Mary Jo Salter, Guillaume van der Graft, Susanne Mischke, Wanda Schmidt, Roger Willemsen

De Amerikaanse dichteres Mary Jo Salter werd geboren op 15 augustus 1954 in Grand Rapids, Michigan.

 

John Lennon

 

The music was already turning sad,

      those fresh-faced voices singing in a round

            the lie that time could set its needle back

 

 and play from the beginning. Had you lived

      to eighty, as you’d wished, who knows?—you might

            have broken from the circle of that past

 

 more ours than yours. Never even sure

      which was the truest color for your hair

            (it changed with each photographer), we claimed

 

 you for ourselves; called you John and named

      the day you left us (spun out like a reel—

            the last broadcast to prove you’d lived at all)

 

 an end to hope itself. It isn’t true,

      and worse, does you no justice if we call

            your death the death of anything but you.

 

 

 II

 

It put you in the headlines once again:

      years after you’d left the band, you joined

            another—of those whose lives, in breaking, link

 

 all memory with their end. The studio

      of history can tamper with you now,

            as if there’d always been a single track

 

 chance traveled on, and your discordant voice

      had led us to the final violence.

            Yet like the times when I, a star-crossed fan,

 

 had catalogued your favorite foods, your views

      on monarchy and war, and gaily clipped

            your quips and daily antics from the news,

 

 I keep a loving record of your death.

      All the evidence is in—of what,

            and to what end, it’s hard to figure out,

 

 riddles you might have beat into a song.

      A younger face of yours, a cover shot,

            peered from all the newsstands as if proof

 

 of some noteworthy thing you’d newly done.

 

 

mary-jo-salter

Mary Jo Salter (Grand Rapids, 15 augustus 1954)

 

De Nederlandse dichter Guillaume van der Graft (eig. Willem Barnard) werd op 15 augustus 1920 geboren in Rotterdam. Zie ook mijn blog van 15 augustus 2007.

 

 

ZELDEN GELUKT HET…

 

Zelden gelukt het te schrijven
op een zo simpele wijze
dat de woorden als kinderen
ademen in het
bed van de taal
onder de dekmantel van het gedicht
Soms slapen ze allemaal
als rozen
soms richt
een zich op
kleine slapeloze
en vraagt om iets onbestaanbaars
Men geeft hem ecn pop, een betekenis,
een pose
iets ongehoords
Men haast zich het licht aan te steken
men blijft op de rand
van de taal zitten lezen
woord voor woord
hand in hand.

 

 

 

BELOKEN PASEN

 

Streng weer, geen zachtmoedige lente,
regen en koude strepen wind;
beeldhouw de tijd, maak een kind
uit de windselen van het onbekende,

 

doop het met hoop, put liefde
uit de leegte, doe niets te niet,
er mocht een ster zijn die warm wordt,
die de leegte opwindt en verschiet van vreugde,

 

er mocht een ster zijn die weet
en wij zouden erop kunnen wonen,
aarde kan week en onstuimig zijn,
leed opzuigen, goed zijn voor zonen en dochters.

 

 

Guillaume van der Graft (Rotterdam, 15 augustus 1920)

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 15 augustus 2008.

 

 

De Duitse schrijfster en draaiboekauteur Susanne Mischke werd geboren op 15 augustus 1960 in Kempten. Na het gymnasium studeerde zij bedrijfskunde. Na o.a. gewerkt te hebben als actrice en journaliste publiceerde zij in 1994 haar eerste roman „Stadtflut“, een satirische detective rond de stad Berlijn. In 1996 verscheen de roman „Mordskind“, in 1997 het hoorspel „Die Witwen“. Zij schreef twee draaiboeken voor de detectivserie Kobra 11. In 2005 verscheen de roman “Wölfe und Lämmer”

 

Uit: Mord am Muttertag

 

„Streife fahren bringt überhaupt nichts“, sagte Ferdi mißgelaunt. „Er hat sich noch nie eine von der Straße geschnappt. Immer in ihren Wohnungen. Wenn sie mal eben zur Mülltonne gehen, oder zum Briefkasten, oder ein Fläschchen Wein aus dem Keller holen und nur ganz kurz die Tür auflassen .. “

„Möglich“, antwortete Siggi. „Aber man kann nicht in jedes Haus, in dem so eine Alte wohnt, einen Polizisten stellen. Auf Streife sehen uns die Leute und haben das Gefühl, daß was für ihre Sicherheit getan wird.“

„Es war klar, daß es wieder uns Ledige trifft“, maulte Ferdi. „Sonntagsschicht bei so einem Wetter!“

„Dienst ist Dienst. Denk an den Zuschlag.“

„Ich hab Durst“, knurrte Ferdi. „Fahr zum Kiosk. Scheiß Muttertagsmörder.“

Er holte noch einmal tief Atem und schaute hinauf zum samtblauen Maihimmel, so sehnsüchtig wie einer schaut, der eine lange Haftstrafe anzutreten hat. Wenn ich ein Vöglein wär .. dachte er und drückte resigniert auf den vergoldeten Klingelknopf. Es dingdongte. Er hörte, wie sich die Absätze ihrer Gesundheitsschuhe in den Kokosläufer bohrten, der Schlüssel schabte im Schloß, die Tür öffnete sich gerade so weit, wie es die massive Kette zuließ.“

 

Mischke

Susanne Mischke (Kempten, 15 augustus 1960)

 

De zwitserse dichteres en schrijfster Wanda Schmid werd geboren op 15 augustus 1947 in Zürich. Zij is werkzaam als schrijfster en bibliothecaresse. In 1995 verscheen van haar de dichtbundel Wer zuerst das Schweigen, in 2000 de verhalenbundel Friedhofsgeflüster. Verder bundels van haar zijn Sonnenfinten, 2004 en Apfelblütenstecher, 2008.

 

 

Luftperlen im Wasser…

Luftperlen im Wasser
aufgefädelt auf einem Frauenhaar
Mohnblumen bersten
Mauersegler schlafen im Flug
die Wiese trägt das Gras
kokett in Büscheln
und dort in der Kuhle nachtschwarzes Moos
und ein rostiges Stück Stacheldraht

 

 

Eva

 

Im Schlangenreif
nichts gehört
mit beweglichen Lippen
den Kreis
gerade gezogen
die Rache
nicht gestillt
vom Schweigen
entbunden
zur Sprache gebracht
Ahnung von Freiheit

 

Wanda-Schmid

Wanda Schmidt (Zürich, 15 augustus 1947)

 

 

De Duitse schrijver, essayist en televisiepresentator Roger Willemsen werd geboren in Bonn op 15 augustus 1955. Van 1984 tot 1986 was hij werkzaam als assistent voor literatuurwetenschappen aan de Ludwig-Maximilians-Universität München. Ook werkte hij als vertaler, uitgever en zelfstandig schrijver. In 1988 vertrok hij voor drie jaar als correspondent naar Londen. Hij vertaalde werk van Umberto Eco en Thomas Moore en schreef eigen boeken als Die Abruzzen oder Kopf oder Adler. Zijn tv-loopbaan begon Willemsen in 1991 bij de Pay-TV-zender Premiere, waar hij meer dan 600 afleveringen van de interviewserie 0137 presenteerde. Van 2004 tot 2006 presenteerde hij als opvolger van Elke Heidenreich en Daniel Cohn-Bendit de Literaturclub op de Zwitserse televisie.

 

Uit: Deutschlandreise

 

„Auch für die anderen wird durchaus etwas getan: Es gibt ein “Asia Bistro”, Wohnungen auf dem Dritten Förderweg, Immobilien mit dem Zusatz “geklärte Eigentumsverhältnisse”, das “0” in “Sun World” trägt eine Sonnenbrille, und die lokale Versicherung verspricht den humpelnden Trinkern, Arbeitslosen, bärtigen Tätowierten, den blähbäuchigen Alkoholikerinnen und abgestumpften Hundehaltern: “Drei intelligente Gewinnstrategien schon bei 50 Euro Monatsbeitrag”. Sie leben und sie reden für eine andere Welt.

Aber auch in dieser hier bettelt niemand. Es hätte keinen Sinn. Und weil es zwar ein Tourismus Amt gibt, aber keinen wirklichen Fremdenverkehr, löst der Tourist Irritationen aus. Er bewegt sich nicht mit den Schritten des Tagelöhners oder Arbeitslosen. Er sucht was, wendet ein anderes Zeitmaß auf die Kulisse an, sieht eine Fassade hoch, und schon tun es zehn andere, um festzustellen: nie gesehen! Aber wie auch, wenn kein Sommerfrischler da ist, den Blick der Einheimischen zu lenken. Diese betrachten sich niemals selbst, sie werden betrachtet.

Als Fremder sucht man immerzu das Eigentliche, irgendetwas, was hinter allem ist, das Wesentliche, aber man kommt nur durch Fassaden und Tapetentüren. Manchmal stehen einzelne gehässig renovierte Kleinodien dazwischen, wie um den Verfall noch bewusster zu machen. Der Rest ist Kapitulation. Nirgends sonst wendet die Architektur so schamlos ihre Materialien nach außen: Gips, Bimsstein, Ziegel, Mauerwerk, geborstenes Holz, blätternde Farbe. Was sich hier zum Ensemble versammelt, ist die Baukunst der Niederlage.“

 

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Roger Willemsen (Bonn, op 15 augustus 1955)

 

  Zie voor nog meer schrijvers van de 15e augustus ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

 

Wolf Wondratschek, Carola Herbst, Danielle Steel, Erwin Strittmatter

De Duitse dichter en schrijver Wolf Wondratschek werd geboren op 14 augustus 1943 in Rudolstadt.

 

Im Sommer

 

Einsam sein im Sommer
und hundemüde auf einen
Liebesbrief warten,
das ist schlimm;
und abends zuschauen wie sich
Lana Turner in Robert Mitchum verliebt;
und wenn morgens die Sonne aufgeht,
hast du niemand getroffen,
in der Tür steckt kein Zettel “Ruf mich an.”
Ein Maler würde das Blau immitieren,
eine Flugzeugladung Menthol;
ein Dichter würde lieben oder sterben;
ich starre, ohne hinauszuschauen,
aus dem Fenster, frühmorgens,
und sage “Ich liebe dich”
ohne irgendetwas
oder irgendwen
zu meinen

 

 

 

Lied von der Liebe

 

Wir lagen, faul vor Liebe,

noch im Gras, da färbten schon

sich über uns die Blätter.

 

Dann standen die Bäume kahl.

Ich sah den Himmel, mehr davon,

als mir lieb war.

 

Nein, mit der Liebe unten

hat der Himmel nichts zu tun.

Ich nahm eine Handvoll Erde.

 

Da hast du gesagt: das da

in deiner Hand, so will ich,

daß ich werde.

 

 

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Wolf Wondratschek (Rudolstadt, 14 augustus 1943)

 

De Duitse schrijfster Carola Herbst werd geboren op 14 augustus 1960 in Rostock. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2008.

 

Uit: Johanna und das Meer

 

Die See lag so ruhig, dass sich vereinzelt am Himmel hängende Wolken in ihrer fast unbeweglichen Oberfläche spiegelten. Das Gelbgrün der Sandbänke schied sich deutlich vom Dunkelgrün der Seegraswiesen. Doch die scharfen Farbkontraste des Flachwassers verloren sich allmählich im einheitlichen Blau der tieferen Wasserzonen.

Margitta hatte ihr Theaterglas mitgenommen und beobachtete fasziniert von dem erhöhten Plateau der vor ihr abrupt abfallenden Kliffküste die Verwandlungskünstlerin zu ihren Füßen, die See. Weit draußen konnte sie Segelschiffe ausmachen, die vermutlich vor Warnemünde auf Reede lagen, die kleinen Segelboote fehlten jedoch an diesem Sonntagvormittag. Die ungewöhnliche Flaute brachte die Bootsführer der Ausflugsjollen um ihre Tageseinnahmen.

In Küstennähe schwammen drei Schwäne in ihrer unnachahmlich majestätischen Art, sie senkten nach einer nur ihnen bekannten Choreografie immer wieder die langen Hälse ins Wasser, um den Meeresboden nach Leckerbissen abzusuchen.

„Hier, schau sie dir an”, einladend hielt sie Johanna das Glas vor die Nase, „sie sind wunderschön.”

Johanna lehnte an einem der Baumstämme, die sich im Laufe ihres langen Lebens den stürmischen Nordwestwinden hatten beugen müssen und nun ihre Äste unwillig landeinwärts reckten. Da der Wuchs dieser Bäume durch ständige Anfechtungen der Natur immer wieder gestört wurde, sahen sie merkwürdig verrenkt und knorrig aus, beinahe griesgrämig, wie ein verwachsenes Weiblein. Der friedliche und ruhige Eindruck, den Wind und Meer momentan vorgaukelten, war demnach trügerisch. Die Elemente setzten nicht nur den Bäumen, sondern auch der Landschaft zu, abgebrochene Steilküstenabschnitte, die wie Fremdkörper auf dem Strand lagen, waren stumme Zeugen ihrer Kraft. Mitgerissene Sträucher und Gräser hatten dort unten noch nicht aufgegeben zu grünen, sie konnten nicht ahnen, endgültige Opfer der nächsten Sturmflut zu werden.“

 

Herbst

Carola Herbst (Rostock, 14 augustus 1960)

 

De Amerikaanse schrijfster Danielle Steel werd geboren in New York op 14 augustus 1947.

 

Uit: Matters of the Heart

 

Hope Dunne made her way through the silently falling snow on Prince Street in SoHo in New York. It was seven o’clock, the shops had just closed, and the usual bustle of commerce was shutting down for the night. She had lived there for two years and she liked it. It was the trendy part of New York, and she found it friendlier than living uptown. SoHo was full of young people, there was always something to see, someone to talk to, a bustle of activity whenever she left her loft, which was her refuge. There were bright lights in all the shops. It was her least favorite time of year, December, the week before Christmas. As she had for the past several years, she ignored it, and waited for it to pass. For the past two Christmases, she had worked at a homeless shelter. The year before that she had been in India, where the holiday didn’t matter. It had been a hard jolt coming back to the States after her time there. Everything seemed so commercial and superficial in comparison. The time she had spent in India had changed her life, and probably saved it. She had left on the spur of the moment, and been gone for over six months. Reentry into American life had been incredibly hard. Everything she owned was in storage and she had moved from Boston to New York. It didn’t really matter to her where she lived, she was a photographer and took her work with her. The photographs she had taken in India and Tibet were currently being shown in a prestigious gallery uptown. Some of her other work was in museums. People compared her work to that of Diane Arbus. She had a fascination with the destitute and devastated. The agony in the eyes of some of her subjects ripped out your soul, just as it had affected hers when she photographed them. Hope’s work was greatly respected, but to look at her, nothing about her demeanor suggested that she was famous or important.“

 

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Danielle Steel (New York, 14 augustus 1947)

 

De Duitse schrijver Erwin Strittmatter werd geboren op 14 augustus 1912 in Spremberg.

 

Uit: Die Tabakpfeife

 

Alles, was Großvater im Bauernkalender las, war für ihn NATURREINE WAHRHEIT. Was in den Zeitungen stand, war teils wahr und teils erlogen. In den Büchern standen erdichtete Geschichten, und etwas ausdichten konnte Großvater sich selber. Er tat es auf dem Kutschbock beim Klappern des Fuhrwerks: »In der Linde, der krummen, hörst du Bienchen und Hummchen summen…«
Wenn wir Großvater beim lauten Versemachen ertappten, machte er: »Simm, simm, simm«, als striche er alles durch, sah uns an und sagte: »Ja, ja, so ist das, so ist das!« – Nach der Meinung der Dorfleute konnte ein Häusler, der Verse machte, nicht ganz richtig im Kopfe sein.
Abends, nur abends, rauchte Großvater seine lange Tabakpfeife. Sie hatte einen Porzellankopf, und der war mit einer Waldlandschaft bemalt: Zwischen giftgrünen Bäumen stand ein röhrender Hirsch, dem viel Atemdampf aus dem Geäse kam.
Die Tabakpfeife war eine Lehrerpfeife, und Großvater war stolz auf sie. Er hatte sie zusammen mit einem hölzernen Lehnsessel auf einer Auktion erstanden. Sie gehörte zum Nachlaß des Lehrers aus Großvaters Heimatdorf Klein-Partwitz; der Lehrer hatte Kopetzki geheißen und war nach Großvaters Meinung der beste Vogelkenner des Sorbenlandes gewesen. »Er konnte dir jeden Vogel nachmachen, er war dir schon selber ein Vogel.« Großvater blies und puffte bläuliche Tabakwölkchen in die Stube. Er rauchte nur Rippentabak; denn der war am billigsten, und er kaufte ihn in der Kreisstadt beim Zigarrenmacher i
n kleinen Bündeln. Den Tabak schnitten meine Schwester und ich mit Großvaters scharfem Jagdnicker, den wir sonst nicht anrühren durften.
Die KAUFMANNSTREICHHÖLZER waren für den tiefen Porzellankopf an Großvaters Pfeife zu kurz, und sie waren vor allem UNGESUND, wie Großvater behauptete, deshalb fertigten wir Schwefelhölzchen an, wenn Großmutter bei einer Nachbarin zum Schwatz war. Wir waren dann für längere Zeit sicher, denn Großmutter schwatzte gern und nichts als PAPPEREPAPP, wie Großvater sagte. Er schnitt mit seinem Jagdnicker zweifingerlange Hölzchen von einem Kiefernkloben, während auf der glühenden Herdplatte in einer alten Kasserolle Schwefelklumpen flüssig gemacht wurden. Schwefel war SEHR GESUND, wenn man Großvater glauben durfte, und wir glaubten es ihm, weil er selber glaubte, was er sagte.“

 

Strittmatter

Erwin Strittmatter (14 augustus 1912 – 31 januari 1994)

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 14 augustus 2008.

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

Sir Walter Scott, Julia Mann – da Silva-Bruhns, John Galsworthy, Marie Delle Grazie

De Schotse dichter en schrijver Sir Walter Scott werd geboren in Edinburgh op 14 augustus 1771.

Uit: Bride of Lammermoor

 

I am too stubborn in habits, and too little polished in manners, to envy or aspire to the honours assigned to my literary contemporaries. I could not think a whit more highly of myself were I found worthy to “come in place as a lion” for a winter in the great metropolis. I could not rise, turn round, and show all my honours, from the shaggy mane to the tufted tail, “roar you an’t were any nightingale,” and so lie down again like a well-behaved beast of show, and all at the cheap and easy rate of a

cup of coffee and a slice of bread and butter as thin as a wafer. And I could ill stomach the fulsome flattery with which the lady of the evening indulges her show-monsters on such occasions, as she crams her parrots with sugar-plums, in order to make them talk before company. I cannot be tempted to “come aloft” for these marks of distinction, and, like imprisoned Samson, I would rather remain–if such must be the alternative–all my life in the mill-house, grinding for my very bread, than be brought forth to make sport for the Philistine lords and ladies.

This proceeds from no dislike, real or affected, to the aristocracy of these realms. But they have their place, and I have mine; and, like the iron and earthen vessels in the old fable, we can scarce come

into collision without my being the sufferer in every sense. It may be otherwise with the sheets which I am now writing. These may be opened and laid aside at pleasure; by amusing themselves with the perusal, the great will excite no false hopes; by neglecting or condemning them, they will inflict no pain; and how seldom can they converse with those whose minds have toiled for their delight without doing either the one or the other.”

 

Scott

Sir Walter Scott (14 augustus 1771 – 21 september 1832)
Portret door Sir William Allan

 

De moeder van (o.a.) de Duitse schrijvers Heinrich en Thomas Mann, Julia Mann-da Silva-Bruhns werd geboren op  14 augustus 1851 in Paraty in Brazilië.

 

Uit: Tonio Kröger

 

„Der Mutter Tonios jedoch, seiner schönen, schwarzhaarigen Mutter, die Consuelo mit Vornamen hieß und über-haupt so anders war als die übrigen Damen der Stadt, weil der Vater sie sich einstmals von ganzen unter auf der Landkarte herausgeholt hatte […] waren die Zeugnisse grundeinerlei…“ – „Tonio liebte seine dunkle und feurige Mutter, die so wunderbar den Flügel und die Mando-line spielte […]”

 

JuliaMann
Julia Mann – da Silva-Bruhns (14 augustus 1851 – 11 maart 1923)
Julia Mann met haar kinderen Julia, Heinrich en Thomas rond 1880

 

De Britse schrijver John Galsworthy werd geboren op 14 augustus 1867 in Kingston Hill in Surrey.

 

Uit: The Forsyte Saga

 

It was that famous summer when extravagance was fashionable, when the very earth was extravagant, chestnut-trees spread with blossom, and flowers drenched in perfume, as they have never been before; when roses blew in every garden; and for the swarming stars the nights had hardly space; when every day and all day long the sun, in full armour, swung his brazen shield above the Park, and people did strange things, lunching and dining in the open air… And the lime-flowers that year were of rare prime, near honey-coloured. At the corners of London squares they gave out, as the sun went down, a perfume sweeter than the honey bees had taken—a perfume that stirred a yearning unnameable in the hearts of Forsytes and their peers, taking the cool after dinner in the precincts of those gardens to which they alone had keys.. And that yearning made them linger amidst the dim shapes of flower-beds in the failing daylight, made them turn, and turn, and turn again, as though lovers were waiting for them—waiting for the last light to die away under the shadow of the branches.“

 

Galsworthy

John Galsworthy (14 augustus 1867 – 31 januari 1933)

 

De Oostenrijkse dichteres en schrijfster Marie Eugenie Delle Grazie werd geboren op 14 augustus 1864 in Bela Crkva.

 

Meine Liebe

Gold’ner als die Sonne glüht,
Reiner als der Mondenschein,
Schöner als die Rose blüht,
Wohnt die Lieb’ im Herzen mein.

Wenn der Lenz von dannen zieht,
Nimmt er jede Blüth’ vom Baum;
Meine Liebe geht nicht mit,
Bleibt ein ew’ger Frühlingstraum.

Und wenn Rosen nicht mehr glüh’n,
Nicht mehr lacht der Mondenschein,
Blumen, die da nicht verblüh’n,
Zaubert sie in’s Herz hinein.

 

DelleGrazie

Marie Delle Grazie (14 augustus 1864 – 19 februari 1931)

 

 

 

De Italiaanse schrijfster Sibilla Aleramo (eig. Rina Faccio) werd geboren in Alessandria op 14 augustus 1876. Zie ook mijn blog van 14 augustus 2007.

 

De Zwitserseschrijfster Alice Rivaz werd geboren op 14 augustus 1901 in Rovray, in het Franstalige deel van Zwiserland.

 

De Duitse schrijver Johannes Trojan werd geboren op 14 augustus 1837 in Danzig.

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Ernest Lawrence Thayer werd geboren op 14 augustus 1863 in Lawrence, Massachusetts.

 

 Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 14 augustus 2008.

Amélie Nothomb, Tom Perrotta, Nikolaus Lenau, Will Clarke

De Franstalige Belgische schrijfster Amélie Nothomb werd geboren in Kobe in Japan op 13 augustus 1967. Zie ook alle tags voor Amélie Nothomb op dit blog.

Uit: Le Fait du prince

 

“Si un invité meurt inopinément chez vous, ne prévenez surtout pas la police. Appelez un taxi et dites-lui de vous conduire à l’hôpital avec cet ami qui a un malaise. Le décès sera constaté en arrivant aux urgences et vous pourrez assurer, témoin à l’appui, que l’individu a trépassé en chemin. Moyennant quoi, on vous fichera la paix.

– Pour ma part, je n’aurais pas songé à appeler la police, mais un médecin.

– Cela revient au même. Ces gens-là sont de mèche. Si quelqu’un à qui vous ne tenez pas a une crise cardiaque à votre domicile, vous êtes le premier suspect.

– Suspect de quoi, si c’est une crise cardiaque?

– Aussi longtemps qu’on n’a pas prouvé que c’était une crise cardiaque, votre appartement est considéré comme une scène de crime. Vous ne pouvez plus toucher à rien. Les autorités envahissent votre domicile, c’est à peine si elles n’inscrivent pas l’emplacement des corps avec de la craie. Vous n’êtes plus chez vous. On vous pose mille questions, mille fois les mêmes.

– Où est le problème si l’on est innocent?

– Vous n’êtes pas innocent. Quelqu’un est mort chez vous.

– Il faut bien mourir quelque part.

– Chez vous, pas au cinéma, pas à la banque, pas dans son lit. Ce quidam a attendu d’être chez vous pour passer l’arme à gauche. Le hasard n’existe pas. S’il est mort à votre domicile, vous y êtes forcément pour quelque chose.

– Mais non. Cette personne peut avoir éprouvé une émotion violente à laquelle vous êtes étranger.

– Elle a eu le mauvais goût de l’éprouver dans votre appartement. Allez expliquer cela à la police. À supposer que les autorités finissent par vous croire, pendant ce temps le cadavre est chez vous, on n’y touche pas. S’il est mort sur votre canapé, vous ne pouvez plus vous y asseoir. S’il a trépassé à votre table, habituez-vous à partager les repas avec lui. Il va vous falloir cohabiter avec un macchabée. C’est pourquoi, je vous le répète: appelez un taxi. N’avez-vous pas remarqué, dans les journaux, la formule consacrée: l’individu est mort pendant qu’on le conduisait à l’hôpital. Avouez que c’est drôle, cette propension qu’ont les gens à mourir au cours d’un trajet, dans des véhicules anonymes. Oui, car vous aurez compris que ce ne doit pas être votre voiture. »

 

 

amelie-nothomb

Amélie Nothomb (Kobe, 13 augustus 1967)

 

De Amerikaanse schrijver Tom Perrotta werd geboren op 13 augustus 1961 in Garwood. Zie ook alle tags voor Tom Perrotta op dit blog.

 

Uit: The Wishbones

 

„Buzzy, the bass player, had a suspended license, so Dave swung by his house on the way to the Wednesday-night showcase. Buzzy did quality control for a company that manufactured prosthetic devices, and lived with his wife and two kids on a street of more or less identical split levels that must have seemed like an exciting place in the days before the British Invasion, back when Kennedy was President and Elvis was King. Buzzy was the only member of the wedding band who was married, a fact whose irony did not escape the notice of his fellow musicians. Artie, the sax player and manager, had just broken up with a girl who danced at Jiggles. Stan, the drummer and sometime accordionist, was sleepwalking through a painful divorce. Ian, the singer/keyboardist and all-around showman, was living at home with his parents, as was Dave, who handled rhythm guitar and background vocals.

Buzzy was waiting by the curb, a scrawny, ponytailed guy in a tuxedo and Yankees cap, with a beer in one hand and a guitar case in the other. He stowed his bass in the backseat, on top of Dave’s Les Paul, and climbed in.

“Daverino,” he said, tilting the beer can in salute.

“Buzzmaster.”

Dave shifted into gear and headed for Central Avenue. The silence in the car was mellow, uncomplicated. Buzzy took a swig from the can and smacked his lips.

“Yup. Another Wednesday-night showcase.”

“You ready? The people are counting on you.”

Buzzy thought it over for a couple of seconds, then nodded.

“Coach,” he said, “I’mgonna play my heart out.”

Dave snorted his appreciation. The guys in the band liked to joke about the showcase, but they were careful not to complain—bookings had doubled since Artie found them the slot. And besides, goofy as it was, the showcase turned out to be a real time-saver: instead of scheduling separate auditions for every interested couple, the Wishbones could just tell prospective customers to come to the Ramada every third Wednesday of the month.

“You going out afterward?” Buzzy crushed the can in his hand and dropped it on the floor. “I’m in the mood for a few beers.”

“I can’t. I’m supposed to go over to Julie’s.”

“Hey.” Buzzy didn’t bother to conceal his surprise. “You guys really getting back together?”

 

tom perrotta

Tom Perrotta (Garwood, 13 augustus 1961)

 

De Oostenrijkse dichter Nikolaus Lenau werd geboren op 13 augustus 1802 in Csatád (in het Hongaarse deel van Oostenrijk-Hongarije). Zie ook alle tags voor Nikolaus Lenau op dit blog.

 

Der Baum der Erinnerung

     

Ja, du bist es, blütenreicher

Baum, das ist dein süßer Hauch!

Ich auch bins, nur etwas bleicher,

Etwas trauriger wohl auch.

Hinter deinen Blütenzweigen

Tönte Nachtigallenschlag,

Und die Holde war mein eigen,

Die an meinem Herzen lag.

 

Und wir meinten selig beide,

Und ich meint es bis zur Stund,

Daß so herrlich du vor Freude

Blühtest über unsern Bund.

 

Treulos hat sie mich verlassen;

Doch du blühst wie dazumal,

Kannst dich freilich nicht befassen

Mit der fremden Liebesqual.

 

»Allzulieblich scheint die Sonne,

Weht der linde Maienwind,

Und das Blühen und die Wonne

Allzubald vorüber sind!«

 

Mahnend säuseln mir die Lehre

Deine frohen Blüten zu;

Doch ungläubig fließt die Zähre,

Und mein Herz verlor die Ruh.

 

 

Dein Bild

       

Die Sonne sinkt, die Berge glühn,

Und aus des Abends Rosen

Seh ich so schön dein Bild mir blühn,

So fern dem Hoffnungslosen.

Strahlt Hesperus dann hell und mild

Am blauen Himmelsbogen,

So hat mit ihm dein süßes Bild

Die Sternenflur bezogen.

 

Im mondbeglänzten Laube spielt

Der Abendwinde Säuseln;

Wie freudig um dein zitternd Bild

Des Baches Wellen kräuseln! –

 

Es braust der Wald, am Himmel ziehn

Des Sturmes Donnerflüge,

Da mal ich in die Wetter hin,

O Mädchen, deine Züge.

 

Ich seh die Blitze trunkenhaft

Um deine Züge schwanken,

Wie meiner tiefen Leidenschaft

Aufflammende Gedanken.

 

Vom Felsen stürzt die Gemse dort,

Enteilet mit den Winden;

So sprang von mir die Freude fort

Und ist nicht mehr zu finden.

 

Da bin ich, weiß nicht selber wie,

An einen Abgrund kommen,

Der noch das Kind der Sonne nie

In seinen Schoß genommen.

 

Ich aber seh aus seiner Nacht

Dein Bild so hold mir blinken,

Wie mir dein Antlitz nie gelacht; –

Wills mich hinunterwinken? –

 

nikolaus_lenau

Nikolaus Lenau (13 augustus 1802 – 22 augustus 1850)
Portret door Johann Umlauf

 

De Amerikaanseschrijver Will Clarke werd geboren op 13 augustus 1970 in Shreveport, Louisiana.

 

Uit: Lord Vishnu’s Love Handles

 

This knowing things was what got me into the Internet back before anyone knew it would go colossal. This knowing things has put a very nice roof over our heads. But it is also part of my problem. A therapist once told me I might be crazy. Well, he didn’t say that exactly, but I knew what he meant. That’s when I stopped talking about what I “know.” And I stopped seeing that asshole. Now, I keep what goes on inside my head in my head. I just go to work building Web sites and I play golf at the club. I keep my mouth shut. I make money, which makes Shelby happy. And this, in turn, makes me happy.

Or at least, close to happy.

Okay, truth be told, I’m not all that happy. It’s the dreams and all this knowing-things-that-I-shouldn’t. It stalks me and beats me in the head. Like every time I think Shelby cheats on me. And I think she does this quite often. She fucks the pool guy. She screws her tennis pro. And she nails my best friend and business partner, Reed Bindler, every Wednesday night when she says she’s at Bunco. I dream about all of this; and I am afraid that this is true. I know that Shelby loves me. But I keep having these dreams and they are burning me alive.

Now, hold on to your seat because this is where things get really wacko. I think I know why Shelby cheats. I saw it one night after I rolled off her sweaty body and into a dream where her genes, her actual DNA, spoke to me. I know this sounds absolutely crazy, but they told me of their plan. They told me that they were promiscuous genes, programmed by nature to fuck around. Nothing against me, they said. Shelby just has slutty DNA. And from a survival-of-the-fittest perspective, this is a very good thing. Something about a wide range of spawnings adding variety to her own genes and thus ensuring their replication.

This is how her genes told me it works: Shelby marries me, a cerebral provider. They actually called me that. A “cerebral provider”? I mean, is that a compliment or is that a put-down? Anyhow, Shelby gets all her food and shelter needs met by me in spades. And our coupling will produce chil
dren who share my genes and her genes. This is good for me because my genes tend to be the faithful sort. Matched up with Shelby’s slut genes, my seed will spread all over the place.“

 

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Will Clarke (Shreveport, 13 augustus 1970)

 

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers  ook mijn blog van 13 augustus 2007 en ook mijn blog van 13 augustus 2008.

Zie voor nog meer schrijvers van de 13e augustus ook mijn andere blog van vandaag.

 

Rappa, Rudolf G. Binding, Albert Sorel

De Surinaamse schrijver Rappa (pseudoniem van Robby Jonathan Parabirsing) werd geboren in Paramaribo op 13 augustus 1954. Hij werkte als leraar Nederlands aan het Vrije Atheneum, beheert sinds 1980 aan huis een stripbibliotheek en werkt als uitgever van boeken die als printing-on-demand in kleine oplage verschijnen bij zijn uitgeverij Ralicon. Rappa debuteerde met Friktie tories oftewel gevlochten verhalen (1980). Zijn laatste werk voor volwassen lezers zijn de novellen De tapoe (Het amulet, 1995) en Een bloedige les (2001) en de verhalenbundel Nieuwe friktie tories (1999). Rappa schreef voorts de kinderboeken Silvy en Hexa en andere verhalen (1983) en Verdwaald in het bos (1998) en stelde een aantal vakantieboeken samen.

Uit: De Surinaamse literatuur

 

“Toch blijven deze reisverslagen, geschreven door blanken die hier nauwelijks een voet aan land hadden gezet, de eerste bewaarde geschriften waar het gebied Guyana en iets later het gedeelte daarin dat de naam Zueriname bleek te dragen, werd genoemd. Hoe kunnen we spreken van Surinaamse literatuur als we niet eerst kunnen aantonen waar de naam Suriname het eerst wordt genoemd? En al zijn de geschriften waarin deze naam voor het eerst wordt genoemd door blanken geschreven, zij gebruiken als eersten op papier de naam die wij tot vandaag gebruiken. Hun geschriften moeten dus ergens kunnen worden ondergebracht in onze literatuurgeschiedenis. Verder hebben deze verslagen vele anderen beïnvloed en zijn ze het richtsnoer geweest voor de tweede golf van blanken, namelijk degenen die zich kwamen vestigen, de groep die kwam koloniseren.

Het is wel geen simpele zaak om deze eerste periode uit onze literatuurgeschiedenis met jaartallen af te bakenen, dat is ook het probleem dat men in andere landen heeft met afbakenen van literaire perioden; de ene periode vloeit namelijk over in de andere. Men trekt dan de scheiding als er duidelijk van een nieuw hoogtepunt sprake is.

Verder moeten we ons afvragen welke geschriften uit die periode we erkennen als deel van onze literatuurgeschiedenis, de Spaanse, de Portugese de Engelse of de Hollandse?

Gezien het verloop van onze kolonisatie, lijkt het beter dat we één lijn trekken, we beschouwen dus voornamelijk de in het Hollands geschreven reisverslagen als deel van de literatuur uit de eerste periode.

 

 

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Rappa (Paramaribo, 13 augustus 1954)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Rudolf G. Binding werd geboren op 13 augustus 1867 in Basel. Zie ook alle tags voor Rudolf G. Binding op dit blog.

 

 

August

 

Ernster August! Versengst du

mit dörrenden Stürmen die Liebe?

Brechen Wellen des Meeres

ein in die Müde der Augen?

 

Zittert das Licht aus zu hoher

Wölbung des Äthers?

oder wehrt sich das Herz

übermächtiger Glut?

 

Nun sind die Felder geleert.

Die Wälder verdunkeln.

Lichter süßer und liebender

hat uns der Mai einst umarmt.

 

Wehre dich, Herz!

Sammle das Süße in dir.

Sammle es heimlich zum Süßesten.

 

Jetzt reift die Süßeste blutend –

reift die Brombeere

unter dem Dornengerank.

 

 

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Rudolf G. Binding (13 augustus 1867 – 4 augustus 1938)

      

De Franse schrijver en historicus Albert Sorel werd geboren op 13 augustus 1842 in Honfleur, Calvados. Zie ook mijn blog van 13 augustus 2007.

 

Uit: MADAME DE STAËL

 

“Une personne qui a connu de près Mme de Staël  et qui a été à même de recueillir de première  main toutes les traditions de sa vie, Mme Necker  de Saussure, a dit : « Ses ouvrages sont, pour ainsi  dire, les mémoires de sa vie sous une forme abstraite… ». Mme de Staël Tavait déclaré : « Quand  on écrit pour satisfaire à l’inspiration intérieure dont  l’âme est saisie, on fait connaître par ses écrits,  même sans le vouloir, jusqu’aux moindres nuances  de sa manière d’être et de penser. » C’est ainsi que  je me propose de chercher dans les événements de  la vie de Mme de Staël l’esprit de ses ouvrages.

Les premières impressions reçues du monde forment, à notre insu, dans notre âme, le prisme selon

lequel, plus tard, nous colorons les choses. Pour  Chateaubriand, ce furent les solitudes mélancoli-

ques de Gombourg, les grandes bruyères voisines de  rOcéan et « terminées par des forêts » où soufflaient  les tempêtes; pour Lamartine, les coteaux de Milly,  la maison champêtre, les sentiers domestiques, un  ciel doux et voilé, des horizons vagues et fuyants,  une enfance pieuse auprès d’une mère chrétienne;  pour Mme de Staël, ce fut, dans la vie intime, le  spectacle d’un ménage heureux, et, dans la vie mondaine, le spectacle d’un salon où se rencontraient les  beaux esprits, où Ton s’exaltait et raillait tour à tour,  où Ton agitait tous les débats de la république des  lettres et tous les problèmes de l’univers, où l’on dissertait sans lin, comme l’a dit un contemporain, sur  « les grandes vérités de la nature, l’immortalité de  l’ame, l’amour de la liberté, le charme et le danger  des passions ». Un ménage comme celui de ses parents demeura la pairie idéale de son cœur; un salon,  comme celui de sa mère, la patrie idéale de son esprit;  le bonheur dans le mariage fut l’utopie, et une  royauté de salon, l’ambition de son existence.”

 

 

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Albert Sorel (13 augustus 1842 – 29 juni 1906)

Marguerite Radclyffe Hall, Marcellus Emants, Anthony Swofford, Réjean Ducharme, Robert Southey

De Engelse schrijfster Marguerite Radclyffe Hall werd geboren op 12 augustus 1880 in Bournemouth.

Uit: Trials of Radclyffe Hall  (Biografie door Diana Souhami)

„On a summer day in 1884 a blue-eyed four-year-old with ash-blond hair walked with her English nurse in the old cemetery in West Philadelphia near her grandmother’s house. It was quiet there, the day was clear, she could smell boxwood, pine and new-mown grass. She walked on a gravel path littered with tiny shells, which she stopped to collect. There were high trees to her right, an avenue ahead and, to her left, bare grass, mounds of earth and new graves.
A small group wearing black came toward her across the grass. A woman among them, tall, with a long veil and gloves, seemed to stare at her. Two of the men carried between them a white wooden box. The group stopped by a freshly dug hole beside which was a mound of earth. They lowered the box into the hole and a man began shoveling in earth. At the sound of the earth hitting the box, the woman jerked back. The movement made the girl think of her mechanical bear on its green baize stand at home in London. The woman bent over the hole in the ground then raised her face and screamed. She seemed to scream at the sky, the trees, the man shoveling earth and the little girl out with her nurse.
Consolation for such ontological terrors was not on offer to Marguerite Radclyffe-Hall from her mother, whom she feared and despised: “Always my mother. Violent and brainless. A fool but a terribly crafty and cruel fool for whom life had early become a distorting mirror in which she saw only her own reflection.”
In two unpublished autobiographical pieces, Forebears and Infancy and Michael West, in letters and in fictional allusion in her novels, she defined her mother as grasping, violent andcapricious. “I cannot,” she said, “keep the fifth commandment.” Home for a child, she averred, should be a refuge, a place of affection and kindness. Hers was “bereft of security” and she was haunted by the feeling that something was wrong. “I pity those whose memories of home have been rendered intolerable as have mine. They and I have lost a great sweetness in life.”

 

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Marguerite Radclyffe Hall (12 augustus 1880 – 7 oktober 1943)

 

De Nederlandse schrijver Marcellus Emants werd op 12 augustus 1848 in Voorburg geboren.

 

Uit: Vijftig

 

„Neen, het kind schreeuwde niet.

Hoe dwaas toch, dat zij geen uur-lang uit kon blijven, zonder in haar binnenste de vraag te hooren: wie weet, of i niet huilt en of die min ‘m niet alleen heeft gelaten.

Dan had zij geen rust of duur meer. Dan joeg ze naar huis als een onvoorzichtige, die zich herinnert, dat hij zijn brandkast heeft open gelaten en…. dan vond zij nooit een rechtvaardiging voor haar onberedeneerde angst.

Ook nu weer hoorde zij noch in de gang, noch op de trap een enkel verdacht geluid en de warme bovenvoorkamer binnentredend vond ze er het mollige popje met lodderig gesloten oogen rustig liggen te zuigen.

De breedgeschouderde boerevrouw, die ’t voedde, hief even het bruine hoofd op, zei kalm glimlachend:

‘O, wat is u weer gauw terug’ en keek toen weder neer op de volle, blanke borst en de rose lipjes, die er aan lurkten.

‘Heeft i niet geschreeuwd; is er niets gebeurd?’

‘Wel nee; wat wou d’r nou gebeuren? – ’t Mankeert ommers niks.’

De leuke toon, waarop deze verklaring werd geuit, belette niet, dat het Mina te moede werd, alsof eensklaps een opwekkende stroom van levenskracht zich verbreidde door haar gansche rijzige gestalte. Zij voelde duidelijk de strafheid van haar rug, de vaste ronding in haar armen, de ruimte van haar borst en ze zag zich zelf daar staan als een toonbeeld van gezondheid met frisch roode wangen, stralend blauwe oogen en dik golvend, donker blond haar. Terwijl ze jakje en hoed aflegde, doorgloeide een heerlijke gewaarwording van trots en

[p. 2]dankbaarheid haar gemoed en het echode in haar hoofd: ’t mankeert ommers niks; ’t mankeert ommers niks!

Welk een zaligheid een kind, zóó’n mooi, zoo’n gezond kind te bezitten!

Ze voelde zich zoo gelukkig…. Ja, ze was gelukkig…. en toch… toch zweefde er over dat geluk een flets wolkschaduwtje heen. Het was wel klein en dun en zou zeker allengs verdwijnen; maar zij zag ’t nog duidelijk als een donker vlekje midden in haar zonnig hoofd.“

 

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Marcellus Emants (12 augustus 1848 – 14 oktober 1923)

 

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 12 augustus 2007 en ook mijn blog van 12 augustus 2008.

 

 

De Amerikaanse schrijver Anthony Swofford werd geboren op 12 augustus 1970 in Fairfield, California. In 1990 vertrok Swofford naar Saoedi-Arabië om Koeweit van de Irakezen te bevrijden. Met vijftig kilo bepakking en zwaar bewapend ging hij de woestijnoorlog in. Swofford beleefde zes maanden van angst en verveling. Hij overleefde beschietingen van zowel Irakezen als de Amerikanen en overwoog zelfmoord. In 2003 verscheen zijn boek “Jarhead´ , een uniek persoonlijk verslag van moderne oorlogvoering en een reflectie op wat het is Amerikaan, soldaat en man te zijn. Na de Golfoorlog schreef Swofford verschillende verhalen en reportages. Deze artikelen werden gepubliceerd in onder meer The New York Times en Harper’s. Zijn roman Exit A werd gepubliceerd in 2007.

 

Uit: Exit A

 

„This boy is an American, born on the third of July, 1972. While his mother spat and screamed through the life-endangering birth, his father
and the orderlies and janitors lit illegal fireworks in the hospital parking lot. The men drank from bottles of bourbon and beer while leaning down to light Bottle Rockets and Flaming Marys and Wailing Jennys. His father supplied the armament and the devil’s milk, and the matches, and most of the boisterous ranting and raving about God and Country and the Founding Fathers and the Mayflower and Plymouth Rock and the Salem witch trials and the Red Threat, that ungainly, bloody bear from the East.

The doctor held the boy upside down, and the safety of the womb became history. The room above the mother spun one hundred times, and she went under.

No one found the father, not even the orderly sent to look. So they slapped the boy’s bottom and placed him in a crib, where he waited for someone with his same blood to come to consciousness. His aunt Mirtha was the first to appear at the hospital, and after cursing the father’s name, she picked up the boy and performed an auntly show for him, baby talk and ego stroking and burp and bowel sounds. Because his aunt was present and cogent, and the nurses wanted to get down to the parade grounds for the base general’s midnight fireworks display, they asked her to name the boy, and she did. This boy’s name is Severin Boxx.

This girl’s name is Virginia Sachiko Kindwall. She is the daughter of General Oliver Kindwall and Mrs. Oliver Kindwall, once known as Olive, though that was not her given name but simply a shortening of her husband’s. Her given name was Nakashima Sachiko. Olive died on the birthing table at Travis Air Force Base in California, in July 1972. While she died giving birth to Virginia Sachiko, her husband, a major at the time, paced the base morgue while overseeing the identification and shipment home of the newest dead boys from Vietnam, some of the last. Later, Kindwall would tell his daughter that on the day of her mother’s death and her own birth, the dead boys from Vietnam seemed much more dead than usual.“

 

swofford

Anthony Swofford (Fairfield, 12 augustus 1970)

 

De Canadese Franstalige schrijver Réjean Ducharme werd geboren op 12 augustus 1941 in Saint-Félix-de-Valois, Québec. Zie ook mijn blog van 12 augustus 2008.

Uit: Ha ha!…

 

« SOPHIE : Tu vas venir t’asseoir puis jaser. Ça fait depuis mardi que je téléphone pour parler à du monde […] Tu vas te tenir tranquille puis tu vas m’écouter. / BERNARD : Que c’est que t’as, ma Puce? Qu’est-ce t’as donc?… Un problème? / SOPHIE : Niaiseux!… Niaiseux!… / BERNARD : Un problème sec sec sexuel… j’espère. / SOPHIE : Le seul que j’ai c’est celui que tu me donnes : puis il est comme toi : bien insignifiant!… (Repoussant la main de Bernard) Et puis tu vas me lâcher? Cinq minutes? Je parle! Je parle! / BERNARD : J’essayais de faire ton bonheur. / SOPHIE : Essaie avec tes oreilles! Je parle! / BERNARD : Parle! Parle! Je te dérangerai pas… je vais m’en aller… / SOPHIE : Attends. Tu me chicaneras tout à l’heure. Quand je t’aurai donné une bonne raison… parce que j’en ai une… une kapab… Bernard… eeeeeeeee… Bernard j’ai lâché ma job! / BERNARD : Ah ah!… Ah ah!… »

 

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Réjean Ducharme (Saint-Félix-de-Valois, 12 augustus 1941)

 

De Engelse dichter en schrijver Robert Southey werd geboren in Bristol op 12 augustus 1774.  Samen met William Wordsworth en zijn vriend en zwager Samuel Taylor Coleridge wordt hij gerekend tot de Lake Poets, dichters die woonden en werkten in het Lake District. Hij bezocht de Westminster School (waar hij werd weggestuurd) en Balliol College aan de universiteit van Oxford. Hij publiceerde zijn eerste gedichtenbundel in 1794. Samen met zijn vrouw Edith leefde hij van een bescheiden inkomen. Vanaf 1809 leverde hij bijdragen aan de Quarterly Review en bouwde zoveel faam op dat hij in 1813 werd benoemd tot Poet Laureate

 

 

His Books 

 

MY days among the Dead are past;

   Around me I behold,

Where’er these casual eyes are cast,

   The mighty minds of old:

My never-failing friends are they,

With whom I converse day by day.

 

With them I take delight in weal

   And seek relief in woe;

And while I understand and feel

   How much to them I owe,

My cheeks have often been bedew’d

With tears of thoughtful gratitude.

 

My thoughts are with the Dead; with them

   I live in long-past years,

Their virtues love, their faults condemn,

   Partake their hopes and fears;

And from their lessons seek and find

Instruction with an humble mind.

 

My hopes are with the Dead; anon

   My place with them will be,

And I with them shall travel on

   Through all Futurity;

Yet leaving here a name, I trust,

That will not perish in the dust. 

 

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Robert Southey (12 augustus 1774 – 21 maart 1843)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 12e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Hans-Ulrich Treichel, Thomas Mann, Stefano Benni, Jacinto Benavente

De Duitse dichter en schrijver en germanist Hans-Ulrich Treichel werd geboren op 12 augustus 1952 in Versmold. Zie ook alle tags voor Hans-Ulrich Treichel op dit blog.

 

Prometheus

Von weit her
schaue ich hinab auf eure
blutroten Landschaften.

Was kümmern mich
eure Geschäfte; der dunkle Atem,
der aus euren Städten schlägt. Was kümmert
mich das ewige Kriegsgeschrei.

Fern von euch
bin ich frei von euch.

Gebunden an die einzige meiner
Gewohnheiten: den immerwährenden Schmerz.
Gebunden an das einzige meiner Laster:
die Unsterblichkeit.

 

So viel Vergessen

 

So viel Laub,
die krachenden Zweige,
scharfe Schläge ins
kalte Gesicht

Was ich auch sage
und was ich verschweige:
vergib es mir nicht.

So viel Vergessen, die
schreiende Lust. Mein Herz in
den Wolken und ein Stein
in der Brust.

 

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Hans-Ulrich Treichel (Versmold, 12 augustus 1952)

 

Op 12 augustus 1955 overleed de Duitse schrijver Thomas Mann. Zie ook alle tags voor Thomas Mann op dit blog.

 

Uit: Buddenbrooks

 

„Hiermit begannen schöne Sommerwochen für Tony Buddenbrook, kurzweiligere und angenehmere, als sie jemals in Travemünde erlebt hatte. Sie blühte auf, nichts lastete mehr auf ihr; in ihre Worte und Bewegungen kehrten Keckheit und Sorglosigkeit zurück. Der Konsul betrachtete sie mit Wohlgefallen,

wenn er Sonntags mit Tom und Christian nach Travemünde kam. Dann speiste man an der Table d’hoˆ te, trank bei der Kurmusik den Kaffee unter dem Zeltdach der Konditorei und sah drinnen im Saale der Roulette zu, um die lustige Leute, wie Justus Kröger und Peter Döhlmann, sich drängten: Der Konsul spielte niemals. –

Tony sonnte sich, sie badete, aß Bratwurst mit Pfeffernußsauce und machte weite Spaziergänge mit Morten: den Chausseeweg zum Nachbarort, den Strand entlang zu dem hoch gelegenen »Seetempel«, der eine weite Aussicht über See und Land beherrschte, oder in das Wäldchen hinauf, das hinterm Kurhause lag und auf dessen Höhe die große Table d’hoˆ te-Glocke hing . . . Oder sie ruderten über die Trave zum  »Priwal«, wo es Bernstein zu finden gab . . .

Morten war ein unterhaltender Begleiter, wiewohl seine Meinungen ein wenig hitzig und absprechend waren. Er führte über alle Dinge ein strenges und gerechtes Urteil mit sich, das er mit Entschiedenheit hervorbrachte, obgleich er rot dabei  wurde. Tony ward betrübt und sie schalt ihn, wenn er mit etwas

ungeschickter aber zorniger Geste alle Adeligen für Idioten und Elende erklärte; aber sie war sehr stolz darauf, daß er ihr gegenüber offen und zutraulich seine Anschauungen aussprach, die er den Eltern verschwieg . . . Einmal sagte er:

»Dies muß ich Ihnen noch erzählen: Auf meiner Bude in Göttingen habe ich ein vollkommenes Gerippe . . . wissen Sie, so ein Knochengerippe, notdürftig mit etwas Draht zusammengehalten.

Na, diesem Gerippe habe ich eine alte Polizistenuniform angezogen . . . ha! Finden Sie das nicht ausgezeichnet?

Aber sagen Sie es um Gottes Willen nicht meinem Vater!« –

Es konnte nicht fehlen, daß Tony oftmals mit ihrer städtischen Bekanntschaft am Strande oder im Kurgarten verkehrte, daß sie zu dieser oder jener Re´union und Segelpartie hinzugezogen wurde. Dann saß Morten »auf den Steinen«. Diese  Steine waren seit dem ersten Tage zwischen den beiden zur stehenden Redewendung geworden. »Auf den Steinen sitzen« das bedeutete: »Vereinsamt sein und sich langweilen«. Kam ein Regentag, der die See weit und breit in einen grauen Schleier hüllte, daß sie völlig mit dem tiefen Himmel zusammenfloß der den Strand durchweichte und die Wege überschwemmte, dann sagte Tony:

»Heute müssen wir beide auf den Steinen sitzen . . . das heißt in der Veranda oder im Wohnzimmer. Es bleibt nichts übrig, als daß Sie mir Ihre Studentenlieder vorspielen, Morten, obgleich es mich greulich langweilt.«

»Ja«, sagte Morten, »setzen wir uns . . . Aber, wissen Sie, wenn Sie dabei sind, so sind es keine Steine mehr!«

 

 

Mann

Thomas Mann (6 juni 1875 – 12 augustus 1955)

 

Buddenbrookhaus

Katia und Thomas Mann voor het in WO II
verwoeste Buddenbrookhaus, 1953

 

 

De Italiaanse schrijver, satiricus en  journalist Stefano Benni werd geboren op 12 augustus 1947 in Bologna. Benni brak als schrijver door in 1983 met zijn roman Terra!. Hij is een van de succesvolste schrijvers van Italië met 2,5 miljoen verkochte boeken. In 1989 regiseerde hij de film Musica per vecchi animali. Ook schrijft hij toneelstukken en colums.

 

Uit: Papa komt op TV (Vertaald door Marc Vingerhoedt)

 

Alles is klaar in huize Minardi. Mevrouw Leo heeft het televisiescherm schoongemaakt met alcohol, ze heeft haar trouwfoto op het toestel gezet en ze heeft de hoes van de sofa gehaald zodat die met zijn wervelende zonnebloemen nu een schitterende aanblik biedt. Ze heeft een schaal zoutjes klaargezet, een panettone, Schotse Whisky en sinaasappellimonade voor de kinderen. De bladeren van de ficus glimmen en op het glazen tafeltje ligt het mooiste kleedje. De drie kinderen volgen haar met hun blik, terwijl ze controleert of alles in orde is, door de krullen van haar permanent woelt en met haar hoge hakken de geboende vloer teistert. Ze hadden haar thuis nooit gezien zonder pantoffels.
Ook de drie kinderen zijn klaar.
Patrizio, twaalf jaar, zit op de sofa in zijn geliefkoosde, vuurrode joggingpak en met een petje van de Chicago Bulls op het hoofd.
Lucilla, zeven jaar, draagt een pyjama met dinosaurusjes en heeft een zwangere Barbie op de arm.
Pastrocchietto, twee jaar, zit vastgebonden in zijn kinderstoel. Hij kan nauwelijks bewegen en speelt met een lepel. Hij heeft siroop met codeïne gekregen om hem rustig te houden.
Er wordt aan de deur gebeld. Het is de buurvrouw, Mariella, met haar man Mario. Ze hebben chocolaatjes meegebracht en ijs dat meteen de diepvriezer ingaat zodat het niet kan smelten.
Mario draagt voor de gelegenheid een pak en een das. Hij groet de kinderen en schudt krachtig de hand van Patrizio.“

 

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Stefano Benni (Bologna,12 augustus 1947)

 

De Spaanse dichter en schrijver Jacinto Benavente werd geboren in Madrid op 12 augustus1866. Hij was de zoon van een bekende arts en genoot een uitstekende opvoeding temidden van een goede culturele en economische omgeving. Reeds vroeg las hij boeken in drie talen zodat hij de universele klassiekers leerde kennen en hij vertaalde zelfs Molière en Shakespeare naar het Spaans. Hij begon ingenieursstudies en rechten in Madrid onder druk van zijn vader maar gaf die op wanneer zijn vader stierf om zich nadien helemaal aan de literatuur te wijden. Zijn eerste werk dat werd opgevoerd was El nido ajeno (1894) en onmiddellijk daarna Gente conocida (1896), waarmee hij zich een plaats veroverde in de Spaanse theaters. Zijn eerste succes kwam er met La noche del sábado (1903) en hij bereikte zijn hoogtepunt met Los intereses creados in 1907. In 1919 werd hij lid van de Academia Española en in 1922 kreeg hij de Nobelprijs literatuur, waarbij men uitdrukkelijk de verdiensten vermeldde van zijn belangrijkste werk, Los Intereses creados en van zijn pogingen om de traditie van het Spaanse theater waardig voort te zetten. Hij reisde drie maal naar Amerika als auteur of artistiek directeur en maakte verschillende reizen door Europa.

Uit: No Smoking  (No Fumadores, vertaald door John Garrett Underhill)

 

„LADY: For goodness’ sake, don’t stop upon our account! Smoke as much as you want to–it doesn’t bother me, or my daughter, either. We are used to it. Her poor father, my first husband–who is now in glory–was never without a cigar in his mouth. As he bit off one, it lit it with the butt of the other. And my second husband–who now rests in peace–they were alike as two buttons; you could scarcely tell the difference. I had a difficulty at one time myself, a suffocating feeling, all stuffed up here–terrible distress–and the doctors were telling me that it was asthma and that it wasn’t asthma– Well, I smoked then myself–aromatic cigarettes–which didn’t do me any good, either, by the way, I can say that. So you see as far as we are concerned, you needn’t think you are inconveniencing us. You can’t annoy us by smoking. Before we changed we were travelling in the ladies’ compartment, and we transferred to this one as soon as we could because there were people in it one simply couldn’t travel with; they were out of the question. You would think that people who travelled first class would have manners, that they would know something. But not a bit of it! Believe me, if you want to find out what people are like, play cards with them, or watch them eat, or else go travelling. You’ll find out soon enough. There was a woman in that compartment–I say she was a woman because I don’t know what else to call her–with her companion–she must have been her companion, she was with her anyway–well, I can tell you I was mortified. I was ashamed–such a conversation! Between the two of them! They might as well have been sitting in their own parlors. As far as that goes, you know, speaking for myself, a widow twice, it was nothing to me; but before my daughter…. I had to make her sit with her head out of the window all the way. It was pretty chilly for her. You can see for yourself she has taken cold. And she’s got a cinder in her eye, too–worse luck! Her eyes are the best part of her.“

 

Benavente

Jacinto Benavente (12 augustus 1866 – 14 juli 1954)

Fernando Arrabal, Ernst Stadler, Hugh MacDiarmid, Yoshikawa Eiji, Alex Haley, Andre Dubus, Enid Blyton, Karl Hoche

De Spaanse schrijver, dichter, dramaturg en cineast Fernando Arrabal werd geboren in Melila, Spaans Marokko op 11 augustus 1932.

Uit : la Pierre de la Folie

 

J’AI une bulle d’air. Je la sens très bien.

Quand je suis triste elle se fait plus lourde et parfois, quand je pleure, on dirait une goutte de mercure.

La bulle d’air se promène de mon cerveau à mon coeur et de mon coeur à mon cerveau.

 

 

« MON enfant, mon enfant. »

Enfi n elle alluma une lampe minuscule et je pus voir son visage mais non son corps plongé dans

l’obscurité.

Je lui dis « Maman. »

Elle me demanda de la prendre dans mes bras.

Je la pris dans mes bras et je sentis ses ongles s’enfoncer dans mes épaules : bientôt le sang jaillit,

humide.

Elle me dit : « Mon enfant, mon enfant, embrasse-moi. »

Je m’approchai et l’embrassai et je sentis ses dents s’enfoncer dans mon cou et le sang couler.

Alors je m’aperçus qu’elle portait, pendue à sa ceinture, une petite cage avec un moineau à

l’intérieur. Il était blessé mais il chantait : son sang était mon sang.

 

 

arrabal

Fernando Arrabal (Melila, 11 augustus 1932)

 

De Duitse dichter Ernst Stadler werd geboren op 11 augustus 1883 in Colmar (Kolmar).

 

 

Mittag

 

Der Sommermittag lastet auf den weißen
Terrassen und den schlanken Marmortreppen·
die Gitter und die goldnen Kuppeln gleißen·
leis knirscht der Kies. Vom müden Garten schleppen

 

sich Rosendüfte her· wo längs der Hecken
der schlaffe Wind entschlief in roten Matten·
und geisternd strahlen zwischen Laubverstecken
die Götterbilder über laue Schatten.

 

Die Efeulauben flimmern. Schwäne wiegen
und spiegeln sich in grundlos grünen Weihern·
und große fremde Sonnenfalter fliegen
traumhaft und schillernd zwischen Düfteschleiern.

 

 

 

Sonnwendabend

 

Die Sträucher ducken fiebernd sich zusammen
im Rieseln brauner Schleier und im Schwanken
nachtbleicher Falter um erglühte Ranken.
Nun schüren wir das falbe Laub zu Flammen

 

und feiern wiegend in verlornen Tänzen
und Liedern· die im lauen Duft verfluten·
den flüchtigen Rausch der sommerlichen Gluten·
und Mädchen weich das Haar genetzt mit Kränzen

 

und strahlend bleich im schwebenden Gefunkel
streun brennend dunklen Mohn und blasse Nelken.
Und bebend fühlen wir den Abend welken.
Und wilder glühn die Feuer in das Dunkel.

 

 

stadler

Ernst Stadler (11 augustus 1883 – 30 oktober 1914)

 

De Schotse dichter Hugh MacDiarmid werd geboren op 11 augustus 1892 als Christopher Marray Grieve in Langholm.

 

 
Gairmscoile (Fragment)

 

Aulder than mammoth or than mastodon

Deep i’ the herts o’ a’ men lurk scaut-heid

Skrymmorie monsters few daur look upon.

Brides sometimes catch their wild een, scansin’ reid,

Beekin’ abune the herts they thocht to lo’e

And horror-stricken ken that i’ themselves

A like beast stan’s, and lookin’ love thro’ and thro’

Meets the reid een wi’ een like seevun hells.

… Nearer the twa beasts draw, and, couplin’, brak

The bubbles o’ twa sauls and the haill warld gangs black.

 

Yet wha has heard the beasts’ wild matin’-call

To ither music syne can gi’e nae ear.

The nameless lo’enotes haud him in a thrall.

Forgot are guid and ill, and joy and fear.

… My bluid sail thraw a dark hood owre my een

And I sail venture deep into the hills

Whaur, scaddows on the skyline, can be seen

—Twinin’ the sun’s brent broo wi’ plaited horns

As gin they crooned it wi’ a croon o’ thorns—

The beasts in wha’s wild cries a’ Scotland’s destiny thrills.

 

The lo’es o’ single herts are strays; but there

The herds that draw the generations are,

And whasae hears them roarin’, evermair

Is yin wi’ a’ that gangs to mak’ or mar

The spirit o’ the race, and leads it still

Whither it can be led, ’yont a’ desire and will.

 

MacDiarm

Hugh MacDiarmid (11 augustus 1892 – 9 september 1978)

 

De Japanse schrijver Yoshikawa Eiji werd geboren op 11 augustus 1892.

 

Uit: Musashi

 

Images of his sister and the old villagers floated before his eyes. “I’m dying,” he thought without a tinge of sadness. “Is this what it’s really like?” He felt drawn to the peace of death, like a child mesmerized by a flame.
Suddenly one of the nearby corpses raised its head. “Takezo.”
The images of his mind ceased. As if awakened from the dead, he turned his head toward the sound. The voice, he was sure, was that of his best friend. With all his strength he raised himself slightly, squeezing out a whisper barely audible above the pelting rain. “Matahachi, is that you?” Then he collapsed, lay still and listened.
“Takezo! Are you really alive?”
“Yes, alive!” he shouted in a sudden outburst of bravado. “And you? You’d better not die either. Don’t you dare!” His eyes were wide open now, and a smile played faintly about his lips.
“Not me! No, sir.” Gasping for breath, crawling on his elbows and dragging his legs stiffly behind him, Matahachi inched his way toward his friend. He made a grab for Takezo’s hand but only caught his small finger with his own. As childhood friends they’d often sealed promises with this gesture. He came closer and gripped the whole hand.
“I can’t believe you’re all right too! We must be the only survivors.”
“Don’t speak too soon. I haven’t tried to get up yet.”
“I’ll help you. Let’s get out of here!”
Suddenly Takezo pulled Matahachi to the ground and growled, “Play dead! More trouble coming!”
The ground began to rumble like a caldron. Peeking through their arms, they watched the approaching whirlwind close in on them. Then they were nearer, lines of jet-black horsemen hurtling directly toward them.
“The bastards! They’re back!” exclaimed Matahachi, raising his knee as if preparing for a sprint. Takezo seized his ankle, nearly breaking it, and yanked him to the ground.
In a moment the horses were flying past them–hundreds of muddy lethal hooves galloping in formation, riding roughshod over the fallen samurai. Battle cries on their lips, their armor and weapons clinking and clanking, the riders came on and on.”

 

Yoshikawa

Yoshikawa Eiji (11 augustus 1892 – 7 september 1962)

 

 De Amerikaanse schrijver Alexander Palmer Haley werd geboren in Ithaca (New York) op 11 augustus 1921.

 

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 11 augustus 2007 en ook mijn blog van 11 augustus 2008.

 

 

De Amerikaanse schrijver en essayist Andre Dubus werd geboren op 11 augustus 1936 in Lake Charles, Louisiana. Hoewel hij een roman schreef, The Lieutenant, in 1967, beschouwde hij zichzelf vooral als een schrijver van korte verhalen. Dubus kende enkele tragedies in zijn leven, zoals de verkrachting van een zus en een autoongeluk, waarbij hij zelf betrokken was. Hij was een zeer vruchtbaar schrijver. Werk o.a. : Separate Flights (1975), Adultery and Other Choices (1977),
Finding a Girl in America (1980), The Times Are Never So Bad (1983), Voices from the Moon (1984), The Last Worthless Evening (1986), Selected Stories (1988), Broken Vessels (1991), Dancing After Hours (1996), and Meditations from a Movable Chair (1998).

 

Uit: Dancing After Hours

 

„He could not say that on the hill he became great, that he had saved a beautiful girl from a river (the voice then had been gentle and serious and she had loved him), or that he had ridden into town, his clothes dusty, his black hat pulled low over his sunburned face, and an hour later had ridden away with four fresh notches on the butt of his six-gun, or that with the count three-and-two and the bases loaded, he had driven the ball so far and high that the outfielders did not even move, or that he had waded through surf and sprinted over sand, firing his Tommy gun and shouting to his soldiers behind him.
Now he was capturing a farmhouse. In the late movie the night before, the farmhouse had been very important, though no one ever said why, and sitting there in the summer dusk, he watched the backs of his soldiers as they advanced through the woods below him and crossed the clear, shallow creek and climbed the hill that he faced. Occasionally, he lifted his twenty-two-caliber rifle and fired at a rusty tin can across the creek, the can becoming a Nazi face in a window as he squeezed the trigger and the voices filled him: You got him, Captain. You got him. For half an hour he sat and fired at the can, and anyone who might have seen him could never know that he was doing anything else, that he had been wounded in the shoulder and lost half his men but had captured the farmhouse.
Kenneth looked up through the trees, which were darker green now. While he had been watching his battle, the earth, too, had become darker, shadowed, with patches of late sun on the grass and brown fallen pine needles. He stood up, then looked down at the creek, and across it, at the hill on the other side. His soldiers were gone. He was hungry, and he turned and walked back through the woods.“

 

Andre-Dubus

Andre Dubus (11 augustus 1936 –  24 februari 1999)

 

De Britse schrijfster Enid Blyton werd geboren in Londen op 11 augustus 1897. In Nederland is zij vooral bekend geworden met de serie De Vijf (The Famous Five). Van 1907 tot 1915 ging ze naar de ‘St. Christophers School for girls’ in Beckenham in Zuidoost – Londen. Haar vader wilde dat ze pianiste zou worden. In 1910 scheidden haar ouders. In die tijd begon ze te schrijven, mogelijk om zich terug te trekken in een fantasiewereld. Samen met haar vriendinnen Mirabel Davis en Mary Attenborough richtte ze een tijdschrift op met de naam DAB, de beginletters van hun achternamen. Op haar 19de ging ze voor onderwijzeres leren. Hierna gaf ze 2 jaar les en daarna woonde ze 4 jaar als gouvernante bij het gezin Surbiton in Zuid-Londen. In 1922 kwam de dichtbundel Child Whispers uit. In 1924 gaf ze haar baan op. In oktober 1943 trouwde ze met de chirurg Kenneth Darrell Waters. In de periode van haar leven op ‘Green Hedges schreef ze haar ‘grote series’ Ze was ook veel bezig het het schrijven en beantwoorden van brieven. In 1960 kreeg ze de eerste verschijnselen van de ziekte van Alzheimer. In 1967 overleed haar man, zij een jaar later. Haar boeken zijn populair in Engeland en Australië, maar zijn ook in 40 talen vertaald.

 

Uit: De vijf detectives

‘Het is die dikke jongen, Donald Kempenaar, ik weet het zeker’, dacht Goon en fietste zo snel hij kom. ‘Ha, hij vermomde zichzelf weer eens als slagersjongen. Nou, dat heeft hij al eens eerder gedaan en het was niet erg slim om het nog eens te proberen! Ik heb je door, kreng van een jongen! Mijn kostbare tijd verspillen met idiote briefjes! Deze keer heb ik je te pakken. Wacht maar!’
Hij sloeg de oprit in naar Dikky’s huis. Onmiddellijk kwam een klein Schots hondje uit de bosjes tevoorschijn stuiven. Het blafte vrolijk en probeerde in de enkels van de politieman te bijten.
‘Verdwijn jij!’, riep meneer Goon en schopte naar de vrolijke hond. ‘Je bent even slecht als je baas! Verdwijn, zeg ik je!’
‘Dag, meneer Goon!’, zei Dikky’s stem. ‘Kom hier, Buster. Je kunt je beste vriend niet zo begroeten! Het lijkt wel of u haast hebt, meneer Goon.’
De politieman stapte van zijn fiets en zijn gezicht was rood van het harde fietsen. ‘Hou die hond bij me vandaan’, zei hij. ‘Ik wil even met je praten, jongeheer Donald Kempenaar. Om precies te zijn, ik wil een ECHT GESPREK. Ha, je dacht dat je slim was, hè, met al die briefjes te sturen?’
‘Ik weet echt niet waar u het over hebt’, zei Dikky verbaasd. ‘Maar komt u toch binnen. Dan zullen we eens gezellig met elkaar babbelen.”

 

enid_blyton

Enid Blyton (11 augustus 1897 – 28 november 1968)

 

 

De Duitse schrijver en satiricus Karl Hoche  werd geboren in Ústí nad Labem (Schreckenstein), Bohemen, op 11 augustus 1936. Hij studeerde rechten in München en ging na zijn studie een jaar naar de VS. In 1965 was hij medeoprichter van het Münchner Studentenkabaretts Die Stichlinge. In 1968 behaalde hij zijn juridische staatsexamen. Sindsdien werkt hij als schrijver, vooral voor „das Kom(m)ödchen en de Münchner Lach- und Schießgesellschaft. In 1987 ontving hij de Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München.

 

Uit: Das Evangelium nach Hoche

 

Jesus wird dreimal vom Teufel versucht

Die Luft lag in dicken Schlieren über dem Boden, und ihr Wabern ließ alle Konturen verschwimmen. Satan rief „A one, a two, one, two, three, four“, und siehe, da hob sich ein Amphitheater aus der Trübnis, das bis zu den obersten Reihen dicht gefüllt war mit Menschen, die aufgeregt lärmten. Jesus fragte den Satan: „Warum toben die Heiden?“ Der antwortete: „Sie machen diesen Heidenlärm, weil sie auf die Botschaft eines brandneuen Messias und seiner Gruppe warten, die sich da nennen ‘Die Hammerhaie’.“ Da erschien der ganz in Silber gekleidete Messias am Eingang, gefolgt von einigen Männern und zwölf Mädchen. Ein Brausen ging durch die Menge, als ob ein Sturmwind das Land erschütterte. Und schon droschen die Männer in ihre Instrumente, denen sie ein dumpfes Gehämmer entlockten. Der Meister hatte eine Botschaft, die er sofort verkündete. Sie wurde nicht gesprochen, sondern gesungen, und bestand aus drei Sätzen: „Ich liebe dich, kleines Kind.“ „Liebe mich, kleines Kind.“ Und „Rüttel mich, kleines Kind.“ Dazu zupfte er eine Kithara.
Seine Mädchen aber waren allesamt schön von Angesicht und Körper, und sie waren aus allen Völkern dieser Erde genommen. Vier von ihnen standen zu seiner Rechten hinter ihm. Ihre Gewänder in den Farben Rot, Grün, Blau und Gelb reichten bis zum Erdboden. Von Zeit zu Zeit sangen sie „Hua-Hua“. Vier andere standen zu seiner Linken hinter ihm. Sie waren in den gleichen Farben gekleidet, aber ihren über und über mit bunten, geschliffenen Glasstücken benähten und bei jeder Bewegung glitzernden Hüllen gelang es nur von Zeit zu Zeit, mit einiger Mühe die Gesäße völlig zu bedecken, die da im Takte der Musik geschwungen wurden. Als das Volk all dieses sah und hörte, ward es in den siebenten Himmel entrückt. Nun gingen die übrigen vier Mädchen in die Menge. Sie waren eine jede bekleidet mit einem Schuhriemen, den sie sich zwischen die Schenkel gezogen hatten und der dort dergestalt verschwunden war, daß kaum einer seine Farbe Rot, Grün, Blau und Gelb sehen konnte. An Bauch und Rücken wurde das überaus schmale Gewand gehalten von einem um die Hüfte geschlungenen Faden.“

 

KarlHoche

Karl Hoche (Ústí nad Labem, 11 augustus 1936)

Alfred Döblin, Moses Isegawa, Kees van Kooten, Mark Doty, Jerzy Pilch

De Duitse schrijver Alfred Döblin werd op 10 augustus 1878 geboren in Stettin. Zie ook alle tags voor Alfred Döblin op dit blog.

Uit: Er is geen pardon (Vertaald door Pieter Cramer)

 

“Je hoorde over aandelenkoersen en hun catastrofale dalingen, deze en gene had miljoenen verloren, er was ergens een geweldige zwendel aan het licht gekomen, waarbij ongelooflijke bedragen ter sprake kwamen, zodat de eenvoudige loon- en salarisontvanger de haren te berge rezen. Er werden stemmen gehoord die beweerden dat deze zaken met een verachtelijk speculantendom samenhingen, het hele beurswezen zou besmet zijn, en dan was het nog maar een kleine stap naar de simpele gevolgtrekking, waar de arme loon- en salarisontvanger altijd al zeker van was: de beurs zelf is een besmettelijke ziekte. Aanvankelijk konden ze zich er nog mee troosten dat de getroffen landen geografisch ver verwijderd lagen, de kleine man had het idee dat je de telefoonverbindingen eenvoudigweg kon verbreken, er een soort quarantainegordel omheen optrekken. Verder dacht men er niet meer aan. Want iedere blik vanuit het raam op de straat toonde dat alles als vroeger was, het werd voorjaar, het werd zomer, wie geld had, ging op reis, wie niet, bleef thuis, velen wisten helemaal niets van het verschrikkelijke, verre malheur, eigenlijk was dat ook het beste. Het was welbeschouwd het verstandigste om de krant op te zeggen, geen kranten meer te lezen, zich niet zenuwachtig te laten maken! (…)

Toen klonk er plotseling een weliswaar zachte, maar toch zeer doordringende jammerklacht, te vergelijken met kattegejank, uit industrie- en handelskringen op. Ze moesten geld terugbetalen. Op zich was dat niets bijzonders en zou het grote publiek, dat vreedzaam op zijn moordzaken en vliegtuigongelukken teerde, niet hebben opgewonden. Maar het waren zo ontzettend veel bedrijven en zulke grote, en die konden geen van alle betalen! Het waren zulke machtige firma’s, wier namen door hun waanzinnige groei in de laatste tien jaar beroemd waren geworden, hun aandelenkapitalen groeiden bijna maandelijks met een nul, je kon spreken van namen die met een luisterrijke glans omgeven waren. Zij konden schulden niet afbetalen die – ze op zich genomen hadden!”

 

doeblin

Alfred Döblin (10 augustus 1878 – 26 juni 1957)

 

De Oegandese schrijver Moses Isegawa (pseudoniem van Sey Wava) werd geboren op 10 augustus 1963 in Kawempe in Oeganda. Zie ook alle tags voor Moses Isegawa op dit blog.

 

Uit: Snakepit

 

„Bat Katanga did his first and only job interview inside a military helicopter, the missile-laden Mirage Avenger, owned by General Samson Bazooka Ondogar. In the years to come, his first impression of the machine would repeat itself in his mind like a leitmotif. The thing looked surreal, the spinning blades like whirling knives, the sun’s rays its only decoration. The military-green colour gave the monstrosity the look of a toad, some creature made for children to play with, or to dump things in. He had the sense that it would not take off, or if it did, that it would drop them in the lake. It reminded him of his return from Britain a fortnight before. Entebbe Airport had been empty, his plane the only plane on the tarmac, aside from the Learjet belonging to a famous astrologer. Since the coup, air traffic had dried up, except for the weekly Libyan and Saudi flights which brought supplies and a few intrepid passengers. For a moment, it felt as if the Avenger had been dispatched to take him to exile.

 

He remembered waking up early that morning with the feeling that his life was about to change in some major way, and showering for a very long time, as if shedding his skin, and putting on his best suit. He remembered leaving his friend’s house with the belief that the time had come to rise and face his destiny. It was as if the ground were shifting, making things rock and vibrate. He remembered arriving at the Parliament Building and standing at the gate, in the shadow of the massive statue of Marshal Amin Dada. The statue resembled the hundreds of its replicas stationed in towns all over the country. He remembered the big dark Boomerang 600 which picked him up, the door held open by a soldier, and dropped him at the Nile Perch Hotel.“

 

isegawa

Moses Isegawa (Kawempe, 10 augustus 1963)

 

De Nederlandse schrijver en cabaretier Kees van Kooten werd geboren op 10 augustus 1941 in Den Haag. Zie ook alle tags voor Kees van Kooten op dit blog.

 

Uit: Mooiste Foto (Het groot bescheurboek)

 

Nu doet de westermens graag een Mooie Foto van zichzelf in zijn autopapierenportefeuille, waar hij opstaat hoe het ook anders kon, of uit de tijd dat zijn gezicht nog goedkwam na het opstaan.

– Dat ben jij toch niet wel?

– Wie? Oh die. Ja dat ben ik.

– Je lijkt hier heel iemand anders op.

– Nee dat lijkt maar zo.

– Hier haal ik jou helemaal niet uit.

– Ik ben het toch echt hoor.

– Je bent hier eigenlijk best knap.

– Knap? Laat eens zien. Jaja, ik zie wat je bedoelt.

– Echt een boeiende kop, heb je hier.

– Ja op die manier. En jij valt wel op dit type? Ik bedoel bij wijze van hoofd?

En dan lost zij plotseling op, of jezelf, want men is hem niet dagelijks, die daar op de foto. Heeft u zelf een Mooiste Foto van uzelf?

Dan zult u moeten toegeven dat dit evenmatig de minst op uw spiegel lijkende foto is! Mijn gemiddelde ligt op per tien jaar één Mooiste Foto van mijzelf. De eerste dateert uit de schoolbank en wel de bekende Lachende Schrijfhouding met Penhouder-foto. Mijn Mooiste Foto tot dan toe Twee stamt uit De Militaire Dienst want daar heb ik een voorhoofd na een speedmars met nat zwart zweethaar, de binnenhelm achterover en een sigaret met dichtgeknepen ogen, waarvan je zou zweren dat ik een filmfoto van een oorlogssoldaat was. Die heeft nu tien jaar gecirculeerd als op feestjes de fotoos werden rondgedeeld. Hier, dat is wel gek, daar zat ik nog in Dienst. Mijn laatste Mooiste Foto is echter mooier dan alles ooit van mijzelf genomen. Toevalsmooi? Zon, licht, houding en sluitertijd legden mij in onnaspeelbaar samenspel toch maar mooi op de gevoelige plaat! Loog de Lens? Misschien een voorbeeld dan: stel nu een twee meter veertig lange blonde vrouw eens op de camerahoogte op, met in allebei haar oog de goede focus, die mij in dezelfde sluiterflits waarnam van driemetervijfenveertig afstand. Aha: wat te bewijzen was. Zij zou mij geen haar minder hebben gezien dan even de camera deed, in casa mijn vrouw de fotogravin! Dus de geen homofiele beroepsfotograaf slaagt van mij waarschijnlijk elke maand een nieuwe Mooiste Foto te kieken!“

 

koot_klein

Kees van Kooten (Den Haag, 10 augustus 1941)

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Mark Doty werd geboren op 10 augustus 1953 in Maryville, Tennessee. Hij behaalde zijn Bachelor of Arts aan de Drake University in Des Moines en zijn Master of Fine Arts in creative writing aan het Goddard College in Vermont. Doty heeft al twaalf dichtbundels op zijn naam staan en drie bundels met memoires. Voor Fire to Fire: New and Selected Poems kreeg hij in 2008 de National Book Award for poetry.

 

Description 

 

My salt marsh

-mine, I call it, because

these day-hammered fields

 

of dazzled horizontals

undulate, summers,

inside me and out-

 

how can I say what it is?

Sea lavender shivers

over the tidewater steel.

 

A million minnows ally

with their million shadows

(lucky we’ll never need

 

to know whose is whose).

The bud of storm loosens:

watered paint poured

 

dark blue onto the edge

of the page. Haloed grasses,

gilt shadow-edged body of dune…

 

I could go on like this.

I love the language

of the day’s ten thousand aspects,

 

the creases and flecks

in the map, these

brillant gouaches.

 

 

The Embrace

 

You weren’t well or really ill yet either;

just a little tired, your handsomeness

tinged by grief or anticipation, which brought

to your face a thoughtful, deepening grace.

 

I didn’t for a moment doubt you were dead.

I knew that to be true still, even in the dream.

You’d been out—at work maybe?—

having a good day, almost energetic.

 

We seemed to be moving from some old house

where we’d lived, boxes everywhere, things

in disarray: that was the story of my dream,

but even asleep I was shocked out of narrative

 

by your face, the physical fact of your face:

inches from mine, smooth-shaven, loving, alert.

Why so difficult, remembering the actual look

of you? Without a photograph, without strain?

 

So when I saw your unguarded, reliable face,

your unmistakable gaze opening all the warmth

and clarity of you—warm brown tea—we held

each other for the time the dream allowed.

 

Bless you. You came back so I could see you

once more, plainly, so I could rest against you

without thinking this happiness lessened anything,

without thinking you were alive again

 

MarkDoty

Mark Doty (Maryville, 10 augustus 1953)

 

De Poolse schrijver Jerzy Pilch werd geboren op 10 augustus 1952 in Wisla. Hij studeerde Pools in Krakau en werkte daarna van 1989 tot 1999 als redacteur bij het liberaal-katholieke tijdschrift Tygodnik Powszechny. Sindsdien werkte hij als zelfstandig schrijver en als feuilletonist bij het tijdschrift Polityka en bij Dziennik. Hij debuteerde in 1988 met Wyznania twórcy pokątnej literatury erotycznej (Engels: „Confessions of an author of illicit erotic literature”)

 

Uit: His Current Woman (Vertaald door Bill Johnston)

 

“Kohoutek was awake; he lay on his back and cogitated. What’s to be done, dear Lord, what is to be done? Dear Lord, it’s not that I’m taking Your name in vain, but for God’s sake what’s to be done?
Over the roof of the house the frenzy of the November night intensified; it was eleven o’clock in the evening, but at that time of year it was already pitch black, the midpoint of a dark road with no turning back and no end in sight. The inhabitants of the house had long been sound asleep. Bright clouds were racing across the sky at a fearsome pace like canoes full of Indians; the eternally immobile hills seem to be entertaining all kinds of movement, while, over there, in the attic of the old slaughterhouse, my current woman is sleeping, wrapped up in three woolen blankets.
What’s to be done? What’s to be done? What’s going to happen tomorrow when someone notices that the three woolen blankets are not where they belong? And what’s going to happen when mother notices that the bread has been cut crookedly and that a sizeable length of hunter’s sausage is missing? I’ll say that I ate it. Even then there’ll be a row because I ate it any old how, instead of setting the table properly first. The blankets are more of a problem. Any moment now someone will notice that three woolen blankets aren’t where they belong, and then the fun will begin in earnest.

The three woolen blankets are supposed to be on the wooden benches in the hearth room. At this time of year hardly anyone goes into the hearth room; actually, hardly anyone ever goes into the hearth room, but there’s always the terrifying possibility that tomorrow someone might just pop in there. And if someone does, whoever it might be, Kohoutek’s father, or his mother, or Oma, or Kohoutek’s child, whoever it might be, there’s no way they could fail to notice that three woolen plaid blankets are not in their place.”

 

pilch

Jerzy Pilch (Wisla, 10 augustus 1952)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

Robin Pilcher, Jorge Amado, René Crevel, Blanca Varela, Barbara Erskine, Piet Bakker

De Britse schrijver Jerzy Pilch werd geboren op 10 augustus 1950 in Dundee. Hij is een zoon van de bestsellerauteur Rosamunde Pilcher. Pilcher werkte o.a. als camaraman en farmer voordat hij in 1999 debuteerde met An Ocean apart. Ondertussen is zijn werk in meerdere talen vertaald.

Uit: Wie ein Stern am Horizont (Starbust, vertaald door Regina Schneider)

 

„Das mit dem Konfetti war ein echtes Phänomen. Die Hoch­zeit war nun zwei Wochen her, aber noch immer tauchten die kleinen, bunten Flocken überall in der Wohnung auf. Mal erschienen sie in geballten Massen unter dem nagelneuen Kingsize-Bett, mal wehten sie zu kleinen Haufen hinter dem Fernseher im Wohnzimmer zusammen; dann wieder schweb­te eine einzelne Flocke sanft auf einer Wärmewelle um den Toaster in der Küche herum. Und auch wenn Tess sich genötigt sah, jeden Tag durch sämtliche Zimmer zu saugen, hat­ten die bunten Schnipsel sie anfangs mit einem Gefühl der Wonne erfüllt, denn mit ihnen kehrten die Erinnerungen an den schönsten Tag ihres Lebens wieder. Doch nun, als sie das Polohemd vom obersten Schrankregal nahm und ein neuer Konfettiregen auf die blank polierten Bodendielen des Schlaf­zimmers rieselte – wie Schnee, der endlos vor sich hin taute –, war sie es langsam leid.
Tess hatte den leisen Verdacht, dass Allan dahintersteckte. Sie malte sich aus, wie er auf Zehenspitzen durch die Woh­nung schlich und die bunten Papierblütenschnipsel wie Lie­besstaub verstreute, um den Zauber ihres Hochzeitstages lebendig zu erhalten. Doch als sie ihn tags zuvor darauf an­gesprochen hatte – er stand gerade splitterfasernackt vor dem Ganzkörperspiegel im Badezimmer und rasierte sich –, war sie fast ein wenig enttäuscht, dass er es nicht gewesen sein wollte.“

 

Pilcher

Robin Pilcher (Dundee, 10 augustus 1950)

 

De Braziliaanse schrijver Jorge Amado de Faria werd op 10 augustus 1912 geboren in Ferradas, in de gemeente Itabuna. Zie ook alle tags voor Jorge Amado op dit blog.

 

Uit: Gabriela, Clove and Cinnamon

 

„The Languor of OFENÍSIA

(whose importance must not be judged by the brevity of her appearance)

“In this year of headlong progress . . .” (FROM AN ILHÉUS NEWSPAPER OF 1925)

OF THE SUN AND THE RAIN AND A SMALL MIRACLE

IN THAT YEAR of 1925, when the idyll of the mulatto girl Gabriela and Nacib the Arab began, the rains continued long beyond the proper and necessary season. Whenever two planters met in the street, they would ask each other, with fear in their eyes and voices:

“How long can this keep up?”

Never had they seen so much rain. It fell day and night, almost without pause.

“One more week and we may lose everything.”

“The entire crop . . .”

“God help us!”

The crop gave promise of being the biggest in history. With cacao prices constantly rising, this would mean greater wealth, prosperity, abundance. It would mean the most expensive schools in the big cities for the colonels’ sons, homes in the town’s new residential sections, luxurious furniture from Rio, grand pianos for the parlors, more and better-stocked stores, a business boom, liquor flowing in the cabarets, more women arriving in the ships, lots of gambling in the bars and hotels–in short, progress, more of the civilization everyone was talking about.

But this unending downpour might ruin everything. And to think that only a few months earlier the colonels were anxiously scanning the sky for clouds, hoping and praying for rain. All through southern Bahia the cacao trees had been shedding their flower, replacing it with the newly born fruit.Without rain this fruit would have soon perished.

The procession on St. George’s Day had taken on the aspect of a desperate mass appeal to the town’s patron saint. The gold-embroidered litter bearing the image of the saint was carried on the shoulders of the town’s most important citizens, the owners of the largest plantations, dressed in the red gowns of the lay brotherhood. This was significant, for the cacao colonels ordinarily avoided religious functions. Attendance at Mass or confession they considered a sign of moral weakness. Church-going, they maintained, was for women“.

 

JorgeAmado

Jorge Amado (10 augustus 1912 – 6 augustus 2001)

 

 

De Franse dichter en schrijver René Crevel werd geboren op 10 augustus 1900 in Parijs. Hij groeide op in een kleinbrgerlijke familie. Zijn vader pleegde zelfmoord toen hij veertien was. Crevel rebelleerde zijn hele leven tegen de bourgeoisie. Van 1918 tot 1922 studeerde hij literatuurwetenschappen aan de Sorbonne. Daar kwam hij in contact met dadaisten als Louis Aragon en André Breton. Vanaf 1925 begon hij te lijden aan tbc. In 1926 maakte hij kennis met Klaus Mann. Hij zette zich in voor het surrealisme, vanaf 1927 engageerde hij zich ook voor het marxisme. In 1935 pleegde hij zelfmoord.

 

Uit: Mon corps et moi

 

« D’un suicide auquel il me fut donné d’assister, et dont l’auteur-acteur était l’être, alors, le plus cher et le plus secourable à mon cœur (son père), de ce suicide qui – pour ma formation et ma déformation – fit plus que tout essai postérieur d’amour ou de haine, dès la fin de mon enfance j’ai senti que l’homme qui facilite sa mort est l’instrument d’une force majuscule (appelez-la Dieu ou Nature) qui, nous ayant mis au sein des médiocrités terrestres, emporte dans sa trajectoire, plus loin que ce globe d’attente, les seuls courageux.

La vérité. Dès qu’un homme, dans une assemblée, parle de Dieu ou ce qui revient au même de la Vérité, avec un V majuscule et absolu, ses voisins de rire. Mais, interrogez chacun de ses voisins et ils vous avoueront leur effroi devant de tels mots. C’est que les uns ont renoncé (sans parvenir à n’y plus penser) aux problèmes essentiels –, c’est que les autres ont essayé d’un arrangement provisoire (mettons humain) qui ne saurait les satisfaire. Je pense à cette phrase qu’un homme anxieux écrivit, réponse à des remarques désespérées : “Il y a beaucoup de grandeur dans un peu de vérité.”

Beaucoup de grandeur dans un peu de vérité ?

Pourquoi ? Si j’ai rêvé d’une solitude telle que je ne serais pas tenté, le soir venu, de chercher le contact illusoire d’une chaleur humaine c’est bien que ce « un peu de vérité », au cours de toutes mes tentatives quotidiennes, ne m’a jamais contenté. C’est lui au contraire qui a permis au mensonge (le mien et celui des autres) de tenir debout, car si la vérité n’est susceptible d’aucun alliage et, par conséquent, apparaît étrangère à un monde où tout est fusion, le menso
nge ne saurait être conçu à l’état pur, je veux dire sans ce “un peu de vérité” dont se contente notre aimable faiblesse. Ainsi, je ne vois point la possibilité d’un mensonge absolu non plus que d’une vérité relative. »

 

Crevel

René Crevel (10 augustus 1900 – 18 juni 1935)

 

De Peruaanse dichteres Blanca Leonor Varela Gonzáles werd geboren in Lima op 10 augustus 1926. Varela studeerde aan de “Nationale Universiteit van San Marcos” waar zij andere toekomstige schrijvers zou ontmoeten, zoaals Sebastián Salazar Bondy, Javier Sologuren, Jorge Eduardo Eielson en haar latere echtgenoot, de beeldhouwer Fernando de Szyszlo. In 1949 ging zij naar Parijs. Daar leerde zij Octavio Paz kennen, die een sleutelfiguur in haar leven zou worden. Hij introduceerde de jonge Varela bij de kunstenaars en intellectuelen aldaar, zoals André Breton, Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Henri Michaux, Alberto Giacometti en Fernand Léger en met Latijns-Amerikaanse schrijvers die toen in Frankrijk woonden als Carlos Martínez Rivas. Paz was het ook die haar overtuigde om haar gedichten te publiceren en een voorwoord schreef bij haar eerste bundel Ese puerto existe (1959). In 1962 keerde zij terug naar Lima en reisde nadien nog regelmatig naar de Verenigde Staten, Spanje en Frankrijk.

Varela kreeg de Medalla de Honor van het Nationaal Instituut voor de Peruviaanse Cultuur, de Premio Octavio Paz de Poesía y Ensayo, de Premio Internacional de Poesía Ciudad de Granada Federico García Lorca (2006, eerste vrouw ooit) en de Premio Reina Sofía de Poesía Iberoamericana (2007).

Haar werk werd vertaald in het Engels, Duits, Italiaans, Portugees, Russisch en Tsjechisch. Zij overleed op 12 maart van dit jaar.

 

 

Family Secret

 

I dreamed of a dog

a skinned dog

its body sang its red body whistled

I asked the other one

the one who turns out the light the butcher

what has happened

why are we in the dark

 

this is a dream you are alone

there is no one else

light does not exist

you are the dog you are the flower which barks

sharpen your tongue sweetly

your sweet black four-legged tongue

 

dreams scorch the skin of man

human skin burns disappears

only the mutt’s red pulp is clean

the true light dwells in the crust of its eyes

you are the dog

you are the skinned mongrel every night

dream of yourself and let that be enough

 

 

 

I Go Bodiless

 

I go bodiless from the sun to the shady

water music of living shadow

through the narrowing vagina

which guides me from blindness to light

 

under the high echoing dome

in this colossal semblance of a nest

I touch the sea belly with my belly

I inspect my body meticulously

poke at my feelings

I am alive

 

blanca_varela

Blanca Varela (10 augustus 1926 – 12 maart 2009)

 

De Britse schrijfster Barbara Erskine (eig. Barbara Hope-Lewis) werd geboren op 19 augustus 1944 in Nottingham. Zij studeerde middeleeuwse geschiedenis en schreef talrijke romans die al in twintig talen zijn vertaald. Veel van haar boeken werden bestsellers. Zij schrijft vaak een mix van hedendaagse en historische romans.

 

Uit: House of Echoes

 

“Pulling into the long broad main street in Aldeburgh she sat still for a moment peering through the windscreen at the shops and houses. It was an attractive place, bright, neat and at the moment very quiet. Clutching her piece of paper she climbed out of the car and approached a man who was standing staring into the window of an antique shop. At his feet a Jack Russell terrier strained at the leash anxious to get to the beach. He glanced at her piece of paper. ‘Crag Path? Through there. Overlooking the sea.’ He smiled. ‘A friend of Edgar Gower’s are you? Delightful man. Delightful.’ Unexpectedly he gave a shout of laughter as he strode away.”

 

erskine

Barbara Erskine (Nottingham, 10 augustus 1944)

 

De Nederlandse journalist en schrijver Piet Bakker werd geboren in Rotterdam op 10 augustus 1897. Zie ook mijn blog van 10 augustus 2007.

 

Uit: Jeugd in de Pijp

 

,Een figuur, waarvoor ik nooit een verklaring heb kunnen vinden, was de schandaalcolporteur. Die verscheen met het nijdasserige gezicht van den aarts-roddelaar plotseling in de straat en riep: “Koopt en leest het schandaal, dat zich heden heeft afgespeeld tusschen een welbekend heer uit de Van Ostadestraat en zijn dienstmaagd!” Hij droeg een pakje pamfletten onder den arm en keek de omstanders aan met oogen van: “Ik weet m’n weetje”. En die omstanders keken terug met ernstige gelaten, waarop te lezen viel: “Ja man, hou er van op, dr is zoo wat gemeenigheid in de wereld,” maar ze dachten er niet aan om zoo’n papiertje te koopen.

Een straat verder galmde de colporteur, dat de menschen het schandaal moesten koopen en lezen van een welbekend heer uit de Rustenburgerstraat, hetgeen journalistiek verantwoord was, want de menschen interesseeren zich nu eenmaal het meest voor schandalen, die zich in hun onmiddellijke nabijheid zouden hebben afgespeeld. Wat er in zoo’n pamflet stond, ben ik nooit te weten gekomen. Was het stiekeme chantage? Ik weet het niet. Maar als om de paar maanden die sombere grafstem door de Van Ostade klonk, was ik altijd diep doordrongen van de zondigheid der menschen.’’

Bakker

Piet Bakker (10 augustus 1897 – 1 april 1960)