Easter Communion (Gerard Manley Hopkins)

Aan alle bezoekers en mede-bloggers een Vrolijk Pasen! 

 


De opstanding van Christus door Angolo Bronzino, 1548-1552

 

Easter Communion

Pure fasted faces draw unto this feast:
God comes all sweetness to your Lenten lips.
You striped in secret with breath-taking whips,
Those crooked rough-scored chequers may be pieced
To crosses meant for Jesu’s; you whom the East
With draught of thin and pursuant cold so nips
Breathe Easter now; you serged fellowships,
You vigil-keepers with low flames decreased,

God shall o’er-brim the measures you have spent
With oil of gladness, for sackcloth and frieze
And the ever-fretting shirt of punishment
Give myrrhy-threaded golden folds of ease.
Your scarce-sheathed bones are weary of being bent:
Lo, God shall strengthen all the feeble knees.

 

 
Gerard Manley Hopkins (28 juli 1844 – 8 juni 1889)
Stratford, St John’s Church. Hopkins werd geboren in Stratford.

 

Zie voor de schrijvers van de 5e april ook mijn vorige blog van vandaag.

Am Karsamstag 1818 (Clemens Brentano)

Bij Stille Zaterdag

 

 
De graflegging van Christus door Rafaël, 1507

 

Am Karsamstag 1818

Warum er mich verlassen,
Musst’ ich zum Vater schrein,
Und du willst dich nicht fassen,
Willst niemals einsam sein.
Siehst du denn nicht die Kerzen
An meinem Grabe hier,
Was suchst du mich von Herzen,
Und weinest vor der Tür?

Tritt ein du wirst mich finden,
So weit dein Glaube reicht,
Bekenne deine Sünden,
So wird dein Hoffen leicht,
Und wollen deine Augen
Mich liebend dann nicht sehn,
Soll dir der Glaube taugen
Blind zu dem Tisch zu gehn.

Das ist die rechte Liebe,
Die alles Dunkels lacht,
Die die vorwitz’gen Triebe
Gehorsam glaubend macht
Dann werden alle Sinnen
In meinem Hiersein neu
Dann denkt man nicht von hinnen
Auf dass man heilig sei.

Will Glauben, Lieben, Loben
Und Hoffen noch verstehn
So wollen sie nach oben
Vorbei beim Heiland gehn.
Du brauchst nicht so zu schreien
Die Türe schliess’ ich nicht,
Wenn tausend Teufel dräuen,
Sie löschen mir kein Licht.

Wer will dich mir begraben,
Die Braut, der ich vermählt,
Mit der kannst du mich haben,
Hast du mich recht erwählt,
Die Kirche, die sie schmähen,
Sie ist die Mutter dein,
Sie lehrt dich auferstehen
Sie lehrt dich selig sein.

 

 
Clemens Brentano (8 september 1778 – 28 juli 1842)
Ehrenbreitstein. Clemens Brentano werd geboren in Ehrenbreitstein.

 

Zie voor de schrijvers van de 4e april ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Goede Vrijdag (Harry Prenen)

Bij Goede Vrijdag

 

 
De kruisiging door Pieter Lastman, 1616

 

Goede Vrijdag

Toen Judas Jezus had verraden,
vond hij geen uitweg dan de strop;
waar alle poorten der genade
gesloten zijn, – en hing zich op.
Toen Petrus driemaal had gelogen
tussen soldaten en een vrouw,
ging hij naar buiten, in zijn ogen
de hete tranen van berouw.

En ik? Ik zou hun rechter zijn?
Ik schonk de beker met venijn;
ik bood voor minder nog Uw leven,
maar heb het geld niet teruggegeven,
en mengde edik in de wijn.
Ik heb U honderdmaal bedrogen,
mijn gal in uw gelaat gespogen,
en duldde dat men U verried;
maar ging weer slapen, zonder zorgen,
de hanen kraaiden elke morgen:
en niettemin, ik weende niet.

 

 
Harry Prenen (24 maart 1915 – 20 oktober 1992)
Schoten, Kaatsbaan en torentje. Harry Prenen werd geboren in Schoten

 

Zie voor de schrijvers van de 3e april ook mijn vorige blog van vandaag.

Gethsemane (Simon Vestdijk)

Bij Witte Donderdag

 

 
Sebastiono Conca, Christus in de tuin van Gethsemane, 1746

 

Gethsemane

Waakt met mij, éen nacht, éen uur, éen oogwenk,
Opdat ik de plek voel waar gij zijt.
Kunt gij waken, strijdend tegen lijfsdwang,
Kunt ge ook troosten met aanwezigheid.

Zóo zijn goden vaak op ’t eind vereenzaamd,
Menschonwaardig haav’loos en verkild,
Dat zij need’rig smeeken om de bijstand
Van een vriend die ’t zelfde heeft gewild.

En zij gaan ongaarne in de doodsstrijd
Waar geen spiegel zelfs hen gadeslaat,
En zij huiv’ren voor de bleeke nanacht,
Als de haan kraait en de vriend verraadt.

Waakt met mij, éen nacht, éen uur, éen oogwenk,
Slaap is maar een smalle overzij,
En wanneer de slaap u tóch vermeestert,
Breekt uit droomen los, en waakt met mij

 

 
Simon Vestdijk (17 oktober 1898 – 23 maart 1971)
Harlingen, Sint Michaëlkerk. Simon Vestdijk werd geboren in Harlingen

 

Zie voor de schrijvers van de 2e april ook mijn vorige blog van vandaag.

Palmzondag (Paul Snoek)

Bij Palmzondag

 

 
Benjamin Robert Haydon, Christ’s Entry into Jerusalem, tussen 1814 en 1820

 

Palmzondag

Witstille duiven
in een vroombemoste straat
verkondigen de vrede
in een psalmendialoog.

Kinderen op hun schommelpaarden
wuiven wierook naar de dag
en druivenranken
die niet groeien wilden vroeger
tonen witte alleluia’s aan elkaar.

Maar glazen mensen
in een palmen mens verborgen
houden ingepalmd
hun glazen maandagadem in.

 

 
Paul Snoek (17 december 1933 – 19 oktober 1981)
Sint-Niklaas, Grote Markt met Sint Nicolaaskerk,
Paul Snoek werd geboren in Sint-Niklaas

 

Zie voor de schrijvers van de 29e maart ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Mariae Verkündigung (Rainer Maria Rilke)

Bij Maria Boodschap

 

 
Annunciatie door El Greco, rond 1576

 

Mariae Verkündigung

Nicht daß ein Engel eintrat (das erkenn),
erschreckte sie. Sowenig andre, wenn
ein Sonnenstrahl oder der Mond bei Nacht
in ihrem Zimmer sich zu schaffen macht,
auffahren -, pflegte sie an der Gestalt,
in der ein Engel ging, sich zu entrüsten;
sie ahnte kaum, daß dieser Aufenthalt
mühsam für Engel ist. (O wenn wir wüßten,
wie rein sie war. Hat eine Hirschkuh nicht,
die, liegend, einmal sie im Wald eräugte,
sich so in sie versehn, daß sich in ihr,
ganz ohne Paarigen, das Einhorn zeugte,
das Tier aus Licht, das reine Tier -.)
Nicht, daß er eintrat, aber daß er dicht,
der Engel, eines Jünglings Angesicht
so zu ihr neigte; daß sein Blick und der,
mit dem sie aufsah, so zusammenschlugen
als wäre draußen plötzlich alles leer
und, was Millionen schauten, trieben, trugen,
hineingedrängt in sie: nur sie und er;
Schaun und Geschautes, Aug und Augenweide
sonst nirgends als an dieser Stelle -: sieh,
dieses erschreckt. Und sie erschraken beide.

Dann sang der Engel seine Melodie.

 

 
Rainer Maria Rilke (4 december 1875 – 29 december 1926)
Glas-in-lood raam van Alfons Mucha, Sint-Vituskathedraal, Praag (detail)
Rilke werd in Praag geboren.

 

Zie voor de schrijvers van de 25e maart ook mijn volgende blog van vandaag.

Am ersten Sonntag in der Fasten (Annette von Droste-Hülshoff )

 

Bij de eerste zondag van de vasten

 

 
De verzoeking van Jezus op de berg door Duccio di Buoninsegna, 1308-1311

 

Am ersten Sonntag in der Fasten
Evang.: Von der Versuchung Christi

»Sprich, daß diese Steine Brode werden!
Laß dich deine Engel niedertragen!
Sieh die Reiche dieser ganzen Erden!
Willst du deinem Schöpfer nicht entsagen?«
Dunkler Geist, und warst du gleich befangen,
Da du deinen Gott und Herrn versucht:
Ach, in deinen Netzen zahllos hangen
Sie, verloren an die tück’sche Frucht.

Ehrgeiz, Hoffahrt, dieser Erde Freuden,
Götzen, denen teure Seelen sterben.
O mein Gott, laß mich nicht ewig scheiden!
Laß mich selber nicht den Tod erwerben!
Ganz verwirrt weiß ich mich nicht zu fassen,
Drohend schwankt um mich der falsche Grund;
Ach, der eignen schwachen Kraft gelassen,
Tret’ ich sinnlos in den losen Schlund.

Jesu mein, zu dir steigt auf mein Flehen,
Auf der Kreuzesleiter meine Stimme!
Du berührst die Meere, sie vergehen,
Und die Berge rauchen deinem Grimme;
Doch mit tausend Himmelszweigen blühet
Dein unendlich Gnadenwort empor;
Du verlöschest nicht den Docht, der glühet,
Und zerbrichst nicht das geknickte Rohr.

Herr, ich bin ein arm und kaum noch glühend
Döchtlein am Altare deiner Gnade;
Sieh, mich löscht ein mattes Lüftchen fliehend,
Mich ein Tropfen von der Welt Gestade!
Ach, wenn nicht in meinem Herzen bliebe
Nur ein einzig leuchtend Pünktlein noch,
Jener heiße Funken deiner Liebe,
Wie so ganz erstorben wär’ ich doch!

Herr, du hast vielleicht noch viel beschlossen
Für dies kurze ruhelose Leben,
Ob ich soll in Qualen hingegossen,
Ob ich soll in allen Freuden weben;
Darf ich wählen, und will Lust mich trennen,
Brenne mich in Leidensflammen rein!
O, die Not lehrt deinen Namen nennen!
Doch die Ehre steht so gern allein.

Lauscht vielleicht verborgen eine Spitze
In dem Lob, das mir die Menschen bringen,
Daß ich noch die letzte Kraft besitze
Dich zu rühmen, deinen Preis zu singen?
Sind auch hier die Netze aufgeschlagen,
Wo der Mund zu deiner Ehre schafft,
Und ich wär’ zu schwach das Lob zu tragen,
Und es bräche meine letzte Kraft?

Herr! Du weißt, wie trüb in meiner Seele,
Wie verloren die Gebete stehen,
Daß ich möchte wie um große Fehle
Büßen, daß ich es gewagt zu flehen.
Mein Gebet ist wie von einem Toten,
Ist ein kalter Dunst vor deinem Thron;
Herr, du hast es selber mir geboten,
Und du hörtest den verlornen Sohn!

Laß mich, Herr, es immerdar empfinden,
Wie ich tief gesunken unter Allen,
Laß mich nicht zu allen meinen Sünden
Noch in frevelhafte Torheit fallen!
Meine Pflichten stehen über Vielen,
Unter Allen meiner Tugend Kraft.
Ach, ich mußte wohl die Kraft verspielen
In dem Spiel mit Sünd’ und Leidenschaft!

Willst du mehr der Erdengüter schenken,
Soll ich die besessenen verlieren –
Laß in Lust und Jammer mich bedenken,
Was der fremden Armut mag gebühren!
Trag ich alles Erdenglück zu Grabe,
Es ersteht vielleicht unsterblich mir,
Wenn ich treulich meine arme Habe
In Entbehrung teile für und für.

Selber kann ich diesen Kampf nicht wagen.
Deine Gnaden hab’ ich all verloren;
Wenn du mich verläßt, ich darf nicht klagen,
Hab’ ich doch die Finsternis erkoren,
Hoffart, Ehrgeiz, dieser Erde Freuden.
O mein Jesu, ziehe mich zurück!
Ach, was hab’ ich denn, um sie zu meiden,
Als zu dir den angsterfüllten Blick?

 


Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)
Burg Hülshoff, Kapel. Linker koorraam met
Sint Franciscus en Sint Werner van Overwesel (detail)

 

Zie voor de schrijvers van de 22e februari mijn volgende twee blogs van vandaag.

Aschermittwoch (Louise Hensel)

Bij Aswoensdag

 

 
Aschermittwoch door Ernst Hanfstaengel, 1895

 

Aschermittwoch

»Staub bist du und kehrst zum Staube,
Denk’, o Mensch, an deinen Tod!«
Wohl, dies weiß ich, doch mein Glaube
Sieht ein ew’ges Morgenroth.

Sieht ein Land, wo Friedenspalmen
Um des Siegers Scheitel wehn,
Wo umrauscht von ihren Psalmen
Wir der Engel Chöre sehn.

Wo Maria, die Getreue,
Ihr geliebtes Kind uns zeigt,
Wo die Sehnsucht und die Reue
Nun ihr selig Ziel erreicht.

Wo der Vater mit dem Sohne
Und dem heil’gen Geist zugleich
Thront auf einem ew’gen Throne,
Unaussprechlich herrlich, reich.

Wo wir Den, der je gewesen,
Schauen, wie Er ewig war.
O, dort wird mein Herz genesen!
O, dort wird mein Auge klar!

 

 
Luise Hensel (30 maart 1798 – 18 december 1878)
Portret door Josse Goossens

 

Zie voor de schrijvers van de 18e februari ook mijn vorige blog van vandaag.

Soir de carnaval (Jules Laforgue)

Bij Carnaval

 

 
Carnavalsscene, toegeschreven aan Marco Marcola (1740–1793)

 

Soir de carnaval

Paris chahute au gaz. L’horloge comme un glas
Sonne une heure. Chantez! dansez! la vie est brève,
Tout est vain, — et, là-haut, voyez, la Lune rêve
Aussi froide qu’aux temps où l’Homme n’était pas.

Ah! quel destin banal ! Tout miroite et puis passe,
Nous leurrant d’infini par le Vrai, par l’Amour;
Et nous irons ainsi, jusqu’à ce qu’à son tour
La terre crève aux cieux, sans laisser nulle trace.

Où réveiller l’écho de tous ces cris, ces pleurs,
Ces fanfares d’orgueil que l’Histoire nous nomme,
Babylone, Memphis, Bénarès, Thèbes, Rome,
Ruines où le vent sème aujourd’hui des fleurs ?

Et moi, combien de jours me reste-t-il à vivre ?
Et je me jette à terre, et je crie et frémis
Devant les siècles d’or pour jamais endormis
Dans le néant sans cour dont nul dieu ne délivre!

Et voici que j’entends, dans la paix de la nuit,
Un pas sonore, un chant mélancolique et bête
D’ouvrier ivre-mort qui revient de la fête
Et regagne au hasard quelque ignoble réduit.

Oh! la vie est trop triste, incurablement triste!
Aux fêtes d’ici-bas, j’ai toujours sangloté :
« Vanité, vanité, tout n’est que vanité! »
— Puis je songeais : où sont les cendres du Psalmiste?

 

 
Jules Laforgue (16 augustus 1860 – 20 augustus 1887)
Borstbeeld in Tarbes

 

Zie voor de schrijvers van de 17e februari ook mijn vorige blog van vandaag.

Ripe Fruit (Robert W. Service)

Bij Carnaval

 

 
Le carnaval à Dunkerque, sur les quais, door Orlando Norie, 1891

 

Ripe Fruit

Through eyelet holes I watched the crowd
Rain of confetti fling;
Their joy is lush, their laughter loud,
For Carnival is King.
Behind his chariot I pace
To earn my petty pay;
They laugh to see my monster face:
“Ripe Fruit,” I hear them say.

I do not laugh: my shoulders sag;
No heart have I for glee,
Because I hold aloft a hag
Who grins enough for me;
A hideous harridan who bears
In crapulous display,
Like two grub-eaten mouldy pears
Her bubbies on a tray.

Ripe Fruit! Oh, God! It’s hell to think
How I have drifted down
Through vice and dice and dope and drink
To play the sordid clown;
That I who held the golden key
To operatic fame,
Should gnaw the crust of misery
And drain the dregs of shame.

What matter! I’ll get soused to-night,
And happy I will be,
To sit within a tavern bright,
A trollop on my knee. . . .
So let the crazy pipers pipe,
And let the rapture ring:
Ripe fruit am I – yea, rotten ripe,
And Carnival is King.

 

 
Robert W. Service (16 januari 1874 – 11 september 1958)

 

Zie voor de schrijvers van de 16e februari mijn vorige blog van vandaag.