Hans Mayer, Philip Roth, Mano Bouzamour, Kirsten Boie, Lynne Sharon Schwartz, Lina Kostenko, Petar Preradović

De Duitse literatuurwetenschapper, schrijver, criticus, jurist en socioloog Hans Mayer werd geboren op 19 maart 1907 in Keulen. Zie ook alle tags voor Hans Mayer op dit blog.

Uit: Du störst mich nicht (Über Thomas und Heinrich Mann: Briefwechsel 1900-1949)

„Thomas dagegen schreibt am 31. Juli, auch aus Kalifornien und nachKalifornien: „Wir haben große Personalnot, unsere Dunklen verlassen uns und neue sind teils unerschwinglich, teils unerträglich. Aber einmal werden wir ja wieder in Ordnung kommen und hoffen, dann Nelly und Dich recht bald einen Abend bei uns zu haben.“ Dieser Briefwechsel macht es Verehrern Thomas Manns nicht leicht.
Da ist noch mehr. Für den biographischen und auch literarischen Hintergrund des Frühwerks von Thomas Mann nämlich sind seine Briefe an Heinrich von einzigartiger Bedeutung.
Den ersten der erhaltenen Briefe schreibt der 25jährige Thomas Mann nach Abschluß von „Buddenbrooks“; das Manuskript liegt nun beim Verleger Samuel Fischer, aber noch hat der Autor über sein Werk „nichts Neues“ gehört; gleichzeitig gratuliert er ein bißchen säuerlich zur Verleger-Reklame für Heinrichs Roman „Im Schlaraf-fehlend“. Man lebt in einem Zeitalter der Migränen, ästhetischen Ressentimente und Nervenkrisrm, und der junge Thomas Mann, arg auf Modernität erpicht, läßt es sich gesagt sein. Leidenschaften werden .durchlitten‚ genossen und literarisch filtriert, was Schmerzhaftes nicht ausschließt.
Als .‚Buddenbrooks“ endlich angenommen ist, teilt der Verfasser dem älteren Bruder etwas ironisch mit: „Ich werde mich photographieren lassen, die Rechte in der Frackweste und die Linke auf die drei Bände gestützt; dann kann ich eigentlich getrost in die Grube fahren.“ Im selben Brief aber (13. Februar 1901} hieß es Vorher: „Depressionen wirklich arger Art mit vollkommen ernst gemeinten Selbstabschaffungsplänen haben mit einem unbeschreiblichen, reinen und unverhoftten Herzensglück gewechselt‚ mit Erlebnissen, die sich nicht erzählen lassen, und deren Andeutung natürlich wie Renommage wirkt.“ Es ist schwer, hier vom Bericht. über ein .,ernstes Leben“ zu sprechen.“

 
Hans Mayer (19 maart 1907 – 19 mei 2001)
Heinrich en Thomas Mann rond 1902

Lees verder “Hans Mayer, Philip Roth, Mano Bouzamour, Kirsten Boie, Lynne Sharon Schwartz, Lina Kostenko, Petar Preradović”

Hafid Bouazza, Jeffrey Eugenides, Walter Jens, A. Marja, John McPhee, Mouloud Feraoun, Mechtilde Lichnowsky

De Marokkaans-Nederlandse schrijver Hafid Bouazza werd geboren op 8 maart 1970 in Oujda, Marokko. Zie ook alle tags voor Hafid Bouazza op dit blog.

Uit: Paravion

“In groene valleien waar anemonen bloeiden, hoedde een oude herder zijn schapen en schramde met zijn schalmei de frisse stilte. De echo floot terug.
Aan de Narvelzee haalde de visser zijn netten op die zwaar waren van lijken en spartelend zilver. Overal rondom hem dwarrelden witte uilen en vroegen ‘hoehoe’, een veel droeviger gezang dan het geluid van de geitenbellen.
In de mirage werd Paravion geboren, een spel van trillende lijnen en zwemmende kleuren. De kerktorens zwegen tegen een achtergrond van gebochelde wolken, de klokken waren oud en uit het nauwelijks zichtbare verleden hoorden zij als een kinderherinnering hun geschal als het geluid van de geitenbellen.”
(…)

“Kijk dàn!
De lente was feestelijk geweest na de zegenende regens van de winter en had alles en iedereen in een roes gebracht:De vallei Abqar was in opperbeste stemming.
De; geiten gaven melk, ze hadden gejongd; Waar zoogdieren samen zijn, vermenigvuldigen zij zich; Alles groeide, zelfs in dat gehucht. De beek kwebbelele vroiijk als winkelende vrouwen en droeg bladeren en ruikers mee alsof hij een bloemist had bezocht; een sneeuwval van amandelbloesems bedwelmde de neus met dodelijke geuren. De vijgenbomen staarden eindeloos naar hun onrustige reflectie, de heesters en struwelen, de witte en roze oleanders stalden hun snoepgoed uit: Nu kwam de wind alles afdrogen en stofte hij de bladeren af die levendìg begonnen te zwatelen. De vogels roddelden vrijelijk.
Baba Baloek en de jonge vrouwen van het gehucht waren gelukkiger dan ooit in hun vruchtbare, bloeìende en vruchtvolle vrijheid: Demoeders waren gestorven, van dementie naar een zalig onbestaan vergeleden.”

 

 
Hafid Bouazza (Oujda, 8 maart 1970)

Lees verder “Hafid Bouazza, Jeffrey Eugenides, Walter Jens, A. Marja, John McPhee, Mouloud Feraoun, Mechtilde Lichnowsky”

Manfred Flügge, Hans Verhagen, Tjitske Jansen, James Merrill, Kola Boof, Clifton Snider, Gudrun Pausewang

De Duitse schrijver Manfred Flügge werd geboren op 3 maart 1946 in Kolding, Denemarken. Zie ook alle tags voor Manfred Flügge op dit blog.

Uit: Das Jahrhundert der Manns

„Im Sommer 1997 reiste Frido Mann zum ersten Mal nach Nidden, einem kleinen Ort auf der Kurischen Nehrung. Oberhalb des Ostseestrandes stand noch immer das geräumige Sommerhaus seiner Großeltern. Bei einem Abstecher von Königsberg aus hatten sie den Ort im Jahr 1929 entdeckt und beschlossen, dort ein Feriendomizil zu errichten. Als das braungestrichene Holzhaus mit Strohdach und blauen Fensterläden im Sommer 1930 bezogen wurde, kam es zu einem Auflauf wie bei einem Volksfest. Die Einheimischen feierten den zum Nobelpreisträger avancierten Autor und seine Angehörigen. Auch in den beiden folgenden Jahren verbrachten die Manns hier ausgedehnte Ferien, dann beendete das Exil diese Phase. In wechselndem Besitz überdauerte das Gebäude die Jahrzehnte und Regime, ehe es im souveränen Litauen restauriert und als Thomas-Mann-Kulturzentrum eingeweiht werden konnte.
Frido Mann ist mehrmals wiedergekommen und konnte erleben, wie sich an diesem Ort auf der schmalen Landzunge zwischen Meer und Haff die Epochen überlagern und alle noch spürbar sind. 1997 reiste er auch in den brasilianischen Küstenort Paraty, wo seine Urgroßmutter Julia da Silva-Bruhns geboren wurde, die Mutter von Heinrich und Thomas Mann. Von Nidden bis Paraty, von Lübeck bis Venedig, von München bis Los Angeles, von Capri bis Halifax reichen die Schicksalswege der Mitglieder dieser besonderen Familie, deren Erlebnisse ein Jahrhundert beleuchtet und deren Werke alle Themen ihrer Zeit berührt haben.
»Die Manns kommen!« Dieser Schreckensruf tönte Thomas Mann entgegen, als er eines Tages in der Nähe seines Münchner Hauses mit seinem Hund spazieren ging. Ein paar Kinder flüchteten … vor seinem eigenen Nachwuchs. »Die Mannkinder«, wie man auch sagte, ärgerten ihre Nachbarschaft mit Telefonterror, Ladendiebstählen und anderen bösen Streichen (vielleicht weil im Haus des Vaters immer Ruhe herrschen musste). Kadidja Wedekind erinnerte sich: »Zuweilen, wenn wir so am Isarufer hinpilgerten, begegneten wir vor einer eleganten Villa einigen finster blickenden, etwas verwahrlosten Kindern, und wir erfuhren, daß dies ›Thomas Manns‹ seien.«
Der Roman, der den Grundstein für den Mythos der Familie Mann bildete, trägt in seinem Titel keinen bestimmten Artikel: Buddenbrooks.“

 
Manfred Flügge (Kolding, 3 maart 1946)
Cover 

Lees verder “Manfred Flügge, Hans Verhagen, Tjitske Jansen, James Merrill, Kola Boof, Clifton Snider, Gudrun Pausewang”

Thomas Mann, Hans-Ulrich Treichel, Anthony Swofford, Stefano Benni, Marcellus Emants

Op 12 augustus 1955 overleed de Duitse schrijver Dat is vandaag precies 60 jaar geleden. Thomas Mann. Zie ook mijn blog van 12 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Thomas Mann op dit blog.

Uit: Tagebücher

„Geburtstag am D-Day
06.06.1944
Pacif. Palis., Dienstag den 6. Juni 1944. Invasion Frankreichs
Mein 69. Geburtstag. Stand ½ 9 auf. Es war neblig-aufklärend. Wurde von K. und der Schwarzen, die sang, empfangen. Während K. mir ihre Geschenke zeigte (Armstuhl fürs Schlafzimmer, Schlafrock, Platten, Ledernützlichkeiten, Seife, Süßigkeiten) rief Mrs. Meyer aus Washington an, von der ich, bevor ich die Zeitungen gesehen, erfuhr, dass die Invasion Frankreichs bei Caen, Calais, Le Havre begonnen hat. Eigentümliches Zusammentreffen. Beim Frühstück die Zeitungsnachrichten. Die Meyer erklärte, befriedigende direkte Nachrichten aus dem Kriegsministerium zu haben. Spannung auf coordinierte Aktionen der Russen. Telephon mit Franks. Man erwartet eine weitere Ansprache des Präsidenten. – Schrieb am Schluss des XVII. Kapitels. Besuch von Revy mit altem Goethe-Bändchen. Mittags auf der Promenade. Viel Post, Briefe von Kahler, Auerheimer. Nach Tische Gottlieb und Guggenheim mit Cigarren.

 

 
De villa die Thomas Mann liet bouwen in Pacific Palisades

 

Zum Thee Neumanns, ebenfalls mit Blumen und den rar gewordenen Cigarren. Telephon mit Heinrich. Blumen-Arrangements von der Meyer. 7 Uhr Werfels und Franks mit französ. Champagner, großer Ascheschale, Abendessen zu sechsen mit Champagner. Nach dem Kaffee auf Werfels Wunsch Vorlesung aus dem Roman: da Schleppfuß fehlte, das Kapitel mit Adrians Brief. Gespräch über die Welt des Buches. Nach Wefels Weggang liest Frank die für mich geschriebene Kino-Novelle. Gut gemacht. – Hörten 11 Uhr ausführliche Invasionsnachrichten aus Hollywood und London. – Blumentelegramme von Oprechts-Giese, Bermanns.“

 

 
Thomas Mann (6 juni 1875 – 12 augustus 1955)

Lees verder “Thomas Mann, Hans-Ulrich Treichel, Anthony Swofford, Stefano Benni, Marcellus Emants”

Thomas Mann, Aleksandr Poesjkin, Sarah Dessen, Jean Cayrol, Pierre Corneille, Hendrik van Teylingen, V. C. Andrews

De Duitse schrijver Thomas Mann werd geboren in Lübeck op 6 juni 1875. Zie ook mijn blog van 6 juni 2010 en eveneens alle tags voor Thomas Mann op dit blog.

Uit: Der Tod in Venedig

„Gustav Aschenbach oder von Aschenbach, wie seit seinem fünfzigsten Geburtstag amtlich sein Name lautete, hatte an einem Frühlingsnachmittag des Jahres 19.., das unserem Kontinent monatelang eine so gefahrdrohende Miene zeigte, von seiner Wohnung in der Prinz-Regentenstraße zu München aus, allein einen weiteren Spaziergang unternommen. Überreizt von der schwierigen und gefährlichen, eben jetzt eine höchste Behutsamkeit, Umsicht, Eindringlichkeit und Genauigkeit des Willens erfordernden Arbeit der Vormittagsstunden, hatte der Schriftsteller dem Fortschwingen des produzierenden Triebwerks in seinem Innern, jenem »motus animi continuus«, worin nach Cicero das Wesen der Beredsamkeit besteht, auch nach der Mittagsmahlzeit nicht Einhalt zu tun vermocht und den entlastenden Schlummer nicht gefunden, der ihm, bei zunehmender Abnutzbarkeit seiner Kräfte, einmal untertags so nötig war. So hatte er bald nach dem Tee das Freie gesucht, in der Hoffnung, daß Luft und Bewegung ihn wieder herstellen und ihm zu einem ersprießlichen Abend verhelfen würden.

 Scene uit de film „Dood in Venetië” van Luchino Visconti uit 1971

Es war Anfang Mai und, nach naßkalten Wochen, ein falscher Hochsommer eingefallen. Der Englische Garten, obgleich nur erst zart belaubt, war dumpfig wie im August und in der Nähe der Stadt voller Wagen und Spaziergänger gewesen. Beim Aumeister, wohin stillere und stillere Wege ihn geführt, hatte Aschenbach eine kleine Weile den volkstümlich belebten Wirtsgarten überblickt, an dessen Rande einige Droschken und Equipagen hielten, hatte von dort bei sinkender Sonne seinen Heimweg außerhalb des Parks über die offene Flur genommen und erwartete, da er sich müde fühlte und über Föhring Gewitter drohte, am Nördlichen Friedhof die Tram, die ihn in gerader Linie zur Stadt zurückbringen sollte. Zufällig fand er den Halteplatz und seine Umgebung von Menschen leer. Weder auf der gepflasterten Ungererstraße, deren Schienengeleise sich einsam gleißend gegen Schwabing erstreckten, noch auf der Föhringer Chaussee war ein Fuhrwerk zu sehen; hinter den Zäunen der Steinmetzereien, wo zu Kauf stehende Kreuze, Gedächtnistafeln und Monumente ein zweites, unbehaustes Gräberfeld bilden, regte sich nichts, und das byzantinische Bauwerk der Aussegnungshalle gegenüber lag schweigend im Abglanz des scheidenden Tages”

 Thomas Mann (6 juni 1875 – 12 augustus 1955)
In 1905 

Lees verder “Thomas Mann, Aleksandr Poesjkin, Sarah Dessen, Jean Cayrol, Pierre Corneille, Hendrik van Teylingen, V. C. Andrews”

Charlotte Brontë, Michael Mann, Patrick Rambaud, John Mortimer, Peter Schneider, Gerrit Wustmann

De Britse schrijfster Charlotte Brontë werd geboren in Thornton op 21 april 1816. Zie ook alle tags voor Charlotte Brontë op dit blog.

Uit: The Correspondence of Charlotte Brontë

Charlotte’s reply to Robert Southey
16 March 1837
“SIR, I cannot rest till I have answered your letter, even though by addressing you a second’ time I should appear a little intrusive ; but I must thank you for the kind and wise advice you have condescended to give me. I had not ventured to hope for such a reply ; so considerate in its tone, so noble in its spirit. I must suppress what I feel, or you will think me foolishly enthusiastic-
At the first perusal of your letter I felt only shame and regret that I had ever ventured to trouble you with my crude rhapsody ; I felt a painful heat rise to my face when I thought of the quires of paper I had covered with what once gave me so much delight, but which now was only a source of confusion ; but after I had thought a little, and read it again and again, the prospect seemed to clear. You do not forbid me to write ; you do not say that what I write is utterly destitute of merit. You only warn me against the folly of neglecting real duties for the sake of imaginative pleasures ; of writing for the love of fame ; for the selfish excitement of emulation. You kindly allow me to write poetry for its own sake, provided I leave undone nothing which I ought to do, in order to fureue that single, absorbing, exquisite gratification, I am afraid, sir, you think me very foolish. I know the first letter I wrote to you was all senseless trash from beginning to end ; but I am not altogether the idle dreaming being it would seem to denote. My father is a clergyman of limited though competent income, and I am the eldest of his children. He expended quite as much in my education as he could afford in justice to the rest. I thought it therefore my duty, when I left school, to become a governess. In that capacity I find enough to occupy my thoughts all day long, and my head and hands too, without  having a moment’s time for one dream of the imagination. In the evenings, I confess, I do think, but I never trouble any one else with my thoughts. I carefully avoid any appearance of pre- occupation and eccentricity, which might lead those I live amongst to suspect the nature of my pursuits. Following my father’s advice who from my childhood has counselled me, just in the wise and friendly tone of your letter I have endeavoured not only attentively to observe all the duties a woman ought to fulfil, but to feel deeply interested in them. I don’t always succeed, for sometimes when I’m teaching or sewing I would rather be reading or writing ; but I try to deny myself ; and my father’s approbation amply rewarded me for the privation.
Once more allow me to thank you with sincere gratitude. I trust I shall never more feel ambitious to see my name in print ; if the wish should rise, I’ll look at Southey’s letter, and suppress it. It is honour enough for me that I have written to him, and received an answer. That letter is consecrated ; no one shall ever see it but papa and my brother and sisters. Again I thank you. This incident, I suppose, will be renewed no more ; if I live to be an old woman, I shall remember it thirty years hence as a bright dream. The signature which you suspected of being fictitious is my real name.

Again, therefore, I must sign myself  C. BRONTE.”

 

 
Charlotte Brontë (21 april 1816 – 31 maart 1855)
Op een Engelse poster

Lees verder “Charlotte Brontë, Michael Mann, Patrick Rambaud, John Mortimer, Peter Schneider, Gerrit Wustmann”

Antoon Coolen, Ida Boy-Ed, Nick Hornby, Vincent Corjanus, Thornton Wilder, Karen Blixen, David Wagner

De Nederlandse schrijver Antoon Coolen werd geboren in Wijlre in Zuid-Limburg op 17 april 1897. Zie ook alle tags voor Antoon Coolen op dit blog.

Uit: Dorp aan de rivier

“Waarom moest hij zo gewaarschuwd worden. Daar was geen grotere stroper dan Cis. Hij stroopte in zijn enigheid, hij nam de hazen onder schot. Hij luchtte ook de polder af met de lichtbak en had er bedrevenheid in, om tegelijk te luchten en te schieten. De oppasser Beysens, die loert op hem. Dat is er een, die is van verderop langs de Maas hier gekomen. Hij heeft felle jukbeenderen, daar staan zijn diepliggende loerogen zo stekend boven als smalle spleetjes, waar ge de kleur niet van kunt zien. Daar is natuurlijk maar één ding van belang in het leven: stropers vangen. Stropers vangen, hoe dan ook, de oppasser Beysens zet zelf de strikken, legt er een dode haas in, sleept een stroper er naartoe en zegt: ‘Nu heb ik u op heterdaad betrapt.’ Dit is Cis de Dove gebeurd, omdat Cis in al zijn slimheid zo onnozel is en te goed van vertrouwen. Op een keer slenterde Cis met zijn hondje langs zo’n strik, die Beysens gezet had, Cis zijn hondje waarschuwde dat de oppasser in de buurt op de loer lag. Cis lachte hartelijk om te spotten met zulke streken. Maar Beysens kwam voor de dag getreden, Cis stond nog te lachen, maar hij kreeg een proces aan zijn broek gesmeerd. Cis was er in Den Bosch voor voorgekomen. Maar aan het kantongerecht geloven ze maar één ding, dat stropers altijd liegen en dat oppassers altijd waarheid spreken. Cis werd veroordeeld.
Een avond, dat Cis met zijn geweer in de polder lag, kreeg hij een schot langs zijn oren, hij wist dat dit schot van Beysens kwam. Dit was in zekere zin een mededeling van Beysens.
Cis was ook al eens een geweer kwijtgeraakt, daarom werd hij uitgerekend. Hij had zo’n lang smal kist gemaakt en die met zink gevoerd en bedaan, daar paste zijn geweer in. Die kist kon hij met het geweer erin naar de geheimzinnige bodem van de Maas laten zinken. Dan konden de brasem, de bliek en de voorn eens nieuwsgierig aan die kist komen snuffelen, de vissen waren stom zoals Cis doof was. Ze gingen geen geheim verraden. Niemand verraadde een geheim van Cis, de mensen kwamen hem liever waarschuwen als er ergens iets dreigde. Cis, dat mocht nou misschien een barbaar zijn in zijn bombazijnen broek, in zijn schipperstrui, met zijn petje en zijn ongeknipt haar, mijn God, wat een voorname ogen had hij in zijn gezicht en hoe waren zijn mond en zijn kin krachtig en mannelijk getekend. Neen, Cis was op zijn manier bemind bij de mensen, ze bewonderden hem als stroper, die niet gauw gevat werd. En Cis kon op zijn waakzaam hondje aan voor de geluiden, die hij van wege zijn doofheid niet hoorde.”

 

 
Antoon Coolen (17 april 1897 – 9 november 1961)

Lees verder “Antoon Coolen, Ida Boy-Ed, Nick Hornby, Vincent Corjanus, Thornton Wilder, Karen Blixen, David Wagner”

Philip Roth, Mano Bouzamour, Lynne Sharon Schwartz, Lina Kostenko, Petar Preradović, Hans Mayer

De Amerikaanse schrijver Philip Roth werd geboren op 19 maart 1933 in Newark. Zie ook alle tags voor Philip Roth op dit blog.

Uit: American Pastoral

“The elevation of Swede Levov into the household Apollo of the Weequahic Jews can best be explained, I think, by the war against the Germans and the Japanese and the fears that it fostered. With the Swede indomitable on the playing field, the meaningless surface of life provided a bizarre, delusionary kind of sustenance, the happy release into a Swedian innocence, for those who lived in dread of never seeing their sons or their brothers or their husbands again.
And how did this affect him—the glorification, the sanctification, of every hook shot he sank, every pass he leaped up and caught, every line drive he rifled for a double down the leftfield line? Is this what made him that staid and stone-faced boy? Or was the mature-seeming sobriety the outward manifestation of an arduous inward struggle to keep in check the narcissism that an entire community was ladling with love? The high school cheerleaders had a cheer for the Swede. Unlike the other cheers, meant to inspire the whole team or to galvanize the spectators, this was a rhythmic, foot-stomping tribute to the Swede alone, enthusiasm for his perfection undiluted and unabashed. The cheer rocked the gym at basketball games every time he took a rebound or scored a point, swept through our side of City Stadium at football games any time he gained a yard or intercepted a pass. Even at the sparsely attended home baseball games up at Irvington Park, where there was no cheerleading squad eagerly kneeling at the sidelines, you could hear it thinly chanted by the handful of Weequahic stalwarts in the wooden stands not only when the Swede came up to bat but when he made no more than a routine putout at first base.”

 
Philip Roth (Newark, 19 maart 1933)

Lees verder “Philip Roth, Mano Bouzamour, Lynne Sharon Schwartz, Lina Kostenko, Petar Preradović, Hans Mayer”

Hafid Bouazza, Jeffrey Eugenides, Walter Jens, A. Marja, John McPhee, Mouloud Feraoun

De Marokkaans-Nederlandse schrijver Hafid Bouazza werd geboren op 8 maart 1970 in Oujda, Marokko. Zie ook alle tags voor Hafid Bouazza op dit blog.

Uit: Meriswin

“Een glissando voer door de bladeren van de platanen en geen dichter die het zag. Alsof de wind de boekverkoper en boekverzamelaar had opgewacht en nu overmatig begeesterd tussen de takken struikelde. Met een smak viel de vlaag op de tafeltjes, nam zaadjes en bloesems mee in zijn val en rolde op de grond, waarna hij in allerijl het plein rondstoof op zoek naar een vluchtpunt, her en der panisch wervelend, botste tegen onze enkels en de poten van de tafels en de schenen van de banken voordat hij erachter kwam dat geen enkele uitgang gebarricadeerd was. En geen dichter die het beschreef.
(…)

‘Niets bewoog om het plein heen wat zich niet in de etalages bekeek en erdoor opgeslokt werd in dat parallelle universum waarin elke ijdelheid gedoemd is te verdwijnen, waarin elke gereflecteerde ontmoeting onherroepelijk uit elkaar valt. Het is de aquatische wereld waarin glas de stad verandert die de stad waarlijk onderscheidt van het leven in lemen dorpen, waarvan er geen zijn in dit land. Het is glas dat boer van stedeling onderscheidt. Glas waaruit men niet drinken kan.’
(…)

De portale bloedingen begonnen later. De bloedovergave op zijn vege schoot en zijn lief die naast hem stond, huilend als hij niet keek, glimlachend als hij haar aankeek. De bakjes met zwart bloed in haar beide handen. Het bloed, vloeibaar en in klonters, bleef maar komen totdat hij uitgeput was en wilde gaan liggen, slaap en rust trokken aan hem, hadden hun handen onder zijn rug gelegd, maar hij moest wakker blijven, zijn kleren uit en hij werd gehesen in een operatiehemd – hemelblauw van kleur, een vriendelijke en toegeeflijke dwangbuis.”

 

 
Hafid Bouazza (Oujda, 8 maart 1970)

Lees verder “Hafid Bouazza, Jeffrey Eugenides, Walter Jens, A. Marja, John McPhee, Mouloud Feraoun”

Thomas Mann, Hans-Ulrich Treichel, Anthony Swofford, Stefano Benni, Marcellus Emants

 

Op 12 augustus 1955 overleed de Duitse schrijver Thomas Mann. Zie ook mijn blog van 12 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Thomas Mann op dit blog.

Uit: Der kleine Herr Friedemann

„Die Amme hatte die Schuld. – Was half es, dass, als der erste Verdacht entstand, Frau Konsul Friedemann ihr ernstlich zuredete, solches Laster zu unterdrücken? Was half es, dass sie ihr ausser dem nahrhaften Bier ein Glas Rotwein täglich verabreichte? Es stellte sich plötzlich heraus, dass dieses Mädchen sich herbeiließ, auch noch den Spiritus zu trinken, der für den Kochapparat verwendet werden sollte, und ehe Ersatz für sie eingetroffen war, ehe man sie hatte fortschicken können, war das Unglück geschehen. Als die Mutter und ihre drei halbwüchsigen Töchter eines Tages von einem Ausgange zurückkehrten, lag der kleine, etwa einen Monat alte Johannes, vom Wickeltische gestürzt, mit einem entsetzlich leisen Wimmern am Boden, während die Amme stumpfsinnig daneben stand.
Der Arzt, der mit einer behutsamen Festigkeit die Glieder des gekrümmten und zuckenden kleinen Wesens prüfte, machte ein sehr, sehr ernstes Gesicht, die drei Töchter standen schluchzend in einem Winkel, und Frau Friedemann in ihrer Herzensangst betete laut.

 

 
Kamer in het Buddenbrookhaus in Lübeck

 

Die arme Frau hatte es noch vor der Geburt des Kindes erleben müssen, dass ihr Gatte, der niederländische Konsul, von einer ebenso plötzlichen wie heftigen Krankheit dahingerafft wurde, und sie war noch zu gebrochen, um überhaupt der Hoffnung fähig zu sein, der kleine Johannes möchte ihr erhalten bleiben. Allein nach zwei Tagen erklärte ihr der Arzt mit einem ermutigenden Händedruck, eine unmittelbare Gefahr sei schlechterdings nicht mehr vorhanden, die leichte Gehirnaffektion, vor allem, sei gänzlich gehoben, was man schon an dem Blicke sehen könne, der durchaus nicht mehr den stieren Ausdruck zeige wie anfangs … Freilich müsse man abwarten, wie im übrigen sich die Sache entwickeln werde – und das Beste hoffen, wie gesagt, das Beste hoffen …“
Das graue Giebelhaus, in dem Johannes Friedemann aufwuchs, lag am nördlichen Thore der alten, kaum mittelgrossen Handelsstadt. Durch die Hausthür betrat man eine geräumige, mit Steinfliesen versehene Diele, von der eine Treppe mit weissgemaltem Holzgeländer in die Etagen hinaufführte. Die Tapeten des Wohnzimmers im ersten Stock zeigten verblichene Landschaften, und um den schweren Mahagoni-Tisch mit der dunkelroten Plüschdecke standen steiflehnige Möbel.

 

 
Thomas Mann (6 juni 1875 – 12 augustus 1955)

Lees verder “Thomas Mann, Hans-Ulrich Treichel, Anthony Swofford, Stefano Benni, Marcellus Emants”