Ulrich Woelk, Susanne Fischer, Marc Degens, Jami

De Duitse schrijver Ulrich Woelk werd geboren op 18 augustus 1960 in Beuel bij Bonn.

Uit: Sternenklar

“Stella lernt in der Schule gerade, was Jahreszeiten sind. „Januar, Februar, März, April – die Jahresuhr steht niemals still“, heißt es in einem kleinen Lied, das sie gelegentlich vor sich hinträllert. In

Wahrheit ist es natürlich die Erde, die niemals still steht, aber ich wollte nicht schon wieder zu ›astronomisch‹ sein.

„Schon vor ganz langer Zeit“, sagte ich vielmehr zu ihr, „vor etwa dreitausend Jahren haben die Menschen festgestellt, dass zwischen zwei Sommern etwa zwölf mal Vollmond ist. Deswegen haben sie das Jahr in zwölf Monate eingeteilt. Aber leider stimmt das System nicht ganz genau. Es gibt nämlich auch Jahre, in denen nicht zwölf, sondern dreizehn mal Vollmond ist, und das ist für viele Kulturen ein Problem. Dann ist es ein bisschen wie bei ›Die Reise nach Jerusalem‹: Es gibt nicht genug Monate für alle Vollmonde.“

„Und warum ist das so?“ wollte sie wissen.

„Nun ja“, sagte ich. „Zwölf Vollmonde dauern etwa 355 Tage, aber das Jahr hat 365 Tage. Wenn man sich nach dem Mond richtet, fehlen einem also immer zehn Tage pro Jahr. Im ersten Jahr ist das vielleicht noch nicht so schlimm, aber schon nach drei Jahren ist das ganze System um dreißig Tage, also etwa um einen Monat aus dem Rhythmus geraten. Der Januar läge dann im Dezember und der Dezember im November und so weiter. Und wenn man noch etwas länger wartet, etwa achtzehn Jahre, dann liegt der Dezember mitten im Hochsommer und der Juli im tiefsten Winter.

Das ist wirklich sehr unpraktisch. Du hättest dann zum Beispiel immer in einer anderen Jahreszeit Geburtstag. Und in manchen Jahren würden wir in den Sommerferien Weihnachten feiern.“

„Das geht doch gar nicht. Da schneit es doch nicht.“

„Na ja, das geht schon“, sagte ich, „zum Beispiel ist es in Australien oder Südafrika so, aber das hat andere Gründe. Jedenfalls werden in manchen Kulturen Mondkalender für religiöse Feste

und Rituale durchaus noch benutzt, zum Beispiel im Islam oder im Judentum. Der islamische Fastenmonat Ramadan zum Beispiel ist so ein Fest.”

 

Woelk

Ulrich Woelk (Beuel, 18 augustus 1960)

 

De Duitse schrijfster Susanne Fischer werd geboren op 18 augustus 1960 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2007

 

Uit: Interview mit meinem Stuhl

Interviewerin: Bier? Wein? Schnaps?
Herr Jules: I wo. Kaffee, Wasser, Tee. Jedenfalls solange ich dabei bin.
Interviewerin: Na, das ist doch nicht schlimm.
Herr Jules: Nicht schlimm? Jetzt will ich Ihnen mal was sagen: Die Frau hat schon zwei Computertastaturen mit Kaffee ruin
iert. Seit sie einen Laptop hat, ist sie vorsichtiger geworden. Aber nicht viel. Was glauben Sie wohl, warum sie mich ausgesucht hat?

Interviewerin: Weil Sie so blau sind? Und aus schönem harten Holz?
Herr Jules: Weil ich Löcher habe. Sonst müsste sie in einer Kaffeepfütze sitzen.
Interviewerin: Naja, das führt ja alles etwas weg vom Thema. Wie ist denn das nun mit dem Schreiben bei Susanne Fischer? Tut sie das gern? Ungern? Sie sind ja wohl immer dabei?
Herr Jules: Ich habe keine Ahnung. Schauen Sie sich doch mal um, wie es hier aussieht. Alles voller Papierstapel, Zeitungen, Briefe und so. Wir haben das kleinste und kälteste Zimmer im Haus. Den ganzen Tag sitzt sie woanders im Büro. Da hat sie ihren Stuhl übrigens auch schon ruiniert, die Stellschrauben sind herausgefallen; allmählich bekomme ich Angst. Abends schlendert sie dann manchmal bei mir vorbei, so um halb neun, wenn das Kind im Bett ist und andere Möbel Feierabend machen dürfen. Dann ächzt sie herum, als würde sie gequält, und lässt sich auf mich plumpsen, rücksichtslos. Und dann –
Interviewerin: – schreibt sie?
Herr Jules: Dann legt sie virtuelle Patiencen auf ihrem Computer. Das muss man sich mal vorstellen. Das ist ja wohl das Dämlichste, womit man sich überhaupt beschäftigen kann. Ich habe mich schon gefragt, ob ihr Fernseher kaputt ist, aber die ist einfach so.
Interviewerin: Könnte man das nicht als eine Art, nun, mechanische Entleerung des Kopfes vom Alltag, ein Fegen der poetischen Bühne betrachten, ein Umschalten, ehe es richtig losgeht mit der Kreativität?
Herr Jules: Na, Sie machen mir Spaß. Die Frau hat einfach Angst vorm Schreiben. Jeden Tag wieder. Soll sie doch Fernsehen gucken. Und all die Bücher, die hier ungelesen rumliegen, dabei liest sie angeblich gern. Das könnte sie doch auch abends tun. Statt dessen hängt sie vor ihrem Computer herum und ächzt und ruckelt mit dem Stuhl auf diese besonders unangenehme Weise.”

 

Fischer

Susanne Fischer (Hamburg, 18 augustus 1960)

 

De Duitse schrijver Marc Degens werd geboren op 18 augustus 1971 in Essen.

 

Uit: Einladung, Peter Handke zu lesen

 

Dennoch schätze ich ihn als den besten lebenden deutschsprachigen Schriftsteller, da ich bei jeder Handke-Lektüre den Eindruck habe, etwas wahrlich Authentisches in Händen zu halten. Und das ist der ehrlichste Ausdruck von Kunst, denn Kunst ist in meinen Augen die Schönheit des Wahren.
Diese Schönheit stand und steht für Handke im Mittelpunkt seines Schaffens. Und jedes einzelne seiner Werke erzeugt und vermittelt dieses Wesen gleichviel. Insofern kann ich auf die obengestellte Frage stets nur antworten, daß es zwar kein Buch von Handke gibt, das man unbedingt – weil es so hervorragend ist, daß man unter keinen Umständen daran vorbeikommt – gelesen haben muß, (Handke hat halt keinen “Zeno Cosini”, “Ulysses”, “Mann ohne Eigenschaften”, “Tod auf Kredit” und keine “Masken der Illuminaten” verfaßt,) aber, daß alle seine Werke dermaßen vortrefflich sind, daß sich ihre Lektüre jederzeit lohnt. Und, daß sollte man einmal den Zugang zu seinen Büchern gefunden und sich der Schönheit seiner Werke geöffnet haben, diese einen daraufhin niemehr loslassen werden. Denn spätestens dann ist das Lesen nicht mehr nur schön, dann wird es plötzlich auch spannend, dann stürzen die Inhalte und Handlungen auf einen ein. Schließlich benutzt Handke für seine Werke stets nur Schablonen: die Schablone des Krimis, die Schablone des Reiseberichts, die des Fernsehfilms, Rührstückes oder die der Autobiographie. Schablonen, die mit den Handlungen und vordergründigen Inhalten bloß spielen – die eigentlichen, wahrhaftigen Inhalte verraten sich jedoch erst in der Kontinuität seiner Bücher verraten oder wie im Fall der “Chronik der laufenden Ereignisse” (1971) in der Zeitgeschichte viele Jahre später, dort konkret im Deutschen Herbst 77. Und so kann man Handke eigentlich nur dann richtig genießen, falls man Buch um Buch von ihm liest – egal in welcher Reihenfolge.”

 

Degens

Marc Degens (Essen,  18 augustus 1971)

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers mijn blog van 18 augustus 2007  en ook mijn blog van 18 augustus 2008.

 

De Perzische dichter Moulana Nuruddin Abdorrahman Jami werd geboren op 18 augustus 1414 in een dorpje bij Jam, in het huidige Afghanistan. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2008.

 

 

Gar dar dele to gol gozarad gol baashi
Var bolbol biqaraar bolbol baashi
To jozvi o haqq koll ast agar ruzi chand
Andisheye koll pishe koni koll baashi

 

And if it would be a restless nightingale, be a nightingale!
You are a part and Reality is the Whole,
So for a few days only meditate on the Whole, be the Whole!
If in your heart a rose appears, be a rose!

 

 

 

Zaan zamzameyam ze paye taa sar hame ‘eshq
Haqqa keh be ‘ahdha nayaayam birun
Bar ‘ude delam nawaakht yak zamzameye ‘eshq
Az ‘ahdeye haqq gozaari yakdameye ‘eshq

 

On the lute of my heart plays only one song of love:
Because of this melody, from head to foot, I am in love.
Truly, for ages I’ll never be able
To pay what I owe for one moment of love.

 

 

Jami

Jami (18 augustus 1414 – 19 november 1492)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 18e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

 

 

 

 

Alain Robbe-Grillet, Brian Aldiss, Hugo Bettauer, Václav Bolemír Nebeský

De Franse schrijver en filmmaker Alain Robbe-Grillet werd geboren in Brest op 18 augustus 1922. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2008.

Uit: La Jalousie

“La bête est immobile, comme en attente, droite encore, bien qu’ayant peut-être flairé le danger. Seules ses antennes se couchent l’une après l’autre et se relèvent, dans un mouvement de bascule alterné, lent mais continu.

Soudain l’avant du corps se met en marche, exécutant une rotation sur place, qui incurve le trait oblique vers le bas du mur. Et aussitôt, sans avoir le temps d’aller plus loin, la bestiole choit sur le carrelage, se tordant à demi et crispant par degrés ses longues pattes, cependant que les mâchoires s’ouvrent et se ferment à toute vitesse autour de la bouche, à vide, dans un tremblement réflexe… Il est possible, en approchant l’oreille, de percevoir le grésillement léger qu’elles produisent.

Le bruit est celui du peigne dans la longue chevelure. Les dents d’écaille passent et repassent du haut en bas de l’épaisse masse noire aux reflets roux, électrisant les pointes et s’électrisant elles-mêmes, faisant crépiter les cheveux souples, fraîchement lavés, durant toute la descente de la main fine — la main fine aux doigts effilés, qui se referment progressivement.

Les deux longues antennes accélèrent leur balancement alterné. L’animal s’est arrêté au beau milieu du mur, juste à la hauteur du regard. Le grand développement des pattes, à la partie postérieure du corps, fait reconnaître sans risque d’erreur la scutigère, ou « mille-pattes-araignée ». Dans le silence, par instant, se laisse entendre, le grésillement caractéristique, émis probablement à l’aide des appendices bucaux.

Franck, sans dire un mot, se relève, prend sa serviette ; il la roule en bouchon, tout en s’approchant à pas feutrés, écrase la bête contre le mur. Puis, avec le pied, il écrase la bête sur le plancher de la chambre. »

Robbe-Grillet

Alain Robbe-Grillet (18 augustus 1922 – 18 februari 2008)

 

De Britse schrijver Brian Wilson Aldiss werd geboren in East Dereham (Norfolk) op 18 augustus 1925. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2008.

 

Uit: The Cretan Teat

 

“The man who had led me to this particular olive grove, and this particular little chapel in the olive grove, reopened the chapel door for me. It was a low door, virtually a stable door. I’m a big chap. I had to bow low to enter. The threshold had probably been designed to induce humility. 

The guide waited o
utside. He stood and smoked a cigarette. 

Boris waited outside, ostentatiously patient. He dug his hands into his pockets and planted his right trainer on a stone, to stand there, leaning forward and whistling through his teeth. Boris had not acquired a taste for Crete’s Byzantine mysteries.

The daylight died almost as soon as it crept inside the chapel. The candle I had lit still burned on the small altar, in a little haze of darkness. My passion for the mysteries and intricacies of Byzantium awoke again. Of all the pasts of the world, it was the most alluringly rich and religious and corrupt. Its music began to play in my head, deep, masculine, monotonous. 

I stood in a small room, maybe three metres by four. A cattle shed, little more – probably built by men who understood only cattle sheds. Rush-bottomed chairs clustered there, vacantly waiting. Having gathered for a chat about old times, they had found nothing to say. The chapel contained no ikonostasis; evidently the family who worshipped here were not the creme de la creme. Rather crude paintings adorned the walls, their holy images in blues and reds made indistinct through the erosion of neglect and the centuries. Smells of damp and aromas of candle, laced with the ghosts of incense.”

 

aldissbrianw

Brian Aldiss (East Dereham, 18 augustus 1925)

 

De Italiaanse schrijver Luciano de Crescenzo werd geboren in Napels op 18 augustus 1928. Voor hij zijn roeping vond als schrijver werkte hij als ingenieur bij IBM. In 1977 brak hij door met Così parlò Bellavista – Napoli, amore e libertà. Uit de 26 boeken die hij tot nog toe geschreven heeft, spreekt zijn liefde voor filosofie en literaire thema’s. Het zijn overigens allemaal bestsellers geworden.

 

Uit: Die Zeit und das Glück (Vertaald door Bruno Genzler)

 

„Ich lebe in Rom, in der Via dei Fori Imperiali, gerade mal zwanzig Meter vom Nerva-Forum entfernt. Lehne ich mich aus dem Fenster, sehe ich den Minerva-Tempel, ein Stückchen weiter rechts den Tempel des Mars Ultor und rundherum überall Säulen, Kapitelle und Marmor ohne Ende.

Eines Tages überlegte ich mir dann: «Kann das eigentlich sein, dass dort drüben all die archäologischen Schätze liegen und hier, unter meinem Haus, gar nichts?» Ich beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen, kaufte mir eine Schaufel und eine Spitzhacke, und eines schönen Abends

kurz vor Mitternacht begann ich mit den Ausgrabungsarbeiten.

Wo? In meinem Keller natürlich.

Zunächst hob ich eine Grube von einem Meter mal einem Meter aus, in der ich relativ bequem stehen konnte, und arbeitete mich dann Nacht für Nacht immer weiter ins Erdreich vor. Es war mühsam, aber davon merkte ich fast gar nichts. Das Graben auf der Suche nach irgendetwas ist ja eine Art Droge, von der man schon bald nicht mehr loskommt.

Manchmal kehrte ich vollkommen erschöpft in meine Wohnung zurück, schleppte mich ins Schlafzimmer und ließ mich dort aufs Bett fallen. Aber anstatt zu schlafen, grub ich in Gedanken weiter. Im Dunkel meines Schlafzimmers sah ich Marmorstatuen aus dem Fußboden wachsen

und silberne Schatullen, die sich von alleine öffneten und mir ihren kostbaren Inhalt, ein Meer von Goldmünzen, zeigten.“

 

luciano-de-crescenzo

Luciano de Crescenzo (Napels, 18 augustus 1928)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 18 augustus 2007.

 

De Oostenrijkse schrijver en journalist Hugo Bettauer werd geboren op 18 augustus 1872 in Baden bij Wenen.

 

Uit: Der Kampf um Wien

 

An einem Morgen des frühen Dezember stieg ein junger, großer, muskulöser Mann aus dem Schlafwagen des Paris – Bukarest Expreßzuges, der eben in die Halle des Westbahnhofes eingerollt war. Hinter ihm stand ein baumlanger Neger mit allerlei Handkoffern beladen, und beide, der Herr wie der Diener, wunderten sich. Der Neger, weil keinerlei Träger nahten, um ihm zu helfen, der Herr, weil er ein ähnliches Ungeheuer von Bahnhof, ein solch Konglomerat von Schmutz, Enge und Unzweckmäßigkeit noch nie erblickt hatte. Schließlich kam doch ein Träger, und der Herr wies auf das Gepäck des Negers und sagte in reinem, fließendem und doch fremd klingendem Deutsch:

»Hier mein Gepäckschein, beheben Sie die zwei Koffer, nehmen Sie das Handgepäck und besorgen Sie ein Auto.« Was der Träger darauf erwiderte, erschien dem jungen Mann ein absolut unverständliches Kauderwelsch, und erst als sich ein Bahnhofbeamter in die Unterhaltung mengte, erfuhr er, daß der Träger wohl die Koffer beheben, aber ein Auto nicht besorgen könne, weil er nicht das Recht habe, irgendwelchen Dienst außerhalb des Bahnhofes zu versehen. Worauf sich der Herr wieder wunderte und kopfschüttelnd nach einer Halle ging, die ihm eine Mischung von Schweinestall und Obdachlosenheim zu sein schien. Dort wartete er geduldig, bis die zwei großen Lederkoffer zum Vorschein kamen, dann gings ins Freie, wo ihn sofort Männer umringten und in einem Deutsch, von dem er wieder kaum hie und da ein Wort verstand, auf ihn einsprachen. Mittlerweile wurde das Gepäck herangerollt, und die kleinen und großen Koffer konnten endlich auf ein Mietauto verstaut werden, worauf der Neger sich neben den Chauffeur setzte, während der Herr im Kupee Platz nahm und als Ziel das Hotel Imperial angab.”

 

Bettauer

Hugo Bettauer (18 augustus 1872 – 26 maart 1925)

 

De Tsjechische dichter en vertaler Václav Bolemír Nebeský werd geboren op 18 augustus 1818 in Nový Dvůr.

 

Alain Robbe-Grillet, Brian Aldiss, Hugo Bettauer, Václav Bolemír Nebeský

De Franse schrijver en filmmaker Alain Robbe-Grillet werd geboren in Brest op 18 augustus 1922. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2008.

 

Uit: La Jalousie

“La bête est immobile, comme en attente, droite encore, bien qu’ayant peut-être flairé le danger. Seules ses antennes se couchent l’une après l’autre et se relèvent, dans un mouvement de bascule alterné, lent mais continu.

Soudain l’avant du corps se met en marche, exécutant une rotation sur place, qui incurve le trait oblique vers le bas du mur. Et aussitôt, sans avoir le temps d’aller plus loin, la bestiole choit sur le carrelage, se tordant à demi et crispant par degrés ses longues pattes, cependant que les mâchoires s’ouvrent et se ferment à toute vitesse autour de la bouche, à vide, dans un tremblement réflexe… Il est possible, en approchant l’oreille, de percevoir le grésillement léger qu’elles produisent.

Le bruit est celui du peigne dans la longue chevelure. Les dents d’écaille passent et repassent du haut en bas de l’épaisse masse noire aux reflets roux, électrisant les pointes et s’électrisant elles-mêmes, faisant crépiter les cheveux souples, fraîchement lavés, durant toute la descente de la main fine — la main fine aux doigts effilés, qui se referment progressivement.

Les deux longues antennes accélèrent leur balancement alterné. L’animal s’est arrêté au beau milieu du mur, juste à la hauteur du regard. Le grand développement des pattes, à la partie postérieure du corps, fait reconnaître sans risque d’erreur la scutigère, ou « mille-pattes-araignée ». Dans le silence, par instant, se laisse entendre, le grésillement caractéristique, émis probablement à l’aide des appendices bucaux.

Franck, sans dire un mot, se relève, prend sa serviette ; il la roule en bouchon, tout en s’approchant à pas feutrés, écrase la bête contre le mur. Puis, avec le pied, il écrase la bête sur le plancher de la chambre. »

 

 robbe-grillet

 

 Alain Robbe-Grillet (18 augustus 1922 – 18 februari 2008)

 

 

 

De Britse schrijver Brian Wilson Aldiss werd geboren in East Dereham (Norfolk) op 18 augustus 1925. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2008.

 

Uit: The Cretan Teat

 

“The man who had led me to this particular olive grove, and this particular little chapel in the olive grove, reopened the chapel door for me. It was a low door, virtually a stable door. I’m a big chap. I had to bow low to enter. The threshold had probably been designed to induce humility. 

The guide waited outside. He stood and smoked a cigarette. 

Boris waited outside, ostentatiously patient. He dug his hands into his pockets and planted his right trainer on a stone, to stand there, leaning forward and whistling through his teeth. Boris had not acquired a taste for Crete’s Byzantine mysteries.

The daylight died almost as soon as it crept inside the chapel. The candle I had lit still burned on the small altar, in a little haze of darkness. My passion for the mysteries and intricacies of Byzantium awoke again. Of all the pasts of the world, it was the most alluringly rich and religious and corrupt. Its music began to play in my head, deep, masculine, monotonous. 

I stood in a small room, maybe three metres by four. A cattle shed, little more – probably built by men who understood only cattle sheds. Rush-bottomed chairs clustered there, vacantly waiting. Having gathered for a chat about old times, they had found nothing to say. The chapel contained no ikonostasis; evidently the family who worshipped here were not the creme de la creme. Rather crude paintings adorned the walls, their holy images in blues and reds made indistinct through the erosion of neglect and the centuries. Smells of damp and aromas of candle, laced with the ghosts of incense.”

 

 aldiss

Brian Aldiss (East Dereham, 18 augustus 1925)

 

 

De Italiaanse schrijver Luciano de Crescenzo werd geboren in Napels op 18 augustus 1928. Voor hij zijn roeping vond als schrijver werkte hij als ingenieur bij IBM. In 1977 brak hij door met Così parlò Bellavista – Napoli, amore e libertà. Uit de 26 boeken die hij tot nog toe geschreven heeft, spreekt zijn liefde voor filosofie en literaire thema’s. Het zijn overigens allemaal bestsellers geworden.

 

Uit: Die Zeit und das Glück (Vertaald door Bruno Genzler)

 

„Ich lebe in Rom, in der Via dei Fori Imperiali, gerade mal zwanzig Meter vom Nerva-Forum entfernt. Lehne ich mich aus dem Fenster, sehe ich den Minerva-Tempel, ein Stückchen weiter rechts den Tempel des Mars Ultor und rundherum überall Säulen, Kapitelle und Marmor ohne Ende.

Eines Tages überlegte ich mir dann: «Kann das eigentlich sein, dass dort drüben all die archäologischen Schätze liegen und hier, unter meinem Haus, gar nichts?» Ich beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen, kaufte mir eine Schaufel und eine Spitzhacke, und eines schönen Abends

kurz vor Mitternacht begann ich mit den Ausgrabungsarbeiten.

Wo? In meinem Keller natürlich.

Zunächst hob ich eine Grube von einem Meter mal einem Meter aus, in der ich relativ bequem stehen konnte, und arbeitete mich dann Nacht für Nacht immer weiter ins Erdreich vor. Es war mühsam, aber davon merkte ich fast gar nichts. Das Graben auf der Suche nach irgendetwas ist ja eine Art Droge, von der man schon bald nicht mehr loskommt.

Manchmal kehrte ich vollkommen erschöpft in meine Wohnung zurück, schleppte mich ins Schlafzimmer und ließ mich dort aufs Bett fallen. Aber anstatt zu schlafen, grub ich in Gedanken weiter. Im Dunkel meines Schlafzimmers sah ich Marmorstatuen aus dem Fußboden wachsen

und silberne Schatullen, die sich von alleine öffneten und mir ihren kostbaren Inhalt, ein Meer von Goldmünzen, zeigten.“

 

 creszenzo

 Luciano de Crescenzo (Napels, 18 augustus 1928)

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 18 augustus 2007.

 

De Oostenrijkse schrijver en journalist Hugo Bettauer werd geboren op 18 augustus 1872 in Baden bij Wenen.

 

Uit: Der Kampf um Wien

 

An einem Morgen des frühen Dezember stieg ein junger, großer, muskulöser Mann aus dem Schlafwagen des Paris – Bukarest Expreßzuges, der eben in die Halle des Westbahnhofes eingerollt war. Hinter ihm stand ein baumlanger Neger mit allerlei Handkoffern beladen, und beide, der Herr wie der Diener, wunderten sich. Der Neger, weil keinerlei Träger nahten, um ihm zu helfen, der Herr, weil er ein ähnliches Ungeheuer von Bahnhof, ein solch Konglomerat von Schmutz, Enge und Unzweckmäßigkeit noch nie erblickt hatte. Schließlich kam doch ein Träger, und der Herr wies auf das Gepäck des Negers und sagte in reinem, fließendem und doch fremd klingendem Deutsch:

»Hier mein Gepäckschein, beheben Sie die zwei Koffer, nehmen Sie das Handgepäck und besorgen Sie ein Auto.« Was der Träger darauf erwiderte, erschien dem jungen Mann ein absolut unverständliches Kauderwelsch, und erst als sich ein Bahnhofbeamter in die Unterhaltung mengte, erfuhr er, daß der Träger wohl die Koffer beheben, aber ein Auto nicht besorgen könne, weil er nicht das Recht habe, irgendwelchen Dienst außerhalb des Bahnhofes zu versehen. Worauf sich der Herr wieder wunderte und kopfschüttelnd nach einer Halle ging, die ihm eine Mischung von Schweinestall und Obdachlosenheim zu sein schien. Dort wartete er geduldig, bis die zwei großen Lederkoffer zum Vorschein kamen, dann gings ins Freie, wo ihn sofort Männer umringten und in einem Deutsch, von dem er wieder kaum hie und da ein Wort verstand, auf ihn einsprachen. Mittlerweile wurde das Gepäck herangerollt, und die kleinen und großen Koffer konnten endlich auf ein Mietauto verstaut werden, worauf der Neger sich neben den Chauffeur setzte, während der Herr im Kupee Platz nahm und als Ziel das Hotel Imperial angab.”

 

 bettauer

 Hugo Bettauer (18 augustus 1872 – 26 maart 1925)

 

 

 De Tsjechische dichter en vertaler Václav Bolemír Nebeský werd geboren op 18 augustus 1818 in Nový Dvůr.

 

Herta Müller, Ted Hughes, Robert Sabatier, Anton Delvig,Theodor Däubler, Józef Wittlin, Oliver St. John Gogarty, Fredrika Bremer

De Duitse schrijfster Herta Müller werd geboren op 17 augustus 1953 in Nitzkydorf, Roemenië. Zie ook alle tags voor Herta Müller op dit blog

Uit: Atemschaukel

„Alles, was ich habe, trage ich bei mir.

Oder: Alles Meinige trage ich mit mir.

Getragen habe ich alles, was ich hatte. Das Meinige war es nicht. Es war entweder zweckentfremdet oder von jemand anderem. Der Schweinslederkoffer war ein Grammophonkistchen. Der Staubmantel war vom Vater. Der städtische Mantel mit dem Samtbündchen am Hals vom Großvater. Die Pumphose von meinem Onkel Edwin. Die ledernen Wickelgamaschen vom Nachbarn, dem Herrn Carp. Die grünen Wollhandschuhe von meiner Fini-Tante. Nur der weinrote Seidenschal und das Necessaire waren das Meinige, Geschenke von den letzten Weihnachten.

Es war noch Krieg im Januar 1945. Im Schrecken, dass ich mitten im Winter wer weiß wohin zu den Russen muss, wollte mir jeder etwas geben, das vielleicht etwas nützt, wenn es schon nichts hilft. Weil nichts auf der Welt etwas half. Weil ich unabänderlich auf der Liste der Russen stand, hat mir jeder etwas gegeben und sich sein Teil dabei gedacht. Und ich habe es genommen und mir gedacht mit meinen siebzehn Jahren, dass dieses Wegfahren zur rechten Zeit kommt. Es müsste nicht die Liste der Russen sein, aber wenn es nicht zu schlimm kommt, ist es für mich sogar gut.

Ich wollte weg aus dem Fingerhut der kleinen Stadt, wo alle Steine Augen hatten. Statt Angst hatte ich diese verheimlichte Ungeduld. Und ein schlechtes Gewissen, weil die Liste, an der meine Angehörigen verzweifelten, für mich ein annehmbarer Zustand war. Sie fürchteten, dass mir etwas zustößt in der Fremde. Ich wollte an einen Ort, der mich nicht kennt.

Mir war bereits etwas zugestoßen. Etwas Verbotenes. Es war absonderlich, dreckig, schamlos und schön. Es passierte im Erlenpark ganz hinten jenseits der Kurzgrashügel. Auf dem Heimweg bin ich in die Parkmitte, in den runden Pavillon gegangen, wo an Feiertagen die Orchester spielten. Ich blieb eine Weile darin sitzen. Das Licht stach durchs feingeschnitzte Holz. Ich sah die Angst der leeren Kreise, Quadrate und Trapeze, verbunden durch weiße Ranken mit Krallen. Es war das Muster meiner Verirrung und das Muster des Entsetzens im Gesicht meiner Mutter. In diesem Pavillon habe ich mir geschworen: Ich komme nie mehr in diesen Park“.

 

 

Mueller
Herta Müller (Nitzkydorf, 17 augustus 1953)

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver Ted Hughes werd geboren op 17 augustus 1930 in Mytholmroyd, Yorkshire. Zie ook mijn blog van 17 augustus 2006. 

 

Spring & Fall: To A Young Child

 

Margaret, are you grieving

Over Goldengrove unleaving?

Leaves, like the things of man, you

With your fresh thoughts care for, can you?

Ah! as the heart grows older

It will come to such sights colder

By & by, nor spare a sigh

Though worlds of wanwood leafmeal lie;

And yet you wíll weep & know why.

Now no matter, child, the name:

Sorrow’s springs are the same.

Nor mouth had, no nor mind, expressed

What héart héard of, ghóst guéssed:

It is the blight man was born for,

It is Margaret you mourn for.

 

 

 

 

God’s Grandeur

 

The world is charged with the grandeur of God.

It will flame out, like shining from shook foil;

It gathers to a greatness, like the ooze of oil

Crushed. Why do men then now not reck his rod?

Generations have trod, have trod, have trod;

And all is seared with trade; bleared, smeared with toil;

And wears man’s smudge and shares man’s smell: the soil

Is bare now, nor can foot feel, being shod.

And for all this, nature is never spent;

There lives the dearest freshness deep down things;

And though the last lights off the black West went

Oh, morning, at the brown brink eastward, springs—

Because the Holy Ghost over the bent

World broods with warm breast and with ah! bright wings.

 

 

 

Hughes
Ted Hughes (17 augustus 1930 – 28 oktober 1998)

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Robert Sabatier werd geboren op 17 augustus 1923 in Parijs.

  

Uit: Les allumettes suédoises

 

«  A l’orée du Gévaudan, le pays de la «Bête», dans la chaleur de l’été 1944, en fin d’après-midi, un char de foin au dos arrondi gravissait une pente montagnarde. Deux vaches rousses, bonnes pour le trait, avançaient sans hâte conduites par un paysan en bourgeron noir, son chapeau d’Auvergnat bien enfoncé, le rabat cachant le front et les yeux. Précédant l’attelage, il caressait de loin en loin l’échiné des vaches avec le long aiguillon qu’il portait sur l’épaule.
Le grincement des roues, la pesanteur des pas, le frôlement des branches troublaient à peine un paysage d’arbres et de pierres. Quand la forêt apparut plus dense, le chemin plus étroit, l’attelage marqua un temps d’arrêt. Le paysan se moucha dans un large tissu à carreaux. Il fit par deux fois «Ha ! Ha !» pour encourager les vaches à reprendre leur marche. Le chemin devint une simple sente d’où il fallait écarter des roches. Le soleil jetait des éclats lumineux entre les branches des pins.
Le paysan au visage tanné, peut-être moins âgé qu’il n’y paraissait, les traits aigus, le regard noir, avançait d’un pas pesant, égal, donnant une impression d’opiniâtreté, de robustesse. Se dirigeait-il par un raccourci vers la ferme de quelque hameau perdu comme il en est tant dans cette région forestière ? Le char roulait maintenant sur les aiguilles de pin qui crissaient. L’homme sifflota un air de bourrée. Ce qui ressemblait à un écho lui répondit. Lorsque le char atteignit la clairière, le paysan marmonna en patois des mots incompréhensibles. Ils semblaient marquer son étonnement d’être là, puis il dit cette fois en français : «Faut bien le faire !»
Il essuya son front et attendit. »

 

 

sabatier
Robert Sabatier (Parijs, 17 augustus 1923)

 

 

 

De Russische dichter Anton Delvig werd geboren op 17 augustus 1798 in Moskou. 

 

Wir

Klägliche wir! Unser Geist:
In Nebeln schwer atmende Fackel.
Boot unseres Lebens: Von Tränen –
Strömen entführt auf ein Meer.
Und unser Glück: Zwischen Trug –
Bilder verstoßen in eine Wüste…
Wie nach der Kerze das Kind,
So greifen wir nach der Liebe.

 

Delvig
Anton Delvig (17 augustus 1798 – 26 januari 1831)

 

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 17 augustus 2008.

 

 

 

De Duitse dichter en  schrijver Theodor Däubler werd geboren op 17 augustus 1876 in Triëst. Daar, en in Venetië, groeide hij op. Däubler werd tweetalig (Duits en Italiaans) opgevoed. Na zijn eindexamen gymnasium trok hij met zijn ouders naar Wenen. Daarna begon voor hem een leven van voortdurend reizen, o.a. naar Napels, Berlijn, Parijs en Florence. Tijdens WO I woonde hij in Berlijn en in Wenen. Vanaf 1910 verschenen zijn eerste werken die door de dichters van het opkomende expressionisme enthousiast onthaald werden. Dat gold ook voor Das Nordlicht, een groots opgezet versepos in drie delen, waaraan Däubler al in 1898 begonnen was.

 

Das Nordlicht (Fragment)

Prolog

Es sind die Sonnen und Planeten, alle,

Die hehren Lebensspender in der Welt,

Die Liebeslichter in der Tempelhalle

Der Gottheit, die sie aus dem Herzen schwellt.

Nur Liebe sind sie, tief zur Kraft gedichtet,

Ihr Lichtruf ist urmächtig angespannt,

Er ist als Lebensschwall ins All gerichtet,

Was er erreicht, ist an den Tag gebannt!

Ein Liebesband hält die Natur verkettet;

Die Ätherschwelle wie der Feuerstern,

Die ganze Welt, die sich ins Dunkel bettet,

Ersehnt in sich den gleichen Ruhekern.

Durch Sonnenliebe wird die Nacht gelichtet,

Durch Glut und Glück belebt sich der Planet,

Die Starre wird durch einen Brand vernichtet,

Vom Meer ein Liebeswind verweht.

Wo sich die Eigenkraft als Stern entzündet,

Wird Leben auch sofort entflammt,

Und wenn die Welt sich im Geschöpf ergründet,

So weiß das Leid, daß es dem Glück entstammt.

So muß die Erde uns mit Lust gebären,

Und wird auch unser Sein vom Tag geschweißt,

Können doch Sterne uns vom Grund belehren

Und sagen, daß kein Liebesband zerreißt.

Wir sehn das Leben uns die Jugend rauben,

Es ängstigt uns das Alter und der Tod,

Drum wollen wir an einen Anfang glauben

Und schwören auf ein ewiges Urgebot.

 

Daubler

Theodor Däubler (17 augustus 1876 – 13 juni 1934)
Portret door Otto Dix

 

 

De Poolse dichter en schrijver Józef Wittlin werd geborern in Podolien op 17 augustus 1896 in het toenmalige Oostenrijk-Hongarije. Daar bezocht hij het gymnasium. Omdat de tweede vrouw van zijn vader Duitse was leerde hij al vroeg Duits. Hij raakte bevriend met Joseph Roth. Samen gingen zij in 1916 vrijwillig in dienst bij het Oostenrijkse leger. Na zijn diensttijd studeerde Wittlin korte tijd, brak de studie af en werkte vervolgens als leraar, journalist, dramaturg en zelfstandig schrijver. In 1927 verhuisde hij naar Warschau. Hij maakte ook veel reizen door Europa. Bij het uitbreken van WO II was hij in Parijs. Uiteindelijk lukte het hem in 1941 naar New York te onrkomen. Zijn belangrijkste werk is de roman  Das Salz der Erde, het eerste deel van de trilogie Die Geschichte vom geduldigen Infanteristen die onvoltooid bleef.

 

Uit: Die Geschichte vom geduldigen Infanteristen (Vertaald door Izydor Bermann/ Marianne Seeger, Karl Dedecius, Friedrich Griese)

 

“So was, so ein Dummkopf! Das kaiserliche Manifest, das kaiserliche Manifest hat der Kerl verkehrt angebracht!”

Er konnte sich lange nicht beruhigen, schließlich lief er ins Büro, holte neue Plakate und klebte sie selbst an. Und da begannen die im Wartesaal versammelten Leuten die Worte des Manifestes “An meine lieben Völker” laut zu buchstabieren. Zunächst einzeln, je nach der Geläufigkeit im Lesen, dann im Chor, zusammen mit den Analphabeten. Sie wiederholten jedes Wort wie die Litanei in der Kirche. Der Glaube an den Kaiser Franz Joseph vereinigte in diesen entlegenen Ländern die römischen Katholiken mit den griechischen Katholiken, die Armenier und die Juden zu einer gemeinsamen und allgemeinen Kirche. Piotr nahm unwillkürlich den Hut vom Kopf, und mit offenem Munde hörte er die feierliche Klage des Kaisers. Bis hierher schickte der Kaiser seine Klage, bis an die äußerste Grenze seines Reiches, damit ihn gute Menschen, einfache Menschen bemitleiden und sich des Unrechts, das ihm widerfahren war, annahmen. Und seine getreuen Untertanen enttäuschten den Kaiser nicht.“

 

 

Wittlin

Józef Wittlin (17 augustus 1896 – 28 februari 1976)

 

 

 

De Ierse dichter en schrijver Oliver St. John Gogarty werd 17 augustus 1878 in Dublin. Hij werkte ook als arts, piloot. Ook was hij sportsman en zat hij in het parlement. Bij tijdgenoten was hij zowel geliefd als gehaat. Hij steunde zowel arme mensen als het Ierse verzet en richtte in 1904 een literaire kring op Dunguaire Castle, waaraan ook Lady Gregory, George Bernard Shaw, Edward Martyn, John Millington Synge en William Butler Yeats teilnahmen deelnamen. Bekend is hij vooral ook gebleven als voorbeeld voor de figuur van Buck Mulligan in Ulysses van James Joyce.

 

 

To the pure all things are pure

 

The gallant Irish yoeman

Home from the war has come.

Each victory gained o’er foeman,

Why should our hearts be dumb?

 

How shall we sing their praises

Or glory in their deeds,

Renowned their worth amazes,

Empire their prowess needs.

 

So to Old Ireland’s hearts and homes

We welcome now our own brave hoys

In cot and hall; ‘neath lordly domes

Love’s heroes share once more our joys.

 

Love in the Lord of all just now,

Be he the husband, lover, son,

Each dauntless soul recalls the vow

By which not fame, but love was won.

 

United now in fond embrace

Salute with joy each well loved face.

Yeoman, in women’s hearts you hold the place.

 

 

gogarty
Oliver St. John Gogarty (17 augustus 1878 – 22 september 1957)

 

 

 

De Zweedse schrijfster Fredrika Bremer werd geboren op 17 augustus 1801 in Tuorla bij Piikkiö. Zij stamde uit de hogere burgerij en kon al vroeg lange reizen maken. In Stockholm sloot zij vriendschap met Jeremy Bentham, die haar bekend maakte met het werk van James Mill en van diens zoon John Stuart Mill. Haar sociale engagement leidde in 1884 tot de oprichting van het Fredrika-Bremer-Verbond dat de kiemcel werd van de Zweedse vrouwenbeweging.

 

Uit: Hertha or the Story of a Soul (Vertaald door Mary Howitt)

 

   “I have held my peace so long, I have left unspoken so much that stirs my whole being, Alma! With you alone can I give vent to my feelings. You only can read my heart. I feel as if your glance had a healing power. Lay your hand there; let it rest there for a moment; perhaps it may allay this bitterness, which I now feel towards them who gave us life, against them whom we call our father in Heaven, and our father on earth. Bitterness against one’s father is a frightful feeling! Oh, Alma! when I think that it is our father’s fault that you are lying here heart-broken; that you might have been the happy wife of the man who loved you if our father’s obstinacy and covetousness had not separated you!”

        “Do you speak of it, Hertha!” interrupted Alma, whilst a death-like paleness overspread her countenance; “do not touch upon that subject.”

“Forgive me, beloved! But I know that it is that which is killing you. Ever since then have I seen you fade and waste away, as by some secret malady; your eyes become larger; your cheeks emaciated, and you—oh Alma, sweet Alma! I feel I shall hate him!”

        “Do not hate him. Pity him rather. Believe me, he is not happy. He has not always been as he is now. Ever since our mother’s death, Anna says that his temper has become gloomy and morbid; and our aunt made him more morose than he otherwise would have been.”

        “But he is also unjust and severe! Had he given us our right, then you would not have been as you now are. Why does he withhold from us our mother’s property? Why does he render us no account of what we possess, or of what we ought to have?”

        “We have, in fact, no right to desire it. We are, according to the laws of our country, still minors, and he is our lawful guardian.”

 

 

 

Bremer

Fredrika Bremer (17 augustus 1801 – 31 december 1865)
Portret door Johan Gustaf Sandberg

Charles Bukowski, Reiner Kunze, Jules Laforgue

De Amerikaanse dichter en fictieschrijver Charles Bukowski werd geboren op 16 augustus 1920 in Andernach, Duitsland. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2006 en ook mijn blog van 16 augustus 2008.

 

a smile to remember 

 

we had goldfish and they circled around and around

in the bowl on the table near the heavy drapes

covering the picture window and

my mother, always smiling, wanting us all

to be happy, told me, “be happy Henry!”

and she was right: it’s better to be happy if you

can

but my father continued to beat her and me several times a week while

raging inside his 6-foot-two frame because he couldn’t

understand what was attacking him from within.

 

my mother, poor fish,

wanting to be happy, beaten two or three times a

week, telling me to be happy: “Henry, smile!

why don’t you ever smile?”

 

and then she would smile, to show me how, and it was the

saddest smile I ever saw

 

one day the goldfish died, all five of them,

they floated on the water, on their sides, their

eyes still open,

and when my father got home he threw them to the cat

there on the kitchen floor and we watched as my mother

smiled

 

 

Alone With Everybody 

 

the flesh covers the bone

and they put a mind

in there and

sometimes a soul,

and the women break

vases against the walls

and the men drink too

much

and nobody finds the

one

but keep

looking

crawling in and out

of beds.

flesh covers

the bone and the

flesh searches

for more than

flesh.

 

there’s no chance

at all:

we are all trapped

by a singular

fate.

 

nobody ever finds

the one.

 

the city dumps fill

the junkyards fill

the madhouses fill

the hospitals fill

the graveyards fill

 

nothing else

fills. 

 

 

 

How Is Your Heart? 

 

during my worst times

on the park benches

in the jails

or living with

whores

I always had this certain

contentment-

I wouldn’t call it

happiness-

it was more of an inner

balance

that settled for

whatever was occuring

and it helped in the

factories

and when relationships

went wrong

with the

girls. 

 

 

bukowski

Charles Bukowski (16 augustus 1920 – 9 maart 1994)

 

De Duitse dichter en schrijver Reiner Kunze werd geboren op 16 augustus 1933 in Oelsnitz, Erzgebirge. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2006 en ook mijn blog van 16 augustus 2008.

 

 

Letzte variation über das thema “die post”

 

Eines Morgens

wird er läuten als

briefträger verkleidet

 

Ich werde ihn

durchschauen

 

Ich werde sagen: warte bis

der briefträger vorüber ist

 

 

 

tapferer vorsatz

 

Wir wollen, wenn die stunde

naht, mit ihr

nicht hadern

Möglich, daß irgendwann

beim anblick eines leeren schuhs

das universum

0ber uns zusammenst0rzt

Dann laß uns denken an den fuß,

zu dem der schuh gehörte,

und an das zehenspiel,

das ungezählte male, als wir

beieinanderlagen,

das universum

zur0ckkatapultierte

an seinen platz

 

 

Ein Hai fraß eine Orgel

 

Ein Hai fraß eine Orgel,

die saß ihm in der Gorgel,

die saß ihm in der Gurgel

und klang wie eine Urgel.

Der Wal schlug aufs Klavier,

das klang, als spielten vier.

 

Da hat der Hau gegurgelt,

die Orgel kam geturkelt,

die Urgel kam getorkelt

und ist auf Grund georgelt.

Der Wal schwamm vom Klavier,

er war zu groß dafür.

 

Kunze

Reiner Kunze (Oelsnitz, 16 augustus 1933)

 

De Franse dichter Jules Laforgue werd geboren in Montevideo op 16 augustus 1860. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2008.

 

 

Arabesques de malheur

 

Nous nous aimions comme deux fous;
On s’est quittés sans en parler.
(Un spleen me tenait exilé
Et ce spleen me venait de tout.)

 

Que ferons-nous, moi, de mon âme,
Elle de sa tendre jeunesse !
Ô vieillissante pécheresse,
Oh! que tu vas me rendre infâme!

 

Des ans vont passer là-dessus;
On durcira chacun pour soi;
Et plus d’une fois, je m’y vois,
On ragera : « Si j’avais su! »….

 

Oh! comme on fait claquer les portes,
Dans ce Grand Hôtel d’anonymes!
Touristes, couples légitimes,
Ma Destinée est demi-morte!….

 

– Ses yeux disaient : « Comprenez-vous!
« Comment ne comprenez-vous pas ! »
Et nul n’a pu le premier pas;
On s’est séparés d’un air fou.

 

Si on ne tombe pas d’un même
Ensemble à genoux, c’est factice,
C’est du toc. Voilà la justice
Selon moi, voilà comment j’aime.

 

 

 

Dans la rue

 

C’est le trottoir avec ses arbres rabougris.
Des mâles égrillards, des femelles enceintes,
Un orgue inconsolable ululant ses complaintes,
Les fiacres, les journaux, la réclame et les cris.

 

Et devant les cafés où des hommes flétris
D’un œil vide et muet contemplaient leurs absinthes
Le troupeau des catins défile lèvres peintes
Tarifant leurs appas de macabres houris.

 

Et la Terre toujours s’enfonce aux steppes vastes,
Toujours, et dans mille ans Paris ne sera plus
Qu’un désert où viendront des troupeaux inconnus.

 

Pourtant vous rêverez toujours, étoiles chastes,
Et toi tu seras loin alors, terrestre îlot
Toujours roulant, toujours poussant ton vieux sanglot.

 

de-laforgue

Jules Laforgue (16 augustus 1860 – 20 augustus 1887)
Zelfportret

 

Zie voor meer schrijvers van de 16e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

Alice Nahon, Moritz Rinke, T. E. Lawrence, Max Schuchart, Pierre Henri Ritter jr.

De Vlaamse dichteres Alice Nahon werd te Antwerpen geboren op 16 augustus 1896.  Zie ook mijn blog van 16 augustus 2006 en ook mijn blog van 16 augustus 2008.

 

Aan Guido Gezelle

 

Daar weet geen één de stille troost,

Die door m’n kale kamer bloost,

‘t En is geen zonlicht van de Oost,

‘t En is geen lief dat kust en koost…

Het is een oude beeltenis

Van hem, die schoon van eenvoud is

en prachtig droeg z’n droefenis…

Gezelle… m’n goede Gezelle!

Daar, op uw voorhoofd staat geprint

Het lijden van een mensenkind,

En wen m’n blik uw blikken vindt,

Is ‘t of ge een verzeke begint…

Een verzeke dat veel vergoedt,

Een dichteke, dat dromen doet…

Een liedeken voor Vlaanderen zoet,

Gezelle… m’n Vlaamse Gezelle.

 

Wanneer te sterven ging de zon,

De schemering heur webbe spon,

Wanneer de smart mij overwon

En ik die smart niet dragen kon;

Dan heb ik vaak me neergezet

Dicht bij dat oud-verkleurd portret…

Daar toeven was een schoon gebed,

Gezelle… m’n heilige Gezelle.

 

O geef me van uw eêl gezicht

De ziel die in uw ogen ligt;

De ziel, die lijk een blom naar ‘t licht,

Naar God en Vlaandren stond gericht,

en leer het, zanger, leer het mij

Door levensvreugd en stervenstij

Te dichten simpel zoals gij,

Gezelle, m’n meester Gezelle.

 

 

 

MIST

 

Dees dag is lijk een moede man,

Die langs een strate, grijs en stil,

Zijn droefenis niet kroppen kan

Maar toch niet schreien wil.

 

Over de mulle wegen zweeft

Een waas van onverschilligheid…

Vrouw, die zich zonder liefde geeft

En heengaat zonder spijt.

 

Daar zoeft wat zonne-lichternis

Door ’t miezerige mist-gordijn…

Een ziel, die niet zo triestig is,

Maar toch niet blij kan zijn.

 

‘k Ben bang, dat ik eens zelve word

Gelijk deez overtrokken dag;

Een kind dat nimmer tegenmort,

Maar nooit meer zingen mag.

 

Nahon

Alice Nahon (16 augustus 1896 –  21 mei 1933)

 

De Duitse (toneel)schrijver Moritz Rinke werd geboren op 16 augustus 1967 in Worpswede bij Bremen. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2007.

 

Uit: Das Stockholm-Syndrom

 

„Die Stimmen: … EIN LÖSEGELD VON DREISSIG MILLIONEN D-MARK DAVON IN SCHWEIZER

FRANKEN EINE MILLION REST IN D-MARK NUR GEBRAUCHTE TAUSENDER KEINE SERIEN MARKIERUNGEN CHEMISCH ODER UNTR UV-INFRAROTLICHT SICHTBAR ÜBERGABE-MODALITÄTEN ERFOLGEN MIT LEBENSBEWEIS POLIZEI BEDEUTET DEN TOD WARTEN SIE AUF WEITERE ANWEISUNGEN und des bundesverbandes der deutschen industrie gefangengenommen zu den bedingungen seiner freilassung wiederholen wir nochmal unsere erste mitteilung an die bundesregierung die sofortige einstellung aller fahndungsmaßnahmen SIE AUF DER A57 RICHTUNG NEUSS/KÖLN BIS ZUM AUTOBAHNKREUZ sieg oder tod das kommando in

direktübertragung durch das deutsche fernsehen CA 5 KILOMETER BIEGEN SIE AB nennt sich heute euler-obolinski und lebt in basel ANSONSTEN BLEIBT ALLES WIE ANGEKÜNDIGT (Rattern)

 

(Der Mann starrt auf die Glühbirne. Schweigen)

 

Die Stimme des Entführten:

Wie viele Schritte in einen Tag gehen. 3000 könnten weniger als eine Stunde sein. Am ersten Tag 3000, vielleicht 5000 Schritte. Am näc
hsten Tag 8000. Immer hin. Immer her.

Sieben Schritte nach links. Sieben Schritte nach rechts. Oder sieben Schritte nach vorne.

Sieben Schritte nach hinten. Aber wo ist hinten und wo ist vorne? Und müßte man nicht

einfach das Klo und das Laken auf die andere Seite legen?, denn dann ist doch auch rechts

links und links rechts: Sozialdemokraten!

 

Der Entführte: Moment! Wieso, wenn jemand ein Klo von der einen auf die andere Seite stellt, an die

Sozialdemokraten denken? Man könnte ja auch im Putz der Wand nach etwas Bleibendem gucken. Nach Kontinuität. Nach Werten. Einer geometrischen Evidenz, denn wenn ein kleiner Wasserfleck heute links gegenüber einer festgeklebten Fliege liegt, dann wird er ja wohl noch am nächsten Morgen an der selben Stelle sein?! Welcher Terrorist oder welcher Entführer kratzt festgeklebte Fliegen von der Wand?

Sollen die sich doch lieber um die Übergabe von dreißig Millionen D-Mark auf offener Straße Gedanken machen! Mein Gott, wie geht es meiner Frau?“

 

rinke

Moritz Rinke (Worpswede, 16 augustus 1967)

 

De Britse prozaschrijver, archeoloog en militair Thomas Edward Lawrence werd geboren op 16 augustus 1888. Hij staat beter bekend als Lawrence of Arabia. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2006.

Uit: The Road

“Boa is a top-gear machine, as sweet in that as most single-cylinders in middle.  I chug lordlily past the guard-room and through the speed limit at no more than sixteen.  Round the bend, past the farm, and the way straightens.  Now for it.  The engine’s final development is fifty-two horsepower.  A miracle that all this docile strength waits behind one tiny lever for the pleasure of my hand. 

      “Another bend: and I have the honour of one of England’s straightest and fastest roads.  The burble of my exhaust unwound like a long cord behind me.  Soon my speed snapped it, and I heard only the cry of the wind which my battering head split and fended aside.  The cry rose with my speed to a shriek: while the air’s coldness streamed like two jets of iced water into my dissolving eyes.  I screwed them to slits, and focused my sight two hundred yards ahead of me on the empty mosaic of the tar’s gravelled undulations.”

“…Over the first pot-hole Boanerges screamed in surprise, its mud-guard bottoming with a yawp upon the tyre. Through the plunges of the next ten seconds I clung on, wedging my gloved hand in the throttle lever so that no bump should close it and spoil our speed… 

“A skittish motor-bike with a touch of blood in it is better than all the riding animals on earth, because of its logical extension of our faculties, and the hint, the provocations, to excess conferred by its honeyed untiring smoothness.  Because Boa loves me, he gives me five more miles of speed than a stranger would get from him.” 

 

Lawrence

T. E. Lawrence (16 augustus 1888 – 19 mei 1935)

 

 Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 16 augustus 2008.

 

De Nederlandse dichter, journalist en vertaler Max Schuchart werd geboren in Rotterdam op 16 augustus 1920.

 

De Nederlandse journalist, letterkundige, criticus en publicist Pierre Henri Ritter jr. werd geboren in Utrecht op 16 augustus 1882.

Mary Jo Salter, Guillaume van der Graft, Susanne Mischke, Wanda Schmidt, Roger Willemsen

De Amerikaanse dichteres Mary Jo Salter werd geboren op 15 augustus 1954 in Grand Rapids, Michigan.

 

John Lennon

 

The music was already turning sad,

      those fresh-faced voices singing in a round

            the lie that time could set its needle back

 

 and play from the beginning. Had you lived

      to eighty, as you’d wished, who knows?—you might

            have broken from the circle of that past

 

 more ours than yours. Never even sure

      which was the truest color for your hair

            (it changed with each photographer), we claimed

 

 you for ourselves; called you John and named

      the day you left us (spun out like a reel—

            the last broadcast to prove you’d lived at all)

 

 an end to hope itself. It isn’t true,

      and worse, does you no justice if we call

            your death the death of anything but you.

 

 

 II

 

It put you in the headlines once again:

      years after you’d left the band, you joined

            another—of those whose lives, in breaking, link

 

 all memory with their end. The studio

      of history can tamper with you now,

            as if there’d always been a single track

 

 chance traveled on, and your discordant voice

      had led us to the final violence.

            Yet like the times when I, a star-crossed fan,

 

 had catalogued your favorite foods, your views

      on monarchy and war, and gaily clipped

            your quips and daily antics from the news,

 

 I keep a loving record of your death.

      All the evidence is in—of what,

            and to what end, it’s hard to figure out,

 

 riddles you might have beat into a song.

      A younger face of yours, a cover shot,

            peered from all the newsstands as if proof

 

 of some noteworthy thing you’d newly done.

 

 

mary-jo-salter

Mary Jo Salter (Grand Rapids, 15 augustus 1954)

 

De Nederlandse dichter Guillaume van der Graft (eig. Willem Barnard) werd op 15 augustus 1920 geboren in Rotterdam. Zie ook mijn blog van 15 augustus 2007.

 

 

ZELDEN GELUKT HET…

 

Zelden gelukt het te schrijven
op een zo simpele wijze
dat de woorden als kinderen
ademen in het
bed van de taal
onder de dekmantel van het gedicht
Soms slapen ze allemaal
als rozen
soms richt
een zich op
kleine slapeloze
en vraagt om iets onbestaanbaars
Men geeft hem ecn pop, een betekenis,
een pose
iets ongehoords
Men haast zich het licht aan te steken
men blijft op de rand
van de taal zitten lezen
woord voor woord
hand in hand.

 

 

 

BELOKEN PASEN

 

Streng weer, geen zachtmoedige lente,
regen en koude strepen wind;
beeldhouw de tijd, maak een kind
uit de windselen van het onbekende,

 

doop het met hoop, put liefde
uit de leegte, doe niets te niet,
er mocht een ster zijn die warm wordt,
die de leegte opwindt en verschiet van vreugde,

 

er mocht een ster zijn die weet
en wij zouden erop kunnen wonen,
aarde kan week en onstuimig zijn,
leed opzuigen, goed zijn voor zonen en dochters.

 

 

Guillaume van der Graft (Rotterdam, 15 augustus 1920)

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 15 augustus 2008.

 

 

De Duitse schrijfster en draaiboekauteur Susanne Mischke werd geboren op 15 augustus 1960 in Kempten. Na het gymnasium studeerde zij bedrijfskunde. Na o.a. gewerkt te hebben als actrice en journaliste publiceerde zij in 1994 haar eerste roman „Stadtflut“, een satirische detective rond de stad Berlijn. In 1996 verscheen de roman „Mordskind“, in 1997 het hoorspel „Die Witwen“. Zij schreef twee draaiboeken voor de detectivserie Kobra 11. In 2005 verscheen de roman “Wölfe und Lämmer”

 

Uit: Mord am Muttertag

 

„Streife fahren bringt überhaupt nichts“, sagte Ferdi mißgelaunt. „Er hat sich noch nie eine von der Straße geschnappt. Immer in ihren Wohnungen. Wenn sie mal eben zur Mülltonne gehen, oder zum Briefkasten, oder ein Fläschchen Wein aus dem Keller holen und nur ganz kurz die Tür auflassen .. “

„Möglich“, antwortete Siggi. „Aber man kann nicht in jedes Haus, in dem so eine Alte wohnt, einen Polizisten stellen. Auf Streife sehen uns die Leute und haben das Gefühl, daß was für ihre Sicherheit getan wird.“

„Es war klar, daß es wieder uns Ledige trifft“, maulte Ferdi. „Sonntagsschicht bei so einem Wetter!“

„Dienst ist Dienst. Denk an den Zuschlag.“

„Ich hab Durst“, knurrte Ferdi. „Fahr zum Kiosk. Scheiß Muttertagsmörder.“

Er holte noch einmal tief Atem und schaute hinauf zum samtblauen Maihimmel, so sehnsüchtig wie einer schaut, der eine lange Haftstrafe anzutreten hat. Wenn ich ein Vöglein wär .. dachte er und drückte resigniert auf den vergoldeten Klingelknopf. Es dingdongte. Er hörte, wie sich die Absätze ihrer Gesundheitsschuhe in den Kokosläufer bohrten, der Schlüssel schabte im Schloß, die Tür öffnete sich gerade so weit, wie es die massive Kette zuließ.“

 

Mischke

Susanne Mischke (Kempten, 15 augustus 1960)

 

De zwitserse dichteres en schrijfster Wanda Schmid werd geboren op 15 augustus 1947 in Zürich. Zij is werkzaam als schrijfster en bibliothecaresse. In 1995 verscheen van haar de dichtbundel Wer zuerst das Schweigen, in 2000 de verhalenbundel Friedhofsgeflüster. Verder bundels van haar zijn Sonnenfinten, 2004 en Apfelblütenstecher, 2008.

 

 

Luftperlen im Wasser…

Luftperlen im Wasser
aufgefädelt auf einem Frauenhaar
Mohnblumen bersten
Mauersegler schlafen im Flug
die Wiese trägt das Gras
kokett in Büscheln
und dort in der Kuhle nachtschwarzes Moos
und ein rostiges Stück Stacheldraht

 

 

Eva

 

Im Schlangenreif
nichts gehört
mit beweglichen Lippen
den Kreis
gerade gezogen
die Rache
nicht gestillt
vom Schweigen
entbunden
zur Sprache gebracht
Ahnung von Freiheit

 

Wanda-Schmid

Wanda Schmidt (Zürich, 15 augustus 1947)

 

 

De Duitse schrijver, essayist en televisiepresentator Roger Willemsen werd geboren in Bonn op 15 augustus 1955. Van 1984 tot 1986 was hij werkzaam als assistent voor literatuurwetenschappen aan de Ludwig-Maximilians-Universität München. Ook werkte hij als vertaler, uitgever en zelfstandig schrijver. In 1988 vertrok hij voor drie jaar als correspondent naar Londen. Hij vertaalde werk van Umberto Eco en Thomas Moore en schreef eigen boeken als Die Abruzzen oder Kopf oder Adler. Zijn tv-loopbaan begon Willemsen in 1991 bij de Pay-TV-zender Premiere, waar hij meer dan 600 afleveringen van de interviewserie 0137 presenteerde. Van 2004 tot 2006 presenteerde hij als opvolger van Elke Heidenreich en Daniel Cohn-Bendit de Literaturclub op de Zwitserse televisie.

 

Uit: Deutschlandreise

 

„Auch für die anderen wird durchaus etwas getan: Es gibt ein “Asia Bistro”, Wohnungen auf dem Dritten Förderweg, Immobilien mit dem Zusatz “geklärte Eigentumsverhältnisse”, das “0” in “Sun World” trägt eine Sonnenbrille, und die lokale Versicherung verspricht den humpelnden Trinkern, Arbeitslosen, bärtigen Tätowierten, den blähbäuchigen Alkoholikerinnen und abgestumpften Hundehaltern: “Drei intelligente Gewinnstrategien schon bei 50 Euro Monatsbeitrag”. Sie leben und sie reden für eine andere Welt.

Aber auch in dieser hier bettelt niemand. Es hätte keinen Sinn. Und weil es zwar ein Tourismus Amt gibt, aber keinen wirklichen Fremdenverkehr, löst der Tourist Irritationen aus. Er bewegt sich nicht mit den Schritten des Tagelöhners oder Arbeitslosen. Er sucht was, wendet ein anderes Zeitmaß auf die Kulisse an, sieht eine Fassade hoch, und schon tun es zehn andere, um festzustellen: nie gesehen! Aber wie auch, wenn kein Sommerfrischler da ist, den Blick der Einheimischen zu lenken. Diese betrachten sich niemals selbst, sie werden betrachtet.

Als Fremder sucht man immerzu das Eigentliche, irgendetwas, was hinter allem ist, das Wesentliche, aber man kommt nur durch Fassaden und Tapetentüren. Manchmal stehen einzelne gehässig renovierte Kleinodien dazwischen, wie um den Verfall noch bewusster zu machen. Der Rest ist Kapitulation. Nirgends sonst wendet die Architektur so schamlos ihre Materialien nach außen: Gips, Bimsstein, Ziegel, Mauerwerk, geborstenes Holz, blätternde Farbe. Was sich hier zum Ensemble versammelt, ist die Baukunst der Niederlage.“

 

Roger_Willemsen

Roger Willemsen (Bonn, op 15 augustus 1955)

 

  Zie voor nog meer schrijvers van de 15e augustus ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

 

Wolf Wondratschek, Carola Herbst, Danielle Steel, Erwin Strittmatter

De Duitse dichter en schrijver Wolf Wondratschek werd geboren op 14 augustus 1943 in Rudolstadt.

 

Im Sommer

 

Einsam sein im Sommer
und hundemüde auf einen
Liebesbrief warten,
das ist schlimm;
und abends zuschauen wie sich
Lana Turner in Robert Mitchum verliebt;
und wenn morgens die Sonne aufgeht,
hast du niemand getroffen,
in der Tür steckt kein Zettel “Ruf mich an.”
Ein Maler würde das Blau immitieren,
eine Flugzeugladung Menthol;
ein Dichter würde lieben oder sterben;
ich starre, ohne hinauszuschauen,
aus dem Fenster, frühmorgens,
und sage “Ich liebe dich”
ohne irgendetwas
oder irgendwen
zu meinen

 

 

 

Lied von der Liebe

 

Wir lagen, faul vor Liebe,

noch im Gras, da färbten schon

sich über uns die Blätter.

 

Dann standen die Bäume kahl.

Ich sah den Himmel, mehr davon,

als mir lieb war.

 

Nein, mit der Liebe unten

hat der Himmel nichts zu tun.

Ich nahm eine Handvoll Erde.

 

Da hast du gesagt: das da

in deiner Hand, so will ich,

daß ich werde.

 

 

wondratschek

Wolf Wondratschek (Rudolstadt, 14 augustus 1943)

 

De Duitse schrijfster Carola Herbst werd geboren op 14 augustus 1960 in Rostock. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2008.

 

Uit: Johanna und das Meer

 

Die See lag so ruhig, dass sich vereinzelt am Himmel hängende Wolken in ihrer fast unbeweglichen Oberfläche spiegelten. Das Gelbgrün der Sandbänke schied sich deutlich vom Dunkelgrün der Seegraswiesen. Doch die scharfen Farbkontraste des Flachwassers verloren sich allmählich im einheitlichen Blau der tieferen Wasserzonen.

Margitta hatte ihr Theaterglas mitgenommen und beobachtete fasziniert von dem erhöhten Plateau der vor ihr abrupt abfallenden Kliffküste die Verwandlungskünstlerin zu ihren Füßen, die See. Weit draußen konnte sie Segelschiffe ausmachen, die vermutlich vor Warnemünde auf Reede lagen, die kleinen Segelboote fehlten jedoch an diesem Sonntagvormittag. Die ungewöhnliche Flaute brachte die Bootsführer der Ausflugsjollen um ihre Tageseinnahmen.

In Küstennähe schwammen drei Schwäne in ihrer unnachahmlich majestätischen Art, sie senkten nach einer nur ihnen bekannten Choreografie immer wieder die langen Hälse ins Wasser, um den Meeresboden nach Leckerbissen abzusuchen.

„Hier, schau sie dir an”, einladend hielt sie Johanna das Glas vor die Nase, „sie sind wunderschön.”

Johanna lehnte an einem der Baumstämme, die sich im Laufe ihres langen Lebens den stürmischen Nordwestwinden hatten beugen müssen und nun ihre Äste unwillig landeinwärts reckten. Da der Wuchs dieser Bäume durch ständige Anfechtungen der Natur immer wieder gestört wurde, sahen sie merkwürdig verrenkt und knorrig aus, beinahe griesgrämig, wie ein verwachsenes Weiblein. Der friedliche und ruhige Eindruck, den Wind und Meer momentan vorgaukelten, war demnach trügerisch. Die Elemente setzten nicht nur den Bäumen, sondern auch der Landschaft zu, abgebrochene Steilküstenabschnitte, die wie Fremdkörper auf dem Strand lagen, waren stumme Zeugen ihrer Kraft. Mitgerissene Sträucher und Gräser hatten dort unten noch nicht aufgegeben zu grünen, sie konnten nicht ahnen, endgültige Opfer der nächsten Sturmflut zu werden.“

 

Herbst

Carola Herbst (Rostock, 14 augustus 1960)

 

De Amerikaanse schrijfster Danielle Steel werd geboren in New York op 14 augustus 1947.

 

Uit: Matters of the Heart

 

Hope Dunne made her way through the silently falling snow on Prince Street in SoHo in New York. It was seven o’clock, the shops had just closed, and the usual bustle of commerce was shutting down for the night. She had lived there for two years and she liked it. It was the trendy part of New York, and she found it friendlier than living uptown. SoHo was full of young people, there was always something to see, someone to talk to, a bustle of activity whenever she left her loft, which was her refuge. There were bright lights in all the shops. It was her least favorite time of year, December, the week before Christmas. As she had for the past several years, she ignored it, and waited for it to pass. For the past two Christmases, she had worked at a homeless shelter. The year before that she had been in India, where the holiday didn’t matter. It had been a hard jolt coming back to the States after her time there. Everything seemed so commercial and superficial in comparison. The time she had spent in India had changed her life, and probably saved it. She had left on the spur of the moment, and been gone for over six months. Reentry into American life had been incredibly hard. Everything she owned was in storage and she had moved from Boston to New York. It didn’t really matter to her where she lived, she was a photographer and took her work with her. The photographs she had taken in India and Tibet were currently being shown in a prestigious gallery uptown. Some of her other work was in museums. People compared her work to that of Diane Arbus. She had a fascination with the destitute and devastated. The agony in the eyes of some of her subjects ripped out your soul, just as it had affected hers when she photographed them. Hope’s work was greatly respected, but to look at her, nothing about her demeanor suggested that she was famous or important.“

 

danielle_steel

Danielle Steel (New York, 14 augustus 1947)

 

De Duitse schrijver Erwin Strittmatter werd geboren op 14 augustus 1912 in Spremberg.

 

Uit: Die Tabakpfeife

 

Alles, was Großvater im Bauernkalender las, war für ihn NATURREINE WAHRHEIT. Was in den Zeitungen stand, war teils wahr und teils erlogen. In den Büchern standen erdichtete Geschichten, und etwas ausdichten konnte Großvater sich selber. Er tat es auf dem Kutschbock beim Klappern des Fuhrwerks: »In der Linde, der krummen, hörst du Bienchen und Hummchen summen…«
Wenn wir Großvater beim lauten Versemachen ertappten, machte er: »Simm, simm, simm«, als striche er alles durch, sah uns an und sagte: »Ja, ja, so ist das, so ist das!« – Nach der Meinung der Dorfleute konnte ein Häusler, der Verse machte, nicht ganz richtig im Kopfe sein.
Abends, nur abends, rauchte Großvater seine lange Tabakpfeife. Sie hatte einen Porzellankopf, und der war mit einer Waldlandschaft bemalt: Zwischen giftgrünen Bäumen stand ein röhrender Hirsch, dem viel Atemdampf aus dem Geäse kam.
Die Tabakpfeife war eine Lehrerpfeife, und Großvater war stolz auf sie. Er hatte sie zusammen mit einem hölzernen Lehnsessel auf einer Auktion erstanden. Sie gehörte zum Nachlaß des Lehrers aus Großvaters Heimatdorf Klein-Partwitz; der Lehrer hatte Kopetzki geheißen und war nach Großvaters Meinung der beste Vogelkenner des Sorbenlandes gewesen. »Er konnte dir jeden Vogel nachmachen, er war dir schon selber ein Vogel.« Großvater blies und puffte bläuliche Tabakwölkchen in die Stube. Er rauchte nur Rippentabak; denn der war am billigsten, und er kaufte ihn in der Kreisstadt beim Zigarrenmacher i
n kleinen Bündeln. Den Tabak schnitten meine Schwester und ich mit Großvaters scharfem Jagdnicker, den wir sonst nicht anrühren durften.
Die KAUFMANNSTREICHHÖLZER waren für den tiefen Porzellankopf an Großvaters Pfeife zu kurz, und sie waren vor allem UNGESUND, wie Großvater behauptete, deshalb fertigten wir Schwefelhölzchen an, wenn Großmutter bei einer Nachbarin zum Schwatz war. Wir waren dann für längere Zeit sicher, denn Großmutter schwatzte gern und nichts als PAPPEREPAPP, wie Großvater sagte. Er schnitt mit seinem Jagdnicker zweifingerlange Hölzchen von einem Kiefernkloben, während auf der glühenden Herdplatte in einer alten Kasserolle Schwefelklumpen flüssig gemacht wurden. Schwefel war SEHR GESUND, wenn man Großvater glauben durfte, und wir glaubten es ihm, weil er selber glaubte, was er sagte.“

 

Strittmatter

Erwin Strittmatter (14 augustus 1912 – 31 januari 1994)

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 14 augustus 2008.

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

Sir Walter Scott, Julia Mann – da Silva-Bruhns, John Galsworthy, Marie Delle Grazie

De Schotse dichter en schrijver Sir Walter Scott werd geboren in Edinburgh op 14 augustus 1771.

Uit: Bride of Lammermoor

 

I am too stubborn in habits, and too little polished in manners, to envy or aspire to the honours assigned to my literary contemporaries. I could not think a whit more highly of myself were I found worthy to “come in place as a lion” for a winter in the great metropolis. I could not rise, turn round, and show all my honours, from the shaggy mane to the tufted tail, “roar you an’t were any nightingale,” and so lie down again like a well-behaved beast of show, and all at the cheap and easy rate of a

cup of coffee and a slice of bread and butter as thin as a wafer. And I could ill stomach the fulsome flattery with which the lady of the evening indulges her show-monsters on such occasions, as she crams her parrots with sugar-plums, in order to make them talk before company. I cannot be tempted to “come aloft” for these marks of distinction, and, like imprisoned Samson, I would rather remain–if such must be the alternative–all my life in the mill-house, grinding for my very bread, than be brought forth to make sport for the Philistine lords and ladies.

This proceeds from no dislike, real or affected, to the aristocracy of these realms. But they have their place, and I have mine; and, like the iron and earthen vessels in the old fable, we can scarce come

into collision without my being the sufferer in every sense. It may be otherwise with the sheets which I am now writing. These may be opened and laid aside at pleasure; by amusing themselves with the perusal, the great will excite no false hopes; by neglecting or condemning them, they will inflict no pain; and how seldom can they converse with those whose minds have toiled for their delight without doing either the one or the other.”

 

Scott

Sir Walter Scott (14 augustus 1771 – 21 september 1832)
Portret door Sir William Allan

 

De moeder van (o.a.) de Duitse schrijvers Heinrich en Thomas Mann, Julia Mann-da Silva-Bruhns werd geboren op  14 augustus 1851 in Paraty in Brazilië.

 

Uit: Tonio Kröger

 

„Der Mutter Tonios jedoch, seiner schönen, schwarzhaarigen Mutter, die Consuelo mit Vornamen hieß und über-haupt so anders war als die übrigen Damen der Stadt, weil der Vater sie sich einstmals von ganzen unter auf der Landkarte herausgeholt hatte […] waren die Zeugnisse grundeinerlei…“ – „Tonio liebte seine dunkle und feurige Mutter, die so wunderbar den Flügel und die Mando-line spielte […]”

 

JuliaMann
Julia Mann – da Silva-Bruhns (14 augustus 1851 – 11 maart 1923)
Julia Mann met haar kinderen Julia, Heinrich en Thomas rond 1880

 

De Britse schrijver John Galsworthy werd geboren op 14 augustus 1867 in Kingston Hill in Surrey.

 

Uit: The Forsyte Saga

 

It was that famous summer when extravagance was fashionable, when the very earth was extravagant, chestnut-trees spread with blossom, and flowers drenched in perfume, as they have never been before; when roses blew in every garden; and for the swarming stars the nights had hardly space; when every day and all day long the sun, in full armour, swung his brazen shield above the Park, and people did strange things, lunching and dining in the open air… And the lime-flowers that year were of rare prime, near honey-coloured. At the corners of London squares they gave out, as the sun went down, a perfume sweeter than the honey bees had taken—a perfume that stirred a yearning unnameable in the hearts of Forsytes and their peers, taking the cool after dinner in the precincts of those gardens to which they alone had keys.. And that yearning made them linger amidst the dim shapes of flower-beds in the failing daylight, made them turn, and turn, and turn again, as though lovers were waiting for them—waiting for the last light to die away under the shadow of the branches.“

 

Galsworthy

John Galsworthy (14 augustus 1867 – 31 januari 1933)

 

De Oostenrijkse dichteres en schrijfster Marie Eugenie Delle Grazie werd geboren op 14 augustus 1864 in Bela Crkva.

 

Meine Liebe

Gold’ner als die Sonne glüht,
Reiner als der Mondenschein,
Schöner als die Rose blüht,
Wohnt die Lieb’ im Herzen mein.

Wenn der Lenz von dannen zieht,
Nimmt er jede Blüth’ vom Baum;
Meine Liebe geht nicht mit,
Bleibt ein ew’ger Frühlingstraum.

Und wenn Rosen nicht mehr glüh’n,
Nicht mehr lacht der Mondenschein,
Blumen, die da nicht verblüh’n,
Zaubert sie in’s Herz hinein.

 

DelleGrazie

Marie Delle Grazie (14 augustus 1864 – 19 februari 1931)

 

 

 

De Italiaanse schrijfster Sibilla Aleramo (eig. Rina Faccio) werd geboren in Alessandria op 14 augustus 1876. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2007.

 

De Zwitserse schrijfster Alice Rivaz werd geboren op 14 augustus 1901 in Rovray, in het Franstalige deel van Zwiserland.

 

De Duitse schrijver Johannes Trojan werd geboren op 14 augustus 1837 in Danzig.

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Ernest Lawrence Thayer werd geboren op 14 augustus 1863 in Lawrence, Massachusetts.

 

 Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 14 augustus 2008.

Amélie Nothomb, Tom Perrotta, Nikolaus Lenau, Will Clarke

De Franstalige Belgische schrijfster Amélie Nothomb werd geboren in Kobe in Japan op 13 augustus 1967. Zie ook alle tags voor Amélie Nothomb op dit blog.

Uit: Le Fait du prince

 

“Si un invité meurt inopinément chez vous, ne prévenez surtout pas la police. Appelez un taxi et dites-lui de vous conduire à l’hôpital avec cet ami qui a un malaise. Le décès sera constaté en arrivant aux urgences et vous pourrez assurer, témoin à l’appui, que l’individu a trépassé en chemin. Moyennant quoi, on vous fichera la paix.

– Pour ma part, je n’aurais pas songé à appeler la police, mais un médecin.

– Cela revient au même. Ces gens-là sont de mèche. Si quelqu’un à qui vous ne tenez pas a une crise cardiaque à votre domicile, vous êtes le premier suspect.

– Suspect de quoi, si c’est une crise cardiaque?

– Aussi longtemps qu’on n’a pas prouvé que c’était une crise cardiaque, votre appartement est considéré comme une scène de crime. Vous ne pouvez plus toucher à rien. Les autorités envahissent votre domicile, c’est à peine si elles n’inscrivent pas l’emplacement des corps avec de la craie. Vous n’êtes plus chez vous. On vous pose mille questions, mille fois les mêmes.

– Où est le problème si l’on est innocent?

– Vous n’êtes pas innocent. Quelqu’un est mort chez vous.

– Il faut bien mourir quelque part.

– Chez vous, pas au cinéma, pas à la banque, pas dans son lit. Ce quidam a attendu d’être chez vous pour passer l’arme à gauche. Le hasard n’existe pas. S’il est mort à votre domicile, vous y êtes forcément pour quelque chose.

– Mais non. Cette personne peut avoir éprouvé une émotion violente à laquelle vous êtes étranger.

– Elle a eu le mauvais goût de l’éprouver dans votre appartement. Allez expliquer cela à la police. À supposer que les autorités finissent par vous croire, pendant ce temps le cadavre est chez vous, on n’y touche pas. S’il est mort sur votre canapé, vous ne pouvez plus vous y asseoir. S’il a trépassé à votre table, habituez-vous à partager les repas avec lui. Il va vous falloir cohabiter avec un macchabée. C’est pourquoi, je vous le répète: appelez un taxi. N’avez-vous pas remarqué, dans les journaux, la formule consacrée: l’individu est mort pendant qu’on le conduisait à l’hôpital. Avouez que c’est drôle, cette propension qu’ont les gens à mourir au cours d’un trajet, dans des véhicules anonymes. Oui, car vous aurez compris que ce ne doit pas être votre voiture. »

 

 

amelie-nothomb

Amélie Nothomb (Kobe, 13 augustus 1967)

 

De Amerikaanse schrijver Tom Perrotta werd geboren op 13 augustus 1961 in Garwood. Zie ook alle tags voor Tom Perrotta op dit blog.

 

Uit: The Wishbones

 

„Buzzy, the bass player, had a suspended license, so Dave swung by his house on the way to the Wednesday-night showcase. Buzzy did quality control for a company that manufactured prosthetic devices, and lived with his wife and two kids on a street of more or less identical split levels that must have seemed like an exciting place in the days before the British Invasion, back when Kennedy was President and Elvis was King. Buzzy was the only member of the wedding band who was married, a fact whose irony did not escape the notice of his fellow musicians. Artie, the sax player and manager, had just broken up with a girl who danced at Jiggles. Stan, the drummer and sometime accordionist, was sleepwalking through a painful divorce. Ian, the singer/keyboardist and all-around showman, was living at home with his parents, as was Dave, who handled rhythm guitar and background vocals.

Buzzy was waiting by the curb, a scrawny, ponytailed guy in a tuxedo and Yankees cap, with a beer in one hand and a guitar case in the other. He stowed his bass in the backseat, on top of Dave’s Les Paul, and climbed in.

“Daverino,” he said, tilting the beer can in salute.

“Buzzmaster.”

Dave shifted into gear and headed for Central Avenue. The silence in the car was mellow, uncomplicated. Buzzy took a swig from the can and smacked his lips.

“Yup. Another Wednesday-night showcase.”

“You ready? The people are counting on you.”

Buzzy thought it over for a couple of seconds, then nodded.

“Coach,” he said, “I’mgonna play my heart out.”

Dave snorted his appreciation. The guys in the band liked to joke about the showcase, but they were careful not to complain—bookings had doubled since Artie found them the slot. And besides, goofy as it was, the showcase turned out to be a real time-saver: instead of scheduling separate auditions for every interested couple, the Wishbones could just tell prospective customers to come to the Ramada every third Wednesday of the month.

“You going out afterward?” Buzzy crushed the can in his hand and dropped it on the floor. “I’m in the mood for a few beers.”

“I can’t. I’m supposed to go over to Julie’s.”

“Hey.” Buzzy didn’t bother to conceal his surprise. “You guys really getting back together?”

 

tom perrotta

Tom Perrotta (Garwood, 13 augustus 1961)

 

De Oostenrijkse dichter Nikolaus Lenau werd geboren op 13 augustus 1802 in Csatád (in het Hongaarse deel van Oostenrijk-Hongarije). Zie ook alle tags voor Nikolaus Lenau op dit blog.

 

Der Baum der Erinnerung

     

Ja, du bist es, blütenreicher

Baum, das ist dein süßer Hauch!

Ich auch bins, nur etwas bleicher,

Etwas trauriger wohl auch.

Hinter deinen Blütenzweigen

Tönte Nachtigallenschlag,

Und die Holde war mein eigen,

Die an meinem Herzen lag.

 

Und wir meinten selig beide,

Und ich meint es bis zur Stund,

Daß so herrlich du vor Freude

Blühtest über unsern Bund.

 

Treulos hat sie mich verlassen;

Doch du blühst wie dazumal,

Kannst dich freilich nicht befassen

Mit der fremden Liebesqual.

 

»Allzulieblich scheint die Sonne,

Weht der linde Maienwind,

Und das Blühen und die Wonne

Allzubald vorüber sind!«

 

Mahnend säuseln mir die Lehre

Deine frohen Blüten zu;

Doch ungläubig fließt die Zähre,

Und mein Herz verlor die Ruh.

 

 

Dein Bild

       

Die Sonne sinkt, die Berge glühn,

Und aus des Abends Rosen

Seh ich so schön dein Bild mir blühn,

So fern dem Hoffnungslosen.

Strahlt Hesperus dann hell und mild

Am blauen Himmelsbogen,

So hat mit ihm dein süßes Bild

Die Sternenflur bezogen.

 

Im mondbeglänzten Laube spielt

Der Abendwinde Säuseln;

Wie freudig um dein zitternd Bild

Des Baches Wellen kräuseln! –

 

Es braust der Wald, am Himmel ziehn

Des Sturmes Donnerflüge,

Da mal ich in die Wetter hin,

O Mädchen, deine Züge.

 

Ich seh die Blitze trunkenhaft

Um deine Züge schwanken,

Wie meiner tiefen Leidenschaft

Aufflammende Gedanken.

 

Vom Felsen stürzt die Gemse dort,

Enteilet mit den Winden;

So sprang von mir die Freude fort

Und ist nicht mehr zu finden.

 

Da bin ich, weiß nicht selber wie,

An einen Abgrund kommen,

Der noch das Kind der Sonne nie

In seinen Schoß genommen.

 

Ich aber seh aus seiner Nacht

Dein Bild so hold mir blinken,

Wie mir dein Antlitz nie gelacht; –

Wills mich hinunterwinken? –

 

nikolaus_lenau

Nikolaus Lenau (13 augustus 1802 – 22 augustus 1850)
Portret door Johann Umlauf

 

De Amerikaanseschrijver Will Clarke werd geboren op 13 augustus 1970 in Shreveport, Louisiana.

 

Uit: Lord Vishnu’s Love Handles

 

This knowing things was what got me into the Internet back before anyone knew it would go colossal. This knowing things has put a very nice roof over our heads. But it is also part of my problem. A therapist once told me I might be crazy. Well, he didn’t say that exactly, but I knew what he meant. That’s when I stopped talking about what I “know.” And I stopped seeing that asshole. Now, I keep what goes on inside my head in my head. I just go to work building Web sites and I play golf at the club. I keep my mouth shut. I make money, which makes Shelby happy. And this, in turn, makes me happy.

Or at least, close to happy.

Okay, truth be told, I’m not all that happy. It’s the dreams and all this knowing-things-that-I-shouldn’t. It stalks me and beats me in the head. Like every time I think Shelby cheats on me. And I think she does this quite often. She fucks the pool guy. She screws her tennis pro. And she nails my best friend and business partner, Reed Bindler, every Wednesday night when she says she’s at Bunco. I dream about all of this; and I am afraid that this is true. I know that Shelby loves me. But I keep having these dreams and they are burning me alive.

Now, hold on to your seat because this is where things get really wacko. I think I know why Shelby cheats. I saw it one night after I rolled off her sweaty body and into a dream where her genes, her actual DNA, spoke to me. I know this sounds absolutely crazy, but they told me of their plan. They told me that they were promiscuous genes, programmed by nature to fuck around. Nothing against me, they said. Shelby just has slutty DNA. And from a survival-of-the-fittest perspective, this is a very good thing. Something about a wide range of spawnings adding variety to her own genes and thus ensuring their replication.

This is how her genes told me it works: Shelby marries me, a cerebral provider. They actually called me that. A “cerebral provider”? I mean, is that a compliment or is that a put-down? Anyhow, Shelby gets all her food and shelter needs met by me in spades. And our coupling will produce chil
dren who share my genes and her genes. This is good for me because my genes tend to be the faithful sort. Matched up with Shelby’s slut genes, my seed will spread all over the place.“

 

willclarke

Will Clarke (Shreveport, 13 augustus 1970)

 

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers  ook mijn blog van 13 augustus 2007 en ook mijn blog van 13 augustus 2008.

Zie voor nog meer schrijvers van de 13e augustus ook mijn andere blog van vandaag.