Florian Havemann, Fatos Kongoli, William Nicholson, Jack London, Ferenc Molnár, Charles Perrault

De Duitse schrijver, schilder en componist Florian Havemann werd geboren op 12 januari 1952 in Oost-Berlijn. Zie ook alle tags voor Florian Havemann op dit blog.

 

Uit: Havemann

 

„Biermann hätte dem Staatsschutz gegenüber Gründe nennen können, warum ich etwas gegen ihn haben dürft e, sein Lied über mich hätte ein solcher Grund sein können, und auch seine Aussage während des schon erwähnten Havemann-Prozesses in Frankfurt an der Oder, als er seitens der Verteidigung mit meinem SPIEGEL-Artikel über meinen Vater konfrontiert wurde, weil der ein so anderes Bild davon zeichne, in welcher Situation sich mein Vater befand, welche Auswirkungen der über ihn verhängte Hausarrest auf sein Leben gehabt hatte, wäre so ein Grund gewesen, den er hätte nennen können und der dann sicher auch plausibel geklungen hätte – Biermann hatte vor Gericht meinen Artikel mit der lapidaren Bemerkung abgetan, er halte ihn für eine Auft ragsarbeit der Stasi, und das war dann sofort am gleichen Tag über die Sender und durch die Nachrichten gegangen und am nächsten in vielen deutschen Zeitungen zu lesen. Aber wahrscheinlich hatte er auch dies lieber verdrängt, denn auf Nachfrage der Verteidigung, ob es denn für seine Behauptung irgendwelche Beweise gebe, mußte er doch kleinlaut zugeben, daß er sie nicht habe, und dann hatte sich auch noch der auch ihm gut bekannte SPIEGEL- Redakteur Uli Schwarz öff entlich gegen die Unterstellung verwahrt, seine Zeitschrift könne einen Artikel abgedruckt haben, der im Auft rage der Stasi geschrieben worden wäre, und dazu bekannt, daß es der SPIEGEL in seiner Person gewesen ist, der mir diesen Auft rag gegeben hatte, einen solchen Artikel über meinen Vater zu schreiben.

Vollkommen irre, was sich aus der Lektüre dieser mich betreff enden Akte ergab: ich sollte also zwei Tage nach der Geburt meiner zweiten Tochter damit begonnen haben, Wolf Biermann, mit dem ich da schon seit fast 15 Jahren keinen Kontakt mehr gehabt hatte, am Telefon zu beschimpfen und zu bedrohen, ihn damit zu bedrohen, ihn umzubringen, ihn ermorden zu wollen.“

 

havemann

Florian Havemann (Oost-Berlijn,12 januari 1952)

 

De Duitse schrijver, schilder en componist Florian Havemann werd geboren op 12 januari 1952 in Oost-Berlijn. Zie ook alle tags voor Florian Havemann op dit blog.

 

Uit: Hundehaut (Vertaald door Joachim Röhm)

 

Damals wohnten wir im ersten Stock eines Wohnblocks in der Myslim-Shyri-Straße. Wir waren erst ein Jahr vor dem Tod meines Vaters von unserer alten Wohnung beim Haus der Offiziere nach dort umgezogen. Unsere Fenster gingen zur Straße hinaus, und direkt unter uns befand sich der Milchladen des Viertels, an den sich der Brotladen anschloß, auf den der Fleischladen und schließlich der Obst- und Gemüseladen folgten. Den Geschäften gegenüber befand sich ein Kino.
Ich haßte die Wohnung, weil dort kurz hintereinander Vater und Brunilda gestorben waren. Später, als Erwachsener, haßte ich sie zusätzlich, weil einen der Lärm dort fast in den Wahnsinn trieb. Vor allem in der Nacht war es laut. Das lag nicht so sehr am Straßenverkehr, der hielt sich in Grenzen. Nur Personenautos und Lieferwagen, meistens polnische Erzeugnisse der Marke »Zuk«, waren erlaubt. Pkws kamen nur gelegentlich durch und machten wenig Lärm. Auch die Lieferwagen ließen sich ertragen. Absolut nicht auszuhalten war für mich der Lärm der wartenden Schlangen.
Bereits um zwei Uhr nachts erwachte man an einem dumpfen Grummeln, das aus den Eingeweiden der Erde zu kommen schien. Das waren die Leute, die drunten vor dem Milchladen anstanden. Sie redeten, diskutierten, stritten sich, und zwar vor allem, wenn endlich die Milchverkäuferin und gleich darauf der Lieferwagen eintrafen und die dem Volk der Zigeuner angehörenden Arbeiter unter lautem Getöse die Kisten mit den Milchflaschen abluden. In diesem Moment erreichten die lautstarken Wortwechsel mit niederträchtigen Vordränglern ihren Höhepunkt. Stimmen der Verbitterung erklangen, empörte Protestrufe. Der »Zuk« entfernte sich mit knatterndem Auspuff, dann herrschte eine gewisse Ruhe. Die Vorwitzigen waren in ihre Schranken verwiesen, die Menschen drängten nach vorne, jeder hatte Anspruch auf zwei Liter, und hielt er die Flaschen dann tatsächlich in seinen Händen, ging er zufrieden nach Hause. Bis zur nächsten Nacht.
Ich selbst nahm an den epischen Schlachten um zwei Liter Milch teil, nachdem Tom auf die Welt gekommen war. Anfangs galten in der Schlange noch liberale Postierungsregeln. Es genügte, einen Stein oder einen anderen markanten Gegenstand auf den Boden zu legen, und der Platz galt als besetzt. Doch eines Tages erklärte man Steine und anderes Zeug für unzureichend. Der lange schwelende Konflikt erreichte seinen dramatischen Höhepunkt, als ein Mensch um zwei Uhr morgens vor sich in der Männerschlange keinen einzigen Mann vorfand, sowenig wie sich Frauen in der Frauenschlange befanden. Es gab nur an die sechzig Steine in jeder der beiden Reihen.“ 

 

Kongoli

Fatos Kongoli (Elbasan, 12 januari 1944)
Kongoli (links) met zijn uitgever in Berat

 

De Britse schrijver William Nicholson werd geboren op 12 januari 1948 in Tunbridge Wells, Kent. Zie ook alle tags voor William Nicholson op dit blog.

 

Uit: Seeker

 

„Seeker woke earlier than usual, long before dawn, and lay in the darkness thinking about the day ahead. It was high summer, with less than a week to go before the longest day of the year. In school it was the day of the monthly test.

And it was his sixteenth birthday.

Unable to sleep, he rose and dressed quietly so as not to wake his parents, and went ou
t into the silent street. By the light of the stars, he made his way to the steps that zigzagged up the steep hillside, and began to climb. As he did so he watched the eastern sky, and saw there the first pale silver gleams on the horizon that heralded the coming dawn.

He had decided to watch the sun rise.

At the top of the steps the path flattened out and led into the stone-flagged Nom square. To his right rose the great dark mass of the Nom, the castle-monastery that dominated the island; to his left, the avenue of old storm-blasted pine trees that led to the overlook. He knew these trees well; they were his friends. He came to this place often, to be alone and to look out over the boundless ocean to the very farthest edges of the world.“

 

nicolson

William Nicholson (Tunbridge Wells, 12 januari 1948)

 

De Amerikaanse schrijver Jack London (eig. John Griffith Chaney) werd geboren op 12 januari 1876 in San Francisco, Californië. Zie ook alle tags voor Jack London op dit blog.

 

Uit: White Fang

 

„Dark spruce forest frowned on either side the frozen waterway. The trees had been stripped by a recent wind of their white covering of frost, and they seemed to lean toward each other, black and ominous, in the fading light. A vast silence reigned over the land. The land itself was a desolation, lifeless, without movement, so lone and cold that the spirit of it was not even that of sadness. There was a hint in it of laughter, but of a laughter more terrible than any sadness — a laughter that was mirthless as the smile of the Sphinx, a laughter cold as the frost and partaking of the grimness of infallibility. It was the masterful and incommunicable wisdom of eternity laughing at the futility of life and the effort of life. It was the Wild, the savage, frozen-hearted Northland Wild.

But there was life, abroad in the land and defiant. Down the frozen waterway toiled a string of wolfish dogs. Their bristly fur was rimed with frost. Their breath froze in the air as it left their mouths, spouting forth in spumes of vapor that settled upon the hair of their bodies and formed into crystals of frost. Leather harness was on the dogs, and leather traces attached them to a sled which dragged along behind. The sled was without runners. It was made of stout birch-bark, and its full surface rested on the snow. The front end of the sled was turned up, like a scroll, in order to force down and under the bore of soft snow that surged like a wave before it. On the sled, securely lashed, was a long and narrow oblong box. There were other things on the sled — blankets, an axe, and a coffee-pot and frying-pan; but prominent, occupying most of the space, was the long and narrow oblong box.

In advance of the dogs, on wide snowshoes, toiled a man. At the rear of the sled toiled a second man. On the sled, in the box, lay a third man whose toil was over, — a man whom the Wild had conquered and beaten down until he would never move nor struggle again. It is not the way of the Wild to like movement. Life is an offence to it, for life is movement; and the Wild aims always to destroy movement. It freezes the water to prevent it running to the sea; it drives the sap out of the trees till they are frozen to their mighty hearts; and most ferociously and terribly of all does the Wild harry and crush into submission man — man, who is the most restless of life, ever in revolt against the dictum that all movement must in the end come to the cessation of movement.

But at front and rear, unawed and indomitable, toiled the two men who were not yet dead. Their bodies were covered with fur and soft-tanned leather. Eyelashes and cheeks and lips were so coated with the crystals from their frozen breath that their faces were not discernible. This gave them the seeming of ghostly masques, undertakers in a spectral world at the funeral of some ghost. But under it all they were men, penetrating the land of desolation and mockery and silence, puny adventurers bent on colossal adventure, pitting themselves against the might of a world as remote and alien and pulseless as the abysses of space.“

 

JackLondon02

Jack London (12 januari 1876 – 22 november 1916)

 

De Hongaarse schrijver Ferenc Molnár werd op 12 januari 1878 in een burgerlijk-joods gezin van Duitse afkomst geboren. Zie ook alle tags voor Ferenc Molnár op dit blog.

 

Uit: A Matter Of Husbands

 

FAMOUS ACTRESS: It happens to every actress who is moderately pretty and successful. It’s one of the oldest expedients in the world, and we actresses are such conspicuous targets for it! There is scarcely a man connected with the theater who doesn’t make use of us in that way some time or another–authors, composers, scene designers, lawyers, orchestra leaders, even the managers themselves. To regain a wife or sweetheart’s affections all they need to do is invent a love affair with one of us. The wife is always so ready to believe it. Usually we don’t know a thing about it. But even when it is brought to our notice we don’t mind so much. At least we have the consolation of knowing that we are the means of making many a marriage happy which might otherwise have ended in the divorce court. [With a gracious little laugh] There, dear, you mustn’t apologize. You couldn’t know, of course. It seems so plausible. You fancy your husband in an atmosphere of perpetual temptation, in a backstage world full of beautiful sirens without scruples or morals. One actress, you suppose, is more dangerous than a hundred ordinary women. You hate us and fear us. None understands that better than your husband, who is evidently a very cunning lawyer. And so he plays on your fear and jealousy to regain the love you deny him. He writes a letter and leaves it behind him on the desk. Trust a lawyer never to do that unintentionally. He orders flowers for me by telephone in the morning and probably cancels the order the moment he reaches his office. By the way, hasn’t he a lock of my hair? They bribe my hair-dresser to steal from me. It’s a wonder I have any hair left at all. And hasn’t he left any of my love letters lying around? Don’t be alarmed. I haven’t written him any. I might have if he had come to me frankly and said: “I say, Sara, will you do something for me? My wife and I aren’t getting on so well. Would you write me a passionate love letter that I can leave lying around at home where she may find it?” I should certainly have done it for him. I’d have written a letter that would have made you weep into your pillow for a fortnight. I wrote ten like that for a very eminent playwright once. But he had no luck with them. His wife was such a proper person she returned them all to him unread.”

 

Molnar

Ferenc Molnár (12 januari 1878 – 1 april 1952)

 

De Franse schrijver Charles Perrault werd geboren op 12 januari 1628 in Parijs. Zie ook alle tags voor Charles Perrault op dit blog.

 

Uit: Le Petit Poucet (Klein duimpje)

 

Il était une fois un Bûcheron et une Bûcheronne qui avaient sept enfants tous Garçons. L’aîné n’avait que dix ans, et le plus jeune n’en avait que sept. On s’étonnera que le Bûcheron ait eu tant d’enfants en si peu de temps; mais c’est que sa femme allait vite en besogne, et n’en faisait pas moins que deux à la fois. Ils étaient fort pauvres, et leurs sept enfants les incommodaient beaucoup, parce qu’aucun d’eux ne pouvait encore gagner sa vie. Ce qui les chagrinait encore, c’est que le plus jeune était fort délicat et ne disait mot : prenant pour bêtise ce qui était une marque de la bonté de son esprit. Il était fort petit, et quand il vint au monde, il n’était guère plus gros que le pouce, ce qui fit que l’on l’appela le petit Poucet. Ce pauvre enfant était le souffre-douleur de la maison, et on lui donnait toujours le tort. Cependant il était le plus fin, et le plus avisé de tous ses frères, et s’il parlait peu, il écoutait beaucoup. Il vint une année très fâcheuse, et la famine fut si grande, que ces pauvres gens résolurent de se défaire de leurs enfants. Un soir que ces enfants étaient couchés, et que le Bûcheron était auprès du feu avec sa femme, il lui dit, le coeur serré de douleur :

Tu vois bien que nous ne pouvons plus nourrir nos enfants ; je ne saurais les voir mourir de faim devant mes yeux, et je suis résolu de les mener perdre demain au bois, ce qui sera aisé, car tandis qu’ils s’amuseront à fagoter, nous n’avons qu’à nous enfuir sans qu’ils nous voient.“

 

Perrault

Charles Perrault (12 januari 1628 – 16 mei 1703)

Jasper Fforde, Katharina Hacker, Marc Acito, Nikos Kavvadias, Oswald de Andrade

De Britse schrijver en cameraman Jasper Fforde werd geboren op 11 januari 1961 in Londen. Zie ook alle tags voor Jasper Fforde op dit blog.

 

Uit: The Eyre Affair

 

My father had a face that could stop a clock. I don’t mean that he was ugly or anything; it was a phrase the ChronoGuard used to describe someone who had the power to reduce time to an ultraslow trickle. Dad had been a colonel in the ChronoGuard and kept his work very quiet. So quiet, in fact, that we didn’t know he had gone rogue at all until his timekeeping buddies raided our house one morning clutching a Seize & Eradication order open-dated at both ends and demanding to know where and when he was. Dad had remained at liberty ever since; we learned from his subsequent visits that he regarded the whole service as “morally and historically corrupt” and was fighting a one-man war against the bureaucrats within the Office for Special Temporal Stability. I didn’t know what he meant by that and still don’t; I just hoped he knew what he was doing and didn’t come to any harm doing it. His skills at stopping the clock were hard-earned and irreversible: He was now a lonely itinerant in time, belonging to not one age but to all of them and having no home other than the chronoclastic ether.
I wasn’t a member of the ChronoGuard. I never wanted to be. By all accounts it’s not a huge barrel of laughs, although the pay is good and the service boasts a retirement plan that is second to none: a one-way ticket to anywhere and anywhen you want. No, that wasn’t for me. I was what we called an “operative grade I” for SO-27, the Literary Detective Division of the Special Operations Network based in London. It’s way less flash than it sounds. Since 1980 the big criminal gangs had moved in on the lucrative literary market and we had much to do and few funds to do it with. I worked under Area Chief Boswell, a small, puffy man who looked like a bag of flour with arms and legs. He lived and breathed the job; words were his life and his love–he never seemed happier than when he was on the trail of a counterfeit Coleridge or a fake Fielding.
It was under Boswell that we arrested the gang who were stealing and selling Samuel Johnson first editions; on another occasion we uncovered an attempt to authenticate a flagrantly unrealistic version of Shakespeare’s lost work, Cardenio. Fun while it lasted, but only small islands of excitement among the ocean of day-to-day mundanities that is SO-27: We spent most of our time dealing with illegal traders, copyright infringements and fraud.“

 

 

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Jasper Fforde (Londen, 11 januari 1961)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Katharina Hacker werd geboren op 11 januari 1967 in Frankfurt am Main. Zie ook alle tags voor Katharina Hacker op dit blog.

 

Uit: Alix, Anton und die anderen

 

“Den ganzen Sommer über habe ich auf den Herbst gewartet, ich saß auf einem Stuhl nahe der Tür meines Buchladens, die ich offenstehen ließ, hielt nach Kunden Ausschau und dachte an den Herbst, an den ersten Nebel, an die langen Abende, ich dachte, spätestens nach dem Kürbisfest, das sie hier immer feiern, als wäre Schöneberg voller Gärten und Gärtnereien, spätestens nach dem Kürbisfest werden wieder mehr Bücher verkauft werden. Als aber der Oktober mit einigen grauen Regentagen begann, wurde ich schwermütig, und daß tatsächlich mehr Leute kamen, um Bücher zu kaufen, tröstete mich kaum.

Es kommt mir vor, als wären Clara und Heinrich in diesem Frühherbst gealtert, und Alix, ihre Tochter, wirkt noch fragiler als sonst. Jan, ihr Mann, ist reizbar und ungeduldig, und der einzige von uns, der nie die Contenance verliert, der immer freundlich bleibt, ist Anton, der seine Praxis nicht einmal mehr mittags schließt, weil sein Wartezimmer voll ist mit niesenden, schniefenden, fiebernden Leuten, die tun, als hätte ihr letztes Stündlein geschlagen.

Anton war es eigentlich, der auf die Idee kam, wir könnten doch einmal Clara und Heinrich zum Essen einladen, statt uns jeden Sonntag von Clara bekochen zu lassen. Als ich dann vorschlug, wir könnten zu dem Vietnamesen in Zehlendorf gehen, war Anton überrascht und begeistert. Clara und Heinrich schauten mich verblüfft und ein eindem Gitter stand und sich darüber beugte, manchmal winkte

sie ihm, manchmal winkte sie auch zu Ahmed, dessen Gemüseladen zwei Häuser weiter oben an der Straßenecke war.”

 

 

Katharina_Hacker

Katharina Hacker (Frankfurt am Main, 11 januari 1967)

 

De Amerikaanse schrijver en columnist Marc Acito werd geboren op 11 januari 1966 in Bayonne, New Jersey. Zie ook alle tags voor Marc Acito op dit blog.

 

Uit: How I Paid for College

 

„Shards of light spike off the water, so I have to shield my eyes with my hand to see her. Paula’s poised on her floating throne, her head tilted “I’m ready for my close-up, Mr. DeMille” upright, her eyes hidden by a pair of rhinestone-studded cat-lady sunglasses, a lace parasol over her shoulder to protect her white-white skin. She wears one of Aunt Glo’s old bathing suits from the fifties, a pleated number that stretches across her flesh like those folds you see on Greek statuary; it’s more of a birdcage with fabric, really, the desired effect being a Sophia Loren-Gina Lollobrigida-kind of va-va-va-voom sensuality. Frankly, though, Paula’s a couple of vooms wide of the mark.
She takes a sip from a virgin strawberry daiquiri, then eyes me over her sunglasses to say, “What can we do? We’ve been summoned for a command performance.” Then she throws her head back, unhinges her wide jaw, and lets flow the opening phrase of “Ave Maria” in a voice so warm and pure you want to take a bath in it. I join in, harmonizing like we did at her cousin Crazy Linda’s wedding, our voices mixing and mingling in a conversation that goes on above our heads and into the thick New Jersey air. A pair of nasty-looking dogs on the other side of the chain-link fence bark at us.
Everyone’s a critic.
But not Aunt Glo. Aunt Glo’s a good audience and (since Paula’s mother is dead and her father works so much for the highway department) a frequent one. “Such voices you two have, like angels.” She always tells us that. “Oh, son of a bitch, look at the time,” she yells. “Now shaddap, will ya’, my stories are almost on.”
I can’t see her through the screened window but I know she’s lighting up a Lucky Strike and pouring herself a Dr Pepper before waddling down to the rec room to watch Guiding Light and do her ironing.
Aunt Glo.
Paula deposits her glass on the side of the pool and twiddles her tiny fingers in the water to clean them off. “Honestly, Edward,” she says, flinging a meaty arm in the air, “it is so patently unfair.”
(Paula has a tendency to speak in italics.) “I’m simply wasting my talent this summer, wasting it!” Forever cast in the roles of postmenopausal women, Paula is continuing the trend this summer by playing Miss Lynch in the Wallingford Summer Workshop production of
Grease.“

 

MarcAcito

Marc Acito (Bayonne, 11 januari 1966)

 

De Griekse dichter, schrijver en zeeman Nikos Kavvadias werd geboren op 11 januari 1910 in Nikolski Ousouriski. Zie ook alle tags voor Nikos Kavvadias op dit blog.

 

KURO SIWO

 

That first trip – a southern freight, by chance –

no sleep, malaria, difficult watches.

Strangely deceptive, the lights of the Indies –

they say you don’t see them at a first glance.

 

Beyond Adam’s bridge, you took on freight

in South China – soya, sacks by the thousand,

and couldn’t get out of your mind for a second

what they’d told you in Athens one wasted night.

 

The tar gets under your nails, and burns;

the fish-oil stinks on your clothes for years,

and her words keep ringing still in your ears:

“Is it the ship or the compass that turns?”

 

You altered course when the weather turned,

but the sea bore a grudge and exacted its cost.

Tonight my two caged parrots were lost,

and the ape I’d had such trouble to train.

 

The ship! – it wipes out all our chances.

The Kuro Siwo crushed us under its heel,

but you’re still watching, over the wheel,

how, point by point, the compass dances.

 

 

Vertaald door Simon Darragh

 

Kavvadias

Nikos Kavvadias (11 januari 1910 – 10 februari 1975)
Platenhoes

 

De Braziliaanse schrijver Oswald de Andrade werd geboren op 11 januari 1890 in São Paulo. Zie ook alle tags voor Oswald de Andrade op dit blog.

 

 

HIP! HIP! HOOVER!

 

A Poetic Message to the Brazilian People

 

South America

Sun America

Salt America

 

From the Ocean

Opens the jewel of your

Guanabara*

To receive the cannons of Utah

 

From where the President Elect

From the Great American Democracy comes

Convoying in the air

Through the flight of the aeroplanes

And through all the birds

Of Brazil

 

The corporations and the families

Are already in the streets

Anxious to see him

Over here

Hoover!

 

But what a habit

Of the police to persecute the workers

Until this day

When they just want to see him

Over here

 

Hoover!

 

Maybe Argentina

Hs more flour than the League of Nations

More credit in the banks

More daring tangoes

Maybe

 

But tell me sincerely

Which people best received

The American President

Because, Senhor Hoover, the Brazilian people have feeling

And you know that feeling is everything in life

Play on!

 

 

OSWALD-DE-ANDRADE-TARSILA-DO-AMARAL

Oswald de Andrade (11 januari 1890 – 22 oktober 1954)
Portret door Tarsila do Amaral

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 11e januari ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Eduardo Mendoza, Diana Gabaldon, Helmut Zenker, Slavko Janevski, Ilse Weber, Alan Stewart Paton, Bayard Taylor, Monica Camuglia

De Spaanse schrijver Eduardo Mendoza werd geboren in Barcelona op 11 januari 1943. Zie ook alle tags voor Eduardo de Mendoza op dit blog.

 

Uit: Blijspel in Barcelona (Vertaald door Mieke Westra en Adri Boon)

 

Onder de ijzeren overkapping stonden karren en binnen in de markthal, waar voortdurend werd gesjouwd met kratten, schrobden forse vrouwen hun standplaatsen schoon alvorens hun waren uit te stallen. (..) Een vrouw hing eenvoudige katoenen ochtendjassen aan een draagbaar rek. In het café bij de markt zat een stelletje voerlieden koffie met cognac te drinken. Bij de deur van het café stonden de voor de karren gespannen paarden geduldig te vreten, het hoofd diep in de haverzak gestoken. Het trottoir was bedekt met een tapijt van kool-, sla- en snijbietbladen. In een straat stond een met sinaasappels geladen vrachtwagen met gasgenerator te puffen. De carrosserie, beslagen door de nevel, weerspiegelde flauwtjes het okergele licht van een gaslantaarn. In de kruinen van de bomen kwetterden de vogels, het gezoem van muggen, wespen en hommels was te horen, een met waterkruiken beladen ezel balkte en in de geïmproviseerde ren van een dakterras kraaide een haan. Bezorgers kwamen langs, met op hun rug staven ijs, kratten bier, limonade en sodawater. Als op een stichtelijk plaatje van een catechismusboekje kruiste een man met een wit gezicht, met een zak meel op zijn schouder, het pad van een man met een zwartberoet gezicht die een mand kolen torste.

De stad kwam langzaam weer tot leven, en aangestoken door de bron van energie die rondom hem opwelde maakte een gevoel van opwinding zich van Prullàs meester.”

 

 

Mendoza

Eduardo Mendoza (Barcelona, 11 januari 1943)

 

De Amerikaanse schrijfster Diana Gabaldon werd op 11 januari 1952 geboren in Williams, Arizona. Zie ook mijn blog van 11 januari 2009.

 

Uit: An Echo in the Bone

 

The sea below flexed itself into peaks and hillocks that melted at once into complex swirls, troughs and valleys that left no more than a delicate tracery of white foam as a fleeting memorial to each fantasy of shape. It was only substance, he thought, watching this mesmeric dissolution; no true shape at all, and yet an endless array of illusions, amazing constructs that were in fact no more than the mindless breathing of a vast, indifferent entity.

T
o keep his eyes fixed on that movement was his only faint hope. Let his glance once stray to the horizon and its deadly rise and fall, or worse yet, to the tilting walls of the noisome little quarter gallery or the narrow board on which he perched, and he would register each lurch and fall in the pit of his belly, each dizzy rise echoed by a ghastly drop, and even to think about that would be fa

Jamie Fraser leaned forward and threw up. Finished, he half crouched on the narrow board, head on his knees, eyes closed, sweating but momentarily relieved.

“At least ye didna do it on the deck this time, ” he muttered to himself. Trying without success to forget the look of his half digested breakfast being engulfed by the heaving water below, he sat up, eyes still closed against the sight of the treacherous horizon, and groped blindly among the folds of his wadded kilt. Locating his sporran, he prodded the thin leather for the reassuring square shape of the wee box that held his pins. He couldn’t put them in here, where there was danger of dropping them into the water, but the mere knowledge of their presence was a comfort.

He didn’t know whether the slender gold needles in fact held some virtue in their application, or whether it might be only that they worked because Claire believed they would, but the why of it was a matter of complete indifference to him. They did work, and that was enough.“

 

 

gabaldon

Diana Gabaldon (Williams,11 januari 1952)

 

De Oostenrijkse schrijver Helmut Zenker werd geboren op 11 januari 1949 in St. Valentin. Zie ook mijn blog van 11 januari 2009.

 

Uit: Kottan ermittelt – Alle Morde vorbehalten

 

“…Dazu ist nun wirklich nichts zu sagen. Peinlich. Und schon wieder die Erzählhaltung gewechselt. Kein Buch des Autors scheint ohne Toiletten und Prostituierte auszukommen. Ich bin nicht der erste, der das feststellt, aber ich in meiner Einfallslosigkeit kann mir nur einen Grund für diesen Zwang vorstellen: Frustration.
Immerhin findet der Autor immer neue Worte für die ewig gleichen Vorgänge. Eigentlich ist es ja auch immer dieselbe Dame der Straße, die uns beschrieben wird, ob sie nun Elvira Markl, Renate Murawatz, Sandra oder Verena Leskovar heißt. (Letztere hat der Autor wenigstens schon 1987 sterben lassen.)
Was ist überhaupt mit den Leuten in diesen Büchern? Triste, eindimensionale Figuren. Mißgeburten. Klischees. Sogar die Kulissen könnten Karikaturen sein. Reicht das heutzutage für ein gefragtes Buch? Ist diese Geisterbahnfahrt wahrhaftig, zeigt diese dreckige Operette das wirkliche Wien? Wenn ja, mag es mich nie dorthin verschlagen. Fehlt nur noch, daß finstre Nazitypen die kalte Szene bevölkern. …
…Helga Dusek hat die Augen geschlossen. Ihre zähen Gedanken nicken. Formanek bricht sein Schwärmen auf einmal ab. Seine Stimme wird kalt. „Darf ich um Ihre Schmuckstücke bitten?“ Widerstandslos läßt sich die Frau zwei Ringe von den Fingern ziehen und ein Armband abnehmen. „Sie müssen sich keine Gedanken machen, was damit geschieht. Auch wegen der Kleider nicht. Ich habe ein Second-Hand-Shop am Gürtel.“
Formanek weiß, daß er eigentlich nur mehr zu sich selbst spricht. Seine leuchtenden Augen wandern zu den Gestalten auf der Bühne. Helga Dusaks Platz ist schon eingezeichnet.
„Zwei, drei Objekte noch, und das Bild wird vollendet sein. Interessieren Sie sich auch für das Handwerkliche?“ Nein, denkt Hilde Dusak. Sie will endlich schlafen, traumlos und ungestört schlafen. Formanek rüttelt an ihrem Oberkörper.

 

 

zenker

Helmut Zenker (11 januari 1949 – 7 januari 2003)

 

De Macedonische dichter en schrijver Slavko Janevski werd geboren op 11 januari 1920 in Skopje. Zie ook mijn blog van 11 januari 2009.

 

Breakfast With Death

He doesn’t come the way you thought
from rose-coloured glaciers
with a dead stag in his arms.

Quietly he creeps out of
the sunflowers’ sparks,
his eyes are golden,
his hands those of a ploughman.

We meet like friends
on an ant’s trail:
Death with a primrose in his teeth,
you with a cake under your arm.

The primrose of salamader skin
the cake of sweat and sand.

He with primrose wine
you with a mouthful of cake,
both in the jaws of time.

As you lay down together
on a bed of nettles
Death’s nine larks
began a lullaby.

And the warm breezes too
fell asleep under the stone.

 

Janevski

Slavko Janevski (11 januari 1920 – 20 januari 2000)

 

De Duitstalige, joodse, dichteres en schrijfster Ilse Weber werd geboren op 11 januari 1903 in Witkowitz, Tsjechoslowakije Zie ook mijn blog van 11 januari 2009.

 

Fremde Wiegen

Ich sitz an fremden Wiegen
so oft im Abendschein,
in meine Hände schmiegen
sich kleine Fingerlein.

Aus großen Augen schauen
mich fremde Kinder an,
so gläubig, voll Vertrauen,
wie nur ein Kind sein kann.

Das Schwere und das Trübe
versinkt dann um mich her,
ich fühle solche Liebe,
als ob mein Kind es wär.

Ihr lieben Augensterne,
von keinem Leid noch trüb,
vielleicht hat in der Ferne
mein Kind auch jemand lieb.

 

Weber

Ilse Weber (11 januari 1903 – 6 oktober 1944)
Boekomslag

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook ook mijn blog van 11 januari 2009.

 

De Zuidafrikaanse schrijver en politicus Alan Stewart Paton werd geboren op 11 januari 1903 in Pietermaritzburg.

 

De Amerikaanse dichter, criticus, vertaler en reisschrijver Bayard Taylor werd geboren op 11 januari 1825 in Kennett Square in Chester County, Pennsylvania.

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Zwitserse schrijfster Monica Camuglia werd geboren in 1960 en groeide op in de buurt van Zürich. Na een studie economie werkte zij in verschillende bedrijven. Sinds een jaar of tien houdt zij zich bezig met psychologie, filosofie en spiritualiteit. Pas toen zij 45 jaar was werd zij moeder. Deze ingrijpende verandering in haar leven en de gebeurtenissen die ermee samenhingen brachten haar tot schrijven. In december 2009 verscheen haar roman IRRTUM 2012.

Uit: IRRTUM 2012

Saphe zupft Sophia am Arm und sagt aus heiterem Himmel: »Glaubst du an Gott?« Die ultimative Frage.
Sophia muss Saphe jetzt ernst nehmen: »Saphe, ich habe eine Vision von Gott. Ich kann das aber schlecht in Worte fassen. Es ist nicht das Bild von dem strahlenden Herrn auf dem Thron oder das buchstäbliche Aufblitzen eines blendenden Lichtstrahls. Es ist Mensch, Baum, grün, rot, weich, hart, lang, kurz, Atom, All. Okay?«
»Sì.« Saphe schliesst die Augen, Sophia fühlt sich schwach in ihrer Argumentation.
»In dem Moment, indem ich es in Worte fasse, stimmt es nicht mehr. Es ist der Strom des Lebens, das Wesen, der Moment. Wenn du mich bittest, dir Gott zu zeigen, dann kann ich auf alles zeigen, was ist und doch geht es weit darüber hinaus.«
Saphes große, leuchtenden Augen sind plötzlich weit aufgerissen. »Und das Böse?«
Sophia denkt nach und sinniert dann vor sich hin: »Wenn Gott Liebe und Leben ist, dann entsteht das Böse durch die Abwesenheit davon, so wie Dunkelheit durch die Abwesenheit von Licht entsteht.«
Die italienische Tunesierin lächelt.
»Bin ich zu kompliziert, Saphe?«
»No«, sagt sie bestimmt und selbstbewusst. Im selben Augenblick dreht sie den Kopf zur Seite und macht Anstalten zu gehen.
»Saphe, woher hast du eigentlich die Narbe an deinem Kinn?«
»Von meinem Vater«, sie küsst Sophia auf die Stirn, ohne ein weiteres Wort, und verschwindet im oberen Stock.“

 

camuglia

Monica Camuglia (St. Gallen, 1960)

Antonio Muñoz Molina, Annette von Droste-Hülshoff, Mies Bouhuys, Harrie Geelen,Yasmina Khadra, Dennis Cooper, Jared Carter, Jutta Treiber, Franz Kain

De Spaanse schrijver Antonio Muñoz Molina werd geboren op 10 januari 1956 in Úbeda in de provincie Jaén. Zie ook alle tags voor Antonio Muñoz Molina op dit blog.

 

Uit: In Her Absence (Vertaald door Esther Allen)

 

THE WOMAN WHO was not Blanca came down the hall toward Mario wearing Blanca’s green silk blouse, Blanca’s jeans, and Blanca’s ballet flats, her eyes narrowing into a smile as she reached him-eyes the same color and shape as Blanca’s, but not Blanca’s eyes. She welcomed him home in a tone so identical to Blanca’s that it was almost as if she really were Blanca, and she stooped a little to kiss him because she was slightly taller than he was, just like Blanca. But instead of the daily absentminded brush of her closed lips against his, she opened her mouth to Mario’s tongue, and he, startled by this unanticipated ardor, didn’t respond in time.

In the warmth of her breath and the brief, carnal softness of her lips he felt as if he’d gone back in time to Blanca’s first delicious kisses, now identical, but falsified with a flawless or almost flawless precision that made everything all the more unreal. He was grateful for the touch of those long, soft hands even though they weren’t Blanca’s hands, the odd way she had of putting her arm around his waist as she led him toward the dining room, as if he, its owner, didn’t know his way around the apartment where he’d been living for some time before he met Blanca, or as if the apartment, too, were a precise replica of something that had been lost: the apartment, the pictures in the hallway, the dining room furniture that Blanca objected to, and rightly so-when Mario bought it he’d had pitifully bad taste-the tablecloth embroidered by Mario’s mother or grandmother, the dishes, the steaming bowls of a soup just cooked by the impostor or near-double of Blanca who’d taken it off the stove and served it when she looked out from the balcony and saw Mario crossing the street toward the apartment building. (But Blanca, the real Blanca, the one from before, might never have looked out from the balcony to see if he were coming.) The soup smelled better than ever, Mario thought almost remorsefully, noticing for the first time not that he was beginning to give in, but that the possibility of giving in existed, comprehending with melancholy and relief that he wouldn’t be able to keep up this suspicious hostility, uncompromising vigilance, and desperate solitude forever.“

 

 

Molino

Antonio Muñoz Molina (Úbeda, 10 januari 1956)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Annette von Droste-Hülshoff werd op 10 januari 1797 op het slot Hülshoff in Westfalen geboren. Zie ook mijn blog van 10 januari 2007 en mijn blog van 31 december 2007. Zie eveneens mijn blog van 10 januari 2008 en ook mijn blog van 10 januari 2009.

 

Die Linde

 

»Ich breite über ihn mein Blätterdach,
So weit ich es vom Ufer strecken mag.
Schau her, wie langaus meine Arme reichen,
Ihm mit den Fächern das Gewürm zu scheuchen,
Das hundertfarbig zittert in der Luft.
Ich hauch’ ihm meines Odems besten Duft,
Und auf sein Lager lass’ ich niederfallen
Die lieblichste von meinen Blüten allen;
Und eine Bank lehnt sich an meinen Stamm,
Da schaut ein Dichter von dem Uferdamm,
Den hör’ ich flüstern wunderliche Weise
Von mir und dir und der Libell’ so leise,
Daß er den frommen Schläfer nicht geweckt;
Sonst wahrlich hätt’ die Raupe ihn erschreckt,
Die ich geschleudert aus dem Blätterhag.
Wie grell die Sonne blitzt! schwül wird der Tag.
O könnt’ ich, könnt’ ich meine Wurzeln strecken
Recht mitten in das tief kristall’ne Becken,
Den Fäden gleich, die, grünlicher Asbest,
Schaun so behaglich aus dem Wassernest,
Wie mir zum Hohne, die im Sonnenbrande
Hier einsam niederlechzt vom Uferrande.«

 

 

 

Kinder am Ufer

 

»O sieh doch! siehst du nicht die Blumenwolke
Da drüben in dem tiefsten Weiherkolke?
O, das ist schön! hätt’ ich nur einen Stecken,
Schmalzweiße Kelch’ mit dunkelroten Flecken,
Und jede Glocke ist frisiert so fein,
Wie unser wächsern Engelchen im Schrein.
Was meinst du, schneid’ ich einen Haselstab
Und wat’ ein wenig in die Furt hinab?
Pah! Frösch’ und Hechte können mich nicht schrecken –
Allein, ob nicht vielleicht der Wassermann
Dort in den langen Kräutern hocken kann?

Ich geh’, ich gehe schon – ich gehe nicht –
Mich dünkt’, ich sah am Grunde ein Gesicht –
Komm, laß uns lieber heim, die Sonne sticht!«

 

 

Droste-Hülshoff

Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Mies Bouhuys werd geboren op 10 januari 1927 in Weesp. Zie ook mijn blog van 10 januari 2008. en ook mijn blog van 30 juni 2008 en ook mijn blog van 10 januari 2009.

 

Voorjaar

 

De torenklok slaat zeven keer,

gewoon als iedre dag,

maar’ t is dezelfde klok niet meer,

zo licht klinkt elke slag.

 

De vroege mannen op hun fiets,

op weg naar de fabriek,

groeten elkaar en fluiten iets;

de straat is vol muziek.

 

Een man zet stoeltje voor ‘t café,

daar gaan – hij kijkt er naar –

de meisjes van het aterlier

als duiven langs ‘t trottoir.

 

Heel vroeg al heeft de bloemenvrouw

haar kraampjes ingericht.

De rozen zijn nog nat van dauw,

de tulpen zijn nog dicht.

 

Het is haast of het hardop lacht,

dat orgel dat daar klinkt,

dat aan de zonkant van de gracht

tot in zijn buik toe zingt.

 

Een kring, een kind er midden, –

wie vond het touw zo vlug?

“De bocht gaat uit, de bocht gaat in”.

In en uit en dan terug.

 

O, kind dat mij het touw voorhoudt

ik sta weer aan ‘t begin.

De hele stad wordt enkel goud.

Ik spring er middenin.

 

 

bouwhuys

Mies Bouhuys (10 januari 1927 – 30 juni 2008)

 

De Nederlandse schrijver, dichter, tekenaar, illustrator, regisseur, animator, en vertaler Harrie Geelen werd geboren in Heerlen op 10 januari 1939. Geelen kreeg een roomse opvoeding en kwam bij Franciscaner paters op school. Als gymnasiast schreef en tekende hij in de schoolkrant en maakte hij de kleuromslagen. Hij studeerde Nederlands in Amsterdam. In 1962 brak hij deze studie af. Vanaf 1967 werkte hij voor de Toonder Studio’s, waar hij later de creative director zou worden. Via een ex-collega kwam Geelen in datzelfde jaar in contact met het VARA-team dat een show ging opzetten rondom het jeugdige talent Rob de Nijs. Geelen leverde – als freelancer – gedurende de hele periode (1964 – 1966) dat de show werd uitgezonden, veel liedjes.  Vanaf eind jaren ’60 ging hij voor bekende televisie programma’s schrijven. KRO-regisseur Bram van Erkel vroeg Geelen in 1968 om mee te werken aan een nieuw kinderprogramma Oebele.

In 1972 produceerde Geelen de serie Avonturen van meneer Prikkebeen, naar het boek van Töpffer.

In de tijd dat Geelen schreef voor “ Kunt u mij de weg naar Hamelen vertellen, mijnheer?” (1972-1976) bedacht hij op verzoek van Van Erkel nog een andere jeugdserie, Q&Q.  Q & Q werd net als “Oebele” en “Hamelen” een klassieker in het genre. Geelen was jaren later ook de schrijver van het scenario voor de tekenfilm Als je begrijpt wat ik bedoel met de figuren van Marten Toonder. Geelen schreef o.a ook liedteksten voor Boudewijn de Groot, Liesbeth List, Leen Jongewaard, Lex Goudsmit, Adèle Bloemendaal, Herman van Veen. De vele illustraties die Geelen maakte voor boeken omvatten niet alleen het werk van Imme Dros, maar bijvoorbeeld ook versjes van Annie M. G. Schmidt.

 

Uit: Het Nijlpaard Ellende

 

„Ik heb altijd het gevoel dat spiegels zich vergissen wanneer ik erin kijk. Want ik weet dat ik er eigenlijk anders uitzie. Gewoner. Minder erge flaporen. Ouder. Je kunt aan mijn echte gezicht minder goed zien wat ik denk. Niemand zou bijvoorbeeld ooit om me lachen als ik eruitzag zoals ik werkelijk ben. Spiegels zijn prutsers. Ik hoor een rustig, regelmatig gezicht te hebben dat nooit verandert.

De etalagepoppen uit de steunkousenwinkel hebben zulke gezichten.

Toen ik nul was, was ik van binnen precies zo als toen ik vier was en naast het kabouterhuis op de kleuterschool werd gezet maar evengoed bleef krijsen dat ik naar mijn moeder wou.

Ik dacht dat een spiegel misschien preciezer zou worden als je ouder werd. Ik ben nu bijna dertien en er is nog steeds geen spiegel die klopt.

Op de laatste klassenfoto van de lagere school sta ik naast Joop Sikkema. Hij heeft met zijn vingers achter mijn hoofd om gemeen hard tegen mijn linkerflapoor geknipt, net op het moment dat de foto genomen werd. Ik sta dus op die foto met één bewogen oor. En Joop Sikkema met een valse grijns.

Ik vraag me af hoe Joop Sikkema er eigenlijk uitziet. Ook regelmatig als een etalagepop? Ik denk dat iemand van binnen niet loenst. Maar mooi kan Joop Sikkema nog steeds niet zijn.

 

Ik weet eigenlijk niet waarom ik dit vertel.

Ik heb warempel wel wat anders aan mijn hoofd.

 

Als ik naar mijn vader kijk, bij het ontbijt, krijg ik geen hap door mijn keel. En mijn moeder zegt ook bijna niks.

Dingen als: ‘Waarom neem je niet ook een eitje? Lekker vers uit de tuin…’ Ik kijk in het deksel van de broodrooster en ik zie weer een heel ander gezicht dan ik heb. En mijn moeder ziet me kijken.“

 

 

Geelen

Harrie Geelen (Heerlen, 10 januari 1939)

 

De Algerijnse schrijver Yasmina Khadra (pseudoniem van Mohammed Moulessehoul) werd geboren op 10 januari 1955 in Kenadsa. Zie ook mijn blog van 10 januari 2008 en ook mijn blog van 10 januari 2009.

 

Uit: The Swallows of Kabul (Vertaald door John Cullen)

 

“Atiq Shaukat flails about him with his whip, trying to force a passage through the ragged crowd swirling around the stalls in the market like a swarm of dead leaves. He’s late, but he finds it impossible to proceed any faster. It’s like being inside a beehive; the vicious blows he deals out are addressed to no one in particular. On souk day, people act as if in a trance. The throng makes Atiq’s head spin. In thicker and thicker waves, beggars arrive from the four corners of the city and compete with carters and onlookers for hypothetically free spaces. The porters’ effluvia and the emanations of rotting produce fill the air with an appalling stench, and a burden of relentless heat crushes the esplanade. A few spectral women, segregated inside their grimy burqas, extend imploring hands and clutch at passersby; some receive a coin for their trouble, others just a curse. Often, when the women grow too insistent, an infuriated lashing drives them backward. But their retreat is brief, and soon they return to the assault, chanting their intolerable supplications. Others, encumbered by brats whose faces are covered with flies and snot, cluster desperately around the fruit vendors, interrupting their singsong litanies only to lunge for the occasional rotten tomato or onion that an alert customer may discover at the bottom of his basket.

“You can’t stay there!” a vendor shouts at them, furiously brandishing a long stick above their heads. “You’re bringing my stall bad luck, not to mention all kinds of bugs.”
Atiq Shaukat looks at his watch and clenches his teeth in anger. The executioner must have arrived a good ten minutes ago, and he, Atiq, is still dawdling in the streets. Exasperated, he starts hitting out again, wielding his many-thonged whip in an effort to part the flood of humanity, futilely harrying a group of old men as insensible to his blows as they are to the sobs of a little girl lost in the crowd. Then, taking advantage of the opening caused by the passage of a truck, Atiq manages to squeeze into a less turbulent side street and hastens, despite his limp, toward a building that stands oddly upright amid an expanse of rubble. Formerly a clinic, but fallen into disuse and long since ransacked by phantoms of the night, the building is used by the Taliban as a temporary prison on the occasions when a public execution is to take place in the district.“

 

 

Yasmina

Yasmina Khadra (Kenadsa, 10 januari 1955)
Collage

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Dennis Cooper werd geboren op 10 januari 1953 in Arcadia, Californië. Zie ook alle tags voor Dennis Cooper op dit blog.

 

Uit: My Loose Thread

 

I’m at breakfast. It’s always something easy to make like a cold cereal. Dad watches taped golf from the weekend, and my mom reads the paper. Something in her is going off about me. I can see it’s not the world. Jim’s food is already a ruin, which is the only thing wrong.
“Jim rode his bike,” she says. Not hello, or anything. That’s news, since I always drive him to school.
“Yeah?”
She turns a page fast, and it rips. But I’m tired enough from one or maybe two hour’s sleep, that her shit doesn’t reach me.
“Say it, mom.”
“Your dad had a cramp, and I was up, and I saw you,” she says.
“Meaning what?” I’m pretty sure I was naked, and holding my clothes and my shoes in a wad.
“I called Dr. Thorne,” she says.
“What did Jim say?”
“He protected you,” she says.
“From what?” I throw my cereal bowl at the wall.

I think Rand is still on the floor of my bedroom. I mean in some way. I know he didn’t die there. He got up after a couple of minutes, and left. But I think he’d come there if he could go anywhere. That’s the Franks’ big idea, or their excuse. The dead don’t want to be dead, and they only give a shit about life. When I got back to my bedroom last night, I thought a lot about Rand, then decided. I killed the boy because I can’t kill myself. That’s why I hit him so hard. I realize he isn’t Jim. When I get that upset, it doesn’t take much to remind me.

I always hang out with Will. Sometimes Tran is there, too. They’re what’s left of my friends. Everyone else thinks I’m cold. Will and Tran are so into themselves, they don’t notice. We like to watch the other students show up, and talk angrily about them. It’s mostly Will. They’re still too sleepy to hate us. When they do, I’ll definitely feel it. It usually takes until lunch.
“I didn’t sleep.” Will’s noticed something in me, but that’ll probably do it. He used to go out with Jude, which is our mutual thing.
“Her again?” he says.”

 

cooper

Dennis Cooper  (Arcadia, 10 januari 1953)

 

De Amerikaanse dichter Jared Carter werd geboren op 10 januari 1939 in Elwood, een dorpje in Indiana, VS. Zie ook mijn blog van 10 januari 2009.

 

First Snow

To clear the walk before the children start
for school, you rise and dress, and take the broom
beside the door, and go out into darkness
where the snow you sweep from side to side

is followed by the snow that falls behind
your progress down the squares. A dream returns
you half remember having when you woke,
and when you pause to look back toward the porch

it seems you’ve been nowhere—the walk you swept
is whiteness now, and as before. To take
a step from where you stand would be to risk
acknowledging you’ve come this far by losing

track of things. Then someone flicks the porch light
off and on, to say you’re needed there.
You go, leaving a line of prints behind,
and even these are filled by daylight, when

the kids have vanished down the walk to catch
the bus, and everything is bright and still.
So for a second time you take the broom
and go to sweep the snow away. And find,

as though recalling now the other half
of what you dreamed, the pattern of your steps
impressed upon the walk and turned to ice—
the children’s, too, going the other way—

revealed beneath the snow that flies before
your broom, until you reach the end, and stop
to see the footprints clear this time. The dream
comes back entire: a line of stones across

a stream in summer, when you know not where
to step, and yet in choosing merge with what
is swirling all around you. And, still searching,
waken to silence, and a first snow falling.

 

Errata Slip

By an unfortunate error a number of lines
were somehow left out of the preceding pages.
But the book’s finished now, and the time
for making changes is past. In other ages
corrections were dropped in loose, on a slip
of paper, but nobody ever read them, or cared
if it should have been “tripe” and not “trip,”
or the heroine been not “speared” but “spared.”
And now that words are processed, we ourselves
no longer need to spell or punctuate;
software provides a group of learnéd elves
to shift our prose from third- to second-rate.
Farewell, then, fluttering slip of old errata!
There are no slips, when everything is data.

carter

Jared Carter (Elwood, 10 januari 1939)

 

De Oostenrijkse dichteres en schrijfster Jutta Treiber werd geboren op 10 januari 1949 in Oberpullendorf. Na het gymnasium studeerde zij in Wenen Duits en Engels. Sinds 1988 is zij zelfstandig schrijfster. De eerste schrijfsels dateren al vanaf dat zij acht jaar oud was. In 1976 won zij haar eerste prijs voor een kort verhaal. Zij schrijft het liefste jeudboeken, waarbij de grens naar literatuur voor volwassenen vloeiend is.  Haar werk omvat echter ook gedichten, theaterstukken, hoorspelen en zelfs korte films.

Uit: Der blaue See ist heute grün

„Zwischen Schilf ein blauer Himmel. Die Föhren, die das andere Ufer säumten, spiegelten sich im Wasser. Wenn die Sonne schien, lag das Bild eines blauen Seidenhimmels darin. Aber dieser graue Himmel konnte nichts ausrichten. Der blaue See war heute grün. Sie war hierher gekommen, denn sie hatte es zu Hause nicht mehr ausgehalten. Hatte das Gefühl gehabt, dass ihre Haut platzen würde. Weg, nur weg. Gehen. Laufen. Irgendeine Art von Fortbewegung. Sie war mit dem Rad gefahren, schnell. Die wenigen Kilometer aus dem Dorf, das sich Stadt nannte, auf der Landstraße, und dann den Forstweg entlang zum blauen See. Hatte gekeucht, als sie abgestiegen war. War den lehmigen Weg durchs Dickicht gegangen, hatte sich an den Rand des Wassers gesetzt. Beruhigte sich allmählich, keuchte nicht mehr so schwer. Auf dem Wasserspiegel tanzten Schattenbilder. Als sich im Teströrchen ein kleiner roter Ring abgezeichnet hatte, war in ihrem Inneren eine Tür zugefallen und ein schwerer Riegel hatte sich vorgeschoben. Lebenslänglich! Plötzlich hatte sie Mauern um sich wachsen gefühlt, die sie von allem trennten, was ihr Leben bisher ausgemacht hatte. Nie wieder würde irgendetwas so sein wie bisher. Im ersten Moment hatte sie sich einer trügerischen Hoffnung hingegeben. Ein Test war nicht hundertprozentig sicher. Sie machte die Augen zu, löschte alle Bilder im Kopf. Schaute wieder auf das Teströhrchen. Der rote Ring war da. Sie war nicht enttäuscht, weil sie die Täuschung schon vorher als solche erkannt hatte. Noch nie hatte sie sich so einsam gefühlt. Sie saß wie versteinert auf dem Boden. War lange Zeit unfähig sich zu rühren. Kauerte sich zusammen, schlang die Arme um die Beine, wiegte sich hin und her. Ihre Wangen brannten, sie drückte ihr Gesicht gegen die Knie. Und plötzlich war diese Unruhe in ihr aufgestiegen, und Gisela hatte das Gefühl gehabt, ihre Haut müsse platzen. Und war dem Gefühl davongelaufen. Davongefahren. Ein Frosch zappelte im See, das Wasser kreiselte. Wind strich durch das Schilf. Wenn der See blau gewesen wäre, hätte er vielleicht mehr Trost geben können.“

juttatreiber

Jutta Treiber (Oberpullendorf, 10 januari 1949)

 

De Oostenrijkse schrijver, journalist en politicus Franz Kain werd geboren op 10 januari 1922 in Goisern, het huidige Bad Goisern. Als 14-jarige werd hij voor het eerst gearresteerd wegens het uitdelen van pamfletten van de verboden communistische jeugdorganisatie KJV. Tijdens WO II werd hij Amerikaans krijgsgevangene. Na zijn vrijlating in 1946 begon hij te schrijven en als journalist te werken. Vanaf 1953 was hij enige jaren in de DDR waar hij o.a. Bertolt Brecht en Anna Seghers leerde kennen. Tot aan zijn pensioen in 1982 was hij hoofdredacteur van de Neue Zeit. Zijn romans, verhalen en novellen werden vaak voor het eerst in de DDR gepubliceerd.

Uit: Auf dem Taubenmarkt

Der kleine Platz heißt seit altersher Taubenmarkt, obwohl sich kein Mensch mehr daran erinnert, daß hier tatsächlich Tauben feilgeboten worden wären. Aber ältere Menschen und Kinder füttern hier die Stadttauben wie vor hundert Jahren.
Der Platz ist begrenzt von allerlei Geschäftigkeit, einem kleinen Café, einer Buchhandlung, einer Bank, der kräftigsten und vornehmsten des Landes, einem Modegeschäft, einem Blumen- und einem großen Würstelstand. In der kälteren Jahreszeit haben sich auf dem Taubenmarkt auch noch ein Maronibrater und ein Glühmoststand niedergelassen.
Der Platz ist kommunikationsfreudig. Das macht ihn zu einer Art Hyde-Park. Ständig gibt es Informationsstände und wer für irgendetwas auf halbwegs originelle Art zu werben hat,
der meldet bei der Polizeidirektion einen Informationsstand auf dem Taubenmarkt an. Große Parteien verschmähen allerdings diese Möglichkeit. Sie wollen sich mit ihrer Ware »nicht hinstellen«, wie die Seifentandler, wie sie hochmütig sagen. Nur wenn Wahlen vor der Tür stehen, dann kommen auch sie auf den Taubenmarkt geschritten, leutselig mit Most und Schmalzbrot, weil das bodenständig ist. Ihre Anhänger, die sich auch sonst auf dem Platz aufhalten, sind meist kleinere Funktionäre, richtige Räsoneure, aber noch im Raunzen treu und ergeben. Die Altnazi und die Konservativen stehen am Rand, aber sie mengen sich eifrig in die Auseinandersetzungen ein.“

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Franz Kain (10 januari 1922 – 27 oktober 1997)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e januari ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Renate Schostack, Philip Levine, Ingeborg Drewitz, Vicente Huidobro, Robinson Jeffers, Alexei Tolstoy, Jan H. Eekhout, Aubrey Thomas de Vere, Giselher Werner Hoffmann

De Duitse schrijfster en journaliste Renate Schostack werd geboren op 10 januari 1938 in Pforzheim. Zij studeerde germanistiek en geschiedenis in München, Bazel, Parijs en Berlijn. In 1964 promoveerde zij in Freiburg im Breisgau tot doctor in de filosofie. Aansluitend werkte zij als lector aan de universiteiten van Toulouse en Bristol. Sinds 1969 is zij verbonden aan de “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”, als cultuur-correspondente, eerst in Londen, sinds 1989 in München. Naast haar journalistieke en kritische werk schrijft zij romans en verhalen.

 

Uit: Die eitle Schöne (Über Geist und Kultur in München)

 

„Das Allerweltswesen begann, die Atmosphäre der Stadt zu färben. Gruppierungen rückten jetzt mit ihren Anliegen in den Vordergrund der Szene, deren Namen die Marktfrauen am Viktualien markt noch vor wenigen Jahren nie gehört hatten: Schwule und Lesben; Blader und Skater. Selbst die stadtberühmten Nackerten hatten jetzt eine „message“. Die Damen und Herren, die bei zehn Grad minus kurz vor Weihnachten 1993 durch die Innenstadt zogen, demonstrierten für den Tierschutz.

Wehe, wenn sich ein Kommentator diesen Herrschaften nicht mit angemessenem Ernst genähert hätte. Als die Leiterin des Münchner Frauenamtes, die den Titel „Gleichstellungsbeauftragte“ trug,

in einem aufgeschnittenen Apfel, der eine städtische Werbebroschüre zierte, ein weibliches Geschlechtsorgan erkannte und empört „Sexismus!“ rief, sollte man über diesen Unsinn nicht einmal lachen dürfen. Diese Verstiegenheit, die aus der amerikanischen Debatte über „political correctness“ auch nach München schwappte, bedrohte die alte freche Unschuld.

War sie gar ans Ende gelangt? Als 1996 der Berufsplayboy „James“ Graser starb, waren manche dieser Ansicht. Er pfl egte auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, wenn er ein Lokal betrat, den frohgemuten Ruf auszustoßen: „Sind Hasen da?“ In den neunziger Jahren hätten ihn die Frauenbeauftragte und ihr Gefolge vor den Kadi gebracht.

Stattdessen nun also allerlei Minderheiten, denen man gern ihre Sonderlichkeiten zugesteht, wären sie bloß nicht so verbissen, und Ausgefl ippte, die mit Abgeschmacktheiten aller Art nur eines anstreben: aufzufallen um jeden Preis. Da gab es etwa die Käfer-Nächte im P1 mit Obdachlosen als Statisten („Penner-Party“), mit einem Jesus-Darsteller am Kreuz, mit halbnackten zotteligen

Höhlenbewohnern („Steinzeit-Party“), zu der per Post mit echten Tierknochen eingeladen worden war. Ein Magazin holte sich aus der EX-DDR ein nettes Mädchen, verwandelte es durch allerlei „Styling-Berater“ in eine Modepuppe, jagte es, von Fotografen und anderem Gefolge umlagert, durch Discos und Nachtclubs, um zu beweisen, dass in München mit entsprechenden Mitteln jeder Nobody zur Party-Größe gemacht werden könne. Die SZ gar befasste sich mit der ersten Münchner Bischöfin und ließ für sie eine Modekollektion entwerfen. Sie gipfelte in einer Gewandung, die das Undenkbare dachte: eine evangelische Päpstin.“

 

 

schostack

Renate Schostack (Pforzheim, 10 januari 1938)

 

De Amerikaanse dichter Philip Levine werd geboren op 10 januari 1928 in Detroit, Michigan. Zie ook alle tags voor Philip Levine op dit blog.

 

 

Another Song 

 

Words go on travelling from voice

to voice while the phones are still

and the wires hum in the cold. Now

and then dark winter birds settle

slowly on the crossbars, where huddled

they caw out their loneliness. Except

for them the March world is white

and barely alive. The train to Providence

moans somewhere near the end

of town, and the churning of metal

on metal from so many miles away

is only a high thin note trilling

the frozen air. Years ago I lived

not far from here, grown to fat

and austerity, a man who came

closely shaven to breakfast and ate

in silence and left punctually, alone,

for work. So it was I saw it all

and turned away to where snow

fell into snow and the wind spoke

in the incomprehensible syllable

of wind, and I could be anyone:

a man whose life lay open before him,

a book with no ending, a widow

bearing white carnations at dusk

to a hillside graveyard turned

to blank rubble, a cinder floating

down to earth and blinking slowly out,

too small to mean a thing, too tired

to even sigh. If life comes back,

as we are told it does, each time one

step closer to the edge of truth,

then I am ready for the dawn

that calls a sullen boy from sleep

rubbing his eyes on a white window

and knowing none of it can last the day.

 

 

Holy Day 

 

Los Angeles hums

a little tune —

trucks down

for Monday Market

packed with small faces

blinking in the dark.

My mother dreams

by the open window.

On the drainboard

the gray roast humps

untouched, the oven

bangs its iron jaws,

but it’s over.

Before her on the table

set for so many

her glass of fire

goes out.

The childish photographs,

the letters and cards

scatter at last.

The dead burn alone

toward dawn.

 

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Philip Levine (Detroit, 10 januari 1928)

 

De Duitse schrijfster Ingeborg Drewitz werd geboren op 10 januari 1923 in Berlijn. Na eerst in een bedrijf gewerkt te hebben studeerde zij tot 1945 filosofie, germanistiek en geschiedenis in Berlijn, waar zij later ook doceerde aan de Freie Universität. Zij schreef toneel, tijd- en maatschappijkritische romans, verhalen, non-fictie boeken, autobiografisch werk en hoorspelen. In veel van haar werk hield zij zich bezig met het nationaal-socialisme.

 

Uit: Gestern war Heute – Hundert Jahre Gegenwart

 

“Es ist alles so schnell gegangen, Jörgs Anstellung bei Schering, im Altbau, sehr beengt, aber Chemie – da wird was draus! Und seine Frage. Und ihre zögernde Antwort: Warum eigentlich nicht? Warum eigentlich nicht. Sie mögen sich. Sie erzählt ihm von dem Sommertag in Grünau. Ganz nüchtern, ganz offen wollen sie beginnen. Seine Mutter ist gestorben, ein Männerhaushalt, der Vater und der Sohn brauchen eine Frau.
Angst, Angst vor dieser Idylle: Mann und Frau, vielleicht auch ein Kind oder zwei. Angst vor der Immer-Wiederkehr: Mann und Frau und Mann und Frau. Angst vor dem Leben, das Mutter gelebt hat und Großmutter und Urgroßmutter: Draußen die Welt und hinter den vier Wänden – nein keine Geborgenheit.
Bisher hat sie doch immer gehofft, mit jedem Jahr deutlicher zu werden, endlich wieder so unbefangen Ich zu sagen, wie als Kind. ICH.”

 

drewitz

Ingeborg Drewitz (10 januari 1923 – 26 november 1986)

 

De Chileense dichter Vicente García-Huidobro Fernández werd op 10 januari 1893 geboren in Santiago. Zie ook alle tags voor Vincente Huidobro op dit blog.

 

 

Ekloge

 

Sterbende Sonne

Eine Autopanne

Und ein Duft von Frühling
Bleibt im Vorbeigehen in der Luft

Irgendwo
ein Lied

WO BIST DU

An einem Nachmittag wie diesem
Suchte ich vergeblich nach dir

Im Nebel aller Straßen
Traf ich mich selbst

Und im Rauch meiner Zigarre
Sah ich einen verlorenen Vogel

Niemand antwortete

Die letzten Schäfer ertränkten sich

Und die verirrten Schafe
Fraßen Blumen und gaben keinen Honig

Der Winde der vorbeistrich
Häuft ihre Wolle auf

Zwischen den Wolken
Benetzt mit meinen Tränen

Warum das bereits Beweinte
nochmals beweinen

Und da die Schafe Blumen fressen
Ein Zeichen daß du bereits vorbeigegangen bist.

 

Vertaald door Johannes Beilharz

 

huidobro

Vicente Huidobro (10 januari 1893 – 2 januari 1948)

 

De Amerikaanse dichter en schrijver John Robinson Jeffers werd geboren op 10 januari 1887 in Allegheny, nu Pittsburgh, Pennsylvania. Zie ook ook alle tags voor Robinson Jeffers op dit blog.

 

 

Promise Of Peace 

 

The heads of strong old age are beautiful

Beyond all grace of youth. They have strange quiet,

Integrity, health, soundness, to the full

They’ve dealt with life and been tempered by it.

A young man must not sleep; his years are war,

Civil and foreign but the former’s worse;

But the old can breathe in safety now that they are

Forgetting what youth meant, the being perverse,

Running the fool’s gauntlet and being cut

By the whips of the five senses. As for me,

If I should wish to live long it were but

To trade those fevers for tranquillity,

Thinking though that’s entire and sweet in the grave

How shall the dead taste the deep treasure they have?

 

 

Sign-Post

 

Civilized, crying: how to be human again; this will tell you how.

Turn outward, love things, not men, turn right away from humanity,

Let that doll lie. Consider if you like how the lilies grow,

Lean on the silent rock until you feel its divinity

Make your veins cold; look at the silent stars, let your eyes

Climb the great ladder out of the pit of yourself and man.

Things are so beautiful, your love will follow your eyes;

Things are the God; you will love God and not in vain,

For what we love, we grow to it, we share its nature. At length

You will look back along the star’s rays and see that even

The poor doll humanity has a place under heaven.

Its qualities repair their mosaic around you, the chips of strength

And sickness; but now you are free, even to be human,

But born of the rock and the air, not of a woman.

 

 

jeffers

Robinson Jeffers (10 januari 1887 – 20 januari 1962)

 

De Russische schrijver Alexei Tolstoy werd geboren op 10 januari 1883 in Sosnovka. Zie ook mijn blog van 10 januari 2009.

 

Uit: Ordeal

 

Dasha pushed her way up to the platform. A tall young’fellow, turning his head, opened his mouth in a broad smile, his teeth showing white against his begrimed face; nodding towards a bench, he stretched out his hand, and Dasha climbed up beside him to the lathe beneath the window. The faces in the vast crowd – several thousand strong – were morose, the brows lined, the lips compressed. She saw such faces every day in the streets and trams, weary Russian faces, with forbidding eyes. Dasha remembered walking about the islands in Petersburg one Sunday, before the war, when her escorts – two barristers – had turned the conversation upon just faces. “Take the Paris crowd, Darya Dmitrievna – gay, good-humoured, bubbling with fun… And here you see nothing but scowling countenances. Look at these two workers coming towards us! Shall I go up to them, and try and joke with them? They wouldn’t understand, they’d be offended. Russians are so ridiculously slow on the uptake, so heavy in hand…” And now these humourless folk stood there, agitated, sombre, tense and determined. The same faces, but dark with hunger now, the same eyes, but the expression fiery, impatient.D

Dasha forgot what she was there for. The impressions of the life into which she had plunged from her lonely window in Krasniye Zori Street, carried her away like a storm bird, and she abandoned herself to them with pristine innocence. She was not really stupid but, like many other people, she had been left to herself, with only her own tiny store of experience to guide her. But she thirsted for truth-she thirsted for it as an individual, as a woman, as a member of the human race.
A new speaker had ascended the platform, a short man in a grey jacket, his waistcoat showing horizontal wrinkles. His bald, bumpy head was bent over the notes on the table before him. “Comrades!” he began, and Dasha noticed that he spoke with a slight burr, and that he looked worried, screwing up his eyes as if the light was in them. His hands rested on the table, on a sheaf of notes. When he said that his subject today would be the acute crisis which was bearing down upon the whole of Europe and on Russia heaviest of all, and that his subject was famine, three thousand people held their breath beneath the smoke-blackened roof.“

 

 

ATolstoy

Alexei Tolstoy (10 januari 1883 – 23 februari 1945)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Jan Eekhout werd geboren op 10 januari 1900 in Sluis. Zie ook mijn blog van 10 januari 2007 en ook mijn blog van 10 januari 2009.

 

De Waanzinnige

 

‘k Heb hard om God gebeden, en Hij kwam,

drong plots zich driftig in mijn felle zinnen

als wilde Hij in mij opnieuw beginnen

Zichzelf, nu het al losbrak uit den ban

van een zoo groot, roofzuchtig haast, beminnen

Sindsdien laait onophoudelijk in mij van

Zijn vreemd Bestaan de folterende vlam,

doch kan Hij mij, noch ik Hem overwinnen.

 

Een was die zag hoe Hij in mij ging wijken,

en daarom bracht men God en mij tezamen

in dit grafnauw en beendernaakt vertrek.

 

Hier zullen vechten wij tot wij bezwijken,

gillend verward dooreen elkanders namen,

scheldend elkander schaamteloos voor gek.

 

 

Eekhout

Jan H. Eekhout (10 januari 1900 – 6 maart 1978)

 

De Ierse dichter en criticus Aubrey Thomas de Vere werd geboren in Adare, County Limerick, op 10 januari 1814.  Aubrey Thomas de Vere studeerde aan het Trinity College in Dublin. Op 28-jarige leeftijd publiceerde hij The Waldenses, een jaar later gevolgd door The Search after Proserpine. Vanaf dat moment hield hij zich tot zijn dood in 1902 bezig met poëzie en literaire en politieke essays. Als jonge dichter werd hij sterk beïnvloed door de Engelse romantische dichters William Wordsworth en Samuel Taylor Coleridge. Hij bracht lange tijd door in Engeland, waar hij bevriend raakte met Alfred Tennyson en Robert Browning. Zijn hart lag echter in Ierland. In 1851 werd hij rooms-katholiek.

 

 

The Children Band 

 

  ALL holy influences dwell within

The breast of Childhood: instincts fresh from God

   Inspire it, ere the heart beneath the rod

Of grief hath bled, or caught the plague of sin.

How mighty was that fervour which could win

   Its way to infant souls!–and was the sod

   Of Palestine by infant Croises trod?

Like Joseph went they forth, or Benjamin,

In all their touching beauty to redeem?

   And did their soft lips kiss the Sepulchre?

Alas! the lovely pageant as a dream

   Faded! They sank not through ignoble fear;

They felt not Moslem steel. By mountain, stream,

   In sands, in fens, they died–no mother near!

 

 

DeVere

Aubrey Thomas de Vere (10 januari 1814 – 20 januari 1902)
Portret door Julia Margaret Cameron

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 10 januari 2009.

 

De Duitstalige, uit Namibië stammende, schrijver Giselher Werner Hoffmann werd geboren op 10 januari 1958 in Windhoek.

 

Bas Heijne, Benjamin Lebert, Simone de Beauvoir, Theodor Holman, Danny Morrison

De Nederlandse schrijver, essayist, columnist en vertaler Bas Heijne werd geboren op 9 januari 1960 in Nijmegen. Zie ook mijn blog van 9 januari 2008 en ook mijn blog van 9 januari 2009.

Uit: Alle vrees is als glas (Over de romans en verhalen van Frans Kellendonk)

„Maar juist dat scheppende element raakt wel eens uit zicht, door die lawine van invloeden en verwijzingen die de bewonderaars van Kellendonk over zijn werk laten gaan. Nog meer dan bij andere schrijvers houden critici zich bij het werk van Kellendonk bezig met de vraag waar het allemaal vandaan komt, in plaats van de vraag waar het eigenlijk naartoe wilde. Wie afgaat op al die artikelen en scripties moet soms wel de indruk krijgen van een sublieme legpuzzel, een glorieus soort Ministeck, ingenieus en eigenzinnig – maar het is toch verdomd moeilijk om te zeggen wat het nu eigenlijk voorstelt. Deze schrijver worstelde, onderstrepen ze, maar waarmee blijft meestal akelig abstract. Van zijn ‘ideeënmuziek’ krijg je dan alleen de partituur te zien. Horen doe je niets.
Dit heeft Kellendonk de reputatie bezorgd van een cerebraal, moeilijk toegankelijk schrijver. Niets is minder terecht. De bronnen van deze schrijver bevonden zich niet alleen in de bibliotheek, maar ook op straat. ‘Niets van wat ik schrijf is verzonnen,’ verklaarde Kellendonk vaak genoeg. Dat was een provocatie, omdat hij zelf ook wel wist dat hij de feiten en waargebeurde anekdotes in zijn boeken volledig opnieuw verzon.
Toch schuilt er veel waarheid in. Romans als Bouwval en Letter en geest zijn geschreven door een schrijver met een sardonisch oog voor menselijk gedrag, dat eerder aan de blik van Balzac doet denken dan aan die van Borges. Het personage A.W. Gijselhart is een directe nakomeling van de vrekkige vader van Eugenie Grandet. In de beroemde scène in Mystiek lichaam waarin Gijselhart zijn dochter Magda (alias Prul) op een etentje trakteert en de rekening probeert te betalen met een aftandse acculader, is het niet moeilijk een echo van de ironische verteller Elsschot te horen. De manier waarop Kellendonk de burgerlijke dooddoeners uit de monden van zijn personages een komisch eigen leven weet te geven (Bouwval: ‘Wat zielig,’ zuchtte [Aapje]. ‘Mensen gaan toch niet echt dood, hè Opa? Of tenminste niet helemaal?’ ‘Nou, reken maar van yes,’ zei Tante, onverwacht heftig) verraden de invloed van Gerard Reve.
Wie wil laten zien waarom de meeste romans en verhalen van Frans Kellendonk bijna negen jaar na zijn dood springlevend zijn, moet ze benaderen als fictie, niet als essayistiek. Hier wordt niets beweerd, hier wordt iets ervaren. Hoe scherp hij buiten zijn fictie de vragen ook formuleerde, zijn personages zijn geen abstracties. Wat Tsjechov beweerde, geldt ook voor Kellendonk: ‘Naar mijn mening is het niet de taak van de schrijver om problemen als God, pessimisme, enzovoort op te lossen. Het is eenvoudigweg zijn taak om te beschrijven wie, onder welke omstandigheden, wat zei over God of pessimisme.’ Dit werk is in laatste instantie een kleine comédie humaine. Alleen zadelt de schrijver zijn personages op met vragen en obsessies die het sociale ver overschrijden. Levend in een wereld waarvan het dak op instorten staat, moeten ze niet opboksen tegen maatschappelijke krachten, maar tegen een universum dat ieder moment zijn zinloosheid aan hen dreigt te openbaren.
Ze worden er alleen maar menselijker door. Het is de onmogelijke opdracht die zij van hun schepper meekrijgen – zich teweerstellen tegen isolement, verval en dood – die hen zo deerniswekkend levend maakt.“

 

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Bas Heijne (Nijmegen, 9 januari 1960)

 

De Duitse schrijver Benjamin Lebert werd geboren op 9 januari 1982 in Freiburg im Breisgau. Zie ook alle tags voor Benjamin Lebert op dit blog.

 

Uit: Flug der Pelikane

 

»Warum denn?«, hatte ich gefragt.

»Ein klein bisschen mehr Freiheit. Er meinte, darauf kommt’s an, besonders an einem Tag in New York City.«

Bei Jimmy gab es nicht nur Pfannkuchen. Auf seiner Speisekarte standen über 150 Gerichte. Sie umfasste einfach alles, vom heißen Roastbeef mit geschmolzenem Mozzarella bis hin zum Deluxe-Burger für Vegetarier. Es gab den Hinweis: Breakfast all day, open seven days a week, free delivery. Eine ganze Seite widmete sich Jimmy’s famous creations, die Namen trugen wie Curios George und Notorious Nick. Wenn man nur diese Karte hatte, um sich ein Bild zu machen, sah man höchstwahrscheinlich eine ganze Heerschar von Kellnern und Köchen vor sich, die in weißen Schürzen herumwirbeln. Die Wahrheit sah anders aus. Jimmy’s Grill & Luncheonette in der 22sten Straße in Manhattan, zwischen sechster und siebter Avenue, war ein einziger, schwarz und weiß gekachelter Raum von höchstens 30 Quadratmetern, auf denen gekocht, gebraten, gegrillt, gegessen, gezahlt und geredet wurde. Die Wahrheit ist, es gab hier fünfzehnmal mehr Speisen als Sitzgelegenheiten. Exakt zehn Barhocker waren entlang der niedrigen, horizontal zum Eingang verlaufenden Theke aufgestellt, von der, egal, wie voll es gerade war, wie viele Pancake-Bestellungen durch die schwere Luft wirbelten und wie viele Bratkartoffeln gegenüber auf der verkrusteten Grillfläche lagen, immer eine angenehme Ruhe ausging. Diese blasse Theke, auf der ein paar Serviettenspender und Ketchup- und Senfflaschen aus Plastik platziert waren, vermittelte einem das Gefühl: »Setz dich hin, iss deine Eier. Was dann kommt, passiert sowieso.« Die Barhocker hatten silberne Gestelle und runde gepolsterte Sitzflächen, die mit schwarzem Kunstleder überzogen waren. Die Sitzflächen waren um 360° drehbar. Jimmy hatte darauf größten Wert gelegt. Das hatte mir der alte Francis, einer seiner drei Mitarbeiter, einmal erzählt. Mit seiner eindrucksvollen Stimme, die sich so anhörte, als hätte er Zeit seines Lebens immer wieder gegen die heftigsten Stürme anbrüllen müssen.

Aber mit diesem klein bisschen Freiheit war es, ehrlich gesagt, nicht so weit her. An der Theke sitzend konntest du dich genau genommen keinen Millimeter bewegen, ohne an das Knie deines Nebenmannes zu stoßen.“

 

 

benjamin_lebert

Benjamin Lebert (Freiburg im Breisgau, 9 januari 1982)

 

 

De Franse schrijfster Simone de Beauvoir werd geboren op 9 januari 1908 in Parijs. Zie ook alle tags voor Simone de Beauvoir op dit blog.

 

Uit: La Femme rompue

 

“« Chaque fois je crois avoir touché le fond. Et puis je m’enfonce plus loin encore dans le doute et le malheur. Luce Couturier s’est laissé avoir comme une enfant ; au point que je me demande si elle ne l’a pas fait exprès… Cette histoire dure depuis plus d’un an. Et Noëllie était avec lui à Rome en octobre ! Maintenant je comprends le visage de Maurice, à l’aérodrome de Nice : le remords, la honte, la crainte d’être découvert. On a tendance à se forger des pressentiments après coup. Mais là, je n’invente rien. J’ai flairé quelque chose puisque le départ de l’avion m’a arraché le cœur. On passe sous silence des gênes, des malaises pour lesquels on ne trouve pas de mots, mais qui existent.

    En quittant Luce, j’ai marché longtemps, sans savoir où j’allais. J’étais hébétée. Je m’en rends compte maintenant : apprendre que Maurice couchait avec une autre femme ne m’a pas tellement étonnée. Ce n’est pas tout à fait au hasard que j’ai posé la question : Il y a une femme dans ta vie ? Sans être jamais formulée, vague et fugitive, l’hypothèse s’indiquait en creux, à travers les distractions de Maurice, ses absences, sa froideur. Il serait exagéré de dire que je m’en doutais. Mais enfin je ne suis pas tombée des nues. Tandis que Luce me parlait, je tombais, je tombais et je me suis retrouvée complètement brisée. Toute cette année, il faut que je la revoie à la lumière de cette découverte : Maurice couchait avec Noëllie. Il s’agit d’une longue liaison. Le voyage en Alsace que nous n’avons pas fait. J’ai dit : « Je me sacrifie à la guérison de la leucémie. » Pauvre idiote ! C’était Noëllie qui le retenait à Paris. Au moment de dîner chez Diana, ils étaient déjà amants et Luce le savait. Et Diana ? J’essaierai de la faire parler. Qui sait si cette affaire ne remonte pas encore plus loin ? Noëllie était avec Louis Bernard, il y a deux ans ; mais peut-être cumulait-elle. Quand je pense que j’en suis réduite à des hypothèses ! Et il s’agit de Maurice et de moi ! Tous les amis étaient au courant évidemment ! Oh ! Qu’importe ? Je n’en suis plus à me soucier du qu’en-dira-t-on ! Je suis trop radicalement anéantie. L’image qu’on peut se faire de moi, je m’en fous. Il s’agit de survivre.

    « Rien n’est changé entre nous ! » Quelles illusions je me suis faites sur cette phrase. Voulait-il dire que rien n’était changé puisqu’il me trompait déjà depuis un an ? Ou ne voulait-il rien dire du tout ?

    Pourquoi m’a-t-il menti ? Il me croyait incapable de supporter la vérité ? Ou il avait honte ? Alors pourquoi m’a-t-il parlé ? Sans doute parce que Noëllie était fatiguée de la clandestinité ? De toute façon ce qui m’arrive est affreux. »

 

 

beauvoir

Simone de Beauvoir (9 januari 1908 – 14 april 1986)
Hier met Jean Paul Sartre

 

De  Nederlandse schrijver, columnist, scenarioschrijver en radiopresentator Theodor Holman werd geboren in Amsterdam op 9 januari 1953. Zie ook mijn blog van 9 januari 2009.

Uit: Theo, Theo 

Ik opende de deur van het café
en zag hem staan: een provo, slank en blond.
Met inderdaad een cocktail aan zijn mond.
Het leek of hij het volle glas verslond.

Hij schreeuwde: “Vier cognac!” toen hij mij zag.
Kwam op mij af met brede gulle lach
en sprak: “Drink! Ik betaal het eindbedrag!”
Daarna: ” Ik ken je stukjes uit PC!”

Hij schoof mij twee cognac toe en riep : “Proost!”
Ad fundum ging glas ййn, daarna glas twee.
Ik had genipt. Daar zat Theo niet mee.

“Weer twee!” De kastelein knikte gedwee.
“Het drinken niet, de dronkenschap is troost.”
Maar wanneer kwam die “troost” , dat waanidee?

 

Holman

Theodor Holman (Amsterdam, 9 januari 1953)
Hier met Theo van Gogh en Katja Schuurman

 

De Noordierse schrijver en journalist Danny Morrison werd geboren op 9 januari 1953 in Belfast. Zie ook mijn blog van 9 januari 2009.

Uit: A Wooden Heart

„The boy was sitting on the small wall, a few feet opposite Stan who was on the steps of his backdoor tuning the strings on his guitar. The boy dragged his eyes away from Stan and looked down the rows of disordered back gardens through a composite haze of insects, then over the roofs of Bearnagh Drive, behind which was the Horsey Field where he caught bees in jam jars on sunny days.
Above the Horsey a circling bird high in the sky reminded the child of the westerns he had seen on his granny’s television. Vultures hovering, thought the boy, meant that they had spotted down below, in a canyon full of rattlesnakes, a lonely cowboy bleeding to death from bullet holes or dying of thirst because his canteen was empty or been sabotaged.
To the boy’s mind came motley impressions from the various films he had seen. The cowboy hadn’t eaten in days, had been looking forward to his first bath in three years, and had smashed his last bottle of liquor against a rock because he was trying to stop drinking and it was muddling his thinking. He was lying against a tree, seeing things in double and treble and talking to himself. And he was seeing Beth, his girlfriend from the saloon. He had just been double-crossed by a sleeked, so-called partner who had climbed on his horse and laughed before riding off with the cowboy’s only boots tied to his saddle and stolen his share of the gold. To crown things off the traitor said he was going to marry Beth and the cowboy banged his head against a tree shouting Oh no! and what he wasn’t going to do about if when he got out of this fix.
A Wells Fargo stagecoach, if this was the same film, didn’t know the cowboy was in just the next canyon and this was very sad and potentially the end of the story because the stagecoach only went through once a week. Every Thursday, to be precise, maam, said the driver to a woman in the back when she asked. In yet another canyon the cowboy’s horse was snorting like mad and looking for him but couldn’t smell him. The horse was limping because it had stood on a big cactus which the boy thought was poisonous and maybe slow-acting so time was running out.”

 

danny-morrison

Danny Morrison (Belfast, 9 januari 1953)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e januari ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

 

Pierre Guyotat, Heiner Müller, Pierre Combescot, Gisbert Haefs, Karel Čapek, Klaus Schlesinger

De Franse schrijver Pierre Guyotat werd geboren op 9 januari 1940 in Bourg-Argental. Zie ook alle tags voor Pierre Guyotat op dit blog.

 

Uit: Coma

 

Jadis, enfant, lorsque l’Été résonne et sent et palpite de partout, mon corps en même temps que mon moi commence de s’y circonscrire et donc de le former : le « bonheur » de vivre, d’éprouver, de prévoir déjà, le démembre, tout de ce corps éclate, les neurones vont vers ce qui les sollicite, les zones de sensation se détachent presque en blocs qui se posent aux quatre coins du paysage, aux quatre coins de la Création. Ou bien, c’est la fusion avec le monde, ma disparition dans tout ce qui me touche, que je vois, et dans tout ce que je ne vois pas encore. Sans doute ne puis-je alors supporter de n’être qu’un seul moi devant tous ces autres moi et d’être immobile malgré l’effervescence de mes sens, d’être immobile dans cet espace où l’on saute, s’élance, s’envole… Plutôt mourir (comme peut « mourir » un enfant) que de ne pas être multiple, voire multiple jusqu’à l’infini. Quelle douleur aussi de ne pouvoir se partager, être, soi, partagé, comme un festin par tout ce qu’on désire manger, par toutes les sensations, par tous les êtres : cette dépouille déchiquetée de petit animal par terre c’est moi… si ce pouvait – être moi ! »

 

 

Guyotat

Pierre Guyotat (Bourg-Argental, 9 januari 1940)

 

De Duitse theatermaker, schrijver, dichter, regisseur en intendant Heiner Müller werd geboren in Eppendorf (Saksen) op 9 januari 1929. Zie ook alle tags voor Heiner Müller op dit blog.

Stellasonett

 

Fünf Akte lang, geehrtes Publikum
Haben Sie zugeschaut, wir hoffen, gern
Wie sich zwei Damen drehn um einen Herrn
Bis endlich eins aus drei wird, grad aus krumm
Durch Liebe. Wen das Resultat geniert
Wird auch bedient: Weil schön ist, was sein muß
Schrieb Herr von Goethe einen andern Schluß
Den, wie gewohnt, das Einmaleins regiert.
Was Liebe kann: drei Herzen glühn in eins
Kann Gift und Blei vermittels Substraktion
Mit Schrecken triumphiert der gute Ton
Denn Zahl sticht Herz, das Reich des schönen Scheins
Hat keinen Grund in einem Bürgerhaus
Beruhigt auf zwei Tote schneit Applaus.

 

 

Glückloser Engel 2

 

Zwischen Stadt und Stadt

Nach der Mauer der Abgrund

Wind an den Schultern die fremde

Hand am einsamen Fleisch

Der Engel ich höre ihn noch

Aber er hat kein Gesicht mehr als

Deines das ich nicht kenne

 

 

heiner_mueller

Heiner Müller (9 januari 1929 – 30 december 1995)

 

De Franse schrijver en journalist Pierre Combescot werd geboren op 9 januari 1940 in Limoges. Zie ook alle tags voor Pierre Combescot op dit blog.

 

Uit: Faut-il brûler la Galigaï ?

 

Dans le maigre jour de la garde-robe, on eût pu prendre la dame d’atour pour un oiseau nocturne venu par mégarde se poser sur l’épaule de la reine. Ombre sur ombre. Crissement de soie sur la soie. Soupirs. Gazouillis d’italien. Et par instants, à de furtifs hochements de tête, comme un épouillage. Au vrai ce triste hibou de bonne heure asphyxié dans la malsaine obscurité des alcôves et des cabinets, s’appliquait, comme elle en avait l’habitude depuis trente ans, à démêler, d’un peigne agile, la blonde chevelure de sa maîtresse. De temps à autre Léonora – c’était son nom – suspendait son mouvement et alors, tel le rapace qui d’un bec acéré plonge sur sa proie, tirait un cheveu blanc.

(…)

 

Le 29 avril 1589, Christine de Lorraine débarque à Livourne. Le lendemain, elle fait son entrée dans Florence. Aussitôt, elle est conduite au Dôme où elle épouse Ferdinand en grande pompe. Le soir, il y a naumachie dans la cour du palais Pitti. La prise d’une forteresse turque par les galères du grand-duc. Banquets et bals, tournois et cavalcades se succèdent. Le 2 mai, la cour assiste à la représentation de La Pellegrina. La machinerie est stupéfiante. La symphonie martiale et la scène de vacarme infernal célébrant le triomphe d’Apollon, vainqueur du serpent Python, ravissent le public. Marie est assise à la gauche de son oncle. La nouvelle grande-duchesse lui sourit. Elles ont à peu près le même âge. Christine, cependant, est dotée de tout ce qui manque à Marie : l’esprit, la vivacité, la grâce. Marie n’en conçoit cependant aucun ombrage. Elle est certaine de sa supériorité.“

 

 

combescot

Pierre Combescot (Limoges, 9 januari 1940)

 

De Duitse schrijver en vertaler Gisbert Haefs werd geboren op 9 januari 1950 in Wachtendonk, Nordrhein-Westfalen. Zie ook mijn blog van 9 januari 2009.

Uit: Caesar

“Morgens hatte Quintus Aurelius einen Blick ins Freie getan, aber mehr als einen Blick war die äußere Welt an diesem Tag nicht wert. Es war kalt, und kein Wind ging, der die dicke graue Wolkendecke schütteln oder zurückschlagen konnte. Nicht kalt genug für Schnee; wenn es den Göttern gefiel, würde sich der Himmel allenfalls eines kalten Rieselns entäußern. Die Höhen der Albaner Berge waren nicht zu sehen; die Straße nach Tusculum und weiter nach Rom, sonst ein schmales Band in der Ferne, war zu einer Mutmaßung geschwunden.
Ihm stand der Sinn jedoch nicht nach Mutmaßungen. Bei solchem Wetter schmerzten einige der alten Wunden, und im Contubernium gab es diesseits von Mutmaßungen viel zu tun.
Die anderen waren bei den Tieren, auf den Feldern, im Stall. Sasila hatte den Hühnern einige Hände voll Körner und Quintus ein Lächeln zugeworfen. Später hörte er sie mit einigen der anderen Frauen im Obergeschoß reden, dann singen.
Im Speiseraum stank es nach Essensresten und verschüttetem Wein. Aurelius nahm den lederbespannten Laden aus einer Fensteröffnung, um Licht und Luft einzulassen.
“Gib mir die Nacht und behalte den Tag. Dein sei die Rose, mir laß die Dornen.”
Der ausgezehrte Dichter starrte ihn an, rote Augen in einem bleichen Gesicht; dann ließ er sich wieder auf die Bank sinken. Erstaunlich, daß dieses schwarze Schaf so früh und so betrunken schon metrisch blöken konnte.
Aurelius hob die Schultern. Lüften konnte er auch später. Nachdem er den Laden wieder eingesetzt hatte, ging er vorsichtig durch die Finsternis des Speiseraums zur Küche.
Im großen gemauerten Herd gab es noch einen Rest Glut. Asche entfernen, das Feuer wieder anfachen, Speisereste von den gestapelten Eßbrettern kratzen, den Bodensatz aus Bechern und Krügen schütten, spülen, räumen… Hin und wieder hörte er den Dichter nebenan husten.“

 

Haefs

Gisbert Haefs (Wachtendonk, 9 januari 1950)

 

De Tsjechische schrijver Karel Čapek werd geboren op 9 januari 1890 in Malé Svatoňovice, Bohemen, in de toenmalige dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Karel Čapek op dit blog.

Uit: Das Jahr des Gärtners (Vertaald door Grete Ebner-Eschenhayn)

Wenn wir alten Weisheiten und Erfahrungen nach den März des Gärtners schildern wollen, müssen wir vor allem zwei Dinge sorgfältig beachten: a) was der Gärtner unternehmen soll und b) was er wirklich tut, weil er nicht mehr tun kann.
a) Daß er nur das Beste will, versteht sich von selbst: er will nur das Reisig entfernen und die Pflanzen abdecken, er will nur graben, düngen, rigolen, umhacken, umstechen, auflockern, harken, ebnen, gießen, häufeln, okulieren, verschneiden, einpflanzen, umsetzen, anbinden, befeuchten, zudüngen, jäten, ergänzen, säen, säubern, stutzen, Spatzen und Amseln verscheuchen, den Erdboden beschnuppern, Samenkeime wegnehmen, über blühende Schneeglöckchen frohlocken, den Schweiß von der Stirn wischen, sich im Kreuz aufrichten, das Essen hinunterschlingen und einen hinter die Binde gießen, mit den Hühnern schlafen gehen und mit den Hühnern aufstehen, den Tau und die Sonne lobpreisen, die prallen Knospen befühlen, die ersten Schwielen und Wasserblasen an der Hand züchten und überhaupt ungezwungen frühlingsmäßig fröhlich sein und auf G
ärtnerart drauflosleben.
b) Statt dessen ist er mißvergnügt; er murrt, daß der Boden immer noch oder schon wieder gefroren sei, wütet zu Hause wie ein Löwe im Käfig, da der Garten verschneit ist, hockt verschnupft hinterm Ofen, ist gezwungen, zum Zahnarzt zu laufen, hat eine gerichtliche Vorladung, erwartet den Besuch einer Tante, eines Urenkels oder der Großmutter des Teufels, und dabei vergeht ein Tag nach dem andern, geplagt von allen erdenklichen Unannehmlichkeiten und Schicksalsschlägen, die wie verabredet gerade im März über ihn hereinbrechen. Ihr müßt wissen, daß der März der wichtigste Monat für den Garten ist, da er sich für die Ankunft des Frühlings vorbereiten muß.”

 

Capek

Karel Čapek (9 januari 1890 – 25 december 1938)

 

 

De Duitse schrijver en journalist Klaus Schlesinger werd geboren op 9 januari 1937 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Klaus Schlesinger op dit blog.

Uit: Michael

Seit ich die Nachricht bekommen habe, verfolgt mich der Gedanke an Capellos Trommel, und sosehr ich auch versuche, ihm zu entgehen, ich weiß, es ist zwecklos, alles ist genauso wie damals, wie in Capellos Trommel.
Man steigt hinein durch eine schmale eiserne Tür, die hinter einem verriegelt wird, lehnt sich an die glatte, schräge Wand und spürt den Boden noch sicher unter den Füßen. Hoch über einem wölbt sich die Trommel zu einem überdimensionalen offenen Faß, man sieht einen lässigen jungen Mann in glasverkleideter Kabine und einige Köpfe, die erwartungsvoll am Rand hinunterstarren. Draußen schreit die Stimme des Ausrufers einmalig! sensationell! Capellos drehendes Faß!, und bald reiht sich hoch oben Gesicht an Gesicht, erwartungsvoll, lauernd, und man möchte wieder hinaus, weiß aber, es geht nicht, die Tür ist verriegelt.
Dann legt der lässige junge Mann einen Hebel um, und mit einem plötzlichen drohenden Brummen beginnt die Trommel zu rotieren, steigert sich schnell in ein hochtouriges Pfeifen, und man wird an die Wand, an die glatte, gewölbte Wand gepreßt, die Gesichter verdoppeln sich. verschwimmen, die glasverkleidete Kabine ist ein flüchtiger Reflex im Scheinwerferlicht, einmalig, sensationell, und dann wird man gezogen, unaufhaltsam nach oben gezogen, der sichere Boden verschwindet unter den Füßen, man tastet nach einem Halt und ist schließlich unfähig jeder kontrollierten Bewegung, undähig sich zu rühren, immer höher hinauf, stetig und unaufhaltsam.”

 

 

schlesinger

Klaus Schlesinger (9 januari 1937 – 11 mei 2001)

Wilbur Smith, Brian Friel, August Gailit, Kurt Tucholsky, Chaim Nachman Bialik, Anne Rivers Siddons, Giovanni Papini, Lascelles Abercrombie, Pierre Garnier, Thomas Warton

De Zuid-Afrikaanse schrijver Wilbur Addison Smith werd geboren in Broken Hill in Zimbabwe (Rhodesië) op 9 januari 1933. Zie ook alle tags voor Wilbur Smith op dit blog.

 

Uit: The Quest

 

“Two lonely figures came down from the high mountains. They were dressed in travel-worn furs and leather helmets with ear-flaps strapped beneath their chins against the cold. Their beards were untrimmed and their faces weatherbeaten. They carried all their meagre possessions upon their backs. It had taken a hard and daunting journey to reach this spot. Although he led, Meren had no inkling where they were, neither was he sure why they had come so far. Only the old man who followed close behind him knew that, and he had not yet chosen to enlighten Meren.

Since leaving Egypt they had crossed seas and lakes and many mighty rivers; they had traversed vast plains and forests. They had encountered strange and dangerous animals and even stranger and more dangerous men. Then they had entered the mountains, a prodigious chaos of snowy peaks and gaping gorges, where the thin air was hard to breathe. Their horses had died in the cold and Meren had lost the tip of one finger, burned black and rotting by the crackling frosts. Fortunately it was not the finger of his sword hand, nor one of those that released the arrow from his great bow.

Meren stopped on the brink of the last sheer cliff. The old man came up beside him. His fur coat was made from the skin of a snow tiger that Meren had slain with a single arrow as it sprang upon him. Standing shoulder to shoulder, they looked down on a foreign land of rivers and dense green jungles.

‘Five years,’ Meren said. ‘Five years we have been upon the road. Is this the end of the journey, Magus?’

‘Ha, good Meren, surely it has not been that long?’ Taita asked, and his eyes sparkled teasingly under frost-white brows.

In reply Meren unslung his sword scabbard from his back and displayed the lines of notches scratched in the leather. ‘I have recorded every day, should you wish to count them,’ he assured him. He had followed Taita and protected him for more than half his own lifetime, but he was still never entirely certain whether the other was serious or merely jesting with him. ‘But you have not answered my question, revered Magus. Have we reached the end of our journey?’

 

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Wilbur Smith (Broken Hill, 9 januari 1933)

 

De Zuid-Afrikaanse schrijver Wilbur Addison Smith werd geboren in Broken Hill in Zimbabwe (Rhodesië) op 9 januari 1933. Zie ook alle tags voor Wilbur Smith op dit blog.

 

Uit: Berlin! Berlin!

 

Diese Stadt zieht mit gefurchter Stirne – sit venia verbo! – ihren Karren im ewig selben Gleis. Und merkt nicht, daß sie ihn im Kreise herumzieht und nicht vom Fleck kommt. Der Berliner kann sich nicht unterhalten. Manchmal sieht man zwei Leute miteinander sprechen, aber sie unterhalten sich nicht, sondern sie sprechen nur ihre Monologe gegeneinander.
Die Berliner können auch nicht zuhören. Sie warten nur ganz gespannt
, bis der andere aufgehört hat, zu reden, und dann haken sie ein. Auf diese Weise werden viele berliner Konversationen geführt.
Die Berlinerin ist sachlich und klar. Auch in der Liebe. Geheimnisse hat sie nicht. Sie ist ein braves, liebes Mädel, das der galante Ortsliederdichter gern und viel feiert.
Der Berliner hat vom Leben nicht viel, es sei denn, er verdiente Geld. Geselligkeit pflegt er nicht, weil das zu viel Umstände macht – er kommt mit seinen Bekannten zusammen, beklatscht sich ein bißchen und wird um zehn Uhr schläfrig.
Der Berliner ist ein Sklave seines Apparats. Er ist Fahrgast, Theaterbesucher, Gast in den Restaurants und Angestellter. Mensch weniger. Der Apparat zupft und zerrt an seinen Nervenenden, und er gibt hemmungslos nach. Er tut alles, was die Stadt von ihm verlangt nur leben … das leider nicht.
Der Berliner schnurrt seinen Tag herunter, und wenns fertig ist, dann ists Mühe und Arbeit gewesen. Weiter nichts. Man kann siebzig Jahre in dieser Stadt leben, ohne den geringsten Vorteil für seine unsterbliche Seele.
Früher war Berlin einmal ein gut funktionierender Apparat. Eine ausgezeichnet angefertigte
Wachspuppe, die selbsttätig Arme und Beine bewegte, wenn man zehn Pfennig oben hineinwarf. Heute kann man viele Zehnpfennigstücke hineinwerfen, die Puppe bewegt sich kaum – der Apparat ist eingerostet und arbeitet nur noch träge und langsam. Denn gar häufig wird in Berlin gestreikt. Warum -? So genau weiß man das nicht. Manche Leute sind dagegen, und manche Leute sind dafür. Warum -? So genau weiß man das nicht.
Die Berliner sind einander spinnefremd. Wenn sie sich nicht irgendwo vorgestellt sind, knurren sie sich in der Straße und in den Bahnen an, denn sie haben miteinander nicht viel Gemeinsames. Sie wollen voneinander nichts wissen, und jeder lebt ganz für sich. Berlin vereint die Nachteile einer amerikanischen Großstadt mit denen einer deutschen Provinzstadt. Seine Vorzüge stehen im Baedeker.
In der Sommerfrische sieht der Berliner jedes Jahr, daß man auch auf der Erde leben kann. Er versuchte vier Wochen, es gelingt ihm nicht – denn er hat es nicht gelernt und weiß nicht, was das ist: leben – und wenn er dann wieder glücklich auf dem Anhalter Bahnhof landet, blinzelt er seiner Straßenbahnlinie zu und freut sich, daß er wieder in Berlin ist. Das Leben hat er vergessen.“

 

tucholsky

Kurt Tucholsky (9 januari 1890 – 21 december 1935)

 

De Ierse schrijver Brian Friel werd geboren op 9 januari 1929 geboren in Omagh, Noord-Ierland, in een katholiek onderwijzersgezin. Zie ook alle tags voor Brian Friel op dit blog.

 

Uit: Faith Healer

 

„GRACE. Abergorlech, Abergynolwyn, Llandefeilog, Llanerchymedd, Aberhosan, Aberporth …

It’s winter, it’s night, it’s raining, the Welsh roads are narrow, we’re on our way to a performance. He always called it a performance, teasing the word with that mocking voice of his — “Where do I perfor
m tonight?” “Do you expect a performance in a place like this?” — as if it were a game he might take part in only if he felt like it, maybe because that was the only way he could talk about it. Anyhow Teddy’s driving as usual, and I’m in the passenger seat, and he’s immediately behind us, the Fantastic Francis Hardy, Faith Healer, with his back to us and the whiskey bottle between his legs, and he’s squatting on the floor of the van — no, not squatting — crouched, wound up, concentrated, and happy — no, not happy, certainly not happy, I don’t think he ever knew what happiness was — but always before a performance he’d be … in complete mastery — yes, that’s close to it — in such complete mastery that everything is harmonized for him, in such mastery that anything is possible. And when you speak to him he turns his head and looks beyond you with those damn benign eyes of his, looking past you out of his completion, out of that private power, out of that certainty that was accessible only to him. God, how I resented that privacy! And he’s reciting the names of all those dying Welsh villages — Aberarder, Aberayron, Llangranog, Llangurig — releasing them from his mouth in that special voice he used only then, as if he were blessing them or consecrating himself. And then, for him, I didn’t exist. Many, many, many times I didn’t exist for him. But before a performance this exclusion — no, it wasn’t an
exclusion, it was an erasion — this erasion was absolute: he obliterated me. Me who tended him, humoured him, nursed him, sustained him — who debauched myself for him. Yes. That’s the most persistent memory. Yes. And when I remember him like that in the back of the van, God how I hate him again —

 

Kinlochbervie, Inverbervie,

Inverdruie, Invergordon,

Badachroo, Kinlochewe,

Ballantrae, Inverkeithing,

Cawdor, Kirkconnel,

Plaidy, Kirkinner …

 

(quietly, almost dreamily) Kinlochbervie’s where the baby’s buried, two miles south of the village, in a field of the lefthand side of the road as you go north. Funny, isn’t it, but I’ve never met anybody who’s been to Kinlochbervie, not even Scottish people. But it is a very small village and very remote, right away up in the north of Sutherland, about as far north as you can go in Scotland.“

 

Friel

Brian Friel (Omagh, 9 januari 1929)

 

De Estlandse schrijver August Gailit werd geboren op 9 januari 1891 in Kuiksilla, Sangaste. Zie ook alle tags voor August Gailit op dit blog.

 

Uit: Toomas Nipernaadi

 

And the meadows are so brown, so brown and so grey, slopes and hollows brimming with early snow. I am flying, and feel as if everything is already past, as if I’ll never see those woods, those meadows and marshes again – this is the last flight, then farewell. In the distant south, my proud
wings will fold forever, and my white neck will droop. Sensing the transience of life, I try to take the last look down, as if wishing to take with me all those places where I’ve flown around so proudly for so many summers. Have you ever heard the song of the swans? It is but a scream, a horrifying, weird, wild scream, as if discarding the last ounce of vitality and joy to the fields below that stare back like a lover grown old.
Grey columns of smoke are ascending from huts and cottages into the crisp autumn air, the dogs bark, caravans move along the roads, rivers and lakes already hide under their icy cover, but all that is so far from me, so far! I still see – but my heart is cold and silent. I cannot, after all, take anything with me, the grave awaits me, and me alone.
Why am I thinking of autumn and transience in mid-summer?
Who knows, dear Anne-Mari – this summer might well be my last journey and my last farewell. What comes next, is something quite different.
These white nights make us sad and crazy.
I’d love to utter only tender words, but my lips reek of rotting corpse. At nights like this, our soul abandons its husk and wanders around restlessly, God only knows along which solitary roads and paths. In which marshes and thickets does it make friends with goblins, ferns and witches, what parties it attends in the company of ghosts! Perhaps it wanders in foreign lands and places where our mind will never take us. Maybe this is why we, northerners, yearn for new countries and new worlds, so that no place feels like home. Even our father’s house is like the shadow of a tree to a gypsy, where he will rest awhile, but never stay. The higher the sun climbs, the more restless we become, we resemble birds caught in a net, eyes bloodshot and mouth full of anguished screams. Our white nights have thus become nights of suffering, anxiety and sadness. The soul has departed, travelling its own course, while the shell, stuck firmly to ground, is distressed and uneasy, because it is rooted to its land like a tree clings with its roots, wishing the soul to return.
This is probably why I cannot keep still either.
I feverishly grasp every thought and plan, totally unable to calm down. One thought chases the other, one venture leads to ten more. I mostly mean well, but it often ends in misery. Just my bad luck, my dear.”

 

Gailit

August Gailit (9 januari 1891 – 5 november 1960)

 

De Hebreeuwse dichter, schrijver en vertaler Chaim Nachman Bialik werd geboren in Radi, Oekraïne, op 9 januari 1873. Zie ook alle tags voor Chaim Nachman Bialik op dit blog.

 

Alone

 

Wind blew, light drew them all.

New songs revive their mornings.

Only I, small bird, am forsaken

under the Shekhina’s wing.

 

Alone.  I remain alone.

The Shekhina’s broken wing

trembled over my head.  My heart knew hers:

her fear for her only son.

 

Driven from every ridge –

one desolate corner left –

in the House of Study she hides in shadow,

and I alone share her pain.

 

Imprisoned beneath her wing

my heart longed for the light.

She buried her face on my shoulder

and a tear fell on my page.

 

Dumbly she clung and wept.

Her broken wing sheltered me:

“scattered to the four winds of heaven;

they are gone, and I am alone”.

 

It was an ancient lament

a suppliant cry I heard

in that lost and silent weeping,

and in that scalding tear.

 

 

Vertaald door Ruth Nevo

 

nachman

Chaim Nachman Bialik (9 januari 1873 – 4 juli 1934)

 

De Hebreeuwse dichter, schrijver en vertaler Chaim Nachman Bialik werd geboren in Radi, Oekraïne, op 9 januari 1873. Zie ook alle tags voor Chaim Nachman Bialik op dit blog.

 

Uit: Sweetwater Creek

 

On a Thanksgiving eve, just before sunset, Emily and Elvis sat on the bank of a hummock where it slid down into Sweetwater Creek. Autumn in the Lowcountry of South Carolina is usually as slow and sweet as thick tawny port, and just as sleepily intoxicating. But this one had been born cold, with frosts searing late annuals in early October and chill nights so clear and still that the stars over the marshes and creeks bloomed like white chrysanthemums. Sweaters came out a full two months early, and furnaces rumbled dustily on in late September. Already Emily was shivering hard in her thin denim jacket, and had pulled Elvis closer for his body heat. In the morning, the spartina grass would be tinkling with a skin of ice and rime and the tidal creek would run as dark and clear as iced tea, the opaque, teeming strata of creek life having died out early or gone south with migratory birds. Emily missed the ribbons of birdsong you could usually hear well after Thanksgiving, but the whistle of quail and the blatting chorus of ducks and other waterfowl rang clearer, and the chuff and cough of deer come close. Emily loved the sounds of the winter animals; they said that life on the marsh would go on.

They sat on the bank overlooking the little sand beach where the river dolphins came to hurl themselves out of the water after the fish they had herded there. The dolphins were long gone to warmer seas, but at low tide the slide marks they wore into the sand were still distinct. They would not fade away until many more tides had washed them.

“There won’t be any of them this late,” Emily told Elvis. Elvis grinned up at her; he knew this. The dolphins were for heat and low tide. Girl and spaniel came almost every day in the summer and fall to watch them. Elvis’s internal clock was better by far than the motley collection of timepieces back in the farmhouse.”

 

Siddons

Anne Rivers Siddons (Atlanta, 9 januari 1936)

 

De Italiaanse schrijver Giovanni Papini werd geboren op 9 januari 1881 in Florence. Zie ook alle tags voor Giovanni Papini op dit blog.

 

Uit: Black Book (Il libro nero)

 

„A dear Maronite priest I met a few days before and that shows sincere appreciation to me, told me this morning:

– You’ve seen all the wonders that are expected to be seen in Constantinople, from Hagia Sophia to the Great Bazaar. But you haven’t seen yet the most peculiar curiosity of this amazing Byzantium: the Museum of the Remains.

– I’ve never heard about it.

– Do you have time? We can go at once. The owner of the museum, Muzafer, is my friend. Let’s go.

Already in one of the oldest and tortuous streets of the imperial sector, the good Maronite let me in by a little door leading to a beautiful courtyard, where a singing fountain let it sound a note of joy. A few moments later, the owner, a venerable Turk, dressed old-fashioned, corpulent and obsequious, accompanied us to visit his small but unique museum.

– My friend Muzafer, the good priest said, has wanted to gather here those complements of life that men, usually, discard or disdain.

In the first room there were displayed in boxes or tasteful cases, glasses of all shapes and colors, old mirrors with iron or horn handles, some misted up, dusty, striated by cracks.

Along with the lenses there were glass eyes, light-blue and chestnut-colored, which showed a motionless and sinister look.

Then we saw a rich collection of teeth and dentures, with old gold straps and gutta-percha palates that seemed to be taken from skulls with squeaking jaws.

The wigs were coming next, for men and women, as black as brushes to shine shoes, blondes as leftovers of corn ears, white, with a dirty and yellowish whiteness, similar to cut-off tails of decrepit horses, almost all of them worm-eaten, miserable trophies of dead coquetry.

In another room, they displayed rows of rubber breasts, elastic girdles, and belts for hernias, unctuous and stripped. In a big glass display case there were aligned crutches of all shapes and sizes, artificial hands, mechanical arms, orthopedic legs, leather and metallic ribs for paralyzed people.“

 

 

papini

Giovanni Papini (9 januari 1881 – 8 juli 1956)

 

De Engelse dichter en criticus Lascelles Abercrombie werd geboren op 9 januari 1881 in Ashton upon Mersey. Zie ook ook alle tags voor Lascelles Abercrombie op dit blog.

 

Hymn to Love 

 

We are thine, O Love, being in thee and made of thee,

As théou, Léove, were the déep thought

And we the speech of the thought; yea, spoken are we,

Thy fires of thought out-spoken:

 

But burn’d not through us thy imagining

Like fiérce méood in a séong céaught,

We were as clamour’d words a fool may fling,

Loose words, of meaning broken.

 

For what more like the brainless speech of a fool,—

The lives travelling dark fears,

And as a boy throws pebbles in a pool

Thrown down abysmal places?

 

Hazardous are the stars, yet is our birth

And our journeying time theirs;

As words of air, life makes of starry earth

Sweet soul-delighted faces;

 

As voices are we in the worldly wind;

The great wind of the world’s fate

Is turn’d, as air to a shapen sound, to mind

And marvellous desires.

 

But not in the world as voices storm-shatter’d,

Not borne down by the wind’s weight;

The rushing time rings with our splendid word

Like darkness fill’d with fires.

 

For Love doth use us for a sound of song,

And Love’s meaning our life wields,

Making our souls like syllables to throng

His tunes of exultation.

 

Down the blind speed of a fatal world we fly,

As rain blown along earth’s fields;

Yet are we god-desiring liturgy,

Sung joys of adoration;

 

Yea, made of chance and all a labouring strife,

We go charged with a strong flame;

For as a language Love hath seized on life

His burning heart to story.

 

Yea, Love, we are thine, the liturgy of thee,

Thy thought’s golden and glad name,

The mortal conscience of immortal glee,

Love’s zeal in Love’s own glory.

lascelles_abercrombie

Lascelles Abercrombie (9 januari 1881 – 27 oktober 1938)

 

 

De Franse dichter Pierre Garnier werd geboren op 9 januari 1928 in Amiens. Zie ook alle tags voor Pierre Garnier op dit blog.

 

 

Après nous le soleil


Ils sont venus

Avec leurs rêves dans leurs mains

Avec le pommier du jardin debout dans leurs poitrines

Les enfants nus les enfants teints

Les enfants éclairés comme des ballerines

Près de l’âne doré et de la vierge peinte

Près du beau jour qui tinte

Près du soir habillé en carême tzigane

Les enfants qui cueillirent les étoiles des mers

Les cloches qui baignent d’eau pure les déserts

Les soleils obscurcis comme des cathédrales

Les enfants purs les enfants chauds

Aux cris éclatés comme des châtaignes

Au dernier horizon nouveau

Qui est comme un homme qui saigne

Avec leurs noms leurs paysages

Tirant sur la corde des mots

Des yeux de paix sur leurs visages

Des bruits d’étoiles sur leur os.

 

garnier1

Pierre Garnier (Amiens, 9 januari 1928)

 

De Engels dichter en literair criticus Thomas Warton werd geboren in Basingstoke, Hampshire, op 9 januari 1728. Zie ook alle tags voor Thomas Warton op dit blog.

 

 

Written at Stonehenge 

 

Thou noblest monument of Albion’s isle!

Whether by Merlin’s aid, from Scythia’s shore,

To Amber’s fatal plain Pendragon bore,

Huge frame of giant-hands, the mighty pile

T’ entomb his Britons slain by Hengist’s guile:

Or Druid priests, sprinkled with human gore,

Taught ‘mid thy massy maze their mystic lore:

Or Danish chiefs, enrich’d with savage spoil,

To Victory’s idol vast, an unhewn shrine,

Rear’d the rude heap: or, in thy hallow’d round,

Repose the kings of Brutus’ genuine line;

Or here those kings in solemn state were crown’d:

Studious to trace thy wondrous origine,

We muse on many an ancient tale renown’d.

 

warton

Thomas Warton (9 januari 1728 – 21 mei 1790)

Vasyl Stus, Ko Un, Juan Marsé, Waldtraut Lewin

De Oekraïense dichter en schrijver Vasyl Stus werd geboren op 8 januari 1938 in Rakhnivka, in de provincie Vinnytsia Oblast. Zie ook mijn blog van 8 januari 2009.

 

Weep, sky, weep

 

Weep, sky, weep and weep! Wash the unabated sea
Of thin-voiced waters and dampen the heart.
It seems it was just now, just yesterday
That a deathly shiver buried you alive.
Weep, sky, weep and weep! The past cannot be returned.
Today has been reduced to naught, the future will not come.
Something weighs on the mind that can never
Be torn from the heart. This prison is a prison for prisons!
Weep, sky, weep and weep! Still over your horizons
And let the stars fall from darkened skies!
Is there in this world a trumpet that will sound
A final blast to keep me from my resurrection?
Flow, water, flaw and sweep me away from my weariness,
For eternities of bondage have crushed me.
High upland thunder, girdle the earth!
Pitch-winged cloud, bless me!
Lightning, send a message!
Hallowed be the world. The night is its companion.
So, water. Flow forth! And you, misfortune, rage

 

 

Vertaald door Marco Carynnyk

 

 

Stus_book

Vasyl Stus (8 januari 1938 – 4 september 1985)

 

De Zuidkoreaanse dichter Ko Un werd op 8 januari 1933 (volgens anderen op 1 augustus 1933) in Kunsan geboren. Zie ook alle tags voor Ko Un op dit blog.

 

New Year’s Day

 

This is the loneliest spot in the country on New Year’s Day.

I’ve spent the whole long winter here,

devoid of everything.

It’s been a week already since the boats stopped running.

Chuja Island goes on getting smaller

until sad eyes cannot see it.

 

Don’t overturn the glass from which you drank.

Once you’re past thirty,

you can make friends with an empty glass.

 

Tell me, wind: what can I hope for on New Year’s Day on this remote island?

After some tedious, very tedious reading

by the light of a small oil lamp,

I mutter a single drunken line

but vowels alone can’t make it audible

as far as that widower’s tomb out there.

 

So, wind: let none live here but those who will die here.

Endurance is the greatest journey of all.

Even if the boats are completely overwhelmed by the gale,

I’m going to set out, though I’ve got no overcoat.

 

Tell me again, wind: what more can I hope for on New Year’s Day?

From the guts of a boarding house, coughs flee

one after another, that’s all I can hear.

One day, they’ll return, transformed into the local dialect.

Ah, New Year’s greetings, buried alive by Cheju Island’s wild whirlwinds.

 

 

koun-speech

Ko Un (Kunsan, 8 januari 1933)

 

De Catalaanse schrijver Juan Marsé werd geboren op 8 januari 1933 in Barcelona. Zie ook alle tags voor Juan Marsé op mijn blog.

 

Uit: Liebe nach Mitternacht – Maßlose Leidenschaften (Vertaald door Hans-Gerd Koch en Susanne Schüssler)

 

»Setzen Sie sich auf das Sofa«, sagte der Vergewaltiger.
»Ich setze mich in den Sessel Ihnen gegenüber. Beruhigen Sie sich.«
Er hielt immer noch das riesige Messer gepackt, die Spitze nach vorn, den Arm zum Fußboden ausgestreckt, als wolle er sie im nächsten Moment von unten nach oben aufschlitzen. Er trug ziemlich verwaschene Jeans und ein makellos weißes Hemd mit langen, zugeknöpften Ärmeln; auch der Halsknopf war geschlossen. Ein ziemlich wohlerzogener Junge, wie es schien, treuherzig und noch nicht verdorben von der jugendlichen Mode und dem Gossenjargon, a
ber in seinen klaren, kalten Augen lag etwas Schrilles, Irrwitziges. Er hatte schütteres Haar, einen langen Hals und hängende Schultern.
»Oh, bitte tun Sie dieses fürchterliche Messer da weg«, sagte sie, »Sie müssen es mir nicht ständig unter die Nase halten.«
»Schon gut.«
»Sie. .. sind sehr jung. Und hübsch. Sie haben es überhaupt nicht nötig, herumzulaufen und Frauen mit dem Messer zu bedrohen. Mehr als eine wäre froh, mit Ihnen ins Bett zu gehen. . .«
»Reden Sie keinen Quatsch. Sie sollen sich normal verhalten, natürlich reden, zutraulich und nett sein, und nicht über Dinge sprechen, von denen Sie nichts verstehen.«
»Also gut.«
»So wie wenn ein Freund zu Besuch kommt.«
»Gut.«
»Ich mag keine schreckhaften Frauen.«
»Einverstanden. «
»Lassen Sie den Bademantel über den Knien etwas geöffnet. Ja, so … das Licht spielt so schön mit den Härchen auf Ihrem braunen Schenkel. Sie haben sich schöne Schuhe angezogen, um den Müll nach unten zu tragen.«
»Ich habe mir nichts dabei gedacht. Gefallen sie Ihnen?«
»Sag du zu mir.«
»Gefallen sie dir?«

 

 

juan_marse

Juan Marsé (Barcelona, 8 januari 1933)

 

De Duitse schrijfster Waldtraut Lewin werd geboren op 8 januari 1937 in Wernigerode. Waldtraut Lewin overleed op 20 mei van het afgelopen jaar op 80-jarige leeftijd.Zie ook alle tags voor Waldtraut Lewin op dit blog.

 

Uit: Goethe

 

Er zieht nervös seine goldene Repetieruhr aus der Tasche und lässt sie die verflossene Stunde schlagen. Elfmal klingt der zarte silbrige Ton durch den Raum. Bald ist es Mittag und Elisabeth, seine Caja, schreit und schreit. Ihre Stimme ist schon ganz heiser. Nein, er hält es nicht mehr aus, eilt über Stufen und Stiegen hinunter in den weitläufigen Hausflur.
Das Goethe’sche Anwesen am Hirschgraben ist das reinste Labyrinth. Es besteht eigentlich aus zwei kleineren Häusern, die mittels eines Durchbruchs miteinander verbunden sind, Stufen gleichen die Ungleichheit der Stockwerke aus, und über ein turmartiges Treppenhaus gelangt man zu den einzelnen Räumen. Verwinkelt, verschroben – das ist eigentlich nichts nach Johann Caspars Herzen. Er liebt das Klare, das Überschaubare. Aber das Haus gehört in Wahrheit seiner Mutter, und solange sie lebt, in ihren Räumen unten im Haus, ist an einen Umbau nicht zu denken.
Im Flur gibt es, wie in vielen Gebäuden in Frankfurt, neben der Eingangstür ein hölzernes “Vogelbauer”, eine Art Alkoven mit Gittern, nach draußen zur Straße hin. Man nennt das “Geräms”. So strömen Licht und Luft ins Haus, und dort sitzen gemeinhin in der warmen Jahreszeit die Frauen des Hauses, nähen, sticken, plaudern mit den Nachbarn und beobachten, was auf der Straße vor sich geht. Jetzt ist hier nur eine Magd, die ungerührt Salat verliest, als wenn ihre junge Madame sich nicht da oben abmühen würde. Als der Hausherr erscheint, steht sie kurz auf, knickst, wobei sie das Grünzeug in der Schürze festhält, und fährt in ihrer Arbeit fort.
“Was gibt es Neues? Hat Sie was gehört?”, fragt Caspar Goethe mit gepresster Stimme.
Die Frau zuckt gleichmütig die Achseln. “Hören? Na, hören kann man’s durch alle Zimmer.” Und auf die ungeduldige Handbewegung ihres Brotherrn: “Was weiß denn ich? Da frage der Herr doch bei der Wehmutter nach.”
Das ist zu viel für Johann Caspar. Er soll sich in diesen Weiberkram einmischen? Die Räume seiner Frau betreten, die in den Wehen liegt? Niemals. Einen kurzen, zaudernden Blick wirft er auf die verschlossene Tür hinten am Flur. Das ist das Reich seiner eigenen Mutter. Eine schweigsame, stets weiß gekleidete, große Person, die sich nichts mehr aus den Dingen der Welt macht. Sie ist schon achtzig Jahre – ein biblisches Alter fürwahr. Still und abgeklärt. Aber jetzt, das weiß er, i
st auch sie oben in dem Zimmer, wo sich Caja plagt in dem Wochenbett mit den blau gewürfelten Vorhängen.”

 

 

Lewein_boekomslag

Waldtraut Lewin (Wernigerode, 8 januari 1937)
Boekomslag

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 8e januari ook mijn vorige blog van vandaag.

Gaston Miron, Béla Zsolt, Claudia Grehn, Leonardo Sciascia, Alfred Tomlinson, Francico Bocanegra, Baltasar Gracián y Morales, Roland Moed, A. L. Snijders

De Franstalige, Canadese dichter, schrijver en uitgever Gaston Miron werd geboren op 8 januari 1928 in Sainte-Agathe-des-Monts. Zie ook alle tags voor Gaston Miron op dit blog.

 

 

Poème de séparation 1

 

Comme aujourd’hui quand me quitte cette fille

chaque fois j’ai saigné dur à n’en pas tarir

par les sources et les noeuds qui s’enchevêtrent

je ne suis plus qu’un homme descendu à sa boue

chagrins et pluies couronnent ma tête hagarde

et tandis que l’oiseau s’émiette dans la pierre

les fleurs avancées du monde agonisent de froid

et le fleuve remonte seul debout dans ses vents

 

je me creusais un sillon aux larges épaules

au bout son visage montait comme l’horizon

maintenant je suis pioché d’un mal d’épieu

christ pareil à tous les christs de par le monde

couchés dans les rafales lucides de leur amour

qui seul amour change la face de l’homme

qui seul amour prend hauteur d’éternité

sur la mort blanche des destins bien en cible

 

je t’aime et je n’ai plus que les lèvres

pour te le dire dans mon ramas de ténèbres

le reste est mon corps igné ma douleur cymbale

nuit basalte de mon sang et mon coeur derrick

je cahote dans mes veines de carcasse et de boucane

 

la souffrance a les yeux vides du fer-blanc

elle rave en dessous feu de terre noire

la souffrance la pas belle qui déforme

est dans l’âme un essaim de la mort de l’âme

 

Ma Rose Stellaire Rose Bouée Rose Ma

Rose Éternité

ma caille de tendresse mon allant d’espérance

mon premier amour aux seins de pommiers en fleurs

dans la chaleur de midi violente

 

 

gaston_miron

Gaston Miron (8 januari 1928 – 14 december 1996)

 

De Hongaarse schrijver Béla Zsolt werd op 8 januari 1895 geboren in Komárom in het noorden van Hongarije. Zie ook mijn blog van 8 januari 2007 en ook mijn blog van 8 januari 2009.

 

Uit: Nine Suitcases (Vertaald door Ladislaus Lob)

 

So, when the contenders for Uncle Niszel’s mattress pillaged his body in the dark, the girls fluttered and huddled. Then one of them—a tall, blonde, pretty girl of about twenty with a slight squint—separated from the group and set out unsteadily towards the Ark of the Covenant. She stopped and squatted down at the edge of my mattress.
‘Mr Hirschler,’ she whispered, ‘that friendly gendarme was here just now. He said that from tomorrow they’ll be beating people up to make them admit where they’ve hidden their jewellery. They’ll do it in alphabetical order, and my father’s name starts with B.’
‘Have you hidden anything?’
‘Yes. My father has high blood pressure. He wouldn’t be able to bear a single blow.’
‘Then it might be wiser to tell, so they don’t hurt him.’
‘But they’ll beat him all the same.’
‘Well, then . . .’
‘The gendarme says’, she whispered, bending close to my ear, ‘that if I go to bed with him he’ll save Daddy. I know your real name, Mr Hirschler. I’ve read things you’ve written . . . You could advise me.’
I wouldn’t have felt particularly guilty in this situation, in this hell, this synagogue of the wonder-rabbi, if
I had advised the girl to give in to the gendarme. So many things had been lost since 19 March.* There are really no bogus, high-flown sentiments left in me. I’m saying this as one who has lost not only all his belongings, but something very important, something vital: above all else, I have lost my homeland. This homeland has always meant more to me than to most people around me: it exercised me feverishly when I was writing, speaking or dreaming, and there were years, particularly the years of my youth, when, for example, I hardly took notice of love because of it. That was the time when after the failure of two revolutions,* for nearly a decade I waited for my political ideas to prevail, for my exiled role models and friends to return and save my homeland from the crooks and bunglers. Yes, I waited for nearly ten years, in which I had no lover. And when I had tired of waiting and almost renounced the game for the duration of my life, I married, clutching at privacy as a shipwrecked man clutches at a plank that might help him reach some shore—although I must admit I had no illusions about the shore. But, for all my conscious efforts to abandon ‘my crazy ideas and whims’, I was time and again dragged out of my private idyll, which had soon staled, by my social passion: the most simple-minded reason for hope was enough to make me forget where I lived and where a person living with me was waiting with my dinner. A few months after my divorce from my first wife we tried to trace the events leading up to our slow, bitter drift apart. ‘What started the trouble’, she said, ‘was that I was all of eighteen years old and married for six weeks when you woke up one morning and said “Bethlen!” instead of noticing—with the March sun shining on our bed—that it was the first day of spring.’

 

 

Zsolt

Béla Zsolt (8 januari 1895 – 6 februari 1949)

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 8 januari 2009.

 

De Duitse (toneel)schrijfster Claudia Grehn werd geboren op 8 januari 1982 in Wiesbaden.

 

De Italiaanse schrijver en politicus Leonardo Sciascia werd geboren in Racalmuto, Agrigento op 8 januari 1921.

 

De Engelse dichter, vertaler en graficus Alfred Charles Tomlinson werd geboren op 8 januari 1927 in Stoke-on-Trent, Staffordshire.

 

De Mexicaanse dichter Francisco González Bocanegra werd geboren in San Luis Potosí op 8 januari 1824.

 

De Spaanse schrijver Baltasar Gracián y Morales S.J. werd geboren in Belmonte (bij Calatayud) op 8 januari 1601.

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 8 januari 2008.

De Duitse schrijver, schilder en beeldhouwer Roland Moed werd geboren op 8 januari 1961 in  Frankfurt am Main.

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Nederlandse schrijver A.L. Snijders (pseudoniem van Peter Cornelis Müller) werd geboren in Amsterdam in 1937. In de jaren ’90 bundelde Thomas Rap in vier boeken die columns, laatstelijk in 1998. In 2006 maakte AFdH een boek met 336 zeer korte verhalen van Snijders, Belangrijk is dat ik niet aan lezers denk. Daarvan kwam in 2008 een vierde druk uit.In 2007 bracht Rap een he
rdruk uit van de eerste twee columnbundels onder de titel Heimelijke vreugde.

 

Uit: Masker

 

„Rolf Sutorius is gereformeerd, maar zo ziet hij er niet uit. Hij is gezet en vrolijk, kaalhoofdig, maar met dik, krullend haar in de nek. Hij is onderdirecteur van een middelbare zwartekousenschool in Middelburg en wordt tijdens een spreekuur verliefd op de blonde moeder van een onhandelbaar meisje. Hij begint een verhouding met deze vrouw. Een schandaal, hij wordt op non-actief gesteld. Hij solliciteert naar het rectorschap van een openbare school, hij is zo glad als snot. Hij wordt aangenomen en vertrekt met zijn blonde geliefde en haar onhandelbare (altijd zwijgende) dochter naar Leeuwarden. Zijn vrouw blijft met hun drie kinderen wrokkig in Middelburg achter, willoos rondtollend in haar gereformeerde omgeving waar spot en medelijden niet van elkaar gescheiden kunnen worden. […]“

 

 

snijders

A.L. Snijders (Amsterdam, 1937)