Gabriele Wohmann, Urs Widmer, Robert Creeley, Alexander Pope, Emile Verhaeren, Tudor Arghezi, Suzanne Lilar, Jaap Robben

De Duitse schrijfster Gabriele Wohmann werd op 21 mei 1932 in Darmstadt geboren als Gabriele Guyot. Zie ook alle tags voor Gabriele Wohmann op dit blog.

Uit: Sonntag bei den Kreisands

 

“Es ist Abend. Die Kreisands sitzen gemütlich in ihrem schönen gepflegten Wohnzimmer. Was für ein angenehmer Sonntag. Der Wein, den sie genießen, schmeckt nicht nur gut, er stammt auch aus einer exquisiten Lage und wird ihnen wohl bekommen.  Er wurde dem Keller des Schwiegervaters entnommen. Artur selbst besitzt nicht die Mittel, sich einen guten Weinkeller anzulegen. Man kann nicht alles haben […] Dafür, dass sie beide so treu und anhänglich fast jede zweite Woche zu den alten Leutchen hinübergehen – beinah immer mittwochs, seit sie herausgefunden haben, dass es eigentlich immer mittwochs nichts Rechtes im Fernsehen gibt – für diese anderthalb bis zwei Stunden, Opfer an die Verwandtschaft, entschädigen sie sich mit der kleinen Extravaganz, Wein zu entwenden. Während Elisabeth bei ihren Eltern zu sitzen pflegt bis zum Abschied und Aufbruch, verlässt Artur des Zimmer etwas früher; über sein langes Ausbleiben wundert sich keiner. Wer Artur kennt, kennt auch seine Verdauungsbeschwerden. Abschließend betätigt Arthur die Wasserspülung im WC, hat aber nicht dort, sondern im Weinkeller Erfolg gehabt.

(…) Schlaf ist wichtiger. Zärtlichkeiten und dergleichen sind nicht mehr bei ihnen zu erwarten. Elisabeth hat nie sehr viel davon gehalten und fühlt sich jetzt so ziemlich außer Gefahr. Artur gegenüber hat sie sich aber all die Jahre nichts anmerken lassen, stoisch brachte sie ihre immer selteneren Opfer. Gut: auch das hat man überwunden. Auch für Artur gut, meint Elisabeth, so lang er so früh aufstehen muss.”

 

 

Wohmann

Gabriele Wohmann (Darmstadt, 21 mei 1932)

 

 

De Zwitserse schrijver Urs Widmer werd geboren op 21 mei 1938 in Basel. Hij studeerde germanistiek, romanistiek en geschiedenis in Basel, Montpellier en Parijs. Na zijn promotie in 1966 werkte hij als lector bij de Walter Verlag in Olten en bij Suhrkamp in Frankfurt. Samen met andere lectoren richtte hij in 1969 de Verlag der Autoren op. In 1968 debuteerde hij zelf als schrijver met de roman Alois. Tegenwoordig woont en werkt hij als zelfstandig schrijver in Zürich.

 

Uit: Im Kongo

 

ALLES BEGANN AM 29. Juli 1994. Einem Freitag. Mein Vater hatte eben, um ein Haar, einen Postboten erschossen, und ich kniete auf dem Fußboden eines Zimmers im Altenheim von Fluntern – Fluntern ist ein anderer Stadtteil von Zürich, zehn Autominuten von Witikon entfernt – und sagte zu Herrn Berger, eigentlich nur, um unser zäh dahinplätscherndes Gespräch in Schwung zu halten: »Ich bin jetzt sechsundfünfzig, Herr Berger. Seit meinem einunddreißigsten Lebensjahr arbeite ich hier. Ich bin der beste Pfleger im
Haus. Mir kann niemand etwas vormachen, nicht mal Schwester Anne. Und schauen Sie, was ich tue!«

Ich war damit beschäftigt, mit einem Küchenmesser die Kaugummis zu entfernen, die Frau Schroth, die Bewohnerin des Zimmers, in zwanzig Jahren auf den Fußboden gespuckt und flachgetreten hatte. Frau Schroth war am Vorabend gestorben, neunundneunzig Jahre alt. Ich war ja eigentlich Pfleger im Heim, Oberpfleger!, nicht Hauswart, aber so konnte ich das Zimmer einem neuen Bewohner nicht übergeben. Die Putzfrauen, zwei jobbende Studentinnen aus den USA, hatten den Dreck von zwei Jahrzehnten in einer knappen Viertelstunde weggefegt, mit so viel Chemie, als wollten sie Vietnam ein zweites Mal entlauben, und Schwester Anne hatte das Zimmer abgenommen, ohne eine Sekunde zu zögern. Trotz den Flecken, die den grünen Linoleumboden wie eine Blumenwiese im Mai aussehen ließen.

Normalerweise wären die Kaugummis auch mir egal gewesen, aber in dieses Zimmer sollte an diesem Abend noch mein Vater einziehen, mein eigener Papa. Eben wegen dem Schuß auf den Postmann. Es war aus mit dem Haus am Wald. Seinen Lebensrest mußte er, ob er wollte oder nicht, mit mir verbringen, mit einem Altenpfleger, der sein Sohn war. Er war inzwischen einundachtzig. Bis vor wenigen Wochen war alles gutgegangen – er allein in dem einsamen Haus, in dem einmal in der Woche eine Mitarbeiterin der Pro Senectute nach dem Rechten sah –, aber dann hatte er damit begonnen, Treppen hinunterzustürzen und in falsche Straßenbahnen einzusteigen.”

 

widmer

Urs Widmer (Basel, 21 mei 1938)

 

De Amerikaanse dichter Robert Creeley werd geboren op 21 mei 1926 in Arlington, Massachusetts. Hij was bevriend met schrijvers als Charles Olson, Robert Duncan, Allen Ginsberg en John Wieners en wordt wel tot de Black Mountain poets gerekend. Vanaf 1943 studeerde hij aan Harvard, maar onderbrak de studie om in het leger te dienen. Hij doceerde aan verschillende Hogescholen en werd tenslotte hoogleraar Engelse literatuur aan de State University of New York in Buffalo.

 

 

The Carnival

  

Whereas the man who hits

the gong dis-

proves it, in all its

simplicity —

 

Even so the attempt

makes for triumph, in

another man.

 

Likewise in love I

am not foolish or in-

competent. My method is not a

 

tenderness, but hope

defined. 

 

 

 

The Rain

  

All night the sound had

come back again,

and again falls

this quite, persistent rain.

 

What am I to myself

that must be remembered,

insisted upon

so often? Is it

 

that never the ease,

even the hardness,

of rain falling

will have for me

 

something other than this,

something not so insistent–

am I to be locked in this

final uneasiness.

 

Love, if you love me,

lie next to me.

Be for me, like rain,

the getting out

 

of the tiredness, the fatuousness, the semi-

lust of intentional indifference.

Be wet

with a decent happiness.

 

 

creeley

Robert Creeley (21 mei 1926 – 30 maart 2005)

 

De Engelse dichter Alexander Pope werd geboren in Londen op 21 mei 1688. Zie ook mijn blog van 21 mei 2008. en ook mijn blog van 21 mei 2007 en ook mijn blog van 22 mei 2006.

 

Sound and Sense

  

True ease in writing comes from art, not chance,

As those move easiest who have learned to dance.

‘Tis not enough no harshness gives offense,

The sound must seem an echo to the sense:

Soft is the strain when Zephyr gently blows,

And the smooth stream in smoother numbers flows;

But when loud surges lash the sounding shore,

The hoarse, rough verse should like the torrent roar;

When Ajax strives some rock’s vast weight to throw,

The line too labors, and the words move slow;

Not so, when swift Camilla scours the plain,

Flies o’er the unbending corn, and skims along the main.

Hear how Timotheus’ varied lays surprise,

And bid alternate passions fall and rise!

 

 

Couplets on Wit

  

II

 

Wit is like faith by such warm Fools profest

Who to be saved by one, must damn the rest.

 

 

III

 

Some who grow dull religious strait commence

And gain in morals what they lose in sence.

 

 

Pope

Alexander Pope (21 mei 1688 – 30 mei 1744)

William Powell Frith, Pope makes love to Lady Mary Montagu, 1852.

 

 

 

De Vlaamse dichter Emile Verhaeren werd geboren in Sint Amands op 21 mei 1855. Zie ook mijn blog van 21 mei 2008. en ook mijn blog van 21 mei 2007 en ook mijn blog van 22 mei 2006.

 

 

Quoique nous le voyions fleurir devant nos yeux

 

Hoe wij hem ook zien bloeien voor onze ogen

Deze klare tuin die ons stil wil gedogen,

Het plant zich weelderig in ons voort

’s Werelds onschuldigste en zoetste oord.

 

Want wij genieten van alle bloemen,

Van alle kruiden en alle palmen

Die wij lachend en wenend benoemen

In geluk dat onvermengd blijft talmen.

 

Want wij beleven de vreugderoes

Van felle feest- en lentekreten,

Die wij ongeremd in de smeltkroes

van verrukkelijke woorden smeten.

 

O, diep bevredigd zijn wij en vol lof

Voor ’s werelds vrolijkste en zoetste hof.

 

 

 

Mon village

 

Une place minime et quelques rues,

Avec un Christ au carrefour ;

Et l’Escaut gris et puis la tour

Qui se mire, parmi les eaux bourrues ;

Et le quartier du Dam, misérable et lépreux,

Jeté comme au hasard vers les prairies ;

Et près du cimetière aux buis nombreux,

La chapelle vouée à la Vierge Marie,

Par un marin qui s’en revint

On ne sait quand

Des Bermudes ou de Ceylan ;

Tel est – je m’en souviens après combien d’années –

Le village de Saint-Amand

Où je suis né.

C’est là que je vécus mon enfance angoissée,

Parmi les gens de peine et de métier,

Corroyeurs, forgerons, calfats et charpentiers,

Avec le fleuve immense au bout de ma pensée…

 

 

Verhaeren_rysselberghe

Emile Verhaeren (21 mei 1855 – 27 november 1916)

Portret door Theo Van Rysselberghe, 1892

 

 

 

De Roemeense dichter en schrijver Tudor Arghezi werd geboren op 21 mei 1880 in Boekarest. Hij bezocht een kloosterschool en publiceerde in 1896 zijn eerste gedicht in het tijdschrift Liga Ortodoxa. Van 1900 tot 1904 leefde hij als monnik in het klooster Cemica. In 1905 ging hij naar het buitenland. In Frankrijk bekeerde hij zich tot het katholicisme. In 1912 keerde hij naar Roemenië terug waar hij in verschillende tijdschriften gedichten en artikelen publiceerde. Tijdens WO I zette hij zich in voor de neutraliteit van zijn land. In 1927 verscheen zijn eerste dichtbundel Cuvinte potrivite. Tijdens WO II behoorde hij tot de oppositie van de regering en werd gevangengezet. Na de intocht van de Sovjet Unie in 1944 werd hij vrijgelaten en gerehabiliteerd en zelfs tot nationale dichter gestileerd.

 

 

Ungewißheit

 

Sieh an meinem Fenster hängen,

blaues Himmelsgras in Mengen.

Sterne an tausend Fäden bahnen

sich den Weg, ohne’s zu ahnen.

 

Wie ein Schwamm saugt meine Seele

leise Tränen, ohne Fehle,

zitternd, glänzend, Reih’ um Reih’,

aus den Sternen sich nun frei.

Mit der Vielfalt meiner Trauer…

mischten sich der Nächte Schauer

und des Herrgotts Augenbrau´

fällt ins Tintenfaß mir, schau!

 

Öff’n ein Buch ich, stöhnt’s alleine,

such’ die Zeit ich, Zeit ist keine!

Singen? Nein, doch sieh: ich bin!

Bin ich wohl? Was sagt mein Sinn?

 

Mein Gedanke – wem gehört der?

Und in welchem Märchen führt er –

mich auf der Erinn’rung Wege,

wo in allem ich einst rege…

 

Ja, so schreib’ ich, selbstvergessen,

von dem Ruf des Moor’s besessen,

aus dem Reich der Poesie…

Und “Arghezi” zeichn’ ich sie.

 

 

Vertaald door Anny Leonhardt

 

 

Tudor_Arghezi

Tudor Arghezi (21 mei 1880 – 14 juli 1967)

 

De Vlaamse schrijfster Suzanne Lilar werd geboren als Suzanne Verbist in Gent op 21 mei 1901. Lilar schreef essays, romans en toneelstukken in het Frans. Haar echtgenoot was Albert Lilar, de Belgische Minister van Justitie en Minister van Staat. Ze was de moeder van de schrijfster Françoise Mallet-Joris en de kunsthistorica Marie Fredericq-Lilar. In 1956 werd Lilar verkozen tot lid van de Académie royale de langue et de littérature françaises de Belgique. Voor haar litterair oeuvre was Lilar in 1976 met de erfelijke titel van barones vereerd.

 

Uit: Le Burlador

 

« Isabelle. – Suis-moi et ne fais pas de bruit. Le roi dort dans un cabinet au fond de ce couloir. Arrête. Encore un instant. Je ne puis me résoudre à te laisser partir. Est-ce absurde? Il me semble que tu ne reviendras jamais. Jure-moi que tu reviendras.

Don Juan. – Je te le jure.

Isabelle. – Octavio, c’est de cette nuit seulement que je t’aime. Sais-tu quand cela a commencé? Quand tu t’es glissé dans ma chambre, je ne t’aimais pas encore. C’est lorsque tu as posé la main sur mes cheveux. Je la sentais peser doucement sur ma tête. Je me suis trouvée comme un oiseau pris au piège qui se débattrait inutilement.

Don Juan. – Pourquoi cette pensée? C’est donc que tu désirais m’échapper si tu songeais à te débattre. Isabelle. Je veux que tu m’assures que cette nuit je n’ai rien fait contre ta volonté. Répète-moi que je te tiens de ton amour seul et que je t’ai conquise vraiment, et non possédée par surprise.

Isabelle. – Voilà bien les hommes! En un pareil moment, tu ne songes qu’à couver ton orgueil. Octavio, si vieille que je devienne, jamais je n’oublierai le poids de ton silence lorsque tu m’as approchée. Je sentais se ramasser sur moi toute ta douce cruauté. Pour la première fois, j’ai goûté le désir de me laisser emporter, dévorer, d’être une proie.

Don Juan. – Orgueilleuse! Jusque dans l’humilité. Mais ton désir, Isabelle?

Isabelle. – Mon désir attendait chacune de tes caresses. Que me fais-tu dire? Je rougirais de honte si les limites de la honte ne me semblaient reculées. C’est cette nuit seulement que je suis née. Tout est neuf, tout est fort, comme au premier matin du monde. Tu sens bon, mon amour! Sais-tu que tes cheveux sentent l’encens? Et ta bouche, la framboise. Comment se fait-il que je ne m’en sois jamais aperçue? C’est très important. »

 

Suzanne_Lilar

Suzanne Lilar (21 mei 1901 – 12 december 1992)

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Nederlandse dichter en theatermaker Jaap Robben werd geboren in Oosterhout in 1984. Hij studeerde Milieu- en Maatschappij wetenschappen en ging vervolgens naar de KoningstheaterAkademie in Den Bosch. Per september 2008 is Jaap voor twee jaar benoemd tot Stadsdichter van Nijmegen. Robben schrijft sinds 2000 gedichten en korte verhalen voor zowel kinderen als volwassenen en publiceerde drie bundels; ‘Twee vliegen’ – 2004, ‘De nacht krekelt’ – 2007 en ‘Zullen we een bos beginnen?’ – 2008 (Nominatie Gouden Uil voor jeugdliteratuur 2009. Hij won in 2000 de Kunstbende NB in de categorie Theater, in 2001 de Trouw Columnistenprijs en in 2002 de NRC Examenverhalenprijs.  Zo nu en dan presenteert Robben festivals en literaire programma’s zoals de Kunstbende, Hadjegedicht! en Write Now. Naast schrijver en dichter is Jaap theatermaker. Hij speelde in de voorstelling ‘De bammen zijn op’ van Productiehuis Het LAB, maakte de kindervoorstelling ‘Het verloren sporen museum’ en speelde mee in de cabaretvoorstelling VET van stichting Theaterplan.

 

 

Archeologische vondst

 

Als ik ooit opgegraven word

op een vergeten begraafplaats,

waar nieuwbouw verrijst

en ijzer van een spade

op mijn kale holle schedel stuit.

 

Word ik dan uitgegraven?

Zand en stof met een kwastje

van mijn ribben geveegd?

Zorg ik voor bouwvertraging

en weet men wie ik was?

 

Zal mijn naakte skelet

aan nieuwsgierig publiek

in een museum worden getoond?

Laat de archeoloog zijn dochter schrikken

door mijn schedel te verstoppen in haar bed

 

Zullen museumbezoekers

met de adem uit hun neus

condens maken op mijn vitrine?

Zou men dan een ansichtkaart

van mijn botten willen hebben?

 

Als ik ooit opgegraven word,

hoop ik in een museum te komen

en een vader zijn kind voorleest

van het bordje bij mijn skelet:

 

Vrouw, 12e eeuw voor Christus.

 

 

robben

Jaap Robben (Oosterhout, 1984)

W.G. Sebald, Yi Mun-yol, Markus Breidenich, François Nourissier, Gunnar Gunnarsson

De Duitse schrijver W.G. Sebald werd geboren in Wertach (Allgäu) op 18 mei 1944. Zie ook alle tags voor W. G. Sebald op dit blog.

 

Uit: Die Ringe des Saturn

 

“Unbegreiflich erschien es mir jetzt, als ich nach Lowestoft hineinging, wie es in einer verhältnismäßig so kurzen Zeit so weit hatte herunterkommen können.(…) Gleich einem unterirdischen Brand und dann wie ein Lauffeuer hatte der Schaden sich fortgefressen, Bootswerften und Fabriken waren geschlossen worden, eine um die andere, bis für Lowestoft als einziges nur noch die Tatsache sprach, daß es den östlichsten Punkt markierte auf der Karte der britischen Inseln. Heute steht in manchen Straßen der Stadt fast jedes zweite Haus zum Verkauf, Unternehmer, Geschäftsleute und Privatpersonen versinken immer weiter in ihren Schulden, Woche für Woche hängt irgendein Arbeitsloser oder Bankrotteur sich auf, der Analphabetismus hat bereits ein Viertel der Bevölkerung erfaßt, und ein Ende der stetig fortschreitenden Verelendung ist nirgends abzusehen. Obgleich mir dies alles bekannt war, bin ich nicht vorbereitet gewesen auf die Trostlosigkeit, die einen in Lowestoft sogleich erfaßt, denn es ist eine Sache, in den Zeitungen Berichte über sogenannte unemployment blackspots zu lesen, und eine andere, an einem lichtlosen Abend durch Zeilen der Reihenhäuser mit ihren verschandelten Fassaden und grotesken Vorgärtchen zu gehen und, wenn man endlich angelangt ist in der Mitte der Stadt, nichts vorzufinden als Spielsalons, Bingohallen, Betting Shops, Videoläden, Pubs, aus deren dunklen Türöffnungen es nach saurem Bier riecht, Billigmärkte und zweifelhafte Bed&Breakfest Etablissements mit Namen wie Ocean Dawn, Beachcomber, Balmoral Albion und Layla Lorraine.”

 

W.G. Sebald (18 mei 1944 – 14 december 2001)

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Ernst Wiechert, Omar Khayyam, Franziska zu Reventlow, Bertrand Russell, John Wilson, David Troch

De Duitse dichter en schrijver Ernst Wiechert werd geboren op 18 mei 1887 in Kleinort bij Sensburg in Oostpruisen.(Tegenwoordig Polen). Zie ook alle tags voor Ernst Wiechert op dit blog.

 

Uit: Die blauen Schwingen

“Sie traten auf die Schonungen. Der Hochwald blieb zurück, ein Heer von glatten Schäften mit abendlichem Glanz. Einsam hob der Weg sich zur Höhe. Dort reckte aus Busch und Gesträuch eine Schirmkiefer ihren geraden, gewaltigen Stamm in den Himmel hinauf, einen zerrissenen Wipfel wie Fahnentuch um den Schaft und darüber einen grauen, trockenen Ast wie eine harte Eisenspitze, dienach dem Leib der Wolken drohte. Da stand sie gleich der letzten Lanze über nieder gebrochenem Heer, und in ihrer Krone hing der Abendwind mit auf- und nieder gleitenden Tönen.

“Hier ist es, Harro.”

Sie blickten über den Wald. Kein Laut zerriß mit lohendem Glanz das breite Bild. Nur Schonungen, grau und grün und blau bis an das ferne Ufer, wo des Hochwalds Masten im gelben Abendlicht die schweren Segel trugen. Kein Sturm ging über das Meer, kein Leuchten brach aus Wolkentoren, nur ein leises Weben war auf allen Seiten, in großem Rhythmus, wie schwankender Orgel-Ton unter verdämmernden Bogen: “Ich bin … der Wald … der Wald… der weite… weite… Wald…” Kein Vogel rief, kein Wild trat heimlich aus unbewegtem Gebüsch. Schwere Wolken zogen, seltsam groß und klar, über das schweigende Rund und versanken wie sich bäumende Schiffe hinter dem Wald.Da klang von ferne ein klagender Schrei, sechsmal, siebenmal sich hebend im Schlag der Flügel, und hingezogen ersterbend.

“Simplizius!” Er griff nach seinem Arm.

“Rühre dich nicht!”

Noch einmal schrie es über den Wäldern, näher rufend. Dann kam ein jagender, klingender Flügelschlag, und auf der Spitze der Kiefer schwang sich der Wanderfalke ein und wandte seinen kühnen Kopf über das Meer zu seinen Füßen. Hoch im leeren Grau saß er einsam, und seine Augen blickten königlich über die Wälder. Und noch einmal kam der klagende Schrei, der zwischen Wolken und Wald schmerzlich und jäh den Abend zerriß.“

 


Ernst Wiechert (18 mei 1887 – 24 augustus 1950)

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In Memoriam Mario Benedetti



In Memoriam Mario Benedetti

 

 

De Uruguayaanse schrijver Mario Benedetti is gisteren op 88-jarige leeftijd overleden. Benedetti schreef in de zestig jaar waarin hij als schrijver actief was, meer dan tachtig dichtbundels, romans, essays en andere werken. Een van zijn bekendste boeken is La Tregua, dat in het Nederlands is vertaald onder de titel Het Uitstel. Benedetti werd geboren op 14 september 1920 in Paso de los Toros in het department Tacuarembó.Tijdens de militaire dictatuur in Uruguay (1973-1985) woonde Benedetti in het buitenland, aanvankelijk Cuba – hij was een aanhanger van het beleid van de communistische leider Fidel Castro – en daarna jaren in Madrid. Zie ook mijn blog van 14 september 2008.

 

 

 

The South Also Exists

 

With its ritual of steel

its great chimneys

its secret scholars

its siren song

its neon skies

its Christmas sales

its cult of God the Father

and of epaulets

      with its keys

      to the kingdom

      the North is the one

      who orders

 

but down here, down

hunger at hand

resorts to the bitter fruit

of what others decide

while time passes

and pass the parades

and other things

that the North doesn’t forbid.

      With its hard hope

      the South also exists.

 

With its preachers

its poison gases

its Chicago school

its owners of the Earth

with its luxurious costume

and its meager frame

its spent defenses

its expenses of defense

      with its epic of invasion

      the North is the one

      who orders.

 

But down here, down

each in their hideaway

are men and women

who know what to grasp

making the most of the sun

and eclipses

putting useless things aside

and using what is useful.

      With its veteran faith

      the South also exists.

 

With its French horn

and its Swedish academy

its American sauce

and its English wrenches

with all its missiles

and its encyclopedias

its war of galaxies

and its rich cruelty

      with all its laurels

      the North is the one

      who orders.

 

But down here, down

near the roots

is where memory

omits no memory

and there are those

who defy death for

and die for

and thus together achieve

what was impossible

      that the whole world

      would know

      that the South,

      that the South also exists

 

 

 

 

 

Vertaald door Yoshie Furuhashi

 

 

 

 

 

benedetti
Mario Benedetti (14 september 1920 – 17 mei 2009)

 

 

Peter Høeg, Lars Gustafsson, Eva Schmidt, Gary Paulsen, Dennis Potter, Henri Barbusse, Cor Bruijn, Virginie Loveling, Dorothy Richardson, Jacint Verdaguer, Anna Jameson, Leo Stilma

De Deense schrijver Peter Høeg werd geboren in Kopenhagen op 17 mei 1957. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007 en ook mijn blog van 17 mei 2008

Uit: Der Plan von der Abschaffung des Dunkels (Vertaald door Angelika Gundlach)

“Das Zweitbeste, um die Vorderpartie zu stärken, nach dem Geräteturnen, war Leichtathletik, vor allem die Wurfdisziplinen, das war im Winter jedoch schwieriger, weil sie im Freien stattfand.
Die einzige Ausnahme davon war Laufen. Klastersen hatte der Juniorennationalmannschaft beigebracht, im Winter auf den gefrorenen Mooren und Seen zu trainieren, und schöne Ergebnisse erzielt. Das war eines seiner Prinzipien: Wenn man lief, gab es kein Wetter, bei dem man nicht draußen sein konnte.
Also hatte man Lauftraining zu allen Jahreszeiten, er hatte jedoch eine Vorliebe für Schnee. Bei Schnee konnte man ziemlich sicher sein, daß man auf jeden Fall die erste halbe Stunde durch den Park laufen würde.
Er selbst lief vorneweg. Das bedeutete, wenn man nicht zur Spitzengruppe gehörte oder wenn man sich sogar zurückfallen ließ, war man plötzlich allein.
Sie stand an einem Baum, mit dem Rücken zu mir. Ich sah den schwarzen Mantel. Hinter ihr war der fallende Schnee eine Wand, sie löste sich von dem Baum, ging durch die Wand und war weg.
Ich bog vom Weg ab und kam hinunter an den See. Es war an einer Stelle, die lange eisfrei war. Da stand ein Reiher, und es gab auch Schwäne. Es war, als spürten sie die Kälte nicht, und sie waren in Bewegung, als sei jemand vorbeigegangen.
Ich dachte, ich hätte sie verloren, oder vielleicht war sie es nicht gewesen. Der Schnee bildete noch immer Räume, man lief durch eine Reihe von weißen Zimmern, die nie endeten. Ich wandte mich zu dem Hügel, wo die Statuen waren, mit gefrorenen Kleidern aus Schnee auf der grünen Bronzehaut. Eine von ihnen löste sich von den anderen und ging weg. Ich marschierte los. Wir kamen hinunter an die Stelle, wo im Sommer Rosen gestanden hatten. Sie waren zurückgeschnitten und mit Tannenzweigen bedeckt.”

 

peter_hoeg

Peter Høeg (Kopenhagen, 17 mei 1957)

 

De Zweedse dichter en  schrijver Lars Gustafsson werd geboren in Västeras, op 17 mei 1936. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007 en ook mijn blog van 17 mei 2008

A Men’s Choir

The voice one has when
talking to small children
and large dogs
is not the same
as that at the barber’s
or from the lectern.
It comes from another life
from far, far away
one that maybe never existed

whereas the voice
one has
when caressing a woman’s breast
or belly
is a third voice
that comes from a third world
(green warm moist shadow under
huge ferns, marshland, and
huge birds that fly up).
And there are many, many more.

Not my own voice—
and not exactly that of anyone else.
Is there such a thing as
the voices in between?
I recall your foot
still warm with morning.
I imagine
they must be like that.
And if one could hear
all the voices at the same time
one would get the impression
of a men’s choir
defiantly executing
a breakneck series of dissonances.
Vertaald door John Irons

 

Gustafsson

Lars Gustafsson (Västeras, 17 mei 1936)

 

De Oostenrijkse schrijfster Eva Schmidt werd geboren op 17 mei 1952 in Lustenau / Vorarlberg. Zij woont als zelfstandig schrijfster in Bregenz. Behalve proza schrijft zij ook hoorspeken en vertaalt zij uit het Italiaans. Schmidt debuteerde in 1985 met Ein Vergleich mit dem Leben. In 1988 verscheen Reigen. Daarna volgde een scheppingspauze tot in 1997 haar roman Zwischen der Zeit verscheen.

 

Uit: Zwischen der Zeit

 

„Der gutaussehende Fremde mit den slawischen Gesichtszügen hatte sich der Mutter und dem Kind vorsichtig wie einer Gruppe scheuer Tiere, die er nicht aufschrecken wollte, genähert. In einem Abstand, der Unaufdringlichkeit verraten sollte, ging er in die Hocke und befand sich dadurch in Augenhöhe mit Charlotte. Alles an ihm, die graugrünen Augen, die vollen, fast weiblich geschwungenen Lippen, die Geradheit der Nase, die Helligkeit der Stirn, die hohen, stark ausgeprägten Backenknochen, versetzten sie einen Augenblick lang in einen Zustand der Atemlosigkeit. Er hatte knochige, aber schmale Hände. Auch das nahm sie in diesen ersten Sekunden wahr. Jedenfalls erinnerte sie sich später daran. Auffallend an seinen Händen war die dunkle und dichte Behaarung, die über den Handrücken bis zu den ersten Fingergliedern reichte.

Er trug weite Hosen, die von einem Gürtel zusammengehalten waren und seinen schlanken Körper noch betonten, und ein einfaches, weißes Hemd, das am Kragen offenstand. Eine Aura weltmännischer Gelassenheit umgab seine Haltung und sein Benehmen, sein Blick verriet Aufmerksamkeit.“

 

schmidt

Eva Schmidt (Lustenau, 17 mei 1952)

 

De Amerikaanse schrijver Gary Paulsen werd geboren op 17 mei 1939 in Minneapolis, Minnesota.  Al in zijn jonge jaren interesseerde hij zich voor het schrijven. In 1966 verscheen zijn eerste boek. In 1983 en 1985 deed hij mee aan de grootste sleehondenrace van de wereld en hij verwerkte zijn belevenissen in een boek Dogsong dat later diende als uitgangspunt van de Disney film Snowdogs.

 

Uit: Soldier’s Heart

 

„He heard it all, Charley did; heard the drums and songs and slogans and knew what everybody and his rooster was crowing.

There was going to be a shooting war. They were having town meetings and nailing up posters all over Minnesota and the excitement was so high Charley had seen girls faint at the meetings, just faint from the
noise and hullabaloo. It was better than a circus. Or what he thought a circus must be like. He’d never seen one. He’d never seen anything but Winona, Minnesota, and the river five miles each way from town.

There would be a shooting war. There were rebels who had violated the law and fired on Fort Sumter and the only thing they’d respect was steel, it was said, and he knew they were right, and the Union was right, and one other thing they said as well–if a man didn’t hurry he’d miss it. The only shooting war to come in a man’s life and if a man didn’t step right along he’d miss the whole thing.

Charley didn’t figure to miss it. The only problem was that Charley wasn’t rightly a man yet, at least not to the army. He was fifteen and while he worked as a man worked, in the fields all of a day and into night, and looked like a man standing tall and just a bit thin with hands so big they covered a stove lid, he didn’t make a beard yet and his voice had only just dropped enough so he could talk with men.

If they knew, he thought, if they knew he was but fifteen they wouldn’t take him at all.

But Charley watched and Charley listened and Charley learned.“

 

Paulsen

Gary Paulsen (Minneapolis, 17 mei 1939)

 

De Britse schrijver Dennis Potter werd geboren op 17 mei 1935 in Forest of Dean, Gloucestershire. Potter studeerde in 1959 af aan de Oxford University en schreef vanaf de jaren zestig bijna dertig toneelstukken, negen televisie series, drie romans, was journalist en schreef ook non-fictie. In Nederland werd hij vooral bekend door de televisieserie: ‘The singing detective’. Zijn laatste werk ‘Cold Lazarus’ (1994) is een gelaagde vertelling waarin hij, al stervende, zowel in de serie als in de realiteit, verslag doet van zijn leven en zijn blik daarop.

 

Uit: Blackeyes

 

“He had once seen an old lady in a greetings-card shop moving her lips as she read the verse in one birthday card after another, and he had realized for the first time that neither the ability not the motives of those who had written the banal little rhymes were at issue: the old woman was seeking the most appropriate clutch of words to express the truth of her feelings for whoever she wanted to send the card to. She was the one who brought the truth, and the dignity, to what had been written without either.”

 

dennis_potter

Dennis Potter (17 mei 1935 – 7 juni 1994)

 

De Franse schrijver Henri Barbusse werd geboren op 17 mei 1873 in Asnières-sur-Seine. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

Uit: Lettres

„28 février 1915 (à sa femme)

Chère fifille,

j’ai eu cette lettre hier soir 27.La régularité du service postal me semble rétablie!

C’est demain soir que finit notre période de tranche.Hier, bombardem
ent intense: on suivait, de l’oeil, de notre tranchée,la chute des obus de 220 qui décrivaient des cercles énormes dans le ciel,au-dessus de nos têtes et qui tombaient ensuite.Ce sont des projectiles qui pèsent 120 kilos.On les eût dit, dans l’espace, à peu près gros comme un oiseau qui tombe à pic.

Cette nuit, on a travaillé à aménager une tranchée.Il faisait tout à fait froid.Ce matin, soleil radieux et légère brise.Les tranchées, sèches se couvrent sur la crête d’herbes qui ondulent au vent.Cet aspect chevelu est nouveau.A certains endroits, les tranchées françaises, qui sont larges et évasées plutôt,ont des airs de chemins creux.Les tranchées allemandes sont beaucoup plus étroites et creuses,elles sont plus organisées pour la défense, mais une fois qu’elles sont attaquées,les occupants ne peuvent plus en sortir.Il leur faut, ou repousser l’attaque ou se “faire faire”. J’ai envie de faire de la bicyclette, figurez-vous! Il me semble que je ne vais plus savoir.Je n’ai pas encore le poulet n°1 ni le poulet n°2.“

 

Barbusse

Henri Barbusse (17 mei 1873 –30 augustus 1936)

 

De Nederlandse schrijver Cor Bruijn werd geboren in Wormerveer op 17 mei 1883. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

 

Uit: Sil de strandjutter

 

Een schaap blert om het huis. Wat later blert er nog een en nog een. Schapen blerren. Uit de weiden zijn ze naar de huizen gesukkeld. Nu duurt de storm lang. Een schaap weet meer van het weer af dan de mensen. Hoor, hoe de vlagen beuken! Bij Japkemoei Lieuwen, om oost, onder aan het duin, sloeg het vorige jaar onder het geweld van de orkaan een raam met kozijn en al naar binnen. De schepen varen op zee … de houtslepers … veel mannen van Terschelling varen op de houtslepers.., op de haringloggers, op de boten naar het verre Oost-Indië … Sijke van Jort wacht al veertig jaar op haar man. En ze gelooft nog, dat hij eenmaal terug zal komen … nog gelooft ze …
Weer blert een schaap. Hoort ze goed, hollen ze hard om het huis?
Schreeuwt daar iemand?… Is dat op de weg, of op het eigen erf?… Heeft ze geslapen? Hoe laat is het dan?… Daar hoort ze weer wat!”

 

Bruijn

Cor Bruijn (17 mei 1883 – 6 november 1978)

 

De Vlaamse schrijfster Virginie Loveling werd geboren in Nevele op 17 mei 1836. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

 Uit: Een dure eed

 “Marcellien liep nog eens in allerhaast langs den zoogezegden Kattewegel – dat was achter de hoven, tusschen de hagen heen – naar de afgelegen wijk het Opeelken. Hij wilde zijne geliefde Veria eene laatste maal vaarwel zeggen vóór de groote reis, want voor hem, die sedert zijne kindsheid – zijn achtste jaar, dat hij in het dorp was komen wonen – nooit meer dan twee of drie uren ver was geweest, mocht de voorgenomen reis van den volgenden dag wel eene groote heeten.

En terwijl hij naar het Opeelken liep, was ook zijn tweelingbroeder Filip achter de schuur gaan loeren, of hij Reine, zijne beminde, niet kon zien en spreken; en daar de jonge boerenmeid insgelijks naar hem uitkeek, toen zij met het naderen van den avond in den stal hare koeien melken ging, zoo kwam het gansch natuurlijk, dat zij onbemerkt van hare meesteres, hare akers aan den ingang gelaten, en naar hem was toegegaan; en nu stonden de beiden op de steenen brug over de beek, welke de groote hoeve van de kleinere scheidde, in stil en druk gesprek.

Filip ook moest ’s anderdaags met den eersten trein, die in het station van het op een uur afstands liggend dorp Meidale stilhield, naar Frankrijk vertrekken.

Het was een schoone avond op het einde van April, wat koel maar helder; de daken van het huis en de schuren scherp afgeteekend op den blauwen hemel; pereboomen in vroegen bloei en bottend loover in het dichte boschje, waar het onder

de struiken reeds donker begon te worden, en de geloken kelkjes van de windroosjes op den grond maar nauw zichtbare witte plekjes meer vormden. De maan kwam op van achter den nog naakten reuzeneik aan den boord der beek.“

 

Loveling

Virginie Loveling (17 mei 1836 – 1 december 1923)

 

De Engelse schrijfster Dorothy Miller Richardson werd geboren op 17 mei 1873 in Abington, Oxfordshire. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

 

Uit: Pilgrimage

 

„Miriam left the gaslit hall and went slowly upstairs.  The March twilight lay upon the landings, but the staircase was almost dark.  The top landing was quite dark and silent.  There was no one about.  It

would be quiet in her room.  She could sit by the fire and be quiet and think things over until Eve and Harriett came back with the parcels.  She would have time to think about the journey and decide what she was going to say to the Fraulein.

Her new Saratoga trunk stood solid and gleaming in the firelight.  To-morrow it would be taken away and she would be gone.  The room would be altogether Harriett’s.  It would never have its old look again.  She evaded the thought and moved clumsily to the nearest window.  The outline of the round bed and the shapes of the may-trees on either side of the bend of the drive were just visible.  There was no escape for her thoughts in this direction.  The sense of all she was leaving stirred uncontrollably as she stood looking down into the well-known garden.

Out in the road beyond the invisible lime-trees came the rumble of wheels.  The gate creaked and the wheels crunched up the drive, slurring and stopping under the dining-room window.“

 

Richardson

Dorothy Richardson (17 mei 1873 – 17 juni 1957)

 

 

De Catalaanse dichter en  schrijver Jacint Verdaguer i Santaló werd geboren op 17 mei 1845 in Folgueroles. Hij was de belangrijkste vertegenwoordiger van de Renaixença, de beweging die in de 19e eeuw streefde naar een opleving van de Catalaanse taal en cultuur. In 1865 nam hij deel aan een dichterswedstrijd in Barcelona en won hij meteenn al vier prijzen. In 1870 werd hij tot priester gewijd en begon hij te werken in Vic en omgeving. In 1876 nam hij een baan aan als geestelijke op een schip. De ervaringen die hij had op het traject Cádiz–Havanna inspireerden hem tot het grote epos L’Atlàntida. In 1880 schreef hij de tekste van het loflied op de Zwarte Madonna van Montserrat.

 

Uit: L’Atlàntida (Vertaald door Clara Sommer)

 

„Und eine Barke sieht er auf den Wellen

Durch Klippen gleiten gleich dem weißen Schaum.

Und Herkules verspricht, bei seiner Rückkehr

Die Stadt zu gründen mit der Barke Namen,

Sie groß zu machen wie die hohe Ceder.

Wer sie erblickt, soll mit Erstaunen rufen:

Das ist die Riesentochter des Alciden!

Um ihretwillen fordert er den Dreizack

Vom Meeresgott, von Jupiter den Blitz.

Des Helden Bitte ward erhört vom Himmel:

O schönes Barcelona, dein Gesetz

Bezwang den Ozean in seiner Macht;

Aus deinen Felsen zuckte Blitz auf Blitz

Zu stolzem Siege auf den Kampfplatz nieder.“

 

Jacint_Verdaguer

Jacint Verdaguer (17 mei 1845 – 10 juni 1902)

 

De Britseschrijfster Anna Jameson werd geboren op 17 mei 1797 in Dublin. Haar vader, de miniatuurschilder Murphy bracht haar al vroeg liefde voor de kunst bij. Zij werd bekend als schrijfster door haar tijdens een Italiaanse reis geschreven dagboek Diary of an Ennuyée uit 1826. Jameson was jarenlang bevriend met de schoondochter van Goethe, Ottilie. Belangrijk werken van haar zijn ook Characteristics of the female characters of Shakespeare uit 1832 en The House of Titian uit 1846.

 

Uit: The Diary of an Ennuyée

 

„Calais, June 21.—What young lady, travelling for the first time on the Continent, does not write a “Diary?” No sooner have we slept on the shores of France—no sooner are we seated in the gay salon at Dessin’s, than we call, like Biddy Fudge, for “French pens and French ink,” and forth steps from its case the morocco-bound diary, regularly ruled and paged, with its patent Bramah lock and key, wherein we are to record and preserve all the striking, profound, and original observations—the classical reminiscences—the thread-bare raptures—the poetical effusions—in short, all the never-sufficiently-to-be-exhausted topics of sentiment and enthusiasm, which must necessarily suggest themselves while posting
from Paris to Naples.

Verbiage, emptiness, and affectation!

Yes—but what must I do, then, with my volume in green morocco?

Very true, I did not think of that.

We have all read the Diary of an Invalid, the best of all diaries since old Evelyn’s.—

Well, then,—Here beginneth the Diary of a Blue Devil.

What inconsistent beings are we!—How strange that in such a moment as this, I can jest in mockery of myself! but I will write on. Some keep a diary, because it is the fashion—a reason why I should not; some because it is blue, but I am not blue, only a blue devil; some for their amusement,—amusement!! alas! alas! and some that they may remember,—and I that I may forget, O! would it were possible.“

 

Jameson

Anna Jameson (17 mei 1797 – 17 maart 1860)

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Nederlandse dichter Leo Stilma werd geboren in Hilversum op 26 april 1953. Hij schrijft sinds 1990 poëzie. Daarnaast werkt hij als methodiekdocent aan de Hogeschool Rotterdam. Veel gedichten van hem zijn opgenomen in verzamelbundels, het meest recent in de bundel” Met het oog op Morgen “ van J. Jansen van Galen en in de bundel” Ouderdom” van uitgeverij Singel 521. Van hem zelf zijn drie bundels verschenen: Kaalslag (1995), Steenslag (1998) en In Woord en Beeld (2002). 

 

Verwijdering

1
De vloer is nog warm
van je voetstappen, de deur
draagt je vingerafdrukken

en in mijn hoofd heb je
alles door elkaar gegooid
ik kan er niets meer vinden.

Nu je buiten loopt
hoor ik je voeten nog schoppen
tegen mijn gehoorbeen
en je vragen galmen tegen
de muren van mijn hersenstam.

Ik sta wel op het dak
van ons huis te zwaaien
met een witte vlag
en roep je naam

maar je hoort me niet
je hoort me niet meer.

Stilma

Leo Stilma (Hilversum, 26 april 1953)

August Vermeylen, Hagar Peeters, Andrej Voznesensky, Eva Demski, Bertus Aafjes, Diana Raznovich, Werner Bräunig, Farley Mowat, Dante Gabriel Rossetti, Massimo Bontempelli, Cäsar Flaischlen, Edward Lear, Maurice Carême, Nicolaas Anslijn, Andrej Amalrik

De Vlaamse schrijver, dichter, kunsthistoricus en politicus August Vermeylen werd geboren in Brussel, op 12 mei 1872. Zie ook alle tags voor August Vermeylen op dit blog.

 

‘k Ben als een land

 

‘k Ben als een land dat strekt in middagzon
Onmeetbaar liggende akkers en deining
Van woud en duin, tot waar de horizon
Vergaat in ’t licht van eigen verreining.
En ’t evenwicht der wereld koelt de gloed
Van mijn verzwarend vlees en broeiend bloed
Tot eindloos aardrust en deining
Van krachten die geen mensenhand overwon.

In stralenspel leeft met de jaargetijden
Mijn ademing, zwaar van de geur der aard’
En uit mijn borst gevloeid gaat blinkend glijden
Door ’t lage land der stromen trage vaart.
Mijn ziel beweegt in ademing en vloeden,
En groeit in ’t mensdom, dat toch niets vermoeden
Zal van mijn ziel, onwankelbaar als de aard,
En breder dan zijn lijden en verblijden.

Doch hoger dan mijn zelfgeruste vreê,
En dan mijn lichtdoorgloorde dampen zweven
– Herin’ring van welk diepvergeten wee,
Of voorgevoel van onbegrijplijk leven,
Waaruit mijn eeuwige vastheid is ontstaan,
In wiens geheim ik weder wou vergaan, –
Voel ‘k over mij de reis der wolken zweven
Der grote wolken komend van de zee.

 

 

In de nacht

 

Mensjes, ik weet hoe leeg zijn mensgebaren,
‘k Weet dat de woorden door de mens gezeid
In ’t ijle slaan, en ‘k praat en lijk verblijd
Of droef, mijn vrienden en beminden, maar en

Haat noch bemin. En geen van wie daar staren
Met dode blik, o ziel, weet wie gij zijt,
En dat rond uw geheimen wonderbare
Elk mijner woorden strekt een eenzaamheid.

‘k Ben liefdeleeg… Maar geen weet, als te loor is
Gezonken ’t rijk van ’t menselijk ‘bijna’,
Wat me in de keel daar brandt, wat dol verlangen

Dat schreiend uitslaan wil in gloed van zangen,
En hoe ‘k in stralenkrans van duiz’ling ga
Door eenzaamheid, het hoofd vol duistre glories.

 

Vermeylen

August Vermeylen (12 mei 1872 – 10 januari 1945)

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Hagar Peeters werd geboren in Amsterdam op 12 mei 1972. Zie ook alle tags voor Hagar Peeters op dit blog.

 

 

Droombeeld

Vanmorgen toen ik nog niet wakker was

maar al niet meer sliep sloop onzichtbaar

op gehoefde sokken het onheil binnen

in mijn bed, vlijde zich tegen mij aan

en fluisterde om mij niet te wekken mijn naam.

 

Terwijl ik mijn ogen niet opende zag ik

dat hij naar mij keek met ook zijn ogen dicht

het kussen streelde dat hij voor mijn lippen aanzag

en dat hem zoende zoals ik zou hebben gekust.

Wij omhelsden in de veronderstelling van elkaar.

 

 

Vannacht kwam ik mijn ouders tegen

Vannacht kwam ik mijn ouders tegen,

twee bleke schimmen die naar elkaar

toe negen in het witte licht van een lantaarn.

 

Aan hun geluk te zien kon ik nog niet

geboren zijn. Ze waren jong en heel verliefd.

Een groot verdriet bedroefde mij

omdat ik wist hoe het zou verdergaan.

 

Zij schaterde om iets dat hij haar toegefluisterd had.

Hij lachte hard zoals hij nog vaak doet.

We wisselden een beleefde groet

en daarna scheidden zich weer onze wegen.

 

‘Wacht maar’, riep ik hen na,

wij komen elkaar nog wel eens tegen.

Gearmd gingen ze zwijgend om een hoek.

 

peetershagar

Hagar Peeters (Amsterdam, 12 mei 1972)

 

De Russische dichter Andrej Andreyevich Voznesensky werd geboren in Moskou op 12 mei 1933. Zie ook alle tags voor Andrej Voznesensky op dit blog.

 

 

The parabolic ballad

 

My life, like a rocket, makes a parabola

flying in darkness, — no rainbow for traveler.

 

There once lived an artist, red-haired Gauguin,

he was a bohemian, a former tradesman.

To get to the Louvre

from the lanes of Montmartre

he circled around

as far as Sumatra!

 

He had to abandon the madness of money,

the filth of the scholars, the snarl of his honey.

The man overcame the terrestrial gravity,

The priests, drinking beer, would laugh at his “vanity”:

“A straight line is short, but it is much too simple,

He’d better depict beds of roses for people.”

 

And yet, like a rocket, he flew off with ease

through winds penetrating his coat and his ears.

He didn’t fetch up to the Louvre through the door

but, like a parabola,

pierced the floor!

 

Each gets to the truth with his own parameter

a worm finds a crack, man makes a parabola.

 

There once lived a girl in the neighboring house.

We studied together, through books we would browse.

Why did I leave,

moved by devilish powers

amidst the equivocal

Georgian stars!

 

I’m sorry for making that silly parabola,

The shivering shoulders in darkness, why trouble her?…

Your rings in the dark Universe were dramatic,

and like an antenna, straight and elastic.

 

Meanwhile I’m flying

to land here because

I hear your earthly and shivering calls.

 

It doesn’t come easy with a parabola!..

For wiping prediction, tradition, preamble off

Art, History, Love and юesthetics

Prefer

to take parabolical paths, as it were!

 

He leaves for Siberia now, on a visit.

 

……………………………….

It isn’t so long as parabola, is it?

 

 

Vertaald door Alec Vagapov

 

 

Voznesensky

Andrej Voznesensky (Moskou, 12 mei 1933)
Hier rechts, samen met Allen Ginsberg

 

De Duitse schrijfster Eva Demski werd geboren op 12 mei 1944 in Regensburg. Zie ook alle tags voor Eva Demski op dit blog.

Uit: Nur über die Straße

“Um von der einen Seite der Eschersheimer Landstraße auf die andere zu kommen habe ich ungefähr zwanzig Jahre gebraucht. Am Dornbusch spielte sich der größte Teil meines Lebens ab. Ich bin immer noch da. Es gibt eine Zeitung, die „Wir am Dornbusch“ heißt. Das ist ein rührender Versuch, uns Dornbuschbewohner über den letzten Rest deutscher Teilung hinwegzutrösten. Bei uns ist sie nämlich noch sichtbar, auch wenn unterirdische Gänge für die Illusion von Bewegungsfreiheit sorgen sollen. Kein Wunder, daß die keiner benutzen will, sondern immer mal wieder Rentner sich oberirdisch in den Tod stürzen. Die Gänge, die die beiden voneinander getrennten Teile eines ehemals zusammen­gehörigen Stadtorganismus verbinden sollen, sind so unglaublich trostlos, so ausweglos häßlich, daß viele lieber auf ihrer Seite bleiben. Man kann bei ruhigerem Verkehr seinen Liebsten auf der anderen Seite Trostworte zuschreien. Als ich ein Kind war, wohnten wir in der Mechtildstraße, einer stillen, netten, bürgerlicher Straße, die nahe beim Hessischen Rundfunk lag. Zur Schule fuhr ich wenige Stationen mit der Straßenbahn, an der Ecke gabs ein Kino mit einer anscheinend sehbehinderten Kassiererin, die uns in die erst­ab­sechzehn­Filme ließ, ohne mit der Wimper zu zucken. Es war eine angenehme Kindheit am Dornbusch, alle hatten Gärten und keiner Geld. Der Gemüsehändler verkaufte sein Grünzeug billig, es gab einen Laden, in dem Laufmaschen repariert wurden (mit einem Nädelchen, das die entwischte Masche den ganzen Strumpf hinauf wieder einfing, was ich sehr gern sah und lernen wollte, es schien eine nette, ruhige Arbeit zu sein).”

Demski

Eva Demski (Regensburg, 12 mei 1944)

 

De Nederlandse schrijver en dichter Bertus Aafjes (pseudoniem Jan Oranje) werd geboren in Amsterdam op 12 mei 1914. Zie ook alle tags voor Bertus Aafjes op dit blog.

 

Angst

Het was niet meer te dragen
en niet meer uit te staan.
Dat hebben de blauwe nonnen
moeder, mij aangedaan

Ik griezel van hun koorden
en gruw van hun habijt.
Zij hebben een doek genomen
en over mij uitgespreid.

Zij zeiden: ze is bedorven
De dokter zei: maanziek.
Ik ben altijd gestorven
bij hun òrgelmuziek.

Het was niet meer te dragen
en niet meer uit te staan.
Dat hoeft moeder, het orgel
der blauwe nonnen gedaan.

 

 

Zelfportret

Twee en dertig, lang, wat smal.
Eerste grijze haren al.
Meestal vredig van gemoed;
soms een hart dat plotsling bloedt.
Ogen, eensklaps dan, bevreesd.
(Er is zoveel meer geweest.)

 

Aafjes

Bertus Aafjes (12 mei 1914 – 22 april 1993)
Aafjes en echtgenote in zijn
werkkamer in kasteel Hoensbroek, 9 december 1954.

 

De Argentijnse schrijfster, theatermaakster en caricaturiste Diana Raznovich werd geboren op 12 mei 1945 in Buenos Aires. Toen zij zestien was publiceerde zij haar eerste dichtbundel Tiempo de Amar, met rebelse, nihilistische teksten. Haar eerste theaterstuk El Guardagente, werd in  1970 in het Teatro de la Sociedad Hebraica Argentina opgevoerd. Tijdens de militaire dictatuur leefde zij in ballingschap in Spanje. In Europa verschenen eerste vertalingen van haar werk in het Italiaans en het Duits. Samen met andere theatermakers richtte zij het  Centro de Estudios Teatrales op, waar zij ook acteerlessen gaf.

Uit: Herbstzeitlose  (Vertaald door Gerd-Rainer Prothmann

“Aufgeschreckt von ihren eigenen Träumen stößt ROSALIA einen Schrei aus. Zu ganz unangemessener Zeit erhebt sie sich und schaltet den Fernseher aus. Sie schaut sich um und sieht die schlafende GRISELDA.

ROSALIA Hatten wir für diese Nacht nicht was verabredet, du und ich?

GRISELDA schläft tief. ROSALIA versucht, sich zu beruhigen. Sie setzt

sich. Pause. Sie steht auf und öffnet das Fenster.

Guck mal, was für ein Mond. Nur für uns. Aber was weißt du schon vom Mond?

Du hast nicht die nötige Kraft, um mit mir wach zu bleiben. Ich hab’s ja gewusst.

Und außerdem bin ich’s so gewohnt… Wenn ich so schlafen könnte… den

Körper entspannt … So mit runterhängenden Händen. (Sie streichelt ihren

Kopf.) Wie ein Kind, das – müde vom Spielen – erschöpft hinfällt, nachdem es

seinen Karamellpudding gegessen hat. Nicht mal Gute Nacht sagst du mir…

nicht mal Gute Nacht… Ich würde dir auch nicht Gute Nacht sagen… (Sie

nähert sich dem Fenster und betrachtet still den Mond.) Der Mond lacht sich

heute tot. Der lacht über dich, die die Nacht über wach bleiben wollte. Bist du

nicht beim Karneval die ganze Nacht lang wachgeblieben?

GRISELDA Ist heute Karneval?

ROSALIA Siehst du, was dir alles entgeht…

GRISELDA Wie spät ist es?

ROSALIA Ob ich dir nun ein Uhr, zwei, drei oder vier Uhr sage…

GRISELDA Vier Uhr ist es! (Erschreckt von der Uhrzeit setzt sie sich auf.)

ROSALIA Lauter Uhrzeiten, die du nicht kennst.

GRISELDA Weil ich nicht unter Schlaflosigkeit leide.

ROSALIA Schlaflosigkeit. Was für ein Wort. Genauso wie Haarknoten. Haarknoten,

Schlaflosigkeit, Schlafsucht. Ich leide unter Schlaflosigkeit und du unter Schlafsucht.

GRISELDA Genau, ich bin schläfrig. Können wir nicht ein bisschen das Radio

ausmachen? Es ist vier Uhr morgens, Mädchen.

ROSALIA Es ist nicht vier Uhr. Halb eins ist es.”

 

raznovichdiana

Diana Raznovich (Buenos Aires,12 mei 1945)

 

De Duitse schrijver Werner Bräunig werd geboren op 12 mei 1934 in Chemnitz. Na de oorlog hield hij zich bezig met de handel op de zwarte markt. Hij kwam in een opvoedigsgesticht en werd tot een gevangenisstraf veroordeeld wegens smokkel. Van 1956 tot 1958 werkte hij als stoker bij de stadswasserij van Schneeberg. In die tijd begon hij met schrijven. In 1958 werd hij lid van de SED en begon hij aan een studie aan het Literaturinstitut »Johannes R. Becher«, waar hij later ook werkte. In de periode 1960/61 begon hij aan de realistische roman Rummelplatz, die handelt over de beginfase van Oost en West Duitsland en die eindigt met de opstand van de 17e juni 1953.

Uit: Rummelplatz

“Die Nacht des zwölften zum dreizehnten Oktober schwieg in den deutschen Wäldern; ein müder Wind schlich über die Äcker, schlurfte durch die finsteren Städte des Jahres vier nach Hitler, kroch im Morgengrauen ostwärts über die Elbe, stieg über die Erzgebirgskämme, zupfte an den Transparenten, die schlaff in den Ruinen Magdeburgs hingen, ging behutsam durch die Buchenwälder des Ettersberges hinab zum Standbild der beiden großen Denker und den Häusern der noch größeren Vergesser, kräuselte den Staub der Braunkohlengruben, legte sich einen Augenblick in das riesige Fahnentuch vor der Berliner Universität Unter den Linden, rieselte über die märkischen Sandebenen und verlor sich schließlich in den Niederungen östlich der Oder.

Es war eine kühle Nacht, und die Menschen in den schlecht geheizten Wohnungen fröstelten. Die Herbstkälte schlich sich in ihre Umarmungen und ihr Alleinsein, ihre Hoffnungen und ihre Gleichgültigkeit, ihre Träume und ihre Zweifel.

Nun waren die Reden verstummt, die Kundgebungen geschlossen, die Proklamationen rotierten zwischen den Druckzylindern der Zeitungsmaschinen. Straßen und Plätze dampften im Morgenlicht. Die ersten Schichtarbeiter zogen in die Fabriken. Die Plakate welkten im Wind.

Hermann Fischer war am Morgen dieses dreizehnten Oktober früher erwacht als gewöhnlich. Zuerst dachte er, die Kälte habe ihn geweckt. Dann aber hörte er das überanstrengte Fauchen der SIS-Omnibusse, die sich im zweiten Gang den Rabenberg heraufquälten, und er dachte plötzlich ganz wach: Die Neuen kommen. Diese dreißig, vierzig Mann, ohne die sie den Schacht vielleicht noch zwei, drei Tage in Betrieb gehalten hätten, vielleicht auch noch eine Woche, falls ausnahmsweise einmal nichts passiert wäre, kein Streckeneinbruch, kein Straßenrutsch, kein Förderausfall. Seit vierzehn Tagen schrien, schrieben und telefonierten sie; Fischer hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Gestern abend aber hatte ihn plötzlich der Objektleiter angerufen. Und Fischer wußte jetzt auch, daß er nicht nur der Kälte wegen so zerschlagen war, so unausgeschlafen, sondern vielmehr wegen der Ungewißheit, ob sie auch wirklich kämen, ob sie ihm nicht noch im letzten Moment irgendein anderer vor der Nase wegorganisierte.”

WernerBraeunig

Werner Bräunig (12 mei 1934 – 14 augustus 1976)

 

De Canadese schrijver Farley Mowat werd geboren in Belleville, Ontario, op 12 mei 1921. Zie ook alle tags voor Farley Mowat op dit blog.

 

Uit: Otherwise

 

“Gunnar finally appeared (more than a week overdue) and landed with his usual panache. Although we were greatly cheered to see him, we were angry to find he had nothing for the Ihalmiut. According to his account, the Churchill RCMP detachment (which was re
sponsible for “native administration”) had received no authorization to release relief supplies.

I scribbled an angry telegram about this for Gunnar to dispatch to Ottawa. There was no time to do more since Gunnar was anxious to get us to our destination and return to his base before daylight ended.

Hastily we loaded our gear and ourselves (including an apprehensive Tegpa) aboard the Norseman. Without the least hesitation, Ohoto, whom we had persuaded to accompany us, climbed into the co-pilot’s seat and nodding his understanding of Gunnar’s pantomimed warning not to touch any of the controls.

Overloaded with supplies for six weeks, an extra forty-five gallons of avgas for Gunnar’s return to Churchill, and the new canoe lashed to the starboard float, the Norseman at first refused to fly.

Roaring down the bay at full throttle, we were perilously close to the Duck Islets before Gunnar was able to rock it free of the water. I thought we were goners as we passed over the islets with only inches to spare, but Ohoto, leaning as far forward as his seatbelt would allow, was ecstatic.”

 

Mowat

Farley Mowat (Belleville, 12 mei 1921)

 

De Engelse schilder en dichter Dante Gabriel Rossetti werd op 12 mei 1828 inLonden geboren. Zie ook alle tags voor Dante Gabriel Rossetti op dit blog.

 

Broken Music

  

The mother will not turn, who thinks she hears

Her nursling’s speech first grow articulate;

But breathless with averted eyes elate

She sits, with open lips and open ears,

That it may call her twice. ‘Mid doubts and fears

Thus oft my soul has hearkened; till the song,

A central moan for days, at length found tongue,

And the sweet music welled and the sweet tears.

 

But now, whatever while the soul is fain

To list that wonted murmur, as it were

The speech-bound sea-shell’s low importunate strain, –

No breath of song, thy voice alone is there,

O bitterly beloved! and all her gain

Is but the pang of unpermitted prayer.

 

Genius in Beauty

  

Beauty like hers is genius. Not the call

Of Homer’s or of Dante’s heart sublime, —

Not Michael’s hand furrowing the zones of time, —

Is more with compassed mysteries musical;

Nay, not in Spring’s Summer’s sweet footfall

More gathered gifts exuberant Life bequeaths

Than doth this sovereign face, whose love-spell breathes

Even from its shadowed contour on the wall.

 

As many men are poets in their youth,

But for one sweet-strung soul the wires prolong

Even through all change the indomitable song;

So in likewise the envenomed years, whose tooth

Rends shallower grace with ruin void of truth,

Upon this beauty’s power shall wreak no wrong.

 

rosetti

Dante Gabriel Rossetti (12 mei 1828 – 9 april 1882)

 

De Italiaanse schrijver en dichter Massimo Bontempelli werd geboren op 12 mei 1878 in Como. Hij studeerde af aan de universiteit van Turijn in 1903. Hij werkte zeven jaar als basisschoolleraar, terwijl hij ook al schreef. Toen een baan in het vervolgonderwijs er niet in zat richtte hij zich op de journalistiek. Tijdens WO I was hij oorlogscorrespondent. In de late jaren twintig en begin jaren dertig was Bontempelli een actieve fascist. In 1938 weigderde hij echter de plaats aan de universiteit in te nemen van een joodse hoogleaar die er uit gegooid was. Toen werd hij zelf uit de partij gezet. In 1953 kreeg hij voor “L’amante Fedele” de belangrijke Strega Prijs.

Uit: The Chess Set in the Mirror (Vertaald door Estelle Gilson)

„So there we were—three of us, as I said, me,the mirror, the chess set.

I was looking at the mirror; the mirror was reflecting the chess set.

I already described the mirror as old and a little greenish. I immediately noticed that the chess pieces reflected in the mirror, the black as well as the white, were paler than the real chess pieces, and their outlines less distinct, almost hazy. In fact, staring at them for quite a while in the mirror, it seemed to me that they were vibrating slightly, like grass and stones you see below the water of a lake or a pond.

I haven’t yet pointed out an important fact, which is that the mirror propped on the marble of the fireplace was leaning slightly forward. Because of this, the chessboard and the thirty-two pieces reflected in it were not on the same plane as the thirty-two real pieces, but seemed to have climbed up a slight incline.

From there, the mirrored pieces watched the real pieces—each its counterpart. The White King looked at the White King, the Black Queen at the Black Queen, and so on. And those in the mirror,

higher up and a little at an angle, seemed to be looking at those down below with disdainful superiority. Those on this side of the mirror, in turn, allowed themselves to be observed impassively, and it seemed that with this indifference they were perhaps flaunting their being more colorful, clearer, and firmly positioned on the perfectly horizontal surface.

I stood up on my tiptoes once more to see if I could catch sight of at least a little of myself in the mirror. But it was hopeless. I said a moment ago that I didn’t remember whether there was a chair in the room. Now, I think that there certainly wasn’t one, otherwise I would have stood up on it.“

 

Bontempelli

Massimo Bontempelli (12 mei 1878 – 21 juli 1960)

 

De Duitse dichter en schrijver Cäsar Flaischlen werd geboren op 12 mei 1864 in Stuttgart. Hij volgde eerst een opleiding tot boekhandelaar en studeerde daarna in Berlijn, Heidelberg en Leipzig filosofie en germanistiek. In 1891 vestigde hij zich in Berlijn, waar hij in de trant van het naturalisme zijn werken “Toni Stürmer” (1891), en “Martin Lehnhardt” (1895) publiceerde. Ook werd hij redacteur van het kunst- en lieteratuurtijdschrift Pan. In 1905 verscheen zijn autobiografische roman Jost Seyfried.

 

Hab Sonne im Herzen

 

Hab Sonne im Herzen,

ob’s stürmt oder schneit,

ob der Himmel voll Wolken,

die Erde voll Streit!

Hab Sonne im Herzen,

dann komme, was mag!

das leuchtet voll Licht dir

den dunkelsten Tag!

 

Hab ein Lied auf den Lippen,

mit fröhlichem Klang

und macht auch des Alltags

Gedränge dich bang!

Hab ein Lied auf den Lippen,

dann komme, was mag!

das hilft dir verwinden

den einsamsten Tag!

 

Hab ein Wort auch für Andre

in Sorg und in Pein

und sag, was dich selber

so frohgemut läßt sein:

Hab ein Lied auf den Lippen,

verlier nie den Mut,

hab Sonne im Herzen,

und Alles wird gut!

 

flaischen

Cäsar Flaischlen (12 mei 1864 – 16 oktober 1920)

 

De Engelse dichter, schrijver en illustrator Edward Lear werd geboren op 12 mei 1812 in Highgate. Lear was een illustrator van natuurmotieven, maar is vooral bekend gebleven als dichter van nonsensverzen. Kenmerkend voor zijn gedichten is het volkomen ontbreken van zin of pointe.

 

There Was an Old Lady Whose Folly

  

There was an Old Lady whose folly

Induced her to sit in a holly:

Whereupon by a thorn

Her dress being torn,

She quickly became melancholy.

 

 

 

There was an Old Man of New York

           

There was an Old Man of New York,

Who murdered himself with a fork;

But nobody cried though he very soon died, —

For that silly old man of New York.

 

Lear

Edward Lear (12 mei 1812 – 29 januari 1888)

 

De Belgische, Franstalige, dichter en schrijver Maurice Carême werd geboren op 12 mei 1899 in Waver bij Brussel. Zijn vader was schilder en zijn moeder dreef een kruidenierswinkel. Op zijn 19e begon Carême te werken als leraar. Rond 1925 begon hij met schrijven: essays, vertalingen, gedichten, romans, sprookjes. Veel gedichten van hem zijn op muziek gezet door componisten als Carl Orff, Darius Milhaud en Francis Poulenc,

 

Étranges fleurs

 

L’automne met dans les lilas

D’étranges fleurs que nul ne voit,

 

Des fleurs aux tons si transparents

Qu’il faut avoir gardé longtemps

 

Son âme de petit enfant

Pour les voir le long des sentiers

 

Et pour pouvoir les assembler

En un seul bouquet de clarté

 

Comme font, à l’aube, les anges

Les mains pleines d’étoiles blanches…

 

Careme

Maurice Carême (12 mei 1899 – 13 januari 1978)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 12 mei 2007.

De Nederlandse schrijver Nicolaas Anslijn werd op 12 mei 1777 geboren in Leiden.

De Russische schrijver en dissident Andrej Aleksejevitsj Amalrik werd geboren in Moskoui op 12 mei 1938.

Libris Literatuurprijs 2009 voor Dimitri Verhulst

Libris Literatuurprijs voor Dimitri Verhulst

De Vlaamse schrijver Dimitri Verhulst heeft maandagavond de Libris Literatuurprijs gekregen voor zijn roman Godverdomse dagen op een godverdomse bol.  Uit handen van juryvoorzitter Ivo Opstelten ontving hij in het Amsterdamse Amstel Hotel een cheque van 50.000 euro. die aan de prijs is verbonden. Het is na Hugo Claus de eerste keer dat een Vlaming bekroond wordt met deze prestigieuze literatuurprijs. Verhulst haalde twee jaar geleden al de longlist van de Libris Literatuurprijs met zijn boeken De helaasheid der dingen en Mevrouw Verona daalt de heuvel af. Dimitri Verhulst werd op 2 oktober 1972 geboren in Aalst. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2006 en ook mijn blog van 16 oktober 2007 en eveneens mijn blog van 2 oktober 2008.

 

Uit: Godverdomse dagen op een godverdomse bol

 „Alle begin is moeilijk. Kijk maar. ’t Kruipt uit het water zonder om te zien. ’t Zou nog een laatste blik kunnen werpen op de oceanen, heimwee voelen uit eerbied, maar dat doet ’t niet. ’t Heeft er namelijk genoeg van te moeten kruipen over de zandbodems der wateren, genoeg van de eikelwormen en de pijlwormen en de chordadieren en de manteldieren en de koplozen waarmee ’t zoveel eeuwen de zeeën heeft gedeeld. ’t Zegt saluut tegen de kwastvinnigen, de mosselen en de schollen, vaarwel tegen de knorhanen, de alen en de brasems, ’t wil van geen samenleven meer weten met de zalmen en de karpers. ’t Doet de groeten aan de rietvoorn en ’t wenst ook de baarzen nog het beste, maar ’t kan niet meer weerstaan aan de veelbelovendheid van z’n bestaan en verlaat het sop. Wel toe, ’t schijt nog een laatste keer hevig in de zee, zijn symbolisch geladen manier om een beslissing te onderstrepen, legt zich te druipen en te drogen waar de parelgierst vlot kiemt en trekt dan de rimboe in om er zich te vormen tot een bekijkelijk monster met dikke knokkels, talgklieren, een hele eind darmen en een speklaag. En haar, wreed veel haar van onder tot boven waarin de vlooien en de teken simpel overleven door hun gastheer jeuk te bezorgen, zodat die moet krabben tot zijn vel aan vodden hangt en zij kunnen zuipen van zijn bloed. Hoe laat is het?

Vroeg, het is nog vroeg. Vroeger is welhaast onmogelijk.
De dag is jong en wel en niets staat vast. En wanneer het weer dan eindelijk wat zachter wordt, verlaat ’t op zijn gemak de vochtige donkerte van het tropische regenwoud en sluipt ’t over de vlakten, in en uit de bomen van de savannen.”

 

verhuslt

Dimitri Verhulst (Aalst, 2 oktober 1972)

 

Ida Gerhardt, Camilo José Cela, Rose Ausländer, Henning Boëtius, Rachel Billington, Carl Hauptmann, Latīf Nāzemī, Rubem Fonseca, Leopoldo de Luis, Ethel Lilian Voynich

De Nederlandse dichteres Ida Gerhardt werd geboren in Gorinchem op 11 mei 1905. Zie ook mijn blog van 11 mei 2008 en ook mijn blog van 11 mei 2007, mijn blog van 11 mei 2006 en mijn blog van 4 mei 2006.

 

Ιχθυς (Vis)


De vis, getrokken door mijn hand
en èven vrij nog van de golven,
zal straks gewist zijn van het strand
en door de grote vloed bedolven.
Maar in het water, dat hem nam
zwemt levende het Monogram.
Geheime trek van tij en maan:
Hij zal op alle kusten staan.

 

 

Zum Tode


Soms laat gij mij een eb en vloed alleen.
Uren vergaan met schrijven in het zand.
Zo weer ik mij, krijsvogels om mij heen,
vergankelijk, uitgestoten aan de rand
der aarde. – Water komt en gaat, het strand
ligt nat en gladgewist gelijk voorheen.

 

 

 

Een grafschrift

 

Geloof van mij, gij die mijn naam hier leest,
ik heb de dood van kind af nooit gevreesd.
Hij was vertrouwd. – Het ondoorgrondelijk leven
is mij de donkere despoot geweest.

 

Gerhardt

Ida Gerhardt (11 mei 1905 – 15 augustus 1997)

 

De Spaanse schrijver Camilo José Cela werd geboren op 11 mei 1916 in Iria Flavia. Zie ook mijn blog van 11 mei 2007 en ook mijn blog van 11 mei 2008.

Uit: L’Aficionado  (Vertaald door Antoine Martin)

« Le Sébas est opérateur de télégraphe, et passionné de tauromachie. Le Sébas ne dit pas « les courses de taureaux », mais « la tauromachie », ce qui fait plus mystérieux, plus entendu, aussi. Le Sébas ne parle pas par métaphore mais bien plutôt, selon le diagnostic de don Bartolomé, le maître d’école, par succédanés. Le Sébas dit « la percale » pour la cape, « le leurre » pour la muleta, « les bâtonnets » pour les banderilles, « la rapière » pour l’épée, et ainsi de suite. Le Sébas est un vrai prodige dans l’art difficile de parler le castillan par approximations ; dans la conversation courante, même quand il n’est pas question de tauromachie, il agit pareillement. Parfois, il va jusqu’à inventer des mots, signalé service rendu à l’Académie qui, pourtant, ne lui a jamais manifesté sa reconnaissance. Il est vrai que le Sébas les invente sans s’en apercevoir et sans y prêter plus d’importance.
— Alors, Sébas, qu’est-ce que vous en pensez, de la maison que se fait construire le Ramón de madame Catalina ?
Habituellement, le Sébas adopte un air pensif avant de répondre.
— Je sais pas, je sais pas… À mon avis, la bigamie n’est pas très résistante. Enfin… chacun voit midi à sa porte. Ce qui me plaît, c’est qu’il se soit fait installer la lumière génitale dans la cuisine. Il me semble qu’il commence à être temps qu’on se modernise un peu, par ici. C’est pas vrai ?
— Et comment que c’est vrai, Sébas, et comment ! Ici, au village, il nous reste encore beaucoup à apprendre des gens de New York… Avec un peu de patience, nos enfants pourront peut-être le voir. Mais, pour nous, c’est bien foutu…
Le Sébas économise l’année durant pour tout dépenser, d’un seul coup, aux courses de taureaux de Murcie. Le Sébas qui, bien que marié, n’a pas d’enfants, peut se permettre certains luxes.
— Celui à qui Dieu n’a pas donné de fils, le diable lui donne des passions, Sébas ! »

Camilo_Jose_Cela-2

Camilo José Cela (11 mei 1916 – 17 januari 2002)
Monument in Guadalajara, Spanje

 

De Oostenrijks-Roemeens-joods-Amerikaanse dichteres Rose Ausländer werd geboren in Czernowitz op 11 mei 1901. Zie ook mijn blog van 11 mei 2007 en ook mijn blog van 11 mei 2008.

 

Der Himmel

 

Er hat seine Masken abgelegt

Nachtwolken verbieten

den Sternen

Schwester Erde

zu sehen

 

Er träumt

daß sein endloses Schwarz

Trauer trägt um die Sonne

er träumt die Me
nschen auf Erden

die ihn blau träumen

 

In undurchdringlichen Dunkel

zählt er seine Wohnungen

sieben sollen es sein

aber es stimmt nicht

unendlich mehr

 

Er zählt unendlich

 

 

 

Mein Atem

 

In meinen Tiefträumen

weint die Erde

Blut

 

Sterne lächeln

in meine Augen

 

Kommen Menschen

mit vielfarbnen Fragen

Geht zu Sokrates

antworte ich

 

Die Vergangenheit

hat mich gedichtet

ich habe

die Zukunft geerbt

 

Mein Atem heißt

 

Jetzt

 

roseauslaender

Rose Ausländer (11 mei 1901 – 3 januari 1988)

 

De Duitse schrijver Henning Boëtius werd geboren op 11 mei 1939 in Langen, Hessen. Zie ook mijn blog van 11 mei 2007.

Uit: Blendwerk

Ich glaube nicht an Zufälle, aber ich halte auch nicht viel von der Vorsehung. Es muß etwas dazwischen geben, etwas, das Willkür und Schicksal auf rätselhafte Weise miteinander verknüpft.

Die wahren Überraschungen des Lebens kommen zuweilen dabei heraus. Begebenheiten, die wie Schauspieler auf ein Stichwort hin genau im richtigen Moment aus den Kulissen auf die Bühne unseres Daseins treten, um ihren unvermeidlichen Auftritt zu absolvieren. Wie anders ist es zu erklären, daß meine Mutter mir zum ersten Advent dieses Jahres »Die Winterreise « schenkte, eine Schallplatte mit deutschem Gesang, voller Dunkelheit der Wörter und Süße der Melodien, und daß ich kurz danach tatsächlich eine Winterreise nach Deutschland antreten mußte, keine dienstliche Reise übrigens, sondern eine private, die zu unternehmen ich mich wegen des brieflichen Hilferufes eines Landsmannes genötigt sah.

Meine Mutter schenkt mir, seit ich erwachsen bin, immer etwas zum ersten Advent, dafür nie etwas zu Nikolaus. Zur Begründung sagt sie: »Zuneigung kann man nicht in der Stunde der Erfüllung zeigen, immer nur in der Stunde der Verheißung.

Als ich sie fragte, was sich hinter dieser Lebensregel verberge, erklärte sie: »Du müßtest dich eigentlich noch gut daran erinnern, lieber Sohn. An deine Wunschkatastrophen. Du hast dir zum Nikolaustag immer ein ganz besonderes Geschenk gewünscht, eine Kinderschreibmaschine, ein Akkordeon, einen ferngelenkten Panzer. Wir haben dir jedesmal den

Wunsch erfüllt, aber immer warst du dann nach der ersten kurzen Freude enttäuscht. Es war eben einfach der falsche Zeitpunkt zum Schenken.“

 

Boetius

Henning Boëtius (Langen, 11 mei 1939)

 

De Britse schrijfster Rachel Billington werd geboren op 11 mei 1942 in Londen. Zij stamt uit de Iers-Engelse aritocratie.  Zij debuteerde in 1969 met de roman All Things Nice. Sindsdien volgden nog 18 romans, waaronder de bestseller A Woman’s Age, 7 jeugdboeken en werk voor televisie en film.

 

Uit: Emma & Knightley

 

Seeing at once it was from the very household, that of her sister, to whom she should have been writing, Emma sat back down on her seat again and broke the seal to the envelope. First, how
ever, she noted with satisfaction that Mr Knightley and her father had turned their backs to her and were started on their second turn round the shrubbery. News from his eldest daughter, whether good, bad or of no real account, was equally capable of arousing Mr Woodhouse’s fears – as if change itself was threat – so Emma was in the habit of first apprising herself of such information as Henry’s little successes at school or baby Emma’s new tooth; and then grad¬ually passing it on to her father.

For her, to the contrary, news from outside the house of Hartfield where her days passed so quietly, was always exciting and as eagerly read as a romance. Emma, whose fertile imagination had become very active, as if to compensate for an uneventful life, seldom admitted herself disappointed with even the dullest material. On this occasion, however, she had no need to use any exceptional powers, and, as she read, her mobile face expressed consternation, shock and something most like disbelief. Her youthfully clear skin changed from pink to pale to pink and finally – as tears started in her eyes – to a pallor from which all colour had drained. Indeed, it almost looked as if she must faint, so shocking to her were the contents of the letter.

But Emma was no weakling and soon she had wiped her eye with her little embroidered kerchief and, with a more resolute expression, picked up the letter once more.“

 

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Rachel Billington (Londen, 11 mei 1942)

 

De Duitse dichter en schrijver Carl Ferdinand Max Hauptmann werd geboren op 11 mei 1858 in Obersalzbrunn. Zie ook mijn blog van 11 mei 2007.

 

 Nacht

 

Dämmern Wolken über Nacht und Tal,

Nebel schweben, Wasser rauschen sacht.

Nun entschleiert sich’s mit einemmal:

O gib Acht! Gib Acht!

Weites Wunderland ist aufgetan.

Silbern ragen Berge, traumhaft groß,

Stille Pfade silberlicht talen

Aus verborg’nem Schoß;

Und die hehre Welt so traumhaft rein.

Stummer Buchenbaum am Wege steht

Schattenschwarz, ein Hauch vom fernen Hain

Einsam leise weht.

Und aus tiefen Grundes Düsterheit

Blinken Lichter auf in stummer Nacht.

Trinke Seele! Trinke Einsamkeit!

O gib Acht! Gib Acht!

 

 

 

Es schläft ein stiller Garten

 

Es schläft ein stiller Garten

Auf tiefstem Seelengrund;

Drin Wunderblumen blühen,

Drin klingt ein roter Mund.

 

Die bunten Blumen alle,

Wer hat sie nur gesteckt?

Die glühn wie Morgenröten

In Nächten aufgeweckt.

 

Und eine Wundermäre

Erzählt der rote Mund,

Es jubelt unvergessen

Im tiefsten Seelengrund.

 

Hauptmann

Carl Hauptmann (11 mei 1858 – 4 februari 1921)

 

De Afghaanse dichter, schrijver en criticus Latif Nazemi werd geboren op 11 mei 1947 in Herat. Hij studeerde Perzische literatuur in Kabul, waar hij het vak later zelf doceerde. Van 1982 tot 1984 doceerde hij in Berlijn aan de Humboldt universiteit. Sinds 1990 leeft hij in Duitsland in ballingschap. Hij werkt o.a. voor de radiozender Deutsche Welle. Naast drie dichtbundels publiceerde hij talloze artikelen in internationale tijdschriften.

 

Der Traum

 

Gesternnacht hatte ich meinen schönsten Traum

Dein Mondleuchtender Körper lag auf meinem Bett

Wieder hattest du deine seidenen Haare, auf meiner Schulter

Und wieder hattest du deine zarten Arme eng um meinen Hals geschlungen

 

Die Nacht so still, das Wetter so mild und beide berauscht

Ich beugte mich zu dir und flüsterte dir ins Ohr:

Du bist so gut und deine bezaubernden Augen das Beste an dir.

Ich werde deinen Augen mein schönstes Gedicht widmen

Ein Gedicht, schöner als der des „Hafez“

Ein Gedicht schöner als der des „Sahdi“

 

Der Wind stand im offnen Fenster

Ein seltsamer Anblick

Als würde er dem Vorhang leise etwas flüstern

Wieder wollte ich im Feuer deiner Lippen brennen

Und wieder wollte ich meine Lippen ganz fest an deine drücken

 

Doch als ich meine Augen öffnete, warst du nicht da!

Ich sah nur die dunkle, Stille Nacht

und schrie: Wo bist du mein Freund?

Doch bei Gott hörte ich nichts anderes als das Ticken der Uhr

 

Ohne Dich, traurig , müde und allein

Sitze ich nun am Fenster und spreche zum Wind:

O mein Freund lass meine zitternde Hand das Fenster schließen

Doch der Wind lacht mich nur aus…

 

 

Vertaald door Framorz Nazemi

 

Nazemi

Latīf Nāzemī (Herat,11 mei 1947)

 

De Braziliaanse schrijver José Rubem Fonseca werd geboren op 11 mei 1925 in Juiz de Fora. Na een studie rechten was hij eerst als docent werkzaam. Vanaf 1952 werkte hij in het management van de politie van Rio de Janeiro. In 1953/54 werd hij voor verdere scholing naar de VS gestuurd. Daar begon hij zich steeds meer op de literatuur te richten. Zijn laatste baan als manager had hij bij een electriciteitsbedrijf. Vanaf 1958 werkte hij als journalist, schrijver, criticus en draaiboekauteur. Zijn eerste boek „Os prisioneiros“ („De Gevangenen“) publiceerde hij toen hij 38 was. Thema’s in zijn werk zijn het geweld en de excessen in de steden. Het is een wereld van outsiders, moordenaars en hoeren.

 

Uit: Bufo & Spallanzani (Vertaald door Karin von Schweder-Schreiner)

 

Der Polizist Guedes, ein Anhänger des Fergusonschen Prinzips der Einfachheit – wenn es zwei oder mehr Theorien zur Erklärung eines Geheimnisses gibt, ist die einfachste die richtige – hätte niemals für möglich gehalten, daß er eines Tages der prominenten Delfina Delamare begegnen würde. Sie wiederum hatte noch nie einen leibhaftigen Kriminalpolizisten gesehen. Der Polyp wußte, wie alle Welt, wer Delfina Delamare war: das verwaiste Aschenbrödel, das den millionenschweren Eugênio Delamare, Kunstsammler, Champion im olympischen Reiteraufgebot Brasiliens, meistumworbener Junggeselle der südlichen Hemisphäre, geheiratet hatte. Die Zeitungen und Illustrierten hatten über die Hochzeit des Märchenprinzen mit dem armen Mädchen, das zu Hause eine kranke Großmutter pflegte und nie ausging, groß berichtet; und seitdem war das Paar nicht mehr aus den Klatschspalten wegzudenken.
Es gab eine Zeit, da trugen Polypen Überzieher, Krawatte und Hut, aber das war, ehe Guedes in den Polizeidienst eintrat. Er besaß nur einen alten Anzug, den er nie trug und der schon so uralt war, daß er mehrmals in Mode und aus der Mode gekommen war. Im allgemeinen zog er einen Blouson über sein Sporthemd, damit man seinen Revolver, einen Colt Cobra 38, den er unter der Achsel trug, nicht sah. Der Cobra war für ihn schlichter Luxus und der einzige Verstoß, den Guedes gegen die Vorschriften beging. Der Taurus 38, den die Dienststelle zur Verfügung stellte, war zu schwer, um ihn überall herumzuschleppen. Er hatte schon daran gedacht, den Taurus in die Schublade zu legen, aber eines Tages erlebte er in einem Bus, daß ein Straßenräuber einer Frau die Goldkette vom Hals riß, während ein anderer mit einer Waffe die Fahrgäste ringsum bedrohte. Guedes hatte eingreifen müssen und auf den bewaffneten Straßenräuber geschossen, ihn jedoch nicht schwer verletzt. (Er war stolz darauf, noch nie jemanden getötet zu haben.) Also blieb der Taurus unter seinem Arm, bis er Kommissar Raul von der Mordkommission den Cobra abkaufte, ein Fabrikat aus den fünfziger Jahren, aber in ausgezeichnetem Zustand, eine leichtere Waffe, hergestellt aus einer Speziallegierung aus Stahl und Molybdän; er hatte keinen sehr gleichbleibenden Drall, aber das spielte für Guedes keine Rolle; er hoffte, den Revolver möglichst selten benutzen zu müssen.“

 

Fonseca

Rubem Fonseca (Juiz de Fora, 11 mei 1925)

 

Zie voor onderstaande schrijvers zie ook mijn blog van 11 mei 2007.

 

De Spaanse dichter Leopoldo de Luis werd geboren op 11 mei 1918 in Córdoba.

 

De Engelse schrijfster, vertaalster en componiste Ethel Lilian Voynich werd geboren op 11 mei 1864 in County Cork, Ierland.

J.C. Bloem, Herman Leenders, Roberto Cotroneo, Ralf Rothmann, Petra Hammesfahr, Jayne Cortez, Barbara Taylor, Antonine Maillet, Benito Pérez Galdós, Johann Peter Hebel, Ivan Cankar, Fritz von Unruh, Martin Boelitz, Jeremy Gable, Ariel Durant, Leonard Buys

De Nederlandse dichter Jakobus Cornelis (Jacques) Bloem werd geboren op 10 mei 1887 in Oudshoorn. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008en ook  mijn blog van 10 mei 2007 en mijn blog van 22 maart 2006.

Eerste lentedag

Weer de lente. De verbijsterde ogen,
Falende in het winters-bleek gezicht,
Zien de huizen en de bruggebogen
Op en neer gaan in het wankel licht.

Zien en zien niet door de duizelingen
Van de weer oneindige rivier;
Zon en water kruisen daar hun klingen
En het hart is bonzend en niet hier
.

Weer een lente en de bitter-eigen
Zilte geur, die langs de kade glijdt.
Is ’t tij, dat stroomopwaarts komt stijgen –
Of de zeelucht van de eeuwigheid?

 

Het portret

Wanneer ik dood ben en de donkren komen,
Geef me ’t portret niet mee, dat altijd mij
Ten hoofdeneinde stond en in mijn dromen.
Ik merk er toch niets van. Het is voorbij.

Neen, ik wil niet, dat na de laatste morgen
De beeltenis van dit bemind gelaat,
In een tot molm geworden kist geborgen,
Diep in de muffe grond met mij vergaat.

Doch als ik stervend ben, maar nog niet henen,
Dan wil ik ’t houden in mijn vege hand.
Mijn laatste denken moet nog zijn doorschenen
Door ’t liefste waar het zich aan had verpand.

Want ik berust erin. ‘k Heb in mijn streven
Naar iedere andre liefde om niet gehaakt –
Door deze alleen is dit rampzalig leven
Tot onuitsprekelijk geluk gemaakt.

 

Grafschrift

Het in zijn roes slechts half geleegde glas
Staat naast de stoel, waar hij heeft uitgestreden;
Het laatste boek is op de grond gegleden
In de om de kachel heen gemorste as.

Wat geeft het of men zo of anders leeft?
Dit zagen de verschrikten, die hem vonden:
Een mens, die niet meer bloedt uit duizend wonden,
Maar ’t leven eindlijk overwonnen heeft.

Bloem
J.C. Bloem (10 mei 1887 – 10 augustus 1966)
Paasloo, Monument J.C.Bloem


 

De Vlaamse dichter en schrijver  Herman Leenders werd geboren te Brugge op 10 mei 1960. Zie ook mijn blog van 10 mei 2007 en ook mijn blog van 10 mei 2008

Museum

Alles blijft rustig staan zoals het stond.
Het speelgoed slingert voorbeeldig rond.
Er is geen vaat, geen strijk,
nergens een natte dweil.

Geen kruimels, geen beschimmeld
brood onderaan in de doos.
En ook de suppoost
ademt voorzichtig door z’n neus.

 

Rijm

Als in het kasteel van de schone slaapster
hangt in alle hoeken een web
en tussen de spijlen van het hek
een landschap dat sinds honderd jaar

verlaten lijkt.
De geluiden bevroren aan het gras,
de bomen gesneden uit melkglas.
Zonder rijm zou dit geen poezie zijn.

Leenders
Herman Leenders (Brugge, 10 mei 1960)

 

 

De Italiaanse schrijver Roberto Cotroneo werd op 10 mei 1961 geboren in Alessandria. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008

Uit: Presto con fuoco (Vertaald door François Rosso)

“Pourtant, on doit pouvoir déchiffrer l’écriture des passions. Trouver du sens dans un signe au tracé plus délicat, la queue d’une croche qui descend trop bas, le flottement indécis d’un soupir, une pression plus forte de la plume sur la page, presque une griffure, un outrage à ce papier épais, laineux, qu’on utilisait autrefois pour écrire la musique. On doit discerner çà et là sur la portée une lueur d’hésitation, la brusque folie d’un presto con fuoco, le resserrement des traits d’encre sur ce bref espace d’une page, comme s’il fallait comprimer le temps, le faire tenir tout entier dans ces quelques lignes irrésolues et ces espacements irréguliers: ces cascades de notes, comme on les appelle souvent, ou, parfois, ces «gouttes d’eau». Il y a même un de ses préludes – de Frédéric Chopin, bien sûr – qu’on appelle ainsi, La goutte d’eau. Un de ces noms inventés plus tard, par les disciples, les critiques: affectifs, descriptifs, quelquefois délétères. Ils cherchent, ces noms, à faire en sorte que la musique signifie autre chose que ce qu’elle est. Terrible dérive de ceux qui vinrent après les romantiques et voulurent que la nature, l’analogie s’introduisissent au cœur de ces signes et les guidassent comme s’ils étaient les cristaux d’argent d’un daguerréotype. Et pourtant rien, pas même le souvenir du grand arbre devant sa fenêtre de la maison de Nohant, n’a dû entrer dans la recomposition de ces signes incertains, malades, épuisés que j’ai sous les yeux. Sublimes assurément, géniaux, mais minés par l’extrême fatigue, par la crainte de ne pas arriver au terme. Rien de commun avec les gouttes d’eau, avec les plaines polonaises, rien de commun, même, avec les vers du poète Mickiewicz qui l’ont, paraît-il, inspiré lorsqu’il composait les Ballades. »

Controneo
Roberto Cotroneo (Alessandria, 10 mei 1961)

 

 

De Duitse schrijver Ralf Rothmann werd op 10 mei 1953 geboren in Schleswig. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008

Uit: Feuer brennt nicht

„Wie alltäglich oder unbedeutend die Reise auch sein mag, wie trist der Bahnhof und wie voll das Abteil mit den lärmenden Kindern, den ungelenk sich abmühenden Kofferträgern und den Keuchenden, die es gerade noch geschafft haben: Wenn alle Ansagen gemacht und alle Türen geschlossen sind und jeder auf das Anrucken des Zuges wartet, gibt es nicht selten einen Moment der Stille, der mehr zu meinen scheint als das unausgesprochene »Endlich!« oder die Entfernungen zwischen hier und da, der einem wie ein geheimnisvolles Innehalten vorkommt, ein Atemholen der Zukunft, und die meisten Menschen, selbst die misslaunigen oder ungeduldigen, einen Herzschlag lang demütig aussehen lässt.

Wir wissen nichts, wenn jemand stirbt, nicht viel, wir stehen vor einem Rätsel, und will man Obskures vermeiden, schweigt man besser. Zwar haben wir uns angewöhnt zu sagen, die oder der Verstorbene lebt in uns, unserem Gedenken, weiter; aber irgendwann sind auch wir vergessen, und was dann? Sicher ist nur so viel: Niemand auf der Welt kann ein Leben, sei es nun lang oder kurz gewesen, ungeschehen machen. Es hat einmal für immer stattgefunden, es hat eingewirkt auf den vergangenen, es wirkt ein auf den gegenwärtigen und wird einwirken auf den künftigen Zustand der Mysterien; und wie die Natur, der physische Bereich, in Wahrheit keinen Tod kennt, sondern immer nur Verwandlung, endlos, so wird es im metaphysischen Bereich eine Entsprechung geben. Jetzt, in diesem Moment, schließen unzählige Menschen zum letzten Mal die Lider, und gleichzeitig schlagen unzählige andere sie zum ersten Mal auf, und sieht man einmal ab von allem Persönlichen, könnte man den Eindruck gewinnen, das ganze Dasein, das leidige Werden und Vergehen, sei nichts als ein Blinzeln oder Augenzwinkern auf dem Grund einer allumfassenden Gelassenheit. Wäre das ein Trost?“

Rothmann
Ralf Rothmann (Schleswig, 10 mei 1953)

 

 

De Duitse schrijfster Petra Hammesfahr werd geboren in Immerrathop 10 mei 1951. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008

Uit: Erinnerung an einen Mörder

„Es gab für mich nie einen Grund, meinen Vater zu fürchten.
Das habe ich nach dem Mittwoch im Oktober -1978 allen gesagt, die von mir wissen wollten, wer mich in den Hals ge­stochen hatte: den Ärzten und Polizisten, Großmutter Meiler – seiner Mutter -, die mich weinend an sich drückte und «armes Bübchen» schluchzte, Birgit und Peter, die ich zu der Zeit noch Tante und Onkel nannte. Und dieser Psychologin, die meine Täterbeschreibung so schnell einzuordnen wusste. Egal, was ich gefragt wurde, meine Antworten gipfelten immer in dem Satz: «Ich hatte keine Angst vor meinem Papa, ehrlich nicht, er hat mir nie wehgetan.»
Was hätte ich sonst noch sagen sollen? Dass ich meinen Vater über alles geliebt hatte, interessierte niemanden mehr, höchstens noch Großmutter Meiler, die darauf beharrte: «Mein Junge hätte so was nicht getan.
Eine Frau namens Berta Eberlein hatte mich gegen vier Uhr nachmittags in der Wehrhahnstraße aufgegriffen. Daran erinnere ich mich bis heute nicht. Ich sei gelaufen, hieß es, nur gelaufen, ohne zu schreien, ohne zu weinen. Keine Ahnung, an wie vielen Leuten ich bis dahin vorbeigelaufen war, die geflissentlich wegge­sehen hatten. Niemand handelt sich gerne Scherereien ein, und ich sah nach einer Menge Scherereien aus. Mein Gesicht war blutig, mein Hals, mein Haar, mein Nacken, meine Hände, Jacke, Hose, Schuhe, alles war blutig. Berta Eberlein schaute nicht weg und fackelte nicht lange. Sie setzte mich auf ihr Fahrrad und brachte mich schnurstracks zum Krankenhaus.“

Petra_hammesfahr
Petra Hammesfahr (Immerrath, 10 mei 1951)

 

 

De Amerikaanse dichteres en performster Jayne Cortez werd geboren op 10 mei 1936 in Fort Huachuca, Arizona. Sinds 1980 wordt zij bij haar lezingen ondersteund door de bandThe Firespitters, geleid door haar zoon Denardo Coleman. Zij heeft inmiddels concerten en lezingen over de hele wereld gegeven. In 1987 ontving zij de Poetry-Award van de New York Foundation for the Arts.

Push back the catastrophers

I don’t want a drought to feed on itself
through the tattooed holes in my belly
I don’t want a spectacular desert of
charred stems & rabbit hairs
in my throat of accumulated matter
I don t want to burn and cut through the forest
like a greedy mercenary drilling into
sugar cane of the bones

Push back the advancing sands
the polluted sewage
the dust demonsthe dying timber
the upper atmosphere of nitrogen
push back the catastrophes

Enough of the missiles
the submarines
the aircraft carriers
the biological weapons
No more sickness sadness poverty
exploitation destabilization
illiteracy and bombing
Let’s move toward peace
toward equality and justice
that’s what I want

To breathe clean air
to drink pure water to plant new crops
to soak up the rain to wash off the stink
to hold this body and soul together in peace
that’s it
Push back the catastrophers

Cortez
Jayne Cortez (Fort Huachuca, 10 mei 1936)

 

 

De Engelse schrijfster Barbara Taylor Bradford werd geboren in Leeds, West Yorkshire op 10 mei 1933. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008

Uit: The Triumph of Katie Byrne

“The girl sat on a narrow bench, center stage, her body bent forward, one elbow on her knee, a hand supporting her head. The thinker, deeply thinking, her body language seemed to convey.
She was dressed very simply, boyishly, in a loose grey knitted tunic cinched by a black leather belt, worn with black tights and ballet slippers. Her long reddish-gold hair was plaited, the plaits wound tightly around her head, so that the finished effect was like a burnished-copper cap gleaming under the pinspot shining down. The girl’s name was Katie Byrne and she was seventeen and acting was her entire life.
She was about to act for her favorite audience–an audience of two, her best friends, Carly Smith and Denise Matthews. They sat on straight-backed wooden chairs in front of the makeshift stage in the old barn which belonged to Ted Matthews, Denise’s uncle. Both girls were the same age as Katie, and had been friends since childhood; all three were fellow members of the amateur acting group at the high school in the rural Connecticut area where they all lived.
Katie had chosen to perform a speech from one of Shakespeare’s plays at the school’s upcoming Christmas concert. It was only two months away, and she had recently begun to rehearse the piece; Carly and Denise were also perfecting their chosen speeches for the same concert, rehearsing with her in the barn almost every day.”

bradford
Barbara Taylor Bradford (Leeds, 10 mei 1933)

 

 

De Canadese schrijfster Antonine Maillet werd geboren op 10 mei1929 in Bouctouche, New Brunswick. Zij studeerde aan de Université de Moncton en aan de Université Laval. Aan de laatste universiteit doceerde zij literatuur en folklore. Later werkte zij ook voor radio Canada. In 1979 ontving zij de Prix Goncourt voor Pélagie-la-Charrette.

Uit: Evangeline the Second (Vertaald door Luis De Céspedes)

« EVANGELINE : That’s it, yes. That’s what Cyprien used to tell me. He took to the sea like a man takes a wife, to try ’n find something out there, something a person looks for all his life ’n only finds once in a blue moon, at daybreak. That’s what he’d say. He called it paradise too. (Pause) But after he was gone, I never found that paradise again, never. / THE BRETON : And what if it was still there waiting for us far beyond the open sea? / EVANGELINE : You only take to the sea once…and you gotta be young and strong. / THE BRETON : …young, surrounded by the horizon ’n with a whole world to conquer… / THE RABBI : …at an age you can’t possibly know how dearly life is going to make you pay for each one of your paradises. »

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Antonine Maillet (Bouctouche, 10 mei 1929)

 

 

De Spaanse schrijver Benito Pérez Galdós werd geboren in Las Palmas op 10 mei 1843. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008

Uit: Juan Martín el Empecinado (“Juan Martin the Stubborn”, vertaald door Dennis Mangan)

“The War of Independence was the great academy of disorder. Nobody takes away its glory, no, sir; it is possible that without the guerilla fighters the intruder dynasty would have become established in Spain, at least until the Restoration in France. To them is owed national permanence, the respect which the name of Spain still instills in foreigners, as well as this vainglorious but just security we have had which for half a century ensuring that no one would dare to mix it up with us. But the War of Independence, I repeat, was the great school of leadership, because in it the Spaniards became supremely skilled in the art, incomprehensible to others, of improvising armies and dominating a region for more or less time; they studied the science of insurrection, and for the marvels of that time we have weeped afterwards with tears of blood. But, why such sentimentality, sirs? The guerrilla fighters constitute our national essence. They are our body and our soul; they are our spirit, our genius, the History of Spain; they are everything, greatness and misery, a formless conjunction of contrary qualities, the dignity disposed toward heroism, the cruelty inclined to pillage.”

BenitoPérezGaldós
Benito Pérez Galdós (10 mei 1843 – 4 januari 1920)

 

 

De Duitse dichter,schrijver, pedagoog en theoloog  Johann Peter Hebel werd geboren op 10 mei 1760 in Basel. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008

Uit: Kannitverstan

Der Mensch hat wohl täglich Gelegenheit, in Emmendingen und Gundelfingen so gut als in Amsterdam Betrachtungen über den Umstand aller irdischen Dinge anzustellen, wenn er will, und zufrieden zu werden mit seinem Schicksal, wenn auch nicht viel gebratene Tauben für ihn in der Luft herumfliegen.  Aber auf dem seltsamsten Umweg kam ein deutscher Handwerksbursche in Amsterdam durch den Irrtum zur Wahrheit und zu ihrer Erkenntnis.  Denn als er in diese große und reiche Handelsstadt voll prächtiger Häuser, wogender Schiffe und geschäftiger Menschen gekommen war, fiel ihm sogleich ein großes und schönes Haus in die Augen, wie er auf seiner ganzen Wanderschaft von Tuttlingen bis Amsterdam noch keines erlebt hatte.  Lange betrachtete er mit Verwunderung dieses kostbare Gebäude, die sechs Kamine auf dem Dach, die schönen Gesimse und die hohen Fenster, größer als an des Vaters Haus daheim die Tür.  Endlich konnte er sich nicht enthalten, einen Vorübergehenden anzureden.  “Guter Freund”, redete er ihn an, könnt Ihr mir nicht sagen, wie der Herr heißt, dem dieses wunderschöne Haus gehört mit den Fenstern voll Tulipanen, Sternenblumen und Levkojen?” – Der Mann aber, der verwunderlich etwas Wichtigeres zu tun hatte und zum Unglück gerade soviel von der deutschen Sprache verstand, als der Fragende von der holländischen, nämlich nichts, sagte kurz und schnauzig: “Kannitverstan”, und schnurrte vorüber.  Dies war ein holländisches Wort, oder drei, wenn man’s recht betrachtet, und heißt auf deutsch soviel als: “Ich kann Euch nicht verstehen Aber der gute Fremdling glaubte, es sei der Name des Mannes, nach dem er gefragt hatte.  Das muß ein grundreicher Mann sein, der Herr Kannitverstan, dachte er und ging weiter.  Gassaus, gassein kam er endlich an den Meerbusen, der da heißt: Het Ey, oder auf deutsch: das Ypsilon.  Da stand nun Schiff an Schiff und Mastbaum an Mastbaum, und er wusste anfänglich nicht, wie er es mit seinen zwei einzigen Augen durchfechten werde, alle diese Merkwürdigkeiten genug zu sehen und zu betrachten, bis endlich ein großes Schiff seine Aufmerksamkeit an sich zog, das vor kurzem aus Ostindien angelangt war und jetzt eben ausgeladen wurde.“

johann-peter-hebel
Johann Peter Hebel (10 mei 1760 – 22 september 1826)

Monument in het Hebelpark in Lörrach

 

 

De Sloveense schrijver, dichter en toneelschrijver. Ivan Cankar werd geboren in Vrhnika op 10 mei 1876. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008

Uit: Weiße Chrysantheme: Kritische und politische Schriften (Vertaald door  Erwin Köstler)

„Wenn der Arbeiter sonstwo ein Sklave war, war er in unseren slowenischen Gegenden doppelt versklavt! Woanders beutete man seine Hände und seinen Kopf aus, bei uns nahm man ihm darüber hinaus noch den Stolz, man sprach ihm die Seele ab und schnitt ihm die Zunge heraus. Für den fremden Kapitalisten und Beamten war der slowenische Arbeiter ein Tier, das schweigen muß, weil es nicht sprechen kann »wie ein Mensch«. Mit übernatürlicher Anstrengung, mit einer Opferbereitschaft sondergleichen erweckten einzelne es waren wenige! diese unsere Arbeiterschaft zu einem höheren kulturellen Leben, verhalfen ihr mit Hilfe der Organisation nach langen Kämpfen zu einem Stück besseren Brots, bemühten sich gleichzeitig, ihr die nötige geistige Nahrung zu geben. Was das letztere betrifft aber fehlte es an Kräften, an Arbeitern. Die kleine Zahl derer, die sich um die kulturelle Bildung der Arbeiter bemühten, waren meist Autodidakten, Arbeiter, die in ihrem bitteren und schweren Alltagsleben das Bedürfnis nach höherer Bildung, nach der Schau weiterer Horizonte verspürten. Sie arbeiteten, wie sie eben konnten, doch sie errichteten die Fundamente für die Arbeit jener, die nach ihnen arbeiten und bauen würden.“

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Ivan Cankar (10 mei 1876 – 11 december 1918)

 

 

De Duitse schrijver Fritz von Unruh werd geboren op 10 mei 1885 in Koblenz. Hij volgde een opleiding aan de militaire academie. Al met zijn eerste stuk Offiziere uit 1911 over de verveling tijdens het kazerneleven haalde hij zich moeilijkheden met zijn meerderen op de hals, maar het werd wel een succes bij het publiek. Tijdens WO I diende hij als officier, maar de oorlog maakte een pacifist van hem. In het verhaal Opfergang (1916) beschreef hij zijn ervaringen bij de slag om Verdun. Na de oorlog schreef hij tal van romans en drama’s in de stijl van het expressionisme. In 1932 ging hij via Frankrijk uiteindelijk in Amerikaans ballangschap. Na WO II keerde hij naar Duitsland terug.

Uit: Opfergang

“Clemens stand auf, als der Hauptmann in die Revierstube kam und den Kellner – „was machst du für Geschichten?“ – begrüßte. Der Kranke konnte nichts anderes hervorbringen als: „Verdun!“ Werner richtete ihm Stroh unter dem Kopf: „Ja, Verdun!“ und sah Clemens an: „Siebenhunderttausend Köpfe und zweihundertfünfzigtausend Pferde am gleichen Strang: Verdun!“ – Aus des Kellners Tasche ragte ein Zettel, er zog ihn heraus und las: „Einhunderteinundzwanzig Kassenverwaltungen, sechsundvierzig Sanitätsformationen, zweihundertfünfundachtzigtausend Wolldecken, dreizehntausend Tonnen Kohle, dreihundertsechsundzwanzigtausendzweihundertundfünfzig Bettsäcke, dreitausend Werkzeuge, Gießkannen, äxte, Hämmer, Essenträger, Löffel, Schöpfer wöchentlich! – Und täglich.“ über des Kellners Kopf strich er hin: „Täglich sechzig Kilometer Stacheldraht, achttausend Nägel, zwei Waggon Wellblech! Ja! Ja, verschlänge er das allein, der Rachen Verdun! Aber die Menschen.“ – Während er das Papier in den Ofen warf, lachte er bitter: „Das verfluchte Papier!“ Clemens sah Werner mit großen Augen an; „haben Mensch, Tier oder Material überhaupt noch Bedeutung?“ – „Nur im Hinblick auf das Gesamtziel, Clemens. Der einzelne biegt oder bricht, nicht wahr, mein Junge?“ Er klopfte den Kellner und verließ – „ich will mit dem Arzt sprechen“ – das Zimmer. Clemens eilte ihm nach, doch als er die Türklinke schon in der Hand hielt, machte er kehrt. „Besser nicht, besser nicht, – eigene Gefühle abschneiden wie Blätterüberfluß zugunsten der Frucht; welcher Frucht? Rot aus der Zukunft leuchtet sie mir.“ Als der Krankenwärter eintrat, ging er, die Hände auf des Kellners Stirn legend, „auch Du sollst von ihr essen“, hinter dem Hauptmann her zu Tisch.”

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Fritz von Unruh (10 mei 1885 – 29 november 1970)

 

 

De Duitse dichter Martin Boelitzwerd geboren op 10 mei 1874 in Wesel. Vanaf 1902 leidde hij de uitgeverij Nieter in Nürnberg. In 1914 keerde hij terug naar Wesel waar hij boekhandelaar werd en uitgever van de Weseler Zeitung. Hij schreef voornamelijk gedichten.

Knecht Ruprecht

Draussen weht es bitterkalt,
wer kommt da durch den Winterwald?
Stipp – stapp, stipp – stapp und huckepack –
Knecht Ruprecht ist’s mit seinem Sack.
Was ist denn in dem Sack drin?
Äpfel, Mandeln und Rosin’
und schöne Zuckerrosen,
auch Pfeffernüss’ fürs gute Kind;
die andern, die nicht artig sind,
die klopft er auf die Hosen.

Wesel_Dom
Martin Boelitz (10 mei 1874 – 5 december 1918)

Wesel, dom (Geen portret beschikbaar)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 10 mei 2008

De Amerikaanse toneelschrijver Jeremy Gablewerd geboren op 10 mei 1982 in Lakenheath, Suffolk, in Engeland

De Amerikaanse schrijfster Ariel Durant (eig, Chaya Kaufman) werd geboren op 10 mei 1898 in Proskoeriv, tegenwoordigChmelnytsky in de Oekraïne.

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 10 mei 2007.

De Vlaamse schrijver en dichter Leonard Buyst (ook wel Léonard) werd geboren in Lokeren op 10 mei 1847.

Thomas Pynchon, Roddy Doyle, Gertrud Fussenegger, Pat Barker, Gary Snyder, Romain Gary, Edmund Wilson, Sloan Wilson, Otto Zierer, J. Meade Falkner, Alain-René Lesage, Johann von Besser, Sophus Schandorph

De Amerikaanse schrijver Thomas Pynchon werd op 8 mei 1937 geboren in Glen Cove, Long Island, New York. Zie ook mijn blog van 8 mei 2007 en ook mijn blog van 8 mei 2008.

Uit: Inherent Vice

“She came along the alley and up the back steps the way she always used to. Doc hadn’t seen her for over a year. Nobody had. Back then it was always sandals, bottom half of a flower-print bikini, faded Country Joe and the Fish T-shirt. Tonight she was all in flatland gear, hair a lot shorter than he remembered, looking just like she swore she’d never look.

“That you, Shasta? The packaging fooled me there for a minute.”

“Need your help, Doc.”

They stood in the streetlight through the kitchen window there’d never been much point putting curtains over and listened to the thumping of the surf from down the hill. Some nights, when the wind was right, you could hear the surf all over town.

Nobody was saying much. What was this? “So! You know I have an office now? Just like a day job and everything?”

“I looked in the phone book, almost went over there. But then I thought, better for everybody if this looks like a secret rendezvous.”

OK, nothing romantic tonight. Bummer. But it might be a paying gig. “Somebody’s keeping a close eye?”

“Just spent an hour on surface streets trying to make it look good.”

“How about a beer?” He went to the fridge, pulled two cans out of the case he kept inside, handed one to Shasta.

“There’s this guy,” she was saying.

There would be. No point getting emotional. And if he had a nickel for every time he’d heard a client start off this way, he would be over in Hawaii now, loaded day and night, digging the waves at Waimea, or better yet hiring somebody to dig them for him. . . . “Gentleman of the straight-world persuasion,” he beamed.”

 

pynchon

Thomas Pynchon (Glen Cove, 8 mei 1937)
Buttons van de cameraschuwe Pynchon

 

De Ierse schrijver Roddy Doyle werd geboren in Dublin op 8 mei 1958. Zie ook mijn blog van 8 mei 2007 en ook mijn blog van 8 mei 2008.

Uit: Paula Spencer

“She copes. A lot of the time. Most of the time. She copes. And sometimes she doesn’t. Cope. At all.
This is one of the bad days.
She could feel it coming. From the minute she woke up. One of those days. It hasn’t let her down.
She’ll be forty-eight in a few weeks. She doesn’t care about that. Not really.
It’s more than four months since she had a drink. Four months and five days. One of those months was February. That’s why she started measuring the time in months. She could jump three days. But it’s a leap year; she had to give one back. Four months, five days. A third of a year. Half a pregnancy, nearly.
A long time.
The drink is only one thing.
She’s on her way home from work. She’s walking from the station. There’s no energy in her. Nothing in her legs. Just pain. Ache. The thing the drink gets down to.
But the drink is only part of it. She’s coped well with the drink. She wants a drink. She doesn’t want a drink. She doesn’t want a drink. She fights it. She wins. She’s proud of that. She’s pleased. She’ll keep going. She knows she will.
But sometimes she wakes up, knowing the one thing. She’s alone.
She still has Jack. Paula wakes him every morning. He’s a great sleeper. It’s a long time now since he was up before her. She’s proud of that too. She sits on his bed. She ruffles his hair. Ruffles — that’s the word. A head made for ruffling. Jack will break hearts.
And she still has Leanne. Mad Leanne. Mad, funny. Mad, good. Mad, brainy. Mad, lovely — and frightening.
They’re not small any more, not kids. Leanne is twenty-two. Jack is nearly sixteen. Leanne has boyfriends. Paula hasn’t met any of them. Jack, she doesn’t know about. He tells her nothing. He’s been taller than her since he was twelve. She checks his clothes for girl-smells but all she can smell is Jack.”

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Roddy Doyle (Dublin, 8 mei 1958)

 

De Oostenrijkse schrijfster Gertrud Fussenegger werd geboren op 8 mei 1912 in Pilsen. Gertrud Fussenegger overleed op 19 maart van dit jaar op 96-jarige leeftijd. Zie ook mijn blog van 8 mei 2007 en ook mijn blog van 8 mei 2008.

Uit: Goethe und wir Katholiken

Katholiken haben es mit Goethe nie ganz leicht gehabt. Nicht, das wir etwa seine Größe bestritten hatten; aber die meisten von uns – vor allem der älteren Generation – verhielten sich gegen ihn wie die Katze zum heißen Brei: mit Vorsicht und Vorbehalten. Er galt uns als Heide, Pantheist, gar Atheist – und als unerlaubt leidenschaftlicher, allzu leicht entflammbarer und flatterhafter Liebhaber desweiblichen Geschlechts. Der jüngeren Generation wurde er überdies als Konservativer, als Fiirstenknecht und verstaubter Klassiker madig gemacht.Das Jubeljahr 1999 fordert auch uns Katholiken zu einer Art Revision auf. Zweifellos: Goethes Äußerungen über unsere Kirche waren oft nicht sehr schmeichelhaft, und sein getrübtes Verhältnis zur Romantik erschwerte von Anfang an seine Rezeption durch jene, die die Religion auch in und von der Dichtung bestätigt sehen wollten. Um so lieber nahmen sich die Kirchenfernen seiner an. In unzähligen Anthologien und selektiven Ausgaben wurde, was er je an Religionskritischem von sich gegeben, gründlichst zitiert und immer wieder hervorgehoben. So hat man ihn weithin als unerbittlichen Freigeist suggeriert und sein Bild verkürzt und verzerrt.

Nun gewiß: In den Frankfurter Bürgersohn war schon beizeiten das alte Mißtrauen gesät worden, das noch aus den Religionskriegen stammte und das er selbst später die ,,Protestantische Erbsünde” nannte: der Argwohn gegen die Kirche als Macht, der Argwohn auch gegen ihre Duldung des Menschlichen, gegen ihre nicht immer leicht durchschaubaren Formen.“

 

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Gertrud Fussenegger (8 mei 1912 – 19 maart 2009)

 

De Engelse schrijfster Pat Barker werd geboren in Thornaby-on-Tees op 8 mei 1943. Zie ook mijn blog van 8 mei 2007 en ook mijn blog van 8 mei 2008.

Uit: Regeneration

“He woke to find Orme standing immediately inside the door. He wasn’t surprised, he assumed Orme had come to rouse him for his watch. What did surprise him, a little, was that he seemed to be in bed. Orme was wearing that very pale coat of his. Once, in ‘C’ company mess, the CO had said, ‘Correct me if I’m wrong, Orme, but I have always assumed that the colour of the British Army uniform is khaki. Not…beige.’ ‘Beige’ was said in such Lady Bracknellish* tones that Sassoon had wanted to laugh. He wanted to laugh now, but his chest muscles didn’t seem to work. After a while he remembered that Orme was dead.”

(…)

“Your watch is brought back by a runner, having been synchronized at headquarters.” A long pause. “You wait, you try to calm down anybody who’s obviously shitting himself or on the verge of throwing up. You hope you won’t do either of those things yourself. Then you start the count down : ten, nine, eight… so on. You blow the whistle. You climb the ladder. Then you double through a gap in the wire, lie flat, wait for somebody else to get out – and then you stand up. And you start walking. Not at the double. Normal walking speed.” Prior started to smile. “In a straight line. Across open country. In broad daylight. Towards a line of machine-guns.”

Pat_Barker

Pat Barker (Thornaby-on-Tees, op 8 mei 1943)

 

De Amerikaanse dichter Gary Snyder werd geboren op 8 mei 1930 in San Francisco. Zie ook mijn blog van 8 mei 2007 en ook mijn blog van 8 mei 2008.

Mid-August at Sourdough Mountain Lookout

 

Down valley a smoke haze

Three days heat, after five days rain

Pitch glows on the fir-cones

Across rocks and meadows

Swarms of new flies.

 

I cannot remember things I once read

A few friends, but they are in cities.

Drinking cold snow-water from a tin cup

Looking down for miles

Through high still air.

 

 

 

Civilization

 

Those are the peopl
e who do complicated things.

 

     they’ll grab us by the thousands

     and put us to work.

 

World’s going to hell, with all these

     villages and trails.

Wild duck flocks aren’t

     what they used to be.

Aurochs grow rare.

 

Fetch me my feathers and amber

 

         *

 

A small cricket

on the typescript page of

“Kyoto born in spring song”

grooms himself

in time with The Well-Tempered Clavier.

I quit typing and watch him through a glass.

How well articulated! How neat!

 

Nobody understands the ANIMAL KINGDOM.

 

         *

 

When creeks are full

The poems flow

When creeks are down

We heap stones.

 

Snyder

Gary Snyder (San Francisco, 8 mei 1930)

 

De Franse schrijver, vertaler regisseur en diplomaat Romain Gary werd geboren op 8 mei 1914 in Vilnius, Litouwen. Zie ook mijn blog van 8 mei 2007 en ook mijn blog van 8 mei 2008.

 

Uit: Pour Sganarelle

 

J’arrive ainsi à trois conceptions du roman que je voudrais tenter de combiner dans un roman total: un, le roman où l’imagination picaresque s’exerce vers l’aventure intérieure, vers les péripéties intérieures du psychisme, où le romancier imagine l’introspection : deux, le roman où l’imagination est plus libérée vers l’extérieur, dans les rapports de l’histoire de l’individu avec l’Histoire, dans un infini de formes et de péripéties, de personnages et d’identités; trois, le roman de la littérature, où le langage est exploré par l’imagination comme un monde en soi, ce qui aboutit aujourd’hui – l’étape flaubertienne du mot “juste” et de la perfection de la phrase rationelle étant dépassée – à l’étape du roman post-mallarméen où le sens est entièrement porté par le blanc, par ce qui n’est pas exprimé, et où ne règne qu’une sorte d’écho de la dernière syllabe du Mot-clé, qui retentit dans ce qui n’est pas dit dans la phrase comme une musique de l’inexprimable.”

 

romain_gary

Romain Gary (9 mei 1914 – 2 december 1980)

 

De Amerikaanse schrijver en criticus Edmund Wilson werd geboren op 8 mei 1895 in Red Bank, New Jersey. Zie ook mijn blog van 8 mei 2007 en ook mijn blog van 8 mei 2008.

Uit: The Sixties: The Last Journal, 1960-1972

As a character in one of Chekhov’s plays says he’s “a man of the 80’s,” so I find that I am a man of the 20’s. I still expect something exciting: drinks, animated conversation, gaiety: an uninhibited exchange of ideas. Scott Fitzgerald’s idea that somewhere things were “glimmering.” I am managing to discipline myself now so that I shan’t be silly in this way. New York, Winter 1962

 

Had dinner with Wystan Auden before Elena [ Wilson’s wife ] arrived. He was pleased at having what he described as an honor on the part of the Establishment. He has been made an honorary fellow (I think that is the phrase) of Christ Church [ College, Oxford ] . I gather that he can retire and live there for nothing. He thinks that “Down There on a Visit” is Isherwood’s best book — I was just in the middle of reading it. He says the disintegrating homo on his horrible island in Greece was a real person whom he knew and the only person he knew who would drink the spirits out of lamps when there was nothing else to be had. He thought that “Paul” was the best of the stories. I agreed with him when I came to read it; but the whole book is rather disgusting. I am getting sick of this subject. The attitude in these books toward homosexuality involves of course a revolt against society. See the diatribe of the man on the island about putting the heterosexuals in ghettos. Paul is made by Isherwood into a hero. But Genet is the best of these writers. He is the most in revolt, the most genuinely an outlaw. Cambridge, Spring 1962“

 

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Edmund Wilson (8 mei 1895 – 14 juni 1972)

 

De Amerikaanse schrijver Sloan Wilson werd geboren op 8 mei 1920 in Norwalk, Connecticut. Zie ook mijn blog van 8 mei 2007.

 

Uit: The Man in the Gray Flannel Suit


” By the time they had lived seven years in the little house on Greentree Avenue in Westport, Connecticut, they both detested it. There were many reasons, none of them logical, but all of them compelling. For one thing, the house had a kind o fevil genius for displaying proof of their weaknesses and wiping out all traces of their strengths. The ragged lawn and weed-filled garden proclaimed topassers-by and the neighbors that Thomas R. Rathand his family disliked “working around the place” and couldn’t afford to pay someone else to do it. The interior of the house was even more vengeful. In the living room there was a big dent in the plaster near the floor, with a huge crack curving up from it in the shape of a question mark. That wall was damaged in the fall of 1952,when, after struggling for months to pay up the back bills, Tom came home one night to find that Betsy had bought a cut-glass vase for forty dollars. Such an extravagant gesture was utterly unlike her, at least since the war. Betsy was a conscientious household manager, and usually when she did something Tom didn’t like, they talked the matter over with careful reasonableness. But on that particular night, Tom was tired and worried because he himself had just spent seventy dollars on a new suit he felt he needed to dress properly for his business, and at the climax of a heated argument, he picked up the vase and heaved it against the wall. The heavy glass shat
tered, the plaster cracked, and two of the laths behind it broke. The next morning, Tom and Betsy worked together on their knees to patch the plaster, and they repainted the wholes-wall, but when thepaint dried, the big dent near the floor with the crack curving up from it almost to the ceiling in theThe crack remained as a perpetual reminder of Betsy’s moment of extravagance, Tom’s moment of violence, and their inability either to fix walls properly or to pay to have them fixed. shape of a question mark was still clearly visible. The fact that the crack was in the shape of a questionmark did not seem symbolic to Tom and Betsy, noreven amusing—it was just annoying.”

 

Sloan_Wilson

Sloan Wilson (8 mei 1920 – 25 mei 2003)

 

 

De Duitse schrijver Otto Zierer werd geboren op 8 mei 1909 in Bamberg. Hij schreef meer dan honderd boeken, waaronder enige romans en een beschrijving van zijn oorlogservaringen in Rot schien die Sonne. Zijn voorkeur ging echter uit naar de geschiedenis van de mensheid vanaf de vroegste tijd die hij voor een breed publiek toegankelijk maakte.

Uit: München – Eine Stadt und ihre Geschichten aus 850 Jahren

»Leut«, sagt Max Joseph, »aufs Geld kommt’s nicht an! Wer mir die Frau und den Buben herausholt, der erhält eine schöne Belohnung!« Persönlich steigt der hohe Herr in das Gewirr der übereinanderliegenden Dachsparren und schief hängenden Zimmerdecken, die Zimmerleute, Maurer und andere Nachbarn folgen ihm, beginnen die Böden abzuklopfen und in die Tiefe zu horchen.

Der Palier Fruhholz sägt aus einem Boden ein Brett heraus und legt sich vor die so geschaffene Öffnung. »Da unt is oana!«, verkündet er. »I glaab, dass ’s der Lehrbua is!« Und tatsächlich erscheint nach einiger Zeit ein dünner Knabenarm in dem Loch. Es sieht fast so aus, als winke einer aus dem Grabe. »Ja, der Bua lebt no!«, freut sich der Spiegelmacher. »Joseph Fraunhofer hoaßt er, vierzehn Jahr is er alt und stammt aus Straubing. « Nun bemühen sich die Arbeiter um die Befreiung des Knaben. Der Kurfürst steht mitten unter ihnen und lässt sich nicht durch die besorgten Reden seiner Hofherren abhalten, selbst Hand anzulegen. Nach ein paar Stunden eifriger Bemühung wird Joseph Fraunhofer unverletzt aus der Höhle gezogen, die ihn bewahrt hat. Zu seinem Glück hatten sich einige Balken quer über seinen Kopf gelegt und so das nachstürzende Ziegelwerk abgehalten. Die Frau des Spiegelmachers freilich wird später als Leiche geborgen.

Kurfürst Max Joseph lässt den geretteten Buben in die Residenz kommen, nimmt ihn in der Kutsche mit nach Nymphenburg hinaus und stellt ihn seiner Familie vor.

 

Nymphenburg

Otto Zierer (8 mei 1909 – 5 maart 1983)
Slot Nymphenburg, München (Geen portret beschikbaar)

 

 

De Engelse dichter en schrijver John Meade Falkner werd geboren op 8 mei 1858 in Manningford Bruce, Wiltshire en groeide op in Dorchester en Weymouth. Hij studeerde rechten in Oxford en werd een geslaagd zakenman in de wapenindustrie, maar bleef daarnaast evenveel interesse houden voor literatuur, architectuur en heraldiek. Zijn bekendste boek is de roman Moonfleet uit 1898.

 

Uit: Moonfleet

 

My name is John Trenchard, and I was fifteen years of age when this story begins. My father and mother had both been dead for years, and I boarded with my aunt, Miss Arnold, who was kind to me in her own fashion, but too strict and precise ever to make me love her.

I shall first speak of one evening in the fall of the year 1757. It must have been late in October, though I have forgotten the exact date, and I sat in the little front parlour reading after tea. My aunt had few books; a Bible, a Common Prayer, and some volumes of sermons are all that I can recollect now; but the Reverend Mr Glennie, who taught us village children, had lent me a story-hook, full of interest and adventure, called the Arabian Nights Entertainment. At last the light began to fail, and I was nothing loth to leave off reading for several reasons; as, first the parlour was a chilly room with horse-hair chairs and sofa, and only a coloured-paper screen in the grate, for my aunt did not allow a fire till the first of November; second, there was a rank smell of molten tallow in the house, for my aunt was dipping winter candles on frames in the back kitchen; third, I had reached a part in the Arabian Nights which tightened my breath and made me wish to leave off reading for very anxiousness of expectation. It was that point in the story of the “Wonderful Lamp”, where the false uncle lets fall a stone that seals the mouth of the underground chamber; and immures the boy, Aladdin, in the darkness, because he would not give up the lamp till he stood safe on the surface again. This scene reminded me of one of those dreadful nightmares, where we dream we are shut in a line room, the walls of which are closing in upon us, and so impressed me that the memory of it served as a warning in an adventure that befell me later on.“

 

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J. Meade Falkner (8 mei 1858 – 22 juli 1932)

 

De Franse schrijver Alain-René Lesage werd geboren op 8 mei 1668 in Sarzeau. Hij geldt als de eerste schrijver in de Franse literatuur die van zijn pen kon leven. Hij studeerde rechten in Parijs. Zijn schrijvers loopbaan begon moeizaam met vertalingen van Spaanse stukken. In 1707 kwam de doorbraak met de komedie Crispin, rival de son maître.

Uit: Histoire de Gil Blas de Santillane

„Nous passâmes auprès de Pontferrada, et nous allâmes nous mettre en embuscade dans un petit bois qui bordait le grand chemin de Léon. Là, nous attendions que la fortune nous offrît quelque bon coup à faire, quand nous aperçûmes un religieux de l’ordre de Saint-Dominique, monté, contre l’ordinaire de ces bons pères, sur une mauvaise mule. Dieu soit loué, s’écria le capitaine en riant, voici le chef-d’œuvre de Gil Blas. Il faut qu’il aille détrousser ce moine. Voyons comment il s’y prendra. Tous les voleurs jugèrent qu’effectivement cette commission me convenait, et ils m’exhortèrent à m’en bien acquitter. Messieurs, leur dis-je, vous serez contents. Je vais mettre ce père nu comme la main, et vous amener ici sa mule. Non, non, dit Rolando, elle n’en vaut pas la peine. Apporte-nous seulement la bourse de Sa Révérence. C’est tout ce que nous exigeons de toi. Là-dessus je sortis du bois, et poussai vers le religieux, en priant le ciel de me pardonner l’action que j’allais faire. J’aurais bien voulu m’échapper dès ce moment-là. Mais la plupart des voleurs étaient encore mieux montés que moi : s’ils m’eussent vu fuir, ils se seraient mis à mes trousses, et m’auraient bientôt rattrapé, ou peut-être auraient-ils fait sur moi une décharge de leurs carabines, dont je me serais fort mal trouvé. Je n’osai donc hasarder une démarche si délicate. Je joignis le père, et lui demandai la bourse, en lui présentant le bout d’un pistolet. Il s’arrêta tout court pour me considérer ; et, sans paraître fort effrayé : Mon enfant, me dit-il, vous êtes bien jeune.“

 

Lesage

Alain-René Lesage (8 mei 1668 – 17 november 1747)

 

De Duitse dichter Johann von Besser werd geboren op 8 mei 1654 in Frauenburg (tegenwoordig Saldus in Letland). Hij studeerde theologie in Königsberg en rechten in Leipzig. Koning Frederik I van Pruisen benoemde hem in 1690 tot hofdichter. In 1717 werd hij geheim raadsheer en ceremoniemeester aan het hof van August de Sterke in Dresden.

 

 

Liebe will was eignes haben

 

1.

Wer liebet solchen mund

Dem alle küsse schmecken

Und jederman mag lecken

Und machen ungescheut die heisse flammen kund

Der heut mit diesem scherzet

Und morgen jenen herzet

Ja der mit tausenden macht einen liebes-bund?

Wer liebet solchen mund?

 

 

2.

Da sitzt die biene nicht

Wo wilde hummeln sitzen:

Sie sucht die süssen ritzen

Da noch das wespen-heer nicht honig draus gekriegt.

Auch wo vergiffte spinnen

Den geiffer lassen rinnen

Und wo die raupe schon ihr nest hat eingericht

Da sitzt die biene nicht.

 

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Johann von Besser (8 mei 1654 – 10 februari 1729)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 8 mei 2007.

De Deense schrijver Sophus Schandorph werd geboren op 8 mei 1836 in Ringstedt.