Neil Simon, Walter Wippersberg, Rob van Erkelens, Sébastien Japrisot, Robert Desnos, Christine Lavant

De Amerikaanse toneelschrijver Neil Simon werd op 4 juli 1927 geboren in New York. Zie ook alle tags voor Neil Simon op dit blog.

Uit: The Play Goes On, A Memoir

“The thought uppermost in my mind was to distract the girls from dealing with the past, and to get them busy with getting on with life, making some small attempt at normalcy. I am always amazed at the resiliency of the young. They looked at me, waiting to hear what my plans were, ready and eager to comply. Neither girl had intended to be home that summer, both having made plans, not fully realizing the graveness of Joan’s condition. Nancy was summoned back from camp when Joan passed away sooner than I ever imagined, and Ellen had canceled a student trip to Europe to be with her mother for her last few months. I suggested getting away from New York, as far away as possible, distancing ourselves from loss and sorrow. The summer house in Pound Ridge, New York, that I had bought expressly as a gift to Joan, where I hoped she would recover from her illness, was just a marginal choice to revisit. I offered to take them both to Europe, reasoning that traveling and being together would be, if not a fun-filled vacation, at least a chance to heal ourselves in new surroundings, in a place with fewer memories. Nancy surprised me when she opted to return to camp. It also gave me a sense of relief to know that this ten-year-old knew what was best for her. Ellen and I left together for Europe a week later.
I made the mistake of returning to all the same hotels that Joan and I had stayed in, something that proved harder for me to deal with than for Ellen. But slowly, day by day, I began to see a change in Ellen, a maturing, perhaps growing up faster than she normally would have if Joan were still alive. She started to point out things in shops in London and in Paris that might go nicely in our house.”

 

 
Neil Simon (New York, 4 juli 1927)

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Franz Kafka, Tom Stoppard, Joanne Harris, Andreas Burnier, Gerard den Brabander, David Barry, Edward Young

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

Uit Das Schloss:

»Landvermesser?« hörte er noch hinter seinem Rücken zögernd fragen, dann war allgemeine Stille. Aber der junge Mann faßte sich bald und sagte zum Wirt in einem Ton, der genug gedämpft war, um als Rücksichtnahme auf K.s Schlaf zu gelten, und laut genug, um ihm verständlich zu sein: »Ich werde telefonisch anfragen.« Wie, auch ein Telefon war in diesem Dorfwirtshaus? Man war vorzüglich eingerichtet. Im einzelnen überraschte es K., im ganzen hatte er es freilich erwartet. Es zeigte sich, daß das Telefon fast über seinem Kopf angebracht war, in seiner Verschlafenheit hatte er es übersehen. Wenn nun der junge Mann telefonieren mußte, dann konnte er beim besten Willen K.s Schlaf nicht schonen, es handelte sich nur darum, ob K. ihn telefonieren lassen sollte, er beschloß, es zuzulassen. Dann hatte es aber freilich auch keinen Sinn, den Schlafenden zu spielen, und er kehrte deshalb in die Rückenlage zurück. Er sah die Bauern scheu zusammenrücken und sich besprechen, die Ankunft eines Landvermessers war nichts Geringes. Die Tür der Küche hatte sich geöffnet, türfüllend stand dort die mächtige Gestalt der Wirtin, auf den Fußspitzen näherte sich ihr der Wirt, um ihr zu berichten. Und nun begann das Telefongespräch. Der Kastellan schlief, aber ein Unterkastellan, einer der Unterkastellane, ein Herr Fritz, war da. Der junge Mann, der sich als Schwarzer vorstellte, erzählte, wie er K. gefunden, einen Mann in den Dreißigern, recht zerlumpt, auf einem Strohsack ruhig schlafend, mit einem winzigen Rucksack als Kopfkissen, einen Knotenstock in Reichweite. Nun sei er ihm natürlich verdächtig gewesen, und da der Wirt offenbar seine Pflicht vernachlässigt hatte, sei es seine, Schwarzers, Pflicht gewesen, der Sache auf den Grund zu gehen. Das Gewecktwerden, das Verhör, die pflichtgemäße Androhung der Verweisung aus der Grafschaft habe K. sehr ungnädig aufgenommen, wie es sich schließlich gezeigt habe, vielleicht mit Recht, denn er behaupte, ein vom Herrn Grafen bestellter Landvermesser zu sein. Natürlich sei es zumindest formale Pflicht, die Behauptung nachzuprüfen, und Schwarzer bitte deshalb Herrn Fritz, sich in der Zentralkanzlei zu erkundigen, ob ein Landvermesser dieser Art wirklich erwartet werde, und die Antwort gleich zu telefonieren.“

 

 
Franz Kafka (3 juli 1883 – 3 juni 1924)

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Hermann Hesse, Wisława Szymborska, Pierre H. Dubois, Axel Brauns, Friedrich Klopstock, Johannes Immerzeel

De Zwitserse (Duitstalige) dichter en schrijver Hermann Hesse werd geboren op 2 juli 1877 in Calw. Zie ook alle tags voor Hermann Hesse op dit blog.

Uit: Demian

„Um meine Geschichte zu erzählen, muß ich weit vorn anfangen. Ich müßte, wäre es mir möglich, noch viel weiter zurückgehen, bis in die allerersten Jahre meiner Kindheit und noch über sie hinaus in die Ferne meiner Herkunft zurück.
Die Dichter, wenn sie Romane schreiben, pflegen so zu tun, als seien sie Gott und könnten irgendeine Menschengeschichte ganz und gar überblicken und begreifen und sie so darstellen, wie wenn Gott sie sich selber erzählte, ohne alle Schleier, überall wesentlich. Das kann ich nicht, so wenig wie die Dichter es können. Meine Geschichte aber ist mir wichtiger als irgendeinem Dichter die seinige; denn sie ist meine eigene, und sie ist die Geschichte eines Menschen – nicht eines erfundenen, eines möglichen, eines idealen oder sonstwie nicht vorhandenen, sondern eines wirklichen, einmaligen, lebenden Menschen. Was das ist, ein wirklich lebender Mensch, das weiß man heute allerdings weniger als jemals, und man schießt denn auch die Menschen, deren jeder ein kostbarer, einmaliger Versuch der Natur ist, zu Mengen tot. Wären wir nicht noch mehr als einmalige Menschen könnte man jeden von uns wirklich mit einer Flintenkugel ganz und gar aus der Welt schaffen, so hätte es keinen Sinn mehr, Geschichten zu erzählen. Jeder Mensch aber ist nicht nur er selber, er ist auch der einmalige, ganz besondere, in jedem Fall wichtige und merkwürdige Punkt, wo die Erscheinungen der Welt sich kreuzen, nur einmal so und nie wieder. Darum ist jedes Menschen Geschichte wichtig, ewig, göttlich, darum ist jeder Mensch, solange er irgend lebt und den Willen der Natur erfüllt, wunderbar und jeder Aufmerksamkeit würdig. In jedem ist der Geist Gestalt geworden, in jedem leidet die Kreatur, in jedem wird ein Erlöser gekreuzigt.
Wenige wissen heute, was der Mensch ist. Viele fühlen es und sterben darum leichter, wie ich leichter sterben werde, wenn ich diese Geschichte fertiggeschrieben habe.“

 

 
Hermann Hesse (2 juli 1877 – 9 augustus 1962)
Standbeeld in Gaienhofen

Beware

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Remco Ekkers, F. Starik, Wim T. Schippers, Denis Johnson , J. J. Voskuil, Carry Slee, Hans Bender

De Nederlandse dichter en schrijver Remco Ekkers werd geboren op 1 juli 1941 in Bergen. Zie ook alle tags voor Remco Ekkers op dit blog.

 

Droom

Ik droomde van een kinderlokdoos
een grote blauwe doos met het plaatje
van een schattig kind er op.
Je hoeft het gaatje maar open te prikken
en de kinderen komen één voor één
naar binnen, aangetrokken door
de heerlijke geur. In de doos
geeft een rode schemerlamp
prachtig licht, als je genoeg
gezien hebt, plak je eenvoudig
het gaatje weer dicht.

 

Hoe je je dochter moet laten gaan

Houd het jonge meisje zachtjes
tegen bij de keel en kijk zowel
bezorgd, vertederd als
argwanend. Wil je weg?

Zijn je ogen open of gesloten?
Blijf, zeg je, je mag niet weg.
Ik houd van je. Buiten
is de duisternis.

Goed, ik zal je laten gaan
maar luister naar wat
ik je vertel over het leven
ach nee, over wat ik heb gezien.

En kijk, het meisje wacht tot ze los
gelaten wordt, vriendelijk
maar vastbesloten te gaan.
Haar voeten zijn al op weg.

 


Remco Ekkers (Bergen, 1 juli 1941)

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Czeslaw Milosz, Yaseen Anwer, Juli Zeh, José Emilio Pacheco, Assia Djebar, Thomas Lovell Beddoes

De Poolse dichter, schrijver en Nobelprijswinnaar Czesław Miłosz werd geboren in Šeteniai op 30 juni 1911. Zie ook alle tags voor Czeslaw Milosz op dit blog.

 

Over het gebed

Je vraagt me hoe je kunt bidden tot iemand die niet bestaat.
Ik weet alleen dat het gebed een brug van fluweel bouwt
waarover we lopen en als van een trampoline opstijgen
boven landschappen met een kleur van rijp goud,
omgetoverd door de magische stand van de zon.
Die brug leidt naar de oever van Ommekeer
waar alles andersom is en het woord ‘is’
een betekenis onthult die wij nauwelijks voorvoelen.
Let wel, ik zeg ‘wij’. Daar voelt ieder afzonderlijk
medelijden met anderen, verstrikt in een lichaam,
en weet dat wij ook als er geen overkant zou zijn,
evengoed die brug boven de aarde zouden opgaan.

 

Vertaald door Gerard Rasch

 

Gift

A day so happy.
Fog lifted early. I worked in the garden.
Hummingbirds were stopping over the honeysuckle flowers.
There was no thing on earth I wanted to possess.
I knew no one worth my envying him.
Whatever evil I had suffered, I forgot.
To think that once I was the same man did not embarrass me.
In my body I felt no pain.
When straightening up, I saw blue sea and sails.

 

Vertaald door Czeslaw Milosz

 

Wie viele herrliche Vorsätze

Wie viele herrliche Vorsätze, Spiele und Listen gab es,
Als uns, meine Freunde,
Die Wolken, die waldesrühmlichen Statuen
Und über der schmalen Straße die Johannisadler-Engel
aaaaabeschützten.
Ihr solltet verlieren und wußtet es nicht.
Ihr solltet verlieren und ich habe es gewußt,
Ohne die Mitwisserschaft, die vergebliche, euch oder mir zu
aaaaabekennen.
Nun ist es vollbracht. Der Wind spielt mit Schatten von Namen,
Bis die Schneestille folgt auf die Dynastie.
Wer Verstand besaß, wählte Doktrinen,
In denen der teuflische Moder, flimmernd, geleuchtet hatte.
Wer Herz besaß, ließ sich zur Nächstenliebe verführen.
Wer Schönheit wollte, diente dem Stein auf dem Stein.
So zahlte unser Jahrhundert heim
Denen, die seiner Verzweiflung und seiner Hoffnung vertrauten.
Und was hat Gewinn bedeutet? Mitten im Wort zu verstummen,
Den Schrei zu vernehmen, der Lüge zu huldigen, weil die Wahrheit gefallen war,
Kumpanei zu heucheln, an Gräbern vorbei,
Und sich zu den Auserwählten zählend,
Mit ganzem Körper die Scham
Zu empfinden.

 

Vertaald door Doreen Daume e.a.

 

 
 
Czeslaw Milosz (30 juni 1911 – 14 augustus 2004)

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János Csokits

De Hongaarse dichter en vertaler János Csokits werd geboren in Boedapest op 30 juni 1928. Csokits verliet Hongarije in 1949. Hij woonde eerst in Londen, daarna in Parijs en München, waar hij werkte voor Radio Free Europe. Tenslotte keerde hij weer terug naar Londen om te werken voor de Hongaarse afdeling van de BBC. Zijn gedichten en essays werden gepubliceerd in verschillende Engelstalige literaire tijdschriften buiten Hongarije. In 1989 keerde Csokits terug naar zijn geboorteland, waar hij woonde tot zijn dood op 4 augustus 2011. János Csokits speelde een grote rol in de campagne om de Engelssprekende wereld te laten kennismaken met de poëzie van met János Pilinszky. Omdat hij geloofde dat alleen een groot dichter poëzie kan vertalen haalde hij Ted Hughes over om Pilinszky te vertalen. Zelf leverde hij slechts de eerste ruwe versies. Het resultaat van de samenwerking, Pilinszky’s “Selected Poems” verscheen in 1976.

Passion of Ravensbrück
 
He steps out from the others.
He stands in the square silence.
The prison garb, the convict’s skull
blink like projection.

He is horribly alone.
His pores are visible.
Everything about him is so gigantic,
everything is so tiny.

And this is all.
The rest–––
the rest was simply
that he forgot to cry out
before he collapsed.

 

Janos Pilinsky
Vertaald door Janos Csokits en Ted Hughes

 

János Csokits (30 juni 1928 – 4 augustus 2011)
Ted Hughes, János Csokits en János Pilinszky in 1977.

 

Dolce far niente (Aaro Hellaakoski)

Dolce far niente

 

 
Boar Lane, Leeds, door John Atkinson Grimshaw, 1881

 

Dolce far niente

9 o’clock
evening-lively street
with shining stones
like a colorful tale
your way home under the row of lamps
                                               delightful hurry
   when                                   
                                               sonorous rumble
       you get back                   
                                               silly smile
              from work                 
                                               of the mannequins
                                               misted smile
     g l e a m i n g s h o p w i n d o w s
     t h o u s a n d s o f   s t r a n g e rs w a l k i n g
                        car
                 paws
         claw
   the street
eyes fill
with light whirling toward your head
              white glove
                    STOP
white glove on an outstretched hand
hrr-rr-rh
walk safely, weary man
evening     eveningwayway
windows windows are shining
thoughts are already tasting sleep
sweet sweet weariness
ardent beauty of the evening
                                          dolce far niente

 

Vertaald door Keith Bosley

 

 
Aaro Hellaakoski (22 juni 1893 – 23 november 1952)

 

 

Zie voor de schrijvers van de 29e juni ook mijn twee blogs van 29 juni 2013.

Florian Zeller, Ryszard Krynicki, Mark Helprin, Marlene Streeruwitz, Fritzi Harmsen van Beek, Luigi Pirandello, Jean Jacques Rousseau

De Franse schrijver Florian Zeller werd op 28 juni 1979 in Parijs geboren. Zie ook alle tags voor Florian Zeller op dit blog.

Uit:Climax (Vertaald door William Rodarmor)

“He breathed calmly, seeking a thought, a subject, an object that could neutralize the sight of these two entwined women. Miraculously, his gaze fell on a book that happened to be lying on the night table: Letters of Abélard and Héloïse. Pauline had given it to him a few weeks earlier, saying she thought it was the most beautiful account in all of romantic literature. He tried to remember the last passage he had read. In fact, wasn’t it the moment when Abelard was castrated?
Right then, his objective was less to take pleasure than to hold it off as long as possible. Nicolas was considerate and polite, but every man has his weaknesses. The combined effect of Pauline and Sophia’s tongues soon broke his concentration. He raised himself on his elbows. “What’s the matter?” asked Sofia in surprise.
How could you claim that nature is well designed, he was tempted to answer her, when an excess of pleasure precipitates the very end of that pleasure? He just muttered vaguely, “Easy, girls…” Sofia, who wasn’t very obedient, continued stroking his penis while Pauline took off her panties so as to move on to serious matters.
So of course what had to happen, did.
“What, already?” exclaimed Sofia, looking at him little ironically.
Let’s immediately put Nicolas’s disappointing performance in perspective. The English novelist Adam Thirwell once came across notes of a conversation between several eminent members of the Surrealist group, and this is the conversation that comes to mind. It took place on 3 March 1928, and its theme was the male orgasm. Each of the participants was to talk as honestly as possible about what they did in bed. Raymond Queneau asked the first question: “How long before you ejaculate, from the moment you are alone with the woman?” André Breton closed his eyes, trying to remember, wanting to be accurate. Before answering, he distinguished between two periods: all that preceded the act (which for him lasted more than half an hour) and the act itself (twenty seconds, maximum).»

 

 
Florian Zeller (Parijs, 28 juni 1979)

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Juan José Saer, Anton van Wilderode, Otto Julius Bierbaum, A. E. Hotchner, Eric Ambler, Jürg Federspiel

De Argentijnse schrijver Juan José Saer werd geboren in Serodino op 28 juni 1937. Zie ook alle tags voor Juan José Saer op dit blog.

Uit: Ermittlungen (Vertaald door Hanna Grzimek)

„Auch wenn die Nacht sie verschluckt, kommen sie, wie ich schon sagte, am Tag wieder hervor, und jene, die nicht von Hoffnungslosigkeit, Elend, verlorenen Illusionen oder Trauer verzehrt wurden, blühen am Vormittag auf mit ihren aus der Mode gekommenen Hütchen, ihren strengen Mänteln und ihren zurückhaltenden Pinselstrichen Schminke und tippeln im Gleichschritt neben ihren Hündchen einher, steigen fünf oder sechs Treppen hinab, um Katzen- oder Kanarienfutter zu kaufen oder eine Wochenzeitschrift mit dem kompletten Fernsehprogramm, oder vielleicht, und warum auch nicht, in ein Restaurant zu gehen, das sie dann am frühen Nachmittag wieder verlassen, um einen Bekannten im Krankenhaus zu besuchen, oder, was noch wahrscheinlicher ist, zum Friedhof zu gehen und das Grab eines Verwandten zu pflegen – dabei sind sie selbst schon fast nicht mehr Materie, sondern zu einer Art Symbol, Idee, Metapher oder Prinzip geworden.
Ganz gewiß sind sie eine Eigenheit dieser Stadt, ein Bestandteil des Lokalkolorits wie das Louvremuseum und der Triumphbogen oder die Malvengewächse auf den Fensterbänken, zu deren Erhalt sie, zugegeben, mit ihren Plastikgießkännchen und morgendlichen Wasserkrügen in jedem Fall mehr beitragen als jeder andere. Vielleicht ist es ja zur Belohnung für die Mühe, in ihrem so begehrten Unterkörper Mensch und Welt nicht nur zu bewahren, sondern sogar zu vermehren, oder rein zufällig, aufgrund einer aleatorischen Anordnung von Gewebe, Blut und Knorpel, sehr vielen von ihnen gegeben, ein bißchen länger als alle übrigen am Rande der Zeit fortzubestehen, den ruhigen Stellen in Flüssen gleich, an denen das Wasser bewegungslos und glatt scheint dank einer unsichtbaren Kraft, welche die Strömung horizontal aufhält, jedoch unerbittlich und vertikal zum Grund zieht.“

 

Juan José Saer (28 juni 1937 – 11 juni 2005)
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Lucille Clifton, Rafael Chirbes, E. J. Potgieter, Kees Ouwens, Dawud Wharnsby, Zsuzsanna Gahse

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Lucille Clifton werd geboren in New York op 27 juni 1936. Zie ook alle tags voor Lucille Clifton op dit blog.

the lost baby poem

the time i dropped your almost body down
down to meet the waters under the city
and run one with the sewage to the sea
what did i know about waters rushing back
what did i know about drowning
or being drowned

you would have been born in winter
in the year of the disconnected gas
and no car
we would have made the thin walk
over the genecy hill into the canada winds
to let you slip into a stranger’s hands
if you were here i could tell you
these and some other things

and if i am ever less than a mountain
for your definite brothers and sisters
let the rivers wash over my head
let the sea take me for a spiller of seas
let black men call me stranger always
for your never named sake

 

won’t you celebrate with me

won’t you celebrate with me
what i have shaped into
a kind of life? i had no model.
born in babylon
both nonwhite and woman
what did i see to be except myself?
i made it up
here on this bridge between
starshine and clay,
my one hand holding tight
my one hand; come celebrate
with me that everyday
something has tried to kill me
and has failed.

 
Lucille Clifton (27 juni 1936 – 13 februari 2010)
Hier met collega dichteres  Rita Dove (rechts)

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