Abe Kōbō, Manuel del Cabral, Jan Frederik Helmers, Manfred Gregor, Alessandro Manzoni

De Japanse schrijver Abe Kōbō werd geboren op 7 maart 1924 in Tokyo. Zie ook alle tags voor Abe Kōbō op dit blog.

Uit: Die Frau in den Dünen (Vertaald door Oscar Benl en Mieko Osaki)

 

“Der Mann beobachtete verstohlen den Ausdruck ihres Gesichts. Aber er veränderte sich nicht. Sie blieb in ihrer unnatürlichen Stellung oben in dem eingebauten Schrank hocken und rührte sich nicht. ´Na gut ! Jeder hat so seine eigenen Ideen über das Leben; sie werden von anderen keineswegs immer geteilt. Schuften Sie sich nur weiter ab, tragen Sie den sand hier weg, und machen Sie, was Sie wollen! Aber ich kann das nicht länger ertragen! Ich habe es satt ! Überschätzen Sie sich nicht ! Wenn ich wollte, könnte ich leicht hier herauskommen. Mir sind auch gerade die Zigaretten ausgegangen …´
´Oh, wenn es sich nur um Zigaretten handelt …´, sagte sie hilflos und töricht naiv. Dann fuhr sie fort: ´Wenn die Leute nachher neues Wasser liefern, dann …´
´Was ? Bringen sie denn auch Zigaretten mit ?´ Er mußte unwillkürlich lachen, dann rief er: ´Darum geht es ja garnicht! Ich habe von Haarbüscheln gesprochen! Von abgeschnittenen Haaren ! Verstehen Sie das nicht ? Ich wollte damit nur sagen, daß es unsinnig ist, sich um solche `Bagatellen` zu kümmern!´
Sie schwieg. Sie schien nicht die Absicht zu haben, ihn etwas zu erwidern. Sie wartete eine Weile, und als sie merkte, daß er nicht gedachte, weiterzureden, wandte sie sich langsam um und nahm ihre Arbeit wieder auf, als sei nichts geschehen. Sie klappte die Decke des eingebauten Schrankes zurück und schob sich mit aufgestützten Ellbogen durch die Öffnung nach oben, wobei ihre Beine unbeholfen hin und her pendelten. An einigen Stellen rieselte in dünnen Rinnsalen Sand herunter. Es kam ihm vor, als krieche ein wunderliches Insekt über die Decke. Sand und verfaultes Holz ! Nun hatte er an Absonderlichkeiten aber mehr als genug ! Plötzlich rann der Sand in schwindelerregender Fülle und Schnelligkeit herab. Die seltsame Stille stand in unheimlichen Kontrast zu der Stärke dieses Sandregens. Unter jedem Loch und jedem Riß in der Decke enstand unten auf der Strohmatte ein Sandrelief. Der Sand brannte ihm in Nase und Augen. Er stürzte wie in Panik aus dem Haus.” …

 

abekobo

Abe Kōbō (7 maart 1924 – 22 januari 1993)

 

De Dominicaanse dichter en schrijver Manuel del Cabral werd geboren op 7 maart 1907 in Santiago de los Caballeros. Zie ook alle tags voor Manuel de Cabral op dit  blog.

 

Basso Continuo

Who is it has killed this man
and left his voice above ground?

There are dead men rising, rising,
as their coffins are laid down.

This sweat…who caused it to perish?
What costs a poor man his breath?

Who is it has killed these hands?
No man is contained by death!

There are dead men who stride taller
the deeper their coffins fall.

Who felled the length of this man
with his up
right voice so tall?

There are dead men deep as roots
who feed the harvest their grace.

Who is it has killed these hands,
who has killed this sweat, this face?

There are dead men rising, rising
as coffins sink in their place.

 

Vertaald door Rhina P. Espaillat

 

cabral

Manuel del Cabral (7 maart 1907 – 14 mei 1999)

 

De Nederlandse dichter en schrijver Jan Frederik Helmers werd geboren op 7 maart 1767 in Amsterdam. Zie ook alle tags voor  Jan Frederik Helmers op dit blog.

 

Kom, Volken, nader! (Fragment)

Kom, Volken, nader! trots op uw voortreflijkheid!
Beklim de rechterstoel! Beslist gij zelf het pleit!
Durf vonnissen! en wij, bewust van onze waarde,
Wij schromen ’t vonnis niet, noch de uitspraak van heel de aarde.

Neen Neêrland zwicht niet! In het rijk der Wetenschap
Handhaaft zij hare roem, staat op de hoogste trap;
Gij, die de oneindigheid der heemlen durft doorsnellen,
En afstand, grootte en loop der bollen vast kunt stellen,
De lucht kunt wegen, spreek, wat macht verheft uw oog.
Van uit dit slijk der aard’ tot aan der starren boog?
Zijt gij het kunstglas, dat u voert door ’t ruim der hemelen,
Waardoor ge Orions ziet in melk- bij melkweg wemelen,
Uit d’afgrond van het niet kometen scheurt in ’t licht,
Niet Drebber, Jansen, niet aan Metius verplicht?
En Galileï had zich nooit zo hoog verheven,
Had Neêrlands kunstglas niet zijn eedle vaart gesteven.

Jan_Frederik_Helmers

Jan Frederik Helmers (7 maart 1767 – 26 februari 1813)

 

De Duitse schrijver Manfred Gregor (pseudoniem van Gregor Dorfmeister) werd geboren op 7 maart 1929 in Tailfingen. Zie ook alle tags voor Manfred Gregor op dit blog.

Uit: Die Brücke

 

„Der Zufall hatte mich wieder in die kleine Stadt geführt und es waren zehn Jahre vergangen.

War es ein Zufall? Als ich abends auf der Brücke stand und in den Fluss hinabblickte, wusste ich, dass nicht der Zufall, sondern einzig und allein mein Wunsch, wieder auf dieser Brücke zu stehen,

mich hierher zurückgebracht hatte. Jetzt stand ich also auf dem breiten Gehsteig am Geländer, schaute ins Wasser hinab und wandte hin und wieder auch den Blick zu den Ufern links und rechts.

Es ist eine schöne Brücke und die kleine Stadt kann stolz darauf sein. Mit ihren wuchtigen Steinquadern hält die Brücke jedem Hochwasser stand. Es ist ein Erlebnis, auf ihr zu stehen, wenn

der Fluss im Frühjahr das Schmelzwasser aus den Bergen bringt. Wenn hin und wieder ein auf den lehmgelben Fluten herantreibender Baumstamm gegen die Pfeiler donnert und brodelnder

Gischt, ohnmächtig gegen die Kraft der Brücke, ihre Standfesten umsprüht. Es ist ein Vergnügen, an schönen Sommertagen die Paddler den Fluss herabkommen zu sehen. Braungebrannte Körper

in schnittigen Booten.

Als ich an diesem Maienabend auf der Brücke stand, führte der Fluss kein Hochwasser, und es kamen auch keine Paddler. Von der Brückenhöhe aus schien das Wasser seicht zu sein, man konnte bis auf den Grund sehen. Etwa in der Mitte des Flussbetts lag ein großer Felsblock. Er blieb damals im Jahr 1935 übrig, als man die Brücke baute. Gleich unterhalb des Felsblocks gab es eine Stelle im Grund des Flussbetts, die sich in Jahrzehnten kaum verändert hatte. Hier verhinderte der gewaltige Stein mit

seinem breiten Rücken jede Ablagerung von Geröll, und man sah das Gewehr noch heute, das dort auf dem Kiesgrund lag. Es war ein Sturmgewehr. Herstellungsjahr 1944. Das Magazin war leer.

 

Gregor

Manfred Gregor (Tailfingen, 7 maart 1929)

 

De Italiaanse schrijver Alessandro Francesco Tommaso Manzoni werd geboren op 7 maart 1785 in Milaan.Zie ook alle tags voor Allessandro Manzoni op dit blog.

Uit: I Promessi sposi (Vertaald door Burkhart Kroeber)

 

Der unglückliche Amtsvogt der öffentlichen Speicher hatte eben ein unerbauliches Mahl gehalten und verdaute das altbackene Brot, welches er unlustig zu sich genommen; er erwartete in reger Spannung, welch ein Ende dieser Wettersturm nehmen würde, war aber weit entfernt, sich den Argwohn ankommen zu lassen, daß er mit so entsetzlicher Wut ihm auf das eigene Haupt niederstürzen könne. Der eine oder andere Hausfreund lief dem Schwarm spornstreichs voraus und meldete die Gefahr, die sich nah und näher wälzte. Die Diener, von dem Lärmen vor die Türe gelockt, schauten verzagt die Straße entlang nach der Gegend, aus welcher das Getümmel näher rückte. Während sie Nachrichten anhören, sehen sie den Vortrab schon erscheinen; in ängstlichster Eile wird die Kunde dem Hausherrn überbracht, und während dieser auf die Flucht, auf die Art der Flucht denkt, überläuft ihn schon ein zweiter und meldet ihm, es sei zum Fliehen zu spät. Kaum haben die Diener noch Zeit, die Türe zu schließen. Sie schieben die Balken vor, senken die Stützeisen ein und stürzen fort, um auch die Fenster wohl zu verwahren, wie wenn man ein schwarzes Ungewitter herbeiziehen sieht und von einem Augenblick zum andern den herabstürmenden Hagel erwartet. Das steigende Geheul, wie ein Donner durch die Lüfte brausend, schallt im leeren Hofe erschütternd wieder, jeder Schlupfwinkel im Hause dröhnt davon, und mitten im weitverbreiteten, vielstimmigen Lärm hört man die Steinwürfe gegen die Türe immer heftiger krachen, immer dichter aufeinander folgen.
” Der Speichervogt! Der Tyrann! Der Aushungerer! Den wollen wir, lebendig oder tot!”

 

manzoni_molteni

Alessandro Manzoni (7 maart 1785 – 22 mei 1873)
Portret door Guiseppe Molteni

Gabriel García Márquez, Günter Kunert, Elizabeth Barrett Browning, Stéphane Hoffmann, Teru Miyamoto, Nicolas Bouvier

De Colombiaanse schrijver Gabriel García Márquez werd op 6 maart 1928 in de kustplaats Aracataca geboren. Zie ook alle tags voor Gabriel García Márquez op dit blog.

 

Uit: One Hundred Years of Solitude (Vertaald door Gregory Rabassa)

 

“Many years later, as he faced the firing squad, Colonel Aureliano Buendía was to remember that distant afternoon when his father took him to discover ice. At that time Macondo was a village of twenty adobe houses, built on the bank of a river of clear water that ran along a bed of polished stones, which were white and enormous, like prehistoric eggs. The world was so recent that many things lacked names, and in order to indicate them it was necessary to point. Every year during the month of March a family of ragged gypsies would set up their tents near the village, and with a great uproar of pipes and kettledrums they would display new inventions. First they brought the magnet. A heavy gypsy with an untamed beard and sparrow hands, who introduced himself as Melquíades, put on a bold public demonstration of what he himself called the eighth wonder of the learned alchemists of Macedonia. He went from house to house dragging two metal ingots and everybody was amazed to see pots, pans, tongs, and braziers tumble down from their places and beams creak from the desperation of nails and screws trying to emerge, and even objects that had been lost for a long time appeared from where they had been searched for most and went dragging along in turbulent confusion behind Melquíades’ magical irons. “Things have a life of their own,” the gypsy proclaimed with a harsh accent. “It’s simply a matter of waking up their souls.” José Arcadio Buendía, whose unbridled imagination always went beyond the genius of nature and even beyond miracles and magic, thought that it would be possible to make use of that useless invention to extract gold from the bowels of the earth. Melquíades, who was an honest man, warned him: “It won’t work for that.” But José Arcadio Buendía at that time did not believe in the honesty of gypsies, so he traded his mule and a pair of goats for the two magnetized ingots. Úrsula Iguarán, his wife, who relied on those animals to increase their poor domestic holdings, was unable to dissuade him. “Very soon we’ll have gold enough and more to pave the floors of the house,” her husband replied. For several months he worked hard to demonstrate the truth of his idea. He explored every inch of the region, even the riverbed, dragging the two iron ingots along and reciting Melquíades’ incantation aloud. The only thing he succeeded in doing was to unearth a suit of fifteenth-century armor which had all of its pieces soldered together with rust and inside of which there was the hollow resonance of an enormous stone-filled gourd.“

 

Marquez

Gabriel García Márquez (Aracataca,  6 maart 1928)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Günter Kunert werd geboren op 6 maart 1929 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Günter Kunert op dit blog.

 

So soll es sein

Zwecklos und sinnvoll
soll es sein
zwecklos und sinnvoll
soll es auftauchen aus dem schlamm
daraus die ziegel der großen paläste
entstehen um wieder zu schlamm zu zerfallen
eines sehr schönen tages

zwecklos und sinnvoll
soll es sein
was für ein unziemliches werk
wäre das
zur unterdrückung nicht brauchbar
von unterdrückung nicht widerlegbar
zwecklos also
sinnvoll also

wie das gedicht.

 

Vorschlag

Ramme einen Pfahl
in die dahinschießende Zeit.
Durch deine Hand rinnt der Sand
und bildet Formlosigkeiten,
die sogleich auf Nimmerwiedersehen
in sich selbst einsinken:
vertanes Leben.

Was du nicht erschaffst, du
bist es nicht. Dein Sein nur Gleichung
für Tätigsein: Wie will denn,
wer nicht Treppen zimmert,
über sich hinausgelangen?
Wie will heim zu sich selber finden,
der ohne Weggenossen?

Hinterlass mehr als die Spur
deiner Tatze, das Testament
ausgestorbner Bestien, davon die Welt
übergenug schon erblickt.

Ramme einen Pfahl ein. Ramme
einen einzigen, einen neuen Gedanken
als geheimes Denkmal
deiner einmaligen Gegenwart
in den Deich
gegen die ewige Flut.

 

Kunert

Günter Kunert (Berlijn, 6 maart 1929)

 

De Engelse dichteres Elizabeth Barrett Browning  werd op 6 maart 1806 geboren in Durham, Engeland. Zie ook alle tags voor Elizabeth Barrett Browning op dit blog.

 

Sonnet 1

 

I thought once how Theocritus had sung

Of the sweet years, the dear and wished-for years,

Who each one in a gracious hand appears

To bear a gift for mortals, old or young:

And, as I mused it in his antique tongue,

I saw, in gradual vision through my tears,

The sweet, sad years, the melancholy years,

Those of my own life, who by turns had flung

A shadow across me. Straightway I was ‘ware,

So weeping, how a mystic Shape did move

Behind me, and drew me backward by the hair:

And a voice said in mastery, while I strove,—

‘Guess now who holds thee? ‘—’ Death,’ I said. But, there,

The silver answer rang,—’ Not Death, but Love.’

 

 

Sonnet 2

 

But only three in all God’s universe

Have heard this word thou hast said,—Himself, beside

Thee speaking, and me listening! and replied

One of us . . . that was God, . . . and laid the curse

So darkly on my eyelids, as to amerce

My sight from seeing thee,—that if I had died,

The deathweights, placed there, would have signified

Less absolute exclusion. ‘Nay’ is worse

From God than from all others, O my friend!

Men could not part us with their worldly jars,

Nor the seas change us, nor the tempests bend;

Our hands would touch for all the mountain-bars:

And, heaven being rolled between us at the end,

We should but vow the faster for the stars.

 

browning

Elizabeth Barrett Browning (6 maart 1806 – 29 juni 1861)
Portret door Michele Gordigiani, 1858

 

 

De Franse schrijver Stéphane Hoffmann werd geboren op 6 maart 1958 in Saint-Nazaire. Zie ook alle tags voor Stéphane Hoffmann op dit blog.

Uit: Des garçons qui tremblent

 

Camille est très belle, le jour de son mariage : ses yeux brillent de colère. Je suis là, moi aussi, église Saint-Pasquier, à Nantes. J’ai mis mon costume. Un costume mal coupé, qui me g
ratte un peu : c’est du sur mesure, mais je n’ai aucun goût.
Je suis dans le choeur aux côtés de Camille. Comme témoin, pas comme marié. Je la sens nerveuse, tendue, hors d’elle, dans une robe qui a fait jacasser les mémères, tout à l’heure, sur le parvis.
Une robe très démodée, dont elle a fait copier le modèle dans un album de Bicot, président de club. Droite, soie, dentelles et satin, idéale pour filles sans hanches, découvrant les chevilles, fins escarpins glacés, décolleté carré, grand collier de (vraies) perles noué, coulant entre les seins jusqu’au nombril. Sur la tête, un voile de dentelle retenu d’une simple couronne de fer peint où s’entremêlent fleurs d’oranger, pétales de nacre et feuilles de soie. Cette couronne, c’est moi qui l’ai donnée. Enfin, prêtée. Elle vient du musée de la Mariée de Saint-Joachim. Les mémères, tout à l’heure : «Vraiment, est-elle drôle ! Maman avait une robe comme ça. On aurait dit une première communiante. Tout de même, se marier si jeune, c’est pas commun. – Parlez pour vous, à vingt ans, j’étais mère de famille. Camille en a dix-sept, elle est en âge de se marier. – Mais elle n’est pas majeure ! – Pour le mariage, si, c’est quinze ans. – Dites-moi, n’est-elle pas obligée de se marier, hum ? – Voyons ! Vous plaisantez, je suppose ! Armand-Pierre a des principes et des valeurs, il respecte les jeunes filles. Ne porte-t-elle pas des fleurs d’oranger ? Vraiment, cette petite Camille est une consolation. Elle nous réconcilie avec la jeunesse. Une vraie jeune fille comme nous étions. – C’est vrai, elle n’est pas commune. Pas comme son mari.»

 

S_Hoffmann

Stéphane Hoffmann (Saint-Nazaire, 6 maart 1958)

 

De Japanse schrijver Teru Miyamoto werd geboren op 6 maart 1947 in Kobe. Zie ook alle tags voor Tery Miyamoto op dit blog.

Uit: Kinshu: Autumn Brocade (Vertaald door Roger K Thomas)

 

„January 16

Dear Yasuaki,

I never imagined I would run into you on Mount Zaô, in the gondola lift going from the dahlia garden to Dokko Pond. I was so surprised that I was speechless for the whole twenty-minute ride up the mountain.

It must be twelve or thirteen years since I last wrote you a letter. I thought I would never see you again, but then meeting you unexpectedly like that and noticing how much your face had changed and the look in your eyes … After much hesitation and deliberation, I tried every way I could to find out your address, and finally wrote you this letter. Please feel free to laugh at my capricious and impulsive nature, which remains the same as it always was.

That day, on the spur of the moment, I boarded the Tsubasa III express train from Ueno Station, intending to show my son the stars from the top of Mount Zaô. (His name is Kiyotaka, and he is eight years old.) You probably noticed when we were in the lift that Kiyotaka was born handicapped: not only is he paralyzed from the waist down but he is also two or three years behind in mental development compared with other children his age. Yet for some reason he is fond of stargazing, so much so that on clear nights he goes into the inner garden of our home in Kôroen and stares up at the sky, engrossed for hours on end. During our brief stay in Tokyo at my father’s condominium in Aoyama, I was leafing through a magazine the evening before we were due to return to Kôroen when a photograph of the night sky taken from the summit of Mount Zaô caught my eye. The sight of the heavens studded with stars took my breath away, and I wondered if there might be some way to show the actual scene to Kiyotaka, who had never been on a long outing.

Father turned seventy this year, but he continues to show up hale and hearty at the company every day. What’s more, in order to supervise the Tokyo branch office, he spends half of every month in the same Aoyama condominium you knew. Compared to ten years ago, his hair has turned completely white and he’s a little stooped, but he manages to keep in good spirits.“

 

 

Miyamoto

Teru Miyamoto (Kobe, 6 maart 1947)

 

De Zwitserse schrijver, fotograaf en journalist Nicolas Bouvier werd geboren op 6 maart 1929 in Lancy. Zie ook alle tags voor Nicolas Bouvier op dit blog.

 

Les Indes galantes

 

Nombril du continent

Poumon léger du monde et poussière douce au pied

 

Cette route a beaucoup pour elle

dans tous les axes de la boussole

c’est l’espace et l’éternité

savanes couleur de cuir

vautours en rond dans le ciel cannelle

villages verts autour d’une flaque

dieux érectiles couverts de minium

et de papier d’argent

cités croulantes, tarabiscotées

et regards qui croisent le tien

jusqu’à l’écoeurement

 

Tu te pousses à petite allure

un mois passe comme rien

tu consultes la carte

pour voir où t’a mené la dérive du voyage

deltas vert pâle comme des paumes ouvertes

plissements bruns des hauts plateaux

les petits cigares noués d’un fil rouge

ne coûtent que cinq annas la botte

où irons-nous demain ?

 

A la gare de bezwada

tu as dormi sur un banc

tu sentais dans tes reins le poids de la journée

des quatre coins de la nuit les locomotives

arrivaient

en meuglant comme des navires

paraphe de nacre sur les eucalyptus

 

La lune montante était si pleine

et la vie devenue si fine

qu’il n’était ce soir-là

plus d’autre perfection que dans la mort

Solarpur, Inde centrale

 

Genève, 1978

 

bouvier

Nicolas Bouvier (6 maart 1929 – 17 februari 1998)


Zie voor nog meer schrijvers van de 6e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Jan Kjærstad, Michelangelo, Elisabeth Castonier, Johan, Bojer, Stanisław Jerzy Lec , Victoria Benedictsson, Cyrano de Bergerac, Luigi Alamanni

De Noorse schrijver Jan Kjærstad werd geboren op 6 maart 1953 in Oslo. Zie ook alle tags voor Jan Kjærstad op dit blog.

Uit: The Discoverer (Vertaald door Barbara Haveland)

 

„Behold this man. Behold this man, as he feels three tugs on the rope and slowly, after smiling uncertainly, proceeds to traverse, to edge out onto those dauntingly airy galleries. Behold this man as he inches across the rock face; see how with the caution of the novice he feels his way forward using all of his limbs, his whole body in fact, before shifting his weight from one foot to the other. I can sense how frightened, how truly terrified he is, and yet how full of the determination to do this, to see it through, make it to the top. And then, suddenly, as if something has ground to a halt, he freezes. He shuts his eyes. He looks as though he is listening to the wind, while at the same time concentrating hard, trying to place the scent emanating from the rock against which he is pressed. The bright sunlight glitters off the cliff face, sparkles in the runnels of meltwater. As far as I can see he is holding his breath. I have known it all along. This is the moment of truth. On a ledge, with a drop of hundreds of meters into the abyss only a step away. Here you live, or you die.

“This is a second I shall remember.”

Then he does the one thing I have begged him not to do. He half turns, while apparently hanging on tight with both hands. He looks out. Looks down. As if intent on defying something. Proving something. For a moment he seems to be completely dazzled by the Slingsby glacier far below. Or no, not dazzled, but stunned, panic-stricken. Psyched out, as they say. I refuse to believe it. That this man could be afraid of anything, a man who brought thousands of cars to a halt on Oslo’s Town Hall Square and who, by his mere presence, drew a cyclone to himself; a man who has been with three fair maids at once and who would not hesitate to dive to a depth of fifteen meters without an oxygen tank.“

 

Kjærstad

Jan Kjærstad (Oslo,  6 maard 1953)

 

De Italiaanse beeldhouwer, schilder, architect en dichter Michelangelo werd geboren op 6 maart 1475 in Caprese. Zie ook alle tags voor Michelangelo op dit blog.

 

Celestial Love

 

No mortal thing enthralled these longing eyes

When perfect peace in thy fair face I found;

But far within, where all is holy ground,

My soul felt Love, her comrade of the skies:

For she was born with God in Paradise;

Nor all the shows of beauty shed around

This fair false world her wings to earth have bound:

Unto the Love of Loves aloft she flies.

Nay, things that suffer death, quench not the fire

Of deathless spirits; nor eternity

Serves sordid Time, that withers all things rare.

Not love but lawless impulse is desire:

That slays the soul; our love makes still more fair

Our friends on earth, fairer in death on high.

 

 

Vertaald door John Addington Symonds

 

michelangelo

Michelangelo (6 maart 1475 – 18 februari 1564)
Portret door Jacopino del Conte, na 1535

 

De Duitse schrijfster Elisabeth Castonier werd geboren op 6 maart 1894 in Dresden. Haar eerste roman Frau, Knecht, Magd verscheen in het Berliner Tageblatt. Tijdens het Derde Rijk ging zij in ballingschap, eerst naar Wenen, later naar Italië en tenslotte naar Engeland. Zij werkte voor de BBC en werd correspondente voor bladen als de News Chronicle, de New Statesman en emigrantenbladen als de Pariser Tageszeitung en het Wiener Tageblatt. Vanaf  1944 werkte zij als landbouwster. In 1955 kon zij om gezondheidsredenen dit werk niet langer doen. Zij trok naar een Cottage in Wiltshire en begon opnieuw te schrijven, vaak goedverkopende, vrolijke verhalen over het leven in Engeland.

 

Uit: Stürmisch bis heiter. Memoiren einer Außenseiterin

 

„Ich ging mit Ines zum Opernplatz, denn dergleichen sieht man nur einmal im Leben – und außerdem war es gut, Zeuge gewesen zu sein.

Menschenmassen strömten die Linden entlang, Musikkapellen spielten, es herrschte Feiertagsstimmung. Fackelzüge marschierten auf, Studenten umstanden den Scheiterhaufen, warfen ihre Fackeln in die Flammen, hochbeladene Lastwagen brachten das Brennmaterial, die deutsche Literatur. Zuerst kamen die Prominenten, später alles, was aus Verlagen und Buchhandlungen an verbotenen Schriftstellern abgeholt worden war.

Ines bemerkte: »Dies ist natürlich der größte Scheiterhaufen aller Zeiten, weil er vom größten Führer aller Zeiten und dem größten Schreier aller Zeiten befohlen worden ist.«

(…)

Nachdenklich stimmen die Einzelschicksale, die nur geschichtliche Randnotizen (wenn überhaupt) blieben, aber Existenzen und Familien zerstörten.

Beim Rundfunk arbeitete ich längst nicht mehr. Dort waren alle, die ich gekannt hatte, entlassen worden oder geflohen. Zu ihnen gehörte ein Mann, der sich später mit seiner Frau, seinem Bruder und seiner Schwägerin vor Capri mit Steinen beschwert ertränkte. Sie hinterließen einen Brief, in dem sie mitteilten, daß kein Land ihnen Einreisebewilligung erteilt hätte und ihre Aufenthaltsbewilligung in Italien befristet wäre. Sie hofften, daß sie in dem Land, in das sie sich jetzt flüchteten, freundlich aufgenommen würden.”

 

Castonier

Elisabeth Castonier (6 maart 1894 – 24 september 1975)

 

De Noorse schrijver Johan Bojer werd geboren op 6 maart 1872 in Orkdal. Hij was een buitenechtelijk kind van een dienstmeisje en een handelsreiziger. Hij groeide op als pleegking van de familie Fætten in Rissa. Hij werkte o.a. als visser, boer, vertegenwoordiger en boekhouder. In 1893 publiceerde Bojer zijn eerste literaire werk Unge tanker, onder het pseudoniem Johan K. Hansson. Een kleine erfenis van zijn vader stelde hem in 1895 in staat naar Parijs te gaan, waar hij tot 1915 bleef en kennis maakte met de schrijvers Knut Hamsun en August Strindberg. Ook Victor Hugo had invloed op zijn werk. Zijn belangrijkste werk is wellicht Den siste viking (De laatste Viking) uit 1921.

 

Uit: The Great Hunger (Vertaald door W. J. Alexander Worster en C. Archer)

 

For sheer havoc, there is no gale like a good northwester, when it roarsin, through the long winter evenings, driving the spindrift before itbetween the rocky walls of the fjord. It churns the water to a frothof
rushing wave crests, while the boats along the beach are flung insomersaults up to the doors of the grey fisher huts, and solid old barngangways are lifted and sent flying like unwieldy birds over the fields.

“Mercy on us!” cry the maids, for it is milking-time, and they haveto fight their way on hands and knees across the yard to the cowshed, dragging a lantern that WILL go out and a milk-pail that WON’T be held. And “Lord preserve us!” mutter the old wives seated round the stove within doors–and their thoughts are far away in the north with the Lofoten fishermen, out at sea, maybe, this very night.

But on a calm spring day, the fjord just steals in smooth and shining by ness and bay. And at low water there is a whole wonderland of strange little islands, sand-banks, and weed-fringed rocks left high and dry, with clear pools between, where bare-legged urchins splash about, and tiny flat-fish as big as a halfpenny dart away to every side. The air is filled with a smell of salt sea-water and warm, wet beach-waste, and the sea-pie, see-sawing about on a big stone in the water, lifts his red beak cheerily sunwards and pipes: “Kluip, kluip! the spring has come!”

On just such a day, two boys of fourteen or thereabouts came hurrying out from one of the fishermen’s huts down towards the beach. Boys are never so busy as when they are up to some piece of mischief, and evidently the pair had business of this sort in hand. Peer Troen, fair-haired and sallow-faced, was pushing a wheelbarrow; his companion, Martin Bruvold, a dark youth with freckles, carried a tub. And both talked mysteriously in whispers, casting anxious glances out over the water.”

 

bojerjohan

Johan Bojer (6 maart 1872 – 3 juli 1959)

 

De Poolse dichter en aforist Stanisław Jerzy Lec werd geboren op 6 maart 1909 in Lemberg. Zie ook alle tags voor  Stanisław Jerzy Lec op dit blog.

Uit: Die Tinte ist ein Zündstoff (Biografie door Marta Kijowska)

 

»Fasse dich kurz. Die Welt ist mit Worten übervölkert«, lautet einer von Lec’ meistzitierten Aphorismen. Was er von anderen verlangte, galt auch für ihn selbst. So schrieb oder besser kritzelte

er mit zitternder Hand im Frühjahr 1966, wenige Wochen vor seinem Tode, seine Letzte Autobiographie. Sie war wie die meisten seiner literarischen und satirischen Werke: kurz, prägnant

und voller Fragen.

War ich denn wirklich am 6. März 1909, wie es aus meinem Lemberger Geburtsschein hervorgeht, geboren? Oder vielmehr erst im Jahre 1933, als ich nach der Wiener und der Lemberger Schule und der Universität die Stätte der Rechtswissenschaft verließ, um meine erste Bekanntschaft mit dem Unrecht zu machen? Oder vielleicht wurde ich erst existent, als im selben Jahr mein Lyrikbändchen Farben aus der Druckmaschine herausfiel? Oder vielleicht erst im Jahre 1935 mit dem Erscheinen der Satirensammlung Zoo? Nun, später kam ich mehrmals auf die Welt, lyrisch und satirisch – mit jedem

Buch, mit jedem Gedicht, ja mit dem kleinsten Epigramm.

Womö
glich wurde ich aber erst im Krieg geboren? Im Konzentrationslager? Oder erst nach der Flucht vor der Hinrichtung im Jahre 1943? Oder als ich die Wälder der Partisanen im Jahre 1944 verließ? Wie viele Gelegenheiten auch danach, geboren zu werden!

Laut Geburtsschein wurde Stanisław Jerzy Lec also am 6. März 1909 in Lemberg geboren. Sein Vater, Baron Benno de Tusch-Letz, war – entgegen der Familientradition, nach der die männlichen Nachkommen den Arztberuf wählten – Bankier und Großgrundbesitzer. Er besaß Güter in Podolien und in der Bukowina und auch zwei Wohnsitze: in Lemberg und in Wien, wo seine Vorfahren in den Adelsstand erhoben worden waren.“

 

lec2

Stanisław Jerzy Lec  (6 maart 1909 – 7 mei 1966)

 

De Zweedese schrijfster Victoria Maria Benedictsson werd geboren op 6 maart 1850 in Schonen. Zie ook alle tags voor Victoria Benedictsson op dit blog.

Uit: Money (Vertaald door Verne Moberg)

 

„It was an uncommonly beautiful autumn day, and Axel Möller had put up the doors to the street to bring air and light into the dark shop. On a sugar barrel in its farthest corner he sat down with his back up against the wall and his violin beneath his chin. He was fantasizing.

There was a strange contrast between the inspired facial expression and the wretched potpourri that he was rendering. A painter who had only seen him would have been delighted; a musician who had heard would have been driven to despair. One could hear nothing more miserable than this helpless groping for something he never could reach; the striking up of well-known melodies that were not allowed to emerge as, muddling through them, he tried to make believe he was composing; then lastly these random runs, constituting the total outcome of his concert appearances. But there was no

doubt that he believed himself to be producing something beautiful, and that he drew pleasure from this.

There was a darkening in the doorway. He looked up and could see Selma. Her contours appeared sharp against the sunny background; she was dressed in a close-fitting dark-blue dress that made her look even slimmer.

“I would like to hear you play but don’t dare on your mother’s account,” she said laughing as she grabbed hold onto each door post and let her body balance forward as far as her arms reached.

His face shone with joy when he saw her, but before he could answer she was gone.

Even when she had gone he thought he heard a subdued laugh and saw a white row of teeth appear over there in the shadow. He laid the violin on the counter and thought for a moment. It was probable that she turned off at the gate and was walking home along the railway embankment. And in that case. . . It was a blessing that the overgrown current bushes were standing in the way of Mother’s window!“

 

Benedictsson

Victoria Benedictsson (6 maart 1850 – 21 juni 1888)

 

De Franse schrijver Savinien Cyrano de Bergerac werd geboren op 6 maart 1619 in Parijs. Zie ook alle tags voor Cyrano de Bergerac op dit blog.

Uit: Voyage dans la lune

 

“… J’avais attaché autour de moi quantité de fioles pleines de rosée, sur lesquelles le soleil dardait ses rayons si violemment, que la chaleur qui les attirait, comme elle fait les plus grosses nuées, m’éleva si haut, qu’enfin je me trouvai au-dessus de la moyenne région. Mais comme cette attraction me faisait monter avec trop de rapidité, et qu’au lieu de m’approcher de la lune comme je le prétendais, elle me paraissait plus éloignée qu’à mon partement, je cassai plusieurs de mes fioles, jusqu’à ce que je sentis que ma pesanteur surmontait l’attraction, et que

je redescendaisvers la terre.”

“… J’avais fait une machine que je m’imaginais capable de m’élever autant que je voudrais en sorte que de tout ce que j’y croyais nécessaire n’y manquant, je m’assis dedans et me précipitai en l’air du haut d’une roche. Mais parce que je n’avais pas bien pris mes mesures, je culbutai rapidement vers la vallée.”

“… quand on eut découvert l’invention du ressort, quelques uns dirent qu’il fallait y attacher quantité de fusées volantes… à peine y eus-je mis les deux pieds que me voilà enlevé dans la nue…”

 

vraicyrano

Cyrano de Bergerac (6 maart 1619 – 28 juli 1655)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 6 maart 2009.

 De Italiaanse dichter Luigi Alamanni werd geboren op 6 maart 1495 in Florence.

Pier Paolo Pasolini, Arthur van Schendel, Koos van Zomeren, Danny King, Leslie Marmon Silko

De Italiaanse filmregisseur, dichter en schrijver Pier Paolo Pasolini werd geboren in Bologna op 5 maart 1922. Zie ook alle tags voor Pier Paolo Pasolini op dit blog.

 

Stolen Days

We who are poor have little time
for youth and beauty:
you can do well without us.

Our birth enslaves us!
butterflies shorn of all beauty,
buried in the chrysalis of time.

The wealthy don’t pay for our time:
those days stolen from beauty
possessed by our fathers and us.

Will time’s hunger never die?

  

Vincent

Vincent won’t go to the fair in the towns of the Friuli,
they play only church bells not violins in the Friuli!
When he sees some poor man lost in a square of Friuli
he gives him his jacket since he’s sheltered by some wall,
when he sees a poor man lost and alone in the Friuli
he gladly gives him his heart as the sky turns to dusk.
“Good-bye, mom, good-bye, dad I am leaving the Friuli
I’m leaving for America, the glory of the Friuli!”
The train is taking me toward the clear blue sea,
oh, the sad loneliness of dying so far from Friuli.

 

Vertaald door Adeodato Piazza Nicolai

 

Uit: Amado Mio. Unkeusche Handlungen

Und eines Nachmittags oder Abends lief ich schreiend
Auf den sonntäglichen Straßen, nach dem Fußballspiel,
zum alten Friedhof, dort hinter der Bahn,
um wieder und wieder bis aufs Blut
den süßesten Akt des Lebens zu vollziehen,
ganz allein, auf dem Erdhaufen
der zwei oder drei Gräber
italienischer oder deutscher Soldaten,
die ohne Namen auf dem Balkenkreuz
hier liegen aus dem vorigen Krieg.

 

Vertaald door Maja Pflug

 

Pier_Paolo_Pasolini

Pier Paolo Pasolini (5 maart 1922 – 2 november 1975)

 

De Nederlandse schrijver Arthur van Schendel werd geboren op 5 maart 1874 in Batavia. Zie ook alle tags voor Arthur van Schendel op dit blog.

 

Uit: Een zwerver verliefd

 

Toen Tamalone een knaap was van dertien jaren, bleek en bescheiden, was hij het meest geliefde kind van zijn vader, die hem altoos bij zich verlangde, hem ’s morgens medenam naar het hof van den baljuw en hem zijn boek liet dragen. En thuis na het avondeten las hij hem voor, dicht bij hem gezeten. De jongen luisterde dan met oogen neêrgeslagen naar de geschiedenissen van de heiligen, van de koningen en de oorlogen en zat nog langen tijd daarna zwijgend voor zich te staren. Maar zelden sprak hij een woord.

Eens zag een priester hem en was getroffen door de zonderling teedere bekoring dier donkere oogen; en nadat hij vele malen in de woning van Anfroy, den vader, was komen spreken nam hij den knaap mede naar zijn kapel, achter het gasthuis bij de rivier. Daar, in de sacristij, waar hij door de hooge ruitjes de kalme zonnige wolken aan de lucht zag gaan, zat voortaan Tamal des morgens met andere jongens op banken, luisterend naar den priester, die in ’t midden met schoone klanken stond te zingen; hun aller hooge stemmen herhaalden dan een korte wijs, – bij het ijl geluid zijner eigen stem voelde hij zijn hart verwonderlijk poperen, zijn wangen waren heet en hij wendde zijn oogen van den meester niet af. Den langen weg naar huis, en des morgens weder naar de kapel toegaande dacht hij gedurig hoe heerlijk het was in de ruimte van een kerk te zingen; hij keek niet meer naar het koopvolk en de huizen die hij voorbij liep, hij zag inwendig zoovele nieuwe dingen en hoorde steeds den klank van de stem des priesters – het waren zijn eerste droomen waar zijn gelaat van bloosde en dit was zijn eerste liefde, het koraalgezang dat vader Mahy hem leerde.

In de kapel hielden de geestelijken veel van hem; zijn vader was heimelijk verblijd wanneer hij des avonds den jongen met een boek op de knieën stillekens bij het licht zag lezen, en dacht glimlachend aan later tijd.“

 

Arthur_van_Schendel

Arthur van Schendel (5 maart 1874 – 11 september 1946)
Borstbeeld in Amsterdam

 

De Nederlandse schrijver, columnist en dichter Koos van Zomeren werd geboren in Velp op 5 maart 1946. Zie ook alle tags voor Koos van Zomeren op dit blog.

 

Uit: Otto’s oorlog

 

Stein hield kantoor in de achterkamer van een woning boven een van zijn winkels. Meubilair uit de jaren vijftig en spetters duivenkak op de ruiten. De geur van vermolmd hout en verschoten behang. Het geheel ademde een onbeschaamde smakeloosheid uit en had een ontwrichtende uitwerking op zijn zakenrelaties. Toch was intimidatie niet zijn belangrijkste oogmerk. Evenmin was het zijn bedoeling te koketteren met zijn eenvoudige afkomst. Op de allerlaatste plaats liet hij zich leiden door overwegingen van zuinigheid. Alles liet hij bij het oude omdat hij eraan gehecht was.“

(…)

 

„Het grijsgroene, slijmerige slik verweerde zich energiek. Het zoog, kneedde en slurpte, het beroofde hen van hun adem, moed en zweet, maar het kon niet verhinderen dat ze het eiland bereikten. Zodra ze vaste grond onder de voeten hadden liet Simon zich vallen. Stein stond te kotsen. De eerste tien minuten zeiden ze geen stom woord. In die tijd werden ze zich bewust van de eigenaardige, weeë geur die over Arel hing. Naast een rotsblok lag met gespreide vleugels en een opzij gezakte kop het gemummificeerd kadaver van een pelikaan. Als een lugubere kopie lag achter de volwassen vogel in precies dezelfde houding een donzig bruin jong. En zij waren de eersten niet die hier door de dood waren overmeesterd. Het hele eiland was bedekt met karkassen en knekels, die in de loop der jaren de poreuze, zachtgele kleur van de bodem hadden aangenomen. Je kon geen stap verzetten zonder op een bot te trappen.“

 

koos_nijmegen

Koos van Zomeren (Velp,  5 maart 1946)

 

De Britse schrijver Danny King werd geboren op 5 maart 1969 in Slough, Berkshire. Zie ook alle tags voor Danny King op dit blog.

Uit: The Burglar Diaries

 

‘How the fuck should I know? This ain’t my house, I don’t live here do I? Have a look in those drawers over there by the videos,’ which he does, as I make a little more room for my hand so I can finally yank out the last of the cables. I pull the machine out from under the table and take it through to the back door – our point of entry for this evening – to put with the rest of the pile. A big telly, a portable, a microwave, one of those miniature hi-fi systems, an answerphone, a camera, a leather jacket, a three quarter’s full bottle of scotch (for personal consumption later) and an alright looking set of graphite golf clubs. Some burglars would take the furniture as well, but I’m not really in that game. Too big and too much of an effort to be arsed with. I’m strictly an electrical appliances man; they yield the most amount of wedge for the least amount of bulk – not counting jewellery of course, though there ain’t an awful lot of that about in reality. The image of some Milk Tray man shinning up a drainpipe to steal Lady Fanshaw’s diamond tiara is nothing more than a product of Hollywood and a romantic view of burglary. Let me assure you, if Raffles had lived on this estate, he would’ve nicked videos as well.

‘These ‘em?’ says Ollie, holding out a manual with ‘How to use your new video recorder’ written in big letters on the front.

‘Yeah, that’s them,’ I say.

‘Well here’ya.’

‘Don’t give ‘em to me, I don’t want them. Stick ‘em in your pocket.’

‘I ain’t got the room, you take ‘em.’

This is another of Ollie’s little traits, filling his pocket with crap. We ain’t in most houses more than ten minutes before he’s stashed half a ton of junk we ain’t ever going to get a penny for away in his slacks. Calculators, pens, cheap digital watches and anything else shiny that catches his eye. We did this one job once where the geezer had a big bottle of coppers – you know, one and two pence pieces – and old jackdaw here practically gives himself a hernia trying to clamber over the back fence in a hurry, a bit later on, with little more than £19 in his pocket. Cunt!“

 

DannyKing

Danny King (Slough, 5 maart 1969)

 

De Indiaans-Amerikaanse schrijfster Leslie Marmon Silko werd geboren op 5 maart 1948 in Albuquerque, New Mexico. Zie ook alle tags voor Leslie Marmon Silko op dit blog.

 

Uit: Language and Literature from a Pueblo Indian Perspective

 

„In the Creation story, Antelope says that he will help knock a hole in the earth so that the people can come up, out into the next world.  Antelope tries and tries; he uses his hooves, but is unable to break through.  It is then that Badger says, “Let me help you.”  And Badger very patiently uses his claws and digs a way through, bringing the people into the world.  When the Badger clan people think of themselves, or when the Antelope people think of themselves, it is as people who are of this story, and this is our place, and we fit into the very beginning when the people first came, before we began our journey south.

Within the clans there are stories that identify the clan.  One moves, then from the idea of one’s identity as a tribal person into clan identity, then to one’s identity as a member of an extended family.  And it is the notion of “extended family” that has produced a kind of story that some distinguish from other Pueblo stories, though Pueblo people do not.  Anthropologists and ethnologists have, for a long time, differentiated the types of stories the Pueblos tell.  They tended to elevate the old, sacred, and traditional stories and to brush aside family stories, the family’s account of itself.  But in Pueblo culture, these family stories are given equal recognition.  There is no definite, present pattern for the way one will hear the stories of one’s own family, but it is a very critical part of one’s childhood, and the storytelling continues throughout one’s life.  One will hear stories of importance to the family—sometimes wonderful stories—stories about the time a maternal uncle got the biggest deer that was ever seen and brought it back from the mountains.  And so an individual’s identity will extend from the identity constructed around the family—“I am from the family of my uncle who brought in this wonderful deer and it was a wonderful hunt.”

 

sliko

Leslie Marmon Silko (Albuquerque, 5 maart 1948)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 5e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Ennio Flaiano, Frank Norris, Fritz Usinger, Friedrich Schnack, Moritz Carrière

De Italiaanse schrijver Ennio Flaiano werd op 5 maart 1910 in Pescara geboren. Zie ook alle tags voor Ennio Flaiano op dit blog.

 Uit: Alles hat seine Zeit (Tempo di uccidere, Vertaald door Susanne Hurni)

 

„Ich war erstaunt, am Leben zu sein, doch ich war es müde, auf Hilfe zu warten. Müde vor allem der Bäume, die dem Abgrund entlang wuchsen, überall wo Platz war für ein Samenkorn, das zufällig hingeweht war und dort seine Tage beschloss. Die Hitze, diese weiche Luft, die auch die Morgenbrise nicht zu kühlen vermochte, verlieh den Bäumen das Aussehen von ausgestopften Tieren.

Seit das Lastauto umgekippt war, gerade in der ersten steil abfallenden Straßenkurve, hatte der Zahn wieder angefangen, mir weh zu tun, und jetzt drängte mich etwas, das ich als unwiderstehlich empfand (vielleicht die Ungeduld der Neuralgie), diesen Ort zu verlassen. «Ich gehe», sagteich und stand auf. Der Soldat, der zufrieden rauchte und jetzt bereit war, alles Unvorhergesehene des

neuen Abenteuers mit mir zu teilen, machte ein finsteres Gesicht. «Wohin denn?», fragte er.

«Runter zum Fluss.» Wir sahen den Fluss noch nicht, aber er lag dort unten in seinem seit Jahr hunderten gegrabenen Tal, das von ein paar faulen Krokodilen, auf der Jagd nach Wäscherinnen, bewacht wurde. Ich dachte, ich würde einen Lastwagen finden, um auf der anderen Seite wieder hinaufzufahren. Ich musste vor dem Abend dort sein, oder ich vergeudete einen der vier Tage, die man mir zugestanden hatte, damit ich einen Zahnarzt aufsuchen konnte.

Ja, ich musste weggehen. Jenseits des Tals erschien am weißen Himmel der gegenüberliegende Rand des Hochlands. Der Fluss hatte sich um die Berge herumgegraben, und sie waren trocken geblieben wie Knochen. Zwischen den beiden Felswänden lagen Kilometer, wie viele weiß ich nicht, denn die Entfernungen trügen bei diesem Licht, das weitab liegende winzige Einzelheiten

scharf umreißt; vielleicht waren es fünf oder sechs Kilometer.“

 

flaiano-ennio

Ennio Flaiano (5 maart 1910 – 20 november 1972)

 

De Amerikaanse schrijver Frank Norris werd geboren op 5 maart 1870 in Chicago. Zie ook alle tags voor Frank Norris op dit blog.

Uit: The Pit

 

A great, slow-moving press of men and women in evening dress filled the vestibule from one wall to another. A confused murmur of talk and the shuffling of many feet arose on all sides, while from time to time, when the outside and inside doors of the entrance chanced to be open simultaneously, a sudden draught of air gushed in, damp, glacial, and edged with the penetrating keenness of a Chicago evening at the end of February.

The Italian Grand Opera Company gave one of the most popular pieces of its repertoire on that particular night, and the Cresslers had invited the two sisters and their aunt to share their box with them. It had been arranged that the party should assemble in the Auditorium vestibule at a quarter of eight; but by now the quarter was gone and the Cresslers still failed to arrive.

“I don’t see,” murmured Laura anxiously for the last time, “what can be keeping them.“

 

norris

Frank Norris (5 maart 1870 – 25 oktober 1902)

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Fritz Usinger werd geboren op 5 maart 1895 in Friedberg, Hessen. Zie ook alle tags voor Fritz Usinger op dit blog.

 

BABYLON DES WORTS

Noch sing ich unter Trümmern, wenn ich zerfallen bin.
Auch aus Zerbrochenem verkündet sich der Sinn.
Das Schöne führt die Linien zu einem Ganzen fort.
Doch ändert sich der Abgrund nicht an seinem Ort.

Die Erde ist vollendet nicht im Ganzen fort und fort.
Sie blüht und sie gedeiht an ihrem seltnen Ort.
Manchmal gelingt ihr wohl ein göttlicher Gewinn,
Doch nie das höchste Wort Jehova-gleich »Ich bin«.

So lass in Trümmern mich, wenn ich zerfallen bin!
Auch die zerbrochnen Tempel sagen noch den Sinn.
Der Sinn ist grösser als der grösste Turm aus Wort.
Unsterblich dauert Babylon an dem Ruinen-Ort.

 

Usinger

Fritz Usinger (5 maart 1895 – 9 december 1982)

 

De Duitse dichter en schrijver Friedrich Schnack werd geboren op 5 maart 1888 in Rieneck, Unterfranken. Zie ook alle tags voor Friedrich Schnack op dit blog.

 

Franken

 

Der Main geht breit und kühl durch weite Feuerwochen

Bamberg und Würzburg segneten ihn ein.

Die Stille lodert, wenn die Weine kochen:

die frohe “Leisten” und der milde “Stein”.

 

Die Glocken wecken auf in den vertrauten Auen,

von Harz und Honig schwebt ein holdes Wehn.

O liebte ich: ich liebte ihre Frauen

und würde in die Rosengärten gehn!

 

Die kleinen Dörfer haben ihre Wunder:

uralte Giebel, Türme, Truhen voller Zinngerät.

Am Tore atmet glühend der Holunder,

die Nacht ist lau, hier wird es niemals spät.

 

Die Brunnen rauschen unter süßen Linden,

die Bienenwolken sprühn wie goldnes Licht.

Die Zäune überstrahlt der Blütenschwarm der Winden

und grüßt Marias wehes Traumgesicht.

 

Die gute Heimat muß ich feurig preisen:

hier wohnte Friedrich Schnack in einem kleinen Haus,

er sah den Main zum fernen Rheine reisen

und lobte Gott und trank den Weinkrug aus.

 

Schnack

Friedrich Schnack (5 maart 1888 – 6 maart 1977)

 

 

De Duitse schrijver en filosoof Moritz Carrière werd geboren op 5 maart 1817 in Griedel, Hessen. Zie ook alle tags voor Moritz Carrière op dit blog.

Uit: Das Wesen und die Formen der Poesie

 „Der rechte Epiker verschwand hinter seinem Werk, mit eigener Kraft schienen die Bilder des Lebens sich vor unserer Anschauung zu bewegen, nach eigenem Sinne sich zu Gruppen zu verbinden; eine innere Einheit, eine eigene Folgerichtigkeit verkettete die Gedanken. Aber der Lyriker tritt selber in den Mittelpunkt, sein Gefühl ist es das die Welt in sich aufnimmt, er zeigt sie uns nur im Spiegel seines Gemüths. Und wie das All klanglos, dunkel, in schweigender Nacht dastünde, wenn nicht die Wellen der Luft an ein Ohr und die Schwingungen des Aethers an ein Auge schlügen, wo dann die Seele sie empfindend zu Tönen und Farben werden läßt, so sollen wir in der Subjectivität des Dichters die Macht erkennen, welche in aller Fülle der Natur und der Geschichte nur den Wiederschein ihrer eigenen Gefühle erblickt; aus seinem Auge entspringt der Morgensonnenstrahl, der die Memnonsäule tönen macht, und der Hauch seines Mundes wird der belebende Odem der Gebilde seiner Hand. Sein Gefühl singt er um das Echo im Herzen der Andern wach zu rufen, nicht Anschauungen will er vor uns hinführen, sondern Stimmungen in uns erwecken. Die Melodie der Seele und ihre Selbstinnigkeit tönt in seinem Lied, und von den Dingen spricht er nur wie sie das Gemüth bewegen, wie sie durch die Empfindungen, die sie in uns erregen, in ihrer Untrennbarkeit vom Ich als Bedingungen der eigenen wechselnden Zustände gefühlt werden; er schildert sie nur um durch ihr Bild den gleichen Eindruck auf die Hörer zu machen und so in ihnen die Bebungen des eigenen Innern fortzittern zu lassen.“

Moritz_Carriere

Moritz Carrière (5 maart 1817 – 19 januari 1895)
Buste bij zijn graf in München

Kristof Magnusson, Khaled Hosseini, Robert Kleindienst, Irina Ratushinskaya

De Duitse schrijver Kristof Magnusson werd geboren op 4 maart 1976 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 4 maart 2007 en ook mijn blog van 4 maart 2008 en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Das war ich nicht

 

“Ich sollte mich wirklich schämen. Schämen solltest du dich, Henry LaMarck! Auf jeder anderen Party wäre es im Rahmen des gesellschaftlich Akzeptierten gewesen, sich sang- und klanglos davonzustehlen, doch auf der Party zu meinem eigenen sechzigsten Geburtstag war es das sicher nicht.
Meine Verlegerin Gracy Welsh hatte mich zu Parker Publishing gebeten, angeblich um mir die Umschlagentwürfe für die Taschenbuchausgabe meines letzten Romans, Windeseile, zu zeigen. Als ich jedoch das Großraumbüro im 24. Stock betrat, standen plötzlich jede Menge Leute um mich herum und riefen: “Überraschung!” Viele hatten sich mit Hütchen dekoriert, mit ganz ironisch hässlichen Hütchen natürlich, da ich bei Parker Publishing für meinen Humor bekannt war. Humor – Schmumor, ich war sechzig geworden, was war daran witzig?
Als sich der Überraschungslärm nicht legen wollte, schnipp­te Gracy mit dem Zeigefinger an ihren mit Sekt gefüllten Plastik­becher, begrüßte und beglückwünschte mich und sagte dann das, von dem sie dachte, das ich es ohnehin längst wusste:
“Henrys Geburtstag wäre ja an sich schon eine tolle Sache, aber das ist erst der Anfang: Henry ist nämlich mit Windeseile einer der Finalisten um den diesjährigen Pulitzerpreis. Ist das nicht fantastisch?”
Alle schienen zu jubeln, das sah ich ihren Gesichtern an, denn ich hörte nichts, und spürte auch nichts, außer diesem Herz­rasen, das mich seit einiger Zeit immer wieder befiel und in ­meinem ganzen Körper wiederzuhallen schien, aufdringlich und schnell. Oh Gott. Ich war für den Pulitzerpreis nominiert, den ich vor etlichen Jahren schon einmal für meinen Roman Unterm Ahorn bekommen hatte. Damals war das eine echte Auszeichnung gewesen, doch jetzt schoss mir nur ein Gedanke durch den Kopf: Sie wollen dir schnell noch mal den Pulitzerpreis geben, bevor sie dich aufs literarische Abstellgleis schieben.

 

Magnusson-Kristof

Kristof Magnusson (Hamburg, 4 maart 1976)

 

De Afghaanse schrijver Khaled Hosseini is geboren op 4 maart 1965 in Kabul. Zie ook mijn blog van 4 maart 2007 en ook mijn blog van 4 maart 2008 en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Tausend strahlende Sonnen (Vertaald door Michael Windgassen)

 

“Mariam war f
ünf, als sie zum ersten Mal das Wort »harami« hörte. Es war an einem Donnerstag, zweifelsohne, denn Mariam erinnerte sich, dass sie aufgeregt und mit ihrenGedanken woanders gewesen war, wie immer an Donnerstagen, wenn Jalil in der kolba zu Besuch kam. Sie sehnte sich danach, ihn endlich im kniehohen Gras der Lichtung winkend näher kommen zu sehen, und hatte,
um sich die Zeit zu vertreiben, das Teeservice aus dem Schrank geholt. Für ihre Mutter Nana war das Teeservice das einzige Andenken an die eigene Mutter, die zwei Jahre nach Nanas Geburt gestorben war. Nana hielt jedes Einzelteil aus blauem und weißem Porzellan in Ehren, die Kanne mit der elegant geschwungenen Tülle, den handgemalten Finken und Chrysanthemen,und das Zuckerschälchen mit dem Drachen, der böse Geister fernhalten sollte. Ausgerechnet dieses Zuckerschälchen glitt Mariam aus der Hand, fiel auf die Holzdielen der kolba und zersprang in tausend Stücke.

Als Nana die Scherben sah, verfärbte sich ihr Gesicht dunkelrot, die Unterlippe bebte, und die Augen, das lidlahme ebenso wie das gesunde, trafen Mariam mit hartem, starrem Blick. Sie war so wütend, dass Mariam fürchtete, der Dschinn würde wieder Besitz von ihr ergreifen. Doch der Dschinn kam nicht, diesmal nicht. Stattdessen packte Nana Mariam bei den Händen, zog sie nah zu sich heran und stieß zwischen zusammengepressten Zähnen hervor:

»Du ungeschickter kleiner harami. Das ist wohl der Dank für das, was ich alles ertragen musste. Zerbrichst mir mein Erbe, du ungeschickter kleiner harami.« Damals verstand Mariam nicht. Sie wusste weder, was harami bedeutete, noch war sie alt genug zu begreifen, wie ungerecht der Vorwurf war, denn schließlich hatten sich die Erzeuger schuldig gemacht und nicht der harami – der Bankert –, dessen einziges Vergehen darin bestand, auf die Welt gekommen zu sein. Der Tonfall

ihrer Mutter ließ allerdings vermuten, dass ein harami etwas Hässliches, Widerwärtiges war, so etwas wie ein Insekt, wie die krabbelnden Kakerlaken, die Nana immer fluchend aus der kolba fegte.

Später konnte sich Mariam sehr wohl einen Begriff davon machen. Die Art, in der Nana das Wort aussprach – oder vielmehr ausspuckte –, ließ Mariam den Stachel spüren, der darin steckte.”

  

KhaledHosseini

Khaled Hosseini (Kabul, 4 maart 1965)

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Robert Kleindienst werd geboren op 4 maart 1975 in Salzburg. Hij studeerde germanistiek, pedagogie en politicologie. Kleindienst schrijft gedichten, proza en drama. Zie ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Später vielleicht

 

Erst im Weitergehen realisierte er, was soeben passiert war: Um Haaresbreite wäre er von der Schaufel eines Baggers getroffen worden. Um Haaresbreite wäre er nicht mehr jemand gewesen, der durch die Stadt ging, auf der Suche nach Ideen, sondern ein Körper, um den sich nach und nach Menschen versammelt hätten. Betroffene Bauarbeiter. Fotografierende Touristen. Kinder, die unbeantwortet bleibende Fragen an ihre Eltern gestellt hätten. Irgendwann wäre der Arzt eingetroffen und hätte wohl nur noch seinen Tod festgestellt. Seltsam. Nie im Leben hatte er ernsthaft daran gedacht, sich das Leben zu nehmen. Und jetzt, wo er fast von einem metallenen Klotz ausgelöscht worden wäre, ohne die leiseste Vorwarnung, fühlte er einen unabdingbar stärkeren Drang, zu leben. Er ging ins nächste Café und schrieb.

Seltsam, alles aufzuschreiben, was man eben wahrnimmt. So greift man ein Stück Welt auf und erschafft sie gleichzeitig neu am Papier. Aber ich möchte erleben und dann erst Worte dafür finden, nicht umgekehrt. Ich bin kein Bildersammler, der gleich beim ersten Sehen alles in Worte umsetzt, jemand, dessen Wahrnehmung sich aufs Schreiben reduziert. Aber wo kann ich Bilder finden, wenn nicht vor der Haustür? Es ist ein pointillistisches Vermessen von Menschen und Landschaft, mit dem Zweck, später alles in Worten wiederzugeben. Ich schreibe das Drehb
uch meines eigenen Lebens, aber ich schreibe nicht über mich, sondern schreibe mich selbst.“

 

Kleindienst1

Robert Kleindienst (Salzburg, 4 maart 1975)

 

De Russische dichteres en dissidente Irina Ratushinskaya werd geboren op 4 maart 1954 in Odessa. Zie ook mijn blog van 4 maart 2007  en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Wind Of The Journey

 

Fairy tales creep on little cat paws
And smell like currants.
And by night they steal away
Little boys, if they don’t go to bed properly,
Little girls, if they don’t go to bed properly,
And even little bear cubs.
Oh, they are naughty, terribly naughty.

 

And they take the stolen child to the raspberry wood,
There is a honeysuckle bridge and beyond it a valley,
And whatever you fear, that’s what they have there:
An old witch stares at you and eats you up,
A tree ensnares you and eats you up,
Wolves’ eyes glow in the dark, too many to count.
And no one, no one will wake you!

 

Once you’ve had your fill of fear, you can fly,
Jump on a bed made of clouds,
Tickle the stars’ whiskers:
A scarlet bell, hot bronze!
If you burn yourself, don’t bawl:
There’s a bear that patrols the sky
Waiting to have fun with the hunting dogs.

 

And from there you can see it all clearly:
The castles and roads and the chases.
Over there, the mermaids wave, laughing.
“Hey, you over there, behind the bronze mountain!
If you feel like a hero, come out and fight!
But if you’re a coward we’ll send you home,
You’ll go back for ever and ever.”

 

And then you’ll cry under the covers,
You’ll remember how it was and is no more.
Only a scent, like after a thunderstorm.
Oh you, stars and voices!
Now I am closing my eyes tight-tight:
Steal me back there!
If you don’t I’ll run away anyway!

 

 

Vertaald door Lydia Razran Stone

 

Ratushinskaya

Irina Ratushinskaya (Odessa, 4 maart 1954)


Zie voor nog meer schrijvers van de 4e maart ook
mijn vorige twee blogs van vandaag.

 

Annette Seemann, F. W. Bernstein, Léon-Paul Fargue, Alan Sillitoe, Giorgio Bassani

De Duitse schrijfster en vertaalster Annette Seemann werd geboren op 4 maart 1959 in Frankfurt am Main. Zie ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Anna Amalia – Herzogin von Weimar

 

Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach, geboren am 24. Oktober 1739, gestorben am 10. April 1807, ist eine bis heute faszinierende Per­sönlichkeit. Sie ermöglichte die Entstehung der deutschen oder Weima­rer Klassik in der uns bekannten Form; sie vereinigte in sich große gei­stige, künstlerische und gesellige Gaben, die sie konsequent ausbildete. Sie war den Problemen des Landes gegenüber äußerst aufgeschlossen und bemühte sich, ihrem Sohn den Staat schuldenfrei zu hinterlassen, machte andererseits keine Abstriche bei der Inszenierung von höfischen Vergnügungen wie Bällen, Spielvergnügungen oder großen Empfängen und vor allem nicht beim Erwerb der neuesten Mode, für die sie hohe Preise zu zahlen bereit war. Sie haßte es, wenn man ihr schmeichelte, und suchte von Wahrhaftigkeit geprägte menschliche Beziehungen. Bei einigen Menschen galt sie als launisch.
Über 16 Jahre lang übte sie die Landesadministration des Herzogtums Sachsen-Weinar-Eisenach aus, um dann in ihr »Wittumspalais« über­zusiedeln und dort die zweite Lebenshälfte, abgesehen von mehreren Reisen und einem zwei Jahre währenden Italienaufenthalt, zu verbrin­gen und sich umfangreichen Sprach- und kulturhistorischen Studien sowie der Musik zu widmen.
Anna Amalia spielte vier Instrumente, komponierte, malte und zeich­nete, sie fertigte Übersetzungen aus mehreren Sprachen an, sie schrieb, neben Briefen auch einige fiktionale Texte. Sie pflegte intensiven Aus­tausch mit zahlreichen Dichtern und Gelehrten, deren berühmteste die »Weimarer Vier«, Goethe, Wieland, Schiller und Herder, sind.“

 

Seemann2

Annette Seemann (Frankfurt am Main, 4 maart 1959)

 

De Duitse dichter, graficus, karikaturist en satiricus F. W. Bernstein (eig. Fritz Weigle) werd geboren op 4 maart 1938 in Göppingen. Zie ook mijn blog van 4 maart 2009.

Gewalt

Die Gewalt im Allgemeinen
muß der Bürger strikt verneinen
sonst kriegt er eins auf den Hut
bis er sie verneinen tut

Im Besondren hilft Gewalt
in so manchem Sachverhalt
Mit Gewalt fällt manches leicht
was man ohne schwer erreicht

Nur mit Schlägen kriegst Du ein’
Nagel in die Wand hinein
Nur mit Sanftmut kannst Du ihn
schwerlich wieder rauseziehn

Hört das Fänsän nimmer auf
nimm den Hammer und hau drauf…

 

Bernstein

F. W. Bernstein (Göppingen, 4 maart 1938)

  

 

De Engelse schrijver Alan Sillitoe werd geboren op 4 maart 1928 in Nottingham. Zie ook mijn blog van 4 maart 2007  en ook mijn blog van 4 maart 2008 en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Die Einsamkeit des Langstreckenläufers (Vertaald door Günther Klotz)

 

“„Sobald ich ins Borstal kam, machten sie mich zum Langstreckengeländeläufer. Sie dachten vermutlich, ich sei dazu gerade richtig gebaut, denn ich war hager und lang für mein Alter (und bin immer noch so), und jedenfalls hatte ich nicht viel dagegen, wenn ich ehrlich sein soll, denn Laufen ist bei uns zu Hause immer groß geschrieben worden, besonders das Weglaufen vor der Polizei.“

(…)

 

„Das macht richtig Spaß, als Langstreckenläufer allein da draußen, und keine Seele da, die dir die Laune verdirbt oder sagt, du sollst was machen […]. Manchmal denk ich, ich bin noch nie so frei gewesen wie in den beiden Stunden, wenn ich den Weg draußen vor den Toren lang trotte und bei der laublosen breitbauchigen Eiche am Ende des Heckenwegs wende.”

(…)

 

„Ich will euch nicht verheimlichen, daß wir durch die ganze Stadt spaziert sind, […], und wenn wir die Augen nicht auf der Erde hatten, wo sie nach verlorenen Brieftaschen und Uhren suchten, dann schielten sie nach offenen Fenstern und Ladentüren, ob nicht irgendwo was Lohnendes zu klemmen war.“

 

Sillitoe

Alan Sillitoe (Nottingham, 4 maart 1928)

 

De Franse dichter en essayist Léon-Paul Fargue werd geboren op 4 maart 1876 in Parijs. Zie ook mijn blog van 4 maart 2007 en ook mijn blog van 4 maart 2008 en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Le piéton de Paris

 

Chef-d’œuvre poétique de Paris, les quais ont enchanté la plupart des poètes, touristes, photographes et flâneurs du monde. C’est un pays unique, tout en longueur, sorte de ruban courbe, de presqu’île imaginaire qui semble être sortie de l’imagination d’un être ravissant. Je connais tellement, pour l’avoir faite cent fois, la promenade qui berce le marcheur du quai du Point-du-Jour au quai des Carrières à Charenton, ou celle qui, tout jeune, me poussait du quai d’Ivry au quai d’Issy-les-Moulineaux, que j’ai l’impression d’avoir un sérieux tour du monde sous mes talons. Ces seuls noms : Orsay, Mégisserie, Voltaire, Malaquais, Gesvres, aux Fleurs, Conti, Grands-Augustins, Horloge, Orfèvres, Béthune et place Mazas me suffisent comme Histoire et Géographie. Avez-vous remarqué que l’on ne connaît pas mieux “ses” quais que ses sous-préfectures ? J’attends toujours un vrai Parisien sur ce point : où finit le quai Malaquais, où commence le quai de Conti? Où se trouve le quai de Gesvres ? …

 

fargue

Léon-Paul Fargue (4 maart 1876 – 24 november 1947)
Getekend door André Beucler

 

De Italiaanse schrijver Giorgio Bassani werd geboren op 4 maart 1916 in Bologna. Zie ook mijn blog van 4 maart 2007  en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Les lunettes d’or (Vertaald door Michel Arnaud)

 

« Du pas traînant de ses vieilles godasses cloutées sur la chaussée, Cenzo se dirigeait vers le centre de la place en brandissant dans sa main droite un journal déployé.
« Prochaines mesures du Grand Conseil contre les juifs !» braillait-il avec indifférence, de sa voix caverneuse.
Et cependant que Nino se taisait, très gêné, je sentais naître en moi, avec une indicible répugnance, la vieille et atavique haine du juif pour tout ce qui est chrétien, catholique, bref, goy. Goy, goïm ; quelle honte, quelle humiliation, quel dégoût de m’exprimer ainsi ! Et pourtant j’y parvenais déjà, me disais-je, comme n’importe quel juif de l’Europe de l’est, qui n’aurait jamais vécu hors de son ghetto. Je pensais au nôtre, de ghetto, à la via Mazzini, à la via Vignatagliata, à l’impasse Toricoda. Dans un futur assez proche, eux, les goïm, allaient nous forcer à grouiller à nouveau, là, parmi les étroites et tortueuses ruelles de ce misérable quartier médiéval, dont en fin de compte nous n’étions sortis que depuis soixante-dix, quatre-vingts ans. Entassés les uns sur les autres, derrière les grilles, comme autant de bêtes apeurées, nous ne nous évaderions plus jamais.
« Ça m’embêtait de t’en parler, commença Nino sans me regarder; mais tu ne peux pas t’imaginer combien ce qui est en train de se passer me fait de la peine. Mon oncle Mauro est pessimiste, inutile que je te le cache: et d’ailleurs, c’est naturel, car lui a toujours so
uhaité que les choses aillent le plus mal possible. Moi, personnellement, je ne crois pas. Malgré les apparences, je ne crois pas que, en ce qui vous concerne, l’Italie imitera vraiment l’Allemagne. Tu verras, comme d’habitude, tout cela finira en bulle de savon. »
J’aurais dû lui être reconnaissant d’avoir abordé ce sujet. Qu’eût-il pu dire d’autre, après tout ? Eh bien, non. Pendant qu’il parlait, je parvins à peine à dissimuler l’agacement que me causaient ce qu’il disait et le ton, surtout le ton désabusé de sa voix. « Comme d’habitude, tout cela finira en bulle de savon. » Pouvait-on être plus maladroit, plus insensible, plus obtusément goïm que cela ?
Je lui demandai pourquoi, lui, à la différence de son oncle, il était optimiste.

 

Bassani

Giorgio Bassani (4 maart 1916 – 13 april 2000)

 

Kito Lorenc, J. Rabearivelo, Ryszard Kapuściński, Bernardo Ashetu, Jacques Dupin, Thomas S. Stribling

De Duits-sorbische dichter, schrijver en vertaler Kito Lorenc werd geboren op 4 maart 1938 in Schleife (Oost-Sachsen). Zie ook alle tags voor Kito Lorenc op dit blog.

 

Schließübung

 

So langsam wirds Zeit

das Haus einzuzäunen

die Alarmanlage anzubringen

und den Hund auszubuddeln

da wo er begraben liegt

 

Zeit wirds wieder

die Zeit totzuschlagen

die Grenzen dichtzumachen

die Akten zu schließen

und den Muskel

 

Fangen wir gleich an mit

wo es am schnellsten klappt

es geht schon beim Autofahren

beim Ausfüllen der Steuererklärung

beim Fernsehn hinter der Zeitung

 

Und immer etwas steigern

die Leistung dann kommts auch

zum Wachstum also dies schon mal

üben: auf und zu und

so langsam machts Spaß

 

kito-lorenc

Kito Lorenc (Schleife, 4 maart 1938)

 

De Madagassische dichter en schrijver Jean-Joseph Rabearivelo werd geboren op 4 maart 1901 in Antananarivo. Zie ook alle tags voor Jean-Joseph Rabearivelo op dit blog.

 

POEME D’ADIEU 

 

A l’âge de Guérin,

A l’âge de Deubel,

Un peu plus vieux que toi,

Rimbaud anté-néant,

Parce que cette vie est pour nous trop rebelle

Et parce que l’abeille a tari tout pollen,

Ne plus rien disputer

et ne plus rien attendre,

Et, couché sur le sable ou la pierre,

Sous l’herbe, fixer un regard tendre

Sur tout ce qui deviendra quelques jours des gerbes.

 

Rabearivelo

Jean-Joseph Rabearivelo (4 maart 1901 – 22 juni 1937)

 

De Poolse journalist, schrijver en journalist Ryszard Kapuściński werd geboren in Pinsk, Polen (thans Wit-Rusland), op 4 maart 1932. Zie ook alle tags voor Ryszard Kapuściński op dit blog.

 

Uit: Persia Risen, Persia Fallen

 

„Why is Darius so compelling? Reading Herodotus on Eastern rulers, we can see that although all of them perform cruel deeds, there are occasionally those capable of more, and that this “more” can be something useful and even good. It was thus with Darius. On the one hand, he was a murderer. Here he is setting off with his army against the Scythians: “At this point a Persian called Oeobazus, all three of whose sons were in the army, asked Darius
whether one of them could be left behind. Darius replied in a friendly fashion, as if the request were reasonable, and said that he would leave all three behind. Oeobazus was overjoyed at the prospect of his sons being released from military service, but Darius ordered those responsible for such things to kill all three of them. So he did leave them there in Susa—with their throats cut.”

On the other hand, Darius was a good administrator, took care of the roads and the mail, minted money, and supported trade. And first and foremost, almost from the moment he donned the royal diadem, he began to erect a magnificent city, Persepolis, whose importance and luster put it on a par with Mecca and Jerusalem.

I am witness in Tehran to the last weeks of the shah’s regime. The gigantic, normally chaotic city scattered over a large swath of sandy terrain is now in a state of total disarray. Traffic is paralyzed by endless daily demonstrations. Men, invariably black-haired, and women, invariably in hijabs, walk in mile- and even multi-mile-long columns, chanting, shouting, rhythmically shaking their raised fists. Every now and then, armored trucks drive into the streets and squares and fire at the demonstrators. They fire for real, and as the dead and wounded fall, the panicked crowds disperse or hide in the entryways of buildings.“

 

Ryszard-Kapuscinski

Ryszard Kapuściński (4 maart 1932 – 23 januari 2007)

 

 

De Surinaamse dichter Bernardo Ashetu (Eig. Hendrik George van Ommeren) werd geboren in Kasabaholo op 4 maart 1929. Zie ook alle tags voor Bernardo Ashetu op dit blog.

 

baleh-baleh

 

Och, dat ik rijk ware

dat ik water had

en land

en wolken,

dat ik rijk ware

en de macht had

om zon en duister,

bloed en adem

te zetten naar mijn wil –

Och, dat ik rijk ware

en het beter had

alleen maar om lang te rusten

om lang en zoet en lang

te rusten een baleh – baleh

met klamboe van rode zijde.

 

Ashetu

Bernardo Ashetu (4 maart 1929  – 3 augustus 1982)

 

De Franse dichter Jacques Dupin werd geboren in Privas, Ardèche, op 4 maart 1927. Zie ook alle tags voor Jacques Dupin op dit blog.

 

L’alliance

 

Cette boue séchera !

A la fêlure de la jarre, au tressaillement

de ma douleur dans sa gangue, je sais

que revient le vent.

 

Le vent qui se disperse et le vent qui

rassemble, l’inintelligible, le vivant !

Nous ne dormirons plus. Nous ne

cesserons plus de voir. De pourvoir le

feu.

 

Obscur horizon ! Seule brûle la tranche

d’un livre – quand je me détourne.

 

dupin1

Jacques Dupin (Privas, 4 maart 1927)

 

De Amerikaanse schrijver Thomas S. Stribling wird geboren op 4 maart 1881 in Clifton, Tennessee. Zie ook alle tags voor Thomas S. Stribling op dit blog.

 

Uit: Laughing Stock

 

„We entered the heavy, grimy building in this equivocal mood, and when we learned that the clerk was in, whether we were disappointed or appointed, neither of us knew.
The clerk of the court was a very businesslike fellow. He wrote out the license in no time and then said the ceremony. As he repeated words which evidently he had used many, many times, I was amazed at the brevity and simplicity of the wedding compared with the overwhelming influence it would have on our lives. If ours had been the first wedding, if custom had not proved over and over the permeating force of weddings, nobody in the world would have believed that the writing of a slip of paper, joining hands and repeating a word or two, would really have united two human beings for life. I wondered through how many millennia and through what endless quirks and changes the form and potency of the clerk’s simple ceremony had developed. And I realized that I was a far more nearly-civilized being than I had ever fancied myself. The clerk’s fee was two dollars, neither more nor less. It was like buying a sack of flour.“

 

Stribling

Thomas S. Stribling (4 maart 1881 – 8 juli 1965)

Manfred Flügge, Josef Winkler, Hans Verhagen, Kola Boof, Gudrun Pausewang, James Merrill, Clifton Snider

De Duitse schrijver Manfred Flügge werd geboren op 3 maart 1946 in Kolding, Denemarken. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Heinrich Mann

 

„Als er 13 war, ließen ihn die Eltern von Lübeck mit dem Dampfschiff Newa nach Sankt Petersburg reisen. Dort lebte ein Onkel, dessen Firma ihr 25-jähriges Jubiläum feierte. Wahrscheinlich wollte Senator Mann seinem Heinrich die guten Seiten des Kaufmannsberufs zeigen, ihn auf eine Lehrzeit im Ausland vorbereiten; doch Heinrich lernte vor allem die Lust am Reisen. Sein Tagebuch von den zwei Wochen in Sankt Petersburg ist der erste erhaltene Text von ihm. Heinrich war ein aufmerksamer

Tourist, ihn reizten die Zeugnisse aus dem Leben der Zaren, aber auch die Bilder in der Eremitage. Eine Ansichtskarte von der Isaakskirche hat er sein Leben lang aufbewahrt. Ein Jahr später, 1885, nahm er das Tagebuch wieder vor und verbesserte einige Passagen stilistisch. Der literarische Ehrgeiz war erwacht.

Die Ferne reizte ihn, regte ihn an. Und seine eigene Stadt? In einem Brief vom Mai 1889 schrieb der 18-Jährige «Phantasieen über meine Vaterstadt L.»: «Ich kann es zur Ehre meiner Vaterstadt sagen – dieselbe riecht wahrhaft wohlhabend, stinkt sozusagen behäbig.» Fremde nähmen «mehr oder weniger beleidigenden Unwohlgeruch» wahr, es sei aber kein «gewöhnlicher Gestank», sondern «ein Millionengestank». Zwar gäbe es ein Theater, das verdächtig nah an der Börse liege, doch die Männer interessierten sich nur für die Schauspielerinnen. Für so etwas Abgestandenes und Unpraktisches wie Poesie und Literatur hätten die Bürger keine Zeit.

Börse oder Theater, Geschäft oder Literatur, das schien hier die Wahl zu sein. Jahrzehnte später, als etablierter Autor schon, hat er eine Kinderphantasie festgehalten, die sich um diesen Gegensatz drehte, ein wahres Drama der Einbildungskraft.

«Herr Gewert war ein schöner Mann, schwarzhaarig und bleich.» Trotz jugendlicher Gestalt war er leicht füllig, und er benahm sich anders als die Herren der Gesellschaft. «Er war der Sohn der Blumenfrau und er spielte im Stadttheater mit.» Das Stadttheater konnte der Junge aus der Ecke seines Fensters erkennen, es fiel auf, denn es war größer als die anderen Häuser. Aber welche Dinge geschahen dort zu später Stunde, wenn die Kinder schliefen? Mine, das Kindermädchen vom Lande, konnte es ihm nicht recht erklären. Das Rätsel beschäftigte seine Einbildung, erzeugte düstere nächtliche Visionen. Gegen die gesteigerte Spannung und große Erregung half nur ein Theaterbesuch mit den Eltern.“

 

m_flugge

Manfred Flügge (Kolding, 3 maart 1946)

 

De Oostenrijkse schrijver Josef Winkler werd geboren op 3 maart 1953 in Kamering, Kärnten. Zie ook mijn blog van 3 maart 2007 en ook mijn blog van 3 maart 2008  en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Natura Morta

 

“Signori, buon giorno!” rief Piccoletto, “un chilo di salmone originale, soltanto dieci mila Lire!” und knabberte an seinen nach Schleim und Fischblut riechenden Fingernägeln. Der Junge, der grüne, kniehohe Fischerstiefel und ein weisses Leibchen trug, auf dem die Rolling Stones abgebildet waren, fasste einen mehreren Kilo schweren Lachs unter den weinroten Kiemen und legte ihn auf eine alte Waage. Sein nackter rechter Oberschenkel war mit rostbrauner Fischgalle beschmiert. Mit offenem Mund, angestrengt die Zungenspitze zwischen den Lippen herausstreckend, schnitt er dem Fisch mit einem kleinen, scharfen, leicht gekrümmten Messer den Bauch auf, zog mit geschickten Handbewegungen die Eingeweide heraus und wickelte den Fisch in weisses Fettpapier mit Wasserzeichen. Aus einem Eimer schüttete er Wasser über den Holzblock und schwemmte die Eingeweidereste auf den Boden. Piccoletto erzählte in römischen Dialekt, dass er an seinem gestrigen freien Tag mit seiner Vespa ans Meer nach Lapislazoli gefahren sei und eine schwarzgekleidete Nonne am Meeresufer gesehen habe, die nackte mongoloide Kinder betreute. Ein mongoloides Kind fasste eine Barbiepuppe am blonden Schopf und ging damit in die Fluten hinein. Eine gehbehinderte Frau, die ganz dünne Beine, aber einen mächtigen Oberkörper hatte, kroch auf Knien aus dem Meer heraus, auf ihr am heissen Strand ausgebreitetes Badetuch zu. Ihre Brüste berührten den Schaum der Meereswellen und die weissen, heissen Sandkörner.“

 

Josef_Winkler

Josef Winkler (Kamering,  3 maart 1953)

 

De Nederlandse dichter en journalist Hans Verhagen werd geboren in Vlissingen op 3 maart 1939. Zie ook mijn blog van 3 maart 2008 en ook mijn blog van 3 maart 2009.

Het was een grauwe

Het was een grauwe en een gure,
een dag waarop ik sterfelijk
moet zijn geweest als nooit tevoren,
maar ik had geen last van de gedachte
aan de dood – en een gedachte,
dat was alles wat het was, de dood.

Ik herinner me nog goed hoeveel beter
ik me voelde opgewassen
tegen de verliederlijking
die zeker in een zanger of een dichter
aan een half woord al genoeg heeft;
het bederf dat ons in stand houdt

Je wordt gauw te oud geacht
om volwassen te worden,
nu de geest al generaties plaatsmaakt
voor zoveel gezond verstand,
dat een mens, een wonder zijns ondanks,
van de no-nonsense aan het malen slaat.

 

Dat niemand weet

Dat niemand weet waar of we ons bevinden
en waarom we hier gekomen zijn
wordt angstvallig stilgezwegen voor de kinderen
Die verklappen niets van ons geheim

Er is een plek waar iemand zich ter aarde moet werpen
voor één glas oorsponkelijk water
en een kop vol stof is alles wat hem wacht
Treurclowns murmeren ‘dat hij eerst moet leren
door één deur te kunnen met de zwaar
tekracht’

Maar stofkop lacht en neemt de glans aan van een Alpentop
Elke korrel aarde veert springlevend op waar hij zal passeren
Heldendom als dit kán niet eens worden vernederd
Er is een wolk die over heel dewereld regent

hans-verhagen

Hans Verhagen (Vlissingen, 3 maart 1939)

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Kola Boof werd (naar eigen zeggen) geboren als Naima Bint Harith op 3 maart 1972 in Omdurman, Soedan. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Fly Away Sleeping

I Will Kill God

 

before I see my Black Babies dead.
Black men and White men
and those toxic White bitches
who called me sister,
do not understand.

 

They are God.

 

I would be happy to slit their throats–to
crush their evil heads in the toilet.
To place my babies on my pretty
brown back
And sail into the sunset.

 

I would be like a goddess.
I would be nappy and smiling.
I would be tall and dark as charcoal.
I would be singing.
I would be free.

Free at last.

 

To make up my own prayers.

 

kola-boof

Kola Boof (Omdurman, 3 maart 1972)

 

De Duitse schrijfster Gudrun Pausewang werd geboren op 3 maart 1928 in Wichstadt. Zie ook mijn blog van 3 maart 2007 en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Die Wolke

 

„Nach und nach verlor sie zwei der drei Kinder im Gewühl. Sie schrie verzweifelt ihre Namen und versuchte sie zu suchen. Doch es war vergebens. Kurze Zeit später drückte die Menschenmenge von außen das Tor auf. Die Heubler’s kamen auf sie zugestürzt und konnten nicht fassen, dass sie zwei ihrer Kinder verloren hatte. Frau Heubier schrie sie schrill an und Janna-Berta drückte ihr das kleinste

Kind in die Hände und lief weg. Sie lief und lief. Ihr Ziel war das Rapsfeld in dem Uli lag. Und nun begann es auch noch zu regnen. Das Gewitter kam von Süden.

Der verseuchte Regen prasselte auf sie nieder und es war ihr egal, sie lief immer langsamer weiter. Nun schlenderte sie nur noch auf dem Pannenstreifen der Autobahn dahin. Ein VW-Bus hielt neben ihr an. Die Insassen des Busses überredeten sie mitzukommen. Janna-Berta schlief im Bus gleich ein. Als sie wieder aufwachte waren sie in Herleshausen an der Grenze zur DDR. Die Leute im VW-Bus wollten über die Grenze in die DDR. Doch man ließ niemanden durch. Janna-Berta bedankte sich und lief von der Autobahn in das Dorf. Dort bettelte sie um Wasser. Doch sie bekam keines, da sie schon verseucht war. Sie trottete aus dem Dorf und musste sich mehrmals übergeben. Anschließend ließ sie sich einfach fallen, weinte hemmungslos und schlief ein.“

 

pausewang

Gudrun Pausewang (Wichstadt, 3 maart 1928)

 

De Amerikaanse dichter James Merrill werd geboren op 3 maart 1926 in New York. Zie ook mijn blog van 3 maart 2007 en ook mijn blog van 3 maart 2008 en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Scenes of Childhood

    for Claude Fredericks

 

My mother’s lamp once out,

I press a different switch:   

A field within the dim   

White screen ignites,   

vibrating to the rapt   

Mechanical racket   

Of a real noon field’s   

Crickets and gnats.

 

And to its candid heart   

I move with heart ajar,   

With eyes that smart less   

From pollen or heat

Than from the buried day   

Now rising like a moon,   

Shining, unwinding   

Its taut white sheet.

 

Two or three bugs that lit   

Earlier upon the blank   

Sheen, all peaceable   

Insensibility, drowse   

As she and I cannot   

Under the risen flood   

Of thirty years ago

A tree, a house

 

We had then, a late sun,

A door from which the primal

Figures jerky and blurred

As lightning bugs

From lanterns issue, next

To be taken for stars,

For fates. With knowing smiles   

And beaded shrugs

 

My mother and two aunts

Loom on the screen. Their plucked   

Brows pucker, their arms encircle   

One another.

Their ashen lips move.

From the love seat’s gloom

A quiet chuckle escapes

My white-haired mother

 

To see in that final light   

A man’s shadow mount   

Her dress. And now she is   

Advancing, sister-

less, but followed by   

A fair child, or fury—

Myself at four, in tears.   

I raise my fist,

 

Strike, she kneels down. The man’s   

Shadow afflicts us both.

Her voice behind me says

It might go slower.

I work dials, the film jams.

Our headstrong old projector   

Glares at the scene which promptly   

Catches fire.

 

Puzzled, we watch ourselves   

Turn red and black, gone up

In a puff of smoke now coiling   

Down fier
ce beams.

I switch them off. A silence.   

Your father, she remarks,   

Took those pictures; later   

Says pleasant dreams,

 

Rises and goes. Alone

I gradually fade and cool.   

Night scatters me with green

Rustlings, thin cries.

Out there between the pines   

Have begun shining deeds,   

Some low, inconstant (these   

Would be fireflies),

 

Others as in high wind

Aflicker, staying lit.

There are nights we seem to ride   

With cross and crown

Forth under them, through fumes,   

Coils, the whole rattling epic—

Only to leap clear-eyed

From eiderdown,

 

Asleep to what we’d seen.   

Father already fading—

Who focused your life long   

Through little frames,

Whose microscope, now deep   

In purple velvet, first

Showed me the skulls of flies,   

The fur, the flames

 

Etching the jaws—father:

Shrunken to our true size   

Each morning, back of us,   

Fields wail and shimmer.   

To go out is to fall

Under fresh spells, cool web   

And stinging song new-hatched   

Each day, all summer.

 

A minute galaxy

About my head will easily

Needle me back. The day’s   

Inaugural Damn

Spoken, I start to run,

Inane, like them, but breathing

In and out the sun   

And air I am.

 

The son and heir! In the dark   

It makes me catch my breath   

And hear, from upstairs, hers—

That faintest hiss

And slither, as of life

Escaping into space,

Having led its characters

To the abyss

 

Of night. Immensely still

The heavens glisten. One broad   

Path of vague stars is floating   

Off, a shed skin

Of all whose fine cold eyes

First told us, locked in ours:

You are the heroes without name   

Or origin.

 

James_Merrill

James Merrill (3 maart 1926 – 6 februari 1995)

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en criticus Clifton Mark Snider werd geboren op 3 maart 1947 in Duluth, Minnesota. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Bare Roots

 

After dinner he felt so content and renewed he decided to read over in his Bible the story of Zacchæus. He wanted to visualize him as a man, for the more he thought about the story, the more he visualized him as a monkey, up in the tree above the crowd. The image persisted, despite his fervent efforts to expel it from his brain.

And this was no ordinary monkey such as one would find in a zoo: this was an organ grinder’s monkey Justin saw in his brain. An organ grinder’s monkey who had escaped from his master and climbed up to see the crowd he himself had attracted. Everyone was looking for him, but no one thought to look up in the tree, the most natural place for a monkey to be.

Thinking of the little monkey in the tree made Justin smile. Then the guilt took over, and he opened his red leather-covered Bible to the story and read it through. Justin was thus able to imagine a little humpbacked man staring down at the crowd, hoping to catch sight of Jesus.

His sense of propriety and holiness restored, Justin thumbed through the pages, looking at the glossy color illustrations. He stopped at the one depicting Mary of Bethany anointing Jesus’s feet with her long, dark, sensuous hair. Only a portion of Christ’s face was visible, but Mary’s face was fully visible, looking up at Jesus. And her face was beautiful, as was her hair. The longer Justin stared, the more difficult it was to turn the page. His holy sense was jeopardized by a different sensation, one with which he was too familiar. It was, indeed, the cause of his guilt, his sin. He was aroused by the picture.“ 

 

Snider

Clifton Snider (Duluth,3 maart 1947)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 3e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

 

Paul Guimard, Heinz Knobloch, Alexandros Papadiamantis, Charels Sealsfield, William Godwin, Thomas Otway, Edmund Waller

De Franse schrijver Paul Guimard werd geboren op 3 maart 1921 in Saint-Mars-la-Jaille. Zie ook alle tags voor Paul Guimard op dit blog.

 

Uit:  Les choses de la vie

 

“Je suis absolument dans mon droit mais je suis piégée. Je vais exactement un peu trop vite, la camionnette est exactement un peu trop de travers, le camion est exactement un peu trop prêt, la route est exactement un peu trop étroite. Et merde! Il n’y a pas une probabilité sur un million pour que tout tourne aussi mal, pas sur un milliard, et ça tombe toujours sur un type qui n’a rien à se reprocher, qui roule trop vite, d’accord, mais sans excès”.

(…)

 

“A deux ou trois secondes près, je passais, je n’aurais même jamais imaginé que je frôlais une catastrophe. Je roulerais tranquillement vers Rennes. Mon costume et la MG seraient intacts. J’aurais mangé du faisan chez Mortreux. Ces trois secondes, je les ai perdues quelque part.” “[…] une idée volette, bourdonne comme une mouche verte, se pose, je la chasse, elle revient, s’entête, hideuse, et je ne peux l’écraser. Une idée et une image: je suis dans ma voiture, quai Voltaire, je vais partir pour Rennes, le moteur tourne, je viens de passer ma première, je commence à manoeuvrer pour déboîter, Hélène est debout sur le trottoir, elle me dit quelque chose, je baisse ma glace pour entendre, elle dit:
– Sois prudent, ne roule pas trop vite…
Je souris, je démarre, je viens de perdre quelques secondes. A deux cent cinquante kilomètres de moi le marchand de cochons se tape un verre de calva. Je viens de perdre.”

 

Paul_Guimard

Paul Guimard (3 maart 1921 – 2 mei 2004)

 

De Duitse schrijver en feuilletonist Heinz Knobloch werd op 3 maart 1926 in Dresden geboren. Zie ook alle tags voor Heinz Knobloch op dit blog.

 

Uit: Geisterbahnhöfe

 

Als nun am Abend des 9. November 1989 die Mauer durch bewegte Menschen zerbrochen wurde, wollten einige Berliner sehr bald unterirdisch nachsehen, wie es da ausschaute. Sie hatten oft genug über den Stahlplatten gestanden in dieser oder jener Straße. Die hatten ein paar Luftlöcher und gaben ab und zu ein Geräusch her, das so klang, als fahre darunter gerade eine schnelle Bahn. Es handelte sich um die abgedeckten Notausgänge der unterirdischen Bahn, die beileibe nicht als Noteingänge verwendet werden sollten und konnten. Doch etwas Luft mußte bleiben. Sie durfte nicht so abgeschnitten werden wie der Zugang zu den Bahnhöfen.
An jenem sagenhaften 9. November 1989 am frühen Nachmittag, als noch niemand ahnen konnte, was sich am Abend und in der Nacht zutragen würde, an jenem Nachmittag bot sich dem Spaziergänger im Angesicht des Eingangs zum Untergrundbahnhof »Oranienburger Tor«, der unpassierbar stand wie gewohnt, im Schaufenster der Buchhandlung gegenüber ein Anblick; seltsam, ungewohnt und verblüffend.
Undenkbar war er nicht. Im Schaufenster standen, sorgfältig um die »Gesammelten Werke un
d Schriften« von Erich Honecker gruppiert, die zumeist zweibändigen »Reden und Schriften« von Mielke, Tisch, Hager, Inge Lange und wie sie alle heißen.
Es konnte die stehengebliebene, anbefohlene Dekoration sein zum gerade noch vom Volk gestatteten 40. Jahrestag der Deutschen Demokratischen Republik. So sah sie aus im Schaufenster und hätte vielleicht noch die Leser geärgert einen Monat später. Jetzt aber erfreute das Schaufenster.
Wegen dieser Darbietung bisher kaum beachtet. Nun aber stand da ein Kärtchen, gut sicht- und lesbar auf einem Glasträger in der Mitte und lautete schlicht »Alles umsonst«.
Es könnte als Kernwort stehen neben: »Wir sind das Volk«.

 

Knobloch

Heinz Knobloch (3 maart 1926 – 24 juli 2003)

 

De Griekse schrijver Alexandros Papadiamantis werd geboren op 3 maart 1851 in Hora op het eiland Skiathos. Zie ook mijn blog van 3 maart 2007 en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: The Boundless Garden: Selected Short Stories (Vertaald door Andrew Watson)

 

„But that year, as we have said, the coaster had sunk, the islands were cut off for several days, and Father Vangelis was reluctantly obliged to stay and celebrate Easter on the far shore of the billowing, storm-tossed sea. It seemed as though his little flock in Kalivia, whose homes clustered around the monastery of St Athanasios, would end up not having any liturgy at all.

Some of them thought they should take their wives and children down into the town, to hear the Resurrection proclaimed and attend the liturgy there, but Uncle Milios, the village elder of Kalivia, wished to celebrate Easter the way he always had; Sevenmonth (so called because he’d been born premature) didn’t want his wife being stared at by the townspeople; and Uncle Anagnostis, an old villager who knew the Easter service by heart, but couldn’t actually read a word of it [1], longed to chant Receive the body of Christ himself. All three insisted (and many agreed) that at all costs they must get one of the priests in town to come up to Kalivia and celebrate the liturgy for them there.

Everyone felt the best choice would be Father Kyriakos: he wasn’t of a particularly good family (he was even related to one or two of the villagers himself) and he didn’t look down on them. He was even said to have some Albanian blood in him. He certainly wasn’t stand-offish — in fact it was rumoured here and there that the priest had a habit of ‘finishing off the husband’s procreation duties’ with his female parishioners. But that was just the idle talk of mischief-makers and grudge-bearers, and only fools paid any attention to it. Like most of the true clergymen of the Greek Church (with one or two exceptions), the priest was by and large of blameless character.“

 

Papadiamantis

Alexandros Papadiamantis (3 maart 1851 – 3 januari 1911)

 

De Oostenrijks-Amerikaanse schrijver Charels Sealsfield (eig. Carl Postl) werd geboren op 3 maart 1793 in Znojmo. Zie ook mijn blog van 3 maart 2007 en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Die Prärie am Jacinto

 

Über den Madeiras und Sherries und Chambertins und Lafittes und den gewonnenen und verlorenen Wetten und Cottonpreisen und Sklavenpreisen und Banksystemen und Subtreasury-Systemen begannen denn doch allmählich die Köpfe heiss zu werden – noch immer aber herrschte ein heiter zuvorkommender, gentlemanischer Ton. Da liess sich, gerade wie der bardolphsnasige Mayordomo eine frische Ladung Bouteillen aufstellte, vom untern Ende der Tafel herauf eine entschiedene Stimme hören:

»Wir wollen nicht.«

»Ihr wollt nicht?« donnerte es heftig, beinah rauh entgegen.

»Wir wollen nicht«, war die feste Antwort.

Die zwei Stimmen wirkten wie die erste Windbraut vor dem hereinbrechenden Sturme. Alle schauten in der Richtung, wo der Stoss herkam. Es war jedoch nichts zu sehen, die dichten Rauchwolken der Havannas verhüllten Streiter und Zecher.

»Wer ist der Mann?« wisperte es am obern Ende der Tafel.

»Darf ich so frei sein zu fragen, Gentlemen, um was es sich handelt?« fragte ein zweiter.

»Gewiss,« versetzte die entschiedene Stimme, »mein achtbarer Nachbar ist der Ansicht, Texas müsse sich dem Süden anschliessen.«

»Das muss es auch«, fielen mehrere ein.

»Dass ich nicht wüsste«, entgegnete im ironischen Tone der Disunionist.

Die Kühnheit, in diesem Tone zu vierundzwanzig oder mehr Grandees, die zusammen leicht ein Heer von fünf- bis sechstausend rüstigen Negern ins Cottonfeld stellen konnten, zu sprechen, schien nicht geringes Befremden zu erregen; die Frage, wer ist der Mann, liess sich, und zwar sehr missbilligend, wiederholt vom oberen Ende der Tafel herab hören.

 

sealsfield

Charels Sealsfield (3 maart 1793 – 26 mei 1864)

 

 

De Engelse schrijver, journalist, econoom en politiek filosoof. William Godwin werd geboren in Wisbech in Cambridgeshire op 3 maart 1756. Zie ook alle tags voor William Godwin op dit blog.

Uit: Italian Letters

 

The Count de St. Julian to the Marquis of Pescara

Palermo

My dear lord,

It is not in conformity to those modes which fashion prescribes, that I am desirous to express to you my most sincere condolence upon the death of your worthy father. I know too well the temper of my Rinaldo to imagine, that his accession to a splendid fortune and a venerable title can fill his heart with levity, or make him forget the obligations he owed to so generous and indulgent a parent. It is not the form of sorrow that clouds his countenance. I see the honest tear of unaffected grief starting from his eye. It is not the voice of flattery, that can render him callous to the most virtuous and respectable feelings that can inform the human breast.

I remember, my lord, with the most unmingled pleasure, how fondly you used to dwell upon those instances of paternal kindness that you experienced almost before you knew yourself. I have heard you describe with how benevolent an anxiety the instructions of a father were always communicated, and with what rapture he dwelt upon the early discoveries of that elevated and generous character, by which my friend is so eminently distinguished. Never did the noble marquis refuse a single request of this son, or frustrate one of the wishes of his heart. His last prayers were offered for your prosperity, and the only thing that made him regret the stroke of death, was the anguish he felt at parting with a beloved child, upon whom all his hopes were built, and in whom all his wishes centred.

Forgive me, my friend, that I employ the liberty of that intimacy with which you have honoured me, in reminding you of circumstances, which I am not less sure that you revolve with a melancholy pleasure, than I am desirous that they should live for ever in your remembrance. That sweet susceptibility of soul which is cultivated by these affectionate recollections, is the very soil in which virtue delights to spring. Forgive me, if I sometimes assume the character of a Mentor. I would not be so grave, if the love I bear you could dispense with less.“

 

Godwin

William Godwin (3 maart 1756 – 7 april 1836)
Portret door Henry William Pickersgill, 1830

 

De Engelse dichter en schrijver Thomas Otway werd geboren op 3 maart 1652 in Trotton, bij Midhurst. Zie ook alle tags voor Thomas Otway op dit blog.

 

Uit: Alcabiades

 

„Tim. What mean these shouts ?

Serv. Oh all your hopes are crost,

The gallant Alcibiades is lost.

Tim. Hah!

Sere. When last night the youth of Athens late

 

Rose up the orgia to celebrate,

The Bacchanals, all hot and drunk with wine,

He led to the almighty Thund’rer’s shrine,

And there his image seated on a throne

They violently took, and tumbled down:

This opportunity Theramnes got

To supplant him, and his own ends promote:

 For by the senate he was doom’d to bleed,

And that his rival should in all succeed.

But he, the threatning danger to evade,

Is to the Spartan camp for refuge fled:

And now, by order from the senate, all

With shouts proclaim Theramnes general.  

 

Tim. But is he fled ? Has he so meanly done,

To leave me to be wretched here alone ?

Is this thy plighted faith, is this thy truth!

Oh too unkind, false, and unconstant youth!

 

Ottaway

Thomas Otway (3 maart 1652 – 14 april 1685)

 

De Engelse dichter en politicus Edmund Waller werd geboren in Coleshill, Buckinghamshire op 3 maart 1606. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

The Dancer

 

Behold the brand of beauty tossed!
See how the motion does dilate the flame!
Delighted love his spoils does boast,
And triumph in this game.
Fire, to no place confined,
Is both our wonder and our fear;
Moving the mind,
As lightning hurled through air.

 

High heaven the glory does increase
Of all her shining lamps, this artful way;
The sun in figures, such as these,
Joys with the moon to play.
To the sweet strains they all advance,
Which do result from their own spheres,
As this nymph’s dance
Moves with the numbers which she hears.

 

Edmund_Waller_by_John_Riley

Edmund Waller (3 maart 1606 – 21 oktober 1687)
Portret door John Riley