Arthur Schnitzler, Albert Verwey, Judith Hermann, Max Frisch, Peter Shaffer, Raymond Federman, W. Bronzwaer, Mikhail Bulgakov, Lyman Frank Baum

De Oostenrijkse schrijver en arts Arthur Schnitzler werd geboren in Wenen op 15 mei 1862. Zie ook alle tags voor Arthur Schnitzler op dit blog.

 

Uit: Traumnovelle

 

Vierundzwanzig braune Sklaven ruderten die prächtige Galeere, die den Prinzen Amgiad zu dem Palast des Kalifen bringen sollte. Der Prinz aber, in seinen Purpurmantel gehüllt, lag allein auf dem Verdeck unter dem dunkelblauen, sternbesäten Nachthimmel, und sein Blick –”

Bis hierher hatte die Kleine laut gelesen, jetzt, beinahe plötzlich, fielen ihr die Augen zu. Die Eltern sahen einander lächelnd an, Fridolin beugte sich zu ihr nieder, küßte sie auf das blonde Haar und klappte das Buch zu, das auf dem noch nicht abgeräumten Tische lag. Das Kind sah auf wie ertappt.

“Neun Uhr,” sagte der Vater, “es ist Zeit, schlafen zu gehen.” Und da sich nun auch Albertine zu dem Kind herabgebeugt hatte, trafen sich die Hände der Eltern auf der geliebten Stirn, und mit zärtlichem Lächeln, das nun nicht mehr dem Kind allein galt, begegneten sich ihre Blicke. Das Fräulein trat ein, mahnte die Kleine, den Eltern Gute-Nacht zu sagen, gehorsam erhob sie sich, reichte Vater und Mutter die Lippen zum Kuß und ließ sich von dem Fräulein ruhig aus dem Zimmer führen. Fridolin und Albertine aber, nun allein geblieben unter dem rötlichen Schein der Hängelampe, hatten es mit einem Mal eilig, ihre vor dem Abendessen begonnene Unterhaltung über die Erlebnisse auf der gestrigen Redoute wieder aufzunehmen.

Es war in diesem Jahre ihr erstes Ballfest gewesen, an dem sie gerade noch vor Karnevalschluß teilzunehmen sich entschlossen hatten. Was Fridolin betraf, so war er gleich beim Eintritt in den Saal wie ein mit Ungeduld erwarteter Freund von zwei roten Dominos begrüßt worden, über deren Person er sich nicht klar zu werden vermochte, obzwar sie über allerlei Geschichten aus seiner Studenten- und Spitalzeit auffallend genauen Bescheid wußten. Aus der Loge, in die sie mit verheißungsvoller Freundlichkeit geladen, hatten sie sich mit dem Versprechen entfernt, sehr bald, und zwar unmaskiert, zurückzukommen, waren aber so lange fortgeblieben, daß er, ungeduldig geworden, vorzog, sich ins Parterre zu begeben, wo er den beiden fragwürdigen Erscheinungen wieder zu begegnen hoffte. So angestrengt er auch umherspähte, nirgends vermochte er sie zu erblicken, statt ihrer aber hing sich unversehens ein anderes weibliches Wesen in seinen Arm; seine Gattin, die sich eben brüsk einem Unbekannten entzogen, dessen melancholisch-blasiertes Wesen und fremdländischer, anscheinend polnischer Akzent sie anfangs bestrickt, der sie aber plötzlich durch ein unerwartet hingeworfenes häßlich-freches Wort verletzt, ja erschreckt hatte.”

 

 

scnitzler

Arthur Schnitzler (15 mei 1862 – 21 oktober 1931)

 

 

 

De Nederlandse dichter, essayist en letterkundige Albert Verwey werd geboren in Amsterdam op 15 mei 1865. Zie ook alle tags voor Albert Verwey op dit blog.

 

 

Begeerte

 

Zoolang mijn leven

Luistert en fluistert,

Mijn voet niet kluistert

De donkre zoô,

Zal ik van droomen

Het web wel weven:

Wind, water en boomen

En rozen, wit en roô.

 

Zoolang mijn adem

Beweegt en warm is,

Mijn hart niet arm is

Aan bloed dat kleurt,

Zij mij de wereld

Die ik omvadem

De aardsche die dauw-ompereld

Altijd uit nacht zich beurt.

 

Zoolang mijn oogen

Lachen en schreien,

Zoolang ik de zijen

Huiden bemin,

Zoolang geur en donzen

Warmte en bewogen

Harten die bonzen

Heerschen op mijn bedwelmden zin, –

 

Zoolang begeeren

Niet zal verlaten

De kronkelstraten

Van aar en spier,

Zal ik van aarde

Noch droom ontberen

De eens geopenbaarde

Schoonheid, die ik vier.

 

 

Onrust

 

Dichter die uw laatste vragen

Stellen zult wanneer gij sterft,

Antwoord zonder zelfbehagen

Welk een leed uw geest doorkerft

 

Dat gij nooit tevree kunt zwijgen –

Of ge uit iedre schemering

Bleeke maan van angst ziet stijgen

Die uw mond tot klachten dwing’.

 

‘Bleeke maan niet, maar het weten

Dat mij, reizende in den nacht,

’s Morgens weer een ongeweten,

Grijs of kleurig, landschap wacht,

 

Maakt mij angstig niet, maar rustloos,

Daar mijn droom vooruit wou zien

En nu raadselblind en lustloos

Mat wordt van ’t herhaald misschien.

De ochtend komt: de klare stralen
Leevren mij het ware beeld,
Eindlijk kan ik ademhalen
Heel den dag tot d’avond geelt.’

 

 

Het Sterrenbeeld

 

Het dal was donker en de weg was eng,

Hij wist dat uit de ruigten slangen loerden,

De hemel was een dunne en bleeke streep.

 

Hij was gedaald: nu steeg hij, slank en streng,

Alsof de steenen hem naarboven voerden,

Een knods van wingerd hield zijn vaste greep.

 

En toen het scheen alsof op hoogste rand

Zich oogen brandend in de zijne boorden,

Hij toeslaan wilde op ’t monster dat hem zocht,

Zag hij, zich neigend van de hemelwand
’t Gesternte slingren, dat zijn gulden koorden,
Een labyrinth van licht, rondom hem vlocht.

Verwey

Albert Verwey (15 mei 1865 –  8 maart 1937)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Judith Hermann werd geboren op 15 mei 1970 in Berlijn-Tempelhof. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007.

 

Uit: Sonja

 

…Sonja war biegsam – im Kopf. Es ist schwierig zu erklären. Vielleicht daß sie mir jede Projektion erlaubte. Sie erlaubte mir jede mögliche Wunschvorstellung von ihrer Person, sei konnte eine Unbekannte sein, eine kleine Muse, jene Frau, der man einmal auf der Straße begegnet und an die
man sich noch Jahre später mit dem Gefühl eines ungeheuren Versäumnisses erinnert. Sie konnte dumm sein und bieder, zynisch und klug. Sie konnte herrlich sein und schön, und es gab Augenblicke, da war sie ein Mädchen, blaß im braunen Mantel und wirklich unwichtig; ich glaube sie war so biegsam, weil sie eigentlich nichts war.”

 

 

Judith_Hermann

Judith Hermann (Berlijn-Tempelhof, 15 mei 1970)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver en architect Max Frisch werd geboren in Zürich op 15 mei 1911. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007.

 

Uit: Homo faber

 

Ich habe mich schon oft gefragt, was die Leute eigentlich meinen, wenn sie von Erlebnis reden. Ich bin Techniker und gewohnt, die Dinge zu sehen, wie sie sind. Ich sehe alles, wovon sie reden, sehr genau; ich bin ja nicht blind. Ich sehe den Mond über der Wüste von Tamaulipas – klarer als je, mag sein, aber eine errechenbare Masse, die um unseren Planeten kreist, eine Sache der Gravitation, interessant, aber wieso ein Erlebnis? Ich sehe die gezackten Felsen, schwarz vor dem Schein des Mondes; sie sehen aus, mag sein, wie die gezackten Rücken von urweltlichen Tieren, aber ich weiß: Es sind Felsen, Gestein, wahrscheinlich vulkanisch, das müßte man nachsehen und feststellen. Wozu soll ich mich fürchten? Es gibt keine urweltlichen Tiere mehr. Wozu sollte ich sie mir einbilden? Ich sehe auch keine versteinerten Engel, es tut mir leid; auch keine Dämonen, ich sehe, was ich sehe: die üblichen Formen der Erosion, dazu meinen langen Schatten auf dem Sand, aber keine Gespenster. Wozu weibisch werden?

 

 

max_frisch

Max Frisch (15 mei 1911 – 4 april 1991)

 

 

 

 

De Britse toneelschrijver Peter Shaffer werd geboren op 15 mei 1926 in Liverpool. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007.

 

Uit: Amadeus

 

SCENE 1

Vienna

[Darkness.
Savage whispers fill the theater. We can distinguish nothing at first from this snakelike hissing save the word Salieri! repeated here, there and everywhere around the theater. Also, the barely distinguishable word Assassin!

The whispers overlap and increase in volume, slashing the air with wicked intensity. Then the light grows Upstage to reveal the silhouettes of men and women dressed in the top hats and skirts of the early nineteenth century–CITIZENS OF VIENNA, all crowded together in the Light Box, and uttering their scandal. ]

WHISPERERS: Salieri! . . . Salieri! . . . Salieri!
[Upstage, in a wheelchair, with his back to us, sits an old man. We can just see, as the light grows w little brighter, the top of his head, encased in an old red cap, and perhaps the shawl wrapped around his shoulders. ]
Salieri! . . . Salieri! . . . Salieri!
[Two middle-aged gentlemen hurry in from either side, also wearing the long cloaks and tall hats of the period. These are the two VENTICELLI: purveyors of fact, rumor and gossip throughout the play. They speak rapidly–in this first appearance extremely rapidly–so that the scene has the air of a fast and dreadful overture. Sometimes they speak to each other, sometimes to us–but always with the urgency of men who have ever been first with the news.

VENTICELLO 1: I don’t believe it.

VENTICELLO 2: I don’t believe it.

V.1: I don’t believe it.

V.2: I don’t believe it.

WHISPERERS: Salieri!

V.1: They say.

V.2: I hear.

V.1: I hear.

V.2: They say.

V.1: & V.2: I don’t believe it!

WHISPERERS:Salieri!

V.1: The whole city is talking.

V.2: You hear it all over.

V.1: The cafes.

V.2: The Opera.

V.1: The Prater.

V.2: The gutter.

V.1: They say even Metternich repeats it.

V.2: They say even Beethoven, his old pupil.

V.1: But why now?

V.2: After so long?

V.1: Thirty-two years!

V.1: & v.2: I don’t believe it!

WHISPERERS: SALIERI!

V.1: They say he shouts it out all day!

V.2: I hear he cries it out all night!

V.1: Stays in his apartments.

V.2: Never goes out.

V.1: Not for a year now.

V.2: Longer. Longer.

V.1: Must be seventy.

V.2: Older. Older.

V.1: Antonio Salieri–

V.2: The famous musician–

 

 

Schaffer

Peter Shaffer (Liverpool 15, mei 1926)

 

 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver, essayist, criticus, vertaler en literatuurwetenschapper Raymond Federman werd geboren in het Franse Montrouge op 15 mei 1928. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007.

 

 

AMERICAN DREAM

 

 every morning after breakfast

 the family gathers in the garage

 to mumble their daily quota

 of admiration & veneration

 to their two chevrolets

 while on the television

 an old wrinkled actor

 out of work

 pledges allegiance

 to Budweiser                                                                           

 

 

 

IN THE END

 

 Some die heroically

 on the battlefield

 others defiantly

 by jumping off a cliff

 but many die

 unexpectedly

 in their sleep

 without knowing it

 while a great number

 go in fear

 and cowardliness

 in hospital wards

 very few depart

 unashamedly

 without resisting

 but me I want to die

 just like that

 without enthusiasm

 

 

 

A LITTLE TRIP

Flying Mexican Airlines
I go loco
and bite my lips
and blast a stick
to boot the gong
as I blow the roof
while burning one
and hit the hay
to mow the grass
that puffs the dragon

 

federmangd

Raymond Federman (Montrouge, 15 mei 1928)

 

 

De Nederlandse letterkundige, essayist en criticus W.J.M. Bronzwaer werd geboren op 15 mei 1936 in Heerleen. Daar bezocht hij het door de paters franciscanen geleide Bernardinus-College. In 1954 begon hij aan de studie Engels in Nijmegen. Tussen 1958 en 1962 was hij leraar Engels aan het R.K. Lyceum Onze Lieve Vrouw ter Eem in Amersfoort. In 1961 studeerde hij af met een een scriptie over Joseph Conrad. In 1962 werd hij wetenschappelijk medewerker aan het instituut Engels-Amerikaans van de Nijmeegse universiteit. Zijn eerste publicatie in boekvorm was de in 1969 verschenen essaybundel Vormen van imitatie. Tot 1968 schreef hij met grote regelmaat kritieken over Engelse en Amerikaanse literatuur in het dagblad De Tijd. In 1970 promoveerde hij op Tense in the Novel. In 1974 volgde zijn benoeming tot hoogleraar Algemene literatuurwetenschap aan de Katholieke Universiteit van Nijmegen. Hij schreef o.a. over Vestdijk, Bordewijk en Koolhaas, nog vaker over Eliot, Hopkins, Thomas Mann en Rilke. Van de laatste heeft hij ook gedichten en proza vertaald. Zijn zeer grote kennis van de Nederlandse poëzie bleek uit zijn in 1993 verschenen Lessen in lyriek. De bloemlezing met vertalingen die hij maakte uit de poëzie van Gerald M. Hopkins (verschenen in 1984) was volgens kenners, vanwege de algemene inleiding en het commentaar bij de afzonderlijke gedichten, een hoogtepunt uit zijn oeuvre.

Uit: De gehoorzaamheid aan het tweede gebod. Over de essays van Frans Kellendonk

 

„Het strenge moralisme dat aan deze twee opstellen ten grondslag ligt, is wel bij uitstek de reden waarom De veren van de zwaan, dat de samenhang tussen de beide stukken zichtbaar maakte, zo’n indrukwekkend en tegelijk zo’n uit de toon vallend boek was. Indrukwekkend was het vanwege de ernst waarmee Kellendonk de grondslagen van zijn schrijverschap onderzocht, en niet minder vanwege de stilistische en retorische vorm waarin de boodschap was verpakt en dikwijls verhuld, achter felle polemische uitvallen en achter altijd waakzame, ook tegen zichzelf gerichte ironie. De ironie was het instrument waarmee de schrijver zijn moralisme behoedde tegen het gevaar van bemoeizucht, leerstelligheid of bekrompenheid. De ironie is echter niet bij machte te verhullen dat Kellendonks moralisme van fundamentele aard is. Dit moralisme is immers bepalend voor zijn schrijverschap en levert er de sterkste i
mpulsen aan. Het is zelfs fundamentalistisch in die zin, dat waar de kunstenaar in de beklaagdenbank staat, tegelijk de mens achter de kunstenaar er staat, want de menselijkheid van de kunst vormt de inzet van het geding. Onderworpen als hij is aan het tweede gebod, kan de mens immers de kunstenaar in zich niet anders dan als idolator zien. Aanklager en beschuldigde zijn één.

(…)

 

 

Kellendonk

Frans Kellendonk  (7 januari 1951 – 15 februari 1990)

 

 

(…)

In een wat vroeger confessioneel stuk, ‘Beeld en gelijkenis’ uit 1983, werkt Kellendonk het in deze gelijkstelling geïmpliceerde godsbeeld nader uit. God wordt hier letterlijk een kunstenaar genoemd, wiens maaksel de schepping is. Die kan echter niet als voltooid worden beschouwd; zij moet worden gezien als een voortdurend proces waarin het scheppen zich voltrekt en waarin de schepper zich dus pas constitueert. Op de vraag of hij ook werkelijk in zo’n godsbeeld gelooft, geeft Kellendonk geen positief of negatief antwoord. Met karakteristieke ironie ontloopt hij de vraag in anekdotes over zijn katholieke jeugd. Bij nader inzien blijken deze geenszins vrijblijvend, maar illustreren zij een schakel in de redenering“.

 

 

Bronzwaer

W.J.M. Bronzwaer (15 mei 1936 – 20 januari 1999)
Boekomslag (Geen portret beschikbaar)

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 15 mei 2007.

De Russische schrijver Mikhail Afanasjevitsj Bulgakov werd geboren op 15 mei 1891 in Kiev.

De Amerikaanse schrijver Lyman Frank Baum werd geboren in Chittenango op 15 mei 1856

Dante Alighieri, Jo Gisekin, Eoin Colfer, Jens Sparschuh, Karl-Markus Gauß, Karin Struck, Gaby Hauptmann

 

De Italiaanse dichter Dante Alighieri werd tussen 14 mei en 13 juni 1265 (volgens hemzelf in de Divina Comedia in de Goede Week en in het teken van de Tweelingen) in Florence geboren. Zie ook mijn blog van 14 mei 2007.

 

ALS DE SCHOONHEID VAN JE AANBLIK MIJ VERBLIJDT

 

Als de schoonheid van je aanblik mij verblijdt,
krimpt elk verzet, o liefste, in mij ineen.
Als ik bij je ben, zucht ik: ‘O hart, strijd
voor wat je waard bent en vlucht dan heen!’

Voor mijn lijkbleek gezicht wordt alles zwart
en vallend zoek ik soelaas bij iedereen.
In de angstige roes die mij verwart
hoor ik: ‘Sterf, o sterf dan!’ van elke steen.

En wie mij ziet wanneer mij dit gebeurt,
is schuldig, als hij niet vol mededogen
laat zien hoe hij om mijn ontzetting treurt.

En ach, wie wordt niet tot in ’t hart bewogen
als hij, wanneer je om mij spot bespeurt
hoezeer de dood zich nestelt in mijn ogen.

 

 

VERVULD VAN LIEFDE ZIJN AL MIJN GEDACHTEN

 

Vervuld van liefde zijn al mijn gedachten,
ofschoon ze van elkaar totaal verschillen:
de ene verwijst naar haar dwaze grillen,
de andere doet mij naar haar gaven smachten,

de ene vervolgt mij met jammerklachten,
de andere doet mijn hart van hoop doortrillen,
terwijl ze allemaal hetzelfde willen:
mijn kwellingen genadevol verzachten.

Vandaar dat ik niet weet waar te beginnen,
noch zie in welke richting ik moet gaan,
zozeer bedwelmt de liefdesroes mijn zinnen.

 

 

 

 

ALLE MENSEN MET EEN LIEFDEVOL HART

 

Alle mensen met een liefdevol hart,
lees deze verzen zonder respijt
en geef me uw mening in openheid,
in naam van Amor, die ons verwart!

De nacht had al een derde van de tijd
aan de fonkelende sterren ontnomen,
toen Amor zich vertoonde in mijn dromen,
een dwangbeeld waar ik nu nog onder lijd.

Hij hield mijn hart verheugd in zijn handen
terwijl hij zich aan mijn liefste wijdde,
zodat de slaap haar leden overmande.

Hij wekte haar, waarna hij haar leidde
naar mijn hart, dat deemoedig brandde.
Toen hij wegging, zag ik dat hij schreide.

 

 

dante_alighieri

Dante Alighieri  (14 mei/13 juni 1265 – 13/14 september 1321)

 

 

 

 

De Vlaamse dichteres Jo Gisekin (Leentje Vandemeulebroecke) werd geboren in Gent op 14 mei 1942. Zie ook mijn blog van 14 mei 2007.

 

 

Niemand hoeft het ooit te weten

Niemand hoeft het ooit te weten
dat liefde een wijd open plek is
een verdronken land bijna
met hunkerende vogels en
druppelend water

twee zielen als duiven op een tak
in een nachtelijk september
twee harten in struikgewas

één peluw
met het hoofd
van slechts die

en geen ander.

 

Poëtisch

Een vrouw
wordt opgevuld en leeggehaald

af en toe
kan ze ook poëtisch zijn
wanneer de kinderen
tussen vogels en vlinders
de laan zijn uitgestuurd

om in haar kookpan
een hartig
gedicht te bereiden

 

Gisekin

Jo Gisekin (Gent, 14 mei 1942)

 

 

 

De Ierse schrijver Eoin Colfer (zijn voornaam wordt uitgesproken als Owen) werd geboren in Wexford op 14 mei 1965. Zie ook mijn blog van 14 mei 2007.

Uit: Half Moon Investigations

 

“My name is Moon. Fletcher Mon. And I’m a private detective. In my twelve years on this spinning ball we call Earth, I’ve seen lots of things normal people never see. I’ve seen lunch boxes stripped of everything except fruit. I’ve seen counterfeit homework networks that operated in five counties, and I’ve seen truckloads taken from babies.

I thought I’d seen it all. I had paid so many visits to the gutter looking for lost valentines that I though nothing could shock me. After all, when you’ve come face-to-face with the dark side of the schoolyard, life doesn’t hold many surprises.

Or so I’d believed. I was wrong. Very wrong.”

 

 

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Eoin Colfer (Wexford, 14 mei 1965)

 

 

 

De Duitse schrijver Jens Sparschuh werd geboren op 14 mei 1955 in Karl-Marx-Stadt en groeide op in Oost-Berlijn. Van 1973 tot 1978 studeerde hij filosofie en logica in Leningrad. Tot 1983 was hij wetenschappelijk medewerker aan de Humboldt-Universität, waar hij ook promoveerde. Sindsdien leeft hij als zelfstandig schrijver in Berlijn. Hij was geenageerd in de burgerrechtenbeweging in de DDr, voorafgaand aan de val van de muur. Sparschuh schrijft romans, essays, gedichten en hoorspelen.

 

Uit: Ich glaube, sie haben uns nicht gesucht


“Mein 9. November

Robert Karge, der Hörspielchef vom Saarländischen Rund­funk, war zu Besuch.

Im Frühjahr ’89 hatten wir zusammen ein Hörspiel über Im­manuel Kant produziert, und nun, am Abend des 9. Novem­ber, saßen wir in Pankow, vor beziehungsweise hinter dem Ei­sernen Vorhang aus Beton, jedenfalls in seinem Schatten – und konspirierten bei Rotwein und Tabak angelegentlich darüber, wie wir beim nächsten gemeinsamen Stück eventuell etwas un­bürokratischer zusammenarbeiten könnten.

Unbürokratischer – im Klartext: Wir wollten das DDR-»Büro für Urheberrechte«, das ungebeten, per Zwangsumtausch, alle Westhonorare zum Umtauschkurs 1:1 in harte Ostmark um­rubelte, austricksen. Wie, das wußten wir auch nicht so richtig. Heute weiß ich: Das war ein historischer Irrtum!

Kein Büro der Welt wäre mehr so generös, für eine Stunde Hörspiel im Westradio (ich habe es eigenhändig am Taschen­rechner ausgerechnet!) den sagenhaften Gegenwert von S (in Worten: fünf) Jahren Miete in Ostb
erlin zu tauschen. Wie auch immer, es ging an jenem Abend um Kunst und Geld – Grund genug also für allerhöchste geistige Konzentration. Auch die immer lauter werdenden Hupgeräusche von der Straße konnten dem nichts anhaben.

Karge, der höfliche Westler, war zwar irritiert, fragte aber pie­tätvollerweise nicht weiter nach. Wahrscheinlich hielt er es für einen ganz besonderen Brauch der geheimnisvollen Ostdeut­schen, nachts um i t dauerhupend um den Block zu rasen. Und so sehe ich uns sitzen: im Stile des deutschen Idealismus vergangener Jahrhunderte weitschweifende, aber vorsichtige Erwägungen darüber anstellend, wie wir eventuell die Mauer ein kleines bißchen durchlässiger machen könnten – während draußen die Welt ihre ganz und gar eigenen Wege ging und die Mauer einfach sang- und klanglos zu Staub zerfiel. Am nächsten Tag, so erzählte mir Karge später, rief ihn ganz aufgeregt seine Tante – tief, tief aus dem Westen – in seinem Westberliner Hotel an: Wo und wie er denn diese unglaubliche Nacht zugebracht hätte?

Karge erzählte es. – Unglaublich!

»Na ja«, resümierte sie, »dann kannst du nichts wissen. Ich je­denfalls hab alles miterlebt, live. Am Fernseher!« Recht hat die Tante! „


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Jens Sparschuh (Karl-Marx-Stadt, 14 mei 1955)  

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver, essayist en uitgever Karl-Markus Gauß werd geboren op 14 mei 1954 in Salzburg. Daar studeerde hij ook geschiedenis en germanistiek. Zijn eerste essays verschenen in het Winer Tagebuch. Terugkerende thema’s zijn de toenadering aan verschillende zogenaamde nationale minderheden en etniciteiten, waarvan de meesten aan de lezers nauwelijks bekend zijn. Zijn reisreportages gaan over culturele ontmoetingen, de uitwisseling met intellectuelen en schrijvers, maar ook met heel „normale“ mensen op straat of in café’s. Men kan ze lezen als bijdragen tot de Europese ethnologie.

 

Uit: Zu früh, zu spät

 

„Vor einem halben Jahr ist Aleksandar Tisma gestorben, jetzt erhalte ich seine Tagebücher zur Lektüre. Mein Freund Dragan Velikic´, der serbische Autor, der es schafft, daß selbst ich in seiner Gegenwart kaum zu Wort komme, hat mir von ihnen vorgeschwärmt. Als Jüngling von achtzehn Jahren, der schreiben wollte, aber nicht recht wußte wie und worüber, hat Tisma mit seinem Tagebuch begonnen, das er erst 2001, als weltberühmter Autor, der seinem literarischen Werk gegenüber nahezu gleichgültig geworden war, beendete. 1200 Seiten umfaßt die serbische Ausgabe dieses Buchs der Selbstbezichtigung, dessen Autor sich nicht sorgte, der Nachwelt womöglich ein unsympathisches, mitunter abstoßendes Zeugnis seiner selbst zu hinterlassen. Mit kalter Leidenschaft seziert da ein Narziß, der nur in die düsteren Züge seines Selbstbilds verliebt war, über sechs Jahrzehnte sein Streben und Trachten, seine Eitelkeit und Scham, seine Gier nach Frauen, Anerkennung, literarischem Erfolg, die sich nur allmählich abmilderte und endlich in einem erschreckenden Gleichmut erlosch.

Die große Konfession erschüttert zweifach: durch die selbstverletzende Energie, mit der sich hier jemand den Prozeß macht, in dem er selbst als Ankläger, Angeklagter und Zeuge auftritt und keinen Verteidiger zuläßt; und durch die Entschiedenheit, mit der er sich dabei auf wenige Grundfragen seiner Existenz konzentriert und wichtige Facetten seines Lebens ebenso rigoros außer Betracht läßt wie politische Ereignisse der Epoche, die sein eigenes und das Leben von Millionen beeinflußten, gefährdeten, zerstörten. Tismas Frau soll über das autobiographische Riesenwerk einmal gesagt haben, es sei darin nicht einmal Platz für die kleinste Notiz gewesen,

die Geburt ihres gemeinsamen Sohnes zu würdigen oder immerhin festzuhalten. Doch hat Tisma in seinen Tagebüchern nicht nur von privatem Glück geschwiegen, sondern auch über historisches Unglück kaum ein Wort verloren.

 

 

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Karl-Markus Gauß (Salzburg,14 mei 1954)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Karin Struck werd geboren op 14 mei 1947 in Schlagtow. Zij stamde uit een boerenfamilie die in 1953 wegens de collectivering van de landbouw in de DDR naar de BRD vluchtte. Struck studeerde romanistiek, germanistiek en psychologie in Bochum, Bonn en Düsseldorf. Met haar in 1992 verschenen Ich sehe mein Kind im Traum ontpopte de schrijfster zich als tegenstandster van abortus. Diverse keren liepen discussies met haar op de Duitse televisie uit de hand. In 1996 bekeerde zij zich tot het katholieke geloof. In haar latere levensjaren lukte het haar niet meer uitgevers voor haar werk te vinden, maar zij bleven bijdragen leveren aan voornamelijk katholieke media.

 

Uit: Klassenliebe

 

„16. Mai 72. Ich arbeitete bei einer Gewerkschaftsschulung mit, als Mitglied eines »Teams« von zwei Studenten und zwei Gewerkschaftlern. Am ersten Tag der Wochenendschulung wollten wir mit den jungen Arbeitern über die Geschichte der Arbeiterbewegung diskutieren. Ein Student referierte. Danach saßen alle steif und starr und schwiegen. Nach dem Mittagessen gingen die Kollegen nach draußen einen Feldweg entlang (wir wohnten auf dem Land). An einer Wiese blieben alle stehen: zwei Bauern oder Arbeiter in blauen Kitteln waren dabei, zwei Bullen einzufangen. Dieses Schauspiel verfolgten alle mit großer Lust bestimmt eine halbe Stunde lang: die Bullen waren ziemlich wild. Und nachts kamen Jungen in das Mädchenzimmer, in dem ich mit drei jungen Arbeiterinnen schlief. Sie saßen sehnsüchtig auf den Hockern und sprachen mit den Mädchen, die schon im Bett lagen. Im Dunkeln. Alles natürlich heimlich. Kann man den Kapitalismus anfassen? Warum sollte alles so anonym sein, daß man nichts mehr anfassen kann, sinnlich wahrnehmen? Ist ein Krebs in der Brust nicht sinnlich wahrnehmbar? Die Ursache des Krebses schon nicht mehr sinnlich, anschaulich. Aber Theorie ist Anschauung und Denken, könnte es sein.“

 

 

Struck

Karin Struck (14 mei 1947 – 6 februari 2006)

 

 

 

De Duitse schrijfster Gaby Hauptmann werd geboren op 14 mei 1957 in Trossingen. Zij volgde een opleiding tot journaliste en werkte o.a. als redactrice bij Seefunk Radio Bodensee. Haar radioloopbaan vervolgde zij in Tübingen en Baden-Baden. Midden jaren negentig schreef Hauptmann een serie bestsellers rond het thema: strijd der sexen. Na het verschijnen van Suche impotenten Mann fürs Leben kreeg zij vanuit de vrouwenbeweging het verwijt dat zij de emancipatie had verraden. De storm ging als snel liggen. Haar boeken werden verfilmd en er zijn nu al meer dan 6 miljoen exemplaren van verkocht.

 

Uit: Ran an den Mann

 

„Eva beachtete ihn nicht, bis sie bemerkte, daß sein Blick sie abtastete. Da beachtete sie ihn noch weniger. Sie drehte sich auf ihrem Barhocker leicht weg und ihm damit den Rücken zu. So, jetzt konnte er weiterschauen. Aber das Gefühl blieb da und lenkte sie ab.

Sie hatte sich nach einem anstrengenden Tag ein Pils an der Bar des Maritim-Hotels gönnen wollen, ganz für sich allein, bevor sie sich zu Hause ihren Töchtern und dem unerledigten Haushalt stellen mußte. Sie brauchte das manchmal. Einfach ein paar Minuten für sich, fern von allem Trubel, jeder Form von Chaos und pubertären Ausbrüchen. Auf diese W
eise hatte sie ihre Nerven besser im Griff, ging nicht gleich hoch und konnte auch mal lächeln, statt immer gleich aus der Haut zu fahren.

Eva nahm noch einen Schluck aus ihrem Glas, und dabei blieb ihr Blick zunächst an der Flaschenbatterie hinter der Theke hängen und dann an den Augen, die sie im Spiegel anschauten. Sie starrte zurück. Es war ein unglaubliches Gefühl, einfach in ein Paar Augen zu schauen, die zu keinem Gesicht gehörten – zwei Whiskyflaschen verdeckten den Rest. Es waren schöne Augen. Dunkle Augen. Und sie bewegten sich nicht.

Langsam drehte sich Eva zu ihrem Barnachbarn. Jetzt hatte er auch ein Gesicht, und die Augen lächelten ihr aus nächster Nähe zu.

»Warum tun Sie das?« fragte sie.

»Was?« wollte er wissen.

Eva schwieg. Wenn er es nicht selbst wußte, was sollte sie dann dazu sagen?

Sie wollte sich wieder wegdrehen, und das schien er gespürt zu haben.

»Sie haben schöne Augen«, sagte er schnell.

Eva musterte das Gesicht zu den Augen jetzt etwas genauer.

Ein leichtes Lächeln zupfte an seinen Mundwinkeln, um die braunen Augen lagen kleine Fältchen, seine Gesichtszüge waren kantig, weich schienen nur die Haare, die leicht gewellt waren und in seine Stirn fielen.“

 

 

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Gaby Hauptmann (Trossingen, 14 mei 1957

Bruce Chatwin, Daphne du Maurier, Alphonse Daudet, Kathleen Jamie, Armistead Maupin, Reinhold Schneider, Adolf Muschg, Franz Michael Felder, Jacob Gottfried Haafner, Roch Carrier


De Engelse schrijver Bruce Chatwin werd op 13 mei 1940 in Sheffield geboren. Zie ook mijn blog van 13 mei 2007.

 

Uit: In Patagonia

 

In my grandmother’s dining-room there was a glass-fronted cabinet and in the cabinet a piece of skin. It was a small piece only, but thick and leathery, with strands of coarse, reddish hair. It was stuck to a card with a rusty pin. On the card was some writing in faded black ink, but I was too young then to read.

‘What’s that?’

‘A piece of brontosaurus.’

My mother knew the names of two prehistoric animals, the brontosaurus and the mammoth. She knew it was not a mammoth. Mammoths came from Siberia.

The brontosaurus, I learned, was an animal that had drowned in the Flood, being too big for Noah to ship aboard the Ark. I pictured a shaggy lumbering creature with claws and fangs and a malicious green light in its eyes. Sometimes the brontosaurus would crash through the bedroom wall and wake me from my sleep.

This particular brontosaurus had lived in Patagonia, a country in South America, at the far end of the world. Thousands of years before, it had fallen into a glacier, travelled down a mountain in a prison of blue ice, and arrived in perfect condition at the bottom. Here my grandmother’s cousin, Charley Milward the Sailor, found it.

Charley Milward was captain of a merchant ship that sank at the entrance to the Strait of Magellan. He survived the wreck and settled nearby, at Punta Arenas, where he ran a ship-repairing yard. The Charley Milward of my imagination was a god among men–tall, silent and strong, with black mutton-chop whiskers and fierce blue eyes. He wore his sailor’s cap at an angle and the tops of his sea-boots turned down.

Directly he saw the brontosaurus poking out of the ice, he knew what to do. He had it jointed, salted, packed in barrels, and shipped to the Natural History Museum in South Kensington. I pictured blood and ice, flesh and salt, gangs of Indian workmen and lines of barrels along a shore–a work of giants and all to no purpose; the brontosaurus went rotten on its voyage through the tropics and arrived in London a putrefied mess; which was why you saw brontosaurus bones in the museum, but no skin.

Fortunately cousin Charley had posted a scrap to my grandmother.

My grandmother lived in a red-brick house set behind a screen of yellow-spattered laurels. It had tall chimneys, pointed gables and a garden of blood-coloured roses. Inside it smelled of church.

I do not remember much about my grandmother except her size. I would clamber over her wide bosom or watch, slyly, to see if she’d be able to rise from her chair. Above her hung paintings of Dutch burghers, their fat buttery faces nesting in white ruffs. On the mantelpiece were two Japanese homunculi with red and white ivory eyes that popped out on stalks. I would play with these, or with a German articulated monkey, but always I pestered her: ‘Please can I have the piece of brontosaurus.’

 

 

 

Chatwin
Bruce Chatwin (13 mei 1940 – 18 januari 1989)

 

 

 

 

De Britse schrijfster Daphne du Maurier werd geboren in Londen op 13 mei 1907
. Zie ook mijn blog van 13 mei 2007.

 

Uit: Jamaica Inn

 

It was a cold grey day in late November, The weather had changed overnight when a backing wind brought a granite sky and a mizzling rain with it,and although it was now only a little after two o’clock in the afternoon the pallour of a winter evening seemed to have closed upon the hills, cloaking them in mist. It would be dark by four. The air was clammy cold, and for all the tightly closed windows It penetrated the interior of the coach. The leather seats damp to the hands, and there must have been a small crack in the roof, because now and again little drips of rain fell softly through, smudging the leather and leaving a dark blue stain like a splodge of ink. The Wind came in gusts, at times shaking the coach as it travelled round the bend of the road, and in the exposed places on the high ground it blew with such force that the whole body of the coach trembled and swayed, rocking between the high wheels like a drunken man.

The driver, muffled in a greatcoat to his ears, bent almost double in his seat; in a faint endeavour to gain shelter from his own shoulders, while the dispirited horses plodded sullenly to his command, too broken by the wind and the rain to feel the whip that now and again cracked above their heads, while it: swung between the numb fingers of the driver.

The wheels of the coach creaked and groaned as they sank onto the rats on the road, and sometimes they flung up the soft spattered mud against the windows, where it mingled with the constant driving rain, and whatever view there might have been of the countryside was hopelessly obscured.

The few passengers huddled together for warmth, exclaiming in unison when the coach sank into a heavier rut than usual, and one old fellow, who had kept up a constant complaint ever since he had joined the coach at Truro, rose from his seat in a fury, and, fumbling with the window sash, let the window down with a crash, bringing a shower of rain in upon himself and his fellow passengers. He thrust his head out and shouted up to the driver, cursing him in a high petulant voice for a rogue and a murderer; that they would all be dead before they reached Bodmin if he persisted in driving at breakneck speed; they had no breath left in their bodies as it was, and he for one would never travel by coach again.

Whether the driver heard him or not was uncertain; it seemed more likely that the stream of reproaches was carried away in the wind, for the old fellow, after waiting a moment, put up the window again, having thoroughly chilled the interior of the coach, and, settling himself once more in his comer, wrapped his blanket about his knees and muttered in his beard.”

 

 

 

 

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Daphne du Maurier (13 mei 1907 – 19 april 1989)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Alphonse Daudet werd geboren in Nîmes op 13 mei 1840. Zie ook mijn blog van 13 mei 2007.

 

Uit: La chèvre de monsieur Seguin

 

Tu seras bien toujours le même, mon pauvre Gringoire !
  Comment ! on t’offre une place de chroniqueur dans un bon journal de Paris, et tu as l’aplomb de refuser… Mais regarde-toi, malheureux garçon ! Regarde ce pourpoint troué, ces chausses en déroute, cette face maigre qui crie la faim. Voilà pourtant où t’a conduit la passion des belles rimes ! Voilà ce que t’ont valu dix ans de loyaux services dans les pages du sire Apollo… Est-ce que tu n’as pas honte, à la fin ?
 Fais-toi donc chroniqueur, imbécile ! Fais-toi chroniqueur ! Tu gagneras de beaux écus à la rose, tu auras ton couvert chez Brébant, et tu pourras te montrer les jours de première avec une plume neuve à ta barrette…
  Non ? Tu ne veux pas ?… Tu prétends rester libre à ta guise jusqu’au bout… Eh bien, écoute un peu l’histoire de la chèvre de M. Séguin. Tu verras ce que l’on gagne à vouloir vivre libre. 
  M. Ségui
n n’avait jamais eu de bonheur avec ses chèvres.
  Il les perdait toutes de la même façon : un beau matin, elles cassaient leur corde, s’en allaient dans la montagne, et là-haut le loup les mangeait. Ni les caresses de leur maître, ni la peur du loup, rien ne les retenait. C’était, paraît-il, des chèvres indépendantes, voulant à tout prix le grand air et la liberté.
  Le brave M. Séguin, qui ne comprenait rien au caractère de ses bêtes, était consterné. Il disait :
  – C’est fini ; les chèvres s’ennuient chez moi, je n’en garderai pas une.
  Cependant, il ne se découragea pas, et, après avoir perdu six chèvres de la même manière, il en acheta une septième ; seulement, cette fois, il eut soin de la prendre toute jeune, pour qu’elle s’habituât à demeurer chez lui.
  Ah ! Gringoire, qu’elle était jolie, la petite chèvre de M. Séguin ! qu’elle était jolie, avec ses yeux doux, sa barbiche de sous-officier, ses sabots noirs et luisants, ses cornes zébrées et ses longs poils blancs qui lui faisaient une houppelande ! C’était presque aussi charmant que le cabri d’Esméralda, tu te rappelles, Gringoire ? – et puis, docile, caressante, se laissant traire sans bouger, sans mettre son pied dans l’écuelle. Un amour de petite chèvre…
  M. Séguin avait derrière sa maison un clos entouré d’aubépines. C’est là qu’il mit la nouvelle pensionnaire.”

 

 

 

 

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Alphonse Daudet (13 mei 1840 – 17 december 1897)

 

 

 

 

 

De Schotse dichteres Kathleen Jamie werd geboren op 13 mei 1962 in Currie, Edinburgh. Zie ook mijn blog van 13 mei 2007.

 

Arraheids

 

See thon raws o flint arraheids
in oor gret museums o antiquities
awful grand in Embro –
Dae’ye near’n daur wunner at wur histrie?
Weel then, Bewaur!
The museums of Scotland are wrang.
They urnae arraheids
but a show o grannies’ tongues,
the hard tongues o grannies
aa deid an gaun
back to thur peat and burns,
but for thur sherp
chert tongues, that lee
fur generations in the land
like wicked cherms, that lee
aa douce in the glessy cases in the gloom
o oor museums, an
they arnae lettin oan. But if you daur
sorn aboot an fancy
the vanished hunter, the wise deer runnin on;
wheesht… an you’ll hear them,
fur they cannae keep fae muttering
ye arnae here tae wonder,
whae dae ye think ye are?

 

 

 

 

 

Speirin

 

Binna feart, hinny
yin day we’ll gang thegither
tae thae stourie
blaebellwids
and loss wirsels-

 

see, I’d rather
whummel a single oor
intae the blae o thae wee flo’ers
than live fur a’ eternity
in some cauld hivvin.

 

Wheest, nou, till I spier o ye
will ye haud wi me?

 

 

 

 

 

kathleenJamie
Kathleen Jamie (Currie, 13 mei 1962)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Armistead Jones Maupin Jr. werd geboren op 13 mei 1944 in Washington. Zie ook mijn blog van 13 mei 2007.

 

Uit: ‘MICHAEL TOLLIVER LIVES’

 

Several times a month I pick up fruit trees at a nursery on Clement Street called Plant Parenthood. That always makes me nostalgic, since I ran the place for twelve years before selling it to my business partner, Brian Hawkins. My T cells had begun to climb by then, and I was sick of pushing Tuscan flowerpots to bored housewives. I wanted to plant something serious for once, to leave my mark on the earth before somebody planted me. I’ve never regretted that decision. I’m now tending at least a dozen mature gardens that I myself created years ago: lush green kingdoms seeded from my own imagination.

Not that it’s getting easier. My arthritis seems to be here for good, and the sheer grunt work of the job can put me out of commission for days on end. I’m my own boss, of course, so I can adjust my schedule accordingly, and I do have an assistant now — the aptly named Jake Greenleaf — who helps me with the trimming and hauling. But the big question remains: How long can I keep this up? The topic is almost unavoidable at Plant Parenthood, since Brian turned sixty-one this year, and retirement is his chief preoccupation.“

 

 

 

Maupin
Armistead Maupin ( Washington, 13 mei 1944)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en godsdiensthistoricus Theo van  Baaren werd op 13 mei 1912 geboren in Utrecht. Zie ook mijn blog van 13 mei 2007.

 

Neptunus

 

De schaduw hangt over het bleek gazon,

de sparren worden zwarte silhouetten;

Neptunus met zijn drietand staat te letten

op ’t schuchter ruisen van een kleine bron,

 

vergeefs geboren, want de zomerzon

staat haar niet toe het gele gras te betten,

reeds hier en daar gezengd door sigaretten,

de stank waarvan hij nooit verdragen kon.

 

Alleen de nacht verlost hem uit zijn pijn

en hij verheugt zich op de milde reuken

van dauw en nevel als op ambrozijn,

die helen zal zijn schaarden en zijn deuken,

maar aan zijn voeten ligt, rokend, onrein,

een tweetal tartende sigarettenpeuken.

 

 

 

Studeerkamer bij avond

 

Een verre trein. Het tikken van een klok.

En zo vertrouwd de boeken om mij heen.

Wat stille dingen. En dan ik, alleen,

temidden dezer afgesloten wereld:

een kleine bol en ik het middelpunt,

waar buiten langs de grote wereld glijdt

en dwarrelt.

Het oude kleed dat op mijn tafel ligt,

het zachte schijnsel van een kleine lamp

wordt deel van mij: ik dek het naakte hout

en schuchter schijn ik door de kamer heen.

Ik ben niet meer een levend ding alleen,

omgeven door een massa dode dingen:

wat is hier levend en wat is hier dood?

wat is hier klein en wat hier groot?

wie is hier schipper en wat is hier boot?

Ik weet het niet: ‘k ben mèt de dingen dood

en leef met hen, hier ’s avonds laat alleen.

 

 

 

 

VanBaaren
Theo van  Baaren
(13 mei 1912    4 mei 1989)

 

 

 

 

De Duitse dichter Reinhold Schneider werd op 13 mei 1903 geboren in Baden-Baden. Zie ook mijn blog van 13 mei 2006.

 

Meiner Seele tiefe Trauer

 

Meiner Seele tiefe Trauer
Stillt keines Sommersleuchtens Glut
Wohl tut mir des Herbstes Schauer
Und des Daseins flüchtige Dauer
Und die immer ziehende Flut.

Meines Gartens Bäume neigen
Tief sich auf den Grund herein
Schlummernd unter ihren Zweigen
Fühl ich die Gestirne steigen
Auf geschloß’nen Augen ihren Schein.

Nie hör’ ich ein Lachen klingen
Auf der immerstillen Flur;
Nur die fernen Geigen singen
Von denen, die vorübergingen
In diesem Leben ohne Spur.

 

 

 

 

An den Turm des Freiburger Münsters 
 
Steh’ unzerstörbar herrlich im Gemüte 
Du großer Beter glaubensmächtiger Zeit! 
Wie dich verklärt des Tages Herrlichkeit, 
Wenn längst des Tages Herrlichkeit verglühte: 

 

So will ich bitten, daß ich treulich hüte 
Das Heilige, das Du ausstrahlst in den Streit 
Und will ein Turm sein in der Dunkelheit, 
Des Lichtes Träger, das der Welt erblühte. 

 

Und sollt’ ich fallen in dem großen Sturm,

So sei’s zum Opfer,daß noch Türme ragen 
Und daß mein Volk der Wahrheit Fackel werde. 

 

Du wirst nicht fallen, mein geliebter Turm. 
Doch wenn des Richters Blitze Dich zerschlagen,

Steig’ in Gebeten kühner aus der Erde. 

 

 

 

 

Schneider
Reinhold Schneider (13 mei 1903 – 6 april 1958)

 

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook  mijn blog van 13 mei 2007.

 

De Zwitserse schrijver en literatuurwetenschapper Adolf Muschg werd geboren op 13 mei 1934 in Zollikon, kanton Zürich.

 

De Oostenrijkse schrijver Franz Michael Felder werd geboren op 13 mei 1839 in Schoppernau.

 

De Duits-Nederlandse schrijver Jacob Gottfried Haafner werd geboren op 13 mei (volgens anderen op 13 maart) 1754 in Halle an der Saale.

 

De Canadese schrijver Roch Carrier werd geboren op 13 mei 1937 in Sainte-Justine, Quebec.

 

 

Alan Bennett, Leopold Andrian, Bulat Okudzhava, Lucian Blaga, Jan Drees, Mona Van Duyn, Richard Adams, James Barrie, Pitigrilli

 

De Britse schrijver en acteur Alan Bennett werd geboren op 9 mei 1934 in Armley in Leeds, Yorkshire. Zie ook alle tags voor Alan Benett op dit blog.

 

Uit: The Clothes They Stood Up In

 

“The Ransomes had been burgled. “Robbed,” Mrs. Ransome said. “Burgled,” Mr. Ransome corrected. Premises were burgled; persons were robbed. Mr. Ransome was a solicitor by profession and thought words mattered. Though “burgled” was the wrong word too. Burglars select; they pick; they remove one item and ignore others. There is a limit to what burglars can take: they seldom take easy chairs, for example, and even more seldom settees. These burglars did. They took everything.

The Ransomes had been to the opera, to Così fan tutte (or Così as Mrs. Ransome had learned to call it). Mozart played an important part in their marriage. They had no children and but for Mozart would probably have split up years ago. Mr. Ransome always took a bath when he came home from work and then he had his supper. After supper he took another bath, this time in Mozart. He wallowed in Mozart; he luxuriated in him; he let the little Viennese soak away all the dirt and disgustingness he had had to sit through in his office all day. On this particular evening he had been to the public baths, Covent Garden, where their seats were immediately behind the Home Secretary. He too was taking a bath and washing away the cares of his day, cares, if only in the form of a statistic, that were about to include the Ransomes.

On a normal evening, though, Mr. Ransome shared his bath with no one, Mozart coming personalized via his headphones and a stack of complex and finely balanced stereo equipment that Mrs. Ransome was never allowed to touch. She blamed the stereo for the burglary as that was what the robbers were probably after in the first place. The theft of stereos is common; the theft of fitted carpets is not.”

 

 

Bennett

Alan Bennett (Armley, 9 mei 1934)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter, schrijver en diplomaat Leopold Andrian werd op 9 mei 1875 in Berlijn geboren. Zie ook alle tags voor Leopold Andrian op dit blog.

 

Uit: Le Jardin de la connaissance (Der Garten der Erkenntnis, vertaald door Jean-Yves Masson)

 

Quand Erwin vint à Vienne, il avait dix-sept ans ; peu de temps après son arrivée, il retourna au collège religieux. À cette occasion, de nombreux anciens camarades lui promirent de venir lui rendre visite à Noël. Il se réjouissait de cette perspective, et particulièrement de l’idée de revoir Lato, mais il attendait en même temps avec impatience la visite d’un nouveau venu au collège, dont il venait seulement de faire la connaissance ; c’était un garçon fort laid, avec de grands yeux, qui travaillait mal, et qui, parce qu’il n’était pas riche, voulait devenir officier afin de parvenir au service d’un archiduc.
Erwin rendit souvent visite à ses anciens camarades pendant les premiers mois, mais, peu à peu, il les oublia et n’aima plus que Vienne. Il aimait les grands palais baroques dans les ruelles étroites, et les inscriptions tonitruantes gravées au fronton de nos monuments, et le pas des chevaux quand ils vont à l’espagnole, et les uniformes des gardes, et la cour de la résidence impériale, les jours d’hiver, quand une musique de parade bruyante passe au travers de la foule et réchauffe et détend les corps engourdis des badauds ; et il aimait aussi les grandes fêtes que tout le monde célèbre, en particulier la Fête-Dieu, le jour où le corps glorifié de Notre Seigneur et Sauveur Jésus-Christ vient à nous, nimb
é d’un éclat et porté par une allégresse qui n’ont rien à envier aux jours solennels de jadis où l’empereur Charles VI, revenu d’une tournée sur ses terres d’Espagne, faisait son entrée dans Vienne, sa résidence et la capitale de son empire.
À Erwin plaisaient aussi les étalages des magasins, le drap d’une seule couleur destiné à couvrir les voitures, la batiste sombre des mouchoirs au milieu des étoffes de soie de couleurs vives ; lui plaisaient aussi les quadriges de chevaux au pelage noir comme le jais, quand ils passaient au milieu des massifs de roses du Prater ; il aimait que les cochers fussent élégants ; et il aimait que ses amis fussent élégants, et ce qui lui plaisait dans l’élégance de ses amis, c’était que leur vie fût comme une ligne négligemment tracée, mais plus encore, qu’ils fussent parfois capables d’aller danser toute la nuit dans un bal de village, qu’un mot suffît à les rendre joyeux, à moins que ce ne fût la simple pensée qu’ils étaient Viennois et qu’à Vienne, même les orgues de barbarie dans les rues jouaient juste. Il lui semblait que l’art de vivre viennois avait le charme gracieux et toujours plus attirant d’une lampe dont on doute si elle émet deux couleurs qui se mêlent continuellement, ou s’il ne s’agit que du chatoiement d’une seule et même couleur qui se déploie selon toutes ses nuances. »

 

 

andrian

Leopold Andrian (9 mei 1875 – 19 november 1951)

 

 

De Russische schrijver, dichter en zanger Bulat Shalvovich Okudzhava werd geboren in Moskou op 9 mei 1924. Zie ook alle tags voor Bulat Okudzhava op dit blog.

 

A WORD OF ADVICE TO MY FRIENDS

 

Let’s exclaim, admire each other.
We don’t have to fear high-flown words.
Let’s compliment each other-
surely these are the happy moments of love.

 

Let’s grieve and cry openly
now together, now separately, now in turn.
We don’t have to pay attention to gossip-
since sadness always goes along with love.

 

Lets’ catch each others’s meaning at once,
so that having made one mistake, we won’t make any more.
Let’s live, indulging each other in everything-
especially since life is so short.

 

 

 

 

TIME PASSES

 

Time passes, whether you joke or don’t joke,
like an ocean wave – it will sweep us away.
But wait, that’s all in the future,
let me breathe Moscow in for a while.

 

Do you see that house with all the lights on,
my friends want me there alive and well.
Don’t hurry, Time, where would they be without me –
how could one not think of this?

 

Let me quench my thirst with blue water,
for now hold back weariness and tears.
Be patient, I’ll settle accounts with you, –
I won’t be your debtor forever.

 

Okudjava

Bulat Okudzhava (9 mei 1924 – 12 juni 1997)

 

 

 

De Roemeense dichter, schrijver en filosoof Lucian Blaga werd geboren op 9 mei 1895 in Lancrăm, bij Alba Iulia. Zie ook alle tags voor Lucian Blaga op dit blog.

 

Psalm

 

Always grief to me have been your concealed solitude
But God, what was I to do?
I played with you as a child and
Let imagination take you to pieces like a toy.
Then the untamed grew stronger within,
my songs died away,
and without ever having felt you close
I lost you for ever
in dust, in fire, in air, and on waters.

 

From sunrise to sunset
I am all clay and suffering.
You have confined yourself in the sky as in a coffin.
Oh, weren’t you a closer kin to death
than you are to life,
you would speak to me. Right from where you are,
within the earth or within the tale- you would speak to me.

 

Show yourself among the thorns here, God,
so that I should know what you want of me.
Shall I catch in the air the poisoned spear
thrown by the other from the depths to wound you beneath your wings?
Or there is nothing that you want of me?
You are the mute, still identity
(a round itself is a),
and you ask for nothing. Not even for my prayers.

 

Look, the stars are coming into the world
along with my questioning sorrows.
Look, it is night with no windows outside.
What am I going to do from now on, God?
In you I take off my mortal flesh. I take it off
as if it were a coat left on the way.

 

Vertaald door Liliana Mihalachi

 

LucianBlaga

Lucian Blaga (9 mei 1895 – 6 mei 1961)

 

 

De Duitse schrijver Jan Drees werd geboren op 9 mei 1979 in Haan. Zie ook alle tags voor Jan Drees op dit blog.

 

Uit: Enduring Freedom

 

Ich glaube nicht mehr an uns. Es geht mir (jetzt, bloß) darum, ein Leben zu bekommen, irgendeines. Ich will vergessen und wünsche mir, dass alles ein bisschen wie früher wird, dass alles wie früher werden kann:
Wie damals, als es anfing, mit Jörn, der mich jeden Tag nach den Uni-Seminaren in den Arm nahm und leidenschaftlich auf den Mund küsste. Im April, Mai, Juni.
In diesem Sommer verbrachten wir späte Abende an einem Baggersee, badeten nackt in dem sich leicht abkühlenden Wasser und blieben am schmalen Stadtstrand liegen, bis es nicht mehr kühler werden konnte. „Es sind immer noch dreiundzwanzig Grad“,
rief ich begeistert zu Jörn hinauf, der im Nacht dämmernden Schatten lag und mich beschützte. – Meine Erinnerung darüber ist an Picknicks und späte Mücken, die sich auf unsere rostbraune Haut setzten, kleine Feuerpunkte hinterließen.
Wir tranken Kühlmanschetten gekühlten Discount – Prosecco zu Erdb
eeren, in die man greifen konnte, um klebrig zu werden, tauchten unter Mondlicht beschienenen Flusenalgen und fanden ein Wind, Sicht und Brennnessel geschütztes Dunkelwaldfleckchen, auf dem mit Süßwasser perlender Haut gemeinsam kitschige
Plejadennebel betrachten war. Manchmal gab es Glühwürmchen auf dem Heimweg zwischen Ginster.

Beim Türken kauften wir Melonenviertel oder in verschiedenen schattig-kühlen Buchgeschäften Südfruchtprosa, die wie Kandis schmeckte. Die beim Lesen schmolz als wäre sie Himbeereis: Es begann, mir zu gefallen. Es fing an, dass ich genauso schreiben wollte, als dufte das Papier wie eine Kinopopcorn-Tüte.
Wir waren jung und flüsterten nachts auf Jörns Balkon über Zitronenkerzen hinweg. Oder beobachteten irritiert glücklich: sirrende Fledermäuse, die aus Altbaufirsten in den Laubenhof kreisten und duschten später um viertel nach drei oder lagen erschöpft, verschwitzt im Moskitonetz gefälschten Himmelsbett. Über uns funkelten angeklebte Plastiksterne mit Phosphorschimmer.“

 

DREES

Jan Drees (Haan, 9 mei 1979)

 

 

De Amerikaanse dichteres Mona Van Duyn werd geboren op 9 mei 1921 in Waterloo, Iowa. Zie ook alle tags voor Mona Van Duyn op dit blog.

 

Three Valentines to the Wide World

I

The child disturbs our view. Tow-head bent, she
stands on one leg and folds up the other. She is listening
to the sound of her fingernail on a scab on her knee.
If I were her mother I would think right now of the chastening
that ridiculous arrangement of bones and bumps must go through,
and that big ear too, till they learn what to do and hear.
People don’t perch like something seen in a zoo
or in tropical sections of Florida. They’ll have to buy her
a cheap violin if she wants to make scraping noises.
She is eight years old. What in the world could she wear
that would cover her hinges and disproportions? Her face is
pointed and blank, the brows as light as the hair.

“Mother, is love God’s hobby?” At eight you don’t even
look up from your scab when you ask it. A kid’s squeak,
is that a fit instrument for such a question?
Eight times the seasons turned and cold snow tricked
the earth to death, and still she hasn’t noticed.
Her friend has a mean Dad, a milkman always kicks
at the dog, but by some childish hocus-pocus
she blinks them away. She counts ten and sucks in her cheeks
and the globe moves under the green thumb of an Amateur,
the morning yelp, the crying at recess are gone.
In the freeness of time He gardens, and to His leisure
old stems entrust new leaves all winter long.

Hating is hard work, and the uncaring thought is hard;
but loving is easy, love is that lovely play
that makes us and keeps us? No one answers you. Such absurd
charity of the imagination has shamed us, Emily.
I remember now. Legs shoved you up, you couldn’t tell
where the next tooth would fall out or grow in, or what
your own nose would look like next year. Anything was possible.
Then it slowed down, and you had to keep what you got.
When this child’s body stretches to the grace of her notion,
and she’s tamed and curled, may she be free enough to bring
mind and heart to that serious recreation
where anything is still possible–or almost anything.

 

 

vanduyn184

Mona Van Duyn (Waterloo, 9 mei 1921)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 9 mei 2007.

De Engelse schrijver Richard Adams werd geboren in Newbury op 9 mei 1920.

 

De Schotse schrijver James Barrie werd op 9 mei 1860 in Kirriemuir nabij Dundee geboren.

De Italiaanse schrijver Pitigrilli (pseudoniem voor Dino Serge) werd geboren te Turijn op 9 mei 1893

Willem Elsschot, Robert Browning, Rabindranath Tagore, Archibald MacLeish, Almudena Grandes, Christoph Marzi, Stanisław Przybyszewski, Joseph Joubertph Joubert, Volker Braun

De Vlaamse schrijver en dichter  Willem Elsschot  werd in Antwerpen geboren op 7 mei 1882. Zie ook mijn blog van 7 mei 2007.

 

Uit: Kaas

“Ik heb de heele week druk gezocht naar een tweedehandsbureau en dito schrijfmachine. En ik verzeker je dat het afloopen van al die uitdragerswinkels in de oude stad geen plezierig werk is.

Het staat er gewoonlijk zoo vol dat ik van op de straat onmogelijk kan onderscheiden of zij in voorraad hebben wat ik zoek en ik ben dus wel gedwongen binnen te gaan om het te vragen. Tegen die kleine moeite zie ik niet op, maar ik durf geen winkel verlaten zonder iets gekocht te hebben, en geen café zonder iets te hebben gedronken.

Zoo heb ik dan in ’t begin een karaf, een zakmes en een gipsen Sint Jozef gekocht. Het zakmes kan ik gebruiken, al ben ik er een beetje vies van, en de karaf heb ik medegenomen naar huis, waar ze opzien gebaard heeft. Het Sint Jozefbeeld heb ik een paar straten verder, toen er niemand te zien was, op een vensterbank gezet en heb mij dan uit de voeten gemaakt. Want na die karaf heb ik gezworen niets meer mede naar huis te brengen en ik kon toch niet blijven rondloopen met dat gipsen beeld.

Nu echter blijf ik in de winkeldeur staan en vraag van daar uit of zij geen bureau-ministre en een schrijfmachine te koop hebben. Zoo lang ik de deurknop vasthoud sta ik eigenlijk niet in den winkel en heb dus geen moreele verplichting, want van dat koopen heb ik genoeg. Maar als de deur niet dicht is blijft de bel rinkelen en als dat te lang duurt sta je daar als een dief die nadenkt of hij zijn slag zal slaan of niet.

Daar komt dan nog bij dat ik nooit heelemaal gerust door de stad loop. Hamer heeft mijn certificaat wel, maar iemand die ernstig ziek is zit thuis en loopt de winkels niet af. Ik vrees altijd menschen van de General Marine te ontmoeten, want ik weet niet hoe een echte zenuwlijder doet. Als ik me laat neervallen dan gaan ze mij water in ’t gezicht gieten, doen mij vliegende geest opsnuiven of brengen mij binnen bij een dokter of bij een apotheker die verklaart dat ik komedie speel. Neen, daar bedank ik voor. ’t Is beter dat ze mij niet zien. Dus kijk ik goed rond en houd mij gereed om rechtsomkeer te maken of een zijstraat in te slaan. Alles wel beschouwd is het wenschelijk dat mijn heele afwezigheid haar beslag krijgt zonder dat er te veel over gekletst wordt.

Ik zou anders wel eens willen weten hoe ’t op de Werf marcheert.

’t Is nu kwart over negen. Ik weet dat mijn vier medecorrespondenten op dit oogenblik met hun kuiten tegen de pijp van de verwarming staan, ieder voor zijn schrijfmachine, als kanonniers voor hun stukken. Een van de vier vertelt een mop. Ja, dat eerste half uur was gezellig. Hamer heeft zijn grootboek opengeslagen zonder zich eerst te warmen en de juffrouw van de telefoon strijkt lichtjes over haar blonde haar, dat pas voor mijn heengaan permanent gegolfd was. Het geratel van de pneumatische klinkhamers dringt van op de werf tot in onze zaal door en buiten rijdt voor de vensters onze drukke dwerg-locomotief voorbij. Wij draaien onze vijf hoofden om en door ’t venster groeten wij den ouden Piet met zijn blauwen kiel en zijn zakdoek om den hals, die haar zoo rustig voert als een huurkoetsier zijn oude knol. Bij wijze van wedergroet doet hij even zijn stoomfluit gaan. En ginder ver laat onze hooge schoorsteen zijn zwarten wimpel fladderen.

Zoo staan zij daar nu, die sufferds, terwijl ik doende ben mij een weg te banen in het oerwoud van de businesswereld.

Die zoekt, die vindt, dat heb ik zoo pas ondervonden. Want eindelijk heb ik een geschikt bureau ontdekt, met slechts een paar kleine motgaatjes in het groene kleed. Het kost drie honderd frank en al is het niet nieuw, toch zal het even goed dienst doen als een van twee duizend. Mijn vrouw had dus gelijk. Maar met dat al is er weder een heele week zoek en mijn kaas wacht met ongeduld op ’t ontsluiten van den kelder.

Het probleem van de schrijfmachine heeft ook zijn beslag gekregen. Ik heb ontdekt dat die gehuurd kunnen worden en morgen staat er een thuis waarmede ik vertrouwd ben, namelijk een zustermachine van de Underwood waarop ik dertig jaren lang mijn brood heb verdiend.

Verleden Woensdag is de verkoopcyclus ingezet en wel bij Van Schoonbeke, die ’t zelf prettig vindt dat het zoo goed marcheert”.

 

willemelsschot

Willem Elsschot (7 mei 1882 – 31 mei 1960)

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver Robert Browning werd geboren op 7 mei 1812 in Londen. Zie ook mijn blog van 7 mei 2007.

 

 

Never The Time And The Place

 

Never the time and the place
And the loved one all together!
This path–how soft to pace!
This May — what magic weather!
Where is the loved one’s face?
In a dream that loved one’s face meets mine,
But the house is narrow, the place is bleak
Where, outside, rain and wind combine
With a furtive ear, if I strive to speak,
With a hostile eye at my flushing cheek,
With a malice that marks each word, each sign!
O enemy sly and serpentine,
Uncoil thee from the waking man!
Do I hold the Past
Thus firm and fast
Yet doubt if the Future hold I can?
This path so soft to pace shall lead
Thro’ the magic of May to herself indeed!
Or narrow if needs the house must be,
Outside are the storms and strangers: we
Oh, close, safe, warm sleep I and she, —
I and she!

 

 

 

My Star

 

All, that I know
Of a certain star
Is, it can throw
(Like the angled spar)
Now a dart of red,
Now a dart of blue
Till my friends have said
They would fain see, too,
My star that dartles the red and the blue!
Then it stops like a bird; like a flower, hangs furled:
They must solace themselves with the Saturn above it.
What matter to me if their star is a world?
Mine has opened its soul to me; therefore I love it.

 

 

 

 

You’ll Love Me Yet

 

You’ll love me yet!—and I can tarry
Your love’s protracted growing:
June reared that bunch of flowers you carry
From seeds of April’s sowing.

I plant a heartful now: some seed
At least is sure to strike,
And yield—what you’ll not pluck indeed,
Not love, but, may be, like!

You’ll look at least on love’s remains,
A grave’s one violet:
Your look?—that pays a thousand pains.
What’s death?—You’ll love me yet!

 

 

robert-browning-portrait

Robert Browning (7 mei 1812 – 12 december 1889)

 

 

 

 

De Bengaalse dichter en schrijver Rabindranath Tagore werd op 7 mei 1861 in Calcutta (tegenwoordig: Kolkata) geboren. Zie ook mijn blog van 7 mei 2007.

 

 

THE WATER IS SILENT

 

The fish in the water is silent,

the animal on the earth is noisy,

the bird in the air is singing.

But man has in him the silence of the sea,

the noise of the earth

and the music of the air.

 

 

 

 

Waarom, daarom

 

Waarom gaat de lamp uit?
Ik bescherm hem met mijn jas
om hem af te schermen tegen de storm.
Daarom gaat de lamp uit.

Waarom verwelkt de bloem?
Ik druk haar aan mijn borst
in angstige liefde.
Daarom verwelkt de bloem.

Waarom droogt de stroom op?
Ik heb een dam gebouwd,
om het water voor mijzelf te hebben.
Daarom droogt de stroom uit.

Waarom breekt de snaar van de harp?
Ik probeer haar een toon te ontwringen
die niet bij haar past.
Daarom breekt de snaar van de harp.

De begeerte naar de vrucht mist de bloem

 

Tagore

Rabindranath Tagore (7 mei 1861 – 7 augustus 1941)

 

 

 

De Amerikaanse dichter en politicus Archibald MacLeish werd geboren op 7 mei 1892 in Glencoe, Illinois. Zie ook mijn blog van 7 mei 2007.

 

 

Poem in Prose

 

This poem is for my wife.
I have made it plainly and honestly:
The mark is on it
Like the burl on the knife.

I have not made it for praise.
She has no more need for praise
Than summer has
Or the bright days.

In all that becomes a woman
Her words and her ways are beautiful:
Love’s lovely duty,
the well-swept room.

Wherever she is there is sun
And time and a sweet air:
Peace is there,
Work done.

There are always curtains and flowers
And candles and baked bread
And a cloth spread
And a clean house.

Her voice when she sings is a voice
At dawn by a freshening spring
Where the wave leaps in the wind
And rejoices.

Wherever she is it is now.
It is here where the apples are:
Here in the stars,
In the quick hour.

The greatest and richest good,
My own life to live in,
This she has given me —

If giver could.

 

 

 

 

Ars Poetica

 

A poem should be palpable and mute
As a globed fruit

Dumb
As old medallions to the thumb

Silent as the sleeve-worn stone
Of casement ledges where the moss has grown –

A poem should be wordless
As the flight of birds

A poem should be motionless in time
As the moon climbs

Leaving, as the moon releases
Twig by twig the night-entangled trees,

Leaving, as the moon behind the winter leaves,
Memory by memory the mind –

A poem should be motionless in time
As the moon climbs

A poem should be equal to:
Not true

For all the history of grief
An empty doorway and a maple leaf

For love
The leaning grasses and two lights above the sea –

A poem should not mean
But be

 

 

macleish

Archibald MacLeish (7 mei 1892 – 20 april 1982)

 

 

 

De Spaanse schrijfster Almudena Grandes Hernández werd geboren op 7 mei 1960 in Madrid. Zie ook alle tags voor Almudena Grandes op dit blog.

 

Uit: Die wechselnden Winde Vertaald door Petra Strien)

 

Als die Olmedos zu ihrem neuen Haus kamen, blies der Ostwind. Er blähte die Markisen, riss sie aus ihrem Aluminiumgestänge hoch, ließ sie wieder in sich zusammensacken, um sie sogleich erneut aufzublasen. Das unablässige Wallen klang dumpf und schwer wie der Flügelschlag eines Schwarms großer Vögel. Sobald der Wind einen Augenblick abflaute, war hier und da das Quietschen von rostigem Metall zu hören. Die Nachbarn holten eilig an ihren Häusern die identisch grünen Markisen ein. Juan Olmedo deutete das Kurbelgeräusch der Eisenstangen in den Ösen auf Anhieb richtig und dachte: Pech gehabt. Der Gegensatz zwischen dem blitzblauen Himmel, der sich wie ein Ballon aus Licht über den Fassaden der identisch weißen Häuser wölbte, und der Schroffheit dieses peitschenden Windes verwunderte ihn.

 

 

almudena

Almudena Grandes (Madrid, 7 mei 1960 )

 

 

 

De Duitse schrijver Christoph Marzi werd geboren op 7 mei 1970 in Mayen. Zie ook mijn blog van 7 mei 2007.

 

Uit: Adagio für eine Trümmerwelt

 

Vratnos Versteck befindet sich in einem modrigen Keller. Mit angewinkelten Beinen hockt er auf einer löchrigen Matratze und könnte ebenso gut tot sein. Es würde keinen Unterschied machen. Nicht für ihn. Vratno ist fünfundzwanzig. doch das ist ohne Bedeutung. Seitdem sich die Welt weitergedreht hat, ist nichts mehr von Bedeutung.

In den Straßen liegen blu
tig zerfetzte Körper, Schreie und Detonationen zerschneiden die heiße Luft. Feuer knistern in den Ruinen. Wie das Land, so sind auch die Menschen gesichtslos geworden. Die Orientierungslosigkeit ist überall. Wie der Haß.

Im Keller schließt Vratno die Augen.

Die Bilder bleiben.

Vratnos Hände halten eine alte Klarinette und drücken sie an den ausgemergelten Körper. Die Klarinette ist das einzige, das ihm die alte Welt gelassen hat. Das glatte Holz ist warm und beschwört Erinnerungen herauf.

Die Musikschule in Zagreb zu besuchen ist Vratnos innigster Wunsch gewesen. Damals, bevor sich die Welt weitergedreht hat. Wenn er die Augen schließt, dann verschwinden der Keller und die Geräusche von draußen, dann sieht sich Vratno inmitten all der anderen Musiker die Welt mit leichten, sanften Klängen verzaubern. Da sind der Applaus und die andächtigen, bewegten, bewundernden Blicke der Zuhörer.

Nie wieder will er die Augen öffnen müssen.

 

 

Marzi

Christoph Marzi (Mayen, 7 mei 1970)

 

 

 

De Poolse dichter en schrijver Stanisław Przybyszewski werd geboren op 7 mei 1868 in Łojewo. Zie ook mijn blog van 7 mei 2007.

 

Vigilien IX (Fragment)

Und nun still, so still, daß jeder Ton in der Luft hängen bleibt, daß jeder Lichtstrahl in der Atmosphäre taub wird.

Kein Ton und kein Licht …

Ich liege da, so weich gebettet, so still um mich herum, so weich und still.

Und dieses melancholische Dunkel, dieses lustmüde, kranke Dunkel mit den fieberheißen, pochenden Schläfen.

Die Rosen ganz welk. Wie sie zittern in dem düstern Flor des Dunkels, und in den Urnen ihrer Kelche ruht der Tod, und die Blätter fallen ab wie Töne einer berührten Saite …

Und wieder seh ich dich wie einst, in deiner nackten Gliederpracht; doch du bist mir fern, und ich sehe dich an mit dem kalten Blick gestillter Brünste.

Mein großes Auge, die Weltensonne, hat dich aus der Dunkelheit herausgehoben. Mein kosmischer Wille hat in dir die Ewigkeit besucht. Du warst das lächerliche Spielzeug, das unter meinen Händen zum Fetisch, zum heiligen Idol wurde. Ich habe in dir die Lüste geweckt und dir ewig neue Reize angedichtet – doch jetzt ist mein Blick für dich erloschen, nicht mehr schlägt das Herz in den Rhythmen deiner Lust.

Nein, nein!

Du nicht, mit deines Leibes lockenden Lüsten.

Du nicht, mit deines Schoßes tierischer Brut.

Dich brauch ich nicht, und gleichgültig ist mir mein blonder Knabe, dies lächerliche Stück Unsterblichkeit …

Doch Du in mir, Du meines Hirnes ewige Gefährtin, Du meines Herzens uferlose Macht –

Du nur, Du zerlegt in tausend Flächen, Du zerstäubt in tausende Stäubchen Duftreiz –

Du in Milliarden Lichtfunken –

Du, zersiebt, zerflockt, zerfasert in tausend Stimmungen, in tausend träufelnde Gefühle –

Du, die Abendröte über dem herbstlichen Feld –

Du, der mystische Reiz der Religionen, Du warst und bist meine Unsterblichkeit:

Du meine große, heilige Kunst!

Verschwunden ist mir deines Leibes Pracht und vergessen; doch Du in Mir bist der Aufgang einer neuen Welt. Neue Instinkte habe ich geschaffen, tausend schlummernde Organe zum Genuß erweckt, tausend neue Verbindungen in hundert Gehirnen gestiftet, und das alles seh’ ich zeugen fort und fort, und das alles seh ich sich durch kommende Geschlechter mehren, und sehe neue Kulturen wachsen, und feinere Zuchtwahl seh ich tätig – in die Unendlichkeit des Menschengeschlechtes lebe Ich durch Dich …

 

 

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Stanisław Przybyszewski (7 mei 1868 – 23 november 1927)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 7 mei 2007.

 

De Franse schrijver en  essayist Joseph Joubert werd geboren in Montignac op 7 mei 1754.

De Duitse dichter en schrijver Volker Braun werd geboren op 7 mei 1939 in Dresden.

Willem Kloos, Ariel Dorfman, Harry Martinson, Christian Morgenstern, Erich Fried, Yasushi Inoue, Ferdinand Sauter, Gaston Leroux

 

De Nederlandse dichter en schrijver Willem Kloos werd geboren in Amsterdam op 6 mei 1859. Zie ook alle tags voor Willem Kloos op dit blog.

 

Verzen      

I

 

Ik denk altoos aan u, als aan die droomen,

Waarin, een ganschen, langen zaalgen nacht,

Een nooit gezien gelaat ons tegenlacht,

Zóó onuitspreek’lijk lief, dat bij het doomen

 

Des bleeken uchtends, nog de tranen stroomen

Uit halfgelokene oogen, tot we ons zacht

En zwijgend heffen met de stille klacht,

Dat schoone droomen niet weerommekomen…

 

Want álles ligt in eeuw’gen slaap bevangen,

In de’ eeuw’gen nacht, waarop geen morgen daagt –

 

En héel dit leven is een wond’re, bange,

Ontzétbre dróom, dien eens de nacht weêr vaagt –

 

Maar in dien droom een droom, vol licht en zangen,

Mijn droom, zoo zoet begroet, zoo zacht beklaagd…

 

 

 

 

VI.

 

Nauw zichtbaar wiegen op een lichten zucht

De witte bloesems in de scheemring – ziet,

Hoe langs mijn venster nog, met ras gerucht,

Een enkele, al te late vogel vliedt.

 

En ver, daar ginds, die zacht-gekleurde lucht

Als perlemoer, waar ied’re tint vervliet

In teêrheid.., Rust – o, wonder-vreemd genucht!

Want alles is bij dag zóó innig niet.

 

Alle geluid, dat nog van ver
re sprak,

Verstierf – de wind, de wolken, alles gaat

Al zacht en zachter – alles wordt zoo stil…

 

En ik weet niet, hoe thans dit hart, zoo zwak,

Dat al zóó moê is, altijd luider slaat,

Altijd maar luider, en niet rusten wil.

 

 

 

XXXV.

 

De Zee, de Zee klotst voort in eindelooze deining,

De Zee, waarin mijn Ziel zich-zelf weerspiegeld ziet;

De Zee is als mijn Ziel in wezen en verschijning,

Zij is een levend Schoon en kent zich-zelve niet.

 

Zij wischt zich-zelven af in eeuwige verreining,

En wendt zich altijd òm en keert weer waar zij vliedt,

Zij drukt zich-zelven uit in duizenderlei lijning

En zingt een eeuwig-blij en eeuwig-klagend lied.

 

O, Zee was Ik als Gij in àl uw onbewustheid,

Dan zou ik eerst gehéél en gróót gelukkig zijn;

 

Dan had ik eerst geen lust naar menschlijke belustheid

Op menschelijke vreugd en menschelijke pijn;

 

Dan wás mijn Ziel een Zee, en hare zelfgerustheid,

Zou, wijl Zij grooter is dan Gij, nóg grooter zijn.

 

 

Kloos

Willem Kloos  (6 mei 1859 – 31 maart 1938)

 

 

De Chileens-Amerikaanse toneelschrijver, essayist, dichter, novellist, cartoonist Ariel Dorfman werd op 6 mei 1942 in Buenos Aires geboren. Zie ook alle tags voor Ariel Dorfman op dit blog.

 

Uit: Blake’s Therapy

 

I want you to take a good look at him. I want you to take a good lazy look at Graham Blake. True, you’ll get tired of looking at him during this coming month of therapy. Some of you may get tired of having him look at you. But now’s the chance, now that there’s no pressure and you haven’t met our new patient yet, go ahead, spend some time with him at your leisure, plunge into him. Before he walks through that door and turns his considerable charms on you and you begin to entertain doubts as to whether he really requires this painful treatment I have prescribed for him.

You can see the answer by yourselves: Blake is a sick man, a man broken, delirious, needing our help more than he can divine. Just watch him pack his bags for this trip to our

Clinic. Can you recognize the symptoms? The way the fingers shake-only the index finger firm-as he smooths the shirts, discards the blue-and-white striped tie his lover’s given him for Christmas, stares at that tie for several seconds as if it were about to snake up and sting him. Remark how he retrieves it with a hand that cannot stop trembling, folds it uncertainly, can’t fit it into the bag so it won’t crumple. Look at how he waves away the valet-that’s Hector, who’s trying to be of assistance-angrily shoos him out the door, sinks onto the bed, our Graham takes his head in his hands as if it were about to roll off a cliff, those hands rubbing downward to the eyes, massaging eyes that have not slept in so many days that he’s lost count. But we haven’t. Lost count, I mean. We know it’s been ninety-five days that he hasn’t managed more than one or two hours a night, some nights nothing at all. Staying up till dawn, even knockout pills only working for a few minutes and then he’s up again, desperate drunken eyes wide open, sitting rigid for hours in the dark just like he’s sitting now, those slender pianist fingers of his scraping and stroking his temples, the headache that will not go away. Ninety-five days exactly since that headache kicked in, the everlasting midnights, his crisis, his rage at himself and everything. His doubts, his endless self-doubts.”

 

 

 

 

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Ariel Dorfman (Buenos Aires, 6 mei 1942)

 

 

 

 

De Zweedse dichter en schrijver Harry Martinson werd geboren op 6 mei 1904 in Jämshög in het zuidoosten van Zweden. Zie ook alle tags voor Harry Martinson op dit blog.

 

The inner light

 

In the inmost of the smallest of all spaces
runs a mute and constant play of color, inaccessible to eyes.
It is the light shut in that once in the moment of creation
was born inward and abode there, going on,
once it had broken up into the smallest of spectra
in keeping with prismatic law
at frequencies that by the sighted would be called colors
if they encountered eyes able to see.
It moved in periods
unimaginably small for time and space
but still with time and space enough for the least of the small.
In fact it found it had ample room and time.
It moved in cycles of nanoseconds and microspaces
from white light and the colors of the spectrum and back to white light.
A kind of breathing for light.

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sp;

The photons breathed and pulsated with one another,
alternating signs and levels.
So the light kept going in spectral balance
from dense light to split
and back to dense light and split,
in spectral cycles infinitely repeated.

 

It was like a play of fans,
in keeping with the same law that holds for rainbows,
but with spread and folded fans
alternating with one another
in keeping with the law of light inscribed in them.
It was the light when it dances enclosed
when it is not traveling abroad and seen.
It belongs to the nature of light
that it can be shut in
and still not die out in its movement
that it preserves itself thus in the darkness
as thought, intent and aptitude,
that it remembers its changes
and performs its dance, its interplay.
With this art the light keeps together
the innumerable swarms of matter
and sings with light’s spectral wings
the endless song in honor of the fullness of the world.

 

 

 

Vertaald door Stephen Klass

 

 

 

 

Along the paths of echo

 

Along the paths of echo backwards.
There the words lie in the chest of their old meanings.
But, sad, so foreign. What is it they are saying, those lips.
They speak of different connections and conditions.
As you listen to them speaking
they form a thing that is also changed by them
spell in a language even farther removed
in still another of the chests
inside the mount of the seven chests
thousands and thousands of years before Babylon.

 

 

 

Vertaald door Stephen Klass en Carolyn Skantz

 

 

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Harry Martinson (6 mei 1904 – 11 februari 1978)

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Christian Morgenstern werd geboren in München op 6 mei 1871. Zie ook alle tags voor Christian Morgenstern op dit blog.

 

 

Bundeslied der Galgenbrüder

 

O schauerliche Lebenswirrn,
wir hängen hier am roten Zwirn!
Die Unke unkt, die Spinne spinnt,
und schiefe Scheitel kämmt der Wind.

 

O Greule, Greule, wüste Greule!
Du bist verflucht! so sagt die Eule.
Der Sterne Licht am Mond zerbricht.
Doch dich zerbrach’s noch immer nicht.

 

O Greule, Greule, wüste Greule!
Hört ihr den Ruf der Silbergäule?
Es schreit der Kauz: pardauz! pardauz!
da
taut’s, da graut’s, da braut’s, da blaut’s!

 

 

 

Der Zwölf-Elf

Der Zwölf-Elf hebt die linke Hand:
Da schlägt es Mitternacht im Land.

Es lauscht der Teich mit offnem Mund
Ganz leise heult der Schluchtenhund.

Die Dommel reckt sich auf im Rohr
Der Moosfrosch lugt aus seinem Moor.

Der Schneck horcht auf in seinem Haus
Desglelchen die Kartoffelmaus.

Das Irrlicht selbst macht Halt und Rast
auf einem windgebrochnen Ast-

Sophie, die Maid, hat ein Gesicht:
Das Mondschaf geht zum Hochgericht.

Die Galgenbrüder wehn im Wind.
Im fernen Dorfe schreit ein Kind.

Zwei Maulwürf küssen sich zur Stund
als Neuvermählte auf den Mund.

Hingegen tief im finstern Wald
ein Nachtmahr seine Fäuste ballt:

Dieweil ein später Wanderstrumpf
sich nicht verlief in Teich und Sumpf.

Der Rabe Ralf ruft schaurig: »Kra!
Das End ist da! Das End ist da!«

Der Zwölf-Elf senkt die linke Hand:
Und wieder schläft das ganze Land.

 

morgenstern

Christian Morgenstern (6 mei 1871 – 31 maart 1914)

 

 

 

De Oostenrijkse dichter, schrijver, essayist en vertaler Erich Fried werd geboren op 6 mei 1921 in Wenen. Zie ook alle tags voor Erich Fried op dit blog.

 

Nachtgedicht

 

Dich bedecken
nicht mit Küssen
nur einfach
mit deiner Decke
(die dir
von der Schulter
geglitten ist)
daß du
im Schlaf nicht frierst

Später
wenn du
erwacht bist
das Fenster zumachen
und dich umarmen
und dich bedecken
mit Küssen
und dich
entdecken

 

 

 
Sind wir alt

 

In Katzenjahren gerechnet
ist sie nicht viel älter als ich
Sie bewegt sich vorsichtig:
Vom Fensterbrett springt sie
zuerst auf den Stuhl hinunter
und dann zögernd zu Boden

 

Sie geht langsam zu ihrem Napf:
Jede Bewegung ein Schmerz

 

Ich beginne aufzustehen
um ihr Futter zu geben
Ich zucke zusammen
und muß stillstehend
einatmen
ausatmen

 

Richtig:
Jede Bewegung ein Schmerz

 

 

Ungewiß

 

Aus dem Leben
bin ich
in die Gedichte gegangen

 

Aus den Gedichten
bin ich
ins Leben gegangen

 

Welcher Weg
wird am Ende
besser gewesen sein?

 

Fried

Erich Fried (6 mei 1921 – 22 november 1988)

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 6 mei 2007.

De Japanse schrijver Yasushi Inoue werd geboren op 6 mei 1907 in Asahikawa.

 

De Oostenrijkse dichter Ferdinand Sauter werd geboren op 6 mei 1804 in Wenen.

 
De Franse schrijver Gaston Leroux werd geboren op 6 mei 1868 in Parijs.

Jan Eijkelboom, Lytton Strachey, Robert Lowell, Richard Wilbur, Franzobel, Ralph (Waldo) Ellison, Mercedes de Acosta, Steven Barnes

De Nederlandse dichter, vertaler en journalist Jan Eijkelboom werd op 1 maart 1926 in Ridderkerk geboren. Zijn vader was verzekeringsagent en werd later in Dordrecht, waarheen het gezin in 1928 was verhuisd, raadslid voor de Antirevolutionaire Partij. Zijn ouders behoorden tot de Gereformeerde Bond in de Nederlands-Hervormde Kerk. Ondanks de strenge kerkleer groeide hij op in een naar verhouding tolerant milieu.  Tijdens zijn opleiding aan het Marnix Gymnasium te Rotterdam raakte hij bevriend met Jan Emmens. Kort na de bevrijding ging hij in 1945 vrijwillig in militaire dienst. Gedurende de hierop volgende vijf jaar maakte hij onder meer de politionele acties in Indonesië mee. Na zijn terugkeer in Nederland werd hij in 1950 student te Amsterdam, waar hij in datzelfde jaar ook ging wonen. Aanvankelijk koos hij voor Engelse taal- en letterkunde, maar al snel ging hij over op politicologie, een studie die hij evenwel niet afmaakte. De tijdens die jaren ontwikkelde belangstelling voor het schrijven kwam op verschillende wijzen tot uiting. Zo publiceerde hij in 1953 in Libertinage het verhaal ‘De Terugtocht’, waarin hij ervaringen verwerkte uit zijn Indonesische periode. Vanaf datzelfde jaar tot 1956 was hij redacteur van Propria Cures waarin toen, naast anderen, Renate Rubinstein en Aad Nuis publiceerden. Bovendien richtte hij in 1957, samen met onder meer Jan Emmens, Tirade op. Een jaar daarvoor was Eijkelboom getrouwd en aan een journalistieke carrière begonnen. Aanvankelijk werkte hij voor Vrij Nederland, waar hij naar eigen zeggen zowel het vak als het drinken leerde. Twee jaar later werd hij er benoemd tot adjunct-hoofdredacteur. Nadat hij vanaf 1964 op freelance-basis was gaan werken, vestigde hij zich drie jaar later opnieuw in Dordrecht, waar hij met korte onderbrekingen zou blijven wonen, zij het op verschillende adressen. Hij werd er aangesteld als voorlichtingsambtenaar bij de gemeente. Deze functie hield hij vol tot 1971, in welk jaar hij naar de journalistiek terugkeerde en afwisselend werkte voor De Dordtenaar en Het Vrije Volk. Tijdens een psychotherapie, die hij onderging in verband met zijn oorlogservaringen in Indonesië, ontstonden in 1976 de eerste gedichten. Eén daarvan, ‘Koning Alcohol (aan de poëten)’, verscheen in juni van datzelfde jaar in Het Vrije Volk. Nadat hij vanaf januari 1977 in onder meer Tirade en Maatstaf poëzie had gepubliceerd, kwam uiteindelijk in maart 1980 zijn debuutbundel ‘Wat blijft komt nooit terug’ op de markt. In 1983 werd hem voor zijn bundel ‘De gouden man’ de Herman Gorter-prijs toegekend. In 1991 kreeg hij voor zijn verdiensten als schrijver de gouden legpenning van de gemeente Dordrecht en mocht hij zich, dankzij die onderscheiding, ereburger van zijn woonplaats noemen. In 2001 werd hij door de gemeente Dordrecht als eerste in Nederland benoemd tot bezoldigd stadsdichter. Eijkelboom overleed afgelopen donderdag op 81jarige leeftijd. Zie ook mijn blog van 28 februari 2008.

Tegenlicht

Straks mag de winterzon weer ondergaan
maar nu vernist hij nog de daklijst
van voorname huizen.

 

En laat het daarbij niet: een goudlawine
vult de straat, verpulvert
wederzijds de gevels.

 

De automobilist rukt zijn vizier
in aller ijl omlaag, de wandelaar
doet een stap opzij, krijgt zo
zijn perspectief terug:

 

Kijk, daar fietst een heel gewone engel.

 

 

Museum

Als ik gestorven ben
zal in de tuin van dit museum
boven het warrig bladerengedruis
een merel net zo helder zingen
op net zo’n late voorjaarsdag.

 

En ik, ik zal er niet meer zijn
om door dit zingen te vergeten
dat ik moet sterven mettertijd.

 

Maar aan de and’re kant zal ik
– je weet maar nooit –
veel langer leven dan die vogel.
En als ik toch onder de zoden lig
dan zal mijn zoon nog eens
een merel net zo horen klinken
op net zo’n late voorjaarsdag.
En hij zal weten wie ik was
en ach, een vogel weet van niets.

 

Maar aan de and’re kant alweer:

als merels aan hun vaders konden denken,

wellicht dat ze dan krasten als een raaf.

 

 

Wat Blijft Komt Nooit Terug

Nevelverscheurend

kraait een haan

vanuit onzichtbare

tuin achter vage huizen,

het rozerood van de dageraad

al in top.

 

In een andere tuin

voerde ik grootmoeders kippen

nadat een andere haan

mij had gewekt

op de donkere vliering

die geurde naar appels.

 

Ik hoor dit nu,

ik zie dat nog.

Het blijft bij me en

ik kan het niet vasthouden

al zou ik zelf

een kippenhok gaan bouwen

(ik zou dan trouwens

ter vervolmaking

die gedempte stinksloot

achter de tuin

ook opnieuw moeten graven).

 

eijkelenboom

Jan Eijkelboom (1 maart 1926 – 28 februari 2008)

 

De Britse schrijver Giles Lytton Strachey werd geboren op 1 maart 1880 in Londen. Zie ook mijn blog van 1 maart 2007.

UitEminent Victorians

 

Henry Edward Manning was born in 1807 and died in 1892. His life was extraordinary in many ways, but its interest for the modern inquirer depends mainly upon two considerations–the light which his career throws upon the spirit of his age, and the psychological problems suggested by his inner history. He belonged to that class of eminent ecclesiastics–and it is by no means a small class–who have been distinguished less for saintliness and learning than for practical ability. Had he lived in the Middle Ages he would certainly have been neither a Francis nor an Aquinas, but he might have been an Innocent. As it was, born in the England of the Nineteenth Century, growing up in the very seed-time of modern progress, coming to maturity with the first onrush of Liberalism, and living long enough to witness the victories of Science and Democracy, he yet, by a strange concatenation of circumstances, seemed almost to revive in his own person that long line of diplomatic and administrative clerics which, one would have thought, had come to an end with Cardinal Wolsey. In Manning, so it appeared, the Middle Ages lived again. The tall gaunt figure, with the face of smiling asceticism, the robes, and the biretta, as it passed in triumph from High Mass at the Oratory to philanthropic gatherings at Exeter Hall, from Strike Committees at the Docks to Mayfair drawing-rooms where fashionable ladies knelt to the Prince of the Church, certainly bore witness to a singular condition of affairs. What had happened? Had a dominating character imposed itself upon a hostile environment? Or was the Nineteenth Century, after all, not so hostile? Was there something in it, scientific and progressive as it was,which went out to welcome the representative of ancient tradition and uncompromising faith? Had it perhaps, a place in its heart for such as Manning–a soft place, one might almost say? Or, on the other hand, was it he who had been supple and yielding? he who had won by art what he would never have won by force, and who had managed, so to speak, to be one of the leaders of the procession less through merit than through a superior faculty for gliding adroitly to the front rank? And, in any case, by what odd chances, what shifts and struggles, what combinations of circumstance and character had this old man come to be where he was? Such questions are easier to ask than to answer; but it may be instructive, and even amusing, to look a little more closely into the complexities of so curious a story.”

 

stratchey

Lytton Strachey (1 maart 1880 – 21 januari 1932)

 

De Amerikaanse dichter Robert Traill Spence Lowell werd geboren op 1 maart 1917 in Boston. Zie ook mijn blog van 1 maart 2007.

Dolphin

 

My Dolphin, you only guide me by surprise,
a captive as Racine, the man of craft,
drawn through his maze of iron composition
by the incomparable wandering voice of Phèdre.
When I was troubled in mind, you made for my body
caught in its hangman’s-knot of sinking lines,
the glassy bowing and scraping of my will. . . .
I have sat and listened to too many
words of the collaborating muse,
and plotted perhaps too freely with my life,
not avoiding injury to others,
not avoiding injury to myself–
to ask compassion . . . this book, half fiction,
an eelnet made by man for the eel fighting

my eyes have seen what my hand did.

 

 

History

 

History has to live with what was here,
clutching and close to fumbling all we had–
it is so dull and gruesome how we die,
unlike writing, life never finishes.
Abel was finished; death is not remote,
a flash-in-the-pan electrifies the skeptic,
his cows crowding like skulls against high-voltage wire,
his baby crying all night like a new machine.
As in our Bibles, white-faced, predatory,
the beautiful, mist-drunken hunter’s moon ascends–
a child could give it a face: two holes, two holes,
my eyes, my mouth, between them a skull’s no-nose–
O there’s a terrifying innocence in my face
drenched with the silver salvage of the mornfrost.

 

lowell_r

Robert Lowell (1 maart 1917 – 12 September 1977)

 

De Amerikaanse dichter Richard Wilbur werd geboren op 1 maart 1921 in New York. Zie ook mijn blog van 1 maart 2007.

Advice to a Prophet

When you come, as you soon must, to the streets of our city,
Mad-eyed from stating the obvious,
Not proclaiming our fall but begging us
In God’s name to have self-pity,

Spare us all word of the weapons, their force and range,
The long numbers that rocket the mind;
Our slow, unreckoning hearts will be left behind,
Unable to fear what is too strange.

Nor shall you scare us with talk of the death of the race.
How should we dream of this place without us?–
The sun mere fire, the leaves untroubled about us,
A stone look on the stone’s face?

Speak of the world’s own change. Though we cannot conceive
Of an undreamt thing, we know to our cost
How the dreamt cloud crumbles, the vines are blackened by frost,
How the view alters. We could believe,

If you told us so, that the white-tailed deer will slip
Into perfect shade, grown perfectly shy,
The lark avoid the reaches of our eye,
The jack-pine lose its knuckled grip

On the cold ledge, and every torrent burn
As Xanthus once, its gliding trout
Stunned in a twinkling. What should we be without
The dolphin’s arc, the dove’s return,

These things in which we have seen ourselves and spoken?
Ask us, prophet, how we shall call
Our natures fo
rth when that live tongue is all
Dispelled, that glass obscured or broken

In which we have said the rose of our love and the clean
Horse of our courage, in which beheld
The singing locust of the soul unshelled,
And all we mean or wish to mean.

Ask us, ask us whether with the worldless rose
Our hearts shall fail us; come demanding
Whether there shall be lofty or long standing
When the bronze annals of the oak-tree close.

Wilbur

Richard Wilbur (New York, 1 maart 1921)

 

De Oostenrijkse schrijver, dichter en schilder Franzobel werd geboren op 1 maart 1967 in Vöcklabruck. Zie ook mijn blog van 1 maart 2007.

Uit: Der Schwalbenkönig

 

“Rapid ist eine Heilige, viel mehr als nur ein Fußballklub, Rapid, heißt es, ist Religion, die sich ihre Anhänger wohl sogar im Pass eintragen würden. Man pilgert nach Sankt-Hanappi, kauft grün-weiße Devotionalien, singt Hier-regiert-der-SCR-Choräle, durchlebt Höllen und feiert in der Rapidviertelstunde Ostern und Pfingsten gleichzeitig. Die Heiligen und Nothelfer heißen: “Funke” Feurer, Konsel, Kienast, Sintschenko, Krankl (…) und und und. Rapid ist nichts Edles, keine Schokolade von einem Pariser Chocolatier, sondern ein fetter Haselnussaufstrich. Rapid ist deftig, vielleicht sogar vulgär. Aber sind nicht die Vulgärsten immer die Empfindsamsten – wie auch umgekehrt? Rapid hat keinen reichen Onkel, Rapid heißt nicht Magna, Liebherr, Superfund oder wie sonst ein Großkonzern und genau das macht sie sympathisch.
Wäre Rapid ein Impressionist, dann ein heftiges leuchtendes Schmieren wie Van Gogh, während die Austria den stieren Narrenkastl-Blick Manets verkörpert, der GAK die sichere Strichführung Toulouse-Lautrecs, Sturm die bunte, aber flach gemalte Sehnsucht Paul Gauguins.

Salzburg wäre Degas und Mattersburg wie Kokoschka. Cezanne und Monet kämen in der österreichischen Bundesliga gar nicht vor. Wäre Rapid ein Essen, dann ein Wurstbrot, und als Tier ein Hund, ein Urlaub in Lignano; Fatima als Wallfahrtsort. Rapid ist wunderbar. Freilich ist mein Enthusiasmus heute nur noch schwach. Vor 20 Jahren habe ich noch einen Zusammenhang zwischen positiven Schularbeiten und gewonnenen Rapidspielen gesehen. Zum Glück war Rapid damals recht gut, sonst hätte ich es nie bis zur Matura gebracht. Meine intensivsten Erlebnisse – das massive Interesse an Fußball entspringt ja einer kollektiven Sehnsucht nach Geschichte – meine intensivsten Erlebnisse also waren die Achtung-Achtung-Schreie aus dem Radio, die kurzen Momente höchster Spannung, bis heraußen war, auf welcher Seite nun das Tor gefallen ist. Die Weinhofer-Flasche im Spiel gegen Celtic Glasgow, das in ein 5:0 umgestülpte 0:3 gegen Dynamo Dresden, das sind die Legenden meiner Fangeschichte, da habe ich so laut “Hier regiert der SCR” in meinem Kinderzimmer gegrölt, bis ich grün geworden bin.”

 

Franzobel

Franzobel (Vöcklabruck, 1 maart 1967)

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 1 maart 2007.

De Afro-Amerikaanse schrijver Ralph (Waldo) Ellison werd geboren in Oklahoma City op 1 maart 1913.

De Spaans-Amerikaanse schrijfster en dichteres Mercedes de Acosta werd geboren op 1 maart 1893 in New York.

De Amerikaanse schrijver Steven Barnes werd geboren op 1 maart 1952 in Los Angeles.

 

Friedrich Schiller, Rick de Leeuw, Jan van Nijlen, Jacob Cats, AKO literatuurprijs

De Duitse dichter en schrijver Johann Christoph Friedrich von Schiller werd geboren op 10 november 1759 in Marbach. Zie ook mijn blog van 10 november 2006.

 

Der Jüngling am Bache.

 An der Quelle saß der Knabe,
Blumen wand er sich zum Kranz,
Und er sah sie fortgerissen,
Treiben in der Wellen Tanz.
Und so fliehen meine Tage,
Wie die Quelle, rastlos hin!
Und so bleichet meine Jugend,
Wie die Kränze schnell verblühn!

Fraget nicht, warum ich traure
In des Lebens Blüthezeit!
Alles freuet sich und hoffet,
Wenn der Frühling sich erneut.
Aber diese tausend Stimmen
Der erwachenden Natur
Wecken in dem tiefen Busen
Mir den schweren Kummer nur.

Was soll mir die Freude frommen,
Die der schöne Lenz mir beut?
Eine nur ist’s, die ich suche,
Sie ist nah’ und ewig weit.
Sehnend breit’ ich meine Arme
Nach dem theuren Schattenbild,
Ach, ich kann es nicht erreichen,
Und das Herz bleibt ungestillt.

Komm herab, du schöne Holde,
Und verlaß dein stolzes Schloß!
Blumen, die der Lenz geboren,
Streu’ ich dir in deinen Schooß.
Horch, der Hain erschallt von Liedern,
Und die Quelle rieselt klar!
Raum ist in der kleinsten Hütte
Für ein glücklich liebend Paar.

 

 

  

Nänie

Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget,
Nicht die eherne Brust rührt es dem stygischen Zeus.
Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher,
Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk.
Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde,
Die in den zierlichen Leib grausam der Eber geritzt.
Nicht errettet den göttlichen Held die unsterbliche Mutter,
Wann er am skäischen Tor fallend sein Schicksal erfüllt.
Aber sie steigt aus dem Meer mit allen Töchtern des Nereus,
Und die Klage hebt an um den verherrlichten Sohn.
Siehe! Da weinen die Götter, es weinen die Göttinnen alle,
Daß das Schöne vergeht, daß das Vollkommene stirbt.
Auch ein Klagelied zu sein im Mund der Geliebten ist herrlich;
Denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab.

 

   

 

Die Teilung der Erde

»Nehmt hin die Welt!« rief Zeus von seinen Höhen
Den Menschen zu. »Nehmt, sie soll euer sein!
Euch schenk ich sie zum Erb und ewgen Lehen –
Doch teilt euch brüderlich darein!«

Da eilt’, was Hände hat, sich einzurichten,
Es regte sich geschäftig jung und alt.
Der Ackermann griff nach des Feldes Früchten,
Der Junker birschte durch den Wald.

Der Kaufmann nimmt, was seine Speicher fassen,
Der Abt wählt sich den edeln Firnewein,
Der König sperrt die Brücken und die Straßen
Und sprach: »Der Zehente ist mein.«

Ganz spät, nachdem die Teilung längst geschehen,
Naht der Poet, er kam aus weiter Fern –
Ach! da war überall nichts mehr zu sehen,
Und alles hatte seinen Herrn!

»Weh mir! So soll denn ich allein von allen
Vergessen sein, ich, dein getreuster Sohn?«
So ließ er laut der Klage Ruf erschallen
Und warf sich hin vor Jovis Thron.

»Wenn du im Land der Träume dich verweilet«,
Versetzt der Gott, »so hadre nicht mit mir.
Wo warst du denn, als man die Welt geteilet?«
»Ich war«, sprach der Poet, »bei dir.«

Mein Auge hing an deinem Angesichte,
An deines Himmels Harmonie mein Ohr –
Verzeih dem Geiste, der, von deinem Lichte
Berauscht, das Irdische verlor!«

»Was tun?« spricht Zeus, »die Welt ist weggegeben,
Der Herbst, die Jagd, der Markt ist nicht mehr mein.
Willst du in meinem Himmel mit mir leben –
So oft du kommst, er soll dir offen sein.«
 

 

Schiller

Friedrich Schiller (10 november 1759 – 9 mei 1805) 

 

De Nederlandse dichter schrijver, zanger en producer Rick de Leeuw werd geboren in Haarlem op 10 november 1960. De Leeuw is bekend geworden als zanger van de Tröckener Kecks. Hij heeft twintig jaar in “de Kecks” gespeeld, tot en met 2001. In 2000 debuteert hij als schrijver met de autobiografische roman De laatste held. In 2003 verscheen zijn eerste dichtbundel: planeet jeugd. Hierin zijn de gedichten gebundeld die hij schreef voor het VRT-programma De Laatste Show. De bundel verkocht – naar maatstaven van de poëzie gerekend – met 8000 exemplaren uitzonderlijk goed. Zijn tweede roman, Comeback, kwam in 2004 uit. De Leeuw tourde vanaf 2004, met Jan Hautekiet aan de vleugel, langs Vlaamse en Nederlandse theaters met een programma vol verhalen, gedichten en muziek. Van deze voorstelling verscheen in de zomer van 2004 een dvd, kortweg Hautekiet & De Leeuw geheten. In 2005 volgde De Leeuws tweede dichtbundel: Halverwege.

PLANEET JEUGD

Wie heeft niet
Of woont er nog
Ooit gedwaald op planeet jeugd
Weet van niets
Zoek de grenzen
Voel in elke vezel dat
Waar verbod heerst genot huist

En nooit komt later
Het half beleefde kabbelende later
Waar het milde midden lonkt
En achterom inmiddels net zo weids
Geen fraai uitzicht biedt als de wazige blik vooruit

De Leeuw

Rick de Leeuw (Haarlem, 10 november 1960) 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 10 november 2006.

De Vlaamse dichter en schrijver Jan van Nijlen werd geboren op 10 november 1884 in Antwerpen.

De Nederlandse dichter en schrijver Jacob Cats werd geboren op 10 november 1577 in Brouwershaven

 

(Nagekomen bericht)

In een rechtstreekse uitzending van het televisieprogramma Pauw & Witteman heeft Gerlach Cerfontaine, voorzitter van de jury van de AKO Literatuurprijs 2007, tijdens een feestelijke bijeenkomst op Paleis Het Loo deze week bekendgemaakt dat de jury het boek Het schervengericht van A.F.Th. (van der Heijden) heeft bekroond met de  AKO Literatuurprijs 2007. Zie ook mijn blog van 15 oktober 2006 en mijn blog van 15 oktober 2007.

 

Uit: Het Schervengericht

 

‘Hoe heet jij?’
‘Ik blijf me niet voorstellen.’
‘Je naam.’
‘Scott Maddox.’
‘Hoe heet je echt?’
‘Maddox, Scott. Vraag het Carhartt. Vraag het
De Griek.’
‘Die weten niet beter.’
‘Als jij het beter weet, zeg het dan.’
‘Scott, wie ben jij?’
‘Een heel andere vraag.’
‘Zeg me wie je bent. Ik heb er recht op.’
‘Wil je me leren kennen?’ schreeuwde hij opeens.
Hij begon aan de kram te rukken waarmee het uiteinde van het verband in zijn nek vastzat. Doordat hij van zijn ingezwachtelde handen alleen de ontvelde vingertoppen
kon gebruiken, kwam het stukje metaal met z’n weerhaakjes steeds dieper in het gaas vast te zitten.
‘Doe geen moeite,’ zei Remo. ‘Ik weet wie je bent.’
‘Ik weet wie jij bent. Daarom doe ik die moeite juist.’
‘Jij was het.’
‘Ik was wat?’
‘Jij hebt het gedaan.’
‘Wat?’
‘Mijn vrouw.’
‘Die is in het kraambed gestorven.’
‘Nog voor de kleine er was, ja.’
‘Ik heb niets gedaan. Ik ben geen verloskundige.’
‘Je personeel.’
‘Ik zie het nu,’ zei Maddox.
‘De regisseur.’
‘De regisseur, Scott, dat ben jij.’
‘Twee regisseurs, voor anker aan hun dekzwabber.’
‘Ze hebben allebei hun dromen geregisseerd.’
‘Bij jou was het kunstlicht en namaakbloed. Ik ben je de baas.’
Remo liet de steel van zijn trekker los, en klauwde met tien vingers tegelijk in de verbandkluwen rond Maddox’ hoofd. ‘Jij bent…’ Met zulke hevig trillende handen was het niet gemakkelijk een begin te maken met het afwikkelen van de windsels. En dan waren er
nog de krammen, waarvan er een op het achterhoofd zat. Remo haakte twee vingers achter een strook verband, en trok. Maddox steunde van de pijn, en duwde zijn omzwachtelde handen tegen Remo’s borst, maar zonder veel kracht.

 

VanderHeijden

A.F.Th. van der Heijden (Geldrop, 15 oktober 1951)

Kazuo Ishiguro, Peter Weiss, Margaret Mitchell, Bram Stoker

De Japanse schrijver Kazuo Ishiguro werd op 8 november 1954 geboren in Nagasaki. Zie ook alle tags voor Kazuo Ishiguro op dit blog.

Uit: Never Let Me Go

„My name is Kathy H. I’m thirty-one years old, and I’ve been a carer now for over eleven years. That sounds long enough, I know, but actually they want me to go on for another eight months, until the end of this year. That’ll make it almost exactly twelve years. Now I know my being a carer so long isn’t necessarily because they think I’m fantastic at what I do. There are some really good carers who’ve been told to stop after just two or three years. And I can think of one carer at least who went on for all of fourteen years despite being a complete waste of space. So I’m not trying to boast. But then I do know for a fact they’ve been pleased with my work, and by and large, I have too. My donors have always tended to do much better than expected. Their recovery times have been impressive, and hardly any of them have been classified as “agitated,” even before fourth donation. Okay, maybe I am boasting now. But it means a lot to me, being able to do my work well, especially that bit about my donors staying “calm.” I’ve developed a kind of instinct around donors. I know when to hang around and comfort them, when to leave them to themselves; when to listen to everything they have to say, and when just to shrug and tell them to snap out of it.

Anyway, I’m not making any big claims for myself. I know carers, working now, who are just as good and don’t get half the credit. If you’re one of them, I can understand how you might get resentful—about my bedsit, my car, above all, the way I get to pick and choose who I look after. And I’m a Hailsham student—which is enough by itself sometimes to get people’s backs up. Kathy H., they say, she gets to pick and choose, and she always chooses her own kind: people from Hailsham, or one of the other privileged estates. No wonder she has a great record. I’ve heard it said enough, so I’m sure you’ve heard it plenty more, and maybe there’s something in it. But I’m not the first to be allowed to pick and choose, and I doubt if I’ll be the last. And anyway, I’ve done my share of looking after donors brought up in every kind of place. By the time I finish, remember, I’ll have done twelve years of this, and it’s only for the last six they’ve let me choose.

And why shouldn’t they? Carers aren’t machines. You try and do your best for every donor, but in the end, it wears you down. You don’t have unlimited patience and energy. So when you get a chance to choose, of course, you choose your own kind. That’s natural. There’s no way I could have gone on for as long as I have if I’d stopped feeling for my donors every step of the way. And anyway, if I’d never started choosing, how would I ever have got close again to Ruth and Tommy after all those years?

kazuo_ishiguro

Kazuo Ishiguro (Nagasaki, 8 november 1954)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 8 november 2006.

De Duitse schrijver Peter Weiss werd geboren op 8 november 1916 in Nowawes (het tegenwoordige Neubabelsberg) bij Berlijn.

De Amerikaanse schrijfster Margaret Mitchell werd geboren op 8 november 1900 in Atlanta, Georgia in de zuidelijke Verenigde Staten.

De Ierse schrijver Bram Stoker werd geboren op 8 november 1847 in Clontarf, een wijk van Dublin in Ierland.

Susanne Fischer, Moritz Rinke

Beste lezers,

De nieuwe editor heeft nog steeds streken, daarom blijf ik het aantal postings beperken. Voor meer schrijfsters en schrijvers kunt u dus terecht op mijn alternatieve blog adres en hiernaast bij Romenu II.

  

De Duitse schrijfster Susanne Fischer werd geboren op 16 augustus 1960 in Hamburg. Zij studeerde germanistiek en politicologie en werkte van 1980 tot 1988 als freelance journaliste en hoorspellector. Van 1989 tot 2001 was zij wetenschappelijk medewerkster van de Arno Schmidt Stiftung, Bargfeld, daarna zakelijk leidster van dezelfde stichting. Vanaf 1995 was zij columniste bij de tageszeiung. Zij publiceerde in talrijke bloemlezingen.

 Uit: Die Platzanweiserin

 »Es war ein Schlag, wissen Sie, er ist beim Frühstück vom Küchenstuhl gefallen.« Kummer und Erregung tanzten in den Waagschalen, mal leicht, mal schwer, sie wußte selbst nicht, welcher Empfindung sie zum Sieg verhelfen würde. Max war in den Keller verschwunden, ohne daß sie es bemerkt hatte. In der Küche, in der wir standen, trug der Vorhang dasselbe Muster wie die Tapete, und es hätte mich nicht gewundert, wenn auch die alte Frau ein Kleid aus jenem Stoff besessen hatte, doch jetzt war sie schwarz überlackiert von den Schultern bis zum Knie, in ein Witwcnfutteral gesteckt, traurig schon, aber eben auch nagelneu, ungewohnt, glänzend und knarzig. Der Abfluß roch, ein Haus mit Mundgeruch, die Witwe war unschlüssig, ob sie es bemerken sollte oder ihr Haus liebevoll vorstellen wie einen alten Pullover, den andere immer so vergammelt finden, während man selbst weiß, wie einzigartig er paßt. Aber die Witwe schrumpfte schon, das Reihenhaus schlotterte um ihren Bauch, es warf Falten und hatte Halsentzündung. Nicht mehr lange, und es würde sie ausgespien haben.

 

 
Fischer_Sus
Susanne Fischer  (Hamburg, 16 augustus 1960)

 

De Duitse (toneel)schrijver Moritz Rinke werd geboren op 16 augustus 1967 in Worpswede bij Bremen. Hij studeerde toegepaste theaterwetenschappen en werkte vervolgens voor kranten als de Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Zeit en Theater heute. Als redacteur bij de Berlijnse Der Tagesspiegel ontving hij tweemaal de Axel-Springer-Preis. Eenmaal voor zijn verslag van de Love Parade in 1997 en een keer voor zijn reportage Ein Tag mit Marlene. Sinds 1999 schrijft hij theaterstukken. Hij actualiseerde Die Nibelungen voor de Nibelungenfestspiele in Worms in 2002 en 2003.   

Uit: Das große Stolpern


“Kürzlich war ich gebucht auf Lufthansa von Stuttgart nach Berlin. Dieser Flug war

so ungefähr das Schlimmste, was ich an Personenbeförderung je erlebt habe.
Ich saß neben Dolly Buster. Ich hatte sie gerade auf ihren schönen Talisman angesprochen, da ging es los. Sie konnte gerade noch sagen, dass das ein tibetischer Buddha sei, da gerieten wir in große Turbulenzen, die Stewardessen mussten ihren Service einstellen und alle schrien.
Ich selbst wurde von einer Turbulenz auf die Seite von Dolly Buster hinübergeworfen und lag auf ihrer riesigen linken Brust. Sie sagte immer wieder in ihrem wunderbaren Akzent: ‘Wir stürzzzen ab, wir stürzzzzen ab’, und ich überlegte mir, wie groß die Chance zu überleben sei, wenn ich jetzt einfach zwischen den beiden Brüsten von Dolly Buster wäre, als mir Busters Buddha hart ans Brustbein drückte.
Ich sagte noch ‘Pardon’, sie entgegnete ‘Ist doch jetzt egal’ – aber wir überlebten.
Im Bus flüsterte sie: ‘Kommen Sie doch auf die Cebit- Fachmesse in Hannover, da bin ich auch!’ Auf einer ICE-Reise Tage später las ich: ‘Die FDP ist sexy – Stimmen Sie mit Dolly Buster für die Liberalen!’ Ich stieg sofort in Hannover aus, aber ich habe sie nicht gefunden auf der Fachmesse.”

 



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Moritz Rinke (Worpswede, 16 augustus 1967)