Op herhaling: Luigi Pirandello, Mark Helprin, Jean Jacques Rousseau, Marlene Streeruwitz, Florian Zeller, Ryszard Krynicki, Otto Julius Bierbaum, A. E. Hotchner, Jürg Federspiel

De Italiaanse schrijver Luigi Pirandello werd op 28 juni 1867 geboren in de villa ‘Caos’ (chaos) in de buurt van Agrigento. Hij begon in 1887 te studeren aan de Faculteit der Letteren van de universiteit van Rome. In 1889 zette hij zijn studie voort in Bonn, waar hij in 1891 afstudeerde en zijn eerste gedichten publiceerde. Een belangrijk jaar in het leven van Pirandello was 1903. Zijn vrouw werd zenuwziek en zou steeds verder aftakelen, en zijn vader ging failliet, waardoor Pirandello tot zijn afschuw moest gaan werken als docent om rond te kunnen komen. Om verder aan geld te komen intensiveerde hij zijn activiteiten als schrijver en medewerker van verschillende kranten en tijdschriften. Zo verscheen in deze tijd zijn beroemde roman Il fu Mattia Pascal. Naast romans ging Pirandello zich meer en meer toeleggen op het schrijven van novellen en theaterstukken. Opvallend is dat hij zijn theaterstukken in veel gevallen baseerde op eerder geschreven novellen, zo werd hij een ‘plagiator van zichzelf’. Rond 1920 kreeg Pirandello groot succes met toneelstukken als ‘Sei personaggi in cerca d’autore’. In 1922 brak hij internationaal door en reisde hij over de wereld met een eigen toneelgezelschap, dat gefinancierd werd door de fascistische partij van Benito Mussolini, waar de schrijver in 1924 lid van werd. De reden voor zijn lidmaatschap is onduidelijk, maar zou te maken kunnen hebben met Mussolini’s bewondering voor Pirandello. In 1934 ontving hij de Nobelprijs voor de Literatuur.

 

Uit: Die Wirklichkeit des Traums ((La realtà del sogno, vertaald door Michael Rössner)

“Alles, was er sagte, schien denselben unbestreitbaren Wert zu haben wie seine Schönheit; beinahe so, als könnte er – da man nicht daran zweifeln konnte, daß er ein überaus schöner Mann war, aber auch wirklich wunderschön – ihm nie und in nichts widersprechen.

Und er verstand nichts, er verstand aber auch wirklich nichts von dem, was in ihr vorging!

Wenn man sich anhören mußte, mit welcher Sicherheit er seine Interpretationen ihrer instinktiven Regungen, ihrer vielleicht auch ungerechten Abneigungen und mancher ihrer Gefühle vortrug, dann überkam sie die Versuchung, ihm das Gesicht zu zerkratzen, ihn zu ohrfeigen, ihn zu beißen.

Auch deshalb, weil er sie dann bei aller Kälte und Sicherheit und diesem Stolz eines gutaussehenden jungen Mannes in anderen Momenten wiederum enttäuschte, wenn er sich ihr näherte, weil er sie brauchte. Dann war er schüchtern, demütig, flehend, mit einem Wort so, wie sie ihn in diesen Augenblicken nicht haben wollte; so daß sie sich auch dann gereizt fühlte, wenn auch aus einem anderen Grund, und so sehr, daß sie – obwohl sie dazu neigte nachzugeben – sich störrisch verhärtete; und die Erinnerung an jeden Augenblick der Hingabe, der im schönsten Moment von diesem Gefühl der Gereiztheit vergiftet wurde, wandelte sich ihr zu einem Groll.”

 

pirandello

Luigi Pirandello (28 juni 1867 – 10 december 1936)

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Lucille Clifton, Rafael Chirbes, E. J. Potgieter, Kees Ouwens

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Lucille Clifton werd geboren in New York op 27 juni 1936. Zie ook alle tags voor Lucille Clifton op dit blog.

 

Listen Children

listen children
keep this in the place
you have for keeping
always
keep it all ways

we have never hated black

listen
we have been ashamed
hopeless tired mad
but always
all ways
we loved us

we have always loved each other
children all ways

pass it on

 

Cutting Greens

curling them around
i hold their bodies in obscene embrace
thinking of everything but kinship.
collards and kale
strain against each strange other
away from my kissmaking hand and
the iron bedpot.
the pot is black.
the cutting board is black,
my hand,
and just for a minute
the greens roll black under the knife,
and the kitchen twists dark on its spine
and i taste in my natural appetite
the bond of live things everywhere.

Lucille Clifton (27 juni 1936 – 13 februari 2010)

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Dolce Far Niente 13

Dolce Far Niente 13

 

Lazy Afternoon door Sharon Cheney, 2005

 

Dolce Far Niente

Is life worth loafing ? Come, recline with me
And lazily this fragant afternoon
We’ll weigh the idle theme. I often think,
If with protean versatility
I might luxuriously loaf my days,
I would no longer quarrel with the powers
That called me forth. I would not be a man,
Nor god, nor beast, nor bird, nor anything;
Yet each whene’er I listed.

I would rise
And, as an eagle, float in circles slow,
That swing too wide and high for mortal ken,
Or as a flesh-gorged leopard, in the sun
Bask by a rocky den, or as a god
Of some hushed sea lie sweltering on the sand,
While crawled the servile waves to kiss my feet.
Yet with environment I would not keep
Strict correspondence, but with every whim
Would loll where’er, whene’er I pleased.

Before Jove’s throne, upon Olympus stretched
With hands beneath my head, with careless eyes
Exploring the vasty, vaulted heavens, I’d munch
The rustic straw, or in the fatted form
Of some church-going citizen would yawn
While Hermes or Apollo spake.

Again
Like that famed, errant Babylonian king,
In horn-deep pastures I would graze and stray;
And under odorous, knoll-crowning trees
At noonday ruminate the leisurely cud.
When all aweary of each languorous change
I longed for sleep, with drooping wings I’d sink
Adown the ether till some gloom I found,
Where cool and mornless night would woo my soul
To dreamless rest. When I awaked again
Some newer charm of indolence I’d find.
Ah, friend, for living life has little worth—
But for such loafing! Let us dream of it.

Peter McArthur (10 maart 1866 – 10 oktober 1924)

 

De Canadese dichter Peter McArthur werd geboren op 10 maart 1866 in Ekfrid, in Middlesex County, Upper Canada (nu Ontario). Zie ook alle tags voor Peter McArthur op dit blog.

Zie voor de schrijvers van de 26e juni ook mijn twee blogs van 26 juni 2011.

Ingeborg Bachmann, George Orwell, Larry Kramer, Ariel Gore

De Oostenrijkse dichteres Ingeborg Bachmann werd geboren op 25 juni 1926 in Klagenfurt. Zie ook alle tags voor Ingeborg Bachmann op dit blog.

 

Es könnte viel bedeutеn

Es könnte viel bedeuten – wir vergehen,

wir kommen ungefragt und müssen weichen.

Doch dass wir sprechen und uns nicht verstehen

und keinen Augenblick des andren Hand erreichen,

zerschlägt so viel: Wir werden nicht bestehen.

Schon der Versuch bedrohen fremde Zeichen,

und das Verlangen, tief uns anzusehen,

durchtrennt den Kreuz, uns einsam auszustreichen-

 

Ausfahrt

Vom Lande steigt Rauch auf.
Die kleine Fischerhütte behalt ich im Aug,
denn die Sonne wird sinken,
ehe du zehn Meilen zurückgelegt hast.

Das dunkle Wasser, tausendäugig,
schlägt die Wimper von weißer Gischt auf,
um dich anzusehen, groß und lang,
dreißig Tage lang.

Auch wenn das Schiff hart stampft
und einen unsicheren Schritt tut,
steh ruhig auf Deck.

An den Tischen essen sie jetzt
den geräucherten Fisch;
dann werden die Männer hinknien
und die Netze flicken,
aber nachts wird geschlafen,
eine Stunde oder zwei Stunden,
und ihre Hände werden weich sein,
frei von Salz und Öl,
weich wie das Brot des Traumes,
von dem sie brechen.

Die erste Welle der Nacht schlägt ans Ufer
die zweite erreicht schon dich.
Aber wenn du scharf hinüberschaust,
kannst du den Baum noch sehen,
der trotzig den Arm hebt
— einen hat ihm der Wind schon abgeschlagen
— und du denkst: wie lange noch,
wie lange noch
wird das krumme Holz den Wettern standhalten?
Vom Land ist nichts mehr zu sehen.
Du hättest dich mit einer Hand in die Sandbank krallen
oder mit einer Locke an den Klippen heften sollen.

In die Muscheln blasend, gleiten die Ungeheuer des Meers
auf die Rücken der Wellen, sie reiten und schlagen
mit blanken Säbeln die Tage in Stücke, eine rote Spur
bleibt im Wasser, dort legt dich der Schlaf hin,
auf den Rest deiner Stunden,
und dir schwinden die Sinne.

Da ist etwas mit den Tauen geschehen,
man ruft dich, und du bist froh,
daß man dich braucht. Das Beste
ist die Arbeit auf den Schiffen,
die weithin fahren,
das Tauknüpfen, das Wasserschöpfen,
das Wändedichten und das Hüten der Fracht.
Das Beste ist, müde zu sein und am Abend
hinzufallen. Das Beste ist, am Morgen,
mit dem ersten Licht, hell zu werden,
gegen den unverrückbaren Himmel zu stehen,
der ungangbaren Wasser nicht zu achten
und das Schiff über die Wellen zu heben,
auf das immerwiederkehrende Sonnenufer zu.

 

Ingeborg Bachmann (25 juni 1926 – 17 oktober 1973)

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Michel Tremblay, Yann Martel, Nicholas Mosley, Claude Seignolle

De Canadese schrijver Michel Tremblay werd geboren in Quebec op 25 juni 1942. Zie ook alle tags voor Michel Tremblay op dit blog.

Uit: Les belles-sœurs

“(Les cinq femmes se lèvent et se tournent vers le public. L’éclairage change.)

LES CINQ FEMMES, ensemble – Quintette : Une maudite vie plate ! Lundi !

LISETTE DE COURVAL – Dès que le soleil a commencé à caresser de ses rayons les petites fleurs dans les champs et que les petits oiseaux ont ouvert leurs petits becs pour lancer vers le ciel leurs petits cris…

LES QUATRE AUTRES – J’me lève, pis j’prépare le déjeuner ! Des toasts, du café, du bacon, des œufs.J’ai d’la misère que l’yable à réveiller mon monde.Les enfants partent pour l’école, mon mari s’en va travailler.

MARIE-ANGE BROUILLETTE – Pas le mien, y’est chômeur.Y reste couché.

LES CINQ FEMMES – Là, là, j’travaille comme une enragée, jusqu’à midi.J’lave.Les robes, les jupes, les bas, les chandails, les pantalons, les canneçons, les brassières, tout y passe !Pis frotte, pis tord, pis refrotte, pis rince… C’t’écoeurant, j’ai les mains rouges, j’t’écoeurée.J’sacre.A midi, les enfants reviennent.Ça mange comme des cochons, ça revire la maison à l’envers, pis ça repart ! L’après-midi, j’étends.Ça, c’est mortel !J’haïs ça comme une bonne !Après, j’prépare le souper.Le monde reviennent, y’ont l’air bête, on se chicane !Pis le soir, on regarde la télévision !Mardi !

LISETTE DE COURVAL – Dès que le soleil…

LES QUATRE AUTRE FEMMES – J’me lève, pis j’prépare le déjeuner.Toujours la même maudite affaire ! Des toasts, du café, des œufs, du bacon… J’réveille le monde, j’les mets dehors.Là, c’est le repassage.J’travaille, j’travaille, j’travaille.Midi arrive sans que je le voye venir pis les enfants sont en maudit parce que j’ai rien préparé pour le dîner.J’leu fais des sandwichs au béloné.J’travaille toute l’après-midi, le souper arrive, on se chicane.Pis le soir, on regarde la télévision !Mercredi !C’est le jour du mégasinage !J’marche toute la journée, j’me donne un tour de rein à porter des paquets gros comme ça, j’reviens à la maison crevée ! Y faut quand même que je fasse à manger.Quand le monde arrivent, j’ai l’air bête !Mon mari sacre, les enfants braillent… Pis le soir, on regarde la télévision !Le jeudi pis le vendredi, c’est la même chose !J’m’esquinte, j’me désâme, j’me tue pour ma gang de nonos !Le samedi, j’ai les enfants dans les jambes par-dessus le marché !Pis le soir, on regarde la télévision !Le dimanche, on sort en famille : on va souper chez la belle-mère en autobus.Y faut guetter les enfants toute la journée, endurer les farces plates du beau-père, pis manger la nourriture de la belle-mère qui est donc meilleure que la mienne au dire de tout le monde !Pis le soir, on regarde la télévision !Chus tannée de mener une maudite vie plate ! Une maudite vie plate ! Une maudite vie plate ! Une maud…

(L’éclairage redevient normal.Elles se rassoient brusquement.)”

 

Michel Tremblay (Quebec, 25 juni 1942)

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Matthijs Kleyn, Ernesto Sabato, Yves Bonnefoy, Scott Oden, Kurt Kusenberg, Madelon Székely-Lulofs

De Nederlandse schrijver en televisiemaker Matthijs Leonard Kleyn werd geboren in Leiden op 24 juni 1979. Zie ook alle tags voor Matthijs Kleyn op dit blog.

 

Uit: Vita

‘Of Bellona en ik gaan langs bij haar ouders aan zee. Daar weet ik zeker dat er geen ruzies of spanningen zullen ontstaan, want die weten niks van ruzies en spanningen en dat wil Bellona ook zo houden. Uiteindelijk komen de ruzies vanzelf. Of eigenlijk is ruzie niet het goede woord. Het is boosheid van haar kant. Soms ga ik ertegen in. Dan schreeuw ik terug. Maar ik schreeuw alleen over mezelf. Dat ik er gek van word. Dat ik weg wil. Maar ik kan niet weg.’

(….)

‘Ik hou van haar eerlijkheid. Hoe ze ineens alles eruit gooit. Terwijl ik een seconde daarvoor nog twijfelde of ik de enige was.’

‘Ik niet.’

Ze fronst.

‘Wat?’

‘Ik heb geen relatie. Ik heb het uitgemaakt.’

‘Wat?! Waarom heb je het uitgemaakt?’

‘Gewoon. Ik was niet gelukkig.’

 

Matthijs Kleyn (Leiden, 24 juni 1979)

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Pascal Mercier, David Leavitt, Franca Treur, Jean Anouilh, Richard Bach, Anna Achmatova

De Zwitserse schrijver en filosoof Pascal Mercier (eig. Peter Bieri) werd geboren op 23 juni 1944 in Bern. Zie ook alle tags voor Pascal Mercier op dit blog.

 

Uit: Nachtzug nach Lissabon

“Die Tasche ging auf, und die Hefte glitten auf den nassen Asphalt. Die Frau drehte sich um. Für einige Augenblicke sah sie reglos zu, wie die Hefte vom Wasser dunkler wurden. Dann zog sie einen Filzstift aus der Manteltasche, machte zwei Schritte, bückte sich zu Gregorius hinunter und schrieb ihm eine Folge von Zahlen auf die Stirn.
»Entschuldigen Sie«, sagte sie auf französisch, atemlos und mit fremdländischem Akzent, »aber ich darf diese Telefonnummer nicht vergessen und habe kein Papier bei mir.«
Jetzt blickte sie auf ihre Hände, als sähe sie sie zum erstenmal. »Ich hätte natürlich auch …«, und nun schrieb sie, zwischen Gregorius’ Stirn und der Hand hin und her blickend, die Nummer auf den Handrücken. »Ich . „ ich wollte sie nicht behalten, ich wollte alles vergessen, aber als ich den Brief dann fallen sah … „ ich mußte sie festhalten.«
Der Regen auf den dicken Brillengläsern trübte Gregorius die Sicht, und er tastete ungeschickt nach den nassen Heften. Wiederum, so schien ihm, glitt die Spitze des Filzstifts über seine Stirn. Doch dann merkte er, daß es jetzt der Finger der Frau war, die mit einem Taschentuch die Zahlen wegzuwischen versuchte.
»Es ist eine Zumutung, ich weiß …«, und nun begann sie, Gregorius beim Aufsammeln der Hefte zu helfen. Er berührte ihre Hand und streifte ihr Knie, und als sie sich beide nach dem letzten Heft streckten, stießen sie mit dem Kopf zusammen.
»Vielen Dank«, sagte er, als sie sich gegenüberstanden. Er deutete auf ihren Kopf. »Tut es sehr weh?«
Abwesend, mit gesenktem Blick, schüttelte sie den Kopf. Der Regen prasselte auf ihr Haar und lief ihr übers Gesicht.
»Kann ich ein paar Schritte mit Ihnen gehen?«
»Äh … ja, sicher«, stotterte Gregorius.
Schweigend gingen sie zusammen bis zum Ende der Brücke und weiter in Richtung Schule. Das Zeitgefühl sagte Gregorius, daß es nach acht war und die erste Stunde bereits begonnen hatte. Wie weit war »ein paar Schritte«? Die Frau hatte sich seinem Gang angepaßt und trottete neben ihm her, als ginge es den ganzen Tag so weiter. Sie hatte den breiten Kragen des Mantels so weit aufgestellt, daß Gregorius von der Seite nur ihre Stirn sah.
»Ich muß dort hinein, ins Gymnasium«, sagte er und blieb stehen. »Ich bin Lehrer.«
»Kann ich mitkommen?« fragte sie leise.”

 


Pascal Mercier (Bern, 23 juni 1944)

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Nescio, Juliën Holtrigter, Jaap Robben, Willie Verhegghe, Henry Rider Haggard, Erich Maria Remarque, Dan Brown

De Nederlandse schrijver Nescio (pseudoniem van Jan Hendrik Frederik Grönloh) werd geboren in Amsterdam op 22 juni 1882. Zie ook alle tags voor Nescio op dit blog.

 

Uit: Amsterdam Stories (The Freeloader, De Uitvreter, vertaald door Damion Searls)

„Except for the man who thought Sarphatistraat was the most beautiful place in Europe, I’ve never met anyone more peculiar than the freeloader.

The freeloader you found lying in your bed with his dirty shoes on when you came home late; the freeloader who smoked your cigars and filled his pipe with your tobacco and burned your coal and peered into your cupboards and borrowed your money and wore out your shoes and took your coat when he had to go home in the rain. The freeloader who always ordered in someone else’s name, who sat and drank jenever like a prince at the outdoor tables of the Hollandais on other people’s tabs, who borrowed umbrellas and never brought them back, who heated Bavink’s secondhand stove until it cracked, who wore his brother’s double collars and loaned out Appi’s books, and took trips abroad whenever he’d hit up his old man for money again, and wore suits he never paid for.

His first name was Japi. I never knew his last name. Bavink showed up with him when he came back from Veere.

All summer long Bavink had been painting in Zeeland and it was in Veere that he saw Japi for the first time. Japi was just sitting there. Bavink wondered once or twice: Now what kind of guy is that? No one knew. He was always sitting by the water somewhere, just sitring, hour after hour, not moving. At noon and at six he went inside for an hour, to eat; the rest of the day he sat. That lasted about three weeks, then Bavink didn’t see him anymore.

A couple of days later, Bavink was coming back from Rotterdam. Every now and then Bavink needed to have a lot of people around; he tromped along the Rotterdam harbor for a few days, then he’d had enough. On board the ship from Numansdorp to de Zijpe, there was Japi again, sitting. A stiff, cold wind was blowing pretty hard that morning and there were whitecaps on the water. Every now and then spray splashed up over the railing at the bow of the ship. The glass doors on the foredeck were closed; there was no one at the bow. Just Japi, peering out over the rail and getting completely drenched. “Look at that,” Bavink thought, “if it isn’t that same guy.” He went and stood next to him. The boat pitched and rolled. Japi sat on his little bench, held on tight to his cap, and let himself get soaked. This lasted quite a while, until he noticed that someone was standing next to him. “Nice weather we’re having,”

 


Nescio (22 juni 1882 – 25 juli 1961)

Boekomslag door Joost Swarte, 2006

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Ed Leeflang, Thomas Blondeau, Anne Carson, Adam Zagajewski, Georg Lentz

De Nederlandse dichter Ed Leeflang werd geboren op 21 juni 1929 in Amsterdam. Zie ook alle tags voor Ed Leeflang op dit blog.

 

Dronk op de tuin

Van god los maar om de kikkers
en alle kweepeer begaan, de merel
te hulp met de appels, het huis
met cement, de woelrat vol van genade
naar het leven staand, te verschrikter
gezegend als het peren regent of
pruimen, goed voor de wesp, wreed
voor de wespen, aan de kant van
de egel, de muizen, de uilen,
in twijfel om wat het leed, het gras,
het kroos, het woord. Drinken wij uit.
Vriendin, wij hoeven niet altijd voort.

 

Donor

Er zit al iemand in de file
die mijn organen nodig heeft
mijn netvlies of mijn nieren,
wie ik mijn hart gun,
die dan weer slapen kan,
een ander in de ogen zien.

Die rijdt nu tussen achterlichten
met iedereen de avond in
en voegt zich in het menuet

turend op het asfalt
neuriënd achter het stuur
afslaand naar mijn nieuw adres.

 

Hij is nieuwsgierig naar de richting

Hij is nieuwsgierig naar de richting
van de wind, het afval bij de vuilnisbakken,

de blues, hij heeft plectrums, stukken

kwarts, een kompas, vuursteen en adressen

van ballonvaarders in zijn zakken.

Hij kent de Wadden, drijft op vlotten,
leidt kampen en maakt zonnewijzers,

vindt de begraven potten en hij

kan eenzaam lezen.

Hij heeft voor alles tijd,
kan niet slapen van nieuwsgierigheid

en komt tussen de vakanties langs

om te vertellen van vreemde breuken,

het nodige delen, het begrip verzameling;

op zijn gitaar laat hij horen

hoe een driekwartsmaat verschilt

van andere maten.

En hun verbazing over dit bestaan
– zij gaan naar school als gaan ze emigreren –

wil wegens hem niet overgaan:

van wat hij leeft willen ze

als voor het eerst geestdriftig

leren leven.

 

Ed Leeflang (21 juni 1929 – 17 maart 2008)

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Robert Menasse, Jean-Paul Sartre, Machado de Assis, Chitra Gajadin, Helmut Heißenbüttel

De Oostenrijkse schrijver Robert Menasse werd geboren op 21 juni 1954 in Wenen. Zie ook alle tags voor Robert Menasse op dit blog.

 

Uit: Permanente Revolution der Begriffe

“Aus diesem Grund gilt in der Arbeitstheorie nicht die Zeit, die man für eine Arbeit benötigt hat, sondern nur die dafür »gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit« als Arbeitszeit.

Was natürlich heißt, dass die vielen Stunden, die ich nun gearbeitet habe, ohne dass sie gesellschaftlich notwendigwaren, keine Arbeit darstellen. Wenn dieser Text im Netz erscheint,

werden spätestens jetzt, also nur wenige Minuten nach Beginn der Lektüre, die ersten Poster erste Posting-Sätze mit einer Leichtigkeit, die sich von selbst versteht, schreiben können, etwa »Richtig: Menasse gesellschaftlich nicht notwendig!« und dergleichen. Und sie werden in ihrem glücklichen Hohn natürlich nicht begreifen, dass sie sich selbst dabei verhöhnen, weil sie damit hinausposten in

die Welt, dass sie selbst nur ihre eigene verblödende Fronarbeit in braver Unterwürfigkeit unter dieMarktgesetze für gesellschaftlich notwendnotwendig halten, also ihre Unfreiheit, und dass sie, wie schon oft beschrieben, aber von ihnen nicht gelesen, die freiwillige Zustimmung zu ihrer Unfreiheit mit

Freiheit verwechseln. Oder es wird ein katholischer Pater aus einem berühmten österreichischen Stift, also ein Prediger der Liebesreligion, wieder einmal einen hasserfüllten Leserbrief schreiben, weil ich seine Schäfchen verwirre, statt sie, so wie er, zu scheren. Oder es wird ein berühmter Anwalt mit einer noblen Anwaltsadresse in Wien seine Sekretärin zum Diktat rufen und ohne Umschweife in wenigen

Sekunden, die Fingerkuppen seiner Hände bedächtig aneinandergelegt, die Formulierung finden, dass er sich in der von ihm abonnierten Zeitung Artikel von mir verbiete, und die Sekretärin wird das tippen, ohne seine unfreiwillig komische Formulierung (»sich« kann er ja »verbieten«,was er will, ohne einen Leserbrief zu schreiben) zu korrigieren, weil er hat es so gesagt und dann hat er es auch unterschrieben, er hat ja sehr viel zu unterschreiben, derHerr Doktor, er ist ja geradezu ein Unterschriftsteller. Es werden also nur wegen meiner vielen Stunden des Nicht-Schreibens viele

Sätze produziert werden – und auch hier: weit und breit niemand, der gearbeitet hat. Mit einer einzigen Ausnahme.”

 

Robert Menasse (Wenen, 21 juni 1954)

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