Anna Enquist, Gottfried Keller, Miltos Sachtouris, Jean-Pierre Faye, Hermann Bahr, Robert Pinget, A. J. Cronin, Heinrich Christian Boie, Dominic Moraes, Georg Diefenbach, Ferdinand Brunetière, Jean-Marie Déguignet

De Nederlandse dichteres en schrijfster Anna Enquist werd geboren op 19 juli 1945 in Amsterdam als Christa Boer. Zie ook mijn blog van 19 juli 2010 en eveneens alle tags voor Anna Enquist op dit blog.

 

Leugens in bessentijd

Welke constructie is steviger, heeft langer
standgehouden. En hoe meer er wonen, hoe
minder je wegkomt. Waarheen. Het verlangen
is een zomerhuis zonder kookplaats en zonder
geschiedenis. Hier ben ik omdat ik hier ben.

Vannacht was ik wakker, het waaide, regen
striemde de kastanje terwijl het al licht werd,
de nacht had geen rust gebracht. Ik wist
wel hoe dat zat, ging slapen en ontwaakte
in een stille morgen wit van verdriet.

Men kan niet blijven zeuren. De pruimen
ploffen rottend van de bomen, in de koude
tuin worden de kleuren snel ouder. Alles er-
varen zonder verdoving, pannen klaarzetten en
suiker, archieven beheren, scherven bewaren.

 

 

Een kind uit vijfenveertig

Mijn vader had twee levens. Een
kort en vlammend, zonder mij. En een
daarna. Mijn vrijheid was een plicht.

Ik speelde in een pasgeboren luwte;
wat ik voor vol aanzag was innerlijk
ontwricht. Verhalen gingen onvoorspelbaar

dicht en vragen ketsten terug. Ik zweeg.
Als ik aan tafel zat stond er een horde
hol van honger in mijn rug. Ik at.

Hij nam een boot. Geen vijand kan
op open water schuilen. Mijn vader
klemde in zijn vuisten schoot en roer.

Gevangen in een cel van hout dwong
hij de vrede af. Hij vocht met storm.
Opluchting dreigde als een tweede dood.

Mijn vader had twee levens: een
sloeg zijn brandmerk in het ander
en het ander joeg een schaduw over mij.

Ik ging aan land, ik, voel de wind
en in die schaduw ben ik vrij.

 

 

Alsof

Wij schrijven zo graag over hersens,
wij dichters. We klemmen het brein
in de handen; woorden druppen op tafel.

Het lukt! Een zoemen start in Wernicke,
Broca. Liquor klotst in de ventrikels,
ionen krioelen in synapsspleten.

Dan een toets van beheerst verdriet:
de glorie vergaat als wij uitdoven.
Tevreden lezen, achterover. Alsof

we het geloven. Wisten we hoe
ons geprezen grijs goed in een oogwenk
met kracht door neus en oor –

we zouden de woorden wegvegen,
voor altijd zwijgen, als we konden.

 

 enquist

 Anna Enquist (Amsterdam, 19 juli 1945)

 

De Zwitserse schrijver Gottfried Keller werd geboren in Zürich op 19 juli 1819. Zie ook alle tags voor Gottfried Keller op dit blog.

Uit: Der grüne Heinrich

Mein Vater war ein Bauernsohn aus einem uralten Dorfe, welches seinen Namen von dem Alemannen erhalten hat, der zur Zeit der Landteilung seinen Spieß dort in die Erde steckte und einen Hof baute. Nachdem im Verlauf der Jahrhunderte das namengebende Geschlecht im Volke verschwunden, machte ein Lehensmann den Dorfnamen zu seinem Titel und baute ein Schloß, von dem niemand mehr weiß, wo es gestanden hat; ebensowenig ist bekannt, wann der letzte »Edle« jenes Stammes gestorben ist. Aber das Dorf steht noch da, seelenreich und belebter denn je, während ein paar Dutzend Zunamen unverändert geblieben und für die zahlreichen, weitläufigen Geschlechter fort und fort ausreichen müssen. Der kleine Gottesacker, welcher sich rings an die trotz ihres Alters immer weiß geputzte Kirche legt und niemals erweitert worden ist, besteht in seiner Erde buchstäblich aus den aufgelösten Gebeinen der vorübergegangenen Geschlechter; es ist unmöglich, daß bis zur Tiefe von zehn Fuß ein Körnlein sei, welches nicht seine Wanderung durch den menschlichen Organismus gemacht und einst die übrige Erde mit umgraben geholfen hat. Doch ich übertreibe und vergesse die vier Tannenbretter, welche jedesmal mit in die Erde kommen und den ebenso alten Riesengeschlechtern auf den grünen Bergen rings entstammen; ich vergesse ferner die derbe ehrliche Leinwand der Grabhemden, welche auf diesen Fluren wuchs, gesponnen und gebleicht wurde und also so gut zur Familie gehört wie jene Tannenbretter und nicht hindert, daß die Erde unseres Kirchhofes so schön kühl und schwarz sei als irgendeine. Es wächst auch das grünste Gras darauf, und die Rosen nebst dem Jasmin wuchern in göttlicher Unordnung und Überfülle, so daß nicht einzelne Stäudlein auf ein frisches Grab gesetzt, sondern das Grab muß in den Blumenwald hineingehauen werden, und nur der Totengräber kennt genau die Grenze in diesem Wirrsal, wo das frisch umzugrabende Gebiet anfängt.”

 keller

Gottfried Keller (19 juli 1819 – 15 juli 1890)

 

De Griekse dichter Miltos Sachtouris of Miltos Sahtouris werd geboren in Athene op 19 juli 1919. Zie ook alle tags voor Miltos Sachtouris op dit blog.

 

The Station
In memory of Guillaume Apollinaire

It rains continually in my sleep
my dream fills with mud
the place is dark
and I’m waiting for a train
the station master is picking daisies
that have sprouted on the rails
as it’s been a long time since
any train has arrived at this station
and suddenly the years have passed
I sit behind a window
hair and beard grown long
as if I’m very ill
and just as I’m falling asleep again
slowly she comes
holding a knife in her hand
she comes up to me carefully
and plunges it into my right eye.

 

The Dove

The dove would pass this way
they’d lit torches all round in the streets
others kept watch in the rows of trees
children held flags in their hands
hours passed and it began to rain
then the entire sky grew dark
a lightning flash whispered something in fright
and the cry broke in man’s mouth

then with ferocious teeth the white dove
howled like a dog in the night.
Vertaald door David Connoly

 

sachtouris

 Miltos Sachtouris (19 juli 1919 – 29 maart 2005)

 

De Franse schrijver en filosoof Jean-Pierre Faye werd geboren in Parijs op 19 juli 1925. Zie ook alle tags voor Jean-Pierre Faye op dit blog.

Uit: La bulle, le cycle, l’avenir

„Faut-il prendre plus encore de recul ? A la veille de la Seconde Guerre mondiale, en 1938, un économiste autrichien, ancien ministre des finances réfugié à Harvard, Joseph Schumpeter, dessine un plus large tableau narratif. Il découvre un économiste russe, fusillé par les soins de Staline dans les années 30, nommé Nicolas Kondratieff. Celui-ci a décelé, dès le milieu des années 20, de ‘grands cycles’ des prix et de la production – qui rejoignent ceux d’un sociologue français nommé Simiand, touchant le mouvement des salaires. Il va nous conduire jusqu’à la “révolution industrielle” anglaise, qui précédait la Révolution française.

Les grands “cycles de Kondratieff ” de près de cinquante ans, déployés sur deux siècles, Schumpeter aperçoit leur lien avec, chaque fois, l’apparition et le déploiement d’une forte innovation technologique, suivie de sa provisoire saturation. La mécanisation de l’industrie textile du coton venu de l’Inde, pour être traité à Manchester, est cette première “révolution industrielle”, suivie par ce que le même Marx nomme les “crises cotonnières”. Vient ensuite le déploiement de la construction ferroviaire, la railroadization, sous le Second Empire. Puis, nouvelle ‘révolution industrielle’ : l’électrisation du monde, escortée par l’étincelle de l’industrie automobile, pour les premières décennies du XXe siècle. Chacun des trois cycles a sa “Grande Dépression” : 1825, 1873, 1929… A Londres, à Vienne et Berlin, à New York.“

 

 Faye

Jean-Pierre Faye (Parijs, 19 July 1925)

 

De Oostenrijkse toneelschrijver, romanschrijver, essayist, tijdschriftuitgever, journalist, theaterregisseur, dramaturg en theater-, kunst- en cultuurcriticus Hermann Bahr werd geboren op 19 juli 1863 in Linz. Zie ook alle tags voor Hermann Bahr op dit blog.

Uit: O Mensch

 „»O Mensch!« sagte Fräulein Annalis, dem Diener zur Antwort. Aber dann besann sie sich auf die Vorschrift des Magiers, trat ans Fenster, kehrte sich der Sonne zu, gab sich ihr mit offenen Armen völlig hin, und als sie ganz eingesonnt war, wiederholte sie, mit einem scheinheilig feierlichen Gesicht, langsam: »O Mensch!« Der Diener stand unbeweglich an der Tür, bis sie ihm sagte: »Also dann gehns hinauf und richtens dem Herrn Kammersänger aus, daß ich schon wieder ›o Mensch‹ Hab sagen müssen, und wenn er jetzt nicht gleich kommt, fang ich allein zu essen an, es ist dreiviertel zwei!«

Sie sah dem Diener nach und mußte lachen. Vor fünf Jahren war der noch Brauknecht in Henndorf. Das verstand ihr Bruder wirklich, Menschen herzurichten! Nur sich selber nicht. Er hätte so gern dem König Eduard ähnlich gesehen. Es gelang ihm aber nur bei den Dienern.

Sie sah durchs Zimmer, ordnete die Körbe mit den Blumen und trat an den gedeckten Tisch. Wenn der Herr Kammersänger Ignaz Fiechl von den Ferien kam, war er noch strenger. Er zog mit der Ledernen seinen ganzen Übermut aus und mit den weißen Handschuhen alle seine Launen wieder an.

Dann aber setzte sie sich, wie plötzlich von aller Kraft verlassen, in den schweren weiten Stuhl, die Hände hingen über die Lehnen, und ihre großen grauen Augen waren fort, irgendwo draußen in der ruhig reifenden, heimlich herbstelnden Landschaft, die vor dem großen Fenster über Gärten und Wiesen, waldig umschlossen, mit hellen kleinen Häusern allmählich in den Dunst der Stadt sank.“

bahr

Hermann Bahr (19 juli 1863  – 15 januari 1934)

 

De Frans-Zwitserse schrijver Robert Pinget werd geboren op 19 juli 1919 in Genève. Zie ook alle tags voor Robert Pinget op dit blog en ook mijn blog van 19 juli 2010.

Uit: Pseudo-principes d’esthétique

«  Une fois venu le moment de la rédaction, c’est en toute conscience que je déclenche le mécanisme ou si l’on veut, que j’ouvre le robinet du subconscient, disons de la sensation. Ce travail est on ne peut plus volontaire. Une manière presque d’écriture automatique en pleine conscience, c’est-à-dire avec filtrage immédiat des possibles, de ce qui pourrait être développé, et dont je m’efforce de développer une minime partie malgré mon dégoût de tout développement, et du roman en particulier. Pourquoi cette ascèse ? Pour découvrir, en fin de compte, une vérité tout bêtement morale qui est la mienne, mais si profondément enfouie sous les contradictions que je n’ai que l’art pour ce faire.”

 

 pinget

 Robert Pinget (19 juli 1919 – 25 augustus 1997)

 

 

De Schotse schrijver Archibald Joseph Cronin werd geboren op 19 juli 1896 in Cardross, Dunbartonshire. Zie ook alle tags voor A. J. Cronin op dit blog en ook mijn blog van 19 juli 2010.

Uit: The Citadel

“Outside, a heavy rainstorm came blinding down between the mountains which rose on either side of the single railway track. The mountain tops were hidden in a grey waste of sky but their sides, scarred by ore workings, fell black and desolate, blemished by great heaps of slag on which a few dirty sheep wandered in vain hope of pasture. No bush, no blade of vegetation was visible. The trees, seen in the fading light, were gaunt and stunted spectres. At a bend of the line the red glare of a foundry flashed into sight, illuminating a score of workmen stripped to the waist, their torsos straining, arms upraised to strike. Though the scene was swiftly lost behind the huddled top gear of a mine, a sense of power persisted, tense and vivid. Manson drew a long breath. He felt an answering surge of effort, a sudden overwhelming exhilaration springing from the hope and promise of the future.”

 

cronin

A.J. Cronin (19 juli 1896 – 6 januari 1981)

 

De Duitse dichter en uitgever Heinrich Christian Boie werd geboren op 19 juli 1744 in Meldorf. Zie ook alle tags voor Heinrich Christian Boie op dit blogen ook mijn blog van 19 juli 2010.

 

Freundschaft

Von Freundschaft, Chloe, soll ich singen?
Wann gab ein Dichter der sein Lied?
Die um ihr ganzes Recht zu bringen,
Brauchts nur daß man dich lächeln sieht. Bewundrer hat in ihrem Lenze
Die Schönheit, aber Freunde nicht.
Die Scherze flechten Heben Kränze
Sie lacht und hört, was Amor spricht. Noch fühlen wir der Jugend Freuden,
Wir lieben und wir wollen noch
Um seine nicht den Herbst beneiden,
Kömmt er zu früh uns einstens doch!

 

boie

Heinrich Christian Boie (19 juli 1744 – 3 maart 1806)    

 

 

De Indiase dichter en schrijver Dominic Francis Moraes werd geboren op 19 juli 1938 in Bandra. Zie ook alle tags voor Dom Moreas op dit blog en ook mijn blog van 19 juli 2010.

 

RENDEZVOUS
For Nathan Altermann

Altermann, sipping wine, reads with a look
Of infinite patience and slight suffering.
When I approach him, he puts down his book,
Waves t the chair beside him like a king,
Then claps his hands, and an awed waiter fetches
Bread, kosher sausage, cake, a chicken’s wing,
More wine, some English cigarettes, and matches.
‘Eat, eat,’ Altermann says, ‘this is good food.’
Through the awning over us the sunlight catches
His aquiline sad head, till it seems hewed
From tombstone marble.  I accept some bread.
I’ve lunched already, but would not seem rude.
When I refuse more, he feeds me instead,
Heaping my plate, clapping for wine, his eyes
–Expressionless inside the marble head—
Appearing not to notice how the flies
Form a black, sticky icing on the cake.
Thinking of my health now, I visualize
The Aryan snow floating, flake upon flake,
Over the ghetto wall where only fleas
Fed well, and they and hunger kept awake
Under sharp stars, those waiting for release.
Birds had their nests, but Jews nowhere to hide
When visited by vans and black police.
The shekinah rose where a people died,
A pillar of flame by night, of smoke by day.
From Europe then the starved and terrified
Flew.  Now their mourner sits in this café.
Telling me how to scan a Hebrew line.
Though my attention has moved far away
His features stay marble and aquiline.
But the eternal gesture of his race
Flowing through the hands that offer bred and wine
Reveals the deep love sealed in the still face.

 

 moraes

 Dom Moraes (19 juli 1938 – 2 juni 2004)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Georg Anton Lorenz Diefenbach werd geboren op 19 juli 1806 in Ostheim, Hessen. Zie ook alle tags voor Lorenz Diefenbach op dit blog.

 

Was frommt des einen Lebens schmale Bahn?

Was frommt es mir, auf einem Strom zu schiffen,
Der, kaum entflohn des engen Ufers Riffen,
Mich untertaucht im ew’gen Ozean?

Es drängt sich eine Welt zu meinem Kahn,
Ich muß nicht angeln erst mit List und Kniffen,
Sie fleht und sehnet sich, von mir ergriffen,
Mein Eigentum zu sein, mir untertan!

Ich darf sie nicht erfassen! Ihre Wucht,
Sie zöge schnell den schwachen Kahn hinab.
Zum ruhigen Genuß winkt keine Bucht,

Zur toten Ruhe nur das Wogengrab.
So schiff ich in tantalischem Entsagen,
Zu schwach, des Lebens reichtum zu ertragen.

 

diefenbach

Lorenz Diefenbach (19 juli 1806 – 28 maart 1883)

 

De Franse schrijver en criticus Ferdinand Brunetière werd geboren op 19 juli 1849 in Toulon. Zie ook alle tags voor Ferdinand Brunetière op dit blogen ook mijn blog van 19 juli 2010.

Uit: LA POESIE FRANCAISE DU XIX SIECLE

“En realite, c’est l’inspiration de deux grands prosateurs et d’une femme de genie qu’on rencontre quand on remonte aux origines de la poesie francaise au dix-neuvieme siecle: l’auteur des Confessions, Jean-Jacques Rousseau; celui du Genie du Christianisme, Chateaubriand; et l’auteur trop souvent et injustement oublie du livre De l’ Allemagne, Mme de Stael. Le premier avait emancipe le MOI de la longue contrainte ou l’avaient comme emprisonne, deux siecles durant, des habitudes litteraires fondees sur une conception essentielIement sociale de la litterature. Ni les Salons ni la Cour, qui faisaient et qui defaisaient alors les reputations, n’avaient admis, pendant deux cents ans, que l’on ecrivit pour les entretenir de soi-meme, de ses “affaires de coeur,” ou de famille. La permission n’en etait donnee qu’aux auteurs de Memoires ou de Correspondances, et a la condition d’etre prealablement morts. J.-J. Rousseau, dont l’oeuvre entiere n’est qu’une confidence a peine dissimuIee, vint changer tout cela, et ainsi rouvrir, de toutes les sources de la grande poesie, non pas peut-etre la plus abondante, ni toujours, on le verra, la plus pure, mais, en tout cas, l’une des principales et des plus profondement cachees. Chateaubriand fit davantage encore. Voyageur,–il rendit a une litterature doyenne trop mondaine le sentiment de cette nature exterieure, mouvante, vivante et coloree, qu’elIe avait, non pas precisement ignoree ni meconnue, dont elIe avait meme joui a Versailles ou a Fontainebleau, dans ses jardins a la francaise, mais qu’elIe avait systematiquement subordonnee a l’observation de l’homme psychologique et moral.“

 

brunetiere

Ferdinand Brunetière (19 juli 1849 – 9 december 1906)

 

 

De Franse schrijver en criticus Jean-Marie Déguignet werd geboren op 19 juli 1834 in Guengat. Zie ook alle tags voor Jean-Marie Déguignet op dit blogen ook mijn blog van 19 juli 2010.

Uit: Histoire de ma vie

“ Comme tous les paysans ignorants, je considérais ce monde comme étant l’univers entier, ayant au-dessous de lui l’Enfer et au-dessus le Paradis dont le ciel et les étoiles en formaient le plafond. Et c’était justement ces choses-là qui me tourmentaient le plus l’esprit, des choses que je voyais et que je ne pouvais comprendre. Pour les choses surnaturelles je m’étais déjà formé une idée contraire à toutes les autres. Je ne pouvais guère les admettre puisque je n’en voyais jamais là même où tous les autres prétendaient en voir, moi qui aurait dû être un bon voyant cependant, puisque mon père et ma mère l’étaient tous deux; dans mes maladies, dans mes délires, dans mes rêves j’avais vu bien des choses puisque j’avais été comme Dante en enfer, au purgatoire et au paradis, que j’avais vu l’Ankou au pied de mon lit et que j’avais vu mettre mon corps au cercueil, mais ce n’était là que des images, des choses dont j’avais entendu parler, suscitées à mon esprit en délire. Certes, je ne pouvais rien expliquer de tout ça, mais je ne pouvais pas davantage expliquer les choses naturelles, des choses que je voyais tous les jours. Je me posais bien des questions, des pourquoi, mais comment trouver des parce que. J’avais bien vu dans mon petit livre breton que le monde avait été créé en six jours par un être appelé en breton Doué et que ce Doué, Dieu, était en tout semblable à l’homme. Mais ce créateur ne put créer cet homme que lorsqu’il trouva de la terre pour le fabriquer, comment avait-il fait son propre individu qui était de la même matière avant que cette matière existât et où pouvait-il être avant que rien n’existât ? Rien ne peut se contenir dans rien et ne peut concevoir ni se concevoir. Et quand même que cet être n’eût été qu’un pur esprit, il fallait bien qu’il fut quelque part dans l’étendu, il fallait donc que cet étendu fut avant lui. Et puisque l’écriture dit qu’il était matériel comme nous, il fallait que la matière existât avant.“

 

deguignet
Jean-Marie Déguignet (19 juli 1834 – 29 augustus 1905)

Simon Vinkenoog, Steffen Popp, Alicia Steimberg, Jevgeni Jevtoesjenko, William M. Thackeray, Nathalie Sarraute, Aad Nuis, Ludwig Harig, Jan S. Skorupski, Ricarda Huch, Tristan Corbière, Jan Gerhard Toonder, Josepha Mendels, Bobby Henderson

De Nederlandse dichter en schrijver Simon Vinkenoog werd op 18 juli 1928 in Amsterdam geboren. Zie ook alle tags voor Simon Vinkenoog op dit blog.

 

Faits Divers

Je est un autre. Arthur Rimbaud

ik ben een vreemde in eigen bloed
mijn hartslag klopt aan andere deuren
van het schuim der goden herken ik de kleuren
maar het is ik die mij huiveren doe

het zijn de eigen ogen die mij breken
en de stenen
die als ontluikende bloemen
langzaam aan mijn ingewanden groeien

ik ben verdronken in dit drijfzandlied
van waaruit duizend doden smeken:

– in dit naaktlandschapp dat leven heet
drijft doodgezongen de tijd uiteen –
kringen verleden zonder heden
woorden klanken gestamel

 

Volluk

Ik groeide op in volksbuurten
als volksjongen
ik bezocht wekelijks het volksbadhuis
ooit at ik wel eens in een volksgaarkeuken
en af en toe in de Volkenbond bij het Entrepôtdok.

Op de Albert Cuypmarkt bezoek ik graag een volkskoffiehuis
waar ik luister naar volkswijsheid uit de volksmond;
mijn moeder was volksvrouw
en leed aan volksziekte of -woede:
Schoonhouden! Voeten vegen!
Wat moeten de buren wel denken!

Ik wierp wel eens een blik in een krant
die zich het Volksdagblad noemde
en een van de kranten die ik lees
heet de Volkskrant

Ik weet niets van volksaard of volkseigen
ik ben geen volksmenner of volksschrijver
en speel in geen enkel volkstheater

Ik ben niemands volksvertegenwoordiger
spreek namens geen enkele bevolkingsgroep
en schrijf dit in mijn volkstuin
in het Nederlands, de taal van het volk
waartoe ik behoor.

Volluk! Is daar iemand?

 

 vinkenoog

Simon Vinkenoog (18 juli 1928 – 12 juli 2009)

 

De Duitse dichter en schrijver Steffen Popp werd geboren op 18 juli 1978 in Greifswald, Hij groeide op in Dresden en bezocht daar een natuurwetenschappelijke bijzondere school. Popp studeerde aan het Deutsche Literaturinstitut Leipzig en daarna literatuurwetenschap en filosofie in Berlijn. In 2004 verscheen zijn dichtbundel Wie Alpen, in 2008 gevolgd door Kolonie Zur Sonne. Zijn roman Ohrenberg oder der Weg dorthin werd diverse keren bekroond. Samen met Uljana Wolf vertaalde hij werk van de Amerikaanse dichter Christian Hawkey. De bundel verscheen in 2008 onder de titel “Reisen in Ziegengeschwindigkeit`. Zie ook mijn blog van 14 juli 2009

Gibraltar

dahin (Goethe)

Kennst du, Geliebter, den Hass
Bäume, die spanische Wand
kennst du die Inseln, Kreuzfahrer
in ihren Ein-Mann-Torpedos –

Geliebter, verzeih, ich wollte nach Golgatha
aber im Wäscheschrank
lag nur ein gelber Revolver (so blieb ich).

Kennst du die See, Spuren von Kühnheit
im Schaum, Geliebter, im Schaum
kennst du das Land, seinen verrenkten Tragarm
schwer liegt es herum, unter der hungrigen Luft
planloser Wind
Wollspuren, Wärme und Staub darin.

Wie gern zög’ ich hinaus
wohnte, Geliebter, mit dir, unter Zitronen:
gingen nicht, in meinen tragischen Venen
die Elemente Gibraltars
schwer um und aller verschollenen Kaps
manische Augen, lidlos –

mein Herz ist eine Gräfin, umstellt von Pflegern am Rand der City, Geliebter
blöken die Mietklaviere!

 

popp

Steffen Popp (Greifswald, 18 juli 1978)

 

De Argentijnse schrijfster en vertaalster Alicia Steimberg werd geboren op 18 juli 1933 in Buenos Aires. Zie ook alle tags voor Alicia Steinberg op dit blog.

Uit: The Rainforest

„I’m in the rainforest, and it’s very hot and humid; at times a warm drizzle falls. Eyes closed, I lift my face to catch the water and drink a little, while a steel-blue and cadmium-yellow macaw watches

me without turning its head. This is how I spend my days, among charming monkeys, benevolent serpents, motionless parrots, and foliage that enfolds me. With each step I take, flower-laden branches envelop me. I’d gladly remain here, tasting raindrops and picking the occasional fruit from the lowest branches. The fruit resembles chirimoyas, mangos, bananas.

There’s no danger of getting lost in the rainforest. My compass guides me whenever it’s time to return. I know I have to head east, and in fifteen minutes I’m in the clearing where the hotel is located.

As you approach the hotel in the afternoon, you can smell dinner: there’s always rice with vegetables and meat, poultry, or seafood, everything seasoned with fragrant herbs. They raise the fowl in a chicken coop out back. I love to go in there and steal a freshly laid egg for the next morning’s breakfast. The chickens here don’t get a balanced diet, just natural food, so they have that marvelous, oldfashioned flavor and aroma. It reminds me of an educational poster I always used to look for in the library of the teacher’s college when I was studying for my degree. The poster was old and worn: it

almost certainly dated back to the nineteenth century when the school was founded, and I used it for a demonstration lesson for an elementary school class. It showed some multicolored chickens and a magnificent rooster, illuminated by a sunbeam streaming across a wire fence. In those hectic, tense years of my youth, when it frightened me to realize that I didn’t know what I wanted (I’m practically

an old woman now, and I’m still not sure), that chicken coop picture was like a refuge. As a girl, I used to get sick quite often, and Mama was convinced that the country, with its fresh air, was the key to good health.“

 

 steinberg 

Alicia Steimberg (Buenos Aires, 18 juli 1933)

 

De Russische dichter Jevgeny Jevtoesjenko werd geboren in Zima in Irkutsk op 18 juli 1933. Zie ook alle tags voor Jevgeni Jevtoesjenko op dit blog en ook mijn blog van 18 juli 2010.

 

Disbelief In Yourself is Indispensable

While you’re alive it’s shameful to worm your way into
the Calendar of Saints.
Disbelief in yourself is more saintly.
It takes real talent not to dread being terrified
by your own agonizing lack of talent.

Disbelief in yourself is indispensable.
Indispensable to us is the loneliness
of being gripped in the vise,
so that in the darkest night the sky will enter you
and skin your temples with the stars,
so that streetcars will crash into the room,
wheels cutting across your face,
so the dangling rope, terrible and alive,
will float into the room and dance invitingly in the air.

Indispensable is any mangy ghost
in tattered, overplayed stage rags,
and if even the ghosts are capricious,
I swear, they are no more capricious than those who are alive.

Indispensable amidst babbling boredom
are the deadly fear of uttering the right words
and the fear of shaving, because across your cheekbone
graveyard grass already grows.

It is indispensable to be sleeplessly delirious,
to fail, to leap into emptiness.
Probably, only in despair is it possible
to speak all the truth to this age.

It is indispensable, after throwing out dirty drafts,
to explode yourself and crawl before ridicule,
to reassemble your shattered hands
from fingers that rolled under the dresser.

Indispensable is the cowardice to be cruel
and the observation of the small mercies,
when a step toward falsely high goals
makes the trampled stars squeal out.

It’s indispensable, with a misfit’s hunger,
to gnaw a verb right down to the bone.
Only one who is by nature from the naked poor
is neither naked nor poor before fastidious eternity.

And if from out of the dirt,
you have become a prince,
but without principles,
unprince yourself and consider
how much less dirt there was before,
when you were in the real, pure dirt.
Our self-esteem is such baseness….
The Creator raises to the heights
only those who, even with tiny movements,
tremble with the fear of uncertainty.

Better to cut open your veins with a can opener,
to lie like a wino on a spit-spattered bench in the park,
than to come to that very comfortable belief
in your own special significance.

Blessed is the madcap artist,
who smashes his sculpture with relish-
hungry and cold-but free
from degrading belief in himself.
Vertaald door Antonina W. Bouis, Albert C. Todd en Jevgeni Jevtoesjenko

 

Jevtoesjenko

 Jevgeni Jevtoesjenko (Zima, 18 juli 1933)

 

De Engelse schrijver William Makepeace Thackeray werd geboren in Calcutta op 18 juli 1811. Zie ook alle tags voor William Makepeace Thackeray op dit blog en mijn blog van 18 juli 2010.

Uit: Vanity Fair

„In Miss Jemima’s eyes an autograph letter of her sister, Miss Pinkerton, was an object of as deep veneration as would have been a letter from a sovereign. Only when her pupils quitted the establishment, or when they were about to be married, and once, when poor Miss Birch died of the scarlet fever, was Miss Pinkerton known to write personally to the parents of her pupils; and it was Jemima’s opinion that if anything could console Mrs. Birch for her daughter’s loss, it would be that pious and eloquent composition in which Miss Pinkerton announced the event.
In the present instance Miss Pinkerton’s “billet” was to the following effect:

 

-The Mall, Chiswick, June 15, 18-

Madam,
After her six years’ residence at the Mall, I have the honour and happiness of presenting Miss Amelia Sedley to her parents, as a young lady not unworthy to occupy a fitting position in their polished and refined circle. Those virtues which characterize the young English gentlewoman, those accomplishments which become her birth and station, will not be found wanting in the amiable Miss Sedley, whose industry and obedience have endeared her to her instructors, and whose delightful sweetness of temper has charmed her aged and her youthful companions.
In music, in dancing, in orthography, in every variety of embroidery and needlework, she will be found to have realized her friends’ fondest wishes. In geography there is still much to be desired; and a careful and undeviating use of the backboard, for four hours daily during the next three years, is recommended as necessary to the acquirement of that dignified deportment and carriage, so requisite for every young lady of fashion.

Your most obliged humble servant,
Barbara Pinkerton

P.S.–Miss Sharp accompanies Miss Sedley. It is particularly requested that Miss Sharp’s stay in Russell Square may not exceed ten days. The family of distinction with whom she is engaged, desire to avail themselves of her services as soon as possible.“

thackeray

William Makepeace Thackeray (18 juli 1811 – 24 december 1863)

 

De Franse schrijfster Nathalie Sarraute werd geboren op 18 juli 1900 in Ivanova, Rusland. Zie ook alle tags voor Nathalie Sarraute op dit blog en mijn blog van 18 juli 2010.

Uit: Enfance

„Voici enfin le moment attendu où je peux étaler le volume sur mon lit, l’ouvrir à l’endroit où j’ai été forcée d’abandonner… je m’y jette, je tombe… impossible de me laisser arrêter, retenir par les mots, par leur ens, leur aspect, par le déroulement des phrases, un courant invisible m’entraîne avec ceux à qui de tout mon être imparfait mais avide de per­fection je suis attachée, à eux qui sont la bonté, la beauté, la grâce, la noblesse, la pureté, le courage mêmes… je dois avec eux affronter des désastres, courir d’atroces dangers, lutter au bord de précipices, recevoir dans le dos des coups de poignard, être séquestrée, maltraitée par d’affreuses mégères, menacée d’être perdue à jamais… et chaque fois, quand nous sommes tout au bout de ce que je peux endurer, quand il n’y a plus le moindre espoir, plus la plus légère possibilité, la plus fragile vraisemblance… cela nous arrive… un courage insensé, la noblesse, l’intelligence parviennent juste à temps à nous sauver… .

C’est un moment de bonheur intense… toujours très bref… bientôt les transes, les affres me reprennent… évidemment les plus valeureux, les plus beaux, les plus purs ont jusqu’ici eu la vie sauve… jusqu’à présent… mais comment ne pas craindre que cette fois… il est arrivé à des êtres à peine moins parfaits… si, tout de même, ils l’étaient moins, et ils étaient moins séduisants, j’y étais moins attachée, mais j’espérais que pour eux aussi, ils le méritaient, se produirait au dernier moment… eh bien non, ils étaient, et avec eux une part arrachée à moi-même, précipités du haut des falaises, broyés, noyés, mortellement blessés… car le Mal est là, partout, toujours prêt à frapper…“

 

sarraute

Nathalie Sarraute (18 juli 1900 – 19 oktober 1999)

 

De Nederlandse schrijver, criticus en politicus Aad Nuis werd geboren op 18 juli 1933 in Sliedrecht. Zie ook alle tags voor Aad Nuis op dit blog en ook mijn blog van 18 juli 2010.

Uit: Het huis van een zwerver (over Breyten Breytenbach)

„Een jonge schilder laat zijn academie in de steek en trekt de wereld in, komt na omzwervingen in Parijs terecht, maakt naam. Hij schrijft ook gedichten en poëtische prozastukken, die hem beroemd maken, zij het alleen in zijn vaderland, omdat ze in de taal daarvan geschreven zijn. Op zijn vijfentwintigste krijgt hij er een grote prijs voor. Een rimpelloos succesverhaal – ware het niet dat Breytenbach uit Zuid-Afrika kwam, dat hij inmiddels getrouwd was met zijn Zuid-Vietnamese geliefde, dat hij niet samen met haar zijn geboorteland binnen mocht om de prijs in ontvangst te nemen. Dat was in 1964. Vanaf die tijd, en zeker nadat hij in 1975 tijdens een clandestien bezoek aan Zuid-Afrika was gearresteerd en voor zeven jaar in de gevangenis verdween, kent de wereld hem als publiek personage.

Hij heeft die rol met verve gespeeld, eigenzinnig en met zoveel openhartige kritiek naar alle kanten dat geen enkele politieke stroming of partij hem ooit lang heeft kunnen gebruiken als mascotte van het eigen gelijk. Zijn werk als kunstenaar lijkt evenwel in de schaduw te zijn gebleven van zijn publieke faam. Ik zou geen andere, nog levende schrijver weten die zo bekend is en toch door zo weinigen wordt gelezen.

Naar de reden daarvan hoeft niet ver te worden gezocht. De kern van zijn werk is poëzie en met die poëzie nauw verwant proza, niet makkelijker te lezen dan bijvoorbeeld Lucebert of Claus, en geschreven in het Afrikaans. Om het uit de eerste hand te kunnen ondergaan moet je dus niet alleen die taal goed kennen, maar ook enige kijk hebben op moderne poëzie.“

 

nuis

Aad Nuis (18 juli 1933 – 8 november 2007)

 

De Duitse schrijver Ludwig Harig werd geboren op 18 juli 1927 in Sulzbach. Zie ook alle tags voor Ludwig Harig op dit blog.

 

Im Flirt mit Dame Gott

Für Paul Wühr

Ach Paul, mein lieber Paul, du dichtest mit Gespür
dich außerhalb der Zeit in eine helle Ferne,
die uns illuminiert wie Aladins Laterne:
Du reibst, und es erscheint dein Vers en miniature.

Es schwingt dein Silbenfuß im Takt und tanzt die Kür
im Flirt mit Dame Gott bis an den Rand der Sterne.
Der eine sucht den Sinn, der andre das Moderne.
So ist nun mal die Welt, was kann Paul Wühr dafür?

Der schmale Trampelpfad erweitert sich zur Pforte.
Was gibt es rundumher, was außerhalb der Worte,
die für uns Wörter sind und kein Begriff darüber?

Was bleibt, ist kurz gesagt des Lebens Paraphrase,
das Übel mit dem Kreuz, das Elend mit der Blase.
So stehen wir perplex dem Wortschrott gegenüber.

 

Das schreibende Subjekt

Ergreift der Mensch den Stift, schon wird er kategorisch.
Das schreibende Subjekt bedient sich der Poetik,
schmäht nicht das Regelwerk berechneter Ästhetik:
das Werk aus hohlem Bauch bleibt meistens illusorisch.

Gelehrtenverse sind gebildet und rhetorisch,
die auditive Kunst berauscht sich in Phonetik,
konkrete Poesie gefriert in Arithmetik,
das lyrische Gedicht ist meistens metaphorisch.

Ein ganzer Kanon steht dem Schreiber zur Verfügung,
dem schieren Leidendruck, der köstlichen Vergnügung:
es ist die ganze Welt auf einmal kreativ.

Den einen quält das All, den andern plagt die Enge,
es wechselt freies Spiel in arge Ausdruckszwänge:
der eine ist erwacht, dieweil der andre schlief.

 

harig 

Ludwig Harig (Sulzbach 18 juli 1927)

 

De Poolse dichter, schrijver en essayist Jan Stanisław Skorupski werd geboren op 18 juli 1938 in Łosznióv in Podolië. Zie ook alle tags voor Jan Stanisław Skorupski op dit blog.

 

Das Sonett über den Galgen-Kran

ich lache weil der Hausbesitzer
zeigt seine Maske – ein rarer Fall
die Skulptur dekoriert das Portal
er wird für uns wie ein Beschützer

in dem Literaturhaus – Tango
ich will nicht auf dem Boden sitzen
im DADA-Haus muss ich nicht schwitzen
Gala-Konzert-Probe mit Mango

vom Gran Café auf den Lindenhof
ist die schönste Aussicht in der Stadt
einen Kran dort bauen? – dumm und doof

ich erhänge mich auf dem Galgen
vorher gebe ich den guten Rat
macht doch nicht mehr solchen Dummheiten

 

skorupski

Jan Stanisław Skorupski (Łosznióv, 18 juli 1938)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Ricarda Huch werd op 18 juli 1864 in Braunschweig geboren. Zie ook mijn blog van 18 juli 2009.

 

Uralt Gebirge , wie vor Jahren

Uralt Gebirge , wie vor Jahren
Silbern gegossen in vollkommener Pracht
Ruhst du; weit bin ich umgefahren,
Wund komm ich aus verlorner Schlacht,
In deinem Schoß bald Staub mit meiner Habe,
Ein Traum, ein Nichts, und doch voll Ewigkeiten!
Dereinst zerbrech ich deine Felsenseiten
Und lodre glorreich aus geborstnem Grabe.

 

 Ein Todesengel, göttlich sanft und schön

 Ein Todesengel, göttlich sanft und schön,
Trägst du gen Himmel mächtig meine Seele.
Durch alle Nacht hindurch, wie Stürme wehn,
Fühlst du den Weg, den ich allein verfehle.
Wie rücken die Gestirne weit, so weit!
Der Erde fern und fern der Ewigkeit
Nichts faß ich mehr als deines Herzens Schlagen.
Ein Adler ist´s, der steigt: einst wird es tagen.

huch 

Ricarda Huch (18 juli 1864 – 17 november 1947)

 

De Franse dichter Tristan Corbière werd geboren op 18 juli 1845 in Morlaix in de Bretagne. Zie ook mijn blog van 18 juli 2009.

 

Sonnet de nuit

O croisée ensommeillée,
Dure à mes trente-six morts !
Vitre en diamant, éraillée
Par mes atroces accords !

Herse hérissant rouillée
Tes crocs où je pends et mords !
Oubliette verrouillée
Qui me renferme… dehors !

Pour Toi, Bourreau que j’encense,
L’amour n’est donc que vengeance ?..
Ton balcon : gril à braiser ?…

Ton col : collier de garotte ?…
Eh bien ! ouvre, Iscariote,
Ton judas pour un baiser !

 

Pauvre garçon

Lui qui sifflait si haut, son petit air de tête,
Etait plat près de moi ; je voyais qu’il cherchait…
Et ne trouvait pas, et… j’aimais le sentir bête,
Ce héros qui n’a pas su trouver qu’il m’aimait.

J’ai fait des ricochets sur son coeur en tempête.
Il regardait cela… Vraiment, cela l’usait ?…
Quel instrument rétif à jouer, qu’un poète ! …
J’en ai joué. Vraiment – moi – cela m’amusait.

Est-il mort ?… Ah – c’était, du reste, un garçon drôle.
Aurait-il donc trop pris au sérieux son rôle,
Sans me le dire… au moins, – Car il est mort, de quoi ?…
Se serait-il laissé fluer de poésie…
Serait-il mort de chic, de boire, ou de phtisie,
Ou, peut-être, après tout : de rien… ou bien de Moi.

 

corbiere

Tristan Corbière (18 juli 1845 – 1 maart 1875)

Sculptuur van Edouard Corbière en Tristan Corbière in Morlaix

 

De Nederlandse romanschrijver en journalist Jan Gerhard Toonder werd geboren in Rotterdam op 18 juli 1914. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007.

Uit: Adriaan Venema: De zuivering (Schrijvers, uitgevers en hun collaboratie)

“‘Voor het voetlicht, een verdediging’ was de titel van het artikel van Jan Gerhard Toonder. Allereerst kwam hij voor het imago van de kunstenaar zelf op514: ‘Wij wenschen vast te stellen, dat op 14 Mei 1940, toen het gordijn opging voor de grootste tragedie die zich ooit in Nederland afspeelde, de kunstenaars in groote meerderheid hun positie al bepaald hadden als verbeten vijanden van het nationaal-socialisme. Hiertoe behoorden ook verreweg de meesten van hen, die twee jaar later ingeschreven zouden worden in de Kultuurkamer.’

Toonder geeft daarvoor geen enkel bewijs; in ieder geval ben ik zijn naam in welke vooroorlogse protestactie van kunstenaars tegen nationaal-socialisme of fascisme dan ook niet tegengekomen. En op die ‘verbeten’ vijandschap van verreweg de meeste Kultuurkamer-aanmelders kom ik later nog terug.

 De oorlog brak uit en met veel pathos gaf Toonder weer wat in zijn visie de kunstenaar toen bezielde: ‘Vele kunstenaars voelden toen de noodzaak, zelfs de plicht, om de teneergeslagenen en stuurloozen een hart onder de riem te steken. Zij vatten den strijd op, zoowel tegen de zwakte, die op dat moment ons volk besloop, als tegen het regime dat met een geraffineerde geleidelijkheid aan ons werd opgedrongen. Ook nu streden zij met hun natuurlijk wapen-de kunst. En die groote, hernieuwde belangstelling voor de goede en gezonde Nederlandsche kunst, die sinds het najaar 1940 bij het Nederlandsche volk viel te constateeren, bewijst dat de kunstenaars de juiste snaar bespeelden. Zij brachten iets, dat fierdere sentimenten in het volk losmaakte. En het volk vroeg naar kunst, meer dan ooit, krachtiger dan ooit, omdat het er juist nu, in de steeds toenemende verdrukking, behoefte aan gevoelde, omdat het er kracht uit kon putten.

Wie dit ontkent, loochent de feiten.

Wie dit ontkent, beleedigt ons volk in zijn kunst-gevoeligheid.

Wie dit ontkent, ontkent de kunst als bron van geestkracht en leven.’

toonder

Jan Gerhard Toonder (18 juli 1914 – 25 augustus 1992)

 

De Nederlandse schrijfster Josepha Judica Mendels werd geboren op 18 juli 1902 te Groningen. Zie ook alle tags voor Josepha Mendels op dit blog.

Uit: Je wist het toch

“‘Henriëtje had ook een zuster: Mirjam.

In het witte huis aan het water had Mirjam haar geluk gevonden. Het leven had haar tot haar huwelijk toe niet verwend. Ze was de middelste thuis en kreeg bijvoorbeeld nooit een nieuwe jurk, omdat ze juist in de maat van de oudste viel. Wanneer de jongste hiervoor op haar beurt in aanmerking kwam, was het kledingstuk versleten. Ze mocht bijvoorbeeld nooit mee uit naar een bijzondere gelegenheid. Of ze was er te klein voor, of te groot. Dit maakte dat ze uiterst gauw beledigd was, zoals de ouders dat noemden. Ze werd dan eerst rood, dan lelijk en tenslotte allerverschrikkelijkst brutaal.

Op de h.b.s. was ze een minder dan middelmatige leerling. Ze kreeg alras vrijstelling van wiskunde en kon zich dus met zo’n ijver op de andere vakken toeleggen, dat ze haar talen heel goed leerde.

Wat moest ze toen na haar eindexamen beginnen? Ik wil trouwen dacht ze, en kinderen hebben, maar dit kon ze tegen haar ouders niet zeggen. Liefde en alles wat daar zo bij kwam was iets waarover je niet sprak, het gebeurde in je leven of het gebeurde niet[.] Daarbij wist ze zelf ook niet wat het eigenlijk betekende. Ze had zin van huis weg te gaan, en dat was alles.’

 

mendels 

Josepha Mendels (18 juli 1902 – 10 september 1995)

 

De natuurkundige en schrijver Bobby Henderson werd geboren op 18 juli 1979 in Roseburg, Oregon. Zie ook mijn blog van 18 juli 2007.

Uit: Open Letter To Kansas School Board

„I am writing you with much concern after having read of your hearing to decide whether the alternative theory of Intelligent Design should be taught along with the theory of Evolution. I think we can all agree that it is important for students to hear multiple viewpoints so they can choose for themselves the theory that makes the most sense to them. I am concerned, however, that students will only hear one theory of Intelligent Design.

Let us remember that there are multiple theories of Intelligent Design. I and many others around the world are of the strong belief that the universe was created by a Flying Spaghetti Monster. It was He who created all that we see and all that we feel. We feel strongly that the overwhelming scientific evidence pointing towards evolutionary processes is nothing but a coincidence, put in place by Him.

It is for this reason that I’m writing you today, to formally request that this alternative theory be taught in your schools, along with the other two theories. In fact, I will go so far as to say, if you do not agree to do this, we will be forced to proceed with legal action. I’m sure you see where we are coming from. If the Intelligent Design theory is not based on faith, but instead another scientific theory, as is claimed, then you must also allow our theory to be taught, as it is also based on science, not on faith.“

henderson

Bobby Henderson (Roseburg, 18 juli 1979)

The Flying Spaghetti Monste Doodle Google

James Purdy, Martin R. Dean, Eelke de Jong, Michio Takeyama, Roger Garaudy, Alie Smeding, Clara Viebig, Mattie Stepanek, Rainer Kirsch, Jakob Christoph Heer, Bruno Jasieńsk, Shmuel Yosef Agnon, Christina Stead

De Amerikaanse schrijver James Purdy werd geboren in Fremont in de staat Ohio op 17 juli 1914. Zie ook alle tags voor James Purdy op dit blog.

Uit: Gertrude of Stony Island Avenue

“Daddy is very peevish and irritable. He thinks I may be writing something about Gertrude. I, who seldom had the patience to write a postcard to anyone, and of course more trouble writing a letter. All I do is jot down little notes–recollections of Gertrude. Daddy complained once I sat up late scribbling. “Come to bed, Carrie, like a good wife and helpmeet.”

Daddy is failing. Oh, is he ever. What will I do when he is gone? And the chilling thought came to me like someone whispering behind my armchair: You will write down everything you can remember, Carrie, about Gertrude, your daughter, Gertrude of Stony Island Avenue, Chicago.

We never got on, Gertrude and I. Yet I believe we loved one another. I often sit all day thinking of my own failings. Daddy knows this and it makes him even more irritable and bad-tempered. “You should take up your music again,” he scolds.

He and I both sang once in the church choir, that is where we met, in fact. And we also sang for a while in the chorus of the Chicago Opera, oh so many years ago I shiver to recall.

Daddy found some of my notes about Gertrude. To my surprise it did not make him too angry. But he would not say what he thought. Daddy’s lips now form one very thin bloodless line. The doctor mentioned his pale lips, and when the doctor mentions anything it means there’s something wrong. He never mentions anything good after his examination.

“Daddy will be leaving me,” I keep saying, and my voice chokes. (I do talk to myself more and more.)

And when Daddy goes, how strange, there will only be Gertrude to occupy my thoughts with.

She was not a beautiful girl. Her chin was too pointed. I even once thought of plastic surgery, for the rest of her face was quite lovely with beautiful large green eyes, and lovely Titian-colored hair. Her skin would have been more pleasing had she not been such an inveterate sun-bather. It was her body that attracted the men. And it was men that occupied most of her time when she was not painting her peculiar oil portraits, portraits which now hang in many of the world’s museums. I never liked them. I still do not. I am only responsive to the Old Masters, but as she once said to me, “That’s because you don’t even know how to look at them.”

I sometimes think she had so many fellows because it was her way of spiting me.

Daddy and I never discuss her penchant. It was the word Daddy once used for Gertrude’s many love affairs. And it was from one of her many boyfriends that I heard used the phrase one-night stands.“

 purdy

James Purdy (17 juli 1914 – 13 maart 2009)
Foto door Carl van Vechten, 1957

 

De Zwitserse schrijver Martin R. Dean werd geboren op 17 juli 1955 in Menziken  Aargau. Zie ook mijn blog van 17 juli 2009.

Uit: Meine Väter

Als ich in Basel auf das Flugzeug nach London wartete, las ich in der Zeitung von einem seltenen Verbrechen: Ein Junge hatte seinen Vater getötet. Nachdem er mit einer Eisenstange auf den Schlafenden eingedroschen und ihn dann mit einigen gezielten Messerstichen verwundet hatte, erstickte er ihn mit einem Kissen. Die Stiefmutter des Jungen kam hinzu und wurde Zeugin der Bluttat. Die ganze Wohnung, die Wände und auch das weisse Bettlaken, sagte sie aus, seien voller Blut gewesen, nachdem der Sohn endlich vom Vater gelassen habe. Der Sohn habe sofort ein Geständnis abgelegt.

In den meisten Fällen können Söhne ihre Väter nicht von Angesicht zu Angesicht angreifen. Kaum ein Mordversuch am Vater findet in der direkten Konfrontation statt. Da der Vater in der Nähe als

unbezwingbar erscheint, erfolgt der Angriff meist im Schlaf, von hinten, aus der Ferne oder mit Gift.

Welche Strafe steht auf Vatermord?

Ich habe meinen Vater erst jetzt, im Alter von vierzig Jahren, gefunden. Ich wusste fast nichts von ihm. Vierzig Jahre lang war ich der Meinung gewesen, er sei eine Art Märchenprinz mit einem silbernen Stöcklein.

Vor einer Woche versicherte mir der in London ansässige Hochkommissar von Trinidad & Tobago am Telefon, dass mein Vater noch lebe, ja, dass er sogar mit ihm bekannt sei. Sofort buchte ich einen Flug von Basel nach London Stanstead.

Ihr Vater Ray hat dreissig Jahre lang auf Ihren Anruf gewartet, hatte der Hochkommissar gesagt. Er

stammt aus einer der angesehensten Familien Trinidads. Die Randeens gehören fast zu den indischen Gründerfamilien. Aber Sie sind spät dran.

Sofort stellte ich mir einen einflussreichen alten Mann mit einem gegerbten Faltengesicht vor, der irgendwo in einem Seemannshaus an der Themse residiert und weltweit seine Geschäfte führt.“

dean

Martin R. Dean (Menziken, 17 juli 1955)

 

De Nederlandse schrijver Eelke de Jong werd geboren in Apeldoorn op 17 juli 1935. Zie ook mijn blog van 17 juli 2009.

Uit: Jan Arends I presume

Om kwart voor elf nam hij zijn eerste pils (hij was nu praktisch van de drank af). Uit zijn binnenzak haalde hij het verhaal, dat hij die nacht geschreven had, er zaten een paar tikfouten in, die hij met een balpen corrigeerde. Hij was niet ontevreden en nam nog een flesje bier, daarna las hij het verhaal nog een keer in zijn geheel door. Het Gareel* had hij het genoemd, het ging over een man, die geen tijd gegund werd om even op verhaal te komen, als hij een ander verzet koos, verslapte of steigerde, ging er een belletje, dat hem weer in een gelijkmatig tempo zette, de uitputting vrijwel constant nabij.

Onder de mensen, die de gareelslaaf aanspoorden, had hij de familie M. gevoegd, een jeugdherinnering. Toen hij het verhaal uit had liet hij zijn gedachten naar Warmond dwalen, waar hij de protégé van de M’s geweest was, hun kinderen vermaakt had, híj kwam uit de Haagse schildersbuurt, hún vader was bankier, later bleek iedereen ‘bien etonné de se trouver ensemble’, maar daar ging het niet om. Zijn bezoek was aanzienlijk over tijd en hij nam nog een pilsje.

Hij zat in een vertrek in de buurt van de portiersloge, dat door een groepje jongere patiënten als woonkamer gebruikt werd, een paar rotan meubels, ramen die uitkeken op het gazon en daarachter de vrouwenafdeling, de keuken, de wintertuin, de afdeling voor schizofrenen, een tafeltje met een koffiezetapparaat, dat stond te pruttelen, stapels verknipte oude nummers van De Lach, Spanje-folders van een reisbureau, een met zwart crêpepapier bespannen kist als bar, collages van naaktfoto’s aan de muur, reclames van automobielen, lampions en serpentines aan het plafond.“

de jong

Eelke de Jong (17 juli 1935 – 1 augustus 1987)

 

De Japanse schrijver Michio Takeyama werd geboren op 17 juli 1903 in Osaka. Vanwege het beroep van zijn vader, die medewerker bij een bank was, wisselde hij in zijn jeugd vaak van woonplaats. Hij studeerde Duitse literatuur aan de keizerlijke universiteit van Japan en maakte een studiereis van drie jaar door Europa. Na zijn terugkeer werkte hij a;s hoogleraar voor Duitse lieratuur en als vertaler. Hij vertaalde o.a. werk van Goethe, Nietzsche en Albert Schweizer, maar ook het boek „Heidi“ van Johanna Spyri. Na WO II verscheen zijn bekendste werk, de roman Biruma no Tategoto.

Uit: Harp of Burma (Vertaald door H.Hibbert)

“However, the tide of war had begun to turn against us and at last it was obvious to everyone that

our situation was hopeless. We were reduced to fleeing from mountain to mountain through

unknown territory, trying somehow to get over the eastern border range into Siam (Thailand)….One

by one our trucks had broken down, so that we finally had to pull our equipment in oxcarts, or

carry it on our backs. We lived by foraging everywhere we went. It was a wretched time for us, and

one of great danger….We tramped on and on, over mountains, through valleys and forests. We were

like the fugitives in the tales of old, frightened even by the sound of the wind. British forces would

parachute down into the villages along our route to block our advance. One village would send

word to another about us, and hide their food. Sometimes when we put up in a village for a much needed rest we would find that the natives had informed the enemy and that we were under attack.”

takeyama 

Michio Takeyama (17 juli 1903 – 15 juni 1984)

 

De Franse schrijver, filosoof en politicus Roger Garaudy werd geboren in Marseille op 17 juli 1913. Zie ook alle tags voor Roger Garaudy op dit blog.

Uit: Mon tour du siècle solitaire

„C’est un lieu commun de dire qu’il s’est produit plus de changements en ce siècle qu’en cinq mille ans de notre histoire écrite. Que penser d’un homme qui, ayant eu la chance d’être contemporain de cette prodigieuse mutation, serait resté assis à la même place en la regardant passer ? „

(…)

“La véritable Histoire est une histoire d’âme. Celle des franchissements de seuils nouveaux dans la création de formes nouvelles de la libération de l’homme. Elle est l’histoire des sagesses, des religions et des arts qui ont rendu visible leur marche invisible. Notre avenir a besoin de prophètes et de poètes, non de Césars et de Napoléons.
Les profondes révolutions font appels à une société ouverte, universelle, où l’homme n’est humain qu’habité par le tout. … Nous sommes responsables de ce que chacun de nos gestes contient d’éternité.“

garaudy

Roger Garaudy (Marseille, 17 juli 1913)

 

De Nederlandse schrijfster Alie Smeding werd geboren in Enkhuizen op 17 juli 1890. Haar jeugd in Enkhuizen leverde Alie Smeding een groot deel van haar inspiratie voor haar boeken. Ze schreef onder andere over het stadsleven en vissersleven van het Noord-Hollandse stadje. Ook de gereformeerde sfeer die daar aan het begin van deze eeuw heerste was daarbij van invloed. Ze trouwde op 18 oktober 1928 met dominee Van Wijhe. De boeken van Smeding bevatten vaak taboes, wat tot diverse rellen leidde. Dit zorgde er uiteindelijk voor dat ze van Enkhuizen naar Rotterdam verhuisde. In 1990, Smedings honderdste geboortejaar, was er in Enkhuizen een optocht ter nagedachtenis aan haar. Het geplande beeld en de naar haar vernoemde straat zijn er nooit gekomen. Wel is in Rotterdam een straat te vinden met haar naam.

Uit: Menschen uit een stil stadje

“’t Staat in haar halfvergane ommuring, kloeke veste van voor eeuwen, kloovig nu ingepuind, wrakkig waar losjes de eene steen stut de andere, als ’n oude vergeten bouwdoos kleintjes gestolpt onder de hooge welving van de lucht. De bijeengeblokte huisjes, ’t vale kerkje met ’t door oud hekwerk vierkant ingesloten pleintje en de drie balrond gegroeide linden daarvoor, ’t stompe torentje met z’n bleekroode wijzerplaat en dofvergulde cijfers, waarachter ’t uurwerk, oud, sterk en gaaf, accuraat den tijd aangeeft, alles of ’t daar zoo vóór eeuwen door ’n reus opgezet is, de verweerde topgeveltjes beklemmend dicht opeengedrongen en ’n ietsje voor-overgedommeld als oude luiden, die dan toch moe van ’t staan zijn geworden, kras in hun gaafheid nog die verweerde roestbruine puien van baksteentjes, met hier en daar ’n pluk muurpeper als oud goud in de voegen of ’n stevig ingewortelde klimopstronk, zoo maar luchtig in sierlijke draperieën af hangend over ’n deurtje of langs de raamvierkantjes, die kleine ruitjes in lood hebben en groezelige spionnetjes aan de van veel rookerigheid vuil geworden kozijntjes, luifels huiven daarover heen, zwarte platjes met dunne lijntjes wit afgebiesd, zoo op ’t oog veel vergroote domineesteenen…

En boven de breede deurtjes, die kloek in de stevige stut van hun zware posten staan, pronken tegels met spreuk oud-Hollandsch of ook wel Latijn, soms ook met symbolen van handel en welvaart gesierd, droeve souvenirs uit den bloeitijd van ’t kleine stedeke, weemoedig-mooi alles en in ’t grauw-strakke licht van ’n herfstige namiddag als oude houtsneeprenten uit ’n vooreeuwsch-langvergeten boek, zóó zonder leefgerucht droome-stil de buurtjes-risten, ’t hardsteenen stadhuisje met ’t torentje-op-vallen, ’t huis van de gildemeesters met de ronde raamoogen en ’t galge-veldje met de drie roode steenzuilen, waarvan de roep gaat dat ’t ‘r spookt…”

smeding

Alie Smeding (17 juli 1890 – 5 juli 1938)

 

De Duitse schrijfster Clara Viebig werd geboren op 17 juli 1860 in Trier. Zie ook alle tags voor Clara Viebig op dit blog.

Uit: Das Kriegsandenken

„Auf der Höhe gen Schmidtheim zu ist’s selbst im Sommer öde. Nicht Schatten, nicht Bäumerauschen; die Wälder sind zurückgeblieben in geschützteren Strichen, übers kahle Plateau mit seinen hungrigen Ginsterbüschen und dem verbrannten Heidekraut streicht frei der herbe Eifelwind. Jetzt ist er zum Schwert geworden, zum scharfen Schwert, das die Brust verwundet und das Gesicht zerschneidet. Es ist November. Und es schneit.
Schräg fallen die Flocken, vom Nordost getrieben; aber sie fallen dicht und unablässig und schichten die weiße Last immer höher und höher, die auf der erstarrten Erde liegt. Kein Weg, kein Meilenstein, alles ist verweht. Nur dürftige Ebereschenbäumchen ragen wie Besen aus der verschneiten Öde und zeichnen mühselig die Linie der Chaussee.
Auf der Höhe von Schmidtheim krächzen die Raben. Ein ganzer Schwarm der schwarzen Vögel treibt daher. Auf einer einsamen Kiefer fallen sie ein, schlagen mit den Flügeln, dass der Schnee von den Zweigen stiebt, und reißen gierig die Schnäbel auf. Sie erwarten Fraß.
Langsam, langsam naht ein Zug. Hinter der nächsten Schneewehe taucht er gespenstisch auf, umhüllt von Flockenschleiern; sein Ende ist nicht abzusehen, das verliert sich im weiten Meer endlosen Schnees, im gleichgrauen Dämmer des sinkenden Novembertages.
Kein Ruf, kein Wort; stumm naht der Zug. Aber die Raben krächzen triumphierend laut, frech äugeln sie die Menschen an: das sind Todgeweihte!
Niemand scheucht die Vögel.“

viebig

Clara Viebig (17 juli 1860 – 31 juli 1952)

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en vredesactivist Mattie Joseph Thaddeus Stepanek werd geboren in Washington D.C. op 17 juli 1990. Zie ook alle tags voor Mattie Stepanek op dit blog.

December Prayer

No matter who you are,
Say a prayer this season.
No matter what your faith,
Say a prayer this season.
No matter how you celebrate,
Say a prayer this season.
There are so many ways
To celebrate faiths,
There are so many faiths
To celebrate life.
No matter who,
No matter what
No matter how…
You pray.
Let’s say a prayer
This season,
Together, for peace.

 

stepanek

Mattie Stepanek (17 juli 1990 – 22 juni 2004)

 

De Duitse dichter en schrijver Rainer Kirsch werd geboren op 17 juli 1934 in Döbeln. Zie ook alle tags voor Rainer Kirsch op dit blog.

 

Ende der Geschichte

Daß Einer um sich blickt, gilt als vom Übel.
Noch übler zählt, wenn er genauer fragt
Oder von einer Dauer Dauer sagt,
Sie währe nicht: Silbern umreifte Kübel
Voll Unflat neigen sich, ihn zu bekippen,
Auf dass er, was wie Öl kriecht, fügsam ehre,
Und zwar mit Lust, als ob es Krebsrahm wäre;
Der Mensch hat Nase, sie am Dreck zu üben.
Wie Lemminge stehn rings die Kreativen,
Und wie sie schon ein mildes Lächeln toll macht,
Wenn sie sich ruckelnd aus den Büschen hieven,
Damit wir uns zur Neuen Mitte recken,
es reicht ja nicht, dass uns der Zeitgeist voll macht –
Wir sollen ihm auch noch den Ausgang lecken.

 

kirsch 

Rainer Kirsch (Döbeln, 17 juli 1934)

 

De Zwitserse schrijver Jakob Christoph Heer werd geboren op 17 juli 1859 in Winterthur-Töss. Nach Abschluss des Gymnasiums in Winterthur erwarb Heer 1879 am Seminar Küsnacht das Lehrerdiplom. Seit 1882 arbeitete er als Lehrer in Dürnten. 1892 übernahm er die Stelle eines Feuilletonredaktors der Neuen Zürcher Zeitung. Im Jahr darauf heiratete er Emma Karoline Gossweiler und wurde später (1899-1902) Mitarbeiter der Stuttgarter Redaktion der Zeitschrift Die Gartenlaube. Ab 1902 widmete er sich ganz dem Beruf eines freien Schriftstellers. Heer verband die Stilmittel des Heimatromans mit Kritik an der modernen Technik und am Fremdenverkehr. J. C. Heers bekannteste Romane wurden je zweimal verfilmt, “Der König der Bernina” 1929 (als “Eternal Love”) und 1957, “An heiligen Wassern” 1932 und 1960.

Uit: An heiligen Wassern

„Dörfer und Flecken, selbst eine kleine Stadt, deren Wahrzeichen zwei altersgraue Ruinen auf kahlem Felsen sind, erheben sich mit südlichen Silhouetten am Strom, der seine grauen Wellen aus dem Hochgebirge wälzt.

Im Thalwind erzittern die schlanken Ruten der Silberweiden und die Blätter der Pappeln, welche die Wasser säumen, über die Hütten neigen sich der Kastanien- und der Feigenbaum, die Rebe klettert über das Gestein, das Land ist licht und üppig, als wär’s der Traum eines italienischen Malers.

Von Stelle zu Stelle aber schaut durch grüne Waldeinschnitte ein fernes, in sonniger Schönheit aufleuchtendes Schneehaupt in die Stromlandschaft und erinnert den Wanderer, daß er just da im Hochgebirge geht, wo es seine Zinken und Zacken am höchsten erhebt.

Emsige Wildwasser, die aus dunklen Schluchten hervorbrechen, reden von stillen Seitenthälern, die hinter träumenden Lärchenwäldern versteckt bis an die ewigen Gletscher reichen.

Fast unvermittelt berühren sich in dieser Gegend Nord und Süd.

Vom alten Flecken Hospel, auf den ein graues Schloß niederschaut, führt eine schmale, doch fahrbare Straße in eines dieser Seitenthäler, in das vier Stunden lange Glotterthal, aus dessen Hintergrund die Krone, eines der erhabensten Bergbilder des Landes, mit dem Licht ihrer Firnen bis zum Strome herniedergrüßt.“

 heer

Jakob Christoph Heer (17 juli 1859 – 20. August 1925)

 

De Poolse futuristische schrijver Bruno Jasieński (eig. Wiktor Zysman) werd geboren op 17 juli 1901 in Klimontov.Zie ook alle tags voor Bruno Jasieński op dit blog.

Uit: I Burn Paris (Palę Paryż)

„And day after day the vacillating script of steps would come to a hateful full-stop at one point on the shopfloor and the strained silence would be broken by the reverberations of a lifeless, impassive voice: “Gather your tools!”

Then, like a gust from a fan, a few hundred chests heaved a sigh of relief: “So it’s not me! Not me!” And, second by second, link by link, the hurried, well-trained fingers grasped, fastened and wound the eight-hour iron chain.

Pierre had heard that the first in line were those suspected of political activism. He had no reason to fear. He kept well clear of agitators. He didn’t take part in meetings. During the last strike he had been among those who ignored the action and carried on working. The tub-thumping workers had glowered at him. Before meeting with the foremen he always tried to squeeze out a friendly smile.

And despite all this, whenever the foreman began his silent, sinister strolls around the shopfloor, Pierre’s fingers fumbled under pressure, tools flew from his hands, he did not dare pick them up for fear of drawing attention to himself, and beads of sweat formed a cold compress on his overheated brow.

So, when the ominous steps suddenly stopped in front of his machine this morning, when he read the verdict on the foreman’s lips, Pierre unexpectedly felt a kind of relief: well at least it’s over now.“

bruno

Bruno Jasieński (17 juli 1901 – 17 september 1938)

Getekend door Stanisław Witkiewicz, 1921

 

De Hebreeuwse schrijver Shmuel Yosef Agnon (eig. Shmuel Yosef Czaczkes) werd geboren in Buczacs, Galicië (nu in Oekraïne) op 17 juli 1888. Zie ook alle tags voor Shmuel Yosef Agnon op dit blog.

Uit: A Whole Loaf (Vertaald door I.M. Lask)

 „After an hour, or maybe a little less, a waiter arrived and bowed and asked, “What would you like, sir?” What would I like and what wouldn’t I like! I showed him the bill of fare and told him to fetch me just anything. And in order that he should not think me the kind of boor who eats anything without selecting it, I added to him gravely, “But I want a whole loaf.” The waiter nodded his head and said, “I shall fetch it for you at once. I shall fetch it for you at once.”

I sat waiting until he came back with it. He returned carrying a serving dish with all kinds of good things. I jumped from my place and wanted to take something. He went and placed the food in front of somebody else, quietly arranged thing separately in front of him, and chatted and laughed with him, nothing on his list all kinds of drinks which the fellow was ordering for his repast. Meanwhile he turned his face toward me and said, “You want a whole loaf, don’t you, sir? I am bringing it at once.”

Before long he came back with an even bigger tray than the first one. I understood that it was meant for me and told myself, that’s the meaning of the saying: “The longer the wait, the greater the reward.” As I prepared to take something, the waiter said to me, “Excuse, me sir, I’m bringing you yours at once.” And he arranged the food in front of a different guest most carefully, just as he had done before.

I kept myself under control and did not grab anything from others. And since I did not grab anything from others I told myself, Just as I don’t grab from others, so others won’t grab my share. Nobody touches what’s prepared for somebody else. Let’s wait awhile and we’ll get what’s coming to us, just like all the other guest who came before me; for it’s first come, first served.“

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Shmuel Yosef Agnon (17 juli 1888 – 17 februari 1970)

 

De Australische schrijfster Christina Stead werd geboren in Rockdale, New South Wales op 17 juli 1902. Zie ook alle tags voor Christina Stead op dit blog.

Uit: The Man Who Loved Children

„And down the table, [there were] three large pitchers, one transparent, one blue, and one pink, containing a rose-colored liquor with fruit floating in it. This mysterious drink intrigued the children beyond expression. They kept swallowing and looking at the glassware. Before the children were only lemonade glasses, but before the adults were wineglasses. The children suspected that even on this occasion the sherbet of paradise was to be drunk under their dry lips by the loudmouthed, money-pocketed monsters who had them in thrall. Why didn’t these giants ravish the table, send the food flying besides, gobble, guff, grab, and gourmandize? To be bestial giants with the power of sherbet and also to exhibit such mean-spirited stinginess towards their own appetites was a conundrum the children could never solve.“

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Christina Stead (17 juli 1902 – 31 maart 1983)

Tony Kushner, Reinaldo Arenas, Georges Rodenbach, Anita Brookner, Jörg Fauser, Dag Solstad, Bernard Dimey, Andrea Wolfmayr, Pierre Benoit, Franz Nabl

De Amerikaanse schrijver Tony Kushner werd geboren op 16 juli 1956 in New York. Zie ook alle tags voor Tony Kushner op dit blog.

Uit: Angels in America

„LOUIS. So what else haven’t you told me? So the fruity underwear you wear, that’s …
JOE. A temple garment.
LOUIS. Oh my god. What’s it for?
JOE. Protection. A second skin. I can stop wearing it if you …
LOUIS. How can you stop wearing it if it’s a skin? Your past, your beliefs, your …
JOE. I’m not your enemy, Louis. I do … I am in love with you. You and I, fundamentally, we’re the same. We both want the same things.
LOUIS. I want to see Prior again.
(Joe stands up, moves away)
LOUIS. I miss him, I …
JOE. You want to go back to …
LOUIS. I just … Need to see him again. (Little pause) Don’t you … You must want to see your wife.
JOE. I do see her. All the time. (Pointing to his head) In here. I miss her, I feel bad for her, I … I’m afraid of her.
LOUIS. Yes.
JOE. And I want more to be with …
LOUIS. I have to. See him. It’s like a bubble rising up through rock, it’s taken time, I don’t know, the month in bed and the … Love is still what I don’t get, it … never seems to fit into any of the schematics, wherever I’m going and whatever I’ve prepared for i always seem to have forgotten about love. I only know … It’s an unsafe thing. To talk about love, Joe. Please don’t look so sad. I just. I have to see him again. Do you understand what I …
JOE. You don’t want to see me anymore. Louis. Anything. Whatever you want. I can give up anything. My skin.
(He starts to remove his clothes. Louis, when he realizes what Joe is doing, tries to stop him)“

 

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Tony Kushner (New York, 16 juli 1956)

 

De Cubaanse dichter en schrijver Reinaldo Arenas werd geboren op 16 juli 1943 in Holguin. Zie ook alle tags voor Reinaldo Arenas op dit blog.

Uit: The Empty Shoes

„gosh! when did this happen? Heaven knows. . . . A while back, no date I can remembereverything was always so much the same that it was really difficult to distinguish one month from the next. Oh, but January was different. You know, January is the month of the upitos and the bellflowers, but it is also the month when the Three Wise Men pay us a visit.
The grass by the window was tall enough for their horses, and my shoes, a little bashful because they had holes in their tips, were there, waiting, openmouthed and a bit damp with evening dew.
It will soon be midnight.
They will come after you’re asleep, my cousin had whispered in a confidential tone. And they will leave your gifts on top of the shoes. When I am asleep! But I couldn’t fall asleep, I was hearing the crickets chirping outside, and I thought I heard steps too; but no, it was not them.
To sleep. I had to fall asleep, but how? My shoes were there on the windowsill, waiting.
I have to think about something else so I can fall asleep. Yes, that’s it, I’ll think about something else: Tomorrow we have to trim the flight feathers and fill the water tank. After that I’ll go by the brook and bring back a basket of honey berries. . . . I should not have brought down that nest that had two naked baby birds with gaping beaks and a look of fear in their eyes. . . .
I woke up. It was so early that only a few scant rays of light were coming through the window. Almost blindly I walked to the window. How many surprises, I thought, were awaiting me. . . . But no. I touched the moist leather of my shoes: they were empty, completely empty.
Then my mother came and kissed me in silence, caressed my wet eyes with hands tired of washing dishes, nudged me softly to the edge of the bed, and slipped the shoes on my feet. Come, she whispered then, the coffee is ready. Then I went out and got soaked with dew. I had some flight feathers to trim.“

 

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Reinaldo Arenas (16 juli 1943 – 7 december 1990)

 

De Belgische dichter en schrijver Georges Rodenbach werd geboren in Doornik op 16 juli 1855. Zie ook alle tags voor Georges Rodenbach op dit blog.

 

Ses yeux

Ses yeux où se blottit comme un rêve frileux,
Ses grands yeux ont séduit mon âme émerveillée,
D’un bleu d’ancien pastel, d’un bleu de fleur mouillée,
Ils semblent regarder de loin, ses grands yeux bleus.

Ils sont grands comme un ciel tourmenté que parsème
– Par les couchants d’automne et les tragiques soirs –
Tout un vol douloureux de longs nuages noirs ;
Grands comme un ciel, toujours mouvant, toujours le même !

Et cependant des yeux, j’en connais de plus beaux
Qui voudraient sur mes pas promener leurs flambeaux,
Mais leur éclat répugne à ma mélancolie.

Les uns ont la chaleur d’un ciel oriental
D’autres le mol azur des lointains d’Italie
Mais les siens me sont chers ainsi qu’un ciel natal.

 

Douceur du soir !…

Douceur du soir ! Douceur de la chambre sans lampe !
Le crépuscule est doux comme une bonne mort
Et l’ombre lentement qui s’insinue et rampe
Se déroule en fumée au plafond. Tout s’endort.

Comme une bonne mort sourit le crépuscule
Et dans le miroir terne, en un geste d’adieu,
Il semble doucement que soi-même on recule,
Qu’on s’en aille plus pâle et qu’on y meure un peu.

Des tableaux appendus aux murs, dans la mémoire
Où sont les souvenirs en leurs cadres déteints,
Paysage de l’âme et paysages peints,
On croit sentir tomber comme une neige noire.

Douceur du soir ! Douceur qui fait qu’on s’habitue
A la sourdine, aux sons de viole assoupis ;
L’amant entend songer l’amante qui s’est tue
Et leurs yeux sont ensemble aux dessins du tapis.

Et langoureusement la clarté se retire ;
Douceur ! Ne plus se voir distincts ! N’être plus qu’un !
Silence ! deux senteurs en un même parfum :
Penser la même chose et ne pas se le dire.

 

rodenbach 
Georges Rodenbach (16 juli 1855 – 25 december 1898)

 

De Engelse schrijfster en historica Anita Brookner werd geboren op 16 juli 1928 in Herne Hill, een voorstad van Londen. Zie ook alle tags voor Anita Brookner op dit blog.

Uit: Strangers

„Sturgis had always known that it was his destiny to die among strangers. The childhood he remembered so dolefully had been darkened by fears which maturity had done nothing to alleviate. Now, in old age, his task was to arrange matters in as seemly a manner as possible in order to spare the feelings of those strangers whose pleasant faces he encountered every morning—in the supermarket, on the bus—and whom, even now, he was anxious not to offend.
He lived alone, in a flat which had once represented the pinnacle of attainment but which now depressed him beyond measure. Hence the urge to get out into the street, among those strangers who were in a way his familiars, but not, but never, his intimates. He exchanged pleasantries with these people, but had learned, painfully, never to stray outside certain limits. The weather was a safe topic: he listened carefully to weather forecasts in order to prepare himself for a greeting of sorts should the occasion arise, while recognizing the absurd anxiety that lay behind such preparations, and perhaps aware that his very assiduity counted against him, arousing irritation, even suspicion. But codes of conduct that had applied in his youth were now obsolete. Politeness was misconstrued these days, but in any event he had never learned to accommodate indifference. Indifference if anything made him more gallant, more courteous, and the offence was thus compounded. And these were the people he relied upon to see him out of this world! Exasperation might save him, though that too must be discreetly veiled, indulged only in private. Hence the problem of finding fault with those whose job it would be to dispose of him.“

brookner
Anita Brookner (Herne Hill, 16 juli 1928)

 

De Duitse schrijver en journalist Jörg Fauser werd geboren op 16 juli 1944 in Bad Schwalbach. Zie ook alle tags voor Jörg Fauser op dit blog.

Uit: Tophane

“Der Orient ist wunderbar wohltätig; aber er ist auch ein hauchdünner Firnis, der sich auf Glieder und Geist legt: Entschlüsse fasst man, aber führt sie nicht aus; man sitzt, man wartet nicht einmal, dass etwas passiert, oh nein! Allah ist gnädig! Man weiß, es wird nichts passieren, und dieses Wissen trinkt man mit jedem Gläschen Tee wie ein köstliches, duftendes Wasser […] immer tiefer in sich hinein.”

(…)

“Nur dass ich mich halten kann, mich Haut, mich Zunge, mich Muskel, mich nichts als Zeit, mich nichts als Blut krank vor dir, mich nichts als Dreck vor mir, nur diese winzige einzige letzte herrliche Spritze, mach was du willst mit mir, was Dreck ich bin, was hungernde, durstende Zelle Kot und Zeit schwarz vom Geschmeiß deiner Fliegen und Hoffnung, gib sie mir, mach schon, irgendwohin, irgendworein, da in die letzte Mitte dessen was ich war.”

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Jörg Fauser (16 juli 1944 – 17 juli 1987)

 

De Noorsde schrijver Dag Solstad werd geboren op 16 juli 1941 in Sandefjord. Zie ook alle tags voor Dag Solstad op dit blog.

Uit: Armand V. (Vertaald door Ina Kronenberger)

1 Diese Fußnote, die allererste, leidet an ihrer zeitlich versetzten Perspektive. Sie verweist auf einen bestimmten Zeitpunkt in Armands Jugend, obgleich sie nicht von Armands Jugend handelt, sondern von der Jugend seines Sohns, wie Armand, ein Mann in den Sechzigern, sie sieht. Die Fußnote kommentiert also etwas, das sich in einer völlig anderen Zeit zugetragen hat, an einem völlig anderen Ort und mit völlig anderen Personen als denen im Haupttext, auf die sie sich bezieht, wie beispielsweise Armand oder jene, die zu dem Zeitpunkt überhaupt noch nicht im Text vorkommen, wie Armands Sohn, der damals noch nicht einmal geboren war, ja, wir haben es hier mit einem Zeitpunkt zu tun, von dem aus noch zwanzig Jahre vergehen werden, bis Armand jene Frau kennenlernt, die später die Mutter seines Sohns wird, und doch spielt der Sohn in dieser Fußnote eine zentrale Rolle, in einer Szene, die die Jugend seines Vaters beleuchtet.
1B Eines Morgens, vor nicht allzu langer Zeit, nahm sich Armand, kurz nachdem er aufgewacht war, vor, seinen Sohn, den er seit über einem halben Jahr nicht mehr gesehen hatte, zu besuchen. Kaum hatte er diesen Beschluss gefasst, war er mit einemmal hellwach, obwohl er sich kurz zuvor noch in einem Schlummerzustand befunden hatte, dem dieser klare Gedanke entsprungen war. Vor einem halben Jahr – damals war in Oslo Winter gewesen – hatte der Sohn für einige Zeit bei ihm gewohnt, weil Armand eine längere Auslandsreise unternehmen wollte und es ihm gut gepasst hatte, dass der Sohn, der in einem kleinen möblierten Zimmer wohnte, eine halbe Stunde Fußweg von Armands Wohnung entfernt, bei ihm einzog und die geräumige Wohnung hütete, während er, der Vater, verreist war. Der Sohn zog drei oder vier Tage vor Armands Abreise bei ihm ein und lag schlafend im Gästezimmer der Wohnung, als Armand diese an einem dunklen Wintermorgen verließ und zu seiner längeren Auslandsreise aufbrach, indem er ein Taxi zum Oslo International Airport nahm, der in Gardermoen, weiter im Landesinnern lag, nicht weit vom Binnensee Mjøsa entfernt.“

 

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Dag Solstad (Sandefjord, 16 juli 1941)

 

De Franse dichter en schrijver van chansons Bernard Dimey werd geboren op 16 juli 1931 in Nogent-en-Bassigny (tegenwoordig Nogent). Zie ook alle tags voor Bernard Dimey op dit blog.

 

Ivrogne

Ivrogne, c’est un mot qui nous vient de province
et qui ne veut rien dire à Tulle ou Chateauroux
Mais au coeur de Paris, je connais quelques princes
Qui sont, selon les heures, archanges ou loups-garous

L’ivresse n’est jamais qu’un bonheur de rencontre
ça dure un heure ou deux, ça vaut ce que ça vaut!
qu’il soit minuit passé ou cinq heures à ma montre
Je ne sais plus monter que sur mes grands chevaux

IVROGNE ça veut dire un peu de ma jeunesse,
un peu de mes trente ans pour une île au Trésor
Et c’est entre Pigalle et la rue des Abesses
que je ressuscitais quand j’étais ivre-mort

J’avais dans le regard des feux inexplicables
Et je disais des mots cent fois plus grands que moi.
Je pouvais bien finir ma soirée sous la table
Ce naufrage, après tout, ne concernait que moi

IVROGNE, c’est un mot que ni les dictionnaires
ni les intellectuels, ni les gens du gratin
Ne comprendront jamais, c’est un mot de misère
qui ressemble à de l’or à cinq heures du matin

IVROGNE et pourquoi pas? Je connais cent fois pire
ceux qui ne boivent pas, qui baisent par hasard
qui sont moches en troupeau et qui n’ont rien à dire
Venez boire avec moi! on s’ennuiera plus tard!

 dimey
Bernard Dimey (16 juli 1931 – 1 juli 1981)
Portret door Patrick Clemence

 

De Oostenrijkse schrijfster en politica Andrea Wolfmayr werd geboren op 16 juli 1953 in Gleisdorf. Zie ook alle tags voor Andrea Wolfmayr op dit blog.

Uit: Ein Solarbaum ist ein Baum ist eine Skulptur ist eine Idee

„Warum steht der Baum hier und nicht unten am Hauptplatz, warum hat er keinen Spitz und warum fünf Blätter? Warum ist er nicht beweglich, warum überhaupt schaut er aus, wie er ausschaut? Wird er noch bemalt oder bleibt er so grau? Hätte man ihn nicht weiter rüber, weiter runter stellen können? Überhaupt woandershin? Vielleicht in eine andere Stadt? Oder überhaupt nicht auf? Was hat sich der Künstler dabei gedacht? Wer ist das überhaupt. Aha, Lichtschwert in Graz. Gefällt mir auch nicht, verschandelt nur die Oper. Gott sei Dank haben sies jetzt weiter hinübergestellt, da störts nicht so.

Andrerseits gewöhnt man sich. Diskutiert zuerst ab, wie wild, logo, aber dann wirds normal, gehört zu uns dazu, ins Stadtbild. Schließt man es ins Herz sogar, – vielleicht. Möchte das Ding nicht mehr missen. Eigentlich hat mans immer schon klass gefunden. Hat man es nicht von Anfang an gesagt? Ein wunderbares Wahrzeichen. Endlich. Es hätte keinen schöneren Platz geben können. Aus der ganzen Welt kommen sie jetzt. Bewundern das Ding. Und uns. Vorbildlich. Beispielgebend. Sowas hat Weiz halt nicht! In die Zeitungen kommt man und ins Fernsehen. Wir haben es immer schon gesagt. Wir klopfen dem Künstler auf die Schulter. Wir spendieren ihm ein Bier und trinken per Du.“

 

andrea 
Andrea Wolfmayr (Gleisdorf, 16 juli 1953)

 

De Franse dichter en schrijver Pierre Benoit werd geboren op 16 juli 1886 in Albi. Zie ook alle tags voor Pierre Benoit op dit blog.

Uit: Kœnigsmark

„Le presbytère était au bout de l’étang qui communique avec la mer par un mince canal engorgé d’herbes aquatiques. Le matin, dans ma chambre ouverte, j’étais éveillé par la rumeur de la marée montante. De ma fenêtre, je voyais, sous un ciel gris et rose, le gonflement progressif de la grande eau verte. Des volées de macreuses et de courlis tournaient au-dessus avec des cris plaintifs. Ah! rester là. Voir s’y dérouler la calme ronde des saisons. N’avoir pas, quelque part, un état civil, un dossier, un lien avec la vie. Courir tous les jours le long des dunes rectilignes, où les grandes lames se succèdent dans le vent, où, sur le cordon argenté du sable, les méduses échouées ont l’air d’immenses pendentifs d’améthyste!…
Un matin d’octobre, je reçus deux lettres : l’une venait de l’Académie de Bordeaux, et m’apprenait que le Comité consultatif “n’avait pas cru devoir réserver à ma demande de bourse un accueil favorable”.
– L’ autre était signée de M. Thierry, professeur de langue et littérature germaniques à la Sorbonne. Pendant un an, j’avais eu pour maître cet excellent homme, ce consciencieux érudit; c’est lui qui avait corrigé le mémoire que j’avais présenté en juillet pour la licence, sur “Clausewitz et la France”, s’il vous plaît. Jamais je n’avais eu qu’à me louer de lui. Je sentais qu’il me portait une amitié qu’il se reprochait peut-être un peu.“

 

 benoit
Pierre Benoit (16 juli 1886 – 3 maart 1962)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 16 juli 2007.

De Oostenrijkse schrijver Franz Nabl werd geboren op 16 juli 1883 in Lautschin.

Iris Murdoch, Richard Russo, Jean Christophe Grangé, Driss Chraïbi, Walter Benjamin, Jacques Rivière, Robert Wohlleben, Heinrich Peuckmann, Clive Cussler, Jacques Derrida, Hammond Innes, Kunikida Doppo

De Iers-Britse schrijfster en filosofe Iris Murdoch werd geboren in Dublin op 15 juli 1919. Zie ook alle tags voor Iris Murdoch op dit blog.

Uit: The Black Prince

“It might be most dramatically effective to begin the tale at the moment when Arnold Baffin rang me up and said, ‘Bradley, could you come round here please, I think that I have just killed my wife.’ A deeper pattern however suggests Francis Marloe as the first speaker, the page or house-maid (these images would appeal to him) who, some half an hour before Arnold’s momentous telephone call, initiates the action. For the news which Francis brought me forms the frame, or counterpoint, or outward packaging of what happened then and later in the drama of Arnold Baffin. There are indeed many places where I could start. I might start with Rachel’s tears, or Priscilla’s. There is much shedding of tears in this story. In a complex explanation any order may seem arbitrary. Where after all does anything begin? That three of the four starting points I have mentioned were causally independent of each other suggests speculations, doubtless of the most irrational kind, upon the mystery of human fate.

    As I have explained, I was about to leave London. It was a raw damp cold afternoon in May. The wind carried no flowery smells, but rather laid a moist healthless humour upon the flesh which it then attempted to flay. I had my suitcases ready and was about to telephone for a taxi, had in fact already lifted the phone, when I experienced that nervous urge to delay departure, to sit down and reflect, which I am told the Russians have elevated into a ritual. I replaced the instrument and went back into my crowdedlittle Victorian sitting-room and sat down. The result of this manoeuvre was that I was immediately aching with anxiety about a number of arrangements which I had already checked ten times over. Had I got enough sleeping pills? Had I packed the belladonna mixture? Had I packed my notebooks? I can only write in a certain kind of notebook with the lines a certain distance apart. I ran back into the hall. I found the notebooks and the pills and the belladonna of course, but by now the suitcases were half unpacked again and my heart was beating violently.“

Iris Murdoch (15 juli 1919 – 8 februari 1999)


De Amerikaanse schrijver Richard Russo werd geboren op 15 juli 1949 in Johnstown, New York. Zie ook alle tags voor Richard Russo op dit blog.

Uit: That Old Cape Magic

„A Finer Place
Though the digital clock on the bedside table in his hotel room read 5:17, Jack Griffin, suddenly wide awake, knew he wouldn’t be able to get back to sleep. He’d allowed himself to drift off too early the night before. On the heels of wakefulness came an unpleasant realization, that what he hadn’t wanted to admit yesterday, even to himself, was now all too clear in the solitary, predawn dark. He should have swallowed his petulance and waited the extra day for Joy.
It had been their long- established habit to flee the campus as soon as Griffin taught his last class. Usually, they hopped on the Freedom Trail (his term for I- 95), drove to New York and treated themselves by checking into a good hotel. During the day he would evaluate his small mountain of student portfolios while Joy shopped or otherwise amused herself, and then, evenings, they’d catch up on movies and go to good restaurants. The whole thing reminded him of the early years of their marriage back in L.A. It cost a small fortune, but there was something about spending money they didn’t really have that made him optimistic about more coming in—which was how it had worked in L.A.—and it got him through the portfolios.
This year Kelsey’s Cape Cod wedding had royally screwed up their plans, making New York impractical, though he’d been willing to substitute Boston. But Joy, assuming that thanks to the wedding all the usual bets were off, had messed things up further by scheduling meetings on the day after his last class. “Just go,” she said when he expressed his annoyance at the way things were working out. “Have a boys’ night out in Boston and I’ll meet you on the Cape.” He’d squinted at this proposal. Didn’t you need more than one to have a boys’ night out? Or had Joy meant it to be singular, one boy celebrating his boyness? Was that how she’d understood the phrase all her life, as singular? Joy’s relationship to the English language was not without glitches.“

Richard Russo (Johnstown, 15 juli 1949)


De Franse schrijver Jean Christophe Grangé werd geboren op 15 juli 1961 in Parijs. Zie ook alle tags voor Jean Christophe Grangé op dit blog.

Uit: La Forêt des Mânes

“C’etait ça. Exactement ça..

Les escarpins Prada repérés dans le Vogue du mois dernier. La note discrète, décisive, qui achèverait l’ensemble. Avec la robe qu’elle imaginait – un petit truc noir qu’elle avait acheté trois fois rien rue du Dragon –, ce serait parfait. Tout simplement dégaine. Sourire. Jeanne Korowa s’étira derrière son

bureau. Elle avait enfin trouvé sa tenue pour le soir.A` la fois dans la forme mais aussi dans l’esprit.

Elle vérifia encore une fois son portable. Pas de message. Une pointe d’angoisse lui crispa l’estomac. Plus aiguë, plus profonde encore que les précédentes. Pourquoi n’appelait-il pas ? Il était plus de 16 heures. N’était-il pas déjà trop tard pour confirmer un dîner ?

Elle balaya ses doutes et téléphona à la boutique Prada de l’avenue Montaigne. Avaient-ils les chaussures ? en 39 ? Elle serait là avant 19 heures. Bref soulagement. Aussitôt rattrapé par une autre

inquiétude. Déjà 800 euros de découvert sur son compte… Avec ce nouvel achat, elle passerait au-delà des 1 300 euros.

Mais on était le 29 mai. Son traitement lui serait versé dans deux jours. 4 000 euros. Pas un cent de plus, primes comprises. Elle allait donc attaquer son mois, encore une fois, avec un tiers de ses revenus amputés. Elle avait l’habitude. Depuis longtemps, elle pratiquait la claudication bancaire avec une certaine agilité.

Elle ferma les yeux. S’imagina juchée sur ses talons vernis. Ce soir, elle serait une autre. Méconnaissable. Flamboyante. Irrésistible. Le reste ne serait qu’un jeu d’enfant. Rapprochement. Réconciliation.

Nouveau départ…

Mais pourquoi n’appelait-il pas ? C’était pourtant lui qui avait repris contact la veille au soir. Pour la centième fois de la journée, elle ouvrit sa boîte aux lettres électronique et consulta l’e-mail.”

Jean Christophe Grangé (Parijs, 15 juli 1961)

 

De Marokkaanse schrijver Driss Chraïbi werd geboren in El Jadida op 15 juli 1926. Zie ook alle tags voor Driss Chraïbi op dit blog.

Uit: L’Homme qui venait du passé

“ Les beignets étaient chauds, gluants de miel de l’Atlas, aussi appétissants que des monts de Vénus en pleine jouissance. Le thé vert était parfumé à la “chiba”, cette absinthe sauvage inconnue des touristes. La journée s’annonçait sous les meilleurs auspices. Avec un soupir d’aise, l’inspecteur Ali déplia ses interminables jambes sous la table basse, noua une serviette autour de son cou et déploya un journal qui datait de quelques jours.
“De notre envoyé spécial à Washington. Le Congrès vient de voter, à l’écrasante majorité de 346 voix contre 40 et peu d’abstentions, une résolution demandant au Président George W. Bush de décréter un jour de jeûne et de prières pour que la Providence divine protège l’Amérique et les forces de la coalition engagées en Irak…”
… Ami lecteur, ce livre que vous venez d’ouvrir aurait pu s’arrêter ici, selon toutes les lois de la statistique, sinon de la tuyauterie la plus élémentaire. Vous auriez peut-être été frustré – et moi plus encore. Plus de héros, plus d’enquête ! Parce qu’à cet instant précis, l’inspecteur Ali aurait dû logiquement mourir d’étouffement. Prenez un beignet, fourrez-le de quelques olives dénoyautées (du sucré-salé en quelque sorte), et essayez donc de l’avaler sans mâcher ou presque. C’est possible, dites-vous ? D’accord ! Mais si dans le même temps, au moment de déglutir, vous étiez pris d’un brusque accès d’hilarité ?… C’est ce qui arriva ce matin-là à l’inspecteur. Ne me demandez pas comment il resta encore en vie, sans assistance respiratoire, loin de tout service de réanimation. Je puis cependant avancer une hypothèse qui vaut ce qu’elle vaut : il fut sauvé par l’habitude – une sorte de long entraînement pour les courses 400 mètres haies.”

Driss Chraïbi (15 juli 1926 – 1 april 2007)

 

De Joods-Duitse schrijver en cultuurfilosoof Walter Benjamin werd geboren op 15 juli 1892 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Walter Benjamin op dit blog.

Uit: Berliner Kindheit um Neunzehnhundert

„Die Weihnachtspyramide, Die Vorgängerin des Weihnachtsbaums
Die älteste Anordnung der Weihnachtskerzen kam aus den Kirchenbräuchen: Das war die Lichterpyramide; ein stabiles und steiles Holzgestellchen, an dem die Kerzen sich in verschiedenen Schichten staffelten. Diesen Pyramiden, so zierlich sie auch waren, fehlte freilich der Duft von Harz und Tannennadeln.
Der Sieg des Weihnachtsbaums entschied sich langsam. Wie, das zeigen unsre Bilder, die alten Kinderbüchern entnommen sind.
Schließlich war es ein kleiner Zwischenfall, der für die Dauer die Pyramide durch den Weihnachtsbaum verdrängte. Es trug sich 1827 auf dem Berliner Weihnachtsmarkte zu. Damals wurden Tannen- und Fichtenbäume auf den Straßen nur sehr vereinzelt ausgeboten, Pyramiden dagegen fünfmal mehr als Weihnachtsbäume. Arbeiter nämlich, die im Winter jenes Jahres keine Beschäftigung gefunden hatten, waren auf die Idee verfallen, Weihnachtspyramiden zu basteln und verkauften sie vorm Fest an allen Ecken. Dadurch entstand ein solcher Überfluß, daß mehr als tausend Pyramiden aller Größen unverkäuflich blieben, trotzdem man sie für einen Silbergroschen ausschrie. Als keine Aussicht zu verkaufen mehr vorhanden war, schleppten die Leute ihre eigene Ware nach der Königsbrücke und schleuderten sie kopfüber auf die Eisdecke der Spree, von wo am Weihnachtsmorgen dann die armen Leute sie als Brennstoff holten. Von dieser “Krise” hat sich der Pyramidenmarkt nie mehr erholt.“

Walter Benjamin (15 juli 1892 – 27 september 1940)


De Franse schrijver Jacques Rivière werd geboren op 15 juli 1886 in Bordeaux. Zie ook alle tags voor Jacques Rivière op dit blog.

Uit: Alain-Fournier

„Un mot d’André Gide nous avait beaucoup frappés et travaillait depuis quelque temps déjà notre esprit : « Ce n’est plus le moment d’écrire des poèmes en prose », m’avait-il déclaré en me remettant un essai de Fournier que je lui avais fait lire. Nous nous étions révoltés contre ce décret dont la sévérité nous paraissait affreuse mais en même temps nous avions réfléchi et le sens en avait pénétré profondément dans notre double pensée et l’avait émue.
  Nous distinguions maintenant, dans cette partie de nous-mêmes qui s’éprouvait créatrice, ce que Gide avait voulu dire : une impuissance, en effet, se trouvait correspondre en nous au genre qu’il avait condamné, une impuissance qu’il nous fallait bien à la fin reconnaître.
  Le poème en prose, tel que le Symbolisme nous l’avait enseigné, était devenu, par la simple faute des années, un instrument entre nos mains complètement inefficace et ne pouvait plus nous permettre aucune prise sur la sensibilité d’autrui. Il avait quelque chose de trop tacite ; de tous les éléments qu’il ordonnait à son auteur de sous-entendre sous peine de grossièreté, il ne se pouvait pas qu’à la fin l’émotion du lecteur ne se trouvât pas diminuée ; il dispensait de trop de choses pour qu’en le lisant on ne se sentît pas dispensé aussi d’en être touché.
  Et du même coup une lumière éclatante jaillissait, qui nous montrait le chemin. Fournier l’aperçut le premier et la suivit : il fallait rompre avec le Symbolisme et avec tout l’arsenal trop « mental » qu’il proposait ; il fallait sortir de l’esprit et du cœur, saisir les choses, les faits, les amener entre le lecteur et l’émotion à laquelle on voulait le conduire : « Ce qu’il y a de plus ancien, de presque oublié, d’inconnu à nous-mêmes, — c’est de cela que j’avais voulu faire mon livre et c’était fou. C’était la folie du Symbolisme. Aujourd’hui cela tient dans mon livre la même place que dans ma vie : c’est une émotion défaillante,
à un tournant de route, à un bout de paragraphe… »
  Fournier découvrait cette fois son aptitude et sa force véritables : il se comprenait romancier. Il échappait d’un seul coup à la rêverie, à cette vague intimité avec lui-même où il s’était si longtemps complu et dans laquelle son manque de lucidité intérieure lui interdisait de faire des progrès. Il replaçait la vie avec tous ses accidents devant ce songe qu’il avait vainement essayé de modeler directement et il ne comptait plus que sur des faits, que sur des gestes scrupuleusement décrits pour faire entrevoir celui-ci à son lecteur, « à un tournant de route, à un bout de paragraphe ».

Jacques Rivière (15 juli 1886 – 14 februari 1925)

 

De Duitse dichter, schrijver, vertaler, essayist en uitgever Robert Wohlleben werd geboren op 15 juli 1937 in Rahlstedt. Zie ook alle tags voor Robert Wohlleben op dit blog en ook mijn blog van 15 juli 2010.

Gemäßigte Zone

Wie jeder Tropfen, jede Flocke fällt
– die Peitschenlampe leuchtets aus –
geht uns ins Auge: ganz scharf eingestellt.
Da flimmert, was den Blick vergällt:

Da schneit wer rein und regnet jemand raus.
Die Türen führen all vors Haus,
was hier sich schleicht, das wird vom Spitz verbellt,
dem ist die Welt schlicht Mann und Maus.

Im Tag kam Bildertreibsel mitgespült,
nun staut der Schwall sich im Quartier,
aus Plankton wird gemächlich Sediment.

Im Schlick von gestern hat sich eingewühlt,
was sich da heckt als Muschelzeug und Pier,
was Zeit nur als Detritus kennt.

 

Soundsovieltes Liebesgedicht

Hier neigen Härchen unterm Griff sich so,
und hier ist krause Haut für die Papillen,
die Fingerspitze kennt den Weg durch Rillen
zum Mund, zum Bauch, zum Widerrist, zum Po.

Die Nase buchstabiert sich ihr Argot
von A wie Achsel bis … das wird mich killen!
Der Schweiß verkehrt vom stillen sich zum schrillen,
und alle Brünnlein strömen lichterloh!

Und Absturz: Blick verfing sich stracks im Blick,
daß deckungsgleich sich Lieb und Liebe nichten –
so logisch läuft und linkt sich das Programm.

Der Trick vom ersten bis zum letzten Fick:
ein Sediment aus Strömung von Gesichten …
sehr schlicht gerieft verschlacken Schlick und Schlamm.

für Ralf Thenior

Robert Wohlleben (Rahlstedt, 15 juli 1937)

 

De Duitse dichter en schrijver Heinrich Peuckmann werd geboren op 15 juli 1949 in Kamen. Zie ook alle tags voor Heinrich Peuckmann op dit blog en ook mijn blog van 15 juli 2010.

Uit: Schillers Vermächtnis

„Er atmete auf. Aber gerade, als er seinen Weg fortsetzen wollte, als er den ersten Schritt dazu tat, ertönte ein Knall aus der Dunkelheit, kurz und trocken. Gleichzeitig spürte er einen stechenden Schmerz im rechten Oberschenkel. Er brauchte einen Augenblick, um zu begreifen, dass Knall und Schmerz im Zusammenhang standen. Richtig klar wurde es ihm aber erst, als er nach seinem Bein griff und die warme Flüssigkeit spürte, die an der Hose herunter lief. Zu groß war die Überraschung gewesen, obwohl sein Instinkt ihn gewarnt hatte. Erst als er das Blut in seiner Hand sah, als er merkte, wie es von dort auf den Boden tropfte, verstand er, in welcher Situation er sich befand.

Er wollte weglaufen, so schnell wie möglich, aber er schaffte es nicht. So sehr er sich auch anstrengte, er war unfähig, auch nur einen Schritt zu tun. Da wusste er, dass er jemandem, der es auf ihn abgesehen hatte, wehrlos ausgeliefert war. Dass er ein ungeschütztes, leicht zu treffendes Ziel abgab.

Ein, zwei Sekunden, die ihm endlos lange vorkamen, stand er gebückt da, die rechte Hand auf den blutenden Oberschenkel gedrückt und mit pochendem Herzen darauf wartend, dass ein zweiter Knall ertönte. Ein Knall, den er vielleicht noch hören, aber nicht mehr spüren würde. Der ihn umreißen und sein Denken auslöschen würde. Für immer. Aber er ertönte nicht, dieser Knall. So sehr er auch lauschte, die Dunkelheit vor ihm blieb schwarz und still.“ 

Heinrich Peuckmann (Kamen, 15 juli 1949)


De Amerikaanse schrijver Clive Cussler werd geboren in Aurora, Illinois op 15 juli 1931. Zie voor ook alle tags voor Clive Cussler op dit blog en ook mijn blog van 15 juli 2010.

Uit: Valhalla Rising

„They moved through the morning mist like ghosts, silent and eerie in phantom ships. Tall, serpentine prows arched gracefully on bow and stern, crowned with intricately carved dragons, teeth bared menacingly in a growl as if their eyes were piercing the vapor in search of victims. Meant to incite fear into the crew’s enemies, the dragons were also believed to be protection against the evil spirits that lived in the sea.
The little band of immigrants had come across a hostile sea in long, elegantly shaped black hulls that skimmed the waves with the ease and stability of trout in a peaceful brook. Long oars reached from holes in the hulls and dipped into the dark water, pulling the ships through the waves. Their square red-and-white striped sails hung limp in the listless air. Small lapstrake boats twenty feet long and carrying extra cargo were tied to the sterns and towed behind.
These people were the precursors of those who would come much later: men, women and children, along with their meager possessions, including livestock. Of the paths Norsemen had blazed across the oceans, none was more dangerous than the great voyage across the North Atlantic. Despite the perils of the unknown, they’d boldly sailed through the ice floes, struggled under the gale-force winds, fought monstrous waves and endured vicious storms that surged out of the southwest. Most had survived, but the sea had exacted its cost. Two of the eight ships that had set out from Norway were lost and never seen again.“

Clive Cussler (Aurora, 15 juli 1931)


De Franse literair criticus en filosoof Jacques Derrida werd geboren in El-Biar, Algerije, op 15 juli 1930. Zie ook alle tags voor Jacques Derrida op dit blog en ook mijn blog van 15 juli 2010.

Uit: Violence et Métaphysique

„Cette différence est mieux pensée aujourd’hui. Qu’elle vienne au jour et soit pensée comme telle, c’est sans doute le trait le plus inapparent à l’historien des faits, des techniques ou des idées, le plus inessentiel à ses yeux. Mais c’est peut-être, compris avec toutes ses implications, le caractère le plus profondément inscrit de notre époque. Mieux penser cette différence, ne serait-ce pas en particulier savoir que si quelque chose doit encore advenir à partir de la tradition dans laquelle les philosophes se savent toujours surpris, ce sera à condition d’en requérir sans cesse l’origine et de faire rigoureusement effort pour se tenir au plus proche d’elle-même. Ce qui n’est pas balbutier et se blottir paresseusement au creux de l’enfance. Mais précisément le contraire.»

Jacques Derrida (15 juli 1930 – 8 oktober 2004)


De Britse schrijver Hammond Innes werd op 15 juli 1913 in Horsham geboren als zoon van een bankdirecteur. Zie ook alle tags voor Hammond Innes op dit blog en ook mijn blog van 15 juli 2010.

Uit: Maddon’s Rock

“I have always had a tendency to claustrophobia – a dread of being alone in small, enclosed spaces and a morbid curiosity in any cave or shaft that took me into the bowels of the earth. The result was that I was happiest sweating my guts out in that damned quarry which had provided the stone to build the prison or laboring on the prison farm. I didn’t mind the cleaning, the discipline, the work – so long as I was in the company of other human beings. Even now I cannot read the accounts of men who suffered solitary confinement in German concentration camps without feeling panic seizing at me. I think if that had happened to me I should have gone mad. But as long as I had plenty of hard work during the day and a book to read at night, I managed to stave off the feeling of loneliness that I dreaded more than anything else.”

Hammond Innes (15 juli 1913 – 10 juni 1998)


De Japanse dichter en schrijver Kunikida Doppo werd geboren op 15 juli 1871 in Choshi. Zie ook alle tags voor Kunikida Doppo op dit blog.

Uit: Byosho roku

„I have never troubled myself over stylistic matters, as form is not my object in writing. I am simply concerned with how to express the thoughts that fill my breast. And so I have written some of my stories … in an epistolary style, others … in a quasi-lecture style, and still others … in diary form or …

a hybrid of fiction and essay. I am not interested in the merits or demerits of a particular style. I seek only to convey my own true voice…. To take up your pen out of a desire to produce fine writing is to ignore your own true feelings and make it impossible to move others. Only by putting down precisely what you feel and expressing your thoughts frankly and without deception or decoration, no matter how awkward the attempt, can you create a genuine and appealing work of literature…. The task is simple: give vent to your emotions. If you do, then one work in ten at least is sure to be true literature.“

Kunikida Doppo (15 juli 1871 – 23 juni 1908)

 

Irving Stone, Natalia Ginzburg, Jacques de Lacretelle, Gavrila Derzjavin, Arthur Laurents, Owen Wister, Béatrix Beck, Willard Motley, Kerstin Preiwuß, Rainer Stolz

De Amerikaanse schrijver Irving Stone werd geboren op 14 juli 1903 in San Francisco. Zie ook alle tags voor Irving Stone op dit blog.

Uit: Der Schöpfung wunderbare Wege (Vertaald door Willy Thaler)

„Er stand vor seinem Rasiertisch aus Mahagoni und rührte mit dem Rasierpinsel in der weißen Rasierschale mit den blauen Blumen, goss heißes Wasser aus einem Kupferkrug hinzu, seifte sein hellhäutiges Gesicht ein und klappte sein scharf geschliffenes Rasiermesser mit dem Ebenholzgriff auf.

Für den zweiundzwanzigjährigen Charles Darwin war das Rasieren eine angenehme, wenig schwierige Aufgabe, denn er trug seinen rötlich braunen Backenbart bis zum Kinn. Er brauchte also nur seine rosa Wangen und das runde Kinn zu rasieren. Seine roten Lippen waren recht kurz geraten im Vergleich zu der Größe seiner braunen, purpurgesprenkelten Augen, die alles beobachteten und registrierten.

Er säuberte sein Gesicht vom Seifenschaum, nahm zwei Bürsten mit silbernem Rücken und scheitelte sein langes karottenrotes Haar sorgfältig, sodass es fast sein ganzes rechtes Ohr bedeckte, dann bürstete er den übrigen dichten Schopf quer über seinen großen Kopf, bis er in einem eleganten Schwung über sein linkes Ohr fi el. Er nahm ein frisches weißes Hemd aus der Kommode aus Nussholz, knöpfte den gestärkten weißen Kragen zu, dessen Spitzen seinen Bart umrahmten, legte

eine dunkelbraune Krawatte um den hohen Kragen und band eine große Schleife. Gewöhnlich rasierte er sich, wenn er am Morgen aufstand, aber er hatte den Tag auf dem Severn im Familienruderboot mit Fischen und Sammeln verbracht und das Ankleiden bis zu dem Zeitpunkt hinausgeschoben, an dem er Professor Adam Sedgwick empfangen sollte.“

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Irving Stone (14 juli 1903 – 26 augustus 1989)

 

De Italiaanse schrijfster Natalia Ginzburg werd geboren op 14 juli 1916 in Palermo. Zie ook alle tags voor Natalia Ginzburg op dit blog.

Uit: De menselijke verhoudingen (Vertaald door etta Maris)

“En we verlaten ons huis en gaan voor altijd met deze persoon samenleven; niet omdat we ervan overtuigd zijn dat hij de juiste persoon is, integendeel, we zijn daar helemaal niet van overtuigd en we hebben steeds het vermoeden dat de ware juiste persoon zich wie weet waar in de stad verborgen houdt. Maar we hebben geen zin om te weten waar hij zich verbergt. We voelen dat we hem nu nog maar heel weinig te zeggen hebben, omdat we alles aan deze persoon zeggen waar we nu mee samenleven en die misschien niet de juiste is; en het goede en het kwade van ons leven willen we ontvangen van deze persoon en met hem.”

ginzburg 

Natalia Ginzburg (14 juli 1916 – 7 oktober 1991)

 

De Franse schrijver en letterkundige Jacques de Lacretelle werd geboren in Cormatin (Saône-et-Loire) op 14 juli 1888. Zie ook alle tags voor Jacques de Lacretelle op dit blog.

Uit: Silbermann

„En troisième on passait au grand lycée. Il occupait la moitié de l’établissement et était identique à la partie où j’avais fait mes études pendant quatre années. Même cour carrée, plantée de quelques arbres, dont faisait le tour une haute galerie couverte, élargie à un endroit pour former préau : même disposition des classes tout du long de cette galerie ; et sur les murs, entre les fenêtres, semblables moulages de bas-reliefs antiques.

Néanmoins, comme c’était la première fois, le matin de cette rentrée d’octobre, que je pénétrais dans cette cour, les choses me présentaient un aspect neuf et je portais de tous côtés des regards curieux. La pensée chagrine d’une indépendance qui expire me vint à l’esprit comme je remarquais les portes et les croisées nouvellement repeintes. Leur couleur marron rouge était pareille à celle des jujubes que l’avant-veille encore je ramassais à Aiguesbelles, près de Nîmes, dans le jardin du mas. C’était là, chez mes grands parents, que nous avions passé les vacances comme chaque année. Nous y restions jusqu’au soir du dernier dimanche, car ma mère se plaisait beaucoup à ces jours de cérémonie et de loisir qui lui rappelaient les réjouissances virginales de sa jeunesse. L’absence de mon père, qui rentrait à Paris au commencement de septembre, la rendait libre de les vivre de même façon qu’autrefois. Le matin, nous allions avec mes grands parents au temple. Au retour, ma mère ne manquait jamais de cueillir au vieux figuier dont les racines noueuses étaient captives dans le dallage de la terrasse, la figue la plus belle et la plus chaude. Elle me la tendait, ayant fendu en quatre la pulpe rose et granuleuse, et me regardait manger, cherchant dans mes yeux si j’aimais les fruits de cet arbre autant qu’elle les avait aimés à mon âge…“

lacretelle

Jacques de Lacretelle (14 juli 1888 – 2 januari 1985)

 

De Russische dichter Gavrila Romanovitsj Derzjavin werd geboren in Kazan op 14 juli 1743. Zie ook alle tags voor Gavrila Derzjavin op dit blog.

 

Ter gelegenheid van de dood van
Katerina Jakovlevna op 15 juli 1794

Niet langer zingt mijn zoetgevooisde
Huiszwaluw op het dakgebint,
Gevlogen is mijn liefste, mooiste…
En of ik ooit nog vreugde vind?

Door het verschrikkelijke duister
Valt zelfs het licht niet van de maan;
Haar reine lichaam ligt en rust er
Morsdood, de ogen toegedaan.

De honden wroeten in de aarde,
En janken, net als wind en huis;
Niet wakker wordt de opgebaarde.
De donder slaat mijn hart tot gruis!

Jij, zwaluw, zanger zonder weerga,
Keert weder in april of mei.
Maar jij, mijn teerbeminde eega,
Jij bent voor eeuwig weg bij mij.

Een jarenlange disgenote,
Een metgezel die om mij gaf,
Een onvolprezen echtgenote –
Zij allen delen nu één graf.

’t Is leeg rondom. Waartoe nog leven?
Voel mij verslagen, uitgeblust.
Hart, zielehelft, wil mij vergeven,
Ik sluit de kist waarin jij rust.

derzjavin

Gavrila Derzjavin (14 juli 1743 – 20 juli 1816)

 

De Amerikaanse schrijver, scenarioschrijver en regisseur Arthur Laurents is geboren in New York op 14 Juli 1918.Zie ook alle tags voor Arthur Laurents op dit blog.

Uit: Mainly on Directing: Gypsy, West Side Story, and Other Musicals

„With Tyne Daly in the 1989 revival of Gypsy, the defining moment between star and director happened, not in her dressing room, but in the rehearsal room. From the first day of rehearsal, it was apparent she and I were headed for that Showdown at the OK Corral.
I liked her from our first meeting, which was at her audition on the stage of the Imperial Theatre. She had an irresistible smile, a lust for life in the theatre-and great legs. I was surprised how well she sang; the timbre of her voice was oddly similar to Ethel’s. This Rose could be sexual, a motor I could use to drive the whole production. From what I had seen of her work, I assumed she was a good actress-perhaps a questionable assumption, since I’d only seen her on TV. She’d begun in the theatre, though, and came from a theatrical family. As it turned out, my assumption was justified: she was a very good actress-a stubborn one, but a damn good one.
She arrived for rehearsal with her beamish smile and armed: she called me “Mr. Laurents.” While she didn’t overtly question any direction I gave her, there was always the slightly raised eyebrow, the polite question, the little grin that came and went like a sudden threatening cloud on the beach. Unexpressed challenge was always polluting the air, filling the rehearsal hall; the whole company was waiting for the gas to catch fire and explode. Which it did, when we came to the last scene of the first act, where Rose reads June’s letter of defection.“

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Arthur Laurents (New York, 14 juli 1918)

 

De Amerikaanse schrijver Owen Wister werd geboren op 14 juli 1860 in Germantown, Pennsylvania. Zie ook alle tags voor Owen Wister op dit blog.

Uit: The Virginian

„Sometimes the pony took a turn alone; next he had slid in a flash among his brothers, and the whole of them like a school of playful fish whipped round the corral, kicking up the fine dust, and (I take it) roaring with laughter. Through the window-glass of our Pullman2 the thud of their mischievous hoofsreached us, and the strong, humorous curses of the cow-boys. Then for the first time I noticed a man who sat on the high gate of the corral, looking on. For he now climbed down with the undulations of a tiger, smooth and easy, as if his muscles flowed beneath his skin. The others had all visibly whirled the rope, some of them even shoulder high. I did not see his arm lift or move. He appeared to hold the rope down low, by his leg. But like a sudden snake I saw the noose go out its length and fall true; and the thing was done. As the captured pony walked in with a sweet, church-door expression, our train moved slowly on to the station, and a passenger remarked, “That man knows his business.”

But the passenger’s dissertation upon roping I was obliged to lose, for Medicine Bow was my station. I bade my fellow-travellers good-by, and descended, a stranger, into the great cattle land. And here in less than ten minutes I learned news which made me feel a stranger indeed.

My baggage was lost; it had not come on my train; it was adrift somewhere back in the two thousand miles that lay behind me. And by way of comfort, the baggage-man remarked that passengers often got astray from their trunks, but the trunks mostly found them after a while. Having offered me this encouragement, he turned whistling to his affairs and left me planted in the baggage-room at Medicine Bow. I stood deserted among crates and boxes, blankly holding my check, furious and forlorn. I stared out through the door at the sky and the plains; but I did not see the antelope shining among the sage-brush, nor the great sunset light of Wyoming.“

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Owen Wister (14 juli 1860 – 21 juli 1938)

 

De Franse schrijfster van Belgische origine Béatrix Beck werd geboren in Villars-sur-Ollon op 14 juli 1914. Zie ook alle tags voor Béatrix Beck op dit blog.

Uit: Léon Morin, prêtre.

„Monsieur l’abbé, je voudrais vous dire quelque chose, articulai-je avec difficulté. Il leva vers moi des yeux attentifs. – Voilà. Je suis flambée. – Vous êtes flambée ? – Oui. Je me convertis. Je suis à vos ordres. Morin parut consterné… – Vous êtes peut-être un peu trop fatiguée, ou sous-alimentée, ces temps-ci. – Non, je ne suis pas fatiguée, et on vient de toucher des pommes de terre… – Elle est complètement braque, cette fille, murmura Morin.“

beck

Béatrix Beck (14 juli 1914 – 30 november 2008)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 14 juli 2009.

De Amerikaanse schrijver Willard Frances Motley werd geboren op 14 juli 1909 in Chicago.

 

Onafhankelijk van geboortedata:

De Duitse dichteres en schrijfster Kerstin Preiwuß werd geboren in 1980 in Lübz en groeide op in Plau am See en Rostock. Zie ook mijn blog van 14 juli 2009.

Uit: Wohin ich in Wahrheit hingehöre

„Während eines einjährigen Studienaufenthaltes in Aix-en-Provence, Südfrankreich, trat mir ein Reiseziel vor Augen, das legte mir ein der aufgehenden Sonne näheres Land als Naturgesetz dar:

 west-östlich

 um mich herum die luft ist ein fanal:

du lebst im gesegneten land, sagt sie

wie sie mich anbläst in ihrer größe,

ich finde kein leben darin,

ich atmete gerne woanders auf

Was auch bedeuten mag, jene Zeit im gelobten Sonnenland war derart sättigend, dass ich mich auf die Suche begab nach dem, was wieder hungrig macht. Die Provence trägt ein schönes Licht von Januar bis März, im übrigen ist sie eine alte Frau, grell geschminkt läuft diese über ihren Steg und weiß nicht mehr, welcher Touristenführer sie am schönsten macht. Bei einem derartigen Sonnenschein bohrte so allerlei Nagegetier seinen Hunger in mich hinein. Warum ich so selbstverständlich beobachtete, was sich dort Leben nennt, wollte ich wissen, das führte unweigerlich zu jener Frage, woher einer kommt, der (noch) so sieht. Ich bin geboren in einem Land DDR, das ist nicht mehr, obwohl mir doch alles erhalten blieb an ihm.“

 preiwuss 

Kerstin Preiwuß (Lübz, 1980)

 

De Duitse dichter en schrijver Rainer Stolz werd geboren in hamburg in 1966. Hij woont nu in Berlijn. Hij publiceerde in diverse tijdschriften en bloemlezingen. Ook werden aan hem verschillende werkbeurzen toegekend. In 2007 verscheen zijn dichtbundel Während mich die Stadt erfindet.

Strandstück

Hinter uns singt das Geländer.
Es sucht den Ton des Windes
zu halten – gibt es also
noch Wetterharfen. Du
raffst dein Kleid und watest
lachend durch den Priel – es gibt
sogar noch Nixen. Ich
vertiefe mich in die Schönheit
von Totholz, besetzt
mit Flechten. Der Flugsand
umspielt mir die Knöchel,
die Fesseln.

 stolz

Rainer Stolz (Hamburg, 1966)

Isaak Babel, Wole Soyinka, Scott Symons, Claire Beyer, John Clare

De Russische schrijver Isaak Emmanuïlovitsj Babel werd geboren in Odessa op 13 juli 1894. Zie ook alle tags voor Isaak Babel op dit blog.

Uit: Savage Shorthand: The Life and Death of Isaac Babel (Biografie door Jerome Charyn)

„In 1955, lionel trilling published a dazzling introduction to the collected stories of Isaac Babel, a writer whod become a ghost in his own country, his books removed from libraries, his name scratched out of encyclopedias, as if hed never existed. Babel had written the first masterpiece of the Russian Revolution, Red Cavalry, a cycle of stories about Cossack horse soldiers fighting against the Poles in a brutal and bloody campaign; these stories had the “architecture” and complexity of a novel, a Cubist novel built on a wild geometry where the missing pieces were an essential part of the puzzle. Babel was idolized and attacked for the same reason: rather than celebrate the Revolution, he galloped across it with a cavalrymans panache. He was the one Soviet writer who was read abroad. That made him an infidel in the Partys eyes. And he had to walk a curious tightrope for the rest of his liferevere the Revolution and write a prickly, personal prose that was like a time bomb to the Revolutions dull, pragmatic songs.

Babel fell into silence, wandered the Soviet Union; in the few photographs we have of him, he looks like a man wearing the mask of a grocery clerk. The rebellious writer had to be hidden at all cost. And so Babel became the jovial pal of the proletariat, whod rather talk with jockeys and whores than with a fellow writer. Whereas hed talked about literature day and night with his first wife, Zhenya, while he was with her in Batum, would read his stories to her until they were burnt into her heart and she could recite them twenty years later, he wouldnt even show his manuscripts to his second wife, Antonina. He was practicing to become a man of the people who hung out at a stud farm, but hed used up his own interior space. He was one of the voiceless men“Ten steps away no one hears our speeches”in Osip Mandelstams poem about Stalin, a poem that got Mandelstam arrested, exiled, and killed. Babel never attacked the Kremlins “mountaineer” with “cockroach whiskers.” Stalin was one of his readers, but that couldnt save him.“

Isaak Babel (13 juli 1894 – 27 januari 1940)


De Nigeriaanse dichter, schrijver en voorvechter van democratie Akinwande Oluwole “Wole” Soyinka werd geboren op 13 juli 1934 in Abeokuta. Zie ook alle tags voor Wole Soyinka op dit blog.

Uit: The Years of Childhood

„Mr Olagbaju’s bachelor house behind the school became a second lunch-hour home. His favourite food appeared to be the pounded yam, iyan, at which I soon became his keen accomplice. Through the same iyan, I made my first close school friend, Osiki, simply by discovering that he was an even more ardent lover of the pounded yam than either Mr Olagbaju or I. It seemed a simple matter of course that I should take him home or to Mr Olagbaju’s whenever the meal was iyan; moreover, Mr Olagbaju was also teaching me to play ayo, and this required a partner to play with. It was with some surprise that I heard my mother remark:

‘This one is going to be like his father. He brings home friends at meal-times without any notice.’

I saw nothing to remark in it at all; it was the most natural thing in the world to bring a friend home at his favourite meal-time. So Osiki became an inseparable companion and a regular feature of the house, especially on iyan days. One of the house helps composed a song on him:

Osiki oko oniyan
A ti nwa e, a ko ri e

which she began singing as soon as we appeared, hand in hand, on the path leading from the school. But the pounded yam was also to provide the first test of our friendship.”

Wole Soyinka (Abeokuta, 13 juli 1934)


De Duitse schrijfster Rebecca Salentin werd geboren op 13 juli 1979 in Eschweiler. Nog voor haar eindexamen aan het gymnasium werd zij moeder. Zij verbleef voor kortere of langere tijd in Nigeria, Canada, Israël en Nieuwzeeland. Zij werkte als redactie-assistente voor Edit – Papier für neue Texte schreef recensies voor de Leipzig-Almanach, en werkte mee aan diverse tijdschriften.

Uit: Geschichten aus der Oberpfalz

Künstlerpech

Da war der Künstler, ein Zugezogener. Der hat sich den ganzen Garten zugestellt, mit so ein paar seltsamen Figuren. Sachen hat der gebaut, der Künstler! Aus Bratpfannen, Stühlen, Fahrrädern und Blechdosen. Lauter unbrauchbares Zeug, das er auch noch bunt angemalt hat. Und gesoffen hat er, wie ein Wilder. Ja, bis er dann eines nachts auf dem Heimweg drei Burschen mit seinem Mofa totgefahren hat. War mal wieder so betrunken, dass er nicht mehr wußte, wo er langfährt, und Licht hat er auch keins gehabt. Die Jungs kamen grad’ vom Star in ihrem Opel, wollten dem Künstler ausweichen und sind am Baum gelandet. Danach hat er nichts mehr gebaut. Der Garten ist verwildert, die paar komischen Gestalten waren schon ganz zugewachsen. Auf seinen Prozeß hat er gewartet, der Künstler. Mit dem Mofa ist er nicht mehr gefahren und getrunken hat er auch nicht mehr. Bis auf ein einziges Mal, und dass auch nur, um sich dann selbst totzufahren.

Rebecca Salentin (Eschweiler, 13 juli 1979)

 

De Canadese schrijver Scott Symons werd geboren op 13 juli 1933 in Toronto.

Uit: Place d’Armes

A son with one of them. Juniper vision. Age 17? He has the felinity of youth – but already over that imposes the same kind of jerked electronically controlled order that entirely governed the lady of the choirmistress. His brain keeps sending out messages to his body. Do this. Do that. Don’t do that. And his body conforms correctly, but always a split second after the order, so that there is that accusative slight divergence . . . Mind over matter it is called. Or intellect over sensibility. The beginning of the long slow death.“

(…)

„Oh – how difficult to write all this . . . each word a brand seeming the flesh. Impossible to write it, for we who have never said us. . . . So much easier to be a Jew, a member of that fraternity of exiles, whose only redemption lives in the magnificent written plaint – in a whole North American literature culminating in Bellow, and, in Canada, in Richler and Layton and Cohen. I don’t lessen their achievement . . . but they were born into a culture of expostulation! They were born with right to permanent exile. But what of the goddamn Legitimist, Establishment, Hereditary, Infeodated, Loyalist, Christian Canadian Tory? For him to speak his mind . . .requires a Counter-Revolution at least. And – worse (or better!) – for him to bespeak his sensibility requires at least a nervous breakdown!“

Scott Symons (13 juli 1933 – 23 februari 2009)


De Duitse schrijfster Claire Beyer werd geboren op 13 juli 1947 in Blaichach in de Oberallgäu.

Uit: Remis

„Einer kann ohne Wurzeln leben, sagt Friedrich. Ich schon, denkt Philipp, sagt es aber nicht. Schließlich haben seine Frau Kira und er gerade den Schlüssel für das Haus in Südfrankreich bekommen. Es ist Friedrichs und Margaretes Haus, steht mit dem Rücken zum Berg und weit entfernt vom Meer. Verborgen in einem Tal der Pyrenäen. Auch Margarete verbirgt sich. Weinend sitzt sie in ihrem Zimmer am Fenster. Greta, liebe Greta, ruft sie, steh auf. Der Wächter hat das Land verlassen. Ich brauche deine Augen für die schwarzen Nächte der Vergangenheit und deine Lieder für die Tage der Löwen.
Vom Briefkasten bis zur Wohnungstür sind es neunundvierzig Stufen und bis sie dort angelangt ist, hat Kira die Titelseite der Tageszeitung gelesen, Bankauszüge geöffnet oder Abrechnungen der Energiegesellschaft überflogen. Andere Briefe klemmt sie unter den Arm, aber die sind selten. Für Post solcher Art braucht sie Zeit und, wenn möglich, eine Tasse Tee und einen aufgeräumten Schreibtisch. Am Tag vor ihrer Abreise in die Ferien lag ein handschriftlich adressiertes Kuvert im Briefkasten. Es sah wertvoll aus zwischen all den bunten Prospekten und Werbebriefen.
Kira brühte Tee auf, räumte die Mitte der Schreibtischauflage frei und griff nach dem Brieföffner mit den orientalischen Ornamenten. Sie schob ihn sacht in die kleine, nicht gummierte Lücke und zog den Öffner vorsichtig hoch und längs, das Kuvert sollte nicht zerreißen. Auf der Rückseite fehlte der Absender. Erst jetzt las sie gründlicher, sah, der Brief war an ihren Mann gerichtet.“

Claire Beyer (Blaichach, 13 juli 1947)

 

De Engelse dichter John Clare werd geboren op 13 juli 1793 in Helpston, Northamptonshire. Zie ook alle tags voor John Clare op dit blog.

 

Bonny Lassie O!

O the evening’s for the fair, bonny lassie O!
To meet the cooler air and walk an angel there,
With the dark dishevelled hair,
Bonny lassie O!

The bloom’s on the brere, bonny lassie O!
Oak apples on the tree; and wilt thou gang to see
The shed I’ve made for thee,
Bonny lassie O!

Tis agen the running brook, bonny lassie O!
In a grassy nook hard by, with a little patch of sky,
And a bush to keep us dry,
Bonny lassie O!

There’s the daisy all the year, bonny lassie O!
There’s the king-cup bright as gold, and the speedwell never cold,
And the arum leaves unrolled,
Bonny lassie O!

O meet me at the shed, bonny lassie O!
With a woodbine peeping in, and the roses like thy skin
Blushing, thy praise to win,
Bonny lassie O!

I will meet thee there at e’en, bonny lassie O!
When the bee sips in the bean, and grey willow branches lean,
And the moonbeam looks between,
Bonny lassie O!

 

John Clare (13 juli 1793 – 19 mei 1864)Portret door William Hilton

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 13e juli ook mijn vorige blog van vandaag.

Julius Caesar, Gustav Freytag, Wilhelm Wackenroder, Adam Scharrer, Silvio Pfeuffer

De Romeinse staatsman, generaal en schrijver Gaius Julius Caesar werd geboren in Rome op 13 juli ± 100 v. Chr. Zie ook alle tags voor Julius Caesar op dit blog.

Uit: De Bello Gallico. Liber V.

„Er waren in dat legioen twee heldhaftige Centuriones die de graad van Primipilus bijna bereikt hadden: Titus Pullo en Lucius Vorenus. Zij hadden voortdurend ruzie met elkaar om te weten wie van beide de voorkeur verdiende en al hun dienstjaren betwistten zij elkander de bevordering met de vinnigste naijver. Terwijl men zeer hardnekkig bij de verschansingen streed, zei Pullo, één van beiden: “Wat aarzelt gij, Vorenus Op welke gelegenheid wacht gij toch om uw dapperheid te bewijzen? Deze dag zal ons geschil beslechten.” Na deze woorden treedt hij buiten de verschansing en stormt los op de groep vijanden die hem het dichtst toeschijnt. Doch ook Vorenus blijft niet binnen de wal: Beducht voor algemene kritiek volgt hij hem op de voet  Op korte afstand werpt Pullo zijn speer naar de vijanden en doorboort er één die de hoop verlaat en vooruitloopt. Deze is dodelijk getroffen  en de vijanden beschermen hem met hun schilden. Allen tezamen werpen zij hun spiesen naar Pullo  en maken het hem onmogelijk nog één stap vooruit te doen. Zijn schild wordt doorboord en een kleine spies blijft in zijn draagriem steken. Door dit toeval verschuift zijn schede, hij slaagt niet in zijn poging om met de rechterhand het zwaard te trekken  en de vijanden onmringen de weerloze. Vorenus, hoewel zijn mededinger, snelt toe en komt hem te hulp in het gevaar. De ganse menigte wendt zich af van Pullo, die zij gedood waant door de spies, en keert zich tegen Vorenus. Deze strijdt met het zwaard in de vuist, doodt er één, drijft de anderen wat achteruit; terwijl hij er wat al te onstuimig op los gaat, wordt hij in een put gedrongen en stort neer. Op zijn beurt ingesloten, wordt hij geholpen door Pullo en, na verscheidene vijanden te hebben gedood, keren beiden ongedeerd en met roem overladen naar het kamp terug. Zo dreef het lot zijn spel met beiden in hun wedijver en in het gevecht, dat zij elkaar trots hun onderlinge naijver, hielpen en het leven redden en dat men niet kon uitmaken wie van beiden de voorkeur scheen te verdienen om zijn dapperheid.“

 

Julius Caesar (13 juli ± 100 v. Chr. – 15 maart 44 v. Chr.)

 

De Duitse schrijver en journalist Gustav Freytag werd geboren op 13 juli 1816 in Kreuzburg. Zie ook alle tags voor Gustav Freytag op dit blog.

Uit: Marcus König

« Im Preußenlande ging die Herrschaft des kalten Winters zu Ende. Noch lastete auf Flur und Wald der Schnee und über dem Wasser der Weichsel starrte geborsten und in riesige Schollen zusammengeschoben die Eisdecke. Aber ein lauer Westwind, der erste Vorbote des Frühlings, hatte zur Fastnacht mit neuem flockigem Weiß die mißfarbige Landschaft überzogen. Der leichte Flaum der Wolken deckte die kahlen Stellen der Heide, welche der Nordsturm gefegt, er verbarg die Fährten der Wölfe und die Stapfen der Raubvögel, die Gleise der Schlitten und die braunen Steige, welche der Fuß des Menschen gedrückt hatte. Jedes Turmdach und jeder Vorsprung der Häuser, die Kiefer im Walde und der Wacholder am Moor waren geschmückt mit glitzernden Kappen.

Am Ufer des Stromes lagen die Altstadt und Neustadt, welche den Namen Thorn führten und einem Rate gehorchten, noch durch Mauern voneinander geschieden und durch Tore, welche in der Nacht verschlossen wurden; nach außen aber gegen die Landschaft eine einige Burg mit vielen stolzen Türmen, auf drei Seiten von einem breiten Graben umgeben; an der vierten wälzte sich unter der Eisdecke das wilde Weichselwasser. Ungern ertrug es die lange Brücke, welche die Bürger erst vor kurzem gezimmert hatten, damit ihnen der Verkehr nach Polen bequemer sei.“

 

Gustav Freytag (13 juli 1816 – 30 april 1895)

 

De Duitse schrijver Wilhelm Wackenroder werd geboren in Berlijn op 13 juli 1773. Zie ook alle tags voor Wilhelm Wackenroder op dit blog.

Uit: Ein wunderbares morgenländisches Märchen von einem nackten Heiligen

Das Morgenland ist die Heimat alles Wunderbaren, in dem Altertume und der Kindheit der dortigen Meinungen findet man auch höchst seltsame Winke und Rätsel, die immer noch dem Verstande, der sich für klüger hält, aufgegeben werden. So wohnen dort in den Einöden oft seltsame Wesen, die wir wahnsinnig nennen, die aber dort als übernatürliche Wesen verehrt werden. Der orientalische Geist betrachtet diese nackten Heiligen als die wunderlichen Behältnisse eines höhern Genius, der aus dem Reiche des Firmaments sich in eine menschliche Gestalt verirrt hat, und sich nun nicht nach Menschenweise zu gebärden weiß. Auch sind ja alle Dinge in der Welt so oder anders, nachdem wir sie so oder anders betrachten; der Verstand des Menschen ist eine Wundertinktur, durch deren Berührung alles, was existiert, nach unserm Gefallen verwandelt wird.

So wohnte einer dieser nackten Heiligen in einer abgelegenen Felsenhöhle, der ein kleiner Fluß vorüberströmte. Niemand konnte sagen, wie er dorthin gekommen, seit einigen Jahren war er dort bemerkt, eine Karawane hatte ihn zuerst entdeckt, und seitdem geschahen häufige Wallfahrten nach seiner einsamen Wohnung.

Dieses wunderliche Geschöpf hatte in seinem Aufenthalte Tag und Nacht keine Ruhe, ihm dünkte immer, er höre unaufhörlich in seinen Ohren das Rad der Zeit seinen sausenden Umschwung nehmen. Er konnte vor dem Getöse nichts tun, nichts vornehmen, die gewaltige Angst, die ihn in immerwährender Arbeit anstrengte, verhinderte ihn, irgend etwas zu sehn und zu hören, als wie sich mit Brausen, mit gewaltigem Sturmwindssausen das fürchterliche Rad drehte und wieder drehte, das bis an die Sterne und hinüber reichte.“

 

Wilhelm Wackenroder (13 juli 1773 – 13 december 1798)

 

De Duitse schrijver Adam Scharrer werd geboren op 13 juli 1889 in Kleinschwarzenlohe (Mittelfranken). Zie ook alle tags voor Adam Scharrer op dit blog.

Uit: Aus der Art geschlagen

“Nebel sammelt sich schon über dem Weiher. Die Rinderherde blökt in den Abend, drängt nach den Ställen. Der Hirt wartet auf seine Frau, die, hastig tappelnd, den Wiesenweg heraufkommt. “Kommst halt gar so spät, Bärbel”, begrüßt er sie. Nun, da sie vor ihm steht, schwanger, erschöpft, so müde, klingt Teilnahme aus seiner Frage. “Es fällt mir halt schon recht schwer, Franz. Ich hab’ den Schubkarren mit den Rüben bald net mehr heim’bracht. Das Kreuz, das Bücken.” Sie sagt das wie bedauernd, atmet schwer, setzt sich auf einen Baumstumpf.”

Adam Scharrer (13 juli 1889 – 2 maart 1948)


 
Onafhankelijk van geboortedata:

De Duitse dichter Silvio Pfeuffer werd geboren in Suhl in 1969. Zie ook alle tags voor Silvio Pfeuffer op dit blog.

 

enklaven

als es auf die kompromisse nicht mehr ankam
weil jeder sie einzugehen bereit war
die taschenklappen schlugen durch in den herzen
viele kamen mit dem gehen und bleiben nicht mehr nach

taxis transportierten großes konservatives erzählkino
durch die knochenbälkchen der stadt
in jedem winkel reklamierte man es für sich
es war wie eine schmierinfektion

vieles traf zu, was wir nie geleugnet hätten
jeder beeilte sich, um auch nur
neid und blöße wieder zu empfinden
die meisten rutschten in einem falschgelenk hin und her

wenige glaubten sich von grundauf neu
die straßen gingen ihnen aus
und niemand musste mehr tun, was er ihnen nie getan hätte
wir stellten ihnen nach bis in den morgen

die stadt bekam ein krankhaft vergrößertes herz
schluckte an den gesinnungen
von zellulosehandtüchern verstopften nasszellen
reinigungskräfte wischen sie aus zwischen vier und sechs

 

Silvio Pfeuffer (Suhl, 1969)



Pablo Neruda, Carla Bogaards, Stefan George, Driek van Wissen, Peter Edel

De Chileense dichter Pablo Neruda (eig. Ricardo Eliecer Neftalí Reyes Basoalto) werd geboren in Parral op 12 juli 1904. Zie ook alle tags voor Pablo Neruda op dit blog.

 

Mocht je me vergeten
wil ik dat
je één ding weet:

Als ik kijk naar de kristalmaan,
de rode tak van trage herfst
bij mijn raam,
als ik, bij het vuur gezeten,
de ongrijpbare as neem
of rimpelig lijf van brandhout,
weet je,
dat alles mij tot jou voert,
alsof alles wat bestaat,
geuren, licht, metalen,
scheepjes zijn die varen
naar jouw eilanden
die me verwachten.

Welnu dan,
als beetje bij beetje
jouw liefde voor mij minder wordt,
zal beetje bij beetje
mijn liefde voor jou minder worden.

Als je me plotseling vergeet,
zoek me niet,
want ik zal je reeds vergeten zijn.

Als je de wind van vlaggen
die door mijn leven waait
waanzinnig en lang vindt,
en je besluit
me aan de oever te laten
van het hart waarin ik wortel
bedenk
dat op die dag, op dat uur,
ik mijn armen op zal heffen,
dat mijn wortels naar buiten komen
om andere grond te zoeken.

Maar als je dag na dag,
uur na uur, voelt
– onverzoenlijk lief –
dat je voor mij bestemd bent,
als, dag na dag, een bloem
aan je lippen ontstijgt
om mij te zoeken,
ach dan, allerliefste,
komt dat vuur weer in mij op,
in mij blust niets
of wordt vergeten,
mijn liefde voedt zich
aan jouw liefde:

zolang je leeft
zal mijn liefde
in jouw armen zijn
zonder mijn armen
te verlaten.

 

Sonnet XVII

Ik bemin je niet als was je een roos van zout, topaas,
of een pijl van anjers die het vuur voortstuwen.
Ik bemin je zoals men houdt van zekere donkere zaken,
heimelijk, tussen de schaduw en de ziel.

Ik bemin je als de plant die niet bloesemt maar
het licht van de bloemen leidt, verborgen, in zich,
en dankzij jouw liefde leeft de krappe geur die
uit de aarde stijgt duister in mijn lijf.

Ik bemin je zonder te weten hoe, of wanneer, of waarvan.
Ik bemin je onmiddellijk zonder problemen of trots.
Ik bemin je zo omdat ik het op geen andere manier kan

Behalve op deze wijze die ik niet ben, noch jij,
zo dicht dat je hand op mijn borst de mijne is,
zo dicht dat jouw ogen zich sluiten met mijn droom.

 

Vertaald door Catharina Blaauwendraad

Pablo Neruda (12 juli 1904 – 23 september 1973)



De Nederlandse dichteres en schrijfster Carla Bogaards werd geboren in Voorburg op 12 juli 1947. Zie ook alle tags voor Carla Boogaards op dit blog.

 

God weet dat ik de ganzen hoor overvliegen

God weet dat ik de ganzen hoor overvliegen, dat is de onontkoombaarheid
van de herfst de seizoenen van het leven verwijt het god niet alsjeblieft iedereen
heeft een grote mond over die onontkoombaarheid, alsof je leven een wagentje is
dat wordt voortgetrokken over het schelpenpad door een ezeltje, echter en dat is essentieel,
op de bok zit het Leven naast hem de Dood ze bekvechten een beetje wanneer het ezeltje
zijn vijgen als een paardje laat vallen moet het Leven schaterlachen, komische anekdote

het leidt tot niets, eten, drinken schijten en doodgaan zelfs de hond wordt oud
ademt zwaar en piepend maar het kind is jong hij slaat geen acht op het timide roepen
van de overvliegende ganzen hun trektocht naar het zuiden, dezelfde zinloosheid als ons trekken van hot naar her, liefdes steden huizen, het kind hoort hoe de korenaar groeit het visje ademt en verdwaalt, we weten nog niet dat god luistert naar de ganzen, net als wij, ik wist bijvoorbeeld vroeger niet dat wat god begrijpt zijn latente bewogenheid mijn twijfel

hierover uitspreken is net zoiets als de holle stengel van de amaryllis knakken met
twee handen noch wist ik dat ik leefde zonder het ooit te hebben gewenst om te leven
o wenst een kind het wel kent hij daarom het hemelrijk, zelfs wanneer zon of maan verscholen gaan achter mist en nevels, kent hij het nieuwe kind dat groeit in de buik van zijn moeder, het eerstgeboren kind luistert nog niet naar overvliegende ganzen ik schreef toch al dat de ezel over hem moest waken als hij slaapt, de nacht moest zijn liefdesnacht voor zijn ouders, de ezel wordt geboren het kind te bewaken of omdat god het wenste, of omdat de ezel bezield is.

 

Carla Bogaards (Voorburg, 12 juli 1947)

 

De Duitse dichter en schrijver Stefan George werd geboren op 12 juli 1868 in Büdesheim. Zie ook alle tags voor Stefan George op dit blog.

 

Da waren trümmer nicht…

Da waren trümmer nicht noch scherben
Da war kein abgrund war kein grab
Da war kein sehnen war kein werben:
Wo eine stunde alles gab.

Von tausend blüten war ein quillen
Im purpurlicht der zauberei.
Des vogelsangs unbändig schrillen
Durchbrach des frühlings erster schrei.

Das war ein stürzen ohne zäume
Ein rasen das kein arm beengt –
Ein öffnen neuer duftiger räume
Ein rausch der alle sinne mengt.

 

Es lacht in dem steigenden Jahr dir

Es lacht in dem steigenden Jahr dir
Der Duft aus dem Garten noch leis,
Flicht in das flatternde Haar dir
Eppich und Ehrenpreis.

Die wehende Saat ist wie Gold noch,
Vielleicht nicht so hoch mehr und reich.
Rosen begrüßen dich hold noch,
Ward auch ihr Glanz etwas bleich.

Verschweigen wir, was uns verwehrt ist,
Geloben wir, glücklich zu sein,
Wenn auch nicht mehr uns beschert6 ist,
Als noch ein Rundgang zu zwein.

 

Wir schreiten auf und ab im reichen flitter

Wir schreiten auf und ab im reichen flitter
Des buchenganges1 beinah bis zum tore
Und sehen aussen in dem feld vom gitter
Den mandelbaum zum zweitenmal im flore.

Wir suchen nach den schattenfreien bänken
Dort wo uns niemals fremde stimmen scheuchten •
In träumen unsre arme sich verschränken •
Wir laben uns am langen milden leuchten

Wir fühlen dankbar wie zu leisem brausen
Von wipfeln strahlenspuren auf uns tropfen
Und blicken nur und horchen wenn in pausen
Die reifen früchte an den boden klopfen.

Stefan George (12 juli 1868 – 4 december 1933)
Monument in Bingen am Rhein


De Nederlandse dichter Driek van Wissen werd geboren in Groningen op 12 juli 1943. Zie ook alle tags voor Driek van Wissen op dit blog.

 

Zeeslag 

Terwijl het strand, veroverd door de eb,
natuurlijk door de vloed herwonnen wordt
en allengs tot de helft wordt ingekort
ervaar ik weer wat ik ervaren heb:

een kleine jongen ben ik met een schep,
hernekkig vechtend voor een wankel fort
totdat het weldra toch is ingestort –
de zee geeft op het laatst de volle mep;

een klap, die onafwendbaar komen moet,
maar toch, bij elke aanval van het water
verweer ik, driftig scheppend, mij fanater
en weet ik niet van wijken voor de vloed.

Ook nu, een half bestaan of meer al later,
geeft mij de wanhoop dikwijls nieuwe moed.

 

Driek van Wissen (12 juli 1943 – 21 mei 2010)

 

De Duitse schrijver en graficus Peter Edel (eig. Peter Hirschweh) werd geboren op 12 juli 1921 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Peter Edel op dit blog.

Uit: Wenn es ans Leben geht

„Wenn Worte wie Blitze treffen können – diese taten es. Groß und größer wuchsen sie vor mir auf, als stünden sie nicht wie alle übrigen kleingedruckt in gotischen Lettern da, sondern riesenhaft gezackt und abgehoben … Und schrieb und schrieb an weißer Wand Buchstaben von Feuer, und schrieb und schwand ... Jählings aufzuckendes Bild: Menetekel im Königssaal des Belsazar.

[…]

Mich mit Gewalt aufrecht haltend, vor kurzem noch endgültigem Zusammenbruch nahe, stand ich erneut vor einem Peiniger, der aus dem Aktenvermerk in seiner Liste ersehen konnte, was diese “Figur” sich erdreistet hatte, in welche Kategorie sie einzustufen sei; klar, daß so was den fälligen Rest erhalten mußte mittels einer kleinen Ex­tradressur, bloß so zum Exempel. […]

“Was bist du?” fragte er bedrohlich sanft. Und es ge­nügte nicht die eingedrillte, stets geforderte, stets gegebene Antwort: Geltungsjude. Es mußte heißen: Ein Verbrecher bin ich.

“Verbrecher!” stöhnte ich, von einem Bauchtritt niedergeworfen.

“Jawoll!” kam’s zurück. “Verbrecher, Saujud, Bolschewikenhund! Was bist du?”

Es genügte nicht. Immer rascher, in gräßlichem Stakkato hörte ich dies unaufhörliche “Was bist du?” über mir, vor mir, neben mir.

“Nationalität?”

“Deutsch”, röchelte ich nur noch.

Er trampelte mir die Stiefel in den Leib, riß mich hoch. Brüllte: “Du? Ein Deutscher? Hast wohl schon vergessen, was du bist?! Na, was?”

Peter Edel (12 juli 1921 – 7 mei 1983)
Getekend in Sachsenhausen door medegevangene Leo Haas

 

De Poolse schrijver, schilder en graficus Bruno Schulz werd geboren op12 juli 1892 in Drohobycz, in Galicië. Zie ook alle tags voor Bruno Schulz op dit blog.

Uit:  The Cinnamon Shops  (Vertaald door John Curran Davis)

„IN JULY, my father went to take the waters, and he left me, with Mother and my older brother, at the mercy of the summer days, glowing white and stunning. Stupefied by the light, we leafed through the great book of those holidays, in which every page was ablaze with splendour, and had, deep down, a sickly sweet pulp of golden pears.

Adela returned on luminous mornings, like Pomona from the fire of the enkindled day, tipping from her basket the colourful beauty of the sun — glistening wild cherries, full of water under their transparent skins; mysterious black cherries with an aroma that surpassed what would be realised in their taste; and apricots, the core of the long afternoons lying in their golden pulp. And alongside that pure poetry of fruit she unloaded slices of meat and a keyboard of calf ribs, swollen with energy and goodness, and algae of vegetables that called to mind slaughtered octopus and jellyfish — the raw material of dinner, its flavours still unformed and sterile, dinner’s vegetative and telluric ingredients with their wild, fresh from the field aroma.

    Through a dark apartment on the first floor of a tenement on the market square, every day of that whole great summer, there passed: the silence of shimmering veins of air; squares of radiance dreaming their fervid dreams on the floor; a barrel organ melody struck from the deepest golden vein of the day; and two or three measures of a refrain played over and over again on a grand piano somewhere, swooning in the sunshine on the white pavements, lost in the fire of the deep day. Her housework done, Adela threw a shadow over the rooms, drawing down the linen blinds. The colours then fell an octave deeper; the parlour filled up with darkness as if plunged into the luminosity of the deep sea — still dimly reflected in mirrors of green — while all the torrid heat of the day went on breathing on the blinds, swaying gently to the reveries of the midday hour.“

Bruno Schulz (12 juli 1892 – 19 november 1942) Zelfportret


Zie voor nog meer schrijvers van de 12e juli ook mijn vorige blog van vandaag.

Ludwig Rubiner, Max Jacob, Henry David Thoreau, Bruno Schulz, Hermann Conradi, Hans Koning, Gerben Willem Abma

De Duitse dichter, essayist en criticus Ludwig Rubiner werd geboren op 12 juli 1881 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Ludwig Rubiner op dit blog.

Dieser Nachmittag (Fragment)

 An diesem Nachmittag standen alle Kellerfenster offen, das faule Stroh wurde hinter den Polizeitritten auf die Straße geschmissen und zersank.

 Die Fabriken stießen spinnwebene Fenster auf, Sauseluft um eiligen Ölgestank.

 Unter den dumpfen Brückenbögen räkelten sich Geschwüre und blaßnacktes Fleisch, Fetzen, Lauslöcher, Wunden mit Maden.

 Hinter den Bänken in grell dürren Parks, aus bestaubten Büschen krochen Beine hervor auf die feinen Promenaden.

 In Paris, rauschend in Hell, in dem Hammerschlag New York, in Frisco voll Straßenbahndampf, dem harten, schattenlosen Madrid, London, dem gasflammengelben,

 Im Leierkastengeklirr Berlins unter Springbrunnen sonnenstaub geklopfter Teppiche, im Neuen Heil Berlin, vorbei an den fetten Riesenbrotreihen der Straßen

 Brachen bleiche Köpfe empor, Aufbruch unterirdischer Riesenpusteln,

 Faserhaare dünn über gequetschten Wurmmäulern; brauenlos runde Augen wie von ertränktem Aas messen die Straßen ab, Fliegen steigen klebrig auf vom Geruch,

 Die Erde erhebt das Haupt der Bleichen,

 O unsichrer Marsch der Halbtoten, Nächtigen, ewig Versteckten. Blaßweiße Wurzelmienen, o Letzte, Unterste, Sarglose, ewig Halbeingegraben in kalten saugenden Dreck, tastender Zug in spähender Unsicherheit, die Nacht ist nicht da, sie dürfen sehen. Sie sehen.

 Sie sehen.

 Der Himmel lief ihnen wie ein dünner Faden blau über die Erde hin. Aber in der Straße sahen sie den langen aufschießend flammenden Finger des Lichts.

 O gab es noch Häuser, schwere Straßen, Schutzleute mit halten Stiefeln? Das himmlische Licht bergan schmolz mild zur rötlichen Kugel halb hinter Dächern auf.

Ludwig Rubiner (12 juli 1881 – 28 februari 1920)

 

De Franse dichter en schrijver Max Jacob werd op 12 juli 1876 geboren in Quimper. Zie ook alle tags voor Max Jacob op dit blog.

 

GÉNÉROSITÉ ESPAGNOLE

Par un Espagnol de mes amis, le roi d’Espagne m’a fait donner trois gros diamants sur une chemise, une collerette de dentelle sur une veste de toréador, un portefeuille contenant des recommandations sur la conduite de la vie. Voitures ! boulevards, visites chez des amis: la bonne couchera-t-elle avec moi ? M. S. L. a tendu la main à G. A. qui la lui a refusée sans motifs. Je suis raccommodé avec les Y… Or, voici qu’à la Bibliothèque nationale je m’aperçois que je suis surveillé. Quatre employés s’avancent vers moi avec une épée de poupée chaque fois que je cherche à lire certains livres. Enfin un tout jeune groom s’avance: ” Venez! ” me dit-i1. Il me montre un puits caché derrière les livres; il me montre une roue de planches qui a l’air d’un instrument de supplices : ” Vous lisez des livres sur l’Inquisition, vous êtes condamné à mort! ” et je vis que sur ma manche on avait brodé une tête de mort: ” Combien? dis-je. Combien pouvez-vous donner ? – Quinze francs. C’est trop, dit le groom. – Je vous les donnerai lundi. ” La générosité du roi d’Espagne avait attiré l’attention de l’Inquisition.

Max Jacob (12 juli 1876 – 5 maart 1944)

 

De Amerikaanse schrijver en filosoof Henry David Thoreau werd geboren in Concord, Massachusetts op 12 juli 1817. Zie ook mijn blog van 12 juli 2007..

Uit: Walden

This is a delicious evening, when the whole body is one sense, and imbibes delight through every pore. I go and come with a strange liberty in Nature, one with herself. As I walk along the stony shore of the pond in my shirt sleeves, though it is cool as well as cloudy and windy, and I see nothing special to attract me, all the elements are unusually congenial to me. The bull-frogs trump to usher in the night, and the note from the whipporwill is borne on the rippling wind from over the water. Sympathy with the fluttering alder and poplar leaves almost takes away my breath; yet, like the lake, my serenity is rippled, but not ruffled. These small waves raised by the evening wind are as remote from storm as the smooth reflecting surface. Though it is now dark, the wind still blows and roars in the wood. The waves still dash, and some creatures lull the rest with their notes. The repose is never complete.”

Henry David Thoreau (12 juli 1817 – 6 mei 1862)


De Duitse dichter en schrijver Hermann Conradi werd op 12 juli 1862 in Jeßnitz geboren. Zie ook alle tags voor Hermann Conradi op dit blog.

 

Triumph der Sehnsucht

Das sind die Wogen der Sehnsucht,
Die fluten mir durch das Herz –
Der Sehnsucht, köstlich berückend,
Wie Knospenbotschaft im März …

Das sind die Wogen der Sehnsucht,
Die in mir branden und blühn –
Die mich berauschen, wie schwüles
Düften von weißem Jasmin.

Wie im Traume war ich gewandelt,
Von engem Genügen erfüllt –
Vor mir ein kleines, banales
Farbloses Werkeltagsbild …

Sie nahm so ganz mich gefangen,
Die winzige Werkeltagspflicht –
Zerschmolz mein stolzes Verlangen,
Verhing mein suchend Gesicht …

Still war es – freudlos und leidlos
Rann Stunde um Stunde dahin –
Und keine war drängende Sehnsucht –
Und keine Empörerin …

Nun strömen und rollen wieder
Die Schauer der Sehnsucht wild –
Zerbrochen liegt das Bildnis –
Mein Auge ist unverhüllt …

Ich fühle unendliche Schmerzen
Und Wonnen namenlos –
Ich kreise mit den Gestirnen,
Bin klein und doch riesengroß …

Bin Staub und doch die Achse –
Ein Punkt und doch alles zugleich …
Ich verzehre mich in Sehnsucht –
Und bin an Erfüllung so reich! …

Hermann Conradi (12 juli 1862 – 8 maart 1890)
Jeßnitz, Raadhuis (Geen portret beschikbaar)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 12 juli 2007.

De Nederlands-Amerikaanse journalist en schrijver Hans Koning (pseudoniem van Hans Köningsberger) werd geboren in Amsterdam op 12 juli 1921.

De Friese schrijver Gerben Willem Abma werd op 12 juli 1942  geboren in Folsgare.