Moritz Rinke, T. E. Lawrence, Charles Bukowski, Reiner Kunze, Susanne Fischer, Max Schuchart, Jules Laforgue, Pierre Henri Ritter jr., Alice Nahon

De Duitse (toneel)schrijver Moritz Rinke werd geboren op 16 augustus 1967 in Worpswede bij Bremen. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2007.

 

Uit: Die Nibelungen

 

2. Szene

Burgund, Worms.

 

Auf dem Platz vor der Burg. Auf der einen Seite: König

Gunther, thronend, daneben seine Brüder Gernot

und Giselher. Dahinter Ortwin von Metz, Sindold und

Hunold, alle in den Diensten des Königs. Auf der anderen

Seite: Kriemhild, daneben Ute, ihre Mutter. In der

Mitte des Platzes: Hagen von Tronje. Ritter in aufwendiger

Aufmachung passieren den Thron von Gunther. Er

weist der Hälfte der Bewerber den Weg zu Kriemhild.

KRIEMHILD: Nie im Leben! Der sieht ja aus wie ein Stoffzelt!

Mutter, ich will keinen viereckigen Mann!

UTE: Nun schau doch erst mal hin! In Franken trägt man derzeit

solche Kleider!

KRIEMHILD: Mutter, ich habe nicht gut geschlafen, ich bin müde!

UTE spricht den Bewerber an: Guten Tag. Dies ist meine wunderbare

Tochter. Wie viele Männer haben Sie denn im Gefolge?

KRIEMHILD: Mutter, mir träumte schlecht. Ich ziehe einen Falken

auf, einen prächtigen Falken mit großen Flügeln. Ich stelle

ihn in einem Käfi g aus Gold in die Sonne. Ich öffne die

Tür, setze mich davor und singe ein Lied. Sie wissen doch,

welches Lied? Singt ein Lied.

UTE: Ein schöner Traum, mein Kind.

KRIEMHILD: Jetzt stürzen sich zwei Adler vom Himmel! Sie werfen

sich auf den Käfi g! Sie reißen durch die geöffnete Tür den

Falken! Sie brechen seine Flügel! Hagen, den will ich nicht,

den will ich nicht!

Hagen führt den fränkischen Bewerber ab.

UTE: Da geht er hin. In bestem Samt! Hast du das Schuhwerk

gesehen?

KRIEMHILD: Mutter, die haben meinen Falken zerhackt!

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2. Szene

UTE: Mein Kind, den Falken, den du aufziehst, das ist ein großer,

schöner Mann.

KRIEMHILD: Ich will aber keinen Mann! Den Käfi g mit einem Lied

zu öffnen und dann das Herz so bluten sehen? Tränen laufen

über ihr Gesicht.

UTE: Kriemhild, liebes Kind. Du darfst das Herz nicht ein Leben

lang verschlossen halten, nur weil du Angst hast, es könnte

getroffen werden. Glaubst du denn, ohne Dankrat säßen wir

hier? Dieser Kuss, mein Kind! Küsst sie. Ihm ging der seine

voraus.

KRIEMHILD: Vater ist tot, und Sie sind unglücklich! Singt.

UTE: Widersprich nicht immer! Und sing nicht, wenn ich mit dir

rede! Ich war glücklich, ja! Und die Erinnerung macht mich

noch heute glücklich. Sieh, diesen treffl ichen Ritter! Spricht

einen neuen Bewerber an. Guten Tag. Dies ist meine wunderbare

Tochter, wie viele Männer haben Sie denn im Gefolge?

DER BEWERBER: Hohe Damen, fünfhundert Recken tapferen

Schlages, gehüllt in bayerischen Samt und Juwelen als Gabe.

Dort vor dem Tor. Kniet.

UTE: Alle in bayerischem Samt?

KRIEMHILD: Danke, das genügt. Was soll ich mit fünfhundert

Recken in bayerischem Samt? Tschüss.

HAGEN weist den bayerischen Bewerber ab: Besser so, keine Frau für

Euch, gute Reise.

UTE: Du schaust zu schnell! Es gibt Männer, da kommt der Charakter

nicht sofort zum Vorschein. Klugheit, Güte, sie liegen

in der Tiefe und kommen, wenn du sie brauchst. Hagen, führ

ihn zurück! Er hat einen interessanten Blick!

KRIEMHILD: Mutter, mir geht es gut. Ich brauche nicht die Tiefe

dieser Männer, danke. Hagen, sag ihm, er ist ein interessanter

Mann mit wirklich gutem Samt. Ich kann mich nur nicht mit

ihm verbinden.

GERNOT ruft über den Platz: Hagen! Sollen wir hier noch weitermachen?

Die Römer sagen: Quousque tandem? Wie lange

noch? Wie lange noch?

 

Rinke

Moritz Rinke (Worpswede, 16 augustus 1967)

 

De Britse prozaschrijver, archeoloog en militair Thomas Edward Lawrence werd geboren op 16 augustus 1888. Hij staat beter bekend als Lawrence of Arabia. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2006.

 

Uit: Revolt in the Desert

    

“Back with our camels, we dumped the loads, and sent the animals to safe pasture near some undercut rocks from which the Arabs scraped salt. The freedmen carried down the Stokes gun with its shells; the Lewis guns; and the gelatine with its insulated wire, magneto and tools to the chosen place. The sergeants set up their toys on a terrace, while we went down to the bridge to dig a bed between the ends of two steel sleepers, wherein to hide my fifty pounds of gelatine. We had stripped off the paper wrapping of the individual explosive plugs and kneaded them together by help of the sun heat into a shaking jelly in a sandbag.

The burying of it was not easy. The embankment was steep, and in the sheltered pocket between it and the hill-side was a windlaid bank of sand. No one crossed this but myself, stepping carefully; yet I left unavoidable great prints over its smoothness. The ballast dug out from the track I had to gather in my cloak for carriage in repeated journeys to the culvert, whence it could be tipped naturally over the shingle bed of the water-course.”

lawrence

T. E. Lawrence (16 augustus 1888 – 19 mei 1935)

 

De Amerikaanse dichter en fictieschrijver Charles Bukowski werd geboren op 16 augustus 1920 in Andernach, Duitsland. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2006.

 

Big Night On The Town

 drunk on the dark streets of some city,
it’s night, you’re lost, where’s your
room?
you enter a bar to find yourself,
order scotch and water.
damned bar’s sloppy wet, it soaks
part of one of your shirt
sleeves.
It’s a clip joint-the scotch is weak.
you order a bottle of beer.
Madame Death walks up to you
wearing a dress.
she sits down, you buy her a
beer, she stinks of swamps, presses
a leg against you.
the bar tender sneers.
you’ve got him worried, he doesn’t
know if you’re a cop, a killer, a
madman or an
Idiot.
you ask for a vodka.
you pour the vodka into the top of
the beer bottle.
It’s one a.m. In a dead cow world.
you ask her how much for head,
drink everything down, it tastes
like machine oil.

you leave Madame Death there,
you leave the sneering bartender
there.

you have remembered where
your room is.
the room with the full bottle of
wine on the dresser.
the room with the dance of the
roaches.
Perfection in the Star Turd
where love died
laughing.

 

Consummation Of Grief

I even hear the mountains
the way they laugh
up and down their blue sides
and down in the water
the fish cry
and the water
is their tears.
I listen to the water
on nights I drink away
and the sadness becomes so great
I hear it in my clock
it becomes knobs upon my dresser
it becomes paper on the floor
it becomes a shoehorn
a laundry ticket
it becomes
cigarette smoke
climbing a chapel of dark vines. . .
it matters little
very little love is not so bad
or very little life
what counts
is waiting on walls
I was born for this
I was born to hustle roses down the avenues of the dead.

 

charles_bukowski

Charles Bukowski (16 augustus 1920 – 9 maart 1994)

 

De Duitse dichter en schrijver Reiner Kunze werd geboren op 16 augustus 1933 in Oelsnitz, Erzgebirge. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2006.

 

 

Der Vogel Schmerz

Nun bin ich dreißig jahre alt
und kenne Deutschland nicht:
Die grenzaxt fällt in Deutschland wald
O land, das auseinanderbricht
im menschen

Und alle brücken treiben pfeilerlos

Gedicht, steig auf, flieg himmelwärts!
Steig auf, gedicht, und sei
der vogel Schmerz

 

 

 

Die Brücken von Budapest
(für Elisabeth)

 

Die brücken erinnern ans lieben

Weil sie
überbrücken
wie die arme der liebenden die nacht
der phallus den tod

 

Weil sie
von neuem überbrücken und
dennoch
dennoch
de
nnoch

 

Die brücken erinnern ans lieben: spannung
wie in den muskeln liebender

 

Die Margareteninsel,
entbunden des keuschheitsgelübdes, spreizt
die schenkel ihrer brücke, der himmel
ein männerauge

 

Zwischen ferse und schulter
ein einziger bogen, erinnert ans lieben
die brücke der brücken

 

mit deinem namen

 

Kunze

Reiner Kunze (Oelsnitz, 16 augustus 1933)

 

De Duitse schrijfster Susanne Fischer werd geboren op 16 augustus 1960 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2007.

 

Uit: Interview mit meinem Stuhl

 

Interviewerin: Bier? Wein? Schnaps?
Herr Jules: I wo. Kaffee, Wasser, Tee. Jedenfalls solange ich dabei bin.
Interviewerin: Na, das ist doch nicht schlimm.
Herr Jules: Nicht schlimm? Jetzt will ich Ihnen mal was sagen: Die Frau hat schon zwei Computertastaturen mit Kaffee ruiniert. Seit sie einen Laptop hat, ist sie vorsichtiger geworden. Aber nicht viel. Was glauben Sie wohl, warum sie mich ausgesucht hat?
Interviewerin: Weil Sie so blau sind? Und aus schönem harten Holz?
Herr Jules: Weil ich Löcher habe. Sonst müsste sie in einer Kaffeepfütze sitzen.
Interviewerin: Naja, das führt ja alles etwas weg vom Thema. Wie ist denn das nun mit dem Schreiben bei Susanne Fischer? Tut sie das gern? Ungern? Sie sind ja wohl immer dabei?
Herr Jules: Ich habe keine Ahnung. Schauen Sie sich doch mal um, wie es hier aussieht. Alles voller Papierstapel, Zeitungen, Briefe und so. Wir haben das kleinste und kälteste Zimmer im Haus. Den ganzen Tag sitzt sie woanders im Büro. Da hat sie ihren Stuhl übrigens auch schon ruiniert, die Stellschrauben sind herausgefallen; allmählich bekomme ich Angst. Abends schlendert sie dann manchmal bei mir vorbei, so um halb neun, wenn das Kind im Bett ist und andere Möbel Feierabend machen dürfen. Dann ächzt sie herum, als würde sie gequält, und lässt sich auf mich plumpsen, rücksichtslos. Und dann –
Interviewerin: – schreibt sie?
Herr Jules: Dann legt sie virtuelle Patiencen auf ihrem Computer. Das muss man sich mal vorstellen. Das ist ja wohl das Dämlichste, womit man sich überhaupt beschäftigen kann. Ich habe mich schon gefragt, ob ihr Fernseher kaputt ist, aber die ist einfach so.

Interviewerin: Könnte man das nicht als eine Art, nun, mechanische Entleerung des Kopfes vom Alltag, ein Fegen der poetischen Bühne betrachten, ein Umschalten, ehe es richtig losgeht mit der Kreativität?
Herr Jules: Na, Sie machen mir Spaß. Die Frau hat einfach Angst vorm Schreiben. Jeden Tag wieder. Soll sie doch Fernsehen gucken. Und all die Bücher, die hier ungelesen rumliegen, dabei liest sie angeblich gern. Das könnte sie doch auch abends tun. Statt dessen hängt sie vor ihrem Computer herum und ächzt und ruckelt mit dem Stuhl auf diese besonders unangenehme Weise.”

 

fischer

Susanne Fischer  (Hamburg, 16 augustus 1960)

 

De Nederlandse dichter, journalist en vertaler Max Schuchart werd geboren in Rotterdam op 16 augustus 1920. Hij was redacteur van het tijdschrift Proloog en het Handelsblad.

Max Schuchart was vooral bekend dankzij zijn vertaling In de ban van de Ring van The Lord of the Rings van J.R.R. Tolkien. Deze vertaling, die in 1957 voor het eerst verscheen, was de allereerste vertaling ter wereld van dit boek. Voor deze vertaling kreeg hij de Martinus Nijhoffprijs en de M.B.E., een Britse ridderorede. Hij vertaalde ook werk van Richard Adams, Daniel Defoe, D.H. Lawrence, Salman Rushdie, J.D. Salinger, Dylan Thomas en Oscar Wilde.

 

 

Het Chinese theekopje – (een studie)

 

Het porselein, het dunne,
is aan de binnenkant
wit, gelijk aangedunde
melk zonder een roomrand.
Beschilderd met figuurtjes –
een klein teer vrouwspostuurtje
met twee mannen als buurtjes –
is ’t aan de buitenkant.

Ovaal is ’t vrouwenkopje
en ’t opgestoken haar,
zwart als knoopjesdropje
houdt een spang bij elkaar.
’t Pruimenmondje coquetjes,
als gevouwen servetjes
driehoekig, vroom en netjes
’t amandelogenpaar.

Kaal zijn de mannenhoofdjes,
rosig op ’t schedelvlak,
en boven de spleetoogjes
wenkbrauwen dik, gitzwart.
Langs het mondje, chagrijnig,
bungelt verveeld, diklijnig,
mealncholiek, venijnig,
een snor als pruimtabak.

Drie gouden cirkellijntjes
stralen de hoofdjes om.
Grillige tierlantijntjes
op ’t donkerglanzend fond:
Chinese bloemmotieven,
de Lotus der gelieven,
figuren naar believen
en goudvlakjes van zon.

 

Schuchart

Max Schuchart (16 augustus 1920 – 25 februari 2005)

 

De Franse dichter Jules Laforgue werd geboren in Montevideo op 16 augustus 1860. In 1875 remigreerde zijn familie vanuit Uruguay naar het Franse Tarbes. Eind 1876 vertrok Jules Laforgue naar Parijs om er filosofie te studeren. Nauwelijks een jaar later overleed zijn moeder als gevolg van een moeilijke bevalling. In 1879 verschenen de eerste gedichten van Laforgue in het literaire tijdschrift “L’Enfer”. In Parijs sluit hij zich daarop aan bij de literaire kring van de Hydropathes, waar hij kennis maakte met de symbolisten. In 1880 verschenen al zijn eerste gedichten in “La Vie Moderne” van Paul Bourget.

 

Fragment

J’ai passé l’âge timide
Dans un stagnant pays
Où pèse un ciel torride
Sur rien que des champs de maïs

 

Tuiles, choux, commères du voisinage,
C’est là que j’ai passé mon bel âge
Et lan lan la – C’est là !
Les beaux ramiers de l’incurie
Chaque soir vers toi j’irai aussi fidèle
Que chaque soir le soleil vers l’occident

 

Puis-je me plaindre de n’être pas heureux
Quand il est des femmes à jamais laides

 

 

Encore cet astre

Espèce de soleil! tu songes : – Voyez-les,
Ces pantins morphinés, buveurs de lait d’ânesse
Et de café; sans trêve, en vain, je leur caresse
L’échine de mes feux, ils vont étiolés! –

 

– Eh! c’est toi, qui n’as plus que des rayons gelés!
Nous, nous, mais nous crevons de santé, de jeunesse!
C’est vrai, la Terre n’est qu’une vaste kermesse,
Nos hourrahs de gaîté courbent au loin les blés.

 

Toi seul claques des dents, car tes taches accrues,
Te mangent, ô Soleil, ainsi que des verrues
Un vaste citron d’or, et bientôt, blond moqueur,

 

Après tant de couchants dans la pourpre et la gloire,
Tu seras en risée aux étoiles sans cœur,
Astre jaune et grêlé, flamboyante écumoire!

 

Laforgue

Jules Laforgue (16 augustus 1860 – 20 augustus 1887)

 

De Nederlandse journalist, letterkundige, criticus en publicist Pierre Henri Ritter jr. werd geboren in Utrecht op 16 augustus 1882. Tussen 1903 en 1910 verscheen proza van hem in de stijl van Van Deyssel in De XXe Eeuw; dit vroege werk is gebundeld in zijn, onder het pseudoniem Rudolf Atele verschenen, Kleine Prozastukken (1911). Later publiceerde hij dit werk onder eigen naam, maar ter onderscheiding van zijn vader plaatste hij er ‘jr.’ achter. Zo ontstond de naam waaronder hij jarenlang grote bekendheid genoot: dr. P.H. Ritter Jr. Na zijn promotie in 1909 was Ritter werkzaam bij de overheid. Ware pioniersarbeid verrichtte Ritter sinds 1925 met zijn wekelijkse boekenrubriek voor de AVRO en in die zin is hij van grote betekenis geweest voor de popularisering van de literatuur.

 

Uit: Anneke Wijdom (Anke Servaes)

 

“Anke Servaes behoort tot de letterkundigen, die zich tot een speciaal gebied hebben beperkt, maar die ons op dat gebied uitmuntend werk hebben geschonken. Zij was de beschrijfs
ter en doorgrondster van het lot van invalide en verdrukte kinderen, haar sfeer is die van het Kinderziekenhuis. Niemand, die zich met deze aangrijpende zijde van het leven bemoeit, kan haar boeken ongelezen laten.

De gang van haar leven en de aard van haar karakter vormen een overeenkomst met de belangstelling, die dat leven heeft gestuwd. Haar kunst kwam rechtstreeks voort uit haar zelfverloochenende, aan anderen toegewijde en opgewekte natuur. Daarom is een schets van haar levensloop niet een bijkomstige oriëntering, maar is zij verbonden aan het begrip van haar werk. Wij bezitten het voorrecht te beschikken over een eerbiedige en gevoelige levensbeschrijving van Anke Servaes, van de hand van haar echtgenoot, de Heer R. Valkhoff. Haar figuur rijst uit dit te harer Nagedachtenis gesteld geschrift duidelijk omhoog.

Wij komen er uit te weten, dat zij geboren werd te Tilburg. Haar vader was ingenieur der Spoorwegen, een man vol energie, een scherp verstand, een organiserend talent en een figuur vol van doorzettingsvermogen. Haar moeder een Dordtse, gaf haar de romantische inslag, de gave der fantasie, haar belangstelling voor de schilderkunst en het talent van voordragen van poëzie. En bovenal haar gemoedelijkheid en drang naar gezelligheid.”

 

ritter

Pierre Henri Ritter jr. (16 augustus 1882 – 13 april 1962)

 

De Vlaamse dichteres Alice Nahon werd te Antwerpen geboren op 16 augustus 1896. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2006.

 

VONDELINGSKENS

‘k Vond z’in Vlaanderen, waar geen hand
Zegent d’idealen…;
Waar men, als een vreemde, bant
D’eigen zoete tale.

‘k Vond ze, waar geen zachte stem
Door m’n zuchten streelde…;
‘k Vond ze ver, heel ver van hem,
Ver van alle weelde.

In ’t vertellen van wat wind…,
’t Rits’len van de hagen…,
In de kijkers van een kind…,
’t Scheem’ren van de dagen…

‘k Vond z’in ’t eigen stil gedacht…,
In wat bloemen-zegen…;
‘k Vond ze, spelend langs de gracht
Van verlaten wegen…

Zoudt ge weelde vragen toch
Van die schaam’le dingskens…?
’t Zijn geen rijke kind’ren…, och,
’t Zijn maar vondelingskens…

 

nahon_1924

Alice Nahon (16 augustus 1896 –  21 mei 1933)

Mary Jo Salter, Guillaume van der Graft, Marga Kool, Heinrich Eichen, Benedict Kiely, Thomas de Quincey, Matthias Claudius, R.J. Peskens, Daan Zonderland, Jan Campert, Edna Ferber

De Amerikaanse dichteres Mary Jo Salter werd geboren op 15 augustus 1954 in Grand Rapids, Michigan en groeide op in Detroit, Baltimore en Maryland. Zij studeerde zowel aan Harvard als aan Cambridge University. Tijdens haar verblijf aan Harvard studeerde zij samen met de dichteres Elizabeth Bisshop. Salter werkt als redacteur voor de Atlantic Monthly en de The New Republic. Ook doceerde zij sinds 1984 aan het Mount Holyoke College. Tegenwoordig doceert zij aan de John Hopkins University en zij is sinds 1995 vice presidente van de Poetry Society of America. Zij is getrouwd met de schrijver Brad Leithauser.

 

Werk o.a: Sunday Skaters, 1994, A Kiss in Space, 1999, Open Shutters, 2003

 

 

A Rainbow Over the Seine

 

Noiseless at first, a spray
of mist in the face, a nose-
gay of moisture never
destined to be a downpour.

 

Until the sodden cloud
banks suddenly empty
into the Seine with a loud
clap, then a falling ovation

 

for the undrenchable
sun–which goes on shining
our shoes while they’re filling
like open boats and the sails

 

of our newspaper hats
are flagging, and seeing
that nobody thought to bring
an umbrella, puts

 

up a rainbow instead.
A rainbow over the Seine,
perfectly wrought as a draw-
bridge dreamed by a child

 

in crayon, and by the law
of dreams the connection
once made can only be lost;
not being children

 

we stand above the grate
of the Metro we’re not
taking, thunder underfoot, and
soak up what we know:

 

the triumph of this arc-
en-ciel, the dazzle
of this monumental
prism cut by drizzle, is

 

that it vanishes.

 

salter

Mary Jo Salter (Grand Rapids, 15 augustus 1954)

 

De Nederlandse dichter Guillaume van der Graft (eig. Willem Barnard) werd op 15 augustus 1920 geboren in Rotterdam. Zie ook mijn blog van 15 augustus 2007.

Er is nog veel te doen,
nalezen wat ik toen
had moeten weten, orde

scheppen in wat geworden is,
tijd hebben, heten

zoals ik heb genoemd.

 

***

 

Ik ben de stilte op het spoor
waar alles mee is begonnen.

Afstanden werden uitgezet,
einders gespannen om naar te

reikhalzen, kringen getrokken
en met een midden bekroond. Hoe

centripetaal is de taal!
Ik geef mij aan een woord gewonnen,

ik ben de stilte op het spoor.

 

 

Barnard

Guillaume van der Graft (Rotterdam, 15 augustus 1920)

 

 

De Nederlandse schrijfster en dichteres Marga Kool werd geboren in Beekbergen op 15 augustus 1949. Zij is vooral bekend vanwege haar werk in het Drents maar publiceert ook in het Nederlands. Kool groeide op in een boerengezin. Ze woonde op verschillende plaatsen in het oosten van het land en vanaf haar elfde jaar in het Drentse Zuidwolde. Ze werkte in het onderwijs, onder andere dertien jaar als lerares Nederlands. Daarnaast was ze bestuurder: voor D66 zat ze tien jaar in de gemeenteraad van Zuidwolde en daarna in de Provinciale Staten van Drenthe. Tussen 1991 en 1999 was ze in Drenthe gedeputeerde van Milieu en Cultuur. Sinds 2000 is ze dijkgraaf van het waterschap Reest en Wieden.
Marga Kool zette zich naast haar werk vooral actief in voor de Nedersaksische streektaal.Zij won op negentienjarige leeftijd met haar televisiespel&nbsp
;Niemandsland een schrijfwedstrijd van de AVRO. De eenakter werd uitgezonden met Cox Habbema in de hoofdrol. Daarna publiceerde ze met tussenpozen verhalen, gedichten, toneelstukken en liedteksten, zowel in het Drents als in het Nederlands

 

Uit: Een kleine wereld

 

’s Maandags in alle vroegte kwam Lange Jan voorbijfietsen, met achter de fiets het rode fietskarretje met de wasmachine. Jan had een lange, uitgerekte Gazelle. Het fietskarretje had een lange boom met een krulvormig uiteinde, waarmee het vastgebonden was aan een pin onder het zadel.
Lange Jan fietste raar. Langzaam en amechtig. Iedere keer dat een been naar beneden trapte ging zijn bovenlijf naar voren; de kin priemde ver over het stuur.
Op het karretje stond de wasmachine, stevig vastgebonden met de zwarte binnenbanden van een fiets. De ventielen glinsterden in de zon. De wasmachine was een ronde, glimmend witte kuip, een echte snelwasser, die door de boerenvrouwen werd geminacht en door de vrouw van de hoofdonderwijzer de hemel in werd geprezen. ‘Ja, wat wil je. Zij krijgen de kleren toch niet smerig,’ spotte buurvrouw Albers. ‘Nee, en ook niet schoon,’ schamperde buurvrouw Geesje terug.
Dan lachten ze wat. Niet hardop. Ze trokken de mondhoeken naar beneden, er kwamen lachrimpeltjes rond hun ogen, ze trokken de schouders omhoog en gniffelden met de klank van leedvermaak. Ons gehucht was te klein voor notabelen. Dokter, dominee en notaris woonden ver weg in het hoofddorp. Het was een buurt van boeren, middenstanders en arbeiders. Meester was bij ons de hoogste in rang: de burgemeester van het gehucht. En zijn vrouw was dus een eigenwijs portret, vonden de mensen. Dat ze iedere maandag de elektrische wasmachine van Lange Jan huurde, maakte het er niet beter op.”

 

Kool

Marga Kool (Beekbergen, 15 augustus 1949)

 

De Duitse dichter en schrijver Heinrich Eichen werd geboren op 15 augustus 1905 in Bonn. Hij groeide op in Elbig in het toenmalige Polen. Aanvankelijk werkte hij voor de gemeente, later werd hij boekhandelaar. Al jong publiceerde hij gedichten. Nadat de Duitse bevolking uit Elbig verdreven was leefde Eichen vanaf 1945 tot aan zijn dood in Berlijn, waar hij opnieuw als boekhandelaar, maar ook als journalist werkte. Hij stond dicht bij de jeugdbeweging en steunde die ook in zijn geschriften. Als homosexueel werd Eichen in het Derde Rijk geconfronteerd met politieverhoren en andere intimidaties. Na WO II schreef hij onder diverse pseudoniemen ook voor tijdschriften voor homo’s. Zijn laatste dichtbundel heette Gesang der Plastik, een sonnettencyclus bij het werk van de beeldhouwer Georg Kolbe.

 

 

Knaben am See

Hell sang zum Himmel ihrer Jugend Lust.
Sie stürmten auf dem Grün der Erde
unbändig und voll Kraft wie junge Pferde;
und ihre Anmut war nur unbewußt.

Die Flut des Sees umspülte ihre Brust.
Sie teilten ihn mit jauchzender Gebärde,
sie glitten, trunken schwebend, ohn’ Beschwerde,
und ihre Anmut war nur unbewußt.

Sie wuchsen leuchtend an des Wassers Rand.
Der Atem ihrer Leiber ging im Takt.
Der Rhytmus ihres Stehens schon war Tanz.

Der Sonne Licht hing jubelnd überm Land,
da schlanke Knaben, blühend braun und nackt,
verharrten singend in des Tages Glanz.

H_eichen

Heinrich Eichen (15 augustus 1905 – 30 mei 1986)

 

 

De Ierse schrijver en journalist Benedict Kiely werd geboren in Omagh op 15 augustus 1919. Al jong wilde Kiely schrijver worden. Tot zijn voorbeelden rekende hij schrijvers als George Bernard Shaw, H.G. Wells en Jonathan Swift. Na zijn schooltijd studeerde hij in Dublin Engels en geschiedenis. In 1941 startte hij zijn loopbaan als journalist en radiopresentator. In 1945 verscheen zijn eerste roman, Countries of Contention, en meer dan een dozijn andere werken zouden volgen.

 

Uit: The White Wild Bronco

 

“At the age of five, when asked what he wanted to be when he grew up, Isaac said he wanted to be a German. He was then blond and chubby and not at all pugnacious. Because he stuttered, he pronounced the word, German, with three, sometimes with six, initial consonants. He had heard it by his father’s bedside where, propped most of the day on high pillows, the old fusilier remembered Givenchy and Messines Ridge in the hearing of his friends: Doherty the undertaker Mickey Fish, who sold fish on Fridays from a flat dray and from door to door, and who stopped young women – even under the courthouse clock – to ask them the time of evening Pat Moses Gavigan who fished pike and cut the world’s best blackthorns; and the Cowboy Carson, the only man in our town who lived completely in the imagination. Occasionally the old fusilier read aloud out of one or other of the learned anthropological tomes dealing with the adventures of Tarzan the ape man, but mostly the talk was about Germans. Isaac, quiet on his creepie stool, liked the sound of the word. Bella, the loving wife of the old fusilier, had received her husband home from the war, we were told, in a glass case, the loser by a stomach shot away when – all his superior officers dead – he, the corporal, gallantly led an action to success, carried the kopje or whatever it was they carried in Flanders, and stopped just short of advancing, like the gallant Dublins, into the fire of his own artillery. Back home, stomachless in his glass case, he cheated the War Office on the delicate question of expectation of life, collected a fine pension and lived at ease until the world was good and ready for another war. No crippled veteran, left to beg at the town’s end, was the old fusilier. Secure in his bed, in his lattice-windowed room in his white cottage that was snug in the middle of a terrace of seven white cottages, he talked, read about Tarzan, told how fields were won and, on big British Legion days, condescended to receive homage from visiting celebrities, including, once, Lady Haig hersel”

 

kielybenedict

Benedict Kiely (15 augustus 1919 – 9 februari 2007)

 

De Engelse schrijver Thomas De Quincey werd geboren op 15 augustus 1785 in Manchester. Toen hij zeventien was vluchtte De Quincey, die gold als een briljante leerling die van jongs af dol was op boeken, weg van de Manchester Grammar School om enkele maanden lang berooid en hongerig door de straten van Londen te zwerven. Na zich weer verzoend te hebben met zijn familie begon hij aan een studie in Oxford dat hij echter na vier zonder diploma verliet. Hij trok naar het Engelse Lake District om in de buurt te zijn van zijn literaire helden William Wordsworth en Samuel Taylor Coleridge. Na aanvankelijk ook met hen vriendschappelijke contacten te hebben onderhouden raakte hij langzamerhand vervreemd van beide mannen, mede doordat hij vanaf 1813 steeds verslaafder werd aan opium. Gedwongen door geldnood en schulden op op aandringen van zijn goede vriend John Wilson begon hij te schrijven voor Blackwood’s Edinburgh Magazine.  Na het succes van zijn Confessions of an English Opium-Eater schreef hij meer dan 200 artikelen over onderwerpen, variërend van filosofie, geschiedenis, literatuur tot contemporaine politiek.

 

Uit: Confessions of an English Opium-Eater

“It is so long since I first took opium, that if it had been a trifling incident in my life, I might have forgotten its date: but cardinal events are not to be forgotten; and from circumstances connected with it, I remember that it must be referred to the autumn of 1804. During that season I was in London, having come thither for the first time since my entrance at college. And my introduction to opium arose in the following way. From an early age I had been accustomed to wash my head in cold water at least once a day: being suddenly seized with toothache, I attributed it to some relaxation caused by an accidental intermission of that practice, jumped out of bed, plunged my head into a basin of cold water, and with hair thus wetted went to sleep. The next morning, as I need hardly say, I awoke with excruciating rheumatic pains of the head and face, from which I had hardly any respite for about twenty days. On the twenty-first day, I think it was, and on a Sunday, that I went out into the streets; rather to run away, if possible, from my torments, than with any distinct purpose. By accident I met a college acquaintance who recommended opium. Opium! dread agent of unimaginable pleasure and pain! I had heard of it as I had of manna or of ambrosia, but no further: how unmeaning a sound was it at that time! what solemn chords does it now strike upon my heart! what heart-quaking vibrations of sad and happy remembrances! Reverting for a moment to these, I feel a mystic importance attached to the minutest circumstances connected with the place and the time, and the man (if man he was) that first laid open to me the Paradise of Opium-eaters. It was a Sunday afternoon, wet and cheerless: and a duller spectacle this earth of ours has not to show than a rainy Sunday in London. My road homewards lay through Oxford-street; and near “the stately Pantheon” (as Mr. Wordsworth has obligingly called it), I saw a druggist’s shop. The druggist, unconscious minister of celestial pleasures!-as if in sympathy with the rainy Sunday, looked dull and stupid, just as any mortal druggist might be expected to look on a Sunday: and, when I asked for the tincture of opium, he gave it to me as any other man might do: and furthermore, out of my shilling, returned me what seemed to be real copper halfpence, taken out of a real wooden drawer. Nevertheless, in spite of such indications of humanity, he has ever since existed in my mind as the beatific vision of an immortal druggist, sent down to earth on a special mission to myself. And it confirms me in this way of considering him, that, when I next came up to London, I sought him near the stately Pantheon, and found him not: and thus to me, who knew not his name (if indeed he had one) he seemed rather to have vanished from Oxford-street than to have removed in any bodily fashion. The reader may choose to think of him as, possibly, no more than a sublunary druggist: it may be so: but my faith is better: I believe him to have evanesced, or evaporated. So unwillingly would I connect any mortal remembrances with that hour, and place, and creature, that first brought me acquainted with the celestial drug.”

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Thomas de Quincey (15 August 1785 – 8 December 1859)

 

 

De Duitse dichter Matthias Claudius werd op 15 augustus 1740 geboren in het Duitse stadje Reinfeld in de buurt van Lübeck. Hij studeerde theologie en rechten, maar beide studies voltooide hij niet. Hij was werkzaam als journalist en bevriend met de Duitse dichters Klopstock en Herder. Hij stierf in 1815 in Hamburg.

 

 

Der Mond ist aufgegangen

 

Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar;
der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.

 

Wie ist die Welt so stille
und in
der Dämmrung Hülle
so traulich und so holt
als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.

 

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.

 

Wir stolze Menschenkinder
sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel;
wir spinnen Luftgespinste
und suchen viele Künste
und kommen weiter von dem Ziel.

 

Gott, laß dein Heil uns schauen,
auf nichts Vergänglichs bauen,
nicht Eitelkeit uns freun;
laß uns einfältig werden
und vor dir hier auf Erden
wie Kinder fromm und fröhlich sein.

 

Wollst endlich sonder Grämen
aus dieser Welt uns nehmen
durch einen sanften Tod;
und wenn du uns genommen,
laß uns in Himmel kommen,
du unser Herr und unser Gott.

 

So legt euch denn, ihr Brüder,
in Gottes Namen nieder;
kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen
und laß uns ruhig schlafen
und unsern kranken Nachbar auch.

 

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Matthias Claudius (15 augustus 1740 – 21 januari 1815)

 

 

De Nederlandse schrijver R.J. Peskens (auteursnaam van uitgever Geert van Oorschot) werd geboren in Vlissingen op 15 augustus 1909.Van Oorschot debuteerde als dichter onder eigen naam in Links Richten met socialistische verzen. Zijn poëzie werd gebundeld in De turfgravers (1930) en Gevangenis (1932). Hij was als dienstweigeraar geruime tijd
gedetineerd.Als R.J. Peskens debuteerde hij in 1964 in de reeks De Witte Olifant van zijn eigen uitgeverij met proza getiteld Uitgestelde vragen. Er volgden onder dit pseudoniem nog vijf verhalenbundels en een roman. De naam Peskens had hij ontleend aan een beruchte anarchist uit Vlissingen en de initialen stonden voor de voornamen van twee van zijn meest geliefde dichters: de ‘R.’ van Richard Minne en de ‘J.’ van Jan van Nijlen.


Er was een tijd dat ik mij dichter vond,
om welke reden wou ik dat toch wezen?
want elke regel die in mij ontstond
kon men veel mooier bij een ander lezen.

Uit: Brieven van een uitgever (aan Ant ter Braak, 5 november 1986)

“Je zult ondertussen al wel de uitnodiging voor het ‘ere-doctoraat-feest’ ontvangen hebben. Het is eigenlijk allemaal een beetje overdreven vind ik. Een arbeider behoort zijn werk goed te doen en dat heb ik geprobeerd. Het is natuurlijk wel plezierig als je waardering voor je werk ondervindt, maar moet dat extra ‘beloond of geprezen’ worden?
Het is ook een beetje een vreemd huis waarin ik nu terecht ben gekomen, maar een katholieke universiteit die een atheïst, een sociaal democraat met anarchistische afwijkingen, een dwarsligger met zo’n doctoraat ‘eert’ is eigenlijk niet katholiek meer.”

 

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R.J. Peskens (15 augustus 1909 – 18 december 1987)

 

De Nederlandse dichter Daan Zonderland (pseudoniem van Dr. Daniel Gerhard (Daan) van der Vat) werd geboren in Groningen op 15 augustus 1909. Zie ook mijn blog van 15 augustus 2006.

 

Letterlijk

 

“Geachte Heer, ik moet u danken
voor het postpakket dat ik ontving.
Maar u vergeeft mij ongetwijfeld
een zekere teleurstelling.

Toen ik de hand vroeg van uw dochter
die ik hartstochtelijk bemin,
deed ik zulks niet in letterlijke,
doch in overdrachtelijke zin.

 

 

De aardrijkskunde geeft geen antwoord

 

De aardrijkskunde geeft geen antwoord
Op menig interessante vraag.
Waarin bijvoorbeeld schuilt de oorzaak
Dat men moet huilen in Snikzwaag?

Woont er wellicht in Opperburen
Geen burger op begane grond?
Kent Kietvitshaar geen kievitsveren?
Is zwijgen zonde in Roermond?

In welke talen converseert men
In ’t Brabants Babyloniënbroek?
Waarmee bedekt men oosterbenen
In ’t vreemde plaatsje Westerbroek?

Wie zit er stil in ’t dorpje Wippert?
En wie is wie in ’t Friese Wie?
Zijn er alleen maar kromme benen
In het Noord-Hollands Krommenie?

Kent men in Noordeloos geen Noorden?
Wie komt in Voorin achteraan?
En moet een man in Plankenwambuis
Zijn hele leven rechtop staan?

Heeft Middenin geen buitenkanten?
Heeft Nummereen geen plaats voor twee?
Kent men in Nigtevecht geen neven?
Zegt niemand ooit in Jabeek: ‘Nee!’?

Was de geboorteplaats van Nemo
Wellicht het dorpje Nergena?
En zijn er werklijk geen sopranen
In ’t schone plaatsje Altena?

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Daan Zonderland (15 augustus 1909 – 5 augustus 1977)

 

 

De Nederlandse schrijver, dichter en journalist Jan Campert werd geboren op 15 augustus 1902 in Spijkenisse.Zie ook mijn blog van 15 augustus 2006.

 

Mijn God, maak mij het sterven licht-
en zoo ik heb gefaald
gelijk een elk wel falen kan,
schenk mij dan Uw gena,
opdat ik heenga als een man
als ‘k voor de loopen sta.

 

Op vrijdagavond 10 mei 1940, de eerste avond van de oorlog, schetst Jan Campert de sfeer in de stad: “Nooit was Amsterdam zoo mooi en zoo rustig als op deze eersten oorlogsavond. En zóó stil. Maar het was een stilte die van een onheilspellende geheimzinnigheid was vervuld. Want voor het eerst was Nederland’s grootste stad verduisterd.”

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Jan Campert (15 augustus 1902 – 12 januari 1943)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Edna Ferber werd geboren op 15 augustus 1885 in Kalamazoo, Michigan. Zij was de dochter van Hongaarse immigranten. In haar werk staan vaak vrouwen centraal. In 1924 kreeg zij voor haar roman So Big de Pulitzerprijs. Veel van haar werk is ook met succes verfilmd, zoals bijvoorbeeld Giants met o.a. James Dean en Come and get It.

 

Uit: Gigolo

 

“No nonsense about them. This was the rush hour. Hungry men from the shops and offices and garages of the district were bent on food (not badinage). They ate silently, making a dull business of it. Coffee? What kinda pie do you want? No fooling here. “Hello, Jessie.”

As she mopped the slab in front of him you noticed a slight softening of her features, intent so grimly on her task. “What’s yours?”

“Bacon-and-egg sandwich. Glass of milk. Piece of pie. Blueberry.”

Ordinarily she would not have bothered. But with him: “The blueberry ain’t so good to-day, I noticed. Try the peach?”

“All right.” He looked at her. She smiled. Incredibly, the dishes ordered seemed to leap out at her from nowhere. She crashed them down on the glazed white surface in front of him. The bacon-and-egg sandwich was served open-faced, an elaborate confection.”

 

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Edna Ferber (15 augustus 1885 – 16 april 1968)

Carola Herbst, Wolf Wondratschek, Danielle Steel, Erwin Strittmatter, Sir Walter Scott, Alice Rivaz, Julia Mann-da Silva-Bruhns, John Galsworthy, Johannes Trojan, Marie Delle Grazie, Ernest Thayer, Sibilla Aleramo

De Duitse schrijfster Carola Herbst werd geboren op 14 augustus 1960 in Rostock. Zij studeerde veeartsenijkunde. Sinds 2002 heeft zij schrijven als hoofdberoep. Zij werkt daarnaast als lector en schrijft artikelen voor regionale media. Eind 2004 verscheen haar romandebuut „Weiße Geheimnisse“, het eerste deel van een trilogie over een familie.

Uit: Weiße Geheimnisse

 

“Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, Juli 1816
Die Silhouette des Reiters war im schwindenden Licht der Dämmerung gerade noch zu erkennen.
Das Pferd war müde. Hals und Flanken überdeckte eine mehlartige Schicht angetrockneten Schweißes, die einen süßlichen Geruch verströmte. Unwillig gab das Tier durch dauerndes Kopfnicken seinem Reiter zu verstehen, dass eine Rast längst überfällig war. Dem Reiter fiel dies jedoch kaum auf. Immer wieder gab seine Nackenmuskulatur nach und sein Kopf sank ihm im Sekundenschlaf auf die Brust.
Er trug eine Uniform, die ihn als Offizier auswies. Die Qualität seiner Kleidung war unbestritten hochwertig, weil aus gutem Tuch gefertigt, doch Entbehrungen einer langen Reise hatten Spuren hinterlassen. Staub und Schlammspritzer hatten den Eindruck der vor Reiseantritt sicherlich tadellosen Uniform mächtig ruiniert.
Als das Pferd kurz einknickte, weil es mit dem rechten Huf der Vorderhand in eine Unebenheit geraten war, wachte der junge Mann ruckartig auf.
“Hast ja Recht, mein Guter”, murmelte er schlaftrunken, “wir sind schon wieder viel zu lange auf der Straße, aber wirst sehen, heute wird unsere Mühe belohnt. Wenn wir den nächsten Hügel genommen haben, müssten wir es sehen können.”
Aufmunternd tätschelte er seinem Wallach den muskulösen Hals. In diesem Moment musste das Pferd Witterung von Artgenossen aufgenommen haben, denn es beschleunigte seine Schritte, ohne dass es der Aufforderung des Reiters bedurft hätte.“

 

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Carola Herbst (Rostock, 14 augustus 1960)

 

De Duitse dichter en schrijver Wolf Wondratschek werd geboren op 14 augustus 1943 in Rudolstadt en groeide op in Karlsruhe. Hij studeerde literatuur, filosofie en sociologie in Heidelberg, Göttingen en Frankfurt am Main. In 1968 won hij de Leonce-und-Lena-Preis van Darmstadt. Het jaar daarop verscheen zijn eerste verhalenbundel Früher begann der Tag mit einer Schußwunde met het beroemde Mittagspause. Hij bleef proza en gedichten schrijven, ook toen hij gedurende de jaren tachtig langere tijd in de VS en Mexici verbleef. Na zijn terugkeer vestigde hij zich eerst in München, later in Wenen. Wondratschek schrijft ook hoorspelen en draaiboeken.

 

 

In den Autos

Wir waren ruhig,
hockten in den alten Autos,
drehten am Radio
und suchten die Straße
nach Süden.

 

Einige schrieben uns Postkarten aus der Einsamkeit,
um uns zu endgültigen Entschlüssen aufzufordern.

 

Einige saßen auf dem Berg,
um die Sonne auch nachts zu sehen.

 

Einige verliebten sich,
wo doch feststeht, daß ein Leben
keine Privatsache darstellt.

 

Einige träumten von einem Erwachen,
das radikaler sein sollte als
jede Revolution.

 

Einige saßen da wie tote Filmstars
und warteten auf den richtigen Augenblick,
um zu leben.

 

Einige starben,
ohne für ihre Sache gestorben zu sein.

 

Wir waren ruhig,
hockten in den alten Autos,
drehten am Radio
und suchten die Straße
nach Süden.

 

 

 

Am Quai von Siracusa

 

Die Möven lassen sich durch Winde fallen,
die Schiffe liegen wie auf Grund.
Das Meer steht still zu dieser Stund,
der dunkelsten von allen.

Kein Gast bewohnt im Grand-Hotel die Räume.
Verlassen stehn die Kaufmannshäuser da.
Hier ist die Schönheit ganz dem Ende nah
und ohne Trost selbst deine Träume.

Den Löwen sitzt schon Moder im Gebiß.
Die Katzen gebären in leeren Palästen. Und
durch das Lächeln der Madonna geht ein Riß.

Eroberer sind hier an Land gegangen.
Die Fischer halten ihren Fang. Die Stadt,
Vergangenheiten überhangen, von Anfang an.

 

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Wolf Wondratschek (Rudolstadt, 14 augustus 1943)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Danielle Steel werd geboren in New York op 14 augustus 1947. Steel heeft meer dan 60 romans geschreven, waarvan verschillende verfilmd zijn. Naast haar werk voor volwassenen heeft Steel ook een serie kinderboeken geschreven, de Max en Martha-serie. Ook schreef ze vier ‘Freddie’-boeken, over gebeurtenissen in het leven van kinderen, zoals een doktersbezoek en een nacht uit logeren. Ook heeft zij een poëziebundel gepubliceerd. Steel is zeer geïnteresseerd in het welzijn van kinderen. Zelf heeft zij negen kinderen grootgebracht. Ze is vijf keer getrouwd geweest, met Claude-Eric Lazard, Danny Zugelder, William Toth, John Traina en Tom Perkins. Haar zoon Nicholas Traina pleegde op 19-jarige leeftijd zelfmoord. Steel schreef twee non-fictieboeken over Nicholas’ leven en dood, Having a Baby en His Bright Light.

 

Uit: Toxic Bachelors

 

“The sun was brilliant and hot, shining down on the deck of the motor yacht Blue Moon. She was 240 feet, eighty meters, of sleek, exquisite powerboat, remarkably designed. Pool, helipad, six elegant, luxurious guest cabins, a master suite right out of a movie and an impeccably trained crew of sixteen. The Blue Moon–and her owner–had appeared in every yachting magazine around the world. Charles Sumner Harrington had bought her from a Saudi prince six years before. He had bought his first yacht, a seventy-five-foot sailboat, when he was twenty-two. She had been called the Dream. Twenty-four years later, he enjoyed life on his boat as much as he had then.

At forty-six, Charles Harrington knew that he was a lucky man. In many ways, seemingly, life had been easy for him.
At twenty-one, he had inherited an enormous fortune and had handled it responsibly in the twenty-five years since. He had made a career of managing his own investments and running his family’s foundation. Charlie was well aware that few people on earth were as blessed as he, and he had done much to improve the lot of those less fortunate, both through the foundation and privately.”

 

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Danielle Steel (New York, 14 augustus 1947)

 

De Duitse schrijver Erwin Strittmatter werd geboren op 14 augustus 1912 in Spremberg. Hij behoorde tot de bekendste schrijvers uit de DDR. Hij liet aan de stad Spremberg en het dorp Bohsdorf een indrukwekkend literair monument na: de sterk autobiografisch getinte romantrilogie Der Laden.

 

Uit: Geschichten ohne Heimat

 

Sie hatte sich ein Karrband um die Schulter und um die Brust gelegt, eine grobe Schärpe, mit der sie einen großen Handwagen, einen Hundewagen, zog. An die linke Deichselseite war ein Hund gespannt. Der hellgelbe Kettenhund zerrte mit heraushängender Zunge; er hatte es eilig, aufs Feld und aus dem Geschirr zu kommen, um nach Hasen und Mäusen jagen zu können. Die Frau lehnte sich zurück und bremste den Eifer des Hundes mit der Deichsel ab. Sie wollte den Marin betrachten, der vor dem Dorfgasthaus aus einem modernen Auto stieg.
Der Mann, der aus dem Auto stieg, erkannte die Frau und entsann sich ihres Namens: Grete Nothnick. Sie war ein paar Jahre älter als er, doch sie schien alterlos zu sein, denn ihr Haar war in der Kindheit hellblond gewesen, und jetzt mochte es grau sein, aber auf die Entfernung sah es immer noch aus wie hellblond.
Der Mann hatte ein gutes Gedächtnis für Menschengesichter; schon in der Kindheit waren sie ihm wie Bücher gewesen, in denen er mit den Jahren besser und besser lesen gelernt hatte. Er erinnerte sich, daß vor Jahrzehnten die Mutter der Frau mit dem Hundewagen auf der Chaussee entlang gefahren war. Das Mädchen Grete hatte damals den Wagen von hinten geschoben, um ihrer Mutter und dem Hunde die Last zu erleichtern. Vielleicht ists noch derselbe Hundewagen, dachte er, und es war ihm, als ob die Zeit fünfzig Jahre still gestanden hätte“ .

 

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Erwin Strittmatter (14 augustus 1912 – 31 januari 1994)

 

De Schotse dichter en schrijver Sir Walter Scott werd geboren in Edinburgh op 14 augustus 1771. De grondlegger van de historische roman behoort tot de invloedrijkste schrijvers uit de wereldliteratuur. Nadat hij naam had gemaakt als romantisch dichter (en verzamelaar) van historische balladen, publiceerde Walter Scott in 1814 – onder pseudoniem – Waverley, de eerste van een reeks romans over het Schotse verleden waarin een hoofdpersoon moet kiezen tussen verschillende (politieke) loyaliteiten. De beroemdste zijn Rob Roy (1817), waarin de bedreigde erfgenaam van een landgoed anno 1715 de hu
lp inroept van een nationalistische bandiet, The Heart of Midlothian (1818), over een 18de-eeuwse vrouw die verdacht wordt van moord op haar kind, en The Bride of Lammermoor (1819), een liefdestragedie die door Donizetti tot een opera werd bewerkt. Vanaf Ivanhoe (1819, een kruisridder helpt een dame in nood) verlegde Scott zijn aandacht naar andere landen en vroegere tijden, om in Redgauntlet (1824, een 18de-eeuwse opstand tegen de Engelse koning) weer terug te keren naar Schotland.

 

Uit: Ivanhoe

 

I know not whether the fair Rowena would have been altogether satisfied with the species of emotion with which her devoted knight had hitherto gazed on the beautiful features, and fair form, and lustrous eyes, of the lovely Rebecca; eyes whosebrilliancy was shaded, and, as it were, mellowed, by the fringe of her long silken eyelashes, and which a minstrel would have compared to the evening star darting its rays through a bower of jessamine. 

But Ivanhoe was too good a Catholic to retain the same class of feelings towards a Jewess.  This Rebecca had foreseen, and for this very purpose she had hastened to mention her father’s name and lineage; yet—for the fair and wise daughter of Isaac was not without a touch of female weakness—she could not but sigh internally when the glance of respectful admiration, not altogether unmixed with tenderness, with which Ivanhoe had hitherto regarded his unknown benefactress, was exchanged at once for a manner cold, composed, and collected, and fraught with no deeper feeling than that which expressed a grateful sense of courtesy received from an unexpected quarter, and from one of an inferior race.  It was not that Ivanhoe’s former carriage expressed more than that general devotional homage which youth always pays to beauty; yet it was mortifying that one word should operate as a spell to remove poor Rebecca, who could not be supposed altogether ignorant of her title to such homage, into a degraded class, to whom it could not be honourably rendered.”

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Sir Walter Scott (14 augustus 1771 – 21 september 1832)

 

 

De Zwitserse schrijfster Alice Rivaz werd geboren op 14 augustus 1901 in Rovray, in het Franstalige deel van Zwiserland. Zij studeerde muziek en sloot haar studie af als pianiste en muzieklerares. Zij publiceerde talrijke romans en verhalenbundels. De belangrijkste werken van Alice Rivaz zijn: “Nuages dans la main” (1940), “Sans alcool” (1961), “L’Alphabet du matin” (1969), “De mémoire et d’oubli” (1973), “Jette ton pain” (1979) and “Traces de vie” (1983).

 

Uit: Wolken in der Hand (Nuages dans la main)

 

“Für Madame Lorenzo begann der Tag immer wie folgt: Auf dem Trottoir gegenüber wurden laut scheppernd zehn Milchkannen abgeladen. Dies kam einem wirklichen Zeichen gleich, denn jeden Morgen, wenn der Milchmann zu hantieren begann, hörte Fernands Schnarchen jenseits der Wand unvermittelt auf. Sie hörte, wie er sich schwerfällig im Bett umdrehte, wobei das Gestell wie ein alter Kinderwagen knarrte. Dann schlief er ruhig wieder ein. Da sie aber sozusagen nicht geschlafen hatte – größtenteils wegen seines Schnarchens -, bedeutete das grelle Blechgeklirr der Kannen immer den Gnadenstoß, der ihrer kurzen, vertanen Nacht ein Ende setzte.
Außerdem war von der Nacht jetzt nur mehr sehr wenig übrig, bloß ein paar graue, malvenfarbene, bereits zu verschwommene und durchsichtige Streifen, außerdem Schattenfetzen, die ziemlich genau die Form der Möbel und des Raumes zwischen den Möbeln annahmen. Sie wußte, diese dunklen, an den Rändern bereits angeknabberten Fetzen würden noch mehr schrumpfen, kleiner werden, allmählich aus dem Zimmer wegfließen wie Wasser, das aus einer Badewanne abläuft. Wie gerne sie diese Fetzen zurückgehalten hätte! Doch wie sollten ihre Hände das schaffen?”

 

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Alice Rivaz (14 augustus 1901 – 27 februari 1998)

 

Julia Mann-da Silva-Bruhns was de moeder van (o.a.) de Duitse schrijvers Heinrich en Thomas Mann. Zij werd geboren op 14 augustus 1851 in Paraty, Brazilië. Haar vader Johann Ludwig Hermann Bruhns was vanuit Lübeck naar Brazilië geëmigreerd en daar getrouwd met Maria Luiza da Silva, dochter van een grootgrondbezitter. Zelf bezat hij enkele suikerrietplatages tussen Santos en Rio de Janeiro. Toen zij vijf was stierf haar moeder en een jaar later besloot haar vader haar terug te sturen naar Duitsland. In 1869 trouwde zij met de veertien jaar oudere senator Thomas Johann Heinrich Mann. Julia Mann schreef in 1903 haar herinneringen aan haar jeugd in Brazilië neer. Haar jongste zoon Viktor bereidde de uitgave voor, maar het boek verscheen pas in 1958 onder de titel Dodos Kindheit. (In familiekring werd zij Dodo genoemd). Haar beroemde zonen hebben romanfiguren geschapen waarvoor zij model stond. In Buddenbrooks-Verfall einer Familie was zij een voorbeeld voor Gerda Arnoldsen en Tony Buddenbrook. In Doktor Faustus is de figuur van Frau Senatorin Rodde op haar gebaseerd.

 

Uit: Doktor Faustus

 

“…er wohnte in der Rambergstrasse , nahe der Akademie , als Untermieter einer Senatorwitwe aus Bremen , namens Rodde , die dort in einem noch neuen Hause mit ihren beiden Töchtern eine Wohnung zu ebener Erde innehatte…”

(…)

“…es war künstlerische oder halbkünstlerische Welt, die sich da zusammenfand , eine sozusagen stubenreine Boheme , gesittet und dabei frei , locker , amüsant genug , um die Erwartungen zu erfüllen , die Frau Senator Rodde bestimmt hatten , ihren Wohnsitz von Bremen nach der süddeutschen Hauptstadt zu verlegen…”

 

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Julia Mann – da Silva-Bruhns (14 augustus 1851 – 11 maart 1923)

 

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Casa Mann in Paraty

 

De Britse schrijver John Galsworthy werd geboren op 14 augustus 1867 in Kingston Hill in Surrey. Galsworthy schreef romans, verhalen en toneelstukken, waarin hij zich kritisch met het Engelse maatschappelijke leven bezighield. Zijn bekendste werk is de romancyclus The Forsyte Saga (1922). In 1932 won hij de Nobelprijs voor de Literatuur. Galsworthy is ook een van de oprichters en de eerste voorzitter van International PEN, een internationale organisatie die zich inzet voor de vrijheid van meningsuiting.

 

Uit: The Forsyte Saga

 

“Those privileged to be present at a family festival of the Forsytes have seen that charming and instructive sight—an upper middle-class family in full plumage. But whosoever of these favoured persons has possessed the gift of psychological analysis (a talent without monetary value and properly ignored by the Forsytes), has witnessed a spectacle, not only delightful in itself, but illustrative of an obscure human problem. In plainer words, he has gleaned from a gathering of this family—no branch of which had a liking for the other, between no three members of whom existed anything worthy of the name of sympathy—evidence of that mysterious concrete tenacity which renders a family so formidable a unit of society, so clear a reproduction of society in miniature. He has been admitted to a vision of the dim roads of social progress, has understood something of patriarchal life, of the swarmings of savage hordes, of the rise and fall of nations. He is like one who, having watched a tree grow from its planting—a paragon of tenacity, insulation, and success, amidst the deaths of a hundred other plants less fibrous, sappy, and persistent—one day will see it flourishing with bland, full foliage, in an almost repugnant prosperity, at the summit of its efflorescence.”

 

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John Galsworthy (14 augustus 1867 – 31 januari 1933)

 

De Duitse schrijver Johannes Trojan werd geboren op 14 augustus 1837 in Danzig. Hij studeerde medicijnen in Göttingen, en toen germanistiek in Berlijn en Bonn. In 1862 werd hij assistentredacteur van de Berliner Morgenzeitung, in 1868 redacteur van het politiek-satirische Kladderadatsch en van 1886 tot 1909 de hoofdredacteur ervan. In 1898 moest hij twee maanden de gevangenis in wegens majesteitsschennis.

 

Uit: Mein Leben

 

„Meine Mutter starb, als ich noch klein war. Unter den Augen meines Vaters, eines so klugen wie gütigen Mannes, bin ich aufgewachsen, zusammen mit lieben Geschwistern, von denen eines mein Zwillingsschwesterchen war. Ich habe das Danziger Gymnasium von der Septima an besucht, um Ostern 1856 das Abiturientenexamen bestanden und dann in Göttingen, Bonn und Berlin studiert. Medizin zuerst, dann deutsche Philologie. Im Januar 1862 bin ich zur Schriftstellerei und Dichtkunst übergegangen und habe es versucht, bei der Presse etwas zu verdienen. Zuerst wurde es mir sehr sauer durchzukommen, und so manches Mal gab es bei mir nichts zu Mittag. Doch bald wurde es besser. Noch im Jahre 1862 erlangte ich eine feste Anstellung bei einem Humoristisch-satirischen Blatt, das sich damals im 14. Jahr seines Bestehens befand. Diesem Blatt habe ich jetzt 44 Jahre angehört, zuerst als Mitarbeiter, dann als Redakteur. Für viele andere Blätter noch habe ich nebenbei geschrieben. Ich kann sagen, daß ich bemüht gewesen bin, in alles, was ich schrieb – und war es die kleinste Gelegenheitssache – von meinem Eigenen, was ich zu geben hatte, hineinzutun und allen Fleiß daran zu wenden.”

 

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Johannes Trojan (14 augustus 1837 – 23 november 1915)

 

De Oostenrijkse schrijfster Marie Eugenie Delle Grazie werd geboren op 14 augustus 1864 in Bela Crkva. Samen met Marie von Ebner-Eschenbach was zij een van de vooraanstaande schrijfsters in het Oostenrijk van rond 1900. Behalve populaire boeken schreef ze ook maatschappijkritisch werk waarin zij opkwam voor de vrijheid en de waardigheid van de mens.

 

Vergessen

In meiner Großmutter Garten,
Auf der alten Rasenbank,
Wollt’ ich die Gespielen erwarten –
Vor dem Beet mit den dunklen Violen –
Sie sollten mich dort holen
Zu einem Maiengang!

Die Stunden kamen und gingen,

Weiß nicht, wie mir geschah –

Da hört’ ich die Freunde singen

Und wußt’, daß sie mich vergessen,

Dieweil ich in Träumen gesessen –

So einsam stand ich da!

 

Wie war das nur geschehen?

Ich sann das Herz mir schwer

Und mocht’ doch von hinnen nicht gehen –

Denn der süße Duft der Violen

Stieg auf, so heiß und verstohlen –

Wie ein Zauber wars um mich her…

 

Vergangen sind und verklungen

Darüber viel Jahr’ und Wort’ –

Was das Glück auch den andern gesungen:

In meiner Großmutter Garten,

zwischen Träumen und scheuem Erwarten –

ich sitz’ noch immer dort!

 

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Marie Delle Grazie 14 augustus 1864 – 19 februari 1931)

 

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Ernest Lawrence Thayer werd geboren op 14 augustus 1863 in Lawrence, Massachusetts. Hij studeerde magna cum laude af in filosofie aan de universiteit van Harvard in 1885, waar hij uitgever was van de Harvard Lampoon. William Randolph Hearst huurde Thayer in als humoristisch columnist voor San Francisco Examiner 1886-88. Hij is bekend gebleven dankzij zijn ballade Casey at the Bat.

 

Casey at the Bat (fragment)

 

The outlook wasn’t brilliant for the Mudville nine that day;
The score stood four to two, with but one inning more to play,
And then when Cooney died at first, and Barrows did the same,
A pall-like silence fell upon the patrons of the game.

A straggling few got up to go in deep despair. The rest
Clung to that hope which springs eternal in the human breast;
They thought, “If only Casey could but get a whack at that–
We’d put up even money now, with Casey at the bat.”

But Flynn preceded Casey, as did also Jimmy Blake,
And the former was a hoodoo, while the latter was a cake;
So upon that stricken multitude grim melancholy sat,
For there seemed but little chance of Casey getting to the bat.

But Flynn let drive a single, to the wonderment of all,
And Blake, the much despisèd, tore the cover off the ball;
And when the dust had lifted, and men saw what had occurred,
There was Jimmy safe at second and Flynn a-hugging third.

 

Thayer

Ernest Thayer (14 augustus 1863 – 21 augustus 1940)

 

 

De Italiaanse schrijfster Sibilla Aleramo (eig. Rina Faccio) werd geboren in Alessandria op 14 augustus 1876. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2007.

 

Uit: The roses that weren’t our roses: letters of Sibilla Aleramo and Dino Campana

 

28 February 1917 Sibilla Aleramo to Dino Campana

 

Dino,

 

You said: “Sibilla will endure one week, then she’ll start smothering me with letters, letters sent express …”

It’s been a month since you left, and I’m writing you–for the first time. I haven’t heard anything at all about you, except that you were feeling “well and almost happy.” Then Cesarino stopped writing me, too.

I’m not expecting anything more.

But I’m writing to you because there’s a truth that I wish I’d told you, that you might let into your breast now if I tell you from a distance and without the hope
of ever seeing you again.

Dino, it would have been impossible for us to have loved each other any more than we did, impossible for anyone to ever love that much again.

Dino, the pain isn’t important, and death isn’t important.

I’ve already passed out of life, even if I still cry.

Dino, try to preserve in your soul the memory of our love, then, as you didn’t know how to hold onto love in life, try to carry it with you into eternity, as I will!

Dino, may God watch over you.

 

**********

 

Evening, 13 September 1917, Novara Sibilla Aleramo to Emilio Cecch

 

Dear Cecchi,

 

I’d like to write a “historic” letter … Didn’t man invent history to justify life? It is true that I’m waiting for a train to take me back to Milan, whence I came this very morning, after having arrived last night along these same tracks. .. Dear friend, I came here to see Campana who is in prison. He was arrested three days ago for the usual reasons (being mistaken for a German). This is how I see him after nine months, through a chain link fence. I’ve never been in a prison. The visit lasted half an hour: even the guards seemed to stiffer, hearing his sobs and seeing me so rigid.

There was so much wind when I left–it was like that day you arrived in Alexandria, remember? I could see the white mountains in the distance. And freedom seemed to me the most awesome thing on earth. I almost–maybe, yes, I did–envied him, who I’d left inside where at least there was someone who would hear him weep … Oh, I’ve been driven from humanity. Oh, I no longer have any expression of my humanity … But I’m speaking here, now. Forgive me. Care for me. Write to Campana in Marradi; the delegate promised to send him there tomorrow with release papers. Tell him to work, to have faith … I didn’t promise him a thing–and yet, I belong to him. I always have, you know that. Maybe everything will be fine. Who knows. Courage.

 

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Sibilla Aleramo (14 augustus 1876 – 13 januari 1960)

Amélie Nothomb, Nikolaus Lenau, Will Clarke, Tom Perrotta, Rudolf G. Binding, Albert Sorel

De Franstalige Belgische schrijfster Amélie Nothomb werd geboren in Kobe in Japan op 13 augustus 1967. Zie ook alle tags voor Amélie Nothomb op dit blog.

 

Uit: Les combustibles

 

“LE PROFESSEUR. (…) Que lisez-vous, mon enfant ?

 

MARINA (sans le regarder). La Cuirasse du prophète.

 

LE PROFESSEUR. C’est bien, ça, de lire Sorloff ! Je suis impressionné par votre soif de culture.

 

MARINA. Vous vous moquez de moi ?

 

LE PROFESSEUR. Pas du tout. Qu’une jeune fille maigre et frigorifiée ait la détermination de s’initier à un auteur difficile, en dépit des bombardements, je trouve ça sincèrement admirable.

 

MARINA (le regarde enfin, très douce). Je ne suis pas en train de m’initier à un auteur difficile, Professeur. Savez-vous ce que je suis en train de faire ? Je lis chaque phrase avec lenteur et circonspection et à chaque phrase je me demande : “Y a-t-il dans ce sujet, ce verbe, ce complément, cet adverbe, y a-t-il quoi que ce soit qui vaille une belle flambée au coeur d’un poêle ? Le sens profond (ou supposé tel) de cette phrase est-il plus nécessaire à ma vie qu’un degré de plus dans cette pièce ?” Tenez, je vous lis une ligne au hasard : “Il y avait longtemps que le silence ne lui avait semblé aussi suspect.” Je n’ai rien à reprocher à cette phrase, je vois même où se situe sa profondeur, mais je me pose cette question : en quoi ce silence suspect a-t-il plus de valeur qu’une minute de chaleur ?

 

LE PROFESSEUR. Vous savez très bien qu’une phrase tirée de son contexte n’a pas d’intérêt.

 

MARINA. Je suis prête à la replacer dans son contexte : Emile a écouté les doléances de sa mère. Il l’a aidée à se remettre au lit, puis il est allé lire le journal à côté en attendant que la pauvre femme s’endorme. Je comprends son sentiment d’impuissance devant les souffrances de sa mère, je comprends en quoi le silence lui paraît suspect. Mais je persiste à ne pas comprendre en quoi ceci vaut plus qu’une minute de chaleur.

 

LE PROFESSEUR. Vous oubliez le style, Marina.

 

MARINA. Non. J’ai bien remarqué que cette succession de sifflantes avait un côté “Pour qui sont ces serpents qui sifflent sur vos têtes ?” qui rend le silence encore plus suspect. Bravo, Sorloff. En quoi ces allitérations vont-elles me faire oublier que je crève de froid ? »

 

 

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Amélie Nothomb (Kobe. 13 augustus 1967)

 

De Oostenrijkse dichter Nikolaus Lenau werd geboren op 13 augustus 1802 in Csatád (in het Hongaarse deel van Oostenrijk-Hongarije). Zie ook alle tags voor Nikolaus Lenau op dit blog.

 

 

Dein ist mein Herz

 

Dein ist mein Herz,
mein Schmerz dein eigen
und alle Freuden die es sprengen;
dein ist der Wald,
mit allen Zweigen,
den Blüten allen und Gesängen.

 

Dein ist mein Herz,
mein Schmerz dein eigen
das Liebste, was ich mag erbeuten
mit Liedern die mein Herz entführten,
ist mir ein Wort daß sie dich freuten,
ein stummer Blick,
daß sie dich rührten.

 

 

 

Der feile Dichter

 

Die Muse muß zur Metze sich erniedern,
Der Dichter sendet sie zum Mäzenaten,
Und, frechgeschürzt, mit schaugestellten Gliedern,
Der Göttlichkeit vergessend, tief entraten,
Umtanzt sie ihn mit schnöden Schmeichelliedern,
Liebäugelnd mit den blinkenden Dukaten.
Sie muß den Gott in ihm zum Schlaf betören,
Das Tier zu wilder Glut und Flamm empören.

 

 

 

Jugend und Liebe

 

Die Jugend folgt, ein Rosenblatt, den Winden;
Wenn, jung getrennt, sich wiedersehn die Alten,
Sie meinen doch, in ihren ernsten Falten
Den Strahl der süßen Jugend noch zu finden.

 

Des Dauerns Wahn, wer läßt ihn gerne schwinden?
Mag auch ein Herz, das uns geliebt, erkalten,
Wir suchen immer noch den Traum zu halten,
Nur stiller sei geworden sein Empfinden.

 

Die Jugend folgt, ein Rosenblatt, den Lüften;
Noch leichter als die Jugend flieht die Liebe,
Die nur des Blattes wonnereiches Düften.

 

Und dennoch an den herben Tod des Schönen,
Im treuen Wahn, als ob es ihm noch bliebe,
Kann sich das Herz auch sterbend nicht gewöhnen

 

 

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Nikolaus Lenau (13 augustus 1802 – 22 augustus 1850)
Portret door Friedrich Amerling

 

De Amerikaanse schrijver Will Clarke werd geboren op 13 augustus 1970 in Shreveport, Louisiana. Zie ook mijn blog van 13 augustus 2007.

Uit: The Worthy

 

If you ignore what I have to say, it really won’t surprise me. I’ve come to find that most people ignore the dead. If you do choose to hear me, listen closely, because what I have to tell you is a story of unholy proportions. Hopefully, if I can make you hear what I am supposed to tell you, I can finally break the ties that bind me to the secret letter society of Gamma Chi.

But before we get started, let me tell you about myself. My name is Conrad Avery Sutton III, and I am dead at age nineteen. When I was alive, I won’t lie, I had it pretty good — the Porsche, the pretty girls, and a trust fund full of oil money. When I started as a freshman at Louisiana State University there was no question that I would rush. My daddy had been a Gamma Chi as well as his daddy and all the men in the Sutton clan. Well, there was one exception, my cousin Barrow, who got blackballed and now he’s got one of those rainbow stickers on the back of his truck. God, my daddy and uncle were so embarrassed; they still don’t talk about it.

I went through Rush and I of course got a bid. I’ll admit I thought I was the shit with my navy jersey and gold letters. Next to my Porsche, those letters got me laid more times than I can remember. Of course it was all fun and games in the beginning — one endless keg of cold beer and blunts on command. But this mixture of chronic booze and blood oaths turned into a bitter, stinking mess.

Busted lips and broken beer bottles were all part of my pledge training. I was cocky, and the brothers saw fit to divest me of this character flaw. So I scrubbed urinals with a toothbrush to the beat of someone punching my kidneys. I served meals to my brethren walking only on my bloody knees. And when a spit cup was not readily available for an active brother, I learned to offer my hand as a spittoon. I even learned the fine art of acting. I was given the starring role in Gamma Chi’s video reenactment of the “Wasabi-up-the-Nose” scene from Jackass: The Movie. I never could smell right after that.”

 

 

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Will Clarke (Shreveport, 13 augustus 1970)

 

 

De Amerikaanse schrijver Tom Perrotta werd geboren op 13 augustus 1961 in Garwood. Zie ook alle tags voor Tom Perrotta op dit blog.

 

Uit: The Abstinence Teacher

 

On the first day of human sexuality, Ruth Ramsey wore a short lime green skirt, a clingy black top, and strappy high-heeled sandals, the kind of attention-getting outfit she normally wouldn’t have worn on a date-not that she was going on a lot of dates these days-let alone to work. It was a small act of rebellion on her part, a note to self-and anyone else who cared-that she was not a willing participant in the farce that would unfold later that morning in second-period Health & Family Life.

 

Randall kept his eyes glued to the computer screen as she approached. A stranger might have mistaken him for a dedicated Information Sciences professional getting an early start on some important research, but Ruth knew that he was actually scouring eBay for vintage Hasbro action figures, a task he performed several times a day. Randall’s partner, Gregory, was a successful real-estate broker and part-time artist who built elaborate dioramas featuring the French Resistance Fighter GI Joe, an increasingly hard-to-find doll whose moody Gallic good looks were dashingly accentuated by a black turtleneck sweater and beret. In his most recent work, Gregory had painstakingly re-created a Parisian café circa 1946, with a dozen identical GI Jeans staring soulfully at each other across red-checkered tablecloths, tiny handmade Gauloises glued to their plastic fingers.”

 

 

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Tom Perrotta (Garwood, 13 augustus 1961)

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 13 augustus 2007.

De Duitse dichter en schrijver Rudolf G. Binding werd geboren op 13 augustus 1867 in Basel.

De Franse schrijver en historicus Albert Sorel werd geboren op 13 augustus 1842 in Honfleur, Calvados.

Marguerite Radclyffe Hall, Réjean Ducharme, Marcellus Emants, Hans-Ulrich Treichel, Thomas Mann

De Engelse dichteres en schrijfster Marguerite Radclyffe Hall werd geboren op 12 augustus 1880 in Bournemouth. Zie ook alle tags voor Marguerite Radclyffe Hall op dit blog

Uit: The Well of Loneliness

 

Sir Philip never knew how much he longed for a son until, some ten years after marriage, his wife conceived a child; then he knew that this thing meant complete fulfilment, the fulfilment for which they had both been waiting. When she told him, he could not find words for expression, and must just turn and weep on her shoulder. It never seemed to cross his mind for a moment that Anna might very well give him a daughter; he saw her only as a mother of sons, nor could her warnings disturb him. He christened the unborn infant Stephen, because he admired the pluck of that Saint. He was not a religious man by instinct, being perhaps too much of a student, but he read the Bible for its fine literature, and

Stephen had gripped his imagination. Thus he often discussed the future of their child: ‘I think I shall put Stephen down for Harrow’, or: ‘I’d rather like Stephen to finish off abroad, it widens one’s outlook on life’.

 

And listening to him, Anna also grew convinced; his certainty wore down her vague misgivings, and she saw herself playing with this little Stephen, in the nursery, in the garden, in the sweet-smelling meadows.

‘And himself the lovely young man,’ she would say, thinking of the soft Irish speech of her peasants; ‘And himself with the light of the stars in his eyes, and the courage of a lion in his heart!’

 

When the child stirred within her she would think it stirred strongly because of the gallant male creature she was hiding; then her spirit grew large with a mighty new courage, because a man-child would be born. She would sit with her needle-work dropped on her knees, while her eyes turned away to the long line of hills that stretched beyond the Severn valley. From her favourite seat underneath an old cedar, she would see these Malvern Hills in their beauty, and their swelling slopes seemed to hold a new meaning. They were like pregnant women, full-bosomed,

courageous, great green-girdled mothers of splendid sons! thus through all those summer months she sat and watched the hills, and Sir Philip would sit with her–they would sit hand in hand. And because she felt grateful she gave much to the poor, and Sir Philip went to church, which was seldom his custom, and the Vicar came to dinner, and just towards the end many matrons called to give good advice to Anna.

 

But: ‘Man proposes–God disposes’, and so it happened that on Christmas Eve, Anna Gordon was delivered of a daughter; a narrow-hipped, wide-shouldered little tadpole of a baby, that yelled and yelled for three hours without ceasing, as though outraged to find itself ejected into life.’

 

 

 

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Marguerite Radclyffe Hall (12 augustus 1880 – 7 oktober 1943)

  

 

De Canadese Franstalige schrijver Réjean Ducharme werd geboren op 12 augustus 1941 in Saint-Félix-de-Valois, Québec. Ducharme leeft teruggetrokken in Montreal en sinds het verschijnen van zijn debuut in 1966 is hij nauwelijks geintersseerd in publiciteit. Naast schrijver is hij ook beeldend kunstenaar en maakt hij sculpturen. Zijn debuutroman, L’avalée des avalés, won

Le combat des livres, een wedstrijd die was uitgeschreven door de Canadese radio. Tevens werd het werk voorgedragen voor de

Prix Goncout.

 

Werk o.a.: Le nez qui voque (1967), La fille de Christophe Colomb (1969), Les enfantomes (1976), Va savoir (1994)

 

Uit: L’Hiver de force

 

“On sent qu’on va se sentir mieux quand on sentira bon. Frotte-moi fort, que ça parte en lambeaux, comme une mue. La peau de mon dos dort; frotte, frotte-la-moi bien fort. Cours chercher les ciseaux puis coupe mes cheveux. Ras! Comme un soldat qui a de l’estomac puis qui se dégonfle pas! Donne ton sein, agnus dei pour planter mes poignards, pour éclater mes obus, pour que ma bouche pourrie morde et loge son venin, pour emmitoufler mon cri, l’endormir, le faire rêver. Mange mon nez, mange mes pieds, vorace-moi toute; que tes dents crèvent les ampoules qui soulèvent ma peau, que tu lèches les gousses éclatées de tout ce mal. L’extrémité des caresses, c’est la mort; arrêtons-nous en pleine rage, au coeur du geste. Mourir, il ne faut pas être bien intelligent pour se donner la peine de faire ça, car c’est sans conséquences. Le propre de ta mort, c’est de ne rien te faire.”

 

 

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Réjean Ducharme (Saint-Félix-de-Valois, 12 augustus 1941)

 

 

 

De Nederlandse schrijver Marcellus Emants werd op 12 augustus 1848 in Voorburg geboren. Zie ook alle tags voor Marcellus Emants op dit blog.

 

Uit: Lilith

 

Voltooid is ’t grootsche werk. Het heerlijk beeld,

Dat scheppend zich Jehova dacht, zweeft vrij

In d’ aether rond, door zonnegloed gedragen.

Aanbiddend staren de englen ’t wonder aan,

Tot plotseling Jehova’s heilge naam,

Door millioenen lippen uitgegalmd,

            Een donderslag gelijk, veel duizend malen

Van ster naar ster door ’t eindloos ruim weerkaatst.

 

‘Looft, looft den Heer, die in ons sluimrend oog,

Den glans deed stralen van zijn majesteit!

Stort allen juichend neer, aanschouwt de wereld,

Welke uit het niet zijn blik te voorschijn riep!

Ziet hoe in de aarde een kiem van godlijk leven,

Op zijn gebod, in wondren zonder tal

Weldra zijn heerlijkheid zal openbaren’!

 

Zoo klinkt der englen zang door de eeuwge zalen,

Terwijl op aarde de eerste morgen daagt. –

Gelijk een kus van goddelijke lippen

Zinkt de eerste zonnestraal in Edens hof.

Het duister wijkt, het eeuwig zwijgen sterft,

En overal ontwaakt des levens pracht.

Een gouden gloed doorstroomt den morgenhemel,

Het koeltje suist, uit bloemengeur geboren,

De starre stroom verbreekt zijn winterboeien,

Het zwellend zaad ontkiemt in vruchtbare aarde,

Uit grauwe knoppen bloost een bloemtapijt

Met nooit aanschouwden glans van frissche kleuren,

Een dartle vlinderschaar zweeft fladdrend rond,

           

            Het stralend licht in bonte tinten brekend,

En door de bosschen ruischt een dankend lied

Vol morgenrood en goddelijke liefde. –

In ’t midden van den hof blikt Edens heer

Nog spraakloos op de wondren om zich henen.

Wel hoort zijn oor de reine accoorden trillen,

Wel dwaalt zijn oog door ’t bont gekleurd tafreel,

En drinkt zijn ziel der bloesems frissche geuren,

Maar ’t brein kan nog de heerlijkheid niet vatten,

Die aan zijn blik eensklaps ontsloten werd. –

 

Nu stijgt de zon omhoog, en allerwege

Verkwijnt het grauw der laatste schaduwtint.

Daar dringt op eenmaal in den morgennevel,

Die over Adam’s ziel ligt uitgespreid,

Verblindend helder de eerste lichtstraal door.

Hij heft de handen op, zijn doffen blik

Doorstroomt een gloed uit zonneglans gesproten,

En dankend paart zijn stem zich aan den jubel,

Welke al wat leeft in ’t paradijs ontstijgt:

 

‘O! heerlijkheid, als mijn bewondrend oog

Tot op dees’ dag er geene mocht aanschouwen,

Wie schiep uw pracht, wie schonk u aan mijn blik?

 

 

 

EMANTS

Marcellus Emants (12 augustus 1848 – 14 oktober 1923)

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver en germanist Hans-Ulrich Treichel werd geboren op 12 augustus 1952 in Versmold. Zie ook alle tags voor Hans-Ulrich Treichel op dit blog.

 

 

Halbinsel Gower

 

Die Luft liegt wie Molke auf Sträuchern
und Hecken. Hier hören die Barden
die Wildpferde singen. Ich höre nichts.
Seh nur zwei Schafe, die am Bushäuschen warten.
Das liegt an der Molke. Oder am Bier. Wir trinken
noch drei im Pub König Artus: der Zauberer
Nebel, Prinzessin Wolke und ich.

 

 

 

Erinnerung

 

Ich weiß nicht, woher ich den Apfelbaum
nehme, die Katze, den Schatten, der Großvater
saß nicht vorm Haus, und nirgendwo war da
ein Sommer, ein Schwimmbad,
kein Mädchen in Rosa und keine Kabine,
ich weiß nicht, woher ich die Brombeeren nehme,
die Frau mit der Schürze, den Mann auf dem Sofa,
das Fahrrad, das Fieber, der Fleck auf der Kachel.
Was wollten noch gleich die Schwalben am Himmel?
Wer waren die Leute am Küchentisch?

 

 

Hans-Ulrich_Treichel

Hans-Ulrich Treichel (Versmold, 12 augustus 1952)

 

Op 12 augustus 1955 overleed de Duitse schrijver Thomas Mann. Zie ook alle tags voor Thomas Mann op dit blog.

 

UitBuddenbrooks

 

Und es kam, es war nicht mehr aufzuhalten, die Krämpfe der Sehnsucht hätten nicht mehr verlängert werden können, es kam, gleichwie wenn ein Vorhang zerrisse, Tore aufsprängen, Dornenhecken sich erschlössen, Flammenmauern in sich zusammensänken. . . Die Lösung, die Auflösung, die Erfüllung, die vollkommene Befrie­digung brach herein, und mit entzücktem Aufjauchzen ent­wirrte sich alles zu einem Wohlklang, der in süßem und sehn­süchtigem Ritardando sogleich in einen anderen hinüber sank … es war das Motiv, das erste Motiv, was erklang! Und was nun begann, war ein Fest, ein Triumph, eine zügellose Orgie eben dieser Figur, die in allen Klangschattierungen prahlte, sich durch alle Oktaven ergoss, aufweinend im Tremolando verzit­terte, sang, jubelte, schluchzte, angetan mit allem brausenden, klingenden, perlenden, schäumenden Prunk der orchestralen Ausstattung sieghaft daherkam. ..

Es lag etwas Brutales und Stumpfsinniges und zugleich etwas asketisch Religiöses, etwas wie Glaube und Selbstaufgabe in dem fanatischen Kultus dieses Nichts, dieses Stücks Melodie, dieser kurzen, kindischen, har­monischen Erfindung von anderthalb Takten… etwas Laster­haftes in der Maßlosigkeit und Unersättlichkeit, mit der sie genossen und ausgebeutet wurde, und etwas zynisch Verzwei­feltes, etwas wie Wille zu Wonne und Untergang in der Gier, mit der die letzte Süßigkeit aus ihr gesogen wurde, bis zur Erschöpfung, bis zum Ekel und Überdruss, bis endlich, endlich in Ermattung nach allen Ausschweifungen ein langes, leises Arpeggio in Moll hineinrieselte, um einen Ton emporstieg, sich in Dur auflöste und mit einem wehmütigen Zögern erstarb. ­

Hanno saß noch einen Augenblick still, das Kinn auf der Brust, die Hände im Schoß. Dann stand er auf und schloss den Flügel. Er war sehr blass, in seinen Knien war gar keine Kraft, und seine Augen brannten. Er ging ins Nebenzimmer, streckte sich auf der Chaiselongue aus und blieb so lange Zeit, ohne ein Glied zu rühren.”

 

 

Thomas_Mann

Thomas Mann (6 juni 1875 – 12 augustus 1955)
Thomas Mann op 9 jarige leeftijd

 

 

 

Buddenbrookhaus_um_1870

Het Buddenbrook huis rond 1870

Fernando Arrabal, Ernst Stadler, Hugidh MacDiarmid, Alex Haley, Yoshikawa Eiji

De Spaanse schrijver, dichter, dramaturg en cineast Fernando Arrabal werd geboren in Melila, Spaans Marokko op 11 augustus 1932. Zie ook mijn blog van 11 augustus 2007.

Uit: Baal Babylone

 

Sie haben mir erzählt, dass jetzt alles anders ist, dass jetzt Krankheiten geheilt werden, dass man jetzt mit hoher Geschwindigkeit reist, dass die Menschheit Fortschritte gemacht hat und dass das Wohlbefinden zum Glück beiträgt. Auch du hast mir das erzählt. Als ich ihnen eine Frage stellte, erhielt ich eine Antwort. Dann habe ich aufgehört, Fragen zu stellen.

   Sie haben mir gesagt, dass man das Vaterland lieben soll, dass man sich für das Vaterland opfern soll, dass man stolz auf seine Helden sein soll, dass man Gesetz und Ordnung achten soll, dass man die Verräter anzeigen soll, dass man die Feinde hassen soll. Auch du hast mir das gesagt. Als ich ihnen eine Frage stellte, erhielt ich eine Antwort. Dann habe ich aufgehört, Fragen zu stellen.

   Sie haben mir gesagt, dass die Familie heilig ist, dass man seine Eltern achten soll, dass man ihnen dafür dankbar sein soll, dass sie einen erzogen haben, dass man ihnen gehorchen soll, dass man sie ungeachtet ihres Tuns und Handelns lieben soll. Auch du hast mir das gesagt. Als ich ihnen eine Frage stellte, erhielt ich eine Antwort. Dann habe ich aufgehört, Fragen zu stellen.

   Dann haben sie mir gesagt, das solle ich tun, also habe ich keine weiteren Fragen gestellt und es getan. Dann haben sie mir gesagt, ich solle dorthin gehen, also habe ich keine weiteren Fragen gestellt und bin dorthin gegangen.

————–

 

Ich fragte dich: “Warum sind die Juden gemein?”

Du hast geantwortet: “Darum; das ist allgemein bekannt.”

Da fragte ich dich: “Warum sind die Anarchisten gemein?”

Du hast geantwortet: “Darum; das weiß doch die ganze Welt.”

 

Ich fragte dich: “Warum war Papa Jude?”

Du gabst mir keine Antwort.

Da fragte ich dich: “Warum war Papa Anarchist?”

Du gabst mir keine Antwort.

 

Ja, so war’s.

 

Ich fragte dich: “Die Juden, sind das die, die Jesus umgebracht haben?”

Du sagtest: “Aber ja!”


Da fragte ich dich: “Die Anarchisten, sind das die, die Bomben legen, um Leute umzubringen?”

Du sagtest: “Aber ja!”

 

Ich fragte dich, ob ich als Erwachsener Jude sein würde.

Du sagtest: “Aber nein!”

Da fragte ich dich, ob ich als Erwachsener Anarchist sein würde.

Du sagtest: “Aber nein!”

 

Dann hast du hinzugefügt, Mama, dass ich gut sei, und hast mich umarmt.

 

Ja, so war’s.“

 

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Fernando Arrabal (Melila, 11 augustus 1932)

 

De Duitse dichter Ernst Stadler werd geboren op 11 augustus 1883 in Colmar (Kolmar). Zie ook mijn blog van 11 augustus 2007.

 

 

An die Schönheit

 

So sind wir deinen Wundern nachgegangen
wie Kinder die vom Sonnenleuchten trunken
ein Lächeln um den Mund voll süßem Bangen
und ganz im Strudel goldnen Lichts versunken
aus dämmergrauen Abendtoren liefen.
Fern ist im Rauch die große Stadt ertrunken

 

kühl schauernd steigt die Nacht aus braunen Tiefen.
Nun legen zitternd sie die heißen Wangen
an feuchte Blätter, die von Dunkel triefen

 

und ihre Hände tasten voll Verlangen
auf zu dem letzten Sommertagsgefunkel
das hinter roten Wäldern hingegangen –

 

ihr leises Weinen schwimmt und stirbt im Dunkel.

 

 

 

Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht

 

Der Schnellzug tastet sich
und stößt die Dunkelheit entlang.
Kein Stern will vor. Die ganze Welt ist nur ein enger,
nachtumschienter Minengang,
Darein zuweilen Förderstellen
blauen Lichtes jähe Horizonte reißen: Feuerkreis
Von Kugellampen, Dächern, Schloten,
dampfend, strömend … nur sekundenweis …
Und wieder alles schwarz.
Als führen wir ins Eingeweid der Nacht zur Schicht.
Nun taumeln Lichter her … verirrt, trostlos vereinsamt …
mehr … und sammeln sich … und werden dicht.
Gerippe grauer Häuserfronten liegen bloß,
im Zwielicht bleichend, tot –
etwas muß kommen … o, ich fühl es schwer
Im Hirn. Eine Beklemmung singt im Blut.
Dann dröhnt der Boden plötzlich wie ein Meer:
Wir fliegen, aufgehoben,
königlich durch nachtentrissne Luft, hoch übern Strom.
O Biegung der Millionen Lichter, stumme Wacht,
Vor deren blitzender Parade
schwer die Wasser abwärts rollen.
Endloses Spalier, zum Gruß gestellt bei Nacht!
Wie Fackeln stürmend! Freudiges!
Salut von Schiffen über blauer See! Bestirntes Fest!
Wimmelnd, mit hellen Augen hingedrängt!
Bis wo die Stadt
mit letzten Häusern ihren Gast entläßt.
Und dann die langen Einsamkeiten. Nackte Ufer.
Stille. Nacht. Besinnung. Einkehr. Kommunion.
Und Glut und Drang
Zum Letzten, Segnenden. Zum Zeugungsfest.
Zur Wollust. Zum Gebet. Zum Meer.
Zum Untergang.

 

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Ernst Stadler (11 augustus 1883 – 30 oktober 1914)

 

De Schotse dichter Hugidh MacDiarmid werd geboren op 11 augustus 1892 als Christopher Marray Grieve in Langholm. Zie ook mijn blog van 11 augustus 2007.

 

 

The Watergaw

Ae weet forenicht i the yow-trummle
I saw yon antrin thing,
A watergaw wi its chitterin licht
Ayont the on-ding;
An I thocht o the last wild look ye gied
Afore ye deed!

There was nae reek i the laverock’s hoose
That nicht – an nane i mine;
But I hae thocht o that foolish licht
Ever sin syne;
An I think that mebbe at last I ken
What your look meant then.

 

Vertaald:

The Unclear Rainbow

A wet early evening
In a cold July after the shearing,
I saw that rare thing,
A faint rainbow in the shivering light
Beyond the downpour;
And I thought of the last wild look on your face
Before you died.

There was no smoke in the lark’s house that night –
and none in mine;
But I’ve thought of that foolish light
Ever since then;
And I think that perhaps at last I know
What your look meant.

 

macdiarmid

Hugidh MacDiarmid (11 augustus 1892 – 9 september 1978)

 

De Amerikaanse schrijver Alexander Palmer Haley werd geboren in Ithaca (New York) op 11 augustus 1921. Zijn belangrijkste werken zijn The Autobiography of Malcolm X, waar hij de ghostwriter van was, en Roots: The Saga of an American Family, waarin hij de mondeling overgeleverde geschiedenis van zijn familie vertelde.

Haley groeide op in het zuiden van de Verenigde Staten in een familie die van Afrikaanse, Ierse en Cherokee afkomst was. In 1939 nam hij dienst bij de kustwacht, waar hij 20 jaar werkzaam zou blijven. Na de Tweede Wereldoorlog werd hij journalist bij de kustwacht, en na zijn pensionering in 1959 werkte hij voor Reader’s Digest.

Voor Playboy maakte hij het eerste interview ooit in dat blad in september 1962, met Miles Davis.

In 1976 publiceerde Haley Roots: The Saga of an American Family, op basis van de geschiedenis van zijn eigen familie, die was teruggetraceerd tot de Mandinka Kunta Kinte die in 1767 in Gambia door slavenhandelaren was gevangen en in Amerika als slaaf werd verkocht. Het boek had tien jaar voorbereiding en onderzoek gekost, waarbij Haley meermalen in Gambia was geweest. Roots werd in 37 talen vertaald, won een Pulitzer-prijs en werd verfilmd tot een miniserie.

 

Uit: Roots

 

Early in the spring of 1750, in the village of Juffure, four days upriver from the coast of The Gambia, West Africa, a man-child was born to Omoro and Binta Kinte. Forcing forth from Binta’s strong young body, he was as black as she was, flecked and slippery with Binta’s blood, and he was bawling. The two wrinkled midwives, old Nyo Boto and the baby’s Grandmother Yaisa, saw that it was a boy and laughed with joy. According to the forefathers, a boy firstborn presaged the special blessings of Allah not only upon the parents but also upon the parents’ families; and there was the prideful knowledge that the name of Kinte would thus be both distinguished and perpetuated.

It was the hour before the first crowing of the cocks, and along with Nyo Boto and Grandma Yaisa’s chatterings, the first sound the child heard was the muted, rhythmic bomp-a-bomp-a-bomp of wooden pestles as the other women of the village pounded couscous grain in their mortars, preparing the traditional breakfast of porridge that was cooked in earthen pots over a fire built among three rocks.

The thin blue smoke went curling up pungent and pleasant, over the small dusty village of round mud huts as the nasal wailing of Kajali Demba, the village alimamo, began, calling men to the first of the five daily prayers that had been offered up to Allah for as long as anyone living could remember Hastening from their beds of bamboo cane and cured hides into their rough cotton tunics, the men of the village filed briskly to the praying place, where the alimamo led the worship: “Allahu Akbar! Ashadu an lailahailala!” (God is great! I bear witness that there is only one God!) It was after this, as the men were returning toward their home compounds for breakfast, that Omoro rushed among them, beaming and excited, to tell them of his firstborn son. Congratulating him, all of the men echoed the omens of good fortune.

Each man, back in his own hut, accepted a calabash of porridge from his wife. Returning to their kitchens in the rear of the compound, the wives fed next their children, and finally themselves. When they had finished eating, the men took up their short, bent-handled hoes, whose wooden blades had been sheathed with metal by the village blacksmith, and set off for their day’s work of preparing the land for farming of the groundnuts and the couscous and cotton that were the primary men’s crops, as rice was that of the women, in this hot, lush savanna country of The Gambia.”

 

Haley

Alex Haley (11 augustus 1921 – 10 februari 1992)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 11 augustus 2007.

 

De Japanse schrijver Yoshikawa Eiji werd geboren op 11 augustus 1892.

Moses Isegawa, Alfred Döblin, Kees van Kooten, Jorge Amado, Piet Bakker

De Oegandese schrijver Moses Isegawa (pseudoniem van Sey Wava) werd geboren op 10 augustus 1963 in Kawempe in Oeganda. Hij werkte daar als leraar op een middelbare school. In 1990 kwam hij op uitnodiging van een redacteur naar Nederland en vestigde zich in Beverwijk. Isegawa leert Nederlands en haalt een diploma boekhouden. Zijn debuutroman ‘Abessijnse kronieken’ werd een groot succes en in negen landen uitgebracht. Na zijn naturalisatie tot Nederlander, keerde hij in 2006 terug naar Oeganda. Opvallend is dat hij zijn boeken in het Engels schrijft, waarna er een Nederlandse vertaling van gemaakt wordt.

 

Uit: Abyssinian Chronicles

 

1971: Village Days
Three final images flashed across Serenity’s mind as he disappeared into the jaws of the colossal crocodile: a rotting buffalo with rivers of maggots and armies of flies emanating from its cavities; the aunt of his missing wife, who was also his longtime lover; and the mysterious woman who had cured his childhood obsession with tall women. The few survivors of my father’s childhood years remembered that up until the age of seven, he would run up to every tall woman he saw passing by and, in a gentle voice trembling with unspeakable expectation, say, “Welcome home, Ma. You were gone so long I was afraid you would never return.” Taken by surprise, the woman would smile, pat him on the head, and watch him wring his hands before letting him know that he had once again made a mistake. The women in his father’s homestead, assisted by some of the villagers, tried to frighten him into quitting by saying that one day he would run into a ghost disguised as a tall woman, which would take him away and hide him in a very deep hole in the ground. They could have tried milking water from a stone with better results. Serenity, a wooden expression on his face, just carried on running up to tall women and getting disappointed by them.
Until one hot afternoon in 1940 when he ran up to a woman who neither smiled nor patted him on the head; without even looking at him, she took him by the shoulders and pushed him away. This mysterious curer of his obsession won herself an eternal place in his heart. He never ran up to tall women again, and he would not talk about it, not even when Grandma, his only paternal aunt, promised to buy him sweets. He coiled into his inner cocoon, from whose depths he rejected all efforts at consolation. A smooth, self-contained indifference descended on his face so totally that he won himself the name Serenity, shortened to “Sere.”
Serenity’s mother, the woman who in his mind had metamorphosed into all those strange tall women, had abandoned him when he was three, ostensibly to go to the distant shops beyond Mpande Hill where big purchases were made. She never returned. She also left behind two girls, both older than Serenity, who adjusted to her absence with great equanimity and could not bear his obsession with tall women.
In an ideal situation, Serenity should have come first–everyone wanted a son for the up-and-coming subcounty chief Grandpa was at the time–but girls kept arriving, two dying soon after birth in circumstances reeking of maternal desperation. By the time Serenity was born, his mother had decided to leave. Everyone expected her to have another son as a backup, for an only son was a candle in a storm. The pressure reached a new peak when it became known that she was pregnant again. Speculation was rife: Would it be a boy or a girl, would it live or die, was it Grandpa’s or did it belong to the man she was deeply in love with? Before anybody could find out the truth, she left. But her luck did not hold–three months into her new life, her uterus burst, and she bled to death on the way to the hospital, her life emptying into the backseat of a rotten Morris Minor.
As time passed, Serenity crawled deeper into his cocoon, avoiding his aunts, his cousins, and his mother’s replacements, who he felt hated him for being the heir apparent to his father’s estate and the miles of fertile clan land it included. The birth of Uncle Kawayida, his half-brother by a Muslim woman his father was seeing on the side, did not lessen Serenity’s estrangement. Kawayida, due to the circumstances of his birth, posed little threat to Serenity’s position, and thus attitudes remained unchanged. To escape the phantoms which galloped in his head and the contaminated air in his father’s compound, Serenity roamed the surrounding villages. He spent a lot of time at the home of the Fiddler, a man with large feet, a large laugh and sharp onion breath who serenaded Grandpa on the weekends when he was home”.

 

 

 

Isegawa

Moses Isegawa (Kawempe, 10 augustus 1963)

 

 

 

De Duitse schrijver Alfred Döblin werd op 10 augustus 1878 geboren in Stettin. Zie ook alle tags voor Alfred Döblin op dit blog.

 

Uit: Berlin Alexanderplatz

 

Er wanderte die Rosenthaler Straße am Warenhaus Wertheim  vorbei, nach rechts bog er ein in die schmale Sophienstraße. Er dachte, diese Straße ist dunkler, wo es dunkel ist, wird es besser sein. Die Gefangenen werden in Einzelhaft, Zellenhaft und Gemein­schaftshaft untergebracht. Bei Einzelhaft wird der Gefangene bei Tag und Nacht unausgesetzt von andern Gefangenen gesondert ge­halten. Bei Zellenhaft wird der Gefangene in einer Zelle unterge­bracht, jedoch bei Bewegung im Freien, beim Unterricht, Gottes­dienst mit andern zusammengebracht. Die Wagen tobten und klin­gelten weiter, es rann Häuserfront neben Häuserfront ohne Aufhö­ren hin. Und Dächer waren auf den Häusern, die schwebten auf den Häusern, seine Augen irrten nach oben: wenn die Dächer nur nicht abrutschten, aber die Häuser standen grade. Wo soll ick armer Dei­bel hin, er latschte an der Häuserwand lang, es nahm kein Ende damit. Ich bin ein ganz großer Dussel, man wird sich hier doch noch durchschlängeln können, fünf Minuten, zehn Minuten, dann trinkt man einen Kognak und setzt sich. Auf entsprechendes Glockenzei­chen ist sofort mit der Arbeit zu beginnen. Sie darf nur unterbro­chen werden in der zum Essen, Spaziergang, Unterricht bestimm­ten Zeit. Beim Spaziergang haben die Gefangenen die Arme ausge­streckt zu halten und sie vor- und rückwärts zu bewegen.

Da war ein Haus, er nahm den Blick weg von dem Pflaster, eine Haustür stieß er auf, und aus seiner Brust kam ein trauriges brum­mendes oh, oh. Er schlug die Arme umeinander, so mein Junge, hier frierst du nicht. Die Hoftür öffnete sich, einer schlürfte2 an ihm vor­bei, stellte sich hinter ihn. Er ächzte jetzt, ihm tat wohl zu ächzen. Er hatte in der ersten Einzelhaft immer so geächzt und sich gefreut, daß er seine Stimme hörte, da hat man was, es ist noch nicht alles vorbei. Das taten viele in den Zellen, einige am Anfang, andere später, wenn sie sich einsam fühlten. Dann fingen sie damit an, das war noch was Menschliches, es tröstete sie. So stand der Mann in dem Hausflur, hörte das schreckliche Lärmen von der Straße nicht, die irrsinnigen Häuser waren nicht da. Mit gespitztem Munde grunzte er und er­mutigte sich, die Hände in den Taschen geballt. Seine Schultern im gelben Sommermantel waren zusammengezogen zur Abwehr.“

 

 

doeblin

Alfred Döblin (10 augustus 1878 – 26 juni 1957)

 

 

 

De Nederlandse schrijver en cabaretier Kees van Kooten werd geboren op 10 augustus 1941 in Den Haag. Zie ook alle tags voor Kees van Kooten op dit blog.

 

 

I Wanna Fuck You

 I will fuck you in the morning
Fuck you late at night
Fuck you while the moon
Or the sun is shining bright
I wanna fuck you
Yes, I wanna fuck you
I wanna fuck you baby
But your door is closed

I will fuck you at the backseat
Of my newest car
I will fuck you in the toilet
Of a well distuingished bar

I wanna fuck you
Yes, I wanna fuck you
I wanna fuck you baby
But your door is closed
I’m sorry babe

Yeah
O yeah
One more time

Oh!

I will fuck you in the kitchen
Fuck you in the woods
Fuck you as you like it
As wild and hard I’d could

I wanna fuck you
Yeah, I wanna fuck you
I wanna fuck you baby
But your little door is closed!

Yeaaaaaaaaaaaaaah, yeah

 

(Songtekst van Kees van Kooten en Wim de Bie)

 

 

 

 

Kees_van_Kooten

Kees van Kooten (Den Haag, 10 augustus 1941)

 

 

 

 

 

De Braziliaanse schrijver Jorge Amado de Faria werd op 10 augustus 1912 geboren in Ferradas, in de gemeente Itabuna. Zie ook alle tags voor Jorge Amado op dit blog.

 

Uit: Dona Flor and Her Two Husbands

 

Vadinho, Dona Flor’s first husband, died one Sunday of Carnival, in the morning, when, dressed up like a Bahian woman, he was dancing the samba, with the greatest enthusiasm, in the Dois de Julho Square, not far from his house. He did not belong to the group–he had just joined it, in the company of four of his friends, all masquerading as bahianas, and they had come from a bar on Cabeca, where the whiskey flowed like water at the expense of one Moyses Alves, a cacao planter, rich and open-handed.

The group was accompanied by a small, well-rehearsed orchestra of guitars and flutes; the four-string guitar was played by Carlinhos Mascarenhas, a tall, skinny character famous in the whorehouses–ah, a divine player. The men were got up as Gypsies and the girls as Hungarian or Romanian peasants; never, however, had a Hungarian or Romanian, or even a Bulgarian or Slovak, swung her hips the way they did, those brown girls in the flower of their youth and coquetry.

When Vadinho, the liveliest of the lot, saw the group come around the corner and heard the skeleton-like Mascarenhas strumming his sublime four-string guitar, he hurried forward, and chose as his partner a heavily rouged Romanian, a big one, as monumental as a church–the Church of St. Francis, for she was a mass of golden sequins–and announced:

“Here I come, my Russian from Tororo.”

 

 

Amado

Jorge Amado (10 augustus 1912 – 6 augustus 2001)

 

 

 

 

Voor onderstaande schrijver zie ook mijn blog van 10 augustus 2007.

 

De Nederlandse journalist en schrijver Piet Bakker werd geboren in Rotterdam op 10 augustus 1897.

Gerrit Kouwenaar 85 jaar! Luuk Gruwez, Philip Larkin, Linn Ullmann, Pierre Klossowski, Daniel Keyes

De Nederlandse dichter Gerrit Kouwenaar werd op 9 augustus 1923 in Amsterdam geboren. Zie ook alle tags voor Gerrit Kouwenaar op dit blog.

 

Ik heb nooit

 

Ik heb nooit naar iets anders getracht dan dit:
het zacht maken van stenen
het vuur maken uit water
het regen maken uit dorst

 

ondertussen beet de kou mij
was de zon een dag vol wespen
was het brood zout of zoet
en de nacht zwart naar behoren
of wit van onwetendheid

 

soms verwarde ik mij met mijn schaduw
zoals men het woord met het woord kan verwarren
het karkas met het lichaam
vaak waren de dag en de nacht eender gekleurd
en zonder tranen, en doof

 

maar nooit iets anders dan dit:
het zacht maken van stenen
het vuur maken uit water
het regen maken uit dorst

 

het regent ik drink ik heb dorst.

 

 

Dat is alles

 

Er is geen mens
er zijn mensen
er is poëzie geen gedicht
poëzie over langzaam voorbijgaan
geen gedicht over onbekenden

 

er zijn mensen en als ik zeg
ik bemin ze dan lieg ik
en als ik lieg ik bemin ze
dan spreek ik de waarheid
over één mens

 

en ik zeg zij alleen
maken steen steen
zij alleen maken water water

 

ik bedoel zij maken een wereld
die hun werd onthouden
door hem te bevolken
en dat is dubbel gezegd

 

zo leggen de feiten zich neer
dubbelzinnig en links
als de mensen

 

ik heb hen niet lief maar
ik sta hen bij als mijzelf
dat is alles.

 

 

 

 

Zo helder is het werkelijk zelden

 

Zo helder is het werkelijk zelden, men ziet
het riet wit voor de verte staan

 

iemand klopt aan, vraagt water, het is
een verdwaalde jager

 

het antwoord is drinkbaar, zijn kromme weg
uitlegbaar in taal

 

in zijn weitas een bloedplas, het water
verspreekt zich al pratend in wijn

 

kijk, zegt hij, omstreeks het riet wijzend bij wijze
van afscheid, dit is een rouwmantel

 

later staat zijn glas daar nog, men ziet
het riet en eet wat –

 

Kouwenaar

Gerrit Kouwenaar (Amsterdam, 9 augustus 1923)

 

 

 

De Vlaamse dichter, prozaïst en essayist Luuk Gruwez werd geboren op 9 augustus 1953 te Kortrijk. Zie ook alle tags voor Luuk Gruwez op dit blog.

 

 

Het troostconcours

Er werd een wedstrijd in troosten gehouden.

Eén bracht een zondag mee met gregoriaans,

een worgengel, een zoon van God

en drie heel knappe jonge priesters.

Een schip naar Paramaribo.

Gezoen achter een sleutelgat

dat haast versleten van het gluren was.

    – Men geeuwde zeer voornaam en hij verloor.

 

Eén bracht er mee: een kindertijd

met voetzoekers en knalbonbons,

de boenwas van zijn oude oma,

de geur van jute en van terpentijn.

Zijn lang bewaarde eerste kies

en al zijn nederlagen in de liefde.

De mooiste ziektes, roem, de beste graven.

    – Het kon de jury niet bekoren.

 

O wat het allemaal niet deed:

een doedelzak, een hangbuikzwijn,

een heroïnehoer van vijftien jaar,

het hoofd van een gestorven meisje

met nog confetti in het haar.

Een wiegedruk uit 1510.

En het plezier van obers voor hun dienblad

om zowat vijf voor middernacht.

 

Een laatste bracht er tranen mee en groot applaus,

een spraakgebrek, wat kippevel, zichzelf.

Hij won, maar niemand weet waarom,

hij won en weende. Levenslang.

 

 

 

Assemblage

Er is maar één vrouw die mij liever is:

de rosse oksel van een fröbeljuf,

schrammen op een meisjesknie,

een loense blik, een dikke bril,

een damesdot die niemand wil.

Dit alles samen in één nacht.

 

Maar één nacht die mij liever is.

Toledo ’s nachts, Naoussa ’s nachts,

een nacht van straks als ik plots weet:

Ziehier helaas mijn laatste liefdesnacht.

Kom toch, mijn dood, heb mededogen

en sta daar niet te bazelen.

Doe alles dicht in slechts twee ogen.

 

Ik telde net zo vaak tot één

tot er van jou maar één meer bleef:

van alle duizend die je was

die één die, zelf niet meer in tel,

die één die domweg kanker kreeg.

 

Gruwez

Luuk Gruwez (Kortrijk, 9 augustus 1953)

 

 

 

De Engelse dichter Philip Larkin werd op 9 augustus 1922 geboren in Coventry. Zie ook alle tags voor Philip Larkin op dit blog.

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Best Society

 

When I was a child, I thought,
Casually, that solitude
Never needed to be sought.
Something everybody had,
Like nakedness, it lay at hand,
Not specially right or specially wrong,
A plentiful and obvious thing
Not at all hard to understand.

Then, after twenty, it became
At once more difficult to get
And more desired – though all the same
More undesirable; for what
You are alone has, to achieve
The rank of fact, to be expressed
In terms of others, or it’s just
A compensating make-believe.

Much better stay in company!
To love you must have someone else,
Giving requires a legatee,
Good neighbours need whole parishfuls
Of folk to do it on – in short,
Our virtues are all social; if,
Deprived of solitude, you chafe,
It’s clear you’re not the virtuous sort.

Viciously, then, I lock my door.
The gas-fire breathes. The wind outside
Ushers in evening rain. Once more
Uncontradicting solitude
Supports me on its giant palm;
And like a sea-anemone
Or simple snail, there cautiously
Unfolds, emerges, what I am.

 

 

 

I Have Started to Say

 

I have started to say
“A quarter of a century”
Or “thirty years back”
About my own life.

It makes me breathless
It’s like falling and recovering
In huge gesturing loops
Through an empty sky.

All that’s left to happen
Is some deaths (my own included).
Their order, and their manner,
Remain to be learnt.

 

 

Is It For Now Or For Always

 

Is it for now or for always,
The world hangs on a stalk?
Is it a trick or a trysting-place,
The woods we have found to walk?

Is it a mirage or miracle,
Your lips that lift at mine:
And the suns like a juggler’s juggling-balls,
Are they a sham or a sign?

Shine out, my sudden angel,
Break fear with breast and brow,
I take you now and for always,
For always is always now.

 

Larkin

Philip Larkin (9 augustus 1922 – 2 december 1985)

 

 

De Noorse schrijfster Linn Karin Beate Ullmann werd geboren op 9 augustus 1966 in Oslo. Zie ook alle tags voor Linn Ullmann op dit blog.

 

Uit: Grace (Vertaald door Barbara Haveland)

 

When, after an awkward pause, the young doctor delivered the latest diagnosis and began somewhat perfunctorily to describe the various treatment options, never really attempting to hide his certainty that this miserable thing would ultimately kill my friend Johan Sletten, Johan closed his eyes and thought of Mai’s hair.

The doctor was a fair-haired young man and could scarcely help it if his violet eyes would have looked better on a woman. He never spoke the word death. The word he used was alarming.

“Johan!” the doctor said, trying to get Johan’s attention. “Are you listening?”

Johan resented being addressed so familiarly. Not to mention the doctor’s shrill voice–you would think it had never finished breaking, or perhaps he’d been castrated by parents hopeful of some future for him as a eunuch. Johan had a good mind to make a point about first names and surnames, especially in light of the difference in their ages. The doctor was younger than Johan’s son, to whom he hadn’t spoken for eight years. But it wasn’t just a question of etiquette. It wasn’t just that young people should refrain from addressing their elders familiarly as a matter of course. Johan had always been mindful of proper distances. Any intimacy between virtual strangers–like the dreadful custom of exchanging little kisses, not so much kisses as grazings of cheeks–struck him as embarrassing, even downright disrespectful.

To tell the truth, he preferred anyone to whom he was not married to address him as Mr. Sletten. He ached to tell the doctor so but didn’t dare; it seemed unwise to create ill will between them at this point. The conversation might take a different tack, and the doctor might start saying unmentionable things about Johan’s illness simply in retaliation for having been lectured on matters of etiquette.

“These aren’t the results I was hoping for,” the doctor went on.

“Hm,” Johan said, mustering a smile. “But I’m feeling a lot better.”

“Sometimes the body deceives us,” the doctor whispered, wondering as he did whether the idea of a “deceitful” body might not be a bit much.

“Hm,” Johan said again.

“Yes, well . . . ,” the doctor said, turning to his computer screen, “as I said, Johan, there is some cause for alarm.”

The doctor delivered a brief monologue explaining the test results and their consequences: Johan would have to undergo a new course of treatment, possibly even another operation.”

 

ullmann

Linn Ullmann (Oslo, 9 augustus 1966)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 9 augustus 2007.

 

De Franse schrijver, vertaler en schilder Pierre Klossowski werd geboren op 9 augustus 1905 in Parijs.

 
De Amerikaanse schrijver Daniel Keyes werd geboren in Brooklyn, New York op 9 augustus 1927.

Birgit Vanderbeke, Jostein Gaarder, Sara Teasdale, Hieronymus van Alphen, Flavia Bujor, Hitomi Kanehara, Nina Berberova, Zofia Kossak-Szczucka

De Duitse schrijfster Birgit Vanderbeke werd geboren op 8 augustus 1956 in Dahme. Zie ook alle tags voor Birgit Vanderbeke op dit blog.

 

Uit: SWEET SIXTEEN

Der erste, der verschwand, war Markus Heuser, genannt Meks.

Die Angelegenheit wurde daher später offiziell als »das Heuser-Phänomen« bekannt.

Andere sprachen von »Meksomanie«.

Seinerzeit war sie nichts weiter als eine Meldung, die scheinbar über den Lahn-Dill-Kreis nicht hinauskam.

»Sechzehnjähriger verschwand am Geburtstag spurlos.«

Was war passiert?

Der Junge war am Morgen aufgestanden, die Eltern hatten ihm gratuliert, der Tisch war gedeckt gewesen, die traditionelle Gummibärchentorte aus Meks’ ersten Jahren hatte inzwischen eine Menge mehr Kerzen drauf, Meks verzog wie

immer in den letzten Jahren das Gesicht, als er die Torte sah, und weder seine Mutter noch sein Vater hätten sagen können, ob es ein gerührt- ironisches oder ein leise verächtliches Lächeln war, womit Meks auf den Tisch, die Torte und die Geschenke reagierte und überhaupt eigentlich auf fast alles seit einiger Zeit.

Meks pustete die Kerzen aus, wischte sich die Elternküsse unauffällig von der Backe, aß ein Stück Buttercremetorte, packte die CD aus und sagte, wär nicht nötig gewesen, aber geil.

Seine Mutter sagte, aber Markus.

Sein Vater sagte, dafür sind wir inzwischen doch etwas zu alt.

Ist ja gut, sagte Meks, ich muss dann. Mathe.

Er nahm seinen Rucksack und verschwand.

Kann ein bisschen später werden, war das letzte, was seine Eltern von ihm hörten.

Ungefähr das berichteten sie, als sie sein Verschwinden bei der Polizei meldeten.

Da hatten sie bereits in Erfahrung gebracht, dass Meks in der Schule gewesen war. Im Bus nach Hause hatte ihn niemand gesehen. Bei Freunden war er auch nicht gewesen.

Die Mutter hatte am Geburtstagsabend schließlich die Polizei angerufen und sich angehört, dass das schon mal vorkommen könne. Was wird sein, er wird Party machen. In dem Alter machen sie alle Party.

Bei Markus kommt das nie vor, hatte sie gesagt, Markus ist ein ganz Stiller, aber die Polizistin war sicher, dass er bloß Party machte.

Was hab ich dir gesagt, sagte Meks’ Vater nach dem Telefonat.

Schließlich waren wir auch mal jung. Nachdem er ins Bett gegangen war, rief sie mehrere Krankenhäuser an.”

 

 

vanderbeke

Birgit Vanderbeke (Dahme, 8 augustus 1956)

 

 

De Noorse schrijver Jostein Gaarder werd geboren op 8 augustus 1952 in Oslo. Zie ook alle tags voor Jostein Gaarder op dit blog.

 

Uit: Das Orangenmädchen (Vertaald door Gabriele Haefs)

 

Mein Vater ist vor elf Jahren gestorben. Damals war ich erst vier. Ich hatte nie damit gerechnet, je wieder von ihm zu hören, aber jetzt schreiben wir zusammen ein Buch.
Das hier sind die allerersten Zeilen in diesem Buch, und die schreibe ich, aber mein Vater wird auch noch zum Zug kommen. Er hat schließlich das meiste zu erzählen.
Ich weiß nicht, wie gut ich mich wirklich an meinen Vater erinnern kann. Vermutlich glaube ich nur, dass ich mich an ihn erinnere, weil ich mir alle Fotos von ihm so oft angesehen habe.
Nur bei einer Erinnerung bin ich mir ganz sicher; dass sie echt ist, meine ich. Es geht um etwas, das passiert ist, als wir einmal draußen auf der Terrasse saßen und uns die Sterne anschauten.

Auf einem Foto sitzen mein Vater und ich auf dem alten Ledersofa im Wohnzimmer. Er scheint etwas Lustiges zu erzählen. Das Sofa haben wir noch immer, aber mein Vater sitzt nicht mehr dort.
Auf einem anderen Bild haben wir’s uns in dem grünen Schaukelstuhl auf der Glasveranda gemütlich gemacht. Das Bild hängt seit dem Tod meines Vaters hier. Ich sitze jetzt in dem grünen Schaukelstuhl. Ich versuche, nicht zu schaukeln, weil ich meine Gedanken in ein dickes Schreibheft schreiben will. Und später werde ich alles in den alten Computer meines Vaters eingeben.
Auch über diesen Computer gibt es etwas zu erzählen, darauf komme ich noch zurück.”

 

gaarder

Jostein Gaarder (Oslo, 8 augustus 1952)

 

 

De Amerikaanse dichteres Sara Teasdale werd geboren op 8 augustus 1884 in St. Louis. Zie ook alle tags voor Sara Teasdale op dit blog.

 

Love Me

Brown-thrush singing all day long
In the leaves above me,
Take my love this April song,
“Love me, love me, love me!”

When he harkens what you say,
Bid him, lest he miss me,
Leave his work or leave his play,
And kiss me, kiss me, kiss me!

 

 

Moonlight

It will not hurt me when I am old,
A running tide where moonlight burned
Will not sting me like silver snakes;
The years will make me sad and cold,
It is the happy heart that breaks.

The heart asks more than life can give,
When that is learned, then all is learned;
The waves break fold on jewelled fold,
But beauty itself is fugitive,
It will not hurt me when I am old.

 

 

 

Other Men

 

When I talk with other men
I always think of you —
Your words are keener than their words,
And they are gentler, too.

When I look at other men,
I wish your face were there,
With its gray eyes and dark skin
And tossed black hair.

When I think of other men,
Dreaming alone by day,
The thought of you like a strong wind
Blows the dreams away.

 

teasdale

Sara Teasdale (8 augustus 1884 – 29 januari 1933)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Hieronymus van Alphen werd op 8 augustus 1746 geboren te Gouda. Zie ook alle tags voorHieronymus van Alphen op dit blog.

 

Het geduld

 

Geduld is zulk een schoone zaak,

Om in een moeielijke taak

  Zijn oogwit uittevoeren;

Dit zag ik laatst in onze kat,

Die uuren lang gedoken zet,

  Om op een rat te loeren.

Zij ging niet heen voor zij de rat,

Gevangen, in haar klauwen had.

 

 

 

De koolmees

 

Mijn knip had in den boom een uurtje pas gehangen,

     Of deze koolmees zat er in.

Toen zei ik bij mij zelf: wat zal ik vogels vangen!

     Dat heet eerst regt een goed begin!

 

  Maar ach! het zijn wel zeven dagen,

Ik zag in al dien tijd geen vink of koolmees weêr;

  Nu ben ik heel ter neer geslagen,

Nu zeg ik bij mij zelf: er zijn geen vogels meer.

 

alphen

Hieronymus van Alphen (8 augustus 1746 – 2 april 1803)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 8 augustus 2007

 

De Franse schrijfster Flavia Bujor werd geboren op 8 augustus 1988 in Roemenië.

 

De Japanse schrijfster Hitomi Kanehara werd geboren op 8 augustus 1983 in Tokyo. Zie

 

De Russische schrijfster Nina Nikolaevna Berberova werd geboren op 8 augustus 1901 in Sint Petersburg.

 

De Poolse schrijfster Zofia Kossak-Szczucka werd geboren op 10 augustus 1890 in Kośmin.

125 Jaar Joachim Ringelnatz, Michael Roes, Vladimir Sorokin, Cees Buddingh’, Garrison Keillor, Heinz Rudolf Unger, Dieter Schlesak, Carl Brosbøll

De Duitse dichter, schrijver, cabaretier en schilder Joachim Ringelnatz (eig. Hans Bötticher) werd geboren op 7 augustus 1883 in Wurzen bij Leipzig. Dat is vandaag precies 125 jaar geleden. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2007.

 

Der Glückwunsch

Ein Glückwunsch ging ins neue Jahr,
Ins Heute aus dem Gestern.
Man hörte ihn sylvestern.
Er war sich aber selbst nicht klar,
Wie eigentlich sein Hergang war
Und ob ihn die Vergangenheit
Bewegte oder neue Zeit.
Doch brachte er sich dar, und zwar
Undeutlich und verlegen.

Weil man ihn nicht so ganz verstand,
So drückte man sich froh die Hand
Und nahm ihn gern entgegen.

 

 

 

Bumerang

 

War einmal ein Bumerang;
War ein Weniges zu lang.
Bumerang flog ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück.
Publikum – noch stundenlang –
Wartete auf Bumerang.

 

 

 

Genau besehn

Wenn man das zierlichste Näschen
Von seiner liebsten Braut
Durch ein Vergrößerungsgläschen
Näher beschaut,
Dann zeigen sich haarige Berge,
Daß einem graut.

 

 

Der Komiker

Ein Komiker von erstem Rang
Ging eine Straße links entlang.
Die Leute sagten rings umher
Hindeutend: Das ist der und der!
Der Komiker fuhr aus der Haut
Nach Haus und würgte seine Braut.
Nicht etwa wie von ungefähr,
Nein ernst, als ob das komisch wär.

ringelnatz

Joachim Ringelnatz (7 augustus 1883 – 17 november 1934)

 

 

De Duitse schrijver, dichter en filmmaker Michael Roes werd geboren op 7 augustus 1960 in Rhede. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2007.

 

Uit: Krieg und Tanz, Reden,Gespräche,Aufsätze (Kleiderordung)

 

JAWS DROP AS GIULIANI STEALS SHOW IN HEELS, »Kinnladen fallen, als Giuliani in Stöckelschuhen die Show
stiehlt«, heißt die Schlagzeile im Lokalteil der New YorkTimes.
Dazu ein großes Foto, das den rauhbeinigen New Yorker Bürgermeister in einem pinkfarbenen Abendkleid, einer platinblonden Perücke und einigen Pfund Make-up im Gesicht zusammen mit Julie Andrews zeigt, die in einen eleganten Smoking gekleidet ist und das Haar kadettenhaft kurzgeschnitten trägt. Die Ankündigung, daß Rudolph Giuliani auf dem alljährlichen republikanischen
Parteiball mit dem Ensemble der Broadway Show Victor / Victoria auftreten werde, hätte die zweitausend Ballgäste eigentlich vorwarnen müssen. Aber niemand scheint wirklich vorbereitet zu sein, als der konservative Law-and-order-Bürgermeister, dessen politische Priorität ja nicht nur die Eindämmung der Kriminalität, sondern erklärtermaßen auch die Zurückdrängung der New Yorker
Subkultur auf eine Prä-Stonewall-Tolerierung umfaßt, als dieser Held der moralischen, das heißt weißen, männlichen, heterosexuellen Mehrheit, mit hohen Absätzen auf die Bühne des Hilton-Ballsaals stöckelt und in seiner Re-inkarnation als Nachtclubsängerin eine Falsetto-Version von Marilyn Monroes »Happy Birthday, Mr. President« zum Besten gibt. Das ist zweifellos der erstaunlichste Auftritt eines New Yorker Bürgermeisters, seit Ed Koch 1984 in einem Goldlamétrikot und mit einer mechanischen Taube auf dem Kopf in der Öffentlichkeit erschien.
In dem 1516 veröffentlichten Bericht De orbe novo über die »Entdeckung« der »Neuen Welt« beschreibt der Italiener Peter Martyr d’Anghiera unter anderem den Kriegszug Balboas durch Panama. In dem Dorf Quaraca findet Balboa den Bruder des Häuptlings und einige andere Männer als Frauen gekleidet vor. Die Konquistadoren werfen unverzüglich vierzig dieser »Transvestiten« ihren Doggen vor.
Ein Kupferstich in der Historia von Girolamo Benzoni illustriert recht drastisch und nicht ohne Parteinahme für die Eingeborenen das Massaker. Von Anbeginn der Invasion Amerikas rechtfertigen die Spanier ihr Recht auf Eroberung immer auch mit dem
Argument, die Eingeborenen verhielten sich »sodomitisch«. Dieses abscheuliche Treiben gilt ihnen als Sünde wider die Natur. Und natürlich kann ein Mensch, der wider die menschliche Natur handelt, von seinem Gegner nicht verlangen, wie ein Mensch behandelt zu werden. Zugleich finden wir in dem Bericht d’Anghieras das erste Zeugnis eines die Europäer schockierenden Phänomens,
das in beiden Amerikas in der Tat wohl weit verbreitet war. Als französische Kolonisatoren den Kontinent zu durchforschen beginnen, nennen sie diese Männer in Frauenkleidern Berdache. Auch dieser Begriff enthält eine deutlich abwertende Konnotation. Denn die Franzosen machen sich ebensowenig wie die Spanier die Mühe, die Eingeborenen nach ihrer Bezeichnung und ihrem Verständnis dieses Phänomens zu befragen.“

 

 

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Michael Roes (Rhede, 7 augustus 1960)

 

 

De Russische schrijver Vladimir Sorokin werd geboren op 7 augustus 1955 in Bykovo bij Moskou. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2007.

 

Uit: BRO (Vertaald door Andreas Tretner)

 

Geboren wurde ich 1908 auf dem Gut meines Vaters Dmitri Iwanowitsch Snegirjow. Dieser zählte seinerzeit zu den größten Zuckerfabrikanten Russlands und besaß zwei Landgüter: eines in Waskelowo nahe Sankt Petersburg, wo ich zur Welt

kam, das andere im ukrainischen Bassanzy, Gouvernement Charkow, wo ich meine Kindheit verbrachte. Außerdem gehörte der Familie noch ein kleines, aber gemütliches Holzhaus in Moskau, Uliza Ostoshenka, und eine große Woh-

nung in der Millionnaja in Petersburg.

Das Gutshaus in Bassanzy hatte mein Vater eigenhändig errichtet – noch in den »Troglodytenzeiten« seines Zuckergeschäfts, als er eben erst zweitausend Desjatinen fruchtbaren ukrainischen Boden zum Rübenanbau erworben hatte.

Er war der erste russische Zuckerfabrikant, der selbst anbaute, statt die Rüben den Bauern abzukaufen, wie es Sitte

war. Die Fabrik stellten Großvater und er gleich daneben hin. Ein Gutshaus hätte es eigentlich gar nicht gebraucht, da die Familie zu jener Zeit schon in der Hauptstadt Sankt Petersburg wohnte. Doch der Großvater, von Natur aus misstrauisch, bestand darauf. »In unsicheren Zeiten wie diesen gehört der Chef in die Nähe der Rüben und der Fabrik.«

Vater mochte Bassanzy nicht besonders. »Ein Paradies der Fliegen«, pflegte er zu sagen.

»Die kommen ja nur deines Zuckers wegen!«, entgegnete die Mutter lachend.

Fliegen gab es dort wirklich jede Menge. Den ganzen Sommer über war es heiß. Dafür waren die Winter prächtig: mild und schneereich. Das Gut in Waskelowo erwarb Vater erst später, als er schon ein sehr reicher Mann war. Ein ehrwürdiges Haus mit strenger Fassade, Säulenportal und zwei Seitenflügeln. Dort kam ich auf die Welt. Es war eine Frühgeburt, zwei Wochen vor dem Termin. Der Grund dafür sei das merkwürdige Wetter gewesen, das an jenem 30. Juni herrschte, sagte meine Mutter. Trotz Windstille und wolkenlosem Himmel habe man plötzlich von ferne ein Gewitter grollen gehört. Ein ungewöhnliches Rumoren, das Mama nicht nur gehört, sondern mit der Frucht ihres Leibes, nämlich mir, gespürt haben will.”

 

 

sorokin

Vladimir Sorokin (Bykovo, 7 augustus 1955)

 

 

De Nederlandse dichter en prozaïst Cees Buddingh’ werd op 7 augustus 1918 geboren in Dordrecht. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2006.

 

 

AARDRIJKSKUNDE

 

‘k Was al heel jong verzot op aardrijkskunde.
Ik vond niets mooier dan wanneer we op school

een kaartje moesten tekenen en inkleuren:

blauw voor het water, groen voor het laagveen.

 

En later kreeg je zelf je eigen atlas.
Nooit heb ‘k een boek met zoveel zorg gekaft.

Ik kon er uren over zitten dromen,

tot ’t klokje van gehoorzaamheid weer sloeg.

 

Heel de aarde leek één fonkelend wonderrijk:
Tibet. De Andes. Het Zuidpoolgebied.

Tasmanië. Vuurland. Afrika vooral.

 

Onmetelijk. Oneindig. Iedere naam
was pure poëzie. Wat ben ik blij

dat er toen nog geen televisie was.

 

 

 

DE DOMOORWORM

 

De domoorworm vraagt zich vaak af
Waarom God hem geen hersens gaf.

 

Mijn vader heeft oprecht geleefd,
En steeds het goede nagestreefd,

 

En ook mijn moeder deed haar best,
En heeft geflikflooid noch geflest,

 

Denkt hij verdrietig – O, waarom
Blijf ik dan toch zo oliedom?

 

Waarom de blauwbilgorgel niet,
De blobber, of de slurfparkiet?

 

Waarom juist ik, een arme worm?
Ben ik er dan maar voor de vorm?

 

Doch niemand die het antwoord weet
En hem komt troosten in zijn leed.

 

budding

Cees Budding’ (7 augustus 1918 – 24 november 1985)

 

 

 

De Amerikaanse schrijver en radiomaker Garrison Keillor werd geboren op 7 augustus 1942 in Anoka, Minnesota. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2007.

 

Uit: Pontoon: A Novel of Lake Wobegon

 

Evelyn was an insomniac so when they say she died in her sleep, you have to question that. Probably she was sitting propped up in bed reading and heard the brush of wings and smelled the cold clean air and the angel appeared like a deer in the bedroom and she said, “Not yet. I have to finish this book.” And the angel shook his golden locks which made a skittery sound like dry seed pods and he laughed a long silent laugh and took her pale hand in his. He’d heard that line, “Not yet,” before. He was always interrupting people who were engrossed in their work or busy getting ready for a night at the opera or about to set off on a trip. Evelyn’s brother died after his wife sprayed the house with a rose-scented room freshener that made Frank sneeze so hard he had a coronary, but he made it to the phone and called the office and told them he’d be late, and died. The angel took Evelyn’s hand gently in his cool hand and off she went with him, leaving behind the book, her bed and the blue knit coverlet, her stucco bungalow in Lake Wobegon redolent of coffee and fresh-picked strawberries, her bedside radio, her subscription to the New Yorker paid through the end of the year. It had been a good wet summer, plenty of rain and as she drifted out her back door she noted how green the grass was. A cat announced itself from the shadows. A faint smell of burning charcoal hung in the air. A bright red ball lay by the walk. She wanted to pick it up and throw it but the angel rose and she with him and, hand in hand, they flew up into the sequined sky, the little town arranged below, all shushed and dormant, the double row of streetlights on Main Street, the red light blinking on the water tower, the dark fastness of the lake, the pinpricks of lights of houses where they all slept, the cranks, the stoics, the meek, the ragtag dreamers, the drunks, the martyred wives, and she saw a woman’s pale face at a window looking for evildoers and the single pair of headlights threading the serpentine county road, and after that she did not look down.”

 

 

keillor

Garrison Keillor (Anoka, 7 augustus 1942)

 

 

De Oostenrijkse schrijver en dichter Heinz Rudolf Unger werd geboren op 7 augustus 1938 in Wenen. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2007.

 

 

DIE SONNE ALS EINE TOURISTIN

Wenn auch von Ost, wo arme Leute wohnen,
steigt aus dem dunkelblauen Nachtexpress
die helle Dame mit den Millionen
Strahlen Licht in ihrem Handgepäck

Sie geht durchs Land in ihren Purpurschuhen,
ein jeder Schritt ein glühender Exzess,
und ihre Reise hat nur einen Zweck,
sich zu verschenken ohne auszuruhen.

O welche Glut! Ich könnte glatt verkohlen
an ihrer Aura, die sie heiß verstrahlt.
Die Brandungswellen lecken ihre Sohlen.

Vor ihr der Küstenstrich, wie hingemalt,
schmiegt sich wie verliebt an ihren Schritt.
Und reist sie ab, nimmt sie das alles mit.

 

 

 

Die leere Hose

 

Eine leere Hose geht durch die Stadt.

Ob irgendwer schon so etwas geseh’n hat?

Sie wird von vielen ganz höflich begrüsst,

weil sie offenbar nicht ganz ohne Einfluss ist.

Begreife, wer immer sowas begreift:

Sie ist bügelgefaltet und nadelgestreift.

 

Eine leere Hose geht durch die Stadt.

Sie war in jungen Jahren schon ein Kandidat

für eine Karriere in schwindelnder Höh’,

als Funktionär bei der “jeunesse rosé”,

und erinnert sich beim langsamen Verkalken,

wie es begonnen hatte bei den Roten Falken.

 

Die leere Hose, die da ruhig schlendert,

hat schon das ganze Strassenbild geändert.

Durch die leere Hose pfeift der Wind,

und ein Rabenvater sagt zu seinem strammen Kind:

Schau’ hin, mein Sohn, wie sich die Stulpen heben.

Der hat es weit gebracht in seinem Leben.

 

Eine leere Hose geht ganz wie von Sinnen …

Da war doch sicher einmal einer drinnen!

Doch etwas hat ihn wohl dazu bewogen,

er hat sich vor der Wirklichkeit zurückgezogen.

In diese Hose ist vielleicht vor vielen Quartalen

einmal ein purpurrotes herz gefallen.

 

 

Unger

Heinz Rudolf Unger (Wenen, 7 augustus 1932)

 

 

De Duitse dichter, schrijver, essayist en vertaler Dieter Schlesak werd geboren in Sighişoara, Roemenië, op 7 augustus 1934. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2007.

 

 

FAND SPÄTER

 

Deine Lippen deine Scham
Hier auf dieser Zeile
Berühre sie wirklich
Der Atem geht schneller
Öffnet die obere Welt
Öffnet mich selbst
Um ein Haar:
Als ginge ich über
Die engste Brücke der Welt
Den vergessenen Abgrund

 

 

 

Der Augenblick bricht auf

 

Hinweg hinweg stehn
Still Gedanken
Sie sieben diese Welt.  

 

Und bin in dir und werde jetzt
im Vers so hell
steh still und atme noch  

 

Ein Augen Blick war ganz bei ihnen
kehrt jetzt zurück ich staune wieder
dass ich noch bin.

 

 

schlesak

Dieter Schlesak (Sighişoara, 7 augustus 1934)

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 7 augustus 2007.

De Deense schrijver Johan Carl Christian Brosbøll werd geboren op 7 augustus 1816 in Fredericia.