Ernst Wiechert, Omar Khayyam, Franziska zu Reventlow, Bertrand Russell, John Wilson, David Troch

De Duitse dichter en schrijver Ernst Wiechert werd geboren op 18 mei 1887 in Kleinort bij Sensburg in Oostpruisen.(Tegenwoordig Polen). Zie ook alle tags voor Ernst Wiechert op dit blog.

 

Uit: Die blauen Schwingen

“Sie traten auf die Schonungen. Der Hochwald blieb zurück, ein Heer von glatten Schäften mit abendlichem Glanz. Einsam hob der Weg sich zur Höhe. Dort reckte aus Busch und Gesträuch eine Schirmkiefer ihren geraden, gewaltigen Stamm in den Himmel hinauf, einen zerrissenen Wipfel wie Fahnentuch um den Schaft und darüber einen grauen, trockenen Ast wie eine harte Eisenspitze, dienach dem Leib der Wolken drohte. Da stand sie gleich der letzten Lanze über nieder gebrochenem Heer, und in ihrer Krone hing der Abendwind mit auf- und nieder gleitenden Tönen.

“Hier ist es, Harro.”

Sie blickten über den Wald. Kein Laut zerriß mit lohendem Glanz das breite Bild. Nur Schonungen, grau und grün und blau bis an das ferne Ufer, wo des Hochwalds Masten im gelben Abendlicht die schweren Segel trugen. Kein Sturm ging über das Meer, kein Leuchten brach aus Wolkentoren, nur ein leises Weben war auf allen Seiten, in großem Rhythmus, wie schwankender Orgel-Ton unter verdämmernden Bogen: “Ich bin … der Wald … der Wald… der weite… weite… Wald…” Kein Vogel rief, kein Wild trat heimlich aus unbewegtem Gebüsch. Schwere Wolken zogen, seltsam groß und klar, über das schweigende Rund und versanken wie sich bäumende Schiffe hinter dem Wald.Da klang von ferne ein klagender Schrei, sechsmal, siebenmal sich hebend im Schlag der Flügel, und hingezogen ersterbend.

“Simplizius!” Er griff nach seinem Arm.

“Rühre dich nicht!”

Noch einmal schrie es über den Wäldern, näher rufend. Dann kam ein jagender, klingender Flügelschlag, und auf der Spitze der Kiefer schwang sich der Wanderfalke ein und wandte seinen kühnen Kopf über das Meer zu seinen Füßen. Hoch im leeren Grau saß er einsam, und seine Augen blickten königlich über die Wälder. Und noch einmal kam der klagende Schrei, der zwischen Wolken und Wald schmerzlich und jäh den Abend zerriß.“

 


Ernst Wiechert (18 mei 1887 – 24 augustus 1950)

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In Memoriam Mario Benedetti



In Memoriam Mario Benedetti

 

 

De Uruguayaanse schrijver Mario Benedetti is gisteren op 88-jarige leeftijd overleden. Benedetti schreef in de zestig jaar waarin hij als schrijver actief was, meer dan tachtig dichtbundels, romans, essays en andere werken. Een van zijn bekendste boeken is La Tregua, dat in het Nederlands is vertaald onder de titel Het Uitstel. Benedetti werd geboren op 14 september 1920 in Paso de los Toros in het department Tacuarembó.Tijdens de militaire dictatuur in Uruguay (1973-1985) woonde Benedetti in het buitenland, aanvankelijk Cuba – hij was een aanhanger van het beleid van de communistische leider Fidel Castro – en daarna jaren in Madrid. Zie ook mijn blog van 14 september 2008.

 

 

 

The South Also Exists

 

With its ritual of steel

its great chimneys

its secret scholars

its siren song

its neon skies

its Christmas sales

its cult of God the Father

and of epaulets

      with its keys

      to the kingdom

      the North is the one

      who orders

 

but down here, down

hunger at hand

resorts to the bitter fruit

of what others decide

while time passes

and pass the parades

and other things

that the North doesn’t forbid.

      With its hard hope

      the South also exists.

 

With its preachers

its poison gases

its Chicago school

its owners of the Earth

with its luxurious costume

and its meager frame

its spent defenses

its expenses of defense

      with its epic of invasion

      the North is the one

      who orders.

 

But down here, down

each in their hideaway

are men and women

who know what to grasp

making the most of the sun

and eclipses

putting useless things aside

and using what is useful.

      With its veteran faith

      the South also exists.

 

With its French horn

and its Swedish academy

its American sauce

and its English wrenches

with all its missiles

and its encyclopedias

its war of galaxies

and its rich cruelty

      with all its laurels

      the North is the one

      who orders.

 

But down here, down

near the roots

is where memory

omits no memory

and there are those

who defy death for

and die for

and thus together achieve

what was impossible

      that the whole world

      would know

      that the South,

      that the South also exists

 

 

 

 

 

Vertaald door Yoshie Furuhashi

 

 

 

 

 

benedetti
Mario Benedetti (14 september 1920 – 17 mei 2009)

 

 

Peter Høeg, Lars Gustafsson, Eva Schmidt, Gary Paulsen, Dennis Potter, Henri Barbusse, Cor Bruijn, Virginie Loveling, Dorothy Richardson, Jacint Verdaguer, Anna Jameson, Leo Stilma

De Deense schrijver Peter Høeg werd geboren in Kopenhagen op 17 mei 1957. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007 en ook mijn blog van 17 mei 2008

Uit: Der Plan von der Abschaffung des Dunkels (Vertaald door Angelika Gundlach)

“Das Zweitbeste, um die Vorderpartie zu stärken, nach dem Geräteturnen, war Leichtathletik, vor allem die Wurfdisziplinen, das war im Winter jedoch schwieriger, weil sie im Freien stattfand.
Die einzige Ausnahme davon war Laufen. Klastersen hatte der Juniorennationalmannschaft beigebracht, im Winter auf den gefrorenen Mooren und Seen zu trainieren, und schöne Ergebnisse erzielt. Das war eines seiner Prinzipien: Wenn man lief, gab es kein Wetter, bei dem man nicht draußen sein konnte.
Also hatte man Lauftraining zu allen Jahreszeiten, er hatte jedoch eine Vorliebe für Schnee. Bei Schnee konnte man ziemlich sicher sein, daß man auf jeden Fall die erste halbe Stunde durch den Park laufen würde.
Er selbst lief vorneweg. Das bedeutete, wenn man nicht zur Spitzengruppe gehörte oder wenn man sich sogar zurückfallen ließ, war man plötzlich allein.
Sie stand an einem Baum, mit dem Rücken zu mir. Ich sah den schwarzen Mantel. Hinter ihr war der fallende Schnee eine Wand, sie löste sich von dem Baum, ging durch die Wand und war weg.
Ich bog vom Weg ab und kam hinunter an den See. Es war an einer Stelle, die lange eisfrei war. Da stand ein Reiher, und es gab auch Schwäne. Es war, als spürten sie die Kälte nicht, und sie waren in Bewegung, als sei jemand vorbeigegangen.
Ich dachte, ich hätte sie verloren, oder vielleicht war sie es nicht gewesen. Der Schnee bildete noch immer Räume, man lief durch eine Reihe von weißen Zimmern, die nie endeten. Ich wandte mich zu dem Hügel, wo die Statuen waren, mit gefrorenen Kleidern aus Schnee auf der grünen Bronzehaut. Eine von ihnen löste sich von den anderen und ging weg. Ich marschierte los. Wir kamen hinunter an die Stelle, wo im Sommer Rosen gestanden hatten. Sie waren zurückgeschnitten und mit Tannenzweigen bedeckt.”

 

peter_hoeg

Peter Høeg (Kopenhagen, 17 mei 1957)

 

De Zweedse dichter en  schrijver Lars Gustafsson werd geboren in Västeras, op 17 mei 1936. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007 en ook mijn blog van 17 mei 2008

A Men’s Choir

The voice one has when
talking to small children
and large dogs
is not the same
as that at the barber’s
or from the lectern.
It comes from another life
from far, far away
one that maybe never existed

whereas the voice
one has
when caressing a woman’s breast
or belly
is a third voice
that comes from a third world
(green warm moist shadow under
huge ferns, marshland, and
huge birds that fly up).
And there are many, many more.

Not my own voice—
and not exactly that of anyone else.
Is there such a thing as
the voices in between?
I recall your foot
still warm with morning.
I imagine
they must be like that.
And if one could hear
all the voices at the same time
one would get the impression
of a men’s choir
defiantly executing
a breakneck series of dissonances.
Vertaald door John Irons

 

Gustafsson

Lars Gustafsson (Västeras, 17 mei 1936)

 

De Oostenrijkse schrijfster Eva Schmidt werd geboren op 17 mei 1952 in Lustenau / Vorarlberg. Zij woont als zelfstandig schrijfster in Bregenz. Behalve proza schrijft zij ook hoorspeken en vertaalt zij uit het Italiaans. Schmidt debuteerde in 1985 met Ein Vergleich mit dem Leben. In 1988 verscheen Reigen. Daarna volgde een scheppingspauze tot in 1997 haar roman Zwischen der Zeit verscheen.

 

Uit: Zwischen der Zeit

 

„Der gutaussehende Fremde mit den slawischen Gesichtszügen hatte sich der Mutter und dem Kind vorsichtig wie einer Gruppe scheuer Tiere, die er nicht aufschrecken wollte, genähert. In einem Abstand, der Unaufdringlichkeit verraten sollte, ging er in die Hocke und befand sich dadurch in Augenhöhe mit Charlotte. Alles an ihm, die graugrünen Augen, die vollen, fast weiblich geschwungenen Lippen, die Geradheit der Nase, die Helligkeit der Stirn, die hohen, stark ausgeprägten Backenknochen, versetzten sie einen Augenblick lang in einen Zustand der Atemlosigkeit. Er hatte knochige, aber schmale Hände. Auch das nahm sie in diesen ersten Sekunden wahr. Jedenfalls erinnerte sie sich später daran. Auffallend an seinen Händen war die dunkle und dichte Behaarung, die über den Handrücken bis zu den ersten Fingergliedern reichte.

Er trug weite Hosen, die von einem Gürtel zusammengehalten waren und seinen schlanken Körper noch betonten, und ein einfaches, weißes Hemd, das am Kragen offenstand. Eine Aura weltmännischer Gelassenheit umgab seine Haltung und sein Benehmen, sein Blick verriet Aufmerksamkeit.“

 

schmidt

Eva Schmidt (Lustenau, 17 mei 1952)

 

De Amerikaanse schrijver Gary Paulsen werd geboren op 17 mei 1939 in Minneapolis, Minnesota.  Al in zijn jonge jaren interesseerde hij zich voor het schrijven. In 1966 verscheen zijn eerste boek. In 1983 en 1985 deed hij mee aan de grootste sleehondenrace van de wereld en hij verwerkte zijn belevenissen in een boek Dogsong dat later diende als uitgangspunt van de Disney film Snowdogs.

 

Uit: Soldier’s Heart

 

„He heard it all, Charley did; heard the drums and songs and slogans and knew what everybody and his rooster was crowing.

There was going to be a shooting war. They were having town meetings and nailing up posters all over Minnesota and the excitement was so high Charley had seen girls faint at the meetings, just faint from the
noise and hullabaloo. It was better than a circus. Or what he thought a circus must be like. He’d never seen one. He’d never seen anything but Winona, Minnesota, and the river five miles each way from town.

There would be a shooting war. There were rebels who had violated the law and fired on Fort Sumter and the only thing they’d respect was steel, it was said, and he knew they were right, and the Union was right, and one other thing they said as well–if a man didn’t hurry he’d miss it. The only shooting war to come in a man’s life and if a man didn’t step right along he’d miss the whole thing.

Charley didn’t figure to miss it. The only problem was that Charley wasn’t rightly a man yet, at least not to the army. He was fifteen and while he worked as a man worked, in the fields all of a day and into night, and looked like a man standing tall and just a bit thin with hands so big they covered a stove lid, he didn’t make a beard yet and his voice had only just dropped enough so he could talk with men.

If they knew, he thought, if they knew he was but fifteen they wouldn’t take him at all.

But Charley watched and Charley listened and Charley learned.“

 

Paulsen

Gary Paulsen (Minneapolis, 17 mei 1939)

 

De Britse schrijver Dennis Potter werd geboren op 17 mei 1935 in Forest of Dean, Gloucestershire. Potter studeerde in 1959 af aan de Oxford University en schreef vanaf de jaren zestig bijna dertig toneelstukken, negen televisie series, drie romans, was journalist en schreef ook non-fictie. In Nederland werd hij vooral bekend door de televisieserie: ‘The singing detective’. Zijn laatste werk ‘Cold Lazarus’ (1994) is een gelaagde vertelling waarin hij, al stervende, zowel in de serie als in de realiteit, verslag doet van zijn leven en zijn blik daarop.

 

Uit: Blackeyes

 

“He had once seen an old lady in a greetings-card shop moving her lips as she read the verse in one birthday card after another, and he had realized for the first time that neither the ability not the motives of those who had written the banal little rhymes were at issue: the old woman was seeking the most appropriate clutch of words to express the truth of her feelings for whoever she wanted to send the card to. She was the one who brought the truth, and the dignity, to what had been written without either.”

 

dennis_potter

Dennis Potter (17 mei 1935 – 7 juni 1994)

 

De Franse schrijver Henri Barbusse werd geboren op 17 mei 1873 in Asnières-sur-Seine. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

Uit: Lettres

„28 février 1915 (à sa femme)

Chère fifille,

j’ai eu cette lettre hier soir 27.La régularité du service postal me semble rétablie!

C’est demain soir que finit notre période de tranche.Hier, bombardem
ent intense: on suivait, de l’oeil, de notre tranchée,la chute des obus de 220 qui décrivaient des cercles énormes dans le ciel,au-dessus de nos têtes et qui tombaient ensuite.Ce sont des projectiles qui pèsent 120 kilos.On les eût dit, dans l’espace, à peu près gros comme un oiseau qui tombe à pic.

Cette nuit, on a travaillé à aménager une tranchée.Il faisait tout à fait froid.Ce matin, soleil radieux et légère brise.Les tranchées, sèches se couvrent sur la crête d’herbes qui ondulent au vent.Cet aspect chevelu est nouveau.A certains endroits, les tranchées françaises, qui sont larges et évasées plutôt,ont des airs de chemins creux.Les tranchées allemandes sont beaucoup plus étroites et creuses,elles sont plus organisées pour la défense, mais une fois qu’elles sont attaquées,les occupants ne peuvent plus en sortir.Il leur faut, ou repousser l’attaque ou se “faire faire”. J’ai envie de faire de la bicyclette, figurez-vous! Il me semble que je ne vais plus savoir.Je n’ai pas encore le poulet n°1 ni le poulet n°2.“

 

Barbusse

Henri Barbusse (17 mei 1873 –30 augustus 1936)

 

De Nederlandse schrijver Cor Bruijn werd geboren in Wormerveer op 17 mei 1883. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

 

Uit: Sil de strandjutter

 

Een schaap blert om het huis. Wat later blert er nog een en nog een. Schapen blerren. Uit de weiden zijn ze naar de huizen gesukkeld. Nu duurt de storm lang. Een schaap weet meer van het weer af dan de mensen. Hoor, hoe de vlagen beuken! Bij Japkemoei Lieuwen, om oost, onder aan het duin, sloeg het vorige jaar onder het geweld van de orkaan een raam met kozijn en al naar binnen. De schepen varen op zee … de houtslepers … veel mannen van Terschelling varen op de houtslepers.., op de haringloggers, op de boten naar het verre Oost-Indië … Sijke van Jort wacht al veertig jaar op haar man. En ze gelooft nog, dat hij eenmaal terug zal komen … nog gelooft ze …
Weer blert een schaap. Hoort ze goed, hollen ze hard om het huis?
Schreeuwt daar iemand?… Is dat op de weg, of op het eigen erf?… Heeft ze geslapen? Hoe laat is het dan?… Daar hoort ze weer wat!”

 

Bruijn

Cor Bruijn (17 mei 1883 – 6 november 1978)

 

De Vlaamse schrijfster Virginie Loveling werd geboren in Nevele op 17 mei 1836. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

 Uit: Een dure eed

 “Marcellien liep nog eens in allerhaast langs den zoogezegden Kattewegel – dat was achter de hoven, tusschen de hagen heen – naar de afgelegen wijk het Opeelken. Hij wilde zijne geliefde Veria eene laatste maal vaarwel zeggen vóór de groote reis, want voor hem, die sedert zijne kindsheid – zijn achtste jaar, dat hij in het dorp was komen wonen – nooit meer dan twee of drie uren ver was geweest, mocht de voorgenomen reis van den volgenden dag wel eene groote heeten.

En terwijl hij naar het Opeelken liep, was ook zijn tweelingbroeder Filip achter de schuur gaan loeren, of hij Reine, zijne beminde, niet kon zien en spreken; en daar de jonge boerenmeid insgelijks naar hem uitkeek, toen zij met het naderen van den avond in den stal hare koeien melken ging, zoo kwam het gansch natuurlijk, dat zij onbemerkt van hare meesteres, hare akers aan den ingang gelaten, en naar hem was toegegaan; en nu stonden de beiden op de steenen brug over de beek, welke de groote hoeve van de kleinere scheidde, in stil en druk gesprek.

Filip ook moest ’s anderdaags met den eersten trein, die in het station van het op een uur afstands liggend dorp Meidale stilhield, naar Frankrijk vertrekken.

Het was een schoone avond op het einde van April, wat koel maar helder; de daken van het huis en de schuren scherp afgeteekend op den blauwen hemel; pereboomen in vroegen bloei en bottend loover in het dichte boschje, waar het onder

de struiken reeds donker begon te worden, en de geloken kelkjes van de windroosjes op den grond maar nauw zichtbare witte plekjes meer vormden. De maan kwam op van achter den nog naakten reuzeneik aan den boord der beek.“

 

Loveling

Virginie Loveling (17 mei 1836 – 1 december 1923)

 

De Engelse schrijfster Dorothy Miller Richardson werd geboren op 17 mei 1873 in Abington, Oxfordshire. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

 

Uit: Pilgrimage

 

„Miriam left the gaslit hall and went slowly upstairs.  The March twilight lay upon the landings, but the staircase was almost dark.  The top landing was quite dark and silent.  There was no one about.  It

would be quiet in her room.  She could sit by the fire and be quiet and think things over until Eve and Harriett came back with the parcels.  She would have time to think about the journey and decide what she was going to say to the Fraulein.

Her new Saratoga trunk stood solid and gleaming in the firelight.  To-morrow it would be taken away and she would be gone.  The room would be altogether Harriett’s.  It would never have its old look again.  She evaded the thought and moved clumsily to the nearest window.  The outline of the round bed and the shapes of the may-trees on either side of the bend of the drive were just visible.  There was no escape for her thoughts in this direction.  The sense of all she was leaving stirred uncontrollably as she stood looking down into the well-known garden.

Out in the road beyond the invisible lime-trees came the rumble of wheels.  The gate creaked and the wheels crunched up the drive, slurring and stopping under the dining-room window.“

 

Richardson

Dorothy Richardson (17 mei 1873 – 17 juni 1957)

 

 

De Catalaanse dichter en  schrijver Jacint Verdaguer i Santaló werd geboren op 17 mei 1845 in Folgueroles. Hij was de belangrijkste vertegenwoordiger van de Renaixença, de beweging die in de 19e eeuw streefde naar een opleving van de Catalaanse taal en cultuur. In 1865 nam hij deel aan een dichterswedstrijd in Barcelona en won hij meteenn al vier prijzen. In 1870 werd hij tot priester gewijd en begon hij te werken in Vic en omgeving. In 1876 nam hij een baan aan als geestelijke op een schip. De ervaringen die hij had op het traject Cádiz–Havanna inspireerden hem tot het grote epos L’Atlàntida. In 1880 schreef hij de tekste van het loflied op de Zwarte Madonna van Montserrat.

 

Uit: L’Atlàntida (Vertaald door Clara Sommer)

 

„Und eine Barke sieht er auf den Wellen

Durch Klippen gleiten gleich dem weißen Schaum.

Und Herkules verspricht, bei seiner Rückkehr

Die Stadt zu gründen mit der Barke Namen,

Sie groß zu machen wie die hohe Ceder.

Wer sie erblickt, soll mit Erstaunen rufen:

Das ist die Riesentochter des Alciden!

Um ihretwillen fordert er den Dreizack

Vom Meeresgott, von Jupiter den Blitz.

Des Helden Bitte ward erhört vom Himmel:

O schönes Barcelona, dein Gesetz

Bezwang den Ozean in seiner Macht;

Aus deinen Felsen zuckte Blitz auf Blitz

Zu stolzem Siege auf den Kampfplatz nieder.“

 

Jacint_Verdaguer

Jacint Verdaguer (17 mei 1845 – 10 juni 1902)

 

De Britseschrijfster Anna Jameson werd geboren op 17 mei 1797 in Dublin. Haar vader, de miniatuurschilder Murphy bracht haar al vroeg liefde voor de kunst bij. Zij werd bekend als schrijfster door haar tijdens een Italiaanse reis geschreven dagboek Diary of an Ennuyée uit 1826. Jameson was jarenlang bevriend met de schoondochter van Goethe, Ottilie. Belangrijk werken van haar zijn ook Characteristics of the female characters of Shakespeare uit 1832 en The House of Titian uit 1846.

 

Uit: The Diary of an Ennuyée

 

„Calais, June 21.—What young lady, travelling for the first time on the Continent, does not write a “Diary?” No sooner have we slept on the shores of France—no sooner are we seated in the gay salon at Dessin’s, than we call, like Biddy Fudge, for “French pens and French ink,” and forth steps from its case the morocco-bound diary, regularly ruled and paged, with its patent Bramah lock and key, wherein we are to record and preserve all the striking, profound, and original observations—the classical reminiscences—the thread-bare raptures—the poetical effusions—in short, all the never-sufficiently-to-be-exhausted topics of sentiment and enthusiasm, which must necessarily suggest themselves while posting
from Paris to Naples.

Verbiage, emptiness, and affectation!

Yes—but what must I do, then, with my volume in green morocco?

Very true, I did not think of that.

We have all read the Diary of an Invalid, the best of all diaries since old Evelyn’s.—

Well, then,—Here beginneth the Diary of a Blue Devil.

What inconsistent beings are we!—How strange that in such a moment as this, I can jest in mockery of myself! but I will write on. Some keep a diary, because it is the fashion—a reason why I should not; some because it is blue, but I am not blue, only a blue devil; some for their amusement,—amusement!! alas! alas! and some that they may remember,—and I that I may forget, O! would it were possible.“

 

Jameson

Anna Jameson (17 mei 1797 – 17 maart 1860)

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Nederlandse dichter Leo Stilma werd geboren in Hilversum op 26 april 1953. Hij schrijft sinds 1990 poëzie. Daarnaast werkt hij als methodiekdocent aan de Hogeschool Rotterdam. Veel gedichten van hem zijn opgenomen in verzamelbundels, het meest recent in de bundel” Met het oog op Morgen “ van J. Jansen van Galen en in de bundel” Ouderdom” van uitgeverij Singel 521. Van hem zelf zijn drie bundels verschenen: Kaalslag (1995), Steenslag (1998) en In Woord en Beeld (2002). 

 

Verwijdering

1
De vloer is nog warm
van je voetstappen, de deur
draagt je vingerafdrukken

en in mijn hoofd heb je
alles door elkaar gegooid
ik kan er niets meer vinden.

Nu je buiten loopt
hoor ik je voeten nog schoppen
tegen mijn gehoorbeen
en je vragen galmen tegen
de muren van mijn hersenstam.

Ik sta wel op het dak
van ons huis te zwaaien
met een witte vlag
en roep je naam

maar je hoort me niet
je hoort me niet meer.

Stilma

Leo Stilma (Hilversum, 26 april 1953)

Adrienne Rich, Paul Gellings, Jakob van Hoddis, Friedrich Rückert, Lothar Baier, Juan Rulfo, Olga Berggolts, Casper Fioole, Olaf J. de Landell

De Amerikaanse dichteres Adrienne Rich werd 16 mei 1929 geboren te Baltimore. Zie ook alle tags voor Adrienne Rich op dit blog.

 

 

Burning Oneself Out

  

We can look into the stove tonight

as into a mirror, yes,

 

the serrated log, the yellow-blue gaseous core

 

the crimson-flittered grey ash, yes.

I know inside my eyelids

and underneath my skin

 

Time takes hold of us like a draft

upward, drawing at the heats

in the belly, in the brain

 

You told me of setting your hand

into the print of a long-dead Indian

and for a moment, I knew that hand,

 

that print, that rock,

the sun producing powerful dreams

A word can do this

 

or, as tonight, the mirror of the fire

of my mind, burning as if it could go on

burning itself, burning down

 

feeding on everything

till there is nothing in life

that has not fed that fire

 

 

 

 

November 1968

  

Stripped

you’re beginning to float free

up through the smoke of brushfires

and incinerators

the unleafed branches won’t hold you

nor the radar aerials

 

You’re what the autumn knew would happen

after the last collapse

of primary color

once the last absolutes were torn to pieces

you could begin

 

How you broke open, what sheathed you

until this moment

I know nothing about it

my ignorance of you amazes me

now that I watch you

starting to give yourself away

to the wind

 

 

Rich

Adrienne Rich (Baltimore, 16 mei 1929)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en vertaler Paul Johann Gellings werd geboren in Amsterdam op 16 mei 1953. Zie ook alle tags voor Paul Gellings op dit blog.

 

 

Rivierenbuurt

 

Vanavond op de kaart gezien waar ik

het kind van ben. Ho
e groot het is.

 

Wie niet begrijpt wat eenzaam is

moet daar een keer uit dwalen

gaan. Liefst na de laatste tram.

 

Pleinen over, waar portieken

gapen, stapels erkers zij aan

zij verrijzen in de nacht –

was Kafka architect geweest,

dan had hij dit bedacht:

toekomst veranderd in

verlatenheid. Nieuw in oud.

 

Wie niet begrijpt wat eenzaam is

moet daar een keer uit dwalen gaan.

Of thuis onder de lamp.

 

 

 

 

Lekstraat

 

De tramremise en de witte synagoge gaan,

voor wie er nog aan denkt, nooit samen.

Het zijn heel slechte buren. De een sluit

 

zijn gordijn, de ander altijd buiten en

voorgoed. Het krijsen in de bocht van

trams overstemt nog steeds het ijl geroep.

 

Toch is het hier vaak stil en met zichzelf in

harmonie. Dan ziet de tramremise wit en

weerklinkt onhoorbaar het gezang van toen.

 

Dan tekent zich een glimlach af, in erkers

en in trapportalen. Dan is alles weer voor

geluk bedoeld, zoals vroeger en voorgoed.

 

 

Gellings

Paul Gellings (Amsterdam, 16 mei 1953)

 

 

 

 

De Duitse dichter Jakob van Hoddis (pseudoniem van Hans Davidsohn) werd geboren in Berlijn op 16 mei 1887. Zie ook alle tags voor Jakob von Hoddis op dit blog.

 

 

Andante

 

Aufblühen Papierwiesen

Leuchtend und grün,

Da stehen drei Kühe

Und singen kühn:

 

»O Wälder, o Wolken,

O farbige Winde,

Wir werden gemolken

Geschwinde, geschwinde …

 

In goldene Eimer

Fließt unser Saft.

In farbige Reimer

Ergießt unsere Kraft.

 

Wir stehen hier, im Chor beisammen,

Auf knotigem Beine

Und die Kräfte der Erde sind

Angesammelt zu frohem Vereine.«

 

Sie bocken bei Tag und sie trillern bei Nacht.

 

 

VonHoddis

Jakob van Hoddis (16 mei 1887 – mei/juni ? 1942)

 

 

 

 

De Duitse dichter Johann Michael Friedrich Rückert werd geboren in Schweinfurt op 16 mei 1788. Zie ook alle tags voor Friedrich Rückert op dit blog.

 

Uit: Kindertotenlieder

 

Der Liebe Leben ist schnell vollbracht

 

Der Liebe Leben ist schnell vollbracht,

Es keimet, es reift in einer Nacht;

Frühmorgens erwacht,

Noch eh du’s gedacht,

Hüpfts Kindlein frisch

Durch Blütengebüsch,

Und regt die Glieder

Mit Macht, mit Macht.

Kommts Abendroth,

Ists Kindlein todt,

Es legt sich nieder,

Ersteht nicht wieder,

Ist nimmer erwacht,

Gute Nacht, gute Nacht!

Dein Lauf ist vollbracht,

Dein Grab ist gemacht,

Gute Nacht, gute Nacht!

 

 

 

 

 

So kurz war euer Beider Leben

 

So kurz war euer Beider Leben,

Von euch ist wenig zu berichten

In Staats- und Zeit- und Weltgeschichten;

Es muß, euch irgend zu erheben,

Der Leichenstein so wie daneben

Der Leichenprediger verzichten;

Und nur der Liebe könnt ihr geben

Stoff zu unendlichen Gedichten.

 

 

Rueckert

Friedrich Rückert (16 mei 1788 – 31 januari 1866)
Standbeeld in Schweinfurt

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver, vertaler en essayist Lothar Baier werd geboren in Karlsruhe op 16 mei 1942. Zie ook mijn blog van 16 mei 2007.

 

Uit: Eine Art schattenloser Existenz

 

“Aber es ist nicht dieser Ich-Erzähler, der die Figur des Westdeutschen Jörn dazu bringt, die abgesunkene Erinnerung an die in Thüringen verbrachte Kindheit hervorzuholen, es ist die durch die Vereinigung möglich gewordene intensive Berührung mit ostdeutschen Landschaften. Viel mehr noch als zu der Kindheitsstadt Erfurt fühlt Jörn sich zu Plätzen hingezogen, mit denen ihn biographisch gar nichts verbindet, an denen er aber eine ihn fesselnde Überlagerung von Vergangenheit und Gegenwart entdeckt. Ein solcher Platz ist der märkische Flugplatz Reinberg, der seit der Vereinigung neuentstandenen Flugsportvereinen mit ihrem Segelflug- und Drachenbetrieb Unterkunft bietet, der aber nicht verbergen kann, dass von seiner Piste jahrzehntelang sowjetische Militärmaschinen gestartet waren. Vorhanden sind noch neben zwei uralten Antonow-Doppeldeckern die kaum aus der Erde ragenden gepanzerten Hangars der MIGs, doch waren die Bunker von der Roten Armee nur übernommen worden, davor hatten sie Görings Luftwaffe als Versteck für die Messerschmidtjäger gedient. Die Konfrontation mit dieser im Osten aufgefundenen Unwirklichkeit belebt auf einmal eine Erinnerungsfähigkeit wieder, die sich nie zuvor so stark herausgefordert sah. “Jörn ließ das Geschehen auf dem Flugplatz und in der Luft nicht aus den Augen, zugleich erzählte er weiter, und dabei schien es, als ginge in seinem Kopf die Gegenwart, wie er sie augenblicklich wahrnahm, neben den vergangenen Zeiten her, von denen er erzählte. Mitunter war es so, als bringe ihn eine Wahrnehmung auf die Spur zu einer Erinnerung hin, und dann konnte es sein, dass sich zwischen der Erinnerung und dem gegenwärtigen Augenblick eine Beziehung zu erkennen gab. Aber nicht immer waren solche Korres pondenzen offenkundig, meistens entstanden sie auf vage, unbestimmte Weise, ohne dass ein unmittelbarer Zusammenhang sie erklärte.”

 

 

Baier

Lothar Baier (16 mei 1942 – 11 juli 2004)

 

 

 

De Mexicaanse schrijver Juan Rulfo werd geboren op 16 mei 1917 in Sayula. Zie ook alle tags voor Juan Rulfo op dit blog.

 

Uit: No Dogs Bark (Vertaald door George D. Schade)

 

“The long black shadow of the men kept moving up and down, climbing over rocks, diminishing and increasing as it advanced along the edge of the arroyo. It was a single reeling shadow.The moon came out of the earth like a round flare.”We should be getting to that town, Ignacio. Your ears are uncovered, so try to see if you can’t hear dogs barking. Remember they told us Tonaya was right behind the mountain. And we left the mountain hours ago. Remember, Ignacio?””Yes, but I don’t see a sign of anything.”

“I’m getting tired.”

“Put me down.”

The old man backed up to a thick wall and shifted his load but didn’t let it down from his shoulders. Though his legs were buckling on him, he didn’t want to sit down, because then he would be unable to lift his son’s body, which they had helped to sling on his back hours ago. He had carried him all this way.

“How do you feel?”

“Bad.”

Ignacio didn’t talk much. Less and less all the time. Now and then he seemed to sleep. At times he seemed to be cold. He trembled. When the trembling seized him, his feet dug into his father’s flanks like spurs. Then his hands, clasped around his father’s neck, clutched at the head and shook it as if it were a rattle.

The father gritted his teeth so he wouldn’t bite his tongue, and when the shaking was over he asked, “Does it hurt a lot?”

“Some,” Ignacio answered.

First Ignacio had said, “Put me down here– Leave me here– You go on alone. I’ll catch up with you tomorrow, or as soon as I get a little better.” He’d said this some fifty times. Now he didn’t say it.

There was the moon. Facing them. A large red moon that filled their eyes with light and stretched and darkened its shadow over the earth.”

 

 

Rulfo

Juan Rulfo (16 mei 1917 – 8 januari 1986)

 

 

 

 

De Russische dichteres en schrijfster Olga Fyodorovna Berggolts werd geboren op 16 mei 1910 in Sint Petersburg. Zij studeerde filologie en werkte na haar studie aan de universiteit van Leningrad als correspondente in Kazachstan. Haar eerste boeken schreef zij nog voor kinderen en jongeren. In het begin van de jaren dertig volgden verhalen over de opbouw van hte socialisme. Bekend werd zij echter met haar gedichtenbundels waarin zij haar ervaringen uit het belegerde Leningrad tijdens WO II verwerkte. Ook hield zij toespreken voor de radio in deze periode die na de oorlog gebundeld werden.

 

 

 

The Answer

 

But I tell you that there are not

The years, that I for empty hold,

The ways, without a goal set,

The messages that nothing had.

There’re not the worlds, I ever lost,

The gifts, I gave without good thoughts,

There’s not a love that’s a mistake,

That is deceived, that’s a heart’s ache –

Its everlasting clear light

All over glows in my heart.

And it is never late once more

To start all life in the new world –

Such, that in toilsome days of yore,

To cross not any moan or word.

 

 

 

The Hope

 

I still have a hope to come back to my life 

Just having waked up at the morn, good enough, –

At early, light one – all in crystal-clear dew –

Where boughs are set in the brilliant hue,

Where lakes of sundew in the thickets lie spread,

Reflecting the cloud’s alacritous tread,

And I, gently linking with my youthful face,

Behold a droplet as a wonder and grace,

And run tears of joy, and so easy to feel,

To see all the distance so far as I will…

And I’m still believe that this good early morning

Of coolness and glow will come back to me –

To me – to the bagger in joyless wise roaming,

Dared not to be happy, to sob and appeal.

 

 

 

Vertaald door Yevgeny Bonver

 

 

berggolts

Olga Berggolts (16 mei 1910 – 13 november 1975)

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Nederlandse dichter Casper Fioole werd geboren in 1975. Naast het aan papier toevertrouwen van taalconstructies, houdt hij zich ook bezig met het voordragen van gedichten. Hij doet dit op poëziepodia, op slam-toernooien en tijdens de evenementen die hij organiseert met Dichtgroep Tegenzin die hij in het voorjaar van 2005 oprichtte. Sinds juni 2007 organiseert hij zijn eigen taalpodium: Podium Plankenkoorts. Casper Fioole won de slam (ersfoort) jaarfinale 2006. Hij woont in Utrecht.

 

 

 

Wat van jou was

Nu je steeds meer in de dingen kruipt
tussen boeken, in de kast
noem ik de vreemdste voorwerpen
bij jouw naam.

Ik pak je op en smijt je
in een schoenendoos
of in een uitgelichte vitrine
of uit het raam.

Ik maak
wat je aanraakte
net zo oud als jij
en mijn herinnering.

Ik zal je steeds meer
in de dingen dwingen
zodat, hoewel jij weg ging
ik bepaal hoe ver

 

 

fiole

Casper Fioole (1975)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook ook mijn blog van 16 mei 2008.

 

De Nederlandse schrijver Olaf J. de Landell werd geboren in Cirebon op Java in Nederlands-Indië op 16 mei 1911. Zie ook mijn blog van 16 mei 2007

Arthur Schnitzler, Albert Verwey, Judith Hermann, Michael Lentz, Pem Sluijter, Max Frisch, Peter Shaffer, Raymond Federman, Paul Zindel, W.J.M. Bronzwaer, Mikhail Bulgakov, Lyman Frank Baum, Frits van Oostrom, René Regenass, Katherine Anne Porter

De Oostenrijkse schrijver en arts Arthur Schnitzler werd geboren in Wenen op 15 mei 1862. Zie ook alle tags voor Arthur Schnitzler op dit blog.

Uit: Reigen

 

Morgen, gegen sechs Uhr.

Ein ärmliches Zimmer; einfenstrig, die gelblich-schmutzigen Rouletten sind heruntergelassen. Verschlissene grünliche Vorhänge. Eine Kommode, auf der ein paar Photographien stehen und ein auffallend geschmackloser, billiger Damenhut liegt. Hinter dem Spiegel billige japanische Fächer. Auf dem Tisch, der mit einem rötlichen Schutztuch überzogen ist, steht eine Petroleumlampe, die schwach brenzlich brennt; papierener, gelber Lampenschirm, daneben ein Krug, in dem ein Rest von Bier ist, und ein halb geleertes Glas. Auf dem Boden neben dem Bett liegen unordentlich Frauenkleider, als wenn sie eben rasch abgeworfen worden wären. Im Bett liegt schlafend die Dirne; sie atmet ruhig. – Auf dem Diwan, völlig angekleidet, liegt der Graf, im Drapp-Überzieher; der Hut liegt zu Häupten des Diwans auf dem Boden.

 

Graf bewegt sich, reibt die Augen, erhebt sich rasch, bleibt sitzen, schaut um sich Ja, wie bin ich denn… Ah so… Also bin ich richtig mit dem Frauenzimmer nach Haus… Er steht rasch auf, sieht ihr Bett Da liegt s’ ja… Was einem noch alles in meinem Alter passieren kann. Ich hab’ keine Idee, haben s’ mich da heraufgetragen? Nein… ich hab’ ja gesehn – ich komm in das Zimmer… ja… da bin ich noch wach gewesen oder wach ‘worden… oder… oder ist vielleicht nur, dass mich das Zimmer an was erinnert?… Meiner Seel’, na ja… gestern hab’ ich’s halt g’sehn… Sieht auf die Uhr was! gestern, vor ein paar Stunden – Aber ich hab’s g’wusst, dass was passieren muss… ich hab’s g’spürt… wie ich ang’fangen hab’ zu trinken gestern, hab’ ich’s g’spürt, dass… Und was ist denn passiert?… Also nichts… Oder ist was…? Meiner Seel… seit… also seit zehn Jahren ist mir so was nicht vorkommen, dass ich nicht weiss… Also kurz und gut, ich war halt b’soffen. Wenn ich nur wüsst’, von wann an… Also, das weiss ich noch ganz genau, wie ich in das Hurenkaffeehaus hinein bin mit dem Lulu und… nein, nein… vom Sacher sind wir ja noch weg’gangen… und dann auf dem Weg ist schon… ja richtig, ich bin ja in meinem Wagen g’fahren mit’m Lulu… Was zerbrich ich mir denn viel den Kopf. Ist ja egal. Schaun wir, dass wir weiterkommen. Steht auf. Die Lampe wackelt Oh! Sieht auf die Schlafende Die hat halt einen g’sunden Schlaf. Ich weiss zwar von gar nix – aber ich werd’ ihr ’s Geld aufs Nachtkastel legen… und Servus… Er steht vor ihr, sieht sie lange an Wenn man nicht wüsst’, was sie ist! Betrachtet sie lang Ich hab’ viel ‘kennt, die haben nicht einmal im Schlafen so tugendhaft ausg’sehn. Meiner Seel’… also der Lulu möcht’ wieder sagen, ich philosophier’, aber es ist wahr, der Schlaf macht auch schon gleich, kommt mir vor; – wie der Herr Bruder, also der Tod… Hm, ich möcht’ nur wissen, ob… Nein, daran müsst’ ich mich ja erinnern… Nein, nein, ich bin gleich da auf den Diwan herg’fallen und nichts is g’schehn… Es ist unglaublich, wie sich manchmal alle Weiber ähnlich schauen… Na gehn wir. Er will gehen Ja richtig. Er nimmt die Brieftasche und ist eben daran eine Banknote herauszunehmen.

 

 

Arthur-Schnitzler

Arthur Schnitzler (15 mei 1862 – 21 oktober 1931)

 

 

De Nederlandse dichter, essayist en letterkundige Albert Verwey werd geboren in Amsterdam op 15 mei 1865. Zie ook alle tags voor Albert Verwey op dit blog.

Het Witte Zeil

 

De rots schoof dicht. Als een spalier vol rozen

Rezen de bergen, hoog en eindloos ver,

Het land lag in een net van zonnevonken.

 

Hij die uit donker kwam bleef aarzlend poozen.

Van stroom en vogels schalde ’t her en der.

Geluid en licht maakten hem stil en dronken.

 

Hij was geworden uit het ondergrondsche

Tot de bewoner van dit tuin-heelal

En wist niet hoe; noch waar zijn schred te richten.

 

Toen zag hij waar de stroom de horizontsche

Bergen doorsneed, ankrend voor havenwal,

Een klein schip dat zijn witte zeil deed lichten.

 

 

Juist daarom

 

In de wereld van de tijd zich storten

Om aan sterflijkheid gekruist te zijn,

Kon ooit één het? want niet op te schorten

Is verganklijk levens eeuwge lijn.

 

Uit en in voorbijgaand vleesch geboren

Leven alle wezens en in hen

De eeuwigheid van ’t worden en vergloren

Die ik enkel tijdlijk ken en ben.

 

En juist daarom hoogste droom: een Heiland;

Geest, vrijwillig in het vleesch gekruist;

Hoogste zaligheid: een hemelsch eiland

Waar geen golf van tijd om breekt of bruist.

 

 

 

Ebbe en Vloed

 

Schomlend door de ruimte wendt zich

Onder de invloed van de maan

De aarde zóó, en de ebbe erkent zich,

Anders, en de vloed rolt aan.

 

Vloedgolf die ik op zag bruisen,

Hoe ik worstelde en genoot!

Zoetst is, Ebbe, uw zuigend ruischen

Uit mìjn leven naar ùw dood.

 

 

Verwey

Albert Verwey (15 mei 1865 –  8 maart 1937)
Beeld in Noordwijk

 

 

De Duitse schrijfster Judith Hermann werd geboren op 15 mei 1970 in Berlijn-Tempelhof. Zie ook alle tags voor Judith Hermann op dit blog.

 

Uit: Alice

 

Nach fünfzig Metern, hatte Conrad geschrieben, treffen sich fünf Wege. Ihr nehmt den Weg durch das

schmiedeeiserne Tor hindurch, den »Fünften«. Auf das gelbe Haus zu.

Der fünfte Weg war ein Sandweg. Links ein kleiner Wasserlauf, ein Olivenhain, zwischen den Bäumen

Ziegen, die gelangweilt die Köpfe hoben. Das Auto schaukelte. In der Kurve oben am Hang ein alter großer Stall, ausgebaut, hohe Fenster zum See hin, die Läden zugezogen. Vor ihnen, am Ende des Weges, das gelbe Haus. Italienischer Palazzo. Geschlossene Läden. Efeu. Zwei Balkone, einer zum Berg hin, der andere zum See. Eine Terrasse, Feigenbäume, Agaven, Bougainvillea. Man kann ja Tatsache die Zikaden hören, sagte Anna von der Rückbank aus, andächtiges Staunen in der Stimme. Sie stiegen aus dem Auto, ließen die Türen offenstehen, gingen sofort auseinander.

Alice lief den Sandweg zurück und rauf zu Conrads und Lottes Haus. Steinchen in den Sandalen. Sie sah zu dem schwarzen Berg hinter dem Haus hoch und duckte sich. Stieg über breite Stufen zwischen riesigen, tropischen Lavendelbüschen hindurch. Feuerkäfer, leuchtend rot, die Leibchen aneinandergekettet. Hatten es eilig. Und Rauschen in den Bäumen, leichter Wind. Auf derTerrasse saß Lotte. DieTerrasse war, bis auf eine Kugel aus grauem Stein und dem Stuhl, auf dem sie saß, leer. Im unteren Teil des Hauses drei Türen, zwei geschlossen, die mittlere einen Spalt offen. Lotte stand auf, als Alice die Terrasse betrat, kam ihr entgegen, und sie begrüßten sich mit einer tastenden Umarmung, so vorsichtig, als könnte die andere sich bei einer Berührung in Luft auflösen.

Da bist du, sagte Lotte. Sie lächelte und hörte wieder auf zu lächeln, wenn sie nicht lächelte, waren die Falten um ihre Augen herum weiß. Lotte war siebzig Jahre alt. Conrad auch. Über ein Vierteljahrhundert älter als Alice. Ist alles gutgegangen, sagte Lotte. Hattet ihr eine gute Reise. Sie stellte Fragen im Ton von Feststellungen, erwartete aber trotzdem eine Antwort.“

 

 

Hermann

Judith Hermann (Berlijn-Tempelhof, 15 mei 1970)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, literatuurwetenschapper en musicus Michael Lentz werd geboren in Düren op 15 mei 1964. Hij studeerde germanistiek, geschiedenis en filosofie in Aken, München en Siegen. In 1985 debuteerde hij met een bundel proza en poëzie. Hij won de Ingeborg-Bachmann-Preises 2001 met zijn tekst Muttersterben. Bij een groter publiek werd hij bekend met zijn roman Pazifik Exil uit 2007.

 

Uit: Liebeserklärung

 

Diese deutsche Regenlandschaft. Eine heruntergekommene, eine Deutsche Bahn. Grenzenlose Verspätung. Zwei Stunden Sinnlosigkeit an Frankfurter Gleisen. Erfurt enthauptet, Weimar wie nie gewesen. »Gibst du mir noch einen Kuss?«, und warum der Kuss plötzlich so feucht ist, warum deine Zunge so zügellos in meinen Mund drängt, du reckst mir deinen Schoß entgegen, deinen warmen, geliebten Schoß. Und warum die Küsse plötzlich so ununterbrochen sind, dein Schoß so fordernd. Und du mir in die Hose langst, undsoweiter. Unsere Schöße, die füreinander gemach
t sind. Ganz einfach. Gab es eine Zeit, da wir nicht zusammen waren, fragst du. Und unsere Schöße klüger sind als unser wildgewordener, fassungsloser Mund, der eine Dummheit an die andere reiht, der sich erbricht, entbindet. Unser Mund liegt zwischen uns, und wir schauen ihm zu. Fragend. Dass du seit längerem nicht mehr von Liebe sprichst, fiel mir auf, sagte ich dir. Eine fast diskrete Zurückhaltung ist deine Hinwendung. Ich habe dich also so erschreckt, drohte, zu packen und abzuhauen hier, wo ich doch nicht mal alles ausgepackt habe, seit Monaten steht das Zeugs im Keller rum, geschichtet, gestapelt, anfallsartig kündigte ich meine Flucht an, das passt nicht, sagte ich, deine Freunde passen auch nicht, nichts passt, ich passe hier nicht hin, habe ich gesagt, so erschrocken, dass du selbst schmale Abwandlungen, Andeutungen nicht über die Lippen bringst. Großheringen. Stell man sich mal vor. Güldengossa, Großpösna. Stell man sich auch mal vor. Liebe ist doch nicht das Zusammenklappen von Faltplänen. Was aber eine Posse ist, sagt der alte Däne, und die Liebe ist auch eine Posse. »Gute Nacht, und erhole dich gut«, sagst du schroff, »du stehst eine Stunde früher auf, terrorisiere mich nicht«, fügst du an. Was ist denn da passiert? Meinst du, morgen früh bumsen wir mal nicht, wolltest du das sagen? Wer bist du? Irgendwann fängt halt alles wieder von vorne an. »Da habe ich gedacht, es geht nicht mit uns«, fängst du an. »Warum hast du das gedacht?« »Als du sagtest, du wollest mal mit ihm reden, ob er uns nicht seinen Stellplatz im Hof geben könne, schließlich habe er eine Erlaubnis und könne auch auf der Straße parken.« »Und da hast du gedacht, es geht doch nicht mit uns.«

 

 

Lentz

Michael Lentz (Düren, 15 mei 1964)

 

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Pem Sluijter (eig. Petronella Eduard Maria Rutgers-Sluijter werd geboren in Middelburg op 15 mei 1939. Pem Sluijter studeerde wijsbegeerte, vrouwenstudies en perswetenschappen en was daarnaast werkzaam als journaliste bij Het Parool. Ze debuteerde in 1997 op 58-jarige leeftijd met de bundel Roos is een bloem. Ze kreeg hiervoor de C. Buddingh’-prijs voor debutanten. In 2004 verscheen haar tweede bundel, Het licht van Attica. Zij overleed vrij plotseling op 18 december 2007.

 

 

Tuin

 

Het blad, de bloemen

van de stengelogen,

is van natuur .

 

Dit is het uur van tuin

dat onder bloemen kruipt

en in de bedding

ruikt het nat.

 

De voordeurbel slaat aan.

 

De glazenwasser vraagt

om water.

Die in dit uur wou zijn,

wijst hem de kraan.

 

 

 

Roos

 

Toen ik nog leefde

Zonder kennen

beleefde ik het woord

als woord bijvoorbeeld, roos.

Niet: ‘roos is een bloem’.

 

Het stond op zich,

het woord.

Alleen en onverbonden.

Geen roos die al onteigend was.

 

 

Sluijter

Pem Sluijter (15 mei 1939 – 18 december 2007)

 

 

 

De Zwitserse schrijver en architect Max Frisch werd geboren in Zürich op 15 mei 1911. Zie ook alle tags voor Max Frisch op dit blog.

 

Uit: Bin oder Die Reise nach Peking

 

So steht es denn da, unser Werk, so steinern und fremd, so eigenmächtig, so ein für allemal. Es sieht dich an, ohne zu nicken, ohne zu lächeln, so, als hätte man sich nie gekannt; ohne zu danken und ohne zu verzeihen. Nachdem man es lange betrachtet und auch die ersten Schrecken überwunden hat, sagt man sogar: Es ist nicht schlecht, man kann nicht sagen, es ist schlecht! Es erinnert an dieses und jenes, was uns im Entwerfen, da es noch ein Einfall war, erfreut und beglückt hat. Und dennoch ist es trostlos …“

 

 

Frisch

Max Frisch (15 mei 1911 – 4 april 1991)

 

 

 

De Britse toneelschrijver Peter Shaffer werd geboren op 15 mei 1926 in Liverpool.  Zie ook alle tags voor Peter Schaffer op dit blog.

 

Uit: Equus

 

Darkness.

Silence.

Dim light up on the square. In a spotlight stands Alan Strang, a lean boy of seventeen, in sweater and jeans. In front of him, the horse nugget. Alan’s pose represents a contour of great tenderness: his head is pressed against the shoulder of the horse, his hands stretching up to fondle its head.

The horse in turn nuzzles his neck.

The flame of a cigarette lighter jumps in the dark. Lights come up slowly on the circle. On the left bench, downstage, Martin Dysart, smoking. A man in his mid-forties.

Dysart: With one particular horse, called Nugget, he embraces. The animal digs its sweaty brow into his cheek, and they stand in the dark for an hour — like a necking couple. And of all nonsensical things — I keep thinking about the horse! Not the boy: the horse, and what it may be trying to do. I keep seeing that huge head kissing him with its chained mouth. Nudging through the metal some desire absolutely irrelevant to filling its belly or propagating its own kind. What desire could that be? Not to stay a horse any longer? Not to remain reined up for ever in those particular genetic strings? Is it possible, at certain moments we cannot imagine, a horse can add its sufferings together — the non-stop jerks and jabs that are its daily life — and turn them into grief? What use is grief to a horse?

[Alan leads Nugget out of the square and they disappear together up the tunnel, the horse’s hooves scraping delicately on the wood.“

 

 

shaffer

Peter Shaffer (Liverpool 15, mei 1926)

 

 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver, essayist, criticus, vertaler en literatuurwetenschapper Raymond Federman werd geboren in het Franse Montrouge op 15 mei 1928. Zie ook alle tags voor Raymond Federman op dit blog.

 

Uit: The Carcasses

 

„I am sitting in my study — that’s how the story I recorded begins — I am sitting in my study in California – in San Diego California — close to the sun — where I moved four years ago to be with myself and finish my work — I am sitting in my study looking out the window at the splendid view before me — incredible the valley the mountains the trees th
e sky — beautiful — I had a good day – I feel great — good round of golf this morning — shot an 81 — yes 81 — 38 on the front – I hit seven greens on regulation – had two birdies — back nine a 43 — two lousy double bogies — dumb mistakes — the mind wanders sometimes — but a solid 81 — then home to work on my body in nine parts with 3 supplements — the English transaction — worked on my scars today — and I look up and there before me the view — incredible – and I think — when you die all this gets extinguished — nothing more to see — it’s like plunging into a big black hole — everything becomes dark — but then it occurs to me that to say that — to think that – implies the possibility of an after — of some kind of existence after you die — could I have been wrong all my life — no — I’m not going to fall into the meta-pata-physical stuff — no magic trick — not divine power or intervention — I am human — I am conscious of being human and alive — but now you are dead — so here you are among all the dead carcasses — yes that’s what this story is called — the carcasses — here they are — the old ones that have been around for a long time — the new ones that just arrived — all pile up on top of one another waiting for their turn to be transmuted — transmutation does not happen all at once — does not happen instantly the moment you become a carcass — carcasses are not reincarnated the moment they become carcasses — theirs is a waiting period — a kind of incubation — so here you are waiting your turn — no magic trick as I said — just that you have to wait for the authorities to decide — yes let’s call them that — authorities — (…)”

 

 

Ferderman

Raymond Federman (Montrouge, 15 mei 1928)

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Paul Zindel werd geboren op 15 mei 1936 in New York. Op zoek naar werk verhuisde zijn alleenstaande moeder vaak, zodat Zindel als kind maar weinig vriendschappen kon sluiten en een einzelgänger werd. Hij werkte eerst als leraar scheikunde in New York. Later trok hij naar Texas waar hij schreef voor het Nina Vance’s Alley Theater in Houston. Voor The Effect of Gamma Rays on Man-In-The-Moon Marigolds (1971) ontving hij de Pulitzer prijs. Zijn grootste succes kwam echter met de novelle The Pigman.

                       

Uit: The Pigman

 

„Now, I don’t like school, which you might say is one of the factors that got-us involved with this old guy we nicknamed the Pigman. Actually, I hate school, but then again most of the time I hate everything.

I used to really hate school when I first started at Franklin High. I hated it so much the first year they called me the Bathroom Bomber. Other kids got elected G.O. President and class secretary and lab-squad captain, but I got elected the Bathroom Bomber. They called me that because I used to set off bombs in the bathroom. I set off twenty-three bombs before I didn’t feel like doing it anymore.

The reason I never got caught was because I used to take a tin can (that’s a firecracker, as if you didn’t know) and mold a piece of clay around it so it’d hold a candle attached to the fuse. One of those skinny little birthday candles. Then I’d light the thing, and it’d take about eight minutes before the fuse got lit. I always put the bombs in the first-floor boys’ john right behind one of the porcelain unmentionables where nobody could see it. Then I’d go off to my next class. No matter where I was in the building I could hear the blast.

If I got all involved, I’d forget I had lit the bomb, and then even I’d be surprised when it went off. Of course, I was never as surprised as the poor guys who were in the boys’ john on the first floor sneaking a cigarette, because the boys’ john is right next to the Dean’s office and a whole flock of

gestapo would race in there and blame them. Sure they didn’t do it, but it’s pre
tty hard to say you’re innocent when you’re caught with a lungful of rich, mellow tobacco smoke. When the Dean catches you smoking, it really may be hazardous to your health. I smoke one with a recessed filter myself.“

 

 

zindel

Paul Zindel (15 mei 1936 – 27 maart 2003)

 

 

De Nederlandse letterkundige, essayist en criticus W.J.M. Bronzwaer werd geboren op 15 mei 1936 in Heerlen. Zie ook alle tags voor W. J. M. Bronzwaer op dit blog.

 

Uit: Tussen muziek en literatuur.Een hoofdstuk uit Simon Vestdijks poëtica

 

De vierde lezing uit De glanzende kiemcel, gewijd aan de klank van het gedicht, herhaalt de reeds ingenomen standpunten en brengt wat meer orde in de terminologie. Bovendien gebruikt Vestdijk hier een veelzeggende metafoor: de muzikale poëzie wordt vergeleken met een ‘parvenu’. Zij streeft er immers naar, tot muziek te worden. Geheel binnen het kader van deze vergelijking blijvend, geeft Vestdijk nu ook psychologische diepte aan een visie die hij bij herhaling te berde heeft gebracht: de aanbidders van de muzikale poëzie huldigen een esthetisch ideaal dat eigenlijk verouderd is. Onder muzikaliteit verstaan zij welluidendheid en zoetvloeiendheid, idealen die wij met de achttiende eeuw vereenzelvigen. Waarom zou muzikale poëzie niet ook dissonerend, stroef, hortend kunnen zijn? De psychologie van de parvenu houdt in, dat hij nooit streeft naar het hoogste dat het geambieerde milieu te bieden heeft, maar genoegen neemt met het middelmatige. Het ideaal van de welluidendheid is getrivialiseerd. Gezien als parvenu, streeft de muzikale poëzie eigenlijk naar een ideaal dat bij de echte muzikaliteit ten achter blijft, zoals wij haar als ‘modernen’ opvatten.

Het beeld van de parvenu brengt nog andere en verderreikende implicaties mee, die het strikt poëtologische kader te buiten gaan. De typische parvenu (denk aan Balzacs Eugène de Rastignac of aan Dickens’ Pip uit Great Expectations) heeft altijd verraad gepleegd aan het eigen milieu, de eigen ouders of de eigenlijke geliefde. Daartegenover zal het milieu waar hij poogt binnen te dringen hem nooit helemaal accepteren, zodat de parvenu bij slechte afloop geïsoleerd raakt of, bij goede, terugdrijft in de armen van de echte geliefde, maar daarvoor de maatschappelijke ladder ook weer een eind moet afdalen. Past men deze implicaties toe op Vestdijks gebruik van het beeld van de parvenu voor de muzikale poëzie (en verraden zich niet juist in de beelden die een schrijver gebruikt zijn geheime drijfveren?), dan ontstaat de volgende situatie: de muziek is het hogere ‘milieu’; om daarin door te dringen pleegt de muzikale poëzie verraad aan haar eigen stand (het significatieve) en wordt daarvoor gestraft door de minachting van de muziek zelf.“

 

 

vestdijk_bronzwaer

W.J.M. Bronzwaer (15 mei 1936 – 20 januari 1999)
Vestdijk aan de piano (Geen portret beschikbaar)

 

 

 

 

De Russische schrijver Mikhail Afanasjevitsj Bulgakov werd geboren op 15 mei 1891 in Kiev. Zie ook alle tags voor Mikhail Bulgakov op dit blog.

Uit: Remembering Gudok

 

“From that night on I sat down to work at one in the morning and wrote until three or four. It was easy to work at night. In the morning I was called to account by old Semyonovna:

“What’s this? Your light on all night again?”

“That’s right. My light was on.”

“You’re not supposed to burn electricity at night.”

“That is precisely what electricity is for.”

“We got only one meter and I can’t pay that much.”

“I don’t burn any electricity from five to twelve.”

“Very funny… what’s a person up to all night like that? This ain’t tsarist times.”

“I’m printing notes.”

“Notes?”

“Banknotes. Counterfeit money.”

“Think it’s funny, do you? We got a House Committee to take care of slick-haired has-beens. You’d ought to get shipped off to where the rest of the intellectuals are; us workers don’t need your scribbling.”

“An old crone who makes fudge and takes it to market is more like a private merchant than a working woman.”

“You shut up about that fudge! We never lived in mansions. High time we was putting you out of this house.”

“As for putting people out, if I catch you smashing Shura’s head again and hear him screaming, I’ll report you to the People’s Court, and you’ll get put in the jug for three months at least, and if I had my way you’d be kept there a darn sight longer.”

In order to write at night one has to have a means of subsisting in the daytime. I will not tell you how I subsisted from 1921 to 1923; it is nobody’s business. In the first place you would not believe me, and in the second—it has nothing to do with this story.”

 

 

bulgakov

Mikhail Bulgakov (15 mei 1891 – 10 mei 1940)

 

 

De Amerikaanse schrijver Lyman Frank Baum werd geboren in Chittenango op 15 mei 1856. Zie ook alle tags voor Lymman Frank Baum op dit blog.

Uit: The Wonderful Wizard of Oz

 

„Dorothy lived in the midst of the great Kansas prairies, with Uncle Henry, who was a farmer, and Aunt Em, who was the farmer’s wife. Their house was small, for the lumber to build it had to be carried by wagon many miles. There were four walls, a floor and a roof, which made one room; and this room contained a rusty looking cooking stove, a cupboard for the dishes, a table, three or four chairs, and the beds. Uncle Henry and Aunt Em had a big bed in one corner, and Dorothy a little bed in another corner. There was no garret at all, and no cellar-except a small hole, dug in the ground, called a cyclone cellar, where the family could go in case one of those great whirlwinds arose, mighty enough to crush any building in its path. It was reached by a trap-door in the middle of the floor, from which a ladder led down into the small, dark hole.“

 

 

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Lyman Frank Baum (15 mei 1856 – 6 mei 1919)

 

 

 

 

De Nederlandse historisch letterkundige Frits van Oostrom werd geboren in Utrecht op 15 mei 1953. Hij promoveerde in 1981 bij prof.dr. W.P. Gerritsen. Van 1982 tot 2002 was hij hoogleraar Nederlandse letterkunde tot de Romantiek aan de Universiteit Leiden en in 1999 gasthoogleraar te Harvard. Sinds 2002 is hij als universiteitshoogleraar verbonden aan de Universiteit Utrecht. Van 2005 tot 2008 was hij president van de KNAW, de Koninklijke Nederlandse Akademie der Wetenschappen.

Van Oostrom won diverse prijzen, waaronder de Dr. Wijnaendts Francken-prijs voor Het woord van eer. Literatuur aan het Hollandse hof omstreeks 1400 (1987), de AKO Literatuurprijs voor zijn boek Maerlants wereld (1996) over Jacob van Maerlant en de Spinozapremie van NWO (1995). In 2006 publiceerde hij Stemmen op schrift, het eerste deel van de door de Nederlandse Taalunie gefinancierde reeks Geschiedenis van de Nederlandse literatuur, waarin hij de Oudnederlandse en Middelnederlandse literatuur tot 1300 bespreekt.

 

Uit: Maerlants wereld

 

“Op een totaal van de tenminste vijfentwintigduizend verzen die Maerlant aan concrete feitenkennis over de natuur gewijd heeft, gaat het bij deze eigen waarnemingen hooguit om één procent -maar toch voldoende om te zien dat hij zich niet blindstaarde op boeken, maar ook buiten het studeervertrek weetgierig bleef”

 

 

Fragment uit Der naturen bloeme

 

Als ons sente Jeronimus leert,

So esser erehande volc gevonden

Gehovet gelijc den honden,

Met crommen clauwen ende met langhen,

Ende met beesten vellen behanghen,

Ende voer haer spreken bassen.

Ande
r volc es daer gewassen:

So clene monde hebben die liede,

Dat si met enen clenen riede

Insuken moeten daer si bi leven

 

Oostrom

Frits van Oostrom (Utrecht, 15 mei 1953)

 

 

De Zwitserse dichter, schrijver en beeldend kunstenaar René Regenass werd geboren op 15 mei 1935 in Basel. Hij studeerde romanistiek, germanistiek en geschiedenis in Basel. Hij brak zijn studies af om op de fiets door heel Europa te reizen. Vervolgens werkte hij o.a. als tekstschrijver en redacteur. Vanaf 1969 publiceerde hij korte prozateksten in tijdschriften en bloemlezingen. Sinds 1979 woont hij als zelfstandig schrijver in Basel. Regenass is ook medewerker van het satirische blad Nebelspalter.

 

For ever

 

Einst waren es die Vögel

über der Stadt

die Bomben aus dem Himmel

sind der Fortschritt

des Menschen

es den Vögeln gleich zu tun

nur nicht in der Absicht

der Zweck heiligt die Mittel

 in der Zukunft liegt die

Grösse

der Vernichtung

das Elend lässt sich

ohne weiteres potenzieren

die Argumente sterben nicht aus

tröstlich für den

der sich reinen Gewissens

auf das Gute beruft

und das Böse kennt

mit Gott im Mund

die Schreie der Opfer

sie dringen nicht in sein Ohr

die Sterne im Banner

 sie fallen vom Himmel

wie Meteoriten

 bringen den Tod –

er kommt von weither.

 

regenass

René Regenass (Basel, 15 mei 1935)

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster en journaliste Katherine Anne Porter werd geboren op 15 mei 1890 in Indian Creek, Texas. Van 1948 tot 1958 doceerde zij aan verschillende universiteiten. In 1962 verscheen haar enige roman Ship of Fools. De roman werd in 1965 door Stanley Kramer verfilmd en leverde de schrijfster $ 400.000 aan filmrechten op. Porter was echter vooral bekend als schrijfster van short stories. In 1966 kreeg zij voor The Collected Stories de Pulitzer prijs.

 

Uit: Portrait: Old South

 

„I am the grandchild of a lost War, and I have blood-knowledge of what life can be in a defeated country on the bare bones of privation. The older people in my family used to tell such amusing little stories about it. One time, several years after the War ended, two small brothers (one of them was my father) set out by themselves on foot from their new home in south Texas, and when neighbors picked them up three miles from home, hundreds of miles from their goal, and asked them where they thought they were going, they answered confidently, “To Louisiana, to eat sugar cane,” for they hadn’t tasted sugar for months and remembered the happy times in my grandmother’s cane fields there.

Does anyone remember the excitement when for a few months we had rationed coffee? In my grandmother’s day, in Texas, everybody seemed to remember that man who had a way of showing up with a dozen grains of real coffee in his hand, which he exchanged for a month’s supply of corn meal.

My grandmother parched a mixture of sweet potato and dried corn until it was black, ground it up and boiled it, because her family couldn’t get over its yearning for a dark hot drink in the mornings. But she would never allow them to call it coffee. It was known as That Brew. Bread was a question, too. Wheat flour, during the period euphemistically described as Reconstruction, ran about $100 a barrel. Naturally my family ate corn bread, day in, day out, for years. Finally Hard Times eased up a little, and they had hot biscuits, nearly all they could eat, once a week for Sunday breakfast. My father never forgot the taste of those biscuits, the big, crusty tender kind made with buttermilk and soda, with melted butter and honey, every blessed Sunday that came. “They almost made a Christian of me,” he said.“

 

 

Porter

Katherine Anne Porter (15 mei 1890 – 18 september 1980)

Eoin Colfer, Jo Gisekin, Jens Sparschuh, Karl-Markus Gauß, Gaby Hauptmann, Dante Alighieri, Krister Axel, Arjen Bakker, Kasper Peters, Karin Struck

 

De Ierse schrijver Eoin Colfer (zijn voornaam wordt uitgesproken als Owen) werd geboren in Wexford op 14 mei 1965. Zie ook alle tags voor Eoin Colfer op dit blog.

 

Uit: Artemis Fowl: The Opal Deception

 

„Humans are at the centre of this particular case. Most humans aren’t smart enough to find the leg holes in their trousers, but there are certain Mud Men clever enough to make me nervous. If they discovered the existence of an underground fairy city, they would certainly do their best to exploit the residents. Most men would be no match for superior fairy technology. But there are some humans who are almost smart enough to pass as fairies. One human in particular. I think we all know who I’m talking about.

In fairy history only one human has bested us. And it really sticks in my hoof that this particular human is little more than a boy. Artemis Fowl, the Irish criminal mastermind. Little Arty led the LEP a merry dance across the continents, until finally they used fairy technology to wipe our existence from his mind. But even as the gifted centaur Foaly pressed the mind-wipe button, he wondered if the fairy People were being fooled again? Had the Irish boy left something behind to make himself remember? Of course he had, as we were all to find out later.

Artemis Fowl plays does play a significant role in the following events, but for once he was not trying to steal from the People as he had completely forgotten we existed. No, the mastermind behind this tragic episode is actually a fairy.“

 

 

Colfer

Eoin Colfer (Wexford, 14 mei 1965)

 

 

 

De Vlaamse dichteres Jo Gisekin werd geboren in Gent op 14 mei 1942. Zie ook alle tags voor Jo Gisekin op dit blog.

 

 

De liefde geurt naar evenveel

 

De harpen hangen

als koude koorden

in al te naakte bomen

en schuifelend aan mijn

oor het schuchter snarenspel

van bloemen op de akker

de krokus wordt geboren

de wind hangt zeilen uit.

 

Wat wij zelden horen

het rillen van de huid

het geuren van de

liefde als een blank

boeket camelia

naar méér nog of

in elk geval

naar evenveel.

 

 

 

Azuur beklimt ligusterhagen

 

Azuur beklimt ligusterhagen

en naast de bessenstruik

het luie land ontplofbaar

haast van hitte

 

de zon hangt in

het kraaiennest

het asfalt dampt als

paardenlucht

een rookpluim naar

de overkant

 

concerto voor de gulle rozen

honingbrood voor bedelaars

 

het staat met vuurpijlen

op wolken geschreven:

hoe glansrijk de aarde

hoe moe de taal.

 

Gisekin

Jo Gisekin (Gent, 14 mei 1942)

 

 

 

De Duitse schrijver Jens Sparschuh werd geboren op 14 mei 1955 in Karl-Marx-Stadt en groeide op in Oost-Berlijn Zie ook alle tags voor Jens Sparschuh op dit blog.

 

Uit: Der Zimmerspringbrunnen 

 

Dann lächelten wir uns an. Er war, sah man genau hin, mindestens zehn, fünfzehn Jahre jünger als ich. Insofern hätte eigentlich ich ihm das Du anbieten müssen. Aber schließlich, er war der Westmensch; da hatte er bei mir wahrscheinlich gleich automatisch ein paar Jährchen von den 40 Jahren DDR-Leben abgezogen, denn richtig gelebt hatten wir ja nicht. Immer wieder, wenn wir gemeinsam unterwegs waren, besonders auch bei Überlandfahrten, hatte er mitfühlend den Kopf geschüttelt. Zitat nach Protokollbuch: “Das war ja kein Leben bei euch! Die Zeitungen waren keine Zeitungen. Die Wahlen waren keine Wahlen. Die Straßen keine Straßen. Nicht mal Autos waren Autos.
Innerlich musste ich ihm in allen Punkten recht geben. Aber, was zum Kuckuck war es dann, was wir die ganze Zeit getrieben hatten? Wer weiß. Man muss es schon selbst erlebt haben, um es nicht zu verstehen…”

 

 

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Jens Sparschuh (Karl-Marx-Stadt, 14 mei 1955)  

 

 

De Oostenrijkse schrijver, essayist en uitgever Karl-Markus Gauß werd geboren op 14 mei 1954 in Salzburg. Zie ook alle tags voor Karl-Markus Gauß op dit blog.

 

Uit: Die Hundeesser von Svinia

 

“Tornal’a war menschenverlassen, als hätte die Bevölkerung ihre eigene Stadt geräumt. Schnurgerade zog die staubige Hauptstraße, die die fünfzehn Kilometer nach Ungarn, vielleicht aber auch bis in die Steppen der Mongolei führte, durch den Ort, in dem an diesem Vormittag um zehn alle Geschäfte, Imbißbuden, Ämter geschlossen hatten. Die zweigeschossigen gelben Häuser, von denen viele aus der k. u. k. Zeit stammten, standen in rechtwinkelig angeordneten Zeilen, waren schmuck herausgeputzt und wirkten unbewohnt. Auf meinem Weg begegnete ich keinem einzigen Menschen, bis ich endlich gedämpfte Stimmen und Geräusche vernahm, die aus dem schwarzen Loch eines Eckhauses nach draußen drangen. Rasch, um mir keine Ausflucht zu lassen, schritt ich durch die geöffnete Tür des Cafés Casablanca, in dem ich den Erdmittelpunkt der Ereignislosigkeit zu entdecken fürchtete.

Das Casablanca war eine Kaschemme und bestand aus einem großen, düsteren Raum, der mit dem scharfen Geruch von Urin gebeizt war. An den zehn massiven Holztischen saßen jeweils zwei, drei Arbeiter in Overalls, die bereits das Mittagsmenü, Gulasch mit Knödel, verzehrten und dazu aus klobigen Gläsern, die an die Behälter von Grablichtern erinnerten, Schnaps tranken. Nur wenige von ihnen unterhielten sich, die meisten mampften schweigend, den Blick erschöpft auf den Teller gesenkt, von dem sie ihn nur manchmal hoben, um zum Fernseher über der Theke zu schauen, in dem sich ein paar reiche alte Damen aus Amerika ausgelassen auf slowakisch stritten, was ein imaginäres Publikum im Film fortwährend zum Lachen reizte, während jenes an den Tischen die Greisenalbernheit völlig ungerührt ertrug.”

 

 

Gauss

Karl-Markus Gauß (Salzburg, 14 mei 1954)

 

 

De Duitse schrijfster Gaby Hauptmann werd geboren op 14 mei 1957 in Trossingen. Zie ook alle tags voor Gaby Hauptmann op dit blog.

 

Uit: Rückflug zu verschenken

 

„Sie nahm den Geruch wahr, noch bevor sie sich darüber klar wurde, dass etwas nicht stimmte. Sie hatte die Haustür aufgeschlossen und wie immer auf Katie gewartet, die hinter ihr her trödelte. Ihr Blick glitt über die Einrichtung in ihrer großen Eingangshalle. Mit dem Gemälde des angesagten Gegenwartskünstlers Neo Rauch, dem sie unendlich lange nachgelaufen war, bis sie es hatte kaufen können, war die Halle nun wirklich perfekt. Sie war perfekt. Clara lächelte. Katie kam herangestürmt, ihre blonden Locken hüpften, als sie vor ihr stehen blieb und ihr ein vierblättriges Kleeblatt entgegenstreckte. „Da, Mami, für dich!“ Clara beugte sich hinunter und gab ihr einen Kuss. Sie würde im nächsten Jahr in die Vorschule kommen.“

 

 

Hauptmann

Gaby Hauptmann (Trossingen, 14 mei 1957)

 

 

 

De Italiaanse dichter Dante Alighieri werd tussen 14 mei en 13 juni 1265 (volgens hemzelf in de Divina Comedia in de Goede Week en in het teken van de Tweelingen) in Florence geboren. Zie ook alle tags voor Dante Alighieri op dit blog.

 

Aan Vrouwe Pietra degli Scrovigni

 

Ik vloek de dag dat mij voor ’t eerst verblijd

het licht heeft dier verraderlijke ogen;

en ’t uur dat ge in mijn hart gekomen zijt

en hebt er mijn ziel ganslijk aan onttogen!

 

Ik vloek de vijl van mijn kunstvaardigheid,

die blank sleep al dier schone woorden logen,

die ’k voor u vond en heb in rijm gerijd,

opdat men eeuwig u zoude eren mogen.

 

En ’k vloek mijn eigen waan-verwarde geest,

die willoos aan de zware razernij

zich vastklemt van uw schone en schuld’ge leest,

 

waarvoor zelfs Amor gene meineed vreest;

zodat een ieder hem bespot, maar mij,

die ’t wiel van de fortuin wil wenden, ’t meest.

 

 

Vertaald door Nico van Suchtelen

 

 

 

Auf Beatricens Tod

 

Weint, Liebende, da Amor selber weint,

Und laßt den Grund mich seiner Trauer sagen:

Kupido hört viel Frauen jammernd klagend,

Aus deren Augen herber Kummer scheint,

 

Weil der hartherzige Tod als grauser Feind

Zerstört mit eines edlen Herzens Schlagen,

Was auf der Welt den höchsten Ruhm soll tragen

Bei edler Fraun, wenn sich´s der Ehre eint.

 

Hört, welche Ehre Amor ihr bezeugte:

Leibhaftig sah ich ihn, wie er sich beugte

Klagend zur holden schlummernden Gestalt,

 

Und immer wieder auf zum Himmel schaute,

Wo selig als verklärtet Geist nun wallt,

Die hier als Mädchen unser Herz erbaute.

 

 

 

Vertaald door Richard Zoozmann

 

 

 

 

Of Beauty And Duty

 

Wo ladies to the summit of my mind

Have clomb, to hold an argument of love.

The one has wisdom with her from above,

For every noblest virtue well designed:

The other, beauty’s tempting power refined

And the high charm of perfect grace approve:

And I, as my sweet Master’s will doth move,

At feet of both their favors am reclined.

Beauty and Duty in my soul keep strife,

At question if the heart such course can take

And ’twixt the two ladies hold its love complete.

The fount of gentle speech yields answer meet,

That Beauty may be loved for gladness sake,

And Duty in the lofty ends of life.

 

 

Vertaald door D.G. Rossetti

 

 

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Dante Alighieri  (14 mei/13 juni 1265 – 13/14 september 1321)
Dante en Vergilius, schilderij van E. Delacroix (detail)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en musicus Krister Axel werd geboren op 14 mei 1974 in Parijs. Hij begon zijn loopbaan als songwriter, optredend in de straten van Parijs. Later verhuisde hij naar New York. Volgens Axel had de bekende zanger en songwriter Chris Whitley de grootste invloed op zijn
eigen werk.

 

 

just this little stash of survival

 

just this little stash of survival

never had a moment to think

radio voices sound like someone I know

moonlight makes me want to have a drink

I listen to the rhythm of the traffic

hiding in the silence I project

push me through the womb of the future

bear me as an infant to protect

an island on the ocean planet ‘solo’

wailing of the unborn tragedy

wiping from my eyes the mess of martyrs

the burden of my passage through the freeze

 

 

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Krister Axel (Parijs, 14 mei 1974)

 

 

Onaffhankelijk van geboortedata:

 

De Nederlandse dichter Arjen Bakker werd geboren in Groningen in 1981. Bakker woont en studeert in Amsterdam. Hij houdt zich bezig met theater, muziek en poëzie. Bakker leest al een aantal jaren voor uit eigen werk, in vooral het Groningse circuit.

Waarom nu niet

 

Waarom nu niet

                    iets komt dichterbij

                    en iets anders verdwijnt

                    afscheidsliederen klinken op elke hoek

                    van de straat

                    open armen ontvangen wat in een

                             ademtocht zal verdwijnen

 

 

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Arjen Bakker (Groningen, 1981)

 

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver, dramaturg en toneelspeler Kasper Peters werd geboren in Doetinchem in 1973. Hij is o.a. medewerker aan de projecten Different Trains en De vloeibare woordenwinkel. Van hem verschenen bij Uitgeverij Passage zijn poëziedebuut Hellevaartsdagen (2004) en het eenmalige literaire tijdschrift De Wasknijper (2005), waarvoor hij samen met zijn vader Ton Peters de eindredactie deed. Voorjaar 2009 verscheen zijn tweede poëziebundel Kanaalkoorts. Kasper Peters was ook een van de oprichters van De Dichters uit Epibreren, waar hij tot in 1997 deel van uitmaakte. 

 

 

Bessemoerstraat

Haar straat ken ik steeds beter.
De trommelcursus op dinsdagavond,
werktijden van de onderbuurman.
Ik kook bij het blaffen van zijn honden.

Als de tennisles is afgelopen,
de jongen van vijftien a zijn fiets
op slot zet, hij douchet meestal thuis,
schenk ik de wijn voor haar in.

Een knikkerperiode die voorbij is.
Sneeuw die volgde, oud en nieuw,
kerstboombranden en saneringsplannen
in de brievenbus op achttien januari.

Ik zwaai bij de hoek van de straat,
geef drie kussen bij de voordeur en
denk dat die vrouw hem absurd veel
heeft gezien in het afgelopen half jaar.

 

Kasper_Peters

Kasper Peters (Doetinchem, 1973)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 14 mei 2008.

De Duitse schrijfster Karin Struck werd geboren op 14 mei 1947 in Schlagtow.

August Vermeylen, Hagar Peeters, Andrej Voznesensky, Eva Demski, Bertus Aafjes, Diana Raznovich, Werner Bräunig, Farley Mowat, Dante Gabriel Rossetti, Massimo Bontempelli, Cäsar Flaischlen, Edward Lear, Maurice Carême, Nicolaas Anslijn, Andrej Amalrik

De Vlaamse schrijver, dichter, kunsthistoricus en politicus August Vermeylen werd geboren in Brussel, op 12 mei 1872. Zie ook alle tags voor August Vermeylen op dit blog.

 

‘k Ben als een land

 

‘k Ben als een land dat strekt in middagzon
Onmeetbaar liggende akkers en deining
Van woud en duin, tot waar de horizon
Vergaat in ’t licht van eigen verreining.
En ’t evenwicht der wereld koelt de gloed
Van mijn verzwarend vlees en broeiend bloed
Tot eindloos aardrust en deining
Van krachten die geen mensenhand overwon.

In stralenspel leeft met de jaargetijden
Mijn ademing, zwaar van de geur der aard’
En uit mijn borst gevloeid gaat blinkend glijden
Door ’t lage land der stromen trage vaart.
Mijn ziel beweegt in ademing en vloeden,
En groeit in ’t mensdom, dat toch niets vermoeden
Zal van mijn ziel, onwankelbaar als de aard,
En breder dan zijn lijden en verblijden.

Doch hoger dan mijn zelfgeruste vreê,
En dan mijn lichtdoorgloorde dampen zweven
– Herin’ring van welk diepvergeten wee,
Of voorgevoel van onbegrijplijk leven,
Waaruit mijn eeuwige vastheid is ontstaan,
In wiens geheim ik weder wou vergaan, –
Voel ‘k over mij de reis der wolken zweven
Der grote wolken komend van de zee.

 

 

In de nacht

 

Mensjes, ik weet hoe leeg zijn mensgebaren,
‘k Weet dat de woorden door de mens gezeid
In ’t ijle slaan, en ‘k praat en lijk verblijd
Of droef, mijn vrienden en beminden, maar en

Haat noch bemin. En geen van wie daar staren
Met dode blik, o ziel, weet wie gij zijt,
En dat rond uw geheimen wonderbare
Elk mijner woorden strekt een eenzaamheid.

‘k Ben liefdeleeg… Maar geen weet, als te loor is
Gezonken ’t rijk van ’t menselijk ‘bijna’,
Wat me in de keel daar brandt, wat dol verlangen

Dat schreiend uitslaan wil in gloed van zangen,
En hoe ‘k in stralenkrans van duiz’ling ga
Door eenzaamheid, het hoofd vol duistre glories.

 

Vermeylen

August Vermeylen (12 mei 1872 – 10 januari 1945)

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Hagar Peeters werd geboren in Amsterdam op 12 mei 1972. Zie ook alle tags voor Hagar Peeters op dit blog.

 

 

Droombeeld

Vanmorgen toen ik nog niet wakker was

maar al niet meer sliep sloop onzichtbaar

op gehoefde sokken het onheil binnen

in mijn bed, vlijde zich tegen mij aan

en fluisterde om mij niet te wekken mijn naam.

 

Terwijl ik mijn ogen niet opende zag ik

dat hij naar mij keek met ook zijn ogen dicht

het kussen streelde dat hij voor mijn lippen aanzag

en dat hem zoende zoals ik zou hebben gekust.

Wij omhelsden in de veronderstelling van elkaar.

 

 

Vannacht kwam ik mijn ouders tegen

Vannacht kwam ik mijn ouders tegen,

twee bleke schimmen die naar elkaar

toe negen in het witte licht van een lantaarn.

 

Aan hun geluk te zien kon ik nog niet

geboren zijn. Ze waren jong en heel verliefd.

Een groot verdriet bedroefde mij

omdat ik wist hoe het zou verdergaan.

 

Zij schaterde om iets dat hij haar toegefluisterd had.

Hij lachte hard zoals hij nog vaak doet.

We wisselden een beleefde groet

en daarna scheidden zich weer onze wegen.

 

‘Wacht maar’, riep ik hen na,

wij komen elkaar nog wel eens tegen.

Gearmd gingen ze zwijgend om een hoek.

 

peetershagar

Hagar Peeters (Amsterdam, 12 mei 1972)

 

De Russische dichter Andrej Andreyevich Voznesensky werd geboren in Moskou op 12 mei 1933. Zie ook alle tags voor Andrej Voznesensky op dit blog.

 

 

The parabolic ballad

 

My life, like a rocket, makes a parabola

flying in darkness, — no rainbow for traveler.

 

There once lived an artist, red-haired Gauguin,

he was a bohemian, a former tradesman.

To get to the Louvre

from the lanes of Montmartre

he circled around

as far as Sumatra!

 

He had to abandon the madness of money,

the filth of the scholars, the snarl of his honey.

The man overcame the terrestrial gravity,

The priests, drinking beer, would laugh at his “vanity”:

“A straight line is short, but it is much too simple,

He’d better depict beds of roses for people.”

 

And yet, like a rocket, he flew off with ease

through winds penetrating his coat and his ears.

He didn’t fetch up to the Louvre through the door

but, like a parabola,

pierced the floor!

 

Each gets to the truth with his own parameter

a worm finds a crack, man makes a parabola.

 

There once lived a girl in the neighboring house.

We studied together, through books we would browse.

Why did I leave,

moved by devilish powers

amidst the equivocal

Georgian stars!

 

I’m sorry for making that silly parabola,

The shivering shoulders in darkness, why trouble her?…

Your rings in the dark Universe were dramatic,

and like an antenna, straight and elastic.

 

Meanwhile I’m flying

to land here because

I hear your earthly and shivering calls.

 

It doesn’t come easy with a parabola!..

For wiping prediction, tradition, preamble off

Art, History, Love and юesthetics

Prefer

to take parabolical paths, as it were!

 

He leaves for Siberia now, on a visit.

 

……………………………….

It isn’t so long as parabola, is it?

 

 

Vertaald door Alec Vagapov

 

 

Voznesensky

Andrej Voznesensky (Moskou, 12 mei 1933)
Hier rechts, samen met Allen Ginsberg

 

De Duitse schrijfster Eva Demski werd geboren op 12 mei 1944 in Regensburg. Zie ook alle tags voor Eva Demski op dit blog.

Uit: Nur über die Straße

“Um von der einen Seite der Eschersheimer Landstraße auf die andere zu kommen habe ich ungefähr zwanzig Jahre gebraucht. Am Dornbusch spielte sich der größte Teil meines Lebens ab. Ich bin immer noch da. Es gibt eine Zeitung, die „Wir am Dornbusch“ heißt. Das ist ein rührender Versuch, uns Dornbuschbewohner über den letzten Rest deutscher Teilung hinwegzutrösten. Bei uns ist sie nämlich noch sichtbar, auch wenn unterirdische Gänge für die Illusion von Bewegungsfreiheit sorgen sollen. Kein Wunder, daß die keiner benutzen will, sondern immer mal wieder Rentner sich oberirdisch in den Tod stürzen. Die Gänge, die die beiden voneinander getrennten Teile eines ehemals zusammen­gehörigen Stadtorganismus verbinden sollen, sind so unglaublich trostlos, so ausweglos häßlich, daß viele lieber auf ihrer Seite bleiben. Man kann bei ruhigerem Verkehr seinen Liebsten auf der anderen Seite Trostworte zuschreien. Als ich ein Kind war, wohnten wir in der Mechtildstraße, einer stillen, netten, bürgerlicher Straße, die nahe beim Hessischen Rundfunk lag. Zur Schule fuhr ich wenige Stationen mit der Straßenbahn, an der Ecke gabs ein Kino mit einer anscheinend sehbehinderten Kassiererin, die uns in die erst­ab­sechzehn­Filme ließ, ohne mit der Wimper zu zucken. Es war eine angenehme Kindheit am Dornbusch, alle hatten Gärten und keiner Geld. Der Gemüsehändler verkaufte sein Grünzeug billig, es gab einen Laden, in dem Laufmaschen repariert wurden (mit einem Nädelchen, das die entwischte Masche den ganzen Strumpf hinauf wieder einfing, was ich sehr gern sah und lernen wollte, es schien eine nette, ruhige Arbeit zu sein).”

Demski

Eva Demski (Regensburg, 12 mei 1944)

 

De Nederlandse schrijver en dichter Bertus Aafjes (pseudoniem Jan Oranje) werd geboren in Amsterdam op 12 mei 1914. Zie ook alle tags voor Bertus Aafjes op dit blog.

 

Angst

Het was niet meer te dragen
en niet meer uit te staan.
Dat hebben de blauwe nonnen
moeder, mij aangedaan

Ik griezel van hun koorden
en gruw van hun habijt.
Zij hebben een doek genomen
en over mij uitgespreid.

Zij zeiden: ze is bedorven
De dokter zei: maanziek.
Ik ben altijd gestorven
bij hun òrgelmuziek.

Het was niet meer te dragen
en niet meer uit te staan.
Dat hoeft moeder, het orgel
der blauwe nonnen gedaan.

 

 

Zelfportret

Twee en dertig, lang, wat smal.
Eerste grijze haren al.
Meestal vredig van gemoed;
soms een hart dat plotsling bloedt.
Ogen, eensklaps dan, bevreesd.
(Er is zoveel meer geweest.)

 

Aafjes

Bertus Aafjes (12 mei 1914 – 22 april 1993)
Aafjes en echtgenote in zijn
werkkamer in kasteel Hoensbroek, 9 december 1954.

 

De Argentijnse schrijfster, theatermaakster en caricaturiste Diana Raznovich werd geboren op 12 mei 1945 in Buenos Aires. Toen zij zestien was publiceerde zij haar eerste dichtbundel Tiempo de Amar, met rebelse, nihilistische teksten. Haar eerste theaterstuk El Guardagente, werd in  1970 in het Teatro de la Sociedad Hebraica Argentina opgevoerd. Tijdens de militaire dictatuur leefde zij in ballingschap in Spanje. In Europa verschenen eerste vertalingen van haar werk in het Italiaans en het Duits. Samen met andere theatermakers richtte zij het  Centro de Estudios Teatrales op, waar zij ook acteerlessen gaf.

Uit: Herbstzeitlose  (Vertaald door Gerd-Rainer Prothmann

“Aufgeschreckt von ihren eigenen Träumen stößt ROSALIA einen Schrei aus. Zu ganz unangemessener Zeit erhebt sie sich und schaltet den Fernseher aus. Sie schaut sich um und sieht die schlafende GRISELDA.

ROSALIA Hatten wir für diese Nacht nicht was verabredet, du und ich?

GRISELDA schläft tief. ROSALIA versucht, sich zu beruhigen. Sie setzt

sich. Pause. Sie steht auf und öffnet das Fenster.

Guck mal, was für ein Mond. Nur für uns. Aber was weißt du schon vom Mond?

Du hast nicht die nötige Kraft, um mit mir wach zu bleiben. Ich hab’s ja gewusst.

Und außerdem bin ich’s so gewohnt… Wenn ich so schlafen könnte… den

Körper entspannt … So mit runterhängenden Händen. (Sie streichelt ihren

Kopf.) Wie ein Kind, das – müde vom Spielen – erschöpft hinfällt, nachdem es

seinen Karamellpudding gegessen hat. Nicht mal Gute Nacht sagst du mir…

nicht mal Gute Nacht… Ich würde dir auch nicht Gute Nacht sagen… (Sie

nähert sich dem Fenster und betrachtet still den Mond.) Der Mond lacht sich

heute tot. Der lacht über dich, die die Nacht über wach bleiben wollte. Bist du

nicht beim Karneval die ganze Nacht lang wachgeblieben?

GRISELDA Ist heute Karneval?

ROSALIA Siehst du, was dir alles entgeht…

GRISELDA Wie spät ist es?

ROSALIA Ob ich dir nun ein Uhr, zwei, drei oder vier Uhr sage…

GRISELDA Vier Uhr ist es! (Erschreckt von der Uhrzeit setzt sie sich auf.)

ROSALIA Lauter Uhrzeiten, die du nicht kennst.

GRISELDA Weil ich nicht unter Schlaflosigkeit leide.

ROSALIA Schlaflosigkeit. Was für ein Wort. Genauso wie Haarknoten. Haarknoten,

Schlaflosigkeit, Schlafsucht. Ich leide unter Schlaflosigkeit und du unter Schlafsucht.

GRISELDA Genau, ich bin schläfrig. Können wir nicht ein bisschen das Radio

ausmachen? Es ist vier Uhr morgens, Mädchen.

ROSALIA Es ist nicht vier Uhr. Halb eins ist es.”

 

raznovichdiana

Diana Raznovich (Buenos Aires,12 mei 1945)

 

De Duitse schrijver Werner Bräunig werd geboren op 12 mei 1934 in Chemnitz. Na de oorlog hield hij zich bezig met de handel op de zwarte markt. Hij kwam in een opvoedigsgesticht en werd tot een gevangenisstraf veroordeeld wegens smokkel. Van 1956 tot 1958 werkte hij als stoker bij de stadswasserij van Schneeberg. In die tijd begon hij met schrijven. In 1958 werd hij lid van de SED en begon hij aan een studie aan het Literaturinstitut »Johannes R. Becher«, waar hij later ook werkte. In de periode 1960/61 begon hij aan de realistische roman Rummelplatz, die handelt over de beginfase van Oost en West Duitsland en die eindigt met de opstand van de 17e juni 1953.

Uit: Rummelplatz

“Die Nacht des zwölften zum dreizehnten Oktober schwieg in den deutschen Wäldern; ein müder Wind schlich über die Äcker, schlurfte durch die finsteren Städte des Jahres vier nach Hitler, kroch im Morgengrauen ostwärts über die Elbe, stieg über die Erzgebirgskämme, zupfte an den Transparenten, die schlaff in den Ruinen Magdeburgs hingen, ging behutsam durch die Buchenwälder des Ettersberges hinab zum Standbild der beiden großen Denker und den Häusern der noch größeren Vergesser, kräuselte den Staub der Braunkohlengruben, legte sich einen Augenblick in das riesige Fahnentuch vor der Berliner Universität Unter den Linden, rieselte über die märkischen Sandebenen und verlor sich schließlich in den Niederungen östlich der Oder.

Es war eine kühle Nacht, und die Menschen in den schlecht geheizten Wohnungen fröstelten. Die Herbstkälte schlich sich in ihre Umarmungen und ihr Alleinsein, ihre Hoffnungen und ihre Gleichgültigkeit, ihre Träume und ihre Zweifel.

Nun waren die Reden verstummt, die Kundgebungen geschlossen, die Proklamationen rotierten zwischen den Druckzylindern der Zeitungsmaschinen. Straßen und Plätze dampften im Morgenlicht. Die ersten Schichtarbeiter zogen in die Fabriken. Die Plakate welkten im Wind.

Hermann Fischer war am Morgen dieses dreizehnten Oktober früher erwacht als gewöhnlich. Zuerst dachte er, die Kälte habe ihn geweckt. Dann aber hörte er das überanstrengte Fauchen der SIS-Omnibusse, die sich im zweiten Gang den Rabenberg heraufquälten, und er dachte plötzlich ganz wach: Die Neuen kommen. Diese dreißig, vierzig Mann, ohne die sie den Schacht vielleicht noch zwei, drei Tage in Betrieb gehalten hätten, vielleicht auch noch eine Woche, falls ausnahmsweise einmal nichts passiert wäre, kein Streckeneinbruch, kein Straßenrutsch, kein Förderausfall. Seit vierzehn Tagen schrien, schrieben und telefonierten sie; Fischer hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Gestern abend aber hatte ihn plötzlich der Objektleiter angerufen. Und Fischer wußte jetzt auch, daß er nicht nur der Kälte wegen so zerschlagen war, so unausgeschlafen, sondern vielmehr wegen der Ungewißheit, ob sie auch wirklich kämen, ob sie ihm nicht noch im letzten Moment irgendein anderer vor der Nase wegorganisierte.”

WernerBraeunig

Werner Bräunig (12 mei 1934 – 14 augustus 1976)

 

De Canadese schrijver Farley Mowat werd geboren in Belleville, Ontario, op 12 mei 1921. Zie ook alle tags voor Farley Mowat op dit blog.

 

Uit: Otherwise

 

“Gunnar finally appeared (more than a week overdue) and landed with his usual panache. Although we were greatly cheered to see him, we were angry to find he had nothing for the Ihalmiut. According to his account, the Churchill RCMP detachment (which was re
sponsible for “native administration”) had received no authorization to release relief supplies.

I scribbled an angry telegram about this for Gunnar to dispatch to Ottawa. There was no time to do more since Gunnar was anxious to get us to our destination and return to his base before daylight ended.

Hastily we loaded our gear and ourselves (including an apprehensive Tegpa) aboard the Norseman. Without the least hesitation, Ohoto, whom we had persuaded to accompany us, climbed into the co-pilot’s seat and nodding his understanding of Gunnar’s pantomimed warning not to touch any of the controls.

Overloaded with supplies for six weeks, an extra forty-five gallons of avgas for Gunnar’s return to Churchill, and the new canoe lashed to the starboard float, the Norseman at first refused to fly.

Roaring down the bay at full throttle, we were perilously close to the Duck Islets before Gunnar was able to rock it free of the water. I thought we were goners as we passed over the islets with only inches to spare, but Ohoto, leaning as far forward as his seatbelt would allow, was ecstatic.”

 

Mowat

Farley Mowat (Belleville, 12 mei 1921)

 

De Engelse schilder en dichter Dante Gabriel Rossetti werd op 12 mei 1828 inLonden geboren. Zie ook alle tags voor Dante Gabriel Rossetti op dit blog.

 

Broken Music

  

The mother will not turn, who thinks she hears

Her nursling’s speech first grow articulate;

But breathless with averted eyes elate

She sits, with open lips and open ears,

That it may call her twice. ‘Mid doubts and fears

Thus oft my soul has hearkened; till the song,

A central moan for days, at length found tongue,

And the sweet music welled and the sweet tears.

 

But now, whatever while the soul is fain

To list that wonted murmur, as it were

The speech-bound sea-shell’s low importunate strain, –

No breath of song, thy voice alone is there,

O bitterly beloved! and all her gain

Is but the pang of unpermitted prayer.

 

Genius in Beauty

  

Beauty like hers is genius. Not the call

Of Homer’s or of Dante’s heart sublime, —

Not Michael’s hand furrowing the zones of time, —

Is more with compassed mysteries musical;

Nay, not in Spring’s Summer’s sweet footfall

More gathered gifts exuberant Life bequeaths

Than doth this sovereign face, whose love-spell breathes

Even from its shadowed contour on the wall.

 

As many men are poets in their youth,

But for one sweet-strung soul the wires prolong

Even through all change the indomitable song;

So in likewise the envenomed years, whose tooth

Rends shallower grace with ruin void of truth,

Upon this beauty’s power shall wreak no wrong.

 

rosetti

Dante Gabriel Rossetti (12 mei 1828 – 9 april 1882)

 

De Italiaanse schrijver en dichter Massimo Bontempelli werd geboren op 12 mei 1878 in Como. Hij studeerde af aan de universiteit van Turijn in 1903. Hij werkte zeven jaar als basisschoolleraar, terwijl hij ook al schreef. Toen een baan in het vervolgonderwijs er niet in zat richtte hij zich op de journalistiek. Tijdens WO I was hij oorlogscorrespondent. In de late jaren twintig en begin jaren dertig was Bontempelli een actieve fascist. In 1938 weigderde hij echter de plaats aan de universiteit in te nemen van een joodse hoogleaar die er uit gegooid was. Toen werd hij zelf uit de partij gezet. In 1953 kreeg hij voor “L’amante Fedele” de belangrijke Strega Prijs.

Uit: The Chess Set in the Mirror (Vertaald door Estelle Gilson)

„So there we were—three of us, as I said, me,the mirror, the chess set.

I was looking at the mirror; the mirror was reflecting the chess set.

I already described the mirror as old and a little greenish. I immediately noticed that the chess pieces reflected in the mirror, the black as well as the white, were paler than the real chess pieces, and their outlines less distinct, almost hazy. In fact, staring at them for quite a while in the mirror, it seemed to me that they were vibrating slightly, like grass and stones you see below the water of a lake or a pond.

I haven’t yet pointed out an important fact, which is that the mirror propped on the marble of the fireplace was leaning slightly forward. Because of this, the chessboard and the thirty-two pieces reflected in it were not on the same plane as the thirty-two real pieces, but seemed to have climbed up a slight incline.

From there, the mirrored pieces watched the real pieces—each its counterpart. The White King looked at the White King, the Black Queen at the Black Queen, and so on. And those in the mirror,

higher up and a little at an angle, seemed to be looking at those down below with disdainful superiority. Those on this side of the mirror, in turn, allowed themselves to be observed impassively, and it seemed that with this indifference they were perhaps flaunting their being more colorful, clearer, and firmly positioned on the perfectly horizontal surface.

I stood up on my tiptoes once more to see if I could catch sight of at least a little of myself in the mirror. But it was hopeless. I said a moment ago that I didn’t remember whether there was a chair in the room. Now, I think that there certainly wasn’t one, otherwise I would have stood up on it.“

 

Bontempelli

Massimo Bontempelli (12 mei 1878 – 21 juli 1960)

 

De Duitse dichter en schrijver Cäsar Flaischlen werd geboren op 12 mei 1864 in Stuttgart. Hij volgde eerst een opleiding tot boekhandelaar en studeerde daarna in Berlijn, Heidelberg en Leipzig filosofie en germanistiek. In 1891 vestigde hij zich in Berlijn, waar hij in de trant van het naturalisme zijn werken “Toni Stürmer” (1891), en “Martin Lehnhardt” (1895) publiceerde. Ook werd hij redacteur van het kunst- en lieteratuurtijdschrift Pan. In 1905 verscheen zijn autobiografische roman Jost Seyfried.

 

Hab Sonne im Herzen

 

Hab Sonne im Herzen,

ob’s stürmt oder schneit,

ob der Himmel voll Wolken,

die Erde voll Streit!

Hab Sonne im Herzen,

dann komme, was mag!

das leuchtet voll Licht dir

den dunkelsten Tag!

 

Hab ein Lied auf den Lippen,

mit fröhlichem Klang

und macht auch des Alltags

Gedränge dich bang!

Hab ein Lied auf den Lippen,

dann komme, was mag!

das hilft dir verwinden

den einsamsten Tag!

 

Hab ein Wort auch für Andre

in Sorg und in Pein

und sag, was dich selber

so frohgemut läßt sein:

Hab ein Lied auf den Lippen,

verlier nie den Mut,

hab Sonne im Herzen,

und Alles wird gut!

 

flaischen

Cäsar Flaischlen (12 mei 1864 – 16 oktober 1920)

 

De Engelse dichter, schrijver en illustrator Edward Lear werd geboren op 12 mei 1812 in Highgate. Lear was een illustrator van natuurmotieven, maar is vooral bekend gebleven als dichter van nonsensverzen. Kenmerkend voor zijn gedichten is het volkomen ontbreken van zin of pointe.

 

There Was an Old Lady Whose Folly

  

There was an Old Lady whose folly

Induced her to sit in a holly:

Whereupon by a thorn

Her dress being torn,

She quickly became melancholy.

 

 

 

There was an Old Man of New York

           

There was an Old Man of New York,

Who murdered himself with a fork;

But nobody cried though he very soon died, —

For that silly old man of New York.

 

Lear

Edward Lear (12 mei 1812 – 29 januari 1888)

 

De Belgische, Franstalige, dichter en schrijver Maurice Carême werd geboren op 12 mei 1899 in Waver bij Brussel. Zijn vader was schilder en zijn moeder dreef een kruidenierswinkel. Op zijn 19e begon Carême te werken als leraar. Rond 1925 begon hij met schrijven: essays, vertalingen, gedichten, romans, sprookjes. Veel gedichten van hem zijn op muziek gezet door componisten als Carl Orff, Darius Milhaud en Francis Poulenc,

 

Étranges fleurs

 

L’automne met dans les lilas

D’étranges fleurs que nul ne voit,

 

Des fleurs aux tons si transparents

Qu’il faut avoir gardé longtemps

 

Son âme de petit enfant

Pour les voir le long des sentiers

 

Et pour pouvoir les assembler

En un seul bouquet de clarté

 

Comme font, à l’aube, les anges

Les mains pleines d’étoiles blanches…

 

Careme

Maurice Carême (12 mei 1899 – 13 januari 1978)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 12 mei 2007.

De Nederlandse schrijver Nicolaas Anslijn werd op 12 mei 1777 geboren in Leiden.

De Russische schrijver en dissident Andrej Aleksejevitsj Amalrik werd geboren in Moskoui op 12 mei 1938.

Libris Literatuurprijs 2009 voor Dimitri Verhulst

Libris Literatuurprijs voor Dimitri Verhulst

De Vlaamse schrijver Dimitri Verhulst heeft maandagavond de Libris Literatuurprijs gekregen voor zijn roman Godverdomse dagen op een godverdomse bol.  Uit handen van juryvoorzitter Ivo Opstelten ontving hij in het Amsterdamse Amstel Hotel een cheque van 50.000 euro. die aan de prijs is verbonden. Het is na Hugo Claus de eerste keer dat een Vlaming bekroond wordt met deze prestigieuze literatuurprijs. Verhulst haalde twee jaar geleden al de longlist van de Libris Literatuurprijs met zijn boeken De helaasheid der dingen en Mevrouw Verona daalt de heuvel af. Dimitri Verhulst werd op 2 oktober 1972 geboren in Aalst. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2006 en ook mijn blog van 16 oktober 2007 en eveneens mijn blog van 2 oktober 2008.

 

Uit: Godverdomse dagen op een godverdomse bol

 „Alle begin is moeilijk. Kijk maar. ’t Kruipt uit het water zonder om te zien. ’t Zou nog een laatste blik kunnen werpen op de oceanen, heimwee voelen uit eerbied, maar dat doet ’t niet. ’t Heeft er namelijk genoeg van te moeten kruipen over de zandbodems der wateren, genoeg van de eikelwormen en de pijlwormen en de chordadieren en de manteldieren en de koplozen waarmee ’t zoveel eeuwen de zeeën heeft gedeeld. ’t Zegt saluut tegen de kwastvinnigen, de mosselen en de schollen, vaarwel tegen de knorhanen, de alen en de brasems, ’t wil van geen samenleven meer weten met de zalmen en de karpers. ’t Doet de groeten aan de rietvoorn en ’t wenst ook de baarzen nog het beste, maar ’t kan niet meer weerstaan aan de veelbelovendheid van z’n bestaan en verlaat het sop. Wel toe, ’t schijt nog een laatste keer hevig in de zee, zijn symbolisch geladen manier om een beslissing te onderstrepen, legt zich te druipen en te drogen waar de parelgierst vlot kiemt en trekt dan de rimboe in om er zich te vormen tot een bekijkelijk monster met dikke knokkels, talgklieren, een hele eind darmen en een speklaag. En haar, wreed veel haar van onder tot boven waarin de vlooien en de teken simpel overleven door hun gastheer jeuk te bezorgen, zodat die moet krabben tot zijn vel aan vodden hangt en zij kunnen zuipen van zijn bloed. Hoe laat is het?

Vroeg, het is nog vroeg. Vroeger is welhaast onmogelijk.
De dag is jong en wel en niets staat vast. En wanneer het weer dan eindelijk wat zachter wordt, verlaat ’t op zijn gemak de vochtige donkerte van het tropische regenwoud en sluipt ’t over de vlakten, in en uit de bomen van de savannen.”

 

verhuslt

Dimitri Verhulst (Aalst, 2 oktober 1972)

 

Ida Gerhardt, Camilo José Cela, Rose Ausländer, Henning Boëtius, Rachel Billington, Carl Hauptmann, Latīf Nāzemī, Rubem Fonseca, Leopoldo de Luis, Ethel Lilian Voynich

De Nederlandse dichteres Ida Gerhardt werd geboren in Gorinchem op 11 mei 1905. Zie ook mijn blog van 11 mei 2008 en ook mijn blog van 11 mei 2007, mijn blog van 11 mei 2006 en mijn blog van 4 mei 2006.

 

Ιχθυς (Vis)


De vis, getrokken door mijn hand
en èven vrij nog van de golven,
zal straks gewist zijn van het strand
en door de grote vloed bedolven.
Maar in het water, dat hem nam
zwemt levende het Monogram.
Geheime trek van tij en maan:
Hij zal op alle kusten staan.

 

 

Zum Tode


Soms laat gij mij een eb en vloed alleen.
Uren vergaan met schrijven in het zand.
Zo weer ik mij, krijsvogels om mij heen,
vergankelijk, uitgestoten aan de rand
der aarde. – Water komt en gaat, het strand
ligt nat en gladgewist gelijk voorheen.

 

 

 

Een grafschrift

 

Geloof van mij, gij die mijn naam hier leest,
ik heb de dood van kind af nooit gevreesd.
Hij was vertrouwd. – Het ondoorgrondelijk leven
is mij de donkere despoot geweest.

 

Gerhardt

Ida Gerhardt (11 mei 1905 – 15 augustus 1997)

 

De Spaanse schrijver Camilo José Cela werd geboren op 11 mei 1916 in Iria Flavia. Zie ook mijn blog van 11 mei 2007 en ook mijn blog van 11 mei 2008.

Uit: L’Aficionado  (Vertaald door Antoine Martin)

« Le Sébas est opérateur de télégraphe, et passionné de tauromachie. Le Sébas ne dit pas « les courses de taureaux », mais « la tauromachie », ce qui fait plus mystérieux, plus entendu, aussi. Le Sébas ne parle pas par métaphore mais bien plutôt, selon le diagnostic de don Bartolomé, le maître d’école, par succédanés. Le Sébas dit « la percale » pour la cape, « le leurre » pour la muleta, « les bâtonnets » pour les banderilles, « la rapière » pour l’épée, et ainsi de suite. Le Sébas est un vrai prodige dans l’art difficile de parler le castillan par approximations ; dans la conversation courante, même quand il n’est pas question de tauromachie, il agit pareillement. Parfois, il va jusqu’à inventer des mots, signalé service rendu à l’Académie qui, pourtant, ne lui a jamais manifesté sa reconnaissance. Il est vrai que le Sébas les invente sans s’en apercevoir et sans y prêter plus d’importance.
— Alors, Sébas, qu’est-ce que vous en pensez, de la maison que se fait construire le Ramón de madame Catalina ?
Habituellement, le Sébas adopte un air pensif avant de répondre.
— Je sais pas, je sais pas… À mon avis, la bigamie n’est pas très résistante. Enfin… chacun voit midi à sa porte. Ce qui me plaît, c’est qu’il se soit fait installer la lumière génitale dans la cuisine. Il me semble qu’il commence à être temps qu’on se modernise un peu, par ici. C’est pas vrai ?
— Et comment que c’est vrai, Sébas, et comment ! Ici, au village, il nous reste encore beaucoup à apprendre des gens de New York… Avec un peu de patience, nos enfants pourront peut-être le voir. Mais, pour nous, c’est bien foutu…
Le Sébas économise l’année durant pour tout dépenser, d’un seul coup, aux courses de taureaux de Murcie. Le Sébas qui, bien que marié, n’a pas d’enfants, peut se permettre certains luxes.
— Celui à qui Dieu n’a pas donné de fils, le diable lui donne des passions, Sébas ! »

Camilo_Jose_Cela-2

Camilo José Cela (11 mei 1916 – 17 januari 2002)
Monument in Guadalajara, Spanje

 

De Oostenrijks-Roemeens-joods-Amerikaanse dichteres Rose Ausländer werd geboren in Czernowitz op 11 mei 1901. Zie ook mijn blog van 11 mei 2007 en ook mijn blog van 11 mei 2008.

 

Der Himmel

 

Er hat seine Masken abgelegt

Nachtwolken verbieten

den Sternen

Schwester Erde

zu sehen

 

Er träumt

daß sein endloses Schwarz

Trauer trägt um die Sonne

er träumt die Me
nschen auf Erden

die ihn blau träumen

 

In undurchdringlichen Dunkel

zählt er seine Wohnungen

sieben sollen es sein

aber es stimmt nicht

unendlich mehr

 

Er zählt unendlich

 

 

 

Mein Atem

 

In meinen Tiefträumen

weint die Erde

Blut

 

Sterne lächeln

in meine Augen

 

Kommen Menschen

mit vielfarbnen Fragen

Geht zu Sokrates

antworte ich

 

Die Vergangenheit

hat mich gedichtet

ich habe

die Zukunft geerbt

 

Mein Atem heißt

 

Jetzt

 

roseauslaender

Rose Ausländer (11 mei 1901 – 3 januari 1988)

 

De Duitse schrijver Henning Boëtius werd geboren op 11 mei 1939 in Langen, Hessen. Zie ook mijn blog van 11 mei 2007.

Uit: Blendwerk

Ich glaube nicht an Zufälle, aber ich halte auch nicht viel von der Vorsehung. Es muß etwas dazwischen geben, etwas, das Willkür und Schicksal auf rätselhafte Weise miteinander verknüpft.

Die wahren Überraschungen des Lebens kommen zuweilen dabei heraus. Begebenheiten, die wie Schauspieler auf ein Stichwort hin genau im richtigen Moment aus den Kulissen auf die Bühne unseres Daseins treten, um ihren unvermeidlichen Auftritt zu absolvieren. Wie anders ist es zu erklären, daß meine Mutter mir zum ersten Advent dieses Jahres »Die Winterreise « schenkte, eine Schallplatte mit deutschem Gesang, voller Dunkelheit der Wörter und Süße der Melodien, und daß ich kurz danach tatsächlich eine Winterreise nach Deutschland antreten mußte, keine dienstliche Reise übrigens, sondern eine private, die zu unternehmen ich mich wegen des brieflichen Hilferufes eines Landsmannes genötigt sah.

Meine Mutter schenkt mir, seit ich erwachsen bin, immer etwas zum ersten Advent, dafür nie etwas zu Nikolaus. Zur Begründung sagt sie: »Zuneigung kann man nicht in der Stunde der Erfüllung zeigen, immer nur in der Stunde der Verheißung.

Als ich sie fragte, was sich hinter dieser Lebensregel verberge, erklärte sie: »Du müßtest dich eigentlich noch gut daran erinnern, lieber Sohn. An deine Wunschkatastrophen. Du hast dir zum Nikolaustag immer ein ganz besonderes Geschenk gewünscht, eine Kinderschreibmaschine, ein Akkordeon, einen ferngelenkten Panzer. Wir haben dir jedesmal den

Wunsch erfüllt, aber immer warst du dann nach der ersten kurzen Freude enttäuscht. Es war eben einfach der falsche Zeitpunkt zum Schenken.“

 

Boetius

Henning Boëtius (Langen, 11 mei 1939)

 

De Britse schrijfster Rachel Billington werd geboren op 11 mei 1942 in Londen. Zij stamt uit de Iers-Engelse aritocratie.  Zij debuteerde in 1969 met de roman All Things Nice. Sindsdien volgden nog 18 romans, waaronder de bestseller A Woman’s Age, 7 jeugdboeken en werk voor televisie en film.

 

Uit: Emma & Knightley

 

Seeing at once it was from the very household, that of her sister, to whom she should have been writing, Emma sat back down on her seat again and broke the seal to the envelope. First, how
ever, she noted with satisfaction that Mr Knightley and her father had turned their backs to her and were started on their second turn round the shrubbery. News from his eldest daughter, whether good, bad or of no real account, was equally capable of arousing Mr Woodhouse’s fears – as if change itself was threat – so Emma was in the habit of first apprising herself of such information as Henry’s little successes at school or baby Emma’s new tooth; and then grad¬ually passing it on to her father.

For her, to the contrary, news from outside the house of Hartfield where her days passed so quietly, was always exciting and as eagerly read as a romance. Emma, whose fertile imagination had become very active, as if to compensate for an uneventful life, seldom admitted herself disappointed with even the dullest material. On this occasion, however, she had no need to use any exceptional powers, and, as she read, her mobile face expressed consternation, shock and something most like disbelief. Her youthfully clear skin changed from pink to pale to pink and finally – as tears started in her eyes – to a pallor from which all colour had drained. Indeed, it almost looked as if she must faint, so shocking to her were the contents of the letter.

But Emma was no weakling and soon she had wiped her eye with her little embroidered kerchief and, with a more resolute expression, picked up the letter once more.“

 

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Rachel Billington (Londen, 11 mei 1942)

 

De Duitse dichter en schrijver Carl Ferdinand Max Hauptmann werd geboren op 11 mei 1858 in Obersalzbrunn. Zie ook mijn blog van 11 mei 2007.

 

 Nacht

 

Dämmern Wolken über Nacht und Tal,

Nebel schweben, Wasser rauschen sacht.

Nun entschleiert sich’s mit einemmal:

O gib Acht! Gib Acht!

Weites Wunderland ist aufgetan.

Silbern ragen Berge, traumhaft groß,

Stille Pfade silberlicht talen

Aus verborg’nem Schoß;

Und die hehre Welt so traumhaft rein.

Stummer Buchenbaum am Wege steht

Schattenschwarz, ein Hauch vom fernen Hain

Einsam leise weht.

Und aus tiefen Grundes Düsterheit

Blinken Lichter auf in stummer Nacht.

Trinke Seele! Trinke Einsamkeit!

O gib Acht! Gib Acht!

 

 

 

Es schläft ein stiller Garten

 

Es schläft ein stiller Garten

Auf tiefstem Seelengrund;

Drin Wunderblumen blühen,

Drin klingt ein roter Mund.

 

Die bunten Blumen alle,

Wer hat sie nur gesteckt?

Die glühn wie Morgenröten

In Nächten aufgeweckt.

 

Und eine Wundermäre

Erzählt der rote Mund,

Es jubelt unvergessen

Im tiefsten Seelengrund.

 

Hauptmann

Carl Hauptmann (11 mei 1858 – 4 februari 1921)

 

De Afghaanse dichter, schrijver en criticus Latif Nazemi werd geboren op 11 mei 1947 in Herat. Hij studeerde Perzische literatuur in Kabul, waar hij het vak later zelf doceerde. Van 1982 tot 1984 doceerde hij in Berlijn aan de Humboldt universiteit. Sinds 1990 leeft hij in Duitsland in ballingschap. Hij werkt o.a. voor de radiozender Deutsche Welle. Naast drie dichtbundels publiceerde hij talloze artikelen in internationale tijdschriften.

 

Der Traum

 

Gesternnacht hatte ich meinen schönsten Traum

Dein Mondleuchtender Körper lag auf meinem Bett

Wieder hattest du deine seidenen Haare, auf meiner Schulter

Und wieder hattest du deine zarten Arme eng um meinen Hals geschlungen

 

Die Nacht so still, das Wetter so mild und beide berauscht

Ich beugte mich zu dir und flüsterte dir ins Ohr:

Du bist so gut und deine bezaubernden Augen das Beste an dir.

Ich werde deinen Augen mein schönstes Gedicht widmen

Ein Gedicht, schöner als der des „Hafez“

Ein Gedicht schöner als der des „Sahdi“

 

Der Wind stand im offnen Fenster

Ein seltsamer Anblick

Als würde er dem Vorhang leise etwas flüstern

Wieder wollte ich im Feuer deiner Lippen brennen

Und wieder wollte ich meine Lippen ganz fest an deine drücken

 

Doch als ich meine Augen öffnete, warst du nicht da!

Ich sah nur die dunkle, Stille Nacht

und schrie: Wo bist du mein Freund?

Doch bei Gott hörte ich nichts anderes als das Ticken der Uhr

 

Ohne Dich, traurig , müde und allein

Sitze ich nun am Fenster und spreche zum Wind:

O mein Freund lass meine zitternde Hand das Fenster schließen

Doch der Wind lacht mich nur aus…

 

 

Vertaald door Framorz Nazemi

 

Nazemi

Latīf Nāzemī (Herat,11 mei 1947)

 

De Braziliaanse schrijver José Rubem Fonseca werd geboren op 11 mei 1925 in Juiz de Fora. Na een studie rechten was hij eerst als docent werkzaam. Vanaf 1952 werkte hij in het management van de politie van Rio de Janeiro. In 1953/54 werd hij voor verdere scholing naar de VS gestuurd. Daar begon hij zich steeds meer op de literatuur te richten. Zijn laatste baan als manager had hij bij een electriciteitsbedrijf. Vanaf 1958 werkte hij als journalist, schrijver, criticus en draaiboekauteur. Zijn eerste boek „Os prisioneiros“ („De Gevangenen“) publiceerde hij toen hij 38 was. Thema’s in zijn werk zijn het geweld en de excessen in de steden. Het is een wereld van outsiders, moordenaars en hoeren.

 

Uit: Bufo & Spallanzani (Vertaald door Karin von Schweder-Schreiner)

 

Der Polizist Guedes, ein Anhänger des Fergusonschen Prinzips der Einfachheit – wenn es zwei oder mehr Theorien zur Erklärung eines Geheimnisses gibt, ist die einfachste die richtige – hätte niemals für möglich gehalten, daß er eines Tages der prominenten Delfina Delamare begegnen würde. Sie wiederum hatte noch nie einen leibhaftigen Kriminalpolizisten gesehen. Der Polyp wußte, wie alle Welt, wer Delfina Delamare war: das verwaiste Aschenbrödel, das den millionenschweren Eugênio Delamare, Kunstsammler, Champion im olympischen Reiteraufgebot Brasiliens, meistumworbener Junggeselle der südlichen Hemisphäre, geheiratet hatte. Die Zeitungen und Illustrierten hatten über die Hochzeit des Märchenprinzen mit dem armen Mädchen, das zu Hause eine kranke Großmutter pflegte und nie ausging, groß berichtet; und seitdem war das Paar nicht mehr aus den Klatschspalten wegzudenken.
Es gab eine Zeit, da trugen Polypen Überzieher, Krawatte und Hut, aber das war, ehe Guedes in den Polizeidienst eintrat. Er besaß nur einen alten Anzug, den er nie trug und der schon so uralt war, daß er mehrmals in Mode und aus der Mode gekommen war. Im allgemeinen zog er einen Blouson über sein Sporthemd, damit man seinen Revolver, einen Colt Cobra 38, den er unter der Achsel trug, nicht sah. Der Cobra war für ihn schlichter Luxus und der einzige Verstoß, den Guedes gegen die Vorschriften beging. Der Taurus 38, den die Dienststelle zur Verfügung stellte, war zu schwer, um ihn überall herumzuschleppen. Er hatte schon daran gedacht, den Taurus in die Schublade zu legen, aber eines Tages erlebte er in einem Bus, daß ein Straßenräuber einer Frau die Goldkette vom Hals riß, während ein anderer mit einer Waffe die Fahrgäste ringsum bedrohte. Guedes hatte eingreifen müssen und auf den bewaffneten Straßenräuber geschossen, ihn jedoch nicht schwer verletzt. (Er war stolz darauf, noch nie jemanden getötet zu haben.) Also blieb der Taurus unter seinem Arm, bis er Kommissar Raul von der Mordkommission den Cobra abkaufte, ein Fabrikat aus den fünfziger Jahren, aber in ausgezeichnetem Zustand, eine leichtere Waffe, hergestellt aus einer Speziallegierung aus Stahl und Molybdän; er hatte keinen sehr gleichbleibenden Drall, aber das spielte für Guedes keine Rolle; er hoffte, den Revolver möglichst selten benutzen zu müssen.“

 

Fonseca

Rubem Fonseca (Juiz de Fora, 11 mei 1925)

 

Zie voor onderstaande schrijvers zie ook mijn blog van 11 mei 2007.

 

De Spaanse dichter Leopoldo de Luis werd geboren op 11 mei 1918 in Córdoba.

 

De Engelse schrijfster, vertaalster en componiste Ethel Lilian Voynich werd geboren op 11 mei 1864 in County Cork, Ierland.

J.C. Bloem, Herman Leenders, Roberto Cotroneo, Ralf Rothmann, Petra Hammesfahr, Jayne Cortez, Barbara Taylor, Antonine Maillet, Benito Pérez Galdós, Johann Peter Hebel, Ivan Cankar, Fritz von Unruh, Martin Boelitz, Jeremy Gable, Ariel Durant, Leonard Buys

De Nederlandse dichter Jakobus Cornelis (Jacques) Bloem werd geboren op 10 mei 1887 in Oudshoorn. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008en ook  mijn blog van 10 mei 2007 en mijn blog van 22 maart 2006.

Eerste lentedag

Weer de lente. De verbijsterde ogen,
Falende in het winters-bleek gezicht,
Zien de huizen en de bruggebogen
Op en neer gaan in het wankel licht.

Zien en zien niet door de duizelingen
Van de weer oneindige rivier;
Zon en water kruisen daar hun klingen
En het hart is bonzend en niet hier
.

Weer een lente en de bitter-eigen
Zilte geur, die langs de kade glijdt.
Is ’t tij, dat stroomopwaarts komt stijgen –
Of de zeelucht van de eeuwigheid?

 

Het portret

Wanneer ik dood ben en de donkren komen,
Geef me ’t portret niet mee, dat altijd mij
Ten hoofdeneinde stond en in mijn dromen.
Ik merk er toch niets van. Het is voorbij.

Neen, ik wil niet, dat na de laatste morgen
De beeltenis van dit bemind gelaat,
In een tot molm geworden kist geborgen,
Diep in de muffe grond met mij vergaat.

Doch als ik stervend ben, maar nog niet henen,
Dan wil ik ’t houden in mijn vege hand.
Mijn laatste denken moet nog zijn doorschenen
Door ’t liefste waar het zich aan had verpand.

Want ik berust erin. ‘k Heb in mijn streven
Naar iedere andre liefde om niet gehaakt –
Door deze alleen is dit rampzalig leven
Tot onuitsprekelijk geluk gemaakt.

 

Grafschrift

Het in zijn roes slechts half geleegde glas
Staat naast de stoel, waar hij heeft uitgestreden;
Het laatste boek is op de grond gegleden
In de om de kachel heen gemorste as.

Wat geeft het of men zo of anders leeft?
Dit zagen de verschrikten, die hem vonden:
Een mens, die niet meer bloedt uit duizend wonden,
Maar ’t leven eindlijk overwonnen heeft.

Bloem
J.C. Bloem (10 mei 1887 – 10 augustus 1966)
Paasloo, Monument J.C.Bloem


 

De Vlaamse dichter en schrijver  Herman Leenders werd geboren te Brugge op 10 mei 1960. Zie ook mijn blog van 10 mei 2007 en ook mijn blog van 10 mei 2008

Museum

Alles blijft rustig staan zoals het stond.
Het speelgoed slingert voorbeeldig rond.
Er is geen vaat, geen strijk,
nergens een natte dweil.

Geen kruimels, geen beschimmeld
brood onderaan in de doos.
En ook de suppoost
ademt voorzichtig door z’n neus.

 

Rijm

Als in het kasteel van de schone slaapster
hangt in alle hoeken een web
en tussen de spijlen van het hek
een landschap dat sinds honderd jaar

verlaten lijkt.
De geluiden bevroren aan het gras,
de bomen gesneden uit melkglas.
Zonder rijm zou dit geen poezie zijn.

Leenders
Herman Leenders (Brugge, 10 mei 1960)

 

 

De Italiaanse schrijver Roberto Cotroneo werd op 10 mei 1961 geboren in Alessandria. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008

Uit: Presto con fuoco (Vertaald door François Rosso)

“Pourtant, on doit pouvoir déchiffrer l’écriture des passions. Trouver du sens dans un signe au tracé plus délicat, la queue d’une croche qui descend trop bas, le flottement indécis d’un soupir, une pression plus forte de la plume sur la page, presque une griffure, un outrage à ce papier épais, laineux, qu’on utilisait autrefois pour écrire la musique. On doit discerner çà et là sur la portée une lueur d’hésitation, la brusque folie d’un presto con fuoco, le resserrement des traits d’encre sur ce bref espace d’une page, comme s’il fallait comprimer le temps, le faire tenir tout entier dans ces quelques lignes irrésolues et ces espacements irréguliers: ces cascades de notes, comme on les appelle souvent, ou, parfois, ces «gouttes d’eau». Il y a même un de ses préludes – de Frédéric Chopin, bien sûr – qu’on appelle ainsi, La goutte d’eau. Un de ces noms inventés plus tard, par les disciples, les critiques: affectifs, descriptifs, quelquefois délétères. Ils cherchent, ces noms, à faire en sorte que la musique signifie autre chose que ce qu’elle est. Terrible dérive de ceux qui vinrent après les romantiques et voulurent que la nature, l’analogie s’introduisissent au cœur de ces signes et les guidassent comme s’ils étaient les cristaux d’argent d’un daguerréotype. Et pourtant rien, pas même le souvenir du grand arbre devant sa fenêtre de la maison de Nohant, n’a dû entrer dans la recomposition de ces signes incertains, malades, épuisés que j’ai sous les yeux. Sublimes assurément, géniaux, mais minés par l’extrême fatigue, par la crainte de ne pas arriver au terme. Rien de commun avec les gouttes d’eau, avec les plaines polonaises, rien de commun, même, avec les vers du poète Mickiewicz qui l’ont, paraît-il, inspiré lorsqu’il composait les Ballades. »

Controneo
Roberto Cotroneo (Alessandria, 10 mei 1961)

 

 

De Duitse schrijver Ralf Rothmann werd op 10 mei 1953 geboren in Schleswig. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008

Uit: Feuer brennt nicht

„Wie alltäglich oder unbedeutend die Reise auch sein mag, wie trist der Bahnhof und wie voll das Abteil mit den lärmenden Kindern, den ungelenk sich abmühenden Kofferträgern und den Keuchenden, die es gerade noch geschafft haben: Wenn alle Ansagen gemacht und alle Türen geschlossen sind und jeder auf das Anrucken des Zuges wartet, gibt es nicht selten einen Moment der Stille, der mehr zu meinen scheint als das unausgesprochene »Endlich!« oder die Entfernungen zwischen hier und da, der einem wie ein geheimnisvolles Innehalten vorkommt, ein Atemholen der Zukunft, und die meisten Menschen, selbst die misslaunigen oder ungeduldigen, einen Herzschlag lang demütig aussehen lässt.

Wir wissen nichts, wenn jemand stirbt, nicht viel, wir stehen vor einem Rätsel, und will man Obskures vermeiden, schweigt man besser. Zwar haben wir uns angewöhnt zu sagen, die oder der Verstorbene lebt in uns, unserem Gedenken, weiter; aber irgendwann sind auch wir vergessen, und was dann? Sicher ist nur so viel: Niemand auf der Welt kann ein Leben, sei es nun lang oder kurz gewesen, ungeschehen machen. Es hat einmal für immer stattgefunden, es hat eingewirkt auf den vergangenen, es wirkt ein auf den gegenwärtigen und wird einwirken auf den künftigen Zustand der Mysterien; und wie die Natur, der physische Bereich, in Wahrheit keinen Tod kennt, sondern immer nur Verwandlung, endlos, so wird es im metaphysischen Bereich eine Entsprechung geben. Jetzt, in diesem Moment, schließen unzählige Menschen zum letzten Mal die Lider, und gleichzeitig schlagen unzählige andere sie zum ersten Mal auf, und sieht man einmal ab von allem Persönlichen, könnte man den Eindruck gewinnen, das ganze Dasein, das leidige Werden und Vergehen, sei nichts als ein Blinzeln oder Augenzwinkern auf dem Grund einer allumfassenden Gelassenheit. Wäre das ein Trost?“

Rothmann
Ralf Rothmann (Schleswig, 10 mei 1953)

 

 

De Duitse schrijfster Petra Hammesfahr werd geboren in Immerrathop 10 mei 1951. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008

Uit: Erinnerung an einen Mörder

„Es gab für mich nie einen Grund, meinen Vater zu fürchten.
Das habe ich nach dem Mittwoch im Oktober -1978 allen gesagt, die von mir wissen wollten, wer mich in den Hals ge­stochen hatte: den Ärzten und Polizisten, Großmutter Meiler – seiner Mutter -, die mich weinend an sich drückte und «armes Bübchen» schluchzte, Birgit und Peter, die ich zu der Zeit noch Tante und Onkel nannte. Und dieser Psychologin, die meine Täterbeschreibung so schnell einzuordnen wusste. Egal, was ich gefragt wurde, meine Antworten gipfelten immer in dem Satz: «Ich hatte keine Angst vor meinem Papa, ehrlich nicht, er hat mir nie wehgetan.»
Was hätte ich sonst noch sagen sollen? Dass ich meinen Vater über alles geliebt hatte, interessierte niemanden mehr, höchstens noch Großmutter Meiler, die darauf beharrte: «Mein Junge hätte so was nicht getan.
Eine Frau namens Berta Eberlein hatte mich gegen vier Uhr nachmittags in der Wehrhahnstraße aufgegriffen. Daran erinnere ich mich bis heute nicht. Ich sei gelaufen, hieß es, nur gelaufen, ohne zu schreien, ohne zu weinen. Keine Ahnung, an wie vielen Leuten ich bis dahin vorbeigelaufen war, die geflissentlich wegge­sehen hatten. Niemand handelt sich gerne Scherereien ein, und ich sah nach einer Menge Scherereien aus. Mein Gesicht war blutig, mein Hals, mein Haar, mein Nacken, meine Hände, Jacke, Hose, Schuhe, alles war blutig. Berta Eberlein schaute nicht weg und fackelte nicht lange. Sie setzte mich auf ihr Fahrrad und brachte mich schnurstracks zum Krankenhaus.“

Petra_hammesfahr
Petra Hammesfahr (Immerrath, 10 mei 1951)

 

 

De Amerikaanse dichteres en performster Jayne Cortez werd geboren op 10 mei 1936 in Fort Huachuca, Arizona. Sinds 1980 wordt zij bij haar lezingen ondersteund door de bandThe Firespitters, geleid door haar zoon Denardo Coleman. Zij heeft inmiddels concerten en lezingen over de hele wereld gegeven. In 1987 ontving zij de Poetry-Award van de New York Foundation for the Arts.

Push back the catastrophers

I don’t want a drought to feed on itself
through the tattooed holes in my belly
I don’t want a spectacular desert of
charred stems & rabbit hairs
in my throat of accumulated matter
I don t want to burn and cut through the forest
like a greedy mercenary drilling into
sugar cane of the bones

Push back the advancing sands
the polluted sewage
the dust demonsthe dying timber
the upper atmosphere of nitrogen
push back the catastrophes

Enough of the missiles
the submarines
the aircraft carriers
the biological weapons
No more sickness sadness poverty
exploitation destabilization
illiteracy and bombing
Let’s move toward peace
toward equality and justice
that’s what I want

To breathe clean air
to drink pure water to plant new crops
to soak up the rain to wash off the stink
to hold this body and soul together in peace
that’s it
Push back the catastrophers

Cortez
Jayne Cortez (Fort Huachuca, 10 mei 1936)

 

 

De Engelse schrijfster Barbara Taylor Bradford werd geboren in Leeds, West Yorkshire op 10 mei 1933. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008

Uit: The Triumph of Katie Byrne

“The girl sat on a narrow bench, center stage, her body bent forward, one elbow on her knee, a hand supporting her head. The thinker, deeply thinking, her body language seemed to convey.
She was dressed very simply, boyishly, in a loose grey knitted tunic cinched by a black leather belt, worn with black tights and ballet slippers. Her long reddish-gold hair was plaited, the plaits wound tightly around her head, so that the finished effect was like a burnished-copper cap gleaming under the pinspot shining down. The girl’s name was Katie Byrne and she was seventeen and acting was her entire life.
She was about to act for her favorite audience–an audience of two, her best friends, Carly Smith and Denise Matthews. They sat on straight-backed wooden chairs in front of the makeshift stage in the old barn which belonged to Ted Matthews, Denise’s uncle. Both girls were the same age as Katie, and had been friends since childhood; all three were fellow members of the amateur acting group at the high school in the rural Connecticut area where they all lived.
Katie had chosen to perform a speech from one of Shakespeare’s plays at the school’s upcoming Christmas concert. It was only two months away, and she had recently begun to rehearse the piece; Carly and Denise were also perfecting their chosen speeches for the same concert, rehearsing with her in the barn almost every day.”

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Barbara Taylor Bradford (Leeds, 10 mei 1933)

 

 

De Canadese schrijfster Antonine Maillet werd geboren op 10 mei1929 in Bouctouche, New Brunswick. Zij studeerde aan de Université de Moncton en aan de Université Laval. Aan de laatste universiteit doceerde zij literatuur en folklore. Later werkte zij ook voor radio Canada. In 1979 ontving zij de Prix Goncourt voor Pélagie-la-Charrette.

Uit: Evangeline the Second (Vertaald door Luis De Céspedes)

« EVANGELINE : That’s it, yes. That’s what Cyprien used to tell me. He took to the sea like a man takes a wife, to try ’n find something out there, something a person looks for all his life ’n only finds once in a blue moon, at daybreak. That’s what he’d say. He called it paradise too. (Pause) But after he was gone, I never found that paradise again, never. / THE BRETON : And what if it was still there waiting for us far beyond the open sea? / EVANGELINE : You only take to the sea once…and you gotta be young and strong. / THE BRETON : …young, surrounded by the horizon ’n with a whole world to conquer… / THE RABBI : …at an age you can’t possibly know how dearly life is going to make you pay for each one of your paradises. »

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Antonine Maillet (Bouctouche, 10 mei 1929)

 

 

De Spaanse schrijver Benito Pérez Galdós werd geboren in Las Palmas op 10 mei 1843. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008

Uit: Juan Martín el Empecinado (“Juan Martin the Stubborn”, vertaald door Dennis Mangan)

“The War of Independence was the great academy of disorder. Nobody takes away its glory, no, sir; it is possible that without the guerilla fighters the intruder dynasty would have become established in Spain, at least until the Restoration in France. To them is owed national permanence, the respect which the name of Spain still instills in foreigners, as well as this vainglorious but just security we have had which for half a century ensuring that no one would dare to mix it up with us. But the War of Independence, I repeat, was the great school of leadership, because in it the Spaniards became supremely skilled in the art, incomprehensible to others, of improvising armies and dominating a region for more or less time; they studied the science of insurrection, and for the marvels of that time we have weeped afterwards with tears of blood. But, why such sentimentality, sirs? The guerrilla fighters constitute our national essence. They are our body and our soul; they are our spirit, our genius, the History of Spain; they are everything, greatness and misery, a formless conjunction of contrary qualities, the dignity disposed toward heroism, the cruelty inclined to pillage.”

BenitoPérezGaldós
Benito Pérez Galdós (10 mei 1843 – 4 januari 1920)

 

 

De Duitse dichter,schrijver, pedagoog en theoloog  Johann Peter Hebel werd geboren op 10 mei 1760 in Basel. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008

Uit: Kannitverstan

Der Mensch hat wohl täglich Gelegenheit, in Emmendingen und Gundelfingen so gut als in Amsterdam Betrachtungen über den Umstand aller irdischen Dinge anzustellen, wenn er will, und zufrieden zu werden mit seinem Schicksal, wenn auch nicht viel gebratene Tauben für ihn in der Luft herumfliegen.  Aber auf dem seltsamsten Umweg kam ein deutscher Handwerksbursche in Amsterdam durch den Irrtum zur Wahrheit und zu ihrer Erkenntnis.  Denn als er in diese große und reiche Handelsstadt voll prächtiger Häuser, wogender Schiffe und geschäftiger Menschen gekommen war, fiel ihm sogleich ein großes und schönes Haus in die Augen, wie er auf seiner ganzen Wanderschaft von Tuttlingen bis Amsterdam noch keines erlebt hatte.  Lange betrachtete er mit Verwunderung dieses kostbare Gebäude, die sechs Kamine auf dem Dach, die schönen Gesimse und die hohen Fenster, größer als an des Vaters Haus daheim die Tür.  Endlich konnte er sich nicht enthalten, einen Vorübergehenden anzureden.  “Guter Freund”, redete er ihn an, könnt Ihr mir nicht sagen, wie der Herr heißt, dem dieses wunderschöne Haus gehört mit den Fenstern voll Tulipanen, Sternenblumen und Levkojen?” – Der Mann aber, der verwunderlich etwas Wichtigeres zu tun hatte und zum Unglück gerade soviel von der deutschen Sprache verstand, als der Fragende von der holländischen, nämlich nichts, sagte kurz und schnauzig: “Kannitverstan”, und schnurrte vorüber.  Dies war ein holländisches Wort, oder drei, wenn man’s recht betrachtet, und heißt auf deutsch soviel als: “Ich kann Euch nicht verstehen Aber der gute Fremdling glaubte, es sei der Name des Mannes, nach dem er gefragt hatte.  Das muß ein grundreicher Mann sein, der Herr Kannitverstan, dachte er und ging weiter.  Gassaus, gassein kam er endlich an den Meerbusen, der da heißt: Het Ey, oder auf deutsch: das Ypsilon.  Da stand nun Schiff an Schiff und Mastbaum an Mastbaum, und er wusste anfänglich nicht, wie er es mit seinen zwei einzigen Augen durchfechten werde, alle diese Merkwürdigkeiten genug zu sehen und zu betrachten, bis endlich ein großes Schiff seine Aufmerksamkeit an sich zog, das vor kurzem aus Ostindien angelangt war und jetzt eben ausgeladen wurde.“

johann-peter-hebel
Johann Peter Hebel (10 mei 1760 – 22 september 1826)

Monument in het Hebelpark in Lörrach

 

 

De Sloveense schrijver, dichter en toneelschrijver. Ivan Cankar werd geboren in Vrhnika op 10 mei 1876. Zie ook mijn blog van 10 mei 2008

Uit: Weiße Chrysantheme: Kritische und politische Schriften (Vertaald door  Erwin Köstler)

„Wenn der Arbeiter sonstwo ein Sklave war, war er in unseren slowenischen Gegenden doppelt versklavt! Woanders beutete man seine Hände und seinen Kopf aus, bei uns nahm man ihm darüber hinaus noch den Stolz, man sprach ihm die Seele ab und schnitt ihm die Zunge heraus. Für den fremden Kapitalisten und Beamten war der slowenische Arbeiter ein Tier, das schweigen muß, weil es nicht sprechen kann »wie ein Mensch«. Mit übernatürlicher Anstrengung, mit einer Opferbereitschaft sondergleichen erweckten einzelne es waren wenige! diese unsere Arbeiterschaft zu einem höheren kulturellen Leben, verhalfen ihr mit Hilfe der Organisation nach langen Kämpfen zu einem Stück besseren Brots, bemühten sich gleichzeitig, ihr die nötige geistige Nahrung zu geben. Was das letztere betrifft aber fehlte es an Kräften, an Arbeitern. Die kleine Zahl derer, die sich um die kulturelle Bildung der Arbeiter bemühten, waren meist Autodidakten, Arbeiter, die in ihrem bitteren und schweren Alltagsleben das Bedürfnis nach höherer Bildung, nach der Schau weiterer Horizonte verspürten. Sie arbeiteten, wie sie eben konnten, doch sie errichteten die Fundamente für die Arbeit jener, die nach ihnen arbeiten und bauen würden.“

Cankar
Ivan Cankar (10 mei 1876 – 11 december 1918)

 

 

De Duitse schrijver Fritz von Unruh werd geboren op 10 mei 1885 in Koblenz. Hij volgde een opleiding aan de militaire academie. Al met zijn eerste stuk Offiziere uit 1911 over de verveling tijdens het kazerneleven haalde hij zich moeilijkheden met zijn meerderen op de hals, maar het werd wel een succes bij het publiek. Tijdens WO I diende hij als officier, maar de oorlog maakte een pacifist van hem. In het verhaal Opfergang (1916) beschreef hij zijn ervaringen bij de slag om Verdun. Na de oorlog schreef hij tal van romans en drama’s in de stijl van het expressionisme. In 1932 ging hij via Frankrijk uiteindelijk in Amerikaans ballangschap. Na WO II keerde hij naar Duitsland terug.

Uit: Opfergang

“Clemens stand auf, als der Hauptmann in die Revierstube kam und den Kellner – „was machst du für Geschichten?“ – begrüßte. Der Kranke konnte nichts anderes hervorbringen als: „Verdun!“ Werner richtete ihm Stroh unter dem Kopf: „Ja, Verdun!“ und sah Clemens an: „Siebenhunderttausend Köpfe und zweihundertfünfzigtausend Pferde am gleichen Strang: Verdun!“ – Aus des Kellners Tasche ragte ein Zettel, er zog ihn heraus und las: „Einhunderteinundzwanzig Kassenverwaltungen, sechsundvierzig Sanitätsformationen, zweihundertfünfundachtzigtausend Wolldecken, dreizehntausend Tonnen Kohle, dreihundertsechsundzwanzigtausendzweihundertundfünfzig Bettsäcke, dreitausend Werkzeuge, Gießkannen, äxte, Hämmer, Essenträger, Löffel, Schöpfer wöchentlich! – Und täglich.“ über des Kellners Kopf strich er hin: „Täglich sechzig Kilometer Stacheldraht, achttausend Nägel, zwei Waggon Wellblech! Ja! Ja, verschlänge er das allein, der Rachen Verdun! Aber die Menschen.“ – Während er das Papier in den Ofen warf, lachte er bitter: „Das verfluchte Papier!“ Clemens sah Werner mit großen Augen an; „haben Mensch, Tier oder Material überhaupt noch Bedeutung?“ – „Nur im Hinblick auf das Gesamtziel, Clemens. Der einzelne biegt oder bricht, nicht wahr, mein Junge?“ Er klopfte den Kellner und verließ – „ich will mit dem Arzt sprechen“ – das Zimmer. Clemens eilte ihm nach, doch als er die Türklinke schon in der Hand hielt, machte er kehrt. „Besser nicht, besser nicht, – eigene Gefühle abschneiden wie Blätterüberfluß zugunsten der Frucht; welcher Frucht? Rot aus der Zukunft leuchtet sie mir.“ Als der Krankenwärter eintrat, ging er, die Hände auf des Kellners Stirn legend, „auch Du sollst von ihr essen“, hinter dem Hauptmann her zu Tisch.”

unruh_fritz_von
Fritz von Unruh (10 mei 1885 – 29 november 1970)

 

 

De Duitse dichter Martin Boelitzwerd geboren op 10 mei 1874 in Wesel. Vanaf 1902 leidde hij de uitgeverij Nieter in Nürnberg. In 1914 keerde hij terug naar Wesel waar hij boekhandelaar werd en uitgever van de Weseler Zeitung. Hij schreef voornamelijk gedichten.

Knecht Ruprecht

Draussen weht es bitterkalt,
wer kommt da durch den Winterwald?
Stipp – stapp, stipp – stapp und huckepack –
Knecht Ruprecht ist’s mit seinem Sack.
Was ist denn in dem Sack drin?
Äpfel, Mandeln und Rosin’
und schöne Zuckerrosen,
auch Pfeffernüss’ fürs gute Kind;
die andern, die nicht artig sind,
die klopft er auf die Hosen.

Wesel_Dom
Martin Boelitz (10 mei 1874 – 5 december 1918)

Wesel, dom (Geen portret beschikbaar)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 10 mei 2008

De Amerikaanse toneelschrijver Jeremy Gablewerd geboren op 10 mei 1982 in Lakenheath, Suffolk, in Engeland

De Amerikaanse schrijfster Ariel Durant (eig, Chaya Kaufman) werd geboren op 10 mei 1898 in Proskoeriv, tegenwoordigChmelnytsky in de Oekraïne.

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 10 mei 2007.

De Vlaamse schrijver en dichter Leonard Buyst (ook wel Léonard) werd geboren in Lokeren op 10 mei 1847.