Kenneth Rexroth, E. A.Robinson, Lulu Wang, Christoph Keller

De Amerikaanse dichter Kenneth Rexroth werd geboren in South Bend (Indiana) op 22 december 1905. Zie ook alle tags voor Kenneth Rexroth op dit blog.

 

Gic to Har    

 

It is late at night, cold and damp

The air is filled with tobacco smoke.

My brain is worried and tired.

I pick up the encyclopedia,

The volume GIC to HAR,

It seems I have read everything in it,

So many other nights like this.

I sit staring empty-headed at the article Grosbeak,

Listening to the long rattle and pound

Of freight cars and switch engines in the distance.

Suddenly I remember

Coming home from swimming

In Ten Mile Creek,

Over the long moraine in the early summer evening,

My hair wet, smelling of waterweeds and mud.

I remember a sycamore in front of a ruined farmhouse,

And instantly and clearly the revelation

Of a song of incredible purity and joy,

My first rose-breasted grosbeak,

Facing the low sun, his body

Suffused with light.

I was motionless and cold in the hot evening

Until he flew away, and I went on knowing

In my twelfth year one of the great things

Of my life had happened.

Thirty factories empty their refuse in the creek.

On the parched lawns are starlings, alien and aggressive.

And I am on the other side of the continent

Ten years in an unfriendly city.

 

 

Kenneth Rexroth (22 december 1905 – 6 juni 1982)

 

 

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Rudolf Krämer-Badoni, Johan Sebastian Welhaven, Thomas Higginson, Ulrich Bräker

 

De Duitse schrijver Rudolf Krämer-Badoni werd geboren op 22 december 1913 in Rüdesheim als Rudolf Kramer. Na de middelbare school in Geisenheim, studeerde hij literatuur, filosofie, talen en geschiedenis aan de universiteit van Frankfurt. In 1937 trouwde hij met de Italiaanse Laura Badoni, wiens naam hij aannam als tweede deel van zijn dubbele naam. In 1938 ontving hij zijn doctoraat met een proefschrift over Rilke en Bachofen. Aan WO II nam hij deel als lid van een medische eenheid. Zijn eerste roman, „Jacobs Jahr“, was al gedrukt en zou in 1943 verschijnen, maar werd niet geleverd wegens een vermoeden van verborgen kritiek op het nazi-regime en verscheen pas in de jaren ’70 in een normale editie. Na 1945 werd Kramer-Badoni redacteur van het tijdschrift Die Wandlung. Vanaf 1948 was hij freelance schrijver in Rudesheim. Behalve verhalend werk schreef Kramer-Badoni essays, waarin hij zulke uiteenlopende onderwerpen behandelde als kunsttheorie, anarchisme en oenologie. 

 

Uit: Jacobs Jahr

 

„Er zog eine Mappe mit Akten und Maßregeln hervor: die Namen, an die er sich zu wenden hatte, mit knappen, aber treffenden Anmerkungen über ihre Person, über ihre Stellung im öffentlichen Leben, über vollbrachte Leistungen, über Vorlieben und Gewohnheiten. Selbst über vermeintlich unwichtige Dinge war manches darin zu lesen. So hieß es bei dem amtlichen Vertreter des Chefs in Paris: “liebt geistreiche Bemerkungen, aber nicht die Liebe betreffend”…”hält sich bei Tisch nachlässig, verzeiht dasselbe aber keinem andern.” – bei dem Comte de Novouilles, der diesen Vertreter nicht kannte, sondern ein persönlicher Freund des Chefs war und als solcher wirkte. (…) “

 

 

 


Rudolf Krämer-Badoni (22 december 1913 – 18 september 1989)

Rüdesheim in kerstsfeer (Geen portret beschikbaar)

 

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Heinrich Böll, Ted van Lieshout, Rolf Lappert, Thomas Hürlimann, Uwe Dick, Rebecca West

De Duitse schrijver Heinrich Böll werd geboren op 21 december 1917 in Keulen. Zie ook mijn blog van 21 december 2006 en ook mijn blog van 21 december 2007 en ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: Haus ohne Hüter 

 

„Wenn die Mutter in der Nacht den Ventilator laufen ließ, wurde er wach, obwohl die Gummiflügel dieser Luftmühle nur ein weiches Geräusch erzeugten: fluppendes Surren und manchmal ein Stocken, wenn die Gardine zwischen die Flügel geriet. Dann stand die Mutter auf, zog leise fluchend die Gardine aus dem Getriebe und klemmte sie zwischen die Türen des Bücherschranks. Aus grüner

Seide war der Schirm von Mutters Stehlampe: wasserhelles Grün, gelb unterstrahlt, und das Glas roten Weins, das auf dem Nachttisch stand, erschien ihm fast wie Tinte: dunkles, träge aussehendes Gift, das die Mutter in kleinen Schlucken nahm. Sie las und rauchte und nahm nur selten einen Schluck Wein.

Er beobachtete sie durch die halbgeöffneten Lider hin- durch, rührte sich nicht, damit sie nicht aufmerksam auf ihn werde, und verfolgte den Zigarettenqualm, der sich zum Ventilator hinzog: weiße und graue Rauchschichten, die vom Sog erfaßt, zerkleinert und von den weichen grünen Gummiflügeln hinausbefördert wurden. Der Ventilator war groß wie die Ventilatoren in den Warenhäusern, friedlicher Surrer, der die Luft im Zimmer in wenigen Minuten reinigte. Dann drückte die Mutter auf den Knopf, der neben ihrem Bett an der Wand war, dort, wo das Bild des Vaters hing: lächelnder junger Mann mit Pfeife im Mund, viel zu jung, um der Vater eines elfjährigen Jungen zu sein. Der Vater war so jung wie Luigi im Eissalon, so jung wie der ängstliche kleine neue Lehrer; viel jünger als die Mutter war er, die so alt war wie die Mütter anderer Jungen. Der Vater war ein lächelnder Jüngling, der seit einigen Wochen auch in seine Träume kam, anders als er auf dem Bild war: traurig zusammengesackte Gestalt, die auf tintigem Klecks wie auf einer Wolke saß, ohne Gesicht, und doch weinend wie einer, der schon Millionen Jahre wartet, in Uniform ohne Rangabzeichen, ohne Orden, plötzlich in seine Träume eingebrochener Fremdling, der anders war, als er ihn sich gewünscht hatte.

Wichtig war, stillzuhalten, kaum zu atmen, die Augen nicht zu öffnen, denn dann konnte er an den Geräuschen im Hause erkennen, wie spät es war: war von Glum nichts mehr zu hören, dann war es halb elf, war von Albert nichts mehr zu hören, war es elf.“

 

 

Heinrich Böll (21 december 1917 – 16 juli 1985)

Als zestienjarige in 1933

 

 

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Ivan Blatný, Maurice Chappaz, Garmt Stuiveling, Oda Schaefer, Isolde Kurz, Philipp Galen

De Tsjechische dichter Ivan Blatný werd geboren op 21 december 1919 in Brno. Zie ook mijn blog van 21 december 2006 en ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009. 

 

The Count

 

The count left the castle
and went to the township bustle
tired of loneliness.
Tired of deer-park walking,
he wants some more noise, more talking,
tired of playing chess.

 

And when he has enough of claxons,
of motor-cars, of taxis,
he’s glad and turns round.
Again the relaxation
above the lower nation,
lucky we have a count.

 

 

Vertaald door Anna Moschovakis en Veronika Tuckerová

 

 

Wimbledon

 

Perhaps now Drobny’s playing Wimbledon
The pleasant chill that summer lawns
brings tired heads has lightly tuned
the rackets’ strings to their evening tone

 

Leaf-hued comfort, all my blessings, my salutes
The celebration now is held, Jaroslav, with your two lutes
From Wimbledon Common, from meadows yet beyond
through the television channel I hear their sound

 

If you but could in this welcome heat
find my Rapunzel-tower by some feat –
tennis-courts lie nearby, surrounded in leaf

 

Come, before these days too flee
hidden like Verlaine in the grass

 

 

Vertaald door Martin Thar

 

 

Ivan Blatný (21 december 1919 – 5 augustus 1990)

 

 

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Ludwig Hölty, Gustave Kahn, Thomas Bracken, Mathurin Régnier, Benjamin Disraeli

De Duitse dichter Ludwig Heinrich Christoph Hölty werd geboren op 21 december 1748 in Mariensee bij Hannover. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Die Luft ist blau

 

Die Luft ist blau,

das Tal ist grün.

Die kleinen Maienglöckchen blühn.

Und Schlüsselblumen drunter,

Der Wiesengrund

ist schon so bunt

Und malt sich täglich bunter.

 

 

Die Ersehnte

 

Brächte dich meinem Arm der nächste Frühling!

Tönten Vögel aus Blüten mir das Brautlied,

Dann, dann hätt’ ich Seliger

Schon auf Erden Wonne des Himmels.

 

Wonne! sie wird mir Paradiese zaubern!

Wird lustwandeln mit mir in Gärten Gottes,

Wird in meinen Armen gewiegt

Den Frühlingsabend beflügeln.

 

Komm, dich rufet die Sehnsuchtsträn’ im Auge!

Dich dies wallende Herz voll süßer Ahndung,

Trübe floß’ mein Leben,

O Himmelsbotin, komm, es zu heitern.

 


Ludwig Hölty (21 december 1748 – 1 september 1776)

 

 

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Friederike Mayröcker, Sky Gilbert, Hortense Calisher, Jürg Laederach, Aziz Nesin

De Oostenrijkse dichteres en schrijfster Friederike Mayröcker werd op 20 december 1924 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 20 december 2006  en ook mijn blog van 20 december 2007 en ook mijn blog van 20 december 2008 en ook mijn blog van 20 december 2009.

 

ganz verknallt

 

mit taubem (Tauben) Gemüt die vergangenen

Tage die Gaststubenfrau läszt mich warten ich hatte

vermutet sie sei schwanger wollte nicht fragen, »schlingernder

Zopf« von Crauss, sitze in Gaststube ganz versteckt kann

betrachten Kommen und Gehen dann, heimwärts dieses Grau Tränen

Grau dann, heimwärts durch kl.Park an den Kastanienbäumen

vorüber Haarflechten Grau Tränen Grau und die Geräusche tief

unter mir aus den Kanälen das Wasserrauschen nach so viel

Regen auf linker Wange 1 Schatten von Träne ja und du fehlst

mir sehr kreuze die Gasse wo im Juni die Robinien schwelgen

und mit ihren hohen Ästen in die geöffneten Fenster, zupft

einer die Lüfte ist Orchideenblüte : Orchesterstücke G-Dur

KV 74 von Mozart (in einer neuen Tracht erscheint), und ja, wie

sich die M. vom Rest demarkiert, so Jamil, wer hat gesagt jede

Angst sei 1 Angst vor dem Tod, solch Hahnenfusz usw., ist

Alpenküche – gucke nach Uhrzeit zum Regal : kl.Wecker : aber

schon eingepackt für die Reise auch Rasenstück

 

 

 

für Marcel Beyer

 

Elfen blau : Klang wie es läutet, die Glocken Elfe elf

Schläge und bei blitzendem Tageslicht alle Lampen angeknipst weil

zu dunkel im Zimmer, hatte gedacht : nie mehr etwas schreiben

können nie mehr wieder aber heute die wallende

Seele (Brust) und das zirpende (zuckende) Auge während

ich Korrektur lese. Der Schweif das Schweifen des

Tischchens nein die Notiz auf den Knien weil kein Platz auf

der Tischplatte, allzu Fuchsien und die fast schon verwelkten

Blumen auf der Treppe zur Terrasse gegossen, jetzt oftmals die

Torkel Kunst wie in schrägem Schwindel gegen die Wand gegen

die Schränke geschwankt und trödelnd, am Ende des Telefongesprächs

sagte

er cheese statt tschüsz, die August Blousons also

am Morgen

 

 

 

Friederike Mayröcker (Wenen, 20 december 1924)

 

 

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Peter May, Gernot Wolfgruber, Sandra Cisneros, Alain de Botton, Ramon Stoppelenburg

De Schotse schrijver Peter May werd geboren op 20 december 1951 in Glasgow. Zie ook mijn blog van 20 december 2009. 

 

Uit: The Killing Room

 

Deputy Section Chief Li.” The defense lawyer spoke slowly, as if considering every syllable. “There is no doubt that if one compares these shoe prints with the photographs of the footprints taken at the scene of the murder, one would be led to the conclusion that they were made by the same pair of shoes.” Photographs of the footprints and the corresponding shoe prints were laid out on the table in front of him.

Li Yan nodded cautiously, uncertain where this was leading, aware of the judge watching him closely from the bench opposite, a wily, white-haired veteran languishing thoughtfully in his winter blue uniform beneath the red, blue, and gold crest of the Ministry of Public Security. The scribble of the clerk’s pen was clearly audible in the silence of the packed courtroom.

“Which would further lead one to the conclusion that the owner of these shoes was, at the very least, present at the crime scene—particularly in light of the prosecution’s claim that traces of the victim’s blood were also found on the shoes.” The lawyer looked up from his table and fixed Li with a cold stare. He was a young man, in his early thirties, about the same age as Li, one of a new breed of lawyers feeding off the recent raft of legislation regulating the burgeoning Chinese justice system. He was sleek, well-groomed, prosperous. A dark Armani suit, a crisp white, button-down designer shirt and silk tie. And he was brimming with a self-confidence that made Li uneasy. “Would you agree?”

Li nodded.

“I’m sorry, did you speak?”

“No, I nodded my agreement.” Irritation in Li’s voice.

“Then please speak up, Deputy Section Chief, so that the clerk can note your comments for the record.” The Armani suit’s tone was condescending, providing the court with the erroneous impression that the police officer in the witness stand was a rank novice.“

 

 

 

Peter May (Glasgow, 20 december 1951)

 

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Ferdinand Avenarius, Mendele Mojcher Sforim, John Fletcher, Vaino Linna

De Duitse dichter en activist Ferdinand Avenarius werd geboren in Berlijn op 20 december 1856. Zie ook mijn blog van 20 december 2008 en ook mijn blog van 20 december 2009.

 

Nun floh das Leben längst vom weiten Eise

 

Nun floh das Leben längst vom weiten Eise

Des starren Sees, der Wintermond allein

Webt seiner Strahlen kalten Dämmerschein,

Und summend singt der Nachtwind seine Weise,


Und surrend ritzt der Stahl gewohnte Kreise

In des Kristalls beglänzten Spiegel ein,

Und tief ins blasse Nebelreich hinein

Trägt er mich fort auf selbstgebahntem Gleise.

 

Von Zeit zu Zeit ertönt mit fernem Rollen

Dumpf unterm Eis gefangner Geister Grollen,

Und schneller schwebt der Flügelschuh dahin,

 

Und krauser, als sich seine Kreise ranken,
Ziehn kaum geboren, fliehende Gedanken

Im Wirbel ihre Kreise durch den Sinn.

 

 

Motto


O Mensch, du gleichest den Laubfrosch sehr:
Bei gutem Wetter hupfst du umher,
Bei schlechtem aber hockst du im Gras,
Und fängst du Mucken, so gilt’s schon was.

 

 

Ferdinand Avenarius (20 december 1856 – 22 september 1923)

 

 

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Jens Fink-Jensen, Michelangelo Signorile, Tristan Egolf, Jean Genet, Hanny Michaelis

De Deense schrijver, dichter, fotograaf en componist Jens Fink-Jensen werd geboren op 19 december 1956 in Kopenhagen. Zie ook alle tags voor Jens Fink-Jensen op dit blog.

 

Kafkas Grab

Ein leuchtender Stein
Unter schwarzen Monolithen

Reihe an Reihe
Von Efeubewachsener Vergessenheit

400 meter längs der Grenze
Zu einem Labyrinth von Tod

Ich lege einen kleinen Stein
Auf den Saum Deines Grabes

Ohne die Rituale zu kenne
Nähere ich mich

Einer anderen Welt
Deiner verschwundenen Welt

400 meter vom Eingang
Zu einem Ort näher dem Tode

Und wieder 400 meter retour
Zu meinem Leben unter den Lebenden

Fünf Stationen der Metro
In einem Tunnel unter dem Styx.

 

Da bist du

Da bist du
In einer Tracht aus Sommer

Jetzt sehe ich
Die Farben deiner Schwingen

Dein Kleid erblüht
Am blauen Himmel

Und deine Stimme ist ein
Lautlos träumendes Lied.

 

Vertaald door Christian A. Christiansen

 


Jens Fink-Jensen (Kopenhagen, 19 december 1956)

 

 

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Italo Svevo, José Lezama Lima, Paul Nizon, Michel Tournier

De Italiaanse schrijver Italo Svevo (pseudoniem van Aron Hector Schmitz) werd geboren op 19 december 1861 in Triëst. Zie ook alle tags voor Italo Svevo op mijn blog.

 

Uit: Bekentenissen van Svevo (Vertaald door Jenny Tuin) 

 

In de gedachtenwereld van een jongeman uit de gegoede burgerkringen is het menselijk bestaansbegrip nauw verweven met het begrip carrière, en op zeer jeugdige leeftijd denkt men bij carrière aan die van Napoleon. Zonder dat men daarom aspiraties behoeft te hebben om keizer te worden, want het is mogelijk op een heel wat bescheidener niveau toch op Napoleon te lijken. Het meest intensieve leven wordt in grote lijnen weergegeven door het meest rudimentaire geluid, namelijk dat van een golf, die van het moment af dat hij zich vormt voortdurend verandert totdat hij weer in de oceaan is opgelost. En zo verwachtte ook ik een ontwikkelingsgang als van Napoleon en de golf.
Mijn leven wist slechts één enkele toon voort te brengen, zonder enige variatie; een tamelijk hoge toon, waar sommigen me om benijdden, maar die toch afschuwelijk saai was. Mijn vrienden droegen me mijn leven lang dezelfde achting toe en ik geloof dat ik zelf, sedert ik de leeftijd des onderscheids bereikte, evenmin de mening die ik omtrent mezelf had gevormd veel heb gewijzigd.
Het kan dan ook best zijn dat de gedachte aan een huwelijk in me is opgekomen doordat ik het beu werd altijd deze ene toon uit te zenden en op te vangen. Wie het huwelijk nog niet aan den lijve heeft ondervonden houdt het voor belangrijker dan het in werkelijkheid is. Door de gezellin die men kiest wordt het eigen ras, wat beter of wat slechter, in de kinderen vernieuwd. Maar moeder natuur, die dit zo wil en die ons langs de directe weg niet tot dit doel zou kunnen voeren (omdat we aanvankelijk nog volstrekt niet aan kinderen denken) doet ons geloven dat onze echtgenote ook een vernieuwing in onszelf zal teweegbrengen; een vreemde illusie, die door geen enkel bewijs wordt geschraagd. Want de ervaring leert dan men na het huwelijk onveranderd naast elkaar verder leeft, behoudens misschien een nieuwe antipathie jegens degene die zo heel anders is dan wijzelf, of een afgunst tegen iemand die superieur is aan ons.“

 

 

Italo Svevo (19 december 1861 – 13 september 1928)

Standbeeld in Triëst

 

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