Christopher Isherwood, Guillaume Apollinaire, Jules Romains, Walter Helmut Fritz

De Brits-Amerikaanse schrijver Christopher Isherwood werd geboren op 26 augustus 1904 in Disley in het graafschap Cheshire in Engeland. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2006.

Uit: The Dog beneath the Skin (Samen met W.H. Auden)

ACT ONE

 

SCENE I

The garden of the Vicarage at Pressan Ambo. The scene
suggests the setting of a pre-war musical comedy. The
stage is crowded with villagers of all classes, who prome­
nade to the strains of a distant band. The characters, as
they pass in turn along the footlights, address the audi­
ence.

VICAR. Here come I, the Vicar good
Of Pressan Ambo, it’s understood;
Within this parish border
I labour to expound the truth
To train the tender plant of Youth
And guard the moral order.

CHORUS. With troops of scouts for village louts
And preaching zest he does his best
To guard the moral order.

GENERAL. General Hotham is my name.
At Tatra Lakes I won my fame,
I took the Spanish Lion.
In Pressan now my home I’ve made
And rule my house like a brigade
With discipline of iron.

CHORUS. Side by side his peacocks stride:
He rules them all at Conyers Hall
With discipline of iron.

GENERAL’S WIFE.
Woman, though weak, must do her part

 

Auden-Isherwood

Christopher Isherwood (26 augustus 1904 – 4 januari 1986)
Isherwood (l) met W. H. Auden (r) in 1938

 

 

De Franstalige schrijver en dichter Guillaume Apollinaire werd in Parijs geboren op 26 augustus 1880. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2006.

 

 

C’est

 

C’est la réalité des photos qui sont sur mon cœur que je veux

Cette réalité seule elle seule et rien d’autre

Mon cœur le répète sans cesse comme une bouche d’orateur et le redit

À chaque battement

Toutes les autres images du monde sont fausses

Elles n’ont pas d’autre apparence que celle des fantômes

Le monde singulier qui m’entoure métallique végétal

Souterrain

Ô vie qui aspire le soleil matinal

Cet univers singulièrement orné d’artifices

N’est-ce point quelque œuvre de sorcellerie

Comme on pouvait l’étudier autrefois

À Tolède

Où fut l’école diabolique la plus illustre

Et moi j’ai sur moi un univers plus précis plus certain

Fait à ton image

 

 

 

Le départ

 

Et leurs visages étaient pâles

Et leurs sanglots s’étaient brisés

Comme la neige aux purs pétales

Ou bien tes mains sur mes baisers

Tombaient les feuilles automnales

 

 

 

Rencontre

 

Passant mêle à ta vie l’orgueil et la bonté

Surmonte l’ennemi et bois à sa santé

 

Honore ton outil sans le laisser inerte

Brise-le par amour au moment de ta perte

 

Et méprise ceci Jouir sans en pleurer

La vigne sans ivresse et le champ sans ivraie

 

 

guillaume-apollinaire

Guillaume Apollinaire (26 augustus 1880 – 9 november 1918)

 

 

De Franse dichter en schrijver Jules Romains, pseudoniem van Louis Henri Farigoule, werd geboren op 26 augustus 1885 in  La Chapuze.

 

 

LES CYCLISTES

 

Les grelots sonnent

Loin, sur la route,

Quatre cyclistes.

 

Entre leurs bras

Et leurs poitrines

On voit le ciel.

 

Les pentes étirent

Les virages tordent

La vie élastique

De leurs quatre corps

Elle mollit, ploie,

Colle sur la voie,

Ou durcit et broie

Le néant qui dort

 

 

 

Uit: Les copains

 

« On ne sait pas ce que ce que c’est que l’amitié.
On n’a dit que des sottises là-dessus. Quand je suis seul, je n’atteins jamais à la certitude où je suis maintenant. Je crains la mort. Tout mon courage contre le monde n’aboutit qu’à un défi.

Mais, en ce moment je suis tranquille.
Nous deux, comme nous sommes là, en bécane, sur cette route, avec ce soleil, avec cette âme, voilà qui justifie tout, qui me console de tout.
N’y aurait-il que cela dans ma vie, que je ne la jugerais ni sans but, ni même périssable.
Et n’y aurait-il que cela, à cette heure dans le monde, que je ne jugerais le monde ni sans bonté, ni sans Dieu.
Lorsqu’un fils de l’homme connait un seul jour cette plénitude, il n’a rien à dire contre son destin. »

 

Jules_Romains

Jules Romains (26 augustus 1885 – 14 augustus 1972)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Walter Helmut Fritz werd geboren op 26 augustus 1929 in Karlsruhe.

 

 

Im Fischerdorf

 

Dein Lachen hör ich

hinter Weidenkörben.

Vertrauen nistet zögernd

dir im Gesicht.

Die Katzen streichen aufmerksam

um Eisentische.

Im matten Teerspurglanz

vergehn die Jahre.

Dort sieh, di
e Netze bleichen

auf den Planken.

Wer vieles zu verlieren weiß,

wird vieles fi nden.

Die Träume sterben nicht

am Mittag.

Des Windes blaue Hand zieht sie

durch kleine Gassen.

 

 

 

Die Wolke

 

Wir saßen bei Schafskäse,
Oliven, Tomatensalat,
als wir die Wolke sahen,
die ihren Schatten
über einige Häuser des Dorfs legte,
dann über den Hügel,
dann ihre Fahrt
verlangsamte,
anhielt,
und in der leuchtenden Luft
Wurzeln schlug

 

Fritz

Walter Helmut Fritz (Karlsruhe, 26 augustus 1929)

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 26 augustus 2007 en ook mijn blog van 26 augustus 2008.

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 26e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

Julio Cortázar, Joachim Zelter, Joachim Helfer, Jürgen Kross, Boris Pahor, Ludwig Aurbacher

De Argentijnse schrijver Julio Cortázar werd geboren op 26 augustus 1914 in Brussel. Zie ook mijn blog van 29 augustus 2006.

Uit: Rayuela

 

„I touch your mouth, I touch the edge of your mouth with my finger, I am drawing it as if it were something my hand was sketching, as if for the first time your mouth opened a little, and all I have to do is close my eyes to erase it and start all over again, every time I can make the mouth I want appear, the mouth which my hand chooses and sketches on your face, and which by some chance that I do not seek to understand coincides exactly with your mouth which smiles beneath the one my hand is sketching on you.

You look at me, from close up you look at me, closer and closer and then we play cyclops, we look closer and closer at one another and our eyes get larger, they come closer, they merge into one and the two cyclopses look at each other, blending as they breathe, our mouths touch and struggle in gentle warmth…Then my hands go to sink into your hair, to cherish slowly the depth of your hair while we kiss as if our mouths were filled with flowers or with fish, with lively movements and dark fragrance. And if we bite each other the pain is sweet, and if we smother each other in a brief and terrible sucking in together of our breaths, that momentary death is beautiful. And there is but one saliva and one flavor of ripe fruit, and I feel you tremble against me like a moon on the water.“

 

Julio_Cortazar_Paris_enero_1969

Julio Cortázar (26 augustus 1914 – 12 februari 1984)
In Parijs, 1969

 

De Duitse schrijver Joachim Zelter werd geboren in Freiburg im Breisgau op 26 augustus 1962.

 

Uit: Liebe und Intimität. Shakespeares Welt – unsere Welt

 

„Das späte 20. Jahrhundert wird gemeinhin als diffuse Zeit gesehen, die sich keiner dominanten Idee oder Bezeichnung zu fügen scheint. Andererseits kreisen die Lebens- und Diskurswelten moderner Gesellschaften nach wie vor um Zentren privilegierter Wertschätzungen. Ein neuer al-ter Begriff gewinnt in diesem Zusammenhang an Bedeutung: Liebe.1 Im Unterschied zu vor-modernen Gesellschaften meint der moderne Liebesbegriff nicht mehr alte Bezugsgrößen wie Gott, Nation oder Klasse, sondern sucht in betonter Weise das Individuum, nicht jedes Indi-viduum als vielmehr den einzigartigen Liebes- oder Ehepartner fürs Leben, also keine allgemei-ne Nächstenliebe, sondern eine ausschließliche und in Superlativen gedachte Liebsten-Liebe.2 Es ist das Leitbild der romantischen Liebe, in der die Liebespartner einander die Welt bedeuten, in einer Welt, die zunehmend bedeutungslos und unwirtlich erscheint. Die romantische Liebes-beziehung ist eine doppelte Vereinigung, die Zweisamkeit des einsamen Menschen und die Tota-lität heimatloser Regungen, die in der gesellschaftspolitischen Welt keinen Platz mehr haben: das Ausleben extremer Gefühle und Affekte, die Ermöglichung der Empfindsamkeit und Romantik, die Gelegenheit zur Verehrung und Vergötterung, das Erlebnis des Sakralen und Zaubers. Es ist zu ve
rmuten, daß ein Zusammenhang besteht zwischen der wachsenden “intellektualistischen Rationalisierung” und Entzauberung3 der Welt und dem Zauber der romantischen Liebe. Die ro-mantische Liebesbeziehung ist eine überdimensionale Gefühls-, Wert- und Sinntotalität, die eine Vielzahl anderenorts frustrierter Lebensbedürfnisse auf sich vereint, ein Universum, das sich von der Umwelt abgrenzt, die sich als plurales und fragmentarisches Multiversum darstellt.“

 

Zelter

Joachim Zelter (Freiburg im Breisgau, 26 augustus 1962)

 

 

De Duitse schrijver Joachim Helfer werd geboren in Bonn op 26 augustus 1964.

 

Uit: Unter der Gürtellinie

 

Dekadenz, so viel steht fest, ist Niedergang und Verfall – und zwar stets in einem körperlichen Sinne: Aufbauend auf der alten Versinnbildlichung des Staates als einem menschlichen Körper, versucht der Dekadenzbegriff, die vielfältigen und oftmals widersprüchlichen Vorgänge, die zum Untergang geschichtlicher Reiche geführt haben, nach dem leichter fasslichen Vorbild des Schwach- und Schlaffwerdens unserer Leiber zum Tode hin zu fassen.

Durch seine Ausweitung, erst von den Kennzeichen auf die angenommen Ursachen eines historischen Niedergangs, dann von der Beschreibung abgeschlossener geschichtlicher Vorgänge auf noch anhaltende, erst beginnende oder bloß befürchtete der Gegenwart, wird der Begriff nicht schärfer. Schwammig wie er ist, bleibt er jedoch stets beim Körper: Als Vorwurf gegen konkrete Zustände zielt er regelmäßig entweder auf den Bauch, also auf Völlerei und Trägheit – oder aber unter die Gürtellinie.

Wer eine Gesellschaft, ob die eigene oder eine fremde, der Dekadenz bezichtigt, begründet diesen Vorwurf fast immer auch und oft zuerst mit einem dort zu beobachtenden Verfall der Ordnung im Geschlechtlichen und der Geschlechterrollen. Mann und Frau werden dabei im Sinne der Dekadenzmetapher stets als grundsätzlich unterschiedliche Organe eines einzigen, gottesebenbildlichen Körpers aufgefasst, deren Zusammenspiel nur auf eine einzige, gottgewollte Weise die Gesundheit dieses Familien-, und das heißt Staatskörpers gewährleistet, während jedwede Abweichung von dieser Norm eine womöglich lebensbedrohliche Erkrankung bedeutet.

Allerdings sind die Vorstellungen davon, was zwischen den Geschlechtern und im Geschlechtsleben Ordnung wäre, von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich und mithin wandelbar.“

 

helfer

Joachim Helfer (Bonn, 26 augustus 1964)

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 26 augustus 2007 en ook mijn blog van 26 augustus 2008.

 

Zie voor onderstaander schrijvers ook mijn blog van 26 augustus 2007.

 

De Duitse dichter en schrijver Jürgen Kross werd geboren op 26 augustus 1937 in Hirschberg.

 

De Sloveense schrijver Boris Pahor werd geboren in Triëst op 26 augustus 1913.

 

De Duitse schrijver Ludwig Aurbacher werd geboren op 26 augustus 1784 in Türkheim, Schwaben.

 

Brian Moore, Charles Wright, Martin Amis, Johann Herder, Maxim Biller

De Ierse schrijver. Brian Moore werd geboren in Belfast op 25 augustus 1921.

Uit: The Luck of Ginger Coffey

 

“Fifteen dollars and three cents. He counted it and put it in his trouser-pocket. Then picked his Tyrolean hat off the dresser, wondering if the two Alpine buttons and the little brush dingus in the hatband weren’t a shade jaunty for the place he was going. Still, they might be lucky to him. And it was a lovely morning, clear and crisp and clean. Maybe that was a good augury. Maybe today his ship would come in.

James Francis (Ginger) Coffey then risked it into the kitchen. His wife was at the stove. His daughter Paulie sat listless over Corn Flakes. He said “Good morning,” but his only answer came from Michel, the landlady’s little boy, who was looking out the window.

“What’s up, lad?” Coffey asked, joining Michel. Together, man and boy, they watched a Montreal Roads Department tractor clambering on and off the pavement as it shunted last night’s snowfall into the street.

“Sit down, Ginger, you’re as bad as the child,” his wife said, laying his breakfast on the kitchen table.

He tried her again. “Good morning, Veronica.”

“His mother was just in,” said she, pointing to Michel. “Wanting to know how long we were going to keep the place on. I told her you’d speak to her. So don’t forget to pop upstairs and give our notice the minute you have the tickets.”

“Yes, dear.” Flute! Couldn’t a man get a bite of breakfast into him before she started that nattering? He knew about telling Madame Beaulieu. All right.

A boiled egg, one slice of toast and his tea. It was not enough. Breakfast was his best meal; she knew that. But in the crying poverty mood that was on her these last weeks, he supposed she’d take his head off altogether if he asked her for a second egg. Still, he tried.

“Would you make us another egg?” he said.

“Make it yourself,” she said.

He turned to Paulie. “Pet, would you shove an egg on for me?”

“Daddy, I’m late.”

 

 

Moore

Brian Moore (25 augustus 1921 – 10 januari 1999)

 

 

De Amerikaanse dichter Charles Wright werd geboren op 25 augustus 1935 in Pickwick Dam, Tennessee.

 

Last Supper 

I seem to have come to the end of something, but don’t know what,

Full moon blood orange just over the top of the redbud tree.

Maundy Thursday tomorrow,

then Good Friday, then Easter in full drag,

Dogwood blossoms like little crosses

All down the street,

lilies and jonquils bowing their mitred heads.

 

Perhaps it’s a sentimentality about such fey things,

But I don’t think so. One knows

There is no end to the other world,

no matter where it is.

In the event, a reliquary evening for sure,

The bones in their tiny boxes, rosettes under glass.

 

Or maybe it’s just the way the snow fell

a couple of days ago,

So white on the white snowdrops.

As our fathers were bold to tell us,

it’s either eat or be eaten.

Spring in its starched bib,

Winter’s cutlery in its hands. Cold grace. Slice and fork.

 

 

CharlesWright

Charles Wright (Pickwick Dam,  25 augustus 1935)

 

De Engelse schrijver Martin Amis werd geboren op 25 augustus 1949 in Cardiff, South Wales. Zie ook mijn blog van 25 augustus 2007.

 

Uit: Lolita Reconsidered

 

“Without apeing the explicatory style of Nabokov’s famous Lectures (without producing height-charts, road maps, motel bookmatches, and so on),it might still be as well to establish what actually happens in Lolita: morally. How bad is all this–on paper, anyway? Although he distances himself with customary hauteur from the world of ‘coal sheds and alleyways’, of panting maniacs and howling policemen, Humbert Humbert is without question an honest-to-God, open-and-shut sexual deviant, displaying classic ruthlessness, guile and (above all) attention to detail. He parks the car at the gates of schoolyards, for instance, and obliges Lo to fondle him as the children emerge. Sixty-five cents secures a similar caress in her classroom, while Humbert admires a platinum classmate. Fellatio prices peak at four dollars a session before Humbert brings rates down ‘drastically by having her earn the hard and nauseous way permission to participate in the school’s theatrical programme’. On the other hand he performs complementary cunnilingus when his stepdaughter is laid low by fever: ‘I could not resist the exquisite caloricity of unexpected delights–Venus febriculosa–though it was a very languid Lolita that moaned and coughed and shivered in my embrace.’

 

Humbert was evidently something of a bourgeois sadist with his first wife, Valeria. He fantasized about ‘slapping her breasts out of alignment’ or ‘putting on [his] mountain boots and taking a running kick at her rump’ but in reality confined himself to ’twisting fat Valechka’s brittle wrist (the one she had fallen upon from a bicycle)’ and saying, ‘Look here, you fat fool, c’est moi qui décide.’ The weakened wrist is good: sadists know all about weakspots.”

 

Amis

Martin Amis (Cardiff, 25 augustus 1949)

 

De Duitse dichter, schrijver, theoloog en cultuur-filosoof Johann Gottfried von Herder werd geboren in Mohrungen op 25 augustus 1744. Zie ook mijn blog van 25 augustus 2006 en ook mijn blog van 25 augustus 2007.

 

 

In Mitte der Ewigkeit

 

Ein Traum, ein Traum ist unser Leben

auf Erden hier.

Wie Schatten auf den Wegen schweben

und schwinden wir.

Und messen unsre trägen Tritte

nach Raum und Zeit;

und sind (und wissen’s nicht) in Mitte

der Ewigkeit . . .

 

 

Verklärung

 

Lebensfunke, vom Himmel entglüht,

Der sich loszuwinden müht!

Zitternd, kühn, vor Sehnen leidend,

Gern und doch mit Schmerzen scheidend!

End’, o end’ den Kampf, Natur!

Sanft ins Leben

Aufwärts schweben,

Sanft hinschwinden laß mich nur.

 

Horch!, mir lispeln Geister zu:

»Schwester-Seele, komm zur Ruh!«

Ziehet was mich sanft von hinnen?

Was ist’s, was mir meine Sinnen,

Mir den Hauch zu rauben droht?

Seele, sprich, ist das der Tod?

 

Die Welt entweicht!

Sie ist nicht mehr!

Engel-Einklang um mich her!

Ich schweb’ im Morgenrot!

Leiht, o leiht mir eure Schwingen;

Ihr Brüder-Geister, helft mir singen:

»O Grab, wo ist dein Sieg?

Wo ist dein Pfeil, o Tod?«

 

Herder

Johann Gottfried von Herder (25 augustus 1744 – 18 december 1803)
Borstbeeld in Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek

 

De Duitse schrijver Maxim Biller werd geboren op 25 augustus 1960 in Praag. Zie ook mijn blog van 25 augustus 2007.

 

Uit: Liebe Heute

 

“Große, grüne, wogende Blätter

Er wartete auf sie drei Monate lang. Er sortierte seine Fotos, brachte Ordnung in seine Bücher und räumte ein paar Möbel um, und dann wartete er weiter. Dann las er alle Briefe, die er jemals bekommen hatte, und warf die meisten weg, und er kaufte eine große Karte von Indien und hängte sie über sein Bett. Nein, er kaufte keine Karte von Indien, aber er wollte es wirklich tun, währen
d er wartete. Er wartete und wartete und fing an, eine
Geschichte darüber zu schreiben, wie er auf sie wartete, aber er wußte nicht, wie sie endete, und dann hörte er wieder auf damit. Zum Schluß machte er gar nichts mehr; er wartete nicht einmal mehr. Er schlief immer weniger, er aß nur noch Brot und Tomaten und gelben

Supermarktkäse, und dann kam sie endlich, sie saßen zusammen bei ihm auf der Couch, und sie sagte: »Es war eine lange Zeit.« »Ja«, sagte er, obwohl er sich fest vorgenommen hatte, so wenig wie möglich zu sagen, »es war eine sehr lange Zeit.« Sie hatte abgenommen auf ihrer Reise, und er fand nicht, daß sie besser aussah als vorher. Sie war müde, aber sie war immer müde, deshalb war sie weggefahren, um nicht mehr müde zu sein, und jetzt kam sie noch müder zurück. Und sie war älter geworden. Älter oder ernster oder härter, das wußte er nicht so genau. Ein grauer Schimmer lag auf ihrer sonnengegerbten Haut, wie ihn sonst nur ältere Frauen hatten, ihr Lächeln war viel zu ernst und überlegen, und ihre Wangenknochen traten noch stärker hervor als früher. Sie stand auf und ging raus, und als sie zurückkam, hatte sie eine bunte Tüte in der Hand.

»Das ist für dich«, sagte sie.

»Danke, meine Liebe«, sagte er. Er machte die Tüte auf. Es war ein kleiner, schwarzer, dicker Elefant aus Mahagoni drin.

»Möchtest du etwas trinken?« sagte er.

»Wasser.«

»Ich hab Wein für dich gekauft.«

»Nein. Wasser«, sagte sie.

Er stand langsam auf und streifte mit seinem Bein ihr Bein. Es war bis auf den flüchtigen Begrüßungskuß ihre erste Berührung seit drei Monaten.

»Wirklich nur Wasser?« rief er aus der Küche, aber sie antwortete nicht. »Kalt oder normal?« rief er wieder, und sie rief leise zurück: »Normal.«

 

maxim_biller

Maxim Biller (Praag, 25 augustus 1960)

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 25 augustus 2008.

90 Jaar Drs. P, Marion Bloem, Stephen Fry, Jorge Luis Borges, Johan Fabricius, Alexander McCall Smith, Paulo Coelho

Negentig jaar Drs. P.

De Nederlands-Zwitserse schrijver, tekstschrijver, componist, zanger en pianist Drs. P (eig. Heinz Hermann Polzer werd geboren in het Zwitserse Thun op  24 augustus 1919. Dat is vandaag dus precies 90 jaar geleden.

 

Kloosterlied

 

Papyrus de Tweede, het teder aanbeden en edele hoofd van de hierarchie

Had redelijke vrede met zedeloosheden als lederen koorhemd en pederastie

“De lust, na het werken”, placht hij op te merken, “in kerken de perken te buiten te gaan

Is niet zo sinister, want niemand verliest er; wie kiest er ook anders het priesterbestaan?

Maar zie nu toch hier es, verzuchtte Papyrus, het kwalijke virus van den Tempelier

Het klooster, men proost er, men bloost er niet eens.Iedereen minnekoost er met Oosterse zwier

Al bouwen ze gothisch, ze zijn zo chaotisch exotisch, vooral op erotisch gebied…

Kannuniken gun ik een kans om te frunniken. Broeders zijn loeders, die gun ik het niet

 

O, kon ik een monnik een tonic zien drinken, een zuster beluster op koffie zien zijn

Dan liet ik hen zwieren, maar nee: deze klieren versieren maar bieren, likeuren en wijn

Voortdurend een kater en watergeklater van non en van pater, van abt en abdis

Dat moet zich wel wreken: men hoort nu al spreken door Brusselse leken van ‘Monniken Pis’

De heilige vader werd kwader en kwader, en nam in dit kader een nader besluit:

‘In kloostergebouwen geen slempen, geen sjouwen – wel stoken of brouwen, maar zonder geluid

Toch zijn ze me dierbaar, dus eens in de vier jaar doe ik hun plezier daar met een vrije dag

Dan duld ik inschikkelijk hun onverkwikkelijk prikkelgesmikkel en schrikkelgedrag’

 

 

Koude

Het absolute nulpunt

Is geen kermisattractie of flauwekulstunt

Het is de allerlaagst denkbare temperatuur

En dan mag men wel spreken van bijzonder guur

 

 

 

In het glaasje kijken

‘Indien ik eens uit een vergrootglas mocht drinken

Hoe groot zou ik dan kunnen worden, papa?’

De vraag van de jongen mag achterlijk klinken

Correctie: Martijntje was heus bij de pinken

Wel vijf jaar oud slechts, dus gaat u maar na

 

De vader verklaarde, didactisch bevlogen

‘Geenszins! Een vergrootglas, daar drinkt men niet uit

Uw groei ligt ook stellig niet in zijn vermogen

En als het vergroot is, is ’t alleen in uw ogen’

‘Hoe gaat zulks precies in zijn werk?’ vroeg de guit

 

‘Dat glas is een kijkglas, waardoor ge kunt kijken

En daar het glas bol is ontstaat het visioen

Dat letters of torretjes groter gaan lijken

Het komt doordat lichtstralen af moeten wijken’

En hier moest Martijntje het dan maar mee doen

 

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Drs. P (Thun, 24 augustus 1919)

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Marion Bloem werd op 24 augustus 1952 geboren in Arnhem.

 

 

 

Ik was bij de een

 

Ik was bij de een
en dacht na over de
ander toen ik schreef
over de zon
Ik kan niet kiezen
tussen passie of
geluk. Lik mijn oor
Kus mijn schouder
Wees plat wees vloers
Bijt mijn hart
heb ik met potlood
in jouw oksels
gefluisterd
Maar je was blind
voor de regen
in mijn zon-
negedicht
Elke zin
is een traan die
het dansen
heeft gemist

 

 

 

Uit: In de kamer van mijn vroeger

 

Later is vroeger verdwenen.
Of nee, vroeger is later,
nee, vroeger is nu alweer weg,
terwijl later veel eerder dan
vroeger zal verdwijnen.
En vroeger dacht ik: later wordt het leuk,
maar later denk ik: vroeger was het leuker,
alleen wist ik dat vroeger over later nog niet.
en dat is ’t leuke van later, dat je weet
dat je vroeger nog niet wist wat je later zou weten,
terwijl je later, veel later, nou juist alles weer vergeet
wat je wist over vroeger, nu, en zelfs later, en zelfs
dat er ooit eens iets anders dan heden is geweest.

 

bloem

Marion Bloem (Arnhem, 24 augustus 1952)

 

De Engelse komiek, schrijver, acteur en presentator Stephen John Fry werd geboren in Londen op 24 augustus 1957.

 

Uit: Moab Is My Washpot

“We are living in a statistically rare and improbable period of British life. The last twenty years are the only twenty years of our history in which children have not been beaten for misbehaviour. Every Briton you can think of, from Chaucer to Churchill, from Shakespeare to Shilton, was beaten as a child. If you are under thirty, then you are the exception. Maybe we are on the threshold of a brave new world of balanced and beautiful Britons. I hope so.

You won’t find me offering the opinion that beating is a good thing or recommending the return of the birch. I frankly regard corporal punishment as of no greater significance in the life of most human beings than bustles, hula-hoops, flared trousers, side-whiskers or any other fad. Until, that is, one says that it isn’t. Which is to say, the moment mankind decides that a practice like beating is of significance then it becomes of significance. I should imagine that were I a child now and found myself being beaten by schoolmasters I would be highly traumatised by the experience, for every cultural signal would tell me that beating is, to use the American description, a “cruel and unusual punishment” and I would feel singled out for injustice and smart and wail accordingly.”

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Stephen Fry (Londen, 24 augustus 1957)

 

De Argentijnse schrijver Jorge Luis Borges werd geboren op 24 augustus 1899  in Buenos Aires.

 

Uit: The Modesty of History (Vertaald door Ruth L. C. Simms)

 

“On September 20, 1792, Johann Wolfgang von Goethe (who had accompanied the Duke of Weimar on a military expedition to Paris) saw the finest army of Europe inexplicably repulsed at Valmy by some French militiamen, and said to his disconcerted friends: “In this place and on this day, a new epoch in the history of the world is beginning, and we shall be able to say that we have been present at its origin.” Since that time historic days have been numerous, and one of the tasks of governments (especially in Italy, Germany, and Russia) has been to fabricate them or to simulate them with an abundance of preconditioning propaganda followed by relentless publicity. Such days, which reveal the influence of Cecil B. De Mille, are related less to history than to journalism. I have suspected that history, real history, is more modest and that its essential dates may be, for a long time, secret. A Chinese prose writer has observed that the unicorn, because of its own anomaly, will pass unnoticed. Our eyes see what they are accustomed to seeing. Tacitus did not perceive the Crucifixion, although his book recorded it.

 

Those thoughts came to me after a phrase happened to catch my eye as I leafed through a history of Greek literature. The phrase aroused my interest because of its enigmatic quality: “He brought in a second actor.” I stopped; I found that the subject of that mysterious action was Aeschylus and that, as we read in the fourth chapter of Aristotle’s Poetics, he “raised the number of actors from one to two.” It is well known that the drama was an offshoot of the religion of Dionysus. Originally, a single actor, the hypokrites, elevated by the cothurnus, dressed in black or purple and with his face enlarged by a mask, shared the scene with the twelve individuals of the chorus. The drama was one of the ceremonies of the worship and, like all ritual, was in danger of remaining invariable. Aeschylus’ innovation could have occurred on but one day, five hundred years before the Christian era; the Athenians saw with amazement and perhaps with shock (Victor Hugo thought the latter) the unannounced appearance of a second actor.”

 

borges

Jorge Luis Borges (24 augustus 1899 – 14 juni 1986)

 

De Nederlandse schrijver Johan Johannes Fabricius werd op 24 augustus 1899 in Bandoeng in Nederlands-Indië geboren.

 

Uit: De scheepsjongens van Bontekoe

„Baas Wouter meesmuilde.
Maar zijn gezicht betrok toen zijn boze vrouw de smidse binnenstoof en snauwde: ‘Ben je doof? D’r is al driemaal volk geroepen in de winkel, en m’n bieten staan aan te branden!’
De hoefsmid uit ‘De IJzeren Man’ keek verbluft naar de deur, die alweer met een slag dichtgevallen was, zette toen grommend de voorhamer neer. Peter Hajo bleef alleen, – tuurde in de vlammen van de oven.
‘Kom maar eens terug als je zestien bent…’ – Over twee jaar! Alsof hij niet het werk van een zestienjarige jongen zou kunnen doen! Hij zétte het alle zestienjarige jongens in Hoorn om die bout vast te houden zoals hij dat daareven had gedaan! Was er één bij, die hem aandurfde? Had hij Peer den Vos geen pak slaag gegeven als hij in zijn leven niet had gehad, omdat hij (zonder het te vragen!) in de bijt was gaan vissen die Peter Hajo in het ijs had gekapt? Peer den Vos, die wel een hoofd groter was dan hij!
’t Was een gemene streek om hem als landkikker te laten rondspringen, hem, die, toen hij nauwelijks lopen kon, de touwen die de binnenzeilende vissers zijn oudere vrienden toewierpen al met een echte zeemansknoop om de meerpalen sloeg; hem, die zich op z’n vijfde jaar stiekem in vaders botter had verscholen en mee ter haringvangst was gegaan!
Hoe snakte hij ernaar op zee te zwalken zonder een streepje land mijlen in de omtrek; hoe snakte hij ernaar de wijde wereld te zien en met echte zeebenen terug te komen en op te snijden net als die bruingebrande pikbroeken die met Jan Pieterszoon Coen naar de Oost waren getogen en nu de waarheid spraken of logen, juist als het hun inviel, zonder dat een landrot zeggen kon: ‘Je zuigt uit je duim!’ – De Oost… daar was voorlopig helemáál geen kans op. Misschien later, als hij eerst een paar reizen met een walvisvaarder had gemaakt; als het vel van zijn handen was gebarsten door het zout; als de traanlucht in z’n haar en in z’n kleren hing, – misschien zouden ze hem dan willen meenemen. Jandorie! Peter Hajo zag een beeld opdoemen van bergen, fladderende papegaaien, dansende wilden, van apen, tijgers, krokodillen…
Weg was het beeld.“

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Johan Fabricius (24 augustus 1899 – 21 juni 1981)

 

Zie voor de twee bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 24 augustus 2006

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 24 augustus 2007 en ook mijn blog van 24 augustus 2008.

 

 

De Schotse schrijver en jurist Alexander McCall Smith werd geboren in Bulayawo in het toenmalige Rhodesië (nu Zimbabwe) op 24 augustus 1948. Hij was professor in het medisch recht, maar is tegenwoordig vooral bekend als schrijver van de serie Het beste dames detectivebureau. In 2003 werd hij in Engeland gekozen tot schrijver van het jaar.

 

Uit: 44 Scotland Street

 

“Pat stood before the door at the bottom of the stair, reading the names underneath the buttons. Syme, Macdonald, Pollock, and then the name she was looking for: Anderson. That would be Bruce Anderson, the surveyor, the person to whom she had spoken on the telephone. He was the one who collected the rent, he said, and paid the bills. He was the one who had said that she could come and take a look at the place and see whether she wanted to live there.

“And we’ll take a look at you,” he had added. “If you don’t mind.”

So now, she thought, she would be under inspection, assessed for suitability for a shared flat, weighed up to see whether she was likely to play music too loudly or have friends who would damage the furniture. Or, she supposed, whether she would jar on anybody’s nerves.

She pressed the bell and waited. After a few moments something buzzed and she pushed open the large black door with its numerals, 44, its lion’s head knocker, and its tarnished brass plate above the handle. The door was somewhat shabby, needing a coat of paint to cover the places where the paintwork had been scratched or chipped away. Well, this was Scotland Street, not Moray Place or Doune Terrace; not even Drummond Place, the handsome square from which
Scotland Street descended in a steep slope. This street was on the edge of the Bohemian part of the Edinburgh New Town, the part where lawyers and accountants were outnumbered – just – by others.”

 

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Alexander McCall Smith (Bulayawo, 24 augustus 1948) 

 

 

 

De Braziliaanse schrijver Paulo Coelho werd geboren in Rio de Janeiro op 24 augustus 1947. Coelho had al vroeg interesse in de literatuur, wat zijn vader beschouwde als een vorm van afwijkend gedrag. Pogingen om hem te “genezen” versterkten echter zijn artistieke belangstelling, die hij uitleefde in de hippie-beweging van Brazilië. Zijn studie rechten staakte hij in 1970 om te gaan reizen door het Latijnsamerikaanse continent, en naar Europa. Later in de jaren zeventig maakte hij met zijn vrouw een reis door Europa, waar het concentratiekamp Dachau grote indruk maakte. Hij had daar een visioen, waarin een man aan hem verscheen. Twee maanden later kwam hij die man in Amsterdam werkelijk tegen. De man raadde hem aan zich te bekeren tot het katholicisme, en een pelgrimsreis naar Santiago de Compostela te ondernemen. Dat leidde tot het boek De pelgrimstocht naar Santiago (1987). Een jaar later verscheen De Alchemist, wat zorgde voor Coelho’s internationale doorbraak.

Paulo Coelho leeft met zijn vrouw Christina afwisselend in Rio de Janeiro en in Tarbes in de Franse Pyreneeën.

 

Uit: Eleven Minutes

 

Once upon a time, there was a prostitute called Maria. Wait a minute. “Once upon a time” is how all the best children’s stories begin and “prostitute” is a word for adults. How can I start a book with this apparent contradiction? But since, at every moment of our lives, we all have one foot in a fairy tale and the other in the abyss, let’s keep that beginning.

 

Once upon a time, there was a prostitute called Maria.

Like all prostitutes, she was born both innocent and a virgin, and, as an adolescent, she dreamed of meeting the man of her life (rich, handsome, intelligent), of getting married (in a wedding dress), having two children (who would grow up to be famous) and living in a lovely house (with a sea view). Her father was a travelling salesman, her mother a seamstress, and her hometown, in the interior of Brazil, had only one cinema, one nightclub and one bank, which was why Maria was always hoping that one day, without warning, her Prince Charming would arrive, sweep her off her feet and take her away with him so that they could conquer the world together.

While she was waiting for her Prince Charming to appear, all she could do was dream. She fell in love for the first time when she was eleven, en route from her house to school. On the first day of term, she discovered that she was not alone on her way to school: making the same journey was a boy who lived in her neighborhood and who shared the same timetable. They never exchanged a single word, but gradually Maria became aware that, for her, the best part of the day were those moments spent going to school: moments of dust, thirst and weariness, with the sun beating down, the boy walking fast, and with her trying her hardest to keep up.”

 

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Paulo Coelho (Rio de Janeiro, 24 augustus 1947)

Albert Alberts, Charles Busch, Ilija Trojanow, Willy Russell, Gustav Ernst

De Nederlandse schrijver en vertaler Albert Alberts werd op 23 augustus 1911 in Haarlem geboren. Zie ook alle tags voor Albert Alberts op dit blog.

Uit: Eugène en de tuin van zijn oom

“De oom van Eugène had een huis met een tuin. Het huis lag aan een landweggetje in Les Essarts en Les Essarts lag en ligt nog steeds tussen Coignières en Le Perray, of, om het wat breder en voornamer te zeggen: tussen Versailles en Rambouillet. Les Essarts heet trouwens voluit Les Essarts le Roi en de toevoeging betekent, dat het dorp eigenlijk van de koning was, zoals het hele Ile de France van de koning was in de tijd, toen Franse koningen het nog niet verder hadden gebracht dan tot deftige hereboeren in en rondom Parijs op een straal van ongeveer honderd kilometer. Of Les Essarts er gelukkiger door is geworden? Het antwoord op deze vraag moet ontkennend luiden, zodra we het huis en de onmiddellijke omgeving van het huis van de oom van Eugène gaan beschrijven.
De oom van Eugène woonde er trouwens niet. Hij woonde in Parijs in de rue Danvers, die uitkomt op de Boulevard Barbès. Eerste verdieping boven een timmerwinkel. Lawaaiig genoeg overdag en stil genoeg ’s avonds. Het lawaai werd veroorzaakt door een elektrische zaag en de stilte door het feit, dat de boulevard met zijn nachtleven zo bijzonder dichtbij was, terwijl niemand in huis er toch ooit iets van hoorde. De oom van Eugène stapte wel eens om een uur of twaalf, te middernacht dus, de trappen af en dan nog twintig stappen in de richting van de boulevard. Daar stond hij dan, als het ware omringd door nachtportiers en met zijn eigen huis op twintig stappen achter zijn rug. Hij voelde zich dan als een kermisleeuw, die op een vage manier naar de woestijn verlangt. Hij heeft op een goede nacht aan dit verlangen toegegeven. Zijn woestijn heeft hij gevonden in Les Essarts le Roi. Een woestijn was het overigens niet.
In die tijd – het was in de dertiger jaren van deze eeuw – reden de treinen naar Versailles en Rambouillet met een zekere frequentie de hele nacht door en ze stopten dan nog onderweg ook, hetgeen tamelijk verwonderlijk mag worden genoemd bij een halte als die van Les Essarts. Want het dorp bestond uit een huis of twintig en die kleine kern lag bovendien nog een half uur lopen van het station af. Toen de oom van Eugène dan ook aan zijn verlangen naar vrijheid had toegegeven en om half drie ’s nachts uit de trein, halte Les Essarts, stapte, zag hij in het licht van de stationslantaarn alleen maar het begin van een tamelijk modderige landweg.”

 

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Albert Alberts (23 augustus 1911 – 16 december 1995)

 

De Amerikaanse schrijver en acteur Charles Busch werd geboren op 23 augustus 1954 in New York. Zie ook mijn blog van 23 augustus 2008.

 

Uit: From Beach Party to Broadway Interview met Rich Orloff in The Dramatist, 2001)

 

“RO:  Did it feel like you were at home, once you tried drag?

CB:   Yes, it was interesting.  I guess other actors have felt that when they’ve played a certain character role, maybe, that freed them.  Somehow, by getting away from myself, I almost could be more myself.  By having the trappings of drag or a female character, I suddenly had much more authority than before, but then I got away from it.  After I graduated, I came back to New York and didn’t know how I was going to pursue this career.  It was easiest to become a solo performer, where I didn’t have to pay other actors.  For the next eight years, I was a solo performer, and it was almost like I was in vaudeville.

  I did an act where I would be in a certain neutral costume and would play these different characters.  I love narrative, so it wasn’t like an Eric Bogosian play where I played one character then another, it was always a whole story, almost like a screenplay, where I played all the characters.  I’d spin around, and I’d be the old woman.  Then I’d spin around, and I’d be the young man.  I had a repertoire of pieces, and I booked myself all over the country.  I was so industrious back then, I would show up in Indianapolis.  I’d make an appointment with the artistic director of a nonprofit theater and do my act for him in his office.  Then, I hoped, they’d book me to come back six months later.  It amazes me that I did it.  I had this circuit worked out, from San Francisco to Chicago and Washington, doing my act.

  I performed in front of every audience: gay, straight.  Very much like vaudeville, I’d perform in movie theaters, bathhouses, bars, nonprofit theaters, and restaurants.  I learned so much as a performer and as a writer.  I learned economy as a writer, because as a solo performer, with no set, nothing, I had to instantly let the audience know where I am, what the period is, who I am, everything.  It was a wonderful experience, but it was a very frustrating period, too.  I got to the point where I was good and could sellout on a rainy Tuesday in Santa Cruz.  I was a big star in San Francisco and sold out, but I couldn’t earn a living.  I couldn’t find a manager, and I couldn’t book myself very solidly.  There would be four months with nothing, and so I did every awful job.  I was an office temp, an ice cream scooper.  For a while, I gave hot tips on the telephone on what sporting events to gamble on.  I draw well, so I was a quick-sketch portrait artist on the sidewalk for about ten years, off and on.”

 

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Charles Busch (New York, 23 augustus 1954)

 

De Duitse schrijver en uitgever Ilija Trojanow werd geboren in Sofia, Bulgarije, op 23 augustus 1965. Zijn familie vroeg in 1971 politiek asiel aan in de Bondsrepubliek. Later trok de familie verder naar Kenia, waar Trojanow – met af en toe een verblijf in Duitsland – tot 1984 woonde. In Nairobi bezocht hij de Duitse school. Van 1985 tot 1989 studeerde hij rechten en ethnologie in München. Daar richtte hij in 1989 de eerste uitgeverij op, in 1002 gevolgd door de uitgeverij Marino-Verlag, en allebei gespecialiseerd in Afrikaanse literatuur. Trojanow  verbleef ook langere tijd in India en Zuidafrika. In 1996 verscheen zijn eerste roman Die Welt ist groß und Rettung lauert überall, waarin hij de ervaringen van zijn familie als politieke vluchtelingen en asielzoekers verwerkte.

 

Uit:  Die Welt ist groß und Rettung lauert überall

 

„Vor vielen vielen Würfelwürfen gab es ein tägliches Ereignis in der heimlichen Hauptstadt der Spieler, einer Stadt, die sich so in den Bergen versteckt hielt, daß kein Steuereintreiber sie kannte und selbst die Geographen von Sultanen, Zaren und Generalsekretären sie nicht auf ihren gierigen Karten verzeichneten; in den Bergen, die Balkan heißen. Dieses Ereignis, zuverlässig wie Kirchenglocken, nahm seinen Ausgang vor einer Bank. Zumindest schrieb die Fassade oberhalb des Portals BANKA, und es führte auch eine breite Treppe in den Schatten hinauf, aber seit Erfindung des Würfels war keiner mehr in diese BANKA hineingegangen. Noch nie hatte die Treppe wochentäglich Kunden hinaufgetragen und wieder hinabgeführt, zu Stoßzeiten stöhnend ihre Arbeit erledigt, in der Mittagspause sich aufplusternd abgestaubt, um jegliche Vertraulichkeit mit der Straße von sich zu

weisen. Es gab keine Kunden, die mit Lust oder Bange die Bank betraten, keine eifrigen Gedanken, die sich um eine Reihe bunter Zettel scharten, nicht die routinierten Blicke von Angestellten und nicht die Portionen Illusion, die aus dickhäutigen Behältern herausgenommen, flink abgezählt und nebensächlich über den Schalter geschoben werden.

Was es drinnen gab, wußten die Männer, die tagtäglich vor dem Gebäude warteten, nicht – was immer es war, es wurde nicht benötigt. Aber wer hinaustrat, war allseits bekannt: Bai Dan. Er kam aus dem Schatten heraus und zog seine Krawatte zurecht, protokollarisches Zeichen, daß die Alten Berge unverändert geblieben waren, auch an diesem Tag. Das war der Trommelwirbel, Beginn des Beginns. Wer an den Säulen lehnte, richtete sich auf, wer auf dem Boden kauerte, erhob sich. Und die Treppe hinab schritt der scheinbare Bankdirektor, der eigentlich Meister des Spiels in der

heimlichen Hauptstadt der Spieler war.

Willkommen Bai Dan – ein Stimmengewirr, aus gutturalem Selbstbewußtsein und zungenstolpernder Nervosität.“

 

 

Trojanow

Ilija Trojanow (Sofia, 23 augustus 1965)

 

 

De Engelse dichter, schrijver, dramaturg en componist Willy Russell werd geboren op 23 augustus 1947 in Whinston bij Liverpool. Hij stamt uit een arbeidersfamilie, werkte als kappersleerling en had later zijn eigen zaak. Toen hij twintig was bezocht hij een avondschool en begon hij met schrijven. Zijn eerste succes was een stuk over de Beatles, genaamd John, Paul, George, Ringo and Bert, in 1974 opgevoerd aan West End. Ook het halfautobiografische Educating Rita uit 1980 werd goed ontvangen. Andere stukken zijn Breezeblock Park, Stags and Hens, One for the Road und Shirley Valentine. In 2000 verscheen zijn eerste roman The Wrong Boy.

 

Uit: The Wrong Boy

 

„16 June 1991
Birch Services,
M62 Motorway

Dear Morrissey,

I’m feeling dead depressed and down. Like a street-lamp without a bulb or a goose at the onset of Christmas time. Anyroad, I thought I’d pen a few lines to someone who’d understand. I know you probably won’t answer this; I don’t know if it’ll even get to you. And, anyhow, even if you wrote back which I know is highly dubious it wouldn’t get to me because I’ll have gone. The above address is just a service station I’m stopped at. I’ll probably not even post it. I’m writing this in the book I use for writing my lyrics and putting my ideas down. It’s sort of a journal, I suppose; although that makes it sound more important than it really is. Anyroad, that’s what I’m writing in as I sit here amongst the truckers and the tourists and the travellers and the transients. It’s just occurred to me that you might have been in this cafeteria yourself, perhaps in the early days, on the way back from a gig and you and the lads pulled in for a cup of tea. It’s a sort of comfort, the thought that you could have been here, Morrissey, perhaps even sitting at this very table that I’m sat at now. I wonder what your thoughts were as you sat in this shrine of self-service gratification, with its granary bar and its battered cod and its breadcrumbed haddock beached on a hotplate, far far from the rolling sea. I’m sitting here opposite a dead fat truck driver who’s giving me a lift. I wish the bastard hadn’t stopped for me. I could have walked here faster. It’s taken nearly two hours to get from Manchester to here because he can’t drive past a café or a service station without stopping for something to eat.

When I climbed into his cab he said, ‘Where y’ goin’?’

I said, ‘Grimsby.’

He said, ‘What for?’

I said, ‘To work.’

He nodded over at my guitar. ‘What,’ he said, laughing at me, ‘busking?’

‘No,’ I said, ‘working on a building site!’ He looked a bit dubious.

‘Just doing a bit of labouring,’ I said, ‘and making tea and that.’

He nodded. And then he said, ‘How come you’re going all the way over there to find work?”

 

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Willy Russell (Whinston, 23 augustus 1947)

 

De Oostenrijkse schrijver Gustav Ernst werd geboren in Wenen op 23 augustus 1944. Hij studeerde germanistiek, geschiedenis en filosofie, maar verruilde de studie al snel voor de literatuur. Vanaf 1969 werkte hij als redacteur en uitgever bij het literaire tijdschrift „Wespennest“. In 1996 was hij mede-oprichter van het Oostenrijkse tijdschrift „Kolik“. Vanaf de jaren tachtig schrijft hij vooral dramatisch werk.

 

Uit: Blutbad, Strip und tausend Rosen

 

„Und wie sagt es Uschi Glas, die oft unterschätzte, überragende Schauspielerin, nicht nur des Films, sondern auch der Bühne, vielleicht noch schöner: “Ich höre immer nur Sex, Sex, Sex! Als ob es nichts anderes gäbe.” Dieser Satz, meine Damen und Herren, soll das Motto der Festspiele werden. Die Frau Festspielpräsidentin möchte ihn in jedem Programm der Festspiele auf der ersten Seite abgedruckt haben. Es gibt auch schon spezielle vegetarische Menü-Kreationen, die so heißen. Auf dem Festspielhaus soll der Satz in goldenen Lettern verewigt werden. Jede Pressekonferenz soll mit diesem Satz eröffnet werden. Und er ist ab jetzt Bestandteil jedes Künstlervertrags, vor allem mit Regisseuren. Denn es ist nicht nur ein gedachter Satz. Es ist ein gelebter Satz! Von Uschi Glas selbst gelebt! Denn sie hat nicht davor zurückgeschreckt, sich von ihrem langjährigen Ehemann zu trennen, der zwar dieselbe Kunstauffassung hat, aber offenbar eine ganz andere Lebensauffassung. Uschi Glas hingegen fordert auch von ihrem Leben, was sie von der Kunst fordert. Genauso wie hier alle von der Kunst fordern, was sie auch von ihrem Leben fordern. Die klassische Einheit von Leben und Kunst, meine Damen und Herren! Hier bei diesen Festspielen können Sie es erleben! Uschi Glas kann wahrlich, meine Damen und Herren, die Jeanne d’Arc des zeitgenössischen Theaters genannt werden! Und sie wird auch morgen auftreten, wie ich eben erfahren habe, als Ehrengast der diesjährigen Festspiele und diesen Satz rezitieren. Wovon ich morgen in einer Sondersendung berichten werde. Dieser Satz soll auch gesungen werden. Aber das erst im nächsten Jahr. Niemand geringerer als der Festspieldirektor Peter Ruzicka persönlich soll ihn vertonen. Die Uraufführung übertragen wir natürlich live! Ich versuche es, Sie erlauben, meine Damen und Herren, zur Feier des Tages und zu dieser fortgeschrittenen Stunde einmal selber, gewissermaßen als Vorschlag für den großen Komponisten (singt:): “Ich höre immer nur Sex, Sex, Sex! Als ob es nichts anderes gäbe.”

 

 

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Gustav Ernst (Wenen, 23 augustus 1944)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 23e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

Ephraïm Kishon, William Henley, Edgar Lee Masters, Aleksander Grin, Andrei Pleşu, Theobald Hock

De Hongaars/Israëlische schrijver Ephraïm Kishon werd op 23 augustus 1924 in Boedapest geboren. Zie ook alle tags voor Ephraïm Kishon op dit blog.

Uit: Hausapotheke für Gesunde

 

Viele Plätze sind schön, am schönsten aber ist es zu Hause, sagte einer der altgedienten Galeerensträflinge. Und tatsächlich, eine geräumige, sonnendurchflutete Behausung kann ohne weiteres gegen einen noch so langen Seeurlaub aufgewogen werden.

Die Schwierigkeiten jedoch, eine alle Bedürfnisse befriedigende Wohnmöglichkeit zu finden, sind bereits seit Erschaffung der Erde nicht zu unterschätzen.

Schon im Garten Eden wurde, kurz nach der Ausweisung des ersten Ehepaares, folgende Tafel am Eingang angebracht:

“Infolge Abreise der bisherigen Mieter: ein Paradies zu vermieten”.

Es meldeten sich nur wenige Bewerber. Einer, mit einem dicken Weib im Schlepptau, erklärte nach oberflächlicher Besichtigung der Örtlichkeit, daß sich bei jedem Regen unpasierbare Kotpfützen bilden würden. Und im Winter würde man sich erkälten; er sehe keinerlei Heizvorrichtung.

“Wie lange dauert es denn noch bis zur Erfindung des Feuers?” fragte er.

“Eine Million Jahre”, antwortete der Erzengel Gabriel bedauernd.

Der Mietvergtrag kam nicht zustande.

Er wäre sowieso nicht zustande gekommen, weil das dicke Weib allergisch gegen Vögel war:

“Dieses ewig Gezwitscher vertrage ich nicht. Außerdem reagiere ich allergisch auf jede Art von Gefieder.”

Damit zog sie ihren Mann zum Ausgang.

“Wir könnten es ja mit Cortison versuchen,” rief Gabriel hinter den beiden her.

Aber da waren sie schon verschwunden.

Als nächster kam Ingenieur Glick. Er inspizierte das Objekt mit gewohnter Gründlichkeit und schüttelte immer wieder den Kopf:

“Kein Kühlschrank … keine Klimaanlage … …wir werden im Sommer einen Hitzschlag kriegen!”.

Der Erzengel machte sich erbötig, mit Gott dem Herrn über eine mögliche Neugestaltung der Jahreszeiten zu sprechen, aber Glick vermochte diesem Vorschlag nichts abzugewinnen, schon deshalb nicht, weil mittlerweile alles, was da kreuchet, an seinen Beinen hinaufzukreuchen begann. Ob man denn hier noch nichts von Hygiene gehört hätte, fragte er.

Doch, aber Desinfektionssprays könne man nicht verwenden, antwortete Gabriel entschuldigend. Wegen der Äpfel.”

 

 

Kishon

Ephraïm Kishon (23 augustus 1924 – 29 januari 2005)

 

 

De Engelse dichter en  schrijver William Ernest Henley werd geboren op 23 augustus 1849 in Gloucester. Zie ook alle tags voor William Henley op dit blog.

Ballade of Dead Actors 

 

Where are the passions they essayed,

And where the tears they made to flow?

Where the wild humours they portrayed

For laughing worlds to see and know?

Othello’s wrath and Juliet’s woe?

Sir Peter’s whims and Timon’s gall?

And Millamant and Romeo?

Into the night go one and all.

Where are the braveries, fresh or frayed?

The plumes, the armours — friend and foe?

The cloth of gold, the rare brocade,

The mantles glittering to and fro?

The pomp, the pride, the royal show?

The cries of war and festival?

The youth, the grace, the charm, the glow?

Into the night go one and all.

The curtain falls, the play is played:

The Beggar packs beside the Beau;

The Monarch troops, and troops the Maid;

The Thunder huddles with the Snow.

Where are the revellers high and low?

The clashing swords? The lover’s call?

The dancers gleaming row on row?

Into the night go one and all.

 

 

Barmaid 

 

Though, if you ask her name, she says Elise,

Being plain Elizabeth, e’en let it pass,

And own that, if her aspirates take their ease,

She ever makes a point, in washing glass,

Handling the engine, turning taps for tots,

And countering change, and scorning what men say,

Of posing as a dove among the pots,

Nor often gives her dignity away.

Her head’s a work of art, and, if her eyes

Be tired and ignorant, she has a waist;

Cheaply the Mode she shadows; and she tries

From penny novels to amend her taste;

And, having mopped the zinc for certain years,

And faced the gas, she fades and disappears.

 

 

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William Henley (23 augustus 1849 – 11 juli 1903)

 

De Amerikaanse dichter Edgar Lee Masters werd geboren op 23 augustus 1868 in Garnett, Kansas. Zie ook alle tags voor Edgar Lee Masters op dit blog.

 

A.D. Blood 

 

If you in the village think that my work was a good one,

Who closed the saloons and stopped all playing at cards,

And haled old Daisy Fraser before Justice Arnett,

In many a crusade to purge the people of sin;

Why do you let the milliner’s daughter Dora,

And the worthless son of Benjamin Pantier,

Nightly make my grave their unholy pillow?

 

 

Aaron Hatfield 

 

Better than granite, Spoon River,

Is the memory-picture you keep of me

Standing before the pioneer men and women

There at Concord Church on Communion day.

Speaking in broken voice of the peasant youth

Of Galilee who went to the city

And was killed by bankers and lawyers;

My voice mingling with the June wind

That blew over wheat fields from Atterbury;

While the white stones in the burying ground

Around the Church shimmered in the summer sun.

And there, though my own memories

Were too great to bear, were you, O pioneers,

With bowed heads breathing forth your sorrow

For the sons killed in battle and the daughters

And little children who vanished in life’s morning,

Or at the intolerable hour of noon.

But in those moments of tragic silence,

When the wine and bread were passed,

Came the reconciliation for us —

Us the ploughmen and the hewers of wood,

Us the peasants, brothers of the peasant of Galilee —

To us came the Comforter

And the consolation of tongues of flame!

 

 

masters

Edgar Lee Masters (23 augustus 1868 – 5 maart 1950)

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 23 augustus 2007 en ook mijn blog van 23 augustus 2008.

 

De Russische schrijver Aleksander Grin (eig. Aleksandr Stepanovitsj Grinevski) werd geboren in Vjatka op 23 augustus 1880. Zijn moeder overleed toen Grin 13 was. Na het voltooien van zijn opleiding, ging Grin naar Odessa, waar hij vele dienstbetrekkingen had, zoals matroos, mijnwerker of bouwvakker. Vaak had hij echter geen betrekking en moest hij zijn toevlucht nemen tot bedelen. Nadat hij het leger in was gegaan, sloot hij zich aan bij de Sociaal-Revolutionaire Partij, en deserteerde. Dit leidde tot zijn arrestatie en gevangenisstraf wegens het bedrijven van revolutionaire propaganda. In 1906 publiceerde hij zijn eerste novelle, maar in hetzelfde jaar werd hij opnieuw gearresteerd in Sint-Petersburg. Hij werd veroordeeld tot 4 jaar verbanning naar Tobolsk in Siberië. Grin ontsnapte echter kort na aankomst in Tobolsk en keerde terug naar Sint-Petersburg. In 1910 werd hij opnieuw opgepakt en verbannen naar Archangelsk. Daar leefde hij samen met zijn vrouw van 1910 tot 1912. Na terugkeer in Sint-Petersburg scheidde hij van zijn vrouw. Hij had tot dan slechts korte verhalen geschreven, maar na de Russische Revolutie zou Grin ook langere verhalen schrijven. In 1921 trouwde hij opnieuw, en in 1924 verhuisde het gezin naar Feodosija op de Krim, zodat Grin dicht bij zijn geliefde zee kon leven. Grin’s romantische schrijfstijl was niet geliefd bij de Sovjet uitgeverijen, en het gezin leefde in grote armoede. Grin overleed aan tuberculose in Stari Krim.

 

Uit: A Trip (Vertaald door Barry Scherr)

 

The traveller  Ammon Root returned to his  native land after an absence of several  years. He stayed with Tonar, an  old friend of  his, who was the director of a  joint-stock company and a person with a shady past-but also a fanatic  for decorum  and probity. On  the  very  day  of his  arrival Ammon quarrelled with Tonar over a newspaper editorial, called his friend a minion of the minister, and stepped outside for a walk.

     Ammon  Root was one of those  people  who  are  more  serious than they appear at first  glance.  His  travels were not mentioned by the newspapers, nor  did  they  cause  a single  map to  make  the slightest change  in  its depiction of the  continents, but they were still  absolutely necessary  for him. “To  live means to travel,” he  would say  to  those  people  who  were attached to life just on the side of it that is most warm and steamy, like a hot  pie.  Ammon’s  eyes-two eternally greedy  abysses-ransacked heaven  and earth in  their  search  for new  spoils;  abysses-everything he saw plunged

headlong into them and was packed away once and for all in the fearful crush at the bottom  of  his memory,  to be kept  for his own  use. In contrast to tourists Ammon saw far more than the museums and churches where the viewers, pretending to be experts, seek ethereal beauty in poorly-executed paintings.

     Out  of curiosity  Ammon Root  stopped  in  at a cafeteria  that served vegetarian  food.  About a  hundred people  were sitting in the large rooms, which  smelled of varnish,  paint, freshly-dried  wall-paper, and some other particularly abstinent  odour. Ammon noticed the  absence of any old people.

An  extraordinary silence, which was out of keeping with even the concept of food, inspired the appetite  of anyone  coming in to be prayerfully delicate and bodiless, like the very  idea of herbi
vority. The pious  but ruddy faces of the health fanatics cast  indifferent glances at  Ammon. He sat down. The dinner, served to him with  a ceremonial and somewhat accentuated solemnity, consisted of a repulsive gruel called “Hercules”, fried potatoes, cucumbers, and  some  insipid  cabbage.  Ammon  poked  around with  his  fork  in  this gastronomical paltriness, ate  a  piece of bread and a cucumber, and drank a glass  of water; then  he snapped open his cigarette case, but he remembered that smoking was prohibited and looked around gloomily. At the tables mouths were  chewing sedately and  delicately in  a death-like  silence.“

 

Grin

Aleksander Grin (23 augustus 1880 – 8 juli 1932)

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 23 augustus 2007.

 

De Roemeense essayist, filosoof, kunsthistoricus en  politicus Andrei Gabriel Pleşu werd geboren op 23 augustus 1948 in Boekarest.


De Duitse dichter Theobald Hock werd geboren op 23 augustus 1573 in Limbach/Pfalz-Zweibrücken.

Annie Proulx, Dorothy Parker, Wolfdietrich Schnurre, Willem Arondéus

De Amerikaanse schrijfster en journaliste Annie Proulx werd geboren op 22 augustus 1935 in Norwich, Connecticut.

Uit: The Shipping News

 

„Quoyle shambled, a head taller than any child around him, was soft. He knew it. “Ah, you lout,” said the father. But no pygmy himself. And brother Dick, the father’s favorite, pretended to throw up when Quoyle came into a room, hissed, “Lardass, Snotface, Ugly Pig, Warthog, Stupid, Stinkbomb, Fart-tub, Greasebag,” pummeled and kicked until Quoyle curled, hands over head, sniveling on the linoleum. All stemmed from Quoyle’s chief failure, a failure of normal appearance.

A great damp loaf of a body. At six he weighed eighty pounds. At sixteen he was buried under a casement of flesh. Head shaped like a crenshaw, no neck, reddish hair ruched back. Features as bunched as kissed fingertips. Eyes the color of plastic. The monstrous chin, a freakish shelf jutting from the lower face.

Some anomalous gene had fired up at the moment of his begetting as a single spark sometimes leaps from banked coals, had given him a giant’s chin. As a child he invented stratagems to deflect stares: a smile, downcast gaze, the right hand darting up to cover the chin.

His earliest sense of self was as a distant figure: there in the foreground was his family; here, at the limit of the far view, was he. Until he was fourteen he cherished the idea that he had been given to the wrong family, that somewhere his real people, saddled with the changeling of the Quoyles, longed for him. Then, foraging in a box of excursion momentoes, he found photographs of his father beside brothers and sisters at a ship’s rail. A girl, somewhat apart from the others, looked toward the sea, eyes squinted, as though she could see the port of destination a thousand miles south. Quoyle recognized himself in their hair, their legs and arms. That sly-looking lump in the shrunken sweater, hand at his crotch, his father. On the back, scribbled in blue pencil, “Leaving Home, 1946.”

At the university he took courses he couldn’t understand, humped back and forth without speaking to anyone, went home for weekends of excoriation. At last he dropped out of school and looked for a job, kept his hand over his chin.

Nothing was clear to lonesome Quoyle. His thoughts churned like the amorphous thing that ancient sailors, drifting into arctic half-light, called the Sea Lung; a heaving sludge of ice under fog where air blurred into water, where liquid was solid, where solids dissolved, where the sky froze and light and dark muddled.“

 

Proulx

Annie Proulx (Norwich, 22 augustus 1935)

 

 

De Amerikaanse dichteres en critica Dorothy Parker werd geboren in New York op 22 augustus 1893. Zie ook alle tags voor Dorothy Parker op dit blog.

 

 

A Dream Lies Dead 

 

A dream lies dead here. May you softly go

Before this place, and turn away your eyes,

Nor seek to know the look of that which dies

Importuning Life for life. Walk not in woe,

But, for a little, let your step be slow.

And, of your mercy, be not sweetly wise

With words of hope and Spring and tenderer skies.

A dream lies dead; and this all mourners know:

 

Whenever one drifted petal leaves the tree-

Though white of bloom as it had been before

And proudly waitful of fecundity-

One little loveliness can be no more;

And so must Beauty bow her imperfect head

Because a dream has joined the wistful dead!

 

 

 

Bohemia 

 

Authors and actors and artists and such

Never know nothing, and never know much.

Sculptors and singers and those of their kidney

Tell their affairs from Seattle to Sydney.

Playwrights and poets and such horses’ necks

Start off from anywhere, end up at sex.

Diarists, critics, and similar roe

Never say nothing, and never say no.

People Who Do Things exceed my endurance;

God, for a man that solicits insurance!

 

 

 

Experience 

 

Some men break your heart in two,

Some men fawn and flatter,

Some men never look at you;

And that cleans up the matter.

 

 

dorothy_parker

Dorothy Parker (22 augustus 1893 – 7 juni 1967)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Wolfdietrich Schnurre werd geboren op 22 augustus 1920 in Frankfurt am Main. Zie ook mijn blog van 22 augustus 2006

 

 

Geschenkt

 

Schöne Schippe.
Nich, findste auch?
Wo hast n die her?
Geburtztach.
Is ne Gebrauchsanweisung mit bei?
Wofür n das?
Na, wo willst n buddeln mit der?
Vielleicht auf m Hof.
Is Spieln verboten.
Geh ich auffe Wiese im Park.
Darfste nich rauf.
Denn im Sandkasten eben.
Biste zu groß für.
Denn auf m Sportplatz.
Biste in n Verein?
Schipp ich eben die Hundeknödel weg vonne Straße.
Haste da ne Arbeitsbewilligung für?
Mensch, aber ich hab se doch nu mal, die Scippe!
Das isses ja, das Problem.

 

 

 

Kulisse

 

Regen-
Regen rauscht auf den Rummel.
Das Glücksrad verliert seine Farbe,
der Würfelbecher wird klebrig;
in der Schießbude schlafen die Schüsse.
Wills keiner mehr wagen?
Will keiner mehr würfeln?
Will keiner mehr drehn?
Regen-
Regen rauscht auf den Rummel.

 

 

Schnurre

Wolfdietrich Schnurre (22 augustus 1920 – 9 juni 1989)

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver en beeldend kunstenaar Willem Arondéus werd op 22 augustus 1894 in Naarden geboren. Zie ook alle tags voor Willem Arondéus op dit blog.

 

 

Gedicht XVI (Fragment)

 

“Waar schemers-wegen keeren tot de nacht,
Daar doolt ons wachten op zijn paden,
Naar hunner monden zachte daden,
Waartoe hun lach ons dwalen bracht;

Doch keert dezelfde voetstap weer; alleen
Daalt het zijn ledig woonhuis tegen,
Om waar een stem, ver als een avondregen:
‘Vergeefs, vergeefs, u wacht er geen.'”

 

arondeus

Willem Arondéus (22 augustus 1894 – 1 juli 1943)

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 22 augustus 2007 en ook mijn blog van 22 augustus 2008.

Zie voor nog meer schrijvers van de 22e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Krijn Peter Hesselink, Irmtraud Morgner, Gustaf Fröding, Jean Regnault de Segrais, Georges de Scudéry, Panait Istrati

De Nederlandse dichter Krijn Peter Hesselink werd op 22 augustus 1976 geboren in Utrecht. Zie ook mijn blog van 22 augustus 2008.

 

Een eerste eetafspraak

Een haastig leeggeruimde tafel waar
ik aan ga zitten, jij op gaat zitten, langzaam
tekenen verhoudingen zich af
we kunnen er natuurlijk ook mee spelen
de woorden zijn nog niet gevallen of
je ligt op de grond, werpt iets naar mij op
het is een lachje waar we allebei
in blijven steken, tot we weggekropen
onder het tafelblad de kamer aanzien
zwijgend, zij aan zij, wetend
een ovenschotel van een verre toekomst
hangt ons boven het hoofd en dampt en dampt

 

 

hesselink

Krijn Peter Hesselink (Utrecht, 22 augustus 1976)

 

De Duitse schrijfster Irmtraud Morgner werd geboren op 22 augustus 1933 in Chemnitz. Zie ook mijn blog van 22 augustus 2008.

 

Uit: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz

 

„25. Kapitel

Das ein überraschendes Lebenszeichen trobadorischer Art von Beatriz bringt, von Laura als Zeugnis für allseitige Gesundung gewertet

 

Liebe Laura, natürlich kann niemand von einer achthunderteinundvier-zigjährigen Trobadora ordentliche Lyrik erwarten. Gedichte schreibt man gewöhnlicherweise bis achtzehn, ungewöhnlicherweise bis dreißig, außergewöhnlicherweise bis siebzig. Meinem Alter ist Prosa gemäß, für Professor Wenzel Morolf unpassend. Er arbeitet am Kernphysikalischen Institut der sibirischen Abteilung der Akademie der Wissenschaften der UdSSR. Ich bin ihm hier in Genua begegnet. Gib also bitte umgehend eine Kanzone bei einer entsprechenden Dichterin in Auftrag, die der russischen Sprache mächtig ist. Geld spielt keine Rolle. Das darfst Du der Kollegin natürlich nicht sagen. Um ihr eine Vorstellung von der Schönheit der Erscheinung zu geben, schick ich die schriftliche Teilwiedergabe einer meinem geistigen Fassungsvermögen zugemessenen Rede, die Morolf mir, befragt über seinen Forschungsgegenstand, in einer Hotelhalle gehalten hat. Die gedankliche Eleganz des Herrn hat die von der Dolmetscherin besorgte Rohübersetzung freilich eingeebnet. Sarah Kirsch zum Beispiel erschiene mir geeignet. Läuft Wesselin schon? Schöne Grüße

Beatriz

PS: Laurenzia, liebe Laurenzia mein,

Wann werden wir wieder beisammen sein .”

 

 

morgner

Irmtraud Morgner (22 augustus 1933 – 6 mei 1990)

 

De Zweedse dichter Gustaf Fröding werd geboren op 22 augustus 1860 in Alsters gård bij Karlstad.

 

Beautiful weather

 

O’er the creek lay clear the heavens,

roasting was the sun,

from the farmyard bell at Haga

clanged a piercing ring, just one.

Brunnskog’s church stood grand and gleaming

like a new bride, fine and proud.

O’er the tall birch trees at Berga

like a gauze veil on a lady’s bonnet

floated there a cloud.

 

 

Roving in my home district

 

And here’s the grove, where the cuckoo sang,

small lasses ran there free,

a barefoot and ragged-skirted gang

plucked berries round each tree,

and here there was sunshine and here was shade

and butterfly orchids in the glade,

I love that grove so fair,

my childhood whispers there.

 

 

Vertaald door Mike McArthur

 

 

Froding

Gustaf Fröding (22 augustus 1860 – 8 februari 1911)

 

De Franse dichter, schrijver en vertaler Jean Regnault de Segrais werd geboren op 22 augustus 1624 in Caen.

 

 

Sur la carte de Tendre

 

Estimez-vous cette carte nouvelle
Qui veut de Tendre apprendre le chemin ?
Pour adoucir une beauté cruelle
Je m’en servais encore ce matin.
Mais, croyez-moi, ce n’est que bagatelle.
Ces longs détours n’ont souvent point de fin,
Le grand chemin et le plus sûr de tous,
C’est par Bijoux.

Sur cette carte on marque un certain fleuve,
Le premier but d’un désir amoureux ;
Mais par Bijoux aisément il se treuve
Et c’est par là qu’il n’est point dangereux ;
Demandez-vous une plus forte preuve,
Pour faire voir que, de ce Tendre heureux,
Le grand chemin et le plus sûr de tous
C’est par Bijoux ?

Si quelquefois sur Estime on s’avance,
C’est quand on peut faire estimer ses dons,
Car Petits Soins ne vont qu’à Révérence,
Et Jolis Vers pris souvent pour chanson
Malaisément vont à Reconnaissance,
Mais bien plutôt aux Petites-Maisons ;
Le grand chemin et le plus court de tous,
C’est par Bijoux.

Oubliez donc cette trop longue route
Et retenez le chemin de Bijoux ;
Avec lui seul vous parviendrez sans doute
Et si d’abord Tendre ne s’offre à vous,
Séjournez-y quoique le séjour coûte ;
Tendre viendra jusques au rendez-vous ;
Le grand chemin et le plus sûr de tous,
C’est par Bijoux.

 

regnaut

Jean Regnault de Segrais (22 augustus 1624 – 15 maart 1701)

 

 

De Franse dichter en schrijver Georges de Scudéry werd geboren op 22 augustus 1601 in Le Havre.

 

 

L’été

 

Environné de feux, et couvert de lumière,
Tu sors de l’Océan, Astre de l’Univers ;
Et des premiers rayons, de ta clarté première,
Tu m’échauffes l’esprit, et m’inspires ces Vers.

Tu brilles de splendeur ; tu brûles toutes choses ;
Les Vallons les plus frais, en vain t’ont résisté
Tu fais languir les Lis ; tu fais mourir les Roses ;
Et la Neige est fondue, aux chaleurs de l’Été.

L’air est étincelant ; la terre est desséchée ;
La Palme la plus fière, a la tête penchée ;
Le Laurier le plus vert, résiste vainement

Tout fume ; tout périt ; par la celeste flamme ;
Mais la plus vive ardeur d’un tel embrasement,
M’incommode bien moins que celle de mon âme.

 

Georges_Scudery

Georges de Scudéry (22 augustus 1601 – 14 mei 1667)

 

Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 22 augustus 2007

 

 

De Franstalige Roemeense schrijver Panait Istrati werd geboren op 22 augustus 1884 in Brăila, Roemenië. Op de lagere school bleef hij tweemaal zitten. Later werkte hij als kelner en als bakkershulpje. Wel werd hij een hartstochtelijk lezer. Ook maakte hij talrijke reizen en bezocht hij o.a. Parijs, Boekarest, Constantinopel, Alexandrië en Napels. Uit eenzaamheid, ziekte en armoede deed hij in 1921 een zelfmoordpoging, maar hij werd gered. Hij schreef een brief aan Romain Rolland die hem onmidellijk antwoordde. In 1923 werd zijn eerste verhaal gepubliceerd met een voorwoord van Rolland.

 

Uit: Mes départs

 

„J’avais 12 à 13 ans quand, dans la «chancellerie» de l’Ecole primaire n° 3, de Braïla, M. Moïssesco, le directeur, demanda à ma mère, en lui offrant mon certificat de fin d’études élémen­taires obligatoires :
– Qu’allez-vous faire de ce garçon ? Poussant un long soupir, la pauvre répondit :
– Deh… monsieur le directeur… que voulez-vous que j’en fasse ! Il apprendra un métier quel­conque, ou ira se placer…
Le dos appuyé à la fenêtre, mon bon directeur tourmenta un moment sa barbiche grise en la frottant entre ses doigts, promena son regard de ma mère à moi, puis, fixant le sol, dit, comme pour lui-même :
– Dommage…
Et, après une pause :
– Vous ne pourriez pas l’envoyer au lycée ?
– Non… monsieur le directeur : je suis une femme pauvre et veuve… Une blanchisseuse à la journée…
– Dommage…
J’avoue que je ne voyais là aucun «dommage» : par contre, je me trouvais heureux d’en avoir fini avec cette corvée de ma belle enfance.“

 

Panait_Istrati

Panait Istrati (22 augustus 1884 – 16 april 1935)

Rogi Wieg, Lukas Holliger, Pete Smith, Aubrey Beardsley

De Nederlandse schrijver en dichter Rogi Wieg werd geboren op 21 augustus 1962 in Delft. Zie ook alle tags voor Rogi Wieg op dit blog.

 

Een stuk taart

 

Je bent maar weinig ouder geworden, geloof ik,
de stap van je metgezel is aarzelend, zo is de gezondheid ook,
de tijd is voorbijgegaan, maar niet als vergelijking,
zij is echt voorbij, als een kleine kop koffie,
een stuk taart, dat men heeft opgegeten,
of misschien weggegooid.

Je bent maar weinig ouder geworden, geloof ik,
je vijfenzestigste verjaardag is geen grap,
maar wel grappig, want de tijd is voorbijgegaan,
als een kleine kop koffie, en we leven nog steeds.
Aarzelend. Maar zo is de gezondheid. Dit heb ik
toch al gezegd.

Ik ben ouder geworden dan jij, in vijfenzestig jaar.
Hoe ben je niet veranderd?
Hoe is je metgezel niet veranderd?

Een gedicht is niet genoeg voor een leven. Maar meer mag je
niet van me verwachten,
het is warm, ik weet niet genoeg. Ik ben veel vergeten.
Laten we het stuk taart opeten, want je bent
weinig ouder geworden.

 

 

 

Inktvlekken

 

Dagboeken zijn als leven, data, dag in dag
uit. Blauwe, strakke hemels, regen. Als het aan mij lag
zou ik zeggen: laat men de dagboeken voltooien,
handschriften, thema’s doen er niet toe. Gooien

we de mens voor leegoogige, gladgeschoren leeuwen
die om het bestaan van een dagboek slechts geeuwen,
dan zijn we niet die betere verre vriend of goede buur,
al kleden we ons naar de tijd en betalen we zuivere huur.

Er zijn slechte buren geweest. Het theeservies
van de mens wiens dagboek als een raam
werd dichtgeklapt – glasgerinkel, inktvlekken staat vies

op andermans aanrecht. Maak het nu beter, was het af en breng het terug.
Maar alleen de doden mogen vergeven en zij kunnen niet spreken.
Hun buren zijn andere doden, eindelijk veilig, zij hebben geen mond of een
kaarsrechte rug.

 

 

Geen revolver

                                          Voor Bert Schierbeek

Het regent, de laatste bloemen
laten los, maar de mensen bloeien.

Hölderlin leest even helder,
verduistert dan; gordijnen worden

dichtgetrokken overdag. Deuren sluiten
zonder sleutelgat. Het regent hard.

Toch: wezens denken dat de wereld
beter wordt, vrouwen trekken lippenstift

en geen revolver. Vrouwen baden kinderen,
maar de hemel maakt hun water zwart.

Toch: tijd rolt zich uit om mensen langer
tijd te geven en nu zal Hölderlin wat gniffelen

om de laatste peren. Maar hij heeft ongelijk:
het is zijn waanzin die naar de pijpen danst van as.

Het regent, de laatste bloemen
strooien kindjes op de oude aarde.

En Hölderlin buigt zich over zijn gedicht,
schrapt wat woorden, drinkt en bidt.

 

wieg

Rogi Wieg (Delft, 21 augustus 1962)

 

De Zwitserse schrijver, dramaturg en redacteur Lukas Holliger werd geboren op 21 augustus 1971 in Basel. Zie ook alle tags voor Lukas Holliger op dit blog.

 

Uit: Glas im Bauch – Betrachtungen durch verschluckte Brillen

 

„Der Franzose verliess das Hotel in der Absicht seinen Chef, den Deutschen zu erschiessen. Der Franzose hiess Pierre Maigret, den Deutschen nannten sie „Gott“, weil er sich in Sitzungen gerne von seiner Sekretärin hofieren liess und sämtliche Befehle mit einer Herrschergeste aus dem Musterbuch Michelangelos unterstrich. Gott hiess in Wirklichkeit Andreas Port und verbrachte seinen Sommerurlaub an der spanischen Küste in Begleitung seiner Freundin Katharina.

Der Wind sog die würzige Luft der Pinienwälder über den Felsenstrand und blies den Rauch der Fleisch grillenden Touristen sanft nach Westen. Als auf den roten Felsenkanten Pierre Maigret auftauchte, reparierte Andreas Port gerade mit einem Stück Draht die Sonnenbrille von Christian Dior, die seiner Freundin auf dem Markt heruntergefallen war. Maigret war von Gott in mehreren Sitzungen gedemütigt worden und hatte sich Rache geschworen. Als Pierre im Nachlass seines Vaters, der vergangenen Winter an einer zu spät erkannten Lungenentzündung unerwartet gestorben war, einen Revolver samt Magazin gefunden hatte, war in ihm der Wunsch
entstanden, den deutschen Gott abzuknallen. Das Wort„abknallen“ gefiel ihm. Es passte zu Gott wie ein Ei in den Eierbecher. Statt zu kündigen und arbeitslos zu sein, statt alleine in der Junggesellenwohnung zu hocken und darüber nachzudenken, warum er in Darmstadt nie Freunde gefunden hatte, in den ganzen fünfzehn Jahren nicht, hatte Pierre Maigret beschlossen, das Leben von Andreas Port zu beenden und sich anschliessend zu stellen.“

 

Hollinger

Lukas Holliger (Basel, 21 augustus 1971)

 

 

De Duitse schrijver Pete Smith werd op 21 augustus 1960 in Soest (Westfalen) geboren als zoon van een Spaanse vader en een Engelse moeder. In Münster studeerde hij germanistiek, filosofie en communicatiewetenschappen. Hij werkt als zelfstandig schrijver en journalist in Frankfurt am Main. Hij schrijft romans, verhalen, hoorspelen en jeugdboeken.

 

Uit: Verschollen im Mittelalter

 

“Er hatte sich unbeobachtet gefühlt, als er mit seinem Sturmfeuerzeug das Lagerfeuer entzündet und später seine Brote verschlungen hatte. Er war allzu sorglos gewesen – und jetzt sollte er dafür büßen. Der Bauer musste ihm die ganze Zeit über zugesehen haben.

Jetzt erst begriff er dessen Bestürzung. Diese Mischung aus grenzenloser Angst und fassungslosem Erstaunen in seinem Gesicht. Für ihn war er ein Zauberer, »aus dessen Händen Feuer wächst«. Zu allem Überfluss hatte er seine Brote auch noch in Frischhaltefolie eingepackt – in »durchsichtige Haut« – und damit sein Schicksal endgültig besiegelt.

Verdammt, so ist es gewesen, dachte er.

Konzentrier dich, befiehlt er sich, während sein Unterbewusstsein wahrnimmt, dass nicht weit von ihm Holz aufgeschichtet wird. Denk nach, verdammt! Du bist…

»Ich bin doch bloß ein Spielmann«, hört er sich sagen, »und komme von weit her. Ich bringe den hohen Herrschaften meine Lieder dar und schenke ihnen die Weisheit der Welt. Im fernen China hat man mir das Handfeuer und in Mesopotamien das durchsichtige Papier verehrt. Ich habe es für Kaiser Friedrich und Papst Gregor …«

»Schweig!«, schreit der Hagere und augenblicklich senkt sich eine Grabesstille über den Platz. »Schweig, du Ketzer, und wage nicht, den Heiligen Vater zu besudeln, indem du seinen Namen mit deiner giftigen Zunge formst. Ein Spielmann, ha! Ein schöner Spielmann ist das, dessen Laute jault wie eine kranke Katze! Winseln wirst du, wenn die Flammen nach dir lecken!«

 

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Pete Smith (Soest, 21 augustus 1960)

 

 

De Engelse dichter, schrijver en illustrator Aubrey Vincent Beardsley werd geboren op 21 augustus 1872 in Brighton. Zie ook alle tags voor Aubrey Bewardsley op dit blog.

 

 

The Three Musicians 

 

Along the path that skirts the wood,

            The three musicians wend their way,

Pleased with their thoughts, each other’s mood,

            Franz Himmel’s latest roundelay,

The morning’s work, a new-found theme,

                         their breakfast and the summer day.

 

One’s a soprano, lightly frocked

            In cool, white muslin that just shows

Her brown silk stockings gaily clocked,

            Plump arms and elbows tipped with rose,

And frills of petticoats and things, and outlines

                         as the warm wind blows.

 

Beside her a slim, gracious boy

            Hastens to mend her tresses’ fall,

And dies her favour to enjoy,

            And dies for réclame and recall

At Paris and St. Petersburg, Vienna and St. James’s Hall.

 

The third’s a Polish Pianist

            With big engagements everywhere,

A light heart and an iron wrist,            

            And shocks and shoals of yellow hair,

And fingers that can trill on sixths and fill beginners with despair.

 

musicians2

Illustratie

 

 

The three musicians stroll along

            And pluck the ears of ripened corn,

Break into odds and ends of song,

            And mock the woods with Siegfried’s horn,

And fill the air with Gluck, and fill the tweeded tourist’s soul with scorn.

 

The Polish genius lags behind,

            And, with some poppies in his hand,

Picks out the strings and wood and wind            

            Of an imaginary band,

Enchanted that for once his men obey

                          his beat and understand.

 

The charming cantatrice reclines

            And rests a moment where she sees

Her chateau’s roof that hotly shines

             Amid the dusky summer trees,

And fans herself, half shuts her eyes, and smoothes

                          the frock about her knees.

 

The gracious boy is at her feet,

            And weighs his courage with his chance;

His fears soon melt in noon-day heat.

            The tourist gives a furious glance,

Red as his guide-book grows, moves on,

                          and offers up a prayer for France.

 

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Aubrey Beardsley (21 augustus 1872 – 16 maart 1898)
Getekend door Walter Richard Sickert

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

 

X.J. Kennedy, Elisabeth Alexander, Frédéric Mitterrand, Robert Stone, Gennadi Ajgi, M. M. Kaye

De Amerikaanse dichter, schrijver, vertaler en bloemlezer X.J. Kennedy werd geboren in Dover, New Jersey op 21 augustus 1929. Zie ook alle tags voor X. J. Kennedy op dit blog.

 

Cross Ties

Out walking ties left over from a track
Where nothing travels now but rust and grass,
I could take stock in something that would pass
Bearing down Hell-bent from behind my back:
A thing to sidestep or go down before,
Far off, indifferent as that curfew’s wail
The evening wind flings like a sack of mail
Or close up as the moon whose headbeam stirs
A flock of cloud to make tracks. Down to strafe
Bristle-backed grass a hawk falls—there’s a screech
Of steel wrenched taut till severed. Out of reach
Or else beneath desiring, I go safe,
Walk on, tensed for a leap, unreconciled
To a dark void all kindness.
When I spill
The salt I throw the Devil some and, still,
I let them sprinkle water on my child.  

 

 

kennedy

X.J. Kennedy (Dover, 21 augustus 1929)

 

De Duitse schrijfster Elisabeth Alexander werd geboren op 21 augustus 1922 in Linz am Rhein. Zij bezocht een huishoudschool in een klooster in Bad Honnef en werkte daarna als hulp in de huishouding en als kindermeisje. Na wat cursussen werkte zij later als boekhoudster. In 1946 werd zij in Heidelberg secretaresse bij het Amerikaanse leger. ‚s Avonds bezocht zij het gymnasium, nam acteerlessen en begon met schrijven. In 1963 begon zij met het publiceren van haar werk en sinds 1970 werkte zij als zelfstandig schrijfster. Elisabeth Alexander overleed op 17 januari van dit jaar.

 

 

Traum und Realität

 

Ich miete mir ein Auto und fahre in die Welt. Das wollte ich schon immer, in die Welt fahren. Mit dem Flugzeug ginge das schneller, aber ich kann mir kein Flugzeug mieten. Ich habe keinen Führerschein für ein Flugzeug, ich habe auch keinen für ein Auto. Da ich aber mehr im Auto als im Flugzeug gesessen habe, geht es gut, das Autofahren.

  Ich habe mir das Auto nicht gemietet, weil ich es selber nicht hätte fahren können. Und hätte ich zuerst an den Mann, den passenden, gedacht, hätte ich mir das Mieten des Autos überlegt. Der Traum war schneller von hinnen gezogen als ich wollte, und ich stand mit meinem wunderschönen kleinen Koffer aus Rosenholz auf der Brücke, die hinunterführte zum Schiff. An einer Kreuzfahrt war ich nicht interessiert, und die Frachtkähne haben ebenfalls ihren Reiz verloren.

  Der Koffer war ein handlicher, und ich hielt ihn in der Hand, umklammerte den Griff und ging langsam zurück. Ich wollte nicht weitergehen. Ich wollte mich in aller Beschaulichkeit hinsetzen und den Koffer öffnen. Mein Rock war nicht schmutzig, und ich fürchtete auch die feuchte Bank nicht. Gleichgültigkeit lag über dem frühen Morgen und die Sonne war noch fern, sich noch nicht einig darüber, ob sie lieber dem Regen den Vortritt lassen wollte.

 

alexander

Elisabeth Alexander (21 augustus 1922 – 17 januari 2009)

 

De Franse schrijver, scenarioschrijver, documentairemaker, filmer en politicus  Frédéric Mitterrand werd geboren op 21 augustus 1947 in Parijs.

 

Uit: Lettres d’amour en Somalie

 

« Je veux être près de toi au moment de ton départ, je veux que tu me tiennes contre toi lorsque ce sera ma fin, je veux qu’il y ait un adieu, un au revoir, un à bientôt, je veux une pression de la main qui dise « n’aies pas peur, je suis encore là ». A l’instant du passage, je veux que la tendresse se brise sur la seule vraie frontière que franchit le corps en partance, je veux que les battements du cœur qui reste disent « je t’accompagne » à ceux du cœur qui flanche, je veux des réponses sans appel, des élans sans demande, je veux des cadeaux et des bagages, je veux qu’un même poids nous écrase alors qu’il nous déchire, je veux des yeux qui se perdent de droite et de gauche, des téléphones qui sonnent, des escaliers que l’on dévale tandis qu’on s’accroche au temps qui va, je veux la peur, l’effroi, le désespoir, dès lors qu’ils seront les nôtres, je veux qu’il n’y ait plus de regrets quand il n’y aura plus d’avenir, je veux que les années perdues nous reviennent soudain reconquises lorsqu’il n’y aura plus que des secondes, je veux que le dernier regard de l’un soit uniquement pour l’autre.»

 

frederic-mitterrand

Frédéric Mitterrand (Parijs, 21 augustus 1947)

 

 

De Amerikaanse schrijver Robert Stone wed geboren op 21 augustus 1937 in New York.

 

Uit: Dog Soldiers

 

„In the course of being fragmentation-bombed by the South Vietnamese Air Force, Converse experienced several thoughts; he did not welcome them although they came as no surprise.
One insight was that the ordinary physical world through which one shuffled heedless and half-assed toward nonentity was capable of composing itself, at any time and without notice, into a massive instrument of agonizing death. Existence was a trap; the testy patience of things as they are might be exhausted at any moment.
Another was that in the single moment when the breathing world had hurled itself screeching and murderous at his throat, he had recognized the absolute correctness of its move. In those seconds, it seemed absurd that he had been allowed
to go his foolish way, pursuing notions and small joys. He was ashamed of the casual arrogance with which he had presumed to scurry about creation. From the bottom of his heart, he concurred in the moral necessity of his annihilation.
He had lain there — a funny little fucker — a little stingless quiver on the earth. That was all there was of him, and all there had ever been… He was the celebrated living dog, preferred over dead lions.“

 

stone

Robert Stone (New York, 21 augustus 1937)

 

 

De Russische dichter Gennadi Ajgi werd geboren op 21 augustus 1934 in het dorpje Sjajmoerzjino in de Tsjoewasjische republiek, aan de Wolga, 400 km ten oosten van Moskou.

 

 

AGAIN: IN THE INTERVALS OF SLEEP

 

what is watching

always comes to an end:

 

and the day! and the world! . .

 

it is the unique

the unceasing –

 

is it over its features

that the soul glides:

 

like dust! –

 

and light is not revealed

of the always watching! –

 

and dust unstable:

 

not lit! –

 

is scattered

 

 

 

 

WORK: MORNING: PAPERS

 

to V. S.

 

but you are not the surrounding of such a one

but a stair in yourself where poverty is like skyglow:

 

oh ice-holes of illness! as if by someone

they were always directed:

 

with meaning! –

 

oh in everyone their distribution! –

 

and they are led in – to tear to pieces:

 

and so that in the tearing

as if in some manuscript:

 

what is more important than us

like a certain soul:

 

not ours – but in our name! –

 

as through gleams of light would rise:

 

to disappear

in a shining! –

 

and “all you all” I think more often:

 

“oh how can you bear till the end

all that happens

with backs and with clothes?”

 

I tear the paper: “for I too am not different”:

 

and the ice-holes glimmer. . .

now here now there on the stair

 

only the cold glimmers – brighter than sunlessness

 

 

 

Vertaald door Peter France

 

Genadi-Ajgi

Gennadi Ajgi (21 augustus 1934 – 21 februari 2006)

 

Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 21 augustus 2008.

 

 

De Britse schrijfster Mary Margaret (‘Mollie’) Kaye werd geboren op 21 augustus 1908 in Shimla, India. Zij trouwde met een militair met wie zij later samen in Kenia, Zanzibar, Egypte, Duitsland en op Cyprus terecht kwam. De band met het land van haar jeugd en haar eerste huwelijksjaren bleef echter sterk. Wereldberoemd werd zij met haar bestseller The Far Pavilions die in 1978 gepubliceerd werd. Dit boek werd gevolgd door Shadow of the Moon en Trade Wind, allebei herziene uitgaven van eerder werk.

 

Uit: Palast der Winde (The Far Pavillons, vertaald door Emil Bastuk)

 

„Vom Fuß der Mauer bis hinunter zum Plateau waren es nicht mehr als zweihundert Meter, doch brauchte Ash beinahe eine ganze Stunde, um diese Entfernung zu bewältigen. Einmal geriet er auf glatten Schiefer und brauchte eine Weile, bis er Halt fand und wieder sicheren Grund unter den Füßen spürte. Danach bewegte er sich noch vorsichtiger und kam endlich, wenn auch außer Atem und zerkratzt, samt seinem Bündel auf ebenes Gelände.

Über sich erblickte er die steil aufragende Burgmauer und die dunkle Masse des Pfauenturmes. Der Balkon war nicht mehr sichtbar, er lag im Schatten, und Ash wusste, dass jetzt niemand mehr dort war. Möglich, dass fortan keiner mehr hingehen würde, ausgenommen vielleicht Juli, einer sentimentalen Regung folgend. Doch glaubte er nicht, dass sie es oft tun würde. Schließlich war sie ein Kind, sie würde bald vergessen, und keiner würde mehr den Weg zum Balkon kennen, wie ja auch vor ihm und Juli niemand von dem Balkon gewusst hatte.

Alles würde sich verändern. Lalyi würde zum Manne heranreifen, das Tanzmädchen alt und feist werden, ihre Reize und damit ihre Macht verlieren, Koda Dad würde sich zur Ruhe setzen und jemand anderer sein Amt übernehmen. Auch Hira Lal würde alt werden, der Radscha eines Tages sterben und Lalji Herrscher über Gulkote werden. Einzig der Palast der Winde würde unverändert bleiben, Monate, Jahre, Jahrhunderte mochten vergehen, und wenn die Stadt und die Festung längst zerfallen waren, würde der Palast der Winde immer noch stehen, unverändert, unveränderlich.

Ash kniete auf dem felsigen Grund hin und neigte sich ein letztes Mal vor dem Gipfelkranz, berührte mit der Stirn den Boden, wie Koda Dad, wenn er zu Alah betete. Dann erhob er sich, warf sein Bündel über die Schulter und wanderte durch das vom Mond erhellte Land zu dem Hain außerhalb der Stadt.“

 

mmkaye

M. M. Kaye (21 augustus 1908 – 29 januari 2004)