Georg Trakl, Gertrude Stein, Ferdinand Schmatz, Michael Scharang, Johannes Kühn, Paul Auster, Andrzej Szczypiorski, Lao She, Henning Mankell, Annette Kolb, Ernst von Wildenbruch, James A. Michener, Sarah Kane, Richard Yates

De Oostenrijkse dichter Georg Trakl werd op 3 februari 1887 in Salzburg geboren. Zie ook alle tags voor Georg Trakl op dit blog.

 

Elis

 

1

 

Vollkommen ist die Stille dieses goldenen Tags.
Unter alten Eichen
Erscheinst du, Elis, ein Ruhender mit runden Augen.

 

Ihre Bläue spiegelt den Schlummer der Liebenden.
An deinem Mund
Verstummten ihre rosigen Seufzer.

 

Am Abend zog der Fischer die schweren Netze ein.
Ein guter Hirt
Führt seine Herde am Waldsaum hin.
O! wie gerecht sind, Elis, alle deine Tage.

 

Leise sinkt
An kahlen Mauern des Ölbaums blaue Stille,
Erstirbt eines Greisen dunkler Gesang.

 

Ein goldener Kahn
Schaukelt, Elis, dein Herz am einsamen Himmel.

 

2

 

Ein sanftes Glockenspiel tönt in Elis’ Brust
Am Abend,
Da sein Haupt ins schwarze Kissen sinkt.

 

Ein blaues Wild
Blutet leise im Dornengestrüpp.

 

Ein brauner Baum steht abgeschieden da;
Seine blauen Früchte fielen von ihm.

 

Zeichen und Sterne
Versinken leise im Abendweiher.

 

Hinter dem Hügel ist es Winter geworden.

 

Blaue Tauben
Trinken nachts den eisigen Schweiß,
Der von Elis’ kristallener Stirne rinnt.

 

Immer tönt
An schwarzen Mauern Gottes einsamer Wind.

 

 

 

Aan de knaap Elis

 

Elis, wanneer de merel in het zwarte bos roept,
Dit is je ondergang.
Je lippen drinken de koelte van de blauwe bergbron.

 

Laat, wanneer je voorhoofd zachtjes bloedt
Oeroude legenden
En donkere duiding van de vogelvlucht.

 

Jij echter loopt met tere stappen de nacht in,
Die vol purperen druiven hangt,
En beweegt je armen mooier in het blauw.

 

Een doornstruik klinkt,
Waar jouw maanachtige ogen zijn.
O, hoe lang ben, Elis, jij gestorven.

 

Je lichaam is een hyacint
Waarin een monnik zijn wassen vingers doopt.
Een zwarte holte is ons zwijgen,

 

Waaruit somtijds een teder dier treedt
En langzaam de zware oogleden neerslaat.
Op je slapen drupt een zwarte dauw,

 

Het laats
te goud van vervallen sterren.

 

 

 

Vertaald door Frans Roumen

 

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Georg Trakl (3 februari 1887 – 4 november 1914)

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Gertrude Stein werd geboren op 3 februari 1874 in Allegheny (Pennsylvania). Zie ook alle tags voor Gertrude Stein op dit blog.

Uit: Three Lives

THE TRADESMEN of Bridgepoint learned to dread the sound of “Miss Mathilda”, for with that name the good Anna always conquered.

The strictest of the one price stores found that they could give things for a little less, when the good Anna had fully said that “Miss Mathilda” could not pay so much and that she could buy it cheaper “by Lindheims.”

Lindheims was Anna’s favorite store, for there they had bargain days, when flour and sugar were sold for a quarter of a cent less for a pound, and there the heads of the departments were all her friends and always managed to give her the bargain prices, even on other days.

Anna led an arduous and troubled life.

Anna managed the whole little house for Miss Mathilda. It was a funny little house, one of a whole row of all the same kind that made a close pile like a row of dominoes that a child knocks over, for they were built along a street which at this point came down a steep hill. They were funny little houses, two stories high, with red brick fronts and long white steps.

This one little house was always very full with Miss Mathilda, an under servant, stray dogs and cats and Anna’s voice that scolded, managed, grumbled all day long.

  “Sallie! can’t I leave you alone a minute but you must run to the door to see the butcher boy come down the street and there is Miss Mathilda calling for her shoes. Can I do everything while you go around always thinking about nothing at all? If I ain’t after you every minute you would be forgetting all the time, and I take all this pains, and when you come to me you was as ragged as a buzzard and as dirty as a dog. Go and find Miss Mathilda her shoes where you put them this morning.”

 

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Gertrude Stein (3 februari 1874 – 27 juli 1946)
Standbeeld in Bryant Park Manhattan

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Ferdinand Schmatz werd geboren op 3 februari 1953 in Korneuburg. Zie ook alle tags voor Ferdinand Schmatz op dit blog.

Uit: Durchleuchtung

Wie erschaffen mich die technisch erzeugten Bilder, mich und dich und unsere Körper, was sagen die Röntgenbilder, wo und was strahlen sie uns ein, und wir, strahlen wir mit ihnen raus aus der Diagnose, das sind wir, wir scheinen, oho, und geben das Bildnis ab, das Magnetresonanz-Aufnahmebildnis, du feuerst auf was hin, die Wellen flitzen hin, auf was, auf was, wo bin ich, wer sind sie, immer nur im Bild oder im Wort, es bleibt sich gleich, ob mit Danja vor dem Kohlenladen oder mit Lacans Kindern in Damen und Herren, oder mit Pokisa im Bett, einmal die Wunde geöffnet, auch wenn sie trocken ist, kein Blut, nur Magnetismus oder Spannung, und schon läuten und zittern alle im Aufnahmetakt der Aufzeichnungsgeräte, so schwingen wir und sind Teilchen der Teilchen, dass wir uns brechen und Resonanz abgeben, anbieten, Resonanz sind, alles im Bild also, wir brauchen sie oder sie brauchen uns, den Widerstand, dort wo sich was bricht, dort ändern sie ihre Wellenlänge und breiten die Bilder wie die Computertomografien und die Ultraschallbildsequenzen über den Leib aus, Arten des Wissens, fragte sich Franz, aber welche sind hier im Spiel – damals, heute und:…“

 

Schmatz

Ferdinand Schmatz (Korneuburg, 3 februai 1953)

 

De Oostenrijkse schrijver Michael Scharang werd geboren in Kapfenberg in de provincie Steiermark op 3 februari 1943. In 1960 begon hij aan zijn studie dramatiek, filosofie en geschiedenis aan de Universiteit van Wenen. Hij behaalde zijn doctoraatstitel met een proefschrift over Robert Musil. Tijdens zijn studie schreef hij zijn eerste literaire werken en essays en publiceerde hij in het tijdschrift manuskripte.  Scharang nam het initiatief tot de Arbeitskreis österreichische Literaturproduzenten (1970-73). In 1973 was hij een van de mede-oprichters van de Grazer Autorenversammlung, die hij in 1989 verliet. Hij was gedurende vijf jaar lid van de Oostenrijkse Kommunistische Partij (1973-1978). In deze periode schreef hij ook zijn roman Charly Traktor (1973). Tijdens de ‘steirischer herbst’ van 1974, verdedigde Scharang fel een ‘anti-kapitalistisch concept van literatuur’. In 1976 schonk hij de helft van het prijzengeld van de Oostenrijkse Staatsprijs voor Literatuur weg voor de oprichting van het Weense culturele centrum Rotpunkt.  Scharang schrijft niet alleen romans, essaybundels en scripts, hij regisseert ook en levert regelmatig bijdragen aan Oostenrijkse en Duitse kranten en tijdschriften (o.a. Konkret, manuskripte, Die Presse, Profil, Der Standard, Wespennest).

Uit: Kunst, Kampf, Kanzler

„Die internationale Arbeiterbewegung stolpert immer dann ins Unglück, wenn sie sich nur auf Theoretiker verläßt und nicht auch auf Dichter. In Österreich wurde dieser Fehler vermieden. Marx galt nie mehr als Nestroy.  Letzterer läßt einen Revolutionär, welcher beobachtet, wie jemand aus Angst vor der Revolution auf seine Haustür schreibt, Eigentum sei heilig, sagen, nicht dieser Trottel sei das Problem, sondern der Umstand, daß die Arbeiter jenen Satz in ihr Herz geschrieben hätten. Die österreichischen Arbeiter, dieserart über sich aufgeklärt, hielten viel von sich, nicht aber hielten sie sich für ein historisches Subjekt, wodurch ihnen nicht jedes, aber manches Unglück erspart blieb.

Das Korrektiv zu Friedrich Engels war in Österreich, insbesondere in der libertären Provinz, Oscar Wilde. Bei allem Respekt vor Engels’ Liebe zur strengen Gesetzmäßigkeit ließ man sich vom ausschweifenden Wilde gern daran erinnern, daß der Sozialismus letztlich ein dienstbares Vehikel ist für den „neuen Individualismus, in dessen Diensten der Sozialismus wirkt, ob er es wahrhaben will oder nicht“. 

Der nächste große Dichter, auf den die österreichische Sozialdemokratie hörte, war Karl Kraus, auch wenn die Verständigung mit der im Getöse des Ersten Weltkriegs schwerhörig gewordenen Sozialdemokratie schwer fiel. Kraus allein hielt sein schützendes Wort über die kleine Republik und deren bürgerliche Demokratie, denn nach seiner Ansicht war die Unvollkommenheit des Neuen und Kleinen besser als die Verkommenheit der übergroßen und übermächtigen Monarchie, eine Ansicht, der die Sozialdemokratie sich schon 1945 begeistert anschloß.

 

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Michael Scharang (Kapfenberg, 3 februari 1943)

 

De Duitse dichter en schrijver Johannes Kühn werd geboren op 3 februari 1934 in Bergweiler, gemeente Tholey in het Saarland. Zie ook mijn blog van 3 februari 2008.

Tanzabend

 

Tanzabend

Selige Paare
seh ich in den Tanzsaal gleiten,
Selige verlassen ihn zur späten Nacht,
und aus den helldurchschienenen Fenstern
klingt Musik.
Walzerweisen
sind im winterlichen Dorf
doppelt wärmend,
fliegen fröhlich über schneebedeckten Platz.
Märsche dröhnen,
Foxtrotts takten,
Tangos weinen liebesherzlich.
Wer will Trauermienen zeigen,
nicht eine,
nicht einer.
Ich steh und blick hinauf die Treppe,
die widerhallt,
ich stehe da als eisig kalter Jungegeselle
ganz ohne Geld,
tret mir die Füße warm
und spür der Nacht
als meiner Braut
spottvollen Kuß.

 

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Johannes Kühn (Bergweiler, 3 februari 1934)

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en essayist Paul Auster werd geboren op 3 februari 1947 in Newark, New Jersey. Zie ook alle tags voor Paul Auster op dit blog.

 

Uit: Travels in the Scriptorium

 

„The old man sits on the edge of the narrow bed, palms spread out on his knees, head down, staring at the floor. He has no idea that a camera is planted in the ceiling directly above him. The shutter clicks silently once every second, producing eighty-six thousand four hundred still photos with each revolution of the earth. Even if he knew he was being watched, it wouldn’t make any difference. His mind is elsewhere, stranded among the figments in his head as he searches for an answer to the question that haunts him.

Who is he? What is he doing here? When did he arrive and how long will he remain? With any luck, time will tell us all. For the moment, our only task is to study the pictures as attentively as we can and refrain from drawing any premature conclusions.

There are a number of objects in the room, and on each one a strip of white tape has been affixed to the surface, bearing a single word written out in block letters. On the bedside table, for example, the word is table. On the lamp, the word is lamp. Even on the wall, which is not strictly speaking an object, there is a strip of tape that reads wall. The old man looks up for a moment, sees the wall, sees the strip of tape attached to the wall, and pronounces the word wall in a soft voice. What cannot be known at this point is whether he is reading the word on the strip of tape or simply referring to the wall itself. It could be that he has forgotten how to read but still recognizes things for what they are and can call them by their names, or, conversely, that he has lost the ability to recognize things for what they are but still knows how to read.“

 

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Paul Auster (Newark, 3 februari 1947)

 

De Poolse schrijver Andrzej Szczypiorski werd geboren op 3 februari 1928 in Warschau. Zie ook mijn blog van 3 februari 2007.

Uit: Der letzte Gerechte. Andrzej Szczypiorski (Biografie door Marta Kijowska)

 

Selbst als Szczypiorski im Ausland längst den Ruhm eines Schriftstellers von europäischem Rang genoß, brachten sie ihm keineswegs nur Sympathie und Anerkennung entgegen. Er hatte zwar unter ihnen viele Freunde und Bewunderer, doch gleichzeitig rieben sich an ihm immer wieder die Geister. Weshalb nun? Ging es um die literarische Qualität seiner Werke? War es sein internationaler Erfolg, der die Neider auf den Plan rief? Irritierte das hohe Ansehen, das er ausgerechnet im »feindlichen« Deutschland genoß? Trug man ihm immer noch die heiklen Kapitel seiner Biographie nach? Störte man sich an dem höhnisch-moralistischen Ton, den er gern in seiner Publizistik anschlug? Die kürzeste Antwort auf all diese Fragen lautet: Es war alles zugleich.
Was Szczypiorski wohl am meisten schmerzte, war die Hartnäckigkeit, mit der ein Teil der polnischen Kritiker ihm den Anspruch auf einen Platz unter den Größten der polnischen Gegenwartsliteratur verweigerte. Der deutsche Journalist Richard Heimann hatte nämlich recht, als er einmal schrieb: »Es mag für den deutschen Leser kaum möglich erscheinen, aber eine literarische Qualität wollen ihm seine Landsleute nur mit Widerwillen attestieren. Szczypiorskis Literatur ist in Polen bestenfalls zweite Liga. Diese Skepsis der Polen hatte freilich mehrere Gründe, die allesamt in der Vergangenheit lagen. Zum einen hießen die Favoriten der intellektuellen Elite der sechziger und siebziger Jahre Tadeusz Konwicki, Jerzy Andrzejewski oder Kazimierz Brandys – Szczypiorskis Prosa, mit Ausnahme von Eine Messe für die Stadt Arras, war zu konventionell, um ihren Geschmack zu befriedigen“.

 

Szczypiorski

Andrzej Szczypiorski (3 februari 1928 – 16 mei 2000)

 

De Chinese schrijver Lao She (pseudoniem voor Shu Qingchun) werd geboren op 3 februari 1899 in Beijing. Zie ook mijn blog van 3 februari 2007.

 

Uit: Histoire de ma vie (Vertaald door Paul Bady , Li Tche-houa , Alain Peyraube , Martine Vallette-Hémery)

 

Cependant, si j’ai changé subitement de profession, ce ne fut pas seulement pour cette raison. Un homme seul n’a jamais empêché l’histoire de tourner. Vouloir s’opposer au changement, c’est le pot de terre contre le pot de fer. A lutter contre son temps, on épuise ses forces et on ne fait que s’attirer des ennuis. En revanche, un pépin qui vous arrive à vous tout seul est souvent beaucoup plus dur à supporter : il peut vous rendre fou du jour au lendemain. Et quand on en est à trouver normal de se jeter dans la rivière ou qu fond d’un puits, il n’y a, ça va sans dire, rien d’étrange à abandonner son métier pour en prendre un autre. En soi, un événement qui ne touche qu’un individu est peu important, mais lorsqu’il vous tombe sur le dos et que vous êtes seul à le porter, il vous écrase : un grain de riz, c’est minuscule, et pourtant, pour la fourmi qui le transporte, c’est une charge exténuante. Pour vivre, on a besoin de respirer, mais lorsqu’il vous arrive un ennui, on a le souffle coupé et on perd la tête. L’homme est une si petite chose !
Ma guigne à moi aura été d’être astucieux et gentil avec les gens. A première vue, ça peut paraître invraisemblable : c’est pourtant absolument vrai, je le jure. Si ça ne m’était pas arrivé à moi-même, jamais je n’aurais cru la chose possible. Mais voilà, c’est bien sur moi qu’elle était tombée. Sur le coup, j’ai cru vraiment devenir fou. Maintenant que vingt ou trente ans se sont écoulés, quand j’y songe, ça me fait plutôt sourire, comme s’il s’agissait tout bonnement d’une fable. Mais j’ai compris à présent que les qualités qu’on peut avoir ne vous profitent pas nécessairement.”

 

LaoShe

Lao She (3 februari 1899 – 24 augustus 1966)

 

De Zweedse schrijver Henning Mankell werd geboren in Stockholm op 3 februari 1948. Hij woont afwisselend in Mozambique en in zijn vaderland Zweden. Zie ook mijn blog van 3 februari 2008.

 

Uit: Depths

 

They used to say that when there was no wind the cries of the lunatics could be heard on the other side of the lake.
Especially in autumn. The cries belonged to autumn.
Autumn is when this story begins. In a damp fog, with the tempera­ture hovering just above freezing, and a woman who suddenly realises that freedom is at hand. She has found a hole in a fence.
It is the autumn of 1937. The woman is called Kristina Tacker and for many years she has been locked away in the big asylum near Säter. All thoughts of time have lost their meaning for her.
She stares at the hole for ages, as if she does not grasp its significance. The fence has always been a barrier she should not get too close to. It is a boundary with a quite specific significance.
But this sudden change? This gap that has appeared in the fence? A door has been opened by an unknown hand, leading to what was until now forbidden territory. It takes a long time for it to sink in.
Then, cautiously, she crawls through the hole and finds herself on the other side. She stands, motionless, listening, her head hunched down between her tense shoulders, waiting for somebody to come and take hold of her.“

 

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Henning Mankell (Stockholm, 3 februari 1948)

 

De Duitse schrijfster Annette Kolb werd geboren op 3 februari 1870 in München.  Zij was de derde dochter van een Duitse vader en een Franse moeder. Haar vader, Max Kolb, was een buitenechtelijk kind van ofwel de latere koning Maximilian II of van de hertog Max Joseph in Bayern. In het eerste geval zou Lodewijk II een halbroer van hem zijn geweest, in het tweede geval was hij een halfbroer van de latere Oostenrijkse koningin Elisabeth (Sissy).  Annette Kolb publiceerde in 1899 uit eigen middelen haar eerste werk, Kurze Aufsätze. Tijdens WO I zette zij zich in voor het pacifisme. Zij ging in 1916 in ballingschap naar Zwitserland. Rainer Maria Rilke was zeer lovend over haar romans en nmet de schrijver René Schickele verbond haar een levenslange vriendschap. In 1933 emigreerde Kolbe naar Parijs, zij werd Frans staatsburger, in 1941 volgde de vlucht naar de VS. Na de oorlog keerde zij naar Europa terug (Parijs, München en Badenweiler). Naast essays en romans publiceerde zij ook portretten en levensbeschrijvingen van Mozart, Schubert, Briand en Lodewijk II en Richard Wagner.

 

Uit: Briefe einer Deutsch-Französin

 

Du weißt: ich hatte mich von meinen deutschen Landsleuten dadurch vielfach unterschieden, daß ich immer so stolz darauf war, ihnen anzugehören, und daß ich im Ausland mit der aufgezogenen Fahne meines Deutschtums so begeistert herumging. Aber du hast auch gehört, wie unermüdlich ich ihnen zurief: Die Verschmelzung Eurer Wesensart mit der Eurer westlichen Brüder ist für das Heil Europas unerläßlich und die Stunde für eine Anleihe ihrer Qualitäten hat geschlagen. Denn nicht eher seid Ihr die Berufenen. Jawohl! Ich weiß es schon, Ihr seid gründlicher, männlicher, Euer Geist ist weiter ausgebuchtet. Aber Ihr seid die politisch Ungeschulten, die Unpolitischen par excellence. Ihr versteht es nicht, mit den Franzosen auszukommen, was noch alle anderen Nationen fertig brachten.“

(…)

 

Die meisten Deutschen sind ja, was die Franzosen anbelangt, von einer Oberflächlichkeit, die sonst gar nicht in ihrem Charakter liegt; dafür wird im gegebenen Fall die Oberflächlichkeit mit entsprechender Gründlichkeit betrieben[…].“

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Annette Kolb (3 februari 1870 – 3 december 1967)

 

De Duitse dichter en schrijver Ernst von Wildenbruch werd op 3 februari 1845 geboren in Beiroet. Zie ook mijn blog van 3 februari 2007.

 

Uit:  Das wandernde Licht

An der kleinen Station, die nicht weit hinter Breslau an dem großen Schienenstrange liegt, der, Schlesien durchquerend, Berlin mit Wien verbindet, war zu später Abendstunde der Eisenbahnzug angekommen.

Es war keiner von den Kurierzügen; wenige Fahrgäste nur saßen in den Wagen verteilt; auf der Station stiegen nicht mehr als zwei Reisende aus. Dies waren zwei Männer, von denen der eine, der bejahrter und dicker als der andre war, sogleich von dem Gepäckträger des Bahnhofs in Empfang genommen und begrüßt wurde. Er schien am Orte bekannt zu sein, und das war natürlich genug, denn es war der Arzt, der in der kleinen, etwa zwei Meilen hinter der Station landeinwärts gelegenen Stadt seinen Wohnsitz hatte.

»Ist der Wagen da?« fragte er den Gepäckträger; dem er seine Reisetasche anvertraute; er war offenbar nur zu einem kurzen Ausfluge von Hause fort gewesen.

»Is da, Herr Dukter,« erwiderte jener; »die Frau Dukter hat och den Mantel für’n Herrn mit eingelegt, wird aber nicht nötig sein, is scheenes Wetter heut abend zur Nacht.« Jetzt wandte sich der Arzt an den Mitreisenden.

»Wollen Sie nicht auch nach – fahren?« Und er nannte den Namen des Städtchens.

Der Angeredete bejahte. Er wollte am nächsten Tage noch weiter ins Land hinein; darum hatte er die Absicht gehabt, in der Stadt zu übernachten.“

 

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Ernst von Wildenbruch (3 februari 1845 – 15 januari 1909)

 

De Amerikaanse schrijver James A. Michener werd geboren op 3 februari 1907 in New York. Zie ook mijn blog van 3 februari 2007.

 

Uit: The Source

“Just like the Jews,” he said. “Denied religious liberty by all, they extend it to everyone.” He thought that might be a good motto for the new state, but as the freighter approached land he added, “I’d feel more like a traveler to Israel if they’d let me see one good synagogue.” But the Jewish religion was an internal thing, a system for organizing life rather than building edifices, and no Jewish religious structures were visible.

Even at the dockside his introduction to the Jewish state was postponed, for the firs man who recognized him was a genial, good-looking Arab in his late thirties, dressed nattily inwestern clothes, who called from the shore in English, “Welcome! Welcome! Everything’s ready.” Two generations of British and American archaeologists had been greeted with this heartening call, either by the present Jemail Tabari or by his famous uncle, Mahmoud, who had worked on most of the historic digs in the area. Dr. Cullinane, from the Biblical Museum in Chicago, was reassured.

For many years he had dreamed of excavating one of the silent mounds in the Holy Land, perhaps even to uncover additional clues to the history of man and his gods as they interacted in this ancient land; and as he waited for the freighter to tie up he looked across the bay to Akko, that jewel of a seaport, where so much of the history he was about to probe had started. Phoenicians, Greeks, Romans, Arabs, and finally Richard the Lion Heart and his Crusaders had all come to that harbor in glorious panoply, and to follow in their footsteps was for an archaeologist like Cullinane a privilege.” I hope I do a good job,” he whispered.”

 

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James A.  Michener (3 februari 1907 – 16 oktober 1997)

 

De Britse toneelschrijftster Sarah Kane werd geboren op 3 februari 1971 in Essex. De opvoering van haar eerste stuk, Blasted (Opgeblazen), leidde in 1995 tot een groot schandaal in de Britse pers en het gevolg was dat de zalen zich vulden als nooit tevoren. Blasted, een stuk dat barst van de wanhoop en het geweld (verkrachting, moord, kannibalisme, oorlog) werd door Kane zelf omschreven als ‘quite a peaceful little play’. Haar tweede stuk, Phaedra’s Love (De liefde van Phaedra), opgevoerd in 1996, is een navertelling van de Griekse mythe, die bij Kane toch nog een stuk bloederiger eindigt dan in het origineel van Seneca. Cleansed (Genezen), haar stuk uit 1998, speelt in een ziekenhuis waar een psychiater zich als een beul gedraagt tegenover zijn patiënten. Ook in 1998 verscheen het stuk Crave (Hunkeren), ditmaal onder een pseudoniem om het stuk niet te belasten met haar naam. Hierin vertellen vier mensen, A, B, M en C, elkaar verhalen die zich zo met elkaar vervlechten dat ze uiteindelijk één schreeuw om liefde worden, liefde die niet wordt gegeven, niet wordt beantwoord. In 4.48. Psychosis (Psychose om 4.48 uur), een stuk dat postuum werd opgevoerd in 2000, is de vrouwelijke hoofdpersoon opgenomen in een psychiatrisch ziekenhuis Sarah Kane pleegdezelfmoord op 20 februari 1999, toen ze net achtentwintig was geworden, door zich aan haar schoenveters op te hangen in de wc van het ziekenhuis waar ze was opgenomen na een eerdere zelfmoordpoging. Zij leed aan zware depressies.

 

Uit: Crave

 

„…and sit on the steps smoking till your neighbour comes home and sit on the steps smoking till you come home and worry when you’re late and be amazed when you’re early and give you sunflowers and go to your party and dance till I’m black and be sorry when I’m wrong and happy when you forgive me and look at your photos and wish I’d known you forever and hear your voice in my ear and feel your skin on my skin and get sca
red when you’re angry and your eye has gone red and the other eye blue and your hair to the left and your face oriental and tell you you’re gorgeous and hug you when you’re anxious and hold you when you hurt and want you when I smell you and offend you when I touch you and whimper when I’m next to you and whimper when I’m not and dribble on your breast and smother you in the night and get cold when you take the blanket and hot when you don’t and melt when you smile and dissolve when you laugh and not understand why you think I’m rejecting you when I’m not rejecting you and wonder how you could think I’d ever reject you and wonder who you are but accept you anyway and tell you about the tree angel enchanted forest boy who flew across the ocean because he loved you and write poems for you and wonder why you don’t believe me…“

 

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Sarah Kane (3 februari 1971 – 20 februari 1999)

 

De Amerikaanse schrijver Richard Yates werd geboren op 3 februari 1926 in Yonkers, New York. Yates groeide op in een onstabiel gezin. Na de scheiding van zijn ouders hopte hij tijdens de Depressiejaren met zijn moeder en zusje van appartement naar appartement. Hij nam dienst, en werd naar Frankrijk gestuurd aan het eind van de oorlog. Nadat voor korte periode had gediend in de occupatie van Duitsland keerde hij terug naar Amerika, waar hij trouwde. Tijdens zijn diensttijd had hij TB opgelopen, en dankzij de uitkering die hij hiervoor kreeg, kon hij voor korte tijd terug naar Europa. Hier begon hij met het schrijven van verhalen. Eenmaal terug in de VS nam hij verschillende schrijftaken op zich, zoals redactiewerk voor de United Press en Remington Rand, en gaf hij les aan de New School. In 1959 scheidde hij van zijn vrouw, die de voogdij van zijn twee dochters kreeg. In 1961 werd zijn eerste roman gepubliceerd ‘Revolutionary Road’. In totaal schreef hij elf romans.

 

Uit: Revolutionary Road

 

„The final dying sounds of their dress rehearsal left the Laurel Players with nothing to do but stand there, silent and helpless, blinking out over the footlights of an empty auditorium. They hardly dared to breathe as the short, solemn figure of their director emerged from the naked seats to join them on stage, as he pulled a stepladder raspingly from the wings and climbed halfway up its rungs to turn and tell them, with several clearings of his throat, that they were a damned talented group of people and a wonderful group of people to work with.

“It hasn’t been an easy job,” he said, his glasses glinting soberly around the stage. “We’ve had a lot of problems here, and quite frankly I’d more or less resigned myself not to expect too much. Well, listen. Maybe this sounds corny, but something happened up here tonight. Sitting out there tonight I suddenly knew, deep down, that you were all putting your hearts into your work for the first time.” He let the fingers of one hand splay out across the pocket of his shirt to show what a simple, physical thing the heart was; then he made the same hand into a fist, which he shook slowly and wordlessly in a long dramatic pause, closing one eye and allowing his moist lower lip to curl out in a grimace of triumph and pride. “Do that again tomorrow night,” he said, “and we’ll have one hell of a show.”

They could have wept with relief. Instead, trembling, they cheered and laughed and shook hands and kissed one another, and somebody when out for a case of beer and they all sang unanimously, that they’d better knock it off and get a good night’s sleep.“

 

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Richard Yates (3 februari 1926 – 7 november 1992)

Hella Haasse, James Joyce, Eriek Verpale, Michel Marc Bouchard, James Dickey, Xuân Diệu, Ayn Rand, Johann Ch. Gottsched, William Rose Benét, Gostan Zarian, Ludwig Eichrodt, Michael Öchsner

De Nederlands schrijfster Hella Haasse werd geboren op 2 februari 1918 in Batavia. Zie ook mijn blog van 2 februari 2007 en ook mijn blog van 2 februari 2008.

Uit: Zelfportret als legkaart

 „Zodra de dag aanbreekt, meestal nog vóór het ogenblik waarop wij vanzelf opduiken uit de slaap, komt de kleine cavalcade uit de kinderkamer aan iedere vorm van geleidelijk ontwaken bij voorbaat paal en perk stellen. Twee paar snelle beentjes trappelen over het zeil, twee energieke kleine lichamen storten zich op ons. Ik houd mij slapende, maar zij laten zich niet voor de gek houden. Door mijn oogharen heen zie ik boven mij het onderzoekende waakzame gezichtje van de jongste: onder verwarde krullen breed voorhoofd, bolle wangetjes, twee blinkende bedrieglijk onschuldige ogen. Terwijl zij dromerig ea schalks tegelijk naar mij tuurt, als een van die barok-engeltjes bij wie zij in molligheid en buitelzucht niet achterstaat, knijptzij mij deskundig hard in mijn arm en eist: mamma opstaan, pap koken.

De oudste heeft een rutschbaan ontdekt, de dekenhelling tussen mijn opgetrokken knieën en het bed, en laat zich daar gillend van plezier met veel overbodig gespartel telkens opnieuw langs omlaagglijden. Er is geen ontkomen meer aan, wij moeten er iut. In de buizen van de waterleiding het ruisende en gorgelende geluid, signaal van ochtendacdviteit bij zij- en bovenburen. Op straat nadert het flessengerinkel van de melkboer. De kinderen trekken de overgordijnen open, melden dat de zon schijnt, dat er vogels in de tuin zitten. Het kleintje, wijdbeens voor de glazen deur, herhaalt tot in het oneindige de bezwerende tweetonige kreet in mineur die zij iedere ochtend tot de vogels richt: Duifie… kom nou…

Dit is het ogenblik waarop dromen en halfdromen verbannen, ideeën, visioenen en projecten die zich in de korte spanne tijds tussen slapen en waken op de voorgrond van het denken dringen, aandacht, vormgeving eisend, tijdelijk teruggewezen moeten worden. Nu komt, langzaam maar onafwendbaar, het oppermachtige mechaniek van de werkdag op gang, de motor die van pool tot pool door alle etmalen heen de menselijke bedrijvigheid aanzet. De vroege ochtend is nog chaos. In een onderdeel van een seconde moet de eerste beslissende slag geleverd worden om tegenzin en moedeloosheid, de afweerhouding van de onwillige geest voor de Sisyphus-arbeid die te wachten ligt, te overwinnen.“

 

haase

Hella Haasse (Batavia, 2 februari 1918)

 

De Ierse schrijver James Joyce werd geboren in Dublin op 2 februari 1882. Zie ook mijn blog van 2 februari 2007 en mijn blog van 16 juni 2006 en ook mijn blog van 2 februari 2008.

Uit: Dubliners

 

“There was no hope for him this time: it was the third stroke. Night after night I had passed the house (it was vacation time) and studied the lighted square of window: and night after night I had found it lighted in the same way, faintly and evenly. If he was dead, I thought, I would see the reflection of candles on the darkened blind for I knew that two candles must be set at the head of a corpse. He had often said to me: “I am not long for this world,” and I had thought his words idle. Now I knew they were true. Every night as I gazed up at the window I said softly to myself the word paralysis. It had always sounded strangely in my ears, like the word gnomon in the Euclid and the word simony in the Catechism. But now it sounded to me like the name of some maleficent and sinful being. It filled me with fear, and yet I longed to be nearer to it and to look upon its deadly work.

Old Cotter was sitting at the fire, smoking, when I came downstairs to supper. While my aunt was ladling out my stirabout he said, as if returning to some former remark of his: “No, I wouldn’t say he was exactly . . . but there was something queer . . . there was something uncanny about him. I’ll tell you my opinion. . . .” He began to puff at his pipe, no doubt arranging his opinion in his mind. Tiresome old fool! When we knew him first he used to be rather interesting, talking of faints and worms; but I soon grew tired of him and his endless stories about the distillery.

“I have my own theory about it,” he said. “I think it was one of those . . . peculiar cases. . . . But it’s hard to say. . . .” He began to puff again at his pipe without giving us his theory. My uncle saw me staring and said to me: “Well, so your old friend is gone, you’ll be sorry to hear.”

“Who?” said I.

“Father Flynn.”

“Is he dead?”

“Mr. Cotter here has just told us. He was passing by the house.”

I knew that I was under observation so I continued eating as if the news had not interested me. My uncle explained to old Cotter.

“The youngster and he were great friends. The old chap taught him a great deal, mind you; and they say he had a great wish for him.”

“God have mercy on his soul,” said my aunt piously.”

 

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James Joyce (2 februari 1882 – 13 januari 1941)
Standbeeld in Dublin

 

De Vlaamse dichter en schrijver Eriek Verpale werd geboren op 2 februari 1952 te Zelzate. Zie ook mijn blog van 2 februari 2007 en ook mijn blog van 2 februari 2008.

 

Hoog bezoek

 

Er is altijd een zonderling
die mij wil spreken,
bijvoorbeeld als ik uien sta te bakken,
gezouten kaantjes of tout court spek.
Die zonderling is God.

Hij belt nooit aan.
Hij komt mijn keuken zomaar binnen,
neemt mij de pan uit de handen.
O Veni, Veni Creator!
Alles brandt aan.

Want God houdt niet van orde,
niet van regelmaat, heeft geen gezag.
De vlam in de pan. Precies zijn schepping:
te veel hartstocht en te weinig maat.

 

Verpale

Eriek Verpale (Zelzate, 2 februari 1952)

 

De Canadese toneelschrijver Michel Marc Bouchard werd geboren op 2 februari 1958 in Saint Coeur-de-Marie, Quebec. Hij studeerde theaterwetenschappen aan de universiteit van Ottawa. Sinds zijn debuut in 1983 heeft hij al 25 stukken op zijn naam gebracht. Hij ontving o.a de Prix Journal de Montreal en de Prix du Cercle des critiques de l’Outaouais

 

Uit: Des Yeux de verre / Something In Their Eyes

 

“Les journalistes vont faire un maudit saut en me voyant. Le buffet va leur rester pris dans le gosier. « Chers journalistes… » Moi aussi, j’suis capable de parler à du monde qui sont pas là. « Chers journalistes, comme toutes les ptites filles, je veux me marier avec mon père. » Photos! Chers journalistes : « Je le veux! Pour le meilleur pis pour le pire pis disons que le pire est faite. Ça va être la première fois qu’une mariée va rentrer à l’église, pas au bras de son père, mais au bras de son futur mari, qui est son père!”

 

Bouchard

Michel Marc Bouchard (Saint Coeur-de-Marie, 2 februari 1958)

 

De Amerikaanse dichter en schrijver James Dickey werd geboren op 2 februari 1923 in Atlanta, Georgia. Zie ook mijn blog van 2 februari 2007 en ook mijn blog van 2 februari 2008.

 

The Dusk of Horses    

 

Right under their noses, the green

Of the field is paling away

Because of something fallen from the sky.

 

They see this, and put down

Their long heads deeper in grass

That only just escapes reflecting them

 

As the dream of a millpond would.

The color green flees over the grass

Like an insect, following the red sun over

 

The next hill. The grass is white.

There is no cloud so dark and white at once;

There is no pool at dawn that deepens

 

Their faces and thirsts as this does.

Now they are feeding on solid

Cloud, and, one by one,

 

With nails as silent as stars among the wood

Hewed down years ago and now rotten,

The stalls are put up around them.

 

Now if they lean, they come

On wood on any side. Not touching it, they sleep.

No beast ever lived who understood

 

What happened among the sun’s fields,

Or cared why the color of grass

Fled over the hill while he stumbled,

 

Led by the halter to sleep

On his four taxed, worthy legs.

Each thinks he awakens where

 

The sun is black on the rooftop,

That the green is dancing in the next pasture,

And that the way to sleep

 

In a cloud, or in a risen lake,

Is to walk as though he were still

in the drained field standing, head down,

 

To pretend to sleep when led,

And thus to go under the ancient white

Of the meadow, as green goes

 

And whiteness comes up through his face

Holding stars and rotten rafters,

Quiet, fragrant, and relieved.

 

 

Dickey

James Dickey (2 februari 1923 – 19 januari 1997)

 

De Viëtnamese dichter Xuân Diệu werd geboren op 2 februari 1916 in Gò Bồi, gemeente Tùng Giản. Zie ook mijn blog van 2 februari 2007 en ook mijn blog van 2 februari 2008.

 

 

The Sea

 

I don’t deserve to be the ocean blue
But I want thee to be the white beach sand
The sandy beach stretching calmly its hue
Under the crystal sun.

 

The comely beach of yellow sand
Extending to the rows of pine
So dreamily and quietly
For eons by the roaring brine.

 

Let me be the clear turquoise swells
That kiss ceaseless thy yellow sand
The gentle kiss that softly dwells
The quiet kiss that has no end.

 

I will kiss thee again, again
From here clear to eternity
Till none of this wide world remains
Before my heart can beat calmly.

 

There’re times when I would fain surge in
As if to crush thy edges dear
It’s when my billows roar passion
To drown thee in ceaseless love sheer.

 

I don’t deserve to be the ocean blue
But want to be the turquoise sea
To sing eternal songs by thee
In endless love for dear thee true.

 

So when the foam comes boiling white
And wind gusts in from everywhere,
Insatiably I’ll kiss with might
‘Cause I love so thy sand edge bare.

 

 

Vertaald door Thomas D. Le

 

XuanDieu

Xuân Diệu (2 februari 1916 – 18 december 1985)

 

De Amerikaanse schrijfster van Russische komaf Ayn Rand (eig. Alissa “Alice” Zinovievna Rosenbaum) werd geboren in Sint-Petersburg op  2 februari 1905. Zie ook mijn blog van 2 februari 2007

Uit: The Fountainhead

Our country, the noblest country in the history of men, was based on the principle of individualism. The principle of Man’s inalienable rights. It was a country where a man was free to seek his own happiness. To gain and produce, not to give up and renounce. To prosper, not to starve. To achieve, not to plunder. To hold as his highest possession, a sense of his personal value. And as his highest virtue, his self-respect. Look at the result. That is what the collectivists are now asking you to destroy. As much of the earth has been destroyed. I am an architect. I know what is to come by the principle on which it is built.

We are approaching a world in which I cannot permit myself to live. My ideas are my property. They were taken from me by force, by breach of contract. No appeal was left to me. It was believed that my work belonged to others – to do with as they pleased. But they had a claim upon me, without my consent. That it was my duty to serve them, without choice or reward. Now you know why I dynamited Cortlandt. I designed Cortlandt. I made it possible. I destroyed it. I agreed to design it for the purpose of seeing it built as I wished. That was the price I set for my work. I was not paid.“

 

Rand_Ayn

Ayn Rand (2 februari 1905 – 6 maart 1982)

 

De Duitse schrijver Johann Christoph Gottsched werd geboren in Juditten (bij Koningsbergen) op 2 februari 1700. Hij hervormde het theater in classicistische zin: met name het drama is op zijn instigatie een hoog ontwikkelde kunstvorm geworden. Hij was de zoon van een protestants dominee en studeerde theologie en filologie. In 1724 verhuisde hij naar Leipzig; vanaf 1730 werkte hij er als professor aan de universiteit, alwaar hij de filosofie van Christian Wolff onderwees, alsmede logica en poëtica. Hij leidde van de ideeën van Wolff een regelsysteem voor het theater af, dat hij in 1730 publiceerde als Versuch einer Critischen Dichtkunst vor die Deutschen. Hiermee oogstte hij een aantal jaren grote belangstelling: de grondgedachte was dat een toneelstuk, en de dichtkunst in het algemeen, een afspiegeling van de realiteit moet zijn. Dit, op zijn beurt, hield een radicale zuivering van alle barokke elementen in, ten gunste van een bijzonder rigoureuze aristotelische eenheid van plaats, handeling en tijd.

 

Uit: Sterbender Cato

 

Cato
Prinzessin, diese Stadt kann Eure Zuflucht sein,
Selbst Cato schließet sich in ihre Mauren ein.
Rom seufzet, und es steht das Capitol in Flammen!
Hier zieht die Freiheit noch die letzte Kraft zusammen,
Mit der die Republik gewiß zugrunde geht,
Und wenn sie einmal fällt, wohl niemals aufersteht.
Das beste Kriegesvolk hat sich hieher gezogen;
Doch ist uns sonderlich die Tugend selbst gewogen:
Sie schützet Turn und Wall, ja selbst die Billigkeit
Scheut hier die Waffen nicht und folgt uns in den Streit.
Hier laß ich unsern Rat noch einst zusammenkommen;
An Anzahl hat er zwar sehr merklich abgenommen:
Doch an der Hoheit nicht, so ihm die Tugend gibt,
Die mehr ein redlich Herz als Glanz und Ansehn liebt.
Hier können Könige noch eins so sicher wohnen,
Als wo man sie verehrt, als auf den höchsten Thronen.
Das Recht beschützt Euch selbst; drum dämpfet Gram und Pein
Und bauet nur, wie Rom, hinfort auf mich allein.
Mein Schicksal lenkt mich stets, die Bosheit zu bestreiten,
Und sollt ich mir dadurch mein eigen Grab bereiten!

Arsene
Nein, Herr, ich bitte, gebt der Ahndung kein Gehör!
Das höchstbedrängte Rom braucht so ein Haupt noch mehr,
Denn zweene können itzt nicht wohl entbehret werden,
Im Himmel Jupiter und Cato hier auf Erden.
Wiewohl, es kömmt vielleicht Pharnaz in kurzem her;
Darum entfern ich mich.
Sein Anblick fällt mir schwer.

gottsched
Johann Ch. Gottsched (2 februari 1700 – 12 december 1766)

 

De Amerikaanse dichter en uitgever William Rose Benét werd geboren op 2 febrari 1886 in Fort Hamilton, Brooklyn, New York. Hij studeerde aam Yale University, waar hij de Yale Record en Yale Courant  uitgaf. Na WO I begon hij te werken voor The Nation’s Business, vanaf 1920 voor de New York Evening Post waarvoor hij samen met anderen de Literary Review en de Saturday Review of Literature bedacht.

Mad Blake

 

Blake saw a treeful of angels at Peckham Rye,

And his hands could lay hold on the tiger’s terrible heart.

Blake knew how deep is Hell, and Heaven how high,

And could build the universe from one tiny part.

Blake heard the asides of God, as with furrowed brow

He sifts the star-streams between the Then and the Now,

In vast infant sagacity brooding, an infant’s grace

Shining serene on his simple, benignant face.

 

Blake was mad, they say, — and Space’s Pandora-box

Loosed its wonders upon him — devils, but angels indeed.

I, they say, am sane, but no key of mine unlocks

One lock of one gate wherethrough Heaven’s glory is freed.

And I stand and I hold my breath, daylong, yearlong,

Out of comfort and easy dreaming evermore starting awake, —

Yearning beyond all sanity for some echo of that Song

Of Songs that was sung to the soul of the madman, Blake!

 

benet

William Rose Benét (2 februari 1886 – 4 mei 1950)
Portret door Luis Quintanilla

 

 

De Armeense schrijver Gostan Zarian werd geboren op 2 februari 1885 in Shemakha, voormalige hoofdstad van Azerbeidzjan. Hij werd in 1895 door familie naar de College Germain in Asniere, nabij Parijs, gestuurd. Hij zette zijn studies voort in Brussel, waar hij al in het Frans en het Russisch publiceerde en uiteindelijk van Emile Verhaeren het advies kreeg in het Armeens te gaan schrijven. Ook daarna heeft hij buiten de Kaukasus gewoond om zo nu en dan alleen op vakantie terug te keren naar zijn geboorteland Azerbaijan en zijn moederland Armenie. Tussen 1925 en 1963 leidde hij een nomadisch bestaan tussen plaatsen als Parijs, Rome, Florence, het eiland Korfu, het eiland Ischia en New York. In 1963 keerde hij definitief terug naar het toenmalige Sovjet Armenie waar hij nog een boek schreef dat gecensureerd werd gepubliceerd (The Ship on the Mountain).

Uit: The Ship On The Mountain (Vertaald door Shant Norashkharian)

 

As he was coming down he stopped in front of the ancient church which stood above the monastery.

What a miracle it was, that this temple still remained standing! Built on the foundations of a former pagan altar, from the first centuries of Christianity, it had witnessed fierce, dreadful centuries loaded with events and eras molded with iron blood. Dead were great nations, gone were peoples and races, yet it had remained standing.

Unmaintained, orphaned, miserable.

A twisted roof, stones emptied of their cement and eaten by seasons. The broken windows were full of mislaid stones, the doors destroyed, the rafters fallen down.

It was a poor silhouette. A soul beggar.

Inside a few candles were shimmering. Herian, whose attention and mind were directed downward, where Zvart was, wanted to pass by the church in a hurry, but did not, and instead stopped in front of the door and without negotiating with himself, entered inside.

As if someone was calling him.

The church was empty. Humid, cold. There was the smell of honey-candle and putrid vegetation. He stood in front of the altar, the only lighted area. A large Bible with yellowed pages sat open. Small candle-holders supported dripping candles. The murky lights of the flames were disturbing the surrounding darkness by throwing large shadows.”

 

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Gostan Zarian (2 februari 1885 – 11 december 1969)

 

De Duitse dichter Ludwig Eichrodt werd geboren op 2 februari 1827 in Durlach bij Karlsruhe. Sinds 1845 studeerde hij in Heidelberg en Freiburg rechten, filosofie en geschiedenis. In 1871 werd hij in Lahr Oberamtsrichter. Samen met zijn studievriend Adolf Kußmaul schiep hij de figuur van de Schwabische dorpsschoolleraar Gottlieb Biedermeier voor wie „seine kleine Stube, sein enger Garten, sein unansehnlicher Flecken und das dürftige Los eines verachteten Dorfschulmeisters“ het hoogste geluk op aarde betekenen. Naar deze figuur is een een hele periode in de kunst- en literatuurgeschiedenis genoemd: De Biedermeier.

 

 

Der Kunstdichter

 

Auf das Sonett ein nett Sonett zu machen,

Darauf verfallen wird alsbald ein Dichter,

Sofern ihm sonst nichts beifällt, und der Richter

Wird leicht bestochen durch die Siebensachen.

 

Die guten Freunde halten schon das Lachen,

Gerne zufrieden ist das Zunftgelichter,

Das, selbstbeseelt vom Nürenberger Trichter,

Unendlich fühlt, es könn’ es auch so machen.

 

So den Beruf zur Dichtung aufzuzeigen,

Muß ich nur schnelle das Sonett besingen,

Jedoch ich glaub’, ich darf sofort schon schweigen;

 

Ist Alles doch bekannt, was mag entflammen,

Gottlob, die Form schon stutzet uns die Schwingen,

Auch sind die vierzehn Zeilen jetzt beisammen.

 

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Ludwig Eichrodt (2 februari 1827 – 2 februari 1892)

 

De Duitse dichter en leraar Michael Öchsner werd geboren op 2 februari 1816 in München. Hij is vooral bekend gebleven als tekstschrijver van de oorspronkelijke hymne van Beieren uit 1860. Naast gedichten en liederen schreef hij schoolboeken en gaf hij een schoolkrant uit.

 

Für Bayern (Fragment)

 

Gott mit dir, du Land der Bayern,
Deutsche Erde, Vaterland!
über deinen weiten Gauen
ruhe Seine Segenshand!
Er behüte deine Fluren,
schirme deiner Städte Bau
und erhalte dir die Farben
Seines Himmels Weiß und Blau.

 

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Michael Öchsner (2 februari 1816 – 8 oktober 1893)

 

Hugo von Hofmannsthal, Günter Eich, Dieter Kühn, F. B. Hotz, Muriel Spark, Langston Hughes, Jevgeni Zamjatin, Georg Rendl, Abraham E. Fröhlich, Michel Zevaco

De Oostenrijkse dichter en schrijver Hugo von Hofmannsthal werd geboren op 1 februari 1874 in Wenen. Zie ook alle tags voor Hugo von Hofmannsthal op dit blog.

 

 

Dein Antlitz. . .

 

Dein Antlitz war mit Träumen ganz beladen.

Ich schwieg und sah dich an mit stummem Beben.

Wie stieg das auf! Daß ich mich einmal schon

In frühern Nächten völlig hingegeben

 

Dem Mond und dem zuviel geliebten Tal,

Wo auf den leeren Hängen auseinander
Die magern Bäume standen und dazwischen
Die niedern kleinen Nebelwolken gingen

 

Und durch die Stille hin die immer frischen

Und immer fremden silberweißen Wasser

Der Fluß hinrauschen ließ – wie stieg das auf !

 

Wie stieg das auf! Denn allen diesen Dingen

Und ihrer Schönheit – die unfruchtbar war –

Hingab ich mich in großer Sehnsucht ganz,

Wie jetzt für das Anschaun von deinem Haar

Und zwischen deinen Lidern diesen Glanz!

 

 

 

Der Jüngling in der Landschaft

 

Die Gärtner legten ihre Beete frei,

Und viele Bettler waren überall
Mit schwarzverbundnen Augen und mit Krücken
Doch auch mit Harfen und den neuen Blumen,
Dem starken Duft der schwachen Frühlingsblumen.

 

Die nackten Bäume ließen alles frei:

Man sah den Fluß hinab und sah den Markt,

Und viele Kinder spielen längs den Teichen.

Durch diese Landschaft ging er langsam hin

Und fühlte ihre Macht und wußte – daß

Auf ihn die Weltgeschicke sich bezogen.

 

Auf jene fremden Kinder ging er zu

Und war bereit, an unbekannter Schwelle

Ein neues Leben dienend hinzubringen.

Ihm fiel nicht ein, den Reichtum seiner Seele,

Die frühern Wege und Erinnerung

Verschlungner Finger und getauschter Seelen

Für mehr als nichtigen Besitz zu achten.

 

Der Duft der Blumen redet ihm nur

Von fremder Schönheit – und die neue Luft

Nahm er stillatmend ein, doch ohne Sehnsucht:

Nur daß er dienen durfte, freute ihn.

 

 

 

Ein Knabe stand ich

 

Ein Knabe stand ich so im Frühlingsglänzen

und meinte aufzuschweben in das All,

unendlich Sehnen über alle Grenzen

durchwehte mich in ahnungsvollem Schwall !

Und Wanderzeiten kamen, rauschumfangen !

Da leuchtete manchmal die ganze Welt,

und Rosen glühten, und die Glocken klangen

von fremdem Lichte jubelnd und erhellt:

Wie waren da lebendig alle Dinge

dem liebenden Erfassen nah gerückt,

wie fühlt’ ich mich beseelt und tief entzückt,

ein lebend Glied im großen Lebensringe !

Da ahnte ich, durch mein Herz auch geleitet,

den Liebesstrom, der alle Herzen nährt,

und ein Genügen hielt mein Ich geweitet,

das heute kaum mir noch den Traum verklärt

 

 

Hofmannsthal

Hugo von Hofmannsthal (1 februari 1874 – 15 juli 1929)

 

De Duitse dichter en schrijver Günter Eich werd geboren op 1 februari 1907 in Lebus an der Oder. Zie ook alle tags voor Günter Eich op dit blog.

 

Mein Garten

Schön ist mein Garten mit den goldnen Bäumen,
Den Blättern, die mit Silbersäuseln zittern,
Dem Diamantentau, den Wappengittern,
Dem Klang des Gong, bei dem die Löwen träumen,
Die ehernen, und den Topasmäandern
Und der Volière, wo die Reiher blinken,
Die niemals aus dem Silberbrunnen trinken…
So schön,: ich sehn mich kaum nach jenem andern,
Dem andern Garten, wo ich früher war.
Ich weiß nicht wo… Ich rieche nur den Tau,
Den Tau, der früh an meinen Haaren hing,
Den Duft der Erde weiß und feucht und lau,
Wenn ich die weichen Beeren suchen ging . . .
In jenem Garten, wo ich früher war…

 

 

Inventur

Dies ist meine Mütze,
dies ist mein Mantel,
hier mein Rasierzeug
im Beutel aus Leinen.

Konservenbüchse:
Mein Teller, mein Becher,
ich hab in das Weißblech
den Namen geritzt.

Geritzt hier mit diesem
kostbaren Nagel,
den vor begehrlichen
Augen ich berge.

Im Brotbeutel sind
ein Paar wollene Socken
und einiges, was ich
niemand verrate,

so dient er als Kissen
nachts meinem Kopf.
Die Pappe hier liegt
zwischen mir und der Erde.

Die Bleistiftmine
lieb ich am meisten:
Tags schreibt sie mir Verse,
die nachts ich erdacht.

Dies ist mein Notizbuch,
dies ist meine Zeltbahn,
dies ist mein Handtuch,
dies ist mein Zwirn.

 

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Günter Eich (1 februari 1907 – 20 december 1972)

 

De Duitse schrijver Dieter Kühn werd geboren op 1 februari 1935 in Keulen. Zie ook alle tags voor Dieter Kühn op dit blog.

Uit: Frau Merian!

“JA, SO WIRD ÜBER MARIA SIBYLLA MERIAN GERN ERZÄHLT: Schon als Kind, als Mädchen von dreizehn, begann sie zu forschen, zuerst bei den Raupen des Seidenspinners, und früh schon, auffallend früh zeigte sich ihre Begabung als Zeichnerin, und sie nutzte einen Aufenthalt in den Niederlanden, beim Stiefvater, um einem Grafen eine (sicherlich geflammte) Tulpe zu stibitzen, sie zeichnete diese rote und weiße Blüte im verborgenen Kämmerlein, wurde dennoch entdeckt, doch zur Empörung kam Staunen: Das ist ja eine kleine Künstlerin …! So setzte sich das fort, das Zeichnen, das Aquarellieren, das Kupferstechen und: das Forschen; sie wies, offenbar als Erste, die gesamte Entwicklung von Insekten nach, vom Ei über die Raupe oder Larve zur Krabbel- ode
r Flugform, entdeckte als Erste auch die Symbiose von Raupe und Wirtspflanze, stellte diese Zusammenhänge in Illustrationen dar, entwickelte sich darüber hinaus, zu einer der führenden Malerinnen von Stilleben. Und sie lernte einen Mann kennen. Johann Andreas Graff, einen Schüler ihres Stiefvaters, sie heirateten, es kam das erste Kind auf die Welt, sie zogen nach Nürnberg, arbeiteten gemeinsam weiter, sie an Blumenbildern, er an Stadtbildern, sie publizierte ihr Blumenbuch, und weiterhin sammelte sie Raupen, die anderen eklig waren, nahm sie zu Dutzenden mit nach Hause, fütterte sie, um die Verwandlung , die Metamorphose zu beobachten, da kümmerte sie nicht weiter das Geschwätz in der Stadt, sie riskierte es, womöglich als Hexe vor Gericht gestellt zu werden, andererseits galt ihre Haushaltsführung als vorbildlich, doch schien es Probleme in der Ehe zu geben, erst ein Jahrzehnt nach Johanna Helena wurde Dorothea Maria geboren, zugleich das letzte Kind, Frau Graff setzte sich mit den beiden nach Frankfurt ab, veröffentlichte dort den zweiten Teil ihres Raupenbuchs, zog dann, von Töchtern und Mutter begleitet, ins niederländische Friesland, wurde dort, vermittelt durch ihren Halbbruder Caspar, von einer pietistischen Kommune aufgenommen, erreichte auf diese Weise, was sie vor dem Nürnberger Magistrat nicht hätte durchsetzen können: die Trennung; sie ließ ihren angereisten Mann in eine Falle laufen, entzog sich ihm souverän, wurde dabei von Töchtern und Mutter unterstützt, drei Generationen Merian-Frauen solidarisch, der Mann zog geschlagen ab.”

 

Kuehn

Dieter Kühn (Keulen,1 februari 1935)

 

De Nederlandse schrijver Frits Bernard Hotz werd geboren op 1 februari 1922 in Leiden. Zie ook alle tags voor F. B. Hotz op dit blog.

Uit: Zand en grind

De begeleidende officier was ditmaal wat gehaast en ongeïnteresseerd en het commissielid eigenlijk ook. Men hield het vrij snel voor gezien. Vooral ook omdat men op zeker ogenblik een hol geluid als van een verre expressetrein door de lucht gehoord had, gevolgd door ratelende donder en een luchtverplaatsing die ook hier bij de oude loopgraven een rukwind met papieren en stuifzand veroorzaakte. […] Dat hem ditmaal een gasmasker was uitgereikt zinde Thomas ook amper. Hij had het ding moeten opzetten onder z’n bolhoed en een groep Duitse geniesoldaten, zelf zonder masker bezig met het herstellen van ingestorte stellingen, had gegiecheld toen hij langs kwam.”

 

hotz

F. B. Hotz (1 februari 1922 –  5 december  2000)

 

 

De Schotse schrijfster Muriel Spark werd op 1 februari 1918 geboren als Muriel Sarah Camberg in Edinburgh. Voor WO II vertrok zij naar het toenmalige Rhodesië (nu Zimbabwe), om daar in 1937 in het huwelijk te treden met Sydney Oswald Spark. De verbintenis liep uit op een grote mislukking, maar Muriel bleef de achternaam Spark gebruiken en refereerde in later tijden aan haar ex-echtgenoot als “S.O.S.”. In 1944 keerde zij naar Engeland terug. In Londen kwam ze in een milieu van kleine literaire tijdschriften terecht en debuteerde als schrijfster. Eind jaren 1960 verhuisde zij naar Rome, en de laatste decennia van haar leven woonde zij in Toscane. Enkele van haar latere romans spelen spelen zich af in Italië. Muriel Sparks vader was Joods, haar moeder had de anglicaanse religie, maar Muriel kreeg geen religieuze opvoeding. In 1954 bekeerde ze zich tot het katholicisme. Daarom wordt ze vaak in een groep ingedeeld met Evelyn Waugh en Graham Greene. Spark schreef aanvankelijk literaire kritieken, publiceerde een biografie van Mary Shelley en debuteerde met het verhaal “The Seraph and the Zambesi”, waarmee zij in 1950 de Observer Short Story Competition won. Muriel Spark werd onder meer bekend met romans als The Comforters (haar romandebuut uit 1957),  Memento Mori, en The Prime of Miss Jean Brodie (1962).

 

Uit: Aiding and Abetting

 

“The receptionist looked tinier than ever as she showed the tall, tall, Englishman into the studio of Dr Hildegard Wolf, the psychiatrist who had come from Bavaria, then Prague, Dresden, Avila, Marseilles, then London, and now settled in Paris.
‘I have come to consult you,’ he said, ‘because I have no peace of mind. Twenty-five years ago I sold my soul to the Devil.’ The Englishman spoke in a very foreign French.
‘Would you feel easier,’ she said, ‘if we spoke in English? I am an English speaker of a sort since I was a student.’
‘Far easier,’ he said, ‘although, in a sense, it makes the reality more distressing. What I have to tell you is an English story.’
Dr Wolf’s therapeutic methods had been perfected by herself. They had made her virtually the most successful psychiatrist in Paris, or at least the most sought-after. At the same time she was copied; those who tried to do so generally failed. The method alone did not suffice. Her personality was needed as well.
What she did for the most part was talk about herself throughout the first three sessions, turning only casually on the problems of her patients; then, gradually, in an offhand way she would induce them to begin to discuss themselves. Some patients, angered, did not return after the first or at least second session, conducted on these lines. Others remonstrated, ‘Don’t you want to hear about my problem?’

 

Spark

Muriel Spark (1 februari 1918 – 13 april 2006)

 

De Amerikaanse schrijver Langston Hughes werd geboren op 1 februari  1902 in Joplin, Missouri. Zie ook mijn blog van 1 februari 2007.

Jazzonia

Oh, silver tree!
Oh, shining rivers of the soul!

In a Harlem cabaret
Six long-headed jazzers play.
A dancing girl whose eyes are bold
Lifts high a dress of silken gold.

Oh, singing tree!
Oh, shining rivers of the soul!

Were Eve’s eyes
In the first garden
Just a bit too bold?
Was Cleopatra gorgeous
In a gown of gold?

Oh, shining tree!
Oh, silver rivers of the soul!

In a whirling cabaret
Six long-headed jazzers play.

 

Dream Variations

To fling my arms wide
In some place of the sun,

To whirl and to dance
Till the white day is done.
Then rest at cool evening
Beneath a tall tree
While night comes on gently,
Dark like me-
That is my dream!

To fling my arms wide
In the face of the sun,
Dance! Whirl! Whirl!
Till the quick day is done.
Rest at pale evening…
A tall, slim tree…
Night coming tenderly
Black like me.

 

Hughes_Reiss
Langston Hughes (1 februari 1902 – 22 mei 1967)
Pastel door Winold Reiss

 

De Russische revolutionair en schrijver Jevgeni Zamjatin werd geboren op 1 februari 1884 in Lebedjan. Zie ook mijn blog van 1 februari 2007.

Uit: We (Vertaald door Mirra Ginsburg)

As I write this, I feel something: my cheeks are burning. Integrating the grand equation of the universe: yes. Taming a wild zigzag along a tangent, toward the asymptote, into a straight line: yes. You see,the line of the One State—it is a straight line. A great, divine, precise, wise, straight line—the wisest of lines.
I am D-503. I am the Builder of the Integral. I am only one of the mathematicians of the One State. My pen, more accustomed to mathematical figures, is not up to the task of creating the music of unison and rhyme. But I might as well attempt to record what I see, what I think—or, more exactly, what we think. (Yes, that’s right: we. And let that also be the title of these records: We.) So these records will be manufactured from the stuff of our life, from the mathematically perfect life of the One State, and, as such, might they become, inadvertently, regardless of my intentions, a poem? Yes—I believe so and I know so.
As I write this: I feel my cheeks burn. I suppose this resembles what a woman experiences when she first hears a new pulse within her—the pulse of a tiny, unseeing, mini-being. These records are me; and simultaneously not me. And they will feed for many months on my sap, my blood, and then, in anguish, they will be ripped from my self and placed at the foot of the One State“.

 

Zamjatin

Jevgeni Zamjatin (1 februari 1884 – 10 maart 1937)

 

De Oostenrijkse dichter enschrijver Georg Rendl werd geboren op 1 februari 1903 in Zell am See. Bekend werd hij met zijn in 1931 verschenen romantrilogie Die Glasbläser von Bürmoos. Het hoogtepunt van zijn loopbaan lag in de jaren vijftig. Van 1938 tot aan zijn dood woonde hij in het huis met de naam „Haus in Gottes Hand“ St. Georgen bei Salzburg.

Telephon

Da hocke ich in meiner Stille,
die oft wie Folter ist,
wie Glutfluß schwer.
Der dumpfgetönte Ruf
der Elfuhrlokomotive
von drüben her
weit überm Fluß.

Das Telefphon am Tische,
schwarz mit weißen Zahlen
eins bis zehn.
Nur wählen müßte ich,
so könnte ich mit Vielen reden.
Doch we
rtvoll ist nur ein Gespräch.

Ich würde viele Stunden sprechen
bei Tag sehr oft, sehr oft bei Nacht.
Und nicht um meine Worte ginge es,
es wäre um die klare, gute Stimme,
die Gutes sagte,
das dann, wärmend mich
und die Stube,
das ganze Haus durchflösse.

 

Viel öfter würde ich den Hörer heben
und eine Nummer wählen
– nicht aufs Geratewohl -.
So wie das Rauchen würd es eine Leidenschaft.
Ich könnte nicht soviel verdienen,
die Rechnung, die ganz sicher kommt
so wie für jede Freude,
jedes Schöne,
zu bezahlen.

 

rendl-birk

Georg Rendl (1 februari 1903 – 10 januari 1972)
Portret door Albert Birkle

 

De Zwitserse dichter en schrijver Abraham Emanuel Fröhlich werd geboren op 1 februari 1796 in Brugg. Vanaf 1811 bezocht hij het gymnasium in Zürich. In 1817 werd hij benoemd tot evangelisch-gereformeerd predikant in Brugg en begon hij te werken als leraar Latijn. In 1823 werd hij wegens zijn liberale opvattingen niet gekozen tot stadspredikant. Uit kwaadheid daarover begon hij toen satires en fabels te schrijven die hij publiceerde onder het pseudoniem Demokrit Schmerzenreich.

 

Die Nonne

 

Im Garten steht die Nonne

Bei Rosen in der Sonne,

Die ihr ein Kränzlein flechten

Zur Linken und zur Rechten.

 

Herüber aus dem Saale

Erklingt vom Hochzeitsmahle

Das Tanzen und das Singen;

Die Braut möcht jeder schwingen.

 

Sie kühlet hold umfangen

Am Fenster sich die Wangen;

Die Nonne schaut herüber,

Ihr gehn die Augen über:

 

“Wie glüht im Rosenglanze

Sie unterm weißen Kranze,

Und unter roter Rose

Erbleich ich Freudenlose.

 

Abraham_Emanuel_Froehlich

Abraham E. Fröhlich (1 februari 1796 – 1 december 1865)

 

De Franse schrijver, journalist en anarchistisch activist Michel Zevaco werd geboren op 1 februari 1860 in Ajaccio. In 1892 reichtte hij het anarchistische weekblad Gueux op. In 1900 begon hij in dagbladen met het publiceren van de romanserie Les Pardaillan. Bekend werd hij ook door zijn antiklerikale activiteiten aan het eind van de 19e eeuw.

Uit: Les amours du Chico

 

„Nous avons dit que Pardaillan, mettant à profit le temps pendant lequel les conjurés se retiraient, avait eu un entretien assez animé avec le Chico.

Pardaillan avait demandé au petit homme s’il n’existait pas quelque entrée secrète, inconnue des gens qui se trouvaient en ce moment dans la grotte, par où lui, Pardaillan, pourrait entrer et sortir à son gré.

Le nain s’était d’abord fait tirer l’oreille. Pour lui, pénétrer seul et sans autre arme qu’une dague dans cet antre, c’était une manière de suicide. Il ne pouvait pas comprendre que le seigneur français, qui venait d’échapper par miracle à une mort affreuse, s’exposât ainsi, comme à plaisir.

Mais Pardaillan avait insisté, et, comme il avait une manière à lui, tout à fait irrésistible, de demander certaines choses, le nain avait fini par céder et l’avait conduit dans un couloir où se trouvait, affirmait-il, une entrée que nul autre que lui ne connaissait.

On a vu qu’il ne se trompait pas, et qu’en effet la Fausta ni les conjurés ne connaissaient cette entrée.

Pendant que Pardaillan était dans la salle, le nain, horriblement inquiet, se morfondait dans le couloir, la main posée sur le ressort qui actionnait la porte invisible, ne voyant et n’entendant rien de ce qui se passait de l’autre côté de ce mur, contre lequel il s’appuyait, se doutant cependant qu’il y aurait bataille, et attendant, angoissé, le signal convenu pour ouvrir la porte et assurer la retraite de celui qu’il considérait maintenant comme un grand ami.“

 

Zevaco

Michel Zevaco (1 februari 1860 – 8 augustus 1918)

 

Norman Mailer, Anna Blaman, Alfred Kossmann, Anton Korteweg, Benoîte Groult, Stefan Beuse, Marie Luise Kaschnitz, Kenzaburo Oe, John ‘O Hara, Anthony Winkler Prins, Maria Elisa Belpaire

De Amerikaanse schrijver Norman Mailer werd op 31 januari 1923 in Long_Branch, New Jersey geboren. Zie ook mijn blog van 31 januari 2008 en mijn blog van 10 november 2007 en mijn blog van 31 januari 2007.

Uit: The Executioner’s Song

Gary, I feel bad too. I can’t understand taking a life for the amount of money you got.”

Gary replied, “I don’t know how much I got. What was there?”

Nielsen said, “It was $125, and in Provo, approximately the same amount.” Gary began to cry. He didn’t weep with any noise but there were tears in his eyes. He said, “I hope they execute me for it. I ought to die for what I did.”

Gary, are you ready to?” Nielsen asked. “It doesn’t scare you?”

Would you like to die?”

Criminy,” said Nielsen, “no.”

Me neither,” said Gilmore, “but I ought to be executed for it.”

I don’t know,” said Nielsen; “there’s got to be forgiveness somewhere along the line.”

A little later, Gary made a private call to Brenda.

Brenda said, “Gary, you’re going to go down hard this time. You’re going to ride this one clear to the bottom.”

He said, “Man, how do you know I’m not innocent?”

Gary, what’s the matter with your head?”

I don’t know,” Gary said, “I must have been insane.”

Brenda asked, “What about your mother? What do you want me to tell her?”

He was quiet for a while. Then he said, “Tell her it’s true.”

Brenda said, “Okay. Anything else?”

Just tell her I love her.”

 

mailer

Norman Mailer (31 januari 1923 – 10 november 2007)

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Anna Blaman werd geboren op 31 januari 1905 te Rotterdam. Zie ook mijn blog van 31 januari 2007 en ook mijn blog van 31 januari 2008

 Uit: Eenzaam avontuur

 Maar zij, zij wachtte ook, al was ’t alleen maar op een weerzien, een ontmoeten, nieuws, een brief. Verschrikt hield ze de adem in, die holle en verongelijkte stemming was dus verlangen. Steels keek ze op naar Peps die in pyama door de kamer liep. Peps merkte niets. Veel kon er in je omgaan, veel kon je denken zonder dat een ander daar zelfs ook maar erg in had. Er speelde een vaag lachje om haar mooie mond. Mijn wezen achter een façade, dacht ze, een volkomen ondoordringbare façade die niets verraadt… Ze wachtte totdat hij haar blik ontdekte, een lieve blik die niets verried. Ze zag zijn bruine ogen, eerst verwonderd, dan met iets juichend… Ze sloeg haar armen om zijn hals en zei: “We blijven heel ons leven saampies.” –

Blaman_Bordewijk

Anna Blaman (31 januari 1905 – 13 juli 1960)
Hier met de schrijver F. Bordewijk in 1957

 

De Nederlandse schrijver Alfred Kossmann werd geboren op 31 januari 1922 in Leiden. Zie ook mijn blog van 31 januari 2007 en ook mijn blog van 31 januari 2008

 

Uit: Geur der droefenis

Het leven is niet zwaar maar zéér vervelend’ zei de jongen die zich over de wieg boog. Hij had zijn plusfour met bollende knieën laag vastgegespt om te doen of het een lange broek was. Zijn zwarte pullover droeg hij omgekeerd. De slappe, smoezelige punten van zijn witte boord hingen over de hoge truirand. Dat op zijn rug de v-vormige uitsparing voor de das nu een stuk van zijn blauw gestreepte overhemd, een boordeknoopje en het vuile boord lieten zien kon hem weinig schelen. Hij gaf door zijn kleding aan dat hij niet de persoon wilde zijn waarvoor de kleding bestemd was, een schooljongen.

Omdat zijn hoge voorhoofd verontreinigd was door acne liet hij er een dikke lok zwart haar over vallen die tot aan de rand van zijn bril reikte, een oude bril met hoornen rand en een goudkleurige neusbrug, maar het rechterglas hing uit het lood. Het gezicht, hinderlijk onvolgroeid, met een knobbelige neus en een heldere kin, was ernstig hoewel tics en een nerveuze grijns het voortdurend in beweging hielden. De jongen was lang, mager, houterig van beweging. Hij heette Thomas Rozendal.

Hij verwijderde zich van de wieg. Een tweede jongen boog zich erover en zei: ‘Je zult nog een lange weg moeten gaan voor je mislukt bent.’

Hij leek ouder dan Thomas Rozendal, ouder dan hij was, een eerstejaars student in plaats van een gymnasiast uit de vierde klas. Zijn grijze lange broek had e
en vouw, zijn jasje van donkerder grijs bolde maar weinig bij de ellebogen, zijn blauwe overhemd en zijn witte boord waren schoon. Hij had blond, krullend, goed gekamd haar. Zijn lange gezicht was door de hoek tussen het rechte voorhoofd en de sterke neus mooi, mannelijk ondanks de kleine mond en kin. Hij heette Peter Oldewei.

Met duidelijke pas ging hij opzij. Een derde jongen boog zich over de wieg en zei: ‘Pas als je tachtig bent, helemaal dement, zul je weer even wijs zijn als nu.’ Het klonk onbedoeld lief.

 

Kossman

Alfred Kossmann (31 januari 1922 – 27 juni 1998)
Hier met schrijver Theun de Vries (rechts) in 1965

 

De Nederlands dichter en neerlandicus Anton Korteweg werd geboren in Zevenbergen op 31 januari 1944. Korteweg studeerde Nederlandse taal- en letterkunde en algemene literatuurwetenschap aan de Universiteit Leiden. Hij was enige jaren docent aan het protestants-christelijke Visser ’t Hooft Lyceum in zijn woonplaats Leiden en later aan de universiteit aldaar, in combinatie met een recensentschap voor poëzie bij het dagblad Het Parool. In 1979 volgde zijn aanstelling bij het Letterkundig Museum, als opvolger van Gerrit Borgers. In zijn periode als hoofdconservator (directeur) verhuisde het museum in 1985 van de Haagse Juffrouw Idastraat naar het gebouw van de Koninklijke Bibliotheek. Een ander wapenfeit was in 1996 de aankoop van het manuscript van de roman De Avonden van Gerard Reve voor 160.000 gulden. Dit recordbedrag had Korteweg al voor de openbare veiling bij opbod in de media aangekondigd als het maximum waartoe het museum kon gaan.  Sinds zijn debuut in het literair tijdschrift Tirade in 1968 heeft Anton Korteweg met regelmaat dichtbundels gepubliceerd. Zijn poëzie kenmerkt zich door de ironische beschrijving van kleine gebeurtenissen, die gevoelens van melancholie oproepen. Voor zijn poëzie werd Korteweg in 1986 de A. Roland Holst-Penning toegekend.

 

Adonis

Als niemand de Adonis in je doodt,
dood die dan zelf. Zo oud als jij en nog
steeds ideale schoonzoon – geen gezicht.

Stap uit in Vijftig, stap daar uit zoals
je dat in, zeg maar, Zutphen doet,
en ga dan naar behoren ouder worden
en oud, met bril, buik, haar uit oor en neus,
elk jaar wat meer, en kom daar rond voor uit.

Maai het gazon en knip de heg op tijd
en koop een hond voor de gezelligheid.

Leg, het gemoed bedroefd maar opgewekt de geest,
die, zeg maar vijfendertig, jaren af –
al krijg je niet meer wie je hebben wilt,
de onderwereld van je huwelijk heb je nog.

 

een 160

[een 160 is een tekst die bestaat uit precies 160 tekens,
inclusief spaties: precies de lengte van een sms’je.
Het wordt ook wel de haiku van de 21e eeuw genoemd]

Ik weet het niet, groeien.
Net boom, komt de bijl.
Als kip: een paar weken.
Mens wordt niet mooier.
Groeien: niet doen!
Maar moet het, dan krom,
richting aarde.

korteweg

Anton Korteweg (Zevenbergen, 31 januari 1944)

 

De Franse schrijfster Benoîte Groult werd geboren op 31 januari 1920 in Parijs. Zie ook mijn blog van 31 januari 2007 en ook mijn blog van 31 januari 2008

Uit: Mon évasion

 

„Comme enfant, lorsque j’y pense, assez rarement, je me déçois. Déjà je ne portais pas mon vrai prénom. Mes parents, espérant sans doute un Benoît, m’avaient déclarée Benoîte à l’état civil, mais ce prénom se révélant inadapté, je suppose, pour un gros bébé placide, ils préférèrent mon deuxième prénom, Rosie. Aucun des deux ne m’a jamais appelée Benoîte. J’étais une enfant conventionnelle, timide, obéissante et bonne élève, beaucoup plus proche de Camille et Madeleine de Fleurville, deux petites filles modèles et sans intérêt, que de l’insolente Sophie de la Comtesse de Ségur. Mes parents, en tant que père et mère, étaient beaucoup plus intéressants que moi en tant qu’enfant. D’excellents parents qui n’ont eu comme défaut que de rester eux-mêmes, avec leur forte personnalité qu’ils n’ont jamais sacrifiée, sous prétexte de devenir de meilleurs éducateurs pour ma sœur et pour moi. Ils menaient leur vie et puis nous étions là et ils nous aimaient, c’est tout. Pas de thérapeutes à l’époque pour se pencher sur le pipi au lit tardif, ou sur la dyslexie qu’on osait qualifier de manque d’application ou sur le médiocre travail en classe qu’on attribuait tout simplement à la paresse, sans crainte de traumatiser à jamais le coupable !

 

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Benoîte Groult (Parijs, 31 januari 1920)

 

De Duitse schrijver Stefan Beuse werd geboren op 31 januari 1967 in Münster. Zie ook mijn blog van 31 januari 2007 en ook mijn blog van 31 januari 2008

Uit: Meeres Stille

 

Zwei Tage vor meinem Geburtstag ist meine Mutter mit dem gelben Sportcoupé meines Vaters in den Himmel geflogen. Es war ein sonniger Tag, und neben ihr lag all
es, was ich mir gewünscht hatte: sieben Päckchen und eine Schultasche aus Leder.
In meinen Träumen habe ich oft gesehen, wie der gelbe Wagen über die Kante schießt, in einen ganz und gar wolkenlosen Himmel. Man hört das kurze Durchdrehen der Räder, das Zischen des Fahrtwindes und dann nichts mehr: ein plötzlicher Trichter aus Stille, jedes Geräusch im schwarzen Loch einer unendlich gedehnten Schrecksekunde.
Meine Mutter trägt das Kleid, das sie von meinem Vater zum Hochzeitstag bekommen hat, ein champagnerfarbenes Seidenkleid, das leuchtet, wenn Licht darauf fällt. Ihre Haare wehen hinter der Kopfstütze, Lack blitzt im Sonnenlicht, und als wäre die Schwerkraft plötzlich aufgehoben, lösen sich die Päckchen vom Beifahrersitz.
Der Wagen landet auf einem Felsvorsprung. Meine Mutter streckt die Arme nach den Geschenken aus, die in Zeitlupe vom Himmel fallen, rote, blaue, gelbe, mit Schleifen, ohne Schleifen. Sie weiß nicht, was sie zuerst fangen soll, und schließlich entscheidet sie sich für das schönste Paket: ein rot-gelb gestreiftes mit einer kleinen Windmühle dran. Sie hält es ans Ohr, schüttelt es und hört, wie es klappert. Dann schließt sie die Augen. Sie lächelt, weil sie sich freut, daß sie ein so schönes Geschenk für mich hat.
Ich nehme das Paket und bringe es an einen Ort, den niemand kennt. Jeden Tag hole ich das Geschenk aus seinem Versteck. Ich blase gegen die Windmühle, um zu sehen, wie sie sich dreht. Dann streiche ich über das Papier und schiebe das Paket zurück. Bald werde ich es öffnen.

 

beuse

Stefan Beuse (Münster,  31 januari 1967)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Marie Luise Kaschnitz werd geboren op 31 januari 1901 in Karlsruhe. Zie ook mijn blog van 31 januari 2007 en ook mijn blog van 31 januari 2008

Auferstehung

Manchmal stehen wir auf
Stehen wir zur Auferstehung auf
Mitten am Tage
Mit unserem lebendigen Haar

Mit unserer atmenden Haut.
Nur das Gewohnte ist um uns.
Keine Fata Morgana von Palmen
Mit weidenden Löwen
Und sanften Wölfen.

Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken
Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.

Und dennoch leicht
Und dennoch unverwundbar
Geordnet in geheimnisvolle Ordnung
Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.

kaschnitz

Marie Luise Kaschnitz (31 januari 1901 – 10 oktober 1974)

 

De Japanse schrijver Kenzaburo Oe werd op 31 januari 1935 geboren in het dorp Oso op het eiland Shikoku. Zie ook mijn blog van 31 januari 2007 en ook mijn blog van 31 januari 2008

Uit: Tagame Berlin – Tokyo (Vertaald door Nora Bierich)

“Kogito unterrichtete zweimal pro Woche an der Universität. An den anderen Tagen, außer am Wochenende, aß er mit seinen Kollegen vom Wissenschaftskolleg zu Mittag. Sein Leben war einsam, und er musste an die Diskussionen denken, die Gorô und er mehrfach über Selbstmord geführt hatten. Das Thema war auch in den Gesprächen mit dem Schildkäfer aufgekommen.
Seit sich Gorô vom Dach jenes Gebäudes in den Tod gestürzt hatte, hatte es sich Kogito zur Schildkäfer-Regel gemacht, von sich aus nicht über Selbstmord zu sprechen. Gorô jedoch hatte unbe­kümmert davon angefangen.
– Schon kurz nachdem wir uns in Matchama begegnet sind, er­füllte ich dir gegenüber eine Aufgabe, glaube ich. Ob ich dir wirk­lich von Nutzen war, weiß ich allerdings nicht. Wahrscheinlich war es eher ein Solokampf. Als wir uns nicht mehr so häufig trafen, sind andere an meine Stelle gerückt. Vielleicht war ich nicht der Einzige, der meinte, dass du jemanden brauchst. Die anderen, die meine Rolle übernahmen, waren nicht solche Gangster wie ich, oder? Wahrscheinlich wirst du es wie immer sofort ableugnen, aber du warst wirklich begnadet, nicht? Solltest du dich nicht langsam, wo du auf die sechzig zugehst, vom basso ostinato deiner Seinsweise, die­sem sturen Bass der Selbstironie, lösen?
Kogito dachte in einer Arglosigkeit, die auch schon wieder Selbst­ironie verdient hätte, dass Gorô bestimmt sagen wollte, er habe ihm gegenüber die Rolle des Mentors eingenommen. Er drückte die Pau­sentaste und erwiderte:
– Wer soll an deine Stelle getreten sein, seit wir uns nicht mehr so oft sahen? Er stellte das Band wieder an, und als habe er Kogitos Reaktion genau vorausgesehen, fuhr Gorô angriffslustig fort:”

Oe

Kenzaburo Oe (Oso, 31 januari 1935)

 

Voor onderstaande schrijvers zie ook mijn blog van 31 januari 2007.

De Amerikaanse schrijver John ‘O Hara werd geboren op 31 januari 1905 in Pottsville, Pennsylvania.

De Nederlandse schrijver, dichter en dominee Anthony Winkler Prins werd geboren te Voorst op 31 januari 1817.

De Vlaamse dichteres en schrijfster Maria Elisa Belpaire werd geboren te Antwerpen op 31 januari 1853.

De Amerikaanse schrijver (van Franse afkomst) Michel-Guillaume Jean de Crèvecoeur werd geboren op 31 januari 1735 in Caen.

 

Tijs Goldschmidt, Barbara Wood, Shirley Hazzard, Adelbert von Chamisso, Richard Brautigan, Hans Erich Nossack, Walter Savage Landor, Anton Hansen Tammsaare

De Nederlandse schrijver Tijs Goldschmidt werd geboren op 30 januari 1953 in Amsterdam. Zie ook mijn blog van 30 januari 2007 en ook mijn blog van 30 januari 2008.

 

Uit: Darwins Hofvijver

 

“De zon staat al hoog als ik bij het vliegveld aankom en de auto parkeer. Er staan mensen te wachten voor de ingang van de hal. Ik spreek een kruier aan om te vragen hoe laat het is. De klok in de hal van het vliegveld staat stil en een horloge heb ik al maanden niet meer. Ik ruilde het met Elimo, op zijn verzoek, tegen een haan en een sonzo, een traditionele Sukumamand. Deze waterdichte manden werden door vrouwen gevlochten en op feesten gebruikt als pul om pombe, het naar zurig braaksel smakende gerstebier, naar binnen te gieten. In de manden zijn met mangaan gekleurde grasstengels gevlochten in geometrische patronen die een symbolische betekenis hebben. Die is niet altijd meer te achterhalen, want de komst van de mazabethi, naar koningin Elizabeth vernoemde aluminium bakjes die tijdens de Britse overheersing massaal werden ingevoerd, betekende het einde van de masonzo-cultuur. In een dorpje sprak ik met een bejaarde vrouw die daarover na ruim dertig jaar nog altijd woedend was. Zij vertelde dat het uit driehoeken opgebouwde symbool in de mand die ik met Elimo ruilde, ‘kitenge, omslagdoek’ betekent.

‘Mijn man steekt zijn eerste vrouw goed in de kleren, maar ik, een van zijn jongere vrouwen, loop in een omslagdoek die tot op de draad versleten is.’

Een Sukumavrouw mocht niet klagen in woorden, maar kon in deze symbooltaal haar hart luchten.

‘De komst van de mazabethi heeft ons plezier bedorven,’ vertelde het oude vrouwtje. ‘Sisi wanawake, wij vrouwen, vlochten de manden terwijl we bij elkaar zaten te praten. Ik zie niet wat daar mis mee was. Elke vrouw deed haar best de mooiste mand te maken. Door de mazabethi is dat allemaal afgelopen.’

 

Tijs_Goldschmidt

Tijs Goldschmidt (Amsterdam, 30 januari 1953)

 

De Engels-Amerikaanse schrijfster Barbara Wood werd geboren op 30 januari 1947 in Warrington. Zie ook mijn blog van 30 januari 2008.

 

Uit: Woman of a Thousand Secrets

 

Revenge was in Macu’s heart as he searched for the girl who had humiliated his brother.

Pretending to be interested in her as a prospective bride, he asked about Tonina in the village and was told that she could be found on the beach of the western lagoon, where the pearl divers were hauling in their oyster catch for the day.

Macu’s brother, who was at that moment on the other side of the island with their canoe, had begged Macu not to go. It was bad enough a girl had bested him in a swimming contest, but Macu exacting revenge would only make matters worse. “She is a better swimmer,” Awak had said. “You cannot beat her, Brother.” But twenty-two-year-old Macu of nearby Half Moon Island was proud and vain and despised girls who thought they were better than men.

Pearl Island
was a small, verdant dot on the green sea off the western tip of a landmass that would one day be called Cuba, and it had only two accessible harbors: the western lagoon and a cove on the northern tip, where Macu and his friends had paddled their canoe between rocky shoals and made landfall on a tiny beach. From there, a trail led through dense trees and brush to a lively, bustling village where children played, women stirred cooking pots, and men toiled in tobacco-drying sheds.“

 

BarbaraWood

Barbara Wood (Warrington, 30 januari 1947)

 

De Australische schrijfster Shirley Hazzard werd geboren op 30 januari 1931 in Sydney. Zie ook mijn blog van 30 januari 2007 en ook mijn blog van 30 januari 2008.

 

Uit: Greene on Capri

 

On a December morning of the late 1960s, I was sitting by the windows of the Gran Caffè in the piazzetta of Capri, doing the crossword in The Times. The weather was wet, as it had been for days, and the looming rock face of the Monte Solaro dark with rain. High seas, and some consequent suspension of the Naples ferry, had interrupted deliveries from the mainland; and the newspaper freshly arrived from London was several days old. In the café, the few other tables were unoccupied. An occasional waterlogged Caprese—workman or shopkeeper—came to take coffee at the counter. There was steam from wet wool and espresso; a clink and clatter of small cups and spoons; an exchange of words in dialect. It was near noon.

    Two tall figures under umbrellas appeared in the empty square and loped across to the café: a pair of Englishmen wearing raincoats, and one—the elder—with a black beret. The man with the beret was Graham Greene. I recognised him—as one would; and also because I had seen him in the past on Capri, at the restaurant Gemma near the piazza, where he dined at a corner table with his companion, and great love of the postwar decade, Catherine Walston. That was in the late 1950s, when I used to visit Naples and Capri from Siena, where I then spent part of the year. One knew that Greene had a house in the town of Anacapri, in the upper portion of the island, which he had visited faithfully if sporadically for many years.

    On that damp December morning, Greene and his dark-haired friend came into the Gran Caffè, hung their coats, and sat down at the next tiny table to mine. I went on with my puzzle; but it was impossible not to overhear the conversation of my neighbours—or, at any rate, not to hear one side of it. Graham Greene certainly did not have a loud voice, but his speech was incisive, with distinctive inflections, and his voice was lowered only in asides or to make confidences.“

 

ShirleyHazzard

Shirley Hazzard (Sydney, 30 januari 1931)

 

De Duitse dichter en schrijver Adelbert von Chamisso werd op het slot Boncourt in de Champagne geboren op 30 januari 1781. Zie ook mijn blog van 30 januari 2007  en ook mijn blog van 30 januari 2008.

 

Es ist nur so der Lauf der Welt

 

Mir ward als Kind im Mutterhaus

Zu aller Zeit, Tag ein, Tag aus,

Die Rute wohl gegeben.

Und als ich an zu wachsen fing,

Und endlich in die Schule ging,

Erging es mir noch schlimmer.

 

Das Lesen war ein Hauptverdruß,

Ach! wer’s nicht kann und dennoch muß,

Der lebt ein hartes Leben.

So ward ich unter Schmerzen groß

Und hoffte nun ein bess’res Los,

Da ging es mir noch schlimmer.

 

Wie hat die Sorge mich gepackt!

Wie hab’ ich mich um Geld geplackt!

Was hat’s für Not gegeben!

Und als zu Geld ich kommen war,

Da führt’ ein Weib mich zum Altar,

Da ging es mir noch schlimmer.

 

Ich hab’s versucht und hab’s verflucht

Pantoffeldienst und Kinderzucht

Und das Gekreisch der Holden.

O meiner Kindheit stilles Glück,

Wie wünsch’ ich dich jetzt fromm zurück!

Die Rute war ja golden!

 

Chamisso_Chamisso

Adelbert von Chamisso (30 januari 1781 – 21 augustus 1838)

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Richard Brautigan werd geboren op 30 januari 1935 in Tacoma, Washinton. Zie ook mijn blog van 30 januari 2007  

 

Autobiography (polish it like a piece of silver)

  

I am standing in the cemetery at Byrds, Texas.

What did Judy say? “God-forsaken is beautiful, too.”

A very old man who has cancer on his face and takes

care of the cemetery, is raking a grave in such a

manner as to almost (polish it like a piece of silver.

 

 

Boo, Forever

  

Spinning like a ghost

on the bottom of a

top,

I’m haunted by all

the space that I

will live without

you. 

 

RichardBrautigan

Richard Brautigan (30 januari 1935 – september 1984)

 

De Duitse dichter en schrijver Hans Erich Nossack werd op 30 januari 1901 geboren in Hamburg. Zie ook mijn blog van 30 januari 2007

 

Der Dichter

 

Im Hafen lichten jubelnd sie die Anker.
Ein Schiff wohin? Von Hoffnung ist es schwer
nach heimatlicher Insel überm Meer.
Abseits am Ufer steh ich wie ein Kranker.

 

Krank, weil ich warte und mich nicht verschwende;
gefesselt, daß ich mir nicht selbst entflieh
noch mich dem Werk des Wirklichseins entzieh.
Ja, ich war krank, damit ich mich vollende.

 

Denn immer Einer sei bereit und rage
als rettend Mal im Raum, wenn vor der Frage
die grelle Zeit erblaßt: Was soll ich tun?

 

Fragt ich es auch? Vielleicht schrie ich im Traum.
Nur Echo wars. Der Wind fuhr durch den Baum.
Du darfst getrost in meinem Schatten ruhn.

 

Nossack

Hans Erich Nossack (30 januari 1901 – 2 november 1977)

 

De Engelse schrijver Walter Savage Landor werd geboren op 30 januari 1775 in Ipsley Court, Warwickshire.

Uit: Imaginary conversations (Lord Brooke and Sir Philip Sidney)

“God hath granted unto both of us hearts easily contented, hearts fitted for every station, because fitted for every duty. What appears the dullest may contribute most to our genius; what is most gloomy may soften the seeds and relax the fibres of gaiety. We enjoy the solemnity of the spreading oak above us: perhaps we owe to it in part the mood of our minds at this instant; perhaps an inanimate thing supplies me, while I am speaking, with whatever I possess of animation. Do you imagine that any contest of shepherds can afford them the same pleasure as I receive from the description of it; or that even in their loves, however innocent and faithful, they are so free from anxiety as I am while I celebrate them? The exertion of intellectual power, of fancy and imagination, keeps from us greatly more than their wretchedness, and affords us greatly more than their enjoyment. We are motes in the midst of generations: we have our sunbeams to circuit and climb. Look at the summits of the trees around us, how they move, and the loftiest the most: nothing is at rest within the compass of our view, except the grey moss on the park-pales. Let it eat away the dead oak, but let it not be compared with the living one.

Poets are in general prone to melancholy; yet the most plaintive ditty hath imparted a fuller joy, and of longer duration, to its composer, than the conquest of Persia to the Macedonian. A bottle of wine bringeth as much pleasure as the acquisition of a kingdom, and not unlike it in kind: the senses in both cases are confused and perverted“.

Savage_Landor

Walter Savage Landor (30 januari 1775 – 17 september 1864)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 30 januari 2007.

De Estlandse schrijver Anton Hansen Tammsaare werd geboren op 30 januari 1878 in Albu.

Anton Tsjechov, Hans Plomp, Willem Hussem, Lennaert Nijgh, Romain Rolland, Olga Tokarczuk, Germaine Greer, Mirjam Müntefering, Serap Çileli, Gert Hofmann, Muna Lee, Johann Seume, Hubert C. Poot, Vicente Blasco Ibáñez

De Russische schrijver Anton Tsjechov werd geboren op 29 januari 1860 in Taganrog, een havenstad in Zuid-Rusland. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007 en ook mijn blog van 29 januari 2008.

Uit: Weiberwirtschaft   (Vertaald door Reinhold Trautmann)

 

Da lag ein dickes Geldpaket. Es kam aus dem Forstrevier, vom Verwalter. Er schrieb, daß er fünfzehnhundert Rubel schicke, die er eingetrieben habe nach einem in zweiter Instanz gewonnenen Prozeß. Anna Akimowna liebte Ausdrücke wie »eintreiben« und »den Prozeß gewinnen« nicht, sondern fürchtete sie. Sie wußte, daß man ohne Gerichtsverfahren nicht auskommt, aber es war ihr jedesmal unheimlich, und sie spürte Gewissensbisse, wenn der Fabrikleiter Nasarytsch oder der Revierverwalter, die häufig prozessierten, einen Rechtsstreit für sie gewannen.

Auch jetzt wurde ihr unheimlich und unbehaglich, und sie hätte diese tausendfünfhundert Rubel am liebsten möglichst weit weggelegt, um sie nicht mehr sehen zu müssen.

Sie dachte verdrießlich darüber nach, daß ihre Altersgenossinnen – sie war sechsundzwanzig Jahre alt – sich jetzt mit dem Haushalt plagten, bald müde einschlafen und morgen früh in festtäglicher Stimmung erwachen würden; viele von ihnen waren schon verheiratet und hatten Kinder. Sie allein war dazu verurteilt, wie eine alte Frau über diesen Briefen zu sitzen, sie mit Bemerkungen zu versehen, Antworten zu schreiben, dann den ganzen Abend bis Mitternacht nichts weiter zu tun, als darauf zu warten, daß es Zeit wurde, schlafen zu gehen; morgen würde man ihr den ganzen Tag über gratulieren und Bitten vorbringen, und übermorgen gäbe es in der Fabrik bestimmt einen Skandal, man würde jemanden verprügeln, oder einer würde am Wodka sterben, und sie würde sich deswegen Vorwürfe machen; nach den Feiertagen würde Nasarytsch an die zwanzig Mann wegen Wegbleibens von der Arbeit entlassen, und alle zwanzig würden dann mit abgenommenen Mützen an der Treppe warten, und es würde ihr peinlich sein, zu ihnen hinauszugehen, und man würde sie wie Hunde wegjagen.“

 

Tsjechov

AntonTsjechov (29 januari 1860 – 15 juli 1904)

 

De Nederlandse dichter en schrijver Hans Plomp werd op 29 januari 1944 in Amsterdam geboren. In 1959, toen hij nog op de middelbare school zat, begon hij gedichten te schrijven. Na zijn middelbare school ging Plomp Nederlands studeren en werkte daarna enige tijd als leraar. Plomp werd actief in Provo, gaf zijn leraarschap op en publiceerde in 1968 zijn eerste roman. In enkele latere boeken beschrijft hij de ‘scene’ van binnenuit. Vooral het Amsterdams Dodenboekje werdf beroemd. In 1973 bezette hij met vrienden en vriendinnen het dorp Ruigoord dat gesloopt dreigde te worden.

 

 

Een mensenleven

Veel gedaan in dit bestaan
hete kastanjes
uit het vuur gehaald,
met stille trom vertrokken,
hazenpad ontdekt,
een handvol
schoenveters gebroken,
vierduizend pukkels uitgeknepen,
tienduizend liter bier gedronken,
zo’n twintigduizend liter thee en koffie,
een keer of negenduizend klaargekomen,
driemaal een blinde helpen oversteken
– al spartelden ze heftig tegen.

 

Plomp

Hans Plomp (Amsterdam, 29 januari 1944)

 

De Nederlandse schilder en dichter Willem Hussem werd geboren in Rotterdam op 29 januari 1900.  Hij was een leerling van Dirk Nijland en bezocht de Rotterdamse Academie. Hussem woonde van 1918 tot 1936 in Parijs, waar hij onder anderen Piet Mondriaan en Pablo Picasso leerde kennen. Naast laatstgenoemde heeft ook Vincent van Gogh invloed op zijn stijl uitgeoefend. In 1936 vestigde hij zich definitief in de Haagse Mijtensstraat (schilderswijk). Vanaf de Tweede Wereldoorlog werden zijn werken abstract. Hij maakte deel uit van kunstbewegingen als Fugare, de Liga Nieuw Beelden en Verve. Zijn werk wordt gerekend tot de kunsstroming de Nieuwe Haagse School. In 1940 verscheen zijn eerste bundel gedichten met De kustlijn. In 1941 volgde Uitzicht op zee. Pas twintig jaar later verscheen er opnieuw poëzie van Hussem in de bundel Steltlopen op zee (1961).

 

Zet het blauw…

Zet het blauw
van de zee
tegen het
blauw van de
hemel veeg
er het wit
van een zeil
in en de
wind steekt op

hussem

Willem Hussem (29 januari 1900 – 21 juli 1974)

 

De Nederlandse tekstdichter, columnist en schrijver  Lennaert Nijgh werd geboren in Haarlem op 29 januari 1945. Zie ook mijn blog van 29 januari 2008.

Uit: De Engel van Amsterdam

Een engel voor paal

 

Ik zou ze wel even vertellen,
hoe het hoort allemaal, hoe het moet.
Ik was de reddende engel
en ik wist het immers zo goed.
Maar ze laten me praten voor noppes,
of ze zijn alleen maar zo bang
dat mijn boodschap ze niet zou bevallen
of kenden ze die boodschap al lang.

Ik wist wel het antwoord op alles
maar ik kende hun vragen niet eens.
Ja, ik wist het zo goed allemaal,
ik zou me er eens mee bemoeien,
maar ze blijven liever zelf knoeien
en hier staat inderdaad, ten einde raad,
een engel, een engel voor paal.

De stad lijkt opeens veel stiller en kouder,
en bijna vijandig, de straten benauwder.
de stad lijkt vervangen sinds ik hier kwam
Ik weet nu opeens wat een mensen bedoelen
als ze zeggen zich ver van de hemel te voelen
’t wordt zo donker, ’t wordt zo donker,
’t wordt zo donker in Amsterdam.

Nijgh

Lennaert Nijgh (29 januari 1945 – 28 november 2002)

 

De Franse schrijver Romain Rolland werd geboren op 29 januari 1866 in Clamecy. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007 en ook mijn blog van 29 januari 2008.

 

Uit: Clerambault

 

„Clerambault had just finished with a Schilleresque vision of the fraternal joys promised in the future. Maxime, carried away by his enthusiasm in spite of his sense of humour, had given the orator a round of applause all by himself. Pauline noisily asked if Agénor had not heated himself in speaking, and amid the excitement Rosine silently pressed her lips to her father’s hand.

The servant brought in the mail and the evening papers, but no one was in a hurry to read them. The news of the day seemed behind the times compared with the dazzling future. Maxime however took up the popular middle-class sheet, and threw his eye over the columns. He started at the latest items and exclaimed; “Hullo! War is declared.” No one listened to him: Clerambault was dreaming over the last vibrations of his verses; Rosine lost in a calm ecstasy;…“

 

romainrolland

Romain Rolland (29 januari 1866 – 30 december 1944)
Portret door Frans Masereel

 

De Poolse schrijfster Olga Tokarczuk is in Sulechów, dichtbij Zielona Góra, geboren op 29 januari 1962. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007 en ook mijn blog van 29 januari 2008.

Uit: The Subject (Vertaald door Antonia Lloyd-Jones)

 

He turned a few pages, and suddenly the following words caught his attention: “The hero of this amazing story, the author’s alter ego, has the same first name as him and even lives at the same address in Warsaw, off Jerozolimskie Avenue”. He read it over several times, dragging on his cigarette. He thought back to the time, twenty years ago, when he’d written The Open Eyes of Life. It was a terrible time, hopeless. It felt as if the end of the world had come, though everything had turned out all right in the end. But what’s all right, and what’s not, he thought, casting a predatory glance at the four cigarettes he had left until the end of the day. The writing had gone well in those days. That vague sense of despair, that feeling of indifference and absurdity had given him an impetus; they were like a loving mother who caressed the words into being, nurtured whole paragraphs and handed him ready-made images on a plate. These days everything had become papery; however solid it might look from the outside, if you tried to describe life nowadays in some way, you’d have to battle your way through layer upon layer of rubbish. Normality was uninteresting, full of trivial little details that poured from the newspapers each morning like sand and immediately gathered dust.”

 

Olga_Tokarczuk

Olga Tokarczuk (Sulechów, 29 januari 1962)

 

De Australische literatuurwetenschapper en publiciste Germaine Greer werd geboren in Melbourne op 29 januari 1939. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007 en ook mijn blog van 29 januari 2008.

 

Uit: Shakespeare’s Wife

 

The Christian name of the woman who married William Shakespeare in 1582 is as unstable as her surname. The only evidence that Richard Hathaway alias Gardner of Shottery had a daughter called Ann is a reference in his will to a daughter called Agnes. Scholars have demonstrated convincingly that in this period Agnes and Ann were simply treated as versions of the same name, pointing out dozens of examples where Agnes, pronounced ‘Annis’, gradually becomes ‘Ann’. Richard Hathaway left a sheep to a great-niece he calls Agnes, though according to the parish record she was actually christened Annys; in 1600 she was buried as Ann. Theatre manager Philip Henslowe called his wife Agnes in his will but she was buried as Ann. Ann’s brother Bartholomew called a daughter Annys, but she was buried as Ann. The curate William Gilbert alias Higgs who wrote Hathaway’s will married Agnes Lyncian, but she was buried as Ann Gilbert. This is not simply serendipitous. Agnes was the name of a fourth-century virgin martyr of the kind whose lurid and preposterous adventures are the stuff of The Golden Legend, justly ridiculed by protestant reformers. Ann (or Hannah) was the solid biblical name of the Redeemer’s grandmother. It is only to be expected that as protestantism gained hearts and minds Agnes would be silently driven out by Ann. We may accept that the child born Agnes Hathaway grew up to be Ann Shakespeare.“

 

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Germaine Greer (Melbourne, 29 januari 1939)

 

De Duitse schrijfster Mirjam Müntefering werd geboren op 29 januari 1969 in Neheim. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007 en ook mijn blog van 29 januari 2008.

 

Uit: Tochter und viel mehr

 

“Ich kann es nicht ausstehen, zu verreisen. Ich habe bestimmt was vergessen!, stöhne ich, im Türrahmen lehnend und stumpf vor mich hinstarrend. Ich weiß, dass ich was vergessen hab. Hast du deine Leseexemplare?, fragt die Beste Reiseorganisatorin von allen. Dein Tagebuch? Pyjama? Zahnbürste? Ja. Ja. Ja. Trotzdem. Es ist immer das Gleiche. Ich hasse es, allein wegzufahren. Eine Reise ist für mich nur dann zu genießen, wenn meine Liebsten mit mir fahren: die Beste Lebensgefährtin von allen und unsere beiden Hunde. Bleiben diese drei Herzstücke meines Lebens zurück, rechtfertigt eine Reise, dich mich mehrere Tage von daheim wegführt, eigentlich nur eines: das Lesen. Wohlgemerkt: das Lesen rechtfertigt ein solches Fortgehen aus meinem mir vertrauten Leben- es macht das Wegfahren aber nicht angenehmer!”

 

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Mirjam Müntefering (Neheim, 29 januari 1969)

 

De Turks-Duitse dichteres en schrijfster Serap Çileli werd geboren op 29 januari 1966 in Mersin. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007 en ook mijn blog van 29 januari 2008.

 

Die Ehrenmänner   

  

Ein Mann von Ehre, ist nach Gottes Bild geschaffen und dient seiner Ehre.

Die Ehre des Mannes ist die Frau; sie ist zur Ehre des Mannes geschaffen.

 

Ein Mann von Ehre, ist entschlossen und kämpft um seine geschändete Ehre.

Ein Mann von Ehre, lässt sich nicht von der Polizei oder Justiz lenken.

Ein Mann von Ehre, ist der, der mit eigener Hand tötet.

 

Die Ehre ist das Herz eines Mannes, ohne die ein Mann nicht leben kann.

Die Ehre des Mannes ist unantastbar, ein ungemein kostbares Gut.

 

Die Ehre, durch sie werden die größten Männer schwach.

Die Ehre eines Ehrenmannes ist leicht verletzlich, angreifbar und empfindlich.

Die Ehre des Mannes ist abhängig „von mir“;

„die Hüterin der Ehre des Mannes“.

 

Ich stelle die größte Gefahr für die Ehre des Ehrenmannes dar.

Es ist meine weibliche Urschuld; „die weibliche Sexualität“.

Ich bin die “ewige Sünderin“, das unbekannte Wesen.

 

Ich bin „die Gefahr“ für die ungeborenen Ehrenmänner.

 

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Serap Çileli (Mersin, 29 januari 1966)

 

De Duitse schrijver Gert Hofmann werd geboren op 29 januari 1931 in Limbach in Sachsen. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007 en ook mijn blog van 29 januari 2008.

 

Uit: Casanova und die Figurantin

 

„Schade, dass mein Alter und meine Erscheinung es nicht gestatten …
Und Casanova: Ihr Alter, wie meinen Sie das?
Ja, finden sie mich denn nicht alt, fragt sie.
Madame stehen auf der Höhe Ihrer Schönheit!
Finden Sie?
Madame machen auf mich, versichert Casanova und legt nun sogar die Hand aufs Herz, und wir bitten noch einmal um Vergebung, wenn dieses erbärmliche, von beiden Seiten aber durchaus ernst geführte Gespräch nun in eine Farce übergeht oder schon übergegangen ist. Jedenfalls macht die reiche alte Frau auf den alten armen Mann angeblich noch immer einen begehrenswerten Eindruck. Und so jung, fügt er hinzu, sei er ja auch nicht mehr.
Aber noch im Besitz der Kräfte?
Und Casanova, nach einem Augenblick der inneren Prüfung: In den meisten Fällen: Ja.
[…] Nun, sagt die D’Urfé, die plötzlich gegen alle Vernunft, auch gegen alle Erfahrung zu hoffen anfängt, dass sie sich mit dem Verfall ihrer Reize zu schnell abgefunden haben […] könnte. Nun, sagt sie, vielleicht haben Sie Recht. In diesem Fall könne sie ihm eine Stelle bei der Lotterie verschaffen, da hätte er nicht viel zu tun…“

 

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Gert Hofmann (29 januari 1931 – 1 juli 1993)

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Muna Lee werd geboren op 29 januari 1895 in Raymond, Mississippi. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007.

The Flame-Trees

 

For I have reached a fairer place
Than I had hoped to find,
With all the life that I had known
A scroll cast-off behind;

 

And changed into a slighter thing
The torrent of old grief
Than heavy waves that break in spray,
White on the outer reef;

 

And love so sure and joy so strong
That pain and sorrow are thinned
To a little mist that cannot blur
The flame-trees in the wind.

 

muna-1930

Muna Lee (29 januari 1895 – 3 april 1965)

 

De Duitse schrijver en dichter Johann Gottfried Seume werd geboren op 29 januari 1763 in Posema, Sachsen-Anhalt. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007.

Uit: Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802 (Dresden)

Die Elbe rollte majestätisch zwischen den Bergen von Dresden hinab. Die Höhen glänzten, als ob eben die Knospen wieder hervorbrechen wollten, und der Rauch stieg von dem Flusse an den alten Scharfenberg romantisch hinauf. Das Wetter war den achten Dezember so schwül, daß es unserm Gefühl sehr wohltätig war, als wir aus der Sonne in den Schatten des Waldes kamen.

Seit zwölf Jahren hatte ich Dresden nicht gesehen, wo ich damals von Leipzig herauf wandelte, um einige Stellen in Guischards mémoires militaires nachzusuchen, die ich dort nicht finden konnte. Auch in Dresden fand ich sie nicht, weil man sie einem General in die Lausitz geschickt hatte. Nach meiner Rückkehr traf ich den Freibeuter Quintus Icilius bei dem Theologen Morus, und fand in demselben nichts, was in meinen Kram getaugt hätte. So macht man manchen Marsch in der Welt wie im Kriege umsonst. Es wehte mich oft eine kalte, dicke, sehr unfreundliche Luft an, wenn ich einer Residenz nahekam; und ich kann nicht sagen, daß Dresden diesmal eine Ausnahme gemacht hätte, so freundlich auch das Wetter bei Meißen gewesen war. Man trifft so viele trübselige, unglückliche, entmenschte Gesichter, daß man alle fünf Minuten auf eines stößt, das öffentliche Züchtigung verdient zu haben, oder sie eben zu geben bereit scheint:

 

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Johann Gottfried Seume (29 januari 1763 – 13 juni 1810)

 

De Nederlandse dichter Hubert Kornelisz. Poot  werd geboren in Abtswoude op 29 januari 1689. Aanvankelijk was Poot boer. Het succes van zijn in 1716 gepubliceerde Mengeldichten (herdrukt in 1718) bracht hem er in 1723 toe om zich in Delft te vestigen en zich geheel aan de literatuur te wijden. Dat draaide echter uit op een teleurstelling en een jaar later keerde hij terug naar zijn dorp. Na zijn huwelijk in 1732 verhuisde hij opnieuw naar Delft, waar hij na een jaar aan een nierziekte overleed. Poot schreef veel gelegenheidsgedichten, waarmee hij succes oogstte, maar die nu in de vergetelheid zijn geraakt.  Tegenwoordig zijn nog wel de erotisch getinte minnedichten aardig om te lezen  (Mars en Venus’ beddepraet, De verliefde Venus en De maen by Endymion). Deze werden in 1964 als Minnezangen apart uitgegeven. Ook zijn natuurgedichten (Akkerleven, Nacht) behoren tot zijn betere werk. De Schoolmeester schreef een kort en puntig grafschrift voor hem:

 

    Hier ligt Poot,

    Hij is dood.

 

 

Mars en Venus beddepraet (Fragment)

 

Mars. Venus.

 GOdin, wat doet u t’sagen,

Nu gy me ontharnast ziet?

Puikschoone, staek uw klagen:

Myn wreede wolven zyn hier niet,

Zy slapen by myn’ wagen.

 

Venus.

Myn moedt zou niet verslappen

Al quam uw kargespan.

‘k Verkeer woeste eigenschappen;

Maer ‘k vreeze mynen manken man:

De Zon mogt ons beklappen.

 

Mars.

Myn beuklaer, speer en degen,

Zyn uwen blixemsmit,

Hunn’ eigen maker, tegen.

Me lief, wie ooit verlegen zit,

Wy zitten niet verlegen.

 

poot

Hubert C. Poot (29 januari 1689 – 31 december 1733)

 

De Spaanse schrijver Vicente Blasco Ibáñez werd geboren op 29 januari 1867 in Valencia. Buiten Spanje werd hij vooral bekend door zijn roman Los cuatro jinetes del apocalipsis, in 1921 verfilmd als The Four Horsemen of the Apocalypse, die zich afspeelt in WO I. In 1962 werd hij opnieuw verfilmd, maar toen met als achtergrond WO II. Tijdens zijn leven was hij de best verkochte schrijver van Spanje, maar ook omstreden wegens zijn politieke activiteiten.

 

Uit:  The Four Horsemen of the Apocalypse  (Vertaald door Charlotte Brewster Jordan)

 

„They were to have met in the garden of the Chapelle Expiatoire at five o’clock in the afternoon, but Julio Desnoyers with the impatience of a lover who hopes to advance the moment of meeting by presenting himself before the appointed time, arrived an half hour earlier. The change of the seasons was at this time greatly confused in his mind, and evidently demanded some readjustment.

Five months had passed since their last interview in this square had a
fforded the wandering lovers the refuge of a damp, depressing calmness near a boulevard of continual movement close to a great railroad station. The hour of the appointment was always five and Julio was accustomed to see his beloved approaching by the reflection of the recently lit street lamps, her figure enveloped in furs, and holding her muff before her face as if it were a half-mask. Her sweet voice, greeting him, had breathed forth a cloud of vapor, white and tenuous, congealed by the cold. After various hesitating interviews, they had abandoned the garden. Their love had acquired the majestic importance of acknowledged fact, and from five to seven had taken refuge in the fifth floor of the rue de la Pompe where Julio had an artist’s studio. The curtains well drawn over the double glass windows, the cosy hearth-fire sending forth its ruddy flame as the only light of the room, the monotonous song of the samovar bubbling near the cups of tea—all the seclusion of life isolated by an idolizing love—had dulled their perceptions to the fact that the afternoons were growing longer, that outside the sun was shining later and later into the pearl-covered depths of the clouds, and that a timid and pallid Spring was beginning to show its green finger tips in the buds of the branches suffering the last nips of Winter—that wild, black boar who so often turned on his tracks.“

 

Blasco

Vicente Blasco Ibáñez (29 januari 1867 – 28 januari 1928)

Ramsey Nasr nieuwe Dichter des Vaderlands (Nederland)

Ramsey Nasr nieuwe Dichter des Vaderlands (Nederland)

 

 

De gisteren 35 jaar geworden dichter en acteur Ramsey Nasr, woonachtig in Antwerpen, geboren in Rotterdam en kind van een Palestijnse vader en Nederlandse moeder, is de komende vier jaar Nederlands Dichter des Vaderlands. Dat werd gisteren, aan de vooravond van Gedichtendag, bekendgemaakt. Nasr is de opvolger van Groninger Driek van Wissen. Uit de cijfers blijkt dat Nasr meer dan een derde van de ruim 19.000 uitgebrachte stemmen kreeg. Na een uitgebreide campagne bracht Tsead Bruinja het tot ruim vierduizend stemmen, net meer dan Joke van Leeuwen en Hagar Peeters.  In een eerste reactie liet Nasr weten vooral blij te zijn dat de tumultueuze campagne, met verwijten over en weer, voorbij was en dat het weer over poëzie zou gaan. Hij beloofde meer aanwezig te zijn dan zijn voorganger. Nasr was van van 27 januari 2005 tot 26 januari 2006 stadsdichter van Antwerpen. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007 en mijn blog van 28 januari 2008. en ook mijn blog van gisteren, 28 januari 2009.

UtopiA  

 

soms droom ik nog van het korte bezoek
dat de eilandman bracht aan deze stad
om onze lieve vrouw te begroeten

in een onderstroom van eigen gedachten
stond de eilandman voor de jonge kathedraal
met haar heilige muil – en gaapte naar binnen

leeg, aangespoeld lag ze aan zijn voeten
een splinternieuw skelet voor de godheid
ja een zware maria om te bidden

was het liefde of ontzag voor zijn dame
dat hij plots als een bakvis begon te zweven
en giechelend opsteeg in de wetenschap

dat hij aan zijn helverlichte hoofd hing
(twee beentjes onder een zwellende schedel)
rond haar cirkelde en vloog vol ongeloof?

ze volgde zijn razende vlucht met haar ruiten
eenmaal duizelig geworden zag ze pas goed
hoe dit slechts het begin van hun paringsdans was

zijn kop had nu de vorm van een wonderlijk ei
totdat hij ter hoogte van de zuidwestertoren
er zacht tegen tikte – in een ochtendgloren

brak de eilandman open: een teder vuurwerk
kwam traag over haar in alfa’s en omega’s
of hebreeuwse letters als sneeuw voor maria

boven de antwerpse stad was geknetter te horen
van synapsen, parabolen, enzymen en z-assen
hij was een meer dan redelijke storm voor haar

dat komt ervan wanneer je hersenstam eenzaam
begint te takken en te spruiten: in leerstof
dwarrelen je bloesems langs ruiten omlaag

weg was de eilandman – opgeslokt, hijzelf
had haar geen offer maar de geest gegeven
en zij was lichter dan hij haar aangetroffen had

ei zo na dit halve millennium later
wacht ze gewillig met wijdopen deuren
hangt het kruis windstil in haar als een huig

onze dame droomt van nieuwe jonge mannen
jonge vrouwen die een ingekakte stad
aan hun mond zouden kunnen zetten als klankkast

die hun gezwavelde tanden der kennis tonen
met liefdespijlen de toekomst bestoken: studenten
stroom binnen als bier, breek bekken open

schop in deze stad ook jezelf een geweten
sluit vriendschap met je schedel, geef het te eten
leg je kop als een vijand het vuur aan de schenen

drijf hogere handel, denk nooit aan je kassa
sta, en droom vast: wees het twijfelend eiland
temidden van wijde onwetende massa

 

 

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Ramsey Nasr (Rotterdam, 28 januari 1974)

 

 

 

 

Ramsey Nasr, Peter Verhelst, Ismail Kadare, Miguel Barnet, José Martí, David Lodge, Wies Moens, Maik Lippert, Manfred Jendryschik, Hermann Kesten, Colette, Mo Rocca, Christian Felix Weiße, Hermann Peter Piwitt

De Palestijns-Nederlandse dichter, schrijver en acteur Ramsey Nasr werd geboren in Rotterdam op 28 januari 1974. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007 en ook mijn blog van 28 januari 2008.

wonderbaarlijke maand

dat was in de wonderbaarlijke maand
van bloesemingen en overvloed
toen mijn borstkas opstoof als papaver
ribben in sierpennen uitwaaierden
mei mijn magere taal openbrak
vergelijkingen vrat als vuur water

ik schaamde mij diep naar poldergewoonte
in loden jas tussen druppel en wind
ongevoelig bij takken struikgewas doornen
had ik licht opgevat
ik wreef haar in
en doorzichtig vernederend fonkelniezen
kwam over mij o wonder daar ging ik
men zou van minder uit schamen gaan
maar dit was mijn ziekte baarlijke liefde

 

 

Wie weet mij eindelijk

 

Wie weet mij eindelijk, welke dodentolk,
Te doen bedaren in gezworen haat.
Ik volg de vaderen om vroeg en laat
Mijn land te zien. Ik leef tegen een volk
dat zebrapaden aanlegt over wonden,
Dat boven onze botten steen op steen
Bewoont, dat leven wil voor zich alleen.
Leeft dan in angst. Ons bloed wordt niet geronnen.
Op hoeveel scherven vlees weerkeert het recht.
En opgeblazen domme wraak en gal
Is wat er rest, als hersenen gaan denken.
‘Men mag een mens een leven niet ontschenken.
Ik hoop dat ik geen bommen maken zal.’

 

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Ramsey Nasr (Rotterdam, 28 januari 1974)

 

De Vlaamse dichter, romancier en theatermaker Peter Verhelst werd geboren op 28 januari 1962 in Brugge. Zie ook mijn blog van 28 januari 2008.

 

Broken Nose

 

Onhandelbaar gezicht

op een sokkel op de schouders van een jongen

verdunnend tot een neus in een rare hoek.

De foto glanst onwezenlijk, een scherp been

in X-raykleuren met een streepje zwart

als een slechte zenuw. Alsof een meisje

in mijn hoofd eet tot ze me op heeft,

haar nagels over ijzer haalt en giechelt.

 

Jongetje op knalgeel schommelpaard

tegen de muur. (Mike Tyson-

Sint-Sebastiaan.)

 

 

 

Viewmaster en lucifer

 

Met sneeuwlippen en ijsblauwe ogen

je cold song baby, (God heeft de kleur

van de rook van mijn sigaret, evenzo giftig)

in catsuit voor je heupwiegend. Uit de hemel

daal ik aan een koord. Als ik dan zing gaat mijn mond

dood denk is soms; ik stel me voor dat hij

als vacuüm het gezongene terug inhaleert

zodat hij tenslotte vol gestorven muziek

als een doosje zonder gestolen spiegeltjes nutteloos

tussen mijn vingers op vuur wacht. (God is warm

als de askegel in mijn handpalm afgetikt) Erboven

klikt de master; ik met het gezicht van de vrouw

die op mijn hand zit als een dier in hypnose,

ik en Angst in gesprek, ik en Brutaal in een tongkus,

ik en Christus, ik Doodsogig, ik Emanatie… –

tot een flakkerende tong de minuscule

foto’s uit het kaartje weglikt.

(en de vuurpunt in mijn ogen doodduwt.)

 

Als niks.

 

Verhelst

Peter Verhelst (Brugge, 28 januari 1962)

 

De Albanese schrijver Ismail Kadare werd geboren in Gjirokastër op 28 januari 1936. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007 en ook mijn blog van 28 januari 2008.

Uit: The Siege

 

As winter fell away and the Sultan’s envoys departed, we realised that war was our ineluctable fate. They had pressured us in every way to accept being vassals of
the Sultan. First they used flattery, promising us a part in governing their vast empire. Then they accused us of being renegades in the pay of the Frankish knights, that is to say, slaves of Europe. Finally, as was to be expected, they made threats.
You seem mighty sure of your fortresses, they said to us, but even if they are as sturdy as you think, we’ll throttle you with an altogether more fearsome iron band – hunger and thirst. At each season of harvest and threshing, the only seeded field you’ll see will be the sky, and your only sickle the moon.
And then they left. All through March their couriers galloped as fast as the wind bearing messages to the Sultan’s Balkan vassals, telling them either to persuade us to give in, or else to cut off all relations with us. As was to be expected, all were obliged to take the latter course.
We were alone and knew that sooner or later they would come. Many times in the past we had faced attacks from our enemies, but lying in wait of the mightiest army the world had ever known was a different matter. Our own minds were perpetually abuzz, but our prince, George Castrioti, was preoccupied beyond easy imagining. The inland castles and coastal keeps were ordered to repair their watchtowers and above all to build up stocks of arms and supplies. We did not yet know from which direction they would come, but in early June we heard that they had begun to march along the old Roman road, the Via Egnatia, so they were heading straight towards us.
One week later, as fate decreed that our castle would be the first defence against the invasion, the icon of the Virgin from the great church at Shkodër was brought to us. A hundred years before it had given the defenders of Durrës the strength to repulse the Normans. We all gave thanks to Our Immaculate Lady and felt calmer and stronger for it“.

 

Kadare

Ismail Kadare (Gjirokastër, 28 januari 1936)

 

De Cubaanse dichter en schrijver Miguel Barnet werd geboren op 28 januari 1940 in Havanna. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007 en ook mijn blog van 28 januari 2008.

On Cat’s Feet

 

The wind has scorched my fur
the cold wind, the leveler
On cat’s feet I glide through the dark.
Carefully, with a wild beast’s caution,
I approach your heart,
your scent and the night my compass.
As if you don’t know that I exist you expose yourself
to helplessness and fright.
After all you are weaker
than a ball of yarn
and you haven’t learned to run away.
Only the rain silvering your arms
hovers between us.
You can’t see me, my path hidden beneath trees
The night, prodigal with dreams, plays again
its dirty trick on me.
Fiercely I drink your nakedness until my lips
dry out or forget.
God grant that an arrow pierce your heart
to remake you as I see you, to revive you.

Not for its apparition do I blame the night
but for its ghosts
.

 

 

 

Vertaald door Mark Weiss

 

miguel_barnet

Miguel Barnet (Havanna, 28 januari 1940)

 

De Cubaanse schrijver José Martí werd geboren op 28 januari 1853 in Havanna. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007.

No. 5 from Simple Verses

 

If you see a hill of foam
It is my poetry that you see:
My poetry is a mountain
And is also a feather fan.

 

My poems are like a dagger
Sprouting flowers from the hilt;
My poetry is like a fountain
Sprinkling streams of coral water.

 

My poems are light green
And flaming red;
My poetry is a wounded deer
Looking for the forest’s sanctuary.

 

My poems please the brave:
My poems, short and sincere,
Have the force of steel
Which forges swords.

 

Marti

José Martí (28 januari 1853 – 19 mei 1895)

 

De Engelse schrijver en literatuurwetenschapper David Lodge werd geboren op 28 januari 1935 in Londen. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007 en ook mijn blog van 28 januari 2008.

 

Uit: Consciousness and the Novel

 

Lyric poetry, however, uses language in such a way that the description of qualia does not seem partial, imprecise, and only comprehensible when put
in the context of the poet’s personal life. In my novel Thinks…, the heroine Helen Reed makes this point to a cognitive science conference, quoting from Andrew Marvell’s poem “The Garden”:

 

The Luscious Clusters of the Vine
Upon my Mouth do crush their Wine;
The Nectaren, and curious Peach,
Into my hands themselves do reach;
Stumbling on Melons, as I pass,
Insnar’d with Flow’rs, I fall on Grass.

 

Helen says: “Let me point to a paradox about Marvell’s verse, which applies to lyric poetry in general. Although he speaks in the first person, Marvell does not speak for himself alone. In reading this stanza we enhance our own experience of the qualia of fruit and fruitfulness. We see the fruit, we taste it and smell it and savour it with what has been called ’the thrill of recognition’ and yet it is not there, it is the virtual reality of fruit, conjured up by the qualia of the poem which I could try to analyse if there were world enough and time, to quote another poem of Marvell’s – but there is not” .

There are lyrical descriptions of qualia in prose fiction as well as verse. “My task, which I am trying to achieve,” Joseph Conrad wrote in the Preface to one of his tales, “is by the power of the written word to make you hear, to make you feel – it is before all, to make you see. That – and no more, and it is everything.”

 

DavidLodge

David Lodge (Londen, 28 januari 1935)

 

De Vlaamse schrijver Wies Moens werd geboren in Sint-Gillis-bij-Dendermonde op 28 januari 1898.  Van 1916 tot 1918 studeerde hij Germaanse filologie aan de Universiteit van Gent. Hij werd lid van de Vlaamse Beweging, en werd na de Eerste Wereldoorlog wegens zijn rol als activist tot gevangenisstraf veroordeeld. De Vereniging van Vlaamse letterkundigen verzocht om zijn vrijlating, en Vlaamse intellectuelen stuurden een petitie rond. In maart 1921 kwam Moens vrij. Hij vervulde zijn dienstplicht en trad in 1922 in het huwelijk. Zijn expressionistische gedichten verschenen in het tijdschrift Ruimte waarin ook Paul van Ostaijen publiceerde.Tijdens WO II werd Moens directeur van de nationaalsocialistische Zender Brussel. Eind 1943 diende hij zijn ontslag in omdat de zender steeds meer onder invloed kwam van de Algemeene SS-Vlaanderen en DeVlag. In 1947 werd hij bij verstek ter dood veroordeeld wegens collaboratie met Duitsland. Hij vluchtte naar Nederland waar hij de rest van zijn leven doorbracht.

 

Uit: Celbrieven

 

„Mijn goeie, waarde vriend!

‘Vijgen na Pasen’ hoor ik je al mompelen! Waarachtig ik kom wat laat met mijn Paasbrief aandragen, maar het is heus mijn schuld niet… ik heb het de laatste dagen zo biezonder druk gehad, – ik ben op reis geweest! Over mijn tegenwoordigheid als getuige op het proces Jacob c.s. zal de krant je wel geïnformeerd hebben. Ik meen dat het mijn plicht

[p. 13]was, als oud-student van Dr. Jacob aan de Vlaamse Hogeschool, ‘zonder haat en zonder vrees’ mijn herinneringen aan zijn professoraat voor het Assiesenhof te gaan uitspreken. Deze herinneringen zullen steeds zo levend en fris blijven, als dit professoraat uitmuntend was.

De reis naar Antwerpen is in mijn eentonig gevangenisleven (de 11e maand voorarrest is begonnen!) een zeer gewenst intermezzo geweest: dat kan je je voorstellen! En om je nu niet eeuwig met mijn al te dorre cel-filosofie om de oren te zaniken, zal ik je wat over die reis vertellen.

Het was een mottige dag toen wij naar Antwerpen spoorden; wat niet belet dat ik de lucht, en de bomen en het land die dropen van triestige regen, als een goddelike veropenbaring van ongekend, verholen geluk zat toe te knikken door het raampje, de hele reis lang! En de mensen dan! Maar zij keken zo schuw naar mij.“

 

moens

Wies Moens (28 januari 1898 – 5 februari 1982)

 

De Duitse dichter en schrijver Maik Lippert werd geboren op 28 januari 1966 in Erfurt. Van 1986 toto 1991 studeerde hij in Moskou economie. Hij debuteerde in 1995 met Suizid wird nicht länger strafrechtlich verfolgt, een uitgave in eigen beheer. Sinds 2003 werkt hij als docent in Berlijn.

engelsposaune

 

jeden morgen der kelch

das gelb von gummihandschuhen

ein fingerzeig gottes

liegt auf dir

beim vorbeigehen am vorgarten

zur haltestelle

lukas stöbert

in den abfallkörben

den krumen nach

wandert am packpapier

die geäderte stierzunge

wie ein blatt

vom nachtschatten

noch bleich die geliebte

in der hand

das buch mit blauem einband

monologe über engelarten

und du denkst

an zierliche schulterblätter

 

 

 

rippenzählen

 

ich kam zu dir

rippenzählen

was hatte ich mehr

als deinen rücken

nach der schicht

rauchtest du erstmal

bis dein kopf ganz

porzellan war

 

lippert

Maik Lippert (Erfurt, 28 januari 1966)

 

De Duitse dichter en schrijver en uitgever Manfred Jendryschik werd geboren op 28 januari 1943 in Dessau. Van 1962 tot 1967 studeerde hij germanistiek en kunstgeschiedenis aan de universiteit van Rostock. Vervolgens werd hij lector bij een uitgeverij in Halle. Sinds 1976 is hij zelfstandig schrijver. Jendryschik schrijft vooral gedichten, essays en verhalen. In 1987 ontving hij de Heinrich-Heine-Preis van het ministerie van cultuur van de DDR.

Uit: Der feurige Gaukler auf dem Eis

“Ach diese Stimme, thüringisch eingefärbt, jetzt wohnt sie in Leipzig, das gibt eine Mischung, jedenfalls zart, ein Mädchen, dass du die Worte beschützen möchtest, auch ihr Gesicht hat diese Röte, die kindliche, manchmal erzählt sie eifrig, die Lippen vollführen Sprünge, und sitzt dann auf fliegendem Teppich, sie gleitet uns weg aus dem Haus, aus den Straßen, der Stadt, ist schon unter südlicher Sonne zum Beispiel, das könnte die Camargue sein, um Aix en Provence usw., wo noch die wildesten Pferde traben, und zum Marienfest treffen sich Europas Zigeuner, da fällt sie gar nicht mehr auf, nie war sie anders, und es ist deutlich zu sehen, wie sie in buntschillerndem Röckchen tanzt, das Tamburin in der Hand, der Atem in Stößen, schneller die Schritte, verrückter, verrückter, jetzt sollte, erst mal, ein Semikolon her; einer hat doch gesagt, sie wäre einst Staatsanwalt gewesen, das muss ein Irrtum sein, auf alle Fälle geht die Legende, es hätten die Angeklagten viel Mitleid mit ihr gehabt; oder ich sag: ein Kind, das ist, zu plötzlich, unter diese Erwachsnen gefallen, das hört mit dem Staunen nun nicht mehr auf; oder sie erzählt nichts, sie steht nur so da, im Garten, im Mai oder Juli, und lächelt gegen den Regen, wandelt mit dieser Stimme Tropfen zu Schmetterlingen auf ihrer Nase, in dieser Luft, es könnten auch Blaumeisen sein, und wird gegen Abend ein Baum, so ist sie im Grün, ein Fliederbusch, der wächst über alle Zäune.”

 

jendryschik

Manfred Jendryschik (Dessau, 28 januari 1943)

 

De Duitse schrijver Hermann Kesten werd geboren op 28 januari 1900 in Podwoloczyska (tegenwoordig Oekraïne) en groeide op in Nürnberg. Hij studeerde rechten en economie, later germanistiek, geschiedenis, filosofie en theaterwetenschappen. In 1927 werd hij lector bij een uitgeverij in Berlijn. In 1933 vluchtte hij voor de nazi’s en leefde in Parijs, Nice, Oostende, Brussel en Amsterdam, waar hij voor uitgeverij Albert de Lange werkte. In 1940 vluchtte hij naar de VS. Daar werd hij – samen met Thomas Mann – Honorary Advisor” van de “Emergency Rescue Committee”, een organisatie voor de redding van kunstenaars en intellectuelen. In 1949 werd hij Amerikaans staatsburger, maar hij keerde in 1952 terug naar Europa en woonde in Parijs, Rome en in Zwitseland.

 

Uit: Die fremden Götter

“Junger Mann! Wollen Sie andeuten, in meiner Familie gehe es schlimmer zu als in Ihrer Familie? Oder in anderen guten Familien? Haben Sie nie Geschichte und Literatur studiert? Nie in der Schule von einer gewissen Iphigenie gehört? Das arme Kind ward zu Aulis vom eigenen Vater aus propagandistischen und religiösen Motiven geopfert. Und kennen Sie ihre Familie? Iphigeniens Urgroßvater Tantalus servierte seinen eigenen Sohn Pelops den Göttern zum Mahle, um sie auf die Probe zu stellen; er büßte es im Tartarus. Der Großvater Atreus, ein König von Mykene, rächte sich an seinem Bruder Thyestes. Indem er dessen Söhne tranchierte und dem Vater zum Mahle servierte; dafür tötete in sein Neffe Aegisthes. Die Mutter Klytämnestra erschlug mit Hilfe ihres Liebhabers Aegisthes ihren Mann Agamemnon im Bad nach dessen glücklicher Heimkehr vom Trojanischen Krieg. Der Onkel Menelaus war ein Hahnrei, der, um seine Hörner zu rächen, den Trojanischen Krieg entflammte. Ihre Tante Helena war die hübscheste Hure der Welt. Ihr Bruder Orestes war ein Muttermörder. Und ihre Schwester Elektra dessen Helfershelferin. Und doch stammte Iphigenia aus bester Familie, von hochbeliebten Atriden. Und lasen Sie nie die Bibel von Loth und seinen Töchtern? Und lasen Sie nicht kürzlich in der Zeitung vom Prozeß Laval, ich meine den Metzger Aristide Laval aus Juan-les-Pins, der seine Töchter jeweils an ihrem siebzehnten Geburtstag geschlachtet, zerlegt, durch seine Wurstmaschine getrieben hat als Charcuteriewaren in seinem Laden verkauft hat, die drei letzten armen Mädchen sogar auf dem schwarzen Markt?”

kesten-hermann

Hermann Kesten (28 januari 1900 – 3 mei 1996)

 

 

De Amerikaanse schrijver, satiricus en komiek Mo Rocca werd geboren op 28 januari 1969 in Washington, DC. Hij werd bekend als correspondent voor The Daily Show van Jon Stewart. In 2004 was hij de on-the-floor correspondent voor Larry King bij de Democratische Conventie en vormde hij het komische tegenwicht voor de serieuze presentator.

 

Uit: All the Presidents’ Pets

 

„Lesley quickly changed the subject—she must have been shooting for 48 Hours. She looked up at the menu. “Mo, sweetie, tell me about this Maine lobster wrap ‘enhanced with lemon mustard aioli, complemented by crisp cabbage slaw.’ Very fancy-sounding.” By the time she finished reading she was leaning almost over the counter, one leg, bent at the knee, sexily kicked up behind her.

“Well, let’s see,” I said, fumbling with one of the sandwiches. “It looks like the lobster is wrapped in some sort of a fennel tortilla with—”

“Why am I asking you?” she kidded, grabbing my collar and pulling my ear right up to her lips. “You’re not a food reporter, Maurice,” she cooed, using my birth name. “You’re an investigative reporter!” I’d just about had it with Lesley’s Mrs. Robinson routine when her cell phone rang and she pushed me away to grab it. “It’s Andrew calling! Must be important.” She wanted me to believe it was CBS News president Andrew Heyward, but of course I knew it was Andy Rooney. She covered the phone for a second. “Sorry, boys, but I have to take this. It’s the network.” And she was gone in an instant, the clicking of her heels receding down the aisle of the café car.

“Isn’t she amazing?” Phil said dreamily.

“Amazing,” I said, through clenched teeth.

 

mo-rocca

Mo Rocca (Washington, 28 januari 1969)

 

De Franse schrijfster Colette werd geboren op 28 januari 1873 in Saint-Sauveur-en-Puisaye. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007.

Uit: La femme caché

La brune est jolie, et charmante est la blonde oxygénée. Mais la brune, toute velours gris à panneau de perles couleur de flamme, colletée de renards argentés, chaussée de paillettes, de plumes d’oiseaux et de strass, gantée d’entonnoirs brodés, coiffée d’une nue aux aigrettes qui suspend, au-dessus de deux astres, une menace d’orage, la brune resplendit de l’élégance un peu brutale qui plaît aujourd’hui … Les gourmandes et les bavardes se sont tues à son entrée. On la contemple, et les regards d’envie l’embellissent comme une pluie d’été lustre l’émail d’un martin pêcheur. Elle a chaud, boit en pigeonne, le cou tendu et le jabot penché. Elle a deux gestes, aussi fréquents que des tics, mais qui ressortissent à une coquetterie raisonnée : de l’index, elle chasse au-dessus de son sourcil une boucle brune très légère, et l’on voit briller, près de l’oeil allongé, l’ongle en amande ; elle enfonce, sur sa nuque, un trident d’écaille, et l’oeil suit, quand son bras se lève, la rondeur de son sein qui remonte, bien suspendu, en même temps que le bras.
La blonde … la blonde est charmante à sa façon. Ce n’est qu’une blonde en crêpe marocain et cape de panne, une blonde à l’encolure courte, à la bouche carnassière. Ses tics ne l’embellissent pas. Elle lance le menton en avant, d’une façon doguine, et elle fronce le nez comme un petit phoque qui sort de l’eau, en clignant des yeux. Ce n’est pas joli … Je voudrais le lui dire … A la bonne heure ! Voici qu’elle imite, sous le feu des regards, le jeu de son amie. Elle bombe le buste, tapote d’une main son chignon bas tout en or. Ainsi une soeur cadette imite, inconsciemment, l’aînée déjà sûre de séduire. Quel plaisir pour les yeux que ces deux paonnes bien apprises !

 

Colette

Colette (28 januari 1873 – 3 augustus 1954)

 

De Duitse dichter en schrijver Christian Felix Weiße werd geboren op 28 januari 1726 in Annaberg, in het Erzgebergte. Zie ook mijn blog van 28 januari 2007.

Der Knabe

Mich will der Informator schlagen?
Nein, nein, das geht nicht weiter an:
Als Knabe must ich es ertragen,
Doch jetzt bin ich schon halb ein Mann.

Ist er nicht klüger dieß zu wissen?
So hör er nur, was Hannchen spricht;
Will ich die kleine Närrin küssen:
So spricht sie, geh, dein Bart, der sticht.

weisse

Christian Felix Weiße (28 januari 1726 – 16 december 1804)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 28 januari 2007.

De Duitse schrijver Hermann Peter Piwitt werd geboren op 28 januari 1935 in Wohldorf bij Hamburg.

In Memoriam John Updike

In Memoriam John Updike

De Amerikaanse schrijver John Updike is gisteren op 76-jarige leeftijd overleden. Updike, die bijna vijftig romans en evenzovele bundels met essays, gedichten en korte verhalen schreef, overleed aan longkanker in zijn woonplaats Beverly Farms, Massachusetts. Hij won vele grote Amerikaanse prijzen, waaronder twee Pulitzers, voor Rabbit Is Rich en Rabbit at Rest, en twee National Book Awards.  Zie ook mijn blog van 18 maart 2008 en mijn blog van 18 maart 2007.

 

Uit: The Widows of Eastwick

 

“It was in bed she first felt his death coming. His erections began to wilt just as she might have come if he had held on; instead, in his body upon hers, there was a palpable loosening in the knit of his sinews. There had been a challenging nicety in the taut way Jim dressed himself—pointy vanilla-colored boots, butt-hugging jeans with rivet-bordered pockets, and crisp checked shirts double-buttoned at the cuff. Once a dandy of his type, he began to wear the same shirt two and even three days in a row. His jaw showed shadows of white whisker underneath, from careless shaving or troubled eyesight. When the ominous blood counts began to arrive from the hospital, and the shadows in the X-rays were visible to even her untrained eyes, he greeted the news with stoic lassitude; Alexandra had to fight to get him out of his crusty work clothes into something decent. They had joined the legion of elderly couples who fill hospital waiting rooms, as quiet with nervousness as parents and children before a recital. She felt the other couples idly pawing at them with their eyes, trying to guess which of the two was the sick one, the doomed one; she didn’t want it to be obvious. She wanted to present Jim as a mother presents a child going to school for the first time, as a credit to her. They had lived, these thirty-plus years since she had lived in Eastwick, by their own rules, up in Taos; there the free spirits of the Lawrences and Mabel Dodge Luhan still cast a sheltering cachet over the remnant tribe of artistic wannabes, a hard-drinking, New Age–superstitious, artsy-craftsy crowd who aimed their artifacts, in their shop-window displays, more and more plaintively at scrimping, low-brow tourists rather than the well-heeled local collectors of Southwestern art.

 

 

Updike

John Updike (18 maart 1932 – 27 januari 2009)

 

Lewis Carroll, Benjamin von Stuckrad-Barre, Eliette Abécassis, Ethan Mordden, Guy Vaes, James Grippando, Mordecai Richler, Leopold von Sacher-Masoch, Mikhail Saltykov-Shchedrin, Ilja Ehrenburg, Neel Doff, Rudolf Geel, Balduin Möllhausen, Bernd Jentzsch

De Engelse dichter en schrijver Lewis Carroll werd op 27 januari 1832 in Daresbury. Zie ook mijn blog van 27 januari 2007 en ook mijn blog van 27 januari 2008.

 

Epilogue to Through the Looking Glass

 

A boat, beneath a sunny sky

Lingering onward dreamily

In an evening of July —

 

Children three that nestle near,

Eager eye and willing ear

Pleased a simple tale to hear —

 

Long has paled that sunny sky:

Echoes fade and memories die:

Autumn frosts have slain July.

 

Still she haunts me, phantomwise

Alice moving under skies

Never seen by waking eyes.

 

Children yet, the tale to hear,

Eager eye and willing ear,

Lovingly shall nestle near.

 

In a Wonderland they lie,

Dreaming as the days go by,

Dreaming as the summers die:

 

Ever drifting down the stream —

Lingering in the golden gleam —

Life what is it but a dream?

 

Caroll
Lewis Carroll (27 januari 1832 – 14 januari 1898)

 

 

De Duitse schrijver Benjamin von Stuckrad-Barre werd op 27 januari 1975 in Bremen geboren. Zie ook mijn blog van 27 januari 2007 en ook mijn blog van 27 januari 2008.

Uit: Was.Wir.Wissen.

Alles kann man nicht wissen. Das weiß jeder. Bis immerhin Goethe (†1832) war das Weltwissen noch so überschaubar, dass man es sich komplett aneignen konnte – angeblich. Heute weiß man mehr und keiner mehr alles. Doch was man wenigstens wissen sollte, wird gern und häufig diskutiert und tabellarisch daherbehauptet. Allgemeinbildung!

Sollte man haben. Überhaupt: Das Wissen eines jeden wächst natürlich von Geburt bis Tod. Man lernt dazu – und wozu genau? Zum schon Gewussten, Abgenickten, Bewiesenen. Und wofür, das weiß man ja auch, nämlich nicht für die Schule. Sad vitae, traurige Lebensläufe. Ein Witz, ein Fehler? Vielleicht auch ein Filmtitel. Mal nachgucken – und schon ist man drin.

Das ideale Medium, Wissen zu archivieren, zu verbreite(r)n, stetig, vertieft zu verknüpfen, ist mit dem Internet gefunden. Finden kann man dort alles, nur verliert man sich (tatsächlich und wortwörtlich alles Mögliche findend) bei der Suche gern einmal. Was es alles gibt, staunt man und ist so ratlos wie fasziniert. Es gibt nichts, was es nicht gibt, heißt es im so genannten Volksmund. Dieser wird gemeinhin als Urheber und Benutzer solcher Weisheiten, Bezeichnungen und Redewendungen identifiziert, deren Gebrauch zum Brauch geworden ist.

In diesen Prozess von Sprach- und Wissensentwicklung ermöglicht das Internet frühzeitig Einblick und Teilnahme. Jeder darf mitdefinieren. Und die relative Gleichförmigkeit von Präsentation, Zugänglichkeit und Ausschilderung von Quellen sehr unterschiedlicher Qualität spiegelt und potenziert die Verwirrung. An Wegweisern, Empfehlungen, Leitplanken und Abholungsangeboten mangelt es so wenig wie an Warnungen, Abschreckungen und Alternativen. Pisa usw.? Eher Babel und so www. Es wird Zeit, diesem Maul mal aufs Volk zu schauen.

 

Stuckrad-Barre

Benjamin von Stuckrad-Barre (Bremen, 27 januari 1975)

 

De Franse schrijfster Eliette Abécassis werd geboren op 27 januarri 1969 in Straatsburg. Zij bezocht er de École normale supérieure en studeerde later filosofie. Voor haar eerste roman Qumran deed zij drie jaar lang onderzoek. De roman was meteen een groot succes en werd in achttien talen vertaald.  Werk: o.a. L’Or et la cendre, 1997, La Répudiée, 2000, Le Trésor du temple, 2001, Un heureux événement, 2005, Mère et fille, 2008.

 

Uit: Mon père

 

« Il y a deux ans, lorsque j’ai perdu mon père, je n’avais plus de goût à la vie. Plus rien, plus personne ne trouvait grâce à mes yeux, et je me suis laissé envahir par une force inquiétante et diffuse, qui m’aspirait, m’empêchant de me lever le matin, de sortir et de voir des amis, sans que je puisse rien faire. Je n’avais pas le courage de lire, et regarder la télévision me fatiguait. Je m’endormais facilement, mais je me réveillais prématurément. Je me réveillais, misérable, malheureuse du jour qui se lève, et je me couchais, sans attente du jour qui suit. Je déambulais dans mon appartement, seule, et je commençais à perdre tout espoir de retrouver un sens à mon existence, lorsqu’un matin, j’ai reçu une lettre venant d’Italie, de la part d’un homme qui cherchait des renseignements sur un certain Georges B.

Georges B., c’était le nom de mon père. L’homme qui m’avait adressé ce courrier ne m’en disait pas plus, mais il me priait de lui répondre rapidement, car «c’était une chose importante pour lui». Je lui ai aussitôt renvoyé un message, dans lequel je lui écrivais que je connaissais la personne qu’il recherchait, qu’elle était décédée, et que j’étais sa fille. Quelques jours plus tard, j’ai reçu un mot du même individu. Il me disait qu’il s’appelait Paul M. et qu’il était le fils de mon père.

Alors je me suis souvenue d’une photo, une photo d’un petit garçon que j’avais trouvée dans la veste de mon père. Sans pouvoir l’expliquer, immédiatement, j’ai su que cet homme disait vrai. »

 

eliette_abecassis

Eliette Abécassis (Straatsburg, 27 januarri 1969)

 

De Amerikaanse schrijver Ethan Mordden werd geboren op 27 januari 1947 in Pennsylvania. Zie ook mijn blog van 27 januari 2007 en ook mijn blog van 27 januari 2008.

Uit: All That Glittered

Lightnin’ Has Struck!

 When Frank Bacon left school at the age of fourteen, his native California counted more jobs to fill than skilled labor qualified to fill them. If not exactly the anarchic frontier of legend, California in the 1880s nevertheless offered opportunity to anyone with—as they put it then—gumption. Young Bacon tried sheepherding, advertising soliciting, and newspaper editing, and even ran an unsuccessful campaign for the state assembly. Then he fell into acting.

It was easy to do at the time, for people went to theatre then almost as casually as they turn on the television today, and playhouses were literally everywhere. Some were operated by resident repertory troupes, the “stock” companies that sustained public interest with a constantly changing bill. Certain theatres in a given region were linked to form “wheels” of companies not resident but traveling as wholes from one house to another every six weeks or so; unlike the stock companies, who played everything, the wheels played host to certain genres, for instance in thrill melodrama or society comedy.

The expansion of the railroad doomed stock and eventually closed down the wheels, for now the “combination” troupe dominated the national stage: one unit of actors giving a single work and touring with all the necessary sets and costumes. A success in this line meant moving from one theatre to the next
(with perhaps a hiatus in summer) for months or even years. Along with bookings in small towns and provincial capitals lay the possibility of an extended run in Chicago or New York.“

 

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Ethan Mordden (Pennsylvania, 27 januari 1947)

 

De Belgische, Franstalige, schrijver Guy Vaes werd geboren op 27 januari 1927 in Antwerpen. Vaes werd journalist. Eerst in Antwerpen voor Le Matin en La Métropole, later voor het Brusselse weekblad Spécia . Hij was chef van wat,,de sociaal-culturele rubriek” werd genoemd en schreef over literatuur, muziek en film. In 1956 verscheen zijn roman Octobre long dimanche die een vergelijkbare impact had als Le Voyeur van Alain Robbe-Grillet die in hetzelfde jaar verscheen. Daarna duurde het tot 1983 voordat er een tweede roman, L’Envers, verscheen. Vaes schreef verder ook gedichten en essays.

Uit : Une descente aux Enfers. À propos de Hugo von Hofmannsthal

„On a souvent insisté sur les alternances du Haut et du Bas chez Hofmannsthal. En ce qui concerne le romancier que je suis, c’est le Bas, dans son interaction avec le Haut, mais un Haut menacé d’occultation, qui me parle. Le « réalisme » de Hofmannsthal est celui du visionnaire qui accuse la visibilité du réel. Relisez ses descriptions de faubourgs et de nature souillée. Jamais il ne perd de vue, soucieux de la dynamique narrative (et je cite ici l’un de ses aphorismes), que « le secret de la vie, c’est l’antithèse ».

Descendons à présent les degrés qui vont du Haut jusqu’au Bas. Ils sont liés, inextricablement, sans toutefois former d’amalgame. L’un n’a point de sens sans l’autre. Leur interaction est ininterrompue. Les éclairs du Haut dans les fosses du Bas, les exhalaisons du Bas infiltrant l’oxygène à l’état naissant du Haut. Pas de manichéisme ici. Seulement des extrêmes qui alternativement se touchent sans qu’intervienne un accord. L’unité de l’Être, car c’est toujours à elle

qu’on est reconduit, nous ne pouvons/savons la percevoir qu’à la faveur d’une illumination. Elle n’est pas un objet dont on dispose. Elle est ce qui nous assaille.

Faisant appel à ce que les Grecs nomment le terrible (ce dehors chargé de menaces), ainsi qu’à l’illumination émerveillante, Hofmannsthal se reporte à son voyage en Grèce, en 1908. Là, il se détourna de toute approche érudite. Toujours plus ou moins déchiré par son appartenance parentale au midi et au nord il finit par se demander ce que les Grecs peuvent encore lui apprendre. Jusqu’à ce que l’ébranle, au petit musée de l’Acropole, la révélation de cinq Corés archaïques, celles-là mêmes qui mettront en déroute Charles Maurras. En cet endroit se confondent les époques. Mythe et réalité aboutissent aux unions les plus déroutantes. La bête et la créature humaine frôlent l’osmose, et l’homme se rapproche de Dieu. Le temps d’un roulement de tonnerre, les extrêmes se touchent — presque. Revenant sur cette expérience, l’écrivain, dans un article de 1922, notera : « Ici nous devons le reconnaître, il existe un mystère de la pleine lumière.“

 

Vaes

Guy Vaes (Antwerpen, 27 januari 1927)

 

De Amerikaanse schrijver James Grippando werd geboren op 27 januari 1958 in Waukegan, Illinois. Zie ook mijn blog van 27 januari 2008.

Uit: Hear No Evil

My husband was murdered.”

Lindsey Hart spoke in the detached voice of a young widow still grieving. It was as if she still couldn’t believe that the words were coming from her mouth, that something so horrible had actually happened. “Shot once in the head.”

“I’m very sorry.” Jack wished he could say more, but he’d been in this situation before, and he knew there really wasn’t anything he could say. It was God’s will? Time heals all wounds? None of that would do her any good, certainly not from his lips. People sometimes turned to strangers for that kind of comfort, but rarely when the stranger was a criminal defense lawyer billing by the hour.

Jack Swyteck was among the best Miami’s criminal trial bar had to offer, having defended death row inmates for four years before switching sides to become a federal prosecutor. He was in his third year of private practice, steadily building a name for himself, despite the fact that he’d yet to land the kind of high-charged, high-profile jury trial that had vaulted plenty of lesser lawyers into stardom. But he was doing just fine for a guy who’d withstood an indictment for murder, a divorce from a fruitcake, and the unexplained appearance of the naked, dead body of his ex-girlfriend in his bathtub.

“Do the police know who did it?” asked Jack.

“They think they do.”

 

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James Grippando (Waukegan, 27 januari 1958)

 

De Canadese Schrijver Mordecai Richler werd geboren op 27 januari 1931 in Montreal. Zie ook mijn blog van 27 januari 2007 en ook mijn blog van 27 januari 2008.

 

Uit: Mordecai Richler Was Here: Selected Writings

 

One St. Urbain Street day cribs and diapers were cruelly withdrawn and the next we were scrubbed and carted off to kindergarten. Though we didn’t know it, we were already in pre-med school. School-starting age was six, but fiercely competitive mothers would drag protesting four-year-olds to the registration desk and say, “He’s short for his age.”
“Birth certificate, please?”
“Lost in a fire.”
On St. Urbain Street, a head start was all. Our mothers read us stories from Life about pimply astigmatic fourteen-year-olds who had already graduated from Harvard or who were confounding the professors at MIT. Reading Tip-Top Comics or listening to The Green Hornet on the radio was as good as asking for a whack on the head, sometimes administered with a rolled-up copy of the Canadian Jewish Eagle, as if that in itself would be nourishing. We were not supposed to memorize baseball batting averages or dirty limericks. We were expected to improve our Word Power with the Reader’s Digest and find inspiration in Paul de Kruif’s medical biographies. If we didn’t make doctors, we were supposed to at least squeeze into dentistry. School marks didn’t count as much as rank. One wintry day I came home, nostrils clinging together and ears burning cold, proud of my report. “I came rank two, Maw.”

 

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Mordecai Richler (27 januari 1931 – 3 juli 2001)

 

De Duitse schrijver Leopold Ritter von Sacher-Masoch werd geboren op 27 januari 1836 in Lemberg. Zie ook mijn blog van 27 januari 2007. 

Uit: Mondnacht

Es war eine klare, warme Augustnacht. Ich kam vom Gebirge herab, die Flinte auf der Schulter, mein großer schwarzer englischer Wasserhund ging müde Schritt für Schritt hinter mir und ließ die Zunge hängen. Wir waren vom Wege abgekommen. Mehr als einmal stand ich still, blickte umher und suchte mich zurecht zu finden. Dann setzte sich mein Hund regelmäßig nieder und sah mich an.

Vor uns lag ein sanftes bewaldetes Hügelland. Ueber den blauschwarzen Bäumen stand der volle rothe Mond und warf ein grelles Feuer auf den dunkeln Himmel. Groß und ruhig floß der weiße Strom der Sterne von Osten gegen Westen, tief am nördlichen Horizonte stand der große Bär. Zwischen den nahen Weidenstämmen stieg ein leichter durchsichtiger Dunst von dem kleinen Sumpfe auf, welcher in mattem grünem Schimmer zitterte, eine Rohrdommel stöhnte im Schilf. Wie wir vorwärts schritten, füllte sich die Landschaft immer mehr mit Licht. Zu beiden Seiten traten die düsteren Baumwände langsam zurück und vor uns wogte die Ebene, ein grünes schimmerndes Meer, auf dem ein weißer Edelhof mit seinen großen Pappelbäumen wie ein Schiff mit vollen Segeln schwamm. Von Zeit zu Zeit zog ein sanfter Luftstrom durch Halme und Blätter und mit ihm ein wunderbarer Ton. Als ich näher kam, entfaltete er sich in schwermüthiger Schönheit. Es war ein gutes Piano und eine geübte feine Hand spielte die Mondscheinsonate von Beethoven. Mir war es, als werfe eine wunde Menschenseele ihre Thränen auf die Tasten. Eine verzweifelte Dissonanz – dann schwieg das Instrument. Ich war kaum hundert Schritte von dem kleinen einsamen Edelhofe entfernt, dessen finstere Pappeln trübselig rauschten. Ein Hund rasselte traurig an seiner Kette, ein fernes Wasser sang einförmig, weinerlich durch die Nacht.

 

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Leopold von Sacher-Masoch (27 januari 1836 – 9 maart 1895)

 

De Russische schrijver Mikhail Saltykov-Shchedrin werd geboren op 27 januari 1826 in Spas-Ugol, Tver. Zie ook mijn blog van 27 januari 2007. 

Uit: How a Muzhik Fed Two Officials

„Once upon a time there were two Officials. They were both empty-headed, and so they found themselves one day suddenly t
ransported to an uninhabited isle, as if on a magic carpet.

They had passed their whole life in a Government Department, where records were kept; had been born there, bred there, grown old there, and consequently hadn’t the least understanding for anything outside of the Department; and the only words they knew were: “With assurances of the highest esteem, I am your humble servant.”

But the Department was abolished, and as the services of the two Officials were no longer needed, they were given their freedom. So the retired Officials migrated to Podyacheskaya Street in St. Petersburg. Each had his own home, his own cook and his pension.

Waking up on the uninhabited isle, they found themselves lying under the same cover. At first, of course, they couldn’t understand what had happened to them, and they spoke as if nothing extraordinary had taken place.

“What a peculiar dream I had last night, your Excellency,” said the one Official. “It seemed to me as if I were on an uninhabited isle.”

Scarcely had he uttered the words, when he jumped to his feet. The other Official also jumped up.

“Good Lord, what does this mean! Where are we?” they cried out in astonishment. They felt each other to make sure that they were no longer dreaming, and finally convinced themselves of the sad reality.“

 

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Mikhail Saltykov-Shchedrin (27 januari 1826 – 10 mei 1889)
Portret door Ivan Kramskoi

 

De Russische dichter en schrijver Ilja Ehrenburg werd geboren op 27 januari 1891 in Kiev. Zie ook mijn blog van 27 januari 2007.

1957

I could have lived a completely different life,
and the soul was once created
for some kind of Moscow dacha,
where from the walls drips the dew.
Where you walk awakened by the sunrise
to the slope of the rivers shore,
and to see how in the dreamy humidity
little funny spiders run around.
My dear, my distant, please relate,
why have you become my torment,
why I will never come to you,
not able to come to you forever? …

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Ilja Ehrenburg (27 januari 1891 – 31 augustus 1967)

 

De Franstalige, maar oorspronkelijk Nederlandse schrijfster Neel Doff werd geboren in Buggenum op 27 januari 1858. Zie ook mijn blog van 27 januari 2007. 

Uit: Keetje Tippel

Moeder was de hele morgen bezig geweest ons te wassen en aan te kleden en had geen tijd gehad om aardappels te koken; wij aten wat brood en dronken koffie. Om twee uur kwam ouwe Dientje, een buurvrouw, ons ophalen voor de kermis op de Nieuwmarkt. Wij gingen op stap, moeder met de baby en Dientje met Naatje op de arm; de groten – twee jongens en twee meisjes – liepen hand in hand voorop.

Hoe wij naar de Nieuwmarkt kwamen, die een heel eind van ons huis lag, herinner ik mij niet meer. Zoveel weet ik nog wel, dat wij ons onverhoeds midden in de menigte bevonden; dat voor de kermistenten dames in engelenjurken boven op paarden in geborduurde stroken zijde zaten; dat een man die in de meel was rondgerold met een schorre zangstem stond te lachen; dat de draaimolens, rondom versierd met bebloemde stoffen, ronddraaiden terwijl mannen en vrouwen arm in arm hosten en zongen bij het orgel, dat door trompetjes een wijsje uitschetterde: Hopla met de benen, het zijn geen molenstenen!

Hele troepen dienstmeisjes, met hun hoed over hun mutsje gestolpt en een omslagdoek over de schouders, liepen gearmd met werklui te zingen en te springen van ‘hossen, hossen, hossen’. Wit van angst stompte moeder mij voor zich uit: ‘Hier blijven lopen, lelijke meid, als je niet oppast lopen ze ons nog onder de voet!’ Tenslotte deed ze zo lelijk tegen me, dat ik de hand van Hein losliet en langs een gracht wegrende. Maar opeens besefte ik in paniek dat ik daar alleen stond en de weg naar huis niet wist. Ik klampte een voorbijganger aan.

‘Als je hier langs de gracht blijft lopen, kom je bij de Amstel. Daar moet je linksaf en dan vind je je straat wel.’

 

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Neel Doff (27 januari 1858 – 14 juli 1942)

 

De Nederlandse schrijver Rudolf Geel werd geboren in Amsterdam op 27 januari 1941. Geel is docent taalbeheersing aan de Universiteit van Amsterdam. Hij publiceerde de verhalenbundels Trage schaduwen (1991) en Een dichteres uit Los Angeles (1994), en de romans De paradijsganger (1988) en Dierbaar venijn (1992). Hij bezocht als gastdocent van het Instituut voor de Opleiding van Leraren enkele malen Suriname, en publiceerde daar ook de handleiding Het schrijven van leesbare teksten en brieven (1995). Ook in 1995 publiceerde hij de essaybundel Volmaakte schrijvers schrijven niet, over het scheppingspoces van literaire en andere teksten. Hij was redacteur van het algemeen-culturele tijdschrift De Gids en voorzitter van het Nederlandse Centrum van de internationale schrijversvereniging de P.E.N.

 

Uit: Het eerste artikel

“Ik zou er heel wat voor over hebben als ik mijn allereerste stukje nog bezat. Het was helemaal niets. En toch stonden er woorden op papier. Die middag leerde ik versneld mijn eerste les: als je gaat schrijven, dan moet je wel een onderwerp hebben en daarnaast bij voorkeur geen pretenties. Veel schrijven levert niet alleen ervaring op, maar ook onderwerpen die bij een volgende gelegenheid soms in een geheel nieuw licht geplaatst kunnen worden.
Een jaar na mijn debuut, dat ik niet inleverde, schreef ik overigens desnoods in mijn eentje het schoolblad vol. Dat kwam omdat ik, geholpen door de eerste ervaring, snel een tweede les leerde: er zijn onderwerpen te over, als je maar niet te ver van huis gaat. Mijn allereerste artikel ging natuurlijk over iets heel ingewikkelds. Waarom schreef ik die middag bij mijn grootouders niet over bijvoorbeeld jazzmuziek, waarover ik in die tijd volop meningen had? Een jaar later had ik dat beter begrepen.Vervolgens leerde ik een derde les, die ik schrijvers in spe nog graag voorhoud: alleen brutale mensen slagen in het schrijversvak. Al zijn ze als persoon nog zo aardig, achter de tekstverwerker moeten schrijvers veranderen in wolven. Als schrijverswolf mogen ze vervolgens uitsluitend bijten in mensen die in principe sterker zijn dan zij. Helaas wordt dit eenvoudige uitgangspunt, dat de trots uitmaakt van het vak, al te vaak genegeerd.”

 

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Rudolf Geel (Amsterdam, 27 januari 1941)

 

De Duitse schrijver Balduin Möllhausen werd geboren op 27 januari 1825 in Bonn. Zijn publicaties “Tagebuch einer Reise vom Mississippi nach den Küsten der Südsee” en “Reisen in die Felsengebirge Nordamerikas bis zum Hochplateau von Neu-Mexiko behoren tot de beste en populairste reisbeschrijvingen uit de 19e eeuw. Van hem stammen ook de eerste beelden van de Grand Canyon en van de daar levende Mohave- und Wallapai-Indianen. Hij werd gesteund door Alexander von Humboldt en was een kennis van Theodor Fontane. De ervaringen en herinneringen die hij tijdens zijn reizen opdeed verwerkte hij in meer dan veertig romans en talrijke verhalen en novellen.

Uit: Die Mandanenwaise

 

Der eisige Novembersturm streift die letzten braunen Blätter von den Bäumen und wirbelt sie mit vereinzelten kleinen Schneeflocken durcheinander. Bleifarbig hängt der Himmel über der öden Landschaft, als ob er sich in jedem Augenblick auf die Erde niedersenken wolle, um das letzte im Freien zurückgebliebene Leben gewaltsam zu erstarren.

Ohne Furcht oder Bedauern über meinen Entschluß sehe ich dem Winter entgegen, den langen einsamen Nächten und den kurzen Tagen. Ohne Furcht oder Bedauern stehe ich im Begriff, mich aus Monate in diese Wildniß zu vergraben, in eine Wildniß, in welcher keine menschliche Stimme an mein Ohr dringt, der Ton meiner eigenen Stimme von Niemand gehört, unheimlich in den endlosen Räumen verhallt.

Doch nein, ich darf nicht ungerecht sein; denn während ich die Geschichte meines wechselvollen Lebens niederschreibe, werde ich mit schüchterner Anhänglichkeit beobachtet, und wenn ich von meiner Arbeit zufällig emporschaue, blicke ich in die dunklen melancholischen Augen eines indianischen Kindes, meines Schützlings, wahrscheinlich einer der Letzten des einst so mächtigen und glücklichen Mandanenstammes.

Das arme Mädchen, welches mit dankbarem Herzen zu mir, wie zu einer Gottheit emporblickt, mildert das traurige Gefühl der gänzlichen Vereinsamung, welches mich bei dem Gedanken an den langen, unerbittlich strengen Winter beschleicht. Ich kann mir wenigstens sagen: »ich bin nicht allein;« und ist es mir auch nicht vergönnt, mit dem armen, von der ganzen Welt verlassenen Wesen eine meiner Vergangenheit entsprechende Unterhaltung anzuknüpfen, se vermag ich es doch zu belehren, zur Aufnahme in eine Mission vorzubereiten und damit einen guten Zweck zu erfüllen.“

 

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Balduin Möllhausen (27 januari 1825 – 28 mei 1905)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 27 januari 2008.

De Duitse dichter en schrijver Bernd Jentzsch werd geboren op 27 januari 1940 in Plauen. Zie ook mijn blog van 27 januari 2007.