Eduard Mörike, Frederic Mistral, Siegfried Sassoon, Clemens Brentano, Wilhelm Raabe, Ludovico Ariosto, Grace Metalious

De Duitse dichter en schrijver Eduard Mörike werd geboren op 8 september 1804 in Ludwigsberg. Zie ook mijn blog van 8 september 2006 en ook mijn blog van 8 september 2007.

 

Am Walde

Am Waldsaum kann ich lange Nachmittage,
Dem Kukuk horchend, in dem Grase liegen;
Er scheint das Tal gemaechlich einzuwiegen
Im friedevollen Gleichklang seiner Klage.

 

Da ist mir wohl, und meine schlimmste Plage,
Den Fratzen der Gesellschaft mich zu fuegen,
Hier wird sie mich doch endlich nicht bekriegen,
Wo ich auf eigne Weise mich behage.

 

Und wenn die feinen Leute nur erst daechten,
Wie schoen Poeten ihre Zeit verschwenden,
Sie wuerden mich zuletzt noch gar beneiden.

 

Denn des Sonetts gedraengte Kraenze flechten
Sich wie von selber unter meinen Haenden,
Indes die Augen in der Ferne weiden.

 

 

 

Begegnung

Was doch heut nacht ein Sturm gewesen,
Bis erst der Morgen sich geregt!
Wie hat der ungebetne Besen
Kamin und Gassen ausgefegt!

 

Da kommt ein Maedchen schon die Strassen,
Das halb verschuechtert um sich sieht;
Wie Rosen, die der Wind zerblasen,
So unstet ihr Gesichtchen glueht.

 

Ein schoener Bursch tritt ihr entgegen,
Er will ihr voll Entzuecken nahn:
Wie sehn sich freudig und verlegen
Die ungewohnten Schelme an!

 

Er scheint zu fragen, ob das Liebchen
Die Zoepfe schon zurecht gemacht,
Die heute Nacht im offnen Stuebchen
Ein Sturm in Unordnung gebracht.

 

Der Bursche traeumt noch von den Kuessen,
Die ihm das suesse Kind getauscht,
Er steht, von Anmut hingerissen,
Derweil sie um die Ecke rauscht.

 

 

 

Gebet

Herr! schicke, was du willt,
Ein Liebes oder Leides;
Ich bin vergnuegt, dass beides
Aus Deinen Haenden quillt.

 

Wollest mit Freuden
Und wollest mit Leiden
Mich nicht ueberschuetten!
Doch in der Mitten
Liegt holdes Bescheiden.

 

Moerike

Eduard Mörike (8 september 1804 – 4 juni 1875)

 

 

De Engelse dichter Siegfried Sassoon werd geboren op 8 september 1886 in Brenchley, Kent. Zie ook mijn blog van 8 september 2006  en ook mijn blog van 8 september 2007.

 

 

A Child’s Prayer

For Morn, my dome of blue,
For Meadows, green and gay,
And Birds who love the twilight of the leaves,
Let Jesus keep me joyful when I pray.

For the big Bees that hum
And hide in bells of flowers;
For the winding roads that come
To Evening’s holy door,
May Jesus bring me grateful to his arms,
And guard my innocence for evermore.

 

 

A Mystic As Soldier

 

I lived my days apart,
Dreaming fair songs for God;
By the glory in my heart
Covered and crowned and shod.

Now God is in the strife,
And I must seek Him there,
Where death outnumbers life,
And fury smites the air.

I walk the secret way
With anger in my brain.
O music through my clay,
When will you sound again?

 

 

Absolution

 

The anguish of the earth absolves our eyes
Till beauty shines in all that we can see.
War is our scourge; yet war has made us wise,
And, fighting for our freedom, we are free.

Horror of wounds and anger at the foe,
And loss of things desired; all these must pass.
We are the happy legion, for we know
Time’s but a golden wind that shakes the grass.

There was an hour when we were loth to part
From life we longed to share no less than others.
Now, having claimed this heritage of heart,
What need we more, my comrades and my brothers?

Sassoon

 

 

 

 

 

 

 

Siegfried Sassoon (8 september 1886 – 1 september 1967)

 

De Franse (Occitaanse) dichter en schrijver Frederic (Frédéric) Mistral werd geboren op 8 september 1830 in Maillane. Zie ook mijn blog van 8 september 2007.

 

Car lis oundado seculàri

 

Car lis oundado seculàri
E si tempèsto e sis esglàri
An bèu mescla li pople , escafa li counfin ,
La terro maire , la Naturo ,
Nourris toujour sa pourtaduro
Dou meme la : sa pousso duro
Toujour à l’oulivié dounara l’oli fin ;

 

Car les houles des siècles

Car les houles des siècles ,
et leurs tempêtes et leurs horreurs,
en vain mêlent les peuples , effacent les frontières :
la terre maternelle , la Nature ,
nourrit toujours ses fils
du même lait , sa dure mamelle
toujours à l’olivier donnera l’huile fine ;

 

 

 

Amo de-longo renadivo ,

 

Amo de-longo renadivo ,
Amo jouiouso e fièro e vivo ,
Qu’endihes dins lou brut dou Rose e dou Rousau !
Amo di seuvo armouniouso
E di calanco souleiouso,
De la patrio amo piouso ,
T’apelle ! encarno-te dins mi vers prouvençau !

 

Ame éternellement renaissante

 Ame éternellement renaissante ,
âme joyeuse et fière et vive ,
qui hennis dans le bruit du Rhone et de son vent ,
âme des bois pleins d’harmonie
et des calanques pleines de soleil ,
de la patrie âme pieuse ,
je t’appelle ! incarne-toi dans mes vers provençaux !

 

 

mistral

Frederic Mistral ( 8 september 1830 – 25 maart 1914)

 

De Duitse dichter en schrijver Clemens Brentano werd geboren op 8 september 1778 in Ehrenbreitstein. Zie ook mijn blog van 8 september 2006 .

 

 

Abendständchen

Hör, es klagt die Flöte wieder,
und die kühlen Brunnen rauschen!
Golden weh’n die Töne nieder,
stille, stille, laß uns lauschen!

 

Holdes Bitten, mild Verlangen,
wie es süß zum Herzen spricht!
Durch die Nacht, die mich umfangen,
blickt zu mir der Töne Licht!

 

 

 

Die Liebe fing mich ein mit ihren Netzen

Die Liebe fing mich ein mit ihren Netzen,
Und Hoffnung bietet mir die Freiheit an;
Ich binde mich den heiligen Gesetzen,
Und alle Pflicht erscheint ein leerer Wahn.
Es stürzen bald des alten Glaubens Götzen,
Zieht die Natur mich so mit Liebe an.
O süßer Tod, in Liebe neu geboren,
Bin ich der Welt, doch sie mir nicht verloren

 

 

 

O kühler Wald

 

O kühler Wald,
Wo rauschest du,
In dem mein Liebchen geht?
O Widerhall,
Wo lauschest du,
Der gern mein Lied versteht?

 

O Widerhall,
O sängst du ihr
Die süßen Träume vor,
Die Lieder all,
O bring sie ihr,
Die ich so früh verlor!

 

Im Herzen tief,
Da rauscht der Wald,
In dem mein Liebchen geht,
In Schmerzen schlief
Der Widerhall,
Die Lieder sind verweht.

 

Im Walde bin
Ich so allein,
O Liebchen, wandre hier,
Verschallet auch
Manch Lied so rein,
Ich singe andre dir!

 

Brentano

Clemens Brentano (8 september 1778 – 28 juli 1842)

 

De Duitse schrijver Wilhelm Raabe werd op 8 september 1831 in Eschershausen geboren. Zie ook mijn blog van 8 september 2006 .

 

Uit: Der Hungerpastor

 

“Vom Hunger will ich in diesem schönen Buche handeln, von dem, was er bedeutet, was er will und was er vermag. Wie er für die Welt im ganzen Schiwa und Wischnu, Zerstörer und Erhalter in einer Person ist, kann ich freilich nicht auseinandersetzen, denn das ist die Sache der Geschichte; aber schildern kann ich, wie er im einzelnen zerstörend und erhaltend wirkt und wirken wird bis an der Welt Ende.

Dem Hunger, der heiligen Macht des echten, wahren Hungers widme ich diese Blätter, und sie gehören ihm auch von Rechts wegen, was am Schluß hoffentlich vollkommen klargeworden sein wird. Mit letzterer Versicherung bin ich in einer weiteren Vorrede, welche zur Gemütlichkeit, Erregung und Aufregung des Lesers doch nur das wenigste beitragen würde, überhoben und beginne meine Geschichte mit unbegrenztem Wohlwollen sowohl gegen die Mitwelt und Nachwelt als auch gegen mich selber und alle mir im Lauf der Erzählung vorübergleitenden Schattenbilder des großen Entstehens, Seins und Vergehens – des unendlichen Werdens, welches man Weltentwicklung nennt, welches freilich ein wenig interessanter und reicher als dieses Buch ist, das aber auch nicht wie dieses Buch in drei Teilen zu einem befriedigenden Abschluß kommen muß.

»Da haben wir den Jungen! Da haben wir ihn endlich – endlich!« rief der Vater meines Helden und tat einen langen, erleichternden Atemzug, wie ein Mann, der langes, vergebliches Sehnen, schwere Arbeit, viele Mühen und Sorgen getragen hat und endlich glücklich zu einem glücklichen Ziel gekommen ist. Mit klugen, glänzenden Augen sah er herab auf das unansehnliche, kümmerliche Stück Menschentum, welches ihm die Wehemutter in die Arme gelegt hatte, grad als die Feierabendglocke erklang. Eine Träne stahl sich über die hagere Backe des Mannes, und die scharfe, spitze, kluge väterliche Nase senkte sich immer tiefer gegen das unbedeutende, kaum erkennbare Näschen des Neugeborenen, bis sie plötzlich mit einem Ruck wieder emporfuhr und sich ängstlich fragend gegen die gute, hilfreiche Frau, die soviel zu seinem Entzücken beigetragen hatte, richtete.”

 

Wilhelm_Raabe

Wilhelm Raabe (8 september 1831 – 15 november 1910)

Voor onderstaande schrijvers zie ook mijn blog van 8 september 2007.

 

 De Italiaanse dichter, toneelschrijver Ludovico Ariosto werd geboren in Reggio Emilia op 8 september 1474.

 
De Amerikaanse schrijfster Grace Metalious werd geboren in Manchester, New Hampshire, op 8 september 1924.

Edith Sitwell, Michael Guttenbrunner, Margaret Landon, Anton Haakman, Willem Bilderdijk, Jenny Aloni

De Engelse dichteres en schrijfster Edith Sitwell werd geboren op 7 september 1887 in Scarborough. Haar ouders waren Sir George Sitwell, 4. Baronet of Renishaw Hall en Lady Ida Emily Augusta Denison. Sitwell beweerde later van de Plantagenets af te stammen. Zij had twee jongere broers, Osbert en Sacheverell Sitwell, die zelf ook een succesvolle literaire loopbaan kenden. Met hen werkte zij wel samen, maar de relatie met haar ouders was moeilijk. Toen zij 25 jaar was vertrok Sitwell naar Londen. Haar eerste gedicht The Downed Suns publiceerde zij in 1913 in de Daily Mirror. In 1915 verscheen de bundel The Mother and Other Poems en tussen 1916 en 1921 werkte zij samen met haar broers aan Wheels, een bloemlezing. Sitwells huis werd later een trefpunt van jonge schrijvers waarmee zij bevriend wilde raken en die zij ook steunde. Daaronder waren o.a. Dylan Thomas, Aldous Huxley en Denton Welch. Ook zorgde zij ervoor dat het werk van Wilfred Owen na diens dood kon verschijnen. In de jaren dertig verbleef zij lang in Parijs en raakte wat op de achtergrond, maar de bundels Street Songs (1942), The Song of the Cold (1945) en The Shadow of Cain (1947) kregen weer een goed onthaal. Haar bekendste gedicht is wellicht Still Falls the Rain, dat de Duitse luchtaanvallen beschrijft en dat door Benjamin Britten op muziek werd gezet. In 1954 werd zij Dame Commander of the Order of the British Empire en daarmee in de adelstand verheven.

 

Still Falls the Rain

 

Still falls the Rain—
Dark as the world of man, black as our loss—
Blind as the nineteen hundred and forty nails
Upon the Cross.

Still falls the Rain
With a sound like the pulse of the heart that is changed to the hammer-beat
In the Potter’s Field, and the sound of the impious feet

On the Tomb:
Still falls the Rain

In the Field of Blood where the small hopes breed and the human brain
Nurtures its greed, that worm with the brow of Cain.

Still falls the Rain
At the feet of the Starved Man hung upon the Cross.
Christ that each day, each night, nails there, have mercy on us—
On Dives and on Lazarus:
Under the Rain the sore and the gold are as one.

Still falls the Rain—
Still falls the Blood from the Starved Man’s wounded Side:
He bears in His Heart all wounds,—those of the light that died,
The last faint spark
In the self-murdered heart, the wounds of the sad uncomprehending dark,
The wounds of the baited bear—
The blind and weeping bear whom the keepers beat
On his helpless flesh… the tears of the hunted hare.

Still falls the Rain—
Then— O Ile leape up to my God: who pulles me doune—
See, see where Christ’s blood streames in the firmament:
It flows from the Brow we nailed upon the tree

Deep to the dying, to the thirsting heart
That holds the fires of the world,—dark-smirched with pain
As Caesar’s laurel crown.

Then sounds the voice of One who like the heart of man
Was once a child who among beasts has lain—
“Still do I love, still shed my innocent light, my Blood, for thee.”

 

By The Lake

 

ACROSS the flat and the pastel snow
Two people go . . . . ‘And do you remember
When last we wandered this shore?’ . . . ‘Ah no!
For it is cold-hearted December.’
‘Dead, the leaves that like asses’s ears hung on the trees
When last we wandered and squandered joy here;
Now Midas your husband will listen for these
Whispers–these tears for joy’s bier.’
And as they walk, they seem tall pagodas;
And all the ropes let down from the cloud
Ring the hard cold bell-buds upon the trees–codas
Of overtones, ecstasies, grown for love’s shroud

 

edith_sitwell

Edith Sitwell (7 september 1887 –  9 december 1964)

Roger Eliot Fry “Portrait of Edith Sitwell

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Michael Guttenbrunner werd geboren op 7 september 1919 in Altenhofen. Hij werkte als paardenknecht tot hij in 1937 ging studeren aan de Weense Grafische Leh
r- und Versuchsanstalt. Omdat hij weigerde het
Horst-Wessel-Lied  te zingen werd hij van school gestuurd. Twee maal werd hij gearresteerd wegens aktiviteiten voor de verboden Sociaaldemocraten. Na WO II bleef hij herinneren aan de verschrikkingen van de oorlog, iets wat hem vaak niet in dank werd afgenomen en tot een omstreden figuur maakte. In 1994 werd hij wel door de universiteit van Klagenfurt gepromoveerd tot doctor honoris causa.

Uit: Im Machtgehege IV

 

“Neunzehnhundertdreißig übersiedelten wir von Treibach-Althofen nach Welzenegg bei Klagenfurt, damals noch im Gebiet der Gemeinde St. Peter. Auf der Nordseite eines Waldes, der von Schloß Welzenegg bis zur Pischeldorferstraße reichte und das “Welzenegger Schachtel” hieß, wurde Ackerboden zu Baugrund parzelliert; und alsbald siedelten dort, in meist selbstverfertigten Häusern und Hütten, arme Leute, zu denen auch wir zählten. Wir lebten dort übrigens zum ersten und zum letztenmal unter Slowenen. In den ersten Jahren hörten wir in unserer Umgebung mehr “Windisch” als Deutsch. Für diejenigen, die es noch nicht wissen, sei hier bemerkt, daß Windisch und Slowenisch dasselbe sind. Seit aber der ins Hitlertum gemündete politische Germanismus versucht hat, durch seine Deutung des Worts das Slowenentum politisch zu spalten, wollen die Slowenen die Bezeichnung “Windisch” nicht mehr dulden.

 

(…)

 

Ein Dichter aus Tirol, der mit seinen dramatischen Appellen für das Lebensrecht der Armen, der “Zukurzgekommenen”, großen Erfolg gehabt hat und heute in Irland lebt, hat einem Frager geantwortet: Er wolle Kranewitter inszenieren, und zwar “ganz brechtisch”. Das war wohl nicht bedacht, aber doch ganz knechtisch, automatisch dem Zeitgeist, der Mode unterworfen. Aber der Frager auch, sonst hätte er den blindlings reagierenden Dichter auch gefragt: Warum und mit welchem Recht wollen Sie Kranewitter nicht authentisch, sondern “ganz brechtisch” spielen? Und er hätte die Frage auf den Punkt gebracht: Ich dachte, Sie sind ein Dichter des Mitleids, der Sozialen Misere, des Naturrechts und des Menschenrechts. Jetzt sehe ich einen Speichellecker der Mächtigen und der Mode vor mir. Sie schlachten ein Menschopfer und zerstören das Eigentum eines Toten. Sie ziehen Kranewitter die Haut ab und werfen ihn dem Götzen der kritischen, dialektisch verzauberten Erfolgsanbeter in den Schlund.”

 

michaelguttenbrunner2

Michael Guttenbrunner (7 september 1919 – 12 mei  2004)

 

De Amerikaanse schrijfster Margaret Landon werd geboren op 7 september 1903 in Somers, Wisconsin. Zij was een van de drie dochters uit een streng gezin van Methodisten. Zij voltooide haar opleiding in 1925 aan Wheaton College in Wheaton., Illinois. Zij gaf een jaar lang les en trouwde toen. In 1927 vertrokken zij en haar man naar Thailand om er als missionaris te werken. Ze las veel over het land en verdiepte zich ook in het leven van de Engelse schrijfster en lerares Anna Leonowens. Toen de familie in 1937 naar de VS terugkeerde begon Landon met schrijven. Haar roman over Leonowens, Anna and the King of Siam,  werd meteen bij verschijning in 1944 een bestseller. Een boek over haar eigen ervaringen Never Dies the Dream uit 1949 had al veel minder succes.

 

Uit: Anna and the King of Siam

 

“The Siamese steamer Chow Phya, most modern of the ships plying between Singapore and Bangkok, came to anchor outside the bar at the mouth of the River Chow Phya. A troupe of circus performers were hanging over the rails trying to catch the first glimpse of the country whose king had invited them to entertain his extensive family. Their trained dogs were barking and snarling at the two dogs belonging to the captain of the ship, George Orton, but Jip and Trumpet were disdainful and superior.

Somewhat apart from the rough and laughing group an Englishwoman was leaning against the rail. Her dress of lavender mull had a neat high collar and modest wrist-length sleeves. She was slender and graceful as she stood there with a light breeze ruffling her full skirts. Chestnut curls framed a face that was pretty except for the rather prominent nose. Her dark eyes were turned toward the line on the horizon that was land. She stood almost motionless, fingering a curious brooch on her breast, a gold brooch into which were set two tiger claws. Beside her a Newfoundland dog stood as quiet as she.

The circus dogs came close, sniffed and barked, but the Newfoundland did not return their greeting. She was aloof, reposeful, dignified, not to be cajoled into confidences with strange dogs. She kept her eyes fixed on her mistress’ face as it looked across the water to the distant shore.

The sun rose higher. Golden rays danced and sparkled on the slow blue swells of the gulf. The laughter and shouting on deck continued. The dogs raced about. But the woman was as remote from the confusion as if she were separated from it by an invisible wall.

A carefully dressed boy of about six came up from below deck, followed by a Hindustani nurse in a richly patterned sari. He had the same look of good bones, the same delicate air of breeding that distinguished the woman at the rail. His brown hair was curly and his brown eyes danced.

“Mama, Mama,” he cried, dashing up to the still figure. “Are we there? Are we there?”

She turned to him with a smile. “Yes, Louis. We are there. In a little while we’ll be in Bangkok. Shall we not, Captain Orton?” she inquired of the bronzed young man in an immaculate uniform who had stepped up behind her son.

“We’ll go over the bar with the tide,” the officer answered, “and you’ll sleep on shore tonight.”

 

Landon

Margaret Landon (7 september 1903 – 4 december 1993)

 

De Nederlandse schrijver Anton Haakman werd geboren op 7 september 1933 in Bussum. Haakman debuteerde in 1979 met ‘Uitvluchten’, een verhalenbundel. Naast schrijver is Haakman ook cineast, filmcriticus en vertaler van vooral Italiaanse literatuur. Hij is vooral gefascineerd door alchemie en uitvinders van bijzondere machines, waarmee illusies kunnen worden opgewekt. Haakman was van 1981 tot en met 1992 redacteur van het literaire tijdschrift De Revisor.

Van hem verschenen onder andere Helse Machines (1990), De onderaardse wereld van Athanasius Kircher (1991) en De derde broer (1995).

 

Uit: De onderaardse wereld van Athanasius Kircher

 

“Via een vertrek met antiek landbouwgereedschap bereiken we de ruimte waar niet meer dan één vitrine aan Kircher is gewijd.
Dit is dus het Kirchermuseum waarvan mijn encyclopedie gewaagt.
In de vitrine hangt een kaart met de tekst:
‘Athanasius Kircher werd in 1602 geboren te Geisa, als zoon van Dr. Johann Kircher, drost van Haselstein. Hij studeerde in Fulda, Paderborn, Keulen, Koblenz en Mainz.
Evenals zijn vader was hij een aanhanger van de Contrareformatie. Als jezuïet werd hij, na leraar te zijn geweest in Würzburg, Koblenz, Heiligenstadt, Lyon en Avignon, door paus Urbanus VIII benoemd tot hoogleraar in de wiskunde aan het Collegium Romanum. Dat bood de jonge, ijverige geleerde ruime mogelijkheden om zijn wetenschappelijke werk te verrichten. Hij werd een van de grootste universele geleerden aller tijden.
Athanasius Kircher stierf in Rome in het jaar 1
680. Zijn nalatenschap bestaat uit 44 gedrukte boeken en 114 documentbanden. ‘
Henning vraagt of deze tekst, die hij zelf heeft opgesteld, mijn goedkeuring kan wegdragen. Met die ‘documentbanden‘ wordt kennelijk Kirchers correspondentie bedoeld. Zijn voor de Kerk soms compromitterende, gedeeltelijk gecensureerde brieven worden angstvallig bewaakt in de bibliotheek van de pauselijke universiteit; sinds jaren is die documentatie voor vrijwel niemand toegankelijk. Het vermelde aantal boeken is wat overdreven, maar verder klopt het wel. Ik knik en zeg dat het wezenlijke dat in zo’n korte tekst kan worden aangegeven, er inderdaad in staat.”

 

anton-haakman

Anton Haakman (Bussum, 7 september 1933)

 

De Nederlandse dichter en schrijver Willem Bilderdijk werd geboren op 7 september 1756 in Amsterdam. Zie ook mijn blog van 7 september 2006 en ook mijn blog van 7 september 2007.

 

 

Misbruik.

 

Ziet men aan de dorenstruiken

’t Geurig roosje niet ontluiken,

Lentes uitgezochte roem?

Ook de distel, ook de netel,

Heeft haar plaats om Floraas zetel,

Ieder braamsteng draagt haar bloem.

 

Ach, in alles is genieten;

Slechts het misbruik schept verdrieten.

Waarom grijpt ge woest in ’t rond?

Laat uw ogen dankbaar weiden

Waar de schoonheên zich verspreiden;

’t Is niet al voor hand of mond.

 

Ieder zintuig heeft zijn waarde;

Ieder heeft zijn deel op aarde:

Riek het bloempje; smaak de vrucht;

Zie Natuur haar kleed schakeren;

Hoor het boskoor kwinkeleren;

Voel de zoele kus der lucht!

 

Waan niet, als een God der Goden!

Alles onder uw geboden;

Dienstbaar aan uw grilligheden!

Stervling, stel uw zwelgzucht palen;

Waar Gods weldaân op u dalen,

Wees met wat Hij schenkt tevreden.

 

Bilderdijk

Willem Bilderdijk (7 september 1756 – 18 december 1831)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 7 september 2007.

 

De Duits – Israëlische dichteres en schrijfster Jenny Aloni (eig. Jenny Rosenbaum werd geboren op 7 september 1917 in Paderborn.

Christopher Brookmyre, Jennifer Egan, Julien Green, Jessica Durlacher, Carmen Laforet

De Schotse schrijver Christopher Brookmyre werd geboren op 6 september 1968 in Glasgow. Na zijn studie Engelse literatuur –en theaterwetenschappen aan de universiteit van zijn geboortestad werkte hij als journalist in Londen, Los Angeles en Edingburgh. In 1996 verscheen, na drie mislukte pogingen, zijn eerste roman Quite Ugly One Morning, waarin de hooffiguur van vier van zijn boeken Jack Parlabane voor het eerst optreedt, een onderzoeksjournalist die de grenzen van het toelaatbare opzoekt. Brookmyres boeken zijn met veel satire geschreven thrillers, waarin de kritiek op de Engelse maatschappij en politiek niet ontbreekt.

Uit: Not the End of the World

 

“`Don’t sweat it, Larry, it’s a walk in the park.’

Oh, gee, thanks, Larry thought. He was sure it had the potential to be a walk in the park and a precedent for being a walk in the park, but now that Bannon had gone and said that, he figured he’d better be on the lookout for gang wars, serial killers, King Kong and Godzilla.

Not that Larry wasn’t on the lookout for all of the above anyway, these days, although not for the same reasons as everybody else in this screwed-up town.

`Just as long as I ain’t goin’ down there to hear any Chamber of Commerce requests to lay off bustin’ the delegates for coke on account of the valuable trade they’re bringin’ into Santa M.’

Bannon laughed, shaking his head. Larry figured if the captain had known him a bit longer he’d have placed a daddy-knows-best hand on his shoulder, too.

`Larry, for the most part, this is the shitcan end of the movie business. European art-faggots, Taiwanese kung-fu merchants and LA independents workin’ out of fortieth-floor broom closets in mid-Wilshire. Unless they clean up at the Pacific Vista these two weeks, they can’t afford any coke. Goin’ by the budgets of their movies, you’re more likely gonna be bustin’ them for solvent abuse. There won’t be any trouble, I guarantee it.’

Thanks again.

`The movie market moved down here to the coast from the Beverly Center about seven years back, and there’s never been a hint of a problem in all that time.’

Yeah, keep it coming,Larrythought. You’ve just about got it thoroughly hexed for me now.    

`These guys, they come here from all over the US and all around the world,’ Bannon explained. `They show each other their shitty movies, they press flesh, they schmooze, and if they’re lucky, they do some deals. Close of business they hit the seafood restaurants, throw ass-kissing parties to impress each other, try and get laid, then it’s back to their hotels and up at eight to start over. I did your job the first three years. No trick to it. It’s a figurehead deal. In their minds you’re kind of the LAPD’s corporate representative, someone who’ll show his face every so often, smile a lot, and tell them nothing of any substance if they ask questions.”

BROOKMYRE

Christopher Brookmyre (Glasgow, 6 september 1968)

 

 De Amerikaanse schrijfster Jennifer Egan werd geboren in Chicago op 6 september 1962. Zie ook mijn blog van 6 september 2007.

Uit: The Keep

 

“The castle was falling apart, but at 2 a.m. under a useless moon, Danny couldn’t see this. What he saw looked solid as hell: two round towers with an arch between them and across that arch was an iron gate that looked like it hadn’t moved in three hundred years or maybe ever.

He’d never been to a castle before or even this part of the world, but something about it all was familiar to Danny. He seemed to remember the place from a long time ago, not like he’d been here exactly but from a dream or a book. The towers had those square indentations around the top that little kids put on castles when they draw them. The air was cold with a smoky bite, like fall had already come even though it was mid-August and people in New York were barely dressed. The trees were losing their leaves-Danny felt them landing in his hair and heard them crunching under his boots when he walked. He was looking for a doorbell, a knocker, a light: some way into this place or at least a way to find the way in. He was getting pessimistic.

Danny had waited two hours in a gloomy little valley town for a bus to this castle that never frigging came before he looked up and saw its black shape against the sky. Then he’d started to walk, hauling his Samsonite and satellite dish a couple of miles up this hill, the Samsonite’s puny wheels catching on boulders and tree roots and rabbit holes. His limp didn’t help. The whole trip had been like that: one hassle after another starting with the red eye from Kennedy that got towed into a field after a bomb threat, surrounded by trucks with blinky red lights and giant nozzles that were comforting up until you realized their job was to make sure the fireball only incinerated those poor suckers who were already on the plane. So Danny had missed his connection to Prague and the train to wherever the hell he was now, some German-sounding town that didn’t seem to be in Germany. Or anywhere else-Danny couldn’t even find it online, although he hadn’t been sure about the spelling. Talking on the phone to his Cousin Howie, who owned this castle and had paid Danny’s way to help out with the renovation, he’d tried to nail down some details.”

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Jennifer Egan (Chicago, 6 september 1962)

 

De Frans – Amerikaanse schrijver Julien Green werd geboren op 6 september 1900 in Parijs. Zie ook mijn blog van 6 september 2006.

 Uit: Journal 1928-1934

 

En dixième, on nous confiait aux soins de Mlle Blondeau. Elle récompensait notre bonne conduite d’une minuscule dragée et nous punissait d’une légère tape dont il fallait la remercier à genoux. En huitième, nous tremblions sous la barbe rousse de M . Noyer dont les colères étaient imprévisibles, car il passait brusquement d’une attitude paternelle et bienveillante à la saeva indignatio du professeur outragé par une vétille. Dans ces moments-là, il m’inspirait une peur horrible, dégradante, mais mon camarade Trissaud qui était assis à ma gauche, souriait ironiquement sous l’orage avec une bravoure qui me semblait inexplicable. Il était le fils d’un officier […]

En sixième nous étions des hommes. Nous passions en effet sous la domination de M. Mougeot qui nous parlait comme à des grandes personnes et nous tenait un langage d’autant plus flatteur pour la plupart d’entre nous qu’il était incompréhensible. À cause de cela nous l’aimions ; sa colère même nous plaisait. Car la colère de M. Noyer était tout bonnement épouvantable comme la colère du taureau que travaille un taon, mais M. Mougeot ne renonçait jamais au beau langage et sa colère avait un mouvement superbe […]

Toutes ces choses me reviennent confusément à l’esprit quand je vois des enfants courir dans la rue avec leur serviette sous le bras. J’ai conservé de mes années de collège un grand respect pour mes professeurs. Il me semble en effet, que la France de ce temps-là n’avait rien de plus honnête, de plus sérieux ni de plus désintéressé que le corps enseignant. Si différent qu’ils fussent les uns des autres, mes professeurs avaient en commun ceci que je n’ai pu démêler qu’avec le temps : c’étaient des idéalistes… »

 

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Julien Green (6 september 1900 – 13 augustus 1998)

 

De Nederlandse schrijfster Jessica Durlacher werd geboren in Amsterdam op 6 september 1961. Zie ook mijn blog van 6 september 2007.

 

Uit: Zwartboek liegt

 

”Ondanks de heersende mode, die voorschrijft de tweedeling in goed versus fout radicaal te verwerpen en de nuance in de visie op de tweede wereldoorlog te laten prevaleren, heeft niemand mij er tot op heden van kunnen overtuigen dat de meeste Duitsers geen nazi’s waren, dat mijn grootouders niet zijn vermoord in concentratiekampen door Duitse beulen, dat mijn vader als klein jongetje in Duitsland niet tijdens schooluren in elkaar werd geramd door zijn antisemitistische klasgenootjes, en dat hij niet op het nippertje aan de goede kant van de rij kwam te staan tijdens de selectie van de heer Mengele. Een dokter die vast ook heel erg dol op kunst was en lief voor zijn parkiet.

Mijn vader vond het onzin om een heel volk te haten en wie was ik om hem tegen te spreken? Dat vond ik al heel genuanceerd van mezelf.’

 

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Jessica Durlacher (Amsterdam, 6 september 1961)

 

 

De Spaanse schrijfster Carmen Laforet werd geboren op 6 september 1921 in Barcelona. Zie ook mijn blog van 6 september 2006.

 

Uit: Nada

 

Because of last-minute difficulties in buying tickets, I arrived in Barcelona at midnight on a train different from the one I had announced, and nobody was waiting for me.

It was the first time I had traveled alone, but I wasn’t frightened; on the contrary, this profound freedom at night seemed like an agreeable and exciting adventure to me. Blood was beginning to circulate in my stiff legs after the long, tedious trip, and with an astonished smile I looked around at the huge Francia Station and the groups forming of those who were waiting for the express and tho
se of us who had arrived three hours late.

The special smell, the loud noise of the crowd, the invariably sad lights, held great charm for me, since all my impressions were enveloped in the wonder of having come, at last, to a big city, adored in my daydreams because it was unknown.

I began to follow—a drop in the current—the human mass that, loaded down with suitcases, was hurrying toward the exit. My luggage consisted of a large bag, extremely heavy because it was packed full of books, which I carried myself with all the strength of my youth and eager anticipation.

An ocean breeze, heavy and cool, entered my lungs along with my first confused impression of the city: a mass of sleeping houses, of closed establishments, of streetlights like drunken sentinels of solitude. Heavy, labored breathing came with the whispering of dawn. Close by, behind me, facing the mysterious narrow streets that led to the Borne, above my excited heart, was the ocean.

I must have seemed a strange figure with my smiling face and my old coat blown by the wind and whipping around my legsas I guarded my suitcase, distrustful of the obsequious “porters.”

I remember that in a very few minutes I was alone on the broad sidewalk because people ran to catch one of the few taxis or struggled to crowd onto the streetcar.

 

Laforet

Carmen Laforet (6 september 1921 – 28 februari 2004)

Marcel Möring, Herman Koch, Christoph Wieland, Margaretha Ferguson, Heimito von Doderer, Peter Winnen, Jos Vandeloo, Goffredo Mameli

De Nederlandse schrijver Marcel Möring werd geboren in Enschede op 5 september 1957. Daar bezocht hij de Montessorischool. Eind jaren zestig verhuisde zijn familie naar Assen. Hij studeerde twee jaar MO-Nederlands, maar brak deze studie af, omdat hij zich toe wilde leggen op het schrijven. Hij had allerlei baantjes, onder meer als redacteur Theater en Beeldende Kunst bij de Drents-Groningse Persbladen.

Mörings boeken zijn in vertaling verschenen in meer dan vijftien landen. Voor het korte verhaal ‘East Bergholt’, vertaald door Stacey Knecht en gepubliceerd in ‘The Paris Review’ ontving hij als eerste niet Engelstalige schrijver de Aga Khan Prize. Zijn nieuwste en tot nu toe dikste roman, Dis, verscheen in november 2006 bij De Bezige Bij. Möring woont in Rotterdam en was een van de eerste Nederlandse schrijvers met een eigen website. Gedurende het studiejaar 2007-2008 is Möring ‘schrijver op locatie’ aan de Vrije Universiteit in Amsterdam, een functie waarin hij Abdelkader Benali opvolgt.

 

Uit: Modelvliegen

 

“Ik verplaatste mij naar de juiste pit en braadde de koteletjes á point, zoals ik het geleerd had uit de vele kookboeken die ik de afgelopen jaren had gelezen. Ik was enigszins nerveus – de keuken was vreemd, de apparatuur anders en ik had nog nooit lamskoteletten gebraden – maar ik rekende erop dat mijn inlevingsvermogen mij zou helpen. Ik kon een gerecht analyseren door het te proeven, k kon koken zonder af te meten en ik kon elk gerecht aan als ik maar ten minste één keer een recept had gelezen dat iets soortgelijks beschreef. Het was geen talent, zoals Coe eerder tegen mijn vader had gezegd. Het was inlevingsvermogen, verbeelding, of misschien ook wel een talent, maar dan het talent om zoiets organisch en chaotisch als koken te abstraheren. Toen ik klaar was ging het bord de deur uit en liet Coe een hand op mijn schouder rusten. Zijn ronde gezicht weerspiegelde in het glimmende metaal van de achterwand van de kachel. De wenkbrauwen, die als rupsen boven de zwarte ogen leken te kronkelen, en de donkere baard gaven hem het uiterlijk van een smulgrage benedictijn. Hij begon de kok toe te spreken over wat hij smaaknivellering noemde, dat gerechten alleen nog maar een soort algemene oppervlaktesmaak hadden, maar niet meer in delen uiteen konden vallen. ‘Nederlandse koks,’ zei hij, ‘zijn bang om ons te laten proeven waaruit een gerecht is samengesteld. Als ik haas eet wil ik haas, wijn, tijm en bosuitjes proeven en niet de kruidenpot van restaurant x.’
De ober kwam de keuken weer in. Hij zag eruit als een grafdelver.
‘En?’ vroeg de man in pak.
‘Hij vroeg waar we in godsnaam mee bezig zijn .’
Ik merkte ineens hoe warm het in de keuken was.
‘Hoezo?’ zei de kok.
‘Hij zei: “Is dit een test dat ik eerst die tranige tinnef krijg voorgezet en daarna het juiste gerecht?”’

 

Moring

Marcel Möring (Enschede, 5 september 1957)

 

 

De Nederlandse schrijver en acteur Herman Koch werd geboren in Arnhem op 5 september 1953. Hij verhuisde met zijn ouders al op zijn tweede naar Amsterdam. Hij zat daar later op het Montessori Lyceum, maar werd van school gestuurd. Toch begon Koch daarna aan een studie. Hij studeerde drie maanden Russisch, en koppelde aan deze studie ook reizen. Zo werkte hij een jaar op een boerderij in Finland. Koch is bekend als acteur, voornamelijk van de televisieserie Jiskefet, maar is ook schrijver en columnist van de Volkskrant. In 2005 schreef hij het dictee voor het Groot Dictee der Nederlandse Taal.

 

Werk o.a. : De voorbijganger, verhalen (1985), Red ons, Maria Montanelli (1989), Eindelijk oorlog (1996), Denken aan Bruce Kennedy (2005)

 

Uit: Red ons, Maria Montanelli

 

“Midden in die zinderende distelwoestijn bleef hij plotseling doodstil staan, stak zijn vinger in de lucht en zei: ‘Hoor, dat is het grauwgebekte geelstaartje! Die is vroeg dit jaar. Vorig jaar juni had ik er nog geen een gehoord…’ Het bonte schreeuwkoetje, de gevlekte spekduiven, de klaaglijke roep van het lulmannetje, hij had ze allemaal uit zijn hoofd geleerd. ’s Nachts in bed droomde ik over de windbuks waarmee ik al zijn gevederde vrienden voor zijn ogen uit de lucht naar beneden zou schieten. Ik heb niets tegen vogels, maar ik hoef echt niet te weten hoe je ze bij hun naam moet noemen, en van planten zal het me helemaal een zorg zijn. Volgens mij zien die zogenaamde natuurliefhebbers gewoon nooit eens iets in zijn totaal, als een encyclopedie bladeren ze van de ene plant naar de andere, ze zien alleen de dingen vlak voor hun neus, ze zijn doodsbang om eens een keer helemaal tot aan de horizon te kijken.”

Koch

Herman Koch (Arnhem, 5 september 1953)

 

De Duitse dichter en schrijver Christoph Martin Wieland werd geboren in Oberholzheim op 5 september 1733. Zie ook mijn blog van 5 september 2007.

 

Uit: Geschichte der Abderiten

 

“Das Altertum der Stadt Abdera in Thracien verliert sich in der fabelhaften Heldenzeit. Auch kann es uns sehr gleichgültig sein, ob sie ihren Namen von Abdera, einer Schwester des berüchtigten Diomedes, Königs der Bistonischen Thracier, – welcher ein so großer Liebhaber von Pferden war, und deren so viele hielt, daß er und sein Land endlich von seinen Pferden aufgefressen wurde Paläphatus in seinem Buche von Unglaublichen Dingen erklärt auf diese Weise die Fabel, daß dieser Fürst seine Pferde mit Menschenfleisch gefüttert habe, und ihnen endlich selbst von Herkules zur Speise vorgeworfen worden sei. , – oder von Abderus, einem Stallmeister dieses Königs, oder von einem andern Abderus, der ein Liebling des Herkules gewesen sein soll, empfangen habe.

Abdera war, einige Jahrhunderte nach ihrer ersten Gründung, vor Alter wieder zusammen gefallen: als Timesius von Klazomene, um die Zeit der einunddreißigsten Olympiade, es unternahm, sie wieder aufzubauen. Die wilden Thracier, welche keine Städte in ihrer Nachbarschaft aufkommen lassen wollten, ließen ihm nicht Zeit, die Früchte seiner Arbeit zu genießen. Sie trieben ihn wieder fort, und Abdera blieb unbewohnt und unvollendet, bis (ungefähr um das Ende der neunundfunfzigsten Olympiade) die Einwohner der Ionischen Stadt Teos – weil sie keine Lust hatten, sich dem Eroberer Cyrus zu unterwerfen – zu Schiffe gingen, nach Thracien segelten, und, da sie in einer der fruchtbarsten Gegenden desselben dieses Abdera schon gebauet fanden, sich dessen als einer verlassenen und niemanden zugehörigen Sache bemächtigten, auch sich darin gegen die Thracischen Barbaren so gut behaupteten, daß sie und ihre Nachkommen von nun an Abderiten hießen, und einen kleinen Freistaat ausmachten, der (wie die meisten Griechischen Städte) ein zweideutiges Mittelding von Demokratie und Aristokratie war, und regiert wurde – wie kleine und große Republiken von jeher regiert worden sind.

 

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Christoph Wieland (5 september 1733 – 20 januari 1813)

 

 

De Belgische schrijver Jos Vandeloo werd geboren op 5 september 1925 in Zonhoven, Belgisch-Limburg. Zie ook mijn blog van 5 september 2006.

 

Uit: De coladrinkers

 

“Misschien is de liefdesdaad, waar dit op uitdraait, een vlucht in de vergetelheid, zoals drank en droque, een poging om zich te verheffen naar toppen, die men normaal nooit kan bereiken. Een hoogte waarvan je kan neerkijken naar het kleine be
neden. Zo klein is het geworden dat je niets of niemand meer onderscheiden kan, het bestaat dus niet mee, en dat schenkt een verlossend gevoel van bevrediging.”

 

Vandeloo

Jos Vandeloo (Zonhoven, 5 september 1925)

 

 

De Nederlandse schrijver Peter Winnen werd geboren op 5 september 1957 in Ysselsteyn. Zie ook mijn blog van 5 september 2006.

 

Uit: Ik ben wel aan een Leffe toe

 

Ik heb mijn kantoor maar verplaatst. Mijn laptop staat op een de leestafel in de kantine van de Verkadefabriek in Den Bosch. Bij het raam zit ik, het licht trekt weg uit de mensen en de dingen. “Oued Za” staat in grote rode letters geschilderd op een paneel boven een winkeletalage. Wat zou dat betekenen? Ik gok op iets als “Proef de zon”, want op het etalageraam staat in kleinere rode letters: “Tropische Levensmiddelen Markt”. Ik heb de indruk dat de mensen van Den Bosch niet voor de tropische smaken gaan. De winkel is donker, geen tropische vrucht te bekennen in de vitrine. Er stopt een bestelautootje, “A. Kente & Zoon, kantoorartikelen”, een tekst die op me een vreemde manier gelukkig maakt.
Iemand vertelde me dat de tegeltjes op de vloer authentieke Verkadefabriektegeltjes zijn. Een Pool is maanden bezig geweest ze schoon te schuren voordat ze opnieuw gelegd werden. Ik zit op historische bodem. Bovenop het sociale lief en leed van de productielijn.
Wat een gelul, kom eens to the point,makker!
Nog één dag tot de première. Ik ben een beetje leeg. Twee weken lang bezig geweest uit te leggen waar het stuk over gaat. Vroeg in de middag gesproken in de Varacamera van “Het Leven Draait Door”. Waar het stuk over gaat? Ik heb eigenlijk geen idee meer. Toen ik het schreef wist ik het nog. Gisteren wist ik het ook nog. Nu kan ik weinig meer zeggen dan: het is wat het is, en het is goed als het is, kom maar gewoon kijken, als de liefde waarmee Drie Ons het gemaakt heeft maar gezien wordt.”

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Peter Winnen (Ysselsteyn, 5 september 1957)

 

Franz Carl Heimito von Doderer werd geboren op 5 september 1896 in Weidlingau, Oostenrijk. Zie ook mijn blog van 5 september 2006.

 

Uit: Die Bresche

 

In dieser Erzählung treten vorzüglich drei Figuren auf um den Leser zu unterhalten so gut e
s
ihnen gelingt: erstens die Magdalena Güllich (Güllich ist Nebensache; aber „Magdalena“, dieser

sanfte Name paßt; ihr ergeht es auch am schlechtesten) ferner der junge Herr Herzka (der die ärgsten Bocksprünge macht), die dritte Figur aber ist ein berühmter Mann, nämlich „kein Geringerer“ als S. A. Slobedeff, der russische Tondichter, der jungverstorbene,

herrlichen Angedenkens, am meisten wohl als Autor der „Abenteuerlichen Symphonie“ bekannt, zu seinen Lebzeiten auch als Träger des sonderbaren Beinamens „Fräulein Sascha“ zu dem

er offenbar durch seine äußere Erscheinung gekommen war. Von ihm braucht weiter nichts vorausgeschickt zu werden; die Personalien der Güllich und des Herzka aber sind diese: die Güllich war Inhaberin eines Ladens, in dem sie Karten für Konzerte, Theater u. dgl. verkaufte, überdies Rennprogramme, Sportzeitschriften und was sonst da herein gehört; es hieß „Kartenbüro Güllich“ und ging recht gut. Die Güllich saß dort schön und sanften

Gesichts hinter dem Ladentisch. Sie mochte im 28. Jahr sein und war unverheiratet. – Herzka (dieser hieß mit dem Taufnamen Jan) war nicht viel jünger als sie und stand zu ihr seit

längstem in wohlgeregelten Beziehungen, die ungetrübt fortliefen, aus dem einfachen Grunde weil beide Teile in Geldsachen voneinander unabhängig waren; es konnte also zwischen ihnen

nicht einmal zu einem ernsthaften und sachlichen Gespräch kommen, welcher Umstand die beste Friedensgewähr bot: blieben somit nur die empfindsamen Reibungsflächen, etwa daß sie dann und wann behauptete er „käme nur zu ihr um seine Gelüste zu befriedigen“, was sogleich von ihm in der zärtlichsten Weise bestritten und widerlegt wurde etc. etc. – Herzka selbst war aus der Gehschule und Umhegung einer wohlhabenden Bürgersfamilie ge- machsam in ein ziemlich regelmäßiges Leben der Pflichterfüllung und in den geldschweren Umgang seiner Gesellschaftsschichte hineingewachsen, konnte auch schwerlich mehr aus diesem Geleise

kommen, als Inhaber und Leiter des vom Vater ererbten Geschäftshauses: welche frühe Gewichtigkeit der Lebensstellung in Jan gewisse Grundlinien graviert hatte, deren er sich zwar

nicht klar bewußt war, die ihn aber umso nachhaltiger bestimmten, wenn es darauf ankam: Genauigkeit, Peinlichkeit und Vorsicht, beinahe Ängstlichkeit . . .”

 

doderer

Heimito von Doderer (5 september 1896 – 23 december 1966)

 

De Nederlandse prozaschrijfster Margaretha Ferguson wered geboren op 5 september 1920 in Arnhem. Zie ook mijn blog van 5 september 2006.

 

Uit: Nu wonen daar andere mensen. Terug op Java

 

“Het klinkt misschien plat – maar ik voel me zo verscheurd. Ik wil niet zijn wie ik ben; niet joods, niet rooms, niet Hollands, niet Indisch – alles alleen maar gedeeltelijk. (…) Nergens voel ik mij werkelijk thuis. Ik ben een wortelloos persoon: nooit geworteld geweest. Thuis bij mijn ouders niet; in Indië niet; in Indonesië niet – overal waren kloven, afstanden.” Dat zei de romancière en journaliste Margaretha Ferguson tegen Ischa Meijer in een interview voor Vrij Nederland in 1985. Ontworteld zijn, het klonk haast als een verontschuldiging voor een verscheurd leven. Maar wie haar geschiedenis kent, die ze voor een groot deel heeft opgetekend in boeken en
columns, zal verbaasd de wenkbrauwen optrekken. Hoe kan dat, zo wankelend zijn en zulke uitgesproken opinies hebben?

“Het is zes uur in de ochtend. Om half twaalf gisteravond kwam het vliegtuig in Jakarta aan. Met mijn als altijd te omvangrijke en te onhandige bagage perste ik me door een smal gangetje, met moeite opengelaten door dicht opeen gedrukte afhalers en toeschouwers. We bevonden ons in een warme, ietwat benauwde maar ook kruidige geur. Ik stapte in een taxi. Met het pasar-Maleis uit mijn koloniale jeugd (…) kan ik me goed verstaanbaar maken. Ben ik al eerder in Indonesië geweest? vraagt de taxichauffeur onder de rit (wat is het hier stil en donker, de wegen zijn breed, hee, is dit niet het Waterlooplein?) ontwaar ik in die grote schaduw niet de vertrouwde vorm van de kathedraal?)
‘Ja,’zeg ik, ‘ik heb hier achttien jaar gewoond. Ik ben als meisje van negen jaar gekomen, en gebleven tot na het Jappenkamp. Tijdens de internering is mijn dochter geboren, in de Indonesische kliniek Budi Kemuliaän, bestaat die nog?’ Ja, die bestaat nog.”

 

Ferguson

Margaretha Ferguson (5 september 1920 –  8 mei 1992)

 

 De Italiaanse dichter en patriot Goffredo Mameli werd geboren op 5 september 1827 in Genua. Hij is een belangrijke vertegenwoordiger van het Risorgimento (Wedergeboorte), maar is vooral bekend gebleven als schrijver van Il Canto degli Italiani (Het lied van de Italianen). Il Canto degli Italiani is het Italiaanse nationale volkslied. Onder de Italianen staat het bekend als Inno di Mameli (Mameli’s Hymne). Soms wordt er ook naar gerefereerd onder de naam Fratelli d’Italia (Broeders van Italië). De tekst werd geschreven in de herfst van 1847 in Genua, door de toen 20-jarige student Mameli, in een klimaat waarin het volk in opstand was voor de eenmaking en de onafhankelijkheid van Italië. Deze opstanden gingen vooraf aan de Italiaanse Onafhankelijkheidsoorlog tegen Oostenrijk.Twee maanden later werd de tekst op muziek gezet in Turijn door Michele Novaro.

 

Fratelli d’Italia, (fragment)

 

Fratelli d’Italia,
l’Italia s’è desta,
dell’elmo di Scipio
s’è cinta la testa.
Dov’è la vittoria?
Le porga la chioma,
ché schiava di Roma
Iddio la creò.

 

Stringiamci a coorte,
siam pronti alla morte,
l’Italia chiamò.

 

Noi siamo da secoli
calpesti, derisi,
perché non siam popolo,
perché siam divisi.
Raccolgaci un’unica
bandiera, una speme:
di fonderci insieme
già l’ora sonò.

 

 

 

Nederlandse vertaling

 

Broeders van Italië

 

Broeders van Italië,
Italië is opgestaan.
Met de helm van Scipio
het hoofd getooid
Waar is de overwinning?
Laat haar buigen;
Want als slaaf van Rome
is zij door God geschapen.

 

Sluit de rijen,
Wij zijn tot de dood bereid.
Italië roept.

 

Wij werden voor eeuwen
verschopt en vernederd,
Omdat wij geen volk waren,
Omdat wij verdeeld waren;
Laat ons samenkomen
onder één vaandel en één hoop;
Het uur onzer eenheid;
heeft reeds geslagen.

 

Mameli

Goffredo Mameli (5 september 1827 – 7 juli 1849)

Antonin Artaud, René de Chateaubriand, Mary Renault, Constantijn Huygens, Helga Ruebsamen, Richard Wright

De Franse schrijver Antonin Artaud werd geboren op 4 september 1896 in Marseille. Zie ook mijn blog van 4 september 2006.

Uit: L’ombilic des Limbes, Le pèse nerfs

 

DEUXIÉME LETTRE DE MÉNAGE

J’ai besoin, à côté de moi, d’une femme simple et équilibrée, et dont l’âme inquiète et trouble ne fournirait pas sans cesse un aliment à mon désespoir. Ces derniers temps, je ne te voyais plus sans un sentiment de peur et de malaise. Je sais très bien que c’est ton amour qui te fabrique tes inquiétudes sur mon compte, mais c’est ton âme malade et anormale comme la mienne qui exaspère ces inquiétudes et te ruine le sang. Je ne veux plus vivre auprès de toi dans la crainte. J’ajouterai à cela que j’ai besoin d’une femme qui soit uniquement à moi et que je puisse trouver chez moi à toute heure. Je suis désespéré de solitude. Je ne peux plus rentrer le soir, dans une chambre, seul, et sans aucune des facilités de la vie à portée de ma main. Il me faut un intérieur, et il me le faut tout de suite, et une femme qui s’occupe sans cesse de moi qui suis incapable de m’occuper de rien, qui s’occupe de moi pour les plus petites choses. Une artiste comme toi a sa vie, et ne peut pas faire cela. Tout ce que je te dis est d’un égoïsme féroce, mais c’est ainsi. Il ne m’est même pas nécessaire que cette femme soit très jolie, je ne veux pas non plus qu’elle soit d’une intelligence excessive, ni surtout qu’elle réfléchisse trop. Il me suffit qu’elle soit attachée à moi. Je pense que tu sauras apprécier la grande franchise avec laquelle je te parle et que tu me donneras la preuve d’intelligence suivante : c’est de bien pénétrer que tout ce que je te dis n’a rien à voir avec la puissante tendresse, l’indéracinable sentiment d’amour que j’ai et que j’aurai inaliénablement pour toi, mais ce sentiment n’a rien à voir lui-même avec le courant ordinaire de la vie. Et elle est à vivre, la vie. Il y a trop de choses qui m’unissent à toi pour que je te demande de rompre, je te demande seulement de changer nos rapports, de nous faire chacun une vie différente, mais qui ne nous désunira pas.”

 

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Antonin Artaud (4 september 1896 – 4 maart 1948)

 

 

 

De Franse schrijver François René de Chateaubriand werd geboren op 4 september 1768 in Saint Malo. Zie ook mijn blog van 4 september 2006.

 

 

Uit: LE GÉNIE DU CHRISTIANISME

 

Il reste à parler d’un état de l’âme qui, ce nous semble, n’a pas encore été bien observé : c’est celui qui précède le développement des passions, lorsque nos facultés, jeunes, actives, entières, mais renfermées, ne se sont exercées que sur elles-mêmes, sans but et sans objet. Plus les peuples avancent en civilisation, plus cet état du vague des passions augmente ; car il arrive alors une chose fort triste : le grand nombre d’exemples qu’on a sous les yeux, la multitude de livres qui traitent de l’homme et de ses sentiments rendent habile sans expérience. On est détrompé sans avoir joui ; il reste encore des désirs, et l’on n’a plus d’illusions. L’imagination est riche, abondante et merveilleuse ; l’existence pauvre, sèche et désenchantée. On habite avec un cœur plein un monde vide et sans avoir usé de rien on est désabusé de tout. L’amertume que cet état de l’âme répand sur la vie est incroyable ; le cœur se retourne et se replie en cent manières pour employer des forces qu’il sent lui être inutiles. Les anciens ont peu connu cette inquiétude secrète, cette aigreur des passions étouffées qui fermentent toutes ensemble : une grande existence politique, les jeux du gymnase et du Cha
mp de Mars, les affaires du Forum et de la place publique remplissaient leurs moments et ne laissaient aucune place aux ennuis du cœur. D’une autre part, ils n’étaient pas enclins aux exagérations, aux espérances, aux craintes sans objet, à la mobilité des idées et des sentiments, à la perpétuelle inconstance, qui n’est qu’un dégoût constant ; dispositions que nous acquérons dans la société des femmes. Les femmes, indépendamment de la passion directe qu’elles font naître chez les peuples modernes, influent encore sur les autres sentiments. Elles ont dans leur existence un certain abandon qu’elles font passer dans la nôtre ; elles rendent notre caractère d’homme moins décidé, et nos passions, amollies par le mélange des leurs, prennent à la fois quelque chose d’incertain et de tendre. »

 

chateaubriand

René de Chateaubriand (4 september 1768 –  4 juli 1848)

 

 

De Engelse schrijfster Mary Renault werd op 4 september 1905 geboren als Mary Challans in Forest Gate in Essex. Zij kreeg les aan het St Hugh’s College te Oxford, destijds een vrouwenschool. Ze ontving hier haar graad voor Engels in 1928. Ze ging een opleiding tot verpleegkundige volgen op de Oxford’s Radcliffe Infirmary, hier ontmoette zij haar opleidingsgenote Julie Mullard, met wie zij een levenslange relatie begon.

Ze werkte destijds als een verpleegkundige, terwijl ze tegelijkertijd haar schrijverscarrière begon. Als verpleegkundige werkte ze de gehele WO II. In 1939 publiceerde ze haar eerste boek Purposes of Love. Haar boek was, net als de andere boeken in haar eerste tijd, in de stijl van de dag geschreven. Renault verhuisde samen met haar levensgenoot naar Zuid-Afrika na het uitkomen van het boek Return to Night, waarvoor Renault $150.000 kreeg. Ze was niet altijd even blij met de niet-zo-liberale kanten van haar nieuwe thuisland en sloot zich aan bij de antiapartheidsbeweging Black Sash.

In Zuid-Afrika zag Renault de mogelijkheid om boeken te schrijven over homoseksuele relaties, bijvoorbeeld in haar laatste roman die over de toenmalige tijd ging: The Charioteer, uit 1953 en in haar eerste historische roman uit 1956, The Last of the Wine’, over twee Atheners die les krijgen van Socrates en tegen Sparta vechten. Door haar sympathie voor, voornamelijk mannelijke, homoseksuelen, kreeg Renault een breed publiek onder homoseksuelen.

Haar latere boeken waren allemaal historische romans die zich afspeelden in het Oude Griekenland.

Uit: The Praise Singer

 

“As I dreamed I sang, as far back as I can remember. I needed only to be alone, among the creatures of my thought, and the songs would come. Childish, at first; tunes picked up from the work songs of my father’s thralls, or the women weaving. They satisfied me, till I was old enough to be taken to the Apollo festival, and heard a rhapsodist chanting his bit of Homer, and some local poet taking his choir through a choral ode. I suppose I was nine or ten.

For the first time, I knew that my secret joy was a thing grown men could make a life of, even a living. I did not yet hope that for myself. I only dreamed of it, as I’d dreamed of fighting at Troy; but on the mountain I dreamed aloud. When some old ewes pushed up to see what all the noise was about, I felt like Orpheus, and wished that Keos had lions to be enchanted. Then I would go home at night, and be silent in a corner. No wonder my father thought me a sullen boy. But what could I have said to him?

Time passed; I was twelve, thirteen; I heard the singing at the festivals; I understood that these men, happy beyond imagining, had all once been boys like me, and somehow achieved their bliss. My dreams turned to wishes; but they could find no voice, except in secret on the mountain. Soon I would be a man, just one of my father’s farm-hands. A poet? I could as soon have told him I wanted to be a Scythian king. I would be lucky if he did no worse than laugh. I began to know bitterness, and despair.

 

Renault

Mary Renault (4 september 1905 – 13 december 1983)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Constantijn Huygens werd geboren op 4 september 1596 in Den Haag. Zie ook mijn blog van 4 september 2006.

 

 

VALCKENBURG

Zoo verr vier voeten gaen, vier voeten in ’tbeslagh,
Vier voeten inden dwang Van Ruyterlick gesagh,
Zoo verr men ringt en springt, onthaeltmen de geruchten
Van mijn’ September-feest en woelende genuchten.
Die mijne Peteren mijn aenstaen hadd’ vertelt,
Sij hadden mijnen naem in Paerdenburgh verspelt.
Gelijck het koren gaet op, door, en uyt den Moelen,
Soo treck, soo send ick uyt het meer en minder Voelen.
Wat dunckt u, Vreemdelingh van ’twederzijds verstand?
Heel Nederland vult mij, en ick heel Nederland.

 

 

 

AMSTELDAM

Ghemeen’ verwondering betaemt mijn’ wond’ren niet,
De Vreemdeling behoort te swijmen die mij siet.
Swijmt, Vreemdeling, en segt, Hoe komen all’ de machten
Van all dat machtigh is besloten in uw’ grachten?
Hoe komt ghij, gulde Veen, aen ’s hemels overdaedt?
Packhuys van Oost en West, heel Water en heel Straet,
Tweemael-Venetien, waer’s ’tende van uw’ wallen?
Segt meer, segt, Vreemdeling. Segt liever niet met allen:
Roemt Roomen, prijst Parijs, kraeyt Cairos heerlickheit;
Die schricklixt van mij swijgt heeft aller best geseyt.

 

Huygens

Constantijn Huygens (4 september 1596 — 28 maart 1687)

 

 

De Nederlandse schrijfster Helga Ruebsamen is op 4 september 1934 geboren in Batavia, in Nederlands lndië. Zie ook mijn blog van 4 september 2006.

 

Uit: Schilderachtige schijnheiligheid Den Haag (Interview met Xandra Schutte)


‘Het is daar nog net als veertig jaar geleden’, verzucht Ruebsamen. ‘Misschien was ik, als de oorlog er niet was geweest, ook een Benoordenhoutse juffrouw in plooirok geworden. Wie weet? Het is heel makkelijk en veilig om een plooirok te dragen. Maar ik ben eigenlijk nooit aangepast geweest. Mijn jeugd was een doorlopend protest. Ik kan me herinneren dat ik om de zoveel meter dacht: nu zal ik de meest verschrikkelijke paarse lipstick opdoen. Onderweg naar school liep ik allerlei kleren aan en uit te trekken om er heel effrayant uit te zien, zodat ik van school werd gestuurd. Als ik terug naar huis ging, moest ik me weer verkleden om er daar weer netjes uit te zien.
Ik had wel vriendinnen, maar die vielen net als ik buiten de boot. Mijn moeder bekeek ze met een treurig oog. Vertrouwensvriendinnen had ik niet, misschien dat ik daarom ben blijven schrijven. Dat klinkt een beetje verdrietig. Ik ben heel jong gaan schrijven, eerst bezwerend en daarna om mezelf op te monteren, en ik ben blijven schrijven in mijn jeugd om een soort vertrouwenspersoon te creëren. Het schrijven was een uitlaatklep. Ik schreef geen dagboek, maar verhalen.’

 

ruebsamen

Helga Ruebsamen (Batavia, 4 september 1934)

 

De Amerikaanse schrijver Richard Nathaniel Wright werd geboren in Roxie, Mississippi op 4 september 1908. Zie ook mijn blog van 4 september 2007.

 

Uit: Black Boy

 

One winter morning in the long-ago, four-year-old days of my life I found myself standing before a fireplace, warming my hands over a mound of glowing coals, listening to the wind whistle past the house outside. All morning my mother had been scolding me, telling me to keep still, warning me that I must make no noise. And I was angry, fretful, and impatient. In the next room Granny lay ill and under the day and night care of a doctor and I knew that I would be punished if I did not obey. I crossed restlessly to the window and pushed back the long fluffy white curtains—which I had been forbidden to touch-and looked yearningly out into the empty street. I was dreaming of running and playing and shouting, but the vivid image of Granny’s old, white, wrinkled, grim face, framed by a halo of tumbling black hair, lying upon a huge feather pillow, made me afraid.

The house was quiet. Behind me my brother—a year younger than I—was playing placidly upon the floor with a toy. A bird wheeled past the window and I greeted it with a glad shout.

“You better hush,” my brother said.

“You shut up,” I said.

My mother stepped briskly into the room and closed the door behind her. She came to me and shook her finger in my face.

“You stop that yelling, you hear?” she whispered. “You know Granny’s sick and you better keep quiet!”

I hung my head and sulked. She left and I ached with boredom.

“I told you so,” my brother gloated.

“You shut up,” I told him again.

I wandered listlessly about the room, trying to think of something to do, dreading the return of my mother, resentful of being neglected. The room held nothing of interest except the fire and finally I stood before the shimmering embers, fascinated by the quivering coals. An idea of a new kind of game grew and took root in my mind. Why not throw something into the fire and watch it burn? I looked about. There was only my picture book and MY mother would beat me if I burned that. Then what?
I hunted around until I saw the broom leaning in a closet. That’s it … Who would bother about a few straws if I burned them? I pulled out the broom and tore out a batch of straws and tossed them into the fire and watched them smoke, turn black, blaze, and finally become white wisps of ghosts that vanished. Burning straws was a teasing kind of fun and I took more of them from the broom and cast them into the fire. My brother came to my side, his eyes drawn by the blazing straws.”

 

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Richard Wright  (4 september 1908 – 28 november 1960)

Alison Lurie, Kiran Desai, Eduardo Galeano, Sergej Dovlatov

De Amerikaanse schrijfster en literatuurwetenschapster Alison Lurie werd geboren op 3 september 1926 in Chicago, Illinois. Zie ook mijn blog van 3 september 2007 .

 Uit: THE LAST RESORT

 

At three A.M. on a windy late-November night, Jenny Walker woke in her historic house in an historic New England town, and sensed from the slope of the mattress and the chill of the flowered percale sheets that Wilkie Walker, the world-famous writer and naturalist, was not in bed beside her.
Often now Jenny woke to this absence. The first time, after lying half awake for twenty minutes, she tiptoed downstairs and found her husband sitting in the kitchen with a mug of tea. Wilkie smiled briefly and replied to her questions that of course he was all right, that everything was all right. “Go back to bed, darling,” he told her, and Jenny followed his instructions, just as she had done for a quarter century.
After that night she didn’t go to look for him, but now and then she would mention his absence the next morning. Wilkie would say that he’d had a little indigestion and needed a glass of soda water, or wanted to write down an idea. There was no reason to be concerned about him, his tone implied. Indeed her concern was unwelcome, possibly even irritating.
But since the day they met, Jenny had been more concerned about Wilkie Walker than anyone or anything in the world. He had come into the University Housing Office at UCLA where she was working after graduation while she waited to see what would happen next in her life. It was a misty, hot summer morning when Wilkie appeared: the most interesting-looking older man Jenny had ever seen, with his broad height, his full explorer’s mustache; his shock of blond-brown hair, steel-blue eyes, and sudden dazzling smile. Dazzled, she heard him ask about sabbatical sublets for the fall. He wanted somewhere quiet with a garden–he liked to work out of doors if he could, he explained–but he also hoped to be within a half-hour’s walk of the university. Which no doubt wasn’t possible, he added with another radiant smile.
But Jenny was able to assure him that she knew just the place. And two days later, while she was still dreaming of Wilkie’s visit and wondering if she could get leave to audit his lectures, he reappeared to thank her and ask her to have lunch with him.”

 

 

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Alison Lurie (Chigaco, 3 september 1926)

 

De Indische schrijfster Kiran Desai werd geboren op 3 september 1971 in New Dehli. Zij woont echter tegenwoordig permanent in de VS. Toen zij 14 jaar was vertrok haar familie uit India naar Engeland, en een jaar later naar de VS, waar zij in Massachusettes haar opleiding voltooide. In 1998 publiceerde zij haar eerste boek Hullabaloo in the Guava Orchard, zeer geprezen door o.a. Salman Rushdie. Haar tweede roman The Inheritance of Loss leverde haar in 2006 de Booker Prize op.

Uit: Erbin des verlorenen Landes (Vertaald door Robin Detje)

 „Lichtschriften bestürmen den Schatten, verschwenderischer als Meteore. Die hohe unkennbare Stadt überwuchert das Feld. Sicher meines Lebens und meines Todes betrachte ich die Ehrgeizigen und verstünde sie gern. Gierig ist ihr Tag wie das Lasso in Lüften. Burgfriede des Zorns im Eisen ist ihre Nacht, jäh, kampfbereit. Sie sprechen von Menschlichkeit. Meine Menschlichkeit ist im Gefühl, daß wir Stimmen des gleichen Elends sind. Sie sprechen von Vaterland. Mein Vaterland ist ein Gitarrenakkord, einige Porträts und ein alter Degen, das offenbare Gebet der Weide in den Abenddämmerungen. Die Zeit verlebt mich. Lautloser als mein Schatten durchquere ich die Herde ihrer erhabenen Gier. Sie sind unabdingbar, einzig, sie verdienen den Morgen. Mein Name ist jemand und jeglicher. Ich schreite langsam wie einer, der aus solcher Ferne kommt, daß sein Ziel zu erreichen er nicht erwartet.
Der ganze Tag hatte in den Farben der Abenddämmerung geleuchtet, nun zog der Nebel wie ein Meerestier über die weiten Hänge der Berge, von ozeanischen Schatten und Abgründen beherrscht. Kurz stieß die aus Eis gehauene Spitze des fernen Kangchenjunga durch den dampfenden Dunst und die Winde um seinen Gipfel bliesen ein Schneewölkchen in den Himmel.
Sai saß auf der Veranda und las einen Artikel über Riesenkraken in einem alten Nati
onal-Geographic-Heft. Dann und wann sah sie auf, und das verzauberte Leuchten des Kangchenjunga ließ sie frösteln. Der Richter saß am anderen Ende vor seinem Schachbrett und spielte gegen sich selbst. Unter seinem Stuhl, wo sie sich sicher fühlte, hatte Mutt, die Hündin, sich breit gemacht und schnarchte leise. Von einem Kabel über ihnen baumelte eine einzelne, kahle Glühbirne herab. Es war kühl, aber im Haus war es noch kälter. Die Steinmauern, die Dunkelheit und Kälte einschlossen, waren fast einen Meter dick.“

 

 

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Kiran Desai (New Dehli, 3 september 1971)

 

De Uruguayaanse schrijver, essayist en  journalist Eduardo Hughes Galeano werd geboren op 3 september 1940 in Montevideo. Op twintigjarige leeftijd werd hij al hoofdredacteur van MARCHA, een tijdschrift voor cultuur en politiek in Montevideo. Later werkte hij nog voor verschillende links gerichte tijdschriften. In 1976 ging hij in ballingschap naar Spanje, waar hij bleef tot het einde van de militaire dictatuur in Uruguay in 1985. In 1971 verscheen zijn belangrijkste werk Las venas abiertas de América Latina, waarin hij zich bezig houdt met de geschiedenis van Latijns Amerika.

Uit: DAYS AND NIGHTS OF LOVE AND WAR

  • 1 ·
    “Traitor,” I said. I showed him the clipping from a Cuban paper. There he was, dressed as a pitcher, playing baseball. I remember that he laughed, we laughed. I don’t know whether or not he answered me. The conversation jumped, like a ping-pong ball, from one subject to the next.

“I don’t want every Cuban to wish he were a Rockefeller,” he said.

Socialism had meaning to the extent that it purified people, moved them beyond egoism, saved them from competition and greed.

He told me that when he was president of the central bank he had signed the bills with the word “Che” to poke fun, and he told me that money, that shit-awful fetish, should be ugly.

Che Guevara gave himself away, like everyone does, through his eyes. I remember that clean, morning-fresh look: the look of people who believe.

  • 2 ·
    Chatting with him, you couldn’t forget that this man had come to Cuba after a long pilgrimage throughout Latin America. He had been in the whirlwind of the Bolivian revolution and in the death throes of the Guatemalan revolution—and not as a tourist. He had loaded bananas in Central America and taken snapshots in Mexican plazas to earn his living, and he had risked his life by throwing himself into the “Granma” adventure.

He was not a man to sit behind a desk. That feline tension so noticeable when I interviewed him in mid-1964 had to explode sooner or later.

His was the unusual case of someone who abandons a revolution which he and a handful of crazy people had already made, to throw himself into beginning another one. He lived not for triumph, but for struggle—the ever necessary struggle for human dignity.

  • 3 ·
    Three years later, my eyes were glued to the front page of the papers. The agency photos showed his motionless body from all angles. General Barrientos’ dictatorship displayed its great trophy to the world.

For a long time I looked at his smile—ironic and tender at the same time—and bits of that 1964 dialogue came to my mind. Definitions of the world (“Some people possess the truth, but the matter of life is possessed by others”), of revolution (“Cuba will never be a showcase of socialism, but rather a living example”), and of himself (“I have been mistaken often, but I believe…”).

 

 

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Eduardo Galeano (Montevideo, 3 september 1940)

 

 

De Russische schrijver Sergej Dovlatov werd geboren op 3 september 1941 in Ufa, in het zuiden van Rusland. Zie ook mijn blog van 3 september 2007.

 

Uit: The Suitcase

 

So this bitch at OVIR says to me, “Everyone who leaves is allowed three suitcases. That’s the quota. A special regulation of the ministry.”

No point in arguing. But of course I argued. “Only three suitcases? What am I supposed to do with all my things?”

“Like What?”

“Like my collection of race cars.”

“Sell them,” the clerk said, obviously not getting it.

Then, knitting her brows slightly, she added, “If you’re dissatisfied with something, write a complaint.”

“I’m satisfied,” I said.

After prison, everything satisfied me.

“Well, then, don’t make trouble…”

A week later I was packing. As it turned out, I needed just a single suitcase.

I almost wept with selfpity. After all, I was 36 years old. Had worked eighteen of them. I earned money, bought things with it. I owned a certain amount, it seemed to me. And still I only need one suitcase—and of rather modest dimensions at that. Was I impoverished, then? How had that happened?

Books? Well, basically, I had banned books, which were not allowed through customs anyway. I had to give them out to my friends, along with my so-called archives.

Manuscripts? I had clandestinely sent them to the West a long time before.

Furniture? I had brought my desk to the secondhand store. The chairs were taken by the artist Chegin, who had been making do with crates. The rest I threw out.

And so I left the Soviet Union with one suitcase. It was plywood, covered with fabric, and had chrome reinforcements at the corners. The lock didn’t work; I had to wind clothesline around it.

Once I had taken it to Pioneer camp. It said in ink on the lid: “Junior group. Seryozha Dovlatov.” Next to it someone had amiably scratched: “Shithead.”

 

 

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Sergej Dovlatov (3 september 1941 – 24 augustus 1990)

Johan Daisne, Joseph Roth, Paul Bourget, Willem de Mérode

De Belgische schrijver Johan Daisne werd op 2 september 1912 in Gent geboren als Hermanus Thiery. Zie ook mijn blog van 2 september 2006 en ook mijn blog van 2 september 2007.

Uit: De Man die zijn Haar kort liet knippen

 

‘Ik ben toen dadelijk naar de directeur gesneld, om hem te smeken, mij te willen verzekeren, dat hier toch geen vergissing mee gemoeid kon zijn; dat het alles wel zo was, en geen mededeling uit een oude krant, van vóór de vreselijke gebeurtenis, die me hierheen heeft gebracht. De directeur heeft me, vrij lang, peinzend aangezien, en toen heeft hij voorzichtig, glimlachend, gezegd: “Het is geen vergissing”. – “Dus, heb ik haar niét vermoord?” heb ik, ijlend van blijdschap, nog gevraagd, “of, in elk geval, heeft het schot haar niet gedood, en is ze tans hersteld?” De directeur heeft me nogmaals, vriendelijk nadenkend, aangekeken; en toen, na een poos, toén heeft hij het bevrijdende woord losgelaten: “Inderdaad, Godfried…” heeft hij gezegd! Eén woord, één doodschamel, doordeweeks woord maar, dat ik duizenden keren had gehoord, en zelf had gebruikt, maar dat tans, hoe zacht het ook over die rustige, welbesneden lippen is gekomen, als een gouden bazuinstoot in mijn suizeloren heeft geklonken! Eén woord, maar waardoor de gruwelijke vracht van tien, van twintig jaren, gelijk een nachtmerrie van mijn stikkende ziel af is gevallen; waardoor de ellende, de angst, de vergissingen van een hopeloos mislukt mensebestaan, weer ongedaan werden gemaakt, zoals een hatelijke bladzijde in een boek door zijn schepper wordt doorgehaald, uitgescheurd, verbrand, en, als een snuifje asse en een krulle rooks, aan de werveling der twee en dertig luchtstreken op de windroos prijs wordt gegeven; één woord, waarbij de benarrendste spoken gaan verschimmen, door de rose ramen der Dageraad tuimelen, en in het verfrissende water van grachten, waarin de stille zijgevels van schone hotels baden, gaan rusten, bij de modderige bezinkingen van natuur en samenleving, in de slijkerige neerslag van alle leven van steen, plant, of dier, onder rottende bloeiwijzen van platanus occidentalis, krengjes van verdwaalde huisdieren, bezoedelde schoenen, en verroeste dienstpistolen! Eén toverwoord, “inderdaad”, waarvan, in-der-daad, de luisterrijke daad is geweest, de schoonste der slaapsters, de aanbiddelijkste der vrouwen, het goudenste aller blonde hoofden, weer tot het leven te wekken! “Godfried”, heeft de directeur me toen ook genoemd; “Godfried”, zoals zij me in haar bloederige afscheidskus heeft geheten! Maar ’t wàs dus geen afscheid; het was wel een totweerziens, gelijk ik haar haastig nog heb kunnen toefluisteren, aangezien die naam, dat laatste woord van mijn vroegere bestaan, nu het eerste van mijn nieuwe leven is geworden! “Godfried” – ja, almachtige, altoos verrassende en hoogheerlijke Heer, in die vrede met U, vàn U, ben ik sedert gaan leven.’

 

daisne

Johan Daisne (2 september 1912 – 9 augustus 1978)

 

De Oostenrijks – Hongaarse schrijver en journalist Joseph Roth werd geboren op 2 september 1894 in Brody in Galicië. Zie ook mijn blog van 2 september 2006  en ook mijn blog van 2 september
2007.
 

 

Uit: Die Filiale der Hölle auf Erden

 

An Stefan Zweig

Hotel Foyot, Paris, 6. April 1933

Lieber verehrter Freund,

ich hoffe, Sie sind schon einigermaßen beruhigt. Es ist natürlich bitter, was Ihnen zugestoßen ist. Aber Sie müssen Sich endlich fassen und anfangen, klar zu sehen: daß Sie überhaupt für alle Sünden der Juden büßen, nicht nur für die der Namensvettern. Ob Herr Goebbels Sie verwechselt, ist für ihn gleichgültig. Sie sind für ihn nicht besser und nicht anders, als die er im Augenblick Gelegenheit hat, anzugreifen. Was ich Ihnen schon geschrieben habe, ist wahr: unsere Bücher sind im Dritten Reich unmöglich. Nicht einmal inserieren wird man uns. Auch nicht im Buchhändler-Börsenblatt. Die Buchhändler werden uns ablehnen. Die SA Sturmtruppen werden die Schaufenster einschlagen. Beim Rassentheoretiker Günther findet sich IHR Bild als das des typischen Semiten. Es gibt keinen Kompromiß mit diesen Leuten. (…) Man kann nur still abwarten. Lassen Sie es Sich, bitte, nicht zufällig einfallen, an diese Leute in irgend einer Form zu schreiben. Sie veröffentlichen es sofort oder später. Es gibt keine guten Sitten bei diesen Affen. Geben Sie nichts aus der Hand. Protestieren Sie in keiner Form!!! Schweigen Sie – oder kämpfen Sie: was Sie für klüger halten.
Immer herzlich Ihr alter
Joseph Roth “

 

 

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Joseph Roth (2 september 1894 – 27 mei 1939)

 

 

De Franse schrijver Paul Charles Joseph Bourget werd geboren op 2 september 1852 in Amiens. Zie ook mijn blog van 2 september 2007.

 

Uit: Flaubert

 

« On se tromperait, me semble-t-il, en apercevant dans ce romantisme de Flaubert un simple fait de rhétorique. D’ailleurs, quand il s’agit d’un homme qui a vécu pour les lettres, uniquement, les faits de rhétorique sont aussi des faits de psychologie, tant les théories d’art se mêlent intimement à la personne, et la façon d’écrire à la façon de sentir. Pour bien comprendre les origines de beaucoup d’idées et de beaucoup de sensations chez Flaubert, il faut donc décomposer ce mot de romantisme et le résoudre dans quelques-uns des éléments qu’il représente. La tâche est moins aisée qu’on ne le croirait, car ce mot, comme tous les termes à la fois synthétiques et vagues où se résument des sentiments en voie de formation, a fait boule de neige depuis son origine. Il s’est tour à tour grossi des significations les plus contradictoires. Il paraît avoir désigné d’abord l’impression des paysages vaporeux et de la poésie songeuse du Nord, par contraste avec les paysages à vives arêtes et la poésie à ligne précise de nos contrées latines. On disait communément, au commencement du siècle, que l’Ecosse abonde
en sites romantiques. Aux environs de 1830, le mot traduisait, en même temps qu’une révolution dans les formes littéraires, un rêve particulier de la vie, à la fois très arbitraire et très exalté, surtout sublime ; au lieu qu’aujourd’hui, et sous l’influence inévitable d’une réaction prévue, ce cri de ralliement des novateurs d’il y a cinquante ans est devenue le synonyme d’enthousiasme factice et de poésie conventionnelle. L’histoire, qui ne se soucie ni des ferveurs ni des dénigrements, gardera le mot, et très vraisemblablement elle adoptera, avec une faible variante, la définition que Stendhal en donnait dans son pamphlet sur Racine et Shakespeare : « Le Romanticisme (sic) est l’art de présenter aux peuples les oeuvres littéraires qui, dans l’état actuel de leurs habitudes et de leurs croyances, sont susceptibles de leur donner le plus de plaisir possible… » Actuel ? Stendhal écrit vers 1820. Les jeunes Français de cette époque s’inventèrent des raisonnements et des sentiments si peu analogues aux raisonnements et aux sentiments de leurs pères du XVIIIe siècle, qu’une étiquette nouvelle devint nécessaire. Un Idéal s’élabora, aujourd’hui disparu avec la génération qui le conçut à son image. Cet Idéal enveloppe l’essence de ce que fut le Romantisme : c’est lui dont Flaubert subit la fascination lorsque, du fond de sa province, il lut et relut les poètes nouveaux et s’intoxiqua pour toujours de leurs imaginations extraordinaires et dangereuses.»

 

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Paul Bourget (2 september 1852 – 25 december 1935)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Willem de Mérode (pseudoniem van Willem Eduard Keuning) werd op 2 september 1887 geboren in Spijk. Zie ook mijn blogs van 21 maart 2006, 2 september 2006, 21 maart 2007 en 2 september 2007 en mijn blog van 21 maart 2008.

 

In vriendenkring drink ik de gouden wijn

In vriendenkring drink ik de gouden wijn.
In eenzaamheid ben ik bedroefd en ween.
O arm aards dal, waar ’t onbestendige standhoudt.
Het beste is hier: altijd dronken zijn.

 

 De brief

 

Toen de avond de kamer innam,
Werd de spiegel met licht gevuld.
De brief, die ik niet meer lezen kon,
Glansde koel als het zachte gezicht
Van een kalm gestorvene,
Wiens lippen een vleug warmte vasthouden
Om onze laatste kus niet te verschrikken.
De samenvouwing der handen
Wil ons naderen reeds niet meer kennen,
Hun verstrengeling weert ons.

Onder de zoete woorden staat een naam gekrabbeld.
Liefkozend spreek ik die uit.
Aan mijn tanden tintelt ijs.

 

 

Strofe

Bloemen en jeugd zijn opgenomen
In een wit glanzen; ons hart is ontdaan.
Zij moeten tot het grote rijpen komen,
In wijde stilte wezen, en voortaan
Zwaarder leven, en schielijk verloren
Gaan aan zichzelf, aan alles vergaan.
Bloemen en jeugd … een kort rood gloren
Zien wij langs onze tranen slaan.
God, als zij U niet toebehoren,
Waarom blaast Gij hun lichten aan?

 

demerode

Willem de Mérode (2 september 1887 – 22 mei 1939)

Blaise Cendrars, W. F. Hermans, Hubert Lampo, Peter Adolphsen, Edgar Rice Burroughs

De Franstalige, Zwitserse dichter en schrijver Blaise Cendrars werd geboren op 1 september 1887 in La Chaux-de-Fonds. Zie ook mijn blog van 1 september 2007.

 

Lettre

Tu m’as dit : si tu m’écris,
Ne tape pas tout à la machine.
Ajoute une ligne de ta main,
Un mot, un rien, oh ! pas grand-chose.
Oui, oui, oui, oui, oui, ou, oui, oui.
Ma Remington est belle, pourtant.
Je l’aime beaucoup et travaille bien.
Mon écriture est nette, est claire,
On voit très bien que c’est moi qui l’ai tapée,
Il y a des blancs que je suis seul à savoir faire.
Vois donc l’oeil qu’a ma page.
Pourtant, pour te faire plaisir, j’ajoute à l’encre
Deux trois mots
Et une grosse tache d’encre,
Pour que tu ne puisses pas les lire.

 

 

Nupur

Nous sommes suspendus entre le ciel et la mer dans le chant des rossignols

Raymone et moi

Et évoquons Paris

Et parlons des gens que nous avons connus

Et pour ne pas rire ou pleurer

Et ne pas gâcher les mystères de l’existence

Nous nous balançons sans plus rien dire

La grande ville – Saint-Segond

Nous nous laissons aller

Aller et venir

Nous nous balançons en silence

Portés par le baume des orangers en fleurs

 

Hamacs aux mouvements contraires dont pend

une main

une gourmette

une cigarette

 

Trou d’air

Trou dans la mémoire

Trou

On plane

On monte

On tombe

Trou dans la nuit

Trou de serrure

Une étoile sur la mer

Une touffe de lavande au sol

Une parole en l’air

Les mailles du filet

 

Trou

Trous

La robe se déchire

On se pâme

Et se pâmait aussi le vieux saint homme qui s’était retiré dans

la solitude du Pamir

Dans la dernière ville

Avant de s’engager sur le sentier qui devait le mener dans les

hautes solitudes des montagnes de la frontière

Et, traversant la dernière ville, il avait levé les yeux sur une

bayadère qui lui souriait

Et voici que maintenant il

 

Cendrars

Blaise Cendrars (1 september 1887 – 21 januari 1961)

 

 

De Nederlandse schrijver Willem Frederik Hermans werd geboren op 1 september 1921 in Amsterdam. Zie ook mijn blog van 1 september 2006 en ook mijn blog van 1 september 2007.

 

Uit: Eindelijk alles over Menno

 

Neem een land waar tien of twintig baarddragende filosofen ernstig zwoegen, alles gelezen hebben, op hun studeerkamers enorme kaartsystemen onophoudelijk raadplegen. Door indrukwekkende stoeten sidderende leerlingen omgeven, betreden zij hun katheders, vijf minuten na het vastgestelde uur, om te orakelen in kantiaanse, hegeliaanse of heideggeriaanse geheimtaal.

Een land vol universiteiten waar hele horden commentatoren de gebedsmolens van de terminologieën eeuwenlang draaiende houden…

In zo’n land zou iemand als Menno ter Braak die komt vertellen dat alles en nog wat christendom of nihilisme is en de hele bliksemse boel als ressentiment ontmaskert, een verkwikkende figuur wezen!

Maar omdat de getabberde en gebaarde filosofen in Ter Braak’s vaderland óók maar grappenmakers waren, zij het dan grappenmakers waar niemand ooit om zou lachen: gepensioneerde sergeants, opgeblazen soutanes, mummelende napraters in vergelijking met de meestal Duitse denkkolossen waar zij tegenaan leunden…

En omdat de officiële litteraire kritiek er zelden deskundig is geweest, of informatief en goed gedocumenteerd, zelfs meestal niet eens in schijn objectief, eerder: opzettelijk en parmantig ‘verzuild’, spreekt het misschien vanzelf dat Ter Braak als een groot licht wordt beschouwd. Maar het is niet eens meer belachelijk wanneer zijn bewonderaars menen nu maar te hebben afgerekend met Hegel, Kant en Freud, het existentialisme en het neo-positivisme en alle Franse en Engelse filosofen waar ze nooit over gehoord hebben, omdat Ter Braak van hun bestaan niet op de hoogte was.

Dat doet alleen maar denken aan de theorie volgens welke iedere pijp waar rook uit komt een locomotief zou wezen.”

 

hermans

W. F. Hermans (1 september 1921 – 27 april 1995)

 

 

De Belgische schrijver Hubert Lampo werd geboren op 1 september 1920 geboren in Het Kiel, Antwerpen. Zie ook mijn blog van 1 september 2006 en ook mijn blog van 1 september 2007.

 

Uit: Beroepsgeheim 5 (Interview met Willem M. Roggeman)

 

– Ik heb steeds de indruk gehad dat er altijd magisch realisme is geweest. Het magisch element speelt in de hele wereldliteratuur een enorme rol. Het is pas vanaf ‘La Princesse de Clèves’ van Madame de la Fayette uit de 17de eeuw dat eigenlijk het realisme de voorrang is gaan krijgen voor de roman. En wanneer wij een nieuwe roman in een uitstalling zien liggen, dan kunnen wij meestal met zekerheid zeggen dat het een realistische roman is. Wanneer je mij nu vraagt of er momenteel een stroming is in de wereldliteratuur, die wij magisch realisme kunnen noemen, dan weet ik niet wat ik daar moet op antwoorden. Ik zou eerder zeggen: er zijn magisch realisten. Maar deze volgen elkaar ook niet na. Zij kunnen soms een grote groep vormen zoals bijv. de huidige Zuidamerikanen. Ik denk dan vooral aan Gabriel Garcia Marquez. Daar zou je misschien van een magisch realistische school kunnen spreken. Maar hier in West-Europa voel ik het aan als een verschijnsel dat door individuen apart wordt beoefend. Johan Daisne was een apart staande figuur. Ikzelf ben een vrij apart staande figuur. Wij vormen geen groep. Wij hebben geen afspraken. Wij hebben geen theorie. Wij zetten niet een bepaalde magisch realistische dialectiek voorop. Ieder gaat zijn eigen gang. En als ik dan ‘wij’ zeg, dan zou ik het al heel moeilijk hebben om momenteel anderen te noemen. In Frankrijk denk ik aan Julien Gracq bijv., maar het gaat dus werkelijk om aparte individuen, dunkt mij. Ook de Argentijn Jorge Luis Borges is een totaal apart staande figuur, geloof ik.

Maar het magisch realisme behoort in ieder geval tot de eigenlijke literatuur. Het zou fout zijn, dunkt mij, het apart te zetten, zoals men de science-fiction apart zet. Alhoewel er verbanden zijn. Ook in de science-fiction gaan grote dromen der mensheid, archetypische dromen, in vervulling. Het kenmerk van het magisch realisme voor mijn gevoel is trouwens het archetypische element.”

 

lampo

Hubert Lampo (1 september 1920 – 12 juli 2006)

 

De Deense schrijver Peter Adolphsen werd geboren op 1 september 1972 in Århus. Zie ook mijn blog van 1 september 2007.

 

Uit: The Slow Giant (Vertaald door George Blecher)

 

”Because all the waves coursing through the atmosphere penetrate him without resistance, in effect rendering him invisible, a giant as tall as 11 Eiffel Towers stands at this very moment with his foot raised over a little village in Northern Sweden. He’s not standing still but is in mid-stride, a stride that has lasted centuries and will last for several more. As old as the earth itself, the giant’s respiration and sense of time are of geological slowness. He has watched glaciers glide sedately along, and trees shoot up like small fountains; the passing of the seasons he experiences as an imperceptible shudder. It is only in the last few centuries that the giant has noticed the erect ape suddenly to be found all over the globe.”

 

ADOLPHSEN
Peter Adolphsen (Århus, 1 september 1972)

 

 

De Amerikaanse schrijver Edgar Rice Burroughs werd geboren in Chicago op 1 september 1875 als de zoon van een zakenman. Hij ging naar de Michigan Military Academy in Andover, en slaagde daar in 1895. Hij haalde vervolgens het toegangsexamen voor West Point niet, en werd soldaat. Na zijn tijd in het leger had hij een aantal tijdelijke banen en ging hij uiteindelijk in 1899 voor zijn vader’s bedrijf werken. Tegen 1911 begon hij met het schrijven van verhalen. Zijn verhalen waren bedoeld in de zg. pulp bladen die in die tijd populair waren, en zijn eerste verhaal, Under the Moons of Mars werd in 1912 in een feuilleton formaat uitgegeven in het All Story magazine. Vanaf dat moment begon hij full-time te schrijven, en tegen de tijd dat het laatste deel van Under the Moons of Mars werd gepubliceerd had hij twee boeken af, waaronder Tarzan of the Apes die in oktober 1912 voor het eerst werd gepubliceerd.

Tarzan was een sensatie, en Burroughs wilde van deze populariteit profiteren, en exploiteerde Tarzan op iedere manier die hij kon bedenken, van een stripverhaal tot een film en koopwaar en het publiek kon er geen genoeg van krijgen, tot op de dag van vandaag.

 

Uit: Tarzan of the Apes

 

Early in his boyhood he had learned to form ropes by twisting and tying long grasses together, and with these he was forever tripping Tublat or attempting to hang him from some overhanging branch.

 

By constant playing and experimenting with these he learned to tie rude knots, and make sliding nooses; and with these he and the younger apes amused themselves.  What Tarzan did they

tried to do also, but he alone originated and became proficient.

 

One day while playing thus Tarzan had thrown his rope at one of his fleeing companions, retaining the other end in his grasp.  By accident the noose fell squarely about the running

ape’s neck, bringing him to a sudden and surprising halt.

 

Ah, here was a new game, a fine game, thought Tarzan, and

immediately he attempted to repeat the trick.  And thus, by

painstaking and continued practice, he learned the art of roping.

 

Now, indeed, was the life of Tublat a living nightmare.  In sleep, upon the march, night or day, he never knew when that quiet noose would slip about his neck and nearly choke

the life out of him.

 

Kala punished, Tublat swore dire vengeance, and old Kerchak took notice and warned and threatened; but all to no avail.

 

Tarzan defied them all, and the thin, strong noose continued to settle about Tublat’s neck whenever he least expected it.

 

The other apes derived unlimited amusement from Tublat’s discomfiture, for Broken Nose was a disagreeable old fellow, whom no one liked, anyway.

 

In Tarzan’s clever little mind many thoughts revolved, and back of these was his divine power of reason.

 

If he could catch his fellow apes with his long arm of many grasses, why not Sabor, the lioness?

 

It was the germ of a thought, which, however, was destined to mull around in his conscious and subconscious mind until it resulted in magnificent achievement.

 

But that came in later years.”

 

Rice

Edgar Rice Burroughs (1 september 1875 – 19 maart 1950)

Wolfgang Hilbig, Raymond P. Hammond, Elizabeth von Arnim, William Saroyan, Théophile Gautier

De Duitse dichter en schrijver Wolfgang Hilbig werd geboren in Meuselwitz op 31 augustus 1941. Zie ook alle tags voor Wolfgang Hilbich op dit blog.

 

Verlaine

Hingekauert an den schwarzen Beton in Stuttgart in der Fußgängerzone dort wo niemand vorbeikommt wo das käufliche Niemandsvolk in sicherer Entfernung vorbeizieht dort triffst du mich Arthur. Dort siehst du mich: fett und verdreckt Schorf und Kohle im Bart Aussatz auf der Glatze einen schmierigen Rosenkranz in den Pfoten. Und murmelnd zahnlos speichelnd zwischen den versalzenen Lippen:

 

Eine milde Gabe bitte eine milde Gabe bitte … eine milde Gabe für einen Diener Gottes!

 

Und du gibst es mir Arthur du triffst mich und du triffst mich genau. Deine Fäuste schlagen ein dumpf in den Schwamm meines Leibs in den Zunder meiner Visage und ich sehe sie noch einmal leuchten die Sterne. Die schöngefärbten milden Sterne die Schmerzenssterne die mich nie geliebt haben. Süßer Morgenstern Venus ich sehe sie noch einmal strahlen von deinen harten Fäusten Arthur und dann versinke ich in meinem Dasein in die Nacht. Und falle in den bodenlosen Grund des K.o. aus dem man vielleicht nie zurückkommt. Dafür werden sie eine Tafel anbringen an den schwarzen Beton. Viele Jahre nach denen das alles vergessen ist.

 

Nachdem du längst wieder fort bist Arthur Rimbaud und ich allein. Und ich kehre zurück in die Regionen der Wasserlöcher und Straßengräben ins finstere gesträubte Gras das bepisst ist von Hunden und das mein Reich ist.

 

Eine milde Gabe bitte eine milde Gabe für einen Diener Gottes!

 

 

Aqua alba

Ach, der ganze Garten überschwemmt vom Mond –
und Schwärme von Fischen am Weg
wie Federn leicht wie zuckende Klingen aus Licht.
Sie kennen sich aus sie kennen den Trost
der Gemeinsamkeit.
Und die weißen Hortensien blühen die ganze Nacht –
noch wenn der Mond in seinen Abgrund steigt
leuchten sie weiter: wie Phosphor weiß und grün
und Wassergeister
wenn die Fische durch den Zaun entfliehn
haben endlich Heimstatt hier in diesem Blühn.

 

 

Noch

 Ferne Versammlung bleicher Gedanken

die noch schweigen

                                    von alten Grenzen abgeschirmt

vom Grenzenlosen eingeschneit –

von Zeit

            und Wind bestürmt –

noch will sich nicht ihr dunkler Ursprung zeigen.

 

Brennende Schneegestöber flogen durch das Lampenschwanken

und eine Fußspur führte

                                                noch unverloren übers Eis –

nichts von Erinnrung rührte sich im dunklen Weiß.

 

Es war der letzte Schnee aus dem vergangnen Jahr

er stellte nur den Wirbel um sich selber dar

nicht mehr: und nicht mein Ich im weißen Kreis.

 

 

Wolfgang_Hilbig
Wolfgang Hilbig (31 augustus 1941 – 2 juni 2007)

 

 

De Amerikaanse dichter, criticus en tijdschriftredacteur Raymond P. Hammond werd geboren op 31 augustus 1964 in Roanoke, Virginia. Zie ook alle tags voor Raymond P. Hammond op dit blog.

 

 

sitting at 14th and Broadway

 

sitting at 14th and Broadway
staring up at steeple on Grace Church
I often wonder if Pascal smoked
contemplating spires watching smoke

rise like wagering thoughts in white
bursts of heat climbing crockets until
field of vision diminishes to
point of vanishment from earth cross

perched on pyramid sight passes
infinity streaming stratosphere
into nothingness of space and on
and on and on directly to

void of sound, color and reason
uncrossed by paths until it reaches
outer limits of understanding
and intuitively arrives

at same spark in electric thought
that is the origin of our soul

 

 

 

my buddha

 

i met myself
on the road the other day
oh god I was so beautiful
most perfect just as I had
always imagined myself

i pulled a knife
and thrust it into an un-
suspecting heart and as we both
lay dying morning sun glist-
ened on the commingling blood
between

 

hammond

Raymond P. Hammond (Roanoke,31 augustus 1964)
„His tree“

 

De Engelse schrijfster Elizabeth von Arnim werd op 31 augustus 1866 geboren in Kirribilli Point in de buurt van Sydney. Zie ook alle tags voor Elizabeth von Arnim op dit blog.

 

Uit: The Enchanted April

 

And behind them, bright in sunshine, were old grey walls–the mediaeval castle –she saw it–they were there . . .

She therefore stared at Mrs. Arbuthnot and did not hear a word she said. And Mrs. Arbuthnot stared too at Mrs. Wilkins, arrested by the expression on her face, which was swept by the excitement of what she saw, and was as luminous and tremulous under it as water in sunlight when it is ruffled by a gust of wind. At this moment, if she had been at a party, Mrs. Wilkins would have been looked at with interest.

They stared at each other; Mrs. Arbuthnot surprised, inquiringly, Mrs. Wilkins with the eyes of some one who has had a revelation. Of course.”

 

Von Arnim

Elizabeth von Arnim (31 augustus 1866 – 9 februari 1941)

 

De Amerikaanse dichter en schrijver William Saroyan werd geboren op 31 augustus 1908 in Fresno, Californië. Zie ook alle tags voor William Saroyan op dit blog.

Uit: And Man

„”The truth was secret, God first, the word, the word God, out of all things and beyond, spaceless and timeless, then the void, the silent emptiness, vaster than any mortal mind could conceive, abstract and precise and real and lost, the substance in the emptiness, again precise wand with weight and solidity and form, fire and fluid, and then, walking through the vineyards, I had seen it thus, the whole unverse, quietly there in the mind of man, motionless and dark and lost, waiting for man, for the thought of man, and I felt the stirring of inanimate substance in the earth, and in myself like the swift growth of the summer, life emerging from time, the germ of man springing from the rock and the fire and the fluid to the face of man, and to the form, to the motion and the thought, suddenly in the emptiness, the thought of man, stirring there. And I was man, and this was the truth I had brought of the emptiness, walking alone through the vineyards.
I had seen the universe, quietly in the emptiness, secret, and I had revealed it to itself, giving it meaning and grace and the truth that could come only from the thought and enrgy of man, and the truth was man, myself, moment after moment, and man, centry after centruy, and man, and the face of God in man, and the sound of the laughter of man in the vastness of the secret, and the sound of his weeping in the darkness of it, and the truth was myself and I was man.”

 

Sayoran

William Saroyan (31 augustus 1908 – 18 mei 1981)

 

De Franse dichter en schrijver Théophile Gautier werd op 31 augustus 1811 geboren in Tarbes (departement Hautes-Pyrénées. Zie ook mijn blog van 31 augustus 2006 

 

Dernier voeu

Voilà longtemps que je vous aime:
– L’aveu remonte à dix-huit ans! –
Vous êtes rose, je suis blême;
J’ai les hivers, vous les printemps.

Des lilas blancs de cimetière
Près de mes tempes ont fleuri;
J’aurai bientôt la touffe entière
Pour ombrager mon front flétri.

Mon soleil pâli qui décline
Va disparaître à l’horizon,
Et sur la funèbre colline
Je vois ma dernière maison.

Oh! que de votre lèvre il tombe
Sur ma lèvre un tardif baiser,
Pour que je puisse dans ma tombe,
Le coeur tranquille, reposer!

 

 LIED

Au mois d’avril, la terre est rose
Comme la jeunesse et l’amour;
Pucelle encore, à peine elle ose
Payer le Printemps de retour.

Au mois de juin, déjà plus pâle
Et le coeur de désir troublé,
Avec l’Eté tout brun de hâle
Elle se cache dans le blé.

Au mois d’août, bacchante enivrée,
Elle offre à l’Automne son sein,
Et, roulant sur la peau tigrée,
Fait jaillir le sang du raisin.

En décembre, petite vieille,
Par les frimas poudrée à blanc,
Dans ses rêves elle réveille
L’Hiver auprès d’elle ronflant

 

gautier_theophile
Théophile Gautier (31 augustus 1811 – 23 oktober 1872)

François Cheng, Adam Kuckhoff, Jiří Orten, Libuše Moníková, Mary Wollstonecraft Shelley

De Chinees-Franse dichter, schrijver en vertaler François Cheng werd geboren op 30 augustus 1929 in Nanchang in China. Hij schrijft gedichten, essays, romans en boeken over beeldende kunst. Ook vertaalde hij enkele Franse schrijvers in het Chinees. In 1973 kreeg hij het Franse staatsburgerschap en in 2002 werd hij als eerste Aziaat lid van de Académie française. Voor Le Dit de Tianyi kreeg hijin 1998 de Prix Femina.

 

Uit : LE DIT DE TIANYI

 

” Rien qu’à me le demander, je ressens combien nous sommes différents, combien aussi nous sommes complémentaires. Haolang aura toujours été cet être qui s’arrache à la terre la plus charnelle, qui va droit de l’avant ou qui s’efforce de s’élever vers l’air libre des hauteurs coûte que coûte, vaille que vaille, fût-ce au prix d’atroces blessures infligées à lui-même et aux autres. Tandis que moi, j’aurai été cet être qui vient d’ailleurs et qui sera perpétuellement choqué par ce qu’offre cette terre. Si en dépit de tout je garde intacte en moi cette capacité d’étonnement et d’émerveillement, c’est que sans cesse je suis porté par les échos d’une très lointaine nostalgie dont j’ignore l’origine. Cette voix prenante qui à présent nous enveloppe tous deux ne peut provenir, bien entendu, que de Yumei, elle qui nous avait totalement aimés l’un et l’autre et qui avait reconnu justement cette différence et cette complémentarité dont elle n’avait pu se passer. “


“Au sortir de la famine, Haolang et moi, pareils à tant d’autres, nous nous découvrons vieillis mais vivants. La trop longue faim a miné les organes ; le trop long froid a glacé la moelle et érodé les os. La peau, pendante et flasque, a noirci. Et pas un mouvement de notre corps qui n’avive les douleurs accumulées. Pas un mouvement de notre corps, cependant, qui n’aspire au fou désir d’être à nouveau. Nous sommes devenus des demi-sauvages, à l’image de cette terre à laquelle nous demeurons fatalement liés. Nous ne nous imaginons plus vivant dans une autre région soumise à l’emprise d’une dictature plus forte encore. Cloués sur ce sol du Grand Nord, sans attache ailleurs, ne finissons-nous pas, mentalement par consentir à cet espace dont la dureté minérale devient, à nos yeux l’emblème de la grandeur et de la pureté ? Les dirigeants des camps, éprouvés eux-mêmes, ne se hasardent pas à revenir à la discipline de fer d’avant la famine. Notre camp porte maintenant le nom anodin de « ferme collective ». Nous partageons une chambre. La porcherie est incorporée à une structure d’ensemble. Nous n’avons plus à nous occuper, à part la participation ponctuelle à des travaux collectifs, que des potagers… et toujours, hélas ! des latrines, certes passablement améliorées. Notre indépendance est à ce prix. En dehors du travail obligatoire, chacun, disposant d’un temps à lui, peut exercer une activité jugée « correcte ». Non loin des camps et autour des bourgs, des villages commencent à se former, habités par des familles d’anciens militaires et d’artisans et par de nouveaux venus dans la région. Celle-ci ayant été fertilisée par la sueur et le sang des pionniers est devenue plus exploitable, en dépit de son climat hostile »

 

Cheng

François Cheng (Nanchang, 30 augustus 1929)

 

De Duitse dichter, schrijver en verzetsstrijder Adam Kuckhoff werd geboren op 30 augustus 1887 in Aken. Hij studeerde rechten, germanistiek, geschiedenis en filosofie aan de universiteiten van Freiburg/Breisgau, München, Heidelberg, Berlijn en Halle (Saale). Met een werk over Friedrich Schiller promoveerde hij in 1912 tot doctor in de filosofie. In 1913 sloot hij in Düsseldorf ook nog een opleiding tot acteur en regie-assistent af. Hij werkte daarna o.a. als dramaturg en als lector bij een uitgeverij. Al vanaf het begin van het Derde Rijk had  Kuckhoff contact met linkse verzetskringen. Nadat zijn eigen groep ontdekt was werd hij op 12 september 1942 door de Gestapo in Praag opgepakt. Hij werd in februari 1943 ter dood veroordeeld en een half jaar later werd het vonnis in Berlijn voltrokken. Na 1945 kreeg hij in de DDR erkenning als verzetsheld. Veel van zijn werk, onstaan tijdens de republiek van Weimar, werd pas na zijn dood uitgegeven.

 

Der Tod ist nicht schwer-

Schwimme hinaus, Schwimmer,
hafte nicht an der Küste.
Das Wasser ist schon die andre.
Wer an der hängt, die er verließ,
ist kein Schwimmer, er hat nie geschwommen.

Daß ihn der Tod erwarte,
schrecke ihn nicht:
Auch der ist Küste.
Der Aufbruch gilt,
der ohne Rückkehr ist.

 

Ich fürchtete den Tod,
bevor ich ihn sah.
Aber dann sah ich den Sterbenden
und den Toten.

 

Es ist schwer zu sterben,
aber der Tod ist nicht schwer.
Möchte ich denken,
daß es nicht schwer ist,
wenn ich ihn sterben soll,
ob er mich von innen befällt,
ob er eine Kugel ist
in den Hinterkopf.

 

Der Vater starb,
er war alt, aber noch rüstig.
Ich fand ihn vollendet.
Ein Freund starb
in der Mitte des Lebens.
Er hatte geschaffen, was er vermochte.
Ich fand ihn vollendet.
Ein Flieger fiel herunter,
er hatte alles Glück erfahren,
aber das Unglück wartete sichtbar auf ihn.
Ich fand ihn vollendet.

 

So brich denn auf
und denke nicht, was dich erwartet.
Einmal ist es immer der Tod,
darum fürchte ihn nicht.

 

 

Zwiegespräch

Du, wach auf! Ich will dich etwas fragen.
„Ich bin wach, mein anderes Ich, nur sprich.“
Kannst du dich, daß es so ist, beklagen?
„Mich beklagen? Oder meinst du dich?“

 

Mich denn: ja, den Bessern von uns beiden.
Mich, der alles schuf, was du vollbracht.
„Lieber Freund, du bist nicht sehr bescheiden,
Was hast du getan? Geformt? Gedacht?“

 

Ja, geformt: in bleibenden Gestalten!
Ja, gedacht: das dauernde Gesetz.
War was andere von mir gehalten,
was du selbst, nur blinkendes Geschwätz?

 

„Nein, du Lieber, du hast Recht zur Klage.
Ewig schade, was mit dir vergeht.
Was als Antwort auf so manche Frage
noch in deinen dunklen Blicken steht.

 

Aber— “ Aber? Zürne nicht wieder.
Sieh, ich tat nicht halb soviel wie du.
Dennoch beugt’s die Stirne mir nicht nieder,
dennoch presst es nicht das Herz mir zu.

 

Fühlst du unter uns dich auserlesen,
sag mir doch: wo kam es mit dir hin,
wäre ich nicht grade der gewesen,
der ich – und für dich! – geworden bin.

 

Sind wir nicht untrennbar ineinander,
meins so Deines wie das Deine mein?
Im Gedröhn der Zeitenwende kann der
Dichter nur ein Hauch von ihrem Sturme sein!

 

kuckhoff1

Adam Kuckhoff (30 augustus 1887 –  5 augustus 1943)

 

 

De Tsjechische dichter Jiří Orten (eig. Jiří Ohrenstein) werd geboren op 30 augustus 1919 bij Kutná Hora. Zie ook mijn blog van 30 augustus 2007.

 

 

A Small Elegy

My friends have left. Far away, my darling is asleep.
Outside, it’s as dark as pitch.
I’m saying words to myself, words that are white
in the lamplight and when I’m half-asleep I begin
to think about my mother. Autumnal recollection.
Really, under the cover of winter, it’s as if I know
everything – even what my mother is doing now.
She’s at home, in the kitchen. She has a small child’s stove
toward which the wooden rocking horse can trot,
she has a small child’s stove, the sort nobody uses today, but
she basks in its heat. Mother. My diminutive mom.
She sits quietly, hands folded, and thinks about
my father , who died years ago.
And then she is skinning fruit for me. I am in
the room. Sitting right next to her. You’ve got to see us,
God, you bully, who took so much. How
dark it is outside! What was I going to say?
Oh, yes, now I remember. Because
of all those hours I slept soundly, through calm
nights, because of all the loved ones who are deep
in dreams – Now, when everything’s running short,
I can’t stand being here by myself. The lamplight’s too strong.
I will not live long.

 

Vertaald door Lyn Coffin

 

Orten

Jiří Orten (30 augustus 1919 – 1 september 1941)

 

 

De Duitstalige, Tsjechische schrijfster Libuše Moníková werd geboren op 30 augustus 1945 in Praag. Zie ook mijn blog van 30 augustus 2007.

 

Uit: Der Taumel

 

Eine Bahnfahrt nach S., in die kleine Stadt, wo er eine Klasse junger Restaurateure ausbildete. Zweimal Umsteigen. Das Schwindelgefühl hatte in der letzten Zeit zugenommen, dazu Magenschmerzen, Flirren vor Augen, Kribbeln in Arm und Bein, beide kalt und starr vor mangelnder Durchblutung. Die Tasche von Station zu Station schwerer geworden als bei seinem Aufbruch von zu Hause. Dabei hatte er sie mehrmals in der Hand gewogen, überlegt, was noch zurückbleiben sollte. Er hatte den Inhalt aufs Minimum reduziert, die Bücher, aus denen er lesen wollte, die Malerutensilien. Die Pyjamahose, die er nie trug, ließ er zu Hause liegen, auch die Handtasche, so daß er die Bücher für den Vortrag in einer Plastiktüte tragen würde, was provinziell aussah. Darüber hatte er nie nachgedacht, die Leute sollten ihn so nehmen, wie er war, wie die Barnabasschen den Landvermesser. Eine Frau auf dem Sitz über den Gang nieste dreimal, laut, ohne Taschentuch, jedesmal fuhr er zusammen, erschrocken. So weit war es also schon mit ihm gekommen. Der Personalwechsel bot den Kontrolleuren Gelegenheit, ihn wieder zu wecken, nach den Fahrscheinen zu fragen, ihn suchen zu lassen. Bei jeder Fahrscheinkontrolle, in der Straßenbahn, in der Metro, im Bus, zuckte er zusammen, wie ertappt, und suchte nach dem Fahrschein, den er jedesmal sorgfältig aufbewahrte und dann doch nicht finden konnte. In den unmöglichsten, unwahrscheinlichsten Ecken und Taschen, in den mitgeführten Büchern suchte er vergeblich, in den Außen- und Innentaschen des Mantels und der Reise- und Handtasche, dann war er im Portemonnaie, wohin er ihn sorgfältig gesteckt hatte, neben dem Geld für die Strafgebühr, die er schon bereit war zu zahlen, froh darüber, daß er genügend bei sich hatte. Der Kontrolleur, der schon seinen Strafzettel gezückt und bereits angefangen hatte, ihn auszufüllen, war enttäuscht wie die Mitfahrenden, auch gereizt wegen der verlorenen Zeit, in der sich die übrigen Schwarzfahrer bereits in einen anderen Wagen zurückziehen konnten, weit genug, die nächste Station ohne Kontrolle zu erreichen, oder auf die Toiletten zu gehen und sich dort noch andere Tricks und Ausreden zu überlegen. Notfalls gar nicht zu öffnen und einen Ohnmachtsanfall vorzutäuschen. Brandls Ohnmachtsanfälle ließen die Kontrolleure völlig kalt, sie bemerkten sie gar nicht. Er versuchte sie auch zu vertuschen. Lächelte zur Entschuldigung, wenn er geschlafen hatte und von ihnen grob geweckt wurde. Nicht sie, er entschuldigte sich. Sie schlugen bestenfalls einen jo
vialen Ton an, wie um seine Schwäche, als wäre es sein Fehler, zu überspielen. Nicht sie, er war an der Verzögerung schuld, er war der Sand im Getriebe, in dem sie das Öl waren, mit ihrem jovialen Ton, ihren Schmerbäuchen und Plattfüßen.“

 

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Libuše Moníková (30 augustus 1945 – 12 januari 1998)

 

Zie voor onderstaande schrijfster ook mijn blog van 30 augustus 2007.

 

De Engelse schrijfster Mary Wollstonecraft Shelley werd geboren op 30 augustus 1797. Zie ook mijn blog van 30 augustus 2006.