Willem de Mérode, Hamid Skif, Hubert Fichte, Michel Bartosik, Peter Hacks

Dit Blog bestaat vandaag precies vier jaar. Dank weer aan alle oude en nieuwe bezoekers voor hun interesse en reacties van het afgelopen jaar. De eerste bijdrage in 2006 ging over de dichter en schrijver Willem de Mérode. Traditiegetrouw, omdat hij aan de wieg stond van dit Blog, ook nu weer een gedicht van hem. Vanwege dit lustrum en voor uw en mijn gemak zet ik echter op deze pagina ook alle eerder geplaatste gedichten nog eens op een rij. Zie ook mijn blog van 2 september 2010 en voor het overige de Willem de Mérode tags op dit blog.

 

Sledevaart

Herinnering aan vrijdagmorgen

28 december 1923

Dit is het laatst geluk gweest,

Dat u en mij op aard’verbindt:

Een sledevaart door sneeuw en wind,

En dit geluk gedenk ik ’t meest.

Er was geen leven en geen tijd.

onder een hemel van ivoor

Gleden wij stil de stilte door

Der smettelooze oneindigheid.

Peilde onze diepe veiligheid,

Aan ’t tuig ’t gelui der zuivre klok?

Opeens doorvoer ’t mij met een schok:

Dit is des Heeren heiligheid.

Want roerloos, boven en beneê,

Stond ’t ijle licht, dat schrikt noch blindt,

En ‘k werd zoo rustig, of ‘k weer, kind,

Op moeders schoot den slaap in gleê.

Wij spraken weinig en verstrooid.

Geluid drong tot geluk niet door.

De wereld ging voor mij teloor,

Maar uw gelaat vergeet ik nooit.

’t Was of Gods niet te naken gloed,

Die helder oplaait in uw ziel,

Door blinkend prisma tot mij viel

Met al de warmte van uw bloed.

Even voor dit juweelen licht

Heeft duizels donker mij bedekt.

Toen heeft uw lach mij opgewekt

En zag ‘k uw glanzend aardsch gezicht

 

DeMerode

Willem de Mérode (2 september 1887 – 22 mei 1939)

 

 

De Algerijnse dichter, schrijver en journalist Hamid Skif werd geboren op 21 maart 1951 in Oran. Zie ook alle tags voor Hamid Skif op dit blog.

 

Uit: Sehr geehrter Herr Präsident (Vertaald door Linde Birk)

 

„Sehr geehrter Herr Präsident, gestatten Sie mir, Sie zu Ihrer triumphalen Wahl ins höchste Staatsamt zu beglückwünschen. Sie sind ohne Zweifel der Mann, der unser Land aus der Gefahr führen wird. Die Frage ist übrigens, warum es so lange gedauert hat, bis man Sie rief. Die Stimmen, die sich da und dort erheben, um die Legitimität Ihrer Wahl anzufechten, kommen von Neidern und Versagern. Von ihnen haben Sie nichts zu fürchten. Das Heer jener, die darum beten, dass die Sonne über unserem unglücklichen Land aufgehen möge, steht hinter Ihnen. Ich bin einer seiner getreuen Soldaten, auch wenn mein Ältester mich dafür kritisiert. Er ist wie so viele von den verderblichen Ideen der Saboteure angesteckt worden, die die Moral Ihrer Anhänger zu untergraben suchen. Wie Sie wissen, habe ich an Ihre Vorgänger zahlreiche Schreiben gerichtet, die unbeantwortet geblieben sind. Ich schicke Ihnen diese Briefe in Kopie und hoffe, daß Sie sie lesen werden.

Ich bin von vornherein mit allen Verfügungen einverstanden, die Sie zu treffen gedenken, um die Probleme zu bewältigen, von denen dort die Rede ist. Von ihrer Lösung hängt unsere Zukunft ab. Ich habe in den letzten Tagen mit einem Bericht begonnen, in dem ich meine Vorschläge wieder aufnehme. Ein Kapitel ist der Kultur gewidmet. Dieser Bereich hat unter so zahlreichen Wechselfällen gelitten, dass er rasche und, wenn Sie den Ausdruck erlauben, revolutionäre Initiativen erfordert. Ich bin überzeugt, dass Sie diesen Beitrag mit kühlem Kopf prüfen und so den Kurs einer wagemutigen Politik erkennen, die schon bald Früchte tragen wird.“

 

HAMIDSKIF

Hamid Skif (Oran, 21 maart 1951)

 

 

De Duitse schrijver Hubert Fichte werd geboren op 21 maart 1935 in Perleberg, Brandenburg. Zie ook alle tags voor Hubert Fichte op dit blog.

 

Uit: Versuch über die Pubertät

 

“Ich trenne die Lämmer von den Muttertieren, weiche dem Widder aus, führe die Herde, hacke das Unkraut, während ich darauf achte, dass die Schafe in weiten Bögen angeordnet gleichmäßig fressen, dass die Schafe schnell, ohne sich festzubeißen, die Wintersaat kürzen, sie dürfen nicht stehen bleiben, die Pflanzen nicht mit der Wurzel ausreißen, nur eben die Spitzen abbeißen, sonst ist eine Ernte vernichtet, dass die Schafe nicht in die Felder des Nachbarn einbrechen, dass die Schafe nicht ohne zu fressen stehen bleiben und mit luftigen Flanken, abmagernd, abends in den Stall zurückkehren. Ich schmeiße Steine, kommandiere den Hund.
Fett sollen sie sich fressen für den Schlachter.
Ich esse das wenige aus dem Knappsack.
Ich treibe die Herde in den Stall zurück, gebe Kraftnahrung, lasse die Lämmer zu den Muttertieren, verteile Salzblöcke, miste die Kuh aus, melke, füttre, pumpe Wasser, decke den Tisch und schäle nach dem Abendbrot Mandeln zum Verkauf an die Großhändler in Aix, baue mir aus alten Mänteln unter der Treppe das Bett, neben dem Rucksack, in dem alles ist, was ich besitze, darf schnell die Toilette mit Wasserspülung benützen, wasche mich schnell.
Ich gehe schlafen.”

 

 

HubertFichte

Hubert Fichte (21 maart 1935 – 8 maart 1986)
Photo:Christian von Alvensleben

 

 

De Vlaamse dichter, essayist en docent poëzie Michel Bartosik werd geboren in Antwerpen op 21 maart 1948. Zie ook alle tags voor Michel Bartosik op dit blog.

 

Wohltemperiertes

voor Wiske

‘Mijn ogen zijn mooier dan de jouwe’ –
onder dromerig losknopen van haar
argeloos opgehoeste fonkelende beuzeling!
Ongedwongener dan op je trouwdag klink
je, dagdagelijks naakt nog steeds als
onder ede staand, in de verwelking
die je toekomt zo terloops natuurlijk als kleding
die van schouders glijdt een voor de lang te gane
liefde verlossend woord zeggend: verstrooide aanhef,
voor die niet onwelwilend toekoort, tot een ter ere van
niemand in het bijzonder, verlegen voor zich
uit geneuried aanzoekje.

 

Michel-Bartosik

Michel Bartosik (21 maart 1948 – 1 februari 2008)

 

 

De Duitse schrijver en dichter Peter Hacks werd geboren op 21 maart 1928 in Breslau. Zie ook alle tags voor Peter Hacks op dit blog.

 

Die Hydra

Der Trick, der mit den Köpfen, der ist gut.
Je mehr du abhaust, desto mehr entspringen,
Wo einer schon genügt, dich zu verschlingen.
Von Schlappe schwillt zu Schlappe ihr der Mut.

Das findet Zulauf, dehnt sich, zischt und bellt,
Das knospt und sprießt in unbegrenzter Reihe.
Für einen toten Dummkopf treten zweie.
So steht sie längst als Gleichnis für die Welt.

Zwei sagenhaften Männern fiel das Amt,
Sie zu erlegen, zu, ungleichen Brüdern,
Gleich schnaufend jetzt, gleich blutig, gleich verschlammt.

Es ist ein alter Ärger mit den Hydern
Obsiegen aber wird der Heldenzwilling.
Das ist mein Wahlspruch. Sei er selffullfilling.

 

 

Lass mir deiner Blumen eine

Lass mir deiner Blumen eine,
Eine nur aus deinem Strauß,
Oder ich fall um und weine
Mir vor Gram die Augen aus.

Schenk mir einen Blick beim Scheiden,
Wenn ich geh in fremdes Land,
Oder sprich: ich mag dich leiden,
Oder nimm mich bei der Hand.

Gib mir einen Kuß zum Scheine,
Eine einzge Silbe sprich.
Laß mir deiner Blumen eine
Und den Wahn, du liebtest mich.

 

Peter_Hacks_1963

Peter Hacks (21 maart 1928 – 28 augustus 2003)
Peter Hacks in 1963

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e maart ook mijn vorige blog van van vandaag.

Youssef Rzouga, Günter Vallaster, Siegfried Kapper, Jean Paul

De Tunesische dichter Youssef Rzouga werd geboren op 21 maart 1957 in Mahdia. Zie ook alle tags voor Youssef Rzouga op dit blog.

 

La Blessure De La Distance

 

L’ « Homme étranger » n’a pas assez de temps…

Il regagne de loin « sa maison intelligente » !

Il met en marche la machine à laver, le vidéo ou le four du coin,

Il cherche dans un réfrigérateur muet

(la nourriture ne s’est pas gâtée !)

 

La femme de l’étranger visite son médecin chez qui elle s’était rendue hier

Et son « cœur » se tranquillise

Elle jette sur ses enfants dispersés là-bas

Le dernier regard

Et allonge ses pieds tout au long du fauteuil

 

Que voilà son chauffeur qui s’accole à la porte entrouverte

Attendant le signal

Pas de signal !

Alors qu’il consume son temps restant

Allant et venant

Entre les couloirs du lieu

Et que ses yeux captent la meilleure scène !:

 

Non…

Ce n’est pas du chocolat ce que l’on trouve dans l’âme…

Et ce qui est fondu !..

C’est la brillance de deux poignards

Qui se sont éloignés

Et que l’incendie s’est faufilé entre eux

Le lustre est tombé

Par terre

Et le lieu s’est penché pour collecter son désordre.

L’ « Homme étranger » n’a pas assez de t
emps…

Il regagne de loin « son bureau intelligent » !

Sa femme rentre après s’être débarrassée de sa dispersion là-bas

Et ne revient pas

Et elle dit au mari lointain

Ne vois-tu pas…

Cette ville nous a séparés

Je te vois et je ne te vois pas.

 

Avec mille « gigabits » remplis ton être avec moi…

Et bronche le « modem » de notre désir dans une prise de courant

Tu es son chargeur, un rhinocéros

Ô toi aux désirs multiples/

Toi ma douleur apprivoisée !

 

 

Vertaald door Walid Soliman

 

rzouga_portrait

Youssef Rzouga (Mahdia 21, maart 1957)
Portret door A. Khshin

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Günter Vallaster werd geboren op 21 maart 1968 in Schruns (Vorarlberg). Zie ook alle tags voor Günter Vallaster op dit blog.

 

hier stapelt sichs blau und grün
sich in die sessel setzend, eingesesselt
die daunenjacke als schwere schwarze
wolke in die flugtasche gestopft:
heiß ists nun – das handy hm
das alte spiel von sollichsollichnicht
wird eingetippt – der blaue sonnenschirm
wird angekurbelt wird zum blauen himmel
aufgespannt – überm grünen tisch
das aranciataglas – tief orange – darin treibt
inzwischen eine mücke

 

 

morgenstern revisited

 

auf schlössern und in leder küllt

thront beste tradition

in kübeln haust zerknüllt

das epigon

 

Vallaster

Günter Vallaster (Schruns, 21 maart 1968)

 

De Tsjechische schrijver en vertaler Siegfried Kapper werd op 21 maart 1820 geboren in Smichov. Zie ook alle tags voor Siegfried Kapper op dit blog.

 

Letzter Wille

Wüßt’ ich, mein Glöcklein,

Wann es wird läuten,

Ließ’ ich ein Bettlein

Golden bereiten.

 

Bettlein gelbgolden,

Decklein kristallen, —

Mir und der Holden

Sollt’ es gefallen!

 

Drüber zwei Kränze

Zusammengewunden, —

Weil wir durch Liebe

Beide verbunden.

 

Über den Kränzen

Zwei wächserne Kerzen, —

Daß sie erleuchten

Unsere Herzen.

 

In beiden Kränzen

Zwei Tulpen, weißhelle,

Weil sie noch Jungfrau,

Ich Junggeselle.

 

An jeder Tulpe

Zwei weiße Nelken, —

Weil unsre Heizen

So rein verwelken.

 

Und an den Nelken

Bänder grün, —

Weil wir so jung schon

Welkten dahin.

 

 

Vertaald door R. Fuchs

 

 

Siegfried_Kapper_1870_Kriehuber

Siegfried Kapper (21 maart 1820 – 7 juni 1879)
Portret door Friedrich Kriehuber

 

De Duitse dichter en schrijver Jean Paul werd op 21 maart 1763 in Wunsiedel geboren. Zie ook alle tags voor Jean Paul op dit blog.

Uit: Leben des Quintus Fixlein

“Auf den Lilienfluren des Mondes wohnet die Mutter der Menschen mit allen ihren zahllosen Töchtern in stiller ewiger Liebe. Das Himmelblau, das nur fern über der Erde flattert, ruht dort hereingesunken auf dem Auenschnee aus Blumenstaub – keine frostige Wolke trägt einen verkleinerten Abend durch den klaren Äther – kein Haß zerfrisset die milden Seelen – wie sich die Regenbogen eines Wasserfalls durchschlingen, so windet die Liebe und die Ruhe alle Umarmungen in eine zusammen – und wenn in ihrer stillen Nacht die Erde ausgebreitet und glänzend unter den Sternen hängt, so blicken die Seelen, die auf ihr gelitten und genossen haben, nur mit süßem Sehnen und Erinnern auf die verlassene Insel hin, wo noch Geliebte wohnen und die weggelegten Körper ruhen, und wenn dann die einschläfernde schwere Erde blendend näher an die zusinkenden Augen tritt, so ziehen die vorigen Frühlinge der Erde in glänzenden Träumen vorüber, und wenn das Auge erwacht, hängt es voll Morgentau der Freuden-Tränen.

Aber dann, wenn der Schattenzeiger der Ewigkeit auf ein neues Jahrhundert zeigt, dann schlägt der Blitz eines heißen Schmerzes durch die Brust der Mutter der Menschen: denn die geliebten Töchter, die noch nicht auf der Erde waren, ziehen aus dem Mond in ihre Körper, sobald die Erde sie mit ihrem kalten Erdschatten berührt und betäubt, und die Mutter der Menschen sieht sie weinend gehen, weil nicht alle, nur die unbefleckten zu ihr aus der Erde wiederkehren in den reinen Mond. So nimmt ein Jahrhundert um das andere der verarmenden Mutter die Kinder, und sie zittert, wenn sie am Tage unsere raubende Kugel als eine breite feste Wolke nahe an der Sonne erblickt.“

 

JeanPaul

Jean Paul (21 maart 1763 – 14 november 1825)

David Malouf, Jens Petersen, Friedrich Hölderlin, Benoît Duteurtre,Touré, Gerard Malanga

De Australische schrijver David Malouf werd geboren op 20 maart 1934 in Brisbane. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008 en ook mijn blog van 20 maart 2009.

 

Uit: Ransom

 

„The sea has many voices. The voice this man is listening for is the voice of his mother. He lifts his head, turns his face to the chill air that moves in across the gulf, and tastes its sharp salt on his lip. The sea surface bellies and glistens, a lustrous silver-blue-a membrane stretched to a fine transparency where once, for nine changes of the moon, he had hung curled in a dream of pre-existence and was rocked and comforted. He hunkers down now on the shelving pebbles at its edge, bunches his cloak between his thighs. Chin down, shoulders hunched, attentive.
The gulf can be wild at times, its voices so loud in a man’s head that it is like standing stilled in the midst of battle. But today in the dawn light it is pondlike. Small waves slither to his sandalled feet, then sluice away with a rattling sound as the smooth stones loosen and go rolling.
The man is a fighter, but when he is not fighting he is a farmer, earth is his element. One day, he knows, he will go back to it. All the grains that were miraculously called together at his birth to make just these hands, these feet, this corded forearm, will separate and go their own ways again. He is a child of earth. But for the whole of his life he has been drawn, in his other nature, to his mother’s element. To what, in all its many forms, as ocean, pool, stream, is shifting and insubstantial. To what accepts, in a moment of stillness, the reflection of a face, a tree in leaf, but holds nothing, and itself cannot be held.
As a child he had his own names for the sea. He would repeat them over and over under his breath as a way of calling to her till the syllables shone and became her presence. In the brimming moonlight of his sleeping chamber, at midday in his father’s garden, among oakwoods when summer gales bullied and the full swing of afternoon came crashing, he felt himself caught up and tenderly enfolded as her low voice whispered on his skin. Do you hear me, Achilles? It is me, I am still with you. For a time I can be with you when you call.“

 

Malouf

David Malouf (Brisbane, 20 maart 1934)

 

De Duitse schrijver en arts Jens Petersen werd geboren op 20 maart 1976 in Pinneberg. Zie ook  mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2009.

 

Uit: Die Haushälterin

 

Vielleicht hatte ich damals ein falsches Bild von meinem Vater, aber als ich begann, genauer darüber nachzudenken, war es für uns beide zu spät. Er maß zwei Meter, konnte mit seinen blauen Augen die Luft zerschneiden und trug einen schmalen Schnurrbart, den er mit Brother’s love in Form hielt. Seine bevorzugten Schuhe waren älter als ich, handgenähte Budapester, die er mit einem Geschirrtuch polierte, in deren Profil graue Flusen vom Teppich seines Büros un
d die hellen Körnchen der Pfade des städtischen Friedhofs steckten. Wenn das Wetter schlechter wurde, spielte sein Darm verrückt. Hinter dem Kaffeeservice für besondere Gäste lag im oberen Küchenregal ein Vorrat bunter Schachteln. Sobald die Krämpfe kamen, verzog er den Mund, ging zum Schrank, schluckte zwei grüne Kapseln mit einem Teelöffel Honig und sah nach oben, als harrte dort einer, der ihn erlösen könnte. Er liebte Antiquitäten; unser Haus war voll davon. Mein Urgroßvater hatte sie während der Wirtschaftskrise erstanden. Sie stammten aus Epochen, deren Namen ich ständig vergaß. Jede Volute war voller Bedeutung, aber sobald mein Vater in Monologe verfiel, nickte ich mit dem Kopf, sank in eine Art Trance und dachte an Schallplatten, die ich mir kaufen wollte, oder an Mädchen. »Diese Intarsien«, setzte er an, »diese Servante«, »diese Poudreuse«, »dieser Bauernspiegel« … Wenn ich mich auf Stühle setzte, Schubladen oder Schränke öffnete, rechnete ich mit berstendem Holz, porösem Leim, dem Ausreißen eines Griffes. Es war eines dieser Häuser, in denen man nachts zu bleiben hatte, wo Erwachsene einen haben wollten, im Bett; das knarzende Parkett hätte jeden verbotenen Schritt direkt an ihr Schlafzimmer übermittelt. Mein Urgroßvater hatte das Haus zwischen den Kriegen gekauft – »für eine Milliarde Reichsmark!«. Diese Anekdote erzählte mein Vater bei Familientreffen, wenn meinen Onkels und Tanten der Gesprächsstoff ausging. Er dröhnte es in die Runde: »Für eine Milliarde Reichsmark!«, mit bemühtem Ernst, als wollte er unser Lachen erzwingen. In solchen Momenten schämte ich mich. In jede Lehne, jeden Deckel, selbst in den Schuhschrank bei der Garderobe hatte mein Urgroßvater seine Initialen graviert.“

 

Jens_Petersen

Jens Petersen (Pinneberg, 20 maart 1976)

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Christian Friedrich Hölderlin werd geboren op 20 maart 1770 in Lauffen am Neckar in het Hertogdom Württemberg. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008.en ook mijn blog van 20 maart 2009.

 

Geh unter, schöne Sonne

 

Geh unter, schöne Sonne, sich achteten
Nur wenig dein, sie kannten dich, Heilige, nicht,
Denn mühelos und stille bist du
Über den Mühsamen aufgegangen.

 

Mir gehst du freundlich unter und auf, o Licht !
Und wohl erkennt mein Auge dich, Herrliches !
Denn göttlich stille ehren lernt ich,
Da Diotima den Sinn mir heilte.

 

O du des Himmels Botin ! wie lauscht ich dir !
Dir Diotima ! Liebe ! wie sah von dir
Zum goldnen Tage dieses Auge
Glänzend und dankend empor. Da rauschten

 

Lebendiger die Quellen, es atmeten
Der dunkel Erde Blüten mich liebend an,
Und lächelnd über Silberwolken
Neigte sich segnend herab der Aether.

 

 

         Abendphantasie

 

        Vor seiner Hütte ruhig im Schatten sitzt

    Der Pflüger, dem Genügsamen raucht sein Herd.

        Gastfreundlich tönt dem Wanderer im

            Friedlichen Dorfe die Abendglocke.

Wohl kehren itzt die Schiffer zum Hafen auch,

    In fernen Städten, fröhlich verrauscht des Markts

        Geschäft’ger Lärm; in stiller Laube

            Glänzt das gesellige Mahl den Freunden.

 

Wohin denn ich? Es leben die Sterblichen

    Von Lohn und Arbeit; wechselnd in Müh’ und Ruh’

        Ist alles freudig; warum schläft denn

            Nimmer nur mir in der Brust der Stachel?

 

Am Abendhimmel blühet ein Frühling auf;

    Unzählig blühn die Rosen und ruhig scheint

        Die goldne Welt; o dorthin nimmt mich

            Purpurne Wolken! und möge droben

 

In Licht und Luft zerrinnen mir Lieb’ und Leid! –

    Doch, wie verscheucht von töriger Bitte, flieht

        Der Zauber; dunkel wirds und einsam

            Unter dem Himmel, wie immer, bin ich –

 

Komm du nun, sanfter Schlummer! zu viel begehrt

    Das Herz; doch endlich, Jugend! verglühst du ja,

        Du ruhelose, träumerische!

            Friedlich und heiter ist dann das Alter.

 

friedrich-hoelderlin

Friedrich Hölderlin (20 maart 1770 – 7 juni 1843)

 

De Franse schrijver Benoît Duteurtre werd geboren op 20 maart 1960 in Saint-Adresse nabij le Havre. Zie ook mijn blog van 20 maart 2009.

 

Uit: Gaieté parisienne (Vertaald door Bruce Benderson)

 

Nicholas got up to wander through the square. He gazed at the cathedral’s towers, hemmed within the scaffolding of a cleaning company. He tried to make out the high passageways through which Quasimodo and Esmeralda had run in that old movie. He got closer to the façade, where hundreds of cameralenses competed for views of copies of medieval statues. Autumn sun infused the bodies coming and going through the two doors. A few of them lingered on the bridge, watching the tourist boats pass, their loudspeakers recounting the history of la Cité. At a distance hummed the flock of protector buses.
On the square, acrobats and sidewalk artists were holding a small street fair. Perched on a traffic post, a man made up like the eighteenth century imitated the slow, jerky motions of an elderly robot. On stools in front of easels, painters portrayed Notre-Dame and its branch of the river–in the impressionist style. They studied the scene minutely, before returning to their canvases, where their brushes– like magic wands– eliminated all traces of traffic, buses, tourists, video cameras, and scaffolding, reconstituting the image of Paris éternel.
At the center of the square, some kids were running around a donkey. This real beast was harnessed to a souvenir cart: the Eiffel tower, the Butte of Monmartre, French flags, cold drinks, declarations of the rights of man…The animal had a basketball cap from a Chicago team, stuck between his two long ears. The brats were gorging him on candy and soft drinks. A plasticpail hung under his back end, so he could relieve himself. Now and then,he let out a piercing shriek, and a few passersby became angry about seeing him treated so barbarically, far from nature’s wide open spaces.“

 

benoit_dutuertre

Benoît Duteurtre (Saint-Adresse, 20 maart 1960)

 

De Afrikaans-Amerikaanse schrijver, journalist en cultuurcriticus Touré werd geboren op 20 maart 1971 in Milton, Massachusetts. Zie ook  mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2009.

 

Uit: Soul City

 

„Cadillac stepped out of the station onto Groove Street and saw men cooling down the block with walks of such visible rhythm, physical artistry, and attention to aesthetics that it looked like a pimp-stroll convention. Across the street a barber was clipping and snipping at a prodigious fro in an open-air barbershop, clipping with the arrogance of a famous painter wielding his brush, snipping whether in or out of the fro, turning those scissors into a snare. On the corner a street sweeper swept with a theatricality that transformed his duty into modern dance.

On Mojo Road a flock of girls double-dutched, pigtails bouncing, the rope cracking at lightning speed, while the three in the middle danced in the air, never touching the ground. They seemed to be levitating, but those ropes were moving so fast it was difficult to tell exactly what was going on. Maybe the ropes were whipping up a mini-sonic boom that created a pocket of air that the girls could surf for a moment, like an invisible magic carpet. That made no sense. But what he saw made no sense either: six- and seven-year-old girls in rainbow-colored tights with ropes zipping under their bent legs eight, nine, ten times before they touched the sidewalk. They touched down less from gravity than from boredom, as if they’d been just hanging out in the air.

He checked into his hotel, the Copasetic on Cool Street, then walked from Nappy Lane to Gravy Ave to Cornbread Boulevard. The sidewalks were forty to fifty feet wide and the streets were abuzz with all-age minifestivals of hair braiding, marble shooting, bubble blowing, puddle stomping, roller-skating, faithful preaching, “God’s coming!,” mommies strolling, babies toddling, groceries spilling, lots of flirting, and gossip flying. On Bookoo Boulevard the Vinylmobile crept by, offering old albums for a few dollars, and children poured from homes to chase it as children elsewhere chase ice cream trucks.“

 

Toure

Touré (Milton, 20 maart 1971)

 

De Amerikaanse dichter en fotograaf Gerard Joseph Malanga werd geboren op 20 maart 1943 in New York. Zie ook  mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2009.

 

Uit: Richard Marshall interviews Gerard Malanga

 

GM: My most recent poem is a poem I wrote for the actor John Thaw. I’m just a fan of his. So I wrote this poem because I was sad to hear of his death. I followed his Mor
se TV series. It was on public educational television. I don’t know how big or popular it was, but I certainly enjoyed the series. It was not so much about solving the crime as about an in-depth way of looking at someone who had to solve a problem in a way. That was part of his job. It was a highly intellectual series, I thought, but done in a very subtle and tasteful way. I read an obituary in The Times and something hit me. I thought I would immerse myself in a poem where I would be talking to him and he would be talking to me. I started the poem two weeks ago with the idea that I would premier it at the reading at the ICA. I finished it after a week. It’s still a little bit in the raw state. It might be a bit too long, but at the moment I can’t see any way of cutting it. It’s a poem that kept on growing and I have already eliminated a lot of lines. Was he popular over here?

RM: Yes. Very. Hugely so.

GM: Oh really! Well, the shocking thing for me was that he was a year older than me. I was looking at one of the publicity shots where he was leaning up against the Jaguar in a white trench coat and he looked so old. He looked older than he was. And that saddened me even more because here was a man at the height of his talent and powers, a brilliant actor, and I never thought he got as much recognition as he could have got. Everybody knew him as Inspector Morse. He did do other series, where he was a lawyer, but I never saw very much of it. But he dies at the age of sixty a year after his character dies. I was so sad and I just felt as a fan I needed to acknowledge that to some degree. I was thinking of the American audience, not the British one, and I was thinking did they really know who this man was. That’s why I started to write these lines.“

malanga1

Gerard Malanga (New York, 20 maart 1943)


Zie voor nog meer schrijvers van de 20e maart ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

 

Ricus van de Coevering, Christoph Ransmayr, Henrik Ibsen, Henning Heske, Peter Berling

De Nederlandse schrijver Ricus van de Coevering werd op 20 maart 1974 in Asten geboren. Hij bezocht er met veel plezier de lagere school maar werd enkele jaren later van de middelbare school verwijderd omdat hij tegendraadse antwoorden gaf. Uiteindelijk behaalde hij zijn diploma aan het Peelland College in Deurne. Zijn ervaringen op de middelbare school motiveerden hem om de lerarenopleiding te volgen – zoals jongeren die van het ene ziekenhuis naar het andere worden doorverwezen vaak arts willen worden. Hij koos voor de studierichting economie en ging studeren aan de hogeschool van Arnhem en Nijmegen en aan de University of Brighton. Tijdens zijn verblijf in Engeland begon hij brieven te schrijven aan zijn vriendin. Deze brieven kregen al snel een magisch-realistisch karakter. Hij werkte ze uit tot verhalen die kort na zijn afstuderen werden gepubliceerd in literaire tijdschriften en bloemlezingen, onder andere bij uitgeverij Prometheus. In de avonduren gaf hij economieles. Zijn eerste roman, Sneeuweieren, verscheen in het najaar van 2007.

 

Uit: Sneeuweieren

 

“Hij rustte even uit, steunde met zijn ellebogen op tafel en staarde naar de verjaardagskalender aan de muur waarop de foto van een zwangere vrouw te zien was. Ze droeg een gele trui, tot boven haar bolle buik opgestroopt.
Olga had de kalender gekocht toen ze zwanger was. Omdat ze de foto’s na de doodgeboorte te confronterend vond, had Harm hem in de schuur opgehangen.[…] Het was inmiddels vijftien jaar geleden. Harm vermoedde dat Olga er zelden nog maar aan dacht. Sinds David er was, hadden ze er niet meer over gesproken.”

(…)

 

“Alles wat Harm leuk vond, scheen David koud te laten. Vanmorgen had hij David voor de zoveelste keer proberen te interesseren voor het bedrijf. Ze hadden samen in de ren de eieren geraapt die niet op de band waren gerold. […]
‘Hoe zou de wereld er in de toekomst uitzien, David? Hoe zou het leven hier zijn? Alles wordt steeds efficiënter. Ik zou ’s avonds geen rugpijn en geen hoofdpijn hebben, ik zou me niet druk hoeven te maken over de leg…’
‘Misschien vergaat de wereld.’ zei David en slenterde de schuur uit.”

 

Ricus van de Coevering

Ricus van de Coevering (Asten, 20 maart, 1974)

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Christoph Ransmayr werd geboren op 20 maart 1954 in Wels. Zie ook  mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008 en ook mijn blog van 20 maart 2009.

 

Uit: Der Weg nach Surabay

 

„Es war ein dünner, panischer Gesang. Wenn das Gebirge leiser wurde, schwächer die Windstöße über den Geröllhalden und Felsabstürzen und eine emporrauchende Nebelwand auch das Getöse der Großbaustelle Limberg zu einem fernen Dröhnen dämpfte, dann hörte man diesen Gesang. Es war das Todesgeschrei der Ratten. Naß, zerzaust, in schwarzen Scharen w
aren die Ratten aus den Ruinen des Arbeiterlagers am Wasserfallboden gekrochen, aus den ins Gestein gesprengten Latrinen, Abfallgruben und Stollen, und hatten sich vor der Flut zu retten versucht. Wochenlang, heißt es, hielten sie einen Felskegel besetzt, eine täglich kleiner werdende Insel, und pfiffen und schrien ihr Entsetzen gegen das schon unerreichbare Ufer, kletterten immer höher, kämpften um jeden Halt ihrer verschwindenden Zuflucht, fielen schließlich übereinander her. Langsam und trübe stieg die Flut ihnen nach. Das Gletscherwasser füllte alle Gruben und Hohlräume aus, drängte in jede Falte des Hochtales, hob liegengebliebenes Bauholz, Balken, Gerüstteile auf und schloß sich über allem, was sich nicht heben ließ. Der Spiegel des Limbergstausees, hoch über Kaprun und sechzehnhundert Meter über dem Meer, stieg ruhig, träge, stieg, überspülte schließlich die Zuflucht der Ratten und wusch den Stein leer.

Gewiß, dieser Untergang ist nur ein marginales Bild aus der Baugeschichte der drei großen Staumauern von Kaprun, eine Beiläufigkeit aus der Zeit des ersten Anstaus zu Limberg 1949 und 1950, und ist nichts gegen die Tragödien und Triumphe, die man in den Jahren der Errichtung der weit in die Hohen Tauern verstreuten Anlagen des Speicherkraftwerkes Glockner-Kaprun beklagt und gefeiert hat. Dennoch fehlt die Erinnerung an den Untergang der Ratten in kaum einem Bericht und keiner Zeugenaussage derer, die damals an den Mauern geplant und gelitten haben. Einmal hämisch ausgeschmückt und dann wieder als karge, apokalyptische Parabel erschien dieser Untergang immer wieder in der Überlieferung.“

 

ChristophRansmayr

Christoph Ransmayr (Wels, 20 maart 1954)

 

De Noorse toneelschrijver en dichter Henrik Johan Ibsen werd geboren op 20 maart 1828. Zie ook  mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008 en ook mijn blog van 20 maart 2009.

Lied des Dichters

(Uit de »Komedie der Liefde«)

 

Freunde, die ihr diesen Garten

Jubelnd und entzückt durchstreift,

Wollet nicht vom Herbst erwarten,

Daß er jede Knospe reift!

Weiße Blüten, lichte Blätter

Breiten über euch ihr Zelt, –

Mag sie morgen Schlossenwetter

Fegen bis ans End’ der Welt!

 

Müßt ihr schon nach Früchten fragen

Im noch kaum erblühten Hag?

Sorgend, seufzend überschlagen,

Was sein Herbst euch bringen mag?

Müssen Vogelklappern schrecken

Tag und Nacht die muntre Brut?

Finkenschlag in Baum und Hecken,

Brüder, gibt doch bessern Mut!

 

Müßt das Völklein nicht verfemen

Aus der süßen, grünen Pracht!

Mag es seinen Lohn sich nehmen,

Ob es euch auch ärmer macht.

Nehmt den Tausch an! Seid nicht bänglich;

Denn für Frucht wird euch Gesang!

Denkt dran: »Alles ist vergänglich«;

Lenz und Liebe währt nicht lang!

 

Leben will ich, will genießen,

Bis der letzte Strauch verdorrt;

Wenig soll’s mein Herz verdrießen,

Fegt ihr all den Staat dann fort.

Tor auf! Schaffe sich die Herde

Dann noch einen satten Tag!

Brach nur ich die Blüten, werde

Mit dem toten Rest, was mag!

 

Ibsen_sculpture_Nationaltheatret

Henrik Johan Ibsen (20 maart 1828 – 23 mei 1906)
Beeld van Stephan Sinding bij het Nationale Theater in Oslo

 

De Duitse dichter en essayist Henning Heske werd geboren op 20 maart 1960 in Düsseldorf. . Zie ook  mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008 en ook mijn blog van 20 maart 2009.

 

LANDMARKE I

 

Die Pyramide des Ruhrgebiets ist dreiseitig
und hohl. Nachts leuchtet sie
als Lichtskulptur. Die beiden Grabkammern:
Aussichtsplattformen zwischen Stahlrohren.
Ein extraterrestrischer Tetraeder über 90 Meter
Heimaterde, dem Monte Schlacko. Der Horizont,
ein Panorama des Strukturwandels:
stillgelegte Hochöfen und ehemalige Zechen,
Gartenstadtsiedlungen und Technologieparks.
Geschichte auf Halde oder
die Halde als (historisches) Ereignis?

 

Heske

Henning Heske (Düsseldorf,  20 maart 1960)

 

De Duitse schrijver, filmproducent en acteur Peter Berling werd geboren op 20 maart 1934 in Meseritz-Obrawalde. Zie ook mijn blog van 20 maart 2009.

 

Uit: Ritter zum Heiligen Grab

 

»Ich nehme die Wette an!«, sprach er laut und vernehmlich. »Ihr dürft mich fesseln, wie es Euch beliebt!« Der Ziride tat so, als würde er Bert el-Caz erst jetzt entdecken, und befahl ihn herrisch zu sich. »Es geht mir nicht um Geld!« Er haute seinen prallgefüllten Beutel vor Astair auf das Tischlein, auf dem dessen Arbeitsutensilien lagen. »Wenn ich gewinne, gehört er Euch, lieber Meister!« Astairs Pupillen verengten sich nur kurz zu einem frohlockenden Schlitz, Yussuf hatte es bemerkt. »Wenn ich

jedoch schneller frei bin als Eure Prinzessin, dann – gehört sie mir!«

In die atemlose Stille hinein sagte Elgaine: »Wunderbar!« Ihre Augen blitzten Yussuf an. Astair zögerte nicht lang.

»Und jetzt werde ich den berühmten Yussuf den Ziriden an den Pfahl der Bewährung fesseln!«, verkündete Astair, gefolgt von einer einladenden Geste zu dem selbstsicheren Sklavenhändler hin. Das Publikum johlte, als Astair begann, den Strick um den mächtigen Mann zu schlingen. Astair verknotete das Tau mit geübten Griffen, vor allem die Hände schnürte er mit größter Sorgfalt. »Und nun zu Euch, Prinzessin!«, rief er laut Elgaine zu, die schon brav an den ihr zugedachten Pfosten getreten war.

»Halt! Nicht Ihr!«, knurrte Yussuf. »Das übernimmt gefälligst ein Mann meines Vertrauens!« Er wies mit dem Kinn auf Bert el-Caz. Der folgte gehorsam, nahm den Strick in Empfang und fesselte Elgaine nach allen Regeln der Kunst. Er wieselte geschäftig um den Pfahl, zerrte und zog sichtbar für alle, vor allem für seinen Herrn und Meister, an dem Strick, während er ihr zuzischte: »Wir warten drüben in der Taverne ›Zum letzten Anker‹!« Dann trat er vor den gefesselten Ziriden.“

 

Berling

Peter Berling (Meseritz-Obrawalde, 20 maart 1934)

Josef Reding, Andrée Chedid, Ovidius, Ralph Giordano, Alicia Kozameh

De Duitse schrijver Josef Reding werd geboren op 20 maart 1929 in Castrop-Rauxe. Zie ook mijn blog van 20 maart 2009.

Die Diplomaten-Rutschbahn

Wer wagt daran zu zweifeln, dass die Repräsentanten unseres knappen Staates mit besonderen Geistesgaben ausgestattet sind? – Niemand, außer einigen berufsmäßigen Nörglern der Presse vielleicht. Über diese leichtfüßige Mannschaft mit der flotten Feder wollen wir zu dieser Weihestunde kein Wort verlieren. Ihre gehörige Schelte bekommen diese begeisterungsträgen Mitmenschen ohnehin noch. Es bleibt dabei: Der oberste Vorsteher unseres Landes ist sehr klug. Darum wäre es äußerst hinterwäldlerisch, ihm das Abschaffen der Neujahrsempfänge zu empfehlen. Unser Staatsvater wird schon wissen, warum er am Beginn eines jeden Jahres nachzählt, ob alle fremden Hergesandten noch in unserem Lande weilen oder ob sie etwa schon das ungefährliche Weite gesucht haben. Diese Vergewisserung erfolgt traditionsgemäß durch Händchenfassen. Das ist eine sichere, aber langwierige Methode. Ich habe zur Abkürzung dieses offenbar bitter notwendigen Verfahrens meine Diplomaten-Rutschbahn anzubieten.
Diese Rutsche unterscheidet sich zunächst nicht von den Hosenbodenwetzern unserer Kinderspielplätze. Kein Grund zur Panik in der Staatsspitze; schließlich unterscheidet sich im Regierungsgelände ja so manches nicht von Kinderspielplätzen. Meine Diplomatenrutschbahn ist steil, breit und glatt. Auch schwerste Gewichte sollen ohne Aufenthalt passieren können.
Am Ende der Rutschbahn sitzt unser Staatsvorsteher mit einem handlichen Fahrkarten-Locher. Ranggemäß besetzt der Doyen die Rutsche zuerst, wobei er vom Hintermann einen Abstoß bekommt und gleichzeitig sein Beglaubigungsschreiben hochreckt. Der Obmann unseres gebündelten Staates knipst das diesjährig fällige Loch in das Papier und der Diplomat macht seinen ersehnten Sprung nach vorn. Unser erster Mann im Staate kann sich dem nächsten fröhlich heranrutschenden Akkreditierten zuwenden.

Eine Durchrechnung hat ergeben, dass die Gesamtrutscherei nicht länger dauert als die einstimmige Annahme der Diätenerhöhung für Abgeordnete im Bundestag. Das Rutschen ist ebenso harmlos und vor Überraschungen sicher wie der Kulturteil einer deutschen Tageszeitung.“

JosefReding

Josef Reding (Castrop-Rauxe, 20 maart 1929)

 

De Frans-Libanese dichteres en schrijfster Andrée Chedid werd geboren op 20 maart 1920 in Caïro. Zie ook mijn blog van 20 maart 2009.

 

Uit: Entre Nil et Seine

 

“Vous parlez beaucoup de votre mère, à chaque fois que je vous vois vous l’évoquez… Pourtant,j’ai très peu vécu avec elle.J’avais dix ans quand mes parents ont divorcé, du Caire, je me suis retrouvée à Paris, donc je la voyais à peine. Pourtant, elle traversait les distances par sa voix, sa parole, ses lettres. Je l’admire toujours.

Mon père était d’une grande discrétion et d’une grande simplicité. Il s’effaçait toujours, il était le contraire de ma mère.

(…)

 

J’avais réalisé mon rêve d’enfant : vivre en France. Et je dois dire que ce goût de Paris ne s’est jamais estompé. je n’ai jamais eu envie de vivre ailleurs. Pour moi, ma vie se situait entre Nil et Seine. C’est ce quej’ai écrit dans une chanson pour Matthieu, mon petit-fils. Et qu’on peut retrouver dans
beaucoup de mes poèmes. Ces deux fleuves sont des thèmes qui reviennent dans toute mon oeuvre?J’ai fait un choix, je ne suis pas nostalgique de l’Egypte.J’avais envie de venir ici, donc je suis venue.“

 

chedid

Andrée Chedid (Caïro, 20 maart 1920)

 

De Romeinse dichter Publius Ovidius Naso werd geboren op 20 maart 43 v. Chr. uit een welgestelde ridderfamilie te Sulmo, nu het stadje Sulmona. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008 en ook mijn blog van 20 maart 2009.

 

Uit: Ars Amandi (Vertaald door Dr. J. Meihuizen)

 

„Indien iemand in dit land de kunst der liefde niet machtig is, laat hem dan dit boek lezen, door die lectuur zal hij als deskundige het liefdespad betreden. Door kunstig zeilen en roeien stuwt men schepen snel voort; het wagenrennen eischt kunst en zoo moet ook bij de liefde kunst te baat worden genomen.
Automedon was knap in het wagenmennen, Tiphus een meester in het sturen van de “Argo”. Mij heeft Venus tot een kunstenaar in de liefde gemaakt en men kan mij gerust de Automedon of de Tiphus van den min noemen. Amor is weliswaar een wilde jongen, die zich nogal eens tegen mij mag verzetten, maar ten slotte is ’t een knaapje: op zijn leeftijd is hij nog kneedbaar en er wel onder te krijgen. Chiron heeft den jongen Achilles het citherspel geleerd en diens woeste karakter door muziek gekalmeerd; men neemt aan, dat die held, die zoo vaak de schrik voor vrienden en vijanden was, voor dien ouden grijsaard sidderde. Op bevel van dien meester stak hij zijn machtige handen, die Hector eens zou voelen, gewillig uit voor de plak!
Zooals Chiron de onderwijzer was van Achilles, zoo sta ik nu tegenover Amor. Beiden wilde knapen, beiden zoons van een godin. Zeker, maar toch buigen stieren zich onder het juk en wordt het vurigste paard door den druk van den stang in bedwang gehouden. En zoo zal Amor voor mij moeten zwichten, ook al wondt hij mijn hart met zijn pijlen en gooit hij zijn fakkels naar mij. Hoe meer Amor me treft en hoe heviger hij me brandt, des te meer zal ik mijn kwetsuren wreken.“

 

Ovidius

Ovidius (20 maart 43 v. Chr. – 17 na Chr.)
Standbeeld in Constanta, Roemenië

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 20 maart 2009.

 

De Duitse schrijver en journalist Ralph Giordano werd op 20 maart 1923 in Hamburg geboren.

 

De Argentijnse schrijfster Alicia Kozameh werd geboren op 20 maart 1953 in Rosario.

 

Herinnering aan Hugo Claus

Gisteren was het twee jaar geleden dat de Belgische dichter-schrijver-kunstenaar-filmer Hugo Claus overleed. Zie ook mijn blog van 5 april 2007 en ook mijn blog van 19 maart 2008 en ook mijn blog van 20 maart 2009.

Ik schrijf je neer

Mijn vrouw, mijn heidens altaar,
Dat ik met vingers van licht bespeel en streel,
Mijn jonge bos dat ik doorwinter,
Mijn zenuwziek, onkuis en teder teken,
Ik schrijf je adem en je lichaam neer
Op gelijnd muziekpapier.

En tegen je oor beloof ik je splinternieuwe horoscopen
En maak je weer voor wereldreizen klaar
En voor een oponthoud in een of ander Oostenrijk.

Maar bij goden en bij sterrenbeelden
Wordt het eeuwig geluk ook dodelijk vermoeid,
En ik heb geen huis, ik heb geen bed,
Ik heb niet eens verjaardagsbloemen voor je over.
Ik schrijf je neer op papier
Terwijl je als een boomgaard in juli zwelt en bloeit.

 

Hugo_Claus

Hugo Claus (5 april 1929 – 19 maart 2008)

 

 

Philip Roth, Lynne Sharon Schwartz, Hans Mayer, William Allingham, Lina Kostenko, Kirsten Boie

De Amerikaanse schrijver  Philip Roth werd geboren op 19 maart 1933 in Newark. Zie ook mijn blog van 19 maart 2007 en ook mijn blog van 19 maart 2008 en ook mijn blog van 19 maart 2009.

 

Uit: American Pastoral

 

The Swede. During the war years, when I was still a grade school boy, this was a magical name in our Newark neighborhood, even to adults just a generation removed from the city’s old Prince Street ghetto and not yet so flawlessly Americanized as to be bowled over by the prowess of a high school athlete. The name was magical; so was the anomalous face. Of the few fair-complexioned Jewish students in our preponderantly Jewish public high school, none possessed anything remotely like the steep-jawed, insentient Viking mask of this blue-eyed blond born into our tribe as Seymour Irving Levov.
The Swede starred as end in football, center in basketball, and first baseman in baseball. Only the basketball team was ever any good-twice winning the city championship while he was its leading scorer-but as long as the Swede excelled, the fate of our sports teams didn’t matter much to a student body whose elders, largely undereducated and overburdened, venerated academic achievement above all else. Physical aggression, even camouflaged by athletic uniforms and official rules and intended to do no harm to Jews, was not a traditional source of pleasure in our community-advanced degrees were. Nonetheless, through the Swede, the neighborhood entered into a fantasy about itself and about the world, the fantasy of sports fans everywhere: almost like Gentiles (as they imagined Gentiles), our families could forget the way things actually work and make an athletic performance the repository of all their hopes. Primarily, they could forget the war.“

 

philip_roth

Philip Roth (Newark, 19 maart 1933)

 

De Amerikaanse schrijfster Lynne Sharon Schwartz werd geboren op 19 maart 1939 in New York. Zie ook mijn blog van 19 maart 2009.

 

Uit: Not Now, Voyager

 

I woke abruptly, to a darkness so thick I could breathe it in. My mind was ominously alert, none of that blurry, dream-clogged puzzlement that usually comes with the return of consciousness. It was an alertness I often wished for in daylight—sharp, energetic, skimming through the past hours, the boat trip, the long taxi
ride through flat scrubby countryside under a wide white sky, everything that had brought me here. I knew exactly where I was. I remembered the light switch on the bedside lamp even though this was a new place, my first night. I switched it on, but nothing happened. I remembered a row of square plastic buttons on the bed’s headboard and fumbled around until I located them. None of them produced any light.

Now I was baffled, with panic creeping towards me like a little battalion of mice. I got up and groped my way around the room, feeling for the furniture—there wasn’t much of it, as I recalled. It was pitch black and I had no idea what time it was. Maybe it was no time at all. Maybe time had stopped and I was in the afterlife, or some place in between, a dark place, oddly enough with the same layout and furniture as my final room.”

If it was not the afterlife, then it was a room in a hotel in Orkos. Orkos is a town on the Greek island of Naxos, in the Cyclades islands. I was in the middle of the Aegean Sea, on the island where Theseus abandoned Ariadne while she slept, and it was very dark. From my brief exploration shortly after I arrived, I recalled Orkos as a nowhere town, a ghost town. None of the low white buildings dotting the dry landscape had seemed inhabited. No people were on the roads.“

 

Lynne Sharon Schwartz

Lynne Sharon Schwartz (New York, 19 maart 1939)

 

De Duitse literatuurwetenschapper, schrijver, criticus, jurist en socioloog Hans Mayer werd geboren op 19 maart 1907 in Keulen. Zie ook mijn blog van 19 maart 2008 en ook mijn blog van 19 maart 2009.

 

Uit: Heimat auf Zeit.Hans Mayer an der Universität Leipzig (door Alfred Klein)

 

Ein Homme de lettres also, dem nationale Borniertheit und dünkelhafter Provinzialismus von vornherein fremd waren. Der schon in jungen Jahren an sich erfuhr, daß alle scheinbar sehr fremde Literatur, woher sie auch komme, etwas zur Entdeckung des Eigenen beitragen kann, ja daß die Entdeckung des Eigenen ganz wesentlich von der Bereitschaft für die Entdeckung des nur scheinbar ganz Fremden und Anderen abhängt. Mehr noch: einer, dem ein musisches Elternhaus ein ausgeprägtes Interesse auch für alle anderen Kunstgattungen mit auf den Weg gegeben hatte, für die Musik und das Musiktheater vor allem, für die Schauspielkunst und das Konzertgeschehen, für Malerei und Architektur. Und der aus seinem Verständnis für die Eigenart und Gleichberechtigung der Künste die Fähigkeit zu entwickeln verstand, über die Literatur hinauszublicken und -zudenken. Was die eine künstlerische Mitteilungsweise vermag und was sie einer anderen überlassen muß, wenn sie im Gesamtensemble das ihr Gemäße leisten will, hat Hans Mayer in dem »Gespräch über Otto Bachmanns Faustzeichnungen « zu skizzieren versucht, das 1944 unter dem Titel »Faust und die Huldigung der Künste« in der Züricher Zeitschrift »Neue Schweizer Rundschau« erschien: Ein Künstler und ein Kritiker streiten sich um die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten eines produktiven Verhältnisses von Komponisten und Malern zu dem von einer großen literarischen Tradition okkupierten Thema. Der Kritiker muß gegen alle seine Vorbehalte einräumen, daß die Gestaltung durch Literatur eine souveräne Gestaltung mit den Mitteln einer anderen Kunstgattung keineswegs ausschließt. Er behält aber trotzdem das letzte Wort:»Weißt du denn nicht«, ruft er seinem nicht eben regelbegeisterten Freund am Sc
hluß zu, »daß alle Kritik nur mit dem Nichtgelingen zu tun hat und das Gelungene selber Gesetze gibt?“

 

HansMayer

Hans Mayer (19 maart – 1907 – 19 mei 2001)

 

De Ierse dichter William Allingham werd geboren op 19 maart 1824 in Ballyshannon, Donegal. Zie ook mijn blog van 19 maart 2007 en ook mijn blog van 19 maart 2008 en ook mijn blog van 19 maart 2009.

 

Wayside Flowers 

 

Pluck not the wayside flower,

It is the traveller’s dower;

A thousand passers-by

Its beauties may espy,

May win a touch of blessing

From Nature’s mild caressing.

The sad of heart perceives

A violet under leaves

Like sonic fresh-budding hope;

The primrose on the slope

A spot of sunshine dwells,

And cheerful message tells

Of kind renewing power;

The nodding bluebell’s dye

Is drawn from happy sky.

Then spare the wayside flower!

It is the traveller’s dower. 

 

Allingham

William Allingham (19 maart 1824 – 18 november 1889)
Portret door zijn vrouw Helen Paterson, 1874

 

De Oekraïense schrijfster en dichteres Lina Kostenko werd op 19 maart 1930 geboren in Rzhyshchiv. Zie ook mijn blog van 19 maart 2007  en ook mijn blog van 19 maart 2009.

Stafetten

Verschiedenartige Stafetten :
Es reicht der Bürger dem Bürger Rezepte,
Gebrauchte Bestecke, Buffets und Servietten,
Eigene Stumpfheit und fremde Ideen.

Verschiedenartige Stafetten :
Der Krieger vermacht dem Krieger Gewehre,
Der Meister dem Meister — Geheimnis im Werke,
Ein Zar dem andern — Gesetze und Kerker.

Verschiedenartige Stafetten :
Es reicht der Dichter dem Dichter als Retter
Seele zur Seele,

Sprache zur Sprache,

Des Geistes Grösse, im Wort das Wahre, —
Ohne um irdische Güter zu feilschen,
Um Selbstgefallen, um Selbsterheben,
Ohne die Fackel zu senken, —
Ihr Fallen

hallt wider als Weh im verbrüderten Wesen.

 

Vertaald door Wira Wowk

Kostenko

Lina Kostenko (Rzhyshchiv, 19 maart 1930)

 

Rectificatie:

De Duitse schrijfster Kirsten Boie werd geboren op 19 maart (en niet 19 mei) 1950 in Hamburg.

 

Uit: Nicht Chicago. Nicht hier

 

„»Ja«, sagt Thomas. Der Vater. »Ja.« Er starrt auf die Käfigtür. Der Himmel sieht aus wie in Vampirfilmen, Wolken jagen vor dem Mond.

»Rex!«, ruft Niklas. »Rexo, Rex! Er ist weg, wo bist du Rex, wo bist du!«

»Niklas!«, sagt Karin. Die Mutter. Packt ihn an den Schultern, rüttelt ihn. »Niklas, beruhige dich!

Wir finden ihn wieder!«

»Rex!«, schreit Niklas. »Rexo!« Dann stößt er einen Ton aus, hoch und schrill, lang gezogen, nicht

enden wollend. Es ist nur ein Kaninchen.

»Niklas!«, ruft Karin wieder und rüttelt ihn. »Hör auf, Niklas, hör doch auf!«

Svenja richtet sich auf, gerät dabei ins Auge des Bewegungsmelders. Auf einmal ist das Gehege

um den Käfig hell erleuchtet. Das heruntergetretene Gras, die feuchte Erde, uneben und immer wieder festgestampft, wo Rex begonnen hat seine Gänge zu graben. Steine und armdicke Äste zum Nagen.

»Weg«, sagt Svenja. Leise. »Hier ist er sicher nicht mehr.« Der Mond verschwindet, gleichzeitig lässt die Zeituhr die Außenstrahler verlöschen.

»Ja«, sagt Thomas hilflos und macht die Käfigtür zu. Behutsam, als könne etwas zerbrechen.

Legt den Haken in die dafür vorgesehene Öse. Der Beschlag mit dem kleinen Vorhängeschloss aus Messing hängt an einer Schraube; wo er vom Rahmen losgestemmt ist, ist das Holz gesplittert.

»Hättet ihr das geglaubt? Ich niemals.«

Niklas’ Heulen ist in ein Schluchzen übergegangen.

»Lasst uns reingehen«, sagt Karin und tippt Niklas sanft auf die Schulter. »Komm, Niklas. Komm.«

 

KirstenBoie

Kirsten Boie (Hamburg, 19 maart 1950)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 19e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

Ion Barbu, Rosalie Loveling, Tobias Smollett, Petar Preradović, Irving Wallace, Peter Abrahams

De Roemeense dichter en wiskundige Ion Barbu (eig. Dan Barbilian) werd geboren op 19 maart 1895 in Câmpulung. Zie ook mijn blog van 19 maart 2007 en ook mijn blog van 19 maart 2009.

 

Ut Algebra Poesis

für Nina Cassian

 

Zu Göttingen, an Jahren trug ich der Jugend Ranzen,

Wie Gauß einst unter’m Bogen der eigenen Alleen

Das Sterngewölb’ der Geometrie ließ neu entstehen,

Verformt’ ich mein Poem hin zu den letzten Stanzen.

 

Vergaß die weise Muse für Eden’s Leichtromanzen,

Als, sie, der Nacht entbunden, gekrümteste der Feen,

Um meiner Reu’ zu geben, wohl Stimme zu gestehen,

Verwickelt-hinkend schien, entgegen mir zu tanzen.

 

ich hatt’ es nicht begriffen, dass Genius vergeht.

Jedoch die Zweite Ankunft wird aufgeweckt mich finden.

Geneigt mein mag’rer Haarschopf den Zauberhelmgebinden.

 

Und Emmy, reizlos-himmlisch, der Algebra Prophet,

Als deren Fahnenpriester ich willens, mich zu binden,

Mutiert zur weißen Nina, was ihr unsagbar steht.

 

 

Vertaald door Alexander Mehlmann

 

Barbu

Ion Barbu (19 maart 1895 – 11 augustus 1961)

 

De Vlaamse schrijfster en dichteres Rosalie Loveling werd geboren op 19 maart 1834. Zie ook mijn blog van 19 maart 2007  en ook mijn blog van 19 maart 2009.

 

De Tweede Vrouw

 

Ik was der kinderen tweede moeder,

En als ik in de woning kwam,

Daar stonden ze allen rond hun vader,

Gelijk de scheutjes rond de stam.

 

Hij zette ’t kleinste op mijne knieën,

En lei zijn handjes in de mijn,

En zei, dat het mij lief zou hebben,

En dat het zou gehoorzaam zijn.

 

Ik ging er mee aan ’t open venster,

En toonde ’t schaapje in het gras,

En vroeg hem hoe zijn broerkens heetten,

En zei, dat ik zijn moeder was.

 

Het wendde ’t hoofd naar de oude vrouwe:

Ik zette ’t neer en liet hem gaan;

Zij sprak er stil en minzaam tegen,

Het bleef bij hare zetel staan.

 

Ik ging tot haar en zeide: Moeder;

Ik weet niet of zij ’t heeft gehoord;

Zij keek mij strak en vreemd in de ogen,

En stond niet op, en zei geen woord.

 

Hun vader zal het nimmer weten,

Wat er toen omging in mijn ziel,

En hoe de stilte van de kinderen,

Als een verwijt op ’t hert mij viel.

 

Ik heb hen al tot mij doen komen

En hen gestreeld, en hen gekust;

Maar ’t scheen of mij hun moeder toeriep:

“Och, laat mijn kinderen toch in rust!”

 

Loveling

Rosalie Loveling (19 maart 1834 – 4 mei 1875)

 

De Schotse romanschrijver Tobias George Smollett werd geboren op 19 maart 1721 in Dalquhurn in het tegenwoordige West Dunbartonshire. Zie ook mijn blog van 19 maart 2009.

 

Uit: Travels Through France And Italy

 

“I ought to make an apology for troubling you with fuch an unentertaining detail, and confider that the detention of my books muft be a matter of very little confequence to any body, but to Your affectionate humble fervant. LETTER III. Boulogne, Augufl 15, J76j, I Am much obliged to you for your kin4 enquiries after my health, which has been lately in a very declining condition. In confequence of a cold, caught a few days after my arrival in France, I was feized with a violent cough, attended with a fever, and ftitches in my breaft, which tormented me all night long without ceafing. At the fame time I had a great difcharge by expectoration, and fuch a dejection of fpirits as I never felt before. In this fituation, I took a ftep which maymay appear to have been defperate. I knew there was no impofthume in my lungs, and I fuppofed the ftitches were fpafmodical. I was fenfible that all my complaints were originally derived from relaxation. I therefore hired a chaife, and going to the beach, about a league from the town, plunged into the fea, without he- fitation. By this defperate remedy, I got a frefh cold in my head ; but my ftitches and fever vanifhed the very firft day; and by a daily repetition of the bath, I have dimi- nifhed my cough, ftrengthened my body, and recovered my fpirits. I believe I fhould have tried the fame experiment even if there had been an abfcefs in my lungs, though fuck practice would have been contrary to all the rules of medicine: but I am not one of thofe who implicitly believe in all the dogmata of phyfic. I faw one of the guides at Bath, the ftouteft fellow amongft them, who recovered from the lafl ft age of a confump- tion, by going into the king’s bat…”

 

Tobias_Smollett_c_1770

Tobias Smollett (19 maart 1721  – 17 september 1771)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 19 maart 2009.

 

De Kroatische dichter en schrijver Petar Preradović werd geboren op 19 maart 1818 in het dorp Grabrovnica bij Virovitica.

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 19 maart 2007.

De Amerikaanse schrijver Irving Wallace werd geboren op 19 maart 1916 in Chicago, Illinois.

 

De Zuid-Afrikaanse schrijver Peter Abrahams werd op 19 maart 1919 geboren in Vrededorp bij Johannesburg.

 

 

John Updike, Christa Wolf, Charlotte Roche, Wilfred Owen, Stéphane Mallarmé

De Amerikaanse schrijver John Updike werd geboren in Shillington, Pennsylvania, op 18 maart 1932. Zie ook mijn blog van 18 maart 2008 en  mijn blog van 18 maart 2007 en ook mijn blog van 28 januari 2009  en ook mijn blog van 18 maart 2009.

 

Uit: The Widows of Eastwick

 

Those of us acquainted with their sordid and scandalous story were not surprised to hear, by way of rumors from the various localities where the sorceresses had settled after fleeing our venerable town of Eastwick, Rhode Island, that the husbands whom the three Godforsaken women had by their dark arts concocted for themselves did not prove durable. Wicked methods make weak products. Satan counterfeits Creation, yes, but with inferior goods.
Alexandra, the oldest in age, the broadest in body, and the nearest in character to normal, generous-spirited humanity, was the first to become a widow. Her instinct, as with so many a wife suddenly liberated into solitude, was to travel—as if the world at large, by way of flimsy boarding cards and tedious airport delays and the faint but undeniable risk of flight in a time of rising fuel costs, airline bankruptcy, suicidal terrorists, and accumulating metal fatigue, could be compelled to yield the fruitful aggravation of having a mate. Jim Farlander, the husband she had conjured for herself from a hollowed pumpkin, a cowboy hat, and a pinch of Western soil scraped from inside the back fender of a pickup truck with Colorado plates that she had seen parked, looking eerily out of place, on Oak Street in the early 1970s, had, as their marriage settled and hardened, proved difficult to budge from his ceramics studio and little-frequented pottery shop on a side street in Taos, New Mexico.
Jim’s idea of a trip had been the hour’s drive south to Santa Fe; his idea of a holiday was spending a day in one of the Indian reservations—Navajo, Zuni, Apache, Acoma, Isleta Pueblo—spying out what the Native American potters were offering in the reservation souvenir shops, and hoping to pick up cheap in some dusty Indian Bureau commissary an authentic old black-and-white geometric Pueblo jar or a red-on-buff Hohokam storage jar, with its spiral-and-maze pattern, which he could peddle for a small fortune to a newly endowed museum in one of the burgeoning resort cities of the Southwest. Jim liked where he was, and Alexandra liked that in him, since she as his wife was part of where he was. She liked his lean build (a flat stomach to the day he died, and never performed a sit-up in his life) and the saddle smell of his sweat and the scent of clay that clung, like a sepia aura, to his strong and knowing hands. They had met, on the natural plane, when she, for some time divorced, had taken a course at the Rhode Island School of Design, where he had been enlisted as a fill-in instructor.“

 

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John Updike (18 maart 1932 – 27 januari 2009)

 

De Duitse schrijfster Christa Wolf werd geboren op 18 maart 1929 in het huidige Poolse Gorzów Wielkopolski. Zie ook mijn blog van 18 maart 2007 en ook mijn blog van 18 maart 2008 en ook mijn blog van 18 maart 2009.

 

Uit: Der geteilte Himmel

 

„Die Stadt, kurz vor Herbst noch in Glut getaucht nach dem kühlen Regensommer dieses Jahres, atmete heftiger als sonst. Ihr Atem fuhr als geballter Rauch aus hundert Fabrikschornsteinen in den reinen Himmel, aber dann verließ ihn die Kraft, weiterzuziehen. Die Leute, seit langem an diesen verschleierten Himmel gewöhnt, fanden ihn auf einmal ungewöhnlich und schwer zu ertragen, wie sie

überhaupt ihre plötzliche Unrast zuerst an den entlegensten Dingen ausließen. Die Luft legte sich schwer auf sie, und das Wasser — dieses verfluchte Wasser, das nach Chemie stank, seit sie denken konnten — schmeckte ihnen bitter. Aber die Erde trug sie noch und würde sie tragen, solange es sie gab.

Also kehrten wir zu unserer alltäglichen Arbeit zurück, die wir für Augenblicke unterbrochen hatten, der nüchternen Stimme des Radiosprechers lauschend und mehr noch den unhörbaren Stimmen sehr naher Gefahren, die alle tödlich sind in dieser Zeit. Für diesmal waren sie abgewendet. Ein Schatten war über die Stadt gefallen, nun war sie wieder heiß und lebendig, sie gebar und begrub, sie gab

Leben und forderte Leben, täglich.

Also nehmen wie unsere Gespräche wieder auf: Über die Hochzeit, ob sie schon zu Weihnachten sein soll oder erst im Frühjahr; über die neuen Kindermäntel zum Winter; über die Krankheit der Frau und den neuen Vorgesetzten im Betrieb. Wer hätte gedacht, daß einem das alles so wichtig ist? Wir gewöhnen uns wieder, ruhig zu schlafen. Wir leben aus dem vollen, als gäbe es übergenug von diesem seltsamen Stoff Leben, als könnte er nie zu Ende gehen.“

 

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Christa Wolf (Gorzów Wielkopolski, 18. März 1929)

 

 

De Duitse schrijfser, televisiepresentatrice, actrice en zangeres Charlotte Roche werd geboren in High Wycombe, Engeland, op 18 maart 1978. Zie ook mijn blog van 18 maart 2009.

 

Uit: Feuchtgebiete

 

Dafür setze ich mich immer im Schneidersitz in die Dusche, bisschen zurückgelehnt, Po etwas hoch. Dann fummele ich die ganzen Schamlippen zu den Seiten, wo sie hingehören, und schiebe mir ganz langsam und vorsichtig den dicken Duschkopf rein. Dafür brauche ich kein Pjur, weil meine Muschi bei der bloßen Vorstellung, dass ich mich gleich volllaufen lasse, Unmengen von hilfreichem Schleim produziert. Pjur ist das beste Gleitmittel, weil es nicht einzieht und geruchsneutral ist. Ich hasse parfümierte Gleitcremes. Wenn also der Duschkopf endlich drin ist, was wirklich lange dauert, weil ich mich sehr stark auseinanderdehnen muss, drehe ich ihn so, dass die Seite mit den Wasserdüsen nach oben zeigt, also Richtung Gebärmutterhals, -mund, -auge oder wie das da oben heißt, wo ein Mann mit langem Schwanz bei bestimmten Stellungen leicht gegenklopft. Jetzt wird das Wasser stark aufgedreht, ich verschränke die Hände hinterm Kopf – hab ja beide Hände frei, weil die Muschi den Duschkopf selber hält – mache die Augen zu und summe »Amazing Grace«.
Nach gefühlten vier Litern drehe ich das Wasser ab und ziehe ganz vorsichtig den Duschkopf wieder raus, damit so wenig Wasser wie möglich rausläuft. Das brauche ich nachher noch zum Abspritzen. Mit dem Duschkopf klopfe ich so lange meine vom Aufspreizen geschwollenen Vanillekipferln, bis ich komme.
Das geht bei
mir meistens sehr schnell – wenn ich nicht gestört werde. Durch das Gefühl, komplett gestopft zu sein, wie jetzt von dem Wasser, schaffe ich das in wenigen Sekunden. Wenn ich gekommen bin, walke ich mit einer Hand feste meinen Unterbauch durch und stecke gleichzeitig alle Finger der anderen Hand tief in die Muschi rein und spreize sie alle auseinander, damit das Wasser nur so rausschießt, genauso wie es reingeschossen ist. Meistens komme ich vom rauslaufenden Wasser gleich noch mal. Das ist für mich eine schöne, erfolgreiche Selbstbefriedigung. Nach so einer großen Wassersause muss ich noch stundenlang viele Schichten Klopapier in meinem Unterhosenschritt türmen, weil bei jeder Bewegung immer wieder stoßweise Wasser rausschießt und in Klamotten so aussähe wie Pipi. Das will ich nicht.
Eine andere Sanitäranlage, die sich hervorragend für so was eignet, ist das Bidet. Das Bidet wurde mir immer von meiner Mutter nahegelegt, um sich nach dem Sex mal schnell untenrum wieder frisch zu machen. Warum sollte ich?”

 

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Charlotte Roche (High Wycombe, 18 maart 1978)

 

De Engelse dichter en schrijver Wilfred Owen werd op 18 maart 1893 geboren in Oswestry in Shropshire. Zie ook mijn blog van 18 maart 2007 en ook mijn blog van 18 maart 2008 en ook mijn blog van 18 maart 2009.

 

The Dead-Beat

 

He dropped, — more sullenly than wearily,

Lay stupid like a cod, heavy like meat,

And none of us could kick him to his feet;

Just blinked at my revolver, blearily;

— Didn’t appear to know a war was on,

Or see the blasted trench at which he stared.

“I’ll do ‘em in,” he whined, “If this hand’s spared,

I’ll murder them, I will.”

 

                            A low voice said,

“It’s Blighty, p’raps, he sees; his pluck’s all gone,

Dreaming of all the valiant, that AREN’T dead:

Bold uncles, smiling ministerially;

Maybe his brave young wife, getting her fun

In some new home, improved materially.

It’s not these stiffs have crazed him; nor the Hun.”

 

We sent him down at last, out of the way.

Unwounded; — stout lad, too, before that strafe.

Malingering?  Stretcher-bearers winked, “Not half!”

 

Next day I heard the Doc.’s well-whiskied laugh:

“That scum you sent last night soon died.  Hooray!”

 

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Wilfred Owen (18 maart 1893 – 4 november 1918)

 

De Franse dichter Stéphane Mallarmé werd geboren in Parijs op 18 maart 1842. Zie ook mijn blog van 18 maart 2007 en ook mijn blog van 18 maart 2008 en ook mijn blog van 18 maart 2009.

 

A la nue accablante …

A la nue accablante tu
Basse de basalte et de laves
A même les échos esclaves
Par une trompe sans vertu

Quel sépulcral naufrage (tu
Le sais, écume, mais y baves)
Suprême une entre les épaves
Abolit le mât dévêtu

Ou cela que furibond faute
De quelque perdition haute
Tout l’abîme vain éployé

Dans le si blanc cheveu qui traîne
Avarement aura noyé
Le flanc enfant d’une sirène.

 

Rien au réveil que vous n’ayez

Rien au réveil que vous n’ayez
Envisagé de quelque moue
Pire si le rire secoue
Votre aile sur les oreillers

Indifféremment sommeillez
Sans crainte qu’une haleine avoue
Rien au réveil que vous n’ayez
Envisagé de quelque moue

Tous les rêves émerveillés
Quand cette beauté les déjoue
Ne produisent fleur sur la joue
Dans l’oeil diamants impayés
Rien au réveil que vous n’ayez

StéphaneMallarmé

Stéphane Mallarmé (18 maart 1842 – 9 september 1898)
Portret door Edouard Manet, 1876

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 18e maart ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

 

Héctor Bianciotti, Hellema, Friedrich Hebbel, Max Barry, Wolfgang Bauer

De Argentijnse schrijver Héctor Bianciotti werd geboren op 18 maart 1930 in Córdoba. Zie ook mijn blog van 18 maart 2007 en ook

mijn blog van 18 maart 2008 en ook mijn blog van 18 maart 2009.

Uit: Comme la trace de l’oiseau dans l’air

 „Plus d’un quart de siècle s’était écoulé sans que je revienne au pays de ma première naissance. A l’exception d’Armando qui fit deux fois le voyage de Paris, un éloignement touchant déjà à l’absence me séparait de mes frères et sœurs.
De loin en loin, l’un ou l’autre m’envoyait des photographies, mais dans ces instantanés réalisés à l’occasion d’un événement heureux, d’un anniversaire, ou de l’une de ces réunions dominicales autour d’une table généreuse, telle qu’ils en ont le culte, aucun ne figurait seul – aussi ne les avais-je jamais retrouvés dans leur singularité, chacun pareil à soi et à nul autre, comme dans mon souvenir : ils y cédaient tous une partie d’eux-mêmes au petit enfant qui brandissait une cuiller dégoulinante et dont on essuyait le minois, à leur voisin, ou au photographe qui leur enjoignait de regarder l’objectif ; et, tout en écoutant d’une oreille le provocateur de service occupé à susciter le rire pour que la prise les fige entre rire et grimace, ils acquiesçaient, avec complaisance, avec cérémonie.
Même dans la durée de l’instant, qui est et qui n’est plus, on cherche à se faire beau, à se montrer à son avantage : on soulève le menton pour tendre les joues, les sourcils pour déplisser les paupières, au risque de devenir sa propre caricature, et, pour finir, dans un reflet soudain sur la vitre on constate que le passé ne ment, ni n’ajourne l’entrée dans la vieillesse.
Lors de mon séjour parmi mes frères et sœurs, je compris leur besoin de conserver les images, les traces d’un repas, d’une petite fête, d’une promenade : le rituel en demeurait immuable, et une coupe de cheveux ou celle d’une robe d’autrefois les amusait, rythmait le temps, préservait les moments épars, ce qui disparaît ou se flétrit, les choses destinées à perdurer ; et cela consolidait leur réalité, les distrayait de l’angoisse de l’avenir, certes fixé depuis toujours et comme déjà advenu.”

Bianciotti

Héctor Bianciotti (Córdoba, 18 maart 1930)

 

De Nederlandse schrijver Hellema (pseudoniem voor Alexander Bernard (Lex) van Praag) werd geboren in Amsterdam op 18 maart 1921. Zie ook mijn blog van 18 maart 2007 en ook mijn blog van 18 maart 2009.

 

Uit: Niet van horen zeggen

 

‘Af en toe viel er een pauze, dan klonken weer commandofluitjes en knetterde het, geweervuur, brand, brekende takken. De kwelling van de oorlog was om het allemaal te moeten horen – er was veel meer te horen dan te zien. Het oog is selectief, het richt zich, het stelt zich in – het oor kan niet kiezen wat het wil horen, het scheidt alleen de klanken, zonder richting, in een wereld waarin het geluid geen perspectief heeft. Wel kan het geluid versterven, maar niet in een bos, waar het blijft hangen en weerkaatst wordt en vervormd en waar het naklinkt in de oren ook als het allang stil geworden is.’

 

Hellema

Hellema (18 maart 1921 – 19 maart 2005)

 

De Duitse schrijver Christian Friedrich Hebbel werd geboren in Wesselburen op 18 maart 1813. Zie ook mijn blog van 18 maart 2007 en ook mijn blog van 18 maart 2008 en ook mijn blog van 18 maart 2009.

 

Uit: Eine Nacht im Jägerhause

 

Kommen wir denn nicht bald nach D.?« rief Otto ungeduldig seinem Freude Adolf zu und fuhr heftig mit der Hand nach seiner linken Wange, weil er sich an einem Zweig geritzt hatte. »Die Sonne ist längst hinunter, die Finsternis kann kaum noch größer werden, und die Beine wollen mich nicht mehr tragen.« — »Ich glaube, daß wir uns verirrt haben«, entgegnete Adolf übermütig, »wir müssen uns wohl darauf gefaßt machen, die Nacht im Walde zuzubringen!« –»Das habe ich längst gedacht«, versetzte Otto ärgerlich, »aber du weißt allenthalben Bescheid, auch da, wo du nie gewesen bist. Hungrig bin ich auch wie der Wolf, wenn er ein Schaf blöken hört.« — »Ich habe noch eine Semmel in der Tasche«, erwiderte Adolf, indem er darnach zu suchen begann, »doch nein«, setzte er sogleich hinzu, »ich habe sie dem ausgehungerten Schäferhunde zugeworfen, der an uns im letzten Dorf vorüberschlich.«

Eine lange Pause, wie sie nur dann unter Studenten möglich ist, wenn sie bis aufs Blut ermüdet sind, trat ein. Die Freunde wanderten, sich beide gereizt fühlend und sich beide dieser Kleinlichkeit schämend, bald stumm, bald pfeifend, nebeneinander hin. »Nun fängt’s auch noch zu regnen an!« begann Otto endlich wieder. »Wer eine Haut hat, fühlt es«, versetzte Adolf, »aber wenn mich mein Auge nicht täuscht, so seh’ ich drüben ein Licht schimmern!« –»Ein Irrlicht, was wohl anders!« sagte Otto halblaut. »Es wird hier an Sümpfen nicht fehlen!« Dessenungeachtet verdoppelte er seine Schritte. »Wer da?« rief Adolf und stand auf einmal still. Es erfolgte keine Antwort. »Ich meinte, Fußtritte hinter uns zu hören!« sagte der dann. »Man verhört sich leicht!« entgegnete Otto.“

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Friedrich Hebbel (18 maart 1813 – 13 december 1863)

 

De Australische schrijver Max Barry werd geboren op 18 maart 1973 in Melbourne. Zie ook mijn blog van 18 maart 2007 en ook mijn blog van 18 maart 2009.

 

Uit: Jennifer Government

 

“There,” a John said, handing him a handkerchief. “You feel better?”
Hack nodded, shamed. “I’m sorry.”
“Hey, don’t worry about it,” Vice-President John said. “Career change can be very stressful. I read that somewhere.”
“Here’s the paperwork.” The other John handed him a pen and a sheaf of papers. The first page said CONTRACT TO PERFORM SERVICE, and the others were in type too small to read.
Hack hesitated. “You want me to sign this now?”
“It’s nothing to worry about. Just the usual noncompetes and nondisclosure agreements.”
“Yeah, but . . .” Companies were getting a lot tougher on labor contracts these days; Hack had heard stories. At Adidas, if you quit your job and your replacement wasn’t as competent, they sued you for lost profits.
“Hack, we need someone who can make snap decisions. A fast mover.”
“Someone who can get things done. With a minimum of fucking around.”
“If that’s not your style, well . . . let’s forget we spoke. No harm done. You stick to Merchandising.” Vice-President John reached for the contract.
“I can sign it now,” Hack said, tightening his grip.
“It’s totally up to you,” the other John said. He took the chair beside Hack, crossed his legs, and rested his hands at the juncture, smiling. Both Johns had good smiles, Hack noticed. He guessed everyone in marketing did. They had pretty similar faces, too. “Just at the bottom there.”
Hack signed.
“Also there,” the John said. “And on the next page . . . and one there. And there.”
“Glad to have you on board, Hack.” Vice-President John took the contract, opened a drawer, and dropped it inside. “Now. What do you know about Nike Mercurys?”

 

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Max Barry (Melbourne, 18 maart 1973)

 

De Oostenrijkse schrijver en dichter Wolfgang Bauer werd geboren op 18 maart 1941 in Graz. Zie ook mijn blog van 18 maart 2007 en ook mijn blog van 18 maart 2009.

 

Uit: Gespenster

 

“Wenn i nix trink, häng i völlig in der Luft”, lässt Bauer in GESPENSTER sein Alter Ego Fred philosophieren, “I wer durch nix mehr definiert… durch ka spezielle Gesellschaft… die eingelernten Pflichtaccessoires san eben überschwemmt… ich kann nix mehr ernst nehmen… nix… außer wos waß i… Hunger, Durst, Geilheit… Geld hab i vom Fernsehen… krank bin i net… wann ma viel trinkt wird ma net krank, weil der Körper in sich locker bleibt… und die ganzen Unterhaltungsspiele wie Kultur, Politik, Sport oder Karriere san ma zu langweilig… ma könnte ja bewußt wieder in irgendwas einsteigen, verstehst… aber des wär der Höhepunkt des Zynismus… i finds eh scho zynisch genug, daß i überhaupt geboren bin… ma könnte höchstens die Lüge als Lebenssinn erheben… aber soweit bin i no net… die Lüge is menschlich… a Viech kann net lügen!”

 

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Wolfgang Bauer (18 maart 1941 – 26 augustus 2005)