt da du Lärm und grellen Farben entflohst in die Stille deines abgelegenen Hauses, erkanntest du deinen Irrtum. Durch einen Totenacker der Frühlingsblumen führt dich ein schmaler Pfad zum nächsten Dorf. Dürre Blätter auf fahlen Stielen knistern noch immer den eigenen Sterbegesang, wenn dein Fuß an die ineinander verstrickten Stengel stößt oder ein seltener Lufthauch sie bewegt. Zwischen ihnen, wie unter gelben Strohschirmen vor der stechenden Sonne geschützt, öffnen die Blumen des Sommers ihre Kelche, namenlos für dich, die du sie nicht zu benennen weißt. Durch wasserlose Monate tragen sie die winzigen Blüten, ein blasses Rot, ein mattes Blau, ein leises Gelb. Mit dem spärlichen Naß frühen Nebeltaues begnügen sie sich. Sie blühen den ganzen trockenen Sommer hindurch, bis die Pflanzen des Regens, breiter und stämmiger als sie aus der Erde auftreiben und sie in dem Wust des üppigen Grüns ersticken.

 

Aloni

Jenny Aloni (7 september 1917 – 30 september 1993)

 

 Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 7 september 2008.

 

Christopher Brookmyre, Alice Sebold, Amelie Fried, Jennifer Egan

De Schotse schrijver Christopher Brookmyre werd geboren op 6 september 1968 in Glasgow. Zie ook mijn blog van 6 september 2008.

Uit: Quite Ugly One Morning

 

Jesus fuck.’

    Inspector McGregor wished there was some kind of official crime scenario checklist, just so that he could have a quick glance and confirm that he had seen it all now. He hadn’t sworn at a discovery for ages, perfecting instead a resigned, fatigued expression that said, ‘Of course. How could I have possibly expected anything less?’

    The kids had both moved out now. He was at college in Bristol and she was somewhere between Bombay and Bangkok, with a backpack, a dose of the runs and some nose-ringed English poof of a boyfriend. Amidst the unaccustomed calm and quiet, himself and the wife had remembered that they once actually used to like each other, and work had changed from being somewhere to escape to, to something he hurried home from.

    He had done his bit for the force — worked hard, been dutiful, been honest, been dutifully dishonest when it was required of him; he was due his reward and very soon he would be getting it.

    Islay. Quiet wee island, quiet wee polis station. No more of the junkie undead, no more teenage jellyhead stabbings, no more pissed-up rugby fans impaling themselves on the Scott Monument, no more tweed riots in Jenners, and, best of all, no more fucking Festival. Nothing more serious to contend with than illicit stills and the odd fight over cheating with someone else’s sheep.

    Bliss.

    Christ. Who was he kidding? He just had to look at what was before him to realise that the day after he arrived, Islay would declare itself the latest independentstate in the new Europe and take over Ulster’s mantle as the UK’s number one terrorist blackspot.

    The varied bouquet of smells was a delightful courtesy detail. From the overture of fresh vomit whiff that greeted you at the foot of the close stairs, through the mustique of barely cold urine on the landing, to the tear-gas, fist-in-face guard-dog of guff that savaged anyone entering the flat, it just told you how much fun this case would be.

    McGregor looked grimly down at his shoes and the ends of his trousers. The postman’s voluminous spew had covered the wooden floor of the doorway from wall to wall, and extended too far down the hall for him to clear it with a jump. His two-footed splash had streaked his Docs, his ankles and the yellowing skirting board. Another six inches and he’d have made it, but he hadn’t been able to get a run at it because of the piss, which had flooded the floor on the close side of the doorway, diked off from the tide of gastric refugees by a draught excluder.”

 

brookmyre

Christopher Brookmyre (Glasgow, 6 september 1968)

 

De Amerikaanse schrijfster Alice Sebold op 6 september 1962 in Madison, Wisconsin. Na de middelbare school ging zij studeren aan de Syracuse University. Als beginnend studente werd zij in een park vlabij de universiteit overvallen, in elkaar geslagen en verkracht. Zij studeerde af en herkende later de verkrachter op een campus bij de universiteit. Deze werd gearresteerd. Sebold bezocht daarna de universiteit in Houston in Texas en leefde vervolgens 10 jaar in New Yorks Manhattan. In 1999 verscheen haar eerste boek Lucky, waarin zij haar ervaringen uit het begin van haar studententijd verwerkte. In haar roman The Lovely Bones uit 2002 beschrijft zij de jacht op een verkrachter uit het perspectief van de verkrachte en vermoorde Susie die in een rijk tussen leven en dood aangekomen is.

Uit: The Almost Moon

„When all is said and done, killing my mother came easily. Dementia, as it descends, has a way of revealing the core of the person affected by it. My mother’s core was rotten like the brackish water at the bottom of a weeks-old vase of flowers. She had been beautiful when my father met her and still capable of love when I became their late-in-life child, but by the time she gazed up at me that day, none of this mattered.

If I hadn’t picked up my ringing phone, Mrs. Castle, my mother’s unlucky neighbor, would have continued down the list of emergency numbers posted on my mother’s almond-colored fridge. But within the hour, I found myself rushing over to the house where I was born. In haar roman

It was a cool October morning. When I arrived, my mother was sitting upright in her wing chair, wrapped in a mohair shawl, and mumbling to herself. Mrs. Castle said my mother hadn’t recognized her that morning when she’d brought the paper to the door.

“She tried to slam the door on me,” Mrs. Castle said. “She screamed like I was scalding her. It was the most pitiful thing imaginable.”

My mother sat, a totemic presence, in the flocked red-and-white wing chair in which she’d spent the more than two decades since my father’s death. She’d aged slowly in that chair, retiring first to read books and work her needlepoint, and then, when her eyes began to fail, to watch public television from dawn until she fell asleep in front of it after her evening meal. In the last year or two, she would sit in the chair and not even bother to turn on the television. Often she placed the twisted skeins of yarn that my older daughter, Emily, still sent each Christmas, in the center of her lap. She petted them the way some old women might pet cats.”

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Alice Sebold (Madison, 6 september 1962)

 

De Duitse schrijfster Amelie Fried werd geboren op 6 september 1958 in Ulm. Na het gymnasium in Heppenheim studeerde zij van 1976 tot 1983 theater- en communicatiewetenschappen, kunstgeschiedenis en Italiaans in München, echter zonder de studies te voltooien. Daarna studeerde zij aan tot 1989 aan de Hochschule für Fernsehen und Film München. Sinds 1984 presenteerde zij diverse televisieprogramma’s, waaronder sinds juli 2009 het literatuurprogramma Die Vorleser. Zij schrijft zowel kinderboeken als boeken voor volwassenen, waarvan er ook enkele werden verfilmd.

 

Uit: Die Findelfrau

 

Holly blickte starr in das rote Licht über ihr. Eine warme Hand legte sich auf ihre kalten Hände, die sie auf dem Bauch gefaltet hatte wie zum Gebet. Lieber Gott, dachte sie, mach, dass alles gut geht. Dass die Schwester meine Unterlagen nicht vertauscht hat. Dass der Computer keine Panne hat. Dass der Doc gestern Nacht nicht zu wenig geschlafen oder zu viel gebechert hat.
Sie überlegte kurz, ob sie vom Tisch springen und weglaufen sollte, dann fielen ihr die ganzen Untersuchungen der letzten Wochen ein. Wäre alles umsonst gewesen, und sie würde es trotzdem bezahlen müssen.
Warum, zum Teufel, hatte sie sich überhaupt darauf eingelassen? War es wirklich so schlimm, kurzsichtig zu sein? Wenn sie die Brille abnahm, verschwamm die Welt zu farbigen Flecken. Ist doch eigentlich ganz schön, dachte sie plötzlich. Schöner als vieles, was sie sah, wenn sie die Brille wieder aufsetzte. Als Kind war sie gehänselt worden, klar. Blindschleiche, Brillenschlange, Streberin. Als junges Mädchen war sie mehr oder weniger blind durchs Leben getappt, weil sie lieber vom Auto überfahren worden wäre, als hässlich auszusehen. Obwohl sie mit ihren ausdrucksvollen, braunen Augen, dem schimmernden Teint und ihrem dunklen Haar als ausgesprochen hübsch galt, war sie überzeugt, dass eine Brille alles kaputt gemacht hätte.
Dann war sie immer wieder neben Typen aufgewacht, die leider nur aus der Ferne attraktiv gewesen waren. Eine Zeit lang hatte sie Kontaktlinsen getragen. Nachdem sie die dritte versehentlich im Waschbecken weggespült hatte, weigerten sich ihre Eltern, neue zu bezahlen. Als Holly endlich selbst Geld verdiente, bekam sie eine Allergie gegen Kontaktlinsen. Jetzt hatte sie genug. Sie wollte endlich wieder klar sehen.“

 

Fried

Amelie Fried (Ulm, 6 september 1958)

 

De Amerikaanse schrijfster Jennifer Egan werd geboren in Chicago op 6 september 1962. Zie ook mijn blog van 6 september 2007 en ook mijn blog van 6 september 2008.

 

Uit: Look at Me

 

I owe my life to what is known as a “Good Samaritan” someone who pulled me out of the flaming wreck so promptly that only my hair was burned, someone who laid me gently on the perimeter of the cornfield, called an ambulance, described my location with some precision and then, with a self-effacement that strikes me as perverse, not to mention un-American, chose to slink away anonymously rather than take credit for these sterling deeds. A passing motorist in a hurry, that sort of thing.
The ambulance took me to Rockford Memorial Hospital, where I fell into the hands of one Dr. Hans Fabermann, reconstructive surgeon extraordinaire. When I emerged from unconsciousness fourteen hours later, it was Dr. Fabermann who sat beside me, an elderly man with a broad, muscular jaw and tufts of white hair in both ears, though most of this I didn’t see that night — I could hardly see at all. Calmly Dr. Fabermann explained that I was lucky; I’d broken ribs, arm and leg, but had no internal injuries to speak of. My
face was in the midst of what he called a “golden time” before the “grotesque swelling” would set in. If he operated immediately, he could get a jump on my “gross asymmetry”–namely, the disconnection of my cheekbones from my upper skull and of my lower jaw from my “midface.” I had no idea where I was, or what had happened to me. My face was numb, I saw with slurry double vision and had an odd sensation around my mouth as if my upper and lower teeth were out of whack. I felt a hand on mine, and realized then that my sister, Grace, was at my bedside. I sensed the vibration of her terror, and it induced in me a familiar desire to calm her, Grace curled against me in bed during a thunderstorm, the smell of cedar, wet leaves…. . It’s fine, I wanted to say. It’s a golden time.
“If we don’t operate now, we’ll have to wait five or six days for the swelling to go down,” Dr. Fabermann said.“

 

Egan

Jennifer Egan (Chicago, 6 september 1962)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 6e september ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Julien Green, Jessica Durlacher, Carmen Laforet, Cyrus Atabay

De Frans – Amerikaanse schrijver Julien Green werd geboren op 6 september 1900 in Parijs. Zie ook mijn blog van 6 september 2006 en ook mijn blog van 6 september 2008.

Uit: Le Grand large du soir

 

1997 14 juin – […] De toute évidence, ce qui peut unir tous les hommes est ce grand mystère qui est l’Amour, car les différences disparaissent dans l’amour. Les hommes s’unissent bien pour tuer, cela donne des armées où le prochain est habillé de façon différente, mais nous ne sommes pas sur terre pour tuer, nous y sommes pour créer par l’esprit comme par le corps. Qu’est-ce que les âmes viennent faire avec les armes ? Or nous sommes d’abord des âmes. Dieu veut l’amour universel quand il nous a transmis : « Aimez-vous les uns les autres. »

17 juin – […] Les jeunes et les moins jeunes aujourd’hui parlent comme de la bouillie. Ils écrivent comme de la bouillie et ils pensent comme de la bouilllie. Tout se tient, si on peut le dire de quelque chose d’aussi flasque. Et d’un bout du monde à l’autre bout, musique, peinture, architecture, c’est le règne du flou. Quant à l’imagination, on prend un peu n’importe où et n’importe comment, on fait n’importe quoi.

3 juillet – La mort n’est rien. Notre vie n’est pas coupée, mais délivrée seulement de la chair. Les apparences redoutables dans bien des fins de vie, quel que soit l’âge, ne sont que des apparences. La transformation se fait ailleurs et le vrai moi se dégage de son linceul de chair.

17 juillet – […] Repensant à Poe, ce que j’admire le plus, c’est l’inspiration. Les livres d’aujourd’hui n’en ont aucune et c’est pourquoi les livres sont muets. L’inspiration, c’est la présence de l’être essentiel, ce qui le distingue de toute autre créature, et ce don n’est dévolu qu’à quelques-uns. Les autres peuvent écrire tout ce qu’ils veulent, ils ne feront que déplacer des mots.

24 août – […] Tout s’arrange mal, mais tout s’arrange… Sage prévision humaine. Au-delà, il y a l’espérance.

18 septembre – La musique est la nourriture du coeur. Or celui-ci est insatiable.“

 

Green

Julien Green (6 september 1900 – 13 augustus 1998)

 

De Nederlandse schrijfster Jessica Durlacher werd geboren in Amsterdam op 6 september 1961. Zie ook mijn blog van 6 september 2007  en ook mijn blog van 6 september 2008.

 

Uit: Strepen aan de hemel

 

“Als onvoorspelbare windvalgen vallen bevelen en slagen over ons heen. Wij zijn de stofdeeltjes die van plek naar plek geblazen worden, zonder respijt. Geen hoek is veilig, geen stap blijft onopgemerkt. Het vegen van de altijd bemodderde vloer met de oude lappen, het sjouwen in looppas met overvolle tonnen naar de beerput, de gamellendienst met gloeiend klotsende watersoep, de ‘Bettenbau’ met rafelende paardedekens en lekkende papieren matrassen, het wassen met honderden aan één lekkende kraan, het slopende wachten in kaarsrechte rijen voor het brood en de lepel oneetbare soep, de luizencontrole van kleding en haar, het bevestigen van driehoeken en nummers, het wekken en aantreden in het holst van de nacht, alles gaat gepaard met hees gebrul en stokslagen in willekewur en op onberekenbare momenten.”

 

Durlacher

Jessica Durlacher (Amsterdam, 6 september 1961)

 

 

De Spaanse schrijfster Carmen Laforet werd geboren op 6 september 1921 in Barcelona. Zie ook mijn blog van 6 september 2006. en ook mijn blog van 6 september 2008.

 

Uit: Nada (Vertaald door Edith Grossman)

 

One of those old horse-drawn carriages that have reappeared since the war stopped in front of me, and I took it without thinking twice, arousing the envy of a desperate man who raced after it, waving his hat.
That night I rode in the dilapidated vehicle along wide deserted streets and crossed the heart of the city, full of light at all hours, just as I wanted it to be, on a trip that to me seemed short and charged with beauty.
The carriage circled the university plaza, and I remember that the beautiful building moved me as if it were a solemn gesture of welcome.
We rode down Calle de Aribau, where my relatives lived, its plane trees full of dense green that October, and its silence vivid with the respiration of a thousand souls behind darkened balconies. The carriage wheels raised a wake of noise that reverberated in my brain. Suddenly I felt the entire contraption creaking and swaying. Then it was motionless.
“Here it is,” said the driver.
I looked up at the house where we had stopped. Rows of identical balconies with their dark wrought iron, keeping the secrets of the apartments. I looked at them and couldn’t guess which ones I’d be looking out of from now on. With a somewhat tremulous hand I gave a few coins to the watchman, and when he closed the building door behind me, with a great rattling of wrought iron and glass, I began to climb the stairs very slowly, carrying my suitcase.
Everything felt unfamiliar in my imagination; the narrow, worn mosaic steps, lit by an electric light, found no place in my memory.
In front of the apartment door I was overcome by a sudden fear of waking those people, my relatives, who were, after all, like strangers to me, and I hesitated for a while before I gave the bell a timid ring that no one responded to. My heart began to beat faster, and I rang the bell again. I heard a quavering voice:
“Coming! Coming!”
Shuffling feet and clumsy hands sliding bolts open.
Then it all seemed like a nightmare.
In front of me was a foyer illuminated by the single weak lightbulb in one of the arms of the magnificent lamp, dirty with cobwebs, that hung from the ceiling. A dark background of articles of furniture piled one on top of the other as if the household were in the middle of moving. And in the foreground the black-white blotch of a decrepit little old woman in a nightgown, a shawl thrown around her shoulders.“

Carmen_Laforet

Carmen Laforet (6 september 1921 – 28 februari 2004)

 

 

De Duitstalige, Iraanse dichter en schrijver Cyrus Atabay werd geboren op 6 september 1929 in Teheran. Hij was de zoon van een arts en van prinses Hamdam al-Saltaneh, een dochter van Reza Schah Pahlavi en zijn eerste vrouw. Cyrus groeide van 1937 tot 1945 in Berlijn op. In 1945 keerde hij terug naar Iran. Omdat hij de Perzische taal verleerd was, zette hij zijn opleiding voort in Zürich. In 1948 verschenen zijn eerste gedichten in de krant Die Tat. Vanaf 1952 studeerde hij germanistiek in München. Sinds het begin van de jaren 60 woonde hij afwisselend in Londen en Teheran, vanaf 1983 weer in München. Behalve zijn eigen werk publiceerde hij ook vertalingen, o.a. van Omar Khayyām.

 

Uit: Poet und Vagant.

Der Osten sagte zu dir
erzähl mir deine Herkunft
der Westen sagte zu dir
erzähl mir deine Wandlung
doch der eine ließ dich nicht
der andere fiel dir ins Wort
Laßt dem Alten sein graues Haar
er will etwas erzählen
was euch beiden gefällt.

 

Stadtplan von Samarkand

Verschlagen in die Smogstädte,
die sich von den Ausscheidungen
der Maschine nähren,
war ich verloren,
der sich immerhin einmal
in der Unterwelt zurechtfand.
Ach, ich kannte andere Städte,
deren Maße die Musik Händels
in Architektur übersetzten.
Im Stadtplan von Samarkand
fand ich den Garten
und die Karawanserei,
auch die Straße,
in der du wohnst –
ich bin ein Reisender,
unterwegs nach Samarkand.

 

Atabay

Cyrus Atabay (6 september 1929 – 26 januari 1996)