Golo Mann, Heinrich Mann, Patrick McCabe, Hansjörg Schneider, Dubravka Ugrešić, Žarko Petan, Shusaku Endo, Bob den Uyl, Harry Rowohlt

De Duitse schrijver en historicus Golo Mann werd geboren in München op 27 maart 1909. Dat is vandaag precies honderd jaar geleden. Hij was het derde kind van de Duitse schrijver Thomas Mann. In 1932 emigreerde hij naar Zwitserland, en vervolgens naar Frankrijk, waar hij aan een universiteit Duitse geschiedenis doceerde. In 1940 vluchtte hij, via Spanje, naar de Verenigde Staten. Hij schreef o.a. een beroemde biografie over Wallenstein (1971). In 1968 ontving hij de Georg-Büchner-Preis. De relatie met zijn vader was geen gelukkige. Terugblikkend schreef Golo erover: „Wohl konnte er noch Güte ausstrahlen, überwiegend aber Schweigen, Strenge, Nervosität oder Zorn“

Uit: Wallenstein

Er kam aus Italien und war vorher in Frankreich gewesen. Einige sagen, auch in Spanien, oder in England, aber das ist nicht wahr. Die Bildungsreise, wie sie zur Erziehung böhmischer Edelleute gehörte, konnte wohl auch England einschließen oder Spanien oder beide Königreiche; sie tat es in Fällen, von denen wir wissen, aber nicht in diesem. Übrigens wissen wir von Albrecht Wallensteins Grand Tour überhaupt nicht viel. Er schrieb keine Briefe, jedenfalls sind keine da; und an wen hätte er schreiben sollen? Von seinen späteren Gesprächen sind viele überliefert; aber die handeln nur von Krieg und Staatsgeschäften, nie, fast nie, von der eigenen Menschlichkeit. Genoß er erste Lieb’ und Freundschaft, so liegen sie im Dunkeln; vielleicht genoß er keine. Man legte wenig Gewicht auf das, was wir Gefühle nennen, um die Wende des 16. zum17. Jahrhundert. Die, welche man gleichwohl erlebte und für welche es die uns geläufigen Namen nicht gab, verschloß man in sich, vertraute sie allenfalls dem Beichtvater, dem geistlichen Berater an, der seinerseits in Schweigsamkeit geübt sein mußte. Wurden Tagebücher geführt, das kam vor, so hielten sie Begebenheiten und äußere Beobachtungen fest, nicht Reflexionen, viel weniger Selbstreflexionen. Ausnahmen gibt es, die gibt es immer, und wir werden im Lauf unserer Erzählungen noch ein paar von ihnen kennen lernen. Aber Wallenstein gehört zu ihnen nicht. Stellt er eine Ausnahme dar, so eher in der anderen Richtung; das heißt, er trieb später die Verschwiegenheit über das, was In seiner Seele vorging und was ihn zu dem gemacht hatte, was er war, noch weiter als der Durchschnitt seiner Standesgenossen.“

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Golo Mann (27 maart 1909 – 7 april 1994)

 

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007 en ook mijn blog van 27 maart 2008.

Uit: Die Jugend des Königs Henri Quatre

„Etwas später trat die Königin Jeanne zum reformierten Bekenntnis über. Das war ein beträchliches Ereig­nis – nicht nur für ihr kleines Land, das sie nach Kräften pro­testantisch machte. Es vermehrte den Mut und den Einfluß der neuen Religion überall. Sie hatte es aber getan, weil ihr Gatte Antoine bei Hof und im Felde immer noch mehr Ge­liebte nahm. Da er reformiert gewesen und aus Schwäche wieder katholisch geworden war, machte sie es umgekehrt. Ihr Glaubenswechsel geschah vielleicht aus Frömmigkeit, be­sonders aber um herauszufordern: ihren treulosen Mann, den Hof in Paris, alle, die sie kränkten oder ihr im Wege waren. Ihr Sohn sollte einmal groß werden, und das konnte er nur an der Spitze protestantischer Heere, der Ehrgeiz seiner Mutter erkannte es früh.
Als die Reise nach Paris endlich nahe bevorstand, um­armte Jeanne ihren Sohn und sagte: «Wir reisen, aber du darfst nicht denken, daß es zum Vergnügen ist. Denn wir werden in eine Stadt kommen, wo fast alle gegen die Reli­gion und gegen uns sind. Vergiß es niemals! Du bist jetzt sie­ben Jahre alt und hast Verstand. Weißt du noch, daß wir schon einmal zu Hofe gingen? Du warst ganz klein und erin­nerst dich nicht. Vielleicht, daß dein Vater sich entsinnen würde, wenn er nicht so vieles, was einst war, vergessen und verloren hätte.»
Sie versank in schmerzliches Träumen. Er zog sie am Arm und fragte: «Was gab es denn damals bei Hofe?»
«Der selige König lebte noch. Er fragte dich, ob du sein Sohn sein wolltest. Du zeigtest auf deinen Vater und antwor­tetest, der sei dein Herr Vater. Darauf fragte der selige König dich, ob du dann sein Schwiegersohn werden wolltest. Du erwidertest <jawohl>, und seither geben sie dich bei Hofe als den Verlobten der königlichen Prinzessin aus; damit wollen sie uns fangen. Ich sage es dir, damit du nicht alles glaubst und ihnen nicht traust.»

 

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Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)

 

De Ierse schrijver Patrick Joseph McCabe werd geboren op 27 maart 1955 in Clones, Monaghan. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007 en ook mijn blog van 27 maart 2008.  

 

Uit: Breakfast on Pluto

It was a beautiful crisp Christmas morning. All across the little village which lay nestled on the southern side of the Irish border, one could sense an air of tense but pleasura
ble expectancy. Already the small birdies, as if conscious of the coming mood of celebration and acceptable self-indulgence which was so much a part of the much-loved season, had begun their carefully co-ordinated invasions, their industrious beaks like so many arrowheads stiletto-jabbing the frosted gold-tops of the early-morning milk bottles. Even at this early hour, there are one or two children playing—cork guns being proudly displayed and nurses’ uniforms flaunted in so many minx-like parades. In places, the snow has begun to melt but this is still a scene that any seasonal greeting card would be more than proud to play host to. A door closes quietly and the first Mass-goer makes her way determinedly through the streets, her Missal clutched tightly and her knitted cap pulled firmly about her ears. Through a gap in the clouds comes the peal of a church bell. Already, the beloved pastor of this parish, Father Bernard McIvor, will be busying himself inside his sacristy. Donning the starched vestments which, it would later be the contention of an ill-informed psychiatrist, were partly responsible for his son’s attraction to the airy appareil of the opposite sex.”

 

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Patrick McCabe (Clones, 27 maart 1955)

 

De Zwitserse schrijver Hansjörg Schneider werd geboren op 27 maart 1938 in Aarau. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007 en ook mijn blog van 27 maart 2008.

Uit: Im Café und auf der Strasse

1. November 1986 .

Weiße Möwen kreisen über dem Fluß. Sie sehen seltsam geputzt aus an diesem trüben Herbsttag, klinisch sauber wie Krankenschwestern im Spital. Hin und wieder setzt sich eine aufs Wasser und zerrt an einem großen Fisch, der mit dem Bauch nach oben abwärts treibt.

Obwohl laut Radiomeldungen das Unglück weiter oben schon seit gut zehn Stunden behoben ist, schimmert das Wasser noch immer rot. Auch der Gestank ist noch da, der die Bevölkerung nachts aus dem Schaf gerissen hat. Er hängt in der Luft, er drückt in die Lunge, er erinnert an Tod.
Unten auf dem Treidelweg dicht über dem Wasser steht ein Junge. Neben sich hat er einen grünen Plastikkessel. Er blickt ins Wasser, er bewegt sich nicht.
Ich gehe hinunter und schaue in den Kessel. Wasser liegt darin, sonst nichts. Ich schaue den Jungen an. Er wird um die 15 sein, er hat rotes Haar und Sommersprossen. In den Händen hält er zwei Äste, die er vom nahen Haselbusch gebrochen hat. Er sieht hinunter auf die Sandbank, die sich zu unseren Füßen der Ufermauer entlangzieht.
Da unten sind sie, sagt er, ein gutes Dutzend. Sie wollen an Land kommen, aber sie können nicht wegen der Mauer.
Ich schaue hinunter ins Wasser und sehe Aale, die gewunden im Sand liegen und sich an die Mauer schmiegen, die sie nicht überwinden können. Zwei zeigen ihre Bäuche. Das Gift hat sie getötet.
Aale sind zäh, sagt der Junge und schaut mich aus hellen Augen an. Sie sterben langsam. Die Äschen sind feiner, die sind schon tot. Die da unten sind jung. “

 

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Hansjörg Schneider (Aarau, 27 maart 1938)

 

De Kroatische schrijfster Dubravka Ugrešić werd geboren op 27 maart 1949 in Kutina in Joegoslavië. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007.

Uit: Nobody’s Home (Vertaald door Ellen Elias-Bursac)

„If New York is the centre of the world – and I, as someone from the provinces of Eastern Europe, have no doubt that it is – then one could say from the vantage point of the centre that nails have now become the centre of the body.

I was initiated into the new trend at a salon on Second Avenue. The boss, a Vietnamese man, greeted me with a courteous smile, and his colleagues settled me into a comfy leather chair. One offered to massage the weary back of my neck. Another got to work on the nails on my hands and feet. Abra, abra, a third asked me. Abra, abra, the woman insisted, pointing to her eyebrow. For another ten dollars I could have my eyebrows plucked. I declined. Her offer sounded a touch licentious. It was the end of the workday. I was the last customer.

I entertained myself by watching the Vietnamese proprietor teach a young Mexican woman with plump fingers how to groom nails. He was gentle and patient. First he applied polish to the nails on her hand, demonstrating how to brush the surface of the nail properly. Then he stretched his own hand out to her so she could demonstrate what she had learned. They made a perfect picture. Lit by light from the street, the teacher and pupil polishing each other’s nails was a scene worthy of Vermeer.“

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Dubravka Ugrešić (Kutina, 27 maart 1949)

 

De Sloveense schrijver, regisseur en journalist Žarko Petan werd geboren op 27 maart 1929 in Ljubljana. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007.

 

Drückende Last

Komm in meine Träume, Maria.

Stoß das Fenster vorsichtig auf, damit Du mich nicht weckst.

Zieh die Decke langsam weg, damit ich nicht aufwache.

Mit geschlossenen Augen hofft es sich schöner.

Komm in meine Träume, Maria.

Berühre mich mit Deinen nackten Füßen, mit den taufeuchten, den im Mondschein

gewaschenen.

Wickle mich in Dein Seidenhaar, gekämmt vom Wind.

Komm in meine Träume, Maria.

Gemeinsam werden wir versinken in bodenlosen Abgründen.

Gemeinsam werden wir segeln auf den Wellen uferloser Meere.

Auf den endlosen Straßen sei meine liebenswürdige Last, Maria

 

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Žarko Petan (Ljubljana, 27 maart 1929)

 

De Japanse schrijver Shusaku Endo werd geboren in Tokio op 27 maart 1923. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007.

Uit: Deep River

When the carriage lurched forward, Numada turned round and watched as Blackie chased after them. His eyes grew moist though he struggled not to cry, and he turned his face away so that his mother wouldn’t notice. Even after they turned a corner, Blackie continued in pursuit. He seemed to almost know trhat this was the last time he would see Numada. Eventually Blackie tired and came to a stop, growing smaller in the distance while he watched with resignation in his eyes as Numada left him. Numada as an adult had still not forgotten those eyes of Blackie’s. It was thanks to Li and to his dog that he had first come to know the meaning of separation.

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Shusaku Endo (27 maart 1923 – 29 september 1996)

 

De Nederlandse schrijver Bob den Uyl werd geboren in Rotterdam op 27 maart 1930.  Den Uyl kwam uit een gereformeerd gezin waarvan de moeder uit Duitsland kwam. Zijn vader was politieagent. Na de mulo-b te hebben doorlopen, deed hij MO-A Frans en Engels. Hij had diverse kantoorbanen alvorens hij zich in 1968 geheel op het schrijven toelegde. Van 1948 tot 1957 trad hij ook als jazztrompettist met verscheidene jazzorkesten op. Eind jaren 50 riep hij psychiatrische hulp in om van het stotteren af te komen. Het bood hem weliswaar enig soelaas maar hij kreeg er bepaalde fobieën (straatvrees en eetangst) voor terug. Nadat hij in 1963 al had gedebuteerd met Vogels kijken, verwierf hij pas grotere bekendheid met Gods wegen zijn duister en zelden aangenaam uit 1975. Vanwege veelvuldig gebruik van alcohol en kalmeringsmiddelen verslechterde eind jaren tachtig zijn gezondheid. Begin 1992 overleed Bob den Uyl op 61-jarige leeftijd aan longemfyseem.

Uit: Het land is niet ondankbaar

‘Die avond was er in Winsum een literair forum waarbij ik met een aantal schrijvers op een toneel achter een lange tafel zat en af en toe iets zei om mijn aanwezigheid te rechtvaardigen. Na afloop zaten we nog wat bijeen in café De Gouden Karper en bespraken zin en onzin van literaire forums. Toen we daarmee gereed waren vroeg iemand of ik nog steeds in Rotterdam woonde. Ik antwoordde bevestigend, wetend wat er komen zou. Maar dat kwam niet! Weer die dromerige blikken in de verte. ‘Rotterdam, daar wordt pas echt goed gebouwd,’ zei er een, met overtuiging in zijn stem. ‘Ja,’ zei een ander, ‘daar zit wat in de lucht, iets… eh, ongrijpbaars, iets tintelends.’ Hierbij greep
hij met beide handen iets onzichtbaars uit de lucht.
‘In Rotterdam gebeurt het,’ zei een schrijfster met een stem die geen tegenspraak duldde. ‘Een unieke stad, haast onnederlands,’ zei ten slotte een schrijver die naar ik wist Rotterdam altijd had gehaat. Ik zat sprakeloos en keek rond of ik iemand heimelijk zag glimlachen. Maar nee, ernst en overtuiging spraken uit aller blik. ‘Maar het waait er altijd zo,’ zei ik toen zwakjes. ‘Het waait altijd in heel Nederland,’ snauwde de schrijfster weer, en een ander vroeg dreigend: ‘Heb jij
soms wat tegen Rotterdam?’ waarna het gezelschap me koel aankeek. Toen wist ik het zeker. Het imago van Rotterdam was op een raadselachtige manier omgedraaid als een blad aan een boom. Rotterdam is in.“

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Bob den Uyl (27 maart 1930 – 14 februari 1992)

 

De Duitse schrijver en vertaler Harry Rowohlt werd geboren op 27 maart 1945 in Hamburg. Hij is een zoon van de uitgever Ernst Rowohlt. Met de uitgeverij wilde hij echter nooit veel te maken hebben. Hij heeft met talrijke succesvolle vertalingen, o.a. van Flann O’Brien, op zijn naam staan. Ook vertaalde hij twee delen van von A. A. Milnes “Winnie the Pooh” . Zijn column „Pooh’s Corner” in dagblad Die Zeit geniet een cultstatus. Lezingen die hij gegeven heeft werden legendarisch. Van tijd tot tijd treedt hij als acteur op en speelt hij een dakloze in de Duitse serie Die Lindenstraße.

Uit: In Schlucken-zwei-Spechte (Zijn leven verteld aan Ralf Sotscheck)

„Bei dem Nachnamen sowieso nicht. Das ist doch deine Lieblingsfrage: »Haben Sie etwas mit dem Rowohlt-Verlag zu tun?« Jeder, der sie stellt, muß fünf Mark an eine Wohltätigkeitsorganisation spenden, oder?

Jawohl. Es ist eine Last, wenn man Rowohlt heißt. Im Hamburger Telefonbuch stehen, außer dem Rowohlt Verlag, meiner Mutter und mir, noch zwei weitere Rowohlts, und irgendwann abends habe ich die beiden angerufen, ganz leicht angeheitert und entsprechend erhöht risikobereit. Ich telefoniere eigentlich nur, wenn ich ganz leicht angeheitert bin. Wenn ich nicht betrunken bin, habe ich keine Lust zu telefonieren, weil ich dann übersetze. Aber manchmal will man sich halt ein bißchen mitteilen. Ich habe schon erwogen, einen Alkoholmelder am Telefon anbringen zu lassen, aber dann würde ich ja gar nicht mehr telefonieren. Ich habe also die beiden übrigen Rowohlts im Hamburger Telefonbuch angerufen, um sie zu fragen, ob es ihnen auch so auf den Wecker geht, daß sie immer gefragt werden, ob sie etwas mit dem Rowohlt-Verlag zu tun haben? Der eine ist Weinhändler und sagte: »Nö, ich habe mich daran gewöhnt, ich weiß ja, wer ich bin.« Und der andere hieß Jörg Rowohlt, war damals Leiter der Hamburger Schwuleninitiative e.V. und klang wie jemand, der bösartig Fritz J. Raddatz nachmacht: »Was wollen Sie überhaupt von mir?«

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Harry Rowohlt (Hamburg, 27 maart 1945)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 27e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

Alfred de Vigny, Kenneth Slessor, Francis Ponge, Lajos Zilahy, Andon Zako Çajupi, Carlo Dossi, Sophie Mereau, Louis Simpson, Marie Under

De Franse dichter en schrijver Alfred de Vigny werd geboren op 27 maart 1797 te Loches (departement Indre-et-Loire). Zie ook mijn blog van 27 maart 2007 en ook mijn blog van 27 maart 2008.

Uit: Daphné

La foule 

C’était un soir de fête. Le peuple de Paris marchait avec tristesse sur les places publiques et le long des rues. Les familles se tenant par la main allaient en avant, sans savoir où elles allaient, et passaient, sans s’arrêter, en regardant devant elles. Les hommes étaient ennuyés, les femmes fatiguées, les enfants tout en pleurs. Des lampions sinistres s’éteignaient sous une large pluie et répandaient une fumée noire au lieu d’une flamme livide. Les murs étaient teints de lueurs pareilles à celles d’un incendie qui s’apaise. La voûte du ciel était violette et comme irritée.

La foule glissait sur un pavé tout humide. Les têtes noires se touchaient et n’avançaient qu’avec un mouvement insensible. Le murmure des voix était sourd et inarticulé comme un long gémissement. Chacun paraissait chercher et demander quel désir l’avait amené, et vers quel plaisir. Aucun n’était satisfait, aucun n’entrevoyait même ce qui lui pourrait plaire. Tous s’en allaient l’oeil vague et la bouche béante ; tous incapables de s’arrêter dans leur route perpétuelle qui ne menait à rien.“

 

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Alfred de Vigny (27 maart 1797 – 17 september 1863)
Standbeeld door Alexandre Descatoire in Cambrai

 

De Australische dichter Kenneth Slessor werd geboren op 27 maart 1901 in Orange, New South Wales. Het grootste deel van zijn loopbaan werkte hij als journalist voor de Sydney Sun. Tijdens WO II was hij oorlogscorrespondent. Slessor introduceerde het modernisme in de Australische poëzie. De meeste gedichten publiceerde hij al voor de oorlog.

 

Mangroves

  

These black bush-waters, heavy with crusted boughs

Like plumes above dead captains, wake the mind….

Uncounted kissing, unremembered vows,

Nights long forgotten, moons too dark to find,

Or stars too cold…all quick things that have fled

Whilst these old bubbles uprise in older stone,

Return like pale dead faces of children dead,

Staring unfelt through doors for ever unknown.

 

O silent ones that drink these timeless pools,

Eternal brothers, bending so deeply over,

Your branches tremble above my tears again…

And even my songs are stolen from some old lover

Who cried beneath your leaves like other fools,

While still they whisper “in vain…in vain…in vain…”

 

Slessor

Kenneth Slessor (27 maart 1901 – 30 juli 1971)

 

De Franse schrijver Francis Ponge werd geboren op 27 maart 1899 in Montpellier. Hij studeerde rechten in Parijs en literatuur in Straatsburg. Tijdens WO I kwam hij in contact met het surealisme. In 1937 sloot hij zich aan bij de communisten, maar hij verliet de partij weer in 1947. Van 1952 tot 1965 doceerde hij aan de Alliance Française. Typisch voor Ponge is dat hij gedicht en essay combineerde in een enkele kunstvorm.

 

Uit: Le parti pris des choses

 

„Il est tout de même à plusieurs points de vue insupportable de penser dans quel infime manège depuis des siècles tournent les paroles, l’esprit, enfin la réalité de l’homme. Il suffit pour s’en rendre compte de fixer son attention sur le premier objet venu : on s’apercevra aussitôt que personne ne l’a jamais observée, et qu’à son propos les choses les plus élémentaires restent à dire. Et j’entends bien que sans doute pour l’homme il ne s’agit pas essentiellement d’observer et de décrire des objets, mais enfin cela est un signe, et des plus nets. À quoi donc s’occupe-t-on ? Certes à tout, sauf à changer d’atmosphère intellectuelle, à sortir des poussiéreux salons où s’ennuie à mourir tout ce qu’il y a de vivant dans l’esprit, à progresser – enfin ! – non seulement par les pensées, mais par les facultés, les sentiments, les sensations, et sommes toute à accroître la quantité de ses qualités. Car des millions de sentiments, par exemple, aussi différents du petit catalogue de ceux qu’éprouvent actuellement les hommes les plus sensibles, sont à connaître, sont à éprouver. Mais non ! l’homme se contentera longtemps encore d’être « fier » ou « humble », « sincère » ou « hypocrite », « gai » ou « triste », « malade » ou « bien portant », « bon » ou « méchant », « propre » ou « sale », « durable » ou « éphémère », etc., avec toutes les combinaisons possibles de ces pitoyables qualités“.

 

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Francis Ponge (27 maart 1899 – 6 augustus 1988)

 

De Hongaarse schrijver en filmmaker Lajos Zilahy werd geboren op 27 maart 1891 in Nagyszalonta, nu Salonta nabij Oradea. Tijdens WO II zat hij in het verzet. In 1947 emigreerde hij naar de VS en sindsdien schreef hij voornamelijk in het Engels.

 

Uit: Was mein Herz begehrt (Vertaald door Eta Neumann-Veith u. Andrea Seidler)

 

Man schrieb den Monat September. Sieben Uhr abends.
Über den Hügeln von Ofen hörte man den Klang eines Tarogato, der den Sommer zu verabschieden schien. An der Straßenecke stand ein junger Mann, auf seinen Spazierstock gelehnt, rauchte eine Zigarette und lauschte der Musik. Hier angelangt, verspürte er auf einmal keine Lust mehr, der Einladung des Doktors zum Tee zu folgen. All die fremden Menschen, mit denen er sich nichts zu sagen hatte. Bekanntschaften dieser Art führen ja später nur zu Peinlichkeiten in der Straßenbahn: Sollte man die Dame im Samthut, die man beim Tee flüchtig kennen gelernt hatte und der man nun gegenübersaß, grüßen oder nicht? Grüßt man nicht, ist es unangenehm, grüßt man aber, ist es noch unangenehmer. Die Unterhaltungen, die sich in solchen Situationen ergeben, sind doch die reinste Qual.
Der junge Mann lauschte dem weichen Klang des Tarogato und dachte, es wäre vermutlich klüger, in der wunderbaren Abenddämmerung durch die Hügel von Ofen zu schlendern.
Er zerknüllte den Straßenbahnfahrschein, den er noch immer in der Hand hielt, warf die Papierkugel in die Höhe und schleuderte sie mit seinem Spazierstock wie einen Schlagball durch die Luft.`

 

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Lajos Zilahy (27 maart 1891 – 1 december 1974)

 

De Albanese dichter, schrijver en vertaler Andon Zako Çajupi werd geboren op 27 maart 1866 in Sheper. Hij studeerde rechten in Zwitserland en in Egypte. Na een korte tijd als advocaat gewerkt te hebben wijdde hij zich geheel aan de literatuur. Tijdens zijn leven was hij vooral als dichter en vertaler bekend. Na zijn dood werden ook toneelstukken gepubliceerd.

 

 

Motherland

 

Motherland’s the country

Where I first raised my head,

Where I loved my parents,

Where every stone knows me,

Where I made my home,

Where I first knew God,

Where my ancestors lived,

And left their graves behind them,

Where I grew on bits of bread,

Where I learned to speak my language,

Where I have my friends and family,

Where I’ve laughed and where I’ve cried,

Where I dwell with mirth and hope,

Where I one day long to perish.

 

 

Vertaald door Robert Elsie

 

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Andon Zako Çajupi (27 maart 1866 – 11 juli 1930)

 

De Italiaanse schrijver Carlo Dossi werd geboren op 27 maart 1849 in Zenevredo in de provincie Pavia. Hij stamde uit een adelijke familie. Hij begon al vroeg met schrijven en publiceren. Later richtte hij zich op de politiek. Hij werd diplomaat en werkte als zodanig o.a. in Athene en in Bogotá, maar hij bleef wel altijd schrijven.

 

Uit: Die kleine Englischlehrerin (Vertaald door Helmut Schulze)

 

„Um zu beginnen

Es ist ein kleines Zimmer. Es dient abwechselnd als Eßzimmer, als Besuchszimmer, und man könnte auch sagen als Schlafzimmer, denn die beiden Sofas haben mir gar nicht das Aussehen, daß sie stets auch solche blieben. Allzuviele Dachziegel sieht man draußen, als daß man von einer niedrigen Etagenzahl ausgehen könnte; drinnen allzuwenig Mobiliar, um annehmen zu können, man habe es mit einem hohen Vermögen zu tun.

Es läutet an der Tür. In dem kleinen Zimmer fährt die Glocke in
sich zusammen; ist es denn auch ein Vorzimmer?

Bei dem Klang zeigt sich ein kleines Mädchen in einer Tür und läuft leichten Schritts eine andere aufzuschließen. Schon sieht man einen großen, blonden, schönen Jüngling eintreten und bald mit Eifer die Handflächen ergreifen.

– Und Papa? – fragt er leise.

Aurora bewegt tieftraurig das hübsche Köpfchen.

– Aber der Doktor, was sagt er?

– Er sagt: es gäbe nur ein einziges Mittel… sterben. –

Aurora hat in ihrer Aussprache das wunderbarste r der Welt. Doch, oh oh, meine Damen Leserinnen, bemüht euch nicht zu erren; ein Lippenrot und ein Wangenweiß, wie es die Natur verleiht, in der Parfümerie werdet Ihr es niemals finden.

Das schöne junge Paar steht still, die Hände in des Anderen Händen, den Blick in des Anderen Blick.

– Aurora! – bebt eine Stimme aus dem Nachbarzimmer.“

 

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Carlo Dossi (27 maart 1849 – 1910)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Sophie Mereau (geb. Schubart) werd geboren op 27 maart 1770 in Altenburg. In haar ouderlijk huis kreeg zij een zeer degelijke opleiding. Ondanks voorbehoud tegen het huwelijk trouwde zij in 1793 met de universiteitsbibliothecaris en jurist Friedrich Karl Mereau. Schiller waardeerde haar en zij ging om met heel wat kunstenaars en schrijvers uit de romantiek en de Duitse Klassik. Zij schreef gedichten, essays, twee romans, verhalen. Zij vertaalde ook en gaf almanakken en een eigen tijdschrift uit.

 

 

An einen Baum am Spalier

Armer Baum! – an deiner kalten Mauer
fest gebunden, stehst du traurig da,
fühlest kaum den Zephir, der mit süßem Schauer
in den Blättern freier Bäume weilt
und bei deinen leicht vorübereilt.
O! dein Anblick geht mir nah!
und die bilderreiche Phantasie
stellt mit ihrer flüchtigen Magie
eine menschliche Gestalt schnell vor mich hin,
die, auf ewig von dem freien Sinn
der Natur entfernt, ein fremder Drang
auch wie dich in steife Formen zwang.

 

Mereau

Sophie Mereau (27 maart 1770 – 31 oktober 1806)

 

De Jamaicaanse dichter Louis Simpson werd geboren op 27 maart 1923 in Jamaica. In 1964 won hij de Pulitzer Prize voor zijn bundel At The End Of The Open Road. Toen hij 17 was vertrok hij naar de VS waar hij studeerde aan de Columbia universiteit. Tijdens WO II streed hij in Europa. Hij debuteerde in 1947 met The Arrivistes. Simpson doceerde o.a. in Berkeley en New York.

 

 

Ballade: Women of Time Past    

 

Tell me in what country is

Flora the beautiful Roman,

Archipiada, or Thaïs.

Echo who speaks to no man

Unless he speaks first, then she can

Over a river, lake, or bay,

Was too beautiful to be human.

But where are the snows of yesterday?

 

Where is the learned Heloise,

For whom was gelded that poor man,

Pierre Abelard of Saint Denis?

With love of her his pains began.

The queen who wanted Buridan

Bagged and dropped in the Seine, they say,

Was a very passionate woman,

But where are the snows of yesterday?

 

Queen Blanche of the fleur-de-lys,

Who sang so well the people ran …

To hear; Bertha Bigfoot, Alice,

Arembourg, the countess of Maine,

And Joan the bonny of Lorraine,

Burned by the English … Where are they,

Tell me, 0 Virgin Sovereign!

But where are the snows of yesterday?

 

Prince, do not enquire again

Where all those women are today.

All you will hear is the refrain,

But where are the snows of yesterday?

 

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Louis Simpson (Jamaica, 27 maart 1923)

 

De Estlandse dichteres Marie Under werd geboren op 27 maart 1883 in Tallin. Zij schreef haar gedichten aanvankelijk in het Duits. In 1904 werd zij verliefd op de kunstenaar Ants Laikmaa, die haar er toe bracht haar werk in het Ests te vertalen. Toen de Sovjet Unie Estland in 1944 bezette vluchtte zij naar Zweden.

 

The Full Moon

 

Bursting full is the moon,

its weight bends the trees.

The waters desire to be turned

to wine,

they are so restless.

   

The streets are breathing;

the houses have wings on their

shoulders —

everything is festive:

   

Tigerskins

have been spread out on the

thresholds.

Snowy flags flutter

from the roofs.

The traveller wears a halo in his hair,

the hat in his hand is full of moonrays.

He wears the checkered coat

of a harlequin.

   

The old sofa has golden patches,

 

The walls tremble

They are made of water, clear,

pure water —

everything is aflow. 

   

Shoes made of glass —

I hear their ringing steps

coming right at me.

   

On the windowsill, ready to pounce,

a great white cat

with mintgreen eyes:

I feel its sly paw

on my throat.

   

Who is embracing me in my sleep?

Incubus! Incubus!

I awaken.

The moon’s yellow beard on

my breast.

 

 

 

Vertaald door Ilse Lehiste

 

Marie_Under

Marie Under (27 maart 1883 – 25 september 1980)

Patrick Süskind, Martin McDonagh, Gregory Corso, Bettina Galvagni, Erica Jong, Robert Frost, A. E. Housman, Tennessee Williams, Artur Landsberger

De Duitse schrijver Patrick Süskind werd geboren in Ambach op 26 maart 1949. Zie ook alle tags voor Patrick Süskind op dit blog.

Uit: Drei Geschichten

“Wie war die Frage? Achsoja: Welches Buch mich beeindruckt, geprägt, gestempelt, gebeutelt, gar ‘auf ein Gleis’ gesetzt oder ‘aus der Bahn geworfen’ hätte. Aber das klingt ja nach Schockerlebnis oder traumatischer Erfahrung, und diese pflegt der Geschädigte sich allenfalls in Angstträumen zu vergegenwärtigen, nicht aber bei wachem Bewußtsein, geschweige denn schriftlich und vor aller Öffentlichkeit, worauf, so scheint mir, bereits ein österreichischer Psychologe, dessen Name mir momentan entfallen ist, in einem sehr lesenswerten Aufsatz, an dessen Titel ich mich nicht mehr mit Bestimmtheit erinnern kann, der aber in einem Bändchen unter der Sammelüberschrift “Ich und Du” oder “Es und Wir” oder “Selbst Ich” oder so ähnlich erschienen ist (ob neuerdings bei Rowohlt, Fischer, dtv oder Suhrkamp wiederaufgelegt, wüßte ich nicht mehr zu sagen, wohl aber, daß der Umschlag grün-weiß oder hellblau- gelblich, wenn nicht gar grau-blau-grünlich war), zu Recht hingewiesen hat. Nun, vielleicht ist die Frage ja gar nicht nach neurotraumatischen Leseerfahrungen gerichtet, sondern meint eher jenes aufrüttelnde Kunsterlebnis, wie es in dem berühmten Gedicht “Schöner Apollo” … nein, es hieß, glaube ich, nicht “Schöner Apollo”, es hieß irgendwie anders, der Titel hatte etwas Archaisches, “Junger Torso” oder “Uralter schöner Apoll” oder so ähnlich hieß es, aber das tut nichts zur Sache… – wie es also in diesem berühmten Gedicht von … von … – ich kann mich im Augenblick nicht auf seinen Namen besinnen, aber es war wirklich ein sehr berühmter Dichter mit Kuhaugen und einem Schnauzbart, und er hat diesem dicken französischen Bildhauer (wie hieß er doch gleich?) eine Wohnung in der Rue de Varenne besorgt – Wohnung ist kein Ausdruck, ein Palazzo ist das, mit einem Park, den man in zehn Minuten nicht durchmessen kann! (Man fragt sich beiläufig, wovon die Leute das damals alles bezahlt haben) – wie es jedenfalls seinen Ausdruck in diesem herrlichen Gedicht findet, das ich in seiner Gänze nicht mehr zitieren könnte, dessen letzte Zeile mir jedoch unauslöschlich im Gedächtnis eingegraben steht, sie lautet nämlich: “Du mußt dein Leben ändern.”

 

sueskind3

Patrick Süskind (Ambach, 26 maart 1949)

 

De Engels-Ierse schrijver en regisseur Martin McDonagh werd geboren op 26 maart 1970 in Camberwell, Londen, Engeland in een Iers gezin.  Tijdens zijn zomervakanties in Galway, raakte McDonagh bekend met het dialect dat in deze streek van Ierland gesproken werd, hetgeen een inspiratie werd voor de toneelstukken die hij zou schrijven. Van zijn zestiende tot vierentwintigste schreef McDonagh hoorspelen en screenplays zonder succes, tot hij zich uiteindelijk waagde aan het schrijven voor theater. Hij schreef twee trilogieën in ongeveer negen maanden in 1994, alle zes toneelstukken speelden zich af in County Galway. De eerste trilogie is de Leenane trilogie, bestaande uit The Beauty Queen of Leenane (1996), A Skull in Connemara (1997) en The Lonesome West (1997). De tweede trilogie bestaat uit The Cripple of Inishmaan (1997), The Lieutenant of Inishmore (2001) en The Banshees of Inisheer  – de trilogie speelt zich af op de Aran Islands aan de kust van Galway. In 2003 kwam The Pillowman uit, het eerste toneelstuk dat zich niet afspeelde in Ierland. Zijn toneelstukken hebben meerdere Tony nominaties ontvangen en zijn over de hele wereld geproduceerd. In 2006 kwam zijn eerste cinematografische werk uit, de korte film Six Shooter. In 2007 begon het filmen van In Bruges, waarvan hij zowel de schrijver als regisseur was. De hoofdrollen werden vertolkt door Colin Farrell, Brendan Gleeson en Ralph Fiennes.

 

Uit: The Beauty Queen of Leenane

 

„MAUREEN: I’ll do you some of your Complan.

MAG. Have I not had me Complan already, Maureen? I have.

MAUREEN: Sure, another one won’t hurt.

MAG. (wary) No, I suppose.

Maureen tops the drink up with tap water to cool it, stirs it just twice to keep it lumpy, takes the spoon out, hands the drink to Mag, then leans back against the table to watch her drink it. Mag looks at it in distaste.

MAG. A bit lumpy, Maureen.

MAUREEN. Never mind lumpy, Mam. The lumps will do you good. That’s the best part of Complan is the lumps. Drink ahead.

MAG. A little spoon, do you have?

MAUREEN. No, I have no little spoon. There’s no little spoons for liars in this house. No little spoons at all. Be drinking ahead.

Mag takes the smallest of sickly sips

MAUREEN. The whole of it now!

MAG. I do have a funny tummy, Maureen, and I do have no room.

MAUREEN. Drink ahead, I said! You had room enough to be spouting your lies about Ray Dooley had no message! Did I not meet him on the road beyond as he was going? The lies of you. The whole of that Complan you’ll drink now, and suck the lumps down too, and whatever’s left you haven’t drank, it is over your head I will be emptying it, and you know well enough I mean it!

Mag slowly drinks the rest of the sickly brew

MAUREEN. Arsing me around, eh? Interfering with my life again? Isn’t it enough I’ve had to be on beck and call for you every day for the past twenty year? Is it one evening out you begrudge me?“

 

McDonagh

Martin McDonagh (Camberwell, 26 maart 1970)

 

De Amerikaanse dichter Gregory Corso werd geboren in New York op 26 maart 1930. Zie ook alle tags voor Gregory Corso op dit blog.

 

 

Birthplace Revisited

(from Gasoline)

 

I stand in the dark light in the dark street

and look up at my window, I was born there.

The lights are on; other people are moving about.

I am with raincoat; cigarette in mouth,

hat over eye, hand on gat.

I cross the street and enter the building.

The garbage cans haven’t stopped smelling.

I walk up the first flight; Dirty Ears

aims a knife at me…

I pump him full of lost watches.

 

 

Poets Hitchiking on the Highway

 

Of course I tried to tell him

but he cranked his head

without an excuse.

I told him the sky chases

the sun

And he smiled and said:

‘What’s the use.’

I was feeling like a demon

again

So I said: ‘But the ocean chases

the fish.’

This time he laughed

and said: ‘Suppose the

strawberry were

pushed into a mountain.’

After that I knew the

war was on–

So we fought:

He said: ‘The apple-cart like a

broomstick-angel

snaps & splinters

old dutch shoes.’

I said: ‘Lightning will strike the old oak

and free the fumes!’

He said: ‘Mad street with no name.’

I said: ‘Bald killer! Bald killer! Bald killer!’

He said, getting real mad,

‘Firestoves! Gas! Couch!’

I said, only smiling,

‘I know God would turn back his head

if I sat quietly and thought.’

We ended by melting away,

hating the air!

 

 

Corso

Gregory Corso (26 maart 1930 – 17 januari 2001)

 

De Italiaanse, Duitstalige, schrijfster Bettina Galvagni werd geboren op 26 maart 1976 in Neumarkt. Zij bezocht het gymnasium in Bozen en studeerde medicijnen in Wenen. In 1997 verscheen haar eerste roman Melancholia, waarvoor zij in 1998 de Rauriser Literaturpreis ontving. In 2002 verscheen haar tweede roman Persona. Tegenwoordig werkt zij als arts in Parijs.

Uit: Persona

“Kleine, durchsichtige Schneeflocken fielen auf die Scheiben des Taxis, das langsam den Hügel hinauffuhr. Lori spürte die eisige Kälte, die durch irgendwelche Ritze zu kommen schien. Andererseits war ihr warm; sie war gekleidet wie nach hohem Fieber. Und so würden ihre ersten Schritte sein, die sie vom Taxi aus imaginierte: wie nach hohem Fieber.

Der Taxifahrer hielt an, fragte, ob er sie ganz hineinfahren solle, und sie verneinte.

Ohne sich noch einmal umzudrehen, ging sie am Portier im weißen Mantel vorbei, der eine Bewegung mit den Armen machte, als ob er Tauben fütterte.

Eine dünne Schneeschicht bedeckte die Spitze der kleinen Jugendstilkirche und die großen Pavillons aus Backstein. Die Vorderseite der Pavillons war hell und glasig, und durch ihren unregelmäßigen Farbton wirkte sie zerbrechlich und verschlissen wie ausgetanzte Spitzenschuhe. Ihre Hinterseiten leuchteten wie das Fell einer roten Katze.

Lori öffnete die Tür eines Pavillons und setzte sich auf die Stufen des Treppenaufgangs. Sie hörte zu, wie aus dem Inneren der Station Stimmen, Radiomusik und das Scheppern von Geschirr drangen, und betrachtete die Flügeltür, deren obere Hälfte aus eingefaßtem Glas bestand. Darin war ein grün schimmernder stilisierter Baum durch ein zartes schmückendes ebenfalls grünes Band mit weiteren Bäumen verbunden, deren Stämme alle die Farbe trüber, abgestandener Milch hatten und dahinter konnte man schemenhaft die Köpfe von Alten sehen, die über Tassen gebeugt waren, und braune Tische und etwas, das sich wie ein Triangelstab bewegte.”

Galvagni

Bettina Galvagni (Neumarkt, 26 maart 1976)

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Erica Jong werd geboren in New York op 26 maart 1942. Zie ook alle tags voor Erica Jong op dit blog.

 

 

The Poetry Suit

 

I put on my poetry suit.

The prose falls away

like a dream I cannot remember,

the images unraveling like threads

in a cheap dress, sewn in Hong Kong

to feed the hungry mouths

of sweet-faced Chinese children.

 

Now I am in my poetry suit.

I zip myself into it,

pink as flesh, tight as the suit

I was born it, & looking

seamless as a perfect poem,

gleaming as the golden fleece,

slim as a stripper at the Crazy Horse Saloon,

transparent as silk stockings,

& smelling of jasmine & tea rose.

 

But what was that old perfume

I left in the pocket,

that cotton ball soaked

in Bal a Versailles,

that yellowing glace glove

that lacks a mate,

that fine cambric handkerchief

brown with dried blood

from an old nosebleed?

 

Even poetry, pure as nothing

but snow or music,

drags life along

in its hidden pockets.

 

Oh for an art

that is not made of words

with all their odors

& indiscretions.

 

erica_jong

Erica Jong (New York, 26 maart 1942)

 

De Amerikaanse dichter Robert Lee Frost werd geboren op 26 maart 1874 in San Francisco. Zie ook alle tags voor Robert Frost op dit blog.

 

Good Hours

I had for my winter evening walk–
No one at all with whom to talk,
But I had the cottages in a row
Up to their shining eyes in snow.

And I thought I had the folk within:
I had the sound of a violin;
I had a glimpse through curtain laces
Of youthful forms and youthful faces.

I had such company outward bound.
I went till there were no cottages found.
I turned and repented, but coming back
I saw no window but that was black.

Over the snow my creaking feet
Disturbed the slumbering village street
Like profanation, by your leave,
At ten o’clock of a winter eve.

 

 

Spring Pools

These pools that, though in forests, still reflect
The total sky almost without defect,
And like the flowers beside them, chill and shiver,
Will like the flowers beside them soon be gone,

And yet not out by any brook or river,
But up by roots to bring dark foliage on.
The trees that have it in their pent-up buds
To darken nature and be summer woods —

Let them think twice before they use their powers
To blot out and drink up and sweep away
These flowery waters and these watery flowers
From snow that melted only yesterday.

 

Frost

Robert Frost (26 maart 1874 – 29 januari 1963)
Robert Frost in New Hampshire door James Chapin

 

De Engelse dichter Alfred Edward Housman werd geboren op 26 maart 1859 in Fockbury, Worcestershire. Zie ook alle tags voor A. E. Housman op dit blog.

 

 

ILLIC JACET

 

Oh hard is the bed they have made him,

  And common the blanket and cheap;

But there he will lie as they laid him:

  Where else could you trust him to sleep?

To sleep when the bugle is crying

  And cravens have heard and are brave,

When mothers and sweethearts are sighing

  And lads are in love with the grave.

 

Oh dark is the chamber and lonely,

  And lights and companions depart;

But lief will he lose them and only

  Behold the desire of his heart.

 

And low is the roof, but it covers

  A sleeper content to repose;

And far from his friends and his lovers

  He lies with the sweetheart he chose.

 

 

 

When I would muse in boyhood

 

When I would muse in boyhood

  The wild green woods among,

And nurse resolves and fancies

  Because the world was young,

It was not foes to conquer,

  Nor sweethearts to be kind,

But it was friends to die for

  That I would seek and find.

 

I sought them and I found them,

  The sure, the straight, the brave,

The hearts I lost my own to,

  The souls I could not save.

They braced their belts around them,

  They crossed in ships the sea,

They sought and found six feet of ground,

  And there they died for me.

 

Housman

A. E. Housman (26 maart 1859 – 30 april 1936)

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Tennessee Williams (eigenlijk Thomas Lanier Williams) werd geboren in Columbus, Mississippi, op 26 maart 1911. Zie ook alle tags voor Tennessee Williams op dit blog.

 

Uit: A Streetcar Named Desire


” MITCH. She wants me to be settled down before the — [His voice is hoarse and he clears his throat twice, shuffling nervously around with his hands in and out of his pockets]

BLANCHE. You love her very much, don’t you?

MITCH. Yes.

BLANCHE. I think you have a great capacity for devotion. You will be lonely when she passes on, won’t you? [Mitch clears his throat and nods] I understand what that is.

MITCH. To be lonely?

BLANCHE. I loved someone, too, and the person I loved I lost.

MITCH. Dead? [She crosses to the window and sits on the sill, looking out. She pours herself another drink] A man?

BLANCHE. He was a boy, just a boy, when I was a very young girl. When I was sixteen, I made the discovery — love. All at once and much, much too completely. It was like you suddenly turned a blinding light on something that had always been half in shadow, that’s how it struck the world for me. But I was unlucky. Deluded. There was something different about the boy, a nervousness, a softness and tenderness which wasn’t like a man’s, although he wasn’t the least bit effeminate looking — still — that thing was there … He came to me for help. I didn’t know that. I didn’t find out anything till after our marriage when we’d run away and come back and all I knew was I’d failed him in some mysterious way and wasn’t able to give the help he needed but couldn’t speak of! He was in the quicksands and clutching at me — but I wasn’t holding him out, I was slipping in with him! I didn’t know that. I didn’t know anything except I loved him unendurably but without being able to help him or help myself. Then I found out. In the worst of all possible ways. By coming suddenly into a room that I thought was empty — which wasn’t empty, but had two people in it … the boy I had married and an older man who had been his friend for years …

[A locomotive is heard approaching outside. She claps her hands to her ears and crouches over. The headlight of the locomotive glares into the room as it thunders past. As the noise recedes she straightens slowly and continues speaking.]

Afterward we pretended that nothing had been discovered. Yes, the three of us drove out to Moon Lake Casino, very drunk and laughing all the way.”

 

Tennessee-Williams

Tennessee Williams (26 maart 1911 – 25 februari 1983)

 

De Duitse schrijver en criticus Artur Hermann Landsberger werd geboren op 26 maart 1876 in Berlijn. Hij promoveerde weliswaar in de rechten, maar was vooral een succesvolle schrijver van romans. In de jaren twintig verscherpte hij zijn toon. In werken als Wie Satan starb (1919), Das Blut (1920), en vooral in zijn als reactie op Hugo Bettauers publicatie Stadt ohne Juden (1922) geschreven Berlin ohne Juden (1925) hield hij de maatschappij een bepaald niet vleiende spiegel voor. De laatse roman was eigenlijk bedoeld als satire op de antisemitische agitatie, maar kwam de latere realiteit op een griezelige wijze nabij. Als maatschappijcriticus werd Landsberger door de Nazi’s vervolgd. Om daaraan te ontkomen pleegde hij in 1933 zelfmoord.

 

Uit: Berlin ohne Juden

 

Die jüdische Bevölkerung entwickelte jetzt eine fieberhafte Tätigkeit. Verständlich, daß alles in Berlin zusammenströmte. Die Zeitungen mit Verkaufsinseraten aus dem ganzen Reich erschienen im Umfang von dreißig bis fünfzig Seiten. Man konnte alles, was schwer mitzunehmen war, vor allem also Häuser, Möbel, Gardinen, Teppiche, Kronen, Porzellane, Bilder, Bücher, Wagen, Geräte, Pferde, Haustiere, Weine, Konserven und anderes mehr zu lächerlichen Preisen kaufen. Die christliche Bevölkerung kaufte sich satt. Die Leute verkauften ihre Papiere und hoben von den städtischen Kassen ihre Ersparnisse ab. Die Billigkeit reizte und die Freude, den Juden, von denen sie sich sonst übervorteilt glaubten, nun ihrerseits für das, was sie ihnen abkauften, Preise vorzuschreiben, die bis zur Hälfte, oft bis zu einem Zehntel hinter dem wirklichen Wert zurückblieben. Natürlich, sie überkauften sich, und als die Juden raus waren, fehlte ihnen das Geld für das Nötigste. Meist wußten sie gar nichts mit dem Geramschten anzufangen. Was sollte man mit einer Villa vor den Toren Berlins anfangen, wenn man Mühe hatte, seine teuere Wohnung in der Stadt zu halten, was mit einem Auto, wenn man sich das Geld für Chauffeur und Benzin vom Munde absparte, was mit echten Persern in Größen von 6 x 5 und 5 x 4, wenn die Zimmer nur 4 x 3 und 3 x 2 groß waren, was mit Handfiletgardinen für 24 Fenster, wenn man nebbich – ach, man brauchte jetzt so gern die jüdischen Worte! – nur fünf Fenster Front hatte. Die Kronen paßten nicht zu den Möbeln, die Bilder nicht zu den Tapeten, und in den bei der Eile natürlich im ganzen gekauften Bibliotheken fand man statt der gesuchten Rudolfe (Herzog und Stratz) Juden, wie Wassermann, Hirschfeld und Georg Hermann, ja, manchmal stieß man sogar auf Bücher in hebräischer Sprache, vor denen man sich bekreuzigte, sofern man nicht in Krämpfe fiel.
Alles das aber bemerkte man leider erst, als der große Taumel sich legte und die Juden schon draußen waren. Sonst hätte man sie gewiß des Wuchers bezichtigt und sie gezwungen, die Geschäfte rückgängig zu machen.“

 

landsberger

Artur Landsberger ( 26 maart 1876 – 4 oktober 1933)

 

Pol Hoste, Flannery O’Connor, Toni Cade Bambara, Jacques Bens, Peter Van Straaten, Jaime Sabines, Jacques Audiberti, Filip De Pillecyn, Evliya Çelebi, Anne Fanshawe, Antonio Fogazzaro, Daniel Schiebeler, Mary Webb, Erica Pedretti

De Vlaamse schrijver Pol Hoste werd geboren in Lokeren op 25 maart 1947. Zie ook alle tags voor Pol Hoste op dit blog.

Uit: Brieven aan Mozart

 M’n beste Mozart,

 

Vandaag gleed als een maan de zon door de niet telbare wolken en verticaal tegen de notelaar zat de specht. Wat verwacht iemand als ik?

De …* hebben me uitgenodigd terwijl ze naar Bretagne zijn en nu draag ik zoveel zorg voor hun huis en de tuin als ik voor de hele wereld zou willen hebben.

Is muziek iets anders? Ik probeer maar niet te denken aan de dag dat ik terug moet. Heb ik dan in de stad geen nieuwe vriendschap en een onafgewerkt boek achtergelaten? Wat voor iemand ben ik!

Weet je wat het is? Terwijl alles hier gedijt onder het licht, de schaduw, de stilte en de zachte warmte zal ik er ginder opnieuw helemaal alleen op moeten toezien, dat ik alles wat me aan het hart ligt niet weer eens in de vernieling help.

Nauwelijks één dag heeft het huis er over nagedacht om me te accepteren! Daarna mocht ik zelfs aan de kleine vleugelpiano plaatsnemen. Zoals je weet, kan ik de vingers niet eens behoorlijk op de toetsen houden. Verschrikkelijk is dat, want er is niets wat ik in mijn leven liever had gekund dan piano spelen. Een geluk dat de Duivel me nooit heeft aangeboden om in ruil voor deze const mijn ziel te verkopen, want lang zou ik niet hebben getwijfeld.

Hier is alles echter veel eenvoudiger. Dus heb ik gauw de eerste maten van één of ander stukje gespeeld dat ik me nog herinnerde, en ben voor de rest maar wat blijven dromen. Welke uitnodiging kan men afwijzen, wanneer er voor schaamte geen plaats is maar enkel voor vreugde?“

 

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Pol Hoste (Lokeren, 25 maart 1947)

 

De Amerikaanse schrijfster Flannery O’Connor werd geboren op 25 maart 1925 in Savannah, Georgia. Zie ook alle tags voor Flannery O’Connor op dit blog.

Uit: Wise Blood

 

„Enoch Emery knew now that his life would never be the same again, because the thing that was going to happen to him had started to happen. He had always known that something was going to happen but he hadn’t known what. If he had been much given to thought, he might have thought that now was the time for him to justify his daddy’s blood, but he didn’t think in broad
sweeps like that, he thought what he would do next. Sometimes he didn’t think, he only wondered; then before long he would find himself doing this or that, like a bird finds itself building a nest when it hasn’t actually been planning to.

What was going to happen to him had started to happen when he showed what was in the glass case to Haze Motes. That was a mystery beyond his understanding, but he knew that what was going to be expected of him was something awful. His blood was more sensitive than any other part of him; it wrote doom all through him, except possibly in his brain, and the result was that his tongue, which edged out every few minutes to test his fever blister, knew more than he did.

The first thing that he found himself doing that was not normal was saving his pay. He was saving all of it, except what his landlady came to collect every week and what he had to use to buy something to eat with. Then to his surprise, he found he wasn’t eating very much and he was saving that money too. He had a fondness for supermarkets; it was his custom to spend an hour or so in one every afternoon after he left the city park, browsing around among the canned goods and reading the cereal stories. Lately he had been compelled to pick up a few things here and there that would not be bulky in his pockets, and he wondered if this could be the reason he was saving so much money on food. It could have been, but he had the suspicion that saving the money was connected with some larger thing. He had always been given to stealing but he had never saved before.“

 

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Flannery O’Connor (25 maart 1925 – 3 augustus 1964)

 

De Amerikaanse schrijfster en sociale activiste Toni Cade Bambara werd als Miltona Mirkin Cade geboren op 25 maart 1939 in New York. Zij studeerde Engels en theaterwetenschappen aan Queen’s College en mime in Frankrijk. Later doceerde zij aan Rutgers University en het Spelman College. Haar eerste bundel korte verhalen Gorilla, My Love verscheen in 1972. In 1970 verzorgde zij de bloemlezing The Black Woman, een bundel gedichten, korte verhalen en essays van schrijvers als Nikki Giovanni, Audre Lorde, Alice Walker, Paule Marshall, en van Bambara zelf. Dit boek was zeer invloedrijk.

Uit: Those Bones Are Not My Child

“You’re on the porch with the broom sweeping the same spot, getting the same sound — dry straw against dry leaf caught in the loose-dirt crevice of the cement tiles. No phone, no footfalls, no welcome variation. It’s 3:15. Your ears strain, stretching down the block, searching through schoolchild chatter for that one voice that will give you ease. Your eyes sting with the effort to see over bushes, look through buildings, cut through everything that separates you from your child’s starting point — the junior high school.
The little kids you keep telling not to cut through your yard are cutting through your yard. Not boisterous-bold and loose-limbed as they used to be in the first and second grades. But not huddled and spooked as they were last year. You had to saw off the dogwood limbs. They’d creak and sway, throwing shadows of alarm on the walkway, sending the children shrieking down the driveway. You couldn’t store mulch in lawnleaf bags then, either. They’d look, even to you, coming upon those humps in your flowerbed, like bagged bodies.
A few months ago, everyone went about wary, tense, their shoulders hiked to their ears in order to fend off grisly news of slaughter. But now, adults walk as loose-limbed and carefree as the children who are scudding down the driveway, scuffing their shoes, then huddling on the sidewalk below.”

 

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Toni Cade Bambara (25 maart 1939 – 9 december 1995)

 

De Franse dichter en schrijver Jacques Bens werd geboren op 25 maart 1931 in Cadolive (Bouches-du-Rhône). Zie ook alle tags voor Jacques Bens op dit blog.

Uit: 41 sonnets irrationnels

— Parlons clair : tu adoptes quoi comme système ?
Si tu préfères : tu mets quoi dans un poème ?
Ta philosophie ? Mmm ? Ton modus vivendi ?

— Des bruits, des sons, des mots, des pieds, des vers, des phrases.

— Oui, je sais. Mais ce n’est pas ça que je te dis.
Je parle des idées, comment dire ? Du thème,
Du…Ou plutôt, voici : dis-moi ce que tu aimes
Dans les vers honorés, méconnus ou maudits ?

— Les bruits, les sons, les mots. Parfois, une ou deux phrases.

Un sourire pincé, un cri, mais pas l’emphase,
Une fleur oubliée, un rire démentiel,
Une chanson, par-ci par-là, qui vient, qui jase,
Quatre regrets, mon cœur, et peut-être Pégase,
Ma jeunesse partie,

Mer,
         Terre,
                   Soleil,
Ciel.

Bens3

Jacques Bens (25 maart 1931 – 26 juli 2001)

 

De Nederlandse cartoonist en striptekenaar Peter van Straaten werd geboren in Arnhem op 25 maart 1935. Zie ook mijn blog van 25 maart 2007 en ook mijn blog van 25 maart 2008.

 

 

peter-v-straaten_Talent

„Heb ik talent, denkt U?“

 

VanStraaten

Peter Van Straaten (Arnhem, 25 maart 1935)

 

De Mexicaanse dichter en schrijver Jaime Sabines Gutiérrez werd geboren op 25 maart 1926 in Tuxtla Gutiérrez, Chiapas. Zie ook mijn blog van 25 maart 2007 en ook mijn blog van 25 maart 2008.

 

Pedestrian

 

  It’s said, it’s rumored, they affirm it in the salons, at parties, someone

or many i
n the know, that Jaime Sabines is a great poet. Or at least a good

poet. Or a poet who’s decent, worthy. Or simply, really, a poet.

  Jaime hears the news and he’s happy: how marvelous! I’m a poet! I’m an

important poet! I’m a great poet! convinced, he goes out or comes home,

convinced. But in the street, no one, and in the house, fewer: no one

notices that he’s a poet. Why don’t the poets have a star before them, or a

visible brilliance, or a ray of light shining from their ears?

  My god, says Jaime. I have to be a father or husband, work in the factory

like others, or go about, like others, as a pedestrian.

  That’s it! says Jaime. I’m not a poet. I’m a pedestrian.

  And this time he hangs about in bed, sweetly happy and tranquil.

 

 

 

Vertaald door Athena Kildegaard

 

Sabines

Jaime Sabines (25 maart 1926 – 19 maart 1999)

 

De Franse dichter en schrijver Jacques Audiberti werd geboren op 25 maart 1899 in Antibes. Zie ook mijn blog van 25 maart 2007.

 

Vera-Cruz


Ce petit qu’il faut qu’on fusille
on le mena devant la croix.
Cigarettes, blancheurs de fille,
il tira de sa poche, trois.
Une, il la mit à son esgourde,
l’autre à sa lèvre, puis en l’air,
il jette son chapeau qui tourne
comme le soleil du désert.
La troisième, soit une sainte,
sur le calvaire il la perdit.
C’est elle qui poussa la plainte
puisque les hommes n’ont rien dit.

 

 

Rempart

 

La vieille
Il naquit là dans la carrière
du Saint-Esprit, oui, là derrière.
Comment vendrait-il des poisons !
Son père faisait des maisons.
L’enfant, le soir, cherchait des astres,
comme on prétend que font les pastres,
blancs petits soleils de ciment
dans les cheveux, noir firmament
du maître au parfum de chaux grasse
que celui de l’aïl seul surpasse.

 

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Jacques Audiberti (25 maart 1899 – 10 juli 1965)

 

De Vlaamse schrijver  Filip De Pillecyn werd te Hamme aan de Durme geboren op 25 maart 1891. Zie ook mijn blog van 25 maart 2007.

Uit: Jan Tervaert

“Een troepje Franse soldaten stond te wachten aan de overzet van het Sas. De officier keek naar de rasse stroom en verderop naar de toren van Temse die nog even zichtbaar was door de rijzende nevel van oktober. De wassende vloed woelde door het wankende riet en zou welhaast de zandbank overspoelen waar een reiger in eenzaamheid stond.

Naast hem trappelde zijn paard; onrustig ging de blik van het dier naar het stijgende water van de inham. Het schurend gerucht van het tij en de kreet van een vogel vulden het wijde land. De zware rust van de dijken in de grijze namiddag dempte het luidruchtig gedoe van de soldaten die één voor één de banken vóór de herberg verlieten en naar het water kwamen staren dat van het noorden in gestadig bruisen kwam aanzwellen.

Het geklop van riemen weerklonk over de stroom en een grote platboomde schuit zwenkte af tegen de vloed. Twee mannen roeiden met gespannen lichaam stroomop door het rukkend geweld van de Schelde en lieten zich dan in een wijde boog meevoeren tot aan de inham; rustig naderden zij de kleine vlotbrug.

– ‘Eerst het paard,’ zei de officier.

Twee mannen hadden het achteruit steigerende dier bij de toom gegrepen. Het loensde schichtig naar de naderende schuit.”

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Filip De Pillecyn (25 maart 1891 – 7 augustus 1962)

 

De Turkse schrijver Evliya Çelebi werd geboren op 25 maart 1611 in Istanbul. Zijn vader was de goudsmid met de hoogste rang in het paleis van de sultan. Çelebi kreeg dus een goede opvoeding en opleiding. Hij leerde ook het vak van zijn vader. Daarnaast had hij veel belangstelling voor muziek. In zijn geschriften berichtte hij over de talrijke reizen die hij door het Osmaanse rijk en de buurlanden maakte,

 

Uit: Im Reiche des Goldenen Apfels. Des türkischen Weltenbummlers Evliya Çelebi denkwürdige Reise in das Giaurenland und in die Stadt und Festung Wien anno 1665

 

Als Sultan Süleyman, der großmächtige Chan, um an den unseligen Ungarn sowie an den Giauren deutschen Blutes Rache zu nehmen, i. J. 936 [1529-30] die Festung Wien höchstpersönlich belagerte, da ließ er sie von neun Fronten her aus unzähligen Donnergeschützen unausgesetzt unter Feuer nehme und ihre Widerstandskraft zermürben; es wurde mehrfach Sturm gelaufen, und schon war man in die Mauern eingebrochen, auf den Wällen erscholl bereits der muslimische Gebetsruf und schon war auch ein kühner Haudegen namens Çerkes durch eine Bresche, die die Geschütze gerissen hatten, auf seinem Rosse bis mitten in die Festung vorgedrungen, aber da feil der tapfere Çerkes samt seinem Pferde als Blutzeuge des Glaubens, die Giauren schlugen den Sturmangriff des muslimischen Heeres zurück und so wurde also der Hauptsturm auf den kommenden Tag verschoben.

Durch Allahs Fügung setzte jedoch am nächsten Morgen scharfer Frost ein, es fing an zu schneien und ein derartiger Schneesturm und Wirbelwind mit Hagelschlag brach hernieder, dass das ganze m
uslimische Heer unter diesen Schneemassen in äußerste Bedrängnis geriet“.

 

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Evliya Çelebi (25 maart 1611 – na 1683 op een van zijn reizen)

 

De Engelse schrijfster Lady Anne Fanshawe werd geboren op 25 maart 1625 in  Balls Park, bij Hertford. Zij was de echtgenote van (de latere Sir) Richard Fanshawe (1608 – 1666), een overtuigd aanhanger van de Royalisten die aan de kant stonden van Karel II. Na de dood van haar man schreef Anne Fanshawe haar Memoir (1676), voor gebruik in de familie, met name voor haar zoon. Het biedt een kleurrijk verslag van hun avontuurlijke leven en levert tevens boeiende details over kleding en de uiteenlopende gewoontes die zij zoal tegenkwamen tijdens hun reizen. The Memoirs of Lady Fanshawe werd pas voor het eerst volledig gepubliceerd in 1829. Een moderne editie verscheen in 1979.

 

Uit: The Memoirs of Lady Fanshawe

It was in May 1645, the first time I went out of my chamber and to church, where, after service, Sir William Parkhurst, a very honest gentleman, came to me, and said he had a letter for me from your father and fifty pieces of gold, and was coming to bring them to me. I opened first my letter, and read those inexpressible joys that almost overcame me, for he told me I should the Thursday following come to him, and to that purpose he had sent me that money, and would send two of his men with horses, and all accommodation both for myself, my father, and sister, and that Lady Capell and Lady Bradford would meet me on the way; but that gold your father sent me when I was ready to perish, did not so much revive me as his summons. I went immediately to walk, or at least to sit in the air, being very weak, in the garden of St. John’s College, and there, with my good father, communicated my joy, who took great pleasure to hear of my husband’s good success and likewise of his journey to him. We, all of my household being present, heard drums beat in the highway, under the garden wall. My father asked me if I would go up upon the mount to see the soldiers march, for it was Sir Charles Lee’s company of foot, an acquaintance of ours; I said yes, and went up, leaning my back to a tree that grew on the mount.

 

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Anne Fanshawe (25 maart 1625 – 1680)
Portret door Marc Gheeraedts the Younger, 1679

 

De Italiaanse schrijver Antonio Fogazzaro werd geboren op 25 maart 1842 in Vicenza. Stammend uit een welgestelde familie, promoveerde hij in 1864 in Turijn in de rechten. Hij werkte daarna korte tijd als advocaat in zijn geboorteplaats, maar gaf dat al snel op om zich geheel aan de literatuur te wijden. Fogazzaro was aanhanger van het evolutionisme en het positivisme. In 1905 zette de kerk zijn werk op de index.

 

Uit: The Saint

 

„Jeanne was seated by the window with the book which she had been reading open upon her lap. She gazed pensively into the oval sheet of leaden water slumbering at her feet, at the passing clouds, casting their ever-changing shadows on the little villa, on the deserted garden, the trees of the opposite bank, the distant fields, on the bridge to the left, and on the quiet roads, which lost themselves behind the Béguinage, and on the slanting roofs of Bruges, grand, mysterious, dead.

Could it be that _l’Intruse_ of whom she had just been reading, that fatal, unseen visitor, was even now crossing the sepulchral city; could it be that the short ripples upon the face of the dark water were her shadow, while she herself had reached the threshold of the villa, bringing with her the coveted gift of eternal sleep! The church bells chimed the hour of five. High, high up, near the white clouds, magic

voices of innumerable bells sang over the houses, the squares, the streets of Bruges that melancholy incantation which renders its rest eternal. Jeanne felt two cool hands upon her eyes, a wave of perfume touched her cheek, a breath stirred her hair, whispering “_encore une intruse_,” and then soft lips kissed her. She did not seem surprised; and, raising her hand, caressed the face bending over her, saying: “Welcome, Noemi. _Magari fossi tu l’Intruse_,” (Would that you were _l’Intruse_.)

Noemi failed to understand.

“_Magari_,” she said. “Is that Italian? It sounds like Arabic. Explain at once, please.”

Jeanne rose. “You would not understand any better if I did,” she said with a smile. “Shall we have our Italian conversation lesson now?”

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Antonio Fogazzaro (25 maart 1842 – 7 maart 1911)

 

De Duitse dichter en schrijver Daniel Schiebeler werd geboren op 25 maart 1741 in Hamburg.  Een privéleraar bracht hem al vroeg in contact met een grote hoeveelheid Europese literatuur. Als jongeman beheerste hij al het Engels, Frans, Italiaans en Spaans. In Göttingen studeerde hij vanaf 1763 zonder veel enthousiasme rechten. Schiebeler schreef talrijke libretti en gedichten met vaak een komische inslag, of bootste antieke werken op ironische wijze na. Hij stierf al vroeg aan tbc.

Sonnet

Du forderst ein Sonett von mir;
Du weißt, wie schwer ich dieses finde.
Darum, du lose Rosalinde,
Versprichst du einen Kuß dafür.

Was ist, um einen Kuß von dir,
Das sich Myrtill nicht unterstünde?
Ich glaube fast, ich überwinde;
Sieh, zwei Quadrains stehn ja schon hier!

Auf einmal hört es auf zu fließen!
Nun werd ich doch verzagen müßen!
Doch nein, hier ist schon ein Terzett!

Nun beb ich doch – wie werd ich schließen?
Komm Rosalinde, laß dich küssen! –
Hier, Schönste, hast du dein Sonett.

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Daniel Schiebeler (25 maart 1741 – 19 augustus 1771)
CD van G. P. Telemann met o.a werk van Schiebeler
(Geen portret beschikbaar)

 

De Engelse dichteres en schrijfster Mary Webb werd geboren als Gladys Mary Meredith in Leighton, Shropshire als dochter van een leraar die haar liefde voor literatuur bijbracht en een moeder die stamde uit een familie die gerelateerd was aan die van Sir Walter Scott.In 1912 trouwde zij met de leraar Henry Webb. Het succes van haar boek The Golden Arrow in 1917 stelde hen in staat in Lyth Hill, Bayston Hill land te kopen en er een huis te bouwen: Spring Cottage. In 1927 verlechterde de gezondheid van de schrijfster en liep ook haar huwelijk stuk. Zij stierf op 46-jarige leeftijd.

 

Presences

 

There is a presence on the lonely hill,
Lovely and chill:
There is an emanation in the wood,
Half understood.
They come upon me like an evening cloud,
Stranger than moon-rise, whiter than a shroud.
I shall not see them plain
Ever again,
Though in my childhood days
I knew their ways.
They are as secret as the black cloud-shadows
Sliding along the ripe midsummer grass;
With a breath-taking majesty they pass,
Down by the water in the mournful meadows;
Out of the pale pink distance at the falling
Of dusk they gaze–remote, summoning, chill;
Sweetly in April I have heard them calling
Where through black ash-buds gleams the purple hill.

 

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Mary Webb (25 maart 1881 – 8 oktober 1927)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 25 maart 2007.

De Zwitserse schrijfster en beeldhouwster Erica Pedretti werd geboren op 25 maart 1930 in Šternberk (Tsjechië).

Martin Walser, Dario Fo, Lawrence Ferlinghetti, Peter Bichsel, Jacob van Lennep, Harry Prenen, Top Naeff, Robert Hamerling, Fanny Lewald, Willem van Iependaal, Richard Leising, Gabriele von Baumberg, Christian Schubart, Olive Schreiner, William Morris

De Duitse schrijver Martin Walser werd op 24 maart 1927 geboren in Wasserburg aan de Bodensee. Zie ook alle tags voor Martin Walser op dit blog.

Uit: Angstblüte

“Es war Gundi. Sie klang, als sei jemand in ihrer Nähe, der nicht hören dürfe, was sie sagt. Man sah förmlich, wie sie den Kopf senkte, um Mund und Hörer möglichst dicht zusammenzubringen. Und verfügte doch in ihrem Schlößchen in der Menterschwaige über soviel Ungestörtheit, wie sie nur wollte. Eigentlich war sie entspannt. Die Gelassenheit selbst, sagte Diego, sei sie. Gelegentlich sprach er ihr sogar eine göttliche Gelassenheit zu. Aber heute gab es einen Grund für diesen Dringlichkeitston. Diego liegt im Schwabinger Krankenhaus. Er konnte morgens nicht aufstehen, konnte keinen Arm, kein Bein mehr bewegen, ist darüber so erschrocken, daß er sofort gekotzt hat. Sie hat den Notarzt gerufen, der hat Diego ins Schwabinger Krankenhaus bringen lassen, da liegt er jetzt seit achtundvierzig Stunden, die Ärzte können sich für keine Ursache entscheiden. Also Schlaganfall ist schon mal ausgeschlossen worden. MS noch nicht.

Als Karl von Kahn hörte, daß das schon vorgestern passiert war, konnte er ein zu lautes, fast klagendes Nein nicht zurückhalten.

Gundi sagte: Ja. Sagte das ganz matt.

Karl, eher heftig: Sag Lambert, ich komme sofort.

Karl, rief sie, Karl!

Er verstand nicht gleich und erfuhr, er habe Diego Lambert genannt. Das tue ihr weh. Jetzt, da Diego so elend daliege, ganz besonders.

Karl rief: Gundi, liebe Gundi, das tut mir so leid, wie ich es nicht sagen kann. Wisch es weg, hab es nicht gehört, laß es bedeutungslos sein. Ich bitte dich darum.”

 

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Martin Walser (Wasserburg, 24 maart 1927)
Portret door Johannes Grützke

 

De Italiaanse regisseur, acteur en toneelschrijver Dario Fo werd geboren in Leggiuno-Sangiamo op 24 maart 1926. Zie ook alle tags voor Dario Fo op dit blog.

Uit: Bezahlt wird nicht (Vertaald door Peter O. Chotjewitz)

Antonia: Das ist das wenigste, was einem passieren kann, wenn man mit einem Mann ins Bett geht.
Giovanni: Und im wievielten Monat ist sie? Letzten Sonntag sah man noch gar nichts.
Antonia: Seit wann versteht du was von Frauen? Außerdem ist der letzte Sonntag schon fast eine Woche her, und in einer Woche, das kannst du mir glauben …
Giovanni: Vielleicht bin ich doof, aber nicht blöd … Außerdem hätte Luigi mir was gesagt: Wir stehen am selben Band, und er erzählt mir sonst alles von sich und seiner Frau.
Antonia: Es gibt Dinge, die einem vielleicht peinlich sind, sodass er sie nicht erzählt hat.
Giovanni: Wieso peinlich? Spinnst du? Peinlich, dass seine Frau schwanger ist? Ist es jetzt eine Schande, ein Kind zu haben?
Antonia: Dann weiß er’s also nicht. Wie soll er’s dir erzählt haben, wenn er’s noch nicht weiß?
Giovanni: Wieso?
Antonia: Nun ja, ganz klar, dass sie ihm nichts sagen wollte.
Giovanni: Wieso wollte sie ihm nichts sagen?
Antonia: Weil Luigi ödete sie immer, die arme Margherita, es wäre noch zu früh, momentan nicht, bei den wirtschaftlichen Aussichten und dass sie sich erst einrichten müssten, dass die Frau, wo sie arbeitet, sie sofort entlassen würde, wenn sie schwanger wäre. Jedenfalls lässt er sie immer die Pille nehmen.

Giovanni: Wenn sie immer die Pille nehmen muss, wie ist sie dann schwanger geworden?
Antonia: Da sieht man, dass die Pille eben nichts getaugt hat: das kommt vor.
Giovanni: Wieso hält sie es dann vor ihrem Mann geheim, wenn sie keine Schuld hat?

 

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Dario Fo (Leggiuno-Sangiamo, 24 maart 1926)

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Lawrence Ferlinghetti werd geboren op 24 maart 1919 in Yonkers, New York. Zie ook alle tags voor Lawrence Ferlinghetti op dit blog.

 

Number 20

 

The pennycandystore beyond the El

is where I first

fell in love

with unreality

Jellybeans glowed in the semi-gloom

of that september afternoon


A cat upon the counter moved among

the licorice sticks

and tootsie rolls

and Oh Boy Gum

 

Outside the leaves were falling as they died

 

A wind had blown away the sun

 

A girl ran in

Her hair was rainy

Her breasts were breathless in the little room

 

Outside the leaves were falling

and they cried

Too soon! too soon!

 

 

Dove Sta Amore

 

Dove sta amore

Where lies love

Dove sta amore

Here lies love

The ring dove love

In lyrical delight

Hear love’s hillsong

Love’s true willsong

Love’s low plainsong

Too sweet painsong

In passages of night

Dove sta amore

Here lies love

The ring dove love

Dove sta amore

Here lies love

 

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Lawrence Ferlinghetti (Yonkers, 24 maart 1919)
In 1973

 

De Zwitserse schrijver Peter Bichsel werd geboren op 24 maart 1935 in Luzern. Zie ook alle tags voor Peter Bichsel op dit blog.

 

Uit: Cherubin Hammer und Cherubin Hammer

 

Vom Berg aus konnte man bei guter Fernsicht auch eine ganz kleine Spitze, eine minime Spitze des Matterhorns, sehen, man mußte halt wissen, wo. Kein Wort dazu zu seiner Frau. Und wenn er Leute sah, oben auf dem Berg sitzen sah, dann ärgerte er sich im Wissen, daß sie es nicht wußten. Aber kein Wort dazu – ungebildetes Gesindel. Und solche wollen Lehrer sein, war sein ständiger Gedanke, wenn er Lehrer sah. Und er verabscheute Schulreisen. Erst im Gymnasium war er dann -Lateinisch und Griechisch – der beste, auch in Mathematik, die ihm keineswegs lag, aber die er sich in sein Hirn hämmerte. Auch da schon ein Langweiler, der seinen Lehrern keineswegs auffiel, sich am Unterricht nicht beteiligte, aber jede Prüfung fehlerlos bestand.
Nur einmal, als ihm der Häfliger das Naturkundeheft zerknitterte, stand er auf, und Häfliger grinste und stand auch auf. Und da stellte er dem Häfliger dem Häfliger – mit einem Griff an die Kehle den Schnauf ab, und der Häfliger zog den Schwanz ein. Sein Leben hätte ganz anders verlaufen können. Aber die Klassenkameraden nahmen nur zur Kenntnis, daß der Schwächere gewonnen hatte, wie es ab und zu im Fußball auch vorkommt und was ja auch – ab und zu seinen Reiz hat Aber er wäre nie zum Starken geworden, auch wenn er allen Starken den Schnauf abgestellt hätte. Er wäre ein Leben lang der Schwächere gewesen, der einen Stärkeren besiegt hätte. Hammer war keineswegs zum Verlierer prädestiniert, er war nur zum Schwächeren prädestiniert, der zwar ab und zu siegt – er war der Beste in der Klasse -…“

 

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Peter Bichsel (Luzern, 24 maart 1935)

 

De Nederlandse schrijver Jacob van Lennep werd geboren te Amsterdam op 24 maart 1802. Zie ook alle tags voor Jacob van Lennep op dit blog.

 

Uit: De lotgevallen van Ferdinand Huyck

 

„Dikwijls, mijn kinderen! wanneer wij na afloop van den avonddisch een naauwer kring om den haard sloten, en ik nog een laatste pijp stopte, terwijl uw lieve grootmoeder, – half wakend, half slapend nieuwe hieltjens aan de versletene kousjens der kleintjens breidde, en een van u mij met een vleiende stem toeriep: ‘och, grootvader! vertel ons nog eens wat van den Carnaval te Venetiën, of van den Landgraaf van Hessen, of van de Frankforter mis!’ heb ik aan uw nieuwsgierigheid voldaan en u eenige der belangrijkste episoden verteld van die reis, welke ik als jongeling door Duitschland en Italiën deed: ja, zoo menigmalen hebt gij naar het gepraat van den ouden man geluisterd, dat gij op het laatst mijn ontmoetingen en wederwaardigheden zoo goed en beter kendet dan ik zelf, en vaak, wanneer mijn door ouderdom eenigzins verzwakt geheugen te kort schoot, mij de kleine bijzonderheden herinnerdet, welke tot aanvulling mijns verhaals moesten strekken. Nimmer echter heeft een uwer mij ondervraagd betreffende hetgeen mij na mijn terugkomst van die reize overkomen is; waarschijnlijk omdat gij, wetende hoe kalm en gerust ik, sedert mijn huwelijk, de dagen mijns levens in den schoot mijns huisgezins gesleten heb, verondersteldet, dat ik, te huis komende, zoo maar dadelijk een vrouw en een aanzienlijk vermogen gevonden had, en dat geene zorg noch wederwaardigheid die dagen van kalmte was voorafgegaan. Intusschen bedriegt gij u zeer: en het tijdvak, dat onmiddelijk op mijn reis volgde, was het gewichtigste en, in zijn bijzonderheden, het belangrijkste mijns levens.“

 

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Jacob van Lennep (24 maart 1802 – 25 augustus 1868)
Portret door A.J. Ehnle / P. Blommers

 

De Nederlandse (gelegenheids)dichter, historicus, geschiedenisleraar, illustrator en journalist Harry Prenen werd geboren in Schoten op 24 maart 1915.Prenen werkte als redacteur bij de Volkskrant, Elseviers Weekblad, de Haagse Post, de Nieuwe Eeuw en De Linie en later als leraar geschiedenis op het Haarlemse Mendelcollege. Rond 1930 raakte hij bevriend met de schrijver Godfried Bomans, een sterke vriendschap die zou duren tot de dood van Bomans in 1971. In 1936 begonnen ze een schertsgenootschap, de Rijnlandsche Academie, oorspronkelijk bedoeld om de demping van de Haarlemse Bakenessergracht tegen te gaan, een opzet waarin zij slaagden. Daarna onderhielden ze nog jaren een genootschappelijke correspondentie. Van een uitgave van een selectie van die brieven is het niet meer gekomen. Overigens heeft Harry Prenen zich door lezingen en publicaties zeer ingezet om de nagedachtenis aan zijn vriend in ere te houden. In zijn studententijd was Prenen redacteur van Propria Cures. Later illustreerde hij een groot aantal werken van Bomans, met name Sprookjes, Memoires of Gedenkschriften van Mr. P. Bas, Het Duel, Het Ogenboek en Een verdwenen facet van Haarlem. Ook legendarische stukken van Bomans in Ons huis in Haarlem en in Nijmegen in de Spiegel zijn door Prenen geïllustreerd. Van zijn gedichten is wellicht het kerstlied Midden in de Winternacht uit 1943 het meest bekend.

 

Uit: Herinneringen aan Godfried Bomans

“Een paar dagen na de begrafenis (van Bomans), heb ik een grote doos met brieven van zolder gehaald, uit de tijd van de ‘Rijnlandsche Academie’ – een schertsgenootschap dat wij beiden hadden opgericht en altijd volhielden in onze ‘missiven’, tot het einde toe. Er waren maar twee leden, hij en ik, die elkaar eindeloze brieven schreven, om de paar dagen, ofschoon het dagblad ‘Het Volk’, waarin de Academie toenmaals een lang ingezonden stuk over de een of andere kwestie publiceerde, zijn lezers door een voetnoot inlichtte dat het
genootschap uit een paar honderd ‘intellectuelen’ bestond en geregeld bijeenkomsten hield – een fictie, die ons zo maar in de schoot werd geworpen en waarvan wij grondig gebruik maakten, want Godfried was er de man niet naar om zo’n buitenkansje onbenut te laten. Wij schraapten ons laatste geld bij elkaar en bestelden onmiddellijk een briefhoofd in gotische letters – ‘aldus schrik en eerbied verspreidend onder de burgers’”

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Harry Prenen (24 maart 1915 – 20 oktober 1992)
Godfried Bomans en Harry Prenen

 

De Nederlandse schrijfster Top Naeff (eig. Anthonetta van Rhijn-Naeff) werd geboren op 24 maart 1878 in Dordrecht. Zie ook alle tags voor Top Naeff op dit blog.

 

Uit: Boekenschouw (Over “De Ongeweten Dingen” van Ina Boudier-Bakker)

 

“Dien morgen begon het. Blééf Jopie onwillig om naar beneden te gaan, tegen het overtuigend gepraat der moeder in’.

 

Met dezen doorgebroken zin begint Ina Boudier een verhaal, het eerste van een nieuwen bundel. Het is haar privilegie zoo huiselijk te mogen, misschien te kúnnen schrijven. Het zijn meer aanduidingen dan zinnen, het halve woord is haar liever dan het heele, ja eigenlijk geneert haar nog dát. Geeft ze het, na lang tasten, uit het diepst van haar wezen prijs, dan voelen we iets als een ademstoot… het stáat… daarop kwam het aan. Met schijnbaar overtollige, in haar werk toch zoo kenschetsende klem-teekens zijn haar bladzijden bezaaid. Doch bij voorkeur houdt ze het in, stokt middenin den zin … het behóeft niet meer… wij raadden het immers al.

Tusschen de regels ligt haar literatuur. Van ‘ongeweten dingen’ vertelt ze, met de omzichtige kieschheid waartoe een geheim ons noopt. De aandoening om het geval dempt al vanzelf haar stem, maakt ze hakkelend… soms is het maar een gebaar… In fluisterende vertrouwelijkheid, in een oogopslag, verstaan ze elkaar – Ina Boudier-Bakker en haar lezers – daar hapert niets”.

 

 

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Top Naeff (24 maart 1878 – 21 april 1953)

 

De Oostenrijkse dichter en dichter Robert Hamerling werd geboren op 24 maart 1830 in Kilchberg am Walde. Zie ook alle tags voor Robert Hamerling op dit blog.

 

Du

Noch zarter, als die ich dir sang, die Lieder,
Noch süsser als ein Kuss, von dir gegeben,
Ist jenes holde Du, mein süsses Leben!
Das traulich zwischen uns geht hin und wieder.

Ein Vöglein scheint es mir im Glanzgefieder,
Dess gold’ne Schwingen leise zu mir streben:
Mein Ohr berührt’s in wunderholdem Schweben,
Und lässt zuletzt sich mir im Herzen nieder.

Zu künden das Geheimnis ganz, das süsse,
Versuchten wir mit Worten leeren Schalles:
Nun fanden wir den sprechendsten der Grüsse.

Was braucht es noch des Reims und Silbenfalles?
Was selbst der Liebesblicke, Thränen, Küsse?
Mit einem Wörtchen sagen wir uns Alles.

 

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Robert Hamerling (24 maart 1830 – 13 juli 1889)
Standbeeld in Graz

 

De Duitse schrijfster Fanny Lewald werd op 24 maart 1811 in het toenmalige Königsberg geboren. Zie ook alle tags voor Fanny Lewald op dit blog.

 

Uit: Clementine

 

„Also weil der Herr Geheimrath mich gestern geistreich gefunden hat, soll und muß ich ihn heirathen? fragte Clementine und sah dabei lachend ihre jüngere Schwester, die Frau des Professors Reich, an, die ganz erhitzt auf dem Sopha ihres Wohnzimmers saß.
Darum allein nicht, entgegnete diese, aber Du darfst diese Verbindung nicht ausschlagen, wie alle andern, die sich Dir boten. Der Geheimrath von Meining ist ein sehr geachteter, gebildeter und reicher Mann; er ist freilich fünfzig Jahre alt, Du bist aber schon siebenundzwanzig, was kann denn passender sein? Du hast mir selbst gesagt, daß Du an Dein früheres Verhältniß zu Robert Thalberg mit vollkommener Ruhe dächtest; warum also wieder ein Glück, ein wahrhaftes Glück von Dir weisen, das sich Dir vielleicht nie wieder bietet? Mein Mann wünscht diese Verbindung, die Tante, Deine letzte Instanz, dringt darauf, Meining erwartet das Glück seines Lebens davon und Du selbst hältst Meining nicht nur für einen liebenswürdigen, sondern auch für einen ehrenwerthen Mann; was willst Du denn eigentlich, Clementine?
Ich will nicht lügen, Marie! Ich will, ich kann es nicht, und je achtungswerther mir der Geheimrath er scheint, um so weniger möchte ich ihn täuschen; ich kann nicht heirathen, quäle mich nicht.”

 

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Fanny Lewald (24 maart 1811 – 5 augustus 1889)
Portret door M. Stohl

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Willem van Iependaal werd geboren in Rotterdam op 24 maart 1891.  Na een moeizame schoolloopbaan vertrok hij rond 1910 naar Engeland, waar hij in 1915 in dienst trad van het Britse leger. Zijn verblijf in de loopgraven wakkerde zijn antimilitaristische gevoelens aan. Terug in Rotterdam probeerde hij in de jaren twintig op allerlei manieren in zijn levensonderhoud te voorzien, hetgeen hem enkele malen in de gevangenis deed belanden. Tijdens zo’n verblijf schreef hij enkele gedichten die in handen kwamen van de schrijver A.M. de Jong. Deze moedigde Van Iependaal aan om zijn werk te publiceren. In 1931 trouwde Van Iependaal, en kwam zijn eerste boek uit. Zijn leven raakte in een wat rustiger vaarwater. Hij begon te publiceren, vooral in tijdschriften met een pacifistische of socialistische signatuur. Hij was onder andere ook actief in de vrijdenkersbeweging. Grote populariteit kreeg Van Iependaal in de jaren dertig met zijn romans Polletje Piekhaar en Lord Zeepsop, die in hun tijd bestsellers waren. Van Iependaal kreeg hierdoor meer financiële armslag en vestigde zich in Laren, waar hij tijdens de oorlog onderduikadres verleende aan tientallen joden. Na de oorlog schreef Van Iependaal nog vele pamfletten, hoorspelen (voor de VARA) en romans, en hield hij in heel Nederland vele voordrachten. Sinds zijn dood is hij echter, ondanks zijn kleurrijke werk en zijn minstens even kleurrijke leven, steeds meer in de vergetelheid geraakt.

 

Het lied is uit

Meer van Willem van Iependaal
Ik zocht in riet en wilgenblad
Een schuil met jou, Marie
Omdat jij last van sproeten had
En ik van pozie

Ik zong van maan en wereldwee
voor jou, mijn koningin
En jij sprak over H.V.V
En ijsjes van Jamin

Ik noemde je mijn troeliefras
Mijn snuitebos en snoes
jij veegde met mijn flodderdas
De kruimels van je bloes

Jij trouwde met en makelaar
Een sof, een bankroetier
Verschoten lintje uit je haar
Treurt aan mijn stomme lier

Ik koop nou shag van Dobbelman,
Die kost maar negen spie
En draait daar saffiaantjes van
Das Lied ist aus, MARIE !

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Willem van Iependaal (24 maart 1891 – 23 oktober 1970)

 

De Duitse dichter Richard Leising werd geboren op 24 maart 1934 in Chemnitz. Hij wordt gerekend tot de Saksische Dichterschool. Ten tijde van de DDR was hij een soort geheime tip van poëzieliefhebbers. Tijdens zijn leven publiceerde hij maar 35 gedichten. Langzaam groeit de belangstelling, ook voor zijn nagelaten werk. In 1992 ontving hij de Christian-Wagner-Preis.

 

Abendlied

(für Renate)

 

Was geht da vor mir hin

Gen Abend lang und länger

Es ist mein schwarzer Sinn

Der wache Doppelgänger

Der geht da vor mir her

So leicht als ich bin schwer

Mein böser Bruder Sänger

Noch stummer als ich bin.

 

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Richard Leising (24 maart 1934 – 20 mei 1997)

 

De Oostenrijkse dichteres en schrijfster Gabriele von Baumberg werd geboren op 24 maart 1768 in Wenen. Haar belangstelling voor literatuur leidde er toe dat zij in contact kwam met de literaire kringen van Wenen. Zij trouwede met de Hongaarse schrijver János Batsányi. Toen deze de proclamatie van Napoleon in het Hongaars had vertaald moest hij als verrader naar Parijs vluchten.

Glückwunsch an einen Freund zum Neujahrstage

Ich wünsche dir aus wahrem Freundschaftstriebe,
Ein Mädchen, gut, wie du, und würdig deiner Liebe,
Ein Mädchen – schön und treu – reich – klug und ohne List,
Weil du ein Freund – von Seltenheiten bist.

Baumberg

Gabriele von Baumberg (24 maart 1768 – 24 juli 1839)
Silhouet

 

 

 

De Duitse dichter, componist enn journalist Christian Friedrich Daniel Schubart werd geboren op 24 maart 1739 in Obersontheim. In 1769 werd hij organist en directeur muziek in Ludwigsburg. In zijn sociallkritsche geschriften stelde hij de decadentie en de absolutistische heerschappij aan de kaak. Omdat hij met zijn scherpe tong de geestelijkheid aanviel werd hij in 1773 het land uitgezet. In Augsburg begon hij toen met het uitgeven van de »Deutsche Chronik. In 1777 kwam het weer tot een arrestatie. Zonder rechterlijke uitspraak kwam hij voor tien jaar in de gevangenis.Toen hij in 1787 vrijkwam benoemde hertog Karel Eugenius van Württemberg hem tot theaterdirecteur en zette Schubart de uitgave van de kroniek weer voort. Van hem is het lied Die Forelle, dat door Schubert op muziek is gezet.

Die Fürstengruft (Fragment)

Da liegen sie, die stolzen Fürstentrümmer,
Ehmals die Götzen ihre Welt!
Da liegen sie, vom fürchterlichen Schimmer
Des blassen Tags erhellt!

Die alten Särge leuchten in der dunkeln
Verwesungsgruft, wie faules Holz;
Wie matt die großen Silberschilde funkeln,
Der Fürsten letzter Stolz!

Entsetzen packt den Wandrer hier am Haare,
Geußt Schauer über seine Haut,
Wo Eitelkeit, gelehnt an eine Bahre,
Aus hohlen Augen schaut.

Wie fürchterlich ist hier des Nachhalls Stimme!
Ein Zehentritt stört seine Ruh’.
Kein Wetter Gottes spricht mit lauterm Grimme:
O Mensch, wie klein bist du!

Schubart

Christian Schubart (24 maart 1839 – 10 oktober 1791)

 

De Zuidafrikaanse schrijfster Olive Emilie Albertina Schreiner werd geboren op 24 maart 1855 in Wittebergen, Lesotho. Zij was het zevende kind van een Duitse missionaris en een Engelse domineesdochter. In 1881 vertrok zij naar Engeland, waar zij haar loopbaan als schrijfster begon. Haar bekendste werk is haar debuut uit 1883 The Story of an African Farm. Tussen 1907 en 1913 leefde zij in De Aar in Zuidafrika.

 

Uit: The Story of an African Farm

 

„’What have you been doing to-day?’ asked Lyndal, lifting her eyes to his face.

‘Looking after ewes and lambs below the dam. Here!’ he said, holding out his hand awkwardly, ‘I brought them for you.’

There were a few green blades of tender grass.

‘Where did you get them?’

‘On the dam wall.’

She fastened them beside the leaf on her blue pinafore.

‘They look nice there,’ said the boy, awkwardly rubbing his great hands and watching her.

‘Yes, but the pinafore spoils it all; it is not pretty.’

He looked at it closely.

‘Yes, the squares are ugly; but it looks nice upon you – beautiful.’

He now stood silent before them, his great hands hanging loosely at either side.

‘Someone has come to-day,’ he mumbled out suddenly, when the idea struck him.

‘Who?’ asked both girls.

‘An Englishman on foot.’

‘What does he look like?’ asked Em.

‘I did not notice; but he has a very large nose,’ said the boy slowly. ‘He asked the way to the house.’

‘Didn’t he tell you his name?’

‘Yes – Bonaparte Blenkins.’

‘Bonaparte!’ said Em, ‘why that is like the reel Hottentot Hans plays on the violin —

‘ “Bonaparte, Bonaparte, my wife is sick;

In the middle of the week, but Sundays not,

I give her rice and beans for soup” –„

 

Schreiner

Olive Schreiner (24 maart 1855 – 11 december 1920)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 24 maart 2007

De Engelse schrijver, ontwerper en utopisch denker William Morris werd geboren op 24 maart 1834 in Walthamstow, Essex.

Steven Saylor, Mitch Cullin, Yōko Tawada, Gary Whitehead, Nils-Aslak Valkeapää, Federica de Cesco, Roger Martin du Gard, Hamvas Béla, Daniel Biga, Ceija Stojka

De Amerikaanse schrijver Steven Saylor werd geboren op 23 maart 1956 in Port Lavaca Texas. Zie alle tagsvoor Steven Saylor op dit blog.

Uit: A Gladiator Dies Only Once

„Lucius Claudius lowered the little scroll and raised his bushy red eyebrows. “Gordianus! By Hercules, you got here in a hurry! Take a seat.”

I looked about for a chair, then remembered where I was. In the garden of Lucius Claudius, visitors did not fetch furniture. Visitors sat, and a chair would be slipped beneath them. I stepped into the spot of sunlight where Lucius sat basking, and folded my knees. Sure enough, a chair caught my weight. I never even saw the attendant slave.

“Something to drink, Gordianus? I myself am enjoying a cup of hot broth. Too early in the day for wine, even watered.”

“Noon is hardly early, Lucius. Not for those of us who’ve been up since dawn.”

“Since dawn?” Lucius grimaced at such a distasteful notion. “A cup of wine for you, then? And some nibbles?”

I raised my hand to wave away the offer, and found it filled with a silver cup, into which a pretty slavegirl poured a stream of Falernian wine. A little tripod table appeared at my left hand, bearing a silver platter embossed with images of dancing nymphs and strewn with olives, dates, and almonds.

“Care for a bit of the Daily? I’m finished with the sporting news.” Lucius nodded toward a clutter of little scrolls on the table beside him. “They say the Whites have finally got their act together this season. New chariots, new horses. Should give the Reds a run for the prizes in tomorrow’s races.”

I laughed out loud. “What a life you lead, Lucius Claudius. Up at noon, then lolling about your garden reading your own private copy of the Daily Acts.”

 

Saylor_Travis

Steven Saylor (Port Lavaca, 23 maart 1956)
Hier als zijn alter ego Aaron Travis

 

De Amerikaanse schrijver Mitch Cullin werd geboren op 23 maart 1968 in Santa Fe, New Mexico. Zie alle tags voor Mitch Cullin op dit blog.

Uit: The Post-War Dream

Throughout the years Hollis has observed them among his dreams, watching from a distance as they foraged under a blackened sky. After a time he understood that they, like him, had sensed the flux of earth, yet were undaunted: having journeyed perhaps twenty miles in almost fifty days, a procession of cows-nomadic Herefords and Jerseys-grazed onward, wobbling over a moonlit prairie, bulky heads lowered; their hooves crunched sandstone and pumice, and their excreta, hardening behind them, marked the slender trail in uneven circles-testaments to how far they had come, symbols of presence, like the burned-out and rusting wheelless cars they encountered within unkempt pastures of bluebonnets and high brittle grass, or the gutted houses abandoned on good soil (porches collapsing, doors gone, the wind sneaking through busted panes into dim interiors), or any number of fading signposts passed along the way, those many things fashioned by man-made design and then left again and again as the herd proceeded, weaving blindly ahead for no other reason than it must.

And there, too, he has infrequently witnessed the approach of other languid creatures: half-naked human figures emerging whenever the recurring cows failed to manifest, hundreds of pale bodies cutting through the landscape, angling across the same nighttime terrain but traveling in the opposite direction.”

 

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Mitch Cullin (Santa Fe, 23 maart 1968)

 

De Japanse dichteres en schrijfster Yōko Tawada werd geboren op 23 maart 1960 in Tokyo. Zie alle tags voor Yōko Tawada op dit blog.

 

Uit: An der Spree

 

Ich bin in Europa, ich weiß nicht, wo ich bin. Eines ist sicher: der Nahe Osten ist von hier aus ganz nah. Der Ort, von dem aus der Nahe Osten ganz nah ist, heißt Europa. Als ich noch im Fernen Osten lebte, war der Nahe Osten ganz fern. Auch das war aber ein Irrtum. Der Nahe Osten war nicht so fern vom Fernen Osten, wie man im Fernen Osten gedacht hatte. Die Seidenstraße verband einen Punkt schnell mit einem anderen. So wurde die alte Kaiserstadt Kyoto von den Persern gebaut, die über China weiter nach Japan gewandert waren. Kyoto ist also eine persische Stadt. Der Nahe Osten ist der Ort, der von überall aus nah ist.

Europa liegt dort, wo die Seidenstraße endet. Aber da die Seidenstraße heute zerstört und zerschnitten ist, kann man keine Linie bis Europa ziehen. Sollte man die komplizierte Mitte überfliegen? Kann eine geflügelte Maschine das Ziel erreichen, ohne den flammenden Weg zu berühren? Ich stand auf dem Flughafen Tokyo-Narita und las die blinkenden Ortsnamen auf der Tafel: Amsterdam, Brüssel, Frankfurt, Helsinki, Istanbul, London, Madrid, Moskau, Paris, Rom, Wien. Sie standen da wie bunt eingepackte Weihn
achtsgeschenke. Europa liegt dort, 12 wo die Flugzeuge landen. Sie landen aber nicht immer dort, wo die Landung geplant ist.

Mit dem Warszawa-Express kam ich in „Berlin Zoologischer Garten“ an und entdeckte in „Berlin“ ein „B“, im „Zoologischen“ ein C und im „Garten“ ein A. Das Alphabet erinnerte mich immer an den Nahen Osten. Vilém Flusser schrieb: „Das A zeigt noch immer die Hörner des syriakischen Stiers, das B noch immer die Kuppeln des semitischen Hauses, das C (G) noch immer den Buckel des Kamels in der vorderasiatischen Wüste.“

 

 

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Yōko Tawada (Tokyo, 23 maart 1960)

 

De Amerikaanse dichter Gary Joseph Whitehead werd geboren op 23 maart 1965 in Pawtucket, Rhode Island. Zie alle tags voor Gary Whitehead op dit blog.

 

Bats

Come dark, they drop
out of the barn’s slotted roof
like a flock of birds trapped in black gloves,

a loveless, ravenous
brood of clenched leather
winging eager mouths into the bowl of sky.

Their hunger is a flower
to which they fling a song
we cannot hear because we cannot hear,

and this song,
when it comes back to them
comes back to them with the news

of what is in between
and what will feed,
and they read this news and carry off

the pollen of night
—all that knowledge—
like the black, black butterflies we make of them.

 

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Gary Whitehead (Pawtucket,  23 maart 1965)

 

 

De Samische dichter, schilder, musicus en fotograaf Nils-Aslak Valkeapää werd geboren op 23 maart 1943 in Palonjoensuu nabij Enontekiö. Zie alle tags voor Nils-Aslak Valkeapää op dit blog.

 

Can you hear the sound of life
in the roaring of the creek
in the blowing of the wind

That is all I want to say
that is all

*

this is my life
winds and smoky snow
sunshine and drizzle
the sound of bells and dogs barking
the bluethroat singing
in the tundra as wide as a sea

that is how my life’s rain falls
winds blow
ice rumbles
storms howl across the tundras

this is my life
its sorrows tears the heart’s crying
its happiness and joy
and delight
yesterday and today
brothers and sisters
young and old
men and women

this is my life
I am a part of nature
I feel I know
The yoik in wind
The bird’s singing in summer night

 

Vertaald door Harald Gaski, Lars Nordström en Ralph Salisbury

 

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Nils-Aslak Valkeapää (23 maart 1943 – 26 november 2001)

 

 

De Zwitserse schrijfster Federica de Cesco werd geboren op 23 maart 1938 in Pordenone, Italië, als dochter van een Italiaanse vader en een Duitse moeder. Zij groeide meertalig op en studeerde kunstgeschiedenis en psychologie in Luik. Sinds 1971 is zij getrouwd met de Japanse fotograaf Kazuyuki Kitamura. De Cesco werd in eerste instantie bekend als schrijfster van succesvolle kinder- en jeugdboeken. In 1994 publiceerde zij haar eerste roman voor volwassenen. Daarnaast schreef zij boeken, waarin zij haar kennis van volkenkunde en haar ervaringen als wereldreiziger verwerkte. Een film over haar leven door Nino Jacusso verscheen in 2008.

 

Uit: Die Augen des Schmetterlings

 In mir lebt ein jüngerer Bruder, der gestorben ist. Henrik kam ein Jahr nach mir zur Welt. Mit zwölf war er tot. Irgendwie habe ich ihn in meine Nähe geholt, lebe sozusagen mit ihm zusammen. Ich spreche oft zu ihm; wenn er will, gibt er Antwort. Sein Gesicht, das die Welt jenseits des Todes erblickt, sehe ich manchmal im Traum, sehe es ganz langsam aus der Tiefe schweben, von grünem Wasserfilm überglänzt. Ich sehe Augen, die glasklar starren, und eine Luftblase löst sich aus dem offenen Mund. Der Körper bewegt sich schattenhaft, die Arme schweben wie Flossen, die Finger sind leicht gespreizt, aufgeschürft und grünlich verfärbt. Vielleicht ist er jetzt das, was er sein wollte: verwandelt. Leicht dreht sich die Traumgestalt in der Strömung. Ich will sie packen, festhalten vergeblich! Die Gestalt gleitet weg, kreist schneller. Lautlos, von Luftblasen umgeben, entschwindet der Körper in dunkel schillernde Tiefen. Den Traum hatte ich früher häufig. Jetzt seltener. Es gibt Leid, aber auch Trost.“

 

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Federica de Cesco (Pordenone, 23 maart 1938)

 

 

De Franse schrijver Roger Martin du Gard werd geboren op 23 maart 1881 in Neuilly. Zie ook mijn blog van 23 maart 2007.

 

Uit: La parabole de l’enfant prodigue

 

Jacques crispait les poings au fond de ses poches et comprimait le menton contre sa poitrine, afin qu’aucun sanglot ne pût jaillir de sa gorge, afin qu’aucun muscle de visage ne pût le trahir. Lui seul savait combien il souffrait de ne pas avoir demandé pardon, quelles larmes délicieuses il eût versées s’il eût reçu l’accueil de Daniel ! Non ! et puisqu’il en était ainsi, jamais il ne laisserait soupçonner à personne ce qu’il éprouvait pour son père, cet attachement animal, assaisonné de rancune, et qui semblait même avivé depuis qu’aucun espoir de réciprocité ne le soutenait plus !
L’abbé se taisait. La placidité de ses traits rendait plus pesant son silence. Puis, le regard au loin, sans autre préambule, il commença, d’une voix de récitant :
-“Un homme avait deux fils. Or, le plus jeune des deux, ayant rassemblé tout ce qu’il avait, partit pour une région étrangère et lointaine ; et là il dissipa son bien en vivant dans le désordre. Après qu’il eut tout dépensé, il rentra en lui-même et dit : Je me lèverai et je m’en irai vers mon père, et je lui dirai : Mon père, j’ai péché contre le ciel et à tes yeux je ne suis plus digne d’être appelé ton fî. Il se leva donc et s’en fut vers son père. Et comme il était encore loin, son père l’aperçut et il fut touché de compassion ; et courant à lui, il le serra dans ses bras et l’embrassa. Mais le fî lui dit : ” Mon père, j’ai péché contre le ciel et à tes yeux je ne suis plus digne d’être appelé ton fî…”
A ce moment, la douleur de Jacques fut plus forte que sa volonté : il fondit en larmes.
L’abbé changea de ton :
-” Je savais bien que tu n’étais pas gâté jusqu’au fond du cœur, mon enfant. J’ai dit ce matin ma messe pour toi. Eh bien, va comme l’Enfant prodigue, va-t’en trouver ton père, et il sera touché de compassion. Et il dira, lui aussi : ” Réjouissons-nous, car mon fî, que voici, était perdu, mais il est retrouvé ! 

 

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Roger Martin du Gard (23 maart 1881 – 22 augustus 1958)

 

De Hongaarse schrijver Hamvas Béla werd geboren op 23 maart 1897 in Eperjes (tegenwoordig Prešov). Zie alle tags voor Hamvas Béla op dit blog.

Uit: Heloïse and Abélard (Vertaald door Péter Simon)

 

Only ephemeral works are worth publishing; immortal ones can stay in manuscripts. When the author dies the maid can collect them in a basket and take them to the kitchen to make the fire. If something has been written immortally, its existence does not depend on human memory. It has triumphed somewhere else, eternally and infinitely. It did not want credit or fame, money or power, it did not wish to teach or please. Why would it want fame, money, power, praise or credit? Every work takes place somewhere, and in every work something takes place. Almost all of them take place here on earth, between man and man. I want to persuade someone, I want to entertain, teach, fight, argue, conquer, amaze. The eternal work does not take place here. But higher. And deeper. And what is in it takes place between man and God. It has taken place. Even if no one knows. And God remembers in his heart when the paper has burnt, just like a porphyry obelisk disintegrates like sand. It has nothing to do with the book any more; it does not need a reader. It does not need a storyteller.

Immortal works have almost all burnt away, and from the few we have left no one knows where they got lost, what they are, who wrote and what. No one can have an idea about the loss, just like no one can know the thoughts of the one who set off to the ocean on a lonely boat all by his own and never returned.“

 

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Hamvas Béla (23 maart 1897 – 7 november 1968)

 

De Franse dichter en schrijver  Daniel Biga werd geboren op 23 maart 1940 in Nice. Zie ook mijn blog van 23 maart 2007  en ook mijn blog van 23 maart 2008.

Uit: Né nu

né nu

vécu vêtu truqué à peine vivant si peu chair épanouie
et si peu esprit ouvert…
mais si un jour tu n’avais plus peur d’être seul si tu n’avais
plus d’angoisse ni panique parmi ces êtres enfin semblables dénudés

 

démasqués égaux sans mensonge

 

né nu
tu te tiendrais à nouveau nu corps et âme
“bonne année !” que tes voeux les plus subtils éclatent
hors de ta tête dans le corps nu et l’âme nue de la vie
va ! que le matérialisme puissamment dialectique et que
la paix profondément cosmique règnent en toi

 

Biga

Daniel Biga (Nice, 23 maart 1940)

 

Zie voor de onderstaande schrijfster ook mijn blog van 23 maart 2007  en ook mijn blog van 23 maart 2008.

De Oostenrijkse schrijfster Ceija Stojka werd op 23 maart 1933 geboren in Kraubarth.

 

Arnold Sauwen, Billy Collins, Wolfgang Bächler, Albrecht Goes, Nicholas Monsarrat, Érik Orsenna, Gabrielle Roy, Eveline Hasler, Léon Deubel, Edward Moore, Hans Grimm, Karel Poláček, Ludvík Kundera

De Vlaamse dichter en schrijver Arnold Sauwen werd geboren te Stokkem op 22 maart 1857. Zie ook alle tags voor Arnold Sauwen op dit blog.

 

Klokkenklank

 

‘k Zit zoo vaak in ‘t avondgrauwen

over ‘t veld naar u te schouwen,

waar ge nog in gouden schijn

ligt te scheemren, dorpje mijn!

 

Boven uwe roode daken

zie ‘k uw hoogen toren waken,

die de schaduw van zijn kruis

afwerpt op mijn vaderhuis.

 

‘k Hoor van ver uw klokken galmen,

feestlijk soms als vreugdepsalmen

en soms klagend, naar en droef,

als toen men mijn kind begroef.

 

Klokken, over weide en akker

luidt ge mijne jonkheid wakker,

luidt ge in klanken, droef van zin,

mij uw stillen weemoed in.

 

Wen uw bronzen stemmen, klokken,

‘t landvolk naar zijn haardste lokken,

is ‘t als riepen zij mij me

naar mijn dorp, in de avondvre.

 

Moeder wachtte eens op den drempel

daar van ‘t huis, haar liefdetempel…

Wie heet mij nog wellekom,

vader, n dat heiligdom?

 

‘k Ben als een die, ‘t land ontweken,

weerkeert ongekend ter streke

en voor geen vriendenhuis of hut

‘t stof van zijne voeten schudt.

 

Liefde, vriendschap… zij verdorden…

Dorp, ik ben u vreem
d geworden;

maar uw verre klokkenklank

roert me diep, mijn leven lang.

 

 

Sauwen

Arnold Sauwen (22 maart 1857 – 11 mei 1938)

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Billy Collins werd geboren in New York op 22 maart 1941. Zie ook alle tags voor Billy Collins op dit blog.

 

The Best Cigarette

  

There are many that I miss

having sent my last one out a car window

sparking along the road one night, years ago.

 

The heralded one, of course:

after sex, the two glowing tips

now the lights of a single ship;

at the end of a long dinner

with more wine to come

and a smoke ring coasting into the chandelier;

or on a white beach,

holding one with fingers still wet from a swim.

 

How bittersweet these punctuations

of flame and gesture;

but the best were on those mornings

when I would have a little something going

in the typewriter,

the sun bright in the windows,

maybe some Berlioz on in the background.

I would go into the kitchen for coffee

and on the way back to the page,

curled in its roller,

I would light one up and feel

its dry rush mix with the dark taste of coffee.

 

Then I would be my own locomotive,

trailing behind me as I returned to work

little puffs of smoke,

indicators of progress,

signs of industry and thought,

the signal that told the nineteenth century

it was moving forward.

That was the best cigarette,

when I would steam into the study

full of vaporous hope

and stand there,

the big headlamp of my face

pointed down at all the words in parallel lines. 

 

Billy_Collins_1

Billy Collins (New York, 22 maart 1941)

 

De Duitse dichter Wolfgang Bächler (een pseudoniem van Wolfgang Born) werd geboren op 22 maart 1925 in Augsburg. Zie ook alle tags voor Wolfgang Bächler op dit blog.

 

Bahnhof

 

Regen.
Der Zug hat Verspätung.
Ich warte auf dich.
Aber so lange kann kein Zug sich verspäten,
wie ich gewartet habe
auf dich
bevor ich dich kannte.

 

 

Frost

 

Frost weckt uns auf.
Wir werfen Mäntel
über die Träume
und knüpfen sie zu.
Der Wind verhört uns.
Wir sagen nichts aus,
treten auf unsere Schatten.
Unter den Bäumen im Schnee
finde ich die zertanzten Schuhe
der zwölf Prinzessinnen.
Ich hebe sie auf.

 

Baechler

Wolfgang Bächler (22 maart 1925 – 24 mei 2007)

 

De Duitse dichter, schrijver en theoloog Albrecht Goes werd geboren op 22 maart 1908 in Langenbeutingen. Na de vroeg dood van zijn moeder werd hij door zijn grootmoeder in Berlin-Steglitz opgevoed. Vanaf 1926 studeerde hij germanistiek en geschiedenis, later theologie in Tübingen en Berlijn. In 1931 werd hij vicaris in Stuttgart, in 1933 dominee in Unterbalzheim, in 1939 in Gebersheim. Tijdens WO II diende hij als zielzorger in hospitalen in Rusland, Polen, Hongarije en Oostenrijk. Na de oorlog werd streed hij actief tegen de herbewapening. Zijn eerste bundel Verse verscheen in 1932, gevolg in 1934 door Der Hirte. In het verhaald Das Brandopfer uit 1954 thematiseerde hij de jodenvervolging. Het werk werd ook verfilmd.

 

Nach schwerem Winter

Ob dir gleich in winterwährend
Dunkler Welt den Sinn versehrt
Schwermut, die der süßen Hoffnung
Flügelschlag und Flug verwehrt,

Ob der Hall vom Schrei der Krähen
Dir im Ohr noch, lang und bang,
Und aus Nächten, vieldurchwachten,
Klagender, des Windes Klang –

Ach das Herz, es mild zu trösten,
Ist das Kleine groß genug:
Eine gelbe Krokusblüte,
Einer Wolke Frühlingszug.

 

Landschaft der Seele

Kein Himmel, nur Gewölk ringsum
Schwarzblau und wetterschwer.
Gefahr und Angst. Sag: – wovor?
Gefahr: und sprich – woher?
Rissig der Weg. Das ganze Feld
Ein golden-goldner Brand.
Mein Herz, die Hungerkrähe fährt
Kreischend über das Land.

 

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Albrecht Goes (22 maart 1908 – 23 februari 2000)

 

De Engelse schrijver Nicholas Monsarrat werd geboren op 22 maart 1910 in Liverpool. Hij bezocht Trinity College, Cambridge om rechten te studeren, maar de studie verveelde hem en hij begon te schrijven. Hij werkte aanvankelijk als freelancer voor kranten terwijl hij toch in een tijdsbestek van vijf jaar vier romans en een toneelstuk voltooide. Tijdens WO II diende hij op zee en was uiteindelijk de commandant van een fregat. Na de oorlog ging hij in diplomatike dienst. Zijn bekendste roman is The Cruel Sea uit 1951, gebaseerd op zijn eigen ervaringen.

 

Uit: The Cruel Sea

 

„THIS IS the story — the long and true story — of one ocean,  two ships, and about a hundred and fifty men. It is a long  story because it deals with a long and brutal battle, the  worst of any war. It has two ships because one was sunk,  and had to be replaced. It has a hundred and fifty men  because that is a manageable number of people to tell a  story about. Above all, it is a true story because that is  the only kind worth telling.

     First, the ocean, the steep Atlantic stream. The map  will tell you what that looks like: three-cornered, three  thousand miles across and a thousand fathoms deep, bounded  by the European coastline and half of Africa, and the vast  American continent on the other side: open at the top, like  a champagne glass, and at the bottom, like a municipal  rubbish-dumper. What the map will not tell you is the  strength and fury of that ocean, its moods, its violence,  its gentle balm, its treachery: what men
can do with it,  and what it can do with men. But this story will tell you  all that.

     Then the ship, the first of the two, the doomed one.  At the moment she seems far from doomed: she is new,  untried, lying in a river that lacks the tang of salt  water, waiting for the men to man her. She is a corvette, a  new type of escort ship, an experiment designed to meet a  desperate situation still over the horizon. She is brand- new; the time is November 1939; her name is H.M.S. Compass Rose“.

 

Monsarrat

Nicholas Monsarrat  (22 maart 1910 – 8 augustus 1979)

 

De Franse schrijver Érik Orsenna werd geboren in Parijs op 22 maart 1947 als Érik Arnoult. Zie ook alle tags voor Erik Orsenna op dit blog.

Uit: Les chevaliers du subjonctif

Et puis ma voix, la plus douce de mes voix, est entrée en action :
-L’ île que nous survolons n’est pas comme les autres, patron. Sij’ai bien compris, le subjonctif est l’univers du doute, de l’attente, du désir, de l’espérance, de tous les possibles… Comment voulez-vous que l’île du doute, de l’attente, du désir, de l’espérance, de tous les possibles ait des contours bien définis ?
Longtemps, il réfléchit. Avant de se retourner vers moi.
-Ce n’est pas faux, ce que tu racontes là.
-Vous savez, vous, donner des limites à vos doutes, à votre désir, à votre espérance ? Soyez franc. En êtes-vous capables, patron, en dépit de votre âge et de votre expérience ? Par définition, le possible n’a pas de limites, non ? »

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Érik Orsenna (Parijs, 22 maart 1947)

 

De Canadese schrijfster Gabrielle Roy werd geboren op 22 maart 1909 in Saint Boniface, Manitoba. Zie ook alle tags voor Gabrielle Roy op dit blog.

Uit: Street of Riches

 „When he built our home, my father took as model the only other house then standing on the brief length of Rue Deschambault — still unencumbered by any sidewalk, as virginal as a country path stretching through thickets of wild roses and, in April, resonant with the music of frogs. Maman was pleased with the street, with the quiet, with the good, pure air there, for the children, but she objected to the servile copying of our neighbor’s house, which was luckily not too close to ours. This neighbor, a Monsieur Guilbert, was a colleague of my father’s at the Ministry of Colonization and his political enemy to boot, for Papa had remained passionately faithful to Laurier’s memory, while Monsieur Guilbert, when the Conservative party came into power, had become a turncoat. Over this the two men quarreled momentously. My father would return home after one of these set-tos chewing on his little clay pipe. He would inform my mother: “I’m through. I’ll never set foot there again. The old jackass, with his Borden government!”
My mother concurred: “Certainly. You’d do far better to stay home than go looking for an argument wherever you stick your nose.”
Yet no more than my father could forgo his skirmishes with Monsieur Guilbert could she forgo her own with our neighbor’s wife.
This lady was from St. Hyacinth, in the Province of Quebec, and she made much of it. But above all she had a way of extolling her own children which, while lauding them, seemed to belittle Maman’s. “My Lucien is almost too conscientious,” she would say. “The Fathers tell me they have never seen achild work so hard.”

 

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Gabrielle Roy (22 maart 1909 – 13 juli 1983)

 

De Zwitserse schrijfster Eveline Hasler werd geboren in Glarus op 22 maart 1933. Zie ook alle tags voor Eveline Hasler op dit blog.

Uit: Spaziergänge durch mein Tessin

„Nie ist das Tessin schöner als im Dezember. Die Touristen sind fort, zurück bleiben die stillen Liebhaber. Unter der Glasglocke des winterlichen Himmels rücken die Dörfer am Fuß des Gambarogno zusammen, die Berge erscheinen rundlicher, sanfter, und der rötliche Waldüberzug der Hänge wird flauschig. Im See zeigt sich auf der leicht bewegten Wasserfläche das Spiegelbild: kupferne Farbtupfer in metallischer Bläue. Den ganzen Tag gibt es zu schauen, denn im Winter wird der Gambarogno mit seinen Hängen zu einer Projektionsfläche des Lichts.
Nur mit Mühe stemmt sich morgens um neun der Sonnenball von der Rückseite des Bergs auf die Höhe des Monte Paglione. Selbst noch unsichtbar, legt er als ersten Gruß schräge Lichtbahnen über die benachbarten Hügel. Dann erscheint ein Goldrand über der Kuppe, gleißt, funkelt, die Sonnenscheibe steigt langsam auf. Der erloschene Berghang beginnt zu leben und verwandelt sich in ein waberndes, regenbogenfarbiges Strahlengeflecht. Stündlich verändert sich während des Tages die Beleuchtung und der Charakter der Hügelzüge. Licht und Schatten grenzen sich schärfer ab als im Sommer, topographische Unebenheiten treten reliefartig hervor. Auch die Abende haben ihr feierliches Ritual.

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Eveline Hasler (Glarus, 22 maart 1933)

 

De Franse dichter Léon Deubel werd geboren op 22 maart 1879 in Belfort. Zie ook alle tags voor Léon Deubel op dit blog.

 

Tombeau du Poète

 

Par les sentiers abrupts où les fauves s’engagent,

Sur un pic ébloui qui monte en geyser d’or,

Compagnon fabuleux de l’aigle et du condor,

Le Poète nourrit sa tristesse sauvage.

 

A ses pieds, confondus dans un double servage,

Multipliant sans cesse un formidable effort,

Les Hommes, par instants, diffamaient son essor ;

Mais lui voyait au loin s’allumer des rivages.

 

Et nativement sourd à l’injure démente,

Assuré de savoir à quelle ivre Bacchante

Sera livrée un jour sa dépouille meurtrie ;

 

Laissant la foule aux liens d’un opaque sommeil,

Pour découvrir enfin l’azur de sa patrie

Il reprit le chemin blasphémé du soleil !

 

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Léon Deubel (22 maart 1879 – 4 juni 1913)
Brons van Hiroatsu Takata

 

De Engelse schrijver Edward Moore werd geboren in Abingdon, Berkshire op 22 maart 1712.  Moore was de zoon van een protestantse dominee. Zijn vader overleed toen hij 10 jaar oud was, waarna hij onder de hoede kwam van zijn oom John Moore, een schoolmeester uit Somerset. Hij ging in de leer bij een linnenhandelaar en oefende uiteindelijk zelf dit vak uit. Dit was echter geen succes, en hij richtte zich vervolgens op het schrijven. In 1744 boekte hij een eerste bescheiden succes met Fables of the Female Sex, waaraan ook toneelschrijver Henry Brooke bijdroeg. In 1748 verschenen The Trial of Selim the Persian en The Foundling. Dit laatste stuk werd door Brooke voorzien van een proloog. De komedie, die in februari 1747 in première ging in het Koninklijk Theater Drury Lane, werd door de critici niet erg goed ontvangen. Meer succes kende hij met Gil Blas (Drury Lane, februari 1751). In hetzelfde theater ging in februari 1753 de tragedie The Gamester in première. Dit stuk, over gokverslaving, kende veel succes, niet in de laatste plaats door de medewerking van de befaamde acteur David Garrick. Naast toneel schreef Moore ook gedichten, in 1756 verschenen onder de titel Poems, Fables and Plays.

 

Uit: The Gamester

 

Mrs. Bev. BE comforted, my dear; all may be well yet. And now, methinks, the lodgings begin to look with another face. O sister! sister! if these were all my hardships; if all I had to complain of were no more than quitting my house, servants, equipage and show, your pity would be weakness.

Char. Is poverty nothing then?

Mrs. Bev. Nothing in the world, if it affected only Me. While we had a fortune, I was the happiest of the rich: and now ’tis gone, give me but a bare subsistance, and my 422 husband’s smiles, and I’ll be the happiest of the poor. To Me now these lodgings want nothing but their master. Why d’you look so at me?

Char. That I may hate my brother.

Mrs. Bev. Don’t talk so, Charlotte.

Char. Has he not undone you? Oh! this pernicious vice of gaming! But methinks his usual hours of four or five in the morning might have contented him; ’twas misery enough to wake for him till then: need he have staid out all night? I shall learn to detest him.

Mrs. Bev. Not for the first fault. He never slept from me before.

Char. Slept from you! No, no; his nights have nothing to do with sleep. How has this one vice driven him from every virtue! nay, from his affections too!—The time was, sister—

 

abingdon_stnics

Edward Moore (22 maart 1712 – 1 maart 1757)
Abingdon, St. Nicholas’ Church (Geen portret beschikbaar)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 22 maart 2007.

De Duitse schrijver en publicist Hans Grimm werd op 22 maart 1875 geboren in Wiesbaden

De Tsjechische schrijver Karel Poláček werd geboren op 22 maart 1892 in Reichenau.

De Tsjechische dichter en schrijver Ludvík Kundera werd geboren op 22 maart 1920 in Brünn. Zie ook mijn blog van 22 maart 2007.en ook mijn blog van 22 maart 2008.

Willem de Mérode, Michel Bartosik, Hamid Skif, Hubert Fichte, Jean Paul, Peter Hacks, Youssef Rzouga, Günter Vallaster, Siegfried Kapper

Dit Blog bestaat vandaag precies drie jaar. Dank weer aan alle oude en nieuwe bezoekers voor hun interesse en reacties van het afgelopen jaar. De eerste bijdrage in 2006 ging over de dichter en schrijver Willem de Mérode. Niet omdat dit zijn geboortedag was, maar omdat hij aan de wieg stond van dit Blog hier weer een gedicht van hem. Zie ook alle Willem de Mérode tags op dit blog.

 

Waanzin

Ik leef niet meer als ik u niet aanschouw.
Mijn denken is in leegte weggezonken.
’k Zie ’t licht niet meer, maar ballen vuur en vonken
En dan duikt alles in een nacht van rouw.

Er is een luide suizing in mijn oor,
Waar alle stemmen effen in vervloeien,
Tot klanken, schoon als bloemen, open bloeien,
En met een schok is ’t dat ‘k u noemen hoor.

Dit is beminnens waanzin, zeer gevreesd,
Wijl niemand uit haar weerloosheid geneest,
Of van haar laten wil, dan om te sterven.

Daar is geen leven buiten uw verband.
Blindelings tast ik langs de wereldwand
En stoot mijzelf gelijk een vaas aan scherven.

Merode

Willem de Mérode (2 september 1887 – 22 mei 1939)
Willem de Mérode, september 1921

 

De Vlaamse dichter, dichter, essayist en docent  poëzie Michel Bartosik werd geboren in Antwerpen op 21 maart 1948 als zoon van een Poolse vader en Vlaamse moeder. In 1970 beëindigde Bartosik zijn studie Germaanse Filologie aan de VUB met een verhandeling over de poëzie van Hans Lodeizen. Twee jaar later begon hij aan dezelfde universiteit poëzie te doceren. In 1978 promoveerde hij tot doctor in de Letteren en Wijsbegeerte met een proefschrift over de poëzie van Jacques Hamelink. Sedert de jaren 1990 doceerde Bartosik ook aan de ULB, en gaf hij gastcolleges aan de Sorbonne (Parijs) en de Kàroli Gàspàr universiteit (Boedapest). In de jaren 1970 publiceerde Bartosik zijn eerste bundels, waarvan twee als lid van de Pink Poets, een dichtersgenootschap dat in 1972 was opgericht door Patrick Conrad en Nic van Bruggen, en zich met taalgerichte, neoromantische en experimentele poëzie afzette tegen het nieuw-realisme.

Na de jaren 1970 ging Bartosik met opzet trager schrijven. Daardoor publiceerde hij in de loop van bijna drie decennia slechts twee bundels. Geschreven familie was zijn laatse bundel, waarvoor hij in 2007 de Poëzieprijs van de Provincie Antwerpen in ontvangst mocht nemen. Michel Bartosiks werk heeft een metafysische en mystieke inslag en is beïnvloed door Georg Trakl en Paul Celan. Terugkerende thema’s zijn de dood en de ontwortelde Poolse vader van de dichter.

 

 

Floraliënlaan

 

Teruggevonden, kale, onvast

neergekribbelde afnemende cijferreeks,

angstvallig genotuleerde afgelegde weg

 

verklapt ten slotte toch hoe iemand

het komen van zijn sterven verbergt, stiekem

zijn stappen telt, hoop

aftrekt, zijn laan in-

slaat, paniek

beaamt

 

met mijn ogen dicht:

 

verlegen verloren heer

aan de kant gewankeld

van zijn private kruisweg,

bescheiden discreet graaiend

naar de dichtstbije lucht –

 

Ik kon haar vervloeken,

de buurvouw die je zag.

‘Meneer leek zich te schamen’.

 

 

 

Moeder probleemloos ondood

 

Dat gehuurde bed lijkt je vanmorgen

vroeg te willen gaan passen, je

ligt voorbeeldig doodsstil

gekrompen, arm over de vederlichte oktober

deken open en bloot streelbaar, maar

meteen geschrokken schuw

terugdeinzend de doorluchte hand misschien

aanstotend die bij de arm hoort welke

je moeder probleemloos ondood

je offreert

 

bartosik

Michel Bartosik (21 maart 1948 – 1 februari 2008)

 

 

De Algerijnse schrijver en journalist Hamid Skif werd geboren op 21 maart 1951 in Oran. Hij was in 1992 mede-oprichter van de Algerijnse journalistenvereniging. Na verscherpte censuurmaatregelen door de regering en een moordaanslag kreeg hij in 1997 van de Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte en in 1999 van de PEN club in het kader van schrijvers in ballingschap een verblijfsbeurs in Hamburg. Voor zijn roman Geografie der Angst ontving hij in 2007 de Prix de l’association des écrivains de langue française.

 

Uit: Geografie der Angst (Vertaald door Andreas Münzner)

 

„Nichts mehr zu essen. Was ist mit Michel passiert? Er hat vergessen zu kommen.
Gestern bin ich trotz meiner Probleme beim Gehen zwischen ein und zwei Uhr nachts auf meinen wöchentlichen Spaziergang gegangen. Ich habe in Mülleimern gewühlt. Kommt er heute noch oder ist er der Last überdrüssig geworden?
Schlechte Neuigkeiten. In den Hangars beim Flughafen haben sie Tausende von Illegalen eingesperrt. Über das Radio werden die Leute aufgefordert, der Polizei, deren Belegschaft durch Truppen verstärkt wurde, tatkräftig zur Hand zu gehen. Die kleine Alte ist wieder am Fenster aufgetaucht. Sie schiebt ganz offensichtlich Wache. Meine Angst ist um eine Stufe gestiegen. Ich habe alle Bücher außer eines, das ich in Reserve halte, verschlungen und die Zeitungslektüre wieder aufgenommen. Jeden Tag lese ich einen alten Bericht noch einmal und erfinde eine Fortsetzung. Katastrophe, Unfall, Mord, der ganze Katalog der Vermischten Meldungen wird durch-exerziert. Ich liebe es, Dialoge zwischen Gefangenen zu erfinden – ob das ein Zufall ist?“

  

thm_skif

Hamid Skif (Oran, 21 maart 1951)

 

 

De Duitse schrijver Hubert Fichte werd geboren op 21 maart 1935 in Perleberg, Brandenburg. Zie ook alle tags voor Hubert Fichte op dit blog.

 

Uit: Versuch über die Pubertät

 

„Bumms! Bi! Und Schicksalssinfonie! Ich bin fiftyfifty! Bumms! Bi! Tüten! Fünfte Sinfonie!
Fiftyfifty – das heißt homosexuell. Fiftyfifty. Fünfe gerade sein lassen. Wenn schon fünfzig, dann auch das ganze Hundert.
Bumms! Schwul! Gong! Posaunen von Jericho! Die Mäuse scheißen in die Orgel – der Schwule orgelt in die Scheiße! Tabu! Terrorangriff! Atombombe!
Fiftyfifty! Eine Tunte! Eine Tunte! Eine Tunte! Ein Warmer! Ein Lauwarmer! Ein warmer Bruder! Ein Huch-Nein! Eine Töhle […] Eine Triene! Eine Schwuchtel! Ein Arschficker!
Ich bin ein Mischling ersten Grades, ein uneheliches Kind und nun auch noch schwul – das ist übertrieben.“

 

Fichte

Hubert Fichte (21 maart 1935 – 8 maart 1986)
Photo:Christian von Alvensleben

 

 

De Duitse dichter en schrijver Jean Paul werd op 21 maart 1763 in Wunsiedel geboren. Zie ook alle tags voor Jean Paul op dit blog.

 

Uit: Dr. Katzenbergers Badereise

 

“Daß sich niemand als Wagen-Mitbelehnter meldete, war ihm als Mittelmanne herzlich einerlei, da er mit der Anzeige schon genug dadurch erreichte, daß mit ihm kein Bekannter von Rang umsonst mitfahren konnte. Er hatte nämlich eine besondere Kälte gegen Leute von höherem oder seinem Range und lud sie deshalb höchst ungern zu Diners, Gouters, Soupers ein und gab lieber keine; leichter besucht’ er die ihrigen zur Strafe und ironisch; – denn er denke (sagte er) wohl von nichts gleichgültiger als von Ehren-Gastereien, und er wolle ebensogern à la Fourchette des Bajonetts gespeiset sein, als feurig wetteifern mit den Großen seiner Stadt im Gastieren, und er lege das Tischtuch lieber auf den Katzentisch. Nur einmal – und dies aus halbem Scherz – gab er ein Gouter oder Degouter, indem er um 5 Uhr einer Gesellschaft seiner verstorbnen Frau seinen Tee einnötigte, der Kamillen-Tee war. Man gebe ihm aber, sagte er, Lumpenpack, Aschenbrödel, Kotsassen, Soldaten auf Stelzfüßen: so wüßt’ er, wem er gern zu geben habe; denn die Niedrigkeit und Armut sei eine hartnäckige Krankheit, zu deren Heilung Jahre gehören, eine Töpfer- oder Topf-Kolik, ein nachlassender Puls, eine fallende und galoppierende Schwindsucht, ein tägliches Fieber; – venienti aber, sage man, currite morbo, d.h. man gehe doch dem herkommenden Lumpen entgegen und schenk’ ihm einen Heller, das treueste Geld, das kein Fürst sehr herabsetzen könne.”

 

    

Jean-Paul-Denkmal_Bayreuth

Jean Paul (21 maart 1763 – 14 november 1825)
Standbeeld in Bayreuth

 

De Duitse schrijver en dichter Peter Hacks werd geboren op 21 maart 1928 in Breslau. Zie ook alle tags voor Peter Hacks op dit blog.

 

 

Der Herbst steht auf der Leiter

             

Der Herbst steht auf der Leiter

Und malt die Blätter an,

Ein lustiger Waldarbeiter,

Ein froher Malersmann.

 

Er kleckst und pinselt fleißig

Auf jedes Blattgewächs,

Und kommt ein frecher Zeisig,

Schwupp, kriegt der auch ´nen Klecks.

 

Die Tanne spricht zum Herbste:

Das ist ja fürchterlich,

die anderen Bäume färbste,

Was färbste nicht mal mich?

 

Die Blätter flattern munter

Und finden sich so schön.

Sie werden immer bunter.

Am Ende falln sie runter.

 

 

Was träumt der Teufel

 

Was träumt der Teufel, wenn die Schatten nahn?

Was rührt den Braven, der in Chaos‘ Nacht

Die Öfen fährt und seine Arbeit macht,

Was, wenn gelehnet er an einen Zahn

 

Des Höllenmauls nach fünfe, pechumschäumt,

Ins Feuer starrt, wo sich die Sünder drängeln,

Ich wüsste Namen. Doch zurück: was träumt

Des Abgrunds Werkmeister? Er träumt von Engeln.

 

Höchst unvermittelt in der maledeiten

Stirn blüht ein Bild von jener Wesen Reizen

Und schönen Unzurechnungsfähigkeiten,

Die noch so frei nicht sind, gleich ihm zu heizen.

Auch ich an Halbheit krank. Wie der Geschwänzte

Träum ich dem Engel nach, der mich ergänzte.

 

Hacks

Peter Hacks (21 maart 1928 – 28 augustus 2003)

 

 

De Tunesische dichter Youssef Rzouga werd geboren op 21 maart 1957 in Mahdia. Zie ook alle tags voor Youssef Rzouga op dit blog.

 

 

Rêve

Mon défi multiple d’enfant
Est le suivant :
Parvenir un jour à concentrer
Le chant du cygne
Au fond de ma paume
Ou à contourner l’atome
Et agir contre le corbeau.

Mon défi multiple d’enfant
Est le suivant :
Parvenir un jour à tout faire /
A tout dire :
Le secret,l’âpre goût bizarre
D’un bombardement fortuit et massif.

Mon défi multiple d’enfant
Est le suivant :
Parvenir un jour à gommer l’or
Et l’orgueil.

Mon défi multiple d’enfant
Est le suivant :
Parvenir un jour à gagner mon petit village
Où je pourrai danser librement
« with my poem ».

 

 

Point d’attouchement

Deux mains se lovent
A un petit point ové d’attouchement
L’oersted, déluge de l’œuf magique,
Ejecte l’incendie de deux mains chaudes, chaudes..
Et rive l’âme à l’âme..

Deux mains s’enchevêtrent farouchement
A un petit point ové d’attouchement

Après le feu,
Le déluge.

   

RZOUGA

Youssef Rzouga (Mahdia 21, maart 1957)

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Günter Vallaster werd geboren op 21 maart 1968 in Schruns (Vorarlberg). Zie ook alle tags voor Günter Vallaster op dit blog.

 

Uit: Hinter dem Buchstabenzaun

 

 

kissen ein
ist kopf der
vor ecken
den zu mich fühle
über leintuch das mir
ich streife mühe mit
decken den von oder
sind matratze
der von kratzen
mir in die federn die ob
unklar
gestell ein bett

 

samt zu gesteigert
anker der röhre durch
gekappt knoten für knoten
nur verloren nicht
faden den hinterlassen
schiffchen vom film
wohlig allzu wohlig
gewebe ein teppich

 

    

Vallaster

Günter Vallaster (Schruns, 21 maart 1968)

 

 

De Tsjechische schrijver en vertaler Siegfried Kapper werd op 21 maart 1820 geboren in Smichov. Zie ook alle tags voor Siegfried Kapper op dit blog.

 

Uit: Christen und Türken

 

Es ist ein herrlicher Maitag, so blau und warm, so sonnig und frisch, wie er nur unter diesem Himmelsstriche, der die Nähe italienischer Zonen bereits lebhaft ahnen läßt, zu Hause zu sein anfängt. Die Straße haben wir abseits gelassen, und als ging es über Federn hin rollt unser Karren — denn so müssen wir das Fahrzeug, in welchem wir auf einer bequemen Strohunterlage sitzen, nennen, wenn wir den Leser nicht verleiten sollen, sich von dem Luxus eines Grenzoffiziers irrigen Vorstellungen hinzugeben, lautlos über Hutweiden und Brachgrund dahin, um den Stabsort, nach welchem unser Weg uns zunächst führt, zu erreichen.

Die Pferde, zwei dürre, braune Wesen von wenig ansehnlichem Wuchse und langen wirren Mähnen, deren Schirrzeug in höchst einfacher Weise zum Theil aus alten Lederstücken, zum Theil aus zusammengeknüpften Stricken besteht, trotten so unverdrossen darauf los, als hätten sie — woran wir jedoch sehr zweifeln — Hafer im Leibe, und der Kutscher, auf einem Bund Heu vor uns thronend, hält mit ihnen, ohne auch nur einen Augenblick auszusetzen, seine bald schmeichelnden, bald drohenden, bald auch fluchenden Zwiegespräche.

Ein sonderbarer Kauz, dieser Rosselenker! Blind auf einem Auge, zernarbt im Gesichte von den Blattern, daß es den Anschein hat, als würde seine zerrissene Physiognomie lediglich durch Kleister zusammengehalten und könne jeden Augenblick wieder auseinandergehen; trotz der brennenden Hitze des Mittags fest in einen zottigen Schafpelz gehüllt, wie er da hockt und mit der knotigen Peitsche bald durch die Lüfte spielt, bald die beiden Gäule an ihren Flanken kitzelt, scheint er für nichts Anderes auf Erden, als für diese letztern, irgend einen Sinn zu haben. Die plötzliche Umwandlung, die mit dem Herrn, den er fährt, vorgegangen, hat ihn nur im Augenblicke des Einsteigens einen Moment stutzen gemacht.”

 

Siegfried_Kapper

Siegfried Kapper (21 maart 1820 – 7 juni 1879)
Lithografie van Eduard Kaiser, 1848

Friedrich Hölderlin, Benoît Duteurtre, Jens Petersen, Touré, Gerard Malanga, Christoph Ransmayr, Henrik Ibsen, David Malouf, Henning Heske, Alicia Kozameh, Peter Berling, Josef Reding, Ralph Giordano, Andrée Chedid, Ovidius

De Duitse dichter en schrijver Johann Christian Friedrich Hölderlin werd geboren op 20 maart 1770 in Lauffen am Neckar in het Hertogdom Württemberg. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008.

 

 

Menons Klagen um Diotima (Fragment)

 

IX

So will ich, ihr Himmlischen! denn auch danken, und endlich
Atmet aus leichter Brust wieder des Sängers Gebet.
Und wie, wenn ich mit ihr, auf sonniger Höhe mit ihr stand,
Spricht belebend ein Gott innen vom Tempel mich an.
Leben will ich denn auch! schon grünts! wie von heiliger Leier
Ruft es von silbernen Bergen Apollons voran!
Komm! es war wie ein Traum! Die blutenden Fittiche sind ja
Schon genesen, verjüngt leben die Hoffnungen all.
Großes zu finden, ist viel, ist viel noch übrig, und wer so
Liebte, gehet, er muß, gehet zu Göttern die Bahn.
Und geleitet ihr uns, ihr Weihestunden! ihr ernsten,
Jugendlichen! o bleibt, heilige Ahnungen, ihr
Fromme Bitten! und ihr Begeisterungen und all ihr
Guten Genien, die gerne bei Liebenden sind;
Bleibt so lange mit uns, bis wir auf gemeinsamem Boden
Dort, wo die Seligen all niederzukehren bereit,
Dort, wo die Adler sind, die Gestirne, die Boten des Vaters,
Dort, wo die Musen, woher Helden und Liebende sind,
Dort uns, oder auch hier, auf tauender Insel begegnen,
Wo die Unsrigen erst, blühend in Gärten gesellt,
Wo die Gesänge wahr, und länger die Frühlinge schön sind,
Und von neuem ein Jahr unserer Seele beginnt.

 

Hoelderlinturm_klassisch

Friedrich Hölderlin (20 maart 1770 – 7 juni 1843)
De Hölderlintoren in Tübingen

 

De Franse schrijver Benoît Duteurtre werd geboren op 20 maart 1960 in Saint-Adresse nabij le Havre, waar hij zijn schoolopleiding volgde. Toen hij zeventien was begon hij aan een studie musicologie in Rouen. Hij begon al vroeg met schrijven. In 1982 stuurde hij een manuscript naar Samuel Beckett die hem aanmoedigde het te publiceren in La Revue des Editions de Minuit. Duteurtre’s eerste roman,  Sommeil Perdu, verscheen in 1985 en gaat over een depressieve jongeman die zijn geboorteplaats inruilt voor Parijs. Zijn tweede roman Les Vaches verscheen in 1987. Sindsdien is Benoît Duteurtre een uiterst productieve schrijver gebleven.

 

Uit: La rebelle

 

« A sept heures et demie du matin, Eliane ouvrit l’oeil avec un mal de tête. Puis elle se remémora la soirée de la veille et le rideau grisâtre retomba. Elle hésita encore un instant, mais il n’y avait aucun doute : une vie nouvelle l’attendait. Elle sortit du lit, titubante et joyeuse, avala un cachet d’aspirine. Non seulement elle avait sauvé sa situation à Cogeca, mais son travail allait prendre un tour exaltant, concentré sur d’énormes enjeux médiatiques, financiers, mondains auxquels elle saurait imprimer son style et son sens de la justice sociale. Conseillère spéciale du Rimbaud Project, maîtresse d’un baron frivole et, désormais, amie intime de Marc Ménantreau, Eliane avait quitté le monde des tracasseries ordinaires. Tandis qu’elle buvait son café, elle supporta donc très mal le coup de fil d’un employé de banque, inquiet du découvert sur son compte. Au moment de toucher le premier paquet de stock-options, allait-on la déranger pour deux mille euros ?”

 

Benoît_Duteurtre

Benoît Duteurtre (Saint-Adresse, 20 maart 1960)

 

De Duitse schrijver en arts Jens Petersen werd geboren op 20 maart 1976 in Pinneberg. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007

 

Uit: Im Auge des Jägers

„Es war der Dritte in diesem Jahr, keine hohe Zahl. Der erste war ein Dicker gewesen, die zweite eine Frau. Seit fünfundneunzig, als ihm ein Kater ins Schußfeld geraten war, hatte es keine Zwischenfälle mehr gegeben; Kater mochte er seitdem nicht.

Was mochte Fred überhaupt?

Früher hatte er gern gebumst, war gern mit dem Wagen gefahren, hatte bei Boxkämpfen manchmal vor Freude oder Wut geschrien … er trank einen Schluck aus der Wasserflasche und legte an.

Tom. Wollte der alte Mutzke nicht Toms Zimmer streichen? Hatte Mutzke ihm das nicht letzte Woche versprochen, als sie bei Trine Skat gekloppt und gezecht hatten? Diesem Kerl würde er gelegentlich was erzählen. Große Töne spucken; nach drei, vier Korn die Segel streichen: Schön! Aber seine Versprechen nicht zu halten … wie war das damals mit dieser rostigen Anhängerkupplung gewesen? Hatte Mutzke da auch behauptet, er könnte vielleicht was drehen?

Im Souterrain des Nachbarhauses erschien die Zielperson. Er atmete aus, hielt zwei Sekunden die Luft an und drückte ab. Dann schob er das Gewehr in die stoffgefütterte Posterrolle, stand auf, nahm seine Einkaufstüten und fuhr mit dem Lift nach unten.

Die Straßenlaternen brannten schon, aber der seit Tagen vorhergesagte schwere Schauer war ausgeblieben. Daß manche Menschen mit Unsinn wie der Wetterkunde ihr Geld verdienten, hätte ihn früher in die Weissglut getrieben.

Und jetzt?

Über einen wie Mutzke ärgerte er sich. Was sonst aufs Tapet kam: ein neuer Krieg am Zeitungsstand beim U-Bahn-Schacht; ein Typ, dessen riesiger Köter gegen die Fahrplantafel schiss; die Jungs mit ihren Springerstiefeln, brennende Kippen im Mund, Runen an Waggonfenster kritzelnd, Sitzpolster zerschlitzend: all das nahm er hin wie den Eintritt der Nacht.“

jens_petersen

Jens Petersen (Pinneberg, 20 maart 1976)

 

De Afrikaans-Amerikaanse schrijver, journalist en cultuurcriticus Touré werd geboren op 20 maart 1971 in Milton, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007

Uit: The Portable Promised Land: Stories

“First off, he drove slowly because he had to. No matter how long and hard he pressed the gas the thing would not go above twenty-five miles an hour. Also, the electrical system was so taxed by the sound system that there were brownouts when the car would only go ten or fifteen miles an hour, and blackouts where the car would just stop cold, maybe right in the middle of Freedom Ave or Funky Boulevard. And that $25,000 sound system only played songs by Stevie Wonder. He’d had it built like that. There was a special sensor they sold at Soul City Systems and when you put in a non-Stevie record it was promptly spit out. He didn’t know if records that Stevie had written and not performed or records such as “We Are the World” on which Stevie had had a tiny part would work. He didn’t ask and he never tried.

The ride had attained its vehicular elegance and superior sound because Huggy Bear had put a bank-draining amount of cash into it. It had massive problems because he was very picky about what he spent his money on. If the carburetor was falling apart and needed only $600 to be like new and Dolemite Jones from Soul City Systems called and said he had a new subwoofer, the best ever made, just $2,000, you can guess what he chose to do. Huggy Bear was what your momma would call “nigga-rich.” Someone with, say, a multithousand-dollar neck chain and nothing in the bank. Someone with a hot Lexus who lives with they moms.

 

Toure

Touré (Milton, 20 maart 1971)

 

De Amerikaanse dichter en fotograaf Gerard Joseph Malanga werd geboren op 20 maart 1943 in New York. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007

I – beam

 

Will someone please explain what happened here?
What’s this puddle doing, for instance.
Even a wild reassessment of the unstable yellows in Turner’s
landscapes
don’t change the notion the wind was involved
or that he was near-sighted and the horizon shifted a bit.
Get real here! It never quite occurs the way you imagined it.
Might be an almost bucolic patch of shrub oak,
sunstreaked and dwindling, but there’s no more of that now.
A previous photo even shows how
the roadbed once looked. Those images fade into history and
history
has a way of not coming back …
until we’re left with a sudden wind-gust
ruffling a field of weeds and debris and whatnot.

 

Gerard-Malanga

Gerard Malanga (New York, 20 maart 1943)

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Christoph Ransmayr werd geboren op 20 maart 1954 in Wels. . Zie ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008.

 

Uit: Morbus Kitahara

 

„Bering war ein Kind des Kriegs und kannte nur den Frieden. Wann immer die Rede von der Stunde seiner Geburt war, sollte er daran erinnert werden, daß er seinen ersten Schrei in der einzigen Bombernacht von Moor getan hatte. Es war eine regnerische Aprilnacht kurz vor der Unterzeichnung jenes Waffenstillstandes, der in den Schulstunden der Nachkriegszeit nur noch Der Friede von Oranienburg hieß.

Ein Bombergeschwader zog damals nach der adriatischen Küste ab und warf den Rest seiner Feuerlast über dem See von Moor in die Finsternis. Berings Mutter, eine Schwangere mit geschwollenen Beinen, trug eben einen Sack Pferdefleisch vom Anwesen eines Schwarzschlachters. Das weiche, kaum ausgeblutete Fleisch lag schwer in ihren Armen und zwang sie zu einer Erinnerung an den Bauch ihres Mannes – als sie über den Platanen am Seeufer eine ungeheure Faust aus Feuer zum Himmel steigen sah, und noch eine… und ließ den Sack auf dem Feldweg zurück und begann wie von Sinnen auf das lodernde Dorf zuzulaufen.

Die Hitze des größten Brandes, den sie je gesehen hatte, versengte ihr schon Augenbrauen und Haare, als aus einem schwarzen Haus plötzlich zwei Arme nach ihr griffen und sie in die Tiefe eines Kellers zerrten. Dort weinte sie, bis ihr ein Krampf den Atem nahm.

Zwischen schimmeligen Fässern brachte sie dann ihren zweiten Sohn um Wochen zu früh in eine Welt, die in das Zeitalter der Vulkane zurückzufallen schien: In den Nächten flackerte das Land unter einem roten Himmel. Am Tag verfinsterten Phosphorwolken die Sonne, und in Schuttwüsten machten die Bewohner von Höhlen Jagd auf Tauben, Eidechsen und Ratten. Aschenregen fiel. Und Berings Vater, der Schmied von Moor, war fern.“

 

Ransmayr

Christoph Ransmayr (Wels, 20 maart 1954)

 

 

De Noorse toneelschrijver en dichter Henrik Johan Ibsen werd geboren op 20 maart 1828. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008.

 

Uit: Nora oder ein Puppenheim (Vertaald door Marie von Borch)

 

„Feuer. Wintertag.)

(Im Vorzimmer klingelt es; gleich darauf hört man, wie geöffnet wird. Nora tritt vergnügt trällernd ins Zimmer; sie hat den Hut auf und den Mantel an und trägt eine Menge Pakete, die sie rechts auf den Tisch niederlegt. Sie läßt die Tür zum Vorzimmer hinter sich offen, und man gewahrt draußen einen Dienstmann, der einen Tannenbaum und einen Korb trägt; er übergibt beides dem Hausmädchen, das ihnen geöffnet hat.)

NORA.

Tu den Tannenbaum gut weg, Helene. Die Kinder dürfen ihn jedenfalls erst heut abend sehen, wenn er geputzt ist. (Zum Dienstmann, indem sie ihr Portemonnaie hervorzieht.) Wieviel -?

DIENSTMANN.

Fünfzig Öre.

NORA.

Da ist eine Krone. Nein – behalten Sie den Rest. (Der Dienstmann dankt und geht. Nora schließt die Tür. Sie lacht noch immer stillvergnügt vor sich hin, während sie den Hut und Mantel ablegt. Sie zieht eine Tüte mit Makronen aus der Tasche und ißt ein paar; dann geht sie vorsichtig an die Tür ihres Mannes und lauscht.) Ja, er ist zu Hause. (Trällert wieder leise vor sich hin, indem sie rechts an den Tisch tritt.)

HELMER (in seinem Zimmer.)

Zwitschert da draußen die Lerche?

NORA, (während sie einige Pakete öffnet.)

Ja, das tut sie!

HELMER.

Poltert da das Eichhörnchen herum?

NORA.

Ja!

HELMER.

Wann ist das Eichhörnchen nach Hause gekommen?

NORA.

Diesen Augenblick. (Steckt die Makronentüte in die Tasche und wischt sich den Mund ab.) Komm, Torvald, und sieh Dir mal meine Einkäufe an.“

 

Ibsen_Munch

Henrik Johan Ibsen (20 maart 1828 – 23 mei 1906)
Henrik Ibsen in het Grand Café. ca. 1898, door Edvard Munch

 

De Australische schrijver David Malouf werd geboren op 20 maart 1934 in Brisbane. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008.

 

Uit: The Complete Stories (The Valley of Lagoons)

 

„When I was in the third grade at primary school it was the magic of the name itself that drew me.

Just five hours south off a good dirt highway, it is where all the river systems in our quarter of the state have their rising: the big, rain-swollen streams that begin in a thousand threadlike runnels and fall in the rainforests of the Great Divide, then plunge and gather and flow wide-banked and muddy-watered to the coast; the leisurely watercourses that make their way inland across plains stacked with anthills, and run north-west and north to the Channel Country, where they break up and lose themselves in the mudflats and mangrove swamps of the Gulf.

I knew it was there and had been hearing stories about it for as long as I could
remember. Three or four hunting parties, some of them large, went out each year at the start of August, and since August was the school holidays, a good many among them were my classmates. By the time he was sixteen, my best friend, Braden, who was just my age, had been going with his father and his two older brothers, Stuart and Glen, for the past five years. But it was not marked on the wall-map in our third-grade schoolroom, and I could not find it in any atlas; which gave it the status of a secret place, accessible only in the winter when the big rains eased off and the tracks that led into it were dry enough for a ute loaded down with tarpaulins, cookpots, carbide lamps, emergency cans of petrol, and bags of flour, potatoes, onions, and other provisions to get in without sinking to the axle: a thousand square miles of virgin country known only to the few dozen families of our little township and the surrounding cane and dairy farms that made up the shire.“

 

David_Malouf

David Malouf (Brisbane, 20 maart 1934)

 

De Duitse dichter en essayist Henning Heske werd geboren op 20 maart 1960 in Düsseldorf. . Zie ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008.

 

PRAG JULI 2004

 

Seit jenen Nächten

denke ich wieder

an den Frühling.

Die Male der Fackeln.

Alles nur weitere Informationen.

U-Bahn-Stationen nach Europa.

 

Und morgen ist euer Leben

wie immer.

 

Über den Hradschin

fahren wir morgens nach Theresienstadt.

Einzelzellen für fünfzehn Menschen.

Der Swimmingpool der Wachmannschaft.

Das Kino der Vergangenheit.

Die Bilder der Mädchen.

 

Zu sehen bis Gibraltar.

 

Heske

Henning Heske (Düsseldorf,  20 maart 1960)

 

De Argentijnse schrijfster Alicia Kozameh werd geboren op 20 maart 1953 in Rosario. Van 1973 tot 1975 studeerde zij filosofie en literatuurwetenschappen aan de Universidad Nacional de Rosario. Zij was ook al vroeg betrokken bij de politieke oppositie. In 1975 werd zij gearresteerd. Op kerstavond 1978 kwam zij pas vrij, maar moest zich nog wel regelmatig bij de politie melden. In 1980 ging zij in ballingschap naar de VS, later naar Mexico. In 1984 beslott zij terug te keren. Na de verschijning van haar eerste roman, Pasos bajo el agua (1987, waarin zij haar ervaringen als politieke gevangene verwerkt had, werd zij opnieuw bedreigd. In 1988 vertrok zij opnieuw uit haar land. Sindsdien woont zij in Los Angeles.

 

Uit: Alcira in Yellows (Vertaald door David E. Davis)

 

“And on the following day she made the mistake. The mistake of the word. She made the mistake of those who have the words and who use them: she went up to her mother and asked her the meaning of the episode and why her grandmother took such a spirited interest in her. Alcira’s mother, Raquel, every bit of her Raquel and fearful, planted upon Alcira a dry and concerned look, like somebody who has words but who doesn’t always use them, and with a measured slowness she approached the father. And after mulling it over for a few minutes, she decided to be straight with him, choosing not to keep her daughter’s cleverness from him, nor her mother’s wishes (although she kept them hidden, tucked away among the walls of her most personal openings, her secret but never forgotten feelings), and she related to him the whole story, not sparing any of the details. She declared: “My mother told Alcira that she has to marry a Jew when she gets older. How can she not be grateful for everything you’ve done for her, letting her stay here with us for all this time, here in our home. She’s trying to fill her head with all sorts of notions and right behind our backs. What do you think about that?” And Alcira’s father had a very clear idea of the facts. He said to Raquel, the so Raquel: “What do you think I think? This is all your doing. Your mother’s trying to get Alcira to listen to all her crap because you let her get away with it. Because you’re as big a Jew as she is. Harpies, the both of you. Filthy Jews. That’s what you are. Now get out of my sight before I toss the three of you out on your asses.”

Like tempera paint, the clabbered sun melting all over the city, overpowering, overrunning the grooves, clotting the openings. Injecting its way into the breathing of those that rush about, those who shuffle along, those who sit back and wait and those who work on only a few hours of sleep. Into the breathing of the plants. Of the insects. Of corpses stretched out in a mighty dermic sheath of unharnessed fluids and energies, the varied nature of the earth’s crust rippling with vitality.”

 

Kozameh

Alicia Kozameh (Rosario, 20 maart 1953)

 

De Duitse schrijver, filmproducent en acteur Peter Berling werd geboren op 20 maart 1934 in Meseritz-Obrawalde. Hij groeide op in Berlijn en Osnabrück. Daarna studeerde hij grafische kunst in München. Via het grafische vak kwam hij later bij de reclamefilm terecht. Peter Berling werkte ook als acteur mee in meer dan 70 films van o.a. Werner Herzog, Martin Scorsese en Volker Schlöndorff. Hij werkte als producent voor Rainer Werner Fassbinder en schreef een biografie over hem: Die 13 Jahre des Rainer Werner Fassbinder. Sinds enkele jaren schrijft hij romans die zich in de middeleeuwen afspelen.

 

Uit: Das Paradies der Assassinen

 

“Die drei Reiter folgten im bedächtigen Schritt dem lauf des Orontes. es waren zwei ältere Männer und ein Knabe, dem sie trotz seiner Jugend – er war fast noch ein Kind – ein eigenes Kamel überlassen hatten. Die sichere Art, mit der er das Tier lenkte, rechtfertigte ihr Vertrauen. sie hatten ihn in ihre Mitte genommen. Der hochgewachsene Hagere, der vorwegritt, schaute sich nicht ein einziges Mal nach ihm um. sein scharf geschnittenes Raubvogelgesicht wies herrische Züge auf, aber er war kein wirklicher Herr. Der unstete Blick, mit dem er die vor ihm liegende Landschaft musterte, verriet Verschlagenheit, gepaart mit Grausamkeit, die sich nicht versteckte, wenn er sich unbeobachtet fühlte. Der Mann am Schluss der kleinen Reisegruppe wirkte – wenn auch ungewollt – wie sein sorgfältig ausgewählter Kontrast. er war starkleibig, ein mächtiger Riese mit einem ausgesprochen gutmütigen Gesicht, es erinnerte an einen treuherzigen Bernhardiner – auch wenn seinen flinken Augen unter faltig herabhängenden Lidern nichts von dem entging, was sich um ihn herum tat. Meist aber ruhten sie wohlwollend, fast mütterlich besorgt auf dem schlanken Knaben, der vor ihm auf seinem Reittier hockte und sich des Öfteren grinsend nach ihm umsah.”

 

Berling

Peter Berling (Meseritz-Obrawalde, 20 maart 1934)

 

De Duitse schrijver Josef Reding werd geboren op 20 maart 1929 in Castrop-Rauxe. Als zestienjarige werd hij nog als soldaat ingezet gedurende WO II. Hij studeerde psychologie, kunstegeschiedenis, anglistiek en germanistiek in Duitsland en de VS. In dat laatste land sloot hij zich aan bij de burgerrechtenbeweging van Martin Luther King. Hij werkte in de slums van Harlem en New Orleans. Als een van de eerste schrijvers leverde hij authentieke reportages over de lepra- en rampengebieden in Azië, Afrika en Latijns-Amerika. Reding ontving o.a. de Romeinse prijs van de Villa Massimo, de Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis en de KOGGE-Literaturpreis. Hij schrijft gedichten en hoorspelen, maar hoofdzakelijk korte verhalen.

 

Der Paradekarren

 

Ich feile in dieser Stunde – darf ich sie in Anlehnung an die astronomische Poesie Sternstunde nennen? – an einem Schreiben an die Regierung. Es braucht mir niemand zu sagen, dass es bei einem solchen Skriptum auf einen gepflegten Stil und Präzision des Ausdrucks ankommt. Und doch möchte ich bei aller Sachlichkeit auch Spuren von Anmut in den Brief einfließen lassen; ich überlege noch, ob durch Vokabeln wie “submissest” oder “dekorierter Veteran” eine derartige Wirkung erzielt wird. Vielleicht nimmt sich eine solche Wortwahl antiquiert aus? Ich werde lieber bei einem modernen Wortschatz Anleihen machen und mich als “konstruktiver Staatsbürger” und “ordnungsliebender Charakter” bezeichnen. Ich bin nämlich ein Erfinder, und mein Berufsstand ist leicht dem Verdacht einer etwas genialen Schludrigkeit und angeschmuddelten Unzuverlässigkeit ausgesetzt. Auch rückt uns eine kraftvolle Phantasie in die gefährliche Nähe zu den Dichtern, die in unserem Staatswesen von gar manchem wackeren Beamten anarchistischer Gelüste geziehen werden.

 

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Josef Reding (Castrop-Rauxe, 20 maart 1929)

 

 

De Duitse schrijver en journalist Ralph Giordano werd op 20 maart 1923 in Hamburg geboren als zoon van een italiaanse vader en een joodse moeder. Vanwege zijn gedeeltelijk joodse afkomst stond hij aan vervolging door de Nazi, s bloot, maar zijn familie dook onder bij een vriend en overleefde de oorlog. In 1964 begon Giordano te werken bij de WDR, waar hij bleef tot 1988. Tegenwoordig is hij zelfstandig schrijver. Themá’s zijn vaak Nazi-Duitsland, de neo-Nazi’s en de islam. Giordano staat bekend als tegenstander van de integratie van moslims. Zo is hij ook tegen de bouw van een moskee in Keulen die hij ziet als symbool van een paralelle maatschappij.

 

Uit: Erinnerungen eines Davongekommenen

 

»Der 30. Januar 1933 war noch spurlos an mir vorbeigegangen, wie auch der Reichstagsbrand vom 27. Februar und der Boykott jüdischer Geschäfte am 1. April. Nur wenig später aber wurde das Dritte Reich Adolf Hitlers für mich spürbar – am Antrittstag auf dem Johanneum. ›Hie Arier – hie Nichtarier‹, wurde da befohlen. Worauf sich die Klasse in zwei ungleiche Gruppen teilte, eine kleinere und eine größere. Da mein Bruder und ich mit der Frage nicht das geringste anzufangen wussten, gesellten wir uns dem größeren Teil der Mitschüler zu, etwa dreißig, während der kleinere nicht mehr zählte als Finger an einer Hand. Am Nachmittag wurden wir dann von den Eltern belehrt, dass wir zu der kleineren Gruppe gehörten. Ich erinnere mich an keine Beunruhigung von Vater und Mutter, Stirnrunzeln vielleicht, das war alles. In mir sah es jedoch anders aus. Obwohl die Teilung keine äußeren Folgen hatte, etwa sitzmäßige Trennung der kleinen von der größeren Gruppe – da war dennoch etwas Unheimliches im Gange … Ohne später eintretende und heutzutage allgemein bekannte Ereignisse, deren Wurzel der Ungeist dieses denkwürdigen Tages war, vorwegnehmen zu wollen – da läutete ein schriller Alarm in mir, weil etwas fühlbar angetastet wurde, was danach nie wieder ganz ins Lot kommen wird: das Gefühl selbstverständlicher Zugehörigkeit. Diese frühe ›Sonderbehandlung‹, die erste Konfrontation mit dem kommenden Schicksal, war eine historische Urstunde meiner Biographie.«

 

Giordano

Ralph Giordano (Hamburg, 20 maart 1923)

 

De Frans-Libanese dichteres en schrijfster Andrée Chedid werd geboren op 20 maart 1920 in Caïro. Toen zij tien was ging zij naar een kostschool waar zij Frans en Engels leerde. Na een verblijf in Europa ging zij terug naar Caïro, waar zij de Amerikaanse universiteit bezocht. Sinds 1946 woont zij in Frankrijk. Haar eerste boek verscheen in het Engels: On the Trails of my Fancy.

 

La source des mots

 

« Je débutais

Au fond des lagunes

De la parole

Immergé dans ses remous

Et dans la source des mots

 

De ce temps-là

J’englobais toutes les langues

Je regorgeais de sons

Je jouais l’impossible

Sur mon clavier

 

Mais bientôt je naquis

Au monde des limites

 

Bientôt vos appels

Décryptèrent mon maquis

 

Bientôt vos voix

M’établirent en lieu

Et en frontières

 

Bientôt vos gestes

Tracèrent des règles

Dans ces marais d’infini »

 

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Andrée Chedid (Caïro, 20 maart 1920)

 

De Romeinse dichter Publius Ovidius Naso werd geboren op 20 maart 43 v. Chr. uit een welgestelde ridderfamilie te Sulmo, nu het stadje Sulmona. Zie ook mijn blog van 20 maart 2007 en ook mijn blog van 20 maart 2008.

 

Uit: Tristia  (Vertaling door M. d’Hane-Scheltema)

 

Wie ik geweest ben, ik, de speelse dichter van de liefde –
    luister, dan weet u wie u leest, ook na mijn dood:
Sulmo was mijn geboorteplaats, omringd door koele stromen,
    zo’n tienmaal negen mijl verwijderd van de Stad.
Daar zag ik dus het levenslicht en vraagt u naar een jaartal:
    dat jaar stierven twee consuls in eenzelfde strijd.
Van ouds behoorde mijn familie tot de ridderklasse,
    wat dat ook zegt … Ik was bepaald geen parvenu,
ook niet de oudste zoon: toen ik verscheen was er een broertje
    dat vier kwartalen voor mijn komst geboren was;
onze verjaardag mocht dezelfde Morgenster begroeten
    en zo’n dag werd met tweemaal offerkoek gevierd
tijdens de feestweek van de wapendragende Minerva,
    en wel de eerste dag met gladiatorenbloed.

 

Publius_Ovidius_Naso

Ovidius (20 maart 43 v. Chr. – 17 na Chr.)

 

Herinnering aan Hugo Claus

Gisteren was het een jaar geleden dat de Belgische dichter-schrijver-kunstenaar-filmer Hugo Claus overleed. Zie ook mijn blog van 5 april 2007 en ook mijn blog van 19 maart 2008.

In een tuin

 

O de brand in het nest van de zeer jonge vogels

De wind met de asse liefkoost mijn wangen

 

De ontvangen bruid ontwaakt verrast

En streelt de pijn in hare lenden open

 

En komt achter mij in de heilige boomgaard staan

Samen zien wij de bevende kinderen achter de hagen paren

 

Ik eet en slaap Ik ben bij haar verloren

Soms zeg ik als ik door de gangen van dit slapend klooster

Wandel soms verdwaal:

Verlaat mij Laat mij zwijgend achter

 

De bange boten vertragen hunne vaart

Wanneer de haven nadert bij avond

 

De boomgaard laat een voor een zijn vruchten los.

 

Claus

Hugo Claus (5 april 1929 – 19 maart 2008)