John Pepper Clark, Günter Herburger, Uljana Wolf, Erich Mühsam, Dan Andersson, Georges Darien

De Nigeriaanse dichter en schrijver John Pepper Clark werd geboren op 6 april 1935 in Kiagbodo, Nigeria. Zie ook mijn blog van 6 april 2007 en ook mijn blog van 6 april 2008 en ook mijn blog van 6 april 2009.

 

THE CASUALTIES

 

The casualties are not only those who are dead;

They are well out of it.

The casualties are not only those who are wounded,

Thought they await burial by installment

The casualties are not only those who have lost

 Person or property, hard as it is

To grape for a touch that some

May not know is not there

The casualties are not those led away by night;

The cell is a cruel place, sometimes a heaven,

No where as absolute as the grave

The casualties are not those who started

A fire and now cannot put to out. Thousands

Are burning that had no say in the matter.

The casualties are not only those who escaping

The shattered shell become prisoners in

A fortress of falling walls.

 

The casualties are many, and a good number well

Outside the scene of ravage and wreck;

They are the emissaries of rift,

So smug in smoke-room they haunt abroad,

They are wandering minstrels who, beating on

 The drum of human heart, draw the world

Into a dance with rites it does not know

 

The drum overwhelm the guns…

Caught in the clash of counter claims and charges

When not in the niche others have left,

We fall.

All casualties of war,

Because we cannot hear other speak,

Because eyes have ceased to see the face from the crowd,

Because whether we know or

Do not know the extent of wrong on all sides,

We are characters now other than before

The war began, the stay- at- home unsettled

By taxes and rumor, the looter for office

And wares, fearful everyday the owners may return,

We are all casualties,

All sagging as are

The case celebrated for kwashiorkor,

The unforeseen camp-follower of not just our war.

 

jean_pepper_clark

John Pepper Clark (Kiagbodo, 6 april 1935)

 

De Duitse schrijver en dichter Günter Herburger werd geboren op 6 april 1932 in Isny im Allgäu. Zie ook mijn blog van 6 april 2007 en ook mijn blog van 6 april 2008 en ook mijn blog van 6 april 2009.

 

Uit: Lauf und Wahn

 

“Am Tag vorher verschiedene Treffen zu Fragen der Medizin, der Schuhe, Orthopädie und Ernährung in der Höchster Jahrhunderthalle; Teilnahme an der leisesten Stunde, der zur Psychologie des Laufens.

Niemand dachte daran, ob durch mentales Versenken das Ziel schneller erreicht werden könne. Alle, die zögernd, in dieser Öffentlichkeit eine Mutfrage, zu sprechen begannen, meinten, sie liefen aus Gesundheitsgründen, doch insgeheim gestanden sie durch Verhältniswörter ein, dass sie über Ängste, Pflichten sprachen.

Die Männer wollten dem Arbeitsdruck durch Training entfliehen und zwar allein, dagegen verkündeten die Frauen, sie gönnten sich Auslauf, lernten Gleichgesinnte kennen, fühlten sich wertvoller.

Den Meisten war die tägliche Arbeit sinnlos geworden, jedoch freiwillige Plage, Knochen-, Lungen- und Schweißarbeit wurde zur Sinnsuche erhoben. (…)

Nach dem Start drängten sich Tausende durch die Gassen der Chemie-Stadt Höchst, wollten für Stunden dem Unrat entfliehen. Die Straßen wurden breiter, die Tempi verschärften sich, der Himmel war dunstig bezogen mit schwülem Niederdruck.

Draußen kleine Häuser, dazwischen Betonriesen, manchmal hörten wir das Rauschen einer Autobahn, die hinter einer grün bemalten Schutzwand asparagushaft sich verzweigte.

Gezählt auf der ersten Streckenhälfte: 11 Getränkemärkte, 8 Tankstellen, 9 Reinigungen, 3 Tierheime, 2 Kirchen, 2 Spielplätze, 7 cash-and carry- Läden, 1 amerikanisches Soldatenkino, oftmals Imbisstuben.“

 

Herburger

Günter Herburger (Isny im Allgäu, 6 april 1932)

 

De Duitse dichteres Uljana Wolf werd geboren op 6 april 1979 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 6 april 2007 en ook mijn blog van 6 april 2008 en ook mijn blog van 6 april 2009.

nacht in f

der himmel
ein betrunkener
seemann
dem einer das auge
ausgestochen hat

im finstern
die weiße perle

du schläfst
mit dem zyklopen

 

uljana_wolf

Uljana Wolf (Berlijn, 6 april 1979)

 

 

De Duitse schrijver, anarchist en activist Erich Mühsam werd geboren in Berlijn op 6 april 1878. Zie ook mijn blog van 6 april 2007 en ook mijn blog van 6 april 2008 en ook mijn blog van 6 april 2009.

Ich zog einmal ein liebes Kind

Ich zog einmal ein liebes Kind
in meine Mannesarme.
Da ward es ganz von Liebe blind
und frei von allem Harme.
Doch als ich eine andre nahm,
hat es sie schwer getroffen.
Es standen ihr vor Leid und Gram
die beiden Augen offen.
Und ward sie vorher nur gewahr
in meinem Kuß der Reinheit,
jetzt ward ihr plötzlich offenbar
nur Sünde und Gemeinheit.
O Mensch, vertrau den Menschen nicht
in liebevoller Blindheit.
Das Unheil schlägt dir ins Gesicht
mit seltsamer Geschwindheit.
Die Freuden fallen insgesamt
dir in das trübste Wasser.
Und wie mein Mädchen mich verdammt,
wirst du zum Menschenhasser.

muehsam

Erich Mühsam (6 april 1878 – 10 juli 1934)
Getekend door J. Pfeil

 

De Zweedse dichter en schrijver Dan Andersson werd geboren op 6 april 1888 in Skattlösberg (Dalarna). Zie ook mijn blog van 6 april 2009.

Uit: Svarta visor (Fragment)

Für ein ewig wildes Sehnen haben Mütter uns geboren,
aus den Wehen der Geburt stieg unser erster Jammerlaut,
und zu Gaukelspiel und Taumel hat die Erde uns erkoren,
als wir spielten Elch und Löwe, Bettler, Schmetterling und Gott.

Saß ich still an ihrer Seite, deren Herz gleichsam war meins,
schaffte sie Behagen unsrem Nest im Nu,
doch mein Herz rief unter Qualen: ‘Was du hast, ist doch nicht deins’,
und ein Dämon führte mich zu Trost und Ruh.

Was ich liebe, ist verborgen in der tiefen dunklen Ferne,
und mein rechter Weg ist hoch und wunderbar.
Und im Lärm und Trubel lockt es mich zu beten zu dem Herren:
‘Nimm die Erde fort, daß etwas kommt, was vordem niemals war!’

Anderson

Dan Andersson (6 april 1888 – 16 september 1920)

 

 

De Franse, anarchistische, schrijver Georges Darien werd geboren als Georges Hippolyte Adrien op 6 april 1862 in Parijs. Zie ook mijn blog van 6 april 2009.

Uit: Le Voleur

 

On me reproche mes défauts; on me fait honte de mes imperfections. Je ne dois pas être comme je suis, mais comme il faut. Pourquoi faut-il ? On m’incite à suivre les bons exemples; parce qu’il n’y a que les mauvais qui vous incitent à agir. On m’apprend à ne pas tromper les autres; mais point à ne pas me laisser tromper. On m’inocule la raison – ils appellent ça comme ça – juste à la place du coeur. Mes sentiments violents sont criminels, ou au moins déplacés; on m’enseigne à les dissimuler. De ma confiance, on fait quelque chose qui mérite d’avoir un nom: la servilité; de mon orgueil, quelque chose qui ne devrait pas en avoir: le respect humain.
Le crâne déprimé par le casque d’airain de la saine philosophie, les pieds alourdis par les semelles de plomb dont me chaussent les moralistes, je pourrai décemment, vers mon quatrième lustre, me présenter à mes semblables. J’aurai du savoir vivre.
Je regarderai passer ma vie derrière le carreau brouillé des conventions hypocrites, avec permission de la romantiser un peu, mais défense de la vivre.
J’aurai peur. Car il n’y a qu’une chose qu’on m’apprenne ici, je le sais !
On m’apprend à avoir peur.“

 

Darien

Georges Darien (6 april 1862 – 19 augustus 1921)


Zie voor nog meer schrijvers van de 6e april ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Jean-Baptiste Rousseau, Alexander Herzen, Nicolas Chamfort, Brigitte Schwaiger, Jakob Ejersbo, Julien Torma, Levon Shant, Aasmund Olavsson Vinje

De Franse dichter en schrijver Jean-Baptiste Rousseau werd geboren op 6 april 1671 in Parijs. Zie ook mijn blog van 6 april 2007 en ook mijn blog van 6 april 2008 en ook mijn blog van 6 april 2009.

 

CARACTERE DE L’HOMME JUSTE

 

Seigneur, dans ta gloire adorable

quel mortel est digne d’ entrer ?

Qui pourra, grand dieu, pénétrer

ce sanctuaire impénétrable

où tes saints inclinés, d’ un oeil respectueux,

contemplent de ton front l’ éclat majestueux ?

Ce sera celui qui du vice

évite le sentier impur ;

qui marche d’ un pas ferme et sûr

dans le chemin de la justice ;

attentif et fidele à distinguer sa voix,

intrépide et sévere à maintenir ses lois.

Ce sera celui dont la bouche

rend hommage à la vérité ;

qui, sous un air d’ humanité,

ne cache point un coeur farouche ;

et qui, par des discours faux et calomnieux,

jamais à la vertu n’ a fait baisser les yeux :

celui devant qui le superbe,

enflé d’ une vaine splendeur,

paroît plus bas, dans sa grandeur,

que l’ insecte caché sous l’ herbe ;

qui, bravant du méchant le faste couronné,

honore la vertu du juste infortuné :

celui, dis-je, dont les promesses

sont un gage toujours certain :

celui qui d’ un infâme gain

ne sait point grossir ses richesses :

celui qui, sur les dons du coupable puissant,

n’ a jamais décidé du sort de l’ innocent.

Qui marchera dans cette voie,

comblé d’ un éternel bonheur,

un jour, des élus du seigneur

partagera la sainte joie ;

et les frémissements de l’ enfer irrité

ne pourront faire obstacle à sa félicité.

 

Jean_Baptiste

Jean-Baptiste Rousseau (6 april 1671 – 16 maart 1741)

 

De Russische schrijver, filosoof en publicist Alexander Herzen werd geboren op 6 april 1812 in Moskou. Zie ook mijn blog van 6 april 2007 en  ook mijn blog van 6 april 2009.

 

Uit: My Past and Thoughts: The Memoirs of Alexander Herzen

 

…Besides the servants’ hall and the maids’ room I had one other distraction, and in that I was not hindered in any way. I loved reading as much as I hated lessons. My passion for unsystematic reading was, indeed, one of the chief obstacles to serious study. I never could, for instance, then or later, endure the theoretical study of languages, but I very soon learnt to understand and chatter them incorrectly, and at that stage I remained, because it was sufficient for my reading.

My father and the Senator had between them a fairly large library, consisting of French books of the eighteenth century. The books lay about in heaps in a damp, unused room in a lower storey of the Senator’s house. Calot had the key. I was allowed to rummage in these literary granaries as I liked, and I read and read to my heart’s content. My father saw two advantages in it, that I should learn French more quickly and that I should be occupied, that is, should sit quietly in my own room. Besides, I did not show him all the books I read, nor lay them on the table; some of them were hidden in the sideboard.

What did I read? Novels and plays, of course. I read fifty volumes of the French and Russian drama; in every volume there were three or four plays. Besides French novels my mother had the Tales of La Fontaine and the comedies of Kotzebue, and I read them two or three times. I cannot say that the novels had much influence on me; though like all boys I pounced on all equivocal or somewhat improper scenes, they not interest me particularly. A play which I liked beyond all measure and read over twenty times in the Russian translation, the “Marriage of Figaro,” had a great influence on me. I was in love with Cherubino and the Countess, and what is more, I was myself Cherubino; my heart throbbed as I read it and without myself clearly recognising it I was conscious of a new sensation. How enchanting I thought the scene in which the page is dressed up as a girl, how intensely I longed to hide somebody’s ribbon in my bosom and kiss it in secret. In reality I had in those years no feminine society.“

 

Alexander_Herzen

Alexander Herzen (6 april 1812 – 21 januari 1870)

 

De Franse schrijver en aforist Nicolas Chamfort, pseudoniem van Sébastien Roch Nicolas, werd geboren op 6 april 1740 in Clermont. Zie ook mijn blog van 6 april 2007 en ook mijn blog van 6 april 2009.

 

Uit: Notes sur les fables de La Fontaine

 

“Après cet examen , qu’il était aisé de rendre plus exact et plus sévère, il se présente naturellement quelques réflexions. On a pu être étonné de la multitude de fautes qui se trouvent dans un écrivain si justement célèbre. Je ne parle point de celles qui ne concernent point la langue , la versification, etc. . . Je n’insiste que sur celles qui intéressent la morale , objet beaucoup plus important. On a pu remarquer quelques fables dont la morale est évidemment mau vaise ; un plus grand nombre dont la morale est vague , indéter minée, sujette à discussion; enfin quelques autres qui sont entièrement contradictoires. On voit , par cet exemple , quelle attention il faut porter dans sa lecture pour ne point admettre de fausses idées dans son esprit ; et s’il s’en est glisse plusieurs dans un livre qui entre dans notre éducation , comme un des meilleurs qui aient jamais été faits , qu’on juge de celles que nous recevrons par un grand nombre de livres inférieurs à celui-ci.
Que faire donc ? Je l’ai déjà dit. Ne point lire légèrement. ne point être la dupe des grands noms, ni des écrivains les plus célèbres; former son juge ment par l’habitude de réfléchir. Mais c’est recommencer son éducation. Il est vrai, et c’est ce qu’il faudra faire constamment, jusqu’à ce que l’éducation ordinaire soit devenue meilleure, réforme qui ne parait pas prochaine.”

 

Chamfort

Nicolas Chamfort (6 april 1740 – 13 april 1784)

 

De Oostenrijkse schrijfster Brigitte Schwaiger werd geboren op 6 april 1949 in Freistadt. Zie ook mijn blog van 6 april 2007 en ook mijn blog van 6 april 2009.

 

Uit: Wie kommt das Salz ins Meer

 

“Also, der  Mann, den ich liebe, hat mein Kind umgebracht, mit einem Mann, den ich nicht ausstehen kann, bin ich verheiratet, der hat meinen Hund eingeschläfert, und ich will nicht mehr
Leben, weil ich mich selbst nicht mehr ausstehen kann, das kribbeln unterm Kopf, wie Käfer zwischen Schädeldecke und Hirnhaut, und morgens wache ich auf, weil mein Herz unter einer Klaue zuckt, tagsüber möchte ich am liebsten irgendwo unter einem Teppich liegen, nachts wünsche ich mir nichts sehnlichster als einzuschlafen und nie mehr aufzuwachen, und ich schlafe so tief, daß ich erschrecke wenn ich plötzlich wieder da bin, weil das Herz so zuckt, und ich schwitze, sehen sie, ich transpiriere.”

 

Schwaiger

Brigitte Schwaiger (Freistadt, 6 april 1949)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 6 april 2009.

De Deense schrijver en journalist Jakob Ejersbo werd geboren in Rødovre op 6 april 1968.

De Franse schrijver, dramaturg en dichter Julien Torma werd geboren in Cambrai op 6 april 1902.

De Armeense dichter en schrijver Levon Shant werd geboren als Levon Seghposian in Konstantinopel op 6 april 1869.

De Noorse dichter en journalist Aasmund Olavsson Vinje werd geboren op 6 april 1818 in Vinje, Telemark. Zie ook mijn blog van 6 april 2007.

W. B. Yeats, Hugo Claus, Algernon Swinburne, Michael Conrad, Arthur Hailey, Paolo Ferrari, Bora Ćosić, Werner J. Egli

Alle bezoekers en mede-bloggers een Vrolijk Pasen!

 

icoon
Verrijzenis, Russisch Icoon, 18e eeuw

 

 

Easter, 1916

I HAVE met them at close of day
Coming with vivid faces
From counter or desk among grey
Eighteenth-century houses.
I have passed with a nod of the head
Or polite meaningless words,
Or have lingered awhile and said
Polite meaningless words,
And thought before I had done
Of a mocking tale or a gibe
To please a companion
Around the fire at the club,
Being certain that they and I
But lived where motley is worn:
All changed, changed utterly:
A terrible beauty is born.

That woman’s days were spent
In ignorant good-will,
Her nights in argument
Until her voice grew shrill.
What voice more sweet than hers
When, young and beautiful,
She rode to harriers?
This man had kept a school
And rode our winged horse;
This other his helper and friend
Was coming into his force;
He might have won fame in the end,
So sensitive his nature seemed,
So daring and sweet his thought.
This other man I had dreamed
A drunken, vainglorious lout.
He had done most bitter wrong
To some who are near my heart,
Yet I number him in the song;
He, too, has resigned his part
In the casual comedy;
He, too, has been changed in his turn,
Transformed utterly:
A terrible beauty is born.

Hearts with one purpose alone
Through summer and winter seem
Enchanted to a stone
To trouble the living stream.
The horse that comes from the road.
The rider, the birds that range
From cloud to tumbling cloud,
Minute by minute they change;
A shadow of cloud on the stream
Changes minute by minute;
A horse-hoof slides on the brim,
And a horse plashes within it;
The long-legged moor-hens dive,
And hens to moor-cocks call;
Minute by minute they live:
The stone’s in the midst of all.

Too long a sacrifice
Can make a stone of the heart.
O when may it suffice?
That is Heaven’s part, our part
To murmur name upon name,
As a mother names her child
When sleep at last has come
On limbs that had run wild.
What is it but nightfall?
No, no, not night but death;
Was it needless death after all?
For England may keep faith
For all that is done and said.
We know their dream; enough
To know they dreamed and are dead;
And what if excess of love
Bewildered them till they died?
I write it out in a verse –
MacDonagh and MacBride
And Connolly and Pearse
Now and in time to be,
Wherever green is worn,
Are changed, changed utterly:
A terrible beauty is born.

 

JYeats_WBYeats

W. B. Yeats (13 juni 1865 – 28 januari 1939)

 

De Vlaamse schrijver Hugo Claus werd in Brugge geboren op 5 april 1929. Zie ook alle tags voor Hugo Claus op dit blog.

 

ENVOI

Mijn verzen staan nog wat te gapen.
Ik word dit nooit gewoon. Zij hebben hier lang
genoeg gewoond.
Genoeg. Ik stuur ze ’t huis uit. ik wil niet wachten
tot hun tenen koud zijn.
Ongehinderd door hun onhelder misbaar
wil ik het gegons van de zon horen
of dat van mijn hart, die verraderlijke spons die verhardt.
Mijn verzen neuken niet klassiek,
zij brabbelen ordinair of brallen al te nobel.
In de winter springen hun lippen,
in de lente liggen zij plat bij de eerste warmte,
zij verzieken mijn zomer
en in de herfst ruiken zij naar vrouwen.
Genoeg. Nog twaalf regels lang op dit blad
hou ik ze de hand boven het hoofd
en dan krijgen zij een schop in hun gat.
Ga elders drammen, rijmen van een cent,
elders beven voor twaalf lezers
en een snurkende recensent.
Ga nu, verzen, op jullie lichte voeten,
jullie hebben niet hard getrapt op de oude aarde
waar de graven lachen als zij hun gasten zien,
het ene lijk gestapeld op het andere.
Ga nu en wankel naar haar
die ik niet ken.

 

In Flanders fields

De grond is hier het vetst.
Zelfs na al die jaren zonder mest
zou je hier een dodenprei kunnen kweken
die alle markten tart.
De Engelse veteranen worden schaars.
Elk jaar wijzen zij aan hun schaarse vrienden:
Hill Sixty, Hill Sixty One, Poelkapelle.
In Flanders Fields rijden de maaldorsers
steeds dichtere kringen rond de kronkelgangen
van verharde zandzakken, de darmen van de dood.
De boter van de streek
smaakt naar klaprozen.

 

Op Thomas zijn vierde verjaardag

Later, mijn jongetje, word je een man,
Later reikhals je als een giraffe naar het hoe en het waarom.
Men zal je stempelen als bagage.
Men zal je kwetsen om je wens en je droom.
En jij zal trachten eens en voorgoed te fotograferen
het hoe en waarom van de vrouw
die kantelt in je lakens
die zingt naarmate je ontdubbelt in haar vel.
En nog later, jongetje, wordt
je leven een plakboek.
Maar nog lange niet, nog lange niet.

 

claus_gent_bridge

Hugo Claus (5 april 1929 – 19 maart 2008)
Hugo Claus in Gent. 1958

 

De Engelse schrijver en dichter Algernon Charles Swinburne werd geboren op 5 april 1837 in Londen. Zie ook alle tags voor Algernon Swinburne op dit blog.

 

Envoi

Fly, white butterflies, out to sea,
Frail pale wings for the winds to try,
Small white wings that we scarce can see
Fly.
Here and there may a chance-caught eye
Note in a score of you twain or three
Brighter or darker of tinge or dye.
Some fly light as a laugh of glee,
Some fly soft as a low long sigh:
All to the haven where each would be
Fly.
Benediction
Blest in death and life beyond man’s guessing
Little children live and die, possest
Still of grace that keeps them past expressing
Blest.
Each least chirp that rings from every nest,
Each least touch of flower-soft fingers pressing
Aught that yearns and trembles to be prest,
Each least glance, gives gifts of grace, redressing
Grief’s worst wrongs: each mother’s nurturing breast
Feeds a flower of bliss, beyond all blessing
Blest.

 

Love and Sleep

Lying asleep between the strokes of night
I saw my love lean over my sad bed,
Pale as the duskiest lily’s leaf or head,
Smooth-skinned and dark, with bare throat made to bite,
Too wan for blushing and too warm for white,
But perfect-coloured without white or red.
And her lips opened amorously, and said –
I wist not what, saving one word – Delight.

And all her face was honey to my mouth,
And all her body pasture to mine eyes;
The long lithe arms and hotter hands than fire
The quivering flanks, hair smelling of the south,
The bright light feet, the splendid supple thighs
And glittering eyelids of my soul’s desire.

 

Algernon_Charles_Swinburne_sketch

Algernon Swinburne (5 april 1837 – 10 april 1909)
Getekend door Dante Gabriel Rossetti, 1860

 

De Servische dichter en schrijver Bora Ćosić werd geboren op 5 april 1932 in Zagreb. Zie ook alle tags voor Bora Ćosić op dit blog.

Uit: Vogelklasse (Vertaald door Katharina Wolf-Grießhaber)

Als wäre diese Klasse das Ergebnis irgendeiner Razzia. Bei der meine Generation auf der Straße aufgegriffen und in diesen einer Polizeiwache ähnlichen Raumgebracht worden wäre. Dort dauert die Befragung über unsere persönlichen Daten und unser vorheriges Leben an, als stünden wir unter dem

Verdacht, in einer terroristischen Vereinigung mitzumischen.

Das tun wir natürlich, wie alle anderen Leute, die möglicherweise beschuldigt werden müssen, die Zersetzung des Lebens, vor allem des eigenen, vorzubereiten. Dann sehen wir einander an den ersten Tagen dieses Ereignisses sehr vorsichtig an, geradeso wie sich Leute, zusammengedrängt in einem Polizeiauto, zusammen aufgelesen aufgrund des Zufalls, daß sie an derselben Straßenecke

gewesen sind, betrachten. Das verläßt mich auch später nicht, weil ich meine „Kollegen“ in jenem Raum nicht als mir nahestehende Menschen ansehe, in nichts. Darin bin ich bis ans Ende hart geblieben und habe mich gegen jede Nähe zu mir unsympathischen und in jeder Frage widerwärtigen Personen gewehrt, deren widerwärtiges und unsympathisches Wesen der Umstand, daß wir unsere Zeit in unmittelbarer Nähe zueinander verbracht haben, nicht beseitigt hat. Ich habe diese kleinen Leute nicht als meine Leute akzeptiert, sondern sie sind mir fremd vorgekommen. Hätte ich die Rolle eines düsteren Russen übernommen, der einem Mädchen aus der Provinz schreibt, hätte ich wie er geschrieben, daß ich unter fremden Menschen bin, die mich nicht interessieren und die mir auf die Nerven gehen.

Denen gegenüber ich nicht einmal das Mitgefühl habe, das die Leute für ihren Leidensgenossen bei dieser Polizeirazzia oder in irgendeinem unglücklichen Verbanntenschiff empfinden.Und so habe ich sie abwesend und dumpf beobachtet, aber das hat ein unangenehmes Gefühl bei diesen Zwergen hervorgerufen, was mich jahrelang begleitet hat. Deshalb habe ich ein klein wenig Nähe eher zu unseren „Wiederholern“ empfunden, wie der Mensch, der sich mit anderen in einer Zelle befindet, doch Respekt hat vor Personen, vor dort angetroffenen mit einer gewissen Erfahrung in diesem Zellenunglück, während diejenigen, die mit mir gekommen waren, genausowenig wie ich selbst

wußten, was sie mit sich anfangen sollten und wie sie ihren Körper und ihre Seele dort unterbringen sollten. Ich empfinde von jeher Abscheu vorNeulingen, obwohl ich mich selbst manchmal unter ihnen befunden habe.“

 

Cosic

Bora Ćosić (Zagreb, 5 april 1932)

 

Zie voor de drie onderstaande schrijvers ook mijn blog van 5 april 2009.

 

De Duitse schrijver Michael Georg Conrad werd geboren op 5 april 1846 in Gnodstadt.

 

Uit: Majestät

Der König hatte sich seit Tagen nicht mehr vom Bett erhoben. Er war krank von der Reise heimgekommen.

Wer sein Wesen kannte, wußte, daß es ein Schlimmes sein mußte, das ihn danieder hielt. Ganz fein empfindende Zuschauer, mit sicherer Witterung in tiefen Seelengründen – gewöhnlich gibt’s die nicht unter den Hofleuten – hätten deutliche Zeichen gehabt, daß seit langem nur noch Lebensschein vorhanden, Nachglanz eines verflackerten Lichts.

Nun lag der König wirklich im Sterben. Selbst die stumpfesten Oberflächenmenschen begannen es zu merken, daß es wie Sensenschwingen unheimlich über dem Bette des Königs leuchte.

Eigentlich hatte es nichts von einem Kampf, nichts von heroischem Ringen um den letzten Rest eines Königslebens. Auf keiner Seite stand ein Held. Der herrische Tod hatte es nicht auf ein großes Kampfspiel mit diesem schlichten, geduldigen König angelegt. Ein geringer Leib, ohne heftige Lebensinstinkte, ohne starke Säfte und Triebe – ein verarmtes Blut.

Eine tückisch schleichende Krankheit, die schon früh eingesetzt, diskret, mit einer gewissen höfischen Verbindlichkeit in der Verschleierung der mörderischen Absicht. Das waren die Partner.

Die Seele des Königs wußte wenig dreinzureden. Sie war von je zur Friedfertigkeit gestimmt und nicht auf Gewaltsamkeiten eingeübt. Sie war allerwege für konstitutionelle Ordnung und gestattete sich keine persönlichen Übergriffe.

Was sie in diesem Falle auch gesagt hätte, es wäre für den Ausgang so belanglos gewesen, wie die Praktiken der Heilkünstler und die wortreichen, schön gesetzten Wundergebete der Priester. Ein mittlerer Wille, der nie auf hohe Lebenspolitik im Heldenmaß lossteuerte, eine verschüchterte Daseinskraft lag von der Krankheit hingestreckt und atmete sich aus in kurzen, zaghaften Zügen. Was dem Vorgange des Ablebens seinen besonderen Stempel gab, war die Auffassung, daß der Sterbende einen König darstellte, einen verfassungsmäßigen Monarchen über ein kleines altes Reich, das in gewohnter Treue zu seinem Fürstenhause hielt und diesem König vor allen seine Sympathien widmete als einem braven, rechtlichen Manne, der nie die bürgerliche Sitte gekränkt, nie der untertänigen Gesinnung eine schwere Stunde bereitet.“

 

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Michael Conrad (5 april 1846 – 20 december 1927)

 

De  een Brits-Canadees schrijver Arthur Hailey werd geboren in Luton, Bedfordshire, op 5 april 1920.

 

Uit: Airport

„An airliner in a terminal was like a dependent relative, subject to the whims and succor of its family. Such life as it had was never independent. Its identiy was blurred; supply lines hobbled it; strangers, who would never join its airborne component, moved in and out.
But when the doors were sealed as the airplane prepared for takeoff, it became once more an entity. Crew members were most keenly aware of the change; they were returned to the familiar, self-contained environment in which they could function with skill and independence for which they had been trained. No one impeded them; nothing was underfoot, except what they were used to and at home with. Their tools and equipment were the finest; their resources and limitations were inventoried and known. Self-reliance returned. The camaraderie of the air – intangible, yet read to all who shared it – was theirs once more.
Even passengers – the more sensitive ones – were attuned to a mental transformation and, once in the air, awareness of the change increased. At high altitude, looking down, concerns of the everyday world seemed less important. Some, more analytical than others, saw the new perspective as a shedding of the pettiness of the earth.“

 

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Arthur Hailey (5 april 1920 – 24 november 2004)

 

De Italiaanse blijspeldichter Paolo Ferrari werd geboren op 5 april 1822 in Modena.

 

Uit: Methods of Making a Living (Signor Lorenzo)

Ger.  Then you have some pension or allowance?

Gian.  None.

Ger.  None?

Gian.  Yours to command. All I can do is to manufacture bad verse, and I have a certain fluency of tongue, and that is how I make my way. But there are no dramas, no tragedies. Comedy — it’s all comedy — funny, you know.

Ger.  Well, but what do you do for a living? Pardon me if I am indiscreet.

Gian.  Quite the contrary, let me assure you! I go about it in this way: I have divided the city into twelve districts, or sections, whichever you like to call them. Each month I travel one of my districts. This month it happens to be this one.

Ger.  Not very rich, this section! Noen but poor people live here.

Gian.  At your service, madam.

Gior.  The rich people are less charitable than the poor.

Gian.  Very true. What a pity that it’s the poor people who are not rich! But they have an advantage — they are not so suspicious; and another — they don’t let you wait about in the hall; you go straight in. In the houses of the wealthy it’s maddening: porters, butlers, servants — everybody used to judging one by one’s appearance.

Ger.  And to showing one th
e door without ceremony.

Gian.  Yours to command.

Ger.  But tell me what you do.

Gian.  I have several systems. One is to provide poetry. Supposing, for instance, there is a wedding, or a new graduate, or a dancer who has made a tremendous hit, or a celebrated preacher, or a newly elected deputy. I have a sonnet that suits them all. It is sufficient to change the last triplet. I have six variations made up for that triplet. It is a six-barreled-revolver sonnet, and can be shot off six times. Now, observe. Both the quatrains consist of philosophical reflections on the sorrows and joys of life; they answer very well for anybody. In the first triplet I come down to particulars. “And thou!” I begin, without mentioning names. “Thou,” may belong to any sex or condition: “thou” is equally good for a man and a woman, for old people and young, for a nobleman or a shopkeeper.“

 

Paolo_Ferrari

Paolo Ferrari (5 april 1822 – 9 maart 1889)

 

De Zwitserse schrijver Werner J. Egli werd geboren in Luzern op 5 april 1943.

 

Uit: Der letzte Kampf des Tigers

Ich schrak aus dem Tiefschlaf, als der Schuss krachte. Im ersten Moment wusste ich gar nicht, was geschehen war. Wie versteinert saß ich in meinem Schlafsack. Erst nach einigen Sekunden wurde mir klar, dass es ein Schuss gewesen war, den ich gehört hatte. In den Widerhall des Schusses fiel das wütende Gebell Laikas. Da realisierte ich, dass ich allein im Zelt war. Kein Wladimir, der schnarchend neben mir lag. Keine Laika.

Draußen schien die Hölle los zu sein. Ich packte das Gewehr meines Vaters und stürzte aus dem Zelt. Nicht weit entfernt jagte Laika kläffend durch den Wald. Dann sah ich den Tiger.

Er hatte Wladimir mit seinen Reißzähnen gepackt und schleifte ihn einen leicht ansteigenden Hang hinauf, der mit Ulmen und Pappeln bewaldet war. Im Mondlicht konnte ich ihn ziemlich gut sehen, obwohl die Bäume lange Schatten in den Schnee warfen.

Ich sah auch, dass Wladimir sich wehrte und sich loszureißen versuchte, aber der Tiger schleuderte ihn mit einer schnellen, ruckartigen Bewegung des Kopfes herum und versetzte ihm gleichzeitig einen gewaltigen Prankenhieb. Ich riss das Gewehr an die Schulter, legte auf den Tiger an, aber noch bevor ich meinen Finger an den Abzug legte, wusste ich, dass ich nicht auf den Tiger schießen durfte, weil meine Kugel den alten Wildhüter hätte treffen können. So schoss ich in die Luft.“

 

Egli

Werner J. Egli (Luzern, 5 april 1943)

Goethe, Wolfgang Windhausen, Maya Angelou, Marguerite Duras, Edith Södergran, Michiel van Kempen, Robert Schindel

 Alle bezoekers en mede-bloggers een Vrolijk Pasen!

 

bloemaert

Verrijzenis, Hendrick Bloemaert, 1649

 

Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorten sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt’s im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurückzusehen.
Aus dem hohlen, finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden;
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit’ und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.”

 

goethe

Johann Wolfgang von Goethe (28 augustus 1749 – 22 maart 1832)

 

 

De Duitse schrijver, dichter en graficus Wolfgang Windhausen werd geboren op 4 april 1949 in Duderstadt. Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2008 en ook mijn blog van 4 april 2009.

Duderstadt

wir haben gepflegt und verwaltet
das erbe aus vergangenen zeiten
in jahrhunderten erbaut
ewig in das mondlicht ragend
das häusermeer überblicken
der dom st. cyriakus
in seinem schatten der hl. nepomuk
ins holz der häuser schnitzten
meister ihre figuren, balken
bemalt und mit zeichen versehen
vom alten rathaus bis zum
westertorturm zieht sich
der steinerne weg
mit der laternen freundlichem geleit

duderstadt –
stadt meiner spröden liebe.

***
weder das freuen
noch das leiden
stellen den wert
des lebens dar

wird das entschieden
was der mensch
ist
dem menschen
***

eigener traum
de
m wachen auge verborgen

wie
sommerlicht
einen film löscht

arbeiten wir
prophezeihungen ab

die stille war

wie bernstein
der schöngefärbt und hart
den traum
umschloss

Windhausen

Wolfgang Windhausen (Duderstadt,  4 april 1949

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Maya Angelou (eig. Margueritte Johnson) werd geboren in Saint Louis, Missouri, op 4 april 1928. Zie ook mijn blog van 4 april 2009.

 

Momma Welfare Roll 

Her arms semaphore fat triangles,

Pudgy hands bunched on layered hips

Where bones idle under years of fatback

And lima beans.

Her jowls shiver in accusation

Of crimes clichéd by

Repetition. Her children, strangers

To childhood’s toys, play

Best the games of darkened doorways,

Rooftop tag, and know the slick feel of

Other people’s property.

 

Too fat to whore,

Too mad to work,

Searches her dreams for the

Lucky sign and walks bare-handed

Into a den of bereaucrats for

Her portion.

‘They don’t give me welfare.

I take it.’

 

 

The Lesson 

I keep on dying again.

Veins collapse, opening like the

Small fists of sleeping

Children.

Memory of old tombs,

Rotting flesh and worms do

Not convince me against

The challenge. The years

And cold defeat live deep in

Lines along my face.

They dull my eyes, yet

I keep on dying,

Because I love to live.

 

Angelou

Maya Angelou (Saint Louis, 4 april 1928)

 

De Franse schrijfster Marguerite Duras (pseudoniem van Marguerite Donnadieu) werd geboren op 4 april 1914 in Gia Dinh, Indochina (nu Vietnam). Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2008 en ook mijn blog van 4 april 2009.

 

Uit: La douleur

 

Dans mon souvenir, à un moment donné, les bruits s’éteignent et je le vois. Immense. Devant moi. Je ne le reconnais pas. Il me regarde. Il sourit. Il se laisse regarder. Une fatigue surnaturelle se montre dans son sourire, celle d’être arrivé à vivre jusqu’à ce moment-ci. C’est à ce sourire que tout à coup je le reconnais, mais de très loin, comme si je le voyais au fond d’un tunnel. C’est un sourire de confusion. Il s’excuse d’en être là, réduit à ce déchet. Et puis le sourire s’évanouit. Et il redevient un inconnu. Mais la connaissance est là, que cet inconnu c’est lui, Robert L., dans sa totalité.
Il avait voulu revoir la maison. On l’avait soutenu et il avait fait le tour des chambres. Ses joues se plissaient mais elles ne se décollaient pas des mâchoires, c’était dans ses yeux qu’on avait vu son sourire. Quand il était passé dans la cuisine, il avait vu le clafoutis qu’on lui avait fait. Il a cessé de sourire : « Qu’est-ce que c’est ? » On le lui avait dit. À quoi il était? Aux cerises, c’était la pleine saison. «Je peux en manger? — Nous ne le savons pas, c’est le docteur qui le dira. » II était revenu au salon, il s’était allongé sur le divan. « Alors je ne peux pas en manger? — Pas encore. — Pourquoi? — Parce qu’il y a déjà eu des accidents dans Paris à trop vite faire manger les déportés au retour des camps. »
II avait cessé de poser des questions sur ce qui s’était passé pendant son absence. Il avait cessé de nous voir. Son visage s’était recouvert d’une douleur intense et muette parce que la nourriture lui était encore refusée, que ça continuait comme au camp de concentration. Et comme au camp, il avait accepté en silence. Il n’avait pas vu qu’on pleurait. Il n’avait pas vu non plus qu’on pouvait à peine le regarder, à peine lui répondre.
Le docteur est arrivé. Il s’est arrêté net, la main sur la poignée, très pâle. Il nous a regardés puis il a regardé la forme sur le divan. Il ne comprenait pas. Et puis il a compris : cette forme n’était pas encore morte, elle flottait entre la vie et la mort et on l’avait appelé, lui, le docteur, pour qu’il essaye de la faire vivre encore. Le docteur est entré. Il est allé jusqu’à la for
me et la forme lui a souri. Ce docteur viendra plusieurs fois par jour pendant trois semaines, à toute heure du jour et de la nuit.  Dès que la peur était trop grande, on l’appelait, il venait. Il a sauvé Robert L. Il a été lui aussi emporté par la passion de sauver Robert L. de la mort. Il a réussi.“

 

Duras

Marguerite Duras (4 april 1914 – 3 maart 1996)
Duras in 1951

 

De Fins-Zweedse dichteres Edith Irene Södergran werd geboren in Sint-Petersburg op 4 april 1892. Zie ook mijn blog van 4 april 2009.

Der Schmerz

Das Glück hat keine Lieder, das Glück hat keine Gedanken,
das Glück hat nichts.
Stoß an dein Glück, daß es zerbricht, denn das Glück ist boshaft.
Das Glück kommt sacht wie das Säuseln des Morgens in
das schlafende Gebüsch,
das Glück gleitet vorbei wie leichte Wolken über dunkelblaue Tiefen,
das Glück ist wie das Feld, das in der Mittagsglut schläft
wie die endlose Weite des Meeres in den heißen lotrechten Strahlen,
das Glück ist machtlos, es schläft und atmet und weiß
von nichts …

Kennst du den Schmerz? Er ist stark und groß mit
geballten Fäusten.
Kennst du den Schmerz? Er lächelt hoffnungsvoll mit
verweinten Augen.
Der Schmerz gibt uns alles, was wir brauchen.
er gibt uns die Schlüssel zum Reich des Todes,
er schiebt uns durch die Pforte, wenn wir noch zaudern.
Der Schmerz tauft das Kind und wacht mit der Mutter
und schmiedet all die goldenen Hochzeitsringe.
Der Schmerz herrscht über alle, er glättet die Stirn des Denkers,
er legt den Schmuck um den Hals der begehrten Frau,
er steht in der Tür, wenn der Mann von der Geliebten kommt …

Was ist es noch, was der Schmerz seinen Lieblingen gibt?

Ich weiß nichts mehr.
Er gibt Perlen und Blumen, er gibt Lieder und Träume,
er gibt tausend Küsse, die alle leer sind,
er gibt den einzigen Kuß, der wirklich ist.
Er gibt uns unsere sonderbaren Seelen und merkwürdigen Einfälle,
er gibt uns allen Lebens höchsten Gewinn:
Liebe, Einsamkeit und das Angesicht des Todes.

 

Edith_Sodergran

Edith Södergran (4 april 1892 – 24 juni 1923)

 

De Nederlandse schrijver, letterkundige en Surinamist Michiel van Kempen werd geboren in Oirschot op 4 april 1957. Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2008 en ook mijn blog van 4 april 2009.

 

Uit: Niet terug naar het land van Kareltje Rex. De poëzie van John Leefmans

 

„In 1981 verscheen Leefmans’ debuutbundel, Intro, uitgegeven door Orchid Press te Amstelveen/Paramaribo, een gelegenheidsinitiatief van de advocaat William Man A Hing, die in de jaren zestig actief was geweest als beeldend kunstenaar en redacteur van Mamjo. Intro omvat zevenenveertig vrije verzen geschreven tussen 1952 en 1967. Dit poëtisch retrospectief werd door William Man A Hing samengesteld uit een typoscript in zijn bezit. Drie jaar later bracht hij ook Leefmans’ tweede bundel uit, Terugblikken zonder blozen, met negentien gedichten uit hetzelfde typoscript. Beide bundels verschenen onder de naam Jo Löffel, een pseudoniem dat de dichter had afgeleid van de bijnaam van zijn familie. De tweede bundel kon Leefmans’ goedkeuring niet wegdragen; hij zei erover: ‘dat andere ding met zijn foute naam en al zijn drukfouten en verhaspelingen is bloedschennig, onherkenbaar en dus onerkenbaar’. De bundel was een product van de chaotische situatie na de decembermoorden van 1982 in Suriname: na de moord op zijn collega mr Kenneth Gonçalves, ontvluchtte ook Man A Hing Suriname.

Van de hooggestemde verwachting van de eenheid van alle bevolkingsgroepen, in de jaren vóór de onafhankelijkheid hét thema in de Surinaamse letteren, is in Leefmans’ poëzie niets te bespeuren:

 

 zwierven wij onbegrensd in de golfslag

 eenieder voor zich

 langs de ruggen van al onze goden

 op zoek naar het eigen gezicht

 met geleende ogen van ’t opgejaagde zout

 

De laatste regel vat enkele historische motieven kernachtig samen: de aan de Surinamers opgedrongen vreemde ideologie, de Middle Passage die zovele Afrikanen in slavenketenen naar het Caribisch gebied zou voeren (uit Afrika afkomstige negerslaven werden zoutwaternegers genoemd) en alle identiteitsproblemen die daaruit voor de Afro-Surinamers voortkwamen. Slavernij en zwarte cultuur laten op veel plaatsen in Leefmans’ poëzie hun sporen na, maar als hij een gedicht schrijft over de Afro-Surinaamse winti-religie, noemt hij dat ‘wind’ en niet ‘winti’; culturele begrippen behouden hun lading, maar worden hertaald naar het Nederlands.“

 

Kempen

Michiel van Kempen (Oirschot, 4 april 1957)

 

De Oostenrijkse schrijver en dichter Robert Schindel werd geboren op 4 april 1944 in Bad Hall. Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2008, en ook mijn blog van 4 april 2009.

 

Fremd bei mir selbst

Fremd bei mir selbst bin ich geworden
Der Takt der Schritte und das Lachen
Der Augenblick. Fremd bei mir selbst.

Sich auf der Schulter sitzen und die Zeit verstreichen
Ins Amt gehn, Damen lieben, Sitzungen verkurbeln
Mit Freunden sehend reden. Sich auf der Schulter sitzen.

Die Außenwelt hat sich verpuppt. Die Straßenschluchten
Verengen sich und Vorsommer in den Träumen
Die schöne Außenwelt hat sich verpuppt und spinnt.

Kein Streit. Der Sauerampferwein wie Schluck für Schluck.
Das Ausland in der Brust. Die persönlichen Feinde
Sterben aus. Ich bin so mild. Kein Streit.

So leb ich nicht so gern. Die Politik
Aber lässt mich nicht sterben. Der Entbehrliche
Wird noch gebraucht. So lebe ich.

 

Kältestrom 1 (Vorm Absterben)

Unruhige Blicke irrn nach Nord und West
Zärtlichkeitsdefizite in der Suchtprovinz
Mit Eigensinn hält sie den Faden fest
Den Sehnsuchtsstrang des Innenlabyrinths.

Sodaß die Wörter in den Hintersilben dunkeln
Der Atem ist ihr viel zu nahe und
Sie stößt sich ab in ihm, hat dann im Schunkeln
Bloß ihren Blick beruhigt. Aus dieser Dämmerung

 

Steigt stolz das Labyrinth zum Außenfrost.
Sie geht von innen in die Winkelgänge
Erwärmt beim Stundentrinken ihre eigne Enge.

 

Die Wörter überziehen sich mit diesem Rost
Fallen zum Atempol. Doch eine Lächellänge
Erreichen sie dei Blicke noch aus Süd und Ost.

 

Schindel
Robert Schindel (Bad Hall,  4 april 1944)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 4e april ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Bettina von Arnim, Paul Gadenne, Comte de Lautréamont, Rémy de Gourmont, Thomas Mayne Reid, Michael Schneider

De Duitse dichteres en schrijfster Bettina von Arnim werd op 4 april 1785 geboren in Frankfurt am Main. Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2008,en ook mijn blog van 4 april 2009.

Auf diesem Hügel überseh ich meine Welt

Auf diesem Hügel überseh ich meine Welt!
Hinab ins Tal, mit Rasen sanft begleitet,
Vom Weg durchzogen, der hinüber leitet,
Das weiße Haus inmitten aufgestellt,
Was ist’s, worin sich hier der Sinn gefällt?

Auf diesem Hügel überseh ich meine Welt!
Erstieg ich auch der Länder steilste Höhen,
Von wo ich könnt die Schiffe fahren sehen
Und Städte fern und nah von Bergen stolz umstellt,
Nichts ist’s, was mir den Blick gefesselt hält.

Auf diesem Hügel überseh ich meine Welt!
Und könnt ich Paradiese überschauen,
Ich sehnte mich zurück nach jenen Auen,
Wo Deines Daches Zinne meinem Blick sich stellt,
Denn der allein umgrenzet meine Welt.

 

ArnimQuartettabend

Bettina von Arnim (4 april 1785 – 20 januari 1859)
“Quartetabend” bij Bettina von Arnim in Berlijn
Schilderij van Carl Johann Arnold, 1856.

 

De Franse schrijver Paul Gadenne werd geboren op 4 april 1907 in Armentieres. Zie ook mijn blog van 4 april 2009.

Uit: La Baleine

 

Nous étions plusieurs à nous être réfugiés là, dans ce petit coin où nous pensions pouvoir être oubliés, et nous restions écroulés sur le velours, dans un luxe bizarre de cristaux et d’appliques, nous protégeant, derrière une tenture à emblèmes – elle-même détachée de ses embrasses et à peu près effondrée –, d’un excès de fumée et de mauvais disques, espérant l’incident qui nous donnerait la force de nous éloigner, ou attendant, peut-être, qu’on nous annonçât une lueur sur la mer. [… ] Soudain, comme nous disparaissions de plus en plus dans nos coussins, une personne que nous avions à peine remarquée jusque-là se rapprocha de notre petit cercle d’endormis, et, imaginant de nous étonner, nous demanda si nous avions entendu parler de la baleine.“

 

gadenne

Paul Gadenne (4 april 1907 – 1 mei 1956)

 

De Franse schrijver Isidore Lucien Ducasse, Comte de Lautréamont, werd geboren op 4 april 1846 in Montevideo. Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2009.

 

Uit: Poésies 1

 

Les perturbations, les anxiétés, les dépravations, la mort, les exceptions dans  l’ordre physique ou moral, l’esprit de négation, les abrutissements, les  hallucinations servies par la volonté, les tourments, la destruction, les  renversements, les larmes, les insatiabilités, les asservissements, les  imaginations creusantes, les romans, ce qui est inattendu, ce qu’il ne faut pas  faire, les singularités chimiques de vautour mystérieux qui guette la charogne  de quelque illusion morte, les expériences précoces et avortées, les obscurités  à carapace de punaise, la monomanie terrible de l’orgueil, l’inoculation des

stupeurs profondes, les oraisons funèbres, les envies, les trahisons, les  tyrannies, les impiétés, les irritations, les acrimonies, les incartades  agressives, la démence, le splëen, les épouvantements raisonnés, les inquiétudes étranges, que le lecteur préférerait ne pas éprouver, les grimaces, les

névroses, les filières sanglantes par lesquelles on fait passer la logique aux  abois, les exagérations, l’absence de sincérité, les scies, les platitudes, le  sombre, le lugubre, les enfantements pires que les meurtres, les passions, le  clan des romanciers de cours d’assises, les tragédies, les odes, les mélodrames,  les extrêmes présentés à perpétuité, la raison impunément sifflée, les odeurs de  poule mouillée, les affadissements, les grenouilles, les poulpes, les requins,  le simoun des déserts, ce qui est somnambule, louche, nocturne, somnifère,  noctambule, visqueux, phoque parlant, équivoque, poitrinaire, spasmodique,  aphrodisiaque, anémique, borgne, hermaphrodite, bâtard, albinos, pédéraste,  phénomène d’aquarium et femme à barbe, les heures soûles du découragement

taciturne, les fantaisies, les âcretés, les monstres, les syllogismes  démoralisateurs, les ordures, ce qui ne réfléchit pas comme l’enfant, la  désolation, ce mancenillier intellectuel, les chancres parfumés, les cuisses aux  camélias, la culpabilité d’un écrivain qui roule sur la pente du néant et se  méprise lui-même avec des cris joyeux, les remords, les hypocrisies, les  perspectives vagues qui vous broient dans leurs engrenages imperceptibles, les  crachats sérieux sur les axiômes sacrés, la vermine et ses chatouillements  insinuants, les préfaces insensées, comme celles de Cromwell, de Mlle de Maupin

et de Dumas fils, les caducités, les impuissances, les blasphêmes, les  asphyxies, les étouffements, les rages,-devant ces charniers immondes, que je  rougis de nommer, il est temps de réagir enfin contre ce qui nous choque et nous  courbe si souverainement.“

 

lautreamont

Comte de Lautréamont (4 april 1846 – 24 november 1870)

 

De Franse dichter en schrijver Rémy de Gourmont werd geboren op 4 april 1858 in Argentan, Basse-Normandie. Zie ook mijn blog van 4 april 2009.

Figure de rêve

Séquence

La très chère aux yeux clairs apparaît sous la lune,
Sous la lune éphémère et mère des beaux rêves.
La lumière bleuie par les brumes cendrait
D’une poussière aérienne
Son front fleuri d’étoiles, et sa légère chevelure
Flottait dans l’air derrière ses pas légers :
La chimère dormait au fond de ses prunelles.
Sur la chair nue et frêle de son cou
Les stellaires sourires d’un rosaire de perles
Étageaient les reflets de leurs pâles éclairs. Ses poignets
Avaient des bracelets tout pareils ; et sa tête,
La couronne incrustée des sept pierres mystiques
Dont les flammes transpercent le coeur comme des,glaives,
Sous la lune éphémère et mère des beaux rêves.

Gourmont

Rémy de Gourmont (4 april 1858 – 27 september 1915)

 

De Iers-Amerikaanse schrijver Thomas Mayne Reid werd geboren op 4 april 1818 in Ballyroney, Down, Ierland. Zie ook mijn blog van 4 april 2009.

Uit: The Boy Tar

„MY BOY AUDIENCE.
My name is Philip Forster, and I am now an old man.
I reside in a quiet little village, that stands upon the sea-shore, at the bottom of a very large bay–one of the largest in our island.
I have styled it a quiet village, and so it really is, though it boasts of being a seaport. There is a little pier or jetty of chiselled granite, alongside which you may usually observe a pair of sloops, about the same number of schooners, and now and then a brig. Big ships cannot come in. But you may always note a large number of boats, either hauled up on the beach, or scudding about the bay, and from this, you may conclude that the village derives its support rather from fishing than commerce. Such in reality is the fact.
It is my native village–the place in which I was born, and where it is my intention to die.
Notwithstanding this, my fellow-villagers know v
ery little about me. They only know me as “Captain Forster,” or more specifically as “The Captain,” this _soubriquet_ being extended to me as the only person in the place entitled to it.
Strictly speaking, I am not entitled to it. I have never been a captain of soldiers, nor have I held that rank in the navy. I have only been the master of a merchant vessel,–in other words, a “skipper.” But the villagers are courteous, and by their politeness I am styled “Captain.”
They know that I live in a pretty cottage about half a mile from the village, up shore; they know that I live alone–for my old housekeeper can scarce be accounted as company; they see me each day pass through the place with my telescope under my arm; they note that I walk out on the pier, and sweep the offing with my glass, and then, perhaps, return home again, or wander for an hour or two along the shore. Beyond these facts, my fellow-villagers know but little of myself, my habits, or my history.“

Reid

Thomas Mayne Reid (4 april 1818 – 22 oktober 1883)

 

 

De Duitse schrijver Michael Schneider werd geboren op 4 april 1943 in Königsberg. Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2009.

Uit: Cagliostros Bekenntnissen

 „Wie immer am Hl. Karfreitag versammelten wir uns nach Sonnenuntergang auf dem Cassaro, wie bei uns der Corso genannt wird, und blickten gespannt in Richtung des Doms, von wo die Prozession ihren Ausgang nahm. Wer von meinen Kameraden würde wohl diesmal im Zug der Knaben mitlaufen dürfen, der stets auf den Fackelzug der maskierten Kapuzenmänner folgte? Dem Aufmarsch der Knaben mit ihren Kerzen, Kreuzen und bemalten Laternen folgte stets das Defilee der Mädchen und Jungfern der Stadt, die sich in ihren langen, spitzenbesetzten weißen Kleidern, mit Brautschleiern und Kränzen auf dem Kopfe, als „Bräute des Herrn“ präsentierten. Dass der Herr des Himmels, respektive sein eingeborener Sohn, über so viele Bräute gebot, erregte in meinem Herzen Bewunderung, die sich – ich gestehe es freimütig- schon damals mit einer Art heimlichen Futterneids paarte.
Nun also ist es wieder soweit! Aus der Ferne ertönt Blasmusik. Eine getragene, schwermütige Melodie erklingt – und da naht auch schon der finstere, nicht enden wollende Zug der Kapuzenmänner in ihren weißen Kutten, auf denen in blutroter Farbe ein Kreuz gemalt ist, die Gesichter hinter spitzen Masken mit kleinen Sehschlitzen verborgen. Sie gehen in strenger Formation, gruppiert nach den Farben ihrer christlichen Bruderschaften, die sie an den Gurten und Stolen, Kreuzen und Quasten ausweisen. In der einen Hand tragen sie brennende Fackeln, mit der anderen schwingen sie die Rute. Ein Schauer läuft mir über den Rücken; und in einer Mischung aus Angst und wohligem Gruseln rücke ich näher an die Mutter und den Großvater heran. Denn natürlich hatte ich schon manche schrecklichen Dinge über die Hl. Inquisition gehört, als die Blutsbrüderschaften in spitzen Masken die Todgeweihten auf dem Wege zum Scheiterhaufen begleiteten.
Einer der weißen Kapuzenmänner fasst mich jetzt ins Visier, ich sehe das Weiße seines Auges durch den engen Schlitz seiner Maske, drohend hebt er den Arm und wischt mir mit der Rute übers Gesicht. Mir fährt der Schreck in die Glieder, und mir ist, als müsst’ ich vor Angst in die Hose machen. Mein Harndrang nimmt zu, wird schier unerträglich. Wo aber soll ich mich hier, zwischen all den dicht gedrängten Menschen, erleichtern? In meiner Not renne ich bis zur Ecke in die Gasse hinein und verschaffe mir an dem ersten Prellstein endlich Erleichterung.“

Schneider

Michael Schneider (Königsberg, 4 april 1943)

Charles Ducal, Frederik van Eeden, Peter Huchel, Adriaan Jaeggi, Edward Everett Hale

De Vlaamse dichter en schrijver Charles Ducal (pseudoniem van Frans Dumortier) werd geboren in Leuven op 3 april 1952. Zie ook mijn blog van 3 april 2008 en ook mijn blog van 3 april 2009.

Prins

Je prikte je aan mijn pen en sliep in,
en droomde verbitterd de honderd jaren
tussen de werkelijkheid en de prins.
Ik trachtte een gat te maken,

maar de haag bleek onmenselijk dik,
een schuld die groeide en groeide
omdat ze geschreven stond op mijn gezicht.
Wat ik had weg te snoeien was ik,

dit koude, dienstdoende masker
dat liefde bewijst, zonder rust,
dit dode hart, bang van je lippen,
dat nooit is wakker gekust.

 

Moeder

Om haar te ontlopen hield ik
van niemand. Ik schreef in de spiegel
een vrouw van ivoor,
knielde, aanbad, en bleef groot.
Ik kon niet verliezen.

Vanmiddag heb ik haar weer gezien
in de stad, volstrekt overbodig,
op zoek naar een jurk
die nooit meer past.
Zij is schoon,
al schoner dan oud.
Ik heb haar lief.
Zij gaat dood.

ducal

Charles Ducal (Leuven, 3 april 1952)

 

De Nederlandse dichter en schrijver Frederik van Eeden werd geboren in Haarlem op 3 april 1860. Zie ook mijn blog van 3 april 2007 en ook mijn blog van 3 april 2008.en ook mijn blog van 3 april 2009.

 

Uit: De kleine Johannes

 

„Ik zal u iets van den kleinen Johannes vertellen. Het heeft veel van een sprookje, mijn verhaal, maar het is toch alles werkelijk zoo gebeurd. Zoodra gij het niet meer gelooft, moet ge niet verder lezen, want dan schrijf ik niet voor u. Ook moogt ge er den kleinen
Johannes nooit over spreken, als ge hem soms ontmoet, want dat zou hem verdriet doen en het zou mij spijten, u dit alles verteld te hebben.

Johannes woonde in een oud huis met een grooten tuin. Het was er moeilijk den weg te vinden, want in het huis waren veel donkere portaaltjes, trappen, kamertjes en ruime rommelzolders, en in den tuin waren overal schuttingen en broeikasten. Het was een heele wereld voor Johannes. Hij kon er verre tochten in maken en hij gaf namen aan alles wat hij ontdekte. Voor het huis had hij namen uit het dierenrijk: de rupsenzolder, omdat hij er rupsen groot bracht; het kippenkamertje, omdat hij daar eens een kip gevonden had. Die was er niet van zelve gekomen, maar daar door Johannes’ moeder te broeien gezet. In den tuin koos hij namen uit het plantenrijk, en lette daarbij vooral op de voortbrengselen, die voor hem van belang waren. Zoo onderscheidde hij een frambozenberg, een dirkjesbosch en een aardbeiëndal. Heel achter was een plekje, dat hij het paradijs noemde en daar was het natuurlijk erg heerlijk. Daar was een groot water, een vijver, waar witte waterleliën dreven en het riet lange fluisterende gesprekken hield met den wind. Aan de overzijde lagen de duinen. Het paradijs zelf was een klein grasveldje aan dezen oever, omringd door kreupelhout, waartusschen het nachtegaalskruid hoog opschoot. Daar lag Johannes dikwijls in het dichte gras en tuurde tusschen de schuifelende rietbladen door, naar de duintoppen over het water. Op warme zomeravonden was hij daar altijd en lag uren te staren, zonder zich ooit te vervelen.“

 

VanEeden

Frederik van Eeden (3 april 1860 – 16 juni 1932)

 

De Duitse dichter Peter Huchel werd geboren in Lichterfelde bij Berlijn op 3 april 1903. Zie ook mijn blog van 3 april 2007 en ook mijn blog van 3 april 2008 en ook mijn blog van 3 april 2009.

Löwenzahn

Fliegen im Juni auf weißer Bahn
flimmernde Monde vom Löwenzahn,
liegst du versunken im Wiesenschaum,
löschend der Monde flockenden Flaum.

Wenn du sie hauchend im Winde drehst,
Kugel auf Kugel sich weiß zerbläst,
Lampen, die stäubend im Sommer stehn,
wo die Dochte noch wolliger wehn.

Leise segelt das Löwenzahnlicht
über dein weißes Wiesengesicht,
segelt wie eine Wimper blaß
in das zottig wogende Gras.

Monde um Monde wehten ins Jahr,
wehten wie Schnee auf Wange und Haar.
Zeitlose Stunde, die mich verließ,
da sich der Löwenzahn weiß zerblies.

 

Ölbaum und Weide

Im schroffen Anstieg brüchiger Terrassen
dort oben der Ölbaum,
am Mauerrand
der Geist der Steine,
noch immer
die leichte Brandung
von grauem Silber in der Luft,
wenn Wind die blasse Unterseite
des Laubs nach oben kehrt.

Der Abend wirft sein Fangnetz ins Gezweig.
Die Urne aus Licht
versinkt im Meer.
Es ankern Schatten in der Bucht.

Sie kommen wieder, verschwimmend im Nebel,
durchtränkt
vom Schilfdunst märkischer Wiesen,
die wendischen Weidenmütter,
die warzigen Alten
mit klaffender Brust,
am Rand der Teiche,
der dunkeläugig verschlossenen Wasser,
die Füße in die Erde grabend,
die mein Gedächtnis ist.

Huchel

Peter Huchel (3 april 1903 – 30 april 1981)

 

 De Nederlandse schrijver, dichter en columnist Adriaan Jaeggi werd geboren op 3 april 1963 in Wassenaar. Zie ook mijn blog van 3 april 2008 en ook mijn blog van 10 juni 2008 en ook mijn blog van 3 april 2009.

 

Aan mijn muziekleraar

(naar Elsschot)

 

Dikke hufter, met je Saab
Hoe jij, wellustige priaap
Ons elke les zat aan te staren
Alsof we randdebielen waren

 

‘k Weet nog alles, vette luis,
Al heb je nu een ander huis
gekocht van onze kindertranen
en weet je niet meer onze namen

 

Hoe Japie, met zijn klarinet
Steeds voor pispaal werd gezet
Daar-ie, links -10 en rechts -9
De kleine nootjes niet kon lezen

 

En kleine Tjalling, trompettist,
Werd week na week zo afgepist
Dat hij haast jankend stond te blazen
En jij maar tieren, en jij maar razen

 

En toen hij niet meer durfde komen
Heb je z’n toeter afgenomen
Al had z’n moeder, als bepaald
Meer dan de helft al afbetaald

 

Hoe je Dagmar, blond en sprietig
Altijd stilletjes en verdrietig
Steeds weer stiekem hebt geknepen
Bij het aanwijzen der grepen

 

Hoe je bij haar hoge C
Ineens haar jurk naar boven deed
Zodat ze, voor de hele school
Te kijk stond met haar altviool

 

En hoe je voor Willem met zijn fluit
Muziek voor altijd hebt verbruid
Je sloeg, al heeft men ’t niet geloofd
De maat mee op zijn achterhoofd

 

Ik weet het nog, die lange uren
Dat ik je smalen moest verduren
Je dikke vingers in mijn nek
En je bierstank uit je bek

 

Ik weet het nog, zoals je ziet
Maar ik begrijp nog altijd niet
Hoe al die kleine onderdeuren
Dat elke week lieten gebeuren

 

Hadden ze maar met zijn allen
Al hun snaren laten knallen
Om die om je nek te strikken
En je lyrisch laten stikken.

 

Maar al is het niet gebeurd
Uitgesteld is niet verbeurd
En eens komt de mooie dag
Dat ik weer naar muziekles mag

 

Dat jij en al je partituren
Dat oude leed zullen bezuren
Als jij, zo zelfvoldaan als toen
Het nog één keer voor zal doen

 

En ik je klemzet, als een dier
Tussen de klep en het klavier
Om met een daverend slotakkoord
Je heen te zenden waar je hoort

 

Naar waar je tot de jongste dag
Dat heidens rotstuk spelen mag
Dat wij altijd moesten studeren
En volgens jou nooit zouden leren

 

Voor eeuwig klinkt dan door de hel
Die kutcanon van Pachelbel

 

jaeggi

Adriaan Jaeggi (3 april 1963 – 10 juni 2008)

 

De Amerikaanse schrijver Edward Everett Hale werd geboren op 3 april 1822 in Roxbury, Massachusetts. Zie  ook mijn blog van 3 april 2009.

 

Uit: The man without a country

 

„I SUPPOSE that very few casual readers of the “New York Herald” of August 13, 1863, observed, in an obscure corner, among the “Deaths,” the announcement,—       

    “NOLAN. Died, on board U. S. Corvette ‘Levant,’ Lat. 2°

    11′ S., Long. 131° W., on the 11th of May, PHILIP NOLAN.”

I happened to observe it, because I was stranded at the old Mission House in Mackinaw, waiting for a Lake Superior steamer which did not choose to come, and I was devouring to the very stubble all the current literature I could get hold of, even down to the deaths and marriages in the “Herald.” My memory for names and people is good, and the reader will see, as he goes on, that I had reason enough to remember Philip Nolan. There are hundreds of readers who would have paused at that announcement, if the officer of the “Levant” who reported it had chosen to make it thus: “Died, May 11, THE MAN WITHOUT A COUNTRY.” For it was as “The Man without a Country” that poor Philip Nolan had generally been known by the officers who had him in charge during some fifty years, as, indeed, by all the men who sailed under them. I dare say there is many a man who has taken wine with him once a fortnight, in a three years’ cruise, who never knew that his name was “Nolan,” or whether the poor wretch had any name at all.

  There can now be no possible harm in telling this poor creature’s story. Reason enough there has been till now, ever since Madison’s administration went out in 1817, for very strict secrecy, the secrecy of honor itself, among the gentlemen of the navy who have had Nolan in successive charge. And certainly it speaks well for the esprit de corps of the profession, and the personal honor of its members, that to the press this man’s story has been wholly unknown,—and, I think, to the country at large also.“

 

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Edward Everett Hale (3 april 1822 – 10 juni 1909)
Standbeeld in Boston

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 3e april ook mijn vorige blog van vandaag.

George Herbert, Washington Irving, Josef Mühlberger, Friedrich Emil Rittershaus

De Engelse priester en dichter George Herbert werd op 3 april 1593 geboren, waarschijnlijk te Black Hall  (Wales). Zie ook mijn blog van 3 april 2007 en ook mijn blog van 3 april 2008 en ook mijn blog van 3 april 2009.

 

Whitsunday 

 

Listen sweet Dove unto my song,

And spread thy golden wings in me;

Hatching my tender heart so long,

Till it get wing, and fly away with thee.

 

Where is that fire which once descended

On thy Apostles? thou didst then

Keep open house, richly attended,

Feasting all comers by twelve chosen men.

 

Such glorious gifts thou didst bestow,

That th’earth did like a heav’n appear;

The stars were coming down to know

If they might mend their wages, and serve here.

 

The sun which once did shine alone,

Hung down his head, and wisht for night,

When he beheld twelve suns for one

Going about the world, and giving light.

 

But since those pipes of gold, which brought

That cordial water to our ground,

Were cut and martyr’d by the fault

Of those, who did themselves through their side wound,

 

Thou shutt’st the door, and keep’st within;

Scarce a good joy creeps through the chink:

And if the braves of conqu’ring sin

Did not excite thee, we should wholly sink.

 

Lord, though we change, thou art the same;

The same sweet God of love and light:

Restore this day, for thy great name,

Unto his ancient and miraculous right.

 

Herbert_BemertonFrW

George Herbert (3 april 1593 – 1 maart 1633)
Links Herberts kleine kerkje in Bemerton, rechts de pastorie

 

De Amerikaanse schrijver Washington Irving werd geboren op 3 april 1783 in Manhattan, New York. Zie ook mijn blog van 3 april 2007 en ook mijn blog van 3 april 2009.

 

Uit: Rip Van Winkle

 

„Whoever has made a voyage up the Hudson must remember the Kaatskill mountains. They are a dismembered branch of the great Appalachian family, and are seen away to the west of the river, swelling up to a noble height, and lording it over the surrounding country. Every change of season, every change of weather, indeed, every hour of the day, produces some change in the magical hues and shapes of these mountains, and they are regarded by all the good wives, far and near, as perfect barometers. When the weather is fair and settled, they are clothed in blue and purple, and print their bold outlines on the clear evening sky, but, sometimes, when the rest of the landscape is cloudless, they will gather a hood of gray vapors about their summits, which, in the last rays of the setting sun, will glow and light up like a crown of glory.   

At the foot of these fairy mountains, the voyager may have descried the light smoke curling up from a village, whose shingle-roofs gleam among the trees, just where the blue tints of the upland melt away into the fresh green of the nearer landscape. It is a little village of great antiquity, having been founded by
some of the Dutch colonists, in the early times of the province, just about the beginning of the government of the good Peter Stuyvesant, (may he rest in peace!) and there were some of the houses of the original settlers standing within a few years, built of small yellow bricks brought from Holland, having latticed windows and gable fronts, surmounted with weather-cocks.   

  In that same village, and in one of these very houses (which, to tell the precise truth, was sadly time-worn and weather-beaten), there lived many years since, while the country was yet a province of Great Britain, a simple good-natured fellow of the name of Rip Van Winkle. He was a descendant of the Van Winkles who figured so gallantly in the chivalrous days of Peter Stuyvesant, and accompanied him to the siege of Fort Christina. He inherited, however, but little of the martial character of his ancestors.“

 

irvingwa

Washington Irving (3 april 1783 – 28 november 1859)

 

De Duitse schrijver Josef Mühlberger werd geboren op 3 april 1903 in Trautenau in Böhmen. Zie ook mijn blog van 3 april 2007 en ook mijn blog van 3 april 2009.

 

Uit: Leben an Grenzen

 

„”Meine Jugend verlief nicht nur äußerlich an der Grenze zweier Völker, was mein Herz nicht in Haß verengte, sondern durch Vielfalt bereicherte, … den Blick weitete und mich das Gemeinsame hinter dem Trennenden suchen ließ … Ich habe manche Länder gesehen, ich kann die Dichter verschiedener Zunge lesen. Aber alles das nahm mich nicht fort, sondern sammelte mich und trug mich der Mitte zu; geographisch, und nicht nur so, liegt hier mein Vaterland.”

(,…)

 

“Als ich meine Heimat verließ, kamen in der Truhe, die noch die Spuren der Erde des väterlichen Gartens an sich trug, die Arbeiten meiner letzten zehn verschwiegenen und schweigsamen Jahre mit in die neue Heimat, die mir aber längst alte Heimat war, in das Land zu den Füßen des Hohenstaufen, in die Landschaft Schillers, Hölderlins, Mörikes, Hesses. Das war schließlich wie die Vertreibung in ein Paradies.”

 

Mühlberger

Josef Mühlberger (3 april 1903 – 2 juli 1985)

 

De Duitse koopman en schrijver Friedrich Emil Rittershaus werd geboren op 3 april 1834 in Barmen. Zie ook mijn blog van 3 april 2007.

 

Zur Verlobung

 

Hochsommer ist’s. Die Abendluft
regt die Kastanienfächer
und hauchet des Jasminen Duft
hinein in die Gemächer.
Was ich so lang verborgen trug,
nicht länger kann ich’s tragen!
Wie dir mein Herz entgegenschlug,
nun muss ich’s sagen, sagen!
Wo ist mein Stolz, so hochgesinnt?
Kein Wort will heute taugen!
Es steht vor dir ein stammelnd Kind
mit Tränen in den Augen.
Du schaust mich an – ein Nicken nur!
Ans Herz darf ich dir fallen! –
O Gott, in Rosen steht die Flur,
durchjauchzt von Nachtigallen!
Es wird das Mondlicht silberbleich
zum Maiensonnenscheine;
ich hab das ganze Himmelreich
in dir, du Einzig-Eine!

 

Rittershaus

Friedrich Emil Rittershaus (3 april 1834 – 8 maart 1897)
Standbeeld in Barmen

 

György Konrád, Thomas Glavinic, Émile Zola, Edgar Hilsenrath, George Fraser, Anne Waldman

De joods-Hongaarse schrijver György Konrád werd geboren op 2 april 1933 in Berettyóújfalu (bij Debrecen). Zie ook alle tags voor György Konrád op dit blog.

 

Uit: Der Besucher (Vertaald door Mario Szenessy)

 

Eigentlich möchte ich nicht für längere Zeit von hier weggehen. Manchmal würde ich meine Familie gern besuchen, es ist mir aber fast unmöglich, zu ihnen zu gehen, trotz ihrer ungeheuren Geduld, mein Kommen bedarf genauso einer Erklärung wie mein Gehen. Meine einstigen Kollegen und Freunde würden mir früher oder später Fragen stellen, die ich nicht zufriedenstellend beantworten würde. Ich könnte es zumindest nicht in Kürze tun, und lange Erklärungen will ich nicht abgeben.
Ich könnte mich vielleicht auf das Beispiel eines Gaunerrabbiners berufen, der – obwohl ihn seine Gemeinde sehr verehrte – immer kläglicher vor der Bundeslade zu singen anfing. Er wollte nicht mehr die Sündigen mit der Strenge des Allmächtigen bedrohen und auch nicht die Frommen mit seiner Güte trösten. Er floh aus seiner Synagoge, verkleidete sich, ging auf Wanderschaft. Unterwegs kehrte er bei einer alten Frau ein, die, von allen verlassen, in ihrer trostlosen Kate im Sterben lag. “Weshalb habe ich gelebt, wenn mi r, soweit ich mich zurückerinnern kann, immer nur Leid zugefügt wurde?” fragte die alte Frau. “Damit du es erträgst”, antwortete der Rabbiner und versöhnte die Sterbende mit ihrem Schicksal. Als er ihr Gesicht mit einem Tuch zudeckte, beschloß er, sich fortan stumm zu stellen. Drei Tage darauf traf er eine junge Bettlerin, die ihren toten Säugling auf dem Rücken schleppte. Der Rabbiner half ihr, ein Grab auszuheben; sie legten den winzigen Leichnam in Leinwand gewickelt in die Grube, schütteten sie zu, aßen Brot und der Rabbiner antwortete auf die Frage der Bettlerin nur mit einem Zeichen. “Meiner kleinen Armen wurde nichts zuteil, weder Freude noch Leid. Sag, hatte es einen Zweck, daß sie auf die Welt kam?” Der verkleidete Rabbiner drehte seine Hand vor der Stirn im Kreis herum, doch da die Frau auf ihrer Frage beharrte, nickte er: Ja. Und im selben Moment beschloß er, sich nicht nur stumm, sondern auch taub zu stellen. Er verbarg sich vor den Menschen in einer Felshöhle, da fand ih n niemand,nur ein Wiesel kam auf seine Spur. Es war am Bein verwundet, der Rabbiner verband die Stelle mit Heilkräuter; das Wiesel sammelte für ihn fortan wohlschmeckende Kerne. Der Einsiedler betete, das kleine Tier bewegte die Nase, sie gewannen einander lieb.”

 

Konrád

György Konrád (Berettyóújfalu, 2 april 1933)

 

De Oostenrijkse schrijver Thomas Glavinic werd geboren op 2 april 1972 in Graz. Zie ook alle tags voor Thomas Glavinic op dit blog.

 

Uit: Das Leben der Wünsche

 

Eine Sekunde! Setzen wir uns auf die Bank vor diesem Brunnen! Ich m
öchte Ihnen ein Angebot machen.
Meinen Sie mich?
Ich meine Sie.
Kann es sein, dass Sie mich verwechseln?
Sie heißen Jonas, sind fünfunddreißig Jahre alt, und Ihre Frau heißt Helen.
Kennen wir uns von früher?
Sie haben zwei Söhne, Tom und Chris. Sie arbeiten bei der Werbeagentur Drei Schwestern. Ihre Mutter ist tot, Ihr Vater sechsundachtzig, er lebt nach einem Schlaganfall im Pflegeheim. Geschwister haben Sie keine. Seit einiger Zeit schlafen Sie mit Marie, deren Mann Apok heißt und mit dem sie ein Kind hat.
Sie sind ein Detektiv!
Ich bin etwas viel Besseres, sagte der Mann. Setzen wir uns!

Jonas hatte keine Lust, mit ihm zu reden. Der Kopf tat ihm jetzt schon weh, eine halbe Stunde nach Sondheimers Geburtstagsfeier, er vertrug diese verheerende Mischung von Rum und Weißwein nicht, die im Büro getrunken wurde. Ihm war so heiß, dass er das Hemd aus der Hose gezogen und die Krawatte in die Tasche gestopft hatte, und brennender Durst wollte ihn in die nächste Kneipe treiben. Doch er folgte dem Mann und gehorchte auch seiner Geste, als dieser mit der Hand neben sich auf die Bank klopfte. Auf dem Boden stellte der Fremde einen blauen Aktenkoffer ab.

Sie musterten einander. Der Mann war in Weiß gekleidet, Leinensakko, Bundfaltenhose, Halbschuhe. Er hatte einen Kurzhaarschnitt, er war schlecht rasiert, um den Hals und am Handgelenk trug er ein Goldkettchen.“

 

glavinic

Thomas Glavinic (Graz, 2 april 1972)

 

De Franse schrijver Émile Zola werd geboren op 2 april 1840 te Parijs. Zie ook alle tags voor Émile Zola op dit blog.

 

Uit: L’Assommoir

 

  Par exemple, il y eut là un fameux coup de fourchette; c’est-à-dire que personne de la société ne se souvenait de s’être jamais collé une pareille indigestion sur la conscience. Gervaise, énorme, tassée sur les coudes, mangeait de gros morceaux de blanc, ne parlant pas, de peur, de perdre une bouchée; et elle était seulement un peu honteuse devant Goujet, ennuyée de se montrer ainsi, gloutonne comme une chatte. Goujet, d’ailleurs, s’emplissait trop lui-même, à la voir toute rose de nourriture. Puis, dans sa gourmandise, elle restait si gentille et si bonne ! Elle ne parlait pas, mais elle se dérangeait à chaque instant, pour soigner le père Bru et lui passer quelque chose de délicat sur son assiette. C’était même touchant de regarder cette gourmande s’enlever un bout d’aile de la bouche, pour le donner au vieux, qui ne semblait pas connaisseur et qui avalait tout, la tête basse, &bêti de tant bâfrer, lui dont le gésier avait perdu le goût du pain. Les Lorilleux passaient leur rage sur le rôti; ils en prenaient pour trois jours, ils auraient englouti le plat, la table et la boutique, afin de ruiner la Banban du coup. Toutes les dames avaient voulu de la carcasse; la carcasse, c’est le morceau des dames. Mme Lerat, Mme Boche, Mme Putois grattaient des os, tandis que maman Coupeau, qui adorait le cou, en arrachait la viande avec ses deux dernières dents.“

 

emile-zola-1875

Émile Zola (2 april 1840 – 29 september 1902)
Portret door Edouard Manet, 1875

 

De Joods-Duitse schrijver Edgar Hilsenrath werd geboren in Leipzig op 2 april 1926. Zie ook alle tags voor Edgar Hilsenrath op dit blog.

Uit: Das Märchen vom letzten Gedanken

 

»Ich bin der Märchenerzähler in deinem Kopf. Nenne mich Meddah.

Und nun sei ganz still, Thovma Khatisian. Ganz still.

Denn es dauert nicht mehr lange. Bald ist es soweit. Und dann … wenn deine Lichter allmählich ausgehen … werde ich dir ein Märchen erzählen.«

»Was für ein Märchen, Meddah?«

»Das Märchen vom letzten Gedanken. Ich werde zu dir sagen: Es war einmal ein letzter Gedanke. Der saß in einem Angstschrei und hatte sich dort versteckt.«

»Warum, Meddah?«

»Na, warum wohl, Thovma Khatisian? Was ist das für eine Frage? Bist du etwa völlig bekloppt? Das ist doch ganz einfach. Der hatte sich dort versteckt, um mit dem letzten Angstschrei ins Freie zu segeln … durch deinen sperrweit aufgerissenen Mund.«

»Wohin, Meddah?«

»Nach Hayastan.«

»Nach Hayastan also?«

»Ja, Thovma Khatisian.«

»Ins Land meiner Vorfahren? Das Land am Fuße des Berges Ararat?«

»Dorthin.«

»Ausgerechnet dorthin?«

»Wohin sonst, Thovma?«

»Ins heilige Land der Armenier, das die Türken entweiht haben?«

»Entweiht, Thovma. Sie haben es entweiht.«

»Dort, wo Christus gekreuzigt wurde, zum zweiten Mal?«

»Du sagst es, Thovma.«

»Vielleicht zum letzten Mal? Endgültig!«

»Das weiß man nicht.«

»Sag, Meddah – wie ist das eigentlich?«

»Was denn, Thovma?«

»Wo sind die Armenier
aus Hayastan?«

»Sie sind verschwunden, Thovma.«

 

hilsenrath

Edgar Hilsenrath (Leipzig, 2 april 1926)

 

De Britse schrijver en scenarioschrijver George MacDonald Fraser werd geboren in Carlisle op 2 april 1925. Zie ook alle tags voor George Fraser op dit blog.

Uit: Flashman on the March

 

“Half a million in silver, did you say?”
“In Maria Theresa dollars. Worth a hundred thou’ in quids.” He held up a gleaming coin, broad as a crown, with the old girl double-chinned on one side and the Austrian arms on t’other. “Dam’ disinheritin’ old bitch, what? Mind, they say she was a plum in her youth, blonde and buxom, just your sort, Flashy—”
“Ne’er mind my sort. The cash must reach this place in Africa within four weeks? And the chap who was to have escorted it is laid up in Venice with yellow jack?”
“Or the clap, or the sailor’s itch, or heaven knows what.” He spun the coin, grinning foxy-like. “You’ve changed your mind, haven’t you? You’re game to do it yourself! Good old Flash!”
“Don’t rush your fences, Speed, my boy. When’s it due to be shipped out?”
“Wednesday. Lloyd packet to Alexandria. But with Sturgess comin’ all over yellow in Venice, that won’t do, and there ain’t another Alex boat for a fortnight—far too late, and the Embassy’ll run my guts up the flagpole, as though ’twas my fault, confound ’em—”
“Aye, it’s hell in the diplomatic. Well, tell you what, Speed—I’ll ride guard on your dollars to Alex for you, but I ain’t waiting till Wednesday. I want to be clear of this blasted town by dawn tomorrow, so you’d best drum up a steam-launch and crew, and get your precious treasure aboard tonight—where is it just now?”
“At the station, the Strada Ferrata—but dammit, Flash, a private charter’ll cost the moon—”
“You’ve got Embassy dibs, haven’t you? Then use ’em! The station ain’t spitting distance from the Klutsch mole, and if you get a move on you can have the gelt loaded by midnight. Heavens, man, steam craft and spaghetti sailors are ten a penny in Trieste! If you’re in such a sweat to get the dollars to Africa—”
“You may believe it! Let me see . . . quick run to Alex, then train to Cairo and on to Suez—no camel caravans across the desert these days, but you’ll need to hire nigger porters—”
“For which you’ll furnish me cash!”

MacDonald

George MacDonald Fraser (2 april 1925 – 2 januari 2008)

 

De Amerikaanse dichteres Anne Waldman werd geboren op 2 april 1945 in Millville, New Jersey. Zie ook alle tags voor Anne Waldman op dit blog.

 

The Lie

 

Art begins with a lie

      The separation is you plus me plus what we make  

            Look into lightbulb, blink, sun’s in your eye

 

I want a rare sky

      vantage point free from misconception  

            Art begins with a lie

 

Nothing to lose, spontaneous rise  

      of reflection, paint the picture

            of a lightbulb, or eye the sun

 

How to fuel the world, then die  

      Distance yourself from artfulness  

            How? Art begins with a lie

 

The audience wants to cry

      when the actors are real & passionate

            Look into footlight, then feed back to eye

 

You fluctuate in an artful body

      You try to imitate the world’s glory

            Art begins with a lie

                  That’s the story, sharp speck in the eye.

 

waldman

Anne Waldman (Millville, 2 april 1945)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 2e april ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Roberto Arlt, H. von Fallersleben, Casanova, H. C. Andersen, Johann Gleim

De Argentijnse schrijver Roberto Godofredo Arlt werd geboren op 2 april 1900 in Buenos Aires. Zie ook alle tags voor Roberto Arlt op dit blog.

 

Uit: Mad Toy (Vertaald door Michele McKay Aynesworth)

 

Hanging on greedily to the memory, he would grin obscenely, not hard enough to push his cheeks up, but enough to pucker one lip over his tar-black teeth.

The old buzzard took a liking to me, and for some five centavos would let me borrow the cheap serial novels he had acquired via lengthy subscriptions.

Handing me the life story of Diego Corrientes, he would comment in his thick Andalusian accent:

“Thiz kid … Whadda kid! … Sweeter’n a rroze, and the mountain guards, they got ‘im….”

The cobbler’s voice would tremble and grow hoarse:

“Sweeter’n a rroze … If ‘e didn’ have awful luck….”

Then he would begin again: “Imagine it, son … He gave to the poor what ‘e took from the rich, he had women on every ranch…. If ‘e wuzn’t sweeter’n a rroze …”

There, in that cramped, roof-bound place reeking of glue and leather, his voice triggered a dream of mountains, newly green. Gypsies danced in the gorges…. A whole landscape of voluptuous peaks filled my eyes as he spoke.

“Sweeter’n a rroze …,” and the cripple would vent his sadness with hammer blows to the sole supported on his knees by an iron slab.

Then, shrugging his shoulders as if to shake off an unwelcome thought, he would spit into a corner, sharpening his awl on the stone with quick movements.

After a while he would add with an air of self-importance:

“The sweetest part comes when you reach Dona Inezita and the tavern of Uncle Pezuna, you’ll see.”

 

Roberto_Arlt_(1935)

Roberto Arlt (2 april 1900 – 26 juli 1942)

 

De Duitse schrijver August Heinrich Hoffmann von Fallersleben werd geboren in Fallersleben op 2 april 1798. Zie ook alle tags voor Hoffmann von Fallersleben op dit blog.

 

Mauskätzchen

 

“Mauskätzchen; wo bleibst du?
Mauskätzchen, was treibst du?
In unserem Häuschen
Sind schrecklich viel Mäuschen:
Sie pfeifen und rappeln,
Sie trippeln und trappeln
In Kisten und Schränken,
Auf Tischen und Bänken;
Sie stehlen und naschen
Und will man sie haschen:
Wupp! sind sie fort!”

 

“Du rufst mich, da bin ich!
Sei still, nun beginn ich
Ein Tänzchen mit allen,
Das soll dir gefallen.
Erst sitz’ ich,
Dann schleich’ ich,
Dann nah’ ich,
Dann weich’ ich,
Dann leg’ ich mich nieder,
Dann heb’ ich micht wieder,
Dann schwing’ ich mein Schwänzchen
Und schnurre zum Tänzchen,
Wupp! sind sie da!

 

Sie tanzen im Kreise
Auf närrische Weise,
Hopp heiße! so munter
Hinauf und herunter.
Dann fass’ ich beim Ohr sie,
Dann werf’ ich empor sie;
Und fallen sie nieder,
Dann fang’ ich sie wieder.
Und will dann die Maus doch
Nun endlich ins Mausloch –
Wupp! beiß’ ich sie tot!”

 

Hoffmann_von_Fallersleben__1798-1874_

Hoffmann von Fallersleben (2 april 1798 – 19 januari 1874)

 

De Italiaanse schrijver en avonturier Giacomo Girolamo Casanova werd geboren in Venetië op 2 april 1725. Zie ook alle tags voor Giacomo Casanova op dit blog.

 

Uit: Casanova: Die Abenteuer des größten Verführers aller Zeiten (Vertaald door Heiko Frieling e.a.)

 

„Am Himmelfahrtstag machten wir alle der Signora Bergalli, die bei allen italienischen Dichtern berühmt war, einen Besuch. Als wir nach Pasiano zurückfahren mußten, wollte die hübsche Pächtersfrau in den viersitzigen Wagen steigen, in dem schon ihr Gatte mit ihrer Schwester Platz genommen hatte, während ich ganz allein in einer zweirädrigen Kalesche saß. Ich beschwerte mich vernehmlich über dieses Mißtrauen, die Gesellschaft hielt ihr vor, sie dürfe mir diesen Schimpf nicht antun. Daraufhin kam sie zu mir, und da ich dem Kutscher gesagt hatte, ich wolle auf dem kürzesten Weg fahren, trennte er sich von allen anderen Wagen und schlug den Weg durch den Wald von Cecchini ein. Der Himmel war klar, aber in weniger als einer halben Stunde zog eines jener typischen italienischen Gewitter auf, die eine halbe Stunde dauern, anscheinend Himmel und Erde erschüttern und dann spurlos verschwinden, der Himmel ist wieder klar, und die Luft hat sich abgekühlt, so daß sie gewöhnlich mehr Nutzen als Schaden bringen.
„Ach, mein Gott!” sagte die Pächtersfrau. „Wir kommen in ein Gewitter.”
„Ja, und obwohl die Kalesche ein Dach hat, wird der Regen leider Ihr Kleid verderben.”
„Was kümmert mich das Kleid? Ich habe Angst vor dem Donner.”
„Verstopfen Sie sich die Ohren.”
„Und der Blitz?”
„Kutscher, wir wollen uns irgendwo unterstellen.”
„Häuser gibt es erst eine halbe Stunde von hier”, antwortete er mir, „und in einer halben Stunde ist auch das Gewitter vorüber.”

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Giacomo Casanova (2 april 1725 –  4 juni 1798)

 

 

De Deense schrijver en dichter Hans Christian Andersen werd geboren op 2 april 1805 in Odense. Zie ook alle tags voor Hans Christian Andersen op dit blog.

Uit: Het meisje met de zwavelstokjes

 

Het was afschuwelijk koud, het sneeuwde en het begon donker te worden. Het was ook de laatste avond van het jaar, oudejaarsavond.
In die kou en in dat donker liep er op straat een arm, klein meisje, zonder muts en op blote voeten. Ze had wel pantoffels aangehad toen ze van huis ging, maar dat hielp niet veel: het waren heel grote pantoffels, haar moeder had ze het laatst gedragen, zo groot waren ze, en het meisje had ze bij het oversteken verloren, toen er twee rijtuigen vreselijk hard voorbijvlogen. De ene pantoffel was niet te vinden en met de andere ging er een jongen vandoor: hij zei dat hij hem als wieg kon gebruiken als hij later kinderen kreeg.
Daar liep dat meisje dus op haar blote voetjes, die rood en blauw zagen van de kou. In een oud schort had ze een heleboel zwavelstokjes en één bosje hield ze in haar hand. Niemand had nog iets van haar gekocht, de hele dag niet. Niemand had haar ook maar een stuivertje gegeven.“

 

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Hans Christian Andersen (2 april 1805 – 4 augustus 1875)
Standbeeld in Kopenhagen

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Wilhelm Ludwig Gleim werd geboren op 2 april 1719 in Ermsleben Zie ook alle tags voor Johann Gleim op dit blog.

 

Die Saeufer und die Trinker

 

Die Bacchus edlen Saft verschwenden,

Bestraft er durch die Gicht,

Mit lahmen Füssen, krummen Haenden,

Und kupfrigem Gesicht.

Wo Scythen und Praelaten saufen,

Da ist der Gott der Freuden nicht dabey;

Es herrscht in ihren wilden Haufen

Die Dummheit, und die Zaenkerey.

 

O Bacchus, deine freye Freuden

Kennt weiser Trinker Zunft!

Die nehmen dein Geschenk bescheiden,

Und rasen mit Vernunft.

Die singen, in vergnügten Chören,

Den Lobgesang der Weisheit und der Ruh,

Und wenn sie volle Glaeser leeren,

So sehn die keuschen Musen zu.

 

Gleim

Johann Gleim (2 april 1719 – 18 februari 1803)

Pierre Zaccone, Pietro della Valle, Zwier van Haren, Joanna Chmielewska, Brigitte Struzyk

De Franse schrijver Pierre Zaccone werd geboren op 2 april 1817 in Douai. Zie ook alle tags voor Pierre Zaccone op dit blog.

 

Uit: Éric Le Mendiant

 

„Le 15 juin 1848, un paysan et une jeune fille sortirent de bon matin du bourg de Lanmeur, et s’acheminèrent vers le petit village de Saint-Jean-du-Doigt, situé à quelques lieues de là, sur le bord de la mer.
Il pouvait être sept heures.
La journée promettait d’être superbe ; le ciel étendait au-dessus de leurs têtes son éclatante tenture bleue, frangée de nuages blancs ; le soleil sortait étincelant des montagnes lointaines ; le souffle frais du matin courbait les arbres en fleur, et semait sur la route les gouttes odorantes que la rosée venait d’y verser. Il régnait de toutes parts un calme, une paix, une sorte de recueillement pieux, mêlé de doux et ineffables tressaillements ; on eût dit que la terre encore à demi assoupie luttait en soupirant contre les dernières étreintes de la nuit, et qu’elle murmurait doucement sa prière au dieu du jour.
Le paysan portait le costume breton dans toute son austère simplicité – Le chapeau rond à larges bords, la veste de drap noir, le long gilet brun, la ceinture de couleurs diverses, la culotte large et flottante, les guêtres de toile, et les souliers ferrés.
– Il était grand et fort, robuste et nerveux, fumait une pipe grossière, et s’appuyait, en marchant, sur un énorme peu- bas, ce rude instrument des vendette bretonnes.

Cet homme pouvait avoir une cinquantaine d’années environ ; mais il était encore si extraordinairement bien taillé, son visage, qui rappelait dans son ovale anguleux, le type primitif des Kimris, présentait un cachet si éclatant de fermeté et d’ardeur, il y avait dans son regard tant de feu, dans son allure, tant d’activité, que c’est à peine si on lui eût donné quarante ans.
On l’appelait dans le pays le père Tanneguy, et c’était le dernier descendant mâle de la famille des Tanneguy-Duchâtel.
Quant à la jeune fille qui le suivait, c’était sa propre fille ; elle s’appelait Margaït, ce qui veut dire Marguerite en breton.“

 

 

Zaccone

Pierre Zaccone (2 april 1817 – † ? 1895)

 

De Italiaanse (reis)schrijver Pietro della Valle werd geboren op 2 april 1586 in Rome. Zie ook alle tags voor Pietro della Valle op dit blog.

Uit; The Travels Of Sig. Pietro della Valle (The virtues of Cow-dung mixed with water)

 

„When we arriv’d at this Town [of Tumbre], we found the pavements of the Cottages were varnish’d over with *Cow-dung* mix’d with water: A custom of the *Gentiles* [=Hindus] in the places where they are wont to eat, as I have formerly observ’d. I took it for a superstitious Rite of Religion; but I since better understand that it is us’d only for elegancy and ornament, because not using, or not knowing how to make, such strong and lasting pavements as ours, theirs being made slightly of Earth and so easily spoil’d, therefore when they
are minded to have them plain, smooth, and firm, they smear the same over with Cow-dung temper’d with water, in case it be not liquid (for if it be, there needs no water), and plaining [=smoothing] it either with their hands or some other instrument, and so make it smooth, bright, strong, and of a fine green colour, the Cows whose dung they use, never eating any thing but Grass; and it hath one convenience, that this polishing is presently made, soon dry, endures walking, or any thing else to be done upon it; and the Houses wherein we lodg’d, we found were preparing thus at our coming, and were presently dry enough for our use.

Indeed it is a pretty Curiosity, and I intend to cause trial to be made of it in Italy, and the rather because they say for certain, that the Houses whose pavements are thus stercorated [=manured], are good against the Plague; which is no despicable advantage.

Only it hath this evil, that its handsomeness and politeness lasteth not, but requires frequent renovation, and he that would have it handsome, must renew it every eight or ten days; yet being a thing so easy to be done, and of so little charge, it matters not for a little trouble which every poor person knows how to dispatch.

The Portugals use it in their Houses at Goa, and other places of India; and, in brief, ’tis certain that it is no superstitious custom, but only for neatness and ornament; and therefore ’tis no wonder that the Gentiles use it often, and perhaps every day in places where they eat, which above all the rest are to be very neat.“

 

pietrodv

Pietro della Valle (2 april 1586 – 21 april 1652)

 

De Nederlandse schrijver Onno Zwier van Haren werd geboren in Leeuwarden op 2 april 1713. Zie ook alle tags voor Onno Zwier van Haren op dit blog.

 

Uit: Pietje en Agnietje, of de doos van Pandora

 

Jupiter.

 Het Noodlot, sterker dan wij allen,

 Bezit onwederstaanbre kracht,

 Bestuurt geluk en ongevallen,

 Is somtijds wreed en somtijds zacht. 1)perk – tijdperk.2)onnoozle – onschuldige.

 Voor dit aanminnig beeld is ’t lot alreê beschoren;

 Hebt ongeduld noch druk,

 Uw arbeid zal niet zijn verloren,


 Het is bestemd voor uw geluk.

Prometheus.

 O Hemel, welke vreugd! Pandora zal beminnen,

 Hoe ongevoelig ’t marmer schijn,

 Haar zoet gezicht zal niet bedriegen mijne zinnen,

 Haar grimlach1) zal een waarheid zijn!

Mercurius.

 Die werkt voor Godsdienst, of voor Zeden,

 Al ziet hij daadlijk ’t oogmerk niet,

 Al heeft hij maar alleen voor reden,

 Dat het de Godheid hem gebiedt,

 Zal Hare goedheid zich verbinden,

 En vroeg of laat belooning vinden.

 

O_z_vanharen

Onno Zwier van Haren (2 april 1713 – 2 september 1779)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook ook mijn blog van 2 april 2009.

De Poolse schrijfster Joanna Chmielewska (eig. Irena Kühn) werd geboren op 2 april 1932 in Warschau.

De Duitse schrijfster en dichteres Brigitte Struzyk (eig. Brigitte Kraft) werd op 2 april 1946 geboren in Steinbach-Hallenberg/Thüringen. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.