Geert van Istendael, Eric Walz, Georg Klein, Ernst Jünger, Yvan Goll

De Vlaamse prozaschrijver, dichter en essayist Geert van Istendael werd geboren in Ukkel op 29 maart 1947. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008. en ook mijn blog van 29 maart 2009.

Keukentafel

Er zit een gat in het blad. En het is krom.
Het heeft gewerkt en zij heeft laten werken.
Eenkennig werd ze nooit. Veelgodendom
van sap en bier en bloed vond altijd toevlucht
binnen de kringen van haar heiligdom.

Haar stutten zijn geen zuilen. Het zijn poten,
viervuldig hun geloof, maar steeds oprecht.
Wat niet beweegt is wat het beste vecht.

  

Spade

Zij bijt het eten uit de grond. Haar snede
keert het bestaansrecht om, vlak bij
de aarde. Wie haar schaafde, smeedde
wil geen gras, wil knol, verteerbaar blad.
Metaal klemt hout. Ooit breken zij hun eden.

Haar meester stoot. Zij steekt, zij doodt. Al wat
het duister zoekt wordt naar het licht geheven.
Zij spreidt een brokkelig bed voor oogstbaar leven.

 

GeertVanistendael

Geert van Istendael (Ukkel, 29 maart 1947)

 

De Duitse schrijver Eric Walz werd geboren op 29 maart 1966 in Königstein im Taunus. Zie ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

Uit: Die Hure von Rom

 

„Rom, der Abend des 10. April 1552
Vater, vergib mir, ich habe gesündigt.”
Papst Julius III. fiel vor dem Altar auf die Knie. Sein Körper wankte. Links und rechts von ihm warfen zwei Kerzen ihr zuckendes Licht an die bemalte Wand hinter dem Altar der Sixtinischen Kapelle, dorthin, wo Tote den Gräbern entstiegen und die Verdammten von den Engeln in die Tiefe gestoßen wurden. Höllenqualen leuchteten auf. “Vater, vergib mir, ich habe gesündigt.” Er war allein in der Dunkelheit. Nicht nur, dass niemand bei ihm war, er spürte auch keinen Gott. Er hatte ihn im Laufe der Jahre weggefeiert und fortgesündigt, denn kaum eine Woche verging ohne ein Fest, kaum ein Tag verging ohne eine Lustbarkeit. Die Römer nannten ihn heimlich Papst Karneval. Jeder sah in ihm einen Vergnügungskönig, aber keiner merkte, dass all dieser alberne Zeitvertreib nur dazu diente, die Dämonen zu vergessen, die ihn umgaben. Papst zu sein, das bedeutete, die Kunst der Manipulation und des Scheins zu beherrschen – also die Kunst der Politik, deren Gerüst die Sünde war. Für jede Sünde quälte ihn ein Dämon. Mittlerweile waren es Hunderte, Tausende, die ihn fast jede Nacht jagten: ungebeichtete Papstsünden, mit denen er versuchte zu leben.
Mönche konnten sich ihren Äbten anvertrauen, Äbte ihren Bischöfen, diese ihren Kollegen. Aber wem beichtete ein Papst? Wem durfte er vertrauen?
Julius traute niemandem, schon gar nicht einem aus dem Vatikan. Päpste, die voller Vertrauen waren, büßten das fast immer. Seit zwei Jahren, seit er gewählt worden war und sein Pontifikat angetreten hatte, hatte Julius nicht mehr gebeichtet, jedenfalls nicht aufrichtig, sondern sich nur noch dem Wesen anvertraut, das er auf Erden vertrat. Doch dieses Wesen sprach schon lange nicht mehr mit ihm, es hatte ihm nichts mehr zu sagen. Julius’ Beichte blieb stets unerwidert, verhallte im Nichts, und er blieb allein mit seinen Dämonen und nahm sie auf sich wie ein Kreuz.“

 

Walz

Eric Walz (Königstein im Taunus, 29 maart 1966)

 

De Duitse schrijver Georg Klein werd geboren op 29 maart 1953 in Augsburg. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

Uit: Roman unserer Kindheit

 

“Es blutet und blutet. Und weil diese Kinder – da mitten in meinem Sommer! – noch allesamt mit starken Augen geschlagen sind, so lange, bis ihnen die aufstrebenden Götter, bis ihnen der kleine Schrecken des Sex und das Schwarzweiß des Fernsehens den Blick lindern werden, sieht der Ältere Bruder das Blut von der Ferse auf den Asphalt tropfen, als liefe ihm eine Wabe seiner Seele aus. Noch tut es, nicht weh. Unter der Saugglocke des Schocks spürt er nicht einmal, wie heiß der Granit des Bordsteins an seinen Ellenbogen bereits ist. Weicher als Bärendreck, weicher als die Lakritze, die er allen anderen Süßigkeiten vorzieht, wird der Teer der Fugen in den nächsten Stunden werden. Am Glanz kann man ihm dieses Erweichen schon ansehen. Bald lässt er sich ganz leicht aus seiner Rille heben und schwärzt die Hornhaut der Sohlen auf eine besonders nachhaltige Weise, wenn man barfuß in ihn tritt. Zwischen zwei Lidschlägen stellt sich der Ältere Bruder beides vor, das Herauspulen wie die klebrigen Flecken, kippt dann auf den Rücken, staunt ohne Eile über das Knallblau des Himmels, bis er den Oberkörper wieder aufrichtet, um sich die blutige Angelegenheit erneut genau anzuschauen, als ein Ganzes und in allen Einzelheiten: seinen rechten Fuß, der noch immer nicht schmerzt, obwohl ihn die rostigen Drähte so gründlich aufgefleischt haben. Den Anhub des Missgeschicks hatte er in einem merkwürdigen Zusammenkrampfen im Bauch gespürt, tief unten, wo es sonst eigentlich nie etwas zu spüren gibt. Aber es blieb ihm keine Zeit, sich darüber zu wundern, denn er rannte schon neben dem anrollenden Wolfskopf her, eine Hand an der brüchigen Sattelkante, stieß nur noch einmal die Luft aus, bevor er auf den Gepäckträger des alten Damenfahrrads sprang, um mit Wolfskopf den drei anderen hinterherzujagen. Das erste Stück den Kreuztöterweg hinunter ist sein Ritt auf dem wackeligen Geiger von Wolfskopfs Mutter, die
Finger unter den stramm gespannten Lederhosenträgern des Freundes, dann halb prickelig, halb mulmig in der Schwebe geblieben. Erst hinter dem Schaufenster von Tabak-Geistmann, genau dort, wo Lebensmittel-Vetterle und die Sparkasse aneinanderstoßen, gerade als der Wolfskopf den Hintern vom Sattel hob, um mit seinem ganzen Gewicht in die Pedale zu steigen, zog es unserem großen Bruder die rechte Ferse hinein in die sausenden Speichen”.

 

Klein

Georg Klein (Augsburg,  29 maart 1953)

 

De Duitse schrijver Ernst Jünger werd geboren in Heidelberg op 29 maart 1895. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

Uit: Der Waldgang

 

“Zur Eigenart unserer Zeit gehört die Verknüpfung bedeutender Auftritte mit unbedeutenden Darstellern. Das wird vor allem an ihren großen Männern sichtbar; man hat den Eindruck, daß es sich um Gestalten handelt, wie man sie in beliebiger Menge in Genfer oder Wiener Kaffeehäusern, in provinziellen Offiziersmessen oder obskuren Karawansereien finden kann.
Wo über die bloße Willenskraft hinaus geistige Züge auftreten, darf man darauf schließen, daß noch alter Stoff vorhanden ist, wie etwa bei Clemenceau, den man als in der Wolle gefärbt bezeichnen kann.
Das Ärgerliche an diesem Schauspiel ist die Verbindung von so geringer Höhe mit ungeheurer funktionaler Macht. Das sind die Männer, vor denen Millionen zittern, von deren Entschlüssen Millionen abhängen. Und doch sind es dieselben, von denen man zugeben muß, daß der Zeitgeist sie mit unfehlbarem Griff auswählte, wenn man ihn unter einem seiner möglichen Aspekte, nämlich dem eines gewaltigen Abbruchunternehmers, betrachten will. All diese Enteignungen, Abwertungen, Gleichschaltungen, Liquidationen, Rationalisierungen, Sozialisierun-gen, Elektrifizierungen, Flurbereinigungen, Auftei-lungen und Pulverisierungen setzen weder Bildung noch Charakter voraus, die beide den Automatismus eher schädigen. Wo daher in der Werkstättenlandschaft auf die Macht geboten wird, erhält derjenige den Zuschlag, in dem sich das Bedeutungslose durch starken Willen überhöht. Dies Thema, und insbesondere seine moralische Verflechtung, werden wir an anderer Stelle wieder aufnehmen.”

 

ernst-juenger

Ernst Jünger (29 maart 1895 – 17 februari 1998)

 

De Duits-Franse dichter en schrijver Yvan Goll (eig. Isaac Lang) werd geboren in Saint-Dié-des-Vosges op 29 maart 1891. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

Mond

 

I

Wie unerbittlich aber schwellest du
kleiner Modistinnen einsames Herz
und polternder Klaviere Himmelssehnsucht.

Wie unerbittlich streutest du dein Leuchten
in dunkelnde und fröstelnde Alkoven
und hinters Gitter der Gefangenen.

Aus der entbrannten Hölle ihres Herzens
schrien die Menschen und verzweifelten
und rissen sich die Brust im Irrsinn auf
und starben dran, daß du so schön gewesen.

 

II

Und als du plötzlich, wie ein wunder Vogel,
vom Himmel flattertest und deine Flammen
in roten Federn niederfallen ließest:

Wie gräßlich fuhr dein Strahl über die Erde!
Die Tiere hatten Phosphor in den Augen,
die Häuser brannten ab wie Scheiterhaufen.

Die Menschen, die um dunkle Plätze irrten,
Apachen und Kokotten und Gendarmen,
sie glaubten wie Indianer an dein Sterben
und feierten den Tod in dieser Nacht.

 

Goll

Yvan Goll (29 maart 1891 – 27 februari 1950)
Yvan en Claire Goll

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

R. S. Thomas, Jacques Brault, Denton Welch, Marcel Aymé, R. Dobru, Jenő Rejtő, Johann Musäus

De Welshe dichter Ronald Stuart Thomas werd geboren op 29 maart 1913 in Cardiff. Zieook mijn blog van 29 maart 2009.

 

Poetry For Supper

 

‘Listen, now, verse should be as natural

As the small tuber that feeds on muck

And grows slowly from obtuse soil

To the white flower of immortal beauty.’

 

‘Natural, hell! What was it Chaucer

Said once about the long toil

That goes like blood to the poem’s making?

Leave it to nature and the verse sprawls,

Limp as bindweed, if it break at all

Life’s iron crust. Man, you must sweat

And rhyme your guts taut, if you’d build

Your verse a ladder.’

‘You speak as though

No sunlight ever surprised the mind

Groping on its cloudy path.’

 

‘Sunlight’s a thing that needs a window

Before it enter a dark room.

Windows don’t happen.’

So two old poets,

Hunched at their beer in the low haze

Of an inn parlour, while the talk ran

Noisily by them, glib with prose.

 

 

Sorry

 

Dear parents,

I forgive you my life,

Begotten in a drab town,

The intention was good;

Passing the street now,

I see still the remains of sunlight.

 

It was not the bone buckled;

You gave me enough food

To renew myself.

It was the mind’s weight

Kept me bent, as I grew tall.

 

It was not your fault.

What should have gone on,

Arrow aimed from a tried bow

At a tried target, has turned back,

Wounding itself

With questions you had not asked.

 

Thomas
R. S. Thomas (29 maart 1913 – 25 september 2000)
Portret door Gordon Stewart

 

De Canadese dichter, schrijver en vertaler Jacques Brault werd geboren op 29 maart 1933 in Montreal. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

 

Ce soleil de lilas

 

Ce soleil de lilas

                          me pénètre

comme un hameçon

l’oeil du poisson

encore un printemps       puis-je permettre

qu’il darde ses aiguilles

dans la terre brunie dans ma tête vieillie

toutes deux si bien obscurcies

revenir de mort

me devenait si facile

je ne demande plus pourquoi

je commence d’oublier comment

et voici que la pelouse se liquéfie

le dur hiver s’affaisse en plis mous

des feuilles à mes pieds se réveillent

et regardent se souvenant les branches lisses

j’ai mal de cette vie nouvelle

revenir de mort n’est plus possible

aide-moi je t’en prie toi qui ruisselles

et ris sous le soleil-lilas

toi patient pêcheur de sursis

 

Brault_Jacques
Jacques Brault (Montreal, 29 maart 1933)

 

 

 

Zie voor alle onderstaande schrijvers ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

 

 

De Engelse schrijver Maurice Denton Welch werd geboren op 29 maart 1915 in Sjanghai.

Uit: A Party

 

Fat Bertha Swan had bounced into the Still-life Room, given her invitation and bounced out again, shouting, ‘And see you damn well come in fancy undress – you won’t be let in otherwise.’

Ian, painting alone in one corner, had smiled. He liked Bertha – even her exaggerated uncouthness and her absurd swearing amused him. He would certainly go to her party.

But now, as he sat on the bed in his room, he wondered what exactly fancy undress meant. He supposed it meant fig leaves, loincloths, straw-skirts, saucepan lids, but he wished he had asked some of the other students what they intended to wear. The knowledge would have given him more confidence.

Going over to the chest of drawers, he pulled out his faded mauve bathing ’trunks’ and looked at them doubtfully. He remembered buying them with an unexpected postal order sent to him on his fifteenth birthday two years ago. His aunt had not thought mauve a very suitable colour for a boy, but he had liked them even more just because of her disapproval. Now moth holes stared up at him from important places; but these could be hidden….

Charming, heavy, swart Bertha, dressed all in Union Jacks, opened the door herself. A smooth round pillar of stomach divided her bunchy brassiere from her frilly skirt. She screamed, jumped up and down like a pneumatic road drill, then hustled Ian into a bedroom on the ground floor. There he found the clothes of all the other guests strewn about him carelessly. He shivered a little as he pulled on his [costume made from large leaves stitched to the swimming trunks], gowned himself and hung the garland round his neck. He tried not to feel naked and horribly defenceless. He longed for one of those awe-inspiring gorilla bodies. No-one would dare laugh then… Bertha gave him no time for further anxious brooding. She burst into the room and cried, ‘Oh, but, Ian, you look sweet. What are you? A sort of little woodland sprite, or what?’

Overcome with confusion, Ian could only mutter savagely, ‘I don’t know. I’m nothing in particular, although I had thought of trying to come as Bacchus.’

‘But you can’t look nearly loose enough for that,’ shrieked Bertha, taking his hand and pulling him into the living-room….

Ian grew so tired of stubbing his toes on unexpected pieces of furniture [in the party game of ‘sardines’], of waiting breathlessly in the dark, that at last he crept up to the French window and let himself into the garden. The night wind blowing on his hot skin made him shiver, but he welcomed it. He went over to the [tethered] cats. They were all lying down, like the lions in Trafalgar Square. The Tom had made one of those amazing smells, fascinating and horrible in their pungency, their power to evoke all scenes of human squalor and misery.“

 

Welsh

Denton Welch (29 maart 1915 – 30 december 1948)
Detail van zelfportret uit 1942

 

 

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Aymé werd geboren op 29 maart 1902 in Joigny.

 

Uit: Le passe-muraille

 

„Il y avait à Montmartre, au troisième étage du 75 bis de la rue d’Orchampt, un excellent homme nommé Dutilleul qui possédait le don singulier de passer à travers les murs sans en être incommodé. Il portait un binocle, une petite barbiche noire, et il était employé de troisième classe au ministère de l’Enregistrement. En hiver, il se rendait à son bureau par l’autobus, et, à la belle saison, il faisait le trajet à pied, sous son chapeau melon.

Dutilleul venait d’entrer dans sa quarante-troisième année lorsqu’il eut la révélation de son pouvoir. Un soir, une courte panne d’électricité l’ayant surpris dans le vestibule de son petit appartement de célibataire, il tâtonna un moment dans les ténèbres et, le courant revenu, se trouva sur le palier du troisième étage. Comme sa porte d’entrée était fermée à clé de l’intérieur, l’incident lui donna à réfléchir et, malgré les remontrances de sa raison, il se décida à rentrer chez lui comme il en était sorti,en passant à travers la muraille.“ 

 

Aymé

Marcel Aymé (29 maart 1902 – 15 oktober 1967)
Montmartre, Place Marcel Ayme, sculptuur van „Le passe-muraille“ door Jean Marais

 

 

De Surinaamse dichter, schrijver en politicus R. Dobru (pseudoniem van Robin Ewald Raveles)werd geboren in  Paramaribo op 29 maart 1935.

 

 

4-juni overpeinzing

 

Deze vlag

die mijn Natie draagt

deze kleuren

waarmee dit Volk

zit opgescheept in sterren

deze vlag

welke wij vandaag nog moeten verdedigen

met ons bloed

waarvoor wij vandaag nog

willen offeren have en goed

als het moet

deze vlag

die ons volk verdeelt en heerst

deze vlag die apartheid propageert

deze vlag frustreert

deze vlag

die staat

terwijl wij zoeken naar vaart

deze vlag

is ons verleden en

– vandaag somwijlen nog – ons heden

deze vlag

geeft ons geen streven

heeft geen leugd

deze vlag, die niet deugt 

 

dobru
R. Dobru (29 maart 1935 – 17 november 1983)

 

 

De Hongaarse schrijver Jenő Rejtő (eig. Reich Lajos) werd geboren op 29 maart 1905 in Boedapest.

 

Uit: The 14-Carat Roadster (Vertaald door Patricia Bozsó)

 

„Ivan Gorchev, sailor on the freight ship ‘Rangoon’, was not yet twenty-one when he won the Nobel Prize in physics. To win a scientific award at such a romantically young age is unprecedented, though some people might consider the means by which it was achieved a flaw. For Ivan Gorchev won the Nobel Prize in physics in a card game, called macao, from a Professor Bertinus, on whom the honour had been bestowed in Stockholm by the King of Sweden a few days earlier. But those who are always finding fault don’t like to face facts, and the fact of the matter is that Ivan Gorchev did win the Nobel Prize at the age of twenty-one.

Professor Bertinus, with the Nobel Prize in his briefcase, had boarded ship in Göteborg, and before the ship sailed, the Swedish Franklin Society assembled on deck to present him with the big gold medal for his successful experiments in the splitting of the atom. The ship then departed, and the worthy professor was all impatience to arrive in Bordeaux, where he owned a few acres of vintage, as elderly French civil servants generally did, from the executioner’s assistant, to the director of the museum.

Ivan Gorchev, on the other hand, boarded ship in Southampton, to cross the Channel for reasons unknown even to himself. It’s true that he had been fired from a freight ship (the Rangoon) because he had used a four-pointed boat hook to beat up the navigator. But as to why anyone who had beaten up a navigator and been fired from a freight ship would want to cross the Channel, we do not understand any more than so many of our hero’s actions.

Another perplexing fact is how this frivolous young man was able to become acquainted with the world-famous scientist; what is particularly obscure is how he was able to convince the aged and reticent professor to play, even for very small stakes, macao, a game of chance prohibited in many countries. We must resign ourselves to ignorance of these details. Allegedly the whole thing began when the professor became seasick on deck. Gorchev offered him a pleasant-tasting lemon-cognac-sodium bicarbonate drink of his own concoction. The professor recovered, and asked the young man who he was, and from where he had come.

“My name is Ivan Gorchev, twenty-one-year-old by profession, and son of the brother of Baron Gorchev of the Tsar’s Chamber, from the family of Nasya Goryodin. My father was a captain in the guard and my uncle, as the military commander of the Yustvesti Verstkov, defended Odessa against the rebellious naval forces.”

 

Rejto
Jenő Rejtő (29 maart 1905 – 1 januari 1943)

 

 

De Duitse schrijver Johann Karl August Musäus werd geboren op 29 maart 1735 in Jena.

 

Uit: Volksmärchen der Deutschen

 

Rolands Knappen

 

Vetter Roland hatte, wie alle Welt weiß, seines Oheims Kaiser Karls Kriege mit Glück und Ruhm geführt und unsterbliche Taten getan, von Dichtern und Romanziern besungen, bis ihm Ganelon der Verräter, bei Ronceval am Fuß der Pyrenäen, den Sieg über die Sarazenen und zugleich das Leben entriß. Was half’s dem Helden, daß er den Enakssohn, den Riesen Ferracutus, den hohnsprechenden Syrer aus Goliaths Nachkommenschaft erlegt hatte, da er den Säbelstreichen der Ungläubigen dennoch unterliegen mußte, wogegen ihn sein gutes Schwert Durande diesmal nicht[122] schützen konnte; denn er hatte seine Heldenbahn durchlaufen und befand sich am Ende derselben. Von aller Welt verlassen lag er da unter den Scharen der Erschlagnen, schwer verwundet und von brennendem Durst gequält. In diesem traurigen Zustande nahm er alle Kräfte zusammen und stieß dreimal in sein wundersames Horn, um Karln das verabredete Zeichen zu geben, daß es mit ihm am letzten sei. Obgleich der Kaiser mit seinem Heer acht Meilen weit vom Schlachtfelde kampierte, vernahm er doch den Schall des wunderbaren Horns, hob alsbald die Tafel auf zu großem Verdruß seiner Schranzen, welche eine leckerhafte Pastete witterten, die eben zerlegt wurde, und ließ sein Heer flugs aufbrechen, seinem Neffen zu Hülfe zu eilen, wiewohl es damit zu spät war; denn Roland hatte so gewaltsam intoniert, daß das güldene Hörn geborsten war, er hatte sich alle Adern am Halse zersprengt und seinen Heldengeist bereits ausgeatmet. Die Sarazenen aber freueten sich ihres Sieges, und legten ihrem Heerführer den Ehrennamen Malek al Nasser oder des siegreichen Königes bei.”

 

Museus
Johann Musäus (29 maart 1735 – 28 oktober 1787)

Mario Vargas Llosa, Walter van den Broeck, Nelson Algren, Chrétien Breukers, Lauren Weisberger

De Peruviaanse schrijver Mario Vargas Llosa werd geboren op 28 maart 1936 in Arequipa. Zie ook alle tags voor Mario Vargas Llosa op dit blog.

Uit: Aan een jonge romanschrijver (Vertaald door Francine Mendelaar)

“Het vermogen om ons te overtuigen van de ‘waarheid’, de ‘authenticiteit’, de ‘oprechtheid’ van een roman komt nooit voort uit een gelijkenis of identificatie met de werkelijke wereld waarin de lezer zich bevindt. De overtuigingskracht komt uitsluitend voort uit het wezen van de roman, gemaakt van woorden, en uit de organisatie van de ruimte, de tijd en het niveau van de werkelijkheid. Als de woorden en de structuur van een roman doeltreffend zijn, als ze passen bij het verhaal dat de lezer moet overtuigen, dan is er in de tekst een volmaakte afstemming, een perfect samenspel tussen thema, stijl en standpunten. De lezer raakt tijdens het lezen in vervoering en hij gaat zo op in wat de roman vertelt, dat hij de manier waarop het wordt verteld helemaal vergeet en het gevoel heeft dat de roman geen techniek of vorm heeft, dat het het leven zelf is dat tot uiting komt via personages, landschappen en gebeurtenissen, die lijken op niets minder dan de geïncarneerde werkelijkheid, het gelezen leven. Dat is de grote triomf van de romantechniek: onzichtbaarheid bereiken, zo doeltreffend zijn in de opbouw van het verhaal, waaraan zij kleur, dramatiek, subtiliteit, schoonheid en suggestieve kracht heeft gegeven, dat geen enkele lezer meer beseft dat er techniek aan te pas is gekomen. Betoverd als hij is door het kunstwerk heeft hij niet het gevoel dat hij aan het lezen is, maar beleeft hij een verzinsel dat in ieder geval voor hem even het leven vervangt.”

Mario_Vargas_Llosa

Mario Vargas Llosa (Arequipa, 28 maart 1936)

 

De Vlaamse roman- en toneelschrijver Walter van den Broeck werd geboren in Olen op 28 maart 1941. Zie ook mijn blog van 28 maart 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2008. en ook mijn blog van 28 maart 2009

 

Uit: De veilingmeester

 

“Noemt u mij maar Bo, want zo heet ik. Bo Van Dorselaer met een grote Vlaamse Van. Sommigen beweren, ik weet niet om welke reden – fysieke gelijkenis? stemtimbre? accent? – dat ik uw zoon ben. Wat ik niet geloof. Tenzij ik een ondergeschoven kind ben. Ik maak maar een grapje. Dat mijn moeder ooit vreemd zou zijn gegaan, en dan nog met u, nee… veel is mogelijk, zelfs veel van wat op het eerste gezicht onmogelijk lijkt, maar dat dus niet. Nee, daar is echt geen DNA-onderzoek voor nodig. Hoewel… waar kan je vandaag je hand nog voor in het vuur steken? Frequenteerde u in de jaren zeventig missch
ien ook La Perle? Ik ben er nog altijd niet uit, maar het is niet uitgesloten dat mijn moeder daar… ach, onzin natuurlijk. Mijn moeder toch niet.

Alle gekheid op een stokje, de laatste tijd word ik door een soort van wezenloosheid bevangen. Ik lijk aldoor op onvaste bodem te lopen, op wolken waar ik elk moment doorheen kan schieten. Mijn vrienden merken smalend op dat ik me steeds meer als een personage gedraag, als een verzinsel. Dat klopt met wat ik zelf ook voel, en dat heeft zo zijn redenen.

Voor ik u durf te zeggen waar ik eigenlijk voor ben gekomen, moet ik u mijn levensgeschiedenis vertellen. Dat zei ik ook al tegen uw echtgenote. Ik was bang te veel van uw kostbare tijd in beslag te zullen nemen. ‘Als uw verhaal hem begint te vervelen, zal hij u dat wel op een niet mis te verstane manier duidelijk maken,’ antwoordde ze. Dus waag ik het er maar op.”

 

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Walter van den Broeck (Olen, 28 maart 1941)

 

De Amerikaanse schrijver Nelson Algren werd geboren op 28 maart 1909 in Detroit. Zie ook mijn blog van 28 maart 2009

 

Uit: Chicago: City on the Make

 

It isn’t hard to love a town for its greater and its lesser towers, its pleasant parks or its flashing ballet. Or for its broad and bending boulevards, where the continuous headlights follow, one dark driver after the next, one swift car after another, all night, all night and all night. But you never truly love it till you can love its alleys too. Where the bright and morning faces of old familiar friends now wear the anxious midnight eyes of strangers a long way from home.““

(…)

 

“Yet once you’ve come to be part of this particular patch, you’ll never love another. Like loving a woman with a broken nose, you may well find lovelier lovelies. But never a lovely so real.”

(…)

 

“Between the curved steel of the El and the nearest Clark Street hockshop, between the penny arcade and the shooting gallery, between the basement gin-mill and the biggest juke in Bronzeville, the prairie is caught for keeps at last. Yet on nights when the blood-red neon of the tavern legends tether the arc-lamps to all the puddles left from last night’s rain, somewhere between the bright carnival of the boulevards and the dark girders of the El, ever so far and ever so faintly between the still grasses and the moving waters, clear as a cat’s cry on a midnight wind, the Pottawatomies mourn in the river reeds once more.”

 

algren

Nelson Algren (28 maart 1909 – 9 mei 1981)

 

De Nederlandse dichter Chrétien Breukers werd geboren op 28 maart 1965 in het Limburgse Leveroy. Zie ook mijn blog van 12 oktober 2008 en ook mijn blog van 28 maart 2008. en ook mijn blog van 28 maart 2009

Vaders

Vaders hebben donkere gedachten.
Leren koffers vol papierwerk. Maagzuur
als het avond wordt. Vaders hebben praats
voor tien na elven, schateren het hardst
om woordspel, liefst van eigen makelij.
Zie: aan hun ledematen en hun romp
zit touw, waarmee men wordt bewogen. Uit
zichzelf bewegen doen ze niet. Vaders
zijn van weinig buigzaam materiaal
het resultaat. Maar lijken op zichzelf
en scheppen daar voortdurend vreugde in.
Vaders zijn zichzelf genoeg. Knekelmans
speelt op de achtergrond viool: een lied
dat vaders donkere gedachten geeft.

 

Overpeinzingen van het mannetje 

4
‘Onder de douche ben ik gelijk
aan de jongen die zijn spieren
inzeept, aan de vrouw die mij
de adem afsnijdt. Onder de douche

natuurlijk wel. Mijn verlangen naar
een lichaam dat genadeloos en
onvoorwaardelijk aan mij gehoorzaamt
schrikt ze af. Ze zien het aan me.

Zo staan ze in de verste hoek
te denken aan elkaar. En ik, ik denk
aan de twee lijven die ik nooit

hebben zal. Bitter is het, in het zwembad,
onder de douche, te zijn, bitter; denk
maar niet dat je dat ooit vergeet.

Breukers

Chrétien Breukers (Leveroy,  28 maart 1965)

 

De Amerikaanse schrijfster Lauren Weisberger werd geboren op 28 maart 1977 in Scranton, Pennsylvania. Zie ook mijn blog van 28 maart 2009

Uit: Chasing Harry Winston

When Leigh’s doorbell rang unexpectedly at nine on a Monday night, she did not think, Gee, I wonder who that could be. She thought, Shit. Go away. Were there people who actually welcomed unannounced visitors when they just stopped by to “say hello” or “check in”? Recluses, probably. Or those friendly Midwestern folks she’d seen depicted in Big Love but had never actually met — yes, they probably didn’t mind. But this! This was an affront. Monday nights were sacred and completely offlimits to the rest of the world, a time of No Human Contact when Leigh could veg out in sweats and watch episode after beautiful TiVo’d episode of Project Runway. It was her only time alone all week, and after some intensive training on her part, her friends, her family, and her boyfriend, Russell, finally abided by it.

The girls had stopped asking for Monday-night plans at the end of the nineties; Russell, who in the beginning of their relationship had openly balked, now quietly contained his resentment (and in football season relished having his own Monday nights free); her mother struggled through one night a week without picking up the phone to call, finally accepting after all these years that she wouldn’t hear from Leigh until Tuesday morning no matter how many times she hit Redial. Even Leigh’s publisher knew better than to assign her Mondaynight reading…or, god forbid, knew not to log an interrupting phone call. Which is precisely why it was so incredible that her doorbell had just rung — incredible and panic-inducing.

Figuring it was her super, there to change the air-conditioning filter; or one of the delivery guys from Hot Enchiladas, leaving a menu; or, most likely of all, someone just confusing her door with one of her neighbors’, she hit Mute on the TV remote and did not move a muscle.“

 

LaurenWeisberger

Lauren Weisberger (Scranton, 28 maart 1977)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 28e maart ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

 

Maksim Gorki, Russell Banks, Marianne Fredriksson, Bohumil Hrabal

De Russische schrijver Maksim Gorki (pseudoniem van Aleksej Maksimovitsj Pesjkov) werd geboren in Nizjni Novgorod op 28 maart 1868. Zie ook mijn blog van 28 maart 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2008. en ook mijn blog van 28 maart 2009

 

Uit: Bemerkungen aus dem Tagebuch. Erinnerungen

 

Das Gebäude des Kreisgerichts brennt.
Das Dach ist schon eingestürzt, im Innern faucht das Feuer, seine gelbrote Watte kriecht aus den Fenstern, schleudert Papierasche in den schwarzen Nachthimmel. Niemand löscht den Brand.
An der Wut des Feuers weiden sich Gaffer, etwa dreißig an der Zahl. Wie schwarze Vögel stehen sie an den alten Kanonen des Artilleriemuseums, sitzen auf den langen Lafetten. Etwas Dummes, Neugieriges geht von diesen Rüsseln der Kanonen aus; irgendwie ausweichend und schief sind sie alle in Richtung der Staatsduma ausgestreckt: dort brodelt das Leben , dorthin werden mit Automobilen und zu Fuß verhaftete Generäle und Minister gebracht , dorthin bewegen sich dunkle Haufen von Menschen.
Ein junge, helle Stimme ruft:
„Genossen! Wer hat ein Stück Brot verloren?“
Bei den Kanonen geht, wie ein Wachposten, ein langer, gebeugter Mensch mit einer zotteligen Fellmütze auf und ab, das Gesicht ist von dem aufgestellten Kragen des Schafspelzes verdeckt. Er bleibt stehen und fragt jemanden in gedämpftem Ton:
„Heißt das, sie haben beschlossen, dass Vorstrafen gestrichen werden? Strafen werden aufgehoben?“
Man antwortet ihm nicht. Die Nacht ist kalt. Die gekrümmten Figuren der Bewohner schauen bewegungslos, fasziniert auf den gewaltigen Scheiterhaufen im Inneren der Mauern. Das Feuer beleuchtet die grauen Gesichter, spiegelt sich in den leblosen Augen. Die Menschen auf den Kanonen wirken irgendwie zerknittert und zerzaust, überraschend nutzlos in dieser Nacht der Wende Russlands auf einen neuen, noch schwierigeren, heroischen Weg.
„Ich sage: und was ist mit den Verbrechern? Gerichte wird es nicht mehr geben?“
Jemand antwortet halblaut, in spöttischem Ton:
„Keine Angst, sie werden dich nicht kränken, du bekommst dein Urteil.“
Und träge schleppt sich das seltsame Gespräch der nutzlosen nächtlichen Menschen dahin:
„Vor Gericht gestellt – das werden sie.“

 

MaksimGorki

Maksim Gorki (28 maart 1868 – 18 juni 1936)

 

De Amerikaanse schrijver Russell Banks werd geboren op 28 maart 1940 in Newton, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 28 maart 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2008. en ook mijn blog van 28 maart 2009

Uit: Rule of the Bone

„You’ll probably think I’m making a lot of this up just to make me sound better than I really am or smarter or even luckier but I’m not. Besides, a lot of the things that’ve happened to me in my life so far which I’ll get to pretty soon’ll make me sound evil or just plain dumb or the tragic victim of circumstances. Which I know doesn’t exactly prove I’m telli
ng the truth but if I wanted to make myself look better than I am or smarter or the master of my own fate so to speak I could. The fact is the truth is more interesting than anything I could make up and that’s why I’m telling it in the first place.

Anyhow my life got interesting you might say the summer I turned fourteen and was heavy into weed but I didn’t have any money to buy it with so I started looking around the house all the time for things I could sell but therewasn’t much. My mother who was still like my best friend then and my stepfather Ken had this decent house that my mother’d got in the divorce from my real father about ten years ago and about that she just says she got a mortgage not a house and about him she doesn’t say much at all although my grandmother does. My mom and Ken both had these cheesy jobs and didn’t own anything you could rob at least not without them noticing right away it was gone. Ken worked as a maintenance man out at the airbase which is like being a janitor only he said he was a building services technician and my mom was a bookkeeper at the clinic which is also a nothing job looking at a computer screen all day and punching numbers into it.“

 

Banks

Russell Banks (Newton, 28 maart 1940)

 

De Zweedse schrijfster Marianne Fredriksson werd geboren in Göteborg op 28 maart 1927. Zie ook mijn blog van 12 februari 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2008. en ook mijn blog van 28 maart 2009.

Uit: According to Mary Magdalene (Vertaald door Joan Tate)

„She heard him speaking in the marketplace in Antioch, the man called Simon, who came to be called Peter. He was the same as usual. The fisherman from the shore of Lake Gennesaret had kept his lofty figure and rocklike features. And his gaze, childish and shallow.

She also recognized some of his words.

Like an echo.”Love one another,” said the man in the marketplace.

Jesus had said that. But only now had she realized that he had never understood how little love people have.

“Love one another.” The large man repeated the words, giving them a ring of law.

Then she could see that his gaze was ingenuous.

A moment later, Simon spoke of the light that was not to be hidden, and she thought with surprise that Jesus had not known that people were condemned to the shadows.

His own light dazzled him, she thought.

Perhaps that was why he chose the darkest of all deaths.

Then finally the prayer she knew so well. “Our Father . . . ” And the crowd dispersed. A mocking laugh or two could be heard, but they soon ceased. Simon Peter’s words contained a luminosity, a reflection of what had once been said. But they had lost their mystery.Was it a long time ago? Was it still going on? On her way home, she thought about how she had hated the big-mouthed fisherman, and was ashamed. So she tried to pray: “Dear Lord, forgive me my wicked thoughts.”

Then she thought she should never have gone to the meeting. She should have known better. She had needed a great many years to forget, and she now no longer remembered Jesus’ face, nor his hands, nor even his eyes or the mouth forming those amazing words. She had even banished the sweetness of
the night from her memory. The smile was the most difficult. That could afflict her at any time in her everyday life.

A neighboring wife had told her that a prophet from the new sect was to speak in the marketplace in the Jewish sector of the town.

“I’m curious, but daren’t oppose my husband,” she had said.

“I’m curious about the new zealots, too,” Mary had replied, with a bitter smile as she remembered Simon Peter thrice denying the Lord.“

 

Frederikson

Marianne Fredriksson (28 maart 1927 – 11 februari 2007)

 

De Tsjechische schrijver Bohumil Hrabal werd geboren in Brno-Židenice op 28 maart 1914. Zie ook mijn blog van 28 maart 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2008. en ook mijn blog van 28 maart 2009.

Uit: Allzu laute Einsamkeit und andere Texte (Vertaald door Peter Sacher)

„Fünfunddreißig Jahre lang habe ich Altpapier an der mechanischen Presse gepreßt, fünfunddreißig Jahre lang hab ich mir gedacht, daß ich so, wie ich bisher gearbeitet hätte, ewig weiterarbeiten würde, daß diese Presse mit mir in Pension gehen würde, aber schon drei Tage nachdem ich die gigantische Presse in Bubny gesehen hatte, wurde genau das Gegenteil meiner Träume wahr. Ich kam zur Arbeit, und dort standen zwei junge Männer, ich erkannte sie sofort, es waren Mitglieder jener Brigade der sozialistischen Arbeit, sie waren gekleidet, als wollten sie Baseball spielen, orange Handschuhe und orange amerikanische Schirmmützen und blaue Overalls bis an die Brustwarzen, und unter den Hosenträgern hatten sie grüne Pullis an. Der siegreiche Boß hatte sie in meinen Keller geführt, zeigte auf meine Presse, und die jungen Männer richteten sich hier gleich häuslich ein, sie legten ein sauberes Papier auf den Tisch, und darauf stellten sie ihre Milchflaschen, und ich stand gedemütigt und betroffen daneben, stand völlig zermürbt daneben, und plötzlich, da fühlte ich mit Leib und Seele, daß ich mich nie würde anpassen können, daß ich in der gleichen Lage war wie die Mönche einiger Klöster, die sich, als sie erfahren hatten, daß der Kopernikus ganz andere kosmische Gesetze gefunden hatte als jene, die bis dahin Gültigkeit hatten, daß nämlich nicht die Erde der Mittelpunkt der Welt sei, sondern im Gegenteil, da nahmen sich diese Mönche also massenhaft das Leben, weil sie sich eine andere Welt als die, in der sie und durch die sie bis dahin gelebt hatten, einfach nicht vorstellen konnten. Der Boß sagte mir dann, ich solle den Hof kehren oder helfen oder gar nichts tun, denn ab nächste Woche würde ich im Keller der Verlagsdruckerei Melantrich weißes Papier zu verpacken haben, nichts anderes würde ich mehr verpacken als unbedrucktes weißes Papier“

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Bohumil_Hrabal_Wall_Prague

Bohumil Hrabal (28 maart 1914 – 3 februari 1997)
Op een muur in Praag

 

Léon-Gontran Damas, Éric-Emmanuel Schmitt, Schack von Staffeldt, Arsène Houssaye, Martien Beversluis

De Franstalige dichter uit Guyana Léon-Gontran Damas werd geboren op 28 maart 1912 in Cayenne. Zie ook mijn blog van 28 maart 2007  en ook mijn blog van 28 maart 2009

COMME UN ROSAIRE
s’égrène
pour le repos
d’une âme
mes nuits
s’en vont par cinq
dans un silence
de monastère
hanté

 

Ils sont venus ce soir

 

Ils sont venus ce soir où le
tam
tam
roulait de
rythme
en
rythme
la frénésie
des yeux
la frénésie des mains
la frénésie
des pieds de statues
DEPUIS
combien de MOI MOI MOI
sont morts
depuis qu’ils sont venus ce soir où le
tam
tam
roulait de
rythme
en rythme
la frénésie
des yeux
la frénésie
des mains
la frénésie
des pieds de statues

 

damas2

Léon-Gontran Damas (28 maart 1912 – 22 januari 1978)

 

De Franse schrijver en dramaturg Éric-Emmanuel Schmitt werd geboren op 28 maart 1960 in Lyon. Zie ook mijn blog van 28 maart 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2009

 

Uit: Milarepa (Vertaald door Inés Koebel)

 

“Alles begann mit einem Traum. Hohe Berge … ein Gebäude oben auf dem Fels, ein roter Bau, von einem gedämpften Rot, einem Sonnenuntergangsrot; weiter unten Hundekadaver, die in einem Schwarm Fliegen verwesten … Der Wind beugte mich nieder. Im Traum stand ich auf meinen beiden Füßen, aber ich kam mir sehr groß vor, größer als ich tatsächlich bin, ich ragte über mich hinaus – ein schmaler Körper –, papieren wie ein Schmetterlingsflügel. Mein Körper und doch nicht mein Körper. Unbändiger Haß pulsierte in meinem Blut und trieb mich dazu, auf allen Wegen nach einem Mann zu suchen, ich wollte ihn mit meinem Stock erschlagen; der Haß war so stark, daß er schließlich wie eine schwarze brodelnde Milch überkochte und ich davon erwachte.

Ich fand mich allein wieder, nur mit mir, zwischen meinen Laken, in meinem Zimmer in Montmartre, unter dem Himmel von Paris.

Der Traum belustigte mich.

Doch er ließ mir keine Ruhe, kam wieder.

Woher kommen die Träume?

Und warum verfolgte mich gerade dieser?

Nacht für Nacht wurde ich auf langen, steinigen Wegen von diesen Rachegelüsten verfolgt. Und immer diese Hundekadaver, und dieser Stock in meiner Hand, der nach dem Mann gierte, den er niederstrecken sollte.

Irgendwann wurde mir die Sache unheimlich. Im allgemeinen kommen die Träume und gehen wieder. Dieser Traum aber setzte sich in mir fest! Ich begann in zwei Welten zu leben, beide so konkret wie beständig: hier, in Paris, die Tagwelt, in der ich mich an den gleichen Möbeln stieß, an den gleichen Menschen, in der gleichen Stadt; und dort – aber wo dort? – die steinerne Welt hoher Berge, in der ich einen Mann töten wollte. Wenn die Träume im Wachen wiederkommen, wie soll man da nicht glauben, daß man zwei Leben lebt? Was für eine Tür hatte sich mir im Schlaf aufgetan?”

 

eric-emmanuel-schmitt

Éric-Emmanuel Schmitt (Lyon, 28 maart 1960)

 

De Deens-Duitse dichter Adolph Wilhelm Schack von Staffeldt werd geboren op 28 maart 1769 in Garz / Rügen. Zie ook mijn blog van 28 maart 2009

 

Gruss an den Sund

 

Du, zu dessen stillbespühlten Füssen
tausend Wimpeln Ruhestatt und Ziel
schwellend unter scwerbeladnem Kiel
zinsbar und behersscht zwei Meere fliessen.

 

Höre mit den ersten Purpurgüssen
aus der Sonnenurne, im Gewühl
fröher Schiffender, mein Saitenspiel
dich, o Sund! mit Wonnetönen grüssen.

 

Sieh, ich komm! auf rother Wegenbahn,
von der Zeitquell´ säuselt Ahnung nieder
ungeborne Zeiten wehn mich an.

 

Am Gestad erwacht Erinnrung wieder,
meine Kindheit blüht im Zauberbild
wieder auf dem heimischen Gefild.!

 

Staffeldt

Schack von Staffeldt (28 maart 1769 – 26 december 1826)

 

De Franse dichter, schrijver en criticus Arsène Houssaye werd geboren op 28 maart 1815 in Bruyères. Zie ook mijn blog van 28 maart 2009

 Je retrouve là-bas le taureau qui rumine

 Je retrouve là-bas le taureau qui rumine
Dans le pré de Potter, à l’ombre du moulin ;
– La blonde paysanne allant cueillir le lin,
Vers le gué de Berghem, les pieds nus, s’achemine.

Dans le bois de Ruysdaël qu’un rayon illumine,
La belle chute d’eau ! – Le soleil au déclin
Sourit à la taverne où chaque verre est plein,
– Taverne de Brauwer que l’ivresse enlumine.

Je vois à la fenêtre un Gérard Dow nageant
Dans l’air ; – plus loin Jordaens : les florissantes filles !
Saluons ce Rembrandt si beau dans ses guenilles !

Oui, je te reconnais, Hollande au front d’argent ;
Au Louvre est ta prairie avec ta créature ;
Mais dans ces deux aspects où donc est la nature ?

 

houssaye

Arsène Houssaye (28 maart 1815 – 26 februari 1896)

 

De Nederlandse dichter en romanschrijver Martien Beversluis werd geboren in Barendrecht op 28 maart 1894.  Zie ook mijn blog van 28 maart 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2009

De Oorlogsidioot

III

Dit is het levend monument
van den soldaat, die is bekend.
Dit is de grafsteen, die verschanst,
waarop de vlam van ’t leven danst.
Dit zijn de bloemen die verbleeken
Dit zijn de letters die nog spreken.

In dezen afgetobden geest
klinkt nóg de angst, die is geweest.
Hier giert de jammer, die verging,
nog levend in d’herinnering.
In hem kreunt al het leed wat voor
en na hem smeekt om uitkomst… hoor!

Het maant! het eischt! het schreit! en vloekt!
het wordt geprofeteerd! geboekt!
Het ritselt in den wind alom…
Men vraagt, men bidt, men schreeuwt er om!
Ik zelf zing het U bevend voor:
Sta stil bij dezen mensch en hoor!

 

beversuis

Martien Beversluis (28 maart 1894 – 18 februari 1966)
Getekend door Nans Amesz

Heinrich Mann, Golo Mann, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugrešić, Shusaku Endo

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Heinrich Mann op dit blog.

 

Uit: Die Vollendung des Königs Henri Quatre

 

Der König hat gesiegt. Das eine Mal hat er den Feind zurückgeworfen und gedemütigt. Er hat die Über­macht weder vernichtet noch entscheidend aufgehalten. Nach wie vor ist sein Königreich in Lebensgefahr, gehört auch noch gar nicht ihm. Es gehört bis jetzt der «Liga», da die Zuchtlosigkeit der vorhandenen Menschen, ihr Widerstand gegen die Ordnung und Vernunft seit den Jahrzehnten der inneren Kämpfe schon bis zum Wahnsinn gediehen sind. Oder, noch schlimmer als der offene Wahnsinn, die platte Gewöhnung an den vernunft- und zuchtlosen Zustand hat die Menschen ergriffen, die traurige Ergebung in ihre Schande hat sich bei ihnen festgesetzt. Der einmalige Sieg des Königs kann das keineswegs ändern. Ein vereiteltes vereinzeltes Ge­lingen – wieviel ist daran Zufall und wieviel ist Bestimmung? Es überzeugt noch keine Mehrheit von ihrem Unrecht. Wie denn? Dieser Protestant aus dem Süden wäre kein Räuber­hauptmann, er wäre der wahrhaftige König! Was müßten dann alle großen Führer der Liga sein: sie, von denen jeder eine Provinz beherrscht oder einen Gau leitet, und zwar mit wirklicher Gegenwart und voller Gewalt. Der König gebietet beinahe nur dort, wo sein Heer steht. Der König hat für sich den Gedanken des Königreiches: soviel erkennen manche, und nicht ohne Unruhe oder Wehmut. Ein Gedanke ist weni­ger als die wirkliche Gewalt, und ist auch mehr. Das Königreich, das ist mehr als ein Raum und Gebiet, es ist dasselbe wie die Freiheit und ist eins mit dem Recht.
Wenn die ewige Gerechtigkeit auf uns herabblickt, muß sie sehen, daß wir furchtbar erniedrigt, und schlimmer noch, daß wir ein Moder und getünchtes Grab sind. Wir haben uns um der täglichen Notdurft willen den ärgsten Verrätern unter­worfen und sollen durch sie an die Weltmacht Spanien kom­men. Aus bloßer Menschenfurcht dulden wir im Lande die Knechtschaft, geistige Verwahrlosung und verzichten auf das erhabenste Gut, die Gewissensfreiheit. Wir armen Edelleute, die in den Heeren der Liga dienen oder Staatsstellen beklei­den, und wir ehrbaren Leute, die ihr Waren liefern, und wir niederes Volk, das mitmacht: wir sind nicht immer dumm und manchmal nicht ehrlos.“

 

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Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)
Heinrich en Thomas Mann in 1931

 

De Duitse schrijver en historicus Golo Mann werd geboren in München op 27 maart 1909. Zie ook alle tags voor Golo Mann op dit blog.

Uit: Deutschland in Flammen

„Von den Besprechungen der alliierten Staatsmänner erwarteten die Nazis ein Friedensangebot, verlockende Versprechungen für das deutsche Volk, wenn es sich nur von seinen Führern trennen wollte. Diese Versprechungen, dieser “Wilson-Schwindel”, wie Goebbels es vorsorglich nannte, blieb aus. Warum blieb er aus? Wir wollen die einfache Antwort geben: Die Alliierten machen keine falschen Versprechungen. Echte verlockende Versprechungen aber oder gleißende Friedensangebote können sie dem deutschen Volke jetzt nicht machen, dazu ist die Lage viel zu sehr verdorben und vergiftet.

Am Ende des Ersten Weltkrieges war es ganz anders. Es war damals dem amerikanischen Präsidenten Wilson sehr ernst mit seinen Plänen für einen Frieden, der es allen Parteien ungefähr recht machte. Er konnte sein Ideal nicht vollständig verwirklichen, aber doch zu einem sehr wesentlichen Teil. Durch den Frieden von Versailles hat das deutsche Volk kein deutsches Land verloren. Wozu hier lange in die Einzelheiten gehen? Wenn ein Volk einen Krieg verliert wie den Ersten Weltkrieg und zunächst ganz ohnmächtig dazustehen scheint und dann nach nur zwanzig Jahren schon wieder einen neuen Weltkrieg anfangen kann, und zwar mit der stärksten, am besten ausgerüsteten Armee auf der Welt – solch ein Volk kann doch wohl durch den Frieden von Versailles gar so viel nicht verloren haben…?“

  

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Golo Mann (27 maart 1909 – 7 april 1994) 

 

De Ierse schrijver Patrick Joseph McCabe werd geboren op 27 maart 1955 in Clones, Monaghan. Zie ook alle tags voor Patrick Mc Cabe op dit blog.

 

Uit: Mondo Desperado

 

It’s hard to figure out how in a small town like this a mature woman of twenty-eight years could get herself mixed up with a bunch of deadbeat swingers, but that is exactly what happened to Cora Bunyan and I should know because she was my wife. It is now exactly a year since the nightmare began, when my good friend Walter Skelly first voiced his suspicions, taking me by the arm as we left Louie’s Bar and Grill on our way back from lunch to the office of Barntrosna Insurance.

‘Larry,’ he said, ‘look here. I don’t want to alarm you but there’s something I think you should know . . . it’s women-Cora. They have needs, you know what I’m saying. You gotta pay them a little attention, that’s all.’

When Walter had finished his story, I could just about stand up. I looked at him and barked: ‘I can’t believe you’d say such a thing! You-of all people, Walter! Why you oughta be ashamed of yourself!’ He tried his best to apologize, but I had already turned away for I wanted to hear no more. ‘Get your hands off me!’ I snapped, and I completed my journey back to the office alone.

But all that afternoon, I couldn’t get his words out of my mind. By three-thirty I could stand it no longer. I strode out of my office and stood in his doorway clutching a bottle of ink. ‘Walter!’ I snapped, and just as he raised his h
ead, I shot the contents of it directly into his face. Before he had time to respond, I was already gone. I knew now why Skelly had tried to poison my mind against Cora. Sure I did-because he’d had his eye on her like every other man in this two-bit backwater. I swore to myself thatif he ever came near her I would kill him stone dead. With a .357 Magnum I’d put a hole in his head big enough to sleep in. ‘You hear that, Skelly!’ I snarled at the mirror in the rest room.”

 

 

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Patrick McCabe (Clones, 27 maart 1955)

 

De Nederlandse schrijver Bob den Uyl werd geboren in Rotterdam op 27 maart 1930. Zie ook alle tags voor Bob den Uyl op dit blog.

 

Uit: Schrijven is een tekort

 

‘Ik ben eens aan een dagboek begonnen. Dat dagboek wilde ik zo eerlijk mogelijk houden. Niemand zou het ooit mogen lezen. Na een paar weken lag er een behoorlijke stapel papier op mijn bureau, een vijftig volgetikte vellen. Ik keek ernaar en dacht: op een goeie dag zullen een paar mensen het lezen, en misschien wordt het nog wel eens uitgegeven; je schrijft voor anderen, of je wilt of niet, en dat is niet de bedoeling. Weg ermee. Die dag heb ik tien vel weggegooid. De volgende dag nog eens tien vel. Na een paar dagen waren die vijftig vel in de vuilnisbak verdwenen. Toen kwam de volgende fase: ik schreef bijvoorbeeld ’s morgens een stukje en ik gooide het ’s middags weg. Eerlijk, niet? Na een paar weken dacht ik: waar ben je eigenlijk mee bezig? Als je het toch weggooit, waarom schrijf je het dan? Zo is er aan mijn dagboek een einde gekomen.’

 ‘Als ik schrijf denk ik, onbewust of bewust, aan mijn lezers. Ik wil gelezen worden.

Stel, zeggen de mensen dan, stel dat je op een onbewoond eiland terechtkomt. Welnu, stel… Ik zou schrijven, vanzelfsprekend. Vlak voor mijn dood zou ik de manuscripten in een kistje begraven. Op het graf zou ik een groot bord plaatsen met een dikke pijl recht naar beneden. Daar ligt het. Ik zou sterven in de hoop dat ooit iemand dat kistje opgraaft. Niet uit ijdelheid. Nee, alleen om te laten zien dat ik bestaan heb.’

 

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Bob den Uyl (27 maart 1930 – 14 februari 1992)

 

De Kroatische schrijfster Dubravka Ugrešić werd geboren op 27 maart 1949 in Kutina in Joegoslavië. Zie ook alle tags voor Dubravka Ugrešić op dit blog.

 

Uit: Ministerie van pijn (Vertaald door Roel Schuyt)

 

“Daar zat ik, in een kamer met kale muren. Het rook er naar kalk en stof. Het was een passende setting waar ik zat, in een kamer die aan niemand toebehoorde, met een lowlife-visum in mijn hand geklemd. Ik was omringd door bagage die ik niet op het station in een kluisje had kunnen opbergen om dan de sleutel weg te gooien. Mocht iemand van de afdeling gevonden voorwerpen mij om een beschrijving vragen van wat er allemaal bij die bagage zat, dan had ik dat nauwelijks gekund. Het was onvertaalbaar. Daar zat ik in een kale kamer, met een beroep dat geen `vreemde talen spreekt’, met achter me een uiteengevallen land en met een moedertaal die zich als de gevorkte tong van een of ander slangachtig monster in drie moedertalen had vertakt. Daar zat ik met een naamloos schuldgevoel waarvan ik de reden niet meer wist, met een naamloze pijn waarvan ik de oorzaak was vergeten…”

 

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Dubravka Ugrešić (Kutina, 27 maart 1949)

 

De Japanse schrijver Shusaku Endo werd geboren in Tokio op 27 maart 1923. Zie ook alle tags voor Shusaku Endo op dit blog.

 

Uit: Five by Endo : Stories (Vertaald door Van C. Gessel)

 

„As he sat on the bus for Unzen, he drank a bottle of milk and gazed blankly at the rain-swept sea. The frosty waves washed languidly against the shore just beneath the coastal highway.

    The bus had not yet left the station. The scheduled hour of departure had long since passed, but a connecting bus from Nagasaki still had not arrived, and their driver was chatting idly with the woman conductor and displaying no inclination to switch on the engine. Even so the tolerant passengers uttered no word of complaint, but merely pressed their faces against the window glass. A group of bathers from the hot springs walked by, dressed in large, thickly-padded kimonos. They shielded themselves from the rain with umbrellas borrowed from their inn. The counters of the gift shops were lined with all sorts of decorative shells and souvenir bean-jellies from the local hot springs, but there were no customers around to buy their wares.

    `This place reminds me of Atagawa in Izu,’ Suguro grumbled to himself as he snapped the cardboard top back onto the milk bottle. `What a disgusting landscape.’

    He had to chuckle a bit at himself for coming all the way to this humdrum spot at the western edge of Kyushu. In Tokyo he had not had the slightest notion that this village of Obama, home of many of the Christian martyrs and some of the participants in the Shimabara Rebellion, would be so commonplace
a town.

    From his studies of the Christian era in Japan, Suguro knew that around 1630 many of the faithful had made the climb from Obama towards Unzen, which a Jesuit of the day had called `one of the tallest mountains in Japan’. The Valley of Hell high up on Unzen was an ideal place for torturing Christians. According to the records, after 1629, when the Nagasaki Magistrate Takenaka Shigetsugu hit upon the idea of abusing the Christians in this hot spring inferno, sixty or seventy prisoners a day were roped together and herded from Obama to the top of this mountain.

    Now tourists strolled the streets of the village, and popular songs blared out from loudspeakers. Nothing remained to remind one of that sanguinary history. But precisely three centuries before the present month of January, on a day of misty rain, the man whose footsteps Suguro now hoped to retrace had undoubtedly climbed up this mountain from Obama.“

   

Endo

Shusaku Endo (27 maart 1923 – 29 september 1996)


Zie voor nog meer schrijvers van de 27e maart ook
mijn vorige twee blogs van vandaag.

 

Hansjörg Schneider, Žarko Petan, Alfred de Vigny, Kenneth Slessor

De Zwitserse schrijver Hansjörg Schneider werd geboren op 27 maart 1938 in Aarau. Zie ook alle tags voor Hansjörg Schneider op dit blog.

 

Uit: Hunkeler und die goldene Hand

 

Peter Hunkeler, Kommissär des Kriminalkommissariats Basel, ehemaliger Familienvater, jetzt geschieden, lag im Solebad des Hotels Marina in Rheinfelden/Schweiz und hatte eine Depression. Er lag im Außenbecken an der Massagedüse vier, die ihm warmes Salzwasser gegen die Lendenwirbel spritzte, heraufgepumpt aus tausend Metern Tiefe, wo früher der Meeresboden gelegen hatte.
Hunkeler versuchte, ans Meer zu denken. An sich brechende Wogen, an ihr Ausrollen auf Kies oder Sand, an den Geruch von Tang. Es gelang ihm nicht, es roch nicht nach Meer hier, sondern nach Solebad.
Rechts von ihm, und das ärgerte ihn besonders, suhlten sich zwei alte Frauen, direkt vor Düse fünf. Schon gut zehn Minuten lagen sie dort, ohne Anstalten zu treffen, sich weiter zu Düse sechs bewegen zu wollen, wie man eigentlich hätte erwarten dürfen. Niemand hatte das Recht, eine Düse für längere Zeit zu blockieren. Es gab noch andere Kunden hier, die es vielleicht gerade auf diese Düse fünf abgesehen hatten. Aber darum scherten sich die beiden nicht. Die eine trug eine Badekappe mit roten Blumen, die andere eine mit blauen Schuppen. Lächerlich war das. Und natürlich redeten sie einen Dialekt aus dem Badischen. Hotzenwald vielleicht oder Dinkelberg, dachte Hunkeler mit verstecktem Ingrimm. Die schauten genau so aus, als wären sie von den einsamen Höhen jenseits des Rheins extra-herunter gekommen, um Düse fünf zu blockieren. Als ob es drüben keine Heilquellen gegeben hätte. Draußen in der Mitte des Bassins crowlte ein junger Mann, von links nach rechts, dann wieder von rechts nach links. Er hatte ein beachtliches Tempo drauf, das mußte man anerkennen. Am linken Oberschenkel trug er ein Tauchermesser.“

 

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Hansjörg Schneider (Aarau, 27 maart 1938)

 

De Sloveense schrijver, regisseur en journalist Žarko Petan werd geboren op 27 maart 1929 in Ljubljana. Zie ook alle tags voor Žarko Petan op dit blog.

Uit: Aphorismen

Butter oder Kanonen? – das ist nicht die Frage. Wer genug Kanonen hat, wird auch genug Butter haben.

*

In der sozialistischen Wirtschaft wurden sogar die Krisen verstaatlicht.

*

Die Hölle sind die anderen.
Das Paradies, das sind die anderen in der Hölle.

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Žarko Petan (Ljubljana, 27 maart 1929)

 

De Franse dichter en schrijver Alfred de Vigny werd geboren op 27 maart 1797 te Loches (departement Indre-et-Loire). Zie ook alle tags voor Alfred de Vigny op dit blog.

 

L’âge d’or de l’avenir

Le rideau s’est levé devant mes yeux débiles,
La lumière s’est faite et j’ai vu ses splendeurs ;
J’ai compris nos destins par ces ombres mobiles
Qui se peignaient en noir sur de vives couleurs.
Ces feux, de ta pensée étaient les lueurs pures,
Ces ombres, du passé les magiques figures,
J’ai tressailli de joie en voyant nos grandeurs.

Il est donc vrai que l’homme est monté par lui-même
Jusqu’aux sommets glacés de sa vaste raison,
Qu’il y peut vivre en paix sans plainte et sans blasphème,
Et mesurer le monde et sonder l’horizon.
Il sait que l’univers l’écrase et le dévore ;
Plus grand que l’univers qu’il juge et qui l’ignore,
Le Berger a lui-même éclairé sa maison.

 

Le bain d’une dame romaine

Une Esclave d’Egypte, au teint luisant et noir,
Lui présente, à genoux, l’acier pur du miroir ;
Pour nouer ses cheveux, une Vierge de Grèce
Dans le compas d’Isis unit leur double tresse ;
Sa tunique est livrée aux Femmes de Milet,
Et ses pieds sont lavés dans un vase de lait.
Dans l’ovale d’un marbre aux veines purpurines
L’eau rose la reçoit ; puis les Filles latines,
Sur ses bras indolents versant de doux parfums,
Voilent d’un jour trop vif les rayons importuns,
Et sous les plis épais de la pourpre onctueuse
La lumière descend molle et voluptueuse :
Quelques-unes, brisant des couronnes de fleurs,
D’une hâtive main dispersent leurs couleurs,
Et, les jetant en pluie aux eaux de la fontaine,
De débris embaumés couvrent leur souveraine,
Qui, de ses doigts distraits touchant la lyre d’or,
Pense au jeune Consul, et, rêveuse, s’endort.

 

Vigny

Alfred de Vigny (27 maart 1797 – 17 september 1863)

 

De Australische dichter Kenneth Slessor werd geboren op 27 maart 1901 in Orange, New South Wales. Zie ook alle tags voor Kenneth Slessor op dit blog.

 

North Country 

 

North Country, filled with gesturing wood,

With trees that fence, like archers’ volleys,

The flanks of hidden valleys

Where nothing’s left to hide

 

But verticals and perpendiculars,

Like rain gone wooden, fixed in falling,

Or fingers blindly feeling

For what nobody cares;

 

Or trunks of pewter, bangled by greedy death,

Stuck with black staghorns, quietly sucking,

And trees whose boughs go seeking,

And tress like broken teeth

 

With smoky antlers broken in the sky;

Or trunks that lie grotesquely rigid,

Like bodies blank and wretched

After a fool’s battue,

 

As if they’ve secret ways of dying here

And secret places for their anguish

When boughs at last relinquish

Their clench of blowing air

 

But this gaunt country, filled with mills and saws,

With butter-works and railway-stations

And public institutions,

And scornful rumps of cows,

 

North Country, filled with gesturing wood–

Timber’s the end it gives to branches,

Cut off in cubic inches,

Dripping red with blood. 

 

slessor-1

Kenneth Slessor (27 maart 1901 – 30 juli 1971)

Francis Ponge, Lajos Zilahy, Andon Zako Çajupi, Sophie Mereau, Louis Simpson, Marie Under, Harry Rowohlt, Carlo Dossi

De Franse dichter en schrijver Francis Ponge werd geboren op 27 maart 1899 in Montpellier. Zie ook mijn blog van 27 maart 2009.

 

L’huître

 

L’huître, de la grosseur d’un galet moyen, est d’une apparence plus rugueuse, d’une couleur moins unie, brillamment blanchâtre. C’est un monde opiniâtrement clos. Pourtant on peut l’ouvrir : il faut alors la tenir au creux d’un torchon, se servir d’un couteau ébréché et peu franc, s’y reprendre à plusieurs fois. Les doigts curieux s’y coupent, s’y cassent les ongles : c’est un travail grossier. Les coups qu’on lui porte marquent son enveloppe de ronds blancs, d’une sorte de halos.
A l’intérieur l’on trouve tout un monde, à boire et à manger : sous un firmament (à proprement parler) de nacre, les cieux d’en dessus s’affaissent sur les cieux d’en dessous, pour ne plus former qu’une mare, un sachet visqueux et verdâtre, qui flue et reflue à l’odeur et à la vue, frangé d’une dentelle noirâtre sur les bords.
Parfois très rare une formule perle à leur gosier de nacre, d’où l’on trouve aussitôt à s’orner.”

 

ponge

Francis Ponge (27 maart 1899 – 6 augustus 1988)

 

De Hongaarse schrijver en filmmaker Lajos Zilahy werd geboren op 27 maart 1891 in Nagyszalonta, nu Salonta nabij Oradea. Zie ook mijn blog van 27 maart 2009.

Uit: Was mein Herz begehrt (Vertaald door Eta Neumann-Veith u. Andrea Seidler)

 

„Dann kehrte er um, spazierte die Straße in die andere Richtung hinunter und ließ das Haus des Doktors hinter sich zurück. Vor der Glastür einer Apotheke machte er Halt und rückte sich die Krawatte zurecht. Aufmerksam betrachtete er sein Gesicht. Es wirkte gleich auf den ersten Blick angenehm und gewinnend. Die warme Sonne hatte die Haut braun gefärbt, die graublauen Augen leuchteten scharf und zugleich fröhlich, die Züge wirkten ernst, das kastanienbraune, leicht gewellte Haar quoll unter dem breitkrempigen Filzhut hervor, gerade Nase, schmale Lippen, die Verschlossenheit vermuten ließen, ein langer Hals, stolze Kopfhaltung. Der junge Mann stand eine Weile vor dem schwarzen Glas der Apothekentür, als wollte er sich fotografieren lassen. Schließlich ging er gelangweilt weiter.
Er trug einen grauen Mantel, der – obwohl ein wenig abgetragen – elegant wirkte. Seine ernsten, ruhigen Schritte verrieten schon jetzt, wie er mit sechzig Jahren aussehen würde: ein hagerer, feiner alter Herr, die Schultern etwas gebeugt, derselbe gemessene Schritt wie heute. Vielleicht würde er als Zeichen der Trauer schwarze Handschuhe tragen. Man würde ihn Exzellenz nennen, Herr Hofrat, Herr Abgeordneter – das ganze Leben lag schließlich noch vor ihm, trug er doch einen Doktortitel und war derzeit in der Rechtsabteilung eines großen Bankhauses tätig.
Seinen Spazierstock schwingend, kam er die sonntägliche Fehérvári-Straße herunter. Dienstmädchen in gestärkten Kattunröcken rauschten an ihm vorbei, Männer rauchten in den Torbögen ihre Pfeife, die Langeweile eines Sonntagnachmittags lag glanzlos und lähmend über der Straße.“

 

Zilahy

Lajos Zilahy (27 maart 1891 – 1 december 1974)
Lajos Zilahy en Ilya Ehrenburg

 

De Albanese dichter, schrijver en vertaler Andon Zako Çajupi werd geboren op 27 maart 1866 in Sheper. Zie ook mijn blog van 27 maart 2009.

 

My village

 

The mountains rich in stone,
The meadows full of grass,
The fields replete with wheat,
Beyond them is a river.

 

Across from it the village
With church and rows of gravestones,
And standing all around it
Are humble, tiny houses.

 

Frigid is the water,
The wind blows, but no matter,
The nightingale proclaims it:
Gazelle-like are the women.

 

Lying in the shade, men
Playing, busy chatting,
Misfortune cannot strike them,
For they’re living off their women.

 

Women in the fields, and
In the vineyards, women,
Women harvest hay, all
Day and night a-toiling.

 

Women do the threshing,
Reap the harvest, women,
Leaving before sunrise,
After dark returning!

 

For their husbands, women
Scorch out in the sunshine,
Working, never resting
Not even on a Sunday!

 

Poor Albanian woman,
All the time a-slaving,
And when homeward’s wending,
Makes both lunch and supper.

 

What about your husband
Lounging by the fountain?
Oh, my wretched woman,
You run, too, the household!

 

 

Vertaald door Robert Elsie

 

Andon_Zako_Çajupi2

Andon Zako Çajupi (27 maart 1866 – 11 juli 1930)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Sophie Mereau (geb. Schubart) werd geboren op 27 maart 1770 in Altenburg. Zie ook mijn blog van 27 maart 2009.

 

Der Engel des Todes

An Salomon dem großen Weisen ging
Der ernste Todesengel sichtbarlich
Vorüber einst, und richtete den Blick
Auf einen Mann, der nahe bei ihm stand.
Wer ist der, fragte dieser Salomo,
Der Engel mit dem furchtbar ernsten Blick?
Der Todesengel, sagte Salomo.
Es scheinet mir, versetzte jener, daß
Er mein bedarf; o, so befiehl drum schnell
Dem Winde, daß er weit aus seinem Blick
Nach Indien mich bringe. Es geschah.
– Und drauf zu Salomo der Engel spricht:
Verwundert sah ich ernst auf diesen Mann,
Denn seine Seel’ in Indien von ihm
Zu nehmen, war befohlen mir, und hier
In Palästina traf ich ihn bei dir.

 

Mereau

Sophie Mereau (27 maart 1770 – 31 oktober 1806)

 

De Estlandse dichteres Marie Under werd geboren op 27 maart 1883 in Tallin. Zie ook mijn blog van 27 maart 2009.

Question

We saw those berries, overripe and glowing,
in weak and tepid light of the October sun
persisting red as blood, in right full-growing,
without much inkling of the winter clouds to come.

And then a wind-gust brushed those heavy bunches:
and some of them burst, falling to the ground
on wilted grass, soon after, under branches
gold leaves with purple berries lay around.

And hand in hand we walked uphill together
and pushed by the capricious wind’s bad weather,
eye to eye, as in anxiety, we asked:

our love’s moist, joyful red in present flowering,
will life’s wind carry it away, devouring,
or will it fall to the grave’s soil, and last?

Under

Marie Under (27 maart 1883 – 25 september 1980)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 27 maart 2009.

De Duitse schrijver en vertaler Harry Rowohlt werd geboren op 27 maart 1945 in Hamburg.

De Italiaanse schrijver Carlo Dossi werd geboren op 27 maart 1849 in Zenevredo in de provincie Pavia.

 

Gregory Corso, Patrick Süskind, Bettina Galvagni, Hai Zi, Martin McDonagh

De Amerikaanse dichter Gregory Corso werd geboren in New York op 26 maart 1930. Zie ook alle tags voor Gregory Corso op dit blog.

 

Friend

 

Friends be kept
Friends be gained
And even friends lost be friends regained
He had no foes he made them all into friends
A friend will die for you
Acquaintances can never make friends
Some friends want to be everybody’s friend
There are friends who take you away from friends
Friends believe in friendship with a vengeance!
Some friends always want to do you favors
Some always want to get NEAR you
You can’t do this to me I’m your FRIEND
My friends said FDR
Let’s be friends says the USSR
Old Scrooge knew a joy in a friendless Christmas
Leopold and Loeb planning in the night!
Et tu Brute
I have many friends yet sometimes I am nobody’s friend
The majority of friends are male
Girls always prefer male friends
Friends know when you’re troubled
It’s what they crave for!
The bonds of friendship are not inseparable
Those who haven’t any friends and want some are often creepy
Those who have friends and don’t want them are doomed
Those who haven’t any friends and don’t want any are grand
Those who have friends and want them seem sadly human
Sometimes I scream Friends are bondage! A madness!
All a waste of INDIVIDUAL time —
Without friends life would be different not miserable
does one need a friend in heaven —

 

 

Corso

Gregory Corso (26 maart 1930 – 17 januari 2001)

 

 

De Duitse schrijver Patrick Süskind werd geboren in Ambach op 26 maart 1949. Zie ook alle tags voor Patrick Süskind op dit blog.

 

Uit: Das Parfum

 

“Zu der Zeit, von der wir reden, herrschte in den Städten ein für uns moderne Menschen kaum vorstellbarer Gestank. Es stanken die Straßen nach Mist, es stanken die Hinterhöfe nach Urin, es stanken die Treppenhäuser nach fauligem Holz und nach Rattendreck, die Küchen nach verdorbenem Kohl und Hammelfett; die ungelüfteten Stuben stanken nach muffigem Staub, die Schlafzimmer nach fettigen Laken, nach feuchten Federbetten und nach dem stechend süßen Duft der Nachttöpfe. Aus den Kaminen stank der Schwefel, aus den Gerbereien stanken die ätzenden Laugen, aus den Schlachthöfen stank das geronnene Blut. Die Menschen stanken nach Schweiß und nach ungewaschenen Kleidern; aus dem Mund stanken sie nach verrotteten Zähnen, aus ihren Mägen nach Zwiebelsaft und an den Körpern, wenn sie nicht mehr ganz jung waren, nach altem Käse und nach saurer Milch und nach Geschwulstkrankheiten. Es stanken die Flüsse, es stanken die Plätze, es stanken die Kirchen, es stank unter den Brücken und in den Palästen. Der Bauer stank wie der Priester, der
Handwerksgeselle wie die Meistersfrau, es stank der gesamte Adel, ja sogar der König
stank, wie ein Raubtier stank er, und die Königin wie eine alte Ziege, sommers wie winters. Denn der zersetzenden Aktivität der Bakterien war im achtzehnten Jahrhundert noch keine Grenze gesetzt, und so gab es keine menschliche Tätigkeit, keine aufbauende und keine zerstörende, keine Äußerung des aufkeimenden oder verfallenden Lebens, die nicht von Gestank begleitet gewesen wäre.

Und natürlich war in Paris der Gestank am größten, denn Paris war die größte Stadt Frankreichs. Und innerhalb von Paris wiederum gab es einen Ort, an dem der Gestank ganz besonders infernalisch herrschte, zwischen der Rue aux Fers und der Rue de la Ferronnerie, nämlich den Cimetière des Innocents. Achthundert Jahre lang hatte man hierher die Toten des Krankenhauses Hôtel-Dieu und der umliegenden Pfarrgemeinden verbracht, achthundert Jahre lang Tag für Tag die Kadaver zu Dutzenden herbeigekarrt und in lange Gräben geschüttet, achthundert Jahre lang in den Grüften und Beinhäusern Knöchelchen auf Knöchelchen geschichtet.”

 

Sueskind

Patrick Süskind (Ambach, 26 maart 1949)

 

De Italiaanse, Duitstalige, dichteres en schrijfster Bettina Galvagni werd geboren op 26 maart 1976 in Neumarkt. Zie ook alle tags voor Bettina Galvagni op dit blog.

 

Der Ball der Nausikaa

 

Die Odyssee wird aus den Muscheln gespült,
wo die Insel Strand ist,
und die Physis weckt Leidenschaft in
Hirtenknaben, die
mengegüthlinglos die Aeneis übersetzen,
am Flusse sitzen und wissen, wie er fließt.

 

Die Dinge tropfen wie Regen und fallen wie
Stein.
Die Insel schickt die Wellen fort.
Der Dichter ist erschöpft und fällt in den
Schlaf.

 

Hirtenknaben gibt es wenige:

 

nenn es Ananke.

 

Nur der Vergleich ist noch da und wartet,
daß das Wasser ihn befließt.

 

Bettina_galvagni

Bettina Galvagni (Neumarkt, 26 maart 1976)

 

De Chinese dichter Hai Zi (pseudoniem van de Chinese dichter Cha Haisheng) werd geboren op 26 maart 1964 in Huaining, een klein dorpje in de provincie Anhui. Hij bracht zijn jeugd door op het traditionele Chinese platteland toen het hele land betrokken was bij de Culturele Revolutie. In 1979 werd hij ingeschreven bij de Universiteit van Peking op de leeftijd van 15 jaar. Hij begon gedichten te schrijven als student in de vroege jaren 1980. Na zijn afstuderen werkte hij aan de China University of Political Science and Law. Hij bleef onbekend voor de meeste lezers tot na zijn dood. Hai Zi was in zijn laatste jaren gefascineerd door de Tibetaanse cultuur en Qigong. Hij maakte een einde aan zijn leven door op een spoo rails te gaan liggen niet ver van Shanhaiguan op zijn 25e verjaardag. Zijn dood wordt nu beschouwd als een belangrijke gebeurtenis in de moderne Chinese literatuur. Met suggereert wel dat zijn dood “het offer van de agrarische beschaving” symboliseert.

 

From June to October

Woman of June gathers water, gathers moonlight
Woman of July sells cotton
Woman under the August tree
washes her ears
I hear in the opposite window
that the woman of September is engaged
her ring like a wet chick in her pocket
Woman of October blows out the candles
of her wedding. Black doors
fall on the grasslands

 

Moon

Chimney smoke up and down
The moon is a white ape digging a well
The moon is a white ape smiling wanly on the river

How many times blood trickles out of the sky
The white ape flows past a bell tower
The moon is a white ape smiling wanly
The moon breaks its own heart

 

Vertaald door Ye Chun

Haizi

Hai Zi (26 maart 1964 – 26 maart 1989)

 

De Engels-Ierse schrijver en regisseur Martin McDonagh werd geboren op 26 maart 1970 in Camberwell, Londen. Zie ook alle tags voor Martin McDonagh op dit blog.

 

Uit: The Beauty Queen of Leenane

 

„MAG. Young girls should not be out gallivanting with fellas …!

MAUREEN. Young girls! I’m forty years old, for feck’s sake! Finish it!

Mag drinks again

MAUREEN. ‘Young girls’! That’s the beste yet. And how did Annette or Margo ever get married if it wasn’t first out gallivanting that they were?

MAG. I don’t know.

MAUREEN. Drink!

MAG. I don’t like it, Maureen.

MAUREEN. Would you like it better over your head?

Mag drinks again

MAUREEN. I’ll tell you, eh? ‘Young girls out gallivanting.’ I’ve heard it all now. What have I ever done but kissed two men the past forty years
?

MAG. Two men is plenty!

MAUREEN. Finish!

MAG. I’ve finished! (Mag holds out the mug. Maureen washes it.) Two men is two men too much!

MAUREEN. To you, maybe. To you. Not to me.

MAG. Two men too much!

MAUREEN. Do you think I like being stuck up here with you? Eh? Like a dried up oul …

MAG. Whore!

Maureen laughs

MAUREEN. Whore? (Pause) Do I not wish, now? Do I not wish? (Pause) Sometimes I dream …“

 

mcdonagh

Martin McDonagh (Camberwell, 26 maart 1970)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 26e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Robert Frost, Erica Jong, A. E. Housman, Tennessee Williams, Artur Landsberger

De Amerikaanse dichter Robert Lee Frost werd geboren op 26 maart 1874 in San Francisco. Zie ook alle tags voor Robert Frost op dit blog.

 

To The Thawing Wind

Come with rain. O loud Southwester!
Bring the singer, bring the nester;
Give the buried flower a dream;
make the settled snowbank steam;
Find the brown beneath the white;
But whate’er you do tonight,
bath my window, make it flow,
Melt it as the ice will go;
Melt the glass and leave the sticks
Like a hermit’s crucifix;
Burst into my narrow stall;
Swing the picture on the wall;
Run the rattling pages o’er;
Scatter poems on the floor;
Turn the poet out of door.

 

Acceptance

When the spent sun throws up its rays on cloud
And goes down burning into the gulf below,
No voice in nature is heard to cry aloud
At what has happened. Birds, at least must know
It is the change to darkness in the sky.
Murmuring something quiet in her breast,
One bird begins to close a faded eye;
Or overtaken too far from his nest,
Hurrying low above the grove, some waif
Swoops just in time to his remembered tree.
At most he thinks or twitters softly, ‘Safe!
Now let the night be dark for all of me.
Let the night bee too dark for me to see
Into the future. Let what will be, be.’

robert-frost

Robert Frost  (26 maart 1874 – 29 januari 1963)

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Erica Jong werd geboren in New York op 26 maart 1942. Zie ook alle tags voor Erica Jong op dit blog.

 

 

After the Earthquake

 

After the first astounding rush,
after the weeks at the lake,
the crystal, the clouds, the water lapping the rocks,
the snow breaking under our boots like skin,
& the long mornings in bed. . .

 

After the tangos in the kitchen,
& our eyes fixed on each other at dinner,
as if we would eat with our lids,
as if we would swallow each other. . .

 

I find you still
here beside me in bed,
(while my pen scratches the pad
& your skin glows as you read)
& my whole life so mellowed & changed

 

that at times I cannot remember
the crimp in my heart that brought me to you,
the pain of a marriage like an old ache,
a husband like an arthritic knuckle.

 

Here, living with you,
love is still the only subject that matters.
I open to you like a flowering wound,
or a trough in the sea filled with dreaming fish,
or a steaming chasm of earth
split by a major quake.

 

You changed the topography.
Where valleys were,
there are now mountains.
Where deserts were,
there now are seas.

 

We rub each other,
but we do not wear away.

 

Erica_Jong

Erica Jong (New York, 26 maart 1942)

 

De Engelse dichter Alfred Edward Housman werd geboren op 26 maart 1859 in Fockbury, Worcestershire. Zie ook alle tags voor A. E. Housman op dit blog.

 

When I was one-and-twenty

 

When I was one-and-twenty

I heard a wise man say,

`Give crowns and pounds and guineas

But not your heart away;

Give pearls away and rubies

But keep your fancy free.’

But I was one-and-twent
y

No use to talk to me.

 

When I was one-and-twenty

I heard him say again,

`The heart out of the bosom

Was never given in vain;

‘Tis paid with sighs a plenty

And sold for endless rue.’

And I am two-and-twenty

And oh, ’tis true, ’tis true.

 

 

If truth in hearts that perish

 

If truth in hearts that perish

Could move the powers on high,

I think the love I bear you

Should make you not to die.

 

Sure, sure, if stedfast meaning,

If single thought could save,

The world might end to-morrow,

You should not see the grave.

 

This long and sure-set liking,

This boundless will to please,

— Oh, you should live for ever,

If there were help in these.

 

But now, since all is idle,

To this lost heart be kind,

Ere to a town you journey

Where friends are ill to find.

 

Houseman

A. E. Housman (26 maart 1859 – 30 april 1936)

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Tennessee Williams (eigenlijk Thomas Lanier Williams) werd geboren in Columbus, Mississippi, op 26 maart 1911. Zie ook alle tags voor Tennessee Williams op dit blog.

 

Uit: A Streetcar Named Desire

 

[BLANCHE.] „Afterward we pretended that nothing had been discovered. Yes, the three of us drove out to Moon Lake Casino, very drunk and laughing all the way.

[Polka music sounds, in a minor key faint with distance]

We danced the Varsouviana! Suddenly, in the middle of the dance the boy I had married broke away from me and ran out of the casino. A few moments later — a shot!

[The polka stops abruptly. Blanche rises stiffly. Then, the polka resumes in a major key]

I ran out — all did! — all ran and gathered about the terrible thing at the edge of the lake! I couldn’t get near for the crowding. Then somebody caught my arm. “Don’t go any closer! Come back! You don’t want to see!” See? See what! Then I heard voices say — Allan! Allan! The Grey boy! He’d stuck the revolver into his mouth, and fired — so that the back of his head had been — blown away!

[She sways and covers her face]

It was because — on the dance floor — unable to stop myself — I’d suddenly said — “I saw! I know! You disgust me …” And then the searchlight which had been turned on the world was turned off again and never for one moment since has there been any light that’s stronger than this — kitchen — candle …

[Mitch gets up awkwardly and moves toward her a little. The polka music increases. Mitch stands beside her]

MITCH. [drawing her slowly into his arms] You need somebody. And I need somebody, too. Could it be — you and me, Blanche?

[She stares at him vacantly for a moment. Then with a soft cry huddles in his embrace. She makes a sobbing effort to speak but the words won’t come. He kisses her forehead and her eyes and finally her lips. The polka tune fades out. Her breath is drawn and released in long, grateful sobs]

BLANCHE. Sometimes — there’s God — so quickly!“

 

tennessee_williams_stamp

Tennessee Williams (26 maart 1911 – 25 februari 1983)

 

De Duitse schrijver en criticus Artur Hermann Landsberger werd geboren op 26 maart 1876 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Artur Landsberger op dit blog.

 

Uit: Liebe und Bananen

 

„Es lebte lange nach Kaiser Karl einmal ein großer Dichter, Dr. h. c. Johann Wolfgang Gerhart, das Haupt einer schlesischen Familie, der dem deutschen Volke unvergängliche Dichtungen geschenkt, im Alter aber der Metaphysik und dem Snobismus verfallen war. Metaphysik und Snobismus vertragen sich schlecht miteinander. Also geschah es, daß der große Dichter im Klub der deutschen Filmindustrie am 28. August, dem Geburtstage Goethes – was seine metaphysischen und snobistischen Gründe hatte – einen Vortrag über den deutschen Film zu halten gedachte. Goethe hätte das vielleicht auch getan. – Was war näher liegend, als daß man ihm zu ehren eins seiner eigenen Werke verfilmte? Das scheiterte an dem hohen Preise, den der Dichter für das Verfilmungsrecht forderte. Also mußte man etwas Neues schaffen.
»Wenn schon !« sagte der deutschamerikanische Impresario S. Rachitis, der überall, wo er etwas zu verdienen schnupperte, seine schmutzigen Hände im Spiel hatte. Er trommelte, indem er Berge versprach, ein Dutzend der prominentesten Schauspieler in einem teuren Weinlokale  am Zoo zusammen und erklärte:
»Der Gerhart ist ein Dichter, der sich hat den Kopf serbrochen für euch dutzende von Malen, damit ihr habt gute Rollen. Serbrecht ihr euch den Kopf für ihn einmal. ich sahle alles.«
Und da Künstler Kinder sind, so saßen sie da und zerbrachen sich den Kopf, während S. Rachitis sich entfernte und zu zahlen vergaß.
»Gerhart ist Metaphysiker«, erklärte Albert Stein-brück. »Was also liegt näher, als daß wir ihm zu Ehren ein Stück von Aristophanes verfilmen.«
Den Zusammenhang verstand – obschon manch einer wußte, wer Aristophanes war – niemand. Aber den Mut, das zu bekennen, fand nur die schwarze Pola, genannt  Djojo, die mit viel Temperament Aristophanes für überlebt erklärte und sich leidenschaftlich für Hanns Heinz Ewers und die Verfilmung der Alraune einsetzte.“

 

Landsberger

Artur Landsberger ( 26 maart 1876 – 4 oktober 1933)