Ernst Wiechert, Omar Khayyam, Franziska zu Reventlow, Bertrand Russell, John Wilson, David Troch

De Duitse dichter en schrijver Ernst Wiechert werd geboren op 18 mei 1887 in Kleinort bij Sensburg in Oostpruisen.(Tegenwoordig Polen). Zie ook alle tags voor Ernst Wiechert op dit blog.

 

Uit: Jahre und Zeiten. Erinnerungen

 

„Vor vierzig Jahren um diese Zeit und diese Stunde sahen die Fischer am Frischen Haff, die ihre Netze von den Pfählen nahmen, einen jungen Studenten jeden Morgen durch die betauten Wiesen nach dem hohen Walde gehen. Die Sonne stieg gerade auf, der Tau funkelte auf den Gräsern, und die ersten Reiher flogen von ihren Schlafbäumen nach der weiten, rötlich schimmernden Wasserfläche. Der Kuckuck rief, die heilige Frühe stand feierlich über der Welt, und die Fischer machten sich ihre schwerfälligen Gedanken über den jungen Menschen, der vor Tau und Tag ein sicheres, warmes Haus verließ, um über die nassen Wiesen zu streifen. Der ab und zu stehen blieb, um den Reihern nachzusehen oder nur in den großen, leeren Himmelsraum zu blicken, als höre er dort Stimmen, die sie nicht hörten, und sehe Gestalten, die sie nicht sahen. Und der dann schließlich in dem fernen blauen Walde verschwand, der den Horizont umsäumte, wie ein Wanderer verschwindet, oder ein Gerufener, oder ein Verzauberter.
Der junge Student war der Hofmeister zweier nicht viel jüngerer baltischer Barone, die bei der lettischen Revolution mit ihren Eltern die Heimat hatten verlassen müssen und nun hier seßhaft geworden waren für ein paar Jahre. Er trug einen schäbigen Jagdanzug, ein Gewehr über der Schulter und in seiner Tasche ein kleines Buch, in das er von Zeit zu Zeit Bilder oder Gespräche aus dem ersten Roman eintrug, an dem er schrieb. Und da er ein Kind der großen Wälder war, von Kind an gewohnt, Freuden und Schmerzen unter den hohen Wipfeln mit sich auszumachen, da auch sein Dienst nicht allzu schwer war und nicht zu früh begann, so verließ er an jedem Morgen das schlafende Haus, von jungen Plänen und Gesichten bedrängt, und dachte, eine Seite der Unsterblichkeit schon heimzubringen, ehe Leben und Arbeit auf dem Gutshofe und in dem Hause erwachten. Denn seiner Unsterblichkeit war er als ein junger, ungeprüfter Mensch so ziemlich gewiß.“

 

 

Ernst_Wiechert

Ernst Wiechert (18 mei 1887 – 24 augustus 1950)

 

 

 

De Perzische dichter Omar Khayyám, of zoals zijn arabische naam luidt, al-Imâm Abu Hafs ‘Omar ebn Ebrâhim al-Khayyâmi, werd geboren op 18 mei 1048 te Nishapur. Zie ook alle tags voor Omar Khayyám op dit blog.

 

Uit: de Rubáiyát

 

I

Wijn en een vrolijk wezen zijn mijn wet;

mijn godsdienst, dat ik op geen godsdienst let;

de wereld is mijn bruid; wat wil ze als gift?

‘op uw blij hart heb ik mijn zin gezet.’

 

II

Gezien of niet de wereld, om het even: het is niets.

wat gij gehoord, gezegd hebt of geschreven: het is niets.

gereisd door de klimaten alle zeven: het is niets.

tot studie en bespiegelen thuis gebleven: het is niets.

 

III

De wereld ingericht naar uw belief – en dan?

voleindigd de doorlezing van den brief – en dan?

een leven honderd jaren u geschonken

en nogmaals honderdduizend jaar naar uw gerief – en dan?

 

 

 

Vertaald door J.H. Leopold

 

 

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Omar Khayyam (18 mei 1048 – 4 december 1131)

 

 

De Duitse schrijfster Franziska (gravin) zu Reventlow werd geboren op 18 mei 1871 in Husum. Zie ook alle tags voor Franziska zu Reventlow op dit blog.

Uit: Von Paul zu Pedro

 

“Ja, nun sind Sie wieder fort, lieber Freund – Sie fehlen mir sehr, und ich denke mit einiger Wehmut an unser Beisammensein, vor allem an unsere «Teegespräche» zurück.

Es war doch recht hübsch, wenn wir uns aus Regen und Wind in den tea room flüchteten und jedesmal Angst hatten, ob unser Kaminplatz auch frei sein würde.

Wenn wir anderswo sitzen mußten, waren wir eigentlich immer melancholisch. Man wurde auf einmal

gewahr, daß die Welt recht ungemütlich sein kann, und wurde selbst ungemütlich. Sie, lieber Doktor,

in erster Linie – oh, Sie konnten sehr ungemütlich sein,wenn Sie anfingen, «es» ernsthaft zu nehmen und mir die Seele aus dem Leibe herauszufragen.

Ich weiß schon – gescheite Männer können das manchmal nicht lassen, aber es ist eine üble Angewohnheit, und ich glaube, sie ist schuld daran, daß man so oft die Dummen vorzieht. Und das könnt Ihr dann wieder nicht begreifen.

LieberGott, ich denke ja auch manchmal nach, aber es ist immer ungemütlich. Und nun erst zu zweien – davon bekommt man regelmäßig eine Art moralischen Kater. Sie dürfen mir jetzt auch brieflich nicht zu seriös werden und mich nicht wieder als «Problem» behandeln – ich bin keines –, sonst prophezeie ich unserer Korrespondenz einen frühen Tod.

Einstweilen bin ich noch recht schreibselig aufgelegt, es ist gar so fad, allein in einer fremden Stadt zu

sitzen, wenn es regnet, ununterbrochen regnet. Das vielbesprochene Abenteuer, dem ich mein Hiersein verdanke, ist zu Ende. Es lag ja schon in den letzten Zügen, als Sie herkamen. Sie warenwohl etwas mit schuld daran – er wurde mir so langweilig, er war auch wirklich und wahrhaftig langweilig, aber im Anfang habe ich es nicht so gemerkt.“

 

 

reventlow

Franziska zu Reventlow (18 mei 1871 – 25 juli 1918)

 

 

 

De Britse filosoof, logicus, wiskundige en politiek activist Bertrand Arthur William Russell werd geboren in Trellech (Monmouthshire), Wales, op 18 mei 1872. Zie ook alle tags voor Bertrand Rusell op dit blog.

 

Uit: An Inquiry into Meaning and Truth

 

„We all start from “naive realism,” i.e., the doctrine that things are what they seem. We think that grass is green, that stones are hard, and that snow is cold. But physics assures us that the greenness of grass, the hardness of stones, and the coldness of snow, are not the greenness, hardness, and coldness that we know in our own experience, but something very different. The observer, when he seems to himself to be observing a stone, is really, if physics is to be believed, observing the effects of the stone upon himself.

It is argued that, on the basis of a single experience, a number of verbal statements are justified. The character of such statements is investigated, and it is contended that they must always be confined to matters belonging to the biography of the observer; they can be such as “I see a canoid patch of colour,” but not such as “there is a dog.” Statements of this latter kind always involve, in their justification, some element of inference.

Attempts have been made to define “truth” in terms of “knowledge,” or of concepts, such as “verifiability,” which involve “knowledge.” Such attempts, if carried out logically, lead to paradoxes which there is no reason to accept. I conclude that “truth” is the fundamental concept, and that “knowledge” must be defined in terms of “truth,” not vice versa. This entails the consequence that a proposition may be true although we can see no way of obtaining evidence either for or against it. It involves also a partial abandonment of the complete metaphysical agnosticism that is favoured by the logical positivists.“

 

 

bertrand_russell

Bertrand Russell (18 mei 1872 – 2 februari 1970)

 

 

De Schotse schrijver John Wilson werd geboren in Paisley op 18 mei 1785. Zie ook alle tags voor John Wilson op dit blog.

 

Uit: Recreations of Christopher North

 

„There is a fine and beautiful alliance between all pastimes pursued on flood, field, and fell. The principles in human nature on which they depend, are in all the same; but those principles are subject to infinite modifications and varieties, according to the difference of individual and national character. All such pastimes, whether followed merely as pastimes, or as professions, or as the immediate means of sustaining life, require sense, sagacity, and knowledge o
f nature and nature’s laws; nor less, patience, perseverance, courage even, and bodily strength or activity, while the spirit which animates and supports them is a spirit of anxiety, doubt, fear, hope, joy, exultation, and triumph–in the heart of the young a fierce passion—in the heart of the old a passion still, but subdued and tamed down, without, however, being much dulled or deadened, by various experience of all the mysteries of the calling, and by the gradual subsiding of all impetuous impulses in the frames of all mortal men beyond perhaps three-score, when the blackest head will be becoming grey, the most nervous knee less firmly knit, the most steely-springed instep less elastic, the keenest eye less of a far-keeker, and, above all, the most boiling heart less like a caldron or a crater–yea, the whole man subject to some dimness or decay, and, consequently, the whole duty of man like the new edition of a book, from which many passages that formed the chief glory of the _editio princeps_ have been expunged–the whole

character of the style corrected without being thereby improved—just like the later editions of the Pleasures of Imagination, which were written by Akenside when he was about twenty-one, and altered by him at forty–to the exclusion or destruction of many most _splendida vitia_,by which process the poem, in our humble opinion, was shorn of its brightest beams, and suffered disastrous twilight and eclipse—perplexing critics.“

 

 

ChristopherNorth

John Wilson (18 mei 1785 – 3 april 1854)

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Vlaamse dichter, schrijver en regisseur David Troch werd geboren in Bonheiden op 28 juli 1977. Zie ook mijn twee blogs van 18 mei 2009.

 

 

Tot de sterren gericht

 

Een ochtend. Ik hijs me uit bed. De zin: Ik heb me een teddybeer gekocht flitst door mijn gedachten. Gekke ik, denk ik, en ik schrijf de zin op. Je weet maar nooit. En, jawel, een paar dagen later is er een teddybeer, één van de ultrakortverhalen uit deze bloemlezing. Zo heeft elk ultrakortje uit Tot de sterren gericht wel zijn ontstaans- en bestaansreden. Niet alles komt uit mijn verbeelding gefloept, niet alles heb ik uit de werkelijkheid geplukt. Een bad van feit en fictie, daar dompel ik je in onder. Het beurt je op en laat je weer stil worden. Het maakt je aan het glimlachen en bijna aan het huilen. Het smijt je van een klein naar een groot gevoel en weer terug. Wees welkom in mijn wereld en richt je tot de sterren.

 

david_troch

David Troch (Bonheiden, 28 juli 1977)

Peter Høeg, Lars Gustafsson, Gary Paulsen, Dennis Potter, Henri Barbusse, Cor Bruijn, Virginie Loveling, Dorothy Richardson, Jacint Verdaguer, Anna Jameson, Mischa Andriessen, Eva Schmidt

De Deense schrijver Peter Høeg werd geboren in Kopenhagen op 17 mei 1957. Zie ook alle tags voor Peter Høeg op dit blog. 

 

Uit: Smilla’s Sense of Snow (Vertaald door Tina Nunnally)

 

It’s freezing–an extraordinary 0° Fahrenheit–and it’s snowing, and in the language that is no longer mine, the snow is qanik–big, almost weightless crystals falling in clumps and covering the ground with a layer of pulverized white frost.
December darkness rises up from the grave, seeming as limitless as the sky above us. In this darkness our faces are merely pale, shining orbs, but even so I can sense the disapproval of the pastor and the verger directed at my black net stockings and at Juliane’s whimpering, made worse by the fact that she took disulfiram this morning and is now confronting her grief almost sober. They think that she and I have no respect for either the weather or the tragic circumstances. But the truth is that both the stockings and the pills are each in their own way a tribute to the cold and to Isaiah.
The pastor and the verger and the women surrounding Juliane are all Greenlanders, and when we sing “Guutiga, illimi,” “Thou, My Lord,” and when Juliane’s legs buckle under her and she starts to sob, the volume slowly increasing, and when the pastor speaks in West Greenlandic, taking his point of departure in the Moravians’ favorite passage from Ephesians about redemption through His blood, then with only a tiny lapse of concentration you might feel yourself transported to Upernavik or Holsteinsborg or Qaanaaq in Greenland.“

 

peterhoeg

Peter Høeg (Kopenhagen, 17 mei 1957)

 

 

 

De Zweedse dichter en schrijver Lars Gustafsson werd geboren in Västeras, op 17 mei 1936. Zie ook alle tags voor Lars Gustafsson op dit blog.

 

 

The lamp

 

Before the lamp was lit

we sat completely still

 

A crow’s rasping voice

and a sudden scent of clover

 

with a sweetish warmth

through this rising dark.

 

Water, completely still.

The earth, it too tranquil.

 

The bird flew

as close as it could

 

over its own shadow

 

And the bumblebee, faithful

friend of many summers,

 

crashed against the window pane

as if it were the wall of the world

 

And the dive dapper

flew from lake to lake

 

It could be late

or early

in various lives in various lives

 

it could be in a butterfly’s shadow

In the shadow of any life.

 

 

 

Vertaald door John Irons

 

 

Gustafsson

Lars Gustafsson (Västeras, 17 mei 1936)

 

 

 

Zie voor de twee bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 17 mei 2007.

 

Zie voor alle onderstaande schrijvers ook mijn blog van 17 mei 2009.

 

 

De Amerikaanse schrijver Gary Paulsen werd geboren op 17 mei 1939 in Minneapolis, Minnesota. 

 

Uit: How Angel Peterson Got His Name

 

He is as old as me and that means he has had a life, has raised children and made a career and succeeded and maybe failed a few times and can look back on things, on old memories.
Carl Peterson–that’s the name his mother and father gave him, but from the age of thirteen and for the rest of his life not a soul, not his wife or children or any friend has ever known him by that name.
He is always called Angel.
Angel Peterson, and I was there when he got his name.
We lived in northwestern Minnesota, up near the Canadian border and not far from the eastern border of North Dakota. The area is mostly cleared now and almost all farmland, but in the late forties and early fifties it was thickly forested and covered with small lakes and was perhaps the best hunting and fishing country in the world, absolutely crawling with fish and game. My friends and I spent most of our time in the woods, hunting, fishing or just camping, but we lived in town and had town lives as well.
Because the area was so remote, many farms still did not have electricity, nearly none had phones and the rare ones that did were on party lines, with all users on the same line so that anybody could listen in to anybody else (called rubbernecking.) Individual phones were identified by the rings: two longs and a short ring would be one farm, two shorts and a long another farm and so forth. You would call somebody on a separate line by hand cranking a ringer on the side of your phone for the operator–one very long ring–and when she came on (it was always a woman) you would ask her to place your call, as in “Alice, I would like to talk to the Sunveldt farm over by Middle River,” and the operator would ring them for you. Anybody on your own party line you would call by simply cranking their ring (my grandmother was a short, a long and a short).”

 

 

GaryPaulsen

Gary Paulsen (Minneapolis, 17 mei 1939)

 

 

 

De Britse schrijver Dennis Potter werd geboren op 17 mei 1935 in Forest of Dean, Gloucestershire.

 

Uit: Dennis Potter’s 1990 interview with John R. Cook

 

DP:  Well, The Singing Detective played with autobiographical genre.  It pretended to be autobiographical because that’s a very powerful way of writing – one thinks ‘Oh, this must be the truth’.  And of course it isn’t – I despise autobiographies – I despise biographies as well: they’re hidden novels.  But autobiographies are a complicated series of lies.  When H.G. Wells said ‘Who would write novels if they could write autobiography flat out?’ what he was trying to say was . . .  Nabokov oddly said the same order of things – he says, ‘Of course it’s not me but if what I was writing was not in some sense true, other than my imagination, it wouldn’t come across as true’.  And some people boast, ‘Oh, it’s all out of my head’ etc. etc. but of course everything they’ve experienced and lived through and some of the closest or most emotional things they’ve experienced will sooner or later outcrop in a poem or a novel or a play, if they’re writers.  It’s inevitable.  But to deliberately choose to use what appears to be like one is in the same order as choosing to use say ‘musical’ genre or ‘the detective story’ genre … is that genres in themselves, i.e. audience expectations of a certain
ritual form of behaviour about ‘the narrative’ is a very powerful, is a very potent weapon in the writer’s hands.  So I’m alert to what you mean when you say ‘key’ but it’s just simply not the case.  It’s choice of method. 

JC:  There are quotes.  There’s an interview which I’ve found you gave Paul Madden in some B.F.I. document where you talk about all drama being essentially manufacture. … 

DP:  Well, all art is – of any kind.  By definition. 

JC:  …  Yes but then you talk about that you make it that much more personal for the audience.  It’s a game with the audience, in a sense. 

DP:  Yeah, but that’s only saying what I’ve just been saying is that I choose the genre to appear to be, to appear to be more self-exposing than it actually is, because in fact – I’m a reclusive character and I don’t expose myself.  I appear to.“
  

 

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Dennis Potter (17 mei 1935 – 7 juni 1994)

 

 

 

De Franse schrijver Henri Barbusse werd geboren op 17 mei 1873 in Asnières-sur-Seine. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007

 

Uit: Le Feu

 

« Ah ! mon vieux, ruminait notre camarade, tous ces mecs qui baguenaudent et qui papelardent là-dedans, astiqués, avec des kébrocs et des paletots d’officiers, des bottines – qui marquent mal, quoi – et qui mangent du fin, s’mettent, quand ça veut, un cintième de casse-pattes dans l’cornet, s’lavent plutôt deux fois qu’une, vont à la messe, n’défument pas et l’soir s’empaillent dans la plume en lisant sur le journal. Et ça dira, après : «J’suis t’été à la guerre.» »

(…)

 

«Oui, oui. Alors c’est trop facile de dire : «Faisons pas d’différence entre les dangers !» Minute. Depuis le commencement, y en a quelques-uns d’eux autres qui ont été tués par un malheureux hasard : de nous, y en a qué’qu’s-uns qui vivent encore, par un hasard heureux. C’est pas pareil, ça, vu qu’quand on est mort c’est pour longtemps.»

(…)

 

«[…] — Les hommes sont faits pour être des maris, des pères – des hommes, quoi ! – pas des bêtes qui se traquent, s’égorgent et s’empestent.
– Et tout partout, partout, c’est des bêtes, des bêtes féroces ou des bêtes écrasées. Regarde, regarde ! […]»

 

barbusse

Henri Barbusse (17 mei 1873 –30 augustus 1936)
Boekomslag „Le Feu“

 

De Nederlandse schrijver Cor Bruijn werd geboren in Wormerveer op 17 mei 1883. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

 

Uit: Langs de waterkant

“Siembroer werkte ijverig door. Hij was niet groot voor zijn leeftijd, tenger gebouwd, en hij liep wat moeilijk. Daarom noemden de jongens hem Kreupelen Siem, maar daar bedoelden ze niets onaangenaams mee. Ik zelf heb hem altijd zoo genoemd en hij was toch een van mijn beste vrienden. ’t Was een klein huisje, waarin ze woonden. Van den vaartweg af kon je er niets van zien. ’t Speelde heelemaal verstoppertje achter het groote, houten huis van Keesbuur. Eerst als je de steeg daarnaast inliep, zag je het er achter tegen aanleunen. ’t Was een klein huisje, en ’t was ook een oud huisje. Vroeger hoorde het bij het huis van Keesbuur en het diende zoowat voor bijkeuken en bergplaats. Maar toen de kinderen van Keesbuur langzamerhand getrouwd waren en hij met zijn vrouw Jannetje alleen bleef in het groote huis, vond hij, dat hij met dat aanbouwseltje nog wel wat verdienen kon. De binnendeur werd dichtgespijkerd, er werd een en ander in vertimmerd en nu was het het huis van Siem en Japie. Ze woonden er al een paar jaar met hun moeder. Japie wist niet beter, of hij had er altijd gewoond, maar Siem wist nog best van dat groote huis van vroeger. En dat was ook niet zoo oud.

Dat was in den tijd, toen vader nog leefde. Het stond ook aan den vaartweg en je had er een groote kamer, een klein kamertje, een keuken, een portaal en een grooten zolder, waar ze allemaal sliepen. Maar na vaders dood, konden ze daar niet blijven wonen en toen had moeder dit huisje gehuurd. Een gulden in de week moest ze er voor aan Keesbuur betalen, dan mocht ze ook nog dat stukje grond hebben, om er wat aardappelen en groente op te telen.

 

CorBruijn

Cor Bruijn (17 mei 1883 – 6 november 1978)

 

 

 

De Vlaamse dichteres en schrijfster Virginie Loveling werd geboren in Nevele op 17 mei 1836. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

 

Elk volgens zijn natuur

De zwaluw was weergekomen,
En zat met de mus op de goot,
Zij spraken vertrouwelijk te samen,
Verhaalden hun kommer en nood.

De zwaluw vertelde wat angsten
Zij al had uitgestaan,
Wanneer zij, van de andre gescheiden,
Alleen over zee moest gaan.

En hoe zij steeds hoopte en verlangde,
In gene wilde natuur,
Om weer te mogen komen
Naar nestje in de schuur.

De mus sprak van vorst en van ijzel,
En sneeuw zo schriklijk hoog,
Dat zelfs de schuwe merel
Aan ’t keukenvenster vloog.

En hoe zij soms van koude
Gemeend te sterven had,
En eenmaal, gepraamd door de honger,
Bijna in een vogelhuis zat!…

Zij huiverden bij het aanhoren
Van die wederzijdse nood,
En zaten een ogenblik zwijgend,
En peinzend op de goot.

‘O, beter nog te vluchten,’
Zei de zwaluw, ’naar verre strand!’
– ‘Ach, liever nog te lijden,’
sprak de mus, ’in ’t vaderland!’

 

VIRGINIE

Virginie Loveling (17 mei 1836 – 1 december 1923)

 

 

De Engelse schrijfster Dorothy Miller Richardson werd geboren op 17 mei 1873 in Abington, Oxfordshire. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

 

Uit: The Pilgrimage of Dorothy Richardson (Biografie door Joanne Winning)

 

The style of life-writing that Richardson undertakes to complete in Pilgrimage has presented biographers with an extremely difficult task. The history of Richardson biography has been a complicated one, and since her death in 1957 only two full biographies have been written. The first of these, John Rosenberg”s Dorothy Richardson: The Genius They Forgot, was commissioned by her first publisher, Gerald Duckworth and Sons, to commemorate the centenary of her birth; it was not published until 1973. In the period soon after her death, however, several people planned and then abandoned the project of writing a biography of Richardson. These attempts were orchestrated by Richardson”s sister-in-law, Rose Odle, whom Richardson had asked to be her literary executor. After Richardson”s death in 1957, Odle began collecting material for a biography, having been left some personal papers by Richardson herself. She wrote to those who had known Richardson, requesting copies of letters. She had these typed up, and she brought together Richardson”s writings. Odle did not plan to write the book herself but hoped to attract an eminent biographer to the job. She consequently searched for the right person to utilize the materials. Her first choice was Leon Edel, who had given a study of Pilgrimage a prominent place in his 1955 text, The Psychological Novel: 1900-1950, where he defines Richardson”s series as one of the three texts (with Proust”s Remembrance of Things Past and Joyce”s Portrait of the Artist as a Young Man) that heralded the birth of the “modern psychological novel.” Despite the fact that he and Odle corresponded for some time about the project, Edel did not go on to write Richardson”s biography. Odle next asked Horace Gregory, who had been introduced to Richardson by Bryher in 1934. Like Edel, Gregory corresponded with Odle for some time about the project, and Odle continued to write to Gregory about new material as it came into her possession.“

 

 

Richardson

Dorothy Richardson (17 mei 1873 – 17 juni 1957)

 

 

De Catalaanse dichter en schrijver Jacint Verdaguer i Santaló werd geboren op 17 mei 1845 in Folgueroles.

 

L’Emigrant

Süßes Katalonien
Heimat meines Herzens
wenn es sich von dir entfernt
stirbt es vor Sehnsucht

Herrliches Tal, Wiege meiner Kindheit,
weiße Pyrenäengipfel,
Raine und Flüsse, Einsiedelei nah dem Himmel,
lebt wohl für immer!
Baumwipfel, Buchfinken und Stieglitze,
singt, singt;
ich rufe den Wäldern und Ufern weinend zu:
Lebt wohl!

Wo werde ich dein heilendes Klima finden,
deinen goldenen Himmel?
Und ach!, wo finde ich deine Gipfel,
wunderschönes Montserrat?
Nirgends werde ich sie sehen, Barcelona,
deine herrliche Kathedrale,
noch deine Hügel, die Juwelen der Krone,
die Gott dir aufgesetzt hat.

Lebt wohl, Brüder; Leb wohl, mein Vater,
ich werde euch nie mehr sehen!
Wenn am Grabe meiner liebevollen Mutter
ich doch auch ein Bett hätte!
Oh Seemänner, der Wind der mich fortträgt,
er lässt mich leiden!
Ich bin, ach, so krank! Bringt mich an Land,
dort möchte ich sterben!

 

Verdaguer

Jacint Verdaguer (17 mei 1845 – 10 juni 1902)

 

 

 

De Britse schrijfster Anna Jameson werd geboren op 17 mei 1797 in Dublin.

 

Uit: Legends of the Madonna

 

„Through all the most beautiful and precious productions of human genius and human skill which the middle ages and the _renaissance_ have bequeathed to us, we trace, more or less developed, more or less apparent, present in shape before us, or suggested through inevitable associations, one prevailing idea: it is that of an impersonation in the feminine character of beneficence, purity, and power, standing between an offended Deity and poor, sinning, suffering humanity, and clothed in the visible form of Mary, the Mother of our Lord.

To the Roman Catholics this idea remains an indisputable religious truth of the highest import. Those of a different creed may think fit to dispose of the whole subject of the Madonna either as a form of

superstition or a form of Art. But merely as a form of Art, we cannot in these days confine ourselves to empty conventional criticism. We are obliged to look further and deeper; and in this department of

Legendary Art, as in the others, we must take the higher ground, perilous though it be. We must seek to comprehend the dominant idea lying behind and beyond the mere representation. For, after all, some consideration is due to facts which we must necessarily accept, whether we deal with antiquarian theology or artistic criticism; namely, that the worship of the Madonna did prevail through all the Christian and civilized world for nearly a thousand years; that, in spite of errors, exaggerations, abuses, this worship did comprehend certain great elemental truths interwoven with our human nature, and to be evolved perhaps with our future destinies.“

 

 

anna-jameson

Anna Jameson (17 mei 1797 – 17 maart 1860)
Portert door H. B. Briggs

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Nederlandse dichter Mischa Andriessen werd geboren in Apeldoorn in 1970. Hij publiceert geregeld over jazz en beeldende kunst, en vertaalde Amerikaanse poëzie voor Bunker Hill. Zijn gedichten, verhalen, vertalingen en essays verschenen in verschillende boeken en tijdschriften. Uitzien met D zijn debuutbundel, werd bekroond met de C. Buddingh’-prijs 2009.

 

 

Ballen

 

Er wordt wat afgestorven daar in onze tuin, overal
is het stil, zonder uitzondering ten prooi aan eindeloze slaap.
De krekels hebben hun doordringende balts gestaakt.
Er zal nu zeker niemand meer komen. Dit is het
en voor het eerst voelt het niet alsof er iets mist.
D en ik kijken jaloers naar de witte kat,
die zo makkelijk met zijn kop bij zijn ballen kan,
waar het altijd een paar graden koeler is.

 

 

mischa

Mischa Andriessen (Apeldoorn, 1970)

 

 

Zie ook voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 17 mei 2009.

De Oostenrijkse schrijfster Eva Schmidt werd geboren op 17 mei 1952 in Lustenau / Vorarlberg.

Jo Gisekin, Eoin Colfer, Gaby Hauptmann, Jens Sparschuh, Karl-Markus Gauß, Dante Alighieri

De Vlaamse dichteres Jo Gisekin werd geboren in Gent op 14 mei 1942. Zie ook alle tags voor Jo Gisekin op dit blog.

 

Als ik het boek niet had

 

Als ik het boek niet had zou ik
ánders leven. In de spiegels van het
blad zie ik mijn gisteren. de nacht,
het zeldzaam tedere van elk verleden
dat niet vervaagt
nu ik nog alles weet.

 

Ik ken de plekken waar het landschap
tot aan mijn voetzool plooit in veel verborgen
geuren, de zon een feest is. Muziek een
stortbui uit wijde galmgaten. Psalmen
voor een ver verschiet.

 

Hoe zou ik weten wie de tijd ontstak, aan
ieder woord zijn klinker gaf, zingend
in mijn oor.
De vreugde kan niet op
in alle talen, in elk nieuw boek
een jong bestaan.

 

 

Het haakwerk van liefde

 

Met het vakmanschap
van metselaars
op het plein van platanen
zou ik je
als een beeldhouwwerk
steen per steen beweegloos
op elkaar willen passen

 

Als een vleermuis
deskundig de ruimte
van je fragiel bestaan doorklieven
om te zien hoe
geitenblad en disteldoorn
geel en paars in ruitmotief
over je spankracht
heen en weer doen vlieden.

 

Ach
ik weet wat water is
het wier van schaamte
en tijdloosheid
van terloops plezier.

 

Het haakwerk van liefde
is een schichtig motief
ternauwernood
kunnen jij of ik
haar bloem versieren.

 

Gisekin

Jo Gisekin (Gent, 14 mei 1942)

 

De Ierse schrijver Eoin Colfer (zijn voornaam wordt uitgesproken als Owen) werd geboren in Wexford op 14 mei 1965. Zie ook alle tags voor Eoin Colfer op dit blog.

Uit: Artemis Fowl

By now, you must have guessed just how far Artemis Fowl was prepared to go in order to achieve his goal. But what exactly was this goal? What outlandish scheme would involve the blackmailing of an alcohol-addicted sprite? The answer was gold.

Artemis’s search had begun two years previously when he first became interested in surfing the Internet. He quickly found the more arcane sites: alien abduction, UFO sightings, and the supernatural. But most specifically the existence of the People.

Trawling through gigabytes of data, he found hundreds of references to fairies from nearly every country in the world. Each civilization had its own term for the People, but they were undoubtedly members of the same hidden family. Several stories mentioned a Book carried by each fairy. It was their Bible, containing, as it allegedly did, the history of their race and the commandments that governed their extended lives. Of course, this book was written in Gnommish, the fairy language, and would be of no use to any human.

Artemis believed that with today’s technology the Book could be translated. And with this translation you could begin to exploit a whole new group of creatures.

Know thine enemy was Artemis’s motto, so he immersed himself in the lore of the People until he had compiled a huge database on their characteristics. But it wasn’t enough. So Artemis put out a call on the Web: Irish businessman will pay large amount of U.S. dollars to meet a fairy, sprite, leprechaun, pixie. The responses had been mostly fraudulent, but Ho Chi Minh City had finally paid off.“

colfer

Eoin Colfer (Wexford, 14 mei 1965)

 

De Duitse schrijfster Gaby Hauptmann werd geboren op 14 mei 1957 in Trossingen. Zie ook alle tags voor Gaby Hauptmann op dit blog.

Uit: Kaya schießt quer

Kaya zitterte bei jedem Sprung mit, obwohl Lara doch ihre Konkurrentin war. Trotzdem, Lara hatte einfach ein wunderschönes Pony, schwarz wie die Nacht mit einem weißen Stern mitten auf der Stirn – und, was fast noch wichtiger war, mit einem ungeheuren Sprungvermögen.

Die beiden fegten durch den Parcours, dass die Zuschauer den Atem anhielten. Heute ging es um Zeit und Fehler, und da war Black Jack allen anderen überlegen.

Kaya stand noch immer ganz beeindruckt da, obwohl sie längst hätte aufsitzen müssen, und sie war sich sicher, dass Fritz Lang deswegen schon sauer sein würde, aber sie konnte sich von dem Bi
ld einfach nicht lösen. Jetzt kamen die beiden auf die letzte Kombination zu, ein blau-weißer Steilsprung und dahinter ein gewaltiger Oxer, der für sie selbst gleich zum richtigen Problem werden würde, für

Black Jack aber noch nicht mal einen Augenaufschlag mehr bedeutete.

Kaya hatte bisher immer nur von diesem Siegerpaar gehört, aber heute war der große Tag, da sie beide in ein und derselben Prüfung starten durften, beim ›Bodensee Classics Ponycup‹ in Aach. Ihr Herz klopfte wie wild vor Aufregung. Fritz Lang, ihr Trainer, war vorhin mit ihnen allen den Parcours abgeschritten, aber sie konnte sich kaum auf seine Anweisungen konzentrieren, so stolz war sie, bei diesem großen, internationalen Reitturnier mitmachen zu dürfen.”

 

Gaby-Hauptmann

Gaby Hauptmann (Trossingen, 14 mei 1957)

 

De Duitse schrijver Jens Sparschuh werd geboren op 14 mei 1955 in Karl-Marx-Stadt en groeide op in Oost-Berlijn Zie ook alle tags voor Jens Sparschuh op dit blog.

Uit: Eins zu eins

“Lockruf der Wildnis Von einem Fall Wenzel zu sprechen, halte ich noch für verfrüht. Die Trottenburg sieht das übrigens ähnlich. Nachher klärt sich alles überraschend simpel auf und wie stehen wir dann da. Ihr Anruf kam kurz nach der Mittagspause. »Du, Olaf, ich glaube, wir haben ein Problem.« »Wenzel«, sagte ich. »Kommst du mal bitte rüber.« Ich weiß nicht, warum mir spontan Wenzel eingefallen ist. Für diesen halboffenen Augenblick zwischen Träumen und Wachen, in dieser Grauzone meines Denkens ich hatte gerade meinen täglichen 5-Minuten-Büroschlaf absolviert, und mein Oberkörper lag noch abgeknickt über der Schreibtischplatte muß ich ein Seher gewesen sein. Ich sah: einen langgestreckten See. Ein paar Kiefern am Ufer, die mürrisch herumstanden; schief, gegen den Wind. Aber es war gar kein Wind. Nur ein paar Vögel, die sich in den Himmel fallen ließen. Unten, im schwarzen Wasser, schwammen Wolken vorüber. Ein Findling lag am Feldrand. Ein abschüssiger Weg.”

 

Sparschuh

Jens Sparschuh (Karl-Marx-Stadt, 14 mei 1955) 

 

De Oostenrijkse schrijver, essayist en uitgever Karl-Markus Gauß werd geboren op 14 mei 1954 in Salzburg. Zie ook alle tags voor Karl-Markus Gauß op dit blog.

Uit: Die Donau hinab (Samen met Christian Thanhäuser)

 

So weit ich auch gereist bin, bis zum Leuchtturm von Sulina bin ich nie gelangt. Eine merkwürdige Scheu hat mich stets umdrehen, abzweigen, innehalten lassen, ehe ich das Donaudelta mit seinen unzähligen Seitenarmen erreicht hätte. Dort, wo sie immer langsamer fließt und unüberschaubar breit geworden ist, ihre vom Schwarzwald auf 2888 Flusskilometer gesammelten Wassermassen nur mehr träge weiterrollt und ihr fließender und zurückfließender Übergang zum Meer fast unmerklich ist, au
sgerechnet dort also, wo der Fluss zum Meer wird, markiert der Leuchtturm den messtechnischen Nullpunkt der Donau. Mich diesem Übergang und der Entgrenzung auszusetzen, habe ich immer gezaudert, als wäre mir dieses Überströmen, Sichverlieren im Meer der Tod, der ja am Ende aller Reisen steht und den esoterisch zur großen, letzten und wahren Reise zu verklären mich noch gar nicht reizt.
Auch das macht die Donau vermutlich einzigartig unter den Flüssen, dass ihre Kilometer-Zählung beginnt, wo der Fluss endet und sich im Meer verliert. Ende und Anfang, hier fallen sie in eins, wie umgekehrt auch im Schwarzwald, wo die Bächlein Breg und Brigach sich vereinen und die Donau ihren Weg bei einem Uferzeichen aufnimmt, das die finale Kilometer-Bezeichnung 2888 trägt, just als würde der Fluss hier, wo er entspringt, sein Ende haben und dort, wo er endet, beim Leuchtturm in Sulina, seinen Anfang nehmen.”

 

KM-Gauss

Karl-Markus Gauß (Salzburg, 14 mei 1954)

 

Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 14 mei 2008 en ook mijn blog van 14 mei 2009.

 

 

De Italiaanse dichter Dante Alighieri werd tussen 14 mei en 13 juni 1265 (volgens hemzelf in de Divina Comedia in de Goede Week en in het teken van de Tweelingen) in Florence geboren. Zie ook alle tags voor Dante Alighieri op dit blog.

 

Uit: Divina Comedia

CANTO I

 

His glory, by whose might all things are mov’d,

Pierces the universe, and in one part

Sheds more resplendence, elsewhere less.  In heav’n,

That largeliest of his light partakes, was I,

Witness of things, which to relate again

Surpasseth power of him who comes from thence;

For that, so near approaching its desire

Our intellect is to such depth absorb’d,

That memory cannot follow.  Nathless all,

That in my thoughts I of that sacred realm

Could store, shall now be matter of my song.

 

Benign Apollo! this last labour aid,

And make me such a vessel of thy worth,

As thy own laurel claims of me belov’d.

Thus far hath one of steep Parnassus’ brows

Suffic’d me; henceforth there is need of both

For my remaining enterprise Do thou

Enter into my bosom, and there breathe

So, as when Marsyas by thy hand was dragg’d

Forth from his limbs unsheath’d.  O power divine!

If thou to me of shine impart so much,

That of that happy realm the shadow’d form

Trac’d in my thoughts I may set forth to view,

Thou shalt behold me of thy favour’d tree

Come to the foot, and crown myself with leaves;

For to that honour thou, and my high theme

Will fit me.  If but seldom, mighty Sire!

To grace his triumph gathers thence a wreath

Caesar or bard (more shame for human wills

Deprav’d) joy to the Delphic god must spring

From the Pierian foliage, when one breast

Is with such thirst inspir’d.  From a small spark

Great flame hath risen: after me perchance

Others with better voice may pray, and gain

From the Cirrhaean city answer kind.

Vertaald door H. F. Cary

 

Dante-alighieri
Dante Alighieri  (14 mei/13 juni 1265 – 13/14 september 1321)

Portret door Giotto, Florence

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Krister Axel, Evelyn Sanders, Walter E. Richartz, Hans Sahar, Kasper Peters, Arjen Bakker, Karin Struck

De Amerikaanse dichter en musicus Krister Axel werd geboren op 14 mei 1974 in Parijs. Zie ook mijn blog van 14 mei 2009.

Open arms

 

It was all for you
The long expensive road to nothing new
These unappreciated lines for you
Falling on this tough love crowd, it’s true
I did it all for you
Open arms
There’s nothing better than those ample charms
Somewhere waiting for the world to start
Somehow afflicted by a broken heart
Looking for those open arms

 

When I was a prince of the world
All I had was a long list of words
All I saw I could touch with my hands
All I needed was
All I needed was a chance

 

Those days are gone
I think I see your yesterdays moved on
They left behind that dirty smile you’ve got
Younger than your timeless ways
Your yesterdays
I know all your tricks

I know the way your heart can hurt like this
I hate the way my plan can miss like this
But there’s no changing what my future is
I know all your tricks

 

When I was ahead of it all
And I could see what was coming along
Everybody knew the way to get home, but me
All I needed was
All I needed was a dream

 

Axel

Krister Axel (Parijs, 14 mei 1974)

 

De Duitse schrijfster Evelyn Sanders werd geboren op 14 mei 1934 in Berlijn, waar zij ook opgroeide. Later verhuisde haar familie naar Düsseldorf. Sanders werd opgeleid tot journalistr, maar wijdde zich na haar huwelijk aan de opvoeding van de kinderen. Haar eerste boek ontstond toevallig, toen zij voor haar oudste zoon een fotoboek samenstelde, waaraan zij oorspronkelijk korte teksten  wilde toevoegen. Daaropvolgend verschenen talrijke vrolijke familieromans.

Uit: Werden sie denn nie erwachsen?

 

„Aber nicht mitten in der Nacht. W-warum soll ich jetzt telef-fonieren? Mit wem denn?“ „Mit ssu Hause. Ich habe versprochen, daß du an d-deinem Geburtstag anrufst.“ „Die schlafen doch schon alle.“ „Iss egal. S-sollen sie aufstehen. Wir sch-schlafen ja auch noch nich.“ Nach dem achten Tuten nahm jemand den Hörer ab und eine verschlafene Stimme murmelte „Falsch verbunden.“ „Katja?“ „Ja. Aber hat das nicht bis morgen Zeit? Welcher Idiot holt einen nachts um halb Eins aus dem Bett?“ „Ich.“ „Wer ist ich?“ Offenbar musste sich meine Stimme verändert haben. „Deine liebe Mami“. Schweigen. Dann: „Du hast auch schon bessere Einfälle gehabt. Was gibt es denn so wichtiges?“ „Gar nichts. Wir ha-haben ein bißchen Geburtstag gefeiert. Pröfliche Pfingsten w-wollte ich d-dir auch noch wünschen.“ Jetzt wurde sie mißtrauisch. „Sag mal, ganz nüchtern bist du aber nicht mehr?“ „N-nein. Ich habe meinen Eintritt ins G-grufti-Alter begossen.“ „Dann geh mal schön ins Bett, Grufti, und ruf morgen wieder an.“

 

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Evelyn Sanders (Berlijn, 14 mei 1934)

 

 

De Duitse schrijver en chemicus Walter E. Richartz werd op 14 mei 1927 in Hamburg geboren. Zijn gymnasiumdiploma behaalde hij in München in 1944 en werd toen tot aan het einde van de oorlog soldaat. Na de oorlog studeerde hij natuurwetenschappen. Hij promoveerde in de scheikunde en ging na zijn promotie drie jaar naar de VS. De jaren in de VS hebben een diepe indruk op hem gemaakt en hij bleef levenslang betrokken bij het land. Daar is hij ook begonnen met schrijven. Vanaf 1979 was hij zelfstandig schrijver.

 

Uit: Tunneltexte

 

“Seit meiner Kindheit sammle ich Steine. Wenn ich in Stimmung bin, lese ich vom Wegrand, was mir auffällt. Eiförmig taubengraue, unscheinbare Murmeln und faustgroße rote Feldsteine. Einen habe ich, wie ein Ohr. Ich meine einen Stein, der wie ein Ohr aussieht. Keiner der Menschen, die ich kenne, versteht meine Gewohnheit. Auch meine Frau nicht. Ich habe einen Stein, der tickt. Nicht, daß er klappert, wenn man ihn schüttelt, oder auch nur, daß sein Geräusch nach dem Schütteln in Gang kommt und bald wieder aufhört. Er tickt. Er hat nie aufgehört zu ticken, meines Wissens. Es ist leise, man muß sich über den Stein beugen oder ihn nah an sich halten, um es zu hören. Ansonsten ist er flach, undeutlich rosa, ziemlich schwer. In der Nähe des Randes sind Vertiefungen, bei näherem Zusehen erkennt man Zeichen, Buchstaben, zu einem Ring angeordnet: “ETERNA”. Ich betrachtete den Fund dieses Steines als eine gute Gelegenheit, um meiner Frau meine Vorliebe näher zu bringen. Sie heißt so, Erna. Ich schenkte ihn ihr zu Weihnachten. Auch ihr. Sie betrachtete ihn, fragte oberflächlich: “Wozu” “ET”?” “Er tickt auch”, sagte ich. Meine Frau nahm sich nicht die Mühe, dies nachzuprüfen. Wenn es nach ihrer Meinung überhand nimmt, läßt meine Frau einen Arbeiter kommen, der die Steine auf seinen Schubkarren lädt, sie hinausfährt und an den Straßenrand schüttet. Im Frühjahr füllt man damit die Frostaufbrüche. Ich glaube, man hat auch den tickenden Stein abtransportiert. Ich finde ihn nicht mehr.”

 

richarts_hamburg

Walter E. Richartz (14 mei 1927 – 3 februari 1980)
Hamburg (Geen portret beschikbaar)

 

De Nederlandse schrijver van Marokkaanse afkomst Hans Sahar (pseudoniem van Farid Boukakar) werd geboren in Al Hoceima, Marokko, in 1974. Sahar kwam in 1976 met zijn familie naar Den Haag, waar hij in zijn jeugd kennis maakte met de criminaliteit van jeugdbendes, In 1995 publiceerde hij zijn eerste roman Hoezo bloedmooi die ook in het Duits vertaald werd.

Uit: De gebroeders Boetkaboet

„We moeten eerlijk zijn, maar dat kunnen we niet, dat hebben we nooit geleerd. We hebben geleerd om alles te vertellen wat op dat moment het beste uitkomt, wat de mensen het liefst horen, dus alleen maar brave dingen zoals: mooi weer buurvrouw, of nog braver: dag buurvrouw, geniet u ook zo van het mooie weer, ja toch? En dan knikt ze en lacht. Dat is precies de bedoeling. Je zou toch nooit zeggen: dag vervelende trut, ga je vandaag weer lekker verder met je stomme getrut? Dat zou je nooit zeggen, maar soms denk je het wel.
Of zo’n leraar op school. Je zegt: ja meneer, dat vind ik ook, het is best moeilijk maar ik doe mijn best, dat ziet u toch zeker wel? Maar je zegt niet: arrogante eikel, je denkt dat je alles beter weet, maar van mij kan je de schijt krijgen (en dan mag hij nog blij wezen dat je niet zegt: de tyfus, de kolere of de tfóe). Dat doe je niet. Nee, we zijn eerlijk in zoverre we eerlijk zijn. Niet meer en niet minder.
Zelfs niet in de moskee. Op het koranschooltje doe je precies wat de imam graag wil: stomweg teksten opzeggen, al die soera’s in het Arabisch, een taal die je als Berber niet kent. Als je het niet goed doet, krijg je een klap voor je bek. Niet op je kont, want dat voel je niet, maar midden in je gezicht. Dan gloeien je ogen, je neus, je mond, je oren; alles gloeit van haat tegen die man. Vernedering is het ergste wat er bestaat.“

Sahar

Hans Sahar (Al Hoceima, 1974)

 

De Nederlandse dichter, schrijver, dramaturg en toneelspeler Kasper Peters werd geboren in Doetinchem in 1973. Zie ook mijn blog van 14 mei 2009.

Op een andere plek

Ik slaap de laatste week
naast een asbak.
Geen hondenwacht in
een kooi of op de kade.

Het is lastig dat
boeken onleesbaar zijn
tijdens langzame nachten.
Muziek een teveel aan geluid is.

Ik blaas tegen een lepel
die op het theeglas leunt.

Iemand hamert op een werf.
Ik lig in bed en wrijf
over de jaarringen van
mijn vingertop.

 

Peters

Kasper Peters (Doetinchem, 1973)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 14 mei 2009.

De Nederlandse dichter Arjen Bakker werd geboren in Groningen in 1981.

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 14 mei 2008.

De Duitse schrijfster Karin Struck werd geboren op 14 mei 1947 in Schlagtow.

Hagar Peeters, Bertus Aafjes, August Vermeylen, Andrej Voznesensky, Eva Demski, Sabine Imhof, Werner Bräunig, Farley Mowat

De Nederlandse dichteres en schrijfster Hagar Peeters werd geboren in Amsterdam op 12 mei 1972. Zie ook alle tags voor Hagar Peeters op dit blog.

 

Vrijblijvend advies

Soms is een pauze genoeg.
Tel ongezien tot tien
op je vingers
in een gesprek voor je antwoordt;
zo lang duurt de suggestie van luisteren.

Blijf in de ogen van de persoon tegenover je kijken.
Vermijd staren door zo nu en dan te knikken
(volg de beweging van de kin).

Wees vriendelijk als je aankomt.
Voor je weggaat.
Laat een aandenken achter.

 

Zal ik nog een eindje met je meelopen?

Ja hoor. Je mag meelopen tot het stoplicht,
of tot de eerstvolgende tunnel.
Tot de derde straat rechts,
tot de ingang van het park.
Tot bij het ziekenhuis, tot voorbij
het ziekenhuis, tot aan mijn huisdeur.

Je mag meelopen tot in mijn kamer,
tot het glaasje van het een of ander,
tot ik mijn tanden heb gepoetst
of tot het eerste ochtendlicht
over de stoel met kleren valt.

Tot de bouwvakkers aan het werk gaan,
tot de school weer is begonnen,
de ambtenaren pauze houden
de winkels zijn gesloten
of tot de laatste stoptrein gaat.

Tot na het ontwaken maar voor het ontbijt,
tot na het ontbijt maar voor de lunch,
tot na de lunch maar voor het avondeten
mag je meelopen.

hagar_peeters

Hagar Peeters (Amsterdam, 12 mei 1972)

 

 

De Nederlandse schrijver en dichter Bertus Aafjes (pseudoniem Jan Oranje) werd geboren in Amsterdam op 12 mei 1914. Zie ook alle tags voor Bertus Aafjes op dit blog.

 

In den beginne

 

Hij liep in de nog ongenoemde morgen,

Met lange benen en met lange armen;

Zijn borst was jong en fris van vurigheid;

Zijn ogen stonden open op de dingen,

Zijn lippen hingen aan het bijna noemen,

Totdat de namen welden uit zijn mond,

Als helder water wellend uit de diepte.

 

 

De laatste brief

 

De wereld scheen vol lichtere geluiden

en een soldaat sliep op zijn overjas.

Hij droomde lachend dat het vrede was

omdat er in zijn droom een klok ging luiden.

 

Er viel een vogel die geen vogel was

niet ver van hem tussen de warme kruiden.

En hij werd niet meer wakker want het gras

werd rood, een ieder weet wat dat beduidde.

 

Het regende en woei. Toen herbegon

achter de grijze lijn der horizon

het bulderen – goedmoedig – der kanonnen.

 

Maar uit zijn jas, terwijl hij liggen bleef,

bevrijdde zich het laatste wat hij schreef:

liefste, de oorlog is nog niet begonnen

 

aafjes

Bertus Aafjes (12 mei 1914 – 22 april 1993)

 

De Vlaamse schrijver, dichter, kunsthistoricus en politicus August Vermeylen werd geboren in Brussel, op 12 mei 1872. Zie ook alle tags voor August Vermeylen op dit blog.

 

Als een zang

Als een zang die langzaam en machtig wiegt,
Uit de verte aansuist en dan weer vervliegt,
En op nieuwe wind
Me nauwer omwindt,
Hoor ‘k steeds het geruis van de zee.

Waar ik ben…. ik wandel langs zonnestranden,
Alleen met het ruisen der baren die branden,
Zachte branding die schuimt
Naar de guurklare ruimt’,
Witte ontrolling van lucht en zee.

En de golven stijgen in zingende reien
Naar de grote lichtdag waar spelemeien
De duizend gezwinde en
Witvleuglige winden
Langs gouden wegen over de zee.

Ik ga door de dagen, maar overal
Is haar ruimte en vreemd ruisende golvenval,
Zij roept me als gebod
Van mijn eigen lot
Uit de stemmen der liefde, de zee.

Zij wenkt me uit de blikken die liefde ontsloot,
De blikken van vreugde en lachende dood…
Een doodzang zo fris
Als een kinderstem is
Zingt de bron van al leven, de zee.

Haar aanwezigheid houdt mijn ziele omvangen,
Mijn ziele zo ziek van ruimte en verlangen
Naar de onoverwinbare,
De onbezinbare,
De nooit-verandrende zee.

Wieglied, doodlied, machtig en stil,
Wieg mijne ziel die vertrouwen wil,
En vol duizeligheên
Nu staat zo alleen
Voor u die van allen zijt, zee.

 

vermeylen

August Vermeylen (12 mei 1872 – 10 januari 1945)

 

 

De Russische dichter Andrej Andreyevich Voznesensky werd geboren in Moskou op 12 mei 1933. Zie ook alle tags voor Andrej Voznesensky op dit blog.

 

Her Story

 

I started up the engine and I lingered.

Where should I go? The night was fine, I figured.

The bonnet trembled like a nervous hound.

I shivered. Night lit up the houses around.

The Balzac age, I felt its burning pain,

Chilled to the bone, I couldn’t hold my own.

The age of balsam wine mixed with champaign!..

 

So I looked up, and wound the window down.

 

They were young, two pretty-pretty fellows,

wearing fur coats, looking slightly careless.

“You’re free, Miss, aren’t you ? Care for delight?

Five hundred now. One thousand for the night”.

 

I flared up. They took me for a prostitute.

My heart was jumping. What an attitude!

They want you, you’re young, you’re a whore!

Indignant, I said “Yes”, instead of “No”.

 

The other one, so “sweet and pure”,

swaying his hips, looking aside,

said: “Have you got a friend, as rich as you are?

I, too, will take it. A thousand for the night”.

 

The brutes! I thought I’d better vanish!

I stepped upon the gas and left the site.

My heart, however, jumped for joy and anguish!

“Five hundred now. One thousand for the night”.

 

 

Vertaald door Alec Vagapov

 

 

Voznesensky

Andrej Voznesensky (Moskou, 12 mei 1933) 

 

 

De Duitse schrijfster Eva Demski werd geboren op 12 mei 1944 in Regensburg. Zie ook alle tags voor Eva Demski op dit blog.

Uit: Gartengeschichten

 

„Sie starb im Dezember, als ihr Garten sich längst zur Ruhe begeben hatte. Sie war nicht krank gewesen, hatte ihn noch, wie es sich gehört, für den Winter bereitgemacht: die Töpfe in den Keller und ins Treppenhaus geschleppt, die Rosen angehäufelt und etwas zurückgeschnitten, Sorgenkinder abgedeckt, Zwiebeln gelegt. Die holländische Gartenmafia züchtet Zwiebeln, die ein einziges Mal blühen und dann nie mehr, hatte sie sich, wie in jedem Jahr, aufgeregt. Meine Mutter war eine Gartensozialistin mit immer wachem Mißtrauen gegen die Machenschaften der Industrie, die selbst vor so unschuldigen Bereichen wie ihrem Garten nicht haltmachte. Ganz im Gegenteil. Jedes Gartencenter war für sie eine Mahnung, die Revolution nicht zu vergessen.

Sie steckte voller Geschichten über die Pharmaindustrie, von Insektiziden vergiftete Billigarbeiter in Drittweltländern, genverseuchtes Saatgut und was dergleichen grüne Teufeleien

mehr sind. Natürlich hatte sie mit allem recht, ich mochte es aber nicht

hören. Der Garten sollte politikfreies Gebiet sein, fand ich. Das sah sie nicht ein, ihr gelang es im Gegensatz zu mir, Entzücken an ihrem paradiesischen Stück Erde und Erkenntnis der Hoffnungslosigkeit und Finsternis aller menschlichen Existenz jederzeit in Einklang zu bringen.“

 

Demski

Eva Demski (Regensburg, 12 mei 1944)

 

De Zwitserse dichteres Sabine Imhof werd geboren in Brig in 1976. Zie ook alle tags voor Sabine Imhof op dit blog.

 

am nabel

(für toni harzer)

 

halbierte
durch die nacht versenkt

die große zeit
um den geschnürten hals

liegt jetzt die saison
einer aussicht

ohne gespitzte münder
weisen wir uns

in den morgen
der saumlos beginnt

dieses glück ist mein
erster krieg

mit ausreichend geschütz.

 

Sabine_Imhof

Sabine Imhof (Brig, 12 mei 1976)

 

De Duitse schrijver Werner Bräunig werd geboren op 12 mei 1934 in Chemnitz. Zie ook alle tags voor Werner Bräunig op dit blog.

 

Uit: Gewöhnliche Leute

 

Die Erde fiel auf den Sarg: zwei Meter lang, einen Meter breit, das war nun alles. Einer nach dem anderen traten sie an die Grube: die Töchter, Schwiegertöchter, Schwiegersöhne. Die Enkel so, als wüßten sie nicht, wohin mit sich. Er hatte nicht gerade viele Verwandte, aber es waren dennoch fast fünfzig Leute da, aus der Straße, dem ehemaligen Betrieb und der Gewerkschaft, lauter Gesichter, die Urban kannte; nur vier oder fünf kannte er nicht. Die Hälfte davon, dachte Urban, hat sich bestimmt in den letzten fünf Jahren nicht bei ihm sehen lassen. Als ob dieser Tod nun wichtiger wäre als fünf Jahre Leben. Oder als ob das Leben normal und gewöhnlich wäre und der Tod außergewöhnlich. Er ließ einen der Angehörigen vorbei, der theatralisch kostümiert wirkte in seinem schwarzen Anzug, und er dachte: Als ob es das eine überhaupt geben könnte ohne das andere.
Immerhin, dachte er, ist siebzig kein Alter. Auch wenn unsereins nicht viel Chancen hatte, siebzig zu werden. Siebzig war kein Alter für einen Mann, der noch so beisammen war wie Paul Schramm. Urban dachte an die dreißig Jahre, die sie nebeneinander in der Grube gearbeitet hatten, aber es fielen ihm nur zusammenhanglose Einzelheiten ein, die ihm belanglos vorkamen. Er wußte schon lange, daß es immer nur die Augenblicke sind, an die wir uns erinnern, nicht etwa die Tage oder gar die Jahre. Aber es kam ihm jetzt wie Verrat vor, daß sein Gedächtnis nur lauter Nebensächlichkeiten hergab. Wir sind in die gleiche Schule gegangen, dachte er, und haben mit dem gleichen Rohrstock eins übergekriegt.“

 

braeunig

Werner Bräunig (12 mei 1934 – 14 augustus 1976)

 

De Canadese schrijver Farley Mowat werd geboren in Belleville, Ontario, op 12 mei 1921. Zie ook alle tags voor Farley Mowat op dit blog.

 

Uit: Never Cry Wolf

 

„It is a long way in time and space from the bathroom of my Grandmother Mowat’s house in Oakville, Ontario, to the bottom of a wolf den in the Barren Lands of central Keewatin, and I have no intention of retracing the entire road which lies between. Nevertheless, there must be a beginning to any tale; and the story of my sojourn amongst the wolves begins properly in Granny’s bathroom.
When I was five years old I had still not given any indication – as most gifted children do well before that age – of where my future lay. Perhaps because they were disappointed by my failure to declare myself, my parents took me to Oakville and abandoned me to the care of my grandparents while they went off on a holiday.
The Oakville house – “Greenhedges” it was called – was a singularly genteel establishment, and I did not feel at home there. My cousin, who was resident in Greenhedges and was some years older than myself, had already found his métier, which lay in the military field, and had amassed a formidable army of lead soldiers with which he was single-mindedly preparing himself to become a second Wellington. My loutish inability to play Napoleon exasperated him so much that he refused to have anything to do with me except under the most formal circumstances.

Grandmother, an aristocratic lady of Welsh descent who had never forgiven her husband for having been a retail hardware merchant, tolerated me but terrified me too. She terrified most people, including Grandfather, who had long since sought surcease in assumed deafness. He used to while away the days as calm andunruffled as Buddha, ensconced in a great leather chair and apparently oblivious to the storms which swirled through the corridors of Greenhedges. And yet I know for a fact that he could hear the word “whiskey” if it was whispered in a room three stories removed from where he sat.“

 

mowat

Farley Mowat (Belleville, 12 mei 1921)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 12e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Dante Gabriel Rossetti, Cäsar Flaischlen, Edward Lear, Maurice Carême, Nicolaas Anslijn, Andrej Amalrik, Diana Raznovich, Massimo Bontempelli

De Engelse schilder en dichter Dante Gabriel Rossetti werd op 12 mei 1828 inLonden geboren. Zie ook alle tags voor Dante Gabriel Rossetti op dit blog.

 

 

Antwerp And Bruges 

 

I climbed the stair in Antwerp church,

What time the circling thews of sound

At sunset seem to heave it round.

Far up, the carillon did search

The wind, and the birds came to perch

Far under, where the gables wound.

In Antwerp harbour on the Scheldt

I stood along, a certain space

Of night. The mist was near my face;

Deep on, the flow was heard and felt.

The carillon kept pause, and dwelt

In music through the silent place.

John Memmeling and John van Eyck

Hold state at Bruges. In sore shame

I scanned the works that keep their name.

The carillon, which then did strike

Mine ears, was heard of theirs alike:

It set me closer unto them.

I climbed at Bruges all the flight

The belfry has of ancient stone.

For leagues I saw the east wind blown;

The earth was grey, the sky was white.

I stood so near upon the height

That my flesh felt the carillon.

 

 

An Altar-Flame 

 

EVEN as when utter summer makes the grain

Bow heavily along through the whole land

It seems to me whatever while I stand

Where thou art standing; and upon my brain

Thy presence weighs like a most awful strain

Of music, heard in some cathedral fanned

With the deep breath of prayer, while the priest’s hand

Uplifts the solemn sign which shall remain

After the world. Thy beauty perfecteth

A noble calmness in me; it doth send

Through my weak heart to my strong mind a rule

Of life that they shall keep till shut of death:

Death—an arched path too long to see the end,

But which hath shadows that seem pure and cool. 

 

hunt-rossetti

Dante Gabriel Rossetti (12 mei 1828 – 9 april 1882)
Portret door William Holman Hunt, 1853

 

De Duitse dichter en schrijver Cäsar Flaischlen werd geboren op 12 mei 1864 in Stuttgart. Zie ook alle tags voor Cäsar Flaischlen op dit blog.

 

Gruß zur Nacht

Ich wollte dir ein Liedchen singen
als Gruß zur Nacht,
und auf silberhellen Schwingen
sollt es durch den Garten klingen
leise wie ein Schmetterling,
wie im Wind ein Flöckchen Flaum,
wie ein stiller
Vogeltriller
wenn es Abend wird, vom Baum.

Wind und Wolken aber wehten
plötzlich auf und überher,
schwarz und schwer,
und verflogen und zerstoben
war mit eins vom ganzen Hang
Schmetterling wie Vogelklang!

 

Flaischlen

Cäsar Flaischlen (12 mei 1864 – 16 oktober 1920)

 

De Engelse dichter, schrijver en illustrator Edward Lear werd geboren op 12 mei 1812 in Highgate. Zie ook alle tags voor Edward Lear op dit blog.

 

There was a Young Lady in White

 

There was a Young Lady in White,
Who looked out at the depths of the Night;
But the birds of the air
Filled her heart with despair,
And oppressed that Young Lady in White.

 

 

There was an Old Man of th’ Abruzzi

 

There was an Old Man of th’ Abruzzi,
So blind that he couldn’t his foot see;
When they said, ‘That’s your toe,’
He replied, ‘Is it so?’
That doubtful Old Man of th’ Abruzzi.

 

Lear

Edward Lear (12 mei 1812 – 29 januari 1888)

 

 

De Belgische, Franstalige, dichter en schrijver Maurice Carême werd geboren op 12 mei 1899 in Waver bij Brussel. Zie ook alle tags voor Maurice Carême op dit blog.

 

Le Bouleau

 

Chaque nuit, le bouleau

Du fond de mon jardin

Devient un long bateau

Qui descend ou l’Escaut

Ou la Meuse ou le Rhin.

Il court à l’Océan

Qu’il traverse en jouant

Avec les albatros,

Salue Valparaiso,

Crie bonjour à Tokyo

Et sourit à Formose.

Puis, dans le matin rose

Ayant longé le Pôle,

Des rades et des môles,

Lentement redevient

Bouleau de mon jardin.

 

Careme

Maurice Carême (12 mei 1899 – 13 januari 1978)

 

De Nederlandse schrijver Nicolaas Anslijn werd op 12 mei 1777 geboren in Leiden. Zie ook alle tags voor Nicolaas Anslijn op dit blog.

 

Uit: De brave Maria.

 

„Denkt gij nog wel eens aan den braven Hendrik?

Zeker doet gij dit, want brave kinderen willen altijd wijzer en beter worden, en daarom zult gij onzen goeden Hendrik niet vergeten.

Maar er zijn ook vele brave meisjes, zoo wel als brave jongens.

Kom, ik zal u eens iets van een braaf meisje vertellen. Dit meisje heet Maria.

Maria is eene vrienden van Hendrik. Brave kinderen zijn altijd gaarne bij brave kinderen, omdat zij van elkander veel goeds leeren. Daarom houden Hendrik en Maria veel van elkander.

Gij kent zeker deze Maria wel. Het is dat meisje, hetwelk altijd zoo zindelijk in de kleêren is. Zij is altijd zoo vriendelijk en beleefd.

Zoudt gij dat meisje niet kennen? Alle menschen spreken veel goeds van haar.

Maria is zoo oud als Hendrik. Zij zal nu twaalf jaren oud zijn.

Zij heeft reeds verleden jaar de school verlaten.

O, dan zal zij weinig geleerd hebben! Als de kinderen zoo vroeg de school verlaten, dan hebben zij niet veel tijds gehad om te leeren.“

 

Anslijn

Nicolaas Anslijn (12 mei 1777 — 18 september 1838)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 12 mei 2007.

De Russische schrijver en dissident Andrej Aleksejevitsj Amalrik werd geboren in Moskoui op 12 mei 1938.

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 12 mei 2009.

De Argentijnse schrijfster, theatermaakster en caricaturiste Diana Raznovich werd geboren op 12 mei 1945 in Buenos Aires.

De Italiaanse schrijver en dichter Massimo Bontempelli werd geboren op 12 mei 1878 in Como.

Jan Hendrik Leopold

De Nederlandse dichter  en classicus Jan Hendrik Leopold werd geboren in ’s-Hertogenbosch op 11 mei 1865. Vanaf zijn tijdschriftdebuut in juni-juli 1893 (‘Zes Christus-verzen’) publiceerde hij regelmatig in hetzelfde tijdschrift De nieuwe gids, maar hij bundelde ze pas nadat een andere collega-dcihter, P.C. Boutens, ze in een uitgave had verzameld in 1912. De oplagen van zijn werk waren niet gering: de gedichtenbundel uit 1920 werd gedrukt in meer dan 2000 exemplaren, die overigens niet snel uitverkocht raakten. Als dichter timmerde hij niet hard aan de weg, als klassicus deed hij zijn werk ook vooral in stilte, maar hij publiceerde wel vertalingen van Marcus Aurelius en Epicurus. Hoewel Leopold na Verzen nog veel gedichten schreef, bleven zijn publicaties in boekvorm beperkt tot een paar titels: Cheops (1916) en Oostersch (1924). Daarnaast bestond echter een grote hoeveelheid ongepubliceerde en ook onvoltooide gedichten. Met zijn leerlinge Ida Gerhardt, die als dichteres en lerares klassieke talen in zijn voetsporen trad, onderhield hij vriendschappelijke betrekkingen.

Ik zie de morgen als een gouden mist

Ik zie de morgen als een gouden mist
van eigen rijkdom trage wade
een afgehangen web van draden,
en nu in twist
vingertjes vechten, vingertjes vagen
door de ragen,
rafelen, halen de draden aan,
varen er in het losgegaan
weefsel, maken de fijne gazen
een plundering en de gevlochten mazen
wijden zij uit, werken er een begin
van scheuren, totdat er tussenin
blanke kalme handen komen
de edele twee, een gelaten paar,
die van elkaar
de omgeslagen vouwen schoven,
geruste handen langs wier boven-
vlakken in glanzende val afglijden
de ruisende plooien naar weerszijden,
en zo bedaard met een lichte duw
tillen zij nu
het slaapgordijn,
zie, zie, hoe wel de dag mag zijn?

 

Herfst

De blaren laten los en op de wind
drijven ze donker langs de grijze lucht,
alsof een vlucht verlate vogels wegtrok.
Onder de bomen hangt een scherpe geur
van vochte grond en van doorweekte blaren;
geen leven, geen geluid in ’t grille licht,
dat gul door de ijle takken binnenvliet,
en eenzaam valt een schot, een verre knal,
die heel het woud vult, als waar’ ’t de eigen stem
van ’t bos, dat in sonore toon verkondigt,
dat ergens op een dichte plek een vogel
getroffen hortend door de takken zakt
en naar beneden ploft, terwijl het bloed
rood langs de bruine veren op de grond drupt.

 

Ik ben een zwerver overal

Ik ben een zwerver overal,
een doler en een vagebond
en een, die uit zich zelf geen pad,
geen ommekeer en geen uitweg vond.

Ik ben een napraatpapegaai,
ik ben een open spiegelrond,
des Eeuwigen gesproken woord,
het hapert in mijn stamelmond.

J. H. Leopold (11 mei 1865 – 21 juni 1925)

 

Libris Literatuurprijs voor Bernard Dewulf, Ida Gerhardt, Camilo José Cela, Rose Ausländer

Libris Literatuurprijs voor Bernard Dewulf

De Vlaamse dichter, schrijver en columnist Bernard Dewulf heeft de Libris Literatuurprijs 2010 gewonnen met zijn novelle Kleine dagen. Juryvoorzitter Hans Wijers maakte dat maandagavond bekend in het Amstel Hotel in Amsterdam. Aan de prijs is een bedrag van 50.000 euro verbonden. Kleine dagen bestaat uit een een reeks columnachtige stukken waarin de schrijver zijn eigen dagelijkse omgeving, zijn vrouw, zijn kinderen, zijn huis en zijn tuin beschrijft. Bernard Dewulf werd geboren op 30 januari 1960 in Brussel. Zie ook mijn blog van 30 januari 2009.

Uit: Kleine dagen

“Er groeit een vrouw in mijn huis. Een-twee-drie is ze vijf geworden. Op een ochtend kwam ze de keuken binnen. Ze zei dag en het was anders. Ze gaf een zoen en hij verschilde. Haar haar hing los, ze had een rokje aan en daaronder lange kousen. Daarin waren haar benen gestegen en ze stapte, ik zocht in verwarring het woord, pront. Parmantig. Koket. Er was iets opgeschoven in haar. Samen met de lengte van haar benen. Ik stond ernaar te kijken: zo dus groeit er een vrouw in mijn huis. Later zal ik misschien zeggen: ik heb jou zien worden. Ik heb jou uit de grond van een vrouw zien komen. Op een dag kwam je de keuken binnen, toen zag ik het beginnen.”

(…)

„De tram wiegt ons door een onbegrijpelijk mooie dag. Dag meisje in de tram met het ijsje in de lente. En de beentjes bengelend in het niets van het geluk. Zullen we vragen of hij doorrijdt en eindeloos rondjes maakt in vandaag? De gekke tram van 3 april 2005, die maar bleef rijden met dat meisje en die man aan boord. Morgen in de krant.“

Dewulf

Bernard Dewulf (Brussel, 30 januari 1960)

 

 

De Nederlandse dichteres Ida Gerhardt werd geboren in Gorinchem op 11 mei 1905. Zie ook mijn blog van 11 mei 2009. en mijn blog van 11 mei 2008 en ook mijn blog van 11 mei 2007, mijn blog van 11 mei 2006 en mijn blog van 4 mei 2006.

Kwatrijn I

’s Nachts wakker in het uitgestorven huis
hoorde ik het bezig water van de sluis.
Toen riep men mij met name – twee, drie maal.
Een slaan van luiken en een groot geruis.

 

Christus als hovenier

Zij dacht dat het de hovenier was. Joh. 20:15

Eén Rembrandt kende als kind ik goed:
de Christus met de grote hoed
wandelend in de ochtendstond.
En, naar erbij geschreven stond:
Hij was de hovenier.

En nòg laat ik mijn tranen gaan
als in de gaarde ik Hem zie staan,
en – wat terzijde – in stille schrik
die éne, zij die dacht als ik:
Het was de hovenier.

O kinderdroom van groen en goud —
géén die ontnam wat ik behoud.
De laatste hoven naderen schier
en ijler wordt de ochtend hier.

Hij is de hovenier.

 

Vernomen tijdens een onweer

Vijf vuurstenen gaf ik u in de hand:
een harde jeugd, die ziel en ribben treft,
een sterk talent, in eenzaamheid beseft:
aanstoot blijft het voor vrienden en verwant.
Het ongeëerd zijn in uw eigen land.
Dat zich de minste boven u verheft.

Vijf oerstenen: vijf kansen die ik gaf.
Mijn wet is: kwarts of kwarts en hard op hard.
Vuur schuilt in stenen, van de schepping af.
Het slaapt tot het wakker wordt getart.

Gerhardt

Ida Gerhardt (11 mei 1905 – 15 augustus 1997)

 

 

De Spaanse schrijver Camilo José Cela werd geboren op 11 mei 1916 in Iria Flavia. Zie ook mijn blog van 11 mei 2007 en ook mijn blog van 11 mei 2008 en ook mijn blog van 11 mei 2009.

Uit: The Family of Pascual Duarte (Vertaald door Anthony Kerrigan)

I AM NOT, sir, a bad person, though in all truth I am not lacking in reasons for being one. We are all born naked, and yet, as we begin to grow up, it pleases Destiny to vary us, as if we were made of wax. Then, we are all sent down various paths to the same end: death. Some men are ordered down a path lined with flowers, others are asked to advance along a road sown with thistles and prickly pears. The first gaze about serenely and in the aroma of their joyfulness they smile the smile of the innocent, while the latter writhe under the violent sun of the plain and knit their brows like varmints at bay. There is a world of difference between adorning one’s flesh with rouge and eau-de-cologne and doing it with tattoos that later will never wear off . . .

 I was born a great many years ago, a good fifty-five at least, in a small village lost in the province of Badajoz. It lay, that village, some two leagues from Almendralejo, squatting athwart a road as empty and endless as a day without bread, as empty and endless — an emptiness and endlessness that you, luckily for you, cannot even imagine — as the days of a man condemned to death.

 It was a hot and sunlit village, rich enough in olive trees, and (begging your pardon) hogs, its houses so bright with whitewash that the memory of them still makes me blink, a plaza all paved with cobblestone, and a fine three-spouted fountain in the middle of the plaza. No water had flowed from the three mouths of the fountain for some years before I left the village, and yet it was elegant, and a proud symbol in our eyes; its crest was topped with the figure of a naked boy, and the basin was scalloped around the edges like the shells of the pilgrims from Santiago de Compostela. The town hall stood at one side of the plaza; it was shaped like a cigar box, with a tower in the middle, and a clock in the tower; the face of the clock was as white as the Host raised during Mass, and its hands were stopped forever at nine o’clock, as if the town had no need of its services but only wanted it for decoration.”

cela

Camilo José Cela (11 mei 1916 – 17 januari 2002)
Standbeeld in Padrón, Spanje

 

De Oostenrijks-Roemeens-joods-Amerikaanse dichteres Rose Ausländer werd geboren in Czernowitz op 11 mei 1901. Zie ook mijn blog van 11 mei 2007 en ook mijn blog van 11 mei 2008 en ook mijn blog van 11 mei 2009.

 

Sprache

 

Halt mich in deinem Dienst

lebenslang

in dir will ich atmen

 

Ich dürste nach dir

trinke dich Wort für Wort

mein Quell

 

Dein zorniges Funkeln

Winterwort

 

Fliederfein

blühst du in mir

Frühlingswort

 

Ich folge dir

bis in den Schlaf

buchstabieren deine Träume

 

Wir verstehn uns aufs Wort

 

wir lieben einander

 

Prag

 

Immer träume ich nach Prag

immer kam etwas dazwischen

Zeitnot Krankheit Krieg

 

Kafka stand

vor dem Hradschin

verirrter Himmelsbote

 

Ich schwöre

beim heiligen Franz

ich kann die Mauern

nicht durchbrechen

die Zauberkünste schlafen

 

Dort träumen Dichter

ihre Wunder

Gut mit ihnen

Kirschen essen

 

Trauert Prag

um meinen Traum?

Mein Traum

trauert um Prag

 

auslaender-rose

Rose Ausländer (11 mei 1901 – 3 januari 1988)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 11e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

 

J.C. Bloem, Herman Leenders, Jeremy Gable, Petra Hammesfahr, Roberto Cotroneo, Jayne Cortez, Ralf Rothmann

De Nederlandse dichter J. C. Bloem werd geboren op 10 mei 1887 in Oudshoorn. Zie ook mijn blog van 10 mei 2009 en ook mijn blog van 10 mei 2008en ook mijn blog van 10 mei 2007 en mijn blog van 22 maart 2006.

Het voorjaar

De lente, en ’t scheemren voor de duizlende ogen
Als bij de knapen, en vanaf de straat
De luidere geruchten, en ’t gedogen
Van alles, wat het voorjaar lijden laat.

O hart, in ’t eeuwig keren der seizoenen
Verlatener dan de eerste avondster,
En nòg begerig als een boom te groenen,
Maar steeds geknakt, en altijd eenzamer.

 

Daaglijksheid

Niet hunner is het reddeloost gemis,
Die aan vervreemde omhelzingen ontkomen,
Wanneer het venster, waar de dag gaat domen,
Als lucht, weerkaatst in heimlijk water is.

Zij kunnen, als hen aanvuurt wat hen schiep,
Elkander met hun huiden toch bereiken,
Terwijl de harten van elkander wijken
Naar paradijzen in hun eigen diep.

Maar het ontwaken, zich wassen en kleden,
Het zitten aan ’t gezamenlijk ontbijt,
Driehonderdvijfenzestig maal in ’t jaar –

Dit maakt dat zij, die boven daaglijksheden
Elkaar voor immer dachten toegewijd,
Hoewel in tranen, scheiden van elkaar.

 

Rotterdam

Hoe vreemd ligt deze stad nu open,
Hoe is zij wonderlijk en licht:
De huizenlooze straten loopen
Van niets naar niets – toch niet ontwricht.

De hemel straalt als nooit te voren
Op waar der eeuwen bouw verdween –
De zomer heeft geen glans verloren,
De zon schijnt zooals ze altijd scheen.

Men gaat in innerlijke afzondering,
Herdenken hoe het is geweest,
En vindt zichzelf tot zijn verwondring
Geschokt veel minder dan bedeesd.

Klaag niet. Steeds bloesemen de tuinen
Boven verganklijkheid en wee
Een herder rust thans op de puinen
Van Babylon en Niniveh.

bloem
J.C. Bloem (10 mei 1887 – 10 augustus 1966)

 

De Vlaamse dichter en schrijver  Herman Leenders werd geboren te Brugge op 10 mei 1960. Zie ook mijn blog van 10 mei 2007 en ook mijn blog van 10 mei 2008 en ook mijn blog van 10 mei 2009.

Mei

In de lente is er moed nodig om te leven.
Schaduwen zijn zwaar om te dragen.
Het regent gras en bladeren
en boven het zaailand hangt

een kraai aan een draad.
Een luchtballon! Een parel. Een druppel weemoed.
De geur van deeg rijst op uit de aarde.
Een dorstige vlieg verdrinkt in een glas water.

 

Deemoed is een deugd

Deemoed is een deugd
van lage deuren
en van boer Bral. Hij loopt gebogen
zoals een dak verzakt van het dragen.

Zoals bomen naar het oosten groeien
met diepe kloven in hun schors
en ogen als verse wonden
in het uitgedroogde hout.

Leenders
Herman Leenders (Brugge, 10 mei 1960)

 

De Amerikaanse toneelschrijver Jeremy Gablewerd geboren op 10 mei 1982 in Lakenheath, Suffolk, in Engeland.  Het volgdende fragment komt uit een script dat hij geheel (interactief) op Twitter heeft gepubliceerd. (Het moet dan ook van beneden naar boven worden gelezen) Lees het geheel op Twitter: http://twitter.com/twit_play  Zie ook mijn blog van 10 mei 2009.

Uit: The 15th Line

9:16 PM Mar 25th via web
Reply Retweet ANGELA: I just wish I knew what that was.
9:16 PM Mar 25th via web
Reply Retweet ANGELA: It feels like everything’s gone off the rails in the past two months. But now I feel ready for the next part of my life.
9:15 PM Mar 25th via web
Reply Retweet SETH: Not a coward, not a hero, not a lover, not a friend. What does that make me? That’s not a riddle, I’m genuinely confused.
8:52 PM Mar 25th via web
Reply Retweet DUSTIN: This must be the final stage of grief. Acceptance. Now if only it felt more accepting.
8:23 PM Mar 25th via web
Reply Retweet DUSTIN: @angiannini89 No worries. I wish you nothing but the best of luck.
8:13 PM Mar 25th via web

Reply Retweet ANGELA: @turnbullseth No. No, it’s not.
6:59 PM Mar 25th via web
Reply Retweet SETH: @angiannini89 That’s okay. You’re still the Pepper Potts to my Tony Stark. That was the lamest thing I’ve ever said.
5:57 PM Mar 25th via web
Reply Retweet ANGELA: @dustykinder Hey, I think I’m cool sticking with Dr. Wheeler. But I’m grateful for everything that you’ve done to help.
5:03 PM Mar 25th via web
Reply Retweet ANGELA: @turnbullseth I can’t do the Peace Corps right now. I’m sorry.
5:03 PM Mar 25th via web
Reply Retweet ANGELA: It’s time to Etch-A-Sketch all of this.“

gable

Jeremy Gable (Lakenheath, 10 mei 1982)

 

De Duitse schrijfster Petra Hammesfahr werd geboren in Immerrath op 10 mei 1951.

Uit: Der gläserne Himmel 

“Tage wie dieser erinnern mich an einen Traum. Im Geist gehe ich noch einmal an der weißen Mauer entlang. Glasscherben auf ihrer Krone glitzern im Licht. Ich höre eine Frau singen und komme fast um vor Sehnsucht. Ich weiß, hinter der Mau­er ist alles, was ich vom Leben erhoffen kann.
Es ist sechs Jahre her, ich war gerade nach Kirchfelden gekom­men, da träumte ich das oft. Im Traum sprang ich. Erreichte nach vielen vergeblichen Versuchen die Mauerkrone. Die Scherben zerschnitten meine Hände, bohrten sich in meine Schenkel. Und hinter der Mauer war nichts. Eine öde weiße Fläche – wie ein unbeschriebenes Blatt, durch eine Lupe be­trachtet.
Inzwischen kenne ich die Bedeutung dieses Traumes. Ich soll­te vorbereitet werden auf einen Moment wie diesen. Ich sollte begreifen, was es heißt, einen Menschen ausgelöscht zu ha­ben. Ich sollte endlich gestehen: »Ich habe getötet!«

An Tagen wie diesem wird aus Zweifel Gewissheit. Der Him­mel ist bewölkt; der heraufziehende Abend lässt ihn dunkel werden. Am Nachmittag hat es geregnet. Man sieht nichts mehr davon. Der Wind hat die Steinplatten im Hof längst wie­der getrocknet. Nun treibt er sein Spiel mit den letzten Wolken und bringt den Geruch feuchter Erde ins Zimmer.
Ein würziger Geruch. Ich liebe ihn. In den sechs Jahren hier war er ein Teil meines Lebens. Er gehört zum Sommer und zum Frühherbst, wie Sina zu mir gehörte. Sie liebte ich auch, liebe sie immer noch. Der Gedanke, dass sie mich betrog, machte mich rasend. Der Gedanke, dass ich sie verloren habe, bringt mich um den Verstand. Ich habe Angst.“

petra_hammesfahr
Petra Hammesfahr (Immerrath, 10 mei 1951)

 

De Italiaanse schrijver Roberto Cotroneo werd op 10 mei 1961 geboren in Alessandria.

Uit: Diese Liebe (Vertaald door Karin Krieger)

„Was war die Liebe zuvor gewesen?”, sinniert Anna, “Wo war sie mir begegnet? Diese Frage hatte sich die meiste Zeit meines Lebens nicht oft gestellt. Ich denke nicht, dass die Liebe an und für sich existiert, ich glaube, sie ist ein Kleid, das man sich auf den Leib schneidert, und dies über einen Zeitraum, der lange währen kann. Hin und wieder ein Nadelstich, und gelegentlich vielleicht sogar die eine oder andere aufgetrennte Naht, die in Ordnung gebracht werden muss. (…) vielleicht liegt das Ewige gerade in der Fähigkeit, einen flüchtigen Horizont lebendig zu halten und darauf zu warten, dass er noch einmal erscheint.”

(…)

“Vielleicht ist es an uns, in den Dingen der Welt eine Spur des Paradieses wiederzufinden. Wie Archäologen, die ihre Fundstücke mit einem Pinsel säubern. / Ich wusste immer, dass unsere Buchhandlung das Paradies ist, eine Kabbala aus Sätzen; Kombinationen, die es zu finden gilt, Glückssplitter in Buchstabenform. Starkes Licht von Bedeutung.”

cotroneo
Roberto Cotroneo (Alessandria, 10 mei 1961)

 

De Duitse dichter en schrijver Ralf Rothmann werd op 10 mei 1953 geboren in Schleswig.

Restherz

Kein Geld für Pleiten,
kaum Zeit für Glück,
          ich lebe so panisch gern.
Verdunkeln mich auch die Motoren der Sonne,
scheint auch der Mond auf Bullen und Blut:
aushalten. Das Ende vor Augen
Anfänge machen,
gepanzert mit Verwundbarkeit,
bis an die Zähne bewaffnet mit Angst.

rothmann

Ralf Rothmann (Schleswig, 10 mei 1953)

 

Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 10 mei 2008 en ook mijn blog van 10 mei 2009.

De Amerikaanse dichteres en performster Jayne Cortez werd geboren op 10 mei 1936 in Fort Huachuca, Arizona. Zie ook mijn blog van 10 mei 2009.

There It Is


And if we don’t fight
if we don’t resist
if we don’t organize and unify and
get the power to control our own lives
Then we will wear
the exaggerated look of captivity
the stylized look of submission
the bizarre look of suicide
the dehumanized look of fear
and the decomposed look of repression
forever and ever and ever
And there it is

 

Rose Solitude


“I am essence of Rose Solitude
my cheeks are laced with cognac
my hips sealed with five satin nails
i carry dreams and romance of new fools and old
flames
between the musk of fat
and the side pocket of my mink tongue.”

 

Jayne Cortez
Jayne Cortez (Fort Huachuca, 10 mei 1936)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Barbara Taylor, Benito Pérez Galdós, Johann Peter Hebel, Antonine Maillet, Ivan Cankar, Martin Boelitz, Ariel Durant, Leonard Buys, Fritz von Unruh

De Engelse schrijfster Barbara Taylor Bradford werd geboren in Leeds, West Yorkshire op 10 mei 1933.

 

Uit: Where You Belong

 

„The three of us sat in a small copse situated at the far end of the village, taking shelter from the blistering heat. It was bosky and cool on this scorching summer’s day.
The jeep was parked out on the road nearby, and I peered toward it, frowning slightly, wondering what had happened to Ajet, our adviser, guide, and driver. He had gone on foot to the village, having several days before arranged to meet an old school friend there, who in turn would take us to see the leaders of the K.L.A. According to Ajet, the Kosovo Liberation Army had their main training camp in the vicinity of the village, and Ajet had assured us in Pec, and then again on the drive here, that the leaders would be in the camp, and that they would be more than willing to have their photographs taken for transmission to newspapers and magazines around the world. “Everyone should know the truth, should know about our cause, our just and rightful cause,” Ajet had said to us time and again.
When he had left the copse ages ago, he had been smiling cheerfully, happy at the idea of meeting his old friend, and I had watched him step out jauntily as he walked down the dusty road in a determined and purposeful manner. But that had been over three hours ago, and he had still not returned, and this disturbed me. I could not help wondering if something unforeseen, something bad, had happened to the friendly young Kosovar who had been so helpful to us.

I rose and walked through the trees, shading my eyes with my hand and looking down the dirt road. There was no sign of Ajet, and, in fact, there was very little activity at all. But I waited for a short while longer, hoping he would appear at any moment.“

 

barbara_taylor_bradford

Barbara Taylor Bradford (Leeds, 10 mei 1933)

 

 

De Spaanse schrijver Benito Pérez Galdós werd geboren in Las Palmas op 10 mei 1843.

 

Uit: Our friend Manso (Vertaald door Robert Russell)

 

„AND I WAS thirty-five years old when that business happened. And  if I add that it happened recently and that many of the occurrences  included in this true story happened in less than one year’s time, that  should satisfy even those readers who are most demanding in matters of  chronology. I must disappoint the sentimentalists right from the outset by  informing them that I have two Doctor’s degrees and hold a professorship in  the Institute, a post I earned in open competition. The subject I teach is a  most important one but I choose not to mention it by name. I have dedicated  my small intelligence and my time totally to philosophical studies, for in  them I have found the purest joys of my life. I don’t see how most people can  profess to find this delightful study dry; it’s always old and yet always new,  this mistress of all wisdom who governs human existence, visibly or invisibly.

Perhaps those who reject philosophy have done so out of a failure to  study her methodically, for that is the only fashion in which to navigate her  tortuous secrets. Or perhaps in superficial study they have seen only her  extern
al harshness, and never gone deep enough to taste the remarkable  sweetness and gentleness of what she holds within. As a special gift in my  nature, I showed from early childhood a particular fondness for speculative  labors, and for the investigation of truth and the exercise of reason. To this  privilege was added, by great good fortune, that of coming under the tutelage  of a skillful teacher, who from the very beginning put me on the right path.
How true it is that the happy achievement of difficult undertakings results  from a good start; and that a first step, correctly taken, leads to the swift and  sure completion of a long journey. „

 

galdos

Benito Pérez Galdós (10 mei 1843 – 4 januari 1920)
Portret door Joaquin Sorolla Bastida

 

 

 

De Duitse dichter,schrijver, pedagoog en theoloog  Johann Peter Hebel werd geboren op 10 mei 1760 in Basel.

 

Uit: Das wohlfeile Mittagessen

 

„Es ist ein altes Sprichwort: Wer andern eine Grube gräbt, fällt selber darein. – Aber der Löwenwirt in einem gewissen Städtlein war schon vorher darin. Zu diesem kam ein wohlgekleideter Gast. Kurz und trotzig verlangte er für sein Geld eine gute Fleischsuppe. Hierauf forderte er auch ein Stück Rindfleisch und ein Gemüs für sein Geld. Der Wirt fragte ganz höflich: ob ihm nicht auch ein Glas Wein beliebe? “O freilich ja!” erwiderte der Gast, “wenn ich etwas Gutes haben kann für mein Geld.” Nachdem er sich alles wohl hatte schmecken lassen, zog er einen abgeschliffenen Sechser aus der Tasche und sagte: “Hier, Herr Wirt, ist mein Geld.” Der Wirt sagte: “Was soll das heißen? Seid Ihr mir nicht einen Taler schuldig?” Der Gast erwiderte: “Ich habe für keinen Taler Speise von Euch verlangt, sondern für mein Geld. Hier ist mein Geld. Mehr hab’ ich nicht. Habt Ihr mir zu viel dafür gegeben, so ist’s Eure Schuld.” – Dieser Einfall war eigentlich nicht weit her. Es gehörte nur Unverschämtheit dazu und ein unbekümmertes Gemüt, wie es am Ende ablaufen werde. Aber das Beste kommt noch. “Ihr seid ein durchtriebener Schalk”, erwiderte der Wirt, “und hättet wohl etwas anders verdient. Aber ich schenke Euch das Mittagessen und hier noch ein Vierundzwanzigkrenzerstück dazu. Nur seid stille zur Sache und geht zu meinem Nachbarn, dem Bärenwirt, und macht es ihm ebenso!” Das sagte er, weil er mit seinem Nachbarn, dem Bärenwirt, aus Brotneid in Unfrieden lebte und einer dem andern jeglichen Tort und Schimpf gerne antat und erwiderte. Aber der schlaue Gast griff lächelnd mit der einen Hand nach dem angebotenen Geld, mit der andern vorsichtig nach der Türe, wünschte dem Wirt einen guten Abend und sagte: “Bei Eurem Nachbarn, dem Herrn Bärenwirt, bin ich schon gewesen, und eben der hat mich zu Euch geschickt und kein anderer.”

 

Basel_Hebeldenkmal

Johann Peter Hebel (10 mei 1760 – 22 september 1826)
Monument in Basel

 

 

 

Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 10 mei 2008 en ook mijn blog van 10 mei 2009.

 

 

 

De Canadese schrijfster Antonine Maillet werd geboren op 10 mei 1929 in Bouctouche, New Brunswick. Zie ook mijn blog van 10 mei 2009.

 

Uit: Gapi and Sullivan  (Vertaald door Luis De Céspedes)

 

« SULLIVAN: No need to step on each other’s toes when there’s enough room fer everybody. It’s a large world, Gapi. A big round globe. Some spots are kind o’ rocky, but others are as smooth as moss. And it turns, like a merry-go-round. And once you’re on it, you just let yourself go. You perch yourself on top o’ the world and you let it carry you to the islands, on water, ’n to brand new lands… / GAPI:…where no man ever set foot before you. / SULLIVAN: So you don’t believe me when I tell you I’ve seen the world. Then what is it I’ve been doing all these years, according to you? »

 

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Antonine Maillet (Bouctouche, 10 mei 1929)

 

 

De Sloveense schrijver, dichter en toneelschrijver. Ivan Cankar werd geboren in Vrhnika op 10 mei 1876. Zie en ook mijn blog van 10 mei 2009.

 

Uit: Aus fremdem Leben (Vertaald door Erwin Köstler)

 

… Die dritte Nacht stellten wir den Käfig in den Hof, vor den Stall. Wir gaben der Eule Fleisch auf die Streu, damit sie nicht einging. Die ganze Nacht hallte es, wie Weinen und Gelächter, wie Schmerz und Spott, es flatterte um die Kirche, verfing sich im Geäst; die Frühlingsnacht war nicht mehr unser; etwas Fremdes, Schwarzes hatte hineingegriffen, aus einer anderen, jenseitigen Nacht… Noch vor dem ersten Morgenlicht wurde plötzlich alles still, als hätte man hineingeschlagen. Eine entsetzliche Stille legte sich auf meine Brust und ich schlief müde ein …

 

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Ivan Cankar (10 mei 1876 – 11 december 1918)
Monument voor Ivan Cankar in Vrhnika

 

 

 

De Duitse dichter Martin Boelitz werd geboren op 10 mei 1874 in Wesel. Vanaf 1902 leidde hij de uitgeverij Nieter in Nürnberg. Zie ook mijn blog van 10 mei 2009.

 

Letzte Stunde

 

Und als du starbst, da träumte dir,

Du schrittest durch ein selig Land,

Du gingst an deines Liebsten Hand

Durch Gottes lichte Gnadentür.

Still fiel das goldne Gitter zu –

Ach, wer auch sterben könnt’ wie du!

 

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Martin Boelitz (10 mei 1874 – 5 december 1918)
Wesel, Berliner Tor (Geen portret beschikbaar)

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Ariel Durant (eig, Chaya Kaufman) werd geboren op 10 mei 1898 in Proskoeriv, tegenwoordig Chmelnytsky in de Oekraïne. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008  en ook mijn blog van 10 mei 2009.

 

Uit: The Phy
siocrats

 

„In an apartment at Versailles, under the rooms and the favoring eye of Mme. De Pompadour, that economic theory took form which was to stir and mold the Revolution, and shape the capitalism of the nineteenth century.

The French economy had been struggling to grow despite the swaddling clothes of regulations — by guilds and Colbert — and the Midas myth of a mercantilism that mistook gold for wealth. To increase exports, diminish imports, and take the “favorable balance” in silver and gold as a prop of political and military power, France and England had subjected their national economies to a mesh of rules and restraints helpful to economic order but harming production by hampering innovation, enterprise, and

competition. All this — said men like Gournay, Quesnay, Mirabeau pere, Du Pont de Nemours, and Turgot — was quite contrary to nature; man is by nature acquisitive and competitive; and if his nature is freed from unnecessary trammels he will astonish the world with the quantity, variety and excellence of his products. So, said these “physiocrats,” let nature (in Greek, physis) rule (kratein); let men invent, manufacture, and trade according to their natural instincts; or, as Gournay is said to have said, laissez

faire—”let him do” as he himself thinks best. The famous phrase was already old, for about 1664, when Colbert asked businessman Legendre, “What should we [the government] do to help you?” he answered, “Nous laisser faire — let us do it, let us alone.”

 

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Ariel Durant (10 mei 1898 – 25 oktober 1981)
Will en Ariel Durant

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 10 mei 2007.

De Vlaamse schrijver en dichter Leonard Buyst (ook wel Léonard) werd geboren in Lokeren op 10 mei 1847.

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 10 mei 2009.

 

De Duitse schrijver Fritz von Unruh werd geboren op 10 mei 1885 in Koblenz.