Irving Layton, Helga Goetze, Françoise d’Eaubonne, Antony Deschamps, Sergej Michalkov

De Canadese dichter en schrijver Irving Layton werd geboren als Israel Pincu Lazarovici op 12 maart 1912 in Tîrgu Neamt, Roemenië. Zie ook alle tags voor Irving Layton op dit blog.

 

Berry Picking

Silently my wife walks on the still wet furze
Now darkgreen the leaves are full of metaphors
Now lit up is each tiny lamp of blueberry.
The white nails of rain have dropped and the sun is free.

And whether she bends or straightens to each bush
To find the children’s laughter among the leaves
Her quiet hands seem to make the quiet summer hush–
Berries or children, patient she is with these.

I only vex and perplex her; madness, rage
Are endearing perhaps put down upon the page;
Even silence daylong and sullen can then
Enamor as restraint or classic discipline.

So I envy the berries she puts in her mouth,
The red and succulent juice that stains her lips;
I shall never taste that good to her, nor will they
Displease her with a thousand barbarous jests.

How they lie easily for her hand to take,
Part of the unoffending world that is hers;
Here beyond complexity she stands and stares
And leans her marvelous head as if for answers.

No more the easy soul my childish craft deceives
Nor the simpler one for whom yes is always yes;
No, now her voice comes to me from a far way off
Though her lips are redder than the raspberries.

 

 

Irving Layton 12 maart 1912 – 4 janauri 2006)

Boekomslag

 

 

Lees verder “Irving Layton, Helga Goetze, Françoise d’Eaubonne, Antony Deschamps, Sergej Michalkov”

Karl Krolow, Leena Lehtolainen, Georg Maurer, Josef Martin Bauer

De Duitse dichter en schrijver Karl Krolow werd geboren op 11 maart 1915 in Hannover. Zie ook mijn blog van 11 maart 2007 en ook mijn blog van 11 maart 2008 en ook mijn blog van 11 maart 2009 en ook mijn blog van 11 maart 2010. 

Robinson I

Immer wieder strecke ich meine Hand
nach einem Schiff aus.
Mit der bloßen Faust versuche ich,
nach seinem Segel zu greifen.
Anfangs fing ich
verschiedene Fahrzeuge, die sich
am Horizont zeigten.
Ich fange Forellen so.
Doch der Monsun sah mir
auf die Finger
und ließ sie entweichen,
oder Ruder und Kompass
brachen. Man muss
mit Schiffen zart umgehen.
Darum rief ich ihnen Namen nach.
Sie lauteten immer
wie meiner.

Jetzt lebe ich nur noch
in Gesellschaft mit dem Ungehorsam
einiger Worte. 

 

 

Gedicht für J.S.

Auf dem Dezemberbahnsteig in der ersten Stunde nach Mitternacht.
Dein Bild in die Kälte geschnitten,
mit hellem Mantel, den Schal übers Haar getan,
und einem im Abschied leuchtenden Gesicht.

Ich erfinde dich noch einmal im Augenblick der Trennung:
Dunkel vor Zärtlichkeit und dem Verlangen nach Glück,
mit einer von Zuneigung leisen Stimme
in der winterlichen Frostluft.

Ich erfinde dich noch einmal: geschaffen nun,
um mit mir zu gehen, einem anderen
Mann im hochgeschlagenen Mantelkragen,
der das Fenster im Fernzugabteil herunterlässt
und winkt.

Du bleibst zurück, auf Fluten grauen Windes treibend,
zurück mit Umarmung und Kuss und dem Geruch deiner Haut.
Das schwarze und weiße Schachbrett der Schneenacht
liegt über deinem Gesicht; und ich weiß,
das nichts an dir für mich bestimmt ist.

 

Hoher Herbst

Die Kastanie fällt.
Die Walnuß wird geschlagen.
Das nasse Obst:
in Körben heimgetragen!

Der Wind aus West,
der Regen treibt die Blätter.
Das Astwerk bricht
herab im schweren Wetter.

Die graue Zeit
sinkt mit den Nebeln nieder.
Die Kühle greift
den Vögeln ins Gefieder.

Nur Rabenschrei
verhallt in leeren Wäldern
beim scharfen Rauch
aus den Kartoffelfeldern.

 

Karl Krolow (11 maart 1915 – 21 juni 1999)

 

Lees verder “Karl Krolow, Leena Lehtolainen, Georg Maurer, Josef Martin Bauer”

Ernst Wichert, Torquato Tasso, Douglas Adams, Patrick Beck

De Duitse schrijver Ernst Wichert werd geboren op 11 maart 1831 in Insterburg. Zie ook mijn blog van 11 maart 2007 en ook mijn blog van 11 maart 2009 ook mijn blog van 11 maart 2010.

Uit: Der Bürgermeister von Thorn

 

„In der Marienburg, dem Haupthause des Deutschen Ordens in Preußen, lag im Oktober des Jahres 1449 der ehrwürdige Hochmeister Herr Konrad v. Erlichshausen zum Tode krank. Er hatte schon bei Beginn der Krankheit, die rasch einen schlimmen Verlauf zu nehmen drohte, seine fürstliche Wohnung im Mittelschloß verlassen und die einfacheren, aber wohnlicheren Räume bezogen, die im alten Hochschloß, dem mächtigen Mauerviereck daneben, für die Landmeister des Deutschen Ordens hergerichtet waren, bevor zu Anfang des vierzehnten Jahrhunderts der Hochmeister Siegfried von Feuchtwangen seine Residenz von Venedig an die Nogat verlegte und die Marienburg diesem Zweck entsprechend ausbauen ließ. Er hatte hier auch die Kirche in der Nähe, die der fromme Mann ungern versäumte, solange es ihm noch möglich war, sie auf einem Tragsessel zu erreichen. Jetzt freilich sah er sich schon seit Wochen an sein Schmerzenslager gefesselt.

Es waren nur zwei kleine zellenartige Räume, auf die der Meister sich beschränkt hatte. Wenn auch die Ordensregel ihn nicht hinderte, sich jede seinem fürstlichen Stande angemessene Bequemlichkeit zu gestatten, so liebte er es doch, sich der alten Rittersitte treu zu beweisen und den Brüdern, die zu Abweichungen aller Art nur zu geneigt waren, ein gutes Beispiel von Einfachheit und Mäßigkeit zu geben. Nur schwer und auf dringenden Wunsch der Ärzte hatte er sich entschließen können, ein Federbett anzunehmen und eine wärmere Decke als seinen weißen Mantel über sich breiten zu lassen. Das Holzgestell, auf dem er lag, unterschied sich nur wenig von der Lagerstätte der Konventsbrüder. Die Wände des Schlafzimmers waren aber mit Teppichen behängt und die Steinfliesen mit Matten belegt.“

 


Ernst Wichert (11 maart 1831 – 21 januari 1902)

 

 

Lees verder “Ernst Wichert, Torquato Tasso, Douglas Adams, Patrick Beck”

Jakob Wassermann, John Rechy, Chloé Delaume, Karel van de Woestijne, Boris Vian, Manolis Anagnostakis

De Duitse schrijver Jakob Wassermann werd geboren op 10 maart 1873 in Fürth. Zie ook alle tags voor Jakob Wassermann op dit blog.

 

Uit: Caspar Hauser oder Die Trägheit des Herzens (Der fremde Jüngling) 

 

„In den ersten Sommertagen des Jahres 1828 liefen in Nürnberg sonderbare Gerüchte über einen Menschen, der im Vestnerturm auf der Burg in Gewahrsam gehalten wurde und der sowohl der Behörde wie den ihn beobachtenden Privatpersonen täglich mehr zu staunen gab.

Es war ein Jüngling von ungefähr siebzehn Jahren. Nie- mand wußte, woher er kam. Er selbst vermochte keine Auskunft darüber zu erteilen, denn er war der Sprache nicht mächtiger als ein zweijähriges Kind; nur wenige Worte konnte er deutlich aussprechen, und diese wiederholte er immer wieder mit lallender Zunge, bald klagend, bald freudig, als wenn kein Sinn dahintersteckte und sie nur unverstandene Zeichen seiner Angst oder seiner Lust waren.

Auch sein Gang glich dem eines Kindes, das gerade die ersten Schritte erlernt hat: nicht mit der Ferse berührte er zuerst den Boden, sondern trat schwerfällig und vorsichtig mit dem ganzen Fuße auf.

Die Nürnberger sind ein neugieriges Volk. Jeden Tag wanderten Hunderte den Burgberg hinauf und erklommen die zweiundneunzig Stufen des finstern alten Turmes, um den Fremdling zu sehen. In die halb verdunkelte Kammer zu treten, wo der Gefangene weilte, war untersagt, und so erblickten ihre dichtgedrängten Scharen von der Schwelle aus das wunderliche Menschenwesen, das in der entferntesten Ecke des Raumes kauerte und meist mit einem kleinen weißen Holzpferdchen spielte, das es zufällig bei den Kindern des Wärters gesehen und das man ihm, gerührt von dem unbeholfenen Stammeln seines Verlangens, geschenkt hatte. Seine Augen schienen das Licht nicht erfassen zu können; er hatte offenbar Furcht vor der Bewegung seines eignen Körpers, und wenn er seine Hände zum Tasten erhob, war es, als ob ihm die Luft dabei einen rätselhaften Widerstand entgegensetzte.”

 

 

Jakob Wassermann (10 maart 1873 – 1 januari 1934)

 

Lees verder “Jakob Wassermann, John Rechy, Chloé Delaume, Karel van de Woestijne, Boris Vian, Manolis Anagnostakis”

Joseph von Eichendorff, Friedrich Schlegel, Joaquin Miller

De Duitse dichter en schrijver Joseph von Eichendorff werd op 10 maart 1788 op het slot Lubowitz in Ratibor geboren. Zie ook alle tags voor Joseph von Eichendorff op dit blog.

 

Schneeglöckchen

 

’s war doch wie ein leises Singen

In dem Garten heute nacht,

Wie wenn laue Lüfte gingen:

“Süße Glöcklein, nun erwacht,

Denn die warme Zeit wir bringen,

Eh’s noch jemand hat gedacht.” –

’s war kein Singen, ’s war ein Küssen,

Rührt’ die stillen Glöcklein sacht,

Daß sie alle tönen müssen

Von der künft’gen bunten Pracht.

Ach, sie konnten’s nicht erwarten,

Aber weiß vom letzten Schnee

War noch immer Feld und Garten,

Und sie sanken um vor Weh.

So schon manche Dichter streckten

Sangesmüde sich hinab,

Und der Frühling, den sie weckten,

Rauschet über ihrem Grab.

 

 

Die Lerche

 

Ich kann hier nicht singen,

Aus dieser Mauern dunklen Ringen

Muß ich mich schwingen

Vor Lust und tiefem Weh.

O Freude, in klarer Höh

Zu sinken und sich zu heben,

In Gesang

Über die grüne Erde dahinzuschweben,

Wie unten die licht’ und dunkeln Streifen

Wechselnd im Fluge vorüberschweifen,

Aus der Tiefe ein Wirren und Rauschen und Hämmern,

Die Erde aufschimmernd im Frühlingsdämmern,

Wie ist die Welt so voller Klang!

Herz, was bist du bang?

Mußt aufwärts dringen!

Die Sonne tritt hervor,

Wie glänzen mir Brust und Schwingen,

Wie still und weit ist’s droben am Himmelstor!

 

 

Joseph von Eichendorff (10 maart 1788 – 26 november 1857)

Monument in Ratibor (Racibórz)

 

 

Lees verder “Joseph von Eichendorff, Friedrich Schlegel, Joaquin Miller”

Samuel Ferguson, Georges Dor, Pedro Antonio de Alarcón, Otto Heinrich Kühner

De Ierse dichter Samuel Ferguson werd geboren op 10 maart 1810 in Belfast. Zie ook alle tags voor Samuel Fergusonop dit blog.

 

The Fair Hills Of Ireland

 

A plenteous place is Ireland for hospitable cheer,

Uileacan dubh O!

Where the wholesome fruit is bursting from the yellow barley ear;

Uileacan dubh O!

There is honey in the trees where her misty vales expand,

And her forest paths in summer are by falling waters fann’d,

There is dew at high noontide there, and springs i’ the yellow sand,

On the fair hills of holy Ireland.

 

Curl’d he is and ringleted, and plaited to the knee–

Uileacan dubh O!

Each captain who comes sailing across the Irish Sea;

Uileacan dubh O!

And I will make my journey, if life and health but stand,

Unto that pleasant country, that fresh and fragrant strand,

And leave your boasted braveries, your wealth and high command,

For the fair hills of holy Ireland.

 

Large and profitable are the stacks upon the ground,

Uileacan dubh O!

The butter and the cream do wondrously abound;

Uileacan dubh O!

The cresses on the water and the sorrels are at hand,

And the cuckoo’s calling daily his note of music bland,

And the bold thrush sings so bravely his song i’ the forests grand,

On the fair hills of holy Ireland

 

 

Samuel Ferguson (10 maart 1810 – 9 augustus 1886)

 

 

Lees verder “Samuel Ferguson, Georges Dor, Pedro Antonio de Alarcón, Otto Heinrich Kühner”

Hilde Van Cauteren

De Vlaamse dichteres Hilde Van Cauteren werd geboren 10 maart 1967 Hamme. Van Cauteren studeerde aan Sint-Lucas in Gent en werkte een aantal jaren in lager en middelbaar onderwijs. Zij was jarenlang vrijwillig lesgever bij verschillende verenigingen. Daarnaast is Hilde Van Cauteren (voor Groen!) actief bezig met lokale politiek. Van Cauteren schrijft behalve poëzie ook proza. Zij is lid van de dichtersgroep Pazzi di Parole en behaalde met haar gedichten verschillende nominaties en prijzen. Voor de jeugd schreef zij „Het Naveltheater“, een roman over theater, vrijheid en gelijke rechten.

Verbeter mij

want men zei me dat ik een meisje was
en vroeg me of ik daar blij mee was
en of ik dan alle dagen op tijd
voor het eten zou zorgen.

En men zei dat ik onderdanig was
en geneigd om te volgen en dat ik
zou vloeien. Met regelmaat, en discreet
onder mijn rokken. Verbeter mij

want ik heb een naakte achterkant,
een rusteloos profiel en ik durf
op tafel slaan, zonder dat er deeg
ligt om te kneden, en ik kijk niet

altijd naar beneden. Verbeter mij,
als mijn blik te wild wordt of mijn tong
te scherp. Als de onrust van het vlees
mijn zinnen binnen dringt, verbeter mij.

Hilde Van Cauteren (Hamme, 10 maart 1967)

Ed Hoornik, Heere Heeresma, Vita Sackville-West, Peter Altenberg, Keri Hulme

De Nederlandse dichter en prozaïst Ed Hoornik werd geboren in Den Haag op 9 maart 1910. Zie ook mijn blog van 9 maart 2007 en ook mijn blog van 9 maart 2008. en ook mijn blog van 9 maart 2009 en ook mijn blog van 9 maart 2010.

 

Bewaarschool

Soms, als ik loop door een straat,

waar kalk valt uit een muur,

verschijnt mij een kindergelaat

en een non aan een kierende deur.

 

En ik klem mij weer vast aan de vrouw,

die mij altijd naar school toe bracht;

het galmde door het gebouw,

als de deur dichtviel met een slag.

 

Daar staat – de voet op de slang –

nog het blauwe Mariabeeld;

voor de deur aan het eind van den gang

houdt een non de sleutels gereed.

 

Zit daar op de achterste rij

bij de trommel met koek en brood

nog de knaap, die het huis op de lei

voor mijn blik met zijn hand afsloot?

 

Maar dan heb ik de straat al voleind,

en ik loop op het heldere plein;

voor ’t raam, waar de zon in schijnt,

sluit een vreemde vrouw het gordijn.

 

 

Ik wilde…

Ik wilde bij de dood belet aanvragen,

hij deed zelf open en hij liet mij in.

‘Er lang omheen praten heeft weinig zin;

ik kom hier’, zei ik, ‘om je uit te dagen’.

 

Hij glimlachte: je komt dus uitstel vragen;

kan ik je dienen, een glas port of gin?

”t Is mij hetzelfde’, zei ik, ‘schenk maar in’.

 

‘En nu muziek, daar staat de grammofoon,

een dodenmars, dat ben je zo gewoon,

als je op straat loopt en daar loopt te azen.’

 

– Geen treurmars speel ik zonder eerbetoon. –

Hij schonk mij in; wij stootten met de glazen.

‘Kies nu de naald uit’, riep ik in extase.

 


Ed Hoornik
(9 maart 1910 – 1 maart 1970)

Den Haag, Jan Hendrik Verheijen, Gezicht op het Mauritshuis

en de Grenadierspoort, 1e helft 19de eeuw.

 

 

Lees verder “Ed Hoornik, Heere Heeresma, Vita Sackville-West, Peter Altenberg, Keri Hulme”

Umberto Saba, Agnes Miegel, Heleen van Royen, Ota Filip, Taras Sjevtsjenko

De Italiaanse dichter en schrijver Umberto Saba werd geboren op 9 maart 1883 in Triëst. Zie ook mijn blog van 9 maart 2007 en en ook mijn blog van 9 maart 2009 en ook mijn blog van 9 maart 2010.

 

Winter

 

It’s night, a bitter winter. You raise
the drapes a little and peer out. Your hair
blows wildly; joy suddenly
opens wide your black eyes,
and what you saw—it was an image
of the world’s end—comforts
your inmost heart, warms and eases it.

A man ventures out on a lake
of ice, under a crooked streetlamp.

 

Poetry

 

It’s as if for a man battered by the wind,
blinded by snow—all around him an arctic
inferno pummels the city—
a door opens along a wall.

He goes in. He finds again a living kindness,
the sweetness of a warm corner. A forgotten
name places a kiss on
cheerful faces that he has not seen
except obscurely in menacing dreams.
He returns
to the street, and the street, too, is not the same.
Fine weather has come back, busy hands
break up the ice, the blue reappears
in the sky and in his heart. And he thinks
that every extreme of evil foretells a good.

 

 

Vertaald door George Hochfield en Leonard Nathan 

 

 

Umberto Saba (9 maart 1883 – 25 augustus 1957)

 

 

Lees verder “Umberto Saba, Agnes Miegel, Heleen van Royen, Ota Filip, Taras Sjevtsjenko”

Peter Zantingh

De Nederlandse schrijver, columnist en blogger Peter Zantingh werd geboren op 9 maart 1983 in Heerhugowaard en is tegenwoordig Utrechter. Hij studeerde Small Business in Alkmaar en Digitale Communicatie in Utrecht. Zantingh werkt mee aan nieuwswebsite nrc.nl en nrcnext.nl, lifestyleblogs iPhoneclub en iPadClub, online cultuurmagazine 8WEEKLY, Lowlandssite Lowlove en wielrenblog Het Is Koers. Ondertussen schrijft hij aan zijn debuutroman (werktitel Een uur en achttien minuten) bij uitgeverij De Arbeiderpers.

Twee sleuteltjes

In mijn brievenbus zat een envelop. Ik maakte hem open en vond alleen twee sleuteltjes. Geen brief, geen adressering, alleen het logo van een bedrijf dat ik niet kende. Ik googlede het, maar werd er niet wijzer van. Het waren gekke sleuteltjes. Niet van een deur of een fiets, maar van iets ongewoners, iets mysterieus. Ik bekeek ze en dacht na. Dit kon natuurlijk twee kanten op.

Eén: ik was zojuist in een Bassie en Adriaan-achtig verhaal terecht gekomen. Deze sleuteltjes zouden me leiden naar kleine briefjes met cryptische aanwijzingen. Ik zou zoiets als “daar waar Utrecht hoog is, maar onopgeleid” ontcijferen en onder de Domtoren de volgende aanwijzing vinden. Daarna kwam de rest van Europa aan de beurt. Overal waren er mannen die op twintig meter afstand toekeken, lange grijze jassen met antennes. Misschien waren er zelfs camera’s, dus ik moest vanaf nu veel grappige dingen zeggen en oppassen waar ik naar keek op internet.

We hebben je moeder. Ze heeft nog maar negen nagels.

Twee: schurken hadden het op mijn moeder voorzien. Ze hadden, door mij langere tijd nauwlettend te volgen, gezien dat ik een LCD-televisie had en vaak luxe taartjes kocht bij de Albert Heijn. Ze hadden de indruk gekregen dat ik rijk was en logischerwijs mijn moeder ontvoerd om losgeld te kunnen eisen. Er zou een race tegen de klok beginnen, langs kluisjes, postvakjes en andere sloten, een oneerlijke zoektocht waarin ik constant achter de feiten aanliep. Ze zouden me altijd een stap voor zijn. Ik vond het ook vervelend dat ze me anoniem zouden opbellen om gemene dingen te zeggen. “We hebben je moeder. Ze heeft nog maar negen nagels.”

Wat waren mijn opties? Ik kon geen actie ondernemen; er was teveel onduidelijkheid over de herkomst en bedoeling van de twee sleuteltjes. Ik zou moeten wachten op meer aanwijzingen voordat ik wist in welk avontuur ik de hoofdrol speelde.

Of zou ik hiermee de verwarming kunnen ontluchten? Dat probeerde ik en ach, verdomd, dat lukte.

Geen avontuur, en dat voelde toch wel vreemd. Als een meisje dat bang is dat ze zwanger is en als dan blijkt dat ze het niet is, mist ze toch haar kindje. Toch was ik ook wel blij dat alles goed ging met mijn moeder.

Peter Zantingh (Heerhugowaard, 9 maart 1983)