Ernst Wichert, Douglas Adams, Torquato Tasso, Georg Maurer, Josef Martin Bauer

De Duitse schrijver Ernst Wichert werd geboren op 11 maart 1831 in Insterburg. Zie ook alle tags voor Ernst Wichert op dit blog.

Uit:Der Bürgermeister von Thorn

“In der Marienburg, dem Haupthause des Deutschen Ordens in Preußen, lag im Oktober des Jahres 1449 der ehrwürdige Hochmeister Herr Konrad v. Erlichshausen zum Tode krank. Er hatte schon bei Beginn der Krankheit, die rasch einen schlimmen Verlauf zu nehmen drohte, seine fürstliche Wohnung im Mittelschloß verlassen und die einfacheren, aber wohnlicheren Räume bezogen, die im alten Hochschloß, dem mächtigen Mauerviereck daneben, für die Landmeister des Deutschen Ordens hergerichtet waren, bevor zu Anfang des vierzehnten Jahrhunderts der Hochmeister Siegfried von Feuchtwangen seine Residenz von Venedig an die Nogat verlegte und die Marienburg diesem Zweck entsprechend ausbauen ließ. Er hatte hier auch die Kirche in der Nähe, die der fromme Mann ungern versäumte, solange es ihm noch möglich war, sie auf einem Tragsessel zu erreichen. Jetzt freilich sah er sich schon seit Wochen an sein Schmerzenslager gefesselt.
Es waren nur zwei kleine zellenartige Räume, auf die der Meister sich beschränkt hatte. Wenn auch die Ordensregel ihn nicht hinderte, sich jede seinem fürstlichen Stande angemessene Bequemlichkeit zu gestatten, so liebte er es doch, sich der alten Rittersitte treu zu beweisen und den Brüdern, die zu Abweichungen aller Art nur zu geneigt waren, ein gutes Beispiel von Einfachheit und Mäßigkeit zu geben. Nur schwer und auf dringenden Wunsch der Ärzte hatte er sich entschließen können, ein Federbett anzunehmen und eine wärmere Decke als seinen weißen Mantel über sich breiten zu lassen. Das Holzgestell, auf dem er lag, unterschied sich nur wenig von der Lagerstätte der Konventsbrüder. Die Wände des Schlafzimmers waren aber mit Teppichen behängt und die Steinfliesen mit Matten belegt. Ein Bettschirm von Leder hielt den Zugwind gegen die Tür hin ab, und das hoch angebrachte Fenster in der dicken Mauer war durch einen mit geöltem Pergament überzogenen Rahmen geschlossen, der zwar selbst bei hellem Tage nur spärliches und dämmeriges Licht einließ, aber doch Kälte und Nässe abhielt, über dem Fußende des Bettes hing ein Kruzifix, die treffliche Holzschnitzerei eines deutschen Künstlers, der seine Werkstube in Nürnberg hatte. Auf der Decke lag ein Rosenkranz von großen Bernsteinperlen, ein Geschenk des Paternoster-Gewerks in Danzig. Ein in der Fensternische stehender Lehnsessel von reicher Schnitzarbeit und weich gepolstert, aus den Prunkgemächern des Mittelbaues hierhergebracht, wurde nur noch benutzt, wenn der Kranke umgebettet werden mußte. Ein paar einfache Stühle und Schemel waren für Besuchende bestimmt. Auf einem kleinen Tisch am Kopfende des Bettes hatten Flaschen und Büchsen mit Medikamenten neben einer Lampe und einem Weinkrug Platz. Auch wurde dorthin das Brett mit den Speisen aus der Hospitalküche gestellt, die jedoch der Kranke meist unberührt wieder abtragen ließ. Eine Glocke stand ihm nahe zur Hand.”

 

 
Ernst Wichert (11 maart 1831 – 21 januari 1902)
Cover

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John Rechy, Joseph von Eichendorff, Hilde Van Cauteren, Jakob Wassermann, Karel van de Woestijne, Chloé Delaume, Friedrich Schlegel, Boris Vian, Manolis Anagnostakis

De Amerikaanse schrijver John Rechy werd geboren op 10 maart 1934 in El Paso, Texas. Zie ook alle tags voor John Rechy op dit blog.

Uit: Bodies and Souls

“Ten days before the slaughter on the freeways, and on an afternoon in late spring, early summer, Orin, Lisa, and Jesse James stood before the gates of an abandoned mansion on Sunset Boulevard in Beverly Hills. Many tourists milled about the notorious house. From behind the elaborate gates, burly guards stares at the game sweaters.
Although unpredictable, June is often murky, even cool; but a Southern California day can go through a mild version of the four seasons-the blue coolness of morning moving to sweaty warmth. Today in that seasonless month, a breeze containing a hint of heat kept the smog against the watery horizon of an azure sky.
“It reminds me of Tara in Gone with the Wind,” Lisa said. She had just turned eighteen. She had a prettiness saved from cuteness and nudged toward beauty by a full, sensual mouth.
She had cultivated a crooked half-smile like Lauren Bacall’s in To Have and Have Not.
You’re crazy,” Jesse James laughed. The jagged angles of his twenty-one-year-old face gave him a composite handsomeness his individual features did not possess. Under his cowboy hat, darkish hair licked his forehead. He opened another button of his shirt, exposing his chest to more sun. “Gone with the Wind had tall columns, and it sure didn’t have those statues.”
Beyond the iron-grill fencing of intricate fleurs-de-lis looping over stone-embossed walls, the mansion is painted green, smeared now by buried smoke. A large tree, killed by fire, lies over a long veranda. Statues of naked bodies line the cracked balustrade. muscular figures of men, curved bodies of women, almost life-size, once painted in flesh tones, with rosy lips and cheeks and eyelashed tinted eyes, and pubic hair, drawn black and realistic. Now the colored bodies are faded; only the painted hair over exposed genitals remains bold and dark. Defiantly the mansion faces the strip of coiffed grass that divides the wide boulevard as it curves and swerves along miles of green, flowered wealth and stops far away in Malibu at the frothing edge of the Pacific Ocean.”

 

 
John Rechy (El Paso, 10 maart 1934)
In 1963

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Peter Altenberg, Ed Hoornik, Peter Zantingh, Heere Heeresma, Vita Sackville-West, Josef Weinheber, Taras Sjevtsjenko, Umberto Saba, Agnes Miegel

De Oostenrijkse dichter en schrijver Peter Altenberg werd geboren op 9 maart 1859 in Wenen. Zie ook alle tags voor Peter Altenberg op dit blog.

Uit: Erinnerung

“Ich verstehe das alles nicht von der Kindheit, von diesem Gegensatze nämlich der Kindertage und der späteren. Das verstehe ich nicht. Denn hierin habe ich doch eine Kontrolle, da ich 49 Jahre alt bin und mit 9 Jahren nach Vöslau kam im Sommer. Der Arzt hatte zu meiner wunderbar schönen überzarten Mama gesagt: »Da Sie also Ihren geliebten Gatten während der Sommermonate nicht in Wien für sich einsam arbeiten lassen wollen, andererseits aber Sie und Ihr Söhnchen sehr zart organisiert sind, so rate ich Ihnen dringend zu Vöslau. Es ist trockene staubfreie Luft, stundenlange Tannenwälder, ein Bad von 22 Grad Réaumur, und ihr geliebter Gatte kann jeden Abend hinausgelangen.« Ich lernte das grünbewachsene Geländer des kleinen Bahnhofes damals fanatisch lieben, die lange eigentlich melancholische Bahnhofstraße mit dem braunen Bache, in welchem Wäsche gewaschen wurde oder Enten ein Bad nahmen, das nur die letzte Vorbereitung war zum Abgestochenwerden. Rechts war die riesige Spinnfabrik. Man wußte nichts von ihr, als daß der Direktor ein persönlicher Freund meines Vaters sei. Man war erstaunt, an einem Landaufenthalt eine große Spinnfabrik anzutreffen, mit Gärten und Blumenbeeten und stark vergittert und schweigsam. Man sah Rauch aus langen dünnen Schloten und dachte nicht weiter nach. Dann kam man zum Bade, wo es nach Linden roch und nach den sonngedörrten Planken, die das Bad umfriedeten. Bänke waren da für die Ausruhenden vom Bade, für die Wartenden und Erwartenden. Die graublaue Quelle kam aus dem Innern der Erde und floß über Kieselgrund. Die Natur bot nirgends eine Pracht und Fülle, aber jede Eiche war bekannt und beliebt auf dem schütteren trockenen Wiesengrunde. Im Walde waren Büsche mit roten Beeren, mit schwarzen Beeren und mit hellgrünen Beeren, und Blumen waren nur zu zählen. Die Tannen würzten an heißen Stellen die Luft. Dem Boden fehlte entschieden Wasser, und die angeschnittenen Tannen gaben Harz von sich, ihren Lebensbalsam. »In drei Jahren müssen sie daran zugrunde gehen«, sagte unser Hofmeister, »aber der Herr Baron wird davon leben.« »Es tut ihnen aber wenigstens nicht weh«, erwiderte ich. – »Weißt du es?!« sagte mein geliebter Hofmeister. Bei der »Waldandacht« begann eigentlich erst für mich die Wildnis. Diese Waldschlucht bis Merkenstein kam mir vor wie unentdeckte Wege zum Viktoria-Nyanza. Ich war erstaunt, daß man keine scharfen Beile benötigte, um sich durch undurchdringliches Gestrüppe einen Weg zu bahnen. Immerhin war es eine Waldschlucht, die sich hinzog ins Unendliche. Der Name »Merkenstein«, dort, wo das Tal endete, war wie der Name »Ewigkeit«. In Vöslau selbst liebte ich alles, alles, jeden Gartenzaun, und die Blicke in die trostlose Ebene, wo das Bahngeleise war.“

 

 
Peter Altenberg (9 maart 1859 – 8 januari 1919)
Cover

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Koen Peeters

De Vlaamse schrijver Koen Peeters werd geboren in Turnhout, 9 maart 1959 als een van de vijf zoons van volksvertegenwoordiger Renaat Peeters, Hij studeerde communicatiewetenschappen en antropologie aan de Katholieke Universiteit Leuven. Na zijn studies werkte hij in verschillende bedrijven. Op dit moment werkt hij op de afdeling communicatie van een bank. Peeters is gehuwd en heeft drie kinderen. In 1988 verscheen zijn debuutroman “Conversaties met K”., een losse collectie Belgische anekdotes. Het hoofdpersonage was Robert Marchand. Deze keerde ook in latere romans terug. In 1991 werd “Bezoek onze kelders” genomineerd voor de NCR Literatuurprijs. In 1994 kreeg hij deze prijs (AT&T literair ondertussen) inderdaad voor “De postbode”. In 1996 verscheen “Het is niet ernstig, mon amour”, een roman over een viertal vrienden à la Titaantjes die volwassen worden en de wereld willen veroveren. Een jaar later schreef Peeters samen met Kamiel Vanhole (auteur van onder meer de roman “Overstekend Wild”), de novelle “Bellevue, Schoonzicht, of De kunst van het wandelen”. Het is een verslag van een wandeling door industrieel Brussel, een oefening in anarchisme en burgerlijkheid. “In Acacialaan” (2001) ging Peeters op zoek naar de straten waar Louis Paul Boon ooit woonde. In zijn werk “Mijnheer sjamaan” (2004) rekende hij af met new age in onze samenleving, maar bekende dat hij als schrijver een modern sjamaan wil zijn. Eind 2006 verscheen met “Fijne motoriek” zijn poëziedebuut. In 2007 liet Peeters zich inspireren door Europa in zijn “Grote Europese Roman” die werd vertaald in het Sloveens, Italiaans, Bulgaars en Hongaars. In 2009 verscheen “De Bloemen”. In 2012 verscheen “Duizend heuvels” waarin hij een beeld schetst van Rwanda. In 2017 verscheen “De Mensengenezer”, waarin hij vertelt hoe een West-Vlaamse boerenzoon de ouderlijke boerderij ontvlucht, intreedt in een streng klooster en uiteindelijk in Congo belandt waar hij gefascineerd raakt door genezingsrituelen van de Yaka.

Uit:Grote Europese Roman

“BERN
Brussel, de nieuwe eeuw was begonnen en in september werd overal in de kantoren de eerste budgettering voor het nieuwe jaar opgemaakt. Men bedacht plannen voor marktuitbreiding, bestelde marktonderzoek en draaide de laatste vakantieverhalen achteloos de nek om. De geesten van de mensen: ambitieus, meer en meer gefocust. Het zakenleven is geen kinderspel. Theo Marchand sloot de deur van zijn kantoor en wenste, op zijn hartelijkst, zijn secretaresse het beste toe. Hij vertrok voor een autorit van drie uur, zei hij tegen haar. Ze glimlachte bescheiden, hield afstand. Exact drie uur later kwam Theo op zijn bestemming. Een berg, met daarbovenop het exclusieve Hotel des Roses. Door de voorruit zag hij hoe de avondzon zilveren linten en spiegeltjes over de omgeving strooide. Niets kwam verkeerd in beeld. Theo stapte uit zijn auto en ging op het terras staan kijken naar het onwezenlijke landschap. Hij zag iets uit een film, een mistige prent. Romantische wolken waren de uitdrukking van liefde, eeuwigheid, godsbewijzen. Theo Marchand was ruim zeventig. Rijzig, gebruind, uitstulpende mannelijke lippen. Ook al was hij oud, hij had nog altijd het gevoel dat iedereen in zijn bedrijf hem begreep en volgde. Alles was altijd onder controle. Hij hield zijn hand boven zijn ogen en luisterde naar de wind die om de heuvel waaide. Het was er onwezenlijk stil. Toch steeg daarginds muziek op, als rook. Een boodschap, losgesneden van de bron. Op Theo’s voorhoofd tekenden de rimpels zich dieper af. In zijn bedrijf was alles onder controle, maar er waren sinds een tijdje sectorproblemen met budgetten, de globale besteding, overaanbod. Er bleek plotseling niet genoeg werk voor zijn mensen te zijn. De conjunctuur, mijnheer, the economy, stupid. Een gebochelde garçon kwam gedienstig zeggen dat de berg een restant was van een prehistorische duin, en dat er dáár, voor hen, ooit een voorwereldse zee had gelegen. Theo voelde zich betrapt en ging naar binnen. Hij gaf zijn leren overjas af. Daaronder had hij een zwart, driedelig pak en rode, fors geknoopte das. Ja, de toestand was redelijk dramatisch. Het rendement slonk overal. De focus lag tegenwoordig op lawaaierige, dure overnames en te weinig op integratie. De markt was veranderd, maar niemand kon exact zeggen in welke richting en hoe snel. Het interieur van Hotel des Roses was een donkere wieg van comfort en ouderwetse huiselijkheid. Op de vloer lag wijnrood tapijt met symmetrische ruiten. Bij de koffie werd een koffertje sigaren gepresenteerd. ‘Van het merk Bal Morale’, zei de bultenaar knipogend. Andere collega-ondernemers waren al aanwezig. Net als Theo hadden ze grijs haar en droegen ze de juiste maatpakken. Iedereen praatte, rookte, dronk koffie. Ze kletsten in het Duits, het Engels en het Frans over acquisities en verzelfstandiging. Deze heren waren courtiers, handelsagenten, en zij noemden zichzelf jongens. Entrepreneurs!”

 
Koen Peeters (Turnhout, 9 maart 1959)

Jeffrey Eugenides, Walter Jens, Hafid Bouazza, A. Marja, Aslı Erdoğan, John McPhee, Mouloud Feraoun, Mechtilde Lichnowsky, Dominic Angeloch

De Amerikaanse schrijver Jeffrey Eugenides werd geboren op 8 maart 1960 in Detroit. Zie ook alle tags voor Jeffrey Eugenides op dit blog.

Uit: The Marriage Plot

“All over College Hill, in the geometric gardens of the Georgian mansions, the magnolia-scented front yards of Victorians, along brick sidewalks running past black iron fences like those in a Charles Addams cartoon or a Lovecraft story; outside the art studios at the Rhode Island School of Design, where one painting major, having stayed up all night to work, was blaring Patti Smith; shining off the instruments (tuba and trumpet, respectively) of the two members of the Brown marching band who had arrived early at the meeting point and were nervously looking around, wondering where everyone else was; brightening the cobblestone side streets that led downhill to the polluted river, the sun was shining on every brass doorknob, insect wing, and blade of grass. And, in concert with the suddenly flooding light, like a starting gun for all the activity, the doorbell in Madeleine’s fourth-floor apartment began, clamorously, insistently, to ring.
The pulse reached her less as a sound than as a sensation, an electric shock shooting up her spine. In one motion Madeleine tore the pillow off her head and sat up in bed. She knew who was ringing the buzzer. It was her parents. She’d agreed to meet Alton and Phyllida for breakfast at 7:30. She’d made this plan with them two months ago, in April, and now here they were, at the appointed time, in their eager, dependable way. That Alton and Phyllida had driven up from New Jersey to see her graduate, that what they were here to celebrate today wasn’t only her achievement but their own as parents, had nothing wrong or unexpected about it. The problem was that Madeleine, for the first time in her life, wanted no part of it. She wasn’t proud of herself. She was in no mood to celebrate. She’d lost faith in the significance of the day and what the day represented.
She considered not answering. But she knew that if she didn’t answer, one of her roommates would, and then she’d have to explain where she’d disappeared to last night, and with whom. Therefore, Madeleine slid out of the bed and reluctantly stood up.
This seemed to go well for a moment, standing up. Her head felt curiously light, as if hollowed out. But then the blood, draining from her skull like sand from an hourglass, hit a bottleneck, and the back of her head exploded in pain.“

 

 
Jeffrey Eugenides (Detroit, 8 maart 1960) 

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Cándani

De Surinaamse schrijfster Cándani werd geboren in District Suriname op 8 maart 1965. Cándani betekent in het Sarnami: “Esthetica van de maan”. Vanaf 1982 tot 2007 was Cándani het pseudoniem van Asha van den Bosch-Radjkoemar. Cándani debuteerde in 1990 met een dichtbundel in het Sarnami en het Nederlands: “Ghunghru tut gail/De rinkelband is gebroken” in 1990. De bundel werd uitgebracht door de Volksboekwinkel (Paramaribo) en het NBLC (Den Haag) en de auteur kwam voor de presentatie naar Nederland. Zij ging niet meer terug naar haar geboorteland vanwege de familieomstandigheden daar. Zij was als illegaal in Nederland en kwam terecht bij Scientology. Wel ging zij door met publiceren. Na Cándani’s debuutbundel volgden haar eveneens tweetalige bundel “Ghar ghar ke khel/Het spel van huisje huisje” (2002) en de Nederlandstalige bundels “Vanwaar je dacht te vertrekken sta je geplant” (1993), “Zal ik terugkeren als je bruid” (1999) en “Een zoetwaterlied” (2000). Zij schreef ook twee romans, “Oude onbekenden” (2001) en “Huis van as” (2002) waarin de zoektocht naar het verleden en het antwoord op de vraag wie-ben-ik geplaatst wordt binnen de historische context van de hindostaanse migratie en hermigratie naar Nederland. “Geef mij het land dat in jou woont (2004) is een historische dichtbundel over de geschiedenis van Suriname. Na jarenlang stilzwijgen trad zij in juni 2013 weer naar buiten, nu met schilderijen die zij maakt onder de naam Saya D.L. Amores.

Uit: Relaas voor S.

“Je kijkt naar de planken muren zonder iets te zien. Je praat zonder je eigen stem te horen. Jij beseft onze realiteit en denkt dat ik niets begrijp. Maar ik begrijp jou, je vraagt naar de man die geen vaderschap over jou verdient. Je wilt veel weten. Vol verwachting kijk je naar mij op alsof ik je een sprookje ga vertellen. Ik wil het wel maar kan het niet. Het valt buiten ons boek.
Het leven gaat langzaam. Ik weet me geen raad in dit kleine huis. Ik heb geen kracht om wat te doen. Het vaatwerk wacht op mij. Mijn boeken en schriften liggen overal. Ik heb geen eetlust; jij dwingt me om te eten. Zèlf wilde je kerrie-ei en ik kan je niets weigeren. Na het eten blijf je op mijn schoot spelen. Na vijf minuten zet ik je in bed. Nu slaap je.
Ik ga terug naar de keuken, zak op een stoel naast de door mij in elkaar gespijkerde tafel. Het vieze, kleine hok staart naar mij. Ik val in slaap, maar na een uur maken mijn vrienden, de muskieten, mij wakker. De ramen staan nog open, de stroom is uitgevallen. Ik kijk naar de overkant, daar brandt wel licht, dus iemand heeft mijn zekering weggehaald. Morgen naar de ebs om voor tien gulden een nieuwe te halen. In het donker tast ik naar de aansteker en probeer het gas aan te maken. Het lukt niet, de gasbom is dus ook verdwenen. Goed, maar laat die dieven niet in mijn huis komen, ik kap ze aan stukken.
Gisteravond voelde ik me beroerd. Telkens schrok ik wakker. Wat heb ik misdaan? Ik ben bang. Alsof de dood mij elk moment wil versieren. Ik wil niet dood. Niet nu. Van jou maak ik een geëmancipeerde, zelfstandige vrouw. Mijn maag was opgezwollen van de zenuwen, maar omdat de bussen staakten kon ik niet direct naar de dokter.
Vanochtend vroeg heb ik je gewassen en gekleed. We zijn samen naar de dokter geweest. Ik wist niet waar ik moest kijken in de kale behandelkamer. Je zeurde en zat overal aan. Er lag een bloeddrukmeter. Hé, dacht ik, ik moet mijn kindertijd inhalen. Ik pakte het apparaat, draaide het stoffen gedeelte om mijn arm en pompte het op. Plotseling kwam de dokter binnen.
‘Hallo meisje’, zei hij, wat doe je?’ Hij is heel jong.
‘Dokter’, viel ik met de deur in huis, ‘ik heb altijd ’t idee gehad dat u oud was.’ ‘Waarom?’ vroeg hij.
‘Omdat u zo’n groot huis hebt. Vanwaar hebt u het geld gediekt?’
‘O, dat heb ik gestolen’, zei hij en hij lachte. ‘Wat scheelt je?’
Toen ik wegging – de arts schreef me kalmeringstabletten voor – vroeg ik: ‘Dokter, u zei dat ik een man moet nemen, heeft u broers?’
‘Ja’, zei hij.
‘Goed, stuur ze dan maar, ik zal met ze trouwen.’
‘Maar ze zijn allemaal ouder dan ik en ze wonen in Nederland.’ Van ergens dook een assistente op.”

 
Cándani (District Suriname, 8 maart 1965)
In 1992

Bret Easton Ellis, Robert Harris, Jürgen Theobaldy, Georges Perec, Abe Kōbō, Reinhard Kaiser, Manfred Gregor, Jan Frederik Helmers, Alessandro Manzoni

De Amerikaanse schrijver Bret Easton Ellis werd geboren op 7 maart 1964 in Los Angeles. Zie ook alle tags voor Bret Easton Ellis op dit blog.

Uit: American Psycho

“ABANDON ALL HOPE YE wno ENTER HERE is scrawled in blood red lettering on the side of the Chemical Bank near the corner of Eleventh and First and is in print large enough to be seen from the backseat of the cab as it lurches forward in the traffic leaving Wall Street and just as Timothy Price notices the words a bus pulls up, the advertisement for Les Mirémbles on its side blocking his view, but Price who is with Pierce 5: Pierce and twenty-six doesn’t seem to care because he tells the driver he will give him five dollars to turn up the radio, “Be My Baby” on WYNN, and the driver, black, not American, does so.
“I’m resourceful,” Price is saying. “I’m creative, I’m young, unscrupulous, highly motivated, highly skilled. In essence what I’m saying is that society cannot afford to lose me. I’m an asset.”
Price calms down, continues to stare out the cab‘s dirty window, probably at the word FEAR sprayed in red grafiti on the side of a McDonald’s on Fourth and Seventh. “I mean the fact remains that no one gives a shit about their work, everybody hates their job, I hate my job, you be told me you hate yours. What do I do? Go back to Los Angeles? Not an alternative. I didn’t transfer from UCLA to Stanford to put up with this. I mean am I alone in thinking we’re not making enough money?” Like in a movie another bus appears, another poster for Les Misérables replaces the word-not the same bus because someone has written the word DYKE over Eponine’s face. Tim blurts out, “I have a co-op here. I have a place in the Hamptons, for Christ sakes.”
Parents’, guy. It’s the parents’.”
“I’m buying it from them. Will you fucking turn this up?” he snaps but distractedly at the driver, the Crystals still blaring from the radio.
“It don’t go up no higher,” maybe the driver says.
Timothy ignores him and irritably continues. “I could stay living in this city if they just installed Blaupunkts in the cabs.
Maybe the ODM III or ORG ll dynamic tuning systems?” His voice softens here. “Either one. Hip my friend, very hip.”

 

 
Bret Easton Ellis (Los Angeles, 7 maart 1964)
Affiche voor de gelijknamige film uit 2000

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Patrick deWitt, Gabriel García Márquez, Jeremy Reed, Marijke Hanegraaf, Thomas Acda, Günter Kunert, Clark Accord, Elizabeth Barrett Browning, Michelangelo

De Canadese schrijver en scenarist Patrick deWitt werd geboren op 6 maart 1975 op Vancouver Island. Zie ook alle tags voor Patrick deWitt op dit blog.

Uit: Undermajordomo Minor

“These words played in Lucy’s head as he stood on the platform awaiting the Count and Countess’s arrival. As the train came into the station, he could hear a man’s wild cackling; when the Count emerged from his compartment he was quite obviously drunken, swaying in place, a cigar planted in the fold of his slick, blubbery mouth. His skull was a softly pink egg, his eyes blood-daubed yolks — he drew back from the sunlight as one scalded. Once recovered, he focused on Lucy, gripping him by the lapel. “Ah, Broom, happy to see you again, boy.”
“Yes, sir, nice to see you, as well. Only I’m not Mr Broom; my name is Lucy.”
“What?”
“My name is Lucy, sir.”
The Count stared. “You’re Broom.”
“I’m not he, sir.”
“Well, where has Broom run off to?”
“He has died, sir.”
The Count leaned back on his heels. Speaking over his shoulder and into the blackened compartment, he said, “Did you know about this?”
“About what?” said the Countess.
“Broom is dead.”
“Who?”
“The servant lad? Broom? You were so fond of him last time we visited.”
“Oh, yes, him. Nice boy — nice colouring. He’s dead, you say?”
“Dead as dinner, apparently.”
“How did he die?”
“I don’t know how.” The Count looked at Lucy. “How?”
Lucy said, “He was possessed by a wickedness and so cast himself into the Very Large Hole, sir.”
The Count made an irritable face.
“Did he say a very large hole?” the Countess asked.”

 

 
Patrick deWitt (Vancouver Island, 6 maart 1975)

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Pier Paolo Pasolini, Koos van Zomeren, Jurre van den Berg, Arthur van Schendel, Nelly Arcan, Danny King, Jean Orizet

De Italiaanse filmregisseur, dichter en schrijver Pier Paolo Pasolini werd geboren in Bologna op 5 maart 1922. Zie ook alle tags voor Pier Paolo Pasolini op dit blog.

Uit: Seven Poems for Ninetto

6/

When you have been in pain for so long
and for so many months it has been the same, you resist it,
but it remains a reality in which you are caught.

It is a reality that wants only to see me dead.

And yet I do not die. I am like someone who is nauseous
and does not vomit, who does not surrender
despite the pressure of Authority. Yet, Sir,

I, like the entire world, agree with you.

It is better that we are kept at a far distance.
Instead of dying I will write to you.

In this way, I preserve intact my critique

of your hypocritical way of life,
which has been my sole joy in the world.

7/
After much weeping, in secret
and in front of you, after having staged
many acts of desperation, you made
the final decision to surrender

and never to be seen again. I am done.

I have acted like a madman. I will not let the water run
from the source of my evil and my good:
these pacts between men are not for you or perhaps

you’re too skilled in the art of breaking them,

guided by a Genie that gives you certainty
by which you are transfigured. You

know the right button to push.

When I speak you tell me “no”
and I tremble with disgust and fury
at the thought of our unforgettable happy hours.

 

 
Pier Paolo Pasolini (5 maart 1922 – 2 november 1975
Ninetto Davoli en Pier Paolo Pasolini

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Leslie Marmon Silko, Frank Norris, Fritz Usinger, Friedrich Schnack, Ennio Flaiano, Moritz Carrière, Karl August Timotheus Kahlert

De Indiaans-Amerikaanse schrijfster Leslie Marmon Silko werd geboren op 5 maart 1948 in Albuquerque, New Mexico. Zie ook alle tags voor Leslie Marmon Silko op dit blog.

 

Lullaby

The earth is your mother,
she holds you.
The sky is your father,
he protects you.
Sleep,
sleep.
Rainbow is your sister,
she loves you.
The winds are your brothers,
they sing to you.
Sleep,
sleep.
We are together always
We are together always
There never was a time
when this
was not so.

 

 
Leslie Marmon Silko (Albuquerque, 5 maart 1948)

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