Arno Surminski, Ernst-Jürgen Dreyer, Maren Winter, Edgar Guest, Charles de Coster, Salvatore Quasimodo

De Duitse schrijver Arno Surminski werd geboren op 20 augustus 1934 in Jäglack in Oostpruisen. Zie ook alle tags voor Arno Surminski op dit blog.

Uit: Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland?

 

„Gegen Mittag setzten die Wehen ein. Da Steputat eines der drei Telefone besaß, die es im Dorf Jokehnen gab, konnte er selber die Hebamme in Drengfurt anrufen, die einzige, die in der kleinen Stadt und den umliegenden Dörfern die Kinder ans Licht der Welt brachte, sofern die Klapperstörche sie nicht aus den zahlreichen Poggenteichen der Umgebung fischten. Bis vor einem Jahr war die gute Frau noch zu Fuß auf die Dörfer gekommen, aber die neuen Herren, die es gern sahen, wenn viele Kinder schnell auf die Welt kamen, hatten ihr ein Fahrrad besorgt. Aber was hilft ein Fahrrad im Herzen Ostpreußens! Das reicht doch höchstens für die Angerburger Chaussee, die über Drengfurt an Jokehnen vorbei nach Korschen führt. Auf den je nach Jahreszeit verschlammten oder versandeten Nebenwegen der Dörfer bedeutete ein Fahrrad eher ein Hindernis als eine Erleichterung. Aber immerhin, ein Fahrrad! Steputat beruhigte der Gedanke, daß die Hebamme für die sechs Kilometer von Drengfurt nach Jokehnen nur eine halbe Stunde brauchen würde. Als er Martha nebenan stöhnen hörte, spielte er für einen Augenblick mit dem Gedanken, die Hebamme für zwanzig Reichsmark im Auto kommen zu lassen. Aber das ließ sich nicht machen, nicht in Jokehnen. Die Jokehner würden ihn für verrückt halten, wenn er wegen einer Geburt viel Aufhebens machte. Kinder bekam man in Jokehnen zur Vesperpause hinter der Haferhocke oder beim Kühemelken. Um eins wollte sie in Jokehnen sein. Also gut, nun fahr los mit dem Fahrrad! Hol ihn raus, den kleinen Steputat, damit die Geschichte beginnen kann. Denn es ist seine Geschichte und dazu noch ein bißchen Geschichte der zweihundert Jokehner Seelen. Da radelte sie endlich aus der Drengfurter Vorstadt den Berg hinunter, an den entgegenkommenden Erntewagen vorbei, an den Knechten, die die Mütze zogen vor der Wehfrau. Und sie saß steif auf dem Sattel, ganz aufrecht, und sah ziemlich böse aus, wie eine Amtsperson. Wie sollte Karl Steputat die Zeit bis zum Eintreffen der Wehfrau verbringen? In der Schneiderstube hielt es ihn nicht. Mit seinem Gesellen, dem alten Heinrich aus Masuren, konnte er kein Gespräch über das Kinderkriegen führen. Der verstand davon so viel wie vom Hühnerfühlen. Nein, Steputat mußte hinaus ins Freie.“

 

 

surminski

Arno Surminski (Jäglack, 20 augustus 1934)

 

De Duitse schrijver, dichter, vertaler en muziekwetenschapper Ernst-Jürgen Dreyer werd geboren op 20 augustus 1934 in Oschatz in Saksen. Zie ook alle tags voor Ernst-Jürgen Drayer op dit blog.

 

 

Die Brücke

 

Ein Hampelmann taucht vor euch auf im Dunkeln,

im Fernlicht-Konus weiße Marionette;

er zappelt, wedelt – Brillengläser funkeln –

und springt beiseite, schrumpft zur Silhouette.

 

…ein Unfall? Leute, die im Dunkeln munkeln?

ob man zu halten und zu helfen hätte?

nicht fragen! singen! lachen! weiterschunkeln!

gib Gas! – und aufgedreht die Popkassette! –

 

da neigt sich – ungehört verhallt die Hupe –

die Welt, die Kiste stürzt sich von der Piste

des Viadukts, der einbrach knall und fall.

 

Im Flußbett schlummern andere Vermißte:

die Schrecksekunde, groß wie durch die Lupe,

wird Aufgang eines Lichts schon vor dem Knall.

 

Dreyer

Ernst-Jürgen Dreyer (Oschatz, 20 augustus 1934)

 

 

De Duitse schrijfster Maren Winter werd geboren op 20 augustus 1961 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Maren Winter op dit blog.

 

Uit: Der Stundensammler

 

Severin wurde zur Unzeit geboren.
Das Jahr hatte sich soeben vollendet und das nächste noch nicht begonnen.
Genau zwischen Tag und Nacht, im Wechsel der Sternbilder, als die Erde für einen Augenblick stillstehen wollte, krümmte sich eine kleine Bettelmaid verborgen im Röhricht und biss auf ein Bündel Segge, damit man ihren Wehenschrei nicht hörte.
In jenem Moment glitt Severin aus dem Mutterleib und fiel zwischen die jungen Spitzen des Rohrkolbens, die wie Lanzen aus dem Uferschlamm staken.
Das Wasser des Dutzenteiches begann gerade zu gefrieren. Myriaden von winzigen Eissplittern schaukelten auf den kleinen Wellen, rieben sich aneinander und rieben die Schilfhalme wund, sodass sich ein feines
Sirren über dem ganzen Ufer erhob.
Lais kippte vornüber auf die Knie. Sie stützte sich in den Morast und tastete nach Messer und Faden in ihrer Manteltasche. Mit steifen Fingern band sie die Nabelschnur ab. Wie sie es bei Nachbarinnen gesehen hatte, versuchte sie dann die Fessel zu durchtrennen. Sie brauchte mehrere Schnitte dazu. Ihre Haut war nass von Schweiß und Tränen, und der schneidende Wind machte ihren Körper fast empfindungslos. Mit einer mechanischen Bewegung strich sie sich Unterrock und Wollkleid über die Schenkel und zog den abgewetzten Mantel fest um ihre Schultern. Befremdet starrte sie auf das dampfende Häuflein Leben unter sich.

Wie groß der Knabe schon aussah, und weißlich, wie die Larve einer Drohne, die nach Honig verlangte, um nichts weiter zu tun als zu wachsen. Selbst sein erster Laut war fordernd gewesen. Aber seine Augen blickten Lais einsichtsvoll und ernst von unten an. Sollten Neugeborene nicht blaue Augen haben? Konnten sie überhaupt schon etwas erkennen?”

 

winter

Maren Winter (Lübeck, 20 augustus 1961)

 

De Engelse dichter Edgar Albert Guest werd geboren op 20 augustus 1881 in Birmingham, Engeland. Zie ook alle tags voor Edgar Guest op dit blog.

  

 

A Boy and His Dog

 

A boy and his dog make a glorious pair:

No better friendship is found anywhere,

For they talk and they walk and they run and they play,

And they have their deep secrets for many a day;

And that boy has a comrade who thinks and who feels,

Who walks down the road with a dog at his heels.

 

He may go where he will and his dog will be there,

May revel in mud and his dog will not care;

Faithful he’ll stay for the slightest command

And bark with delight at the touch of his hand;

Oh, he owns a treasure which nobody steals,

Who walks down the road with a dog at his heels.

 

No other can lure him away from his side;

He’s proof against riches and station and pride;

Fine dress does not charm him, and flattery’s breath

Is lost on the dog, for he’s faithful to death;

He sees the great soul which the body conceals–

Oh, it’s great to be young with a dog at your heels!

 

guest

Edgar Guest (20 augustus 1881 – 5 augustus 1959)

 

De Belgische schrijver Charles de Coster werd geboren in München op 20 augustus 1827. Zie ook alle tags voor Charles de Coster op dit blog.

 

Uit: De legende en de heldhaftige, vroolijke en roemrijke daden van Uilenspiegel en Lamme Goedzak in Vlaanderenland en elders

 

“Terwijl Uilenspiegel zich laafde aan de levensbron, ontwaakten al de vogelkens in ’t veld.

Klaas, die mutsaards bond, bezag zijne vrouw, die Uilenspiegel de borst gaf.

—Zeg eens, vrouw, sprak hij, hebt ge nog veel van die lekkere melk?

—De kruiken zijn vol, man, antwoordde zij, maar dat is niet voldoende om mijn hert te verblijden.

—Gij spreekt zoo treurig en het is zoo vroeg nog in den morgen.

—Ik denk er aan, dat er geen oortje meer steekt in de tassche, die daar aan den muur hangt.

Klaas nam de tassche van den wand; maar hij had goed schudden, er rinkelde geen geld in. Hij was er onthutst over; doch hij wi
lde zijne vrouw moed inspreken, en zei:

—Waarover bekommert gij U? Hebben wij in de schapraai den koek niet liggen, dien Katelijne ons gisteren gaf? Zie ik daar geen groot stuk vleesch, dat ten minste voor drie dagen goede melk aan ’t kind zal geven? Die zak boonen daar in den hoek, is die een voorteeken van hongersnood? En dat kuipje boter bestaat toch niet in mijne verbeelding? In mijne verbeelding ook niet, die appelen, welke, met elven in ’t gelid, op onzen zolder liggen? En de dikke tonne schuimende Brugsche kuite, noodt zij ons niet, met haren vollen buik, tot een gulle drinkpartij?

—Als ’t kind gedoopt wordt, zei Soetkin, moeten er twee oortjes zijn voor den pastoor en één gulden voor ’t festijn.

Daarop kwam Katelijne het huis binnen met een grooten bundel kruiden en zij sprak:

—Aan het kind bied ik de angelica, die den man voor ontucht behoedt en de venkel, die Satan van hem verwijderd houdt….

—Hebt gij het kruideken niet, vroeg Klaas, dat guldens aantrekt?

—Neen, zegde zij.

—Dan ga ik zien of er iets in de vaart is te vinden.

Hij ging heen, met zijn hengel en zijn net, zeker dat hij niemand ontmoeten zou, want het was nog een heel uur vóór oosterzon, wat in Vlaanderen vijf uren zeggen wil.”

 

Coster_Uilenspiegel_Brugge

Charles de Coster (20 augustus 1827 – 7 mei 1879)
Beeld van Uilenspiegel in Brugge

 

De Italiaanse dichter en criticus Salvatore Quasimodo werd geboren op 20 augustus 1901 in Modica op Sicilië. Zie ook mijn blog van 20 augustus 2006. en ook mijn blog van 20 augustus 2007 en ook mijn blog van 20 augustus 2008..

 

Enemy of Death
(For Rossana Sironi)

You should not have
ripped out your image
taken from us, from the world,
a portion of beauty.
What can we do
we enemies of death,
bent to your feet of rose,
your breast of violet?
Not a word, not a scrap
of your last day, a No
to earth’s things, a No
to our dull human record.
The sad moon in summer,
the dragging anchor, took
your dreams, hills, trees,
light, waters, darkness,
not dim thoughts but truths,
severed from the mind
that suddenly decided,
time and all future evil.
Now you are shut
behind heavy doors
enemy of death.

Who cries?
You have blown out beauty
with a breath, torn her,
dealt her the death-wound,
without a tear
for her insensate shadow’s
spreading over us.
Destroyed solitude,
and beauty, failed.
You have signalled
into the dark,
inscribed your name in air,
your No
to everything that crowds here
and beyond the wind.
I know what you were
looking for in your new dress.
I understand the unanswered question.
Neither for you nor us, a reply.
Oh, flowers and moss,
Oh, enemy of death.

salvatore-quasimodo

Salvatore Quasimodo (20 augustus 1901 – 14 juni 1968)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 20e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

Boleslaw Prus, Menno Lievers, Vasili Aksjonov, Jacqueline Susann, Tarjei Vesaas

De Poolse schrijver Bolesław Prus (eig. Aleksander Glowacki) werd geboren in Hrubieszów, Lublin, op 20 augustus 1847. Zie ook mijn blog van 20 augustus 2007.

Uit: Die Weste (Vertaald door Karl Dedecius e. a)

”Manche Menschen haben einen Hang zum Sammeln von mehr oder minder kostbaren Kuriositäten, je nach ihren Mitteln. Auch  ich besitze  eine kleine, aber, wie gewöhnlich zu Anfang, bescheidene Sammlung.
Da ist mein Drama, das ich noch während der Gymnasialzeit in den Lateinstunden geschrieben habe. Da sind ein paar vertrocknete Blumen, die durch neue ersetzt werden müßten, da ist…
Ich glaube, weiter habe ich nichts, außer einer sehr alten und abgetragenen Weste.
Hier haben wir sie. Das Vorderteil ist verschlossen, der Rücken zerschlissen. Viele Flecken sind darin, Knöpfe fehlen, im vorderen Rand ist ein Loch, sicherlich mit einer Zigarette hineingebrannt. Aber das Merkwürdigste an ihr sind die Schnallen. Der Schnallenhalter ist gekürzt und bestimmt nicht von einem Schneider an die Weste genäht, und die andere Hälfte, der Riegel, ist fast in ganzer Länge von den Zähnchen der Schnalle zerstochen.
Wenn man das sieht, ahnt man sofort, daß der Eigentümer dieses Kleidungsstücks wahrscheinlich von Tag zu Tag magerer geworden ist und schließlich jenen Punkt erreicht hat, wo die Weste aufhört, unentbehrlich zu sein, und statt dessen ein bis zum Hals zugeknöpfter Frack vom Bestattungsinstitut sich als weitaus notwendiger erweist.”

 

prus

Bolesław Prus (20 augustus 1847 – 19 mei 1912)

 

 

De Nederlandse schrijver Menno Lievers werd geboren op 20 augustus 1959 in Oosterwolde. Lievers studeerde geneeskunde en filosofie te Leiden. Na zijn artsexamen woonde hij in Oxford, waar hij promoveerde op het proefschrift Knowledge of Meaning. Lievers is docent taalfilosofie en filosofie van de geest aan de Universiteit Utrecht en medewerker van NRC Handelsblad, sinds 2001 is hij redacteur van het literaire tijdschrift De Revisor. Samen met Ferdi Oyen publiceerde hij in 2003 een medische thriller, De dokter, de dood en zijn minnares. Datzelfde jaar verscheen ook Mens-Machine, een leerboek over filosofie van de geest voor middelbare scholieren. Daarna verscheen Dat is waar (2004), een fraai door Tjalling Houkema geïllustreerde systematische inleiding in het filosoferen voor kinderen. In 2009 publiceert hij zijn debuutroman De val van Hippopcrates.

 

Uit: Dat is waar

 

“Ik lag net op de bank en ik hoorde heel duidelijk een getik hier vandaan komen.” Ik wees op de onderkant van het raam, vlakbij de dakgoot. “Jij zegt nu dat je het niet hebt gedaan, en jij bent geen jokkebrok, dus dat geluid moet wel door iemand anders veroorzaakt zijn.”

“Of niet”, zei Elsemiek vrolijk.

Ik keek haar even aan en streek mijn hand over min gezicht. “Of niet. Daar kon je wel eens gelijk in hebben. Maar hoe zit het dan?”

“Dan heb je het verzonnen, dan zit het alleen maar in je hoofd”, zei Elsemiek.

“Maar hoe dan? Ik hoorde het toch echt.” Ik knipte in mijn vingers. “Hoorde je dat?”

“Ja, je knipt in je vingers.”

“Maar waar is dat geluid nu? Hoe weet jij zeker dat je geknip van vingers gehoord hebt?”

Elsemiek dacht even na. “Omdat ik me dat herinner.”

“Ja, maar ik herinnerde mij dat getik op die ruit ook en nu zeg jij me dat ik het verzonnen heb. Wie heeft nu gelijk?”

Ze haalde haar schouders op en begon met haar onder
benen heen en weer te slingeren. Buiten begon het te schemeren.

 

(Uit ‘Dat is waar, een leesboek voor wie denkt dat hij niet denken kan’)“

 

lievers

Menno Lievers (Oosterwolde, 20 augustus 1959)

 

 De Russische schrijver Vasili Pavlovitsj Aksjonov werd geboren in Kazan op 20 augustus 1932. Aksjonov was de zoon van de schrijfster Jevgenija Ginsburg, die in 1937 het slachtoffer was geworden van de zuiveringsacties van Stalin. Aksjonov studeerde medicijnen en legde zich nadien toe op het schrijven van romans. Hij maakte deel uit van een groep schrijvers die opkwam tijdens de ‘dooi’ na de dood van Stalin in 1953. Hij beschreef in zijn werken zijn Russische jeugd en zijn zoektocht naar lichamelijke en geestelijke bevrijding uit het carcas van de donkere USSR. In de jaren 70 kwam er een eind aan de periode van betrekkelijke vrijheid en werd zijn werk en dat van anderen verboden. In 1980 werd hem de Russische nationaliteit ontnomen en werd Aksjonov op een vliegtuig naar het buitenland gezet. Hij ging naar Washington, waar hij letterkunde doceerde zonder zich echter uit te geven als dissident. In 1989 keerde hij naar Rusland terug en publiceerde hij Generaties van de Winter, waarin hij het tragische en bijwijlen burleske leven beschrijft van een doktersgezin uit de tijd van Stalin. Hij schreef ook Novy sladostny stil (De nieuwe zachte stijl), Volterjantsy i volterjanki (Als Voltaire), Apelsiny iz Marokko (Sinaasappelen uit Marokko). Aksjonov overleed op 6 juli van dit jaar.

 

Uit: The New Sweet Style

 

“On August 10, 1982, Alexander Zakharovich Korbach set foot on American soil for the first time. As he was standing in the massive queue at passport control in the Pan Am terminal, the date kept buzzing in his head: there was some further meaning in it. It was only once he was past the checkpoint and alongside the baggage carousel that it came to him: it was his birthday! Every year on this date, he “turned” something, and just now again he had “turned” something: forty-two, was it? No, forty-three. If he had thought a year ago in the Crimea that in a year he would “celebrate” his birthday in a New York airport! August 10, 1982. Forty-three years old—head hurts from last night—an H-1 visa—fifteen hundred dollars and three thousand francs in my pocket, I don’t feel anything but a “simoom of sensations.” His first encounter on American soil happened to be a pleasant, if not a liberating, one. Suddenly, his suitcase arrived, among the first ones—came leaping out of the netherworld, displaying a strange agility, not to say excessive familiarity. Looking at the suitcase, Alexander, a man with a penchant for inadequate reflections about insignificant things, thought: Why, here it is, this battered little suitcase, and it’s somehow endearing. The heart of the matter, after all, as it turned out, was this: someone killed a large animal somewhere, they made a case out of the hide in Latvia, and now everything “beastly” about it has vanished, and the suitcase has been transformed into an object of nostalgia.

The case went by, collided with a Hindu bundle, and fell over on its side. The next time around Korbach snatched his belongings from among the other bags and took his place in the line for customs inspection.

Customs Officer Jim Corbett was eyeing him from atop a high stool. While it is impossible to examine all the junk coming into the USA, there does exist a system of selective checking, which the professionals have mastered.“

 

vasily_aksyonov

Vasili Aksjonov (20 augustus 1932 – 6 juli 2009)

 

De Amerikaanse schrijfster Jacqueline Susann werd geboren op 20 augustus 1918 in Philadelphia, Pennsylvania. Na een loopbaan als actrice en schrijfster van commercials lukte het haar in 1966 haar roman Valley of the Dolls gepubliceerd te krijgen. Het boek werd meteen een bestseller en brak met meer dan 30 miljoen exemplaren alle verkooprecords. Er volgde een film en een tv-serie.

 

Uit: Valley of the Dolls

 

“It was a typical Helen Lawson opening. All the right people were in the audience,

waiting to cheer her, to welcome home the Queen. The applause had been deafening

on her entrance, but after ten minutes the air was heavy with ‘flop sweat.’ Kevin had

felt a surge of hope as Neely sat on the edge of her seat, mentally taking every bow

with Helen. But his hopes were dashed when Neely whispered, ‘I thought she was

old when I first met her. Geez, she was a kid in comparison.’

Kevin had to admit Neely was right. Helen was no longer skirting middle age; she

was middle-aged. She had put on a good deal of weight. But her legs were still good,

and she still tossed her long mane of black hair.

‘Boy, has she been dipping into the dye pots,’ Neely whispered. ‘I like black hair, but

she must be kidding with that color. It’s ebony.’

‘She should use Gillian’s color black,’ Kevin commented.

‘Gives a more natural look.’

‘Nothing could help her,’ Neely hissed. ‘And now she hasn’t even got a good script

going for her. Why did she ever take this show? She’s got loads of dough.’

‘What else is she going to do?’ Kevin said carefully. ‘An actress is only alive when

she’s on stage.’

‘Eh!’ Neely waved him aside. ‘That’s an old cliché.’

‘It’s just started,’ Anne whispered. ‘It might get better.’

‘It’s a flop. I can smell it,’ Neely answered.”

 

Jacqueline_Susann

Jacqueline Susann (20 augustus 1918 – 21 september 1974)

 

De Noorse dichter en schrijver Tarjei Vesaas werd geboren in in Vinje, Telemark op 20 augustus 1897. Vesaas schreef in het nynorsk, één van Noorwegens officiële talen. In 1934 brak hij door met de roman Det store spelet. Hij is het meest bekend geworden door zijn romans Fuglane (1957) en Is-slottet (1963). De laatste twee zijn ook in het Nederlands vertaald.

 

 

WHERE THE FLAME WAS BURNING

 

By the long grey road

there is ash after a fire gone out

and signs of departure

in dust and heat.

 

That is all.

But the flame that burned

in the circle of the travellers

whirled only before the eye

in unextinguished longing.

 

They were travelling for a dream

and could give all,

and must go on in their searchings

and their unease,

and the bonfire burned on

in every edge of sight,

whilst new searchers dug in the ashes

and in the ground under the ashes,

and it is dream

that is happiness

for those journeying.

 

 

Vertaald door Eric Dickens

 

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Tarjei Vesaas (20 augustus 1897 – 15 maart 1970)

 

De Tsjechische schrijfster Sylvie Richterová werd geboren op 20 augustus 1945 in Brno. Zie ook mijn blog van 20 augustus 2007.

Jonathan Coe, Li-Young Lee, Ogden Nash, Frank McCourt, James Gould Cozzens

De Engelse schrijver Jonathan Coe werd geboren op 19 augustus 1961 in Birmingham. Zie ook alle tags voor Jonathan Coe op dit blog.

Uit: The Closed Circle

 

Sister Dearest, The view from up here is amazing, but it’s too cold to write very much. My fingers can barely hold the pen. But I promised myself I’d start this letter before returning to England, and this really is my last chance. Last thoughts, then, on leaving the European mainland? On coming home? I’m scouring the horizon and looking for omens. Calm sea, clear blue sky. Surely that has to count for something. People come up here to kill themselves, apparently. In fact there’s a boy further down the path, standing dangerously close to the edge, who looks as though he may be planning to do exactly that. He’s been standing there for as long as I’ve been on this bench and he’s only wearing a T-shirt and jeans. Must be freezing. Well, at least I haven’t got to that point yet; although there have been some bad moments, these last few weeks. Moments when it seemed like I’d lost my bearings completely, that it was all spinning out of control. You must have known that feeling, once. In fact I know you did. Anyway, it’s over now. Onwards and upwards. Beneath me I can see Etretat, the wide curve of its beach, the pinnacled rooftops of the chateau where I stayed last night. I never did manage to explore the town. Funny how, when you have the freedom to do anything you want, you end up doing so little. Infinite choice seems to translate into no choice at all. I could have headed out for sole dieppoise and ended up being plied with free Calvados by a flirty waiter; instead I stayed inside and watched some old Gene Hackman movie dubbed into French.
I wonder how they manage to make a profit from this line, at this time of year? Apart from me and the man behind the counter–what should I call him, is he the steward or purser or something?–this place is deserted. It’s dark outside now and there is rain flecking the windows. Perhaps it’s just spray. Makes me want to shiver looking at it, even though it’s warm inside, almost overheated. I’m writing this letter in the little A5 notebook I bought in Venice.”

 

Jonathan_Coe

Jonathan Coe (Birmingham, 19 augustus 1961)

 

De Amerikaanse dichter Li-Young Lee werd geboren op 19 augustus 1957 in Jakarta, Indonesië. Zie ook alle tags voor Li-Young Lee op dit blog.

 

 

A Story 

 

Sad is the man who is asked for a story

and can’t come up with one.

 

His five-year-old son waits in his lap.

Not the same story, Baba. A new one.

The man rubs his chin, scratches his ear.

 

In a room full of books in a world

of stories, he can recall

not one, and soon, he thinks, the boy

will give up on his father.

 

Already the man lives far ahead, he sees

the day this boy will go. Don’t go!

Hear the alligator story! The angel story once more!

You love the spider story. You laugh at the spider.

Let me tell it!

 

But the boy is packing his shirts,

he is looking for his keys. Are you a god,

the man screams, that I sit mute before you?

Am I a god that I should never disappoint?

 

But the boy is here. Please, Baba, a story?

It is an emotional rather than logical equation,

an earthly rather than heavenly one,

which posits that a boy’s supplications

and a father’s love add up to silence,

 

 

 

From Blossoms 

 

From blossoms comes

this brown paper bag of peaches

we bought from the joy

at the bend in the road where we turned toward

signs painted Peaches.

 

From laden boughs, from hands,

from sweet fellowship in the bins,

comes nectar at the roadside, succulent

peaches we devour, dusty skin and all,

comes the familiar dust of summer, dust we eat.

 

O, to take what we love inside,

to carry within us an orchard, to eat

not only the skin, but the shade,

not only the sugar, but the days, to hold

the fruit in our hands, adore it, then bite into

the round jubilance of peach.

 

There are days we live

as if death were nowhere

in the background; from joy

to joy to joy, from wing to wing,

from blossom to blossom to

impossible blossom, to sweet impossible blossom.

Li-Young_Lee

Li-Young Lee (Jakarta, 19 augustus 1957)

 

De Amerikaanse dichter Frederic Ogden Nash werd geboren in Rye, New York, op 19 augustus 1902. Zie ook alle tags voor Ogden Nash op dit blog.

 

No Doctor’s Today, Thank You 

 

They tell me that euphoria is the feeling of feeling wonderful,

well, today I feel euphorian,

Today I have the agility of a Greek god and the appetitite of a

Victorian.

Yes, today I may even go forth without my galoshes,

Today I am a swashbuckler, would anybody like me to buckle

any swashes?

This is my euphorian day,

I will ring welkins and before anybody answers I will run away.

I will tame me a caribou

And bedeck it with marabou.

I will pen me my memoirs.

Ah youth, youth! What euphorian days them was!

I wasn’t much of a hand for the boudoirs,

I was generally to be found where the food was.

Does anybody want any flotsam?

I’ve gotsam.

Does anybody want any jetsam?

I can getsam.

I can play chopsticks on the Wurlitzer,

I can speak Portuguese like a Berlitzer.

I can don or doff my shoes without tying or untying the laces because

I am wearing moccasins,

And I practically know the difference between serums and antitoccasins.

Kind people, don’t think me purse-proud, don’t set me down as

vainglorious,

I’m just a little euphorious.

 

Nash

Ogden Nash (19 augustus 1902 – 19 mei 1971)

 

De Iers-Amerikaanse schrijver Frank McCourt werd geboren op 19 augustus 1930 in New York. Zie ook mijn blog van 19 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Frank McCourt op dit blog.

 

Uit: Tis

When the MS Irish Oak sailed from Cork in October 1949, we expected tobe in New York City in a week. Instead, after two days at sea, we were told wewere going to Montreal in Canada. I told the first officer all I had was fortydollars and would Irish Shipping pay my train fare from Montreal to New York. Hesaid, No, the company wasn’t responsible. He said freighters are the whores ofthe high seas, they’ll do anything for anyone. You could say a freighter is likeMurphy’s oul’ dog, he’ll go part of the road with any wanderer.Two days later Irish Shipping changed its mind and gave us the happy news,Sail for New York City, but two days after that the captain was told, Sail forAlbany.The first officer told me Albany was a city far up the Hudson River, capitalof New York State. He said Albany had all the charm of Limerick, ha ha ha, agreat place to die but not a place where you’d want to get married or rearchildren. He was from Dublin and knew I was from Limerick and when he sneered atLimerick I didn’t know what to do. I’d like to destroy him with a smart remarkbut then I’d look at myself in the mirror, pimply face, sore eyes, and bad teethand know I could never stand up to anyone, especially a first officer with auniform and a promising future as master of his own ship. Then I’d say tomyself, Why should I care what anyone says about Limerick anyway? All I hadthere was misery.Then the peculiar thing would happen. I’d sit on a deck chair in the lovelyOctober sun with the gorgeous blue Atlantic all around me and try to imaginewhat New York would be like. I’d try to see Fifth Avenue or Central Park orGreenwich Village where everyone looked like movie stars, powerful tans,gleaming white teeth. But Limerick would push me into the past. Instead of mesauntering up Fifth Avenue with the tan, the teeth, I’d be back in the lanes ofLimerick, women standing at doors chatting away and pulling their shawls aroundtheir shoulders, children with faces dirty from bread and jam, playing andlaughing and crying to their mothers.“

 

McCourt

Frank McCourt (19 augustus 1930 – 19 juli 2009)

 

 

Zie voor de twee bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 19 augustus 20006.

 

De Amerikaanse schrijver James Gould Cozzens werd geboren op 19 augustus 1903 in Chicago.

 

Uit: Guard of Honor

 

„What Woody did was compose and immediately fire off a TWX message to the Chief of Air Staff. Naturally, he had known and flown with this officer back in his comical bastard days. Woody now said that every AT-7 he had or could lay his hands on was absolutely indispensable to the Sellers Field program. Giving one to General Beal was quite out of the question. He made an oblique but unmistakable reference to those fancies of his about his superiors at Fort Worth. He made another, incoherent but no doubt intelligible enough, to the duplication of effort, waste, and working
at cross-purposes bound to result when exempt organizations under the Chief of Air Staff, like AFORAD, supposed to do God Knows What, were given the inside track on everything.

At the Headquarters of the Army Air Forces the second summer of the war was a nervous time. They still put up those signs about doing the difficult at once and requiring only a little longer to do the impossible. Nearly every day they were forced to make momentous decisions. On their minds they had thousands of planes and hundreds of thousands of men and billions of dollars. Their gigantic machine, which, as they kept saying, had to run while it was being built, gave them frightening moments and bad thoughts to lie awake at night with.

Now, then, toward the end of the usual exhausting day, came a long and stupid message which, if it were going anywhere, should have gone to Fort Worth. It fretted them about one training plane. It lectured them on what was indispensable to Sellers Field (the AAF had so many fields that you could not find one man who knew all the names). It informed them that the Training Command was not run properly and that the project at Ocanara was a poort idea.“

 

Cozzens

James Gould Cozzens (19 augustus 1903 – 9 augustus 1978)

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 19 augustus 2007 en ook mijn blog van 19 augustus 2008.

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 19e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Frederik Lucien De Laere, Louis Th. Lehmann, John Dryden,Samuel Richardson, Claude Gauvreau, Jerzy Andrzejewski, Inigo de Mendoza

De Vlaamse dichter Frederik Lucien De Laere werd geboren in Brugge op 19 augustus 1971. Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 19 augustus 2008.

 

ZIEKENBEZOEK

Zij verzamelen zich
rond de zieke als vliegen.

In welk stadium zij ook zijn
(dat van larve of volwassen dier),
zij willen het einde van haar lijden zien,
of beter: haar lijden tot het einde.

Tot hun consternatie
verschijnt op haar mond
een onverwachte glimlach.
Waarvoor zij vluchten
als vampieren voor een kruis.

Alleen ik blijf bij haar achter
in huis
waar ik haar troost met de woorden:
inderdaad moeder,
wie voor het laatst lacht
lacht het best.

 

DELAERE

Frederik Lucien De Laere (Brugge, 19 augustus 1971)

 

 

De Nederlandse schrijver, dichter en vertaler Louis Th. Lehmann, werd geboren op 19 augustus 1920 in Rotterdam. Zie ook mijn blog van 19 augustus 2007.

 

Uit: Antwoord op Vlaamse blaam en Stuivelings huivering

 

Zo bereikte ons dan de reactie van een kampioen slechtverstaander, en wel een Nederlander. Het is de heer Stuiveling, die blijkbaar een huivering kreeg bij de gedachte, dat mogelijkerwijs een teergevoelig Vlaming pijnlijk aangedaan zou worden. Volgens zijn schrijven hebben wij beweerd, dat het Vlaams een taal is, ‘geleerd uit een speciale, zij het zeer subtiele grammatica voor krompraten’. In ons artikel stond echter woordelijk: ‘zelfs bij schrijvers als Elsschot en Van Nijlen heeft nog altijd het gevoel, dat hun taal geleerd is uit een speciale, zij het zeer subtiele grammatica voor krompraten’. Dit is geen waarde-oordeel maar wijst er op dat deze schrijvers naar ons inzien in hun taalgebruik het Nederlands het dichtst benaderen. Als wij er nu bijzeggen, dat wij deze beide auteurs zeer bewonderen, zal men misschien gaan geloven, dat wij dit doen, omdat zij zo braaf hun best doen Nederlands te schrijven. Ons antwoord is dan: ‘geenszins, Elsschot en Van Nijlen hebben wel wat beters te doen; wat zij schrijven rechtvaardigt z
ich te allen tijde, ook al schreven zij een van die Vlaamse dialecten die men eerst moet leren.’ Het ‘zuivere Nederlands’ laten wij gaarne den schoolmeesters als prooi of ideaal.

Wat was nu het geval. Wij bespraken de indruk van onwezenlijkheid, die vele Belgische zaken op vele Nederlanders maken. Als persoonlijke voorbeelden willen wij hier geven de achterstevens van Belgische binnenschepen, de fantastische taarten die er op sommige plaatsen voor huizen doorgaan en de brede, vierkante tramwagens. Maar meer dan deze persoonlijke indrukken treft toch de taal van het Vlaamse deel van België, die voor een Nederlander vreemder is dan enige andere taal ter wereld. En dit is niet moeilijk te verklaren. Wij lezen Vlaams als Nederlands en juist daarom denken wij er automatisch het Nederlands naast, zodat het steeds lijkt alsof de auteur ‘er naast’ is. Bij meer afwijkende talen, die men leren moet bestaat dit parallel denken niet. Het lijkt ons echter onvermijdelijk zolang men of Vlaams of Nederlands tot moedertaal heeft.“

 

Lehmann

Louis Th. Lehmann (Rotterdam, 19 augustus 1920)

 

 

De Engels toneelschrijver, dichter en criticus John Dryden werd geboren op 19 augustus 1631.

 

 

One Happy Moment

 

NO, no, poor suff’ring Heart, no Change endeavour,

Choose to sustain the smart, rather than leave her;

My ravish’d eyes behold such charms about her,

I can die with her, but not live without her:

One tender Sigh of hers to see me languish,

Will more than pay the price of my past anguish:

Beware, O cruel Fair, how you smile on me,

‘Twas a kind look of yours that has undone me.

 

Love has in store for me one happy minute,

And She will end my pain who did begin it;

Then no day void of bliss, or pleasure leaving,

Ages shall slide away without perceiving:

Cupid shall guard the door the more to please us,

And keep out Time and Death, when they would seize us:

Time and Death shall depart, and say in flying,

Love has found out a way to live, by dying.

 

Dryden

John Dryden (19 augustus 1631 – 12 mei 1700)

 

 

Zie voor de twee bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 19 augustus 2006 en ook mijn blog van 19 augustus 2008.

 

 

De Britse schrijver en drukker Samuel Richardson werd geboren op 19 augustus 1689 in Mackworth, Derbyshire. Richardson was de zoon van een meubelmaker en begon rond 1720 een drukkerij. Zijn vrienden vroegen hem een brievenboek samen te stellen voor ongeletterden. Hieruit kwam de eerste Engelse karakterroman voort, getiteld Pamela, or Virtue Rewarded (1740-1741). Richardson legde hiermee de basis voor de briefroman. Het boek werd een onmiddellijk succes en de opvolger, Clarissa, or the history of a young lady (1747-1748) was nog succesvoller. Richardson was een van de auteurs die op de Index librorum prohibitorum, een door de Paus vastgestelde lijst van boeken die katholieken niet mochten lezen, vermeld stonden.

 

Uit: Pamela; or, Virtue Rewarded

 

“Letter XXI

Now I will tell you what passed between Mrs Jervis and me. She hoped, she said, seeing me in a little hurry, on her coming in, that she was not unwelcome. She could not endure that I should be so much by myself.

“I always,” said I, “rejoice to see my dear Mrs Jervis.”

“I have had,” said she, “a world
of talk with my master about you.””I am sorry,” said I, “that I am made of so much consequence as to be talked of by him.””O,” replied she, “I must not tell you all; but you are of more consequence to him than you think for—”

“Or wish for,” said I; “for the fruits of being of consequence to him, might be to make me of none to myself, or any body else.

“But I suppose,” proceeded I, “that I am of so much consequence to him as to vex him, if it be but to think, he can’t make a fool of such a one as I; and that is a rebuke to the pride of his high condition, which he did not expect, and knows not how to put up with.”

“There may be something in that,” said she; “but indeed, Pamela, he is very angry with you too; and calls you perverse; wonders at his own folly for having taken so much notice of you! He was willing to shew you the more favour, he says, because of his mother’s love for you, and recommendation; and he had thoughts of continuing it to you for your own sake, could you have known how to comport yourself as you ought to do. But he saw that too much notice—”

 

Richardson

Samuel Richardson (19 augustus 1689 – 4 juli 1761)
Geschilderd door Joseph Highmore, 1750

 

De Canadese schrijver en dichter Claude Gauvreau werd geboren op 19 augustus 1925 in Montreal. Daar kwam hij als student in 1942 in contact met de groep van de Automatisten rondom de schilder Maler Paul-Émile Borduas, waarin hij als dichter, schrijver voor het toneel en vanaf 1945 als criticus actief was. In 1954 organiseerde hij de laatste tentoonstelling van de Automatisten onder de naam La matière chante. In 1958 bracht Janou Saint-Denis La jeune fille et la lune en Les grappes lucides aan de École des beaux-arts op het toneel. Het Théâtre du Nouveau Monde bracht in 1972 Les oranges sont vertes en in 1974 La charge de l’orignal épormyable.

 

Uit: Les oranges sont vertes

 

« IVULKA : Mais qu’est-ce que cette lettre? 

YVIRNIG : Je ne peux… Je ne peux… 

COCHEBENNE : C’est sûrement la demande d’article que la revue Zibur a envoyée à Yvirnig. Drouvoual vient de me mettre au courant. 

IVULKA : Un article sur la peinture? / COCHEBENNE : Sur la peinture actuelle, oui. 

IULKA : C’est-à-dire sur nous? / COCHEBENNE : Entre autres. 

YVIRNIG : Il faut… Il faut… se… se taire… 

IVULKA : Yvirnig a donc encore du prestige? 

COCHEBENNE : Bah, il peut à peine parler ; mais, puisqu’il ne fait plus aucun effort pour écrire, nous ne pouvons pas savoir s’il en est encore capable. Donnons-lui tout de même le bénéfice du doute… 

YVIRNIG : Un être… un être… doit se taire… quand… quand… sa puiss… sa puissance… est foud… foudroyée… »

 

Gauvreau

Claude Gauvreau (19 augustus 1925 – 7 juli 1971)

 

 

De Poolse schrijver Jerzy Andrzejewski werd geboren in Warschau op 19 augustus 1909. Nadat hij aanvankelijk overtuigd communist was, stapte hij in 1957 uit de Communistische partij en werd hij uiteindelijk lid van de anti-communistische vakbeweging Solidarność. Ook was hij één van de oprichters van de intellectuele oppositiegroep KOR (“Komitet Obrony Robotników”, Comité voor Steun aan Arbeiders). Andrzejewski’s literatuur is vaak politiek geladen met een moralistisch karakter. Hij wordt gezien als een van de belangrijkste Poolse verzetschrijvers van de jaren 50.

Andrzejewski’s boeken Tuhkaa ja timanttia (“As en Diamant”), over de naoorlogse situatie in Polen, en Wielki tydzien (“De stille week”), over de opstand in het getto van Warschau, zijn beide verfilmd door de Oscarwinnende Poolse filmmaker Andrzej Wajda. Zijn historische roman The Inquisitors (“Duisternis bedekt de aarde”) werd in 1988 verfilmd tot een televisiefilm door Stanislav Barabas.

 

Uit: Asche und Diamant (Vertaald door Henryk Bereska)

 

“Weiter, weiter!” drängte Szczuka. “Wir haben keine Zeit.” Podgórski bedeutete dem Posten durch eine Handbewegung seine Eile. Bald war er mit dem Wagen aus dem größten Gedränge heraus und bog in die erste Querstraße ein.
“Haben Sie die Gesichter der Leute beobachtet, als sie die Nachrichten hörten?”
Szczuka nickte.
“Keine Spur von Freude, haben Sie bemerkt?”
“Sie haben zu lange darauf warten müssen.”
“Meinen Sie, es ist nur das?”
“Nicht allein”, entgegnete Szczuka, auf den Weg starrend.
Podgórski drehte am Lenkrad.
“Ich weiß, woran Sie denken. Auch ich mache mir oft darüber Gedanken.”
“Mir Recht.”
“Aber haben wir schließlich nicht gesiegt?”
“Illusionen”, brummte Szczuka. “Das ist erst der Anfang. Machen wir uns nichts vor.”

 

Andrzejewski

Jerzy Andrzejewski (19 augustus 1909 – 19 april 1983)

 

De Spaanse dichter Iñigo López de Mendoza werd geboren op 19 augustus 1398 in Carrión de los Condes, Palencia. Zie ook mijn blog van 19 augustus 2007.

 

Ulrich Woelk, Susanne Fischer, Marc Degens, Jami

De Duitse schrijver Ulrich Woelk werd geboren op 18 augustus 1960 in Beuel bij Bonn.

Uit: Sternenklar

“Stella lernt in der Schule gerade, was Jahreszeiten sind. „Januar, Februar, März, April – die Jahresuhr steht niemals still“, heißt es in einem kleinen Lied, das sie gelegentlich vor sich hinträllert. In

Wahrheit ist es natürlich die Erde, die niemals still steht, aber ich wollte nicht schon wieder zu ›astronomisch‹ sein.

„Schon vor ganz langer Zeit“, sagte ich vielmehr zu ihr, „vor etwa dreitausend Jahren haben die Menschen festgestellt, dass zwischen zwei Sommern etwa zwölf mal Vollmond ist. Deswegen haben sie das Jahr in zwölf Monate eingeteilt. Aber leider stimmt das System nicht ganz genau. Es gibt nämlich auch Jahre, in denen nicht zwölf, sondern dreizehn mal Vollmond ist, und das ist für viele Kulturen ein Problem. Dann ist es ein bisschen wie bei ›Die Reise nach Jerusalem‹: Es gibt nicht genug Monate für alle Vollmonde.“

„Und warum ist das so?“ wollte sie wissen.

„Nun ja“, sagte ich. „Zwölf Vollmonde dauern etwa 355 Tage, aber das Jahr hat 365 Tage. Wenn man sich nach dem Mond richtet, fehlen einem also immer zehn Tage pro Jahr. Im ersten Jahr ist das vielleicht noch nicht so schlimm, aber schon nach drei Jahren ist das ganze System um dreißig Tage, also etwa um einen Monat aus dem Rhythmus geraten. Der Januar läge dann im Dezember und der Dezember im November und so weiter. Und wenn man noch etwas länger wartet, etwa achtzehn Jahre, dann liegt der Dezember mitten im Hochsommer und der Juli im tiefsten Winter.

Das ist wirklich sehr unpraktisch. Du hättest dann zum Beispiel immer in einer anderen Jahreszeit Geburtstag. Und in manchen Jahren würden wir in den Sommerferien Weihnachten feiern.“

„Das geht doch gar nicht. Da schneit es doch nicht.“

„Na ja, das geht schon“, sagte ich, „zum Beispiel ist es in Australien oder Südafrika so, aber das hat andere Gründe. Jedenfalls werden in manchen Kulturen Mondkalender für religiöse Feste

und Rituale durchaus noch benutzt, zum Beispiel im Islam oder im Judentum. Der islamische Fastenmonat Ramadan zum Beispiel ist so ein Fest.”

 

Woelk

Ulrich Woelk (Beuel, 18 augustus 1960)

 

De Duitse schrijfster Susanne Fischer werd geboren op 18 augustus 1960 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2007.

 

Uit: Interview mit meinem Stuhl

Interviewerin: Bier? Wein? Schnaps?
Herr Jules: I wo. Kaffee, Wasser, Tee. Jedenfalls solange ich dabei bin.
Interviewerin: Na, das ist doch nicht schlimm.
Herr Jules: Nicht schlimm? Jetzt will ich Ihnen mal was sagen: Die Frau hat schon zwei Computertastaturen mit Kaffee ruin
iert. Seit sie einen Laptop hat, ist sie vorsichtiger geworden. Aber nicht viel. Was glauben Sie wohl, warum sie mich ausgesucht hat?

Interviewerin: Weil Sie so blau sind? Und aus schönem harten Holz?
Herr Jules: Weil ich Löcher habe. Sonst müsste sie in einer Kaffeepfütze sitzen.
Interviewerin: Naja, das führt ja alles etwas weg vom Thema. Wie ist denn das nun mit dem Schreiben bei Susanne Fischer? Tut sie das gern? Ungern? Sie sind ja wohl immer dabei?
Herr Jules: Ich habe keine Ahnung. Schauen Sie sich doch mal um, wie es hier aussieht. Alles voller Papierstapel, Zeitungen, Briefe und so. Wir haben das kleinste und kälteste Zimmer im Haus. Den ganzen Tag sitzt sie woanders im Büro. Da hat sie ihren Stuhl übrigens auch schon ruiniert, die Stellschrauben sind herausgefallen; allmählich bekomme ich Angst. Abends schlendert sie dann manchmal bei mir vorbei, so um halb neun, wenn das Kind im Bett ist und andere Möbel Feierabend machen dürfen. Dann ächzt sie herum, als würde sie gequält, und lässt sich auf mich plumpsen, rücksichtslos. Und dann –
Interviewerin: – schreibt sie?
Herr Jules: Dann legt sie virtuelle Patiencen auf ihrem Computer. Das muss man sich mal vorstellen. Das ist ja wohl das Dämlichste, womit man sich überhaupt beschäftigen kann. Ich habe mich schon gefragt, ob ihr Fernseher kaputt ist, aber die ist einfach so.
Interviewerin: Könnte man das nicht als eine Art, nun, mechanische Entleerung des Kopfes vom Alltag, ein Fegen der poetischen Bühne betrachten, ein Umschalten, ehe es richtig losgeht mit der Kreativität?
Herr Jules: Na, Sie machen mir Spaß. Die Frau hat einfach Angst vorm Schreiben. Jeden Tag wieder. Soll sie doch Fernsehen gucken. Und all die Bücher, die hier ungelesen rumliegen, dabei liest sie angeblich gern. Das könnte sie doch auch abends tun. Statt dessen hängt sie vor ihrem Computer herum und ächzt und ruckelt mit dem Stuhl auf diese besonders unangenehme Weise.”

 

Fischer

Susanne Fischer (Hamburg, 18 augustus 1960)

 

De Duitse schrijver Marc Degens werd geboren op 18 augustus 1971 in Essen.

 

Uit: Einladung, Peter Handke zu lesen

 

Dennoch schätze ich ihn als den besten lebenden deutschsprachigen Schriftsteller, da ich bei jeder Handke-Lektüre den Eindruck habe, etwas wahrlich Authentisches in Händen zu halten. Und das ist der ehrlichste Ausdruck von Kunst, denn Kunst ist in meinen Augen die Schönheit des Wahren.
Diese Schönheit stand und steht für Handke im Mittelpunkt seines Schaffens. Und jedes einzelne seiner Werke erzeugt und vermittelt dieses Wesen gleichviel. Insofern kann ich auf die obengestellte Frage stets nur antworten, daß es zwar kein Buch von Handke gibt, das man unbedingt – weil es so hervorragend ist, daß man unter keinen Umständen daran vorbeikommt – gelesen haben muß, (Handke hat halt keinen “Zeno Cosini”, “Ulysses”, “Mann ohne Eigenschaften”, “Tod auf Kredit” und keine “Masken der Illuminaten” verfaßt,) aber, daß alle seine Werke dermaßen vortrefflich sind, daß sich ihre Lektüre jederzeit lohnt. Und, daß sollte man einmal den Zugang zu seinen Büchern gefunden und sich der Schönheit seiner Werke geöffnet haben, diese einen daraufhin niemehr loslassen werden. Denn spätestens dann ist das Lesen nicht mehr nur schön, dann wird es plötzlich auch spannend, dann stürzen die Inhalte und Handlungen auf einen ein. Schließlich benutzt Handke für seine Werke stets nur Schablonen: die Schablone des Krimis, die Schablone des Reiseberichts, die des Fernsehfilms, Rührstückes oder die der Autobiographie. Schablonen, die mit den Handlungen und vordergründigen Inhalten bloß spielen – die eigentlichen, wahrhaftigen Inhalte verraten sich jedoch erst in der Kontinuität seiner Bücher verraten oder wie im Fall der “Chronik der laufenden Ereignisse” (1971) in der Zeitgeschichte viele Jahre später, dort konkret im Deutschen Herbst 77. Und so kann man Handke eigentlich nur dann richtig genießen, falls man Buch um Buch von ihm liest – egal in welcher Reihenfolge.”

 

Degens

Marc Degens (Essen,  18 augustus 1971)

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers mijn blog van 18 augustus 2007  en ook mijn blog van 18 augustus 2008.

 

 

De Perzische dichter Moulana Nuruddin Abdorrahman Jami werd geboren op 18 augustus 1414 in een dorpje bij Jam, in het huidige Afghanistan. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2008.

 

 

Gar dar dele to gol gozarad gol baashi
Var bolbol biqaraar bolbol baashi
To jozvi o haqq koll ast agar ruzi chand
Andisheye koll pishe koni koll baashi

 

And if it would be a restless nightingale, be a nightingale!
You are a part and Reality is the Whole,
So for a few days only meditate on the Whole, be the Whole!
If in your heart a rose appears, be a rose!

 

 

 

Zaan zamzameyam ze paye taa sar hame ‘eshq
Haqqa keh be ‘ahdha nayaayam birun
Bar ‘ude delam nawaakht yak zamzameye ‘eshq
Az ‘ahdeye haqq gozaari yakdameye ‘eshq

 

On the lute of my heart plays only one song of love:
Because of this melody, from head to foot, I am in love.
Truly, for ages I’ll never be able
To pay what I owe for one moment of love.

 

 

Jami

Jami (18 augustus 1414 – 19 november 1492)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 18e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

Alain Robbe-Grillet, Brian Aldiss, Hugo Bettauer, Václav Bolemír Nebeský

De Franse schrijver en filmmaker Alain Robbe-Grillet werd geboren in Brest op 18 augustus 1922. Zie ook alle tags voor Alain Robbe-Grillet op dit blog.

Uit: La Jalousie

“La bête est immobile, comme en attente, droite encore, bien qu’ayant peut-être flairé le danger. Seules ses antennes se couchent l’une après l’autre et se relèvent, dans un mouvement de bascule alterné, lent mais continu.

Soudain l’avant du corps se met en marche, exécutant une rotation sur place, qui incurve le trait oblique vers le bas du mur. Et aussitôt, sans avoir le temps d’aller plus loin, la bestiole choit sur le carrelage, se tordant à demi et crispant par degrés ses longues pattes, cependant que les mâchoires s’ouvrent et se ferment à toute vitesse autour de la bouche, à vide, dans un tremblement réflexe… Il est possible, en approchant l’oreille, de percevoir le grésillement léger qu’elles produisent.

Le bruit est celui du peigne dans la longue chevelure. Les dents d’écaille passent et repassent du haut en bas de l’épaisse masse noire aux reflets roux, électrisant les pointes et s’électrisant elles-mêmes, faisant crépiter les cheveux souples, fraîchement lavés, durant toute la descente de la main fine — la main fine aux doigts effilés, qui se referment progressivement.

Les deux longues antennes accélèrent leur balancement alterné. L’animal s’est arrêté au beau milieu du mur, juste à la hauteur du regard. Le grand développement des pattes, à la partie postérieure du corps, fait reconnaître sans risque d’erreur la scutigère, ou « mille-pattes-araignée ». Dans le silence, par instant, se laisse entendre, le grésillement caractéristique, émis probablement à l’aide des appendices bucaux.

Franck, sans dire un mot, se relève, prend sa serviette ; il la roule en bouchon, tout en s’approchant à pas feutrés, écrase la bête contre le mur. Puis, avec le pied, il écrase la bête sur le plancher de la chambre. »

 

Robbe-Grillet

Alain Robbe-Grillet (18 augustus 1922 – 18 februari 2008)

 

 

De Britse schrijver Brian Wilson Aldiss werd geboren in East Dereham (Norfolk) op 18 augustus 1925. Zie ook alle tags voor Brian Aldiss op dit blog.

 

Uit: The Cretan Teat

 

“The man who had led me to this particular olive grove, and this particular little chapel in the olive grove, reopened the chapel door for me. It was a low door, virtually a stable door. I’m a big chap. I had to bow low to enter. The threshold had probably been designed to induce humility. 

The guide waited o
utside. He stood and smoked a cigarette. 

Boris waited outside, ostentatiously patient. He dug his hands into his pockets and planted his right trainer on a stone, to stand there, leaning forward and whistling through his teeth. Boris had not acquired a taste for Crete’s Byzantine mysteries.

The daylight died almost as soon as it crept inside the chapel. The candle I had lit still burned on the small altar, in a little haze of darkness. My passion for the mysteries and intricacies of Byzantium awoke again. Of all the pasts of the world, it was the most alluringly rich and religious and corrupt. Its music began to play in my head, deep, masculine, monotonous. 

I stood in a small room, maybe three metres by four. A cattle shed, little more – probably built by men who understood only cattle sheds. Rush-bottomed chairs clustered there, vacantly waiting. Having gathered for a chat about old times, they had found nothing to say. The chapel contained no ikonostasis; evidently the family who worshipped here were not the creme de la creme. Rather crude paintings adorned the walls, their holy images in blues and reds made indistinct through the erosion of neglect and the centuries. Smells of damp and aromas of candle, laced with the ghosts of incense.”

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Brian Aldiss (East Dereham, 18 augustus 1925)

 

De Italiaanse schrijver Luciano de Crescenzo werd geboren in Napels op 18 augustus 1928. Voor hij zijn roeping vond als schrijver werkte hij als ingenieur bij IBM. In 1977 brak hij door met Così parlò Bellavista – Napoli, amore e libertà. Uit de 26 boeken die hij tot nog toe geschreven heeft, spreekt zijn liefde voor filosofie en literaire thema’s. Het zijn overigens allemaal bestsellers geworden.

 

Uit: Die Zeit und das Glück (Vertaald door Bruno Genzler)

 

„Ich lebe in Rom, in der Via dei Fori Imperiali, gerade mal zwanzig Meter vom Nerva-Forum entfernt. Lehne ich mich aus dem Fenster, sehe ich den Minerva-Tempel, ein Stückchen weiter rechts den Tempel des Mars Ultor und rundherum überall Säulen, Kapitelle und Marmor ohne Ende.

Eines Tages überlegte ich mir dann: «Kann das eigentlich sein, dass dort drüben all die archäologischen Schätze liegen und hier, unter meinem Haus, gar nichts?» Ich beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen, kaufte mir eine Schaufel und eine Spitzhacke, und eines schönen Abends

kurz vor Mitternacht begann ich mit den Ausgrabungsarbeiten.

Wo? In meinem Keller natürlich.

Zunächst hob ich eine Grube von einem Meter mal einem Meter aus, in der ich relativ bequem stehen konnte, und arbeitete mich dann Nacht für Nacht immer weiter ins Erdreich vor. Es war mühsam, aber davon merkte ich fast gar nichts. Das Graben auf der Suche nach irgendetwas ist ja eine Art Droge, von der man schon bald nicht mehr loskommt.

Manchmal kehrte ich vollkommen erschöpft in meine Wohnung zurück, schleppte mich ins Schlafzimmer und ließ mich dort aufs Bett fallen. Aber anstatt zu schlafen, grub ich in Gedanken weiter. Im Dunkel meines Schlafzimmers sah ich Marmorstatuen aus dem Fußboden wachsen

und silberne Schatullen, die sich von alleine öffneten und mir ihren kostbaren Inhalt, ein Meer von Goldmünzen, zeigten.“

 

luciano-de-crescenzo

Luciano de Crescenzo (Napels, 18 augustus 1928)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 18 augustus 2007.

 

De Oostenrijkse schrijver en journalist Hugo Bettauer werd geboren op 18 augustus 1872 in Baden bij Wenen.

 

Uit: Der Kampf um Wien

 

An einem Morgen des frühen Dezember stieg ein junger, großer, muskulöser Mann aus dem Schlafwagen des Paris – Bukarest Expreßzuges, der eben in die Halle des Westbahnhofes eingerollt war. Hinter ihm stand ein baumlanger Neger mit allerlei Handkoffern beladen, und beide, der Herr wie der Diener, wunderten sich. Der Neger, weil keinerlei Träger nahten, um ihm zu helfen, der Herr, weil er ein ähnliches Ungeheuer von Bahnhof, ein solch Konglomerat von Schmutz, Enge und Unzweckmäßigkeit noch nie erblickt hatte. Schließlich kam doch ein Träger, und der Herr wies auf das Gepäck des Negers und sagte in reinem, fließendem und doch fremd klingendem Deutsch:

»Hier mein Gepäckschein, beheben Sie die zwei Koffer, nehmen Sie das Handgepäck und besorgen Sie ein Auto.« Was der Träger darauf erwiderte, erschien dem jungen Mann ein absolut unverständliches Kauderwelsch, und erst als sich ein Bahnhofbeamter in die Unterhaltung mengte, erfuhr er, daß der Träger wohl die Koffer beheben, aber ein Auto nicht besorgen könne, weil er nicht das Recht habe, irgendwelchen Dienst außerhalb des Bahnhofes zu versehen. Worauf sich der Herr wieder wunderte und kopfschüttelnd nach einer Halle ging, die ihm eine Mischung von Schweinestall und Obdachlosenheim zu sein schien. Dort wartete er geduldig, bis die zwei großen Lederkoffer zum Vorschein kamen, dann gings ins Freie, wo ihn sofort Männer umringten und in einem Deutsch, von dem er wieder kaum hie und da ein Wort verstand, auf ihn einsprachen. Mittlerweile wurde das Gepäck herangerollt, und die kleinen und großen Koffer konnten endlich auf ein Mietauto verstaut werden, worauf der Neger sich neben den Chauffeur setzte, während der Herr im Kupee Platz nahm und als Ziel das Hotel Imperial angab.”

 

Bettauer

Hugo Bettauer (18 augustus 1872 – 26 maart 1925)

 

De Tsjechische dichter en vertaler Václav Bolemír Nebeský werd geboren op 18 augustus 1818 in Nový Dvůr.

 

Alain Robbe-Grillet, Brian Aldiss, Hugo Bettauer, Václav Bolemír Nebeský

De Franse schrijver en filmmaker Alain Robbe-Grillet werd geboren in Brest op 18 augustus 1922. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2008.

 

Uit: La Jalousie

“La bête est immobile, comme en attente, droite encore, bien qu’ayant peut-être flairé le danger. Seules ses antennes se couchent l’une après l’autre et se relèvent, dans un mouvement de bascule alterné, lent mais continu.

Soudain l’avant du corps se met en marche, exécutant une rotation sur place, qui incurve le trait oblique vers le bas du mur. Et aussitôt, sans avoir le temps d’aller plus loin, la bestiole choit sur le carrelage, se tordant à demi et crispant par degrés ses longues pattes, cependant que les mâchoires s’ouvrent et se ferment à toute vitesse autour de la bouche, à vide, dans un tremblement réflexe… Il est possible, en approchant l’oreille, de percevoir le grésillement léger qu’elles produisent.

Le bruit est celui du peigne dans la longue chevelure. Les dents d’écaille passent et repassent du haut en bas de l’épaisse masse noire aux reflets roux, électrisant les pointes et s’électrisant elles-mêmes, faisant crépiter les cheveux souples, fraîchement lavés, durant toute la descente de la main fine — la main fine aux doigts effilés, qui se referment progressivement.

Les deux longues antennes accélèrent leur balancement alterné. L’animal s’est arrêté au beau milieu du mur, juste à la hauteur du regard. Le grand développement des pattes, à la partie postérieure du corps, fait reconnaître sans risque d’erreur la scutigère, ou « mille-pattes-araignée ». Dans le silence, par instant, se laisse entendre, le grésillement caractéristique, émis probablement à l’aide des appendices bucaux.

Franck, sans dire un mot, se relève, prend sa serviette ; il la roule en bouchon, tout en s’approchant à pas feutrés, écrase la bête contre le mur. Puis, avec le pied, il écrase la bête sur le plancher de la chambre. »

 

 robbe-grillet

 

 Alain Robbe-Grillet (18 augustus 1922 – 18 februari 2008)

 

 

 

De Britse schrijver Brian Wilson Aldiss werd geboren in East Dereham (Norfolk) op 18 augustus 1925. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2008.

 

Uit: The Cretan Teat

 

“The man who had led me to this particular olive grove, and this particular little chapel in the olive grove, reopened the chapel door for me. It was a low door, virtually a stable door. I’m a big chap. I had to bow low to enter. The threshold had probably been designed to induce humility. 

The guide waited outside. He stood and smoked a cigarette. 

Boris waited outside, ostentatiously patient. He dug his hands into his pockets and planted his right trainer on a stone, to stand there, leaning forward and whistling through his teeth. Boris had not acquired a taste for Crete’s Byzantine mysteries.

The daylight died almost as soon as it crept inside the chapel. The candle I had lit still burned on the small altar, in a little haze of darkness. My passion for the mysteries and intricacies of Byzantium awoke again. Of all the pasts of the world, it was the most alluringly rich and religious and corrupt. Its music began to play in my head, deep, masculine, monotonous. 

I stood in a small room, maybe three metres by four. A cattle shed, little more – probably built by men who understood only cattle sheds. Rush-bottomed chairs clustered there, vacantly waiting. Having gathered for a chat about old times, they had found nothing to say. The chapel contained no ikonostasis; evidently the family who worshipped here were not the creme de la creme. Rather crude paintings adorned the walls, their holy images in blues and reds made indistinct through the erosion of neglect and the centuries. Smells of damp and aromas of candle, laced with the ghosts of incense.”

 

 aldiss

Brian Aldiss (East Dereham, 18 augustus 1925)

 

 

De Italiaanse schrijver Luciano de Crescenzo werd geboren in Napels op 18 augustus 1928. Voor hij zijn roeping vond als schrijver werkte hij als ingenieur bij IBM. In 1977 brak hij door met Così parlò Bellavista – Napoli, amore e libertà. Uit de 26 boeken die hij tot nog toe geschreven heeft, spreekt zijn liefde voor filosofie en literaire thema’s. Het zijn overigens allemaal bestsellers geworden.

 

Uit: Die Zeit und das Glück (Vertaald door Bruno Genzler)

 

„Ich lebe in Rom, in der Via dei Fori Imperiali, gerade mal zwanzig Meter vom Nerva-Forum entfernt. Lehne ich mich aus dem Fenster, sehe ich den Minerva-Tempel, ein Stückchen weiter rechts den Tempel des Mars Ultor und rundherum überall Säulen, Kapitelle und Marmor ohne Ende.

Eines Tages überlegte ich mir dann: «Kann das eigentlich sein, dass dort drüben all die archäologischen Schätze liegen und hier, unter meinem Haus, gar nichts?» Ich beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen, kaufte mir eine Schaufel und eine Spitzhacke, und eines schönen Abends

kurz vor Mitternacht begann ich mit den Ausgrabungsarbeiten.

Wo? In meinem Keller natürlich.

Zunächst hob ich eine Grube von einem Meter mal einem Meter aus, in der ich relativ bequem stehen konnte, und arbeitete mich dann Nacht für Nacht immer weiter ins Erdreich vor. Es war mühsam, aber davon merkte ich fast gar nichts. Das Graben auf der Suche nach irgendetwas ist ja eine Art Droge, von der man schon bald nicht mehr loskommt.

Manchmal kehrte ich vollkommen erschöpft in meine Wohnung zurück, schleppte mich ins Schlafzimmer und ließ mich dort aufs Bett fallen. Aber anstatt zu schlafen, grub ich in Gedanken weiter. Im Dunkel meines Schlafzimmers sah ich Marmorstatuen aus dem Fußboden wachsen

und silberne Schatullen, die sich von alleine öffneten und mir ihren kostbaren Inhalt, ein Meer von Goldmünzen, zeigten.“

 

 creszenzo

 Luciano de Crescenzo (Napels, 18 augustus 1928)

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 18 augustus 2007.

 

De Oostenrijkse schrijver en journalist Hugo Bettauer werd geboren op 18 augustus 1872 in Baden bij Wenen.

 

Uit: Der Kampf um Wien

 

An einem Morgen des frühen Dezember stieg ein junger, großer, muskulöser Mann aus dem Schlafwagen des Paris – Bukarest Expreßzuges, der eben in die Halle des Westbahnhofes eingerollt war. Hinter ihm stand ein baumlanger Neger mit allerlei Handkoffern beladen, und beide, der Herr wie der Diener, wunderten sich. Der Neger, weil keinerlei Träger nahten, um ihm zu helfen, der Herr, weil er ein ähnliches Ungeheuer von Bahnhof, ein solch Konglomerat von Schmutz, Enge und Unzweckmäßigkeit noch nie erblickt hatte. Schließlich kam doch ein Träger, und der Herr wies auf das Gepäck des Negers und sagte in reinem, fließendem und doch fremd klingendem Deutsch:

»Hier mein Gepäckschein, beheben Sie die zwei Koffer, nehmen Sie das Handgepäck und besorgen Sie ein Auto.« Was der Träger darauf erwiderte, erschien dem jungen Mann ein absolut unverständliches Kauderwelsch, und erst als sich ein Bahnhofbeamter in die Unterhaltung mengte, erfuhr er, daß der Träger wohl die Koffer beheben, aber ein Auto nicht besorgen könne, weil er nicht das Recht habe, irgendwelchen Dienst außerhalb des Bahnhofes zu versehen. Worauf sich der Herr wieder wunderte und kopfschüttelnd nach einer Halle ging, die ihm eine Mischung von Schweinestall und Obdachlosenheim zu sein schien. Dort wartete er geduldig, bis die zwei großen Lederkoffer zum Vorschein kamen, dann gings ins Freie, wo ihn sofort Männer umringten und in einem Deutsch, von dem er wieder kaum hie und da ein Wort verstand, auf ihn einsprachen. Mittlerweile wurde das Gepäck herangerollt, und die kleinen und großen Koffer konnten endlich auf ein Mietauto verstaut werden, worauf der Neger sich neben den Chauffeur setzte, während der Herr im Kupee Platz nahm und als Ziel das Hotel Imperial angab.”

 

 bettauer

 Hugo Bettauer (18 augustus 1872 – 26 maart 1925)

 

 

 De Tsjechische dichter en vertaler Václav Bolemír Nebeský werd geboren op 18 augustus 1818 in Nový Dvůr.

 

Herta Müller, Ted Hughes, Robert Sabatier, Anton Delvig,Theodor Däubler, Józef Wittlin, Oliver St. John Gogarty, Fredrika Bremer

De Duitse schrijfster Herta Müller werd geboren op 17 augustus 1953 in Nitzkydorf, Roemenië. Zie ook alle tags voor Herta Müller op dit blog

Uit: Atemschaukel

„Alles, was ich habe, trage ich bei mir.

Oder: Alles Meinige trage ich mit mir.

Getragen habe ich alles, was ich hatte. Das Meinige war es nicht. Es war entweder zweckentfremdet oder von jemand anderem. Der Schweinslederkoffer war ein Grammophonkistchen. Der Staubmantel war vom Vater. Der städtische Mantel mit dem Samtbündchen am Hals vom Großvater. Die Pumphose von meinem Onkel Edwin. Die ledernen Wickelgamaschen vom Nachbarn, dem Herrn Carp. Die grünen Wollhandschuhe von meiner Fini-Tante. Nur der weinrote Seidenschal und das Necessaire waren das Meinige, Geschenke von den letzten Weihnachten.

Es war noch Krieg im Januar 1945. Im Schrecken, dass ich mitten im Winter wer weiß wohin zu den Russen muss, wollte mir jeder etwas geben, das vielleicht etwas nützt, wenn es schon nichts hilft. Weil nichts auf der Welt etwas half. Weil ich unabänderlich auf der Liste der Russen stand, hat mir jeder etwas gegeben und sich sein Teil dabei gedacht. Und ich habe es genommen und mir gedacht mit meinen siebzehn Jahren, dass dieses Wegfahren zur rechten Zeit kommt. Es müsste nicht die Liste der Russen sein, aber wenn es nicht zu schlimm kommt, ist es für mich sogar gut.

Ich wollte weg aus dem Fingerhut der kleinen Stadt, wo alle Steine Augen hatten. Statt Angst hatte ich diese verheimlichte Ungeduld. Und ein schlechtes Gewissen, weil die Liste, an der meine Angehörigen verzweifelten, für mich ein annehmbarer Zustand war. Sie fürchteten, dass mir etwas zustößt in der Fremde. Ich wollte an einen Ort, der mich nicht kennt.

Mir war bereits etwas zugestoßen. Etwas Verbotenes. Es war absonderlich, dreckig, schamlos und schön. Es passierte im Erlenpark ganz hinten jenseits der Kurzgrashügel. Auf dem Heimweg bin ich in die Parkmitte, in den runden Pavillon gegangen, wo an Feiertagen die Orchester spielten. Ich blieb eine Weile darin sitzen. Das Licht stach durchs feingeschnitzte Holz. Ich sah die Angst der leeren Kreise, Quadrate und Trapeze, verbunden durch weiße Ranken mit Krallen. Es war das Muster meiner Verirrung und das Muster des Entsetzens im Gesicht meiner Mutter. In diesem Pavillon habe ich mir geschworen: Ich komme nie mehr in diesen Park“.

 

 

Mueller
Herta Müller (Nitzkydorf, 17 augustus 1953)

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver Ted Hughes werd geboren op 17 augustus 1930 in Mytholmroyd, Yorkshire. Zie ook mijn blog van 17 augustus 2006. 

 

Spring & Fall: To A Young Child

 

Margaret, are you grieving

Over Goldengrove unleaving?

Leaves, like the things of man, you

With your fresh thoughts care for, can you?

Ah! as the heart grows older

It will come to such sights colder

By & by, nor spare a sigh

Though worlds of wanwood leafmeal lie;

And yet you wíll weep & know why.

Now no matter, child, the name:

Sorrow’s springs are the same.

Nor mouth had, no nor mind, expressed

What héart héard of, ghóst guéssed:

It is the blight man was born for,

It is Margaret you mourn for.

 

 

 

 

God’s Grandeur

 

The world is charged with the grandeur of God.

It will flame out, like shining from shook foil;

It gathers to a greatness, like the ooze of oil

Crushed. Why do men then now not reck his rod?

Generations have trod, have trod, have trod;

And all is seared with trade; bleared, smeared with toil;

And wears man’s smudge and shares man’s smell: the soil

Is bare now, nor can foot feel, being shod.

And for all this, nature is never spent;

There lives the dearest freshness deep down things;

And though the last lights off the black West went

Oh, morning, at the brown brink eastward, springs—

Because the Holy Ghost over the bent

World broods with warm breast and with ah! bright wings.

 

 

 

Hughes
Ted Hughes (17 augustus 1930 – 28 oktober 1998)

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Robert Sabatier werd geboren op 17 augustus 1923 in Parijs.

  

Uit: Les allumettes suédoises

 

«  A l’orée du Gévaudan, le pays de la «Bête», dans la chaleur de l’été 1944, en fin d’après-midi, un char de foin au dos arrondi gravissait une pente montagnarde. Deux vaches rousses, bonnes pour le trait, avançaient sans hâte conduites par un paysan en bourgeron noir, son chapeau d’Auvergnat bien enfoncé, le rabat cachant le front et les yeux. Précédant l’attelage, il caressait de loin en loin l’échiné des vaches avec le long aiguillon qu’il portait sur l’épaule.
Le grincement des roues, la pesanteur des pas, le frôlement des branches troublaient à peine un paysage d’arbres et de pierres. Quand la forêt apparut plus dense, le chemin plus étroit, l’attelage marqua un temps d’arrêt. Le paysan se moucha dans un large tissu à carreaux. Il fit par deux fois «Ha ! Ha !» pour encourager les vaches à reprendre leur marche. Le chemin devint une simple sente d’où il fallait écarter des roches. Le soleil jetait des éclats lumineux entre les branches des pins.
Le paysan au visage tanné, peut-être moins âgé qu’il n’y paraissait, les traits aigus, le regard noir, avançait d’un pas pesant, égal, donnant une impression d’opiniâtreté, de robustesse. Se dirigeait-il par un raccourci vers la ferme de quelque hameau perdu comme il en est tant dans cette région forestière ? Le char roulait maintenant sur les aiguilles de pin qui crissaient. L’homme sifflota un air de bourrée. Ce qui ressemblait à un écho lui répondit. Lorsque le char atteignit la clairière, le paysan marmonna en patois des mots incompréhensibles. Ils semblaient marquer son étonnement d’être là, puis il dit cette fois en français : «Faut bien le faire !»
Il essuya son front et attendit. »

 

 

sabatier
Robert Sabatier (Parijs, 17 augustus 1923)

 

 

 

De Russische dichter Anton Delvig werd geboren op 17 augustus 1798 in Moskou. 

 

Wir

Klägliche wir! Unser Geist:
In Nebeln schwer atmende Fackel.
Boot unseres Lebens: Von Tränen –
Strömen entführt auf ein Meer.
Und unser Glück: Zwischen Trug –
Bilder verstoßen in eine Wüste…
Wie nach der Kerze das Kind,
So greifen wir nach der Liebe.

 

Delvig
Anton Delvig (17 augustus 1798 – 26 januari 1831)

 

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 17 augustus 2008.

 

 

 

De Duitse dichter en  schrijver Theodor Däubler werd geboren op 17 augustus 1876 in Triëst. Daar, en in Venetië, groeide hij op. Däubler werd tweetalig (Duits en Italiaans) opgevoed. Na zijn eindexamen gymnasium trok hij met zijn ouders naar Wenen. Daarna begon voor hem een leven van voortdurend reizen, o.a. naar Napels, Berlijn, Parijs en Florence. Tijdens WO I woonde hij in Berlijn en in Wenen. Vanaf 1910 verschenen zijn eerste werken die door de dichters van het opkomende expressionisme enthousiast onthaald werden. Dat gold ook voor Das Nordlicht, een groots opgezet versepos in drie delen, waaraan Däubler al in 1898 begonnen was.

 

Das Nordlicht (Fragment)

Prolog

Es sind die Sonnen und Planeten, alle,

Die hehren Lebensspender in der Welt,

Die Liebeslichter in der Tempelhalle

Der Gottheit, die sie aus dem Herzen schwellt.

Nur Liebe sind sie, tief zur Kraft gedichtet,

Ihr Lichtruf ist urmächtig angespannt,

Er ist als Lebensschwall ins All gerichtet,

Was er erreicht, ist an den Tag gebannt!

Ein Liebesband hält die Natur verkettet;

Die Ätherschwelle wie der Feuerstern,

Die ganze Welt, die sich ins Dunkel bettet,

Ersehnt in sich den gleichen Ruhekern.

Durch Sonnenliebe wird die Nacht gelichtet,

Durch Glut und Glück belebt sich der Planet,

Die Starre wird durch einen Brand vernichtet,

Vom Meer ein Liebeswind verweht.

Wo sich die Eigenkraft als Stern entzündet,

Wird Leben auch sofort entflammt,

Und wenn die Welt sich im Geschöpf ergründet,

So weiß das Leid, daß es dem Glück entstammt.

So muß die Erde uns mit Lust gebären,

Und wird auch unser Sein vom Tag geschweißt,

Können doch Sterne uns vom Grund belehren

Und sagen, daß kein Liebesband zerreißt.

Wir sehn das Leben uns die Jugend rauben,

Es ängstigt uns das Alter und der Tod,

Drum wollen wir an einen Anfang glauben

Und schwören auf ein ewiges Urgebot.

 

Daubler

Theodor Däubler (17 augustus 1876 – 13 juni 1934)
Portret door Otto Dix

 

 

De Poolse dichter en schrijver Józef Wittlin werd geborern in Podolien op 17 augustus 1896 in het toenmalige Oostenrijk-Hongarije. Daar bezocht hij het gymnasium. Omdat de tweede vrouw van zijn vader Duitse was leerde hij al vroeg Duits. Hij raakte bevriend met Joseph Roth. Samen gingen zij in 1916 vrijwillig in dienst bij het Oostenrijkse leger. Na zijn diensttijd studeerde Wittlin korte tijd, brak de studie af en werkte vervolgens als leraar, journalist, dramaturg en zelfstandig schrijver. In 1927 verhuisde hij naar Warschau. Hij maakte ook veel reizen door Europa. Bij het uitbreken van WO II was hij in Parijs. Uiteindelijk lukte het hem in 1941 naar New York te onrkomen. Zijn belangrijkste werk is de roman  Das Salz der Erde, het eerste deel van de trilogie Die Geschichte vom geduldigen Infanteristen die onvoltooid bleef.

 

Uit: Die Geschichte vom geduldigen Infanteristen (Vertaald door Izydor Bermann/ Marianne Seeger, Karl Dedecius, Friedrich Griese)

 

“So was, so ein Dummkopf! Das kaiserliche Manifest, das kaiserliche Manifest hat der Kerl verkehrt angebracht!”

Er konnte sich lange nicht beruhigen, schließlich lief er ins Büro, holte neue Plakate und klebte sie selbst an. Und da begannen die im Wartesaal versammelten Leuten die Worte des Manifestes “An meine lieben Völker” laut zu buchstabieren. Zunächst einzeln, je nach der Geläufigkeit im Lesen, dann im Chor, zusammen mit den Analphabeten. Sie wiederholten jedes Wort wie die Litanei in der Kirche. Der Glaube an den Kaiser Franz Joseph vereinigte in diesen entlegenen Ländern die römischen Katholiken mit den griechischen Katholiken, die Armenier und die Juden zu einer gemeinsamen und allgemeinen Kirche. Piotr nahm unwillkürlich den Hut vom Kopf, und mit offenem Munde hörte er die feierliche Klage des Kaisers. Bis hierher schickte der Kaiser seine Klage, bis an die äußerste Grenze seines Reiches, damit ihn gute Menschen, einfache Menschen bemitleiden und sich des Unrechts, das ihm widerfahren war, annahmen. Und seine getreuen Untertanen enttäuschten den Kaiser nicht.“

 

 

Wittlin

Józef Wittlin (17 augustus 1896 – 28 februari 1976)

 

 

 

De Ierse dichter en schrijver Oliver St. John Gogarty werd 17 augustus 1878 in Dublin. Hij werkte ook als arts, piloot. Ook was hij sportsman en zat hij in het parlement. Bij tijdgenoten was hij zowel geliefd als gehaat. Hij steunde zowel arme mensen als het Ierse verzet en richtte in 1904 een literaire kring op Dunguaire Castle, waaraan ook Lady Gregory, George Bernard Shaw, Edward Martyn, John Millington Synge en William Butler Yeats teilnahmen deelnamen. Bekend is hij vooral ook gebleven als voorbeeld voor de figuur van Buck Mulligan in Ulysses van James Joyce.

 

 

To the pure all things are pure

 

The gallant Irish yoeman

Home from the war has come.

Each victory gained o’er foeman,

Why should our hearts be dumb?

 

How shall we sing their praises

Or glory in their deeds,

Renowned their worth amazes,

Empire their prowess needs.

 

So to Old Ireland’s hearts and homes

We welcome now our own brave hoys

In cot and hall; ‘neath lordly domes

Love’s heroes share once more our joys.

 

Love in the Lord of all just now,

Be he the husband, lover, son,

Each dauntless soul recalls the vow

By which not fame, but love was won.

 

United now in fond embrace

Salute with joy each well loved face.

Yeoman, in women’s hearts you hold the place.

 

 

gogarty
Oliver St. John Gogarty (17 augustus 1878 – 22 september 1957)

 

 

 

De Zweedse schrijfster Fredrika Bremer werd geboren op 17 augustus 1801 in Tuorla bij Piikkiö. Zij stamde uit de hogere burgerij en kon al vroeg lange reizen maken. In Stockholm sloot zij vriendschap met Jeremy Bentham, die haar bekend maakte met het werk van James Mill en van diens zoon John Stuart Mill. Haar sociale engagement leidde in 1884 tot de oprichting van het Fredrika-Bremer-Verbond dat de kiemcel werd van de Zweedse vrouwenbeweging.

 

Uit: Hertha or the Story of a Soul (Vertaald door Mary Howitt)

 

   “I have held my peace so long, I have left unspoken so much that stirs my whole being, Alma! With you alone can I give vent to my feelings. You only can read my heart. I feel as if your glance had a healing power. Lay your hand there; let it rest there for a moment; perhaps it may allay this bitterness, which I now feel towards them who gave us life, against them whom we call our father in Heaven, and our father on earth. Bitterness against one’s father is a frightful feeling! Oh, Alma! when I think that it is our father’s fault that you are lying here heart-broken; that you might have been the happy wife of the man who loved you if our father’s obstinacy and covetousness had not separated you!”

        “Do you speak of it, Hertha!” interrupted Alma, whilst a death-like paleness overspread her countenance; “do not touch upon that subject.”

“Forgive me, beloved! But I know that it is that which is killing you. Ever since then have I seen you fade and waste away, as by some secret malady; your eyes become larger; your cheeks emaciated, and you—oh Alma, sweet Alma! I feel I shall hate him!”

        “Do not hate him. Pity him rather. Believe me, he is not happy. He has not always been as he is now. Ever since our mother’s death, Anna says that his temper has become gloomy and morbid; and our aunt made him more morose than he otherwise would have been.”

        “But he is also unjust and severe! Had he given us our right, then you would not have been as you now are. Why does he withhold from us our mother’s property? Why does he render us no account of what we possess, or of what we ought to have?”

        “We have, in fact, no right to desire it. We are, according to the laws of our country, still minors, and he is our lawful guardian.”

 

 

 

Bremer

Fredrika Bremer (17 augustus 1801 – 31 december 1865)
Portret door Johan Gustaf Sandberg

Charles Bukowski, Reiner Kunze, Jules Laforgue

De Amerikaanse dichter en fictieschrijver Charles Bukowski werd geboren op 16 augustus 1920 in Andernach, Duitsland. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2006 en ook mijn blog van 16 augustus 2008.

 

a smile to remember 

 

we had goldfish and they circled around and around

in the bowl on the table near the heavy drapes

covering the picture window and

my mother, always smiling, wanting us all

to be happy, told me, “be happy Henry!”

and she was right: it’s better to be happy if you

can

but my father continued to beat her and me several times a week while

raging inside his 6-foot-two frame because he couldn’t

understand what was attacking him from within.

 

my mother, poor fish,

wanting to be happy, beaten two or three times a

week, telling me to be happy: “Henry, smile!

why don’t you ever smile?”

 

and then she would smile, to show me how, and it was the

saddest smile I ever saw

 

one day the goldfish died, all five of them,

they floated on the water, on their sides, their

eyes still open,

and when my father got home he threw them to the cat

there on the kitchen floor and we watched as my mother

smiled

 

 

Alone With Everybody 

 

the flesh covers the bone

and they put a mind

in there and

sometimes a soul,

and the women break

vases against the walls

and the men drink too

much

and nobody finds the

one

but keep

looking

crawling in and out

of beds.

flesh covers

the bone and the

flesh searches

for more than

flesh.

 

there’s no chance

at all:

we are all trapped

by a singular

fate.

 

nobody ever finds

the one.

 

the city dumps fill

the junkyards fill

the madhouses fill

the hospitals fill

the graveyards fill

 

nothing else

fills. 

 

 

 

How Is Your Heart? 

 

during my worst times

on the park benches

in the jails

or living with

whores

I always had this certain

contentment-

I wouldn’t call it

happiness-

it was more of an inner

balance

that settled for

whatever was occuring

and it helped in the

factories

and when relationships

went wrong

with the

girls. 

 

 

bukowski

Charles Bukowski (16 augustus 1920 – 9 maart 1994)

 

De Duitse dichter en schrijver Reiner Kunze werd geboren op 16 augustus 1933 in Oelsnitz, Erzgebirge. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2006 en ook mijn blog van 16 augustus 2008.

 

 

Letzte variation über das thema “die post”

 

Eines Morgens

wird er läuten als

briefträger verkleidet

 

Ich werde ihn

durchschauen

 

Ich werde sagen: warte bis

der briefträger vorüber ist

 

 

 

tapferer vorsatz

 

Wir wollen, wenn die stunde

naht, mit ihr

nicht hadern

Möglich, daß irgendwann

beim anblick eines leeren schuhs

das universum

0ber uns zusammenst0rzt

Dann laß uns denken an den fuß,

zu dem der schuh gehörte,

und an das zehenspiel,

das ungezählte male, als wir

beieinanderlagen,

das universum

zur0ckkatapultierte

an seinen platz

 

 

Ein Hai fraß eine Orgel

 

Ein Hai fraß eine Orgel,

die saß ihm in der Gorgel,

die saß ihm in der Gurgel

und klang wie eine Urgel.

Der Wal schlug aufs Klavier,

das klang, als spielten vier.

 

Da hat der Hau gegurgelt,

die Orgel kam geturkelt,

die Urgel kam getorkelt

und ist auf Grund georgelt.

Der Wal schwamm vom Klavier,

er war zu groß dafür.

 

Kunze

Reiner Kunze (Oelsnitz, 16 augustus 1933)

 

De Franse dichter Jules Laforgue werd geboren in Montevideo op 16 augustus 1860. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2008.

 

 

Arabesques de malheur

 

Nous nous aimions comme deux fous;
On s’est quittés sans en parler.
(Un spleen me tenait exilé
Et ce spleen me venait de tout.)

 

Que ferons-nous, moi, de mon âme,
Elle de sa tendre jeunesse !
Ô vieillissante pécheresse,
Oh! que tu vas me rendre infâme!

 

Des ans vont passer là-dessus;
On durcira chacun pour soi;
Et plus d’une fois, je m’y vois,
On ragera : « Si j’avais su! »….

 

Oh! comme on fait claquer les portes,
Dans ce Grand Hôtel d’anonymes!
Touristes, couples légitimes,
Ma Destinée est demi-morte!….

 

– Ses yeux disaient : « Comprenez-vous!
« Comment ne comprenez-vous pas ! »
Et nul n’a pu le premier pas;
On s’est séparés d’un air fou.

 

Si on ne tombe pas d’un même
Ensemble à genoux, c’est factice,
C’est du toc. Voilà la justice
Selon moi, voilà comment j’aime.

 

 

 

Dans la rue

 

C’est le trottoir avec ses arbres rabougris.
Des mâles égrillards, des femelles enceintes,
Un orgue inconsolable ululant ses complaintes,
Les fiacres, les journaux, la réclame et les cris.

 

Et devant les cafés où des hommes flétris
D’un œil vide et muet contemplaient leurs absinthes
Le troupeau des catins défile lèvres peintes
Tarifant leurs appas de macabres houris.

 

Et la Terre toujours s’enfonce aux steppes vastes,
Toujours, et dans mille ans Paris ne sera plus
Qu’un désert où viendront des troupeaux inconnus.

 

Pourtant vous rêverez toujours, étoiles chastes,
Et toi tu seras loin alors, terrestre îlot
Toujours roulant, toujours poussant ton vieux sanglot.

 

de-laforgue

Jules Laforgue (16 augustus 1860 – 20 augustus 1887)
Zelfportret

 

Zie voor meer schrijvers van de 16e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

Alice Nahon, Moritz Rinke, T. E. Lawrence, Max Schuchart, Pierre Henri Ritter jr.

De Vlaamse dichteres Alice Nahon werd te Antwerpen geboren op 16 augustus 1896.  Zie ook mijn blog van 16 augustus 2006 en ook mijn blog van 16 augustus 2008.

 

Aan Guido Gezelle

 

Daar weet geen één de stille troost,

Die door m’n kale kamer bloost,

‘t En is geen zonlicht van de Oost,

‘t En is geen lief dat kust en koost…

Het is een oude beeltenis

Van hem, die schoon van eenvoud is

en prachtig droeg z’n droefenis…

Gezelle… m’n goede Gezelle!

Daar, op uw voorhoofd staat geprint

Het lijden van een mensenkind,

En wen m’n blik uw blikken vindt,

Is ‘t of ge een verzeke begint…

Een verzeke dat veel vergoedt,

Een dichteke, dat dromen doet…

Een liedeken voor Vlaanderen zoet,

Gezelle… m’n Vlaamse Gezelle.

 

Wanneer te sterven ging de zon,

De schemering heur webbe spon,

Wanneer de smart mij overwon

En ik die smart niet dragen kon;

Dan heb ik vaak me neergezet

Dicht bij dat oud-verkleurd portret…

Daar toeven was een schoon gebed,

Gezelle… m’n heilige Gezelle.

 

O geef me van uw eêl gezicht

De ziel die in uw ogen ligt;

De ziel, die lijk een blom naar ‘t licht,

Naar God en Vlaandren stond gericht,

en leer het, zanger, leer het mij

Door levensvreugd en stervenstij

Te dichten simpel zoals gij,

Gezelle, m’n meester Gezelle.

 

 

 

MIST

 

Dees dag is lijk een moede man,

Die langs een strate, grijs en stil,

Zijn droefenis niet kroppen kan

Maar toch niet schreien wil.

 

Over de mulle wegen zweeft

Een waas van onverschilligheid…

Vrouw, die zich zonder liefde geeft

En heengaat zonder spijt.

 

Daar zoeft wat zonne-lichternis

Door ’t miezerige mist-gordijn…

Een ziel, die niet zo triestig is,

Maar toch niet blij kan zijn.

 

‘k Ben bang, dat ik eens zelve word

Gelijk deez overtrokken dag;

Een kind dat nimmer tegenmort,

Maar nooit meer zingen mag.

 

Nahon

Alice Nahon (16 augustus 1896 –  21 mei 1933)

 

De Duitse (toneel)schrijver Moritz Rinke werd geboren op 16 augustus 1967 in Worpswede bij Bremen. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2007.

 

Uit: Das Stockholm-Syndrom

 

„Die Stimmen: … EIN LÖSEGELD VON DREISSIG MILLIONEN D-MARK DAVON IN SCHWEIZER

FRANKEN EINE MILLION REST IN D-MARK NUR GEBRAUCHTE TAUSENDER KEINE SERIEN MARKIERUNGEN CHEMISCH ODER UNTR UV-INFRAROTLICHT SICHTBAR ÜBERGABE-MODALITÄTEN ERFOLGEN MIT LEBENSBEWEIS POLIZEI BEDEUTET DEN TOD WARTEN SIE AUF WEITERE ANWEISUNGEN und des bundesverbandes der deutschen industrie gefangengenommen zu den bedingungen seiner freilassung wiederholen wir nochmal unsere erste mitteilung an die bundesregierung die sofortige einstellung aller fahndungsmaßnahmen SIE AUF DER A57 RICHTUNG NEUSS/KÖLN BIS ZUM AUTOBAHNKREUZ sieg oder tod das kommando in

direktübertragung durch das deutsche fernsehen CA 5 KILOMETER BIEGEN SIE AB nennt sich heute euler-obolinski und lebt in basel ANSONSTEN BLEIBT ALLES WIE ANGEKÜNDIGT (Rattern)

 

(Der Mann starrt auf die Glühbirne. Schweigen)

 

Die Stimme des Entführten:

Wie viele Schritte in einen Tag gehen. 3000 könnten weniger als eine Stunde sein. Am ersten Tag 3000, vielleicht 5000 Schritte. Am näc
hsten Tag 8000. Immer hin. Immer her.

Sieben Schritte nach links. Sieben Schritte nach rechts. Oder sieben Schritte nach vorne.

Sieben Schritte nach hinten. Aber wo ist hinten und wo ist vorne? Und müßte man nicht

einfach das Klo und das Laken auf die andere Seite legen?, denn dann ist doch auch rechts

links und links rechts: Sozialdemokraten!

 

Der Entführte: Moment! Wieso, wenn jemand ein Klo von der einen auf die andere Seite stellt, an die

Sozialdemokraten denken? Man könnte ja auch im Putz der Wand nach etwas Bleibendem gucken. Nach Kontinuität. Nach Werten. Einer geometrischen Evidenz, denn wenn ein kleiner Wasserfleck heute links gegenüber einer festgeklebten Fliege liegt, dann wird er ja wohl noch am nächsten Morgen an der selben Stelle sein?! Welcher Terrorist oder welcher Entführer kratzt festgeklebte Fliegen von der Wand?

Sollen die sich doch lieber um die Übergabe von dreißig Millionen D-Mark auf offener Straße Gedanken machen! Mein Gott, wie geht es meiner Frau?“

 

rinke

Moritz Rinke (Worpswede, 16 augustus 1967)

 

De Britse prozaschrijver, archeoloog en militair Thomas Edward Lawrence werd geboren op 16 augustus 1888. Hij staat beter bekend als Lawrence of Arabia. Zie ook mijn blog van 16 augustus 2006.

Uit: The Road

“Boa is a top-gear machine, as sweet in that as most single-cylinders in middle.  I chug lordlily past the guard-room and through the speed limit at no more than sixteen.  Round the bend, past the farm, and the way straightens.  Now for it.  The engine’s final development is fifty-two horsepower.  A miracle that all this docile strength waits behind one tiny lever for the pleasure of my hand. 

      “Another bend: and I have the honour of one of England’s straightest and fastest roads.  The burble of my exhaust unwound like a long cord behind me.  Soon my speed snapped it, and I heard only the cry of the wind which my battering head split and fended aside.  The cry rose with my speed to a shriek: while the air’s coldness streamed like two jets of iced water into my dissolving eyes.  I screwed them to slits, and focused my sight two hundred yards ahead of me on the empty mosaic of the tar’s gravelled undulations.”

“…Over the first pot-hole Boanerges screamed in surprise, its mud-guard bottoming with a yawp upon the tyre. Through the plunges of the next ten seconds I clung on, wedging my gloved hand in the throttle lever so that no bump should close it and spoil our speed… 

“A skittish motor-bike with a touch of blood in it is better than all the riding animals on earth, because of its logical extension of our faculties, and the hint, the provocations, to excess conferred by its honeyed untiring smoothness.  Because Boa loves me, he gives me five more miles of speed than a stranger would get from him.” 

 

Lawrence

T. E. Lawrence (16 augustus 1888 – 19 mei 1935)

 

 Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 16 augustus 2008.

 

De Nederlandse dichter, journalist en vertaler Max Schuchart werd geboren in Rotterdam op 16 augustus 1920.

 

De Nederlandse journalist, letterkundige, criticus en publicist Pierre Henri Ritter jr. werd geboren in Utrecht op 16 augustus 1882.