Peter Rosei, Gail Jones, Ward Ruyslinck

 

Dolce far niente

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Peter Rosei werd geboren op 17 juni 1946 in Wenen. Zie ook alle tags voor Peter Rosei op dit blog.

 

Der Bärenprinz

Die großen Leiber, die Zinnen einer Art von
Glück: Aus diesen Höhlen grub ich nichts:
Pech gehabt! Früher hielt man Pfauen, das
Federvieh zu schützen, das dumme Glück! Ich
habs probiert, weiß Gott! Schau einem sol-
chen Leben zu: Du siehst Gespenster laufen.

Unterm Dach hängt Wäsche, sie gefriert; die
Frau schöpft Wasser in den Bottich, ihr Haar
hängt in die Brühe: Unterhosen grundeln!
Im Dampf umflüstern sie die Stimmen, das
Wiesel streckt die Schnauze aus dem Loch:
Tausend Egos! Den Schweinekerl faßt du nie!

Jetzt flennt er! Die Hunde bellen: Schnee!!
In Wannen wuschen sie die Därme aus, die
platzten: Rote Früchte; süß! Wir töteten den
Bären nicht; der starb von selber! Was kle-
ben bleibt, wischt man ab. Im Ausguß sam-
melt sich der Rest. Er wird vergessen.

 

Peter Rosei (Wenen, 17 juni 1946)

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Dolce far niente, Thomas Hardy, Andreas Gryphius, Billy Collins, Annette von Droste-Hülshoff

 

Dolce far niente

 

dolce
The doctor door Luke Fildes, 1891

 

A Wasted Illness

Through vaults of pain,
Enribbed and wrought with groins of ghastliness,
I passed, and garish spectres moved my brain
To dire distress.

And hammerings,
And quakes, and shoots, and stifling hotness, blent
With webby waxing things and waning things
As on I went.

“Where lies the end
To this foul way?” I asked with weakening breath.
Thereon ahead I saw a door extend –
The door to death.

It loomed more clear:
“At last!” I cried. “The all-delivering door!”
And then, I knew not how, it grew less near
Than theretofore.

And back slid I
Along the galleries by which I came,
And tediously the day returned, and sky,
And life—the same.

And all was well:
Old circumstance resumed its former show,
And on my head the dews of comfort fell
As ere my woe.

I roam anew,
Scarce conscious of my late distress . . . And yet
Those backward steps through pain I cannot view
Without regret.

For that dire train
Of waxing shapes and waning, passed before,
And those grim aisles, must be traversed again
To reach that door.

 

Thomas_Hardy_by_William_Strang_1893.jpg
Thomas Hardy (2 juni 1840 – 11 januari 1928)
Portret door William Strang, 1893

 

An sich selbst

Mir grauet vor mir selbst, mit zittern alle Glieder,
Wenn ich die Lipp’ und Nas’ und beider Augen Kluft,
Die blind vom Wachen sind, des Atems schwere Luft
Betracht’, und die nun schon erstorbnen Augenlider.

Die Zunge, schwarz vom Brand, fällt mit den Worten nieder,
Und lallt ich weiß nicht was; die müde Seele ruft
Dem großen Tröster zu, das Fleisch reucht nach der Gruft,
Die Ärzte lassen mich, die Schmerzen kommen wieder,

Mein Körper ist nicht mehr als Adern, Fell und Bein.
Das Sitzen ist mein Tod, das Liegen eine Pein.
Die Schenkel haben selbst nun Träger wohl vonnöten!

Was ist der hohe Ruhm und Jugend, Ehr’ und Kunst?
Wenn diese Stunde kommt: wird alles Rauch und Dunst.
Und eine Not muss uns mit allem Vorsatz töten.

 

andreas-gryphius.jpg
Andreas Gryphius (2 oktober 1616 – 16 juli 1664)

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Erich Kästner, Bernard Dewulf, Tijs Goldschmidt

 

Dolce far niente

 

 
Daken in de sneeuw door Gustave Caillebotte, 1875

 

Der Januar     

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.
Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Man steht am Fenster und wird langsam alt.

Die Amseln frieren.
Und die Krähen darben.
Und auch der Mensch hat seine liebe Not.
Die leeren Felder sehnen sich nach Garben.
Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben.
Und wär so gerne gelb und blau und rot.

Umringt von Kindern wie der Rattenfänger,
tanzt auf dem Eise stolz der Januar.
Der Bussard zieht die Kreise eng und enger.
Es heißt, die Tage würden wieder länger.
Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr.

Die Wolken bringen Schnee aus fremden Ländern.
Und niemand hält sie auf und fordert Zoll.
Silvester hörte man’s auf allen Sendern,
dass sich auch unterm Himmel manches ändern
und, außer uns, viel besser werden soll.

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und ist doch hunderttausend Jahre alt.
Es träumt von Frieden. Oder träumt’s vom Kriege?
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und stirbt in einem Jahr. Und das ist bald.

 

 
Erich Kästner (23 februari 1899 – 29 juli 1974)
Buste door de beeldhouwer Frayber, 1958

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Hélène Swarth, Antoine Wauters, Etty Hillesum

 

Dolce far niente

 

 
In Peril door John Atkinson Grimshaw, 1879

 

Winterdag

De wolken dreven wondersnel,
De bomen bogen naar elkaar.
O mannenliefde! o wolkenspel!
Luid sloeg mijn hart, van weemoed zwaar.

Fel blies de kille winterwind
De loverloze lanen door.
‘k Had willen wenen als een kind,
’t Was of die wind mijn hart bevroor.

Toog ooit zo bleek, zo stil een paar,
De wegen langs met droever zin?
Wij gingen zwijgend naast elkaar,
Een troosteloze toekomst in.

 

 
Hélène Swarth (25 oktober 1859 – 20 juni 1941)
Gravure door Auguste Tilly, 1889

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Dolce far niente, M. Vasalis, Annette von Droste-Hülshoff

Dolce far niente

 

 
  Chill October door John Everett Millais, 1879

 

Oktober

Teder en jong, als werd het voorjaar
maar licht nog, want zonder vruchtbegin,
met dunne mist tussen de gele blaren
zet stil het herfstgetijde in.

Ik voel alleen, dat ik bemin,
zoals een kind, iets jongs, iets ouds,
eind of begin? Iets zo vertrouwds
en zo van alle strijd ontheven –
niet als een einde van het leven,
maar als de lente van de dood.

De kruinen ijl, de stammen bloot
en dit door stilte en mist omgeven.

 

 
M. Vasalis (13 februari 1909 – 6 oktober 1998)
Bronzen plaquette in de Lijsterstraat in Leiden

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Dolce far niente, Hans van Weely, Ignace Schretlen, Ko de Laat

Dolce far niente

 

 
Oude ansichtkaart van Ponypark Slagharen

 

Ponypark Slagharen

Het is niet erg
dat het leven geen zin heeft

er is voedsel genoeg
en huilen mag om illusies
die verdwijnen –

ik ben een kind
uit de tijd van wederopbouw

en weet verdriet
bestaat sinds heugenis, dus lang
voordat de Duitsers kwamen.

Alles is gezegd,

maar ga nooit
naar Ponypark Slagharen,

verwek geen kinderen op
een zinkend schip.

 

 
Hans van Weely (1945)*
Slagharen (geen portret beschikbaar)

 

* De Nederlandse dichter Hans van Weely publiceerde o.a. de bundels ‘Verzuim aan dode dingen’ (1969) en ‘De ideale lijn’ (1980)

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Atemloser August (Max Dauthendey)

Dolce far niente

 

 
Het Onweer door Giorgione, ca. 1508

 

Atemloser August

Sommermonde machen Stroh aus Erde,
Die Kastanienblätter wurden ungeheuer von Gebärde,
Und die kühnen Bäume stehen nicht mehr auf dem Boden,
Drehen sich in Lüften her gleich den grünen Drachen.
Blumen nahen sich mit großen Köpfen, und scharlachen,
Blau und grün und gelb ist das Gartenbeet, hell zum Greifen,
Als ob grell mit Pfauenschweifen ein Komet vorüberweht.
Und mein Blut, das atemlos bei den sieben Farbenstreifen stille steht,
Fragt sich: wenn die Blum’, Baum und Felder sich verschieben,
Ob zwei Menschen, wenn die Welt vergeht,
Zweie, die sich lieben, nicht von allen Wundern übrig blieben.

 

 
Max Dauthendey (25 juli 1867 – 29 augustus 1918)
Portret door Heinrich Kiefer, z.j.

 

Zie voor de schrijvers van de 31e augustus ook mijn blog van 31 augustus 2013.

Dolce far niente, Marijke Hanegraaf, Richard Preston, Conrad Aiken, Wendell Berry, René Puthaar

Dolce far niente

 

 
De Oversteek, Nijmegen

 

Oversteken

Opnieuw heerste in de uiterwaard het rusteloze
van stervelingen

maar ze droegen andere helmen, blauwe en gele
hoog op het hoofd als uitgelaten petten.

We trachtten de verre bewegingen te doorgronden
verzochten de rivier dringend zich te gedragen en
keer op keer dachten we terug aan de geniesoldaat

hoe hij een canvas boot over het blote water joeg
die woensdag om vijftien uur in ’44.

Achteraf kunnen we hem en zijn kameraden
minuten stilte geven, maar nooit meer
de beloofde nacht, het tamelijk veilig duister.

De boog is gehesen, de koelte van beton bewaakt.
We zagen ginds het roerloze van pijlers groeien

beschouwden lang genoeg de overkant als overkant.
Er ligt een brug die het voorbijgaan draagt.

 


Marijke Hanegraaf (Tilburg, 6 maart 1946)

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Dolce far niente, Constantijn Huygens, Rutger Kopland, Rudi van Dantzig, Percy Bysshe Shelley, Liao Yiwu

 

Dolce far niente

 

 
Monnickendam

 

 

Monickendam

’T Zuyd-Ooste Purmer-end besett ick met den Dam
Die van een Monick-Meer wel eer sijn doopsel nam.
Meer eertyds, nu niet meer, hoe sien ick uwe baren
Van baren ingeslockt? als minder Visschen varen
Van die haer meerder zijn. En, vraegh ick ’t oock de faem,
’Ken leere geen bescheyt van d’ouder baren naem.
Al vult ghij dan mijn ’ Schilt, staet buyten halve-Papen;
Om blijven dat ick ben behoev’ ick meer als ’tgapen:
Mijn’ Borgers moeten bey Godsdienstich zijn en koen;
Hun wel-zijn hangt gelijck aen ’tBidden en aen ’tdoen.

 

 
Constantijn Huygens (4 september 1596 — 28 maart 1687)
Portret door Jan Lievens, ca. 1628

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Dolce far niente, Anna Enquist, Rupert Brooke

Dolce far niente

 

 
Zuiderkerk in Amsterdam door Claude Monet, ca. 1874

 

De stad herboren

Liggend ontwerpt hij het stadsdak, prent
het patroon van bladloze takken tegen fel

blauw in zijn brein, dat bloemkooltje, leeg




nog en klein. Waakzaam ontvangt hij licht
en lawaai, zonder oordeel. Honden, motoren,
een boor. Ik duw zijn wagen en merk hoe hij

schift, niet meer schrikt, scheidt wat hem boeit
en wat niet. Hij verovert de woorden, hij groeit

en zit voor op mijn fiets. Hij vult zijn stad in




met herrie en troep, wil stil bij de vuilnis,
de veegwagen, roept de lantaarns aan,

verstomt bij de rijzende brug, wacht verheugd.




In anderhalf jaar ben ik om, heb ik hekel
en haat laten gaan, is er dankzij zijn geestdrift

een heldere lusthof ontstaan. In het park




gaan wij liggen op doodmoe gras, in de verte
murmelt de stad. We kijken tevreden omhoog,

hij en ik, door de takken van de plataan.

 

 
Anna Enquist (Amsterdam, 19 juli 1945)
Anna Enquist is sinds februari stadsdichter van Amsterdam

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