In Memoriam Gabriel García Márquez

In Memoriam Gabriel García Márquez

De Colombiaanse schrijver Gabriel García Márquez, bekend van zijn boeken ‘Honderd jaar eenzaamheid’ en ‘Liefde in de tijd van cholera’, is overleden in Mexico. De winnaar van de Nobelprijs voor Literatuur is 87 jaar geworden. Gabriel García Márquez werd op 6 maart 1928 in de kustplaats Aracataca geboren. Zie ook alle tags voor Gabriel García Márquez op dit blog.

 Uit: Chronicle of a Death Foretold (Vertaald door Gregory Rabassa).

 « The only thing he left intact in the parlor was the spiral staircase rescued from some shipwreck. On the upper floor, where the customs offices had been before, he built two large bedrooms and five cubbyholes for the many children he intended having, and he constructed a wooden balcony that overlooked the almond trees on the square, where Plácida Linero would sit on March afternoons to console herself for her solitude. In the front he kept the main door and built two full-length windows with lathe-turned bars. He also kept the rear door, except a bit taller so that a horse could enter through it, and he kept a part of the old pier in use. That was always the door most used, not only because it was the natural entry to the mangers and the kitchen, but because it opened onto the street that led to the new docks without going through the square. The front door, except for festive occasions, remained closed and barred. Nevertheless, it was there, and not at the rear door, that the men who were going to kill him waited for Santiago Nasar, and it was through there that he went out to receive the bishop, despite the fact that he would have to walk completely around the house in order to reach the docks.
No one could understand such fatal coincidences. The investigating judge who came from Riohacha must have sensed them without daring to admit it, for his impulse to give them a rational explanation was obvious in his report. The door to the square was cited several times with a dime-novel title: “The Fatal Door.” In reality, the only valid explanation seemed to be that of Plácida Linero, who answered the question with her mother wisdom: “My son never went out the back door when he was dressed up.” It seemed to be such an easy truth that the investigator wrote it down as a marginal note, but he didn’t include it in the report.
Victoria Guzmán, for her part, had been categorical with her answer that neither she nor her daughter knew that the men were waiting for Santiago Nasar to kill him. But in the course of her years she admitted that both knew it when he came into the kitchen to have his coffee. They had been told it by a woman who had passed by after five o’clock to beg a bit of milk, and who in addition had revealed the motives and the place where they were waiting. “I didn’t warn him because I thought it was drunkards’ talk,” she told me. Nevertheless, Divina Flor confessed to me on a later visit, after her mother had died, that the latter hadn’t said anything to Santiago Nasar because in the depths of her heart she wanted them to kill him. She, on the other hand, didn’t warn him because she was nothing but a frightened child at the time, incapable of a decision of her own, and she’d been all the more frightened when he grabbed her by the wrist with a hand that felt frozen and stony, like the hand of a dead man.”

 

 
Gabriel García Márquez (6 maart 1928 – 17 april 2014)

Der Ölbaum-Garten (Rainer Maria Rilke)

Bij Witte Donderdag

 

 
Christus in de tuin van Getsemane door Paolo Veronese, 1583-1584

 

Der Ölbaum-Garten

Er ging hinauf unter dem grauen Laub
ganz grau und aufgelöst im Ölgelände
und legte seine Stirne voller Staub
tief in das Staubigsein der heißen Hände.

Nach allem dies. Und dieses war der Schluss.
Jetzt soll ich gehen, während ich erblinde,
und warum willst Du, dass ich sagen muss
Du seist, wenn ich Dich selber nicht mehr finde.

Ich finde Dich nicht mehr. Nicht in mir, nein.
Nicht in den andern. Nicht in diesem Stein.
Ich finde Dich nicht mehr. Ich bin allein.

Ich bin allein mit aller Menschen Gram,
den ich durch Dich zu lindern unternahm,
der Du nicht bist. O namenlose Scham…
Später erzählte man: ein Engel kam – .

Warum ein Engel? Ach es kam die Nacht
und blätterte gleichgültig in den Bäumen.
Die Jünger rührten sich in ihren Träumen.
Warum ein Engel? Ach es kam die Nacht.

Die Nacht, die kam, war keine ungemeine;
so gehen hunderte vorbei.
Da schlafen Hunde und da liegen Steine.
Ach eine traurige, ach irgendeine,
die wartet, bis es wieder Morgen sei.

Denn Engel kommen nicht zu solchen Betern,
und Nächte werden nicht um solche groß.
Die Sich-Verlierenden läßt alles los,
und sie sind preisgegeben von den Vätern
und ausgeschlossen aus der Mütter Schoß.

 

 
Rainer Maria Rilke (4 december 1875 – 29 december 1926)
Praag (Rilke werd geboren in Praag)

 

Zie voor de schrijvers van de 17e april ook mijn vorige blog van vandaag.

Antoon Coolen, Ida Boy-Ed, Nick Hornby, Vincent Corjanus, Thornton Wilder, Karen Blixen

De Nederlandse schrijver Antoon Coolen werd geboren in Wijlre in Zuid-Limburg op 17 april 1897. Zie ook alle tags voor Antoon Coolen op dit blog.

Uit: De goede moordenaar

“In diejen tijd was de kluizenaar zijn huis aan het bouwen. Fons van Willemiene ging ten laatste alle dag naar de herberg van Jan het Man, Jan, die de suikerziekte heeft. Marjanneke den Schilder woonde in het ouderwetsche huis neven Nol Bonk, in haar huis was een tweede woning, daar woonde Pietje Pinksteren in. Nol Bonk was toentertijd voerman, hij had een bedrijf, hij voer meestentijds den klot uit de peel naar het dorp. Voor de menschen deed hij dat, voor zóóveel de kar. Hij trok, groot en zwaar naast den kop van het paard, door de dorpsstraten en door d’akker en langs de wegen in de peelvlakte. Zijn treden gingen in het geluid der bellen van den paardenhaam, in het gedokker, het gestoot van de wielen. Daar stond de regen over. De regen of de zon. En de groote wind.
Pietje Pinksteren was eenen zeventigjarigen weduwman. Pietje zijn vrouw was jaren geleden gestorven, hij had haar vroeg af moeten geven, hij was altijd nog al goed gemutst, het oude ventje, hij leefde vroolijk in zijn eentje. In die dagen is naderhand de horlogemaker Havé uit den Haag mee zijn jongeren broer en zijn dochter Celine in het dorp gekomen. Ze zijn later weer vertrokken. Er is toen nog veel praat over geweest, dat de zoon van slachter van Leunen op trouwen had gestaan met Celine. Die Celine was een aardige een, de menschen mochten achteraf maar blij zijn, dat die heele Haagsche familie weer weg deed.
Intussen waren er van allerlei dingen gebeurd, Pietje Pinksteren en Nol Bonk en later den kluizenaar, het is een heel geschiedenis geweest. En mee Fons van Willemiene is het leelijk afgeloopen.
Eenen molen op het dorp. De kerk mee den hoogen toren boven de lindeboomen uit, de boomen bij de paar uitspanningen aan het klein marktveld. Wij leefden hier zoo met zijn allen te samen, God en de duivel waren ook hier onder ons menschen. Het hemelrijk en het aardrijk, daar ligt een afstand tusschen, een breuk in de zielen.”

 

 
Antoon Coolen (17 april 1897 – 9 november 1961)

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Sarah Kirsch, Kingsley Amis, Patricia De Martelaere, Tristan Tzara, Ewald Vanvugt, Sibylle Lewitscharoff, Anatole France

De Duitse schrijfster en dichteres Sarah Kirsch (eig. Ingrid Hella Irmelinde Kirsch) werd geboren op 16 april 1935 in Limlingerode. Zie ook alle tags voor Sarah Kirsch op dit blog.

 

Lange Reise

Jetzt wolln wir mal nach Birmingham gehn
Der alten schwarzen Küche wo der Ofen nicht zieht
Du nimm die Mütze vom Kopf frag wo das Haus steht
»Zur singenden Katze« da gehn wir gleich hin
Und finden bloß eine music-box frag ob das alles ist

Dann wolln wir lieber Onkel Olaf besuchen der liegt
Unten am Sund und ist voll wie ein Sprit-Zug
Wo hat er nur die schöne blaue Mütze her
Die leuchtet wie im Juni die See um halb vier
Bloß jetzt ist sie fleckig und er antwortet nicht

So nehmen wir eben Weg auf die Shetland-Inseln
Und werden mal sehn ob die Ponys sich kämmen
Und ob sie so klein sind weil auf dem Land groß nichts wächst
Die kleinen Pferde sind wirklich vorzüglich du
Das sollte Onkel Olaf sehn wie die seine Mütze wegessen

Jetzt wird es aber Zeit daß wir Palmbäume sehn
Aber hier hätten wir nie unsern Fuß aufsetzen sollen
Leg dich flach ins Reisfeld neben die Wasserkuh
Oder kriech ins Gebüsch dahin wo die zwitschernden Kinder rennen
Nein bleib da mäht was die Palmen ab
Wirf die Mütze weg sie brennt ja wie die Kinder im Busch

Nun müssen wir bis Köln hinlaufen das liegt
Sehr weit unten hat der Koch von Birmingham gesagt
Ach was die Leute für saubere Hemden haben
Sie duften nach Juchten und Blumen aus Spanien
Woher kommt dann der süßfrische Rauchgeruch dazwischen
Du trägst nicht mal eine Mütze aufm Kopf komm wir müssen weiter

 

Bei den weißen Stiefmütterchen

Bei den weißen Stiefmütterchen
Im Park wie ers mir auftrug
Stehe ich unter der Weide
Ungekämmte Alte blattlos
Siehst du sagt sie er kommt nicht

Ach sage ich er hat sich den Fuß gebrochen
Eine Gräte verschluckt, eine Straße
Wurde plötzlich verlegt oder
Er kann seiner Frau nicht entkommen
Viele Dinge hindern uns Menschen

Die Weide wiegt sich und knarrt
Kann auch sein er ist schon tot
Sah blaß aus als er dich untern Mantel küßte
Kann sein Weide kann sein
So wollen wir hoffen er liebt mich nicht mehr

 

Breughel-Bild

Der Himmel schneit sich nackt und grün
Schon häuft sichs besetzt die Erde auf Landsknechtart
Fallen Krähen ein belauben den Baum
Schrein spähn sammeln sich fliegen weiter

Werden grauer im Schnee sind klein fast weiß
Kältevögel wohin geht eure Straße was zieht euch
Ein dampfender Maissilo ein Schlachthaus ein Rapsfeld das Schlachtfeld
Womit wollt ihr euch mästen wie denkt ihr
Ohne Verluste übern Winter zu kommen wartet
Nicht diesen Winter ist es umsonst fliegt
Über die schwarzborstigen Berge: hier fällt nichts ab

 

 
Sarah Kirsch (16 april 1935 – 5 mei 2013)

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Tomas Tranströmer, Henry James, Daniël Samkalden, Jérôme Lambert, Patrick Bernauw, Wilhelm Busch, Ina Boudier-Bakker

De Zweedse dichter en schrijver Tomas Tranströmer werd geboren in Stockholm op 15 april 1931. Zie ook alle tags voor Tomas Tranströmer op dit blog.

 

Preludes

I
Ik deins terug voor iets dat kruislings aan komt sloffen door de natte sneeuw.
Fragment uit wat komen gaat.
Een losgebroken muur. Iets zonder ogen. Hard.
Een gezicht van tanden!
Een vrijstaande muur. Of staat het huis daar
ofschoon ik het niet zie?
De toekomst: een leger lege huizen
dat zich een weg zoekt door de natte sneeuw.

II
Twee waarheden naderen elkaar. Eén komt van binnen uit, één van buitenaf
en waar zij elkaar ontmoeten bestaat een kans jezelf te zien.

Hij die merkt wat er te gebeuren staat roept vertwijfeld: ‘Halt!
wat ook, als ik mijzelf maar niet hoef te kennen.’

En er is een boot die aan wil leggen – dat precies hier probeert –
Hij zal het duizenden malen proberen.

Uit het duister van het bos komt een lange bootshaak die door het open raam wordt gestoten,
dwars tussen de feestgangers die zich warm hebben gedanst

III

De verdieping waar ik het grootste deel van mijn leven heb gewoond moet leeggeruimd. Alles is er nu uit. Het anker is losgeslagen – alhoewel er nog steeds rouw heerst, is het de lichtste verdieping in de hele stad. De waarheid heeft geen meubels van node. Ik ben het leven een keer rondgereisd en teruggekeerd naar het uitgangspunt: een leeggeblazen kamer. Dingen die ik heb meegemaakt vertonen zich hier op de muren als egyptische schilderingen, scènes aan de binnenkant van een grafkamer. Maar zij raken steeds verder uitgewist. Het licht namelijk is te sterk. De ramen zijn groter geworden. De lege verdieping is een grote kijker gericht op de hemel. Zij is stil als een quakerwijding. Wat je hoort zijn de achtertuinduiven, hun gekoer.

 

Vertaald door J. Bernlef

 

 
Tomas Tranströmer (Stockholm, 15 april 1931)

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Tjitse Hofman, Roman Graf, Alexandre Jardin, Péter Esterházy, Landolf Scherzer, Gabriele Stötzer, Charles Lewinsky

De Nederlandse dichter Tjitse Hofman werd geboren in Assen op 14 april 1974. Zie ook alle tags voor Tjitse Hofman op dit blog.

 

Lepelaar

Bij de rietkraag
waar ik mijn vriend uitlaat
huppelen konijnen
in het licht

Drink ik
van de heren
uit volle borst
zing mijn avondlied

Hese kelen tranendal
zo scherp ik de nachtlamp aan
zo roer ik het avondmaal
zo zwengel ik af

Dwalen druppels
door het zwart.

 

TV 2000

Elektroniek
ik loop op elektriek
à la teletransformatie
glasvezelvervoer en
satellietcommunicatie

In mijn verdeeldheid
zaai ik onrust
op akkers plant ik wellust
schep orde op het land
in strakke banen
over velden vloeien tranen
sluipen sloten vol met water
van zilte kwaliteit

Ik naai de wereld
met mijn kabels
smelt aaneen en divergeer
ioniseer en transporteer
alles naar mijn waarheid
privatiseer de saaiheid
en alles is in orde
naar het schijnt.

 

 
Tjitse Hofman (Assen, 14 april 1974)

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Palmsonntag (Maximilian von Schenkendorf)

 

Bij Palmzondag

 

 Christ's Entry into Jerusalem by Hippolyte Flandrin c. 1842
Hippolyte Flandrin, De intocht van Christus in Jeruzalem, 1842

 

Palmsonntag

Mildes warmes Frühlingswetter!
Weh’ mich an, du laue Luft!
Allen Bäumen wachsen Blätter,
Veilchen senden süßen Duft.

Zu des alten Domes Hallen
Hell und menschenreich der Pfad;
Frohe Botschaft hör’ ich schallen,
Daß der Liebeskönig naht.

Eilet, geht ihm doch entgegen,
Wandelt mit ihm Schritt vor Schritt,
Auf den blutbesprengten Wegen
In den Garten, wo er litt.

Habt ihr auch die Mär’ vernommen,
Wie der Frühling mit ihm zieht,
Und im Herzen aller Frommen
Süßes Wunder schnell erblüht?

Kindlein stehn mit grünen Zweigen
Um den heiligen Altar,
Und die Engel Gottes neigen
Sich herab zur Kinderschaar.

Blüht empor, ihr Himmelsmaien,
Palmen, blüht aus meiner Brust,
Christi Wege zu bestreuen,
Der euch hegt in Lieb’ und Lust.

 

 
Maximilian von Schenkendorf (11 december 1783 – 11 december 1817)
Tilsit, Deutsche Straße (Maximilian von Schenkendorf werd geboren in Tilsit)

 

Zie voor nog de schrijvers van vandaag ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Nachoem Wijnberg, Saskia Noort, Jean-Marie Gustave Le Clézio, Samuel Beckett

De Nederlandse dichter en schrijver Nachoem Mesoelam Wijnberg werd geboren in Amsterdam op 13 april 1961. Zie ook alle tags voor Nachoem Wijnberg op dit blog.

 

Gedicht

Een gedicht maken
dat groter is dan past

tussen wat ik nu zie en wat ik zie
als ik stil ben.

Zeggen: dit is zo,
zonder te zeggen: dit is dit.

Met een gedicht proberen.
Als ik het niet groter kan maken is het af.

 

Komedie

Elke keer dat zij de echtgenoot ziet valt zij flauw.
De echtgenoot slaat de minnaar steeds met een slag neer.
’s Nachts zit de echtgenoot slapeloos aan een tafel,
in een gestreepte pyjama, met een bijna leeg glas cognac voor zich.
Zij ontmoet de minnaar op hard gras, tegen een heuvel aan,
dicht bij een verwaarloosde dierentuin; apen tussen uitwerpselen
en lege ijsbakjes, beren met hun vel vol met stof,
op hun zij liggende en langzaam ademende herten en wilde paarden.

 

Het leger van rechters

Daar lopen de rechters
die alvast alle beslissingen
waarom ze gevraagd zijn
aan het begin van de dag
voorlopig nemen.
Ver genoeg van elkaar
dat zij om kunnen vallen
zonder elkaar te raken.
Het bevel was: probeer maar eens
door een bos te lopen
als over een veld.

 

 
Nachoem Wijnberg (Amsterdam, 13 april 1961)

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Seamus Heaney, Stephan Hermlin, Orhan Veli, Tim Krabbé

De Ierse dichter Seamus Heaney werd op 13 april 1939 te County Derry, Noord-Ierland, geboren. Zie ook alle tags voor Seamus Heaney op dit blog.

 

Digging

Between my finger and my thumb
The squat pen rests; snug as a gun.

Under my window, a clean rasping sound
When the spade sinks into gravelly ground:
My father, digging. I look down

Till his straining rump among the flowerbeds
Bends low, comes up twenty years away
Stooping in rhythm through potato drills
Where he was digging.

The coarse boot nestled on the lug, the shaft
Against the inside knee was levered firmly.
He rooted out tall tops, buried the bright edge deep
To scatter new potatoes that we picked,
Loving their cool hardness in our hands.

By God, the old man could handle a spade.
Just like his old man.

My grandfather cut more turf in a day
Than any other man on Toner’s bog.
Once I carried him milk in a bottle
Corked sloppily with paper. He straightened up
To drink it, then fell to right away
Nicking and slicing neatly, heaving sods
Over his shoulder, going down and down
For the good turf. Digging.

The cold smell of potato mould, the squelch and slap
Of soggy peat, the curt cuts of an edge
Through living roots awaken in my head.
But I’ve no spade to follow men like them.

Between my finger and my thumb
The squat pen rests.
I’ll dig with it.

 

From Lightenings

I
Shifting brilliancies. Then winter light
In a doorway, and on the stone doorstep
A beggar shivering in silhouette.

So the particular judgement might be set:
Bare wallstead and a cold hearth rained into-
Bright puddle where the soul-free cloud-life roams.

And after the commanded journey, what?
Nothing magnificent, nothing unknown.
A gazing out from far away, alone.

And it is not particular at all,
Just old truth dawning: there is no next-time-round.
Unroofed scope. Knowledge-freshening wind.

 

 
Seamus Heaney (13 april 1939 – 30 augustus 2013)

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Antje Rávic Strubel, Alan Ayckbourn, Scott Turow, Tom Clancy, Agnes Sapper

De Duitse schrijfster Antje Rávic Strubel werd geboren op 12 april 1974 in Potsdam. Zie ook alle tags voor Antje Rávic Strubel op dit blog.

Uit: Fremd gehen

„An unserem letzten Abend, der jetzt für immer der letzte sein würde, obwohl es gar nicht so gedacht war, hat Marlies geweint. Ich habe ihr eine meiner Survival-Zellstoffrollen gegeben, die ich von Schweden noch übrig hatte. Bald war der Tisch übersät von zerknülltem Zellstoff. Über den Krimi haben wir an diesem Abend wieder nicht gesprochen, nur über die Männer, die sie nachts in den Bars traf und so selbstverständlich zu sich nahm wie Brot. Ich konnte es nicht mehr hören.
Früher hatten wir oft nächtelang über Daniel und seine Vorlieben geredet, und dabei war der Daniel, den sie sich vorstellte, ein ganz anderer als meiner. Meiner hatte keine Probleme mit Frauen; ihrer schon. Meiner hatte einen amerikanischen Großvater, Peter Stillman, der sich in den siebziger Jahren von der Brooklyn Brigde gestürzt hatte, weil er fand, dass die Sprache sich seit Jahrhunderten nicht verändert hatte und er wegen dieser Sprache seinem Leben hinterherhinkte. (…)
„Quatsch, Großvater!“ sagte Marlies. „Wozu brauchen wir eine Genealogie, das ist altmodischer Quark, wer leistet sich heutzutage schon noch Vergangenheit. Man könnte ja keine vernünftige Armbanduhr mehr tragen, man müsste ja immerzu daran denken, wie sie von irgendwelchen Männern im Arsch durch die Weltkriege transportiert und wieder für die nächste Generation gerettet worden ist. Die Welt ist ein großes Hirngespinst. Pulp Fiction. Guck dich doch an“, sagte sie und lachte. „Und das mit der Sprache, Darling, das ist westliche Propaganda, also vergiss es.
Ich fand, ich hatte eine Vergangenheit, auch eine mit Marlies. Ich bin ihr begegnet, da war es Oktober. Die Blätter waren gelb. Oder ich verwechsle das Gelb mit der Farbe der Knorpelkirschen. Jedenfalls war es nach dem Mauerfall, Marlies redete immerzu von Westgeld. Es spielt keine Rolle, ob erst ein Jahr oder schon fünf Jahre seitdem vergangen waren; der Mauerstreifen war schon frei gegeben, aufgeforstet oder nicht.“

 

 
Antje Rávic Strubel (Potsdam, 12 april 1974)

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