In Memoriam Elfriede Gerstl

In Memoriam Elfriede Gerstl

 

De Oostenrijkse dichteres, schrijfster en essayiste Elfriede Gerstl is op donderdag 9 april na een lang ziekbed gestorven. Ze was 76 jaar. Gerstl had talrijke literatuurprijzen op haar naam staan, zoals de Theodor Körner Preis en de Ben Witter Preis. Zie ook mijn blog van 16 juni 2008.

 

ich schreibe also … was …

 

1.
schreiben ersetzt ersehntes sprechen?
verstanden werden wollen
was für ein wahnsinn
als ob der wind lesen könnte
na ja schreiben in ehren
schreiben ist der beste koch
das schreiben kommt
das schreiben geht
ich schreibe … also bin ich?

 

 

2.
versteh ich denn was ich da sag
& bin ich der hüter meiner gedanken
& wie und wann gehören sie mir
in buchform eh klar – habs nicht
so gemeint –
& und wenn mir einer zufliegt
wie die birne vom baum
was dann

 

gerstl

Elfriede Gerstl (16 juni 1932 – 9 april 2009)

 

 

Charles Baudelaire, Julius Hart, Joolz Denby, Johannes Bobrowski, Arnold Stadler, Bernard-Marie Koltès, Lev Kopelev, Carl Amery, Leonard Wibberley

De Franse dichter Charles Baudelaire werd geboren in Parijs op 9 april 1821. Zie ook mijn blog van 9 april 2007 ,mijn blog van 25 juli 2006 en ook mijn blog van 9 april 2008.

 

Harmonie du soir

 

Voici venir les temps ou vibrant sur sa tige

Chaque fleur s’évapore ainsi qu’un encensoir

Les sons et les parfums tournent dans l’air du soir

Valse mélancolique et langoureux vertige

 

Chaque fleur s’évapore ainsi qu’un encensoir

Le violon frémit comme un coeur qu’on afflige

Valse mélancolique et langoureux vertige

Le ciel est triste et beau comme un grand reposoir

 

Le violon frémit comme un coeur qu’on afflige

Un coeur tendre qui hait le néant vaste et noir

Le ciel est triste et beau comme un grand reposoir

Le soleil s’est noyé dans son sang qui se fige

 

Un coeur tendre qui hait le néant vaste et noir

Du passé lumineux recueille tout vestige

Le soleil s’est noyé dans son sang qui se fige

Ton souvenir en moi luit comme un ostensoir

 

 

Spleen

 

Je suis comme le roi d’un pays pluvieux,

Riche, mais impuissant, jeune et pourtant très-vieux,

Qui, de ses précepteurs méprisant les courbettes,

S’ennuie avec ses chiens comme avec d’autres bêtes.

Rien ne peut l’égayer, ni gibier, ni faucon,

Ni son peuple mourant en face du balcon.

Du bouffon favori la grotesque ballade

Ne distrait p
lus le front de ce cruel malade ;

Son lit fleurdelisé se transforme en tombeau,

Et les dames d’atour, pour qui tout prince est beau,

Ne savent plus trouver d’impudique toilette

Pour tirer un souris de ce jeune squelette.

Le savant qui lui fait de l’or n’a jamais pu

De son être extirper l’élément corrompu,

Et dans ces bains de sang qui des Romains nous viennent,

Et dont sur leurs vieux jours les puissants se souviennent,

Il n’a su réchauffer ce cadavre hébété

Où coule au lieu de sang l’eau verte du Léthé.

 

 

 

L’homme et la mer

 

Homme libre, toujours tu chériras la mer!

La mer est ton miroir, tu contemples ton âme

Dans le déroulement infini de sa lame

Et ton esprit n’est pas un gouffre moins amer.

 

Tu te plais a plonger au sein de ton image;

Tu l’embrasses des yeux et des bras, et ton coeur

Se distrait quelquefois de sa propre rumeur

Au bruit de cette plainte indomptable et sauvage.

 

Vous êtes tous les deux ténébreux et discrets;

Homme, nul n’a sondé le fond de tes abîmes;

O mer, nul ne connaît tes richesses intimes,

Tant vous êtes jaloux de garder vos secrets!

 

Et cependant voilà des siècles innombrables

Que vous vous combattez sans pitié ni remords,

Tellement vous aimez le carnage et la mort,

O lutteurs éternels, O frères implacables!

 

Baudelaire

Charles Baudelaire (9 april 1821 – 31 augustus 1867)
Geschilderd door Gustave Courbet, 1847

 

De Duitse dichter en schrijver Julius Hart werd geboren op 9 april 1859 in Münster, waar hij ook het gymnasium bezocht. Samen met Albert Giese en Peter Hille gaf hij in 1877 in Münster de Zeitschrift Deutsche Dichtung uit. In 1879 begon hij met zijn broer Heinrich de Deutsche Literaturkalender, die later, na wisseling van uitgeverij als Der Kürschner beroemd zou worden. In 1881 trokken de broers naar Berlijn, waar zij opniieuw tijdschriften uitgaven. Als dichter was Julius Hart minder succesvol dan als organisator van literaire verenigingen of als uitgever en criticus uit de tijd van het naturalisme.

 

In der Osternacht

 

Süß duftet und leise athmet

Draußen die Osternacht,

Ruhig träumen die Gassen,

Vom blauen Monde bewacht.

 

Die dürren Zweige der Linde

Wiegen und schwanken im Wind,

Und durch die schauernden Lüfte

Das Blut des Frühlings rinnt.

 

Die Glocken tönen und läuten

Leise ins stille Gemach,

Sie läuten und rufen den Frühling

Im klopfenden Busen wach.

 

Und von den Blättern der Bibel

Hebe ich träumend mein Haupt, –

Und schaue des Heilands Augen,

Den längst ich gestorben geglaubt.

 

Ich sehe die rothen Wunden

Und den bleichen, friedlichen Mund,

Und um die Schläfe geflochten

Der Dornen blutigen Bund.

 

Ich trinke von seinen Augen

Der Thränen schmerzliche Glut, …

Und fühle, wie sanft seine Rechte

Auf meinem Haupte ruht …

 

Unnahbar unendliche Gottheit,

Sind’s wilde Schmerzen allein,

Die von dir reden und zeugen

Und deinem göttlichen Sein?

 

Sind’s nur die Schauer des Todes,

Aus denen dein Mund uns spricht,

Und strahlt nicht auch leuchtend im Frühling

Dein himmlisches Angesicht?

 

Die Glocken tönen und läuten,

Es webt und quillt in der Luft,

Rings flüstert ein süßer Zauber,

Und strömt ein Rosenduft.

 

Durch meine Seele ergießt sich’s

Wie lodernder Rosenschein …

Du süße, du schöne, du hohe

Geliebte, da dachte ich dein!

 

Julius_Hart

Julius Hart (9 april 1859 – 7 juli 1930)

 

De Engelse dichteres, schrijfster en “spoken-word artist” Joolz Denby werd geboren op 9 april 1955 in Colchester. Zie ook mijn blog van 9 april 2007  en ook mijn blog van 9 april 2008.

 

Venice ?

 

The old boat clatters through the Grand Canal;

it’s  near midnight and cold; the water we plough

through is like ink, the rotting, ruined palaces 

haunted by money and dead countesses

are whiter than paper; crumpled, spoiled paper

folded into these sinking facades.

 

The great dome of the Salute is a dead pearl

festooned with charnel statues paler than bones,

dirty and sightless, a slipped wreath

of twisted saints and straining prelates

reaching towards heaven from their precarious

perches, feet frozen, slipping, stone mouths yawing.

 

When day comes in a vapour of mist

we walk the tight-bound, teetering streets

with no room to pass, no space to turn in,

no milky flawed opal sky visible,

just round and round, past the cafes empty

of summer tourists and vain churches empty of voices.

 

On one old wall, the Holy Mother spreads

her carved cloak wide to protect the tiny people

clustered at her feet; Magna Mater, her face eaten

by age and pollution, blunt and blind;

would She give me, if I asked Her,

a blue Venetian glass heart, like the ones they

 

sell in every shop we pass; a small thing,

like a child’s jewel, a dressing-up necklace

that you could lose in the salt crash of the sea

and not regret, that would catch the sun like a drop of sky . . .

Would She give me, do you think, a blue glass heart

to replace my broken one?

 

Denby

Joolz Denby (Colchester, 9 april 1955)

 

De Duitse schrijver, dichter en essayist Johannes Bobrowski werd geboren op 9 april 1917 in Tilsit. Zie ook mijn blog van 9 april 2007  en ook mijn blog van 9 april 2008.

 

An Nelly Sachs

 

                                 Die Tiere haben Höhlen und die Vögel

                                  unter dem Himmel haben Nester

 

Höhlen, das Waldgetier

fährt hinab,

und der versengt und geschwemmt

war, der Holzpfahl Perun,

in die Erde auch

ist er gegangen, unter

den Dnjepr, so schreit noch aus

der Strom seine Rede: Kommt

von zerbrochnen Gehölzen, Tiere

kommt, das Getier hat Höhlen.

 

Der die Himmel trägt,

über Türmen

steht er des Lichts, für ihn

ist der Baum, seine Brut

unter den Flügeln, Schatten

nährt ihn und Regen, die Vögel,

die eiligen Herzen,

haben ein Nest.

 

(Hoch, ein Aufschein, der Adler

zog, in den Fängen

die schreiende Nachtigall, über

der Brandstatt riefen die Schwalben –

der Bewohner der Höhle

fiel auf die Erdwand, Sand

um die Schläfe strich er,

die Wurzeln fraßen

Gesicht und Gehör.)

 

Wer hat, dass er sein Haupt

lege, der wird

schlafen, hören aus Träumen

in einen Schrei, der die Ebenen

abfliegt, über Gewässern

fliegt – ein Licht kam, zwei Hügel

bogs auseinander, erkennbar

der Pfad, die Steine, Ufer,

grün vor Glanz – der Schrei

lautlos, „Löwenzahns Samen,

 

nur beflügelt mit Gebeten.”

 

 

 

Erfahrung

 

Zeichen,

Kreuz und Fisch,

an die Steinwand geschrieben der Höhle.

 

Die Prozession der Männer

taucht hinab in die Erde.

Der Boden wölbt sich herauf,

Kraut, grünlich, gewachsen

durch ein Gesträuch.

 

Gegen die Brust

steht mir der Strom auf,

die Stimme aus Sand:

 

öffne dich

ich kann nicht hindurch

deine toten

treiben in mir

 

Johannes-Bobrowski4

Johannes Bobrowski (9 april 1917 – 2 september 1965)

 

De Duitse schrijver Arnold Stadler werd geboren op 9 april 1954 in Meßkirch. Zie ook mijn blog van 9 april 2007  en ook mijn blog van 9 april 2008.

Uit: Mein Stifter

“Es war einmal einer, der unglaublich dick war, als hätte er alles verfressen. Er kam in einem Treppenhaus sehr schwerfällig von oben herunter und hatte eine Frau dabei. Sie schauten ganz appetitlos in die Welt und waren trotzdem unterwegs zu einem Festessen.
Von unten kam ein von weither angereister Verehrer des Dichters Adalbert Stifter und stieß auf die beiden. Können Sie mir sagen, wo es zu Stifter geht? fragte der Mann, der nicht weiter stören wollte.
Stifter? – C’est moi! Hätte der sagen können oder müssen: Das bin ich!
Angesichts dieser zwei Menschen, wegen des einen noch etwas mehr als wegen der anderen, verschlug es dem von weither angereisten Verehrer die Sprache, als wäre er gerade auf den Betrug seines Lebens gestoßen. Ich habe keine Zeit – kommen Sie morgen. Doch der Mann reiste ab und hat diesen Anblick bis heute nicht verwunden. Mein Stifter!
Wahrscheinlich wurde auch in dieser Zeit dieses Photo aufgenommen.
Beginnen wir nicht gleich mit dem letzten Photo, das es ja auch gibt und einen zerstörten Menschen zeigt. Nehmen wir dieses, aus der Zeit seiner großen schriftstellerischen Erfolge. Das ist ein Mensch, der erscheint in einer Fülle, als hätte er zu gut gelebt. Welches der schlimmste Vorwurf beim Blick eines Arztes auf die Blutwerte ist.”

Stadler

Arnold Stadler (Meßkirch, 9 april 1954)

 

De Franse toneelschrijver Bernard-Marie Koltès werd geboren in Metz op 9 april 1948. Zie ook mijn blog van 9 april 2007. 

 

Uit: Combat de nègre et de chiens

 

Le vent soulève une poussière rouge ; Léone voit quelqu’un sous le bougainvillée.

Dans des chuchotements et des souffles, dans des claquements d’ailes qui la contournent, elle reconnaît son nom, puis elle sent la douleur d’une marque tribale gravée dans ses joues.

L’harmattan, vent de sable, la porte au pied de l’arbre.

 

LEONE (s’approchant d’Alboury). — Je cherche de l’eau. Wasser, bitte. (Elle rit) Vous comprenez l’allemand ? Moi, c’est la seule langue étrangère que je connaisse un peu. Vous savez, ma mère était allemande, véritablement allemande, de pure origine ; et mon père alsacien ; alors moi, avec tout cela… (Elle s’approche de l’arbre.) Ils doivent me chercher. (Elle regarde Alboury.) Il m’avait pourtant dit que… (Doucement 🙂 Dich erkenne ich, sicher. (Elle regarde autour d’elle.) C’est quand j’ai vu les fleurs que j’ai tout reconnu ; j’ai reconnu ces fleurs dont je ne sais pas le nom ; mais elles pendaient comme cela aux branches dans ma tête, et toutes les couleurs, je les avais déjà dans ma tête. Vous croyez aux vies antérieures, vous ? (Elle le regarde.) Pourquoi m’a-t-il dit qu’il n’y avait personne sauf eux ? (Agitée 🙂 J’y crois moi, j’y crois. Des moments si heureux, très heureux, qui me reviennent de si loin ; très doux. Tout cela doit être très vieux. Moi, j’y crois. Je connais un lac au bord duquel j’ai passé une vie, déjà, et cela me revient souvent, dans la tête.

(Lui montrant une fleur de bougainvillée 🙂 Cela, on ne le trouve pas ailleurs que dans les pays chauds, n’est-ce pas ? Or je les ai reconnues, venant de très loin, et je cherche le reste, l’eau tiède du lac, les moments heureux. (Très agitée 🙂 J’ai déjà été enterrée sous une petite pierre jaune, quelque part, sous des fleurs semblables. (Elle se penche vers lui.) Il m’avait dit qu’il n‘y avait personne (Elle rit.) Je suis tellement contente que vous ne soyez pas français ni rien comme cela ; ça évitera que vous me preniez pour une conne.”

 

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Bernard-Marie Koltès (9 april 1948 – 15 april 1989)

 

De Russische schrijver Lev Zinovevitsj Kopelev werd op 9 april 1912 in Kiev geboren. Zie ook mijn blog van 9 april 2007. 

 

Uit: Und schuf mir einen Götzen

 

„… Eines Abends ging Tscherednitschenko mit einigen Akti­visten zu dem Priester. Sie drängten ins Haus, ohne sich die Schuhe abzustreifen und die Mützen abzunehmen, polterten direkt ins Eßzimmer. Der Hausherr trat ihnen ruhig, sogar freundlich entgegen.

»Treten Sie ein, meine unerwarteten, aber hochgeehrten Gä­ste. Setzen Sie sich bitte. Verschmähen Sie nicht ein Gläschen Tee mit Konfitüre.«

»Wir sind nicht hergekommen, um mit dir Tee zu süffeln.«

Tscherednitschenko klappte einen Zipfel seines Uniformmantels hoch, zog aus seiner Reithose eine Pistole und warf sie von der einen Hand zur anderen. »Weißt du, was das ist?«

Die Pfarrersfrau, die wie angewurzelt beim Samowar stand, stöhnte leise. Der Priester blieb ungerührt.

»In Waffen kenne ich mich nicht aus. Aber es ist scheinbar ein Browning.«

»Richtig geraten. Sieben Schuß drin. Und alle sieben kriegst du in deinen Wanst, wenn du nicht morgen noch vor Tag aus dem Dorf verschwindest. Ich hab’ nur ein Auge, aber ich sehe weit. Also, verschwinde, daß es im ganzen Kreis nicht mehr nach dir stinkt!« …

Am Morgen fuhr der Priester ab. Fast bis zum Bahnhof gelei­teten ihn weinende Frauen.

Nach Stalins Artikel „Schwindligwerden vor Erfolgen“ begann man in den Nachbardörfern, die in Gemeineigentum übernom­menen Kühe den Eigentümern zurückzugeben. Mancherorts traten ganze Familien wieder aus dem Kolchos aus – Moskau hatte es erlaubt! – und forderten ihre Pferde, ihre Pflüge, Eggen und das Saatgetreide zurück.“

 

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Lev Kopelev (9 april 1912 – 18 juni 1997)

 

De Duitse schrijver en milieu-acrivist Carl Amery werd als Christian Anton Mayer op 9 april 1922 in München geboren. Daar studeerde hij moderne filologie. Toen hij 21 was werd hij Amerikaans krijgsgevangene. In 1946 keerde hij terug naar München. In 1954 publiceerde hij zijn eerste roman “Der Wettbewerb”. Hij was lid van de Gruppe 47 en werkte lange tijd als directeur van de Städtische Bibliotheken München.

 

Uit: Arbeit an der Zukunft

 

Meine erste »ordentliche« Story schrieb ich im Winter 1945/46 in Arkansas, wo ich als kriegsgefangener Baumwollpflücker, später Dolmetscher tätig war. Sie wurde in einem der interessanten jugendlichen Blätter jener Zeit veröffentlicht, machte einen Lektor der Nymphenburger

Verlagshandlung auf mich aufmerksam und führte so zum ersten Romanvertrag. (Die Veröffentlichung erfolgte 1953 und war mittelbar für meinen Zugang zur Gruppe 47 verantwortlich.) Seit 1950 verheiratet, mußte ich mich allerdings auf die Lebensweise eines ›freien‹, d. h. zu ständiger

Produktion gezwungenen Schriftstellers einrichten, was hauptsächlich durch Mitarbeit beim Rundfunk gelang.

Meinen Prosastil hätte ich nicht ohne die langjährige Bekanntschaft mit angelsächsischer und französischer Literatur entwickeln können – und (damit im Zusammenhang) nicht ohne die mit den Jahren wachsende Überzeugung, daß der komische Weltzugang leichter und eher die Tragödie

enthält und aus sich entläßt als umgekehrt. Wie erwähnt, habe ich dabei immer angenommen, daß ich von westlichen Vorbildern und Kategorien ausging und ausgehe; doch hat mich vor einem Jahr, bei einer Lesung in Prag, die Frage eines Tschechen nachdenklich gemacht, ob ich nicht eine

starke Affinität zum tschechisch-mährischen literarischen Humor verspüre. Da könnte, wie man sagt, was dran sein – zumindest in
den letzten Jahren.“

 

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Carl Amery (9 april 1922 – 24 mei 2005)

 

 

De Iers-Amerikaanse schrijver Leonard Wibberley werd geboren op 9 april 1915 in Dublin. Hij bezocht scholen in Engeland en werkte in de jaren derig als journalist in Londen. In 1943 vertrok hij naar de Vs, waar hij al snel ook weer als journalist werkte, o.a. bij de Los Angeles Times. Daarnaast schreef hij meer dan 100 boeken, waaronder 50 jeugdboeken. Het grootste succes bij het volwassen publiek had hij met de satirische romans rond het fictieve hertogdom Grand Fenwick.

 Uit: The Mouse That Roared

 

“I hope”, said Gloriana warily, “that you are not going to suggest that I marry the American minister, because I won’t do it. I’ve been reading about the Americans in a women’s magazine and they’re all cruel to their wives.”
“Cruel to their wives?” echoed the count.
“Precisely. They treat them as equals. They refuse to make any decisions without consulting them. They load them up with worries they should keep to themselves. And when there isn’t enough money, they send them out to work instead of earning more by their own efforts.
Some of them even make their wives work so they can go to college. They are not men at all. They are men-women. And their wives are women-men. If I am to marry, I want a husband who will be a man and let me be a woman. I’ll be able to handle him better that way.”

 

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Leonard Wibberley (9 april 1915 – 22 november 1983)

Herinnering aan Gerard Reve, Hanz Mirck, Christoph Hein, Nnedi Okorafor, Barbara Kingsolver, Martin Grzimek, John Fante, Glendon Swarthout, Hégésippe Moreau, Johann Christian Günther

Herinnering aan Gerard Reve

Vandaag is het precies 3 jaar geleden dat de Nederlandse dichter en schrijver Gerard Reve overleed. Zie over Reve ook mijn blog van 8 april 2007, mijn blog van 14 december 2007,  mijn blog van 14 december 2006. en mijn blog van 9 april 2006 en ook mijn blog van 8 april 2008.

Uit: De Avonden

‘Ik leef,’ fluisterde hij, ‘ik adem, ik beweeg, dus ik leef. Wat kan er nog gebeuren? Er kunnen rampen komen, pijnen, verschrikkingen. Maar ik leef. Ik kan opgesloten zijn, of door gruwelijke ziekten worden bezocht. Maar steeds adem ik, en beweeg ik. En ik leef.’ Hij liep terug naar de keuken, voltooide het poetsen en betrad zijn slaapkamer.
‘Konijn,’ zei hij, het konijn op de arm nemend, ‘je straf is ingetrokken, gezien je grootste verdiensten voor de zaak. ‘Hij zette het dier op de schrijftafel, sloot de grodijnen en begon zich uit te kleden. Toen hij gereed was, trommelde hij zich met de vuisten op de borst, en betastte zijn lichaam. Hij kneep in het vel van de nek, in de buik, de kuiten en de dijen. ‘Alles is voorbij,’ fluisterde hij, ‘het is overgegaan. Het jaar is er niet meer. Konijn, ik ben levend. Ik adem, en ik beweeg, dus ik leef. Is dat duidelijk? Welke beproevingen ook komen, ik leef.’
Hij zoog de borst vol adem en stapte in bed. ‘Het is gezien,’ mompelde hij, ‘het is niet onopgemerkt gebleven.’ Hij strekte zich uit en viel in een diepe slaap.“

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Gerard Reve (14 december 1923 – 8 april 2006)
Portret door Arjan van Gent

 

De Nederlandse dichter Hanz Mirck werd geboren op 8 april 1970 te Zutphen. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en mijn blog van 3 april 2007  en ook mijn blog van 8 april 2008.

De leraar die ons Kafka lezen leerde

De leraar die ons Kafka lezen leerde
was twee cyclopen in één lijf. En ik,
ik deed alsof ik Niemand heet
alsof ik zijn vraag stellen hoorde als ieder ander,
hij mij aankeek als ieder ander

Jaren later, op een cursus, is Niemand nog altijd dertien:
als ik het weet vraag ik geen beurt –
als ik de beurt heb weet ik niets
Onder de kudde verborgen, verdomd,
blijf ik eraan ontsnappen dat niemand ontkomt

 

Draadloos

Jij trok me mee, die avond, Milaan, zacht licht, lichte wind,
naar die begraafplaats als een dodenstad die groter leek
dan hij kon zijn, ingeklemd tussen kazerne en verkeersplein
Achter de lege hekken marmeren gangen, bewaakt

door een wachter in een eeuwigdurende houw
oprijzend boven wie daaronder was
Niemand
Een klok aarzelde tussen luiden en slaan

Ik trok je mee maar je bleef omkijken,
wist aan wie je dacht en wie daar niet was, wie nergens,
wie overal, het hek om de dodenstad

Later zouden we een huizenhoog reclamebord passeren
voor één machtig abonnement op een draadloze verbinding
met het echte leven

Mirck

Hanz Mirck (Zutphen, 8 april 1970)

 

De Duitse schrijver, essayist en vertaler Christoph Hein werd geboren op 8 april 1944 in Heinzendorf in Silezié. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en ook mijn blog van 8 april 2008.

 

Uit: Landnahme

 

“Sie lief hinaus und knallte die Tür zu. Sie war wütend auf mich, was mir Leid tat, aber ich war wirklich sprachlos. Es mag ja sein, dass ich etwas zu früh damit begonnen habe und dass mir die Kerle halt besonders gut gefallen, vielleicht hatte Mutter Recht und ich war mannstoll, na, und wenn schon, jahrelang mit einem festen Freund gehen und sogar die Nächte mit ihm verbringen und dabei das Jungfernhäutchen zu behüten, das erscheint mir noch heute abwegig. Ich kannte Rieke und wusste, dass sie eine ulkige Nudel war, nur wieso Bernhard das mitmachte, war mir unbegreiflich. Er war ein gut aussehender Kerl, nicht sehr groß, aber stämmig gewachsen. Und er hatte irgendetwas an sich, das mir gefiel und sicher nicht nur mir. Er redete nicht viel, insofern hätte er gut zu mir gepasst, denn ich redete immer gern, und Bernhard brachte es fertig, eine Stunde mit uns im Zimmer zu sitzen und nichts zu sagen. Er lächelte und schwieg, und wenn er einen ansah, da strahlte etwas von ihm aus. Er strahlte einen ganz bestimmten Geruch aus, würde ich sagen, wenn das nicht unsinnig wäre, weil ein Geruch nicht strahlen kann. Er konnte schweigen, und man hatte nicht das Gefühl, dass er einem nichts zu sagen hat. Man spürte bei ihm, dass er ganz genau wusste, was er will, und dass er alles durchsetzen würde, was er sich vornahm. Wenn er mich minutenlang ansah und dann meine Hand anfasste, bekam ich sofort ein Fell, denn alle Härchen auf meinem Arm standen augenblicklich aufrecht. Er konnte einen aber auch angucken! Er starrte nicht, er blickte einem unverwandt und freundlich in die Augen, und auf der Stelle roch ich diesen Geruch, er verströmte einen Duft von Kraft und Entschlossenheit.
So muss ein Vulkan riechen, bevor er ausbricht. Er war ein richtiger Mann, und darum konnte ich überhaupt nicht verstehen, dass er sich auf die dummen Spielchen von meiner Schwester einlässt. Ich hatte gedacht, er hätte sie gleich genommen, gleich bei ihrer allerersten Verabredung, denn genau danach roch er.”

Hein

Christoph Hein (Heinzendorf, 8 april 1944)

 

De Afrikaanse-Amerikaanse schrijfster Nnedi Okorafor werd geboren op 8 april 1974 in Cincinnati, Ohio. Haar ouders waren Nigeriaanse immigranten. Zij debuteerde in 2005 met Zahrah the Windseeker, waarvoor zij de Wole Soyinka Prize for Literature in Africa ontving. In 2007 publiceerde zij The Shadow Speaker. Zij werkt als docente creatief schrijven aan de Chicago State University.

 

Uit: Zahrah the Windseeker

 

„When I was born, my mother took one look at me and laughed.
“She’s . . . dada,” said the doctor, looking surprised.
“I can see that,” my mother replied with a smile. She took me in her arms and gently touched one of the thick clumps of hair growing from my little head. I had dadalocks, and woven inside each one of those clumps was a skinny, light green vine. Contrary to what a lot of people think, these vines didn’t sprout directly from my head. Instead, they were more like plants that had attached themselves to my hair as I grew inside my mother’s womb. Imagine that! To be born with vines growing in your hair! But that’s the nature of dada people, like myself.
“Look, she’s smiling,” my father said. “As if she already knows she’s dada.” To many, to be dada meant you were born with strange powers. That you could walk into a room and a mysterious wind would knock things over or clocks would automatically stop; that your mere presence would cause flowers to grow underneath the soil instead of above. That you caused things to rebel or that you would grow up to be rebellious yourself! And what made things even worse was that I was a girl, and only boys and men were supposed to be rebellious. Girls were supposed to be soft, quiet, and pleasant.“

 

Nnedi

Nnedi Okorafor (Cincinnati, 8 april 1974)

 

De Amerikaanse schrijfster Barbara Kingsolver werd geboren op 8 april 1955 in Annapolis, Maryland. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en ook mijn blog van 8 april 2008.

Uit: Animal, Vegetable, Miracle

 

“As we gathered our loot on the counter, the sky suddenly darkened. After 200 consecutive cloudless days, you forget what it looks like when a cloud crosses the sun. We all blinked. The cashier frowned toward the plate glass window.
“Dang,” she said, “if it isn’t going to rain.”
“I hope so,” Steven said.
She turned her scowl from the window to Steven. This bleached-blonde guardian of gas pumps and snack food was not amused. “It better not, is all I can say.”
“But we need it,” I pointed out. I am not one to argue with cashiers, but this was my very last minute as a Tucsonan. I hated to jinx it with bad precipitation-karma.
“I know that’s what they’re saying, but I don’t care,” she avowed. “Tomorrow’s my first day off in two weeks, and I want to wash my car.”
For three hundred miles we drove that day through desperately parched Sonoran badlands, chewing our salty cashews with a peculiar guilt. We had all shared this wish, in some way or another: that it wouldn’t rain on our day off. Thunderheads dissolved ahead of us, as if honoring our compatriot’s desire to wash her car as the final benediction on a dying land. In our desert, we would not see rain again.”

 

Kingsolver

Barbara Kingsolver (Annapolis, 8 april 1955)

 

De Duitse schrijver Martin Grzimek werd geboren op 8 april 1950 in Trutzhain, Hessen. Vanaf 1968 studeerde hij theaterwetenschappen in Berlijn en vanaf 1972 filosofie en germanistiek in Heidelberg. Daarna werkte hij o.a. als docent. Van 1986 tot 1992 werkte hij als zelfstandig schrijver in Caracas, Venezuela, waarbij hij tevens in de directie zat van het Goethe Instituut daar. Van 1997 tot 2000 verbleef hij in Santiago de Chile.

 

Uit: Das Austernfest

»Ich bin verliebt in eine Frau und kann nicht von ihr lassen. Schon seit Jahrzehnten geht das so, es scheint mir, solange ich denken kann, doch was ich auch versuche, sie will nichts von mir wissen. Das wird sich jetzt ändern. Sie braucht mich, ich habe es ihr bewiesen. Sie schaut mich schon anders an, sieht nicht mehr nur den guten alten Freund in mir, den sie so lange kennt. Ich habe etwas getan für sie, was sie mir nie vergessen können wird: ich gebe ihr die Freiheit wieder. Dann werden wir zusammensein. Ich spüre es. Es dauert nur noch ein paar Tage, hat mir der Staatsanwalt verraten, und ich kann sie abholen aus der Untersuchungshaft. Sie wird mir in die Arme fallen, ich drücke sie an mich, spüre ihr Gesicht an meiner Wange, ihre Haare auf meinen trockenen Lippen, höre sie in mein Ohr flüstern. Sie wird mich lieben, lieben müssen.«

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Martin Grzimek (Trutzhain, 8 april 1950)

 

De Amerikaanse schrijver John Fante werd geboren in Colorado op 8 april 1909. Zie ook mijn blog van 8 april 2007.

Uit: A Kidnapping in the Family

 

“There was an old trunk in my mother’s bedroom. It was the oldest trunk I ever saw. It was one of those trunks with a round lid like a fat man’s belly. Away down in this trunk, beneath wedding linen that was never used because it was wedding linen, and silverware that was never used because it was a wedding present, and beneath all kinds of fancy ribbons, buttons, birth certificates, beneath all this was
a box containing family pictures. My mother wouldn’t permit anyone to open this trunk, and she hid the key. But one day I found the key. I found it hidden under a corner of the rug.
On spring afternoons that year I would come home from school and find my mother working in the kitchen. Her arms would be limp and white like dry clay from toil, her hair thin and dry against her head, and her eyes sunken and large and sad in their sockets.
The picture! I would think. Oh, that picture in the trunk!
When my mother wasn’t looking I would steal into her bedroom, lock the door, and open the trunk. There were many pictures down there, and I loved all of them, but there was one alone which my fingers ached to clutch and my eyes longed to see when I found my mother that way — it was a picture of her taken a week before she married my father.
Such a picture!
She sat on the arm of a plush chair in a white dress spilling down to her toes. The sleeves were puffy and frothy: they were very elegant sleeves. There was scarcely any neck to the dress, and at her throatwas a cameo on a thin gold chain. Her hat was the biggest hat I ever saw in my life. It went entirely around her shoulders like a white parasol, the brim dipping slightly, and covering most of her hair except a dark mound in back. But I could see the green, heavy eyes, so big that not even that hat could hide them.”

 

Fante

John Fante (8 april 1909 – 8 mei 1983)

 

 

De Amerikaanse schrijver Glendon Fred Swarthout werd geboren op 8 april 1818 in Pinckney, Michigan. Zie ook mijn blog van 8 april 2007.

 

Uit: The Cadillac Cowboys

 

Call me a Cadillac cowboy if you will. The Grand Central Station Gang, my former fellow-riders on the New York, New Haven & Hartford stage line, insult me, so I hear, with labels similarly choice.  “Billy the Button-Down Kid,” they scoff, or “The T.S. Eliot Tenderfoot” or “Wyatt Earp with an Attache Case.” Let them have their jest.  Archetype of the dude I may be, but I have gone west now, where men are men and where, when you say such things, stranger, you smile.

It was books, not a six-gun, which sent me packing, which made me a dilettante Don Quixote gone daft from reading. For some time after marriage I pretended industry by commuting now and then from our estate to New York, to the Public Library, and there for several hours doing research
for a possible Ph.D. in history. By chance I crossed a Mississippi of the mind and commenced to graze with rising appetite in a territory of Indians and ranchers and cavalry  and gunfighters and romance from whence I was never emotionally to return. As a historian I had found my era, as a man my place.  Stooped, spindle-shanked, thick-lensed, balding pedant–not! In this bony breast there snorted a bison, there swaggered a roistering mountain man, there was born, a civilization too late, a stripling Teddy Roosevelt hot for deeds of derring-do!“

 

glendoncowboy

Glendon Swarthout (8 april 1918 – 23 september 1992)

 

De Franse dichter en schrijver Hégésippe Moreau (eig. Pierre-Jacques Roulliot) werd geboren op 8 april 1810 in Parijs. Zie ook mijn blog van 8 april 2007.

 

Chagrin d’automne

 

Les lignes du labour dans les champs en automne

Fatiguent l’œil, qu’à peine un toit fumant distrait,

Et la voûte du ciel tout entière apparaît,

Bornant d’un cercle nu la plaine monotone.

 

En des âges perdus dont la vieillesse étonne

Là même a dû grandir une vierge forêt,

Où le chant des oiseaux sonore et pur vibrait,

Avec l’hymne qu’au vent le clair feuillage entonne !

 

Les poètes chagrins redemandent aux bras

Qui font ce plat désert sous des rayons sans voile

La verte nuit des bois que le soleil étoile ;

 

Ils pleurent, oubliant, dans leurs soupirs ingrats,

Que des mornes sillons sort le pain qui féconde

Leurs cerveaux, dont le rêve est plu
s beau que le monde !

 

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Hégésippe Moreau (8 april 1810 – 20 december 1838)

 

De Duitse dichter Johann Christian Günther werd geboren op 8 april 1695 in Stiergau. Zie ook mijn blog van 8 april 2007. Zie ook mijn blog van 8 april 2007. 

 

Die unwiederbringliche Zeit

 

Ich weiß noch wohl die liebe Zeit,

In der ich mich genug erfreut;

Was waren das für süße Tage!

Die Schläfen trugen Blum’ und Glut

Und kannten weder Wunsch noch Plage,

Noch was den Greisen bange tut.

 

Mein Sorgen ging auf Lust und Scherz;

Mein Herz war Amianthes Herz,

Wir zählten weder Kuß noch Stunden.

Tanz, Schauplatz, Gärten, Spiel und Wein

Und aller Vorteil der Gesunden

Nahm Blut und Geist mit Wollust ein.

 

Wie? Was? Erzähl ich einen Traum?

Zum wenigsten gedenkt mich’s kaum.

Mein Gott, wie ist die Zeit entronnen!

Was hast du, Herz, von aller Lust?

Dies, daß du R
eu’ und Leid gewonnen

Und wissen und entbehren mußt.

 

Ihr, die ihr die Natur versteht

Und durch die Kunst oft höher geht,

Ihr könnt euch mir recht sehr verbinden:

Ach sagt mir doch, ich fleh euch an,

Wie soll ich die Maschine finden,

Die Zeit und Jugend hemmen kann?

 

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Johann Christian Günther (8 april 1695 – 15 maart 1723)

William Wordsworth, Victoria Ocampo, Gabriela Mistral, Donald Barthelme, Johannes Mario Simmel, Jens Peter Jacobsen, Gustav Landauer, Roger Lemelin, Hervé Bazin, Flora Tristan

De Engelse dichter William Wordsworth werd geboren op 7 april 1770 in Cumberland. Zie ook mijn blog van 7 april 2007 en ook mijn blog van 7 april 2008.

 

LINES WRITTEN IN EARLY SPRING

         

I HEARD a thousand blended notes,

While in a grove I sate reclined,

In that sweet mood when pleasant thoughts

Bring sad thoughts to the mind.

 

To her fair works did Nature link

The human soul that through me ran;

And much it grieved my heart to think

What man has made of man.

 

Through primrose tufts, in that green bower,

The periwinkle trailed its wreaths;

And ’tis my faith that every flower

Enjoys the air it breathes.

 

The birds around me hopped and played,

Their thoughts I cannot measure:–

But the least motion which they made

It seemed a thrill of pleasure.

 

The budding twigs spread out their fan

To catch the breezy air;

And I must think, do all I can,

That there was pleasure there.

 

If this belief from heaven be sent,

If such be Nature’s holy plan,

Have I not reason to lament

What man has made of man?

 

 

 

TO SLEEP

 

A FLOCK of sheep that leisurely pass by,

One after one; the sound of rain, and bees

Murmuring; the fall of rivers, winds and seas,

Smooth fields, white sheets of water, and pure sky;

I have thought of all by turns, and yet do lie

Sleepless! and soon the small birds’ melodies

Must hear, first uttered from my orchard trees;

And the first cuckoo’s melancholy cry.

Even thus last night, and two nights more, I lay,

And could not win thee, Sleep! by any stealth:

So do not let me wear to-night away:

Without Thee what is all the morning’s wealth?

Come, blessed barrier between day and day,

Dear mother of fresh thoughts and joyous health!

 

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William Wordsworth (7 april 1770 – 23 april 1850)

 

De Argentijnse schrijjfster Victoria Ocampo werd geboren op 7 april 1890 in Buenos Aires. Zij stamde uit een oude Spaanse familie die zich eerst in Cuzco in Peru gevestigd had en in de 17e eeuw in Buenos Aires terecht kwam. Haar eerste boek “De Francesca a Beatrice” publiceerde zij in 1924. Zij maakte naam als schrijfster en als oprichtster van het literaire tijdschrift Sur.

Uit: Palabras francesas

 If I hadn’t been American, after all, I probably wouldn’t have felt this thirst to explain, to explain us and to explain myself. In Europe when something is produced, you could say it is explained beforehand; each event gives the impression of carrying an identity tag from the time it occurs and is appropriately shelved. Here, on the other hand, each thing, each event is suspicious and suspected of being something without precedent. We have to examine it from top to bottom to try to identify it, and sometimes when we try to apply the explanations that analogous cases would receive in Europe, we find that they don’t fit.

Then, here we are, obliged to close our eyes and to advance, gropingly and hazardously, toward ourselves; to try to find out to what extent the old explanations can be applied to new problems. We hesitate, stumble, deceive ourselves, tremble, but continue obstinately along. Even though, for now, the results may be mediocre, who cares? Our suffering isn’t. And that’s what counts. This suffering must be so strong that someday someone feels the urgency to overcome it by explaining it.“

 

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Victoria Ocampo (7 april 1890 – 27 januari 1979)

 

De Chileense dichteres en diplomate Gabriela Mistral werd geboren in Vicuña, Chili op  7 april 1889. Zie ook mijn blog van 7 april 2007 en ook mijn blog van 7 april 2008.

The Stranger (La Extranjera)

 

She speaks in her way of her savage seas

With unknown algae and unknown sands;

She prays to a formless, weightless God,

Aged, as if dying.

In our garden now so strange,

She has planted cactus and alien grass.

The desert zephyr fills her with its breath

And she has loved with a fierce, white passion

She never speaks of, for if she were to tell

It would be like the face of unknown stars.

Among us she may live for eighty years,

Yet always as if newly come,

Speaking a tongue that plants and whines

Only by tiny creatures understood.

And she will die here in our midst

One night of utmost suffering,

With only her fate as a pillow,

And death, silent and strange.

 

 

Vertaald door Helene Masslo Anderson

 

Gabriela+Mistral+illusion

Gabriela Mistral (7 april 1889 – 10 januari 1957)

 

De Amerikaanse schrijver Donald Barthelme werd geboren op 7 april 1931 in Philadelphia. Zie ook mijn blog van 7 april 2007 en ook mijn blog van 7 april 2008.

 

Uit: Me and Miss Mandible

 

The sixth grade at Horace Greeley Elementary is a furnace of love, love, love. Today it is raining, but inside the air is heavy and tense, with passion. Sue Ann is absent; I suspect that yesterday’s exchange has driven her to bed. Guilt hangs about me. She is not responsible, I know, for what she reads, for the models proposed to her by a venal publishing industry; I should not have been so harsh. Perhaps it is only the flu.
Nowhere have I encountered an atmosphere as charged with aborted sexuality as this. Miss Mandible is helpless; nothing goes right today. Amos Darin has been found drawing a dirty picture in the cloakroom. Sad and inaccurate, it was offered not as a sign of something else but as an act of love in itself. It has excited even those who have not seen it, even those who saw but understood only that it was dirty. The room buzzes with imperfectly comprehended titillation. Amos stands by the door, waiting to be taken to the principal’s office. He wavers between fear and enjoyment of his temporary celebrity. From time to time Miss Mandible looks at me reproachfully, as if blaming me for the uproar. But I did not create this atmosphere, I am caught in it like all the others.”

 

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Donald Barthelme (7 april 1931 – 23 juli 1989)

 

De Oostenrijkse schrijver Johannes Mario Simmel werd op 7 april 1924 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 7 april 2007,  mijn blog van 5 januari 2009 en ook mijn blog van 7 april 2008.

Uit: Es muss nicht immer Kaviar sein

 

“Am 28. Mai 1939, kurz nach Mitternacht, gab ein eleganter junger Herr in dem bei Feinschmeckern berühmten Lokal “Chez Pierre” am Place Graillon in Paris seine Bestellung auf. Der alte, weißhaarige Oberkellner Emile betrachtete den Gast lächelnd und voll Sympathie. Er kannte Thomas Lieven seit vielen Jahren. Neben dem jungen Herrn saß ein schönes Mädchen mit glänzendem schwarzem Haar und lustigen Puppenaugen in dem ovalen Gesicht. Mimi Chambert hieß die junge Dame.
Der Kellner trat heran: “Monsieur Lieven, das sind zwei Herren, die Sie sprechen wollen.”
Arglos sah Thomas auf. Beim Eingang standen, verlegen grüßend, zwei Männer in nicht ganz sauberen Trenchcoats.
Er ging zum Eingang. “Meine Herren, was kann ich für Sie tun?”
Die beiden Männer in den zerdrückten Regenmänteln verneigten sich. “Monsieur, wir waren schon in der Wohnung von Mademoiselle Chambert. Wir sind Kriminalbeamte. Es tut uns leid, wir müssen Sie verhaften.”
“Was habe ich getan?” fragte Thomas leise.
“Sie werden alles erfahren.”
Der Alptraum geht also weiter, dachte Thomas. Er sagte freundlich: “Meine Herren, Sie sind Franzosen! Sie wissen, welche Sünde es ist, ein gutes Essen zu stören. Darf ich Sie bitten, mit meiner Verhaftung zu warten, bis ich gespeist habe?”
Die beiden Kriminalbeamten zögerten.
“Können wir unseren Chef anrufen?” fragte der eine.
Thomas erlaubte es ihm.“

 

simmel

Johannes Mario Simmel (7 april 1924 – 1 januari 2009)

 

De Deense dichter en schrijver Jens Peter Jacobsen werd geboren op 7 april 1847 in Thisted.

Uit: Ein Schuß in den Nebel (Vertaald door Mathilde Mann)

„Das kleine grüne Zimmer auf Stavnede war offenbar im Grunde dazu eingerichtet, als Durchgang zu der übrigen Zimmerflucht zu dienen. Auf alle Fälle luden die Stühle mit den niedrigen Lehnen, die längs der perlgrauen Täfelung aufgestellt waren, nicht zu längerem Verweilen ein. In der Mitte der Wand saß ein Hirschgeweih, es krönte eine helle Stelle, deren Form deutlich verriet, daß ein ovaler Spiegel hier einmal seinen Platz gehabt hatte. Die eine von den Zacken trug einen breitrandigen Damenstrohhut mit langen celadongrünen Bändern. In der Ecke rechts standen eine Vogelflinte und eine dürftige Kalla, in der andern ein Bündel Angelruten, und in eine von den Schnüren war ein paar Handschuhe eingeknüpft. Mitten im Zimmer stand ein kleiner runder Tisch mit vergoldetem Fuß; ein großer Strauß Farnkräuter lag auf der schwarzen Marmorplatte.
Es war spät am Vormittage. In einem großen und goldenen Schwaden strich das Sonnenlicht durch eine der obersten Fensterscheiben und fiel mitten zwischen die Farnkräuter hinab; einige davon waren üppig grün, die meisten waren welk, nicht trocken und zusammengeschrumpft, sie hatten ganz ihre Form, aber die grüne Farbe war einer Unendlichkeit von gelben und braunen Schattierungen gewichen, von dem zartesten Weißgelb bis zu dem kräftigsten Rotbraun.“

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Jens Peter Jacobsen (7 april 1847 – 30 april 1885)

 

De Duitse schrijver, vertaler, anarchistisch politicus en joods denker  Gustav Landauer werd geboren in Karlsruhe op 7 april 1870. Kort voor de eeuwwisseling ging hij in Berlijn studeren (filosofie) en werd voelde zich spoedig aangetrokken tot het anarchisme. Als zodanig behoorde hij tot de anarchistische stroming die tussen het individualistische anarchisme en communistisch-anarchisme stond. Op 16 mei 1908 richtte Gustav Landauer, inmiddels een journalist, de Socialistische Bond op, een niet-marxistische socialistisch-anarchistische club. Hij schreef diverse socialistische, anarchistische en mystieke stukken. Spoedig sloot hij een levenslange vriendschap met de joodse theoloog en socialistische-anarchist Martin Buber. In november 1918 steunde Landauer de Beierse revolutionaire premier Kurt Eisner, die op 21 februari 1919 werd vermoord. Hij speelde met Ernst Toller en Erich Mühsam een hoofdrol in de oprichting van de Beierse Radenrepubliek en werd daarin volkscommissaris (minister) van onderwijs. In die hoedanigheid maakte hij het onderwijs volkomen dienstbaar aan de socialistische zaak. Hoewel een verklaard tegenstander van het marxisme, verklaarde hij zich bereid om de zgn. ’tweede radenrepubliek’ van de communisten, die eind april 1919 in München de macht grepen, te steunen. Hij werd echter niet in de nieuwe radenregering opgenomen. Na de val van de radenrepubliek op 1 mei 1919 werd Gustav Landauer gevangengenomen door vrijkorpsmannen en zogenaamd op de vlucht doodgeschoten.

Uit: Briefwechsel

“Lieber Buber,

 Leider muss ich Nein sagen. Der Zeitpunkt, den Sie für bedeutsam und vielleicht entscheidend erklären, ist für mich ein solcher, der mich schweigen heißt. Vom deutschen Militärregiment geduldet oder von ihm veranlasst ist für mich, was all solche Publikationen und ihre tatsächliche Wirkung angeht, nur ein Gradunterschied. Je mehr sich Deutschland und die Türkei auf der einen Seite, England, Amerika und die politischen Zionisten auf der anderen für Palästina interessieren, umso kühler stehe ich dieser Gegend gegenüber, zu der mein Herz mich noch nie gezogen hat und die für mich nicht notwendig die örtliche Bedingung einer jüdischen Gemeinschaft ist. Das wirkliche Ereignis, das für uns Juden bedeutsam und vielleicht entscheidend ist, ist nur die Befreiung Russlands. Was in und um Palästina jetzt und in nächster Zeit geschieht, sind fiktive Angelegenheiten auf dem Gebiet des politischen Schwindels, und es wird kaum viel anderes herauskommen als aus dem albanischen Reich des Fürsten von Wied.

Dies nur zur notgedrungenen Motivierung in Kürze; ich weiß noch gar nicht, wie ich über die Aufgabe der Judenheit denken werde, wenn die Menschheit durch diesen Brand hindurch sein wird; einstweilen bin ich – trotz allem – einverstanden, dass Bronstein nicht Professor an der Universität Jaffa, sondern Trotzki in Russland ist.”

 

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Gustav Landauer (7 april 1870 – 2 mei 1919)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 7 april 2007.

De Canadese schrijver en essayist Roger Lemelin werd geboren op 7 april 1919 in Quebec.

De Franse schrijver Hervé Bazin werd geboren in Angers op 7 april 1911.

De Franse schrijfster en strijdster voor vrouwenrechten Flora Tristan werd geboren op 7 april 1803 in Parijs.

John Pepper Clark, Uljana Wolf, Jakob Ejersbo, Günter Herburger, Julien Torma, Dan Andersson, Erich Mühsam, Georges Darien, Jean-Baptiste Rousseau, Alexander Herzen, Aasmund Olavsson Vinje, Nicolas Chamfort, Levon Shant, Brigitte Schwaiger

De Nigeriaanse dichter en schrijver John Pepper Clark werd geboren op 6 april 1935 in Kiagbodo, Nigeria. Zie ook mijn blog van 6 april 2007 en ook mijn blog van 6 april 2008.

Uit: The Ozidi Saga

“Azeza arose once more.
“I am Azeza! Day has broken again!
Whatever day has broken is the day.
All night I exercised myself and now it is dawn.
This is the day I shall do battle.
Yes, Ozidi after all is but a boy.
His father himself fought with us until he tired, and did us no harm.
And when at that place we killed his father, I myself with my stick was first to hit him over the head, before the others fell on him.
Others were all scared of him and running away.
Yes, as I have this one eye, a twenty-eyed man is not my match.
The way my one leg is, a ten-legged man is no match for me.
The way my one hand is, this one hand of mine really is a miracle.”
He stomped round and round.
So terrible was his show of force that Oreame flew off straight to God—scaled the skies until she arrived and asked God:
“O God!”
“Yes!”
“This battle my son is fighting with the people of Orua, what do you yourself think of it? Do you think that my son too should die on top of his father’s head, do you think so?”
“Oh, Oreame, don’t you see the fight is a just one in your hand? Go back and seek your battle.
Who knows nothing and comes to you, that person is your animal.”
So she assured her.
After being assured, she said:
“Truly, O Mother! It is you molded us all.
I kneel to you.”
Next, at one drop, she descended to earth—like wind she flew circling over rooftops and alighting [calling aloud]:
“Oh Ozidi, my son, my son!
Hand-all-man, foot-all-man, my son, my son, my son! O fit-to-fight, my son, my son, my son!
O fit-to-be-Captain, my son, my son, my son! O Ozidi, rise, rise, rise!”

Clark

John Pepper Clark (Kiagbodo, 6 april 1935)

 

De Duitse dichteres Uljana Wolf werd geboren op 6 april 1979 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 6 april 2007 en ook mijn blog van 6 april 2008.

aufwachraum II

 

ach wär ich nie im aufwachraum gewesen

taub gestrandet schwankend in der weißen

 

barke neben andern barken angebunden –

ja das ist der letzte hafen ist der klamme

 

schlafkanal mit schwarzen schwestern die

als strafgericht am ufer stehn und dir mit

 

strengen fingerspritzen drohen: tropf und

teufel meine liebe können sie mich hören

 

und hören kannst du nichts nur diese stille

in den schleusen sanitäres fegewasser das

 

dich tropfenweise aus dem schlauch ernährt –

als unter deinem bett das meer mit raschen

 

schlägen dich zurückraubt in den traum von

stern und knebel fern vom aufwachraum

 

nachtrag an die kreisauer hunde

wer sagt gedichte sind wie diese hunde
im dorfkern vom eignen echo umstellt

vom warten und scharren bei halbmond
vom sturen markieren im sprachrevier

der kennt euch nicht ihr rasenden kläffer
kassandren im lautrausch der wallachei

denn ihr fügt was wort ist und was wade
hinterrücks in tollkühnem biss

zusammen als wär ein bein nur ein blatt
und die ordnung der dinge ein tausch:

in meinem stiefel noch der abdruck
eurer zähne – vom tacker vier zwacken

so lohnt ihr dem vers der euch nachlief
folgt welt wohl der dichtung   bei fuß

Wolf

Uljana Wolf (Berlijn, 6 april 1979)

 

De Deense schrijver en journalist Jakob Ejersbo werd geboren in Rødovre op 6 april 1968. Ejersbo groeide op in Denemarken en Tanzania. Al vanaf zijn tiende wist hij dat hij schrijver wilde worden. Na zijn eindexamen in 1988 vestigde hij zich in Aalborg. Hij studeerde in 1995 af aan de Hogeschool voor de Journalistiek van Denemarken. In 1998 debuteert Ejersbo met de briefroman Fuga, die hij in samenwerking met Morten Alsinger schreef. Twee jaar later kwam een novellenbundel van zijn hand uit, Superego, die goed ontvangen werd. Zijn grote doorbraak beleefde hij in 2002 met het verschijnen van de roman Nordkraft. Voor het boek kreeg hij De Gyldne Laurbær, de prijs van de Deense boekhandelaren. Het boek werd meermaals vertaald, waaronder in het Nederlands. In 2005 werd het boek verfilmd door Ole Christian Madsen.

 

Uit: Nordkraft (Vertaald door Sigrid Engeler)

 

 »Der Hund knurrt, seine Eckzähne glänzen vom Geifer, seine Kiefer schnappen zu. Ich kann im Schritt den Luftzug spüren. 300 Gramm Hasch sind mit Tesafilm an meinem Bauch zwischen Brust und Schamhaar festgeklebt. Der Geruch mach den Schäferhund total verrückt, sein Rachen ist nur eine Handbreit von meinem Schritt entfernt. Das Tier steht auf den Hinterbeinen, er zerrt an der Leine. Der Bulle hält sie straff gespannt, das Halsband gräbt sich dem Hund ins Fell. Stoßweise dringt aus seinem aufgerissenem Maul warmer Atem in die frostkalte Abendluft.«

 

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Jakob Ejersbo (6 april 1968 – 10 juli 2008)

 

De Duitse schrijver en dichter Günter Herburger werd geboren op 6 april 1932 in Isny im Allgäu. Zie ook mijn blog van 6 april 2007 en ook mijn blog van 6 april 2008.

Uit: Schlaf und Strecke

„Schon im Zug nach Zürich begann Verklärung. Draußen regnete es, in den Abteilen hatte sich junges Volk breit gemacht, das Rucksäcke, Wimpel, Tennisschläger und, für welche Zwecke auch immer, kurzstielige Schaufeln bei sich hatte. Die Gesellschaft war zu Hütten und Landschulheimen über das verlängerte Wochenende unterwegs.Sofort verliebte ich mich in ein protestantisch blondes Mädchen, dann in seine Nachbarin. Beide waren sehr groß, die Lippen dunkelrot geschminkt, die vielen Haare kunstvoll in Unordnung gebracht.
In Luzern, wo alle ausstiegen und wir vom Rapido zu einer Bummellinie wechselten, war selbst noch die Bahnhofshalle sexualisiert.
Helio Bechterew sagte, seit Stunden müsse er an Hepatitis-B denken, das Virus.
Warum?
Wegen der großartigen Frisuren.
Verstünde ich nicht.
Er sei an der Elfenbeinküste gewesen, behauptete er, die ebenfalls voller Haare sei. Er habe Gelbsucht bekommen, eine langweilige, monatelange Krankheit, gegen die nichts helfe. Schließlich habe ihm eine schwäbische Tante geraten, Schafsläuse zu essen. Und tatsächlich, es habe geholfen, täglich zwanzig, dreißig Stück in Quark oder Haferbrei. Der Tante sei es auch gelungen, Schafszüchter für die Läuse aufzutreiben, die sich Gabe und Transport allerdings teuer hätten bezahlen lassen. Die Breitband-Medizin wisse immer noch nicht, weshalb das alte Bauernmittel wirke.“

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Günter Herburger (Isny im Allgäu, 6 april 1932)

 

 De Franse schrijver, dramaturg en dichter Julien Torma werd geboren in Cambrai op 6 april 1902. Hij was bevriend met Max Jacob en Robert Desnos en hij nam hij zijdelings deel aan de bijeenkomsten en activiteiten van de surrealisten zonder daadwerkelijk lid te zijn van de groep. Hij was een groot kenner van de ’Pataphysique en Alfred Jarry. Zijn geschriften zijn postuum uitgegeven door het Collège de ’Pataphysique.

 

Uit: Euphorismes

 

«Il n’y a que deux attitudes : se résigner ou se révolter. Toutes deux exigent la même liberté et la même lucidité. Malheureusement, nos révoltés sont encore et toujours beaucoup trop résignés, et nos résignés beaucoup trop révoltés.»

 

«On appelle charme féminin le cache-sexe de la connerie.»

 

«Les meilleures plaisanteries sont déplacées.»

 

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Julien Torma (6 april 1902 – 17 februari 1933)

 

De Zweedse dichter en schrijver Dan Andersson werd geboren op 6 april 1888 in Skattlösberg (Dalarna). Hij werkte in verschillende beroepen. Daarnaast bezocht hij de Volkshogeschool en werd hij later zelf leraar. Sinds 1913 was hij zelfstandig schrijver. Zijn novellen maakten hem tot een van de belangrijkste arbeider-schrijvers van Zweden. Bekend werd hij ook door zijn vertalingen van Charles Baudelaire en Rudyard Kipling. Veel van zijn gedichten zijn op muziek gezet.

 

Uit: Svarta visor (Fragment)

 

Um den Bettler von Luossa saß das ganze Dorf im Ring

und am Lagerfeuer hörte seinen Sang

über Bettler, über Tippler, über manches Wunderding

und seine Sehnsucht eine ganze Mondnacht lang:

 

„Irgendetwas hinter Bergen, jenseits Blumen und Gesängen,

irgendetwas hinter Sternen und dem heißen Herzen mein —

hört ihr? — etwas raunt und flüstert, will mich locken und bedrängen:

‘Komm zu uns, denn diese Erde kann dein Reich nicht länger sein.’

 

Oftmals lauschte ich ganz still dem leisen Wogenschlag am Strand,

und es rauschte still das wilde Meer im Traum,

und die Brandung warf mich sanft in jenes formenlose Land,

wo die Liebsten, die wir kannten, haben Raum.

 

 

Vertaald door Klaus-Rüdiger Utschick

 

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Dan Andersson (6 april 1888 – 16 september 1920)

 

De Duitse schrijver, anarchist en activist Erich Mühsam werd geboren in Berlijn op 6 april 1878. Zie ook mijn blog van 6 april 2007 en ook mijn blog van 6 april 2008.

Ich bin ein Pilger …

Ich bin ein Pilger, der sein Ziel nicht kennt;
der Feuer sieht und weiß nicht, wo es brennt;
vor dem die Welt in fremde Sonnen rennt.

Ich bin ein Träumer, den ein Lichtschein narrt;
der in dem Sonnenstrahl nach Golde scharrt;
der das Erwachen flieht, auf das er harrt.

Ich bin ein Stern, der seinen Gott erhellt;
der seinen Glanz in dunkle Seelen stellt;
der einst in fahle Ewigkeiten fällt.

Ich bin ein Wasser, das nie mündend fließt;
das tauentströmt in Wolken sich ergießt;
das küßt und fortschwemmt ­ weint und froh genießt.

Wo ist, der meines Wesens Namen nennt?
Der meine Welt von meiner Sehnsucht trennt?
Ich bin ein Pilger, der sein Ziel nicht kennt.

 

muehsam

Erich Mühsam (6 april 1878 – 10 juli 1934)

 

De Franse, anarchistische, schrijver Georges Darien werd geboren als Georges Hippolyte Adrien op 6 april 1862 in Parijs. Hij schreef zes romans, diverse toneelstukken, een omvangrijk pamflet en talloze artikelen. Tijdens militaire dienst werd hij veroordeeld tot 33 maanden strafbataljon op grond van insubordinatie. Over de gruwelijke jaren, doorgebracht in het kamp ‘Biribi’ in Tunesië, zou hij zijn eerste – gelijknamige – roman schrijven, die in 1890 werd gepubliceerd. Terwijl hij aan Biribi werkte, schreef hij nog een andere roman (Bas les coeurs!) waarin het opportunisme werdf gehekeld waarmee de brave burgers van Versailles in 1870-71 hadden gereageerd op de Frans-Pruisische oorlog en op de Parijse Commune. Na zijn dood raakte hij in vergetelheid maar in de jaren vijftig van de 20e eeuw kwam het tot heruitgaves van zijn werk.

 

Uit: BAS LES COEURS!

 

„La guerre a été déclarée hier. La nouvelle en est parvenue à Versailles dans la soirée.

M. Beaudrain, le professeur du lycée qui vient me donner des leçons tous les jours, de quatre heures et demie à six heures, m’a appris la chose dès son arrivée, en posant sa serviette sur la table.

Il a eu tort. Moi qui suis à l’affût de tous les prétextes qui peuvent me permettre de ne rien faire, j’ai saisi avec empressement celui qui m’était offert.

–Ah! la guerre est déclarée! Est-ce qu’on va se battre bientôt, monsieur?

–Pas avant quelques jours, a répondu M. Beaudrain avec suffisance. Un de mes amis, capitaine d’artillerie, que j’ai rencontré en venant ici, m’a dit que nous ne passerions guère le Rhin avant un huitaine de jours.

–Alors, nous allons passer le Rhin?

–Naturellement. Il est nécessaire de franchir ce fleuve pour envahir la Prusse.

–Alors, nous envahirons la Prusse?

–Naturellement, puisque nous avons 1813 et 1815 à venger.

–Ah! oui, 1813 et 1815! Après Waterloo, n’est-ce pas, monsieur? Quand Napoléon a été battu?…

–Napoléon n’a pas été battu. Il a été trahi, a fait M. Beaudrain en hochant la tête d’un air sombre. Mais donnez-moi donc votre devoir; c’est un chapitre des Commentaires, je crois?“

 

darienuz1

Georges Darien (6 april 1862 – 19 augustus 1921)

 

De Franse schrijver Jean-Baptiste Rousseau werd geboren op 6 april 1671 in Parijs. Zie ook mijn blog van 6 april 2007 en ook mijn blog van 6 april 2008.

 

A la Paix (Fragment)

 

ô paix, tranquille paix, secourable immortelle,

fille de l’ harmonie et mere des plaisirs,

que fais-tu dans les cieux, tandis que de Cybele

les sujets désolés t’ adressent leurs soupirs ?

Si, par l’ ambition de la terre bannie,

tu crois devoir ta haine à tes profanateurs,

que t’ a fait l’ innocence injustement punie

de l’ inhumanité de ses persécuteurs ?

équitable déesse, entends nos voix plaintives ;

vois ces champs ravagés, vois ces temples brûlants,

ces peuples éplorés, ces meres fugitives,

et ces enfants meurtris entre leurs bras sanglants.

 

Jean-Baptiste_Rousseau

Jean-Baptiste Rousseau (6 april 1671 – 16 maart 1741)

 

De Russische schrijver, filosoof en publicist Alexander Herzen werd geboren op 6 april 1812 in Moskou. Zie ook mijn blog van 6 april 2007.

Uit:  The Memoirs of Alexander Herzen

 Autumn 1852
There is no town in the world which is more adapted for training one away from people and training one into solitude than London. The manner of life, the distances, the climate, the very multitude of the population in which the individual is lost, all this together with the absence of Continental diversions conduces to the same effect. One who knows how to live alone has nothing to fear from the dullness of London. The life here, like the atmosphere here, is bad for the weak, for the frail, for one who seeks a prop outside himself, for one who seeks cordiality, sympathy, attention; the moral lungs here must be as strong as the physical lungs, whose task is to get rid of the sulphuric acid in the smoky fog. The masses are saved by the struggle for daily bread, the commercial classes by their absorption in heaping up wealth, and all by the fuss and hurry of business; but nervous and romantic temperaments, fond of living among their fellows, of intellectual sloth and emotional idleness, are bored to death and fall into despair.

Wandering lonely about London, through its stony lanes and through its stifling passages, sometimes not seeing a step before me for the thick, opaline fog, and running against flying shadows—I lived through a great deal.

In the evening when my son had gone to bed, I usually went out for a walk; I scarcely ever went to see any one; I read the newspapers and stared in taverns at the alien race, and stood on the bridges across the Thames.“

 

Herzen

Alexander Herzen (6 april 1812 – 21 januari 1870)
Portret door Nikolai Gay

 

De Noorse dichter en journalist Aasmund Olavsson Vinje werd geboren op 6 april 1818 in Vinje, Telemark. Zie ook mijn blog van 6 april 2007.

Bij Rondane (Fragment)

 

O, terug te zien de bergen en de dalen,

die ik ook in mijn kinderjaren zag,

dezelfde wind weer langs ’t verhitte hoofd strijkt;

en goudgloed ligt op sneeuw, als ’t vroeger was.

Het is een kindertaal die mij hier toespreekt,

en die me ernstig stemt, terwijl ik lach.

Met jeugdherinnering valt alles samen;

Het overvalt me, neemt me haast de adem.

 

Ja, ’t leven stroomt me toe, zoals het stroomde,

als ‘k zag hoe lentegroen aan sneeuw ontspringt.

Weer droom ik nu, zoals ik altijd droomde,

als ‘k zulke bergen zag in lucht zo blauw.

Weg zijn de dagelijkse strijd en zorgen,

als net als toen een laatste zonglimp blinkt.

Ik vind wel weer een huis dat mij zal beiden,

als zon mij naar de nacht, naar huis zal leiden.

 

Vinje

Aasmund Olavsson Vinje (6 april 1818 – 30 juli 1870)

 

De Franse schrijver en aforist Nicolas Chamfort, pseudoniem van Sébastien Roch Nicolas, werd geboren op 6 april 1740 in Clermont. Zie ook mijn blog van 6 april 2007.

 

Uit: Maximes et pensées

 

«En France, on laisse en repos ceux qui mettent le feu, et on persécute ceux qui sonnent le tocsin.»

 

«Dans les discussions les injures sont les raisons de ceux qui ont tort.»

 

«L’amour est comme les maladies épidermiques. Plus on les craint, plus on est exposé.»

 

chamfort

Nicolas Chamfort (6 april 1740 – 13 april 1784)

 

De Armeense dichter en schrijver Levon Shant werd geboren als Levon Se
ghposian in Konstantinopel op 6 april 1869. Hij groeide op in een welgestelde familie, maar werd al wees toen hij zes jaar oud was.In 1891 begon hij met schrijven en koos hij zijn pseudoniem. Tussen 1892 en 1899 studeerde hij in Leipzig, Jena enMünchen, daarna verbleef hij in Parijs en Tiflis. In 1913 keerde hij naar Europa terug en zo ontkwam hij aan de vervolgingen van 1915. Van 1918 tot 1920 was hij partlementslid van de Democratische Republiek Armenië. Na inlijving daarvan door de Sovjet Unie werd hij gevangen gezet. Hij werd echter bevrijd en vestrigde zich uiteindelijk in Libanon.

 

Uit: The Emperor

 

PRIEST

Greetings and Blessings to the great Commander!

NICEPHORUS

Oh, are you through with your evening prayers?

PRIEST

I’ve come directly from our Lord’s holy altar.  May the Savior’s cross protect you!

(NICHEPHORUS kneels with humility and kisses the holy artifacts.)

PRIEST

I went to your sleeping quarters as usual, but it seems that you have not slept tonight.  Your eyes have a strange glow . . . Were you praying?

NICEPHORUS

I had to speak with God.  I had to search deep inside of me.  Oh, it’s a very dark place, this soul of ours!  It’s where . . . insatiable desires creep around, where lurid thoughts spring about, where our instincts are kindled embers, where passions are crouched . . . like a tiger waiting to leap upon its prey!

PRIEST

That is true, Commander.  You have drawn a very clear picture, but you must not speak that way.  No one in your whole army has lived with the restraints you have.  Who has lived more simply and curbed his passions more than you have?  Who has lived in prayer or been more devout than you?

NICEPHORUS

Father, don’t cover my wounds with a soothing balm!  Let them burn.”

 

levon_shant_150

Levon Shant (6 april 1869 – 29 november 1951)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 6 april 2007.

De Oostenrijkse schrijfster Brigitte Schwaiger werd geboren op 6 april 1949 in Freistadt.

Hugo Claus, Algernon Swinburne, Michael Conrad, Arthur Hailey, Paolo Ferrari, Bora Ćosić, Werner J. Egli

De Vlaamse schrijver Hugo Claus werd in Brugge geboren op 5 april 1929. Zie ook alle tags voor Hugo Claus op dit blog.

 

Sonnet XIV

 

Als dan het koperen keteltje vol as

van wat ik was wordt leeggeschud

over het geduldig gras,

mijn lief, sta daar niet voor schut

 

en veeg de rimmel van je wangen.

Denk aan de vingers die deze regels schreven

in onze tijd van verlangen

en die je streelden tijdens hun leven.

 

En lach om wat ik was onder meer

het gesnurk in de bioscoop,

de onderbroek die steeds afzakte,

 

de debiele grap en de logge loop

naar jou keer op keer

toen ik je nu warme weelde pakte.

 

 

Ulysses

 

Te veel gevechten heb ik gezien,

te veel gejank van vrijers gehoord,

ik ben altijd te ver gereisd.

 

Een kijkdoos heeft mijn oog vervangen,

Een bromtol mijn oor.

 

Te veel modder,

te veel krengen er in.

Te veel vreugde.

 

Ik verberg mij nu tussen de minnaars,

die bedelaars.

 

 

Rendez-vous

 

De wanhoop met hoge hoed en wit gilet en streepjesbroek

Heb ik daareven ontmoet en niet gegroet

Bij elke nieuwe ontmoeting houdt hij zijn schrammen achter

Maar vroeg of later haalt hij zijn schade in

Maar ik lach die arme Mevrouw Vroeg-of-Later vierkant uit

Want

Nu

Zijn van alle vogels vrij de kinderen van de zomer losgelaten

Het gras beweegt het land in duizend vouwen ligt gereed

De straten deinen

En de trams vol wind zijn alle pijpen uit

En ik noem je mijn bruid van dertien jaar

Mijn adem aan de ruit mijn boot mijn kapersbuit

Ik roep je aan en knoop over de huizen en de steden

En de vogelschrikken heen

Nieuwe valstrikken in je gele haar

En jij je laat begaan

 

Een dezer dagen zal ik aan het Zuidpark

weer uitgeplunderd voor je staan

Wij zullen samen de trappen afdalen

Verblijd de stenen leeuwen strelen

Zeer luid lachen als wij hen zien

Mijnheer de Wanhoop en Mevrouw Vroeg-of-Later

 

En als zij naderen (want Zij zullen naderen)

Zullen wij Hen met nieuwe heftige gebaren bezweren.

 

 

Hugo_Claus

Hugo Claus (5 april 1929 – 19 maart 2008)

 

 

De Engelse schrijver en dichter Algernon Charles Swinburne werd geboren op 5 april 1837 in Londen. Zie ook alle tags voor Algernon Swinburne op dit blog.

 

Hermaphroditus

I.
LIFT up thy lips, turn round, look back for love,
Blind love that comes by night and casts out rest;
Of all things tired thy lips look weariest,
Save the long smile that they are wearied of.
Ah sweet, albeit no love be sweet enough,
Choose of two loves and cleave unto the best;
Two loves at either blossom of thy breast
Strive until one be under and one above.
Their breath is fire upon the amorous air,
Fire in thine eyes
and where thy lips suspire:
And whosoever hath seen thee, being so fair,
Two things turn all his life and blood to fire;
A strong desire begot on great despair,
A great despair cast out by strong desire.

 

Swinburne

Algernon Swinburne (5 april 1837 – 10 april 1909)
Geschilderd door William Bell Scott

 

De Duitse schrijver Michael Georg Conrad werd geboren op 5 april 1846 in Gnodstadt. Zie ook mijn blog van 5 april 2007.

 

Uit: Die bayrische Königstragödie im Bürgerhause

 

Die Abendmahlzeit war still beendet worden; der große eichene Tisch wurde abgeräumt, das Fenster mit den Butzenscheiben im Erker der altdeutschen Speisestube geöffnet, damit erfrischende Luft hereinströme und das Gemach vom letzten Dunst der Speisen reinige. An der dunkeln getäfelten Decke zuckten die Flammen des Lüsterweibchens. Draußen rauschte die Isar und der Regen strömte wie eine Sündflut hernieder, klatschte auf die wildwogenden Gebirgswasser und erfüllte die Straße mit grauen Pfützen. Von der Mariahilfkirche in der Au klangen die Abendglocken herüber, so verweint, so tieftraurig wie ein grauzerwühltes Chopin’sches Notturno…

Schweigend hatte sich die Familie mit den Gästen aus der Provinz, dem fränkischen Deputierten, einem alten Freund des Hauses, dem Schwiegersohne, einem Nürnberger Fabrikanten, dem jugendlichen Reallehrer, einem hoffnungsvollen Verehrer der einzigen Tochter des Hauses, der schönen, blonden, achtzehnjährigen Elsa, ihres Zeichens Musikschülerin – in den Salon zurückgezogen, den nur eine schwere Draperie von der altdeutschen Speisestube trennte. Bloß der Großvater, jetzt noch eine hohe, rüstige Gestalt, einst betriebsamer Bierbrauer von außerordentlicher Geschäftstüchtigkeit, war in der Speisestube zurückgeblieben, um in seinem ledergepolsterten Armstuhle sein gewohntes Dämmerstündchen zu verträumen.“

 

conrad

Michael Conrad (5 april 1846 – 20 december 1927)

 

De  een Brits-Canadees schrijver Arthur Hailey werd geboren in Luton, Bedfordshire, op 5 april 1920. Hij is bekend geworden van zijn boeken Airport en Hotel, die later verfilmd werden. Zijn boeken werden in meer dan 40 landen uitgebracht en wereldwijd werden e
r meer dan 170 miljoen exemplaren verkocht. In de Tweede Wereldoorlog was hij piloot bij de RAF. Na de oorlog emigreerde hij naar Canada, waar hij ging wonen in Toronto. Daar begon hij zijn carrière als schrijver. In 1959 verscheen zijn eerste boek The Final Diagnosis.

Uit: Hotel

„If he had had his way, Peter McDermott thought, he would have fired the chief house detective long ago. But he had not had his way and now, once more, the obese ex-policeman was missing when he was needed most.
McDermott leaned down from his husky six-and-a-half feet and jiggled the desk telephone impatiently. “Fifteen things break loose at once,” he told the girl by the window of the wide, broadloomed office, “and nobody can find him.”
Christine Francis glanced at her wrist watch. It showed a few minutes before eleven P.M. “There’s a bar on Baronne Street you might try.”
Peter McDermott nodded. “The switchboard’s checking Ogilvie’s hangouts.” He opened a desk drawer, took out cigarettes and offered them to Christine.
Coming forward, she accepted a cigarette and McDermott lit it, then did the same for himself. He watched as she inhaled.
Christine Francis had left her own smaller office in the St. Gregory Hotel executive suite a few minutes earlier. She had been working late and was on the point of going home when the light under the assistant general manager’s door had drawn her in.
“Our Mr. Ogilvie makes his own rules,” Christine said. “It’s always been that way. On W. T.’s orders.”
McDermott spoke briefly into the telephone, then waited again. “You’re right,” he acknowledged. “I tried to reorganize our tame detective force once, and my ears were properly pinned back.”

 

hailey

Arthur Hailey (5 april 1920 – 24 november 2004)

 

De Italiaanse blijspeldichter Paolo Ferrari werd geboren op 5 april 1822 in Modena. Daar studeerde hij ook rechten, maar vooral geschiedenis en literatuur. In 1847 schreef Ferrari zijn eerste komedie “Il codicillo dello zio Venanzio”. Andere volgden zoals “La donna e lo scettico” en “Il codicillo”.

 

Uit: Methods of Making a Living (Signor Lorenzo)

“Gior. (making introduction). My sister Gertrude. My friend Gianni Bartolomeo Senatori.
Gian. Delighted!
Ger. Very pleased! (To GIORGIO). And what next?
Gior. Oh, nothing! I must get the designs ready for my new machine. They are to be submitted to-day, and I must put all the papers and the drawings in proper order. (goes to a table, where he occupies himself in the manner named, making occasional notes).
Gian. (To GERTRUDE.). Yes, to be sure, I am an old friend of his, only we had not seen each other for an age. I find my dear Giorgio rather upset.
Gior. I should like to know what I have to be cheerful about.
Gian. You don’t believe in the proverb: “Heaven helps the cheerful man.”
Gior. I don’t believe in Heaven! Besides, you have not yet proved ——
Gian. How a living can be made? Indeed! Just consider my profession and my social position!
Ger. (To GIANNI ). Have you no employment/
Gian. At your service, madam — none.”

 

paoloFerrari

Paolo Ferrari (5 april 1822 – 9 maart 1889)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 5 april 2008.

De Servische dichter en  schrijver Bora Ćosić werd geboren op 5 april 1932 in Zagreb. Zie ook mijn blog van 5 april 2007.

De Zwitserse schrijver Werner J. Egli werd geboren in Luzern op 5 april 1943.

Maya Angelou, Marguerite Duras, Edith Södergran, Michiel van Kempen, Robert Schindel, Bettina von Arnim, Wolfgang Windhausen, Paul Gadenne, Michael Schneider, Comte de Lautréamont, Rémy de Gourmont, Thomas Mayne Reid

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Maya Angelou (eig. Margueritte Johnson) werd geboren in Saint Louis, Missouri, op 4 april 1928. Zij maakte naam met haar eerste roman I know why the caged bird sings, waarin ze de traumatische ervaringen van haar jeugd beschrijft. Deze bestseller werd verfilmd. Angelou laat in haar autobiografische romans een energieke, avontuurlijke (opgroeiende) Afrikaans-Amerikaanse vrouw zien die nergens voor terugdeinst. Haar boek Just give me a cool drink of water ‘fore I die werd genomineerd voor de Pulitzer-prijs. Voor het audioboek A song flung up to heaven kreeg Angelou een Grammy in 2003. In 1981 werd Angelou hoogleraar Amerikanistiek in Winston-Salem. Bij de inauguratie van president Clinton las zij een gedicht voor op zijn verzoek.

 

 

I Know Why the Caged Bird Sings

  

The free bird leaps

on the back of the win

and floats downstream

till the current ends

and dips his wings

in the orange sun rays

and dares to claim the sky.

 

But a bird that stalks

down his narrow cage

can seldom see through

his bars of rage

his wings are clipped and

his feet are tied

so he opens his throat to sing.

 

The caged bird sings

with fearful trill

of the things unknown

but longed for still

and is tune is heard

on the distant hillfor the caged bird

sings of freedom

 

The free bird thinks of another breeze

an the trade winds soft through the sighing trees

and the fat worms waiting on a dawn-bright lawn

and he names the sky his own.

 

But a caged bird stands on the grave of dreams

his shadow shouts on a nightmare scream

his wings are clipped and his feet are tied

so he opens his throat to sing

 

The caged bird sings

with a fearful trill

of things unknown

but longed for still

and his tune is heard

on the distant hill

for the caged bird

sings of freedom.

 

angelou

Maya Angelou (Saint Louis, 4 april 1928)

 

De Franse schrijfster Marguerite Duras (pseudoniem van Marguerite Donnadieu) werd geboren op 4 april 1914 in Gia Dinh, Indochina (nu Vietnam). Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2008,

 

Hiroshima mon amour (Fragment)

 

I

Je te rencontre.

Je me souviens de toi.

Qui est tu ?

Tu me tues.

Tu me fais du bien.

Comment me serais je doutée que cette ville était faite à la taille de l´amour ?

Comment me serais je doutée que tu étais fait à la taille de mon corps même ?

Tu me plais. Quel événement. Tu me plais.

Quelle lenteur tout à coup.

Quelle douceur.

Tu ne peux pas savoir.

Tu me tues.

Tu me fais du bien.

Tu me tues.

Tu me fais du bien.

J´ai le temps.

Je t´en prie.

Dévore-moi.

Déforme-moi jusqu´a la laideur.

Pourquoi pas toi ?

Pourquoi pas toi dans cette ville et dans cette nuit pareille aux autres au point de s´y méprendre ?

Je t´en prie…

 

duras

Marguerite Duras (4 april 1914 – 3 maart 1996)

 

De Fins-Zweedse dichteres Edith Irene Södergran werd geboren in Sint-Petersburg op 4 april 1892. Vanaf 10-jarige leeftijd ging ze naar school aan Die deutsche Hauptschule zu S:t Petriin te Sint-Petersburg, waar ze tot 1909 zou blijven.Twee jaar daarvoor, in 1907, overleed haar vader aan tuberculose en in het jaar daarop werd ook bij haar deze ziekte geconstateerd. Ze werd naar een sanatorium gestuurd, maar daar voelde zij zich niet thuis. Gevoelens van gevangenschap, veroorzaakt door de ziekte en het sanatorium, zijn terugkerende thema’s in haar poëzie. In oktober 1911 reisden Edith en haar moeder naar Arose, te Zwitserland, alwaar zij door verscheidene doktoren werd onderzocht. Na een aantal maanden werd zij naar het Davos-Dorf sanatorium overgeplaatst. In mei 1912 was haar conditie voldoende verbeterd en kon zij weer huiswaarts keren. De ziekte keerde later echter terug, waardoor zij in 1923 kwam te overlijden in haar huis te Raivola. Ze werd slechts 31 jaar oud.  Tijdens haar leven kreeg ze weinig erkenning, maar vandaag de dag wordt zij beschouwd als een van meest vooraanstaande dichters van Finland en een van de belangwekkendste modernistische dichters van Scandinavië. Zij was de eerste Fins-Zweedse modernist en was beïnvloed door het Franse symbolisme, het Duitse expressionisme en het Russische futurisme.

 

Die Sehnsucht der Farben

 

Um meiner eigenen Blässe Willen liebe ich rot, blau und gelb,

das große Weiß ist wehmütig wie die Schneedämmerung

als Schneewittchens Mutter am Fenster saß und sich Schwarz und Rot dazuwünschte.

Die Sehnsucht der Farben ist die des Blutes. Wenn du nach Schönheit dürstest

sollst du die Augen schließen und in dein eigenes Herz blicken.

Doch fürchtet die Schönheit den Tag und allzuviele Blicke,

doch duldet die Schönheit nicht Lärm und allzuviele Bewegungen –

du sollst nicht dein Herz zu deinen Lippen führen,

wir sollen nicht stören des Schweigens und der Einsamkeit vornehme Kreise, –

Wem ist es größer zu begegnen als einem ungelösten Rätsel mit seltsamen Zügen?

Eine Schweigende werde ich sein in meinem ganzen Leben,

eine Redende ist wie der plappernde Bach, der sich selbst verrät;

ein einsamer Baum werde ich sein in der Ebene,

die Bäume im Wald vergehen vor Sehnsucht nach Sturm,

ich werde gesund sein von Kopf bis Fuß mit goldenen Streifen im Blut,

ich werde rein und unschuldig sein wie eine Flamme mit züngelnden Lippen.

 

 

Vertaald door Barbara Schubert

 

 

Der Mond

 

Wie wundersam ist alles Tote

wie unaussprechlich:

ein totes Blatt, ein toter Mensch

des Mondes Scheibe.

Und alle Blumen kennen ein Geheimnis

welches der Wald bewahrt:

des Mondes Kreisumlauf um unsre Erde

ist des Todes Bahn.

Und der Mond spinnt sein Gewebe wundersam

welches die Blumen lieben,

und der Mond spinnt sein Märchennetz

um alles Lebende.

Und des Mondes Sichel mäht Blumen ab

in Spätherbstnächten,

und alle Blumen warten auf des Mondes Kuß

in endlosem Verlangen.

 

Sodergran

Edith Södergran (4 april 1892 – 24 juni 1923)

 

De Nederlandse schrijver, letterkundige en Surinamist Michiel van Kempen werd geboren in Oirschot op 4 april 1957. Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2008,

Uit: Ik ben een neger’, Poëzie als graf voor Surinaamse demonen

“Het is verleidelijk de dichtende scheepsmarconist Bernardo Ashetu de Surinaamse Slauerhoff te noemen. Het is ook te gemakkelijk. Reizen, continenten, zeeën, ze zijn er volop bij Ashetu, maar uiteindelijk bezingt hij eerst en vooral de uithoeken van zijn eigen complexe verhouding tot leven en dood. Ruimte en tijd zijn niet lineair in zijn poëzie (en zo wordt het al minder erg dat we niet kunnen vaststellen wat hij wanneer schreef). Leven verschuift naar de dood en dood naar het leven, beide liggen evenmin vast als de context en de betekenissen van de taal. Dit alles keert terug in het gedicht ‘Seasong’ uit het ongepubliceerde bundeltje Dat ik zong:

Seasong

De scheepstaal opeens
de taal van de zee.

Olunteling onze stuurman
schiep schuim en een harp.

En IJhuden de jongste
de forse matroos werd golvend
was golvend, werd golf en water.

De verdrinkingsdood van twee zeelieden roept een zeelied op, dat geen elegie is maar de beschrijving van een proces van het opgaan van het ene leven in het andere: uit het schuim van het water rijst de harp al op. Aan de railing van het zeemansgraf, zingt het in het hoofd van de dichter. Zingen en de dood: ze zijn voor bijna alle Surinamers onlosmakelijk met elkaar verbonden.”

Michiel_van_Kempen

Michiel van Kempen (Oirschot, 4 april 1957)

 

De Oostenrijkse schrijver en dichter Robert Schindel werd geboren op 4 april 1944 in Bad Hall. Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2008,

Wolken

Ich spreche über die Ermordung etlicher Menschen

Da hat der Rauch aus sich eine Wolke gemacht
Darunter die Kälber grasen, bevor man sie isst
Da hat das Kalb aus sich ein Kalb gemacht

Darunter spreche ich über die Ermordung etlicher Menschen
Darüber steht das Wort in seinem Hof
Da hat der Begriff aus sich eine Wolke gemacht

Darunter die Kinder grasen bevor
Seht die Kindeskinder
Da hat das Kind aus sich ein Kind gemacht

Ich sprech über die Wörter in ihren Höfen
Ich spreche über die Zeitung, die mich zerlesen
Da hat die Schwärze aus sich einen Menschen gemacht

Darunter schnürt er die Fesseln
Bevor er geschaut den Winter
Da hat das Kind aus sich ein Kalb gemacht

Darunter spreche ich über die Zeitung, die mich zerlesen
Darüber steht die Ermordung etlicher Worte
Da hat der Begriff aus sich einen Rauch gemacht

Darunter ein Winter
Der schaut seine Kindeskinder
Da hat der Mord aus sich eine Wolke gemacht

Ich spreche über die Ermordung etlicher Menschen

 

schindel

Robert Schindel (Bad Hall,  4 april 1944)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Bettina von Arnim werd op 4 april 1785 geboren in Frankfurt am Main. Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2008,

 

 

Wer sich der Einsamkeit ergibt

 

»Wer sich der Einsamkeit ergibt,

Ach der ist bald allein;

Ein jeder lebt, ein jeder liebt

Und läßt ihn seiner Pein.«

 

Wer sich dem Weltgewühl ergibt,

Der ist zwar nie allein.

Doch was er lebt und was er liebt,

Es wird wohl nimmer sein.

 

Nur wer der Muse hin sich gibt,

Der weilet gern allein,

Er ahnt, daß sie ihn wieder liebt,

Von ihm geliebt will sein.

 

Sie kränzt den Becher und Altar,

Vergöttlicht Lust und Pein.

Was sie ihm gibt, es ist so wahr,

Gewährt ein ewig Sein.

 

Es blühet hell in seiner Brust

Der Lebensflamme Schein.

Im Himmlischen ist ihm bewußt

Das reine irdsche Sein.

 

VonArnim

Bettina von Arnim (4 april 1785 – 20 januari 1859)

 

De Duitse schrijver, dichter en graficus Wolfgang Windhausen werd geboren op 4 april 1949 in Duderstadt. Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2008,

 

Uit: Luftspiegelungen (Fragment)

 

Wir haben gepflegt und verwaltet
das Erbe aus vergangener Zeit,
in Jahrhunderten erbaut.
Ewig in das Mondlicht ragend,
das Häusermeer überblickend
der Dom St. Cyriakus
in seinem Schatten der hl. Nepomuk.
Ins Holz der Häuser schnitzten
Meister ihre Figuren, Balken
bemalt und mit Zeichen versehen.
Vom alten Rathaus bis zum
Westertorturm zieht sich
der steinerne Weg
mit der Laternen freundlichem Geleit.
Duderstadt –
Stadt meiner spröden Liebe.

 

Wwindhausen

Wolfgang Windhausen (Duderstadt,  4 april 1949)

 

De Franse schrijver Paul Gadenne werd geboren op 4 april 1907 in Armentieres. Toen hij 11 jaar was trok zijn familie naar Parijs, waar hij zijn schooltijd afsluit aan het Lycee Louis-le-Grand. Vanaf herfst 1932 doceerde Gadenne aan het Lycee Corneille in Elbeuf in Normandië. Een jaar later werd al tbc bij hem vastgesteld. Voor een lange kuur verbleef hij in de Alpen. In 1937 werd zijn rechter nier verwijderd. Van het lesgeven werd hij daarna vrijfgesteld. Tussen 1941 en 1953 publiceerde hij zes romans. De eerste daarvan was „Siloe”.

 

Uit: Scènes dans le château

 

„Phil avait tout vu d’un coup d’œil. Pas un livre dont il n’eût déjà tourné cent fois les pages. Si. Il y avait bien ceux qu’il se réservait pour les jours de grâce. Ceux-là s’accumulaient sur un rayon, tous propres sous leurs couvertures blanches. Mais les jours de grâce ne venaient jamais, il ne se réveillait jamais avec l’âme assez pure pour les lire. Et puis ça le tentait d’aller chez les libraires, les bouquinistes. Acheter des bouquins, chez lui, c’était devenu un vice. Il aurait eu beau posséder tous les livres du monde sur des rayons, c’était toujours d’un autre qu’il avait envie. Les hommes marqués par les passions ont de ces lubies. Il pouvait bien y avoir ce jour-là des livres non coupés dans l’ « armoire », il n’y avait pas celui qu’il voulait lire. Il voulait lire la Baghâvat Gîta . Non. Il voulait lire La Chartreuse de Parme . Qui donc lui avait parlé de La Chartreuse de Parme ? Mais, d’abord, oui en tout premier lieu, il voulait lire Nietzsche : sa curiosité, sa passion étaient depuis quelques jours orientées vers Nietzsche. On lui avait cité, trois jours plus tôt, une phrase du Gai Savoir qui l’avait ébloui. Il voulait retrouver cette phrase, la relire, l’apprendre par cœur. Aujourd’hui même. Toute affaire cessante.“

 

Gadenne

Paul Gadenne (4 april 1907 – 1 mei 1956)

 

De Duitse schrijver Michael Schneider werd geboren op 4 april 1943 in Königsberg. Zie ook mijn blog van 4 april 2007.

 Uit: Ein Tribunal für Zocker und Finanz-Terroristen

“Zumal sie mit ihren „ innovativen Finanzprodukten“, in denen die Ramschhypotheken versteckt wurden, ganze Volkswirtschaften vergiften? Warum geht die Internationale Gemeinschaft gegen die spekulative Piraterie der Hedgefonds nicht ebenso entschlossen vor wie gegen die Piraten auf den Weltmeeren? Ja, warum wird die Spekulation mit Nahrungsmitteln, Rohstoffen und Währungen, d.h. mit den Grundelemen
ten jeglicher
Ökonomie, nicht überhaupt geächtet und durch strikte Gesetze verboten?

Der juristische Katalog der „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ müsste dringend um den Straftatbestand „kriminelle Spekulation mit destruktiven oder mörderischen Folgen für die Allgemeinheit“ erweitert, und dieser von einem Internationalen Gerichtshof mit entsprechender Sanktionsgewalt geahndet werden. Vor allem müssten die Verursacher und Profiteure der Finanzmarktblasen per Gesetz gezwungen werden, mit ihrem eigenen Vermögen für den der Allgemeinheit zugefügten Schaden zu haften. Erst dann könnte man wirklich von einer „neuen Finanzarchitektur“ sprechen!”

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Michael Schneider (Königsberg, 4 april 1943)

 

De Franse schrijver Isidore Lucien Ducasse, Comte de Lautréamont, werd geboren op 4 april 1846 in Montevideo. Zie ook mijn blog van 4 april 2007.

Uit:Poésies 1

 

Le désespoir, se nourrissant avec un parti pris, de ses fantasmagories, conduit imperturbablement le littérateur à l’abrogation en masse des lois divines et sociales, et à la méchanceté théorique et pratique. En un mot, fait prédominer le derrière humain dans les raisonnements. Allez, et passez-moi le mot! L’on devient méchant, je le répète, et les yeux prennent la teinte des condamnés à mort. Je ne retirerai pas ce que j’avance. Je veux que ma poésie puisse être lue par une jeune fille de quatorze ans.“

 

„La vraie douleur est incompatible avec l’espoir. Pour si grande que soit cette douleur, l’espoir, de cent coudées, s’élève plus haut encore. Donc, laissez-moi tranquille avec les chercheurs. A bas, les pattes, à bas, chiennes cocasses, faiseurs d’embarras, poseurs! Ce qui souffre, ce qui disseque les mystères qui nous entourent, n’espère pas. La poésie qui discute les vérités nécessaires est moins belle que celle qui ne les discute pas. Indécisions à outrance, talent mal employé, perte de temps: rien ne sera plus facile à vérifier.“

 

isidore-ducasse

Comte de Lautréamont (4 april 1846 – 24 november 1870)

 

De Franse dichter en schrijver Rémy de Gourmont werd geboren op 4 april 1858 in Argentan, Basse-Normandie. Hij was mede-oprichter en medewerker van de »Mercure de France«.Ook was hij een belangrijk theoreticus van het Symbolisme. Hij werd bekend met literaire en filosofische essays, maar schreef ook gedichten, verhalen, romans en toneelstukken. Ook had een beduidende invloed op het werk van Blaise Cendrars.

 

Uit: La Culture des idées

 

« Il  n’est pas probable que de la littérature française du Moyen Âge beaucoup plus de la centième partie ait survécu aux changements de la mode. Presque tout le théâtre a disparu. Le nombre des auteurs devait être immense en un temps où l’écrivain était son propre éditeur, le poète son propre récitateur, le dramaturge son propre acteur. En un certain sens, l’imprimerie fut un obstacle aux lettres ; elle opérait une sélection et jetait le mépris sur les écrits qui n’avaient pu parvenir à passer sous la presse. Cette situation dure encore, mais atténuée par le bas prix de la typographie mécanique. L’invention dont on nous menace, d’un appareil à imprimer chez soi, multiplierait par trois ou quatre le nombre des livres nouveaux ; et nous retrouverions les conditions du Moyen Âge : tous ceux qui ont quelques lettres – et d’autres, comme maintenant – oseraient la petite élucubration qu’on glisse à ses amis avant de l’offrir au public. Tout progrès finit par se nier lui-même ; arrivé à son maximum d’expansion, il tend à rétablir l’état primitif auquel il s’était substitué. »

 

GourmontBancGrd

Rémy de Gourmont (4 april 1858 – 27 september 1915)

 

De Iers-Amerikaanse schrijver Thomas Mayne Reid werd geboren op 4 april 1818 in Ballyroney, Down, Ierland. Hij zou een kerkelijke loopbaan volgen, maar toen hij twintig was vertrok hij naar de VS, op zoek naar avontuur en geluk. Hij maakte kennis met de Missouri, trok door alle staten van de unie, leerde Edgar Allan Poe kennen, werkte als journalist en nam deel aan de oorlog met Mexico. Later vestigde hij zich in Engeland waar zijn literaire lopbaan in 1850 begon met de publicatie van zijn roman The Rifle Rangers.

 

Uit: The Boy Hunters

 

Look at Basil, the oldest of the boys. He is at work fixing some straps to a hunting-saddle, that lies on the grass beside him. Basil is exactly seventeen years of age. He is a fine-looking lad, though not what you might call handsome. His face has a courageous expression, and his form betokens strength. His hair is straight, and black as jet. He is more like an Italian than either of his brothers. He is, in fact, the son of his father—a true Corsican. Basil is a “mighty hunter.” He is more fond of the chase than of aught else. He loves hunting for itself, and delights in its dangers. He has got beyond the age of bird-catching and squirrel shooting. His ambition is not now to be satisfied with anything less exciting than a panther, bear, or buffalo hunt.

How very unlike him is Lucien, the second in age! Unlike in almost everything. Lucien is delicately formed, with a light complexion and very fair hair. He is more like what his mother was, for she was fair-haired and blonde, as are many of her people—the Basques. Lucien is passionately fond of books and study. He is busy with a book just now in the verandah. He is a student of natural history in general, but botany and geology are his favourite sciences, and he has made considerable progress in both.“

 

reid

Thomas Mayne Reid (4 april 1818 – 22 oktober 1883)

Charles Ducal, Frederik van Eeden, Peter Huchel, Adriaan Jaeggi, Edward Everett Hale, George Herbert, Washington Irving, Josef Mühlberger, Friedrich Emil Rittershaus

De Vlaamse dichter en schrijver Charles Ducal (pseudoniem van Frans Dumortier) werd geboren in Leuven op 3 april 1952. Zie ook mijn blog van 3 april 2008.

Lolo

Wij lagen verscholen op zolder
in de ban van haar onwaarschijnlijkheid,
een oerbeeld, buitgemaakt op een foto.
De hele nacht dronken en rookten wij

om denkbaar te blijven in onze verbeelding,
waarin zij als onmogelijk verscheen,
de moeder-godin, als koe bekeken,
de borsten gespannen en ideëel.

Later leerde ik zelf hoe hopeloos
de zuiverheid van deze vorm,
maar toen was ik jong en droomde
ervan iets te schrijven, zo groots

dat het eigenlijk niet kon.

 

Avondgebed

Wind en regen sloten de vensters.
Wij zaten geknield bij de haard
in de godsdienst die wij zouden erven.
De vrouw die ons had gebaard

zei formules om ons te verkleinen.
Haar stem zeurde taai in de nek.
Wij zaten stom, pas ingewijden.
De man die ons had verwekt

hief de hand. Wij boden het hoofd.
Hij prentte zijn duim in de hersens.
Wind en regen bestookten de droom.
Onder bed sliepen wolven en heksen.

Ducal

Charles Ducal (Leuven, 3 april 1952)

 

De Nederlandse dichter en schrijver Frederik van Eeden werd geboren in Haarlem op 3 april 1860. Zie ook mijn blog van 3 april 2007 en ook mijn blog van 3 april 2008.

 

Kunt Gij nog wreder slaan!

 

Kunt Gij nog wreder slaan! – mijn God! mijn God!

Zie, ik ben sterk en breken zal ik niet,

Maar was er één die Gij zó lijden liet,

Wijl hij U lief had, boven zielsgenot?

 

En nóg zal ik niet vloeken ’t mensbestaan,

En ’t Leven niet, en Uwe naam niet smaden,

Zelfs met dít mateloze Leed beladen,

Neem ik het Leven uit Uw handen aan.

 

Maar schrijf dan ook, ter keerzij mijner schuld,

Dat ééns een menskind, zó diep in ellende,

Zó ver verloren in een nacht van rouw,

 

De maat zijns droeve Levens heeft vervuld,

En schoon hij ’t bitterst dezer wereld kende,

Toch durfde leven en niet sterven wou!

 

 

Schemering in ’t woud

 

Hier moet ik peinzend gaan en stil, –

het afgeleefde loof kwijnt aan de twijgen,

ik voel de lome schemer stijgen –

en stijgen, stil.

 

Wat glanst het bleke Westen koud!

een matte lach uit droeve wolkenbrauwen

doet flauw de teed’re nevel blauwen

in ’t gélend woud. –

 

Ik zie de bleke stervenswenk.

Ik voel het doffe duister in mij dringen

en verre stemmen hoor ik zingen

al wat ik denk. –

 

Waar zijt ge, Dood? – zo gij rondom

op wieken van de schemering komt rijzen,

nu doet uw nadering niet ijzen, –

ik wacht u – kom!

 

VanEeden

Frederik van Eeden (3 april 1860 – 16 juni 1932)

 

De Duitse dichter Peter Huchel werd geboren in Lichterfelde bij Berlijn op 3 april 1903. Zie ook mijn blog van 3 april 2007 en ook mijn blog van 3 april 2008.

 

Abschied

 

Daß du nun willst gehen,

hast du es bedacht,

als du meine H[1]nde

löstest in der Nacht?

Als wir noch im Schlummer

hielten uns vereint –

meinen Namen hauchend,

hast du mich gemeint?

 

War der Mond nicht Zeuge,

silbern überm Haus?

Kam nicht Wind vom Meere,

löschte alles aus?

 

Daß du nun willst gehen,

hast du es bedacht,

als du meine Augen

suchtest in der Nacht?

 

 

Frühe

 

Wenn aus den Eichen

der Tau der Frühe leckt,

knarren die Türen, rädern die Speichen

vom Schrei der Hähne geweckt.

 

Noch unterm Laken

des Mondes schlafen die Wiesen, kühl und hell.

Die Sumpffeuer blaken,

die Frösche rühren ihr Paukenfell.

 

Mondhörnig schüttelt

sein Haupt das Rind

und weidet dunkel am Bach.

 

Der Habicht rüttelt

im stürzenden Wind

die Helle der Lerchen wach.

 

Huchel

Peter Huchel (3 april 1903 – 30 april 1981)

 

De Nederlandse schrijver, dichter en columnist Adriaan Jaeggi werd geboren op 3 april 1963 in Wassenaar. Zie ook mijn blog van 3 april 2008 en ook mijn blog van 10 juni 2008.

 

Wolfgang en ik

 

Ik hoor dat Mozart

is teruggekeerd op aarde

en ik mag hem rondleide
n

Hij schrikt van de auto’s

 

Op straat loopt hij

met zijn handen op zijn oren

We gaan een café in

Ik zeg daar is het stiller

 

We hebben geen geluk

de jukebox gilt en de mensen

Mozart kijkt om zich heen

Waar zit dat orkest

 

In die kast, wijs ik

en leg hem in tien woorden

het principe van de cd

en de laserstraal uit

 

Er komt een meisje naar ons toe

Wie is je vriend, vraagt ze

Wolfgang, dit is

hoe heet je eigenlijk

 

een paar uur later bij haar thuis

sta ik dorstig op van het bed

in de keuken staat Mozart

het licht aan en uit te knippen

 

jaeggi

Adriaan Jaeggi (3 april 1963 – 10 juni 2008)

 

De Amerikaanse schrijver Edward Everett Hale werd geboren op 3 april 1822 in Roxbury, Massachusetts. Als schrijver werd hij bekend toen hij in 1859 in de Atlantic Monthly zijn verhaal “My Double and How He Undid Me” publiceerde. Al gauw verschenen er meer van zijn korte verhalen in dit tijdschrift. Het bekendste daarvan is „The Man Without a Country“ (1863). In het verhaal “The Brick Moon”, geeft hij als eerste een beschrijving van een satelliet.

 

Uit: The man without a country

 

„I cannot give any history of him in order; nobody can now; and, indeed, I am not trying to. These are the traditions, which I sort out, as I believe them, from the myths which have been told about this man for forty years. The lies that have been told about him are legion. The fellows used to say he was the “Iron Mask”; and poor George Pons went to his grave in the belief that this was the author of “Junius,” who was being punished for his celebrated libel on Thomas Jefferson. Pons was not very strong in the historical line. A happier story than either of these I have told is o
f the War. That came along soon after. I have heard this affair told in three or four ways,—and, indeed, it may have happened more than once. But which ship it was on I cannot tell. However, in one, at least, of the great frigate-duels with the English, in which the navy was really baptized, it happened that a round-shot from the enemy entered one of our ports square, and took right down the officer [pg 026] of the gun himself, and almost every man of the gun’s crew. Now you may say what you choose about courage, but that is not a nice thing to see. But, as the men who were not killed picked themselves up, and as they and the surgeon’s people were carrying off the bodies, there appeared Nolan, in his shirt-sleeves, with the rammer in his hand, and, just as if he had been the officer, told them off with authority,—who should go to the cockpit with the wounded men, who should stay with him,—perfectly cheery, and with that way which makes men feel sure all is right and is going to be right. And he finished loading the gun with his own hands, aimed it, and bade the men fire. And there he stayed, captain of that gun, keeping those fellows in spirits, till the enemy struck,—sitting on the carriage while the gun was cooling, though he was exposed all the time,—showing them easier ways to handle heavy shot,—making the raw hands laugh at their own blunders,—and when the gun cooled again, getting it loaded and fired twice as often as any other gun on the ship. The captain walked forward by way of encouraging the men, and Nolan touched his hat and said,—„

 

Hale

Edward Everett Hale (3 april 1822 – 10 juni 1909)

 

De Engelse priester en dichter George Herbert werd op 3 april 1593 geboren, waarschijnlijk te Black Hall  (Wales). Zie ook mijn blog van 3 april 2007 en ook mijn blog van 3 april 2008.

 

Prayer

  

Prayer the Churches banquet, Angels age,

Gods breath in man returning to his birth,

The soul in paraphrase, heart in pilgramage,

The Christian plummet sounding heav’n and earth;

Engine against th’Almightie, sinners towre,

Reversed thunder, Christ-side-piercing spear,

The six-daies world-transposing in an houre,

A kinde of tune, which all things heare and fear;

Softnesse, and peace, and joy, and love, and blisse,

Exalted Manna, gladnesse of the best,

Heaven in ordinarie, man well drest,

The milkie way, the bird of Paradise,

Church-bels beyond the starres heard, the souls bloud,

The land of spices; something understood.

 

Herbert

George Herbert (3 april 1593 – 1 maart 1633)

 

De Amerikaanse schrijver Washington Irving werd geboren op 3 april 1783 in Manhattan, New York. Zie ook mijn blog van 3 april 2007.

 

Uit: A History of New York

 

„Let us suppose, then, that the inhabitants of the moon, by astonishing advancement in science, and by profound insight into that lunar philosophy, the mere flickerings of which have of late years dazzled the feeble optics, and addled the shallow brains of the good people of our globe-let us suppose, I say, that the inhabitants of the moon, by these means, had arrived at such a command of their energies, such an enviable state of perfectibility, as to control the elements, and navigate the boundless regions of space. Let us suppose a roving crew of these soaring philosophers, in the course of an aerial voyage of discovery among the stars, should chance to alight upon this outlandish planet.

And here I beg my readers will not have the uncharitableness to smile, as is too frequently the fault of volatile readers when perusing the grave speculations of philosophers. I am far from indulging in any sportive vein at present; nor is the supposition I have been making so wild as many may deem it. It has long been a very serious and anxious question with me, and many a time and oft, in the course of my overwhelming cares and contrivances for the welfare and protection of this my native planet, have I lain awake whole nights debating in my mind, whether it were most probable we should first discover and civilize the moon, or the moon discover and civilize our globe.”

 

IrvingIrvPl
Washington Irving (3 april 1783 – 28 november 1859)
Buste door Friedrich Beer, 1885, in New York

 

 

De Duitse schrijver Josef Mühlberger werd geboren op 3 april 1903 in Trautenau in Böhmen. Zie ook mijn blog van 3 april 2007.

Uit: Besuch bei Kafka

 “Ich habe Ihren Schatten erkannt”, sagte Kafka, führte mich über den Hof und durch eine schmale türlose Öffnung in dem Mauerwall und lud mich mit dem Worten “Der Heraufstieg wird Sie ermüdet haben” zum Sitzen auf einer Bank ein, die aus herausgefallenen Steinen aufgebaut war. Das Licht war hell, die Stelle, wo wir saßen, schattenlos, die Steine der Bank sonnenwarm. Auf dem Mauerabhang des Walles kletterten und schliefen goldgrün funkelnde Eidechsen.“

 

Mühlberger

Josef Mühlberger (3 april 1903 – 2 juli 1985)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 3 april 2007.

De Duitse koopman en schrijver Friedrich Emil Rittershaus werd geboren op 3 april 1834 in Barmen.

György Konrád, Thomas Glavinic, Émile Zola, Edgar Hilsenrath, Brigitte Struzyk, George Fraser, Anne Waldman, Roberto Arlt, Joanna Chmielewska, Hoffmann von Fallersleben, Casanova, H. C. Andersen, Johann Gleim, Zwier van Haren, Pierre Zaccone, Pietro della Valle

De joods-Hongaarse schrijver György Konrád werd geboren op 2 april 1933 in Berettyóújfalu (bij Debrecen). Zie ook alle tags voor György Konrád op dit blog.

 

Uit: The Loser (Vertaald door Ivan Sanders)

 

“The director walks by; he, too, is nervous about his contradictory tasks. For want of something better to do, he sits down next to me-we’ve known each other since childhood. I try to talk his language and find it a strain to reacquaint myself with my delusions. Sit and rest with us for a while, don’t say a word; let’s greet each other with a lazy wink, like cats. It’s true, we inmates cannot buy a pack of cigarettes without attracting attention, and we drag along our queer theater wherever we go; but it would do you no harm to act out your own plays once in a while. Perhaps you would understand why I kept silent for months at state security headquarters, knowing all along that my silence was reason enough for them to prescribe compulsory psychiatric care. It can’t be much fun giving politely phony answers to stupid questions all your life. You think you are watching us; actually, we are taking a good look at you. You are not a bad man; you know well that our differences are relative. You don’t devise any more dirty tricks than are needed to keep others from usurping your job. You are right: we are uncertain when confronted with the norms of daily living; we are much too busy contemplating the twists and turns of our own thoughts. We are not up to mimicking you with parodistic seriousness, just to be able to roam around freely.

But since you happen to be listening, I will say it: In here, it’s us madmen against you idiots. You locked us up and try to refit us, to make us resemble you-with your drugs you befoul our brains. Your psychiatric know-how is but a symptom of your idiocy. Go ahead and be scared of us; defend your disgusting, tidy little commonplaces. There can be no peace between us; it’s not only you who pick our brains, we pick yours, too-we reform you, we corrupt you.”

 

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György Konrád (Berettyóújfalu, 2 april 1933)

 

De Oostenrijkse schrijver Thomas Glavinic werd geboren op 2 april 1972 in Graz. Zie ook alle tags voor Thomas Glavinic op dit blog.

 

Uit: Wie man leben soll

 

„An dem Abend, an dem drüben in Amerika die Challenger über Cape Canaveral explodiert, liegt man zum erstenmal mit einem Mädchen im Bett. Von dem Unglück ahnt man nichts, man konzentriert sich auf unsittliche Be
rührungen. Aus einem Kassettenrecorder dringt Musik, von der man weiß, daß sie dem Mädchen gefällt. So ist das Objekt der Sehnsucht in der gleichen Stimmung wie man selbst. Auch wenn man das für unmöglich hält.

Berührt man die weibliche Brust, stellt man fest, daß sie sich ähnlich anfühlt wie ein Tafelschwamm.

– Hoppla, Entschuldigung, murmelt man.

Claudia schweigt.

Zweifelhafte Gazetten verbilden Jugendliche und treiben sie scharenweise den Psychoanalytikern in die Arme. Entgegen deren Informationen schätzen es Mädchen nämlich unter bestimmten Umständen, an den Geschlechtsteilen befummelt zu werden, so sehr die Kirche und der bärtige Schularzt, dessen Atem nach Marillenlikör riecht, einem das ausreden wollen. Gottlob sind Neugier und Natur stärker als alle zusammen.

Man schließt die Augen und genießt Claudias Duft. Sie riecht blumig. So frisch, so fremd. Der Geruch eines anderen Menschen, so nah. Ein wunderbares Erlebnis. Man kann kaum glauben, daß es passiert, daß man plötzlich vom Glück verfolgt sein soll. Wenn man Karl Kolostrum heißt und immer schon der dickste der Klasse war, ist man einiges an Spitznamen und Bösartigkeiten gewohnt und in Liebesdingen alles andere als verwöhnt.“

 

Glavinic

Thomas Glavinic (Graz, 2 april 1972)

 

De Franse schrijver Émile Zola werd geboren op 2 april 1840 te Parijs. Zie ook alle tags voor Émile Zola op dit blog.

Uit: Nana

 

 Un murmure grandit comme un soupir qui se gonflait. Quelques mains battirent, toutes les jumelles étaient fixées sur Vénus. Peu à peu, Nana avait pris possession du public, et maintenant chaque homme la subissait. Le rut qui montait d’elle, ainsi que d’une bête en folie, s’était épandu toujours davantage, emplissant la salle. À cette heure, ses moindres mouvements soufflaient le désir, elle retournait la chair d’un geste de son petit doigt. Des dos s’arrondissaient, vibrant comme si des archets invisibles se fussent promenés sur les muscles, des nuques montraient des poils follets qui s’envolaient, sous des haleines tièdes et errantes, venues on ne savait de quelle bouche de femme. Fauchery voyait devant lui l’échappé du collège que la passion soulevait de son fauteuil. Il eut la curiosité de regarder le comte de Vandeuvres, très pâle, les lèvres pincées, le gros Steiner, dont la face apoplectique crevait, Labordette lorgnant d’un air étonné de maquignon qui admire une jument parfaite, Daguenet dont les oreilles saignaient et il remuaient de jouissance. Puis, un instinct lui fit jeter un coup d’oeil en arrière, et il resta étonné de ce qu’il aperçut dans la loge des Muffat : derrière la comtesse, blanche et sérieuse, le comte se haussait, béant, la face marbrée de taches rouges; tandis que, près de lui, dans l’ombre, les yeux troubles du marquis de Chouard étaient devenus deux yeux de chat, phosphorescents, pailletés d’or.“

 

Zola

Émile Zola (2 april 1840 – 29 september 1902)

 

 

De Joods-Duitse schrijver Edgar Hilsenrath werd geboren in Leipzig op 2 april 1926. Zie ook alle tags voor Edgar Hilsenrath op dit blog.

 

Uit: Der Nazi & der Friseur

 

“Ich bin Max Schulz, unehelicher, wenn auch rein ari­scher Sohn der Minna Schulz … zur Zeit meiner Geburt Dienstmädchen im Hause des jüdischen Pelzhändlers Abramowitz. An meiner rein arischen Herkunft ist nicht zu zweifeln, da der Stammbaum meiner Mutter, also der Minna Schulz, zwar nicht bis zur Schlacht im Teutoburger Walde, aber immerhin bis zu Friedrich dem Großen verfolgt werden kann. Wer mein Vater war, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, aber er war bestimmt einer von den fünfen: der Fleischer Hubert Nagler, der Schlossermeister Franz Heinrich Wieland, der Maurergehilfe Hans Huber, der Kutscher Wilhelm Hopfenstange oder der Hausdiener Adalbert Henne­mann.

Ich habe die Stammbäume meiner fünf Väter sorg­fältig prüfen lassen, und ich versichere Ihnen, daß die arische Herkunft der fünf einwandfrei festgestellt wurde. Was den Hausdiener Adalbert Hennemann anbetrifft … da kann ich sogar mit Stolz sagen, daß einer seiner Vorfahren den Spitznamen >Hagen der Schlüsselträger< trug, ein Knappe des ruhmreichen Rit­ters Siegismund von der Weide, dem sein Herr und Gebieter als Zeichen seines großen Vertrauens einen bestimmten Schlüssel anvertraute … nämlich: den Schlüssel des Keuschheitsgürtels seiner Frau Gemahlin … ein vergoldeter Keuschheitsgürtel, der später am Hofe des großen Königs berühmt wurde und Ge­schichte machen sollte.”

 

Edgar_Hilsenrath

Edgar Hilsenrath (Leipzig, 2 april 1926)

 

De Duitse schrijfster en dichteres Brigitte Struzyk (eig. Brigitte Kraft) werd op 2 april 1946 geboren in Steinbach-Hallenberg/Thüringen. Zie ook alle tags voor Brigitte Struzyk op dit blog.

 

Querfeldein

 

Querfeldein

der Hund der Rabe

im Wechselgesang

und im Wasser

das schwankende

     Boot

der Lichtreklame

 

 

Rundgang

 

Ich aber ging

durch den Weinberg

Ich ging

wo die Birnen

am Wegrand

o weh

wo sie lagen

und dachte an ihn

ob er getrunken hat

ob er trunken war

vom Leben vom Tod

halbe/halbe

 

Struzyk

Brigitte Struzyk (Steinbach-Hallenberg, 2 april 1946)

 

De Britse schrijver en scenarioschrijver George MacDonald Fraser werd geboren in Carlisle op 2 april 1925. Een groot deel van zijn jeugd bracht hij in Schotland door.Vanaf 1943 vocht hij in de Tweede Wereldoorlog in het Britse leger. Niet veel later werd MacDonald Fraser in India gestationeerd. Hij is vier keer benoemd tot Lance Corporal, maar die rang raakte hij tot drie keer toe kwijt wegens kleine misstappen. Hij beschreef zijn militaire loopbaan in het autobiografische ‘Quartered Safe Out Here.’

Na de Tweede Wereldoorlog bleef hij het Britse leger dienen, maar dan in het Midden-Oosten en Noord-Afrika. Na zijn militaire loopbaan werd hij journalist en redacteur bij de Schotse krant ‘The Scotsman’. Hij werd daar aan de kant gezet en ging zich toen geheel op het schrijven concentreren.

MacDonald Fraser werd uiteindelijk het bekendst met zijn boeken uit de ‘Flashman’ serie. Dit is een reeks historische romans geschreven onder het pseudoniem Harry Flashman. MacDonald Fraser was ook scenarist. Hij maakte onder andere scenario’s voor de James Bond-film Octopussy.

 

Uit: Flashman and the Tiger

 

“”Search me, old Blowhard,” says I rescuing the bottle. “All I ask is whether you got to grips with that fascinating Balkan bint and her beauteous daughter, and if so, did you tackle ‘em in tandem or one after t’other?” But he was too flown with his fat-headed philosophy to listen.

“I did not slip, me — I could not! I foiled the vengeful monarch’s ruffians — it was inevitable! My gypsy abductors took the road determined by Fate!” He was quite rosy with triumph. “Le destin, my old one — destiny is immutable. We are like the planets, our courses preordained. Some of us,” he admitted, “are comets, vanishing and reappearing, like the geniuses of the past. Thus Moses is reflected in Confucius, Caesar in Napoleon, Attila in Peter the Great, Jeanne d’Arc in . . . in . . .”

“Florence Nightingale. Or does it have to be a Frog? Well, then, Madame du Barry — “

“Jeanne d’Arc is yet to reappear, perhaps. But you are not serious, my boy. You doubt my reason. Oh, yes, you do! But I tell you, everything moves by a fixed law, and those of us who would master our destinies — ” he tapped a fat finger on my knee ” — we learn to divine the intentions of the Supreme Will which directs us.”

 

GeorgeFraser

George MacDonald Fraser (2 april 1925 – 2 januari 2008)

 

De Amerikaanse dichteres Anne Waldman werd geboren op 2 april 1945 in Millville, New Jersey. Zij is een prominente representante van de Beat Generation. Haar performances zijn legendarisch geworden. Zij trad op met Allen Ginsberg, William S. Burroughs en Gregory Corso, maar ook met t Patti Smith, Lou Reed en Bob Dylan.

 

Number Song

 

I’ve multiplied, I’m 2.
He was part of me
he came out of me,
he took a part of me
He took me apart.
I’m 2, he’s my art,
no, he’s separate.
He art one. I’m not
done & I’m still one.
I sing of my son. I’ve
multiplied. My heart’s
in 2, half to him & half
to you,
who are also a part
of him, & you & he
& I make trio of
kind congruity.

 

Waldman

Anne Waldman ( Millville, 2 april 1945)

 

De Argentijnse schrijver Roberto Godofredo Arlt werd geboren op 2 april 1900 in Buenos Aires. Hij werkte eerst als journalist in Córdoba. Zijn gebundelde columns uit El Mundo behoren tot de klassieeken van de Argentijnse literatuur. In 1929 verscheen zijn roman El juguete rabioso, over het opgroeien van jonge mensen in een marginale barrio in Buenos Aires. Verder schreef hij o.a. Los siete locos (De zeven gekken), Los lanzallamas (De vlammenwerpers) en El Amor Brujo. Vanaf de jaren dertig tot zijn dood werkte hijvoornamelijk voor het theater.

 

Uit: Mad Toy (Vertaald door Michele McKay Aynesworth)

 

„At the age of fourteen I was initiated into the thrilling literature of outlaws and bandits by an old Andalusian cobbler whose shoe repair shop stood next to a green-and-white-fronted hardware store in the entryway of an ancient house on Rivadavia Street between the corners of South America and Bolivia.

The colorful title pages of serial novels featuring the adventures of Montbars the Pirate and Wenongo the Mohican decorated the front of that hole-in-the-wall shop. The minute school let out, we boys would head over to admire the prints that hung there in the doorway, faded by the sun.

Sometimes we would venture in to buy half a pack of Barrilete cigarettes, and the man would reluctantly leave his stool to make the sale, grumbling the whole time.

He was stoop-shouldered, gaunt, and bushy-faced, and to top it off, a bit lame, a strange lameness: his foot was round like the hoof of a mule with its heel turned outward.

Every time I saw him, I remembered a proverb my mother liked to repeat: “Beware of those who are marked by God.”

The words would begin to flow when he saw me, and while he held a battered half-boot amid the jumble of lasts and scrolls of leather, he would teach me the sour song of failure, sharing the lore of Spain’s most famous bandits, or singing the praises of an extravagant customer who tipped him twenty centavos for polishinghis shoes.“

 

roberto_arlt_01

Roberto Arlt (2 april 1900 – 26 juli 1942)

 

De Poolse schrijfster Joanna Chmielewska (eig. Irena Kühn) werd geboren op 2 april 1932 in Warschau.Zij studeerde architektuur en werkte daarna bij verschillende bureau’s. In 1958 debuteerde zij met een kort verhaal. Sinds de jaren zeventig is zij in Polen en Rusland een van de meest gelezen schrijfsters van voornamelijk humoristische detectives.

 

Uit: Mord ist Trumpf (Vertaald door Anna Junuszewska)

 

Ich stand im Badezimmer und betrachtete mich im Spiegel:aufmerksam, unerbittlich, leicht angewidert. Ekelhaft. Die Augen nicht wirklich gelungen,die Nase ganz einfach dämlich, die Stirn eines intellektuellen Schwachkopfes, dazu noch irgendwie kahl, um den Mund war es auch nicht besser bestellt, die Ohren … Na ja, gut, die Ohren waren normal, nicht einmal besonders abstehend, aber im Grunde sah man sie nicht. Dafür die Haare, Himmel, wie Heu auf unfruchtbarem Boden … Während ich mein Spiegelbild objektiv und erbarmungslos begutachtete, zog ich die ersten Schlüsse. Die eine Hälfte meines Gehirns war mit der Kontemplation der im Spiegel betrachteten Schönheit beschäftigt, während die andere überlegte, wie zum Teufel sich ein Mann für dergleichen begeistern sollte. Er müsste wohl nicht ganz normal oder sehr kurzsichtig sein. Egal welche Intelligenz, Persönlichkeit oder andere versteckte Tugenden ich ausstrahlen mochte, könnte er sich nicht mal ansatzweise unsterblich in mich verlieben …

Es ist wohl klar, dass der eigentliche Grund dieser schonungslosen Selbstkritik nichts anderes als ein Kerl war, und man musste zugeben, dass es sich dieses Mal um ein besonderes Exemplar handelte. Nicht nur schön, sondern auch mysteriös. Jahrelang versuchte ich ohne Erfolg, ihn zu entschlüsseln, jahrelang stimmte da etwas nicht, und jetzt gab mir meine ganze Lebenserfahrung mit Nachdruck zu verstehen, dass die erwünschte Beziehung in eine kritische Phase kam. Ich sollte mir etwas überlegen, mit meiner Schönheit konnte ich es dem Abgott nicht recht machen, aber mit etwas

anderem vielleicht …”

 

chmielewska

Joanna Chmielewska (Warschau, 2 april 1932)

 

De Duitse schrijver August Heinrich Hoffmann von Fallersleben werd geboren in Fallersleben op 2 april 1798. Zie ook alle tags voor Hoffmann von Fallersleben op dit blog.

 

Haifisch

 

O sage mir, wie heißt das Thier,

das vieles kann vertragen,

das wohl den größten Rachen hat

und auch den größten Magen ?

 

Es ist bekannt in Stadt und Land,

in jedem Ort und Flecken,

und wers einmal gesehen hat,

denkt dran mit Angst und Schrecken.

 

Schlag nach geschwindt, mein liebes Kind,

in Oken´s erstem Bande:

Es heißt Haifisch auf dem Meer

und Fiskus auf dem Lande

 

Fallersleben

Hoffmann von Fallersleben (2 april 1798 – 19 januari 1874)
Portret door Carl Georg Christian Schumacher, 1819

 

De Italiaanse schrijver en avonturier Giacomo Girolamo Casanova werd geboren in Venetië op 2 april 1725. Zie ook alle tags voor Giacomo Casanova op dit blog.

 

Uit: Ein hilfreiches Gewitter

 

„”Sagen Sie, daß Sie mich lieben”, verlangte ich.
“Nein, denn Sie sind ein gottloser Mensch, und die Hölle erwartet Sie.”
Nachdem ich sie auf ihren Platz zurückgesetzt und das Unwetter sich verzogen hatte, versicherte ich ihr, der Kutscher habe sich nie umgedreht. Unter Scherzen über das Abenteuer und Handküssen sagte ich ihr, ich sei davon überzeugt, daß ich Sie von ihrer Gewitterangst geheilt hätte, daß sie aber niemandem das Geheimnis verraten werde, wem sie diese Heilung verdanke. Sie erwiderte, auf jeden Fall sei sie sicher, daß noch nie eine Frau durch ein solches Mittel geheilt worden sei.
“Das muß im Lauf von tausend Jahren eine Million Male vorgekommen sein”, sagte ich. “Ich gestehe Ihnen sogar, daß ich damit gerechnet hatte, als ich in die Kalesche stieg; denn mir schien es das einzige Mittel zu sein, in Ihren Besitz zu gelangen. Glauben Sie mir, auf der ganzen Welt gibt es keine einzige furchtsame Frau, die in Ihrer Lage zu widerstehen gewagt hätte.”
“Das
mag sein; aber in Zukunft werde ich nur noch mit meinem Mann fahren.”
“Wie ungeschickt von Ihnen; denn Ihrem Mann wird es garnicht einfallen, Sie zu trösten, wie ich es getan habe.”
“Auch das ist wahr. Mit Ihnen gelangt man zu ungewöhnlichen Erkenntnissen; doch verlassen Sie sich darauf, daß ich nie wieder mit Ihnen zusammen reisen werde.”
Unter anregenden Gesprächen langten wir noch vor allen anderen in Pasiano an. Kaum war sie ausgestiegen, lief sie in ihr Zimmer und schloß sich ein, während ich nach einem Scudo für den Kutscher suchte. Der lachte.“

 

Casanova

Giacomo Casanova (2 april 1725 –  4 juni 1798)

 

 

De Deense schrijver en dichter Hans Christian Andersen werd geboren op 2 april 1805 in Odense. Zie ook alle tags voor Hans Christian Andersen op dit blog.

 

Uit: De nieuwe kleren van de keizer

 

In de grote stad waar hij woonde was het leven heel genoeglijk. Iedere dag waren er vreemdelingen en op een dag kwamen er twee bedriegers, die zich voor wevers uitgaven en zeiden dat ze de mooiste stoffen konden weven die je je maar denken kon. Niet alleen de kleuren en het patroon waren ongelooflijk mooi, maar ook hadden de kleren die ervan gemaakt waren, de wonderbaarlijke eigenschap dat ze onzichtbaar waren voor iedereen die niet voor zijn ambt deugde of die onvergeeflijk dom was. Wat een fijne kleren, dacht de keizer. Als ik die aan heb, kan ik erachter komen wie er in mijn rijk niet deugt voor zijn ambt en dan kan ik de knappen van de dommen onderscheiden. Die stof moet ik meteen laten weven! En hij gaf de bedriegers een flink handgeld, zodat ze met hun werk konden beginnen. Ze zetten ook twee weefgetouwen op en deden alsof ze werkten, maar er zat helemaal niets op het weefgetouw. Brutaalweg vroegen ze om de fijnste zijde en het prachtigste goud; dat stopten ze in hun eigen zak en ze werkten aan de lege weefgetouwen, en dat nog wel tot diep in de nacht.“

hans-christian

Hans Christian Andersen (2 april 1805 – 4 augustus 1875)
Standbeeld in Central Park, Manhattan, New York

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Wilhelm Ludwig Gleim werd geboren op 2 april 1719 in Ermsleben Zie ook alle tags voor Johann Gleim op dit blog.

 

Antwort, auf die Frage: wie geht’s?

1794

 

In meinem Hüttchen geht mirs gut,

Wie kann mirs übel gehn?

Ich hab’ in meinem Hüttchen Muth,

Dem Unglück zu bestehn!

 

Ich kann die halbe Gotteswelt,

Aus meinem Hüttchen sehn,

Weil mirs in ihr so wohl gefällt,

Wie kann mirs übel gehn?

 

Und böte mir der König gleich

Nebst seiner Königspflicht,

Der allzuschweren! ach! sein ganzes Königreich,

Ich nähm’ es für mein Hüttchen nicht!

 

gleim

Johann Gleim (2 april 1719 – 18 februari 1803)

 

De Nederlandse schrijver Onno Zwier van Haren werd geboren in Leeuwarden op 2 april 1713. Zie ook alle tags voor Onno Zwier van Haren op dit blog.

 

Uit: Agon, Sulthan van Bantam

 

Sinan

Uw wil is door myn mond verkondigd aan de Grooten,

 En uw last is gebragt aan d’ eerste Hof genooten:

 Een ieder zal hier zyn, gelyk vereischd syn plicht,

 Op de bestemde tyd, en ’t uur daar toe gericht.

 Schoon deze dag reeds lang voor Bantam was te wagten,

“Wyl gy zoo menigmaal geuit had uw gedagten,

 Heeft elk van haar niet min getoond de droeve smart,

 Die ’t komen van dees’ dag, verspreid in ieders hart.

 

Agon

 Die smart, hoe groot die zy, zal niet veel langer duuren,

 Als tot dat morgen ’t licht beschyne Bantams muuren:

Een oude Vorst verdwynd, gelyk de Maan, voor ’t oog,

 Wanneer de jonge Vorst klimd, als de Son, om hoog.

 

Sinan

 Sy wagten zekerlyk een Heer van uwe handen

 Die ook, gelyk als gy de Vader deezer Landen,

 

ZwierVanHaren

Onno Zwier van Haren (2 april 1713 – 2 september 1779)

 

De Franse schrijver Pierre Zaccone werd geboren op 2 april 1817 in Doaix. Hij begon zijn schrijversloopbaan met novellen en als ongenoemde medewerker aan romans en toneelstukken. Uiteindelijk drong hij met zijn teksten door in de feuilletons van grote kranten. Jarenlang was Zaccone ook secretaris van de Parijse schrijversvereniging.

 

Uit: La Recluse

 

„Gaston observait tout cela, partagé entre mille sensations contraires. L’homme qui l’accompagnait attendait derrière lui, étonné, sans comprendre. Tout à coup, le jeune commandant se retira brusquement de la fenêtre, et gagnant précipitamment la porte. — C’est bien, dit-il au concierge: je retiens, cette chambre; mon domestique viendra, ainsi que je vous l’ai dit, s’y installer dès aujourd’hui, et il paiera le terme d’avance. Puis il descendit les marches quatre à quatre. Il n’avait pas de temps à perdre. Il venait de voir une chose effrayante. Pendant l’entretien du père et de la fille il avait remarqué que les soeurs allaient et venaient très affairées à travers les couloirs, et il n’y avait pas pris garde autrement. Mais bientôt il vit Edmée jeter un voile épais sur ses cheveux, poser sur ses épaules un châle dont M. de Beaufort l’aida à s’envelopper; puis elle prit le bras de son père et quitta le parloir.“

 

Zaccone

Pierre Zaccone (2 april 1817 – † ? 1895)

 

De Italiaanse (reis)schrijver Pietro della Valle werd geboren op 2 april 1586 in Rome als telg van de rijke adelijke Della Valle familie uit Rome. Hij maakte een uitgebreide pelgrimage ‘met een omweg’ naar Jeruzalem. Pietro stond nog met zijn ene been in de middeleeuwse traditie van het pelgrimeren, maar met zijn andere been stond hij al stevig in de nieuwe tijd waarin wetenschappelijke nieuwsgierigheid, verleggen van grenzen, avontuur en kennisvergaring belangrijke elementen waren. Met zijn grote vriend de geleerde Mario Schipano maakte hij een afspraak: Pietro zou hem met zijn brieven op de hoogte houden en Schipano zou deze brieven redigeren en uitgeven. Uiteindelijk werden alle brieven na Pietro’s dood door vier van zijn zonen gepubliceerd. Pietro was een uitstekend waarnemer die zijn bevindingen opschreef met kennis én humor. Hij was kritisch en nieuwsgierig, ging op onderzoek uit en lardeerde zijn reisverslag met persoonlijke gevoelens en referenties naar klassieke auteurs.

 

Uit; The Travels Of Sig. Pietro della Valle (A visit to Giaccama)

 

„As we return’d home at night, we met a woman in the City of Ikkeri, who, her Husband being dead, was resolv’d to burn her self, as ’tis the custom with many Indian Women. She rode on horseback about the city with open [=unveiled] face, holding a looking-glass in one hand, and a lemon in the other, I know not for what purpose; and beholding her self in the glass, with a lamentable tone sufficiently pitiful to hear, went along I know not whither speaking or singing certain words, which I understood not; but they told me, they were a kind of Farewell to the World and her self; and indeed, being utter’d with that passionateness which the case requir’d and might produce, they mov’d pity in all that heard them, even in us who understood not the Language.

She was follow’d by many other women and men on foot, who, perhaps, were her Relations; they carry’d a great Umbrella over her, as all persons of quality in India are wont to have, thereby to keep off the Sun, whose heat is hurtful and troublesome. Before her, certain Drums were sounded, whose noise she never ceas’d to accompany with her sad ditties or songs; yet with a calm and constant countenance, without tears, evidencing more grief for her Husband’s death than her own, and more desire to go to him in the other world than regret for her own departure out of this: a Custom, indeed, cruel and barbarous, but withall, of great generosity and virtue in such Women, and therefore worthy of no small praise. They said, she was to pass in this manner about the City.“

 

delvalle

Pietro della Valle (2 april 1586 – 21 april 1652)

Milan Kundera, Nikolaj Gogol, Urs Allemann, Maria Polydouri, Rolf Hochhuth, Edgar Wallace, Max Nord, Arnold Aletrino, John Wilmot, Carl Sternheim, Friedrich Güll, Antoine Prévos, Armel Guerne, Edmond Rostand, Josep de Maistre

De Tsjechische schrijver Milan Kundera werd geboren in Brno op 1 april 1929. Zie ook mijn blog van 1 april 2007 en ook mijn blog van 1 april 2008.

 Uit: The Unbearable Lightness of Being (Vertaald door Michael Henry Heim)

„If every second of our lives recurs an infinite number of times, we are nailed to eternity as Jesus Christ was nailed to the cross. It is a terrifying prospect. In the world of eternal return the weight of unbearable responsibility lies heavy on every move we make. That is why Nietzsche called the idea of eternal return the heaviest of burdens (das schwerste Gewicht).
If eternal return is the heaviest of burdens, then our lives can stand out against it in all their splendid lightness.
But is heaviness truly deplorable and lightness splendid?
The heaviest of burdens crushes us, we sink beneath it, it pins us to the ground. But in the love poetry of every age, the woman longs to be weighed down by the man’s body. The heaviest of burdens is therefore simultaneously an image of life’s most intense fulfillment. The heavier the burden, the closer our lives come to the earth, the more real and truthful they become.
Conversely, the absolute absence of a burden causes man to be lighter than air, to soar into the heights, take leave of the earth and his earthly being, and become only half real, his movements as free as they are insignificant.
What then shall we choose? Weight or lightness?
Parmenides posed this very question in the sixth century before Christ. He saw the world divided into pairs of opposites: light/darkness, fineness/coarseness, warmth/cold, being/nonbeing. One half of the opposition he called positive (light, fineness, warmth, being), the other negative. We might find this division into positive and negative poles childishly simple except for one difficulty: which one is positive, weight or lightness?
Parmenides responded: lightness is positive, weight negative.
Was he correct or not? That is the question. The only certainty is: the lightness/weight opposition is the most mysterious, most ambiguous of all.“

Kundera

Milan Kundera (Brno, 1 april 1929)

 

De Russische schrijver Nikolaj Vasiljevitsj Gogol werd geboren in Poltawa, Oekraïne, op 1 april 1809. Zie ook mijn blog van 1 april 2007 en ook mijn blog van 1 april 2008.

UitDead Souls  (Vertaald door Bernard Guildert Guerney)

“Eh, thou troika, thou that art a bird! Who conceived thee? Methinks only among a spirited folk that thou could have come into being. In the land that is not fond of doing things by halves, but has evenly and smoothly spread itself out over half the worl
d. Therefore try and count its milestones until they turn to spots before the eyes! Far from cunningly contrived is the vehicle the troika draws; held together with no screws of iron art thou, but hastily, with a slam and a bang, wert thou put together and fitted by some handy Muzhik of Yaroslav, with nothing but an ax and a chisel. No fancy Hessian jack boots does the driver wear. He spots a beard, great gauntlets, and only the devil knows what he sits on for a cushion. Let him rise in his seat, swing his whip back, and strike up a long-drawn song while his steeds are off like a whirlwind. The spokes of each wheel has blended into one unbroken disk; the road merely quivers, and a pedestrian, stopping short, cries out in fright, and the troika is soaring, soaring away! …Now all one can see, already far in the distance, is something raising the dust and swirling through the air.

Thou art not my Russia, soaring along even like a spirited never to be outdistanced troika? The road actually smokes under thee, the bridges thunder, everything falls back and is left behind thee! The witness of thy passing comes to a deep stop, dumbfounded by this God’s wonder! Is it not a streak of lightning cast down from heaven? What signifies this onrush that inspires terror? And what unknown power is contained in these steeds, whose like is not known in this world? Ah, these steeds, these steeds, what steeds they are! Are there whirlwinds perched upon your manes? Is there a sensitive ear, alert as a flame, in your every fiber? You have caught the familiar song coming down to you from above. All as one and all at the same instant, you have strained your brazen chests and almost without touching earth with your hoofs, you have become transformed into straight lines cleaving the air. The troika tears along, inspired by God!”

 

Gogol

Nikolaj Gogol (1 april 1809 – 4 maart 1852)
Stenen gedenkplaat in Sint Petersburg

 

De Zwitserse schrijver en dichter Urs Allemann werd geboren op 1 april 1948 in Schlieren. Zie ook mijn blog van 1 april 2007 en ook mijn blog van 1 april 2008.

 

Sapphisch die siebte

 

Ob vom eignen Herzschlag erschlagen du zu

singen wes und zuckts übern Boden ob du

hinschlugst es vor Augen herauf noch schwarz und

sie es dir abschlug

 

von der Zunge als du sie harrten Steine

aber wes Gebrüll noch im Knochen leise

es davontrug und überm Fleisch der Geier

als es zu schneien

 

noch sich totstellt dass du es zu verschweigen

wär wes Aas vorm Zerrspiegel bräch das Maul wund

Blut zu sagen dass es dich zu zerreissen

rot übers Wort fuhr

 

Alleman

Urs Allemann (Schlieren, 1 april 1948)

 

De Griekse dichteres Maria Polydouri werd geboren op 1 april 1902 in Kalamata. Zie ook mijn blog van 1 april 2007 en ook mijn blog van 1 april 2008.

Come With Me

 

Come with me, for you wished to tread
this distant, otherworldly peak.
Still, nurture no will to steadily descend,
since there is no return for you to seek.

 

And you shall pay for the prevailing dread,
but not in havoc’s discontent, like in times gone.
Now you even set yourself to send
away your ultimate thought forlorn.

 

Our hands shall touch only the hair,
suspending amid blankness vacant
that sweeps away the words we dare
as if it were a barrier blatant.

 

But then the spells shall break ’n’ clear
and wilderness be our sole haunt.
With this and that we’d look like young ’n’ dear,
Appearances would not miss out.

 

 

Vertaald door Evangelos Christopher Typoglou

 

polydouri

Maria Polydouri (1 april 1902 – 30 april 1930)

 

De Duitse dichter en schrijver Rolf Hochhuth werd geboren op 1 april 1931 in Eschwege. Zie bovendien mijn blog van 2 april 2006. en ook mijn blog van 1 april 2007.

‹ Nesthäkchen ›

 

– vor dem Hitler-Fluch das Lieblingsbuch,

zwei Generationen lang, aller Schulmädchen.

Else Ury hieß seine Berliner Dichterin ;

wir schickten sie nach Auschwitz ins Gas.

Neulich fuhr, wie man Troja bereist, eine Schulklasse hin,

die im « Koffer-Lager » Elses Namensschild las.

Länger als Troja bleibt Auschwitz den Menschen im Sinn !

 

 

 

Uit: Der Stellvertreter

 

„Fontana! … Sehen Sie nicht, dass für das christliche Europa die Katastrophe naht, wenn Gott nicht Uns, den Heiligen Stuhl, zum Vermittler macht. Die Stunde ist düster: zwar wissen Wir, den Vatikan rührt man nicht an. Doch Unsere Schiffe draußen, die Wir steuern sollen. Polen, der ganze Balkan, ja Österreich und Bayern noch. In wessen Häfen werden sie geraten. Sie könnten leicht im Sturm zerschellen. Oder sie treiben hilflos an Stalins Küsten.“

 

hochhuth

Rolf Hochhuth (Eschwege, 1 april 1931)   

 

De Engelse journalist en schrijver Edgar Wallace werd geboren in Greenwich op 1 april 1875. Hij begon zijn schrijverscarrière als oorlogscorrespondent voor de Londense krant de Daily Mail in de Boerenoorlog. Daarna legde hij zich toe op misdaadverhalen en dit in een hoog tempo: hij zou in totaal 175 boeken schrijven, naast 24 toneelstukken en een grote hoeveelheid journalistiek werk. Zijn eerste boek was The Four Just Men (1905) dat handelde over een groep mannen die de wet in eigen handen namen. Als publiciteitsstunt verscheen het zonder het einde; de lezers werden verzocht de juiste toedracht zelf te achterhalen en ze konden daarmee een geldprijs winnen. Er waren echter zoveel juiste inzendingen dat Wallace er bijna bankroet aan ging, maar zijn naam was wel gevestigd en dit en vele van zijn latere boeken werden beststellers. Wallace wordt algemeen beschouwd als de “uitvinder” van de moderne thriller; zijn helden zijn over het algemeen politiemensen en geen amateur-detectives zoals de meeste detective-schrijvers toen gebruikten.

 

Uit: The Angel of Terror

 

„The hush of the court, which had been broken when the foreman of the jury returned their verdict, was intensified as the Judge, with a quick glance over his pince-nez at the tall prisoner, marshalled his papers with the precision and method which old men display in tense moments such as these. He gathered them together, white paper and blue and buff and stacked them in a neat heap on a tiny ledge to the left of his desk. Then he took his pen and wrote a few words on a printed paper before him.

Another breathless pause and he groped beneath the desk and brought out a small square of black silk and carefully laid it over his white wig. Then he spoke:

“James Meredith, you have been convicted after a long and patient trial of the awful crime of wilful murder. With the verdict of the jury I am in complete agreement. There is little doubt, after hearing the evidence of the unfortunate lady to whom you were engaged, and whose evidence you [Pg 6]attempted in the most brutal manner to refute, that, instigated by your jealousy, you shot Ferdinand Bulford. The evidence of Miss Briggerland that you had threatened this poor young man, and that you left her presence in a temper, is unshaken. By a terrible coincidence, Mr. Bulford was in the street outside your fiancée’s door when you left, and maddened by your insane jealousy, you shot him dead.“

 

wallace

Edgar Wallace (1 april 1875 – 10 februari 1932)

 

De Nederlandse dichter en journalist Max Nord werd geboren in Gorinchem op 1 april 1916.  Nord studeerde politieke wetenschappen in Parijs en werkte vanaf 1938 als verslaggever bij Het Vaderland. Samen met Menno ter Braak vertaalde hij het boek Gespräche mit Hitler van Hermann Rauschning, wat het duo op een aanklacht wegens ‘belediging van een bevriend staatshoofd’ kwam te staan. Voordat het tot een proces kwam was Nederland al door de Duitsers bezet. Tijdens de bezetting vormde Nord samen met Wim van Norden en Simon Carmiggelt de kern van het illegale Het Parool. Na de oorlog werd Nord kunstredacteur van dezelfde krant. Vervolgens was hij enige tijd plaatsvervangend hoofdredacteur, als vervanger van Gerrit Jan van Heuven Goedhart. Hierna was hij correspondent voor Het Parool te Parijs. In 1987 woonde hij in Lyon het twee maanden durende proces tegen oorlogsmisdadiger Klaus Barbie bij. Nord schreef hierover een reeks artikelen in Vrij Nederland en een boek. Nord schreef boeken over Albert Helman, Alexander Cohen, en Josepha Mendels, voerde voorts de eindredactie van diverse boeken, en vertaalde onder andere verhalen van Luigi Pirandello en gedichten van Cesare Pavese.

 

Soms is ’t genoeg…

 

Soms is ’t genoeg op straat te lopen

Hand in hand met ’t liefste kind,

Dat speelt en lacht en nog kan hopen

Dat ìk de wegen voor haar vind.

 

Dan speel ik aarzlend met haar mee

En kijk naar ’t blinken van haar ogen

– Zij is de vloed, ik de eb der zee –

En ik verzwijg mijn onvermogen.

 

’s Avonds lees ik haar dromend voor

En antwoord op haar kleine vragen,

Het ernstig spel gaat eindloos door

Totdat ik haar naar bed mag dragen.

 

Wel weet ik dat het zo niet blijft:

Eens zal ook zij met angst beminnen

En gaat de onrust, die ons drijft,

Ook in haar hart zijn klop beginnen.

 

Dan zal zij door de straten lopen

Met aan haar hand een spelend kind,

Als ik nu, en vermoeid van hopen

Vragen waar zich de weg bevindt.

 

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Max Nord (1 april 1916 –  28 februari 2008)

 

De Nederlandse schrijver Arnold Aletrino werd geboren in Amsterdam op 1 april 1858. Als student medicijnen in Amsterdam kwam hij in aanraking met de Tachtigers, Kloos, Van Deyssel, Van Eeden en anderen. Hij werd medewerker van De Nieuwe Gids en was van 1910-1912 redacteur van het tijdschrift. Hij studeerde af in 1886 en promoveerde in 1889; hij werd gemeentearts en arts van de brandweer in Amsterdam, en kwam zodoende in aanraking met de armste lagen van de bevolking. In 1891 trouwde hij met Rachel Mendes da Costa, die in 1897 zelfmoord pleegde. Een jaar later trouwde hij met Emilie Julia van Stockum. In 1899 kreeg hij een universitaire aanstelling als lector in de criminele antropologie. Door zijn praktische ervaring, studies en voordrachten verrichtte hij baanbrekend werk op medisch-sociaal gebied. Hij was een van de vroegste pleitbezorgers van de homoseksualiteit en stak zijn nek uit voor die verachte groepering in de samenleving op een congres in 1902. Aletrino werd geëerd als een bekwaam en humanitair wetenschapper. In 1903 bezocht hij met Magnus Hirschfeld in Berlijn een aantal locaties waar homoseksuelen voorkwamen; daarvan deed hij verslag in zijn brochure Hermaphrodisie en uranisme (1908). Aletrino was een schrijver van bij uitstek sombere literatuur. Hij werd geïnspireerd door het Franse naturalisme en vond stof in zijn deprimerende artsenpraktijk.

 

Uit: Zondagavond

 

“Toen knauwend in de egaal streelende gelijkvormigheid der weken, brak plotseling bonkend een groote verandering, schroeiend een schrijnende smart in de snelle omkeer van alles, omwroetend zijn èven gelukkige dagen met ver napijnend berouw.

En in de zwaar hangende sleur van de nieuw wennende dagen loomde zijn bestaan verder – donker drukkend zijn gemoed, wild somberend zijn opgeleefd voelen.

Hij herinnerde zich Zondagavonden daarnà, avonden die hij als vroeger ook wegging, van buiten, angstig loopend door de stille, donker-lichtende straten van het kleine dorp waar zijn moeder was gaan wonen. ’t Was nu een andere vrees die zenuwde door hem heen, snel bonkend zijn hart in jachtende stikking.

Achter hem lag zijn studententijd, meêbrekend zijn vreugdelooze jeugd, hem teruglatend in de groote werkelijkheid, die hij lood voelde drukken om zich heen, moegeslagen door de rauwe geesseling die gestriemd had door zijn jonge ziel.

Al lang had hij geweten dat zijn moeder ziek was, al lang had hij gezien de langzame verandering ongemerkt voortgevreten in haar mattend lichaam, al lang had hij ingebeten de vlijmende smart dat ze zou voortzieken moewer en moewer, vroolijk troostend haar smekende klachten, luchtend haar ernstig lijden met vage beloften van beterschap en herstel.”

 

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Arnold Aletrino (1 april 1858 – 17 januari 1916)

 

De Engelse dichter en schrijver John Wilmot, 2e graaf van Rochester . werd geboren in Ditchley, Oxfordshire, op 1 april 1647. John Wilmot was een zoon van Henry Wilmot, burggraaf Wilmot, die door Karel II wegens verdiensten in 1652 werd verheven tot 1e graaf van Rochester. John erfde de titel bij de dood van zijn vader in 1658. Op 12-jarige leeftijd ging hij naar het Wadham College van de Universiteit van Oxford, waar hij op slechts 14-jarige leeftijd zijn MA verkreeg. Vervolgens ondernam hij, onder begeleiding van een tutor, de grand tour door Frankrijk en Italië. In 1662 keerde hij terug naar Engeland en begaf zich naar het hof, waar hij vanwege zijn knappe voorkomen, humor en scherpe geest de gunst verwierf van Karel II. In 1665 verwierf hij de heldenstatus door zijn optreden tijdens de Slag in de baai van Bergen in de Tweede Engels-Nederlandse Oorlog. John Wilmot had zich echter al vroeg een nogal vrije levenswijze aangemeten en werd door zijn gedrag diverse malen van het hof verwijderd, maar steeds weer in genade aangenomen.  Op 33-jarige leeftijd liet zijn gezondheid hem inderdaad in de steek als gevolg van geslachtsziekten en overmatig alcoholgebruik.

 

Absent of Thee I Languish Still

  

Absent from thee I languish still;

Then ask me not, when I return?

The straying fool ’twill plainly kill

To wish all day, all night to mourn.

 

Dear! from thine arms then let me fly,

That my fantastic mind may prove

The torments it deserves to try

That tears my fixed heart from my love.

 

When, wearied with a world of woe,

To thy safe bosom I retire

where love and peace and truth does flow,

May I contented there expire,

 

Lest, once more wandering from that heaven,

I fall on some base heart unblest,

Faithless to thee, false, unforgiven,

And lose my everlasting rest.

 

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John Wilmot (1 april 1647 – 26 juli 1680)

 

De Duitse schrijver Carl Sternheim werd als zoon van een joodse bankier geboren op 1 april 1878 in Leipzig. Tot 1902 studeerde hij filosofie, psychologie en rechten in München, Göttingen en Leipzig, maar hij maakte de studies niet af.Vanaf 1900 werkte hij als zelfstandig schrijver. In 1908 gaf hij samen met Franz Blei het tijdschrift Hyperion uit. In 1912 trok hij naar België, in 1918 naar St. Moritz en Uttwil 18 in Zwitserland. Van 1930 tot 1934 was hij getrouwd met Pamela Wedekind. In 1935 ging hij in ballingschap naar België. Zijn werk was tijdens het nationaalsocialisme verboden. Na de bezetting van Nederland en België pleegde hij op 3 november 1942 zelfmoord.

 

Uit: Die Hose

 

“Als ich neunzehnhundertundacht ein bürgerliches Lustspiel veröffentlichte, kannte die deutsche Bühne nach Gerhart Hauptmanns Naturalismus nur die Maskerade vom alten Fabelkönig, der jungen Königin, dem famosen Pagen, die unter mannigfaltigen Verkleidungen neuromantisch auftraten; reich kostümiert von Wirklichkeit fort Glanz sprachen, Erhabenheit handelten. In meinem Stück verlor ein Bürgerweib die Hose, von nichts als der banalen Sache sprach in kahlem Deutsch man auf der Szene.

Ob solcher Einfalt fällte Welt das Urteil: wie war das Dichtung? Eine bürgerliche Hose und fünf Spießer, die von ihr räsonierten? Wo blieb gewohnter Glanz (ersatz) wo (Pseudo) Naturalismus? In einer Sprache redeten dazu von der Albernheit die Leute, die in keinem Buch, keiner Zeitung stand, und die kein besserer Bekannter sprach. Der Autor, offenbarer Absicht, ließ der Komödie eine Anzahl anderer folgen, die der ersten wesentlich Neues nicht hinzufügten. Von durchschnittlichen Dingen sprach man weiter, behandelte Beiläufiges mit Emsigkeit und einem Nachdruck, der vorher nicht an bürgerliche Welt gewandt war. Doch diese Welt, die in der Öffentlichkeit keine Rolle spielen mochte, anderen der Verantwortung Ehre und Bürde überließ, blieb, als sie eines neugierigen Auges Scheinwerfer auf sich gerichtet sah, verwirrt und wie ertappt: schrie aus vollem Hals den Friedensstörer an, und die ergebene Presse des Iuste milieu zog blank.”

 

sternheim

Carl Sternheim (1 april 1878 – 3 november 1942)

 

De Duitse dichter Friedrich Güll werd geboren op 1 april 1812 in Ansbach. In 1844 opende hij een school voor meisjes uit de hogere standen en die leidde hij zevenentwintig jaar lang. Later ontving hij van de Beierse koningen Maximilian II en Ludwig II een eregeld. Güll was een dichter uit de Biermeiertijd die vooral voor kinderen en jongeren schreef.

 

Osterhäslein

Drunten an der Gartenmauern
hab’ ich sehn das Häslein lauern.
Eins, zwei, drei –
legt’s ein Ei,
lang wird’s nimmer dauern.

 

Kinder, laßt uns niederducken!
Seht ihr’s ängstlich um sich gucken?
Ei, da hüpft’s,
hei, da schlüpft’s
durch die Mauerlucken.

Und nun sucht in allen Ecken,
wo die schönen Eier stecken,
rot und blau,
grün und grau
und mit Marmelflecken!

guell

Friedrich Güll (1 april 1812 – 24 december 1879)

 

De Franse schrijver Antoine François Prévos werd geboren op 1 april 1697 in Hesdin, Artois. In 1713 werd hij novice bij de Jezuïten, maar hij verliet de orde drie jaar later voor het leger. Onderzoek heeft uitgewezen dat Prévost het gegeven voor zijn roman Manon Lescaut niet verzonnen heeft, maar teruggreep op zijn eigen jeugdervaringen. Net als chevalier Des Grieux werd hij hals over kop verliefd op een mooie jonge vrouw die achter zijn rug om relaties onderhield met andere mannen. Prévost gaf na deze affaire zijn carrière in het leger op en koos voor een loopbaan in de kerk. De verschijning van zijn eerste romans in 1728, die in Parijs nogal wat stof deden opwaaien, noopten hem ertoe in Engeland asiel te zoeken waar hij korte tijd later ontslagen werd als privéleraar na een liefdesaffaire. Prévost zocht zijn heil in Nederland maar vluchtte een paar jaar later weer naar Engeland om aan zijn schuldeisers te ontkomen. Na zijn terugkeer in Frankrijk in 1736 wist hij zich te verzoenen met de katholieke kerk en tot zijn dood in 1763 bekleedde hij de aanzienlijke functie van kamerheer van de prins van Conti.

Uit: Manon Lescaut

“Why did he love her? Curious fool, be still!
Is human love the fruit of human will?
BYRON.

 Just about six months before my departure for Spain, I first met the Chevalier des Grieux. Though I rarely quitted my retreat, still the interest I felt in my child’s welfare induced me occasionally to undertake short journeys, which, however, I took good care to abridge as much as possible.

I was one day returning from Rouen, where I had been, at her request, to attend a cause then pending before the Parliament of Normandy, respecting an inheritance to which I had claims derived from my maternal grandfather. Having taken the road by Evreux, where I slept the first night, I on the following day, about dinner-time, reached Passy, a distance of five or six leagues. I was amazed, on entering this quiet town, to see all the inhabitants in commotion. They were pouring from their houses in crowds, towards the gate of a small inn, immediately before which two covered vans were drawn up. Their horses still in harness, and reeking from fatigue and heat, showed that the cortege had only just arrived. I stopped for a moment to learn the cause of the tumult, but could gain little information from the curious mob as they rushed by, heedless of my enquiries, and hastening impatiently towards the inn in the utmost confusion. At length an archer of the civic guard, wearing his bandolier, and carrying a carbine on his shoulder, appeared at the gate; so, beckoning him towards me, I begged to know the cause of the uproar. “Nothing, sir,” said he, “but a dozen of the frail sisterhood, that I and my comrades are conducting to Havre-de-Grace, whence we are to ship them for America. There are one or two of them pretty enough; and it is that, apparently, which attracts the curiosity of these good people.”

prevos

Antoine Prévos (1 april 1697 – 23 december 1763)

 

 De Zwitserse dichter, schrijver en vertaler Armel Guerne werd geboren in Morges op 1 april 1911. Tijdens WO II staakte hij alle literaire activiteiten om zich aan te sluiten bij het Franse verzet. Na de oorlog vertaalde hij werk van o.a. Novalis, Rilke, Hölderlin, de gebroeders Grimm, Melville, Virginia Woolf, Dürrenmatt, Elias Canetti, Lao Tseu et Kawabata.

Uit: La Nuit veille

« On parle abusivement de conscience claire et d’obscur inconscient ; la vérité veut qu’on renverse l’image : l’inconscience est transparente. Écoutez ce mot : inconscience, et dites-moi s’il peut être obscur, ou même éteint. Plus la conscience est claire, plus les objets s’y appuyent fortement sur leur ombre : ce sont ces ombres qui font juger du relief apparent. Dans l’inconscience, au contraire, c’est la transparence qui règne, une parfaite transparence qui permet tous les échanges, où toutes les lumières peuvent se jouer (sauf la nôtre, toutefois, qui est trop faible et qui vient de trop près) ; c’est sa lumière également diffuse et continue qui nous la rend aussi incompréhensible. Une invincible blancheur où l’on ne peut pas créer à notre propre usage l’ombre ou la nuit qui nous sont nécessaires pour juger de l’éclat. Une lumière où tout est lumière, et qui nous est impénétrable par cette raison que nos lumières s’y baignent et s’y égarent, y disparaissent ainsi que disparaîtrait un rayon qui voudrait remonter à sa source pour en prendre connaissance. »

 

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Armel Guerne (1 april 1911 – 9 oktober 1980)

 

De Franse schrijver Edmond Eugène Alexis Rostand werd geboren in Marseille op 1 april 1868. Zie ook mijn blog van 1 april 2007 en ook mijn blog van 1 april 2008.

 

Uit: Cyrano de Bergerac

 

Cyrano, fermant une seconde les yeux.

Attendez!… Je choisis mes rimes… Là, j’y suis.

 

Il fait ce qu’il dit, à mesure.

 

Je jette avec grâce mon feutre,

Je fais lentement l’abandon

Du grand manteau qui me calfeutre,

Et je tire mon espadon;

Élégant comme Céladon,

Agile comme Scaramouche,

Je vous préviens, cher Mirmidon,

Qu’à la fin de l’envoi, je touche!

 

Premier engagement de fer.

 

Vous auriez bien dû rester neutre;

Où vais-je vous larder, dindon?…

Dans le flanc, sous votre maheutre?…

Au coeur, sous votre bleu cordon?…

– Les coquilles tintent, ding-don!

Ma pointe voltige: une mouche!

Décidément… c’est au bedon,

Qu’à la fin de l’envoi, je touche.

 

Il me manque une rime en eutre…

Vous rompez, plus blanc qu’amidon?

C’est pour me fournir le mot pleutre!

– Tac! je pare la pointe dont

Vous espériez me faire don: –

J’ouvre la ligne, – je la bouche…

Tiens bien ta broche, Laridon!

A la fin de l’envoi, je touche.

 

Rostand

Edmond Rostand (1 april 1868 – 2 december 1918)

 

De Franse politicus, schrijver en filosoof Joseph, comte de Maistre werd geboren in Chambéry op 1 april 1753. Zie ook mijn blog van 1 april 2007.

Uit: Lettre à sa fille, 1808

 

„Tu me demandes donc, ma chère enfant, après avoir lu mon sermon sur la science des femmes, d’où vient qu’elles sont condamnées à la médiocrité ? Tu me demandes en cela la raison d’une chose qui n’existe pas et que je n’ai jamais dite. Les femmes ne sont nullement condamnées à la médiocrité ; elles peuvent même prétendre au sublime, mais au sublime féminin. Chaque être doit se tenir à sa place, et ne pas affecter d’autres perfections que celles qui lui appartiennent […] L’erreur de certaines femmes est d’imaginer que, pour être distinguées, elles doivent l’être à la manière des hommes, il n’y a rien de plus faux. Je t’ai fait voir ce que cela vaut. Si une belle dame m’avait demandé, il y a vingt ans : ” Ne croyez-vous pas, monsieur, qu’une dame pourrait-être un grand général comme un homme ?” je n’aurais pas manqué de lui répondre : “Sans doute, Madame. Si vous commandiez une armée, l’ennemi se jetterait à vos genoux , comme j’y suis moi-même ; personne n’oserait tirer, et vous entreriez dans la capitale ennemie au son des violons et des tambourins.” Si elle m’avait dit : “Qui m’empêche en astronomie d’en savoir autant que Newton ?” je lui aurais répondu tout aussi sincèrement : “Rien du tout, ma divine beauté.“

 

JMaistre

Joseph de Maistre (1 april 1753 – 26 februari 1821)