Patricia Highsmith, Marie Koenen, Thomas Gsella, Paul-Eerik Rummo

De Amerikaanse schrijfster Patricia Highsmith werd geboren als Mary Patricia Plangman in Fort Worth (Texas) op 19 januari 1921. Zie ook alle tags voor Patricia Highsmith op dit blog.

Uit: The Talented Mr. Ripley

‘I wasn’t quite sure you were Tom Ripley,’ Mr Greenleaf said. ‘I’ve seen you only once before, I think. Didn’t you come up to the house once with Richard?’
‘I think I did.’
‘The Schrievers gave me a description of you, too. We’ve all been trying to reach you, because the Schrievers wanted us to meet at their house. Somebody told them you went to the Green Cage bar now and then. This is the first night I’ve tried to find you, so I suppose I should consider myself lucky.’ He smiled. ‘I wrote you a letter last week, but maybe you didn’t get it.’
‘No, I didn’t.’ Marc wasn’t forwarding his mail, Tom thought. Damn him. Maybe there was a cheque there from Auntie Dottie. ‘I moved a week or so ago,’ Tom added.
‘Oh, I see. I didn’t say much in my letter. Only that I’d like to see you and have a chat with you. The Schrievers seemed to think you knew Richard quite well.’
‘I remember him, yes.’

 

 
Scene uit de gelijknamige film met Matt Damon, Jude Law en Gwyneth Paltrow, 1999

 

‘But you’re not writing to him now?’ He looked disappointed.
‘No. I don’t think I’ve seen Dickie for a couple of years.’
He’s been in Europe for two years. The Schrievers spoke very highly of you, and thought you might have some influence on Richard if you were to write to him. I want him to come home. He has responsibilities here — but just now he ignores anything that I or his mother try to tell him.’
Tom was puzzled. ‘Just what did the Schrievers say?’
‘They said — apparently they exaggerated a little — that you and Richard were very good friends. I suppose they took it for granted you were writing him all along. You see, I know so few of Richard’s friends any more–‘ He glanced at Tom’s glass, as if he would have liked to offer him a drink, at least, but Tom’s glass was nearly full.

 

 
Patricia Highsmith (19 januari 1921 – 4 februari 1995)

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Sascha Kokot, Peter Stamm, Rubén Darío, Franz Blei, Paul Léautaud

De Duitse dichter, schrijver en fotograaf Sascha Kokot werd geboren op 18 januari 1982 in Osterburg. Zie ook alle tags voor Sascha Kokot op dit blog.

 

 in den ersten Tagen blieb der Schnee aus

in den ersten Tagen blieb der Schnee aus
die Rollbahnen grau ins Land geschnitten
half uns nur das Distanzrauschen
über die Sprache hinweg
ein toter Leib mehr zurückgelassen
ohne Lust auf Beute ziehen wir weiter
tiefe Spuren in Richtung Forst zeugen von
schweren Maschinen anfällig und starr
schwelen sie fremd in dieser Witterung
die Wüstung von einer feinen Schicht bedeckt
eine Benennung einzelner Teile will uns nicht gelingen
auch wissen wir mit unseren Mäulern nichts mehr anzufangen
wir kennen nur diese Verlassenheit
als das weite Feld auf der anderen Seite
das Licht stumm ablöscht

 

am Hang im angewehten Schnee

am Hang im angewehten Schnee
halten sich meine Spuren in Deckung
aus der Schonung über das Bracheeis
enden sie auf ungewisse Dauer
das Jungwild bleibt auf Abstand
zieht sich schnell in die Bewaldung zurück
die einzige Kontur die sich ausmachen lässt
der Weg ist schon fort vor Minuten überblendet
geblieben sind am Turm der Stundenschlag
ein Hof in dessen Ferne eine Säge kreist
kein Ort zum Unterkommen

 

 
Sascha Kokot (Osterburg, 18 januari 1982)

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100 Jaar Arno Schmidt, Jon Stallworthy, Robert Anton Wilson, Alan A. Milne, Roger Bésus

100 Jaar Arno Schmidt

De Duitse schrijver Arno Schmidt werd op 18 januari 1914 geboren in Hamburg. Dat is vandaag precies honderd jaar geleden. Zie ook alle tags voor Arno Schmidt op dit blog.

Uit: ZETTEL’S TRAUM

„(Und dem Pleas’see—Rock; waid genoug für Zweie. ))) / ( ? – ): »Ganz—winzij’n Moment nur . . . (: dreh langsam, 1 Mal, den Kopf in die Wunder einer anderen AtmoSfäre . . . ( ? ) – : nu, ne Sonne von GoldPapier, mit roth’n Bakkn et—caetera ? )) – : verfolg ma das WasserlinsnBlättchin, Franziska—ja ? – ( ? ) – : Ganz—recht; (Ch kuck auf die Uhr). – «; (und knien; am WegeGrabm, zu Anfang des Schauerfeld’s): »Ch wollt die StrömungsGeschwindichkeit ma wissn : Wir habm Zeit, individuell zu sein, gelt Fränzi ?« (Und erneut zu W, / (Die, irgndwie—gereizt, Paul just ein’n ›Altn Dämian‹ hieß : ! – ) / : »Lieb—sein Wilmi. Villeicht sind Wa, an Unserm 1 Tag Fee’rij’n, ooch noch grawitätisch ! – : Iss’oweit Friendsel ?« – ; / – ; – / : »Jetz ! – « (versetzDe der GlocknRock nebm Mir : – ( präziser die Bluse von schlankstim Ausschnitt, satinisch ainzuschau’n. Der RotMund voller Schneide Zähne; (aber unlächlnd). ) / (P ließ eine Art geduldij’n Schneuzns hören. ) / (Ähä : 15 cm pro secunde. Vorsichtshalber noch mal. Die spröde Stimme das Herz nich lange mit Abschiednehm’m zerreißn) :
»Jenseits – « (nä-mich jenes Dichtn—Grün’n) – »seh’n Wir—Uns, vielleicht !, wieder. : Lebwohl, Dorelot ! « / – ) : »Jajá;« (erwiderte Sie dramatisch) : »Unsereins erst mittn in ein’n grooßn Wald führ’n – unter Verschprechungn S—gut mit Ei’m zu mein’n – & dänn : ? ! «; (und tat, wie wenn Sie sich nur ganz allein : ni Dieu ni Maitresse ! . (Nach 5 Schratschrittn sah man sich kaum noch) / Unterholzijes, von dürren Axentn starrend; (der Fußbodn dagégn mit zartestn Farbdornen besprenkelt) : ›kurz-weilijer Alter‹; das höchste Prädikat, das Unsereins; pff : FREUD schwatzt immer vom ›zweizei-tijn Ansatz der S‹ : dabei erfolgt doch, um die 50, der dritte ! (Und vielleicht sind’S gar, wie Berichte von urältlicher aufflakkernder Geilheit wissn wolln, 4 ! ? (Und jedesmal scheint das Gefüge der Persönlichkeit abzuändern : ›Bildung der 4. Instanz‹ ab 50)). / / Ganz à la ›Woher des Wegs‹) :”

 

 
Arno Schmidt (18 januari 1914 – 3 juni 1979)
Ets door Jens Rusch, 1994

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Montesquieu, Henry Austin Dobson, Ioan Slavici, Saint-Martin, Madame de Lafayette

De Franse schrijver en filosoof Charles Louis de Secondat, baron de La Brède et de Montesqieu werd geboren op 18 januari 1689 op het kasteel La Brède bij Bordeaux. Zie ook alle tags voor Montesquieu op dit blog.

Uit  Lettres Persanes

“A Erzeron
Enfin ce monstre noir a résolu de me désespérer. Il veut à toute force m’ôter mon esclave Zélide, Zélide qui me sert avec tant d’affection, et dont les adroites mains portent partout les ornements et les grâces; il ne lui suffit pas que cette séparation soit douloureuse, il veut encore qu’elle soit déshonorante. Le traître veut regarder comme criminels les motifs de ma confiance; et parce qu’il s’ennuie derrière la porte, où je le renvoie toujours, il ose supposer qu’il a entendu ou vu des choses, que je ne sais pas même imaginer. Je suis bien malheureuse! Ma retraite, ni ma vertu, ne sauroient me mettre à l’abri de ses soupçons extravagants: un vil esclave vient m’attaquer jusque dans ton cœur, et il faut que je m’y défende! Non, j’ai trop de respect pour moi-même pour descendre jusqu’à des justifications: je ne veux d’autre garant de ma conduite que toi-même, que ton amour, que le mien, et, s’il faut te le dire, cher Usbek, que mes larmes.
Du sérail de Fatmé, le 29 de la lune de Maharram, 1711.”

 

 
Montesquieu (18 januari 1689 – 10 februari 1755)
Standbeeld in Bordeaux

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Ib Michael, Anton Valens, Lukas Moodysson, Raoul Schrott, Ilja Leonard Pfeijffer, Roel Houwink, Anne Brontë

De Deense schrijver Ib Michael (eig. Ib Michael Rasmussen) werd geboren op 17 januari 1945 in Roskilde. Zie ook alle tags voor Ib Michael op dit blog.

Uit: Der Papst von Indien (Vertaald door Sigrid Engeler)

„Don Felipe stockt. Das ist mehr geschmeichelt als wahr. Aber tritt er schon zu Beginn hart auf, werden sich die feinen Herren bloß mit einer trägen Handbewegung vom Lesen des übrigen befreien, und Reformen hat es immerhin gegeben. Hier will er den besten der Vizekönige zu Wort kommen lassen.
Er denkt lange über die Fortsetzung nach. Er hat gehört, der König sei ein Sammler, der mit Vergnügen seine Kunstkammern füllt. Deshalb macht er sich auf der Stelle an die Illustrationen, die den Brief begleiten sollen. Als Chronikschreiber weiß er ausgezeichnet, wie sehr Bilder das Aneignen der trockenen Schrift erleichtern.
Er spitzt die Feder und taucht sie in die eigenhändig angerührte Mischung. Die Tinte ist nach dem Rezept seines alten Lehrmeisters hergestellt; schwarz oder braun, je nach Grad der Verdünnung. Sie hat sich bewährt – die Jahre haben gezeigt, daß die Buchstaben unendlich langsamer verblassen, als sein eigener Körper verfällt. Die Haut hat ihre Falten und Krähenfüße, die sich nur auf eine Weise lesen lassen, aber die Schrift besteht. Er muß alles niederschreiben, solange das Herz noch stark ist und der Verstand klar.
Don Felipe benutzt zum Schreiben den großen Federhalter, der von der Schwungfeder des Kondors stammt. Damit geht ihm auch nicht so schnell die Tinte aus. Ihm ist klar, daß er den Brief nicht beenden kann, ehe nicht alle wichtigen Punkte angesprochen sind. Ausgestattet mit dem guten Gedächtnis eines langen Lebens, stürzt er sich mit der Beharrlichkeit, die ihn sein Leben lang ausgezeichnet hat, in die Arbeit. Und wenn es bis Pfingsten dauern sollte, er wird nicht eher lockerlassen, als bis er auch noch die letzte Ungerechtigkeit notiert hat, die den Bauern in den Provinzen, in denen er sein Leben lang wechselnde Ämter bekleidet hat, widerfahren ist.“

 
Ib Michael (Roskilde, 17 januari 1945)

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Gavin Extence

De Engelse schrijver Gavin Extence werd geboren op 17 januari 1982 in Swineshead, Lincolnshire. Op de leeftijd tussen 5 en 11 jaar maakte hij kort carrière als schaker en won hij diverse nationale kampioenschappen. Ook reisde hij naar Moskou en St. Petersburg om te schaken tegen de beste jonge spelers in Rusland. Extence behaald verder zijn PhD in de filmstudies. In 2013 debuteerde hij met de roman “The Universe Versus Alex Woods”. Hij won daarmee de Waterstones Eleven, een literaire prijs voor de beste debuten van het jaar. “The Universe Versus Alex Woods” vertelt het verhaal van een tiener met een fascinatie voor wetenschap en astronomie die getroffen wordt door een meteoriet en in coma raakt. Na zijn herstel sluit hij een ongewone vriendschap met een oude, dope rokende Vietnamveteraan.

Uit: The Universe Versus Alex Woods

‘That’s a funny name for a book,’ I said with a gulp. ‘Are those women going to get arrested?’
Mr Peterson didn’t know what the hell I was talking about.
‘They’re not wearing many clothes,’ I pointed out.
‘What’s your point?’ he asked.
‘So I thought maybe the sirens might be for them.’
Mr Peterson frowned.
‘ I think the police are allowed to arrest you for wearing too few clothes,’ I explained.
Comprehension dawned on Mr Peterson’s face. ‘No, kid. Not sirens as in police sirens. Sirens as in Homer.’
I frowned. ‘Simpson?’
‘The Odyssey!’
I looked at him blankly. At some point in the last thirty seconds, we’d stopped speaking the same language.
Mr Peterson sighed and rubbed his wrinkled forehead. ‘The Odyssey’s a very old Greek story by a very old Greek m called Homer. And in The Odyssey there are these very beautiful women called sirens ……
‘oh’, I said. ‘So the women are the sirens? And that’s why they’re not wearing very many clothes?”
‘Right. Except in Kurt Vonnegut’s book the Sirens don’t live in the Mediterranean. They live on Titan, which is one of Saturn’s moons.’
‘Yes, I know that,’ I said. (I didn’t want Mr Peterson to think I was an idiot). ‘It’s the second largest moon in the solar system, after Ganymede, Jupiter’s largest moon. It’s actually larger than Mercury, though not nearly so dense.’
Mr Peter frowned again and shook his head. ‘I guess these days school puts a big emphasis on sciences instead of the arts, huh?’
‘No, not really. School puts a big emphasis on exam questions. Do sirens breathe methane?”

 
Gavin Extence (Swineshead, 17 januari 1982)

Ester Naomi Perquin, Inger Christensen, Susan Sontag, Reinhard Jirgl, Brian Castro, Tino Hanekamp

De Nederlandse dichteres Ester Naomi Perquin werd geboren in Utrecht op 16 januari 1980. Zie ook alle tags voor Ester Naomi Perquin op dit blog.

 

Raad eens wie we tegenkwamen

Er was toch al met tegenzin, dat bleef je zien, een bankje neergezet.
Hier dan, harde planken naast een boom,
als je zo nodig zitten moet.

Maar liefdeloos of niet; het bleef bezet. Een oude vrouw,
al in zichzelf gekrompen, half voorover, hoofd
onder de takken door en kin vooruit geschoven alsof alles haar
was overkomen, alles voor haar was gemaakt

zo was dat ook, zo keek ze je aan als je langskwam met je gewrichten
nog nauwelijks krakend, met blakend van gezondheid
je kinderen met liedjes zoekend naar eenden

en ze keek je aan dat je je schaamde dat je je niet vaker schaamde
dat je uit had geslapen, dat je net een nieuwe droger
was gaan kopen en vanavond pizza at

en dan lachte ze van denk jij maar niet dat jij
hier komt te zitten jongedame, had je wat

 

Gezocht

Man met grote handen en dito boekenkasten,
bij voorkeur met uitzicht op zee.

Veel gerookt mag er worden en films gekeken
waarvan ik het einde al weet.

Beloftes voor later het liefst onoprecht zodat
wat hij vertelt steeds weer uit kan gelegd

als een broek die te kort is,
een man die daar altijd in past,

die van mij leert te houden maar
onredelijk is en behoorlijk kan slaan,

academisch niveau, die dan onverwacht
met een kinderwens voor me zal staan.

 

 
Ester Naomi Perquin (Utrecht, 16 januari 1980)

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Osip Mandelstam, F. Springer, Mihai Eminescu, Johannes Beilharz, Molière, Franz Grillparzer

De Russische dichter Osip Mandelstam werd geboren op 15 januari 1891 in Warschau. Zie ook alle tags voor Osip Mandelstam op dit blog.

 

Bahnhofskonzert

Kein Atmen mehr. Das Firmament – voll Maden.
Verstummt die Sterne, keiner glüht,
Doch über uns, Gott siehts, Musik, dort oben −
Der Bahnhof bebt vom Aonidenlied,
Und wieder ist die Luft, zerrissen von Signalen,
Die Geigenluft, die ineinanderfließt.

Der Riesenpark. Die Bahnhofskugel, gläsern.
Die Eisenwelt – verzaubert, abermals.
Und feierlich, in Richtung Nebel-Eden,
Zu einem Klang-Gelage rollt die Bahn.
Ein Pfauenschrei, Klaviergetöse.
Ich kam zu spät. Ich träum ja. Mir ist bang.

Der Glaswald rings, ich habe ihn betreten.
Der Geigen-Bau – in Tränen, aufgewühlt.
Der Duft der Rosen in den Moder-Beeten;
Der Chor der Nacht, der anhebt, wild.
Der teure einst, der mitzog, er, der Schatten…
Sein Nachtquartier: ein gläsernees Gezelt…

Die Eisenwelt, sie schäumt, schäumt vor Musik −
Mir ist, als bebte sie am ganzen Leibe −
Ich steh im Glasflur, lehne mich zurück.
Wo willst du hin? Es ist die Totenfeier
Des Schattens, der dort ging. Noch einmal war Musik
.

 

Man gab mir einen Körper

Man gab mir einen Körper – wer
sagt mir, wozu? Er ist nur mein, nur er.

Die stille Freude: atmen dürfen, leben.
Wem sei der Dank dafür gegeben?

Ich soll der Gärtner, soll die Blume sein.
Im Kerker Welt, da bin ich nicht allein.

Das Glas der Ewigkeit – behaucht:
Mein Atem, meine Wärme drauf.

Die Zeichnung auf dem Glas, die Schrift:
Du liest sie nicht, erkennst sie nicht.

Die Trübung, mag sie bald vergehn.
Es bleibt die zarte Zeichnung stehn.

 

Vertaald door Paul Celan

 
Osip Mandelstam (15 januari 1891 – 27 december 1938)
Monument in Voronezj, Rusland

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Antoine Wauters

De Belgische dichter en schrijver Antoine Wauters werd op 15 januari 1981 geboren te Luik. Hij studeerde wijsbegeerte aan de Université Libre de Bruxelles, waarna hij Frans en wijsbegeerte onderwees in Luik en Brussel. In 2008 debuteerde bij met niet minder dan drie titels:”Os” (Been), “La Bouche en quatre” (De mond in vieren) en “Debout sur la langue” (Rechtop op de tong), waarvoor hij werd bekroond met de Prix Emile Polak, uitgereikt door de Académie Royale de Langue et Littérature françaises de Belgique. Hij is co-scenarist van de korte film A New Old Story, onder regie van Antoine Cuypers, met de zanger Arno en Sophia Leboutte in de hoofdrollen. In 2012 verscheen “Césarine de nuit”. Hij werkt als scenarioschrijver voor cinema en boekuitgaves.

Uit: Os

cueille langue, dents, dame d’onze heures et muguet, cueille cheveu chenu, regard chauve en larmes tombées à l’eau, fauche les mal pensées, les amorphes, tasse-moi de frissons sauvages, de gorges où rugir en sang, cueille, tasse, entame l’incendie des feuillus térébrants

*

ne parle pas des bris sous peau, des soupentes, du mur couru de lézards, pas du sac à carnage, des tissus fous de rixes, vices et tire-fonds, tais la bouche enflée de nids d’effrois, tournes-y sept fois le manque, cent fois tes vies de venin, cent fois dix corps en cri boa

 *

joue-moi du compas dans l’œil, du chien andalou où tu veux, coiffe-moi d’ankylose et de paralysies centuples, joue-moi sur toutes les gammes de la disparition, varie valse-moi sur les chemins néants, intimes en capharnaüm

 
Antoine Wauters (Luik, 15 januari 1981)

Honderd jaar Etty Hillesum

De Nederlandse schrijfster Etty Hillesum werd geboren in Middelburg op 15 januari 1914. Dat is vandaag precies honderd jaar geleden. Zie ook alle tags voor Etty Hillesum op dit blog.

Uit: Het verstoorde leven – Dagboek van Etty Hillesum.

9 maart 1941
“Vooruit dan maar! Dit wordt een pijnlijk en haast onoverkomelijk moment voor mij : het geremde gemoed prijs geven aan een onnozel stuk lijntjespapier. De gedachten zijn soms zo klaar en helder in het hoofd en de gevoelens zo diep, maar opschrijven, dat wil nog niet. In hoofdzaak is het, geloof ik, schaamtegevoel. Grote geremdheid, durf de dingen niet prijs te geven, vrij uit me te laten stromen en toch zal dat moeten, wil ik op den duur het leven tot een redelijk en bevredigend einde brengen.”

 
19 maart 1941
“God, sta me bij en geef me kracht. Want de strijd zal moeilijk worden. Zijn mond en zijn lichaam waren vanmiddag zo dichtbij, dat ik ze niet kan vergeten. En ik wil geen verhouding met hem. Maar het gaat er hard naar toe. Maar ik wil het niet. Zijn toekomstige vrouw zit in Londen, eenzaam en wacht op hem. En de banden, die mij binden, zijn me ook zo dierbaar. Nu ik langzamerhand ‘gesammelt’ raak, voel ik, dat ik eigenlijk een doodernstig mens ben, die geen grapjes verstaat op het gebied van de liefde.”

 
26 augustus 1941
“Binnen in mij zit een heel diepe put en daarin zit God. Soms kan ik erbij, maar vaker liggen er stenen en gruis voor die put, dan is God begraven. Dan moet Hij weer opgegraven worden.”
Ik stel me voor, dat er mensen zijn, die bidden met hun ogen naar de hemel geheven. Die zoeken God buiten zich. Er zijn ook mensen, die het hoofd diep buigen en in de handen verbergen., ik denk, dat die God binnen in zich zoeken.”

 
23 juli 1943
“s’Nachts, als ik daar zo lag op mijn brits, temidden van zachtjes, snurkende hardop dromende, stilletjes huilende en woelende vrouwen en meisjes, die overdag zo dikwijls zeiden: “We willen niet denken, we willen niet voelen, anders worden we gek; dan was ik soms van een eindeloze vertedering en lag ik wakker en liet de gebeurtenissen, de vele indrukken van een veel te lange dag langs me passeren en dacht:
“Laat mij het denkende hart van deze barak mogen zijn. ik wil het weer zijn. Ik lig nier nu zo geduldig en tot rust gekomen, ik voel me al een stuk beter, niet geforceerd, zomaar echt beter…”

 
Etty Hillesum (15 januari 1914 – 30 november 1943)