Kjell Westö, Christoph Simon, Conor McPherson, Diane DiPrima, Jean Carrière, Alfred Lord Tennyson, Paul Claudel, John Middleton Murry, János Rózsás, Christa Reinig, Yacine Kateb, Isabel Bolton, Rolf Boldrewood, Jiří Weil

De Finse schrijver Kjell Westö werd geboren op 6 augustus 1961 in Helsinki. Zie ook alle tags voor Kjell Westö op dit blog.

Uit: Tante Elsie und mein letzter Sommer (Vertaald door Paul Berf)

“Im August kam Tante Elsie.
Der Lärm der Stadt und die harten Holzpulte der Schule hatten sich bereits fest in meinen Gedanken verankert. Die Sonne versank immer schneller hinter dem Land der großen Kiefern auf der anderen Seite des Wassers. Ich war mir sicher, wenn ich nur das Motorboot nehmen und die dunkle Klippe mit der leer stehenden grünen Hütte umrunden dürfte, würde ich das Zischen hören und sehen können, wenn die Sonne in eine der Buchten hinter dem Kiefernwald fiel; aber Papa meinte, das Boot sei viel zu kippelig.
Einige Jahre vergingen, unser Boxer Bruno gewann eine Dritter-Platz-Schleife bei einer großen Hundeausstellung und lief immer seltener weg, mein Bruder Kenneth zog zu Hause aus, an den Wintersamstagen bekamen wir schulfrei, aber gleichzeitig wurde der Sommer kastriert; es war nicht mehr der September, der die Grenze markierte, sondern der sechzehnte oder achtzehnte August. Wir aßen Flusskrebse, Onkel Walle holte sie in Tammerfors, blaugrau und grauslig krabbelten sie in ihren Pappkartons, wurden in den Kochtopf geworfen und wurden rot und tot. Die Raubfische erwachten aus ihrer Juliträgheit, die Zander gingen wieder ins Netz. Inmitten des schweren, dunklen Grüns gab es einen Abgrund, das spürte ich, obwohl ich erst viel später gelernt habe, die Worte dafür zu finden.
Im August wartete ich auf Tante Elsie.
Sie kam mit einem Duft aus Tabak und Moschus, Großstadt und Lachen. Tante Elsie setzte eine Zäsur, ihre Stimme war laut und gierig, durchdrang die Genügsamkeit und übersättigte Ruhe, die im August über Lönnbacka hing. Ihre Haare kräuselten sich bis zur Taille, so schwarz wie die Kohlenhalden neben den Kraftwerken, die der Stadt Wärme spendeten. Die Stadt! Vielleicht war dies ja das Geheimnis Tante Elsies dass sie an Helsingfors erinnerte. Sie war hektisch und schnell, ihre Kent rauchte sie mit energischen Zügen, die ihre Wangen zu zwei großen Gruben zusammenzogen, und die Schritte, mit denen sie ging, waren so kurz, dass es aussah, alswürde sie laufen. Auf ihrem Nachttisch in der Saunakammer lagen stets vier Bücher, alle mit einem Eselsohr irgendwo in der Mitte.”

 

westo
Kjell Westö (Helsinki, 6 augustus 1961)

 

De Zwitserse schrijver Christoph Simon werd geboren op 6 augustus 1972 in Langnau im Emmental. Zie ook alle tags voor Christoph Simon op dit blog.

Uit: Spaziergänger Zbinden

„Kâzim, den Namen habe ich doch richtig verstanden? Reichen Sie einem alternden Spaziergänger die Hand. Mit Treppen tue ich mich schrecklich schwer. Können Sie glauben, dass dieses Betagtenheim einmal ein Privatsitz gewesen ist? Dass hier eine nur vier- oder fünfköpfige Familie gelebt hat? Die Kinder haben sich hier ans Treppengeländer geschlichen und sich hingekauert, während ihre Eltern unten eine patrizische Abendgesellschaft empfingen. – Nehmen was? Sie müssen lauter sprechen. Ich habe zwei Hörgeräte. Mit dem einen höre ich und bekomme Kopfschmerzen, mit dem andern bekomme ich keine und höre aber nichts. – Den Lift? Nein, den Lift nehme ich nie. Im Lift stehen alle steif nebeneinander, blicken starr geradeaus oder halten den Blick gesenkt. Die Tür öffnet sich, einer kommt heraus, ein anderer geht hinein, dreht sich sofort um und blickt unbehaglich zur Tür. Wer hat ihnen befohlen, zur Tür zu blicken? Muss ich einen Lift benutzen, dann wende ich der Tür gern den Rücken zu, sehe den anderen ins Gesicht und sage: “Wäre es nicht wundervoll, wenn der Lift stecken bliebe und wir uns alle kennenlernen könnten?”

Wissen Sie, was dann geschieht? Die Tür öffnet sich auf der nächsten Etage, und alle verlassen den Aufzug.

Ich weiss. Ich stelle Leuten die unmöglichsten Fragen. Ich bitte meinen Sohn, mir die Funktionsweise des automatischen Getriebes zu erklären. Ich frage den Leiter des Betagtenheims, wer ihm die Socken strickt. Frau Grundbacher, halten Sie sich für sensibel und sind bloss beleidigt? Herr Imhof, können Sie eine Pflegefachfrau ansehen, ohne gleich den Wunsch nach tätiger Liebe zu verspüren? Herr Ziegler, unterschätzen Sie sich gern in Ihren Möglichkeiten, die Gefühle anderer zu verletzen? Herr Hügli, stehen Sie auf, um nachzuschauen, ob’s regnet, oder pfeifen Sie den Kater herein und fühlen, ob er nass ist?“

 

 simon

Christoph Simon (Langnau im Emmental, 6 augustus 1972)

 

De Ierse (toneel)schrijver Conor McPherson werd geboren op 6 augustus 1971 in Dublin. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009.

Uit: Shining City

McPherson

Conor McPherson (Dublin, 6 augustus 1971)

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Diane DiPrima werd geboren op 6 augustus 1934 in New York. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

The Belltower

the weighing is done in autumn
and the sifting
what is to be threshed
is threshed in autumn
what is to be gathered is taken

the wind does not die in autumn
the moon
shifts endlessly thru flying clouds
in autumn the sea is high

& a golden light plays everywhere
making it harder
to go one’s way.
all leavetaking is in autumn
where there is leavetaking
it is always autumn
& the sun is a crystal ball
on a golden stand
& the wind
cannont make the spruce scream
loud enough.

 

First snow, Kerhonkson – For Alan

This, then, is the gift the world has given me
(you have given me)
softly the snow
cupped in the hollows
lying on the surface of the pond
matching my long white candles
which stand at the window
which will burn at dusk while the snow
fills up our valley
this hollow
no friend will wander down
no one arriving brown from Mexico
from the sunfields of California, bearing pot
they are scattered now, dead or silent
or blasted to madness
by the howling brightness of our once common vision
and this gift of yours-
white silence filling the contours of my life.

 

diprima
Diane DiPrima (New York, 6 augustus 1934)

 

De Franse schrijver en essayist Jean Carrière werd geboren op 6 augustus 1928 in Nîmes. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009‘.

Uit: L’épervier de Maheux

« Quand l’homme avait le dos tourné, le monde se remplissait de choses mystérieuses, d’étranges complicités naissaient entre elles, des alliances inconnues se formaient, dont nul n’avait idée, et dont il ne restait aucune trace à son retour. Mais il fallait une prunelle pure et une oreille exercée pour les distinguer, pour en déceler les traces (…) » 

 « Il ne pleuvait jamais le soir, mais le ciel s’ouvrait au contraire, vaste et multicolore, vers le couchant, l’océan, l’ouest somptueux, les Amériques – l’Amérique du Nord, l’étoilée, à laquelle avaient appartenu ces plateaux à l’ère des trilobites. Le Haut-Pays reprenait la mer, au crépuscule, et remontait le vent dans la direction de l’étoile polaire. »

« Tu vois, lui, ce bâtard de haute époque – et je veux bien que l’histoire des hommes soit souvent l’histoire d’une bataille rangée entre une névrose cosmique et une désespérante lucidité – lui ne l’a pas supporté, d’être réveillé, qu’on le fasse brutalement passer de l’éternité dans le temps – le temps, signe de mort, signe de rien : ses catégories n’étaient pas les nôtres, j’en mettrais ma main au feu. »

 

carriere

Jean Carrière (6 augustus 1928 – 7 mei 2005)

 

De Engelse dichter Alfred, Lord Tennyson werd geboren op 6 augustus 1809 in Somersby, Lincolnshire, England. Zie ook alle tags voor Alfred Tennyson op dit blog.

 

Come not when I am dead

Come not, when I am dead,
To drop thy foolish tears upon my grave,
To trample round my fallen head,
And vex the unhappy dust thou wouldst not save.
There let the wind sweep and the plover cry;
But thou, go by.

Child, if it were thine error or thy crime
I care no longer, being all unblest:
Wed whom thou wilt, but I am sick of Time,
And I desire to rest.
Pass on, weak heart, and leave to where I lie:
Go by, go by.

 

Politics

We move, the wheel must always move,
Nor always on the plain,
And if we move to such a goal
As wisdom hopes to gain,
Then you that drive, and know your Craft.
Will firmly hold the rein,
Nor lend an ear to random cried,
Or you may drive in vain,
For some cry ‘Quick’ and some cry ‘Slow’
But, while the hills remain,
Up hill ‘Too-slow’ will need the whip,
Down hill ‘Too-quick’ the chain.

 

tennyson

Alfred Tennyson (6 augustus 1809 – 6 oktober 1892)
Portret door Helen Allingham

 

De Franse dichter, schrijver en diplomaat Paul Claudel werd geboren op 6 augustus 1868 in Villeneuve-sur-Fère. Zie ook alle tags voor Paul Claudel op dit blog.

 

Le Départ

_Ce n’étaient pas là vos grandes et gracieuses manières.

Vous qui n’avez de rien d’autre à vous repentir, n’avez-vous pas, mon amour,
regret de cette après-midi de juillet où vous partites avec une soudaine,
inintelligible phrase et un oeil effrayé, pour ce voyage si long sans aucun
baiser et nul adieu?
Je savais bien cependant que vous alliez partir tout à l’heure, et nous étions assis dans les rayons du soleil déclinant,
vous me murmurant tout
bas, car votre voix était faible, ce merci qui me faisait mal.
Tout de même ç’était bon d’entendre ces choses, et je pouvais dire ce qui
rendait vos yeux pleins d’amour une croissante ombre,
comme quand le vent
du Sud approfondit le noir feuillage.

_Et ç’était bien vos grandes et gracieuses manières

que de tourner le discours ainsi sur les choses de tous les jours, ma chérie, élevant pour l’éclair d’un sourire ces lumineuses, pathétiques paupières.
Tandis que je m’approchais davantage, car vous parliez si bas que je ne pouvais à peine entendre.
Mais tout d’un coup me laisser ainsi à la fin, effaré de surprise plus que
de la perte, avec une phrase pressée, inintelligible, et un oeil effrayé, et
partir ainsi pour votre voyage d’à jamais avec pas un seul baiser et pas
adieu, et le seul regard sans amour celui dans lequel vous passâtes,

_Çe n’était pas du tout vos grandes et gracieuses manières.

 

claudel

Paul Claudel (6 augustus 1868 – 23 februari 1955)

 

De Engelse schrijver, criticus, vertaler en dichter John Middleton Murry werd geboren op 6 augustus 1889 in Londen. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009.

Uit: Aspects of Literature

„It is curious and interesting to find our younger men of letters actively concerned with the present condition of literary criticism. This is a novel preoccupation for them and one which is, we believe,

symptomatic of a general hesitancy and expectation. In the world of letters everything is a little up in the air, volatile and uncrystallised. It is a world of rejections and velleities; in spite of outward similarities, a strangely different world from that of half a dozen years ago. Then one had a tolerable certainty that the new star, if the new star was to appear, would burst upon our vision in the shape of a novel. To-day we feel it might be anything. The cloud no bigger than a man’s hand might even be, like Trigorin’s in ‘The Sea-gull,’ like a piano; it has no predetermined form.

This sense of incalculability, which has been aroused by the prodigious literary efflorescence of late  years, reacts upon its cause; and the reaction tends by many different paths to express itself finally in the ventilation of problems that hinge about criticism. There is a general feeling that the growth of the young plant has been too luxuriant; a desire to have it vigorously pruned by a capable gardener, in order that its strength may be gathered together to produce a more perfect fruit. There is also a sense that if the _lusus naturæ_, the writer of genius, were to appear, there ought to be a person or an organisation capable of recognising him, however unexpected his scent or the shape of his leaves. Both these tasks fall upon criticism. The younger generation looks round a little apprehensively to see if there is a gardener whom it can trust, and decides, perhaps a little prematurely, that there is none.”

 

 murry

John Middleton Murry (6 augustus 1889 – 12 maart 1957)
Hier met Kathrine Mansfield

 

De Hongaarse schrijver János Rózsás werd geboren in Boedapest op 6 augustus 1926. Zie ook alle tags voor János Rózsás op dit blog.

Uit: Autobiographie

Ich selbst wurde vom Kriegsgericht der 3. Ukrainischen Front am 6. Februar 1945 auf zehn Jahre Verbesserungsarbeit in Zwangsarbeitlagern – und noch dazu auf ewige Verbannung in Sibirien – verurteilt.
Ich wurde bald nach der Verkündung des Urteils mit meinen Mithäftlingen im Lastzug nach Sowjetunion, in das Odessaer Gefängnis transportiert. Ich bin nach dem Sanitätssperre, im Monat April 1945 in die ukrainische Stadt Nikolajew in einem Arbeitslager gelangen. Ich wurde nach einigen Monaten in Umkreis der Stadt Cherson mit einem Sträflingstransport verschleppt, das grausame Sklaveleben in einem anderen Arbeitslager fortsetzen.
Ich wurde dann im Herbst 1946 mit einem grössen Häftlingstransport in die Urwälder des Nord-Urals deportiert, zur Abholzungsarbeit. Ich bin in den gräßlichen Umständen, – wegen der ständigen Hungersnot, rauhes Klimas und grausamer Behandlung von den Treibern – mehrmals in Lebensgefahr geraten, aber glücklicherweise trotz alledem doch im Leben geblieben.
Ich wurde im Frühling 1949 wiederum weiterdeportiert, diesmal nach Asien, wiederum in Lastwaggons mit tausenden Mithäftingen zusammen. Wir sind in Nordkasachstan, in Umgebung Stadt Karaganda angekommen. Ich habe dort in den ersten Zeiten in einem grossen Steinbruch gearbeitet. Man hat mich im September 1949 mit tausenden anderen Häftlingen in Ortschaft Ekibaschtus, nicht weit vom Fluß Irtisch, im Gebiet der Stadt Pawlodar transportiert. Hier, in der Öde der Hungersteppe wurde eine neue Stadt, eine Bergbaustadt gegründet und aufgebaut. Die Geologen haben dort eine reiche Steinkohle-Fundstelle erschürfen. Ich habe auf Bauarbeiten gearbeitet, anfangs als Erdarbeiter, dann Maurer, später als Zimmermann und Verputzarbeiter, endlich als Hilfsarbeiter in einem Eisengießwerk.
Ich habe in diesem Lager, welche funktionierte mit verschärftem Regime, als ein spezielle, politische Gefängnislager, fast vier Jahre von meiner Haft verbracht. Wir haben uns in diesem Lager mit Alexander Solschenizyn befreundet. Obwohl er war damals noch nur ein Mittelschule-Lehrer, aber er war zwischen uns ein auffällige Mann von Bildung.“

 

roszas

János Rózsás (Boedapest, 6 augustus 1926)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Christa Reinig werd geboren op 6 augustus 1926 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Christa Reinig op dit blog.

 

GOTT RUFT KAIN

Als gott mich suchte traf er mich nicht auf dem Acker
als gott mich suchte traf er mich beim zeitungslesen
er kam ganz schwarz – es war ein kohlenpacker
er sprach: was ist mit abel gestern losgewesen
ich sagte: ich hab nichts gelesen
er sprach: der mensch lebt nicht von zeitung und von essen
ich sagte: sondern vom vergessen
er sprach: was glaubst du – hast du ein ewiges gesicht?
ich sagte: manchmal glaube ich manchmal nicht
er sprach: und weißt von nichts und hörtest keinen schrei
ich sagte: ich hörte wohl – ich ging vorbei

 

GOTT RUFT JUDAS

Ich stieß den haken zwischen asche und absud
und fischte einen löffel und zwei halbverdaute dinge
und als er kam – den kasten auf die karre lud
sprach er: für wieviel lieferst du mich an die klinge
ich sagte: was sind mir dreißig silberlinge
er sprach: was willst du denn von mir – du scher dich zu den deinen
ich sagte. das ist nichts für unsereinen
er sprach: man wird dich ewiglich bespucken wenn dus wagst
ich sagte: es sind idioten, wie du selber sagst
er sprach: daß gott dich lieb hat hast du das gedacht
ich sagte: ja sehr – und darum habe ich es vollbracht.

 

 reinig

Christa Reinig (6 augustus 1926 – 30 september 2008)

 

De Algerijnse dichter en schrijver Kateb Yacine werd geboren op 6 augustus 1929 in Zighout-Youcef. Zie ook alle tags voor Kateb Yacine op dit blog.

Uit: L’œuvre en fragments

Nedjma ou le poème ou le couteau! (Fragment)

Nous avions préparé deux verres de sang Nedjma ouvrait ses yeux parmi les arbres
Un luth faisait mousser les plaines et les transformait en jardins
Noirs comme du sang qui aurait absorbé le soleil
J’avais Nedjma sous le cœur frais humais des bancs de chair précieuse
Nedjma depuis que nous rêvons bien des astres nous ont Suivis…
Je t’avais prévue immortelle ainsi que l’air et l’inconnu
Et voilà que tu meurs et que je me perds et que tu ne peux me demander de pleurer …
Où sont Nedjma les nuits sèches nous les portions sur notre dos pour abriter d’autres sommeils!
La fontaine où les saints galvanisaient les « bendirs »
La mosquée pour penser la blanche lisse comme un chiffon de Soie
La mer sifflée sur les visages grâce à des lunes suspendues dans l’eau telles des boules de peau de givre
C’était ce poème d’Arabie Nedjma qu’il fallait conserver!
Nedjma je t’ai appris un diwan tout-puissant mais ma voix s’éboule je suis dans une musique déserte j’ai beau jeter ton cœur il me revient décomposé
Pourtant nous avions nom dans l’épopée nous avons parcouru le pays de complainte nous avons suivi les pleureuses quand elles riaient derrière le Nil…
Maintenant Alger nous sépare une sirène nous a rendu sourds un treuil sournois déracine ta beauté
Peut-être Nedjma que le charme est passé mais ton eau gicle sous mes yeux déférents

 

kateb

Yacine Kateb (6 augustus 1929 – 28 oktober 1989)

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Isabel Bolton (eig. Mary Britton Miller) werd geboren op 6 augustus 1883 in New London, Connecticut. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

Cat

The black cat yawns,
Opens her jaws,
Stretches her legs
And shows her claws.
Then she gets up
And stands on four
Long still legs,
And yawns some more.
She shows her sharp teeth,
She stretches her lip,
Her slice of a tongue
Turns up at the tip.
Lifting herself
On her delicate toes,
She arches her back
As high as it goes.
She lets herself down
With particular care,
And pads away
With her tail in the air.

 

The Universe

There is the moon, there is the sun
Round which we circle every year,
And there are all the stars we see
On starry nights when skies are clear,
And all the countless stars that lie
Beyond the reach of human eye.
If every bud on every tree,
All birds and fireflies and bees
And all the flowers that bloom and die
Upon the earth were counted up,
The number of the stars would be
Greater, they say, than all of these.

bolton

Isabel Bolton (6 augustus 1883 – 5 april 1975)
New London, de bibliotheek (Public Library)

 

De Australische schrijver Rolf Boldrewood (eig. Thomas Alexander Browne) werd geboren op 6 augustus 1826 in Londen. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009.

Uit: Miner’s Rights

Passionately fond of shooting and fishing, I had taken pains to get him a day’s rabbiting occasionally, and had let him carry my basket now and then when we had an afternoon’s holiday and set off for the trout stream. ‘Would ye look at this, Mr. Pole?’ said he. ‘I ha’ gotten it from a brother of mine in Australia, who went there in a big ship called the Red Jacket last year. Quartermaster, Jack was; and seems loike he’s runned away, and gotten hissen up the country to a place they call Ballyrat, where they’re a rootin’ out the gold like spuds.’ ‘That must be all nonsense,’ said I, unable to take in so much of the unusual at one gulp. ‘ Nay, but it is na,’ he replied. ‘ He sent me the letter and two newspapers as I’ve got at the kitchen as ye’d like to see ‘em. Here’s the letter. Happen ye’d like to read it. It’s Jack’s fist sure enough. He wants me to go to him, and I’d go fast enpu if I had any neighbour folk as ‘ud go with me. But I can’t think to face so far by mysen.’ ‘ Ha! Joe,’ said I, raising the heavy hammer and bringing down stroke after stroke with a strangely excited feeling, which made the heavy tool tremble in my grasp like a tack hammer. ‘ Wants you to go, does he ? Well, maybe you might have a mate after all.” I finished my hour’s striking, shod a horse, and pointed some farm tools, thinking the while that I might find such skill valuable in rude lands. My task done, I ventured to the Grange, and, locking myself in my bedroom, opened the epistle of Mr. Jack Bulder.“

 boldrewood

 Rolf Boldrewood (6 augustus 1826 – 11 maart 1915)

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 6 augustus 2007.

De Tsjechische schrijver, criticus en vertaler Jiří Weil werd op 6 augustus 1900 in Praskolesy.

Richard Preston, Sergio Ramírez, Conrad Aiken, Gunter Haug, Wendell Berry, Guy de Maupassant, Ron Silliman, Christian Wagner

Zie voor de volgende schrijvers van de 5e augustus mijn blog bij seniorennet.be

  

Richard Preston, Sergio Ramírez, Conrad Aiken, Gunter Haug

 

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 5e augustus ook bij seniorennet.be ook mijn vorige blog van vandaag. 

 

 Wendell Berry, Guy de Maupassant, Ron Silliman, Christian Wagner

Rutger Kopland, Witold Gombrowicz, Tom Bresemann, Tim Winton, Jáchym Topol, Allison Hedge Coke, Erich Weinert, Knut Hamsun, Percy Bysshe Shelley, Michaël Slory, René Schickele, Munkepunke, Maurice de Guérin, Otto Steiger

Zie voor de volgende schrijvers van de 4e augustus mijn blog bij seniorennet.be

  

Rutger Kopland, Witold Gombrowicz, Tom Bresemann, Tim Winton

 

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 4e augustus ook bij seniorennet.be mijn vorige blog van vandaag 

 

Jáchym Topol, Allison Hedge Coke, Erich Weinert, Knut Hamsun, Percy Bysshe Shelley

 

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 4e augustus ook bij seniorennet.be mijn eerste blog van vandaag.  

 

Michaël Slory, René Schickele, Munkepunke, Maurice de Guérin, Otto Steiger

 

Rupert Brooke, Leon Uris, Marica Bodrozic, Mirko Wenig, Radek Knapp, Christoph Geiser, Leonhard Huizinga, Steven Millhauser

De Britse dichter Rupert Brooke werd geboren in Rugby, Engeland, op 3 augustus 1887. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Rupert Brooke op dit blog.

 

Jealousy

When I see you, who were so wise and cool,
Gazing with silly sickness on that fool
You’ve given your love to, your adoring hands
Touch his so intimately that each understands,
I know, most hidden things; and when I know
Your holiest dreams yield to the stupid bow
Of his red lips, and that the empty grace
Of those strong legs and arms, that rosy face,
Has beaten your heart to such a flame of love,
That you have given him every touch and move,
Wrinkle and secret of you, all your life,
— Oh! then I know I’m waiting, lover-wife,
For the great time when love is at a close,
And all its fruit’s to watch the thickening nose
And sweaty neck and dulling face and eye,
That are yours, and you, most surely, till you die!
Day after day you’ll sit with him and note
The greasier tie, the dingy wrinkling coat;
As prettiness turns to pomp, and strength to fat,
And love, love, love to habit!
And after that,
When all that’s fine in man is at an end,
And you, that loved young life and clean, must tend
A foul sick fumbling dribbling body and old,
When his rare lips hang flabby and can’t hold
Slobber, and you’re enduring that worst thing,
Senility’s queasy furtive love-making,
And searching those dear eyes for human meaning,
Propping the bald and helpless head, and cleaning
A scrap that life’s flung by, and love’s forgotten, —
Then you’ll be tired; and passion dead and rotten;
And he’ll be dirty, dirty!
O lithe and free
And lightfoot, that the poor heart cries to see,
That’s how I’ll see your man and you! —

But you
— Oh, when THAT time comes, you’ll be dirty too!

 

 brooke

 Rupert Brooke (3 augustus 1887 – 23 april 1915)

 

De Amerikaanse schrijver Leon Uris werd geboren in Baltimore op 3 augustus 1924. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Leon Uris op dit blog.

Uit: Exodus (Vertaald door Hans Egon Gerlach)

“Die Maschine rollte holpernd auf die Halle zu und hielt vor einer großen Tafel mit der Aufschrift: WELCOME TO CYPRUS. Mark Parker, der durch das Fenster zu der Bergkette an der Nordküste sah, erkannte in der Ferne den seltsam zerklüfteten Gipfel der Fünffingerspitze. Ungefähr in einer Stunde würde er über den Paß hinüber nach Kyrenia fahren. Er trat in den Gang, rückte den Schlips zurecht, rollte die Hemdsärmel herunter und zog seine Jacke an. Welcome to Cyprus, ging es ihm durch den Kopf, Willkommen hier in Zypern – das war doch Othello. Aber er konnte nicht daraufkommen, wie die Stelle weiterging.

“Irgendwas zu verzollen?” fragte der Zollbeamte.

“Zwei Pfund Heroin und ein Buch mit pornographischen Zeichnungen”, antwortete Mark, während er nach Kitty Ausschau hielt.

Müssen doch immer ihre Witze machen, diese Amerikaner, dachte der Zollbeamte und ließ Parker passieren. Eine junge Dame vom Empfang der britischen Flugleitung kam auf ihn zu.

“Sind Sie Mr. Mark Parker?”

“Bekenne mich schuldig.”

“Mrs. Kitty Fremont hat angerufen. Sie läßt Ihnen ausrichten, es sei ihr leider nicht möglich, zum Flugplatz zu kommen, und Sie möchten doch gleich nach Kyrenia fahren, in das Dom-Hotel. Sie hat dort ein Zimmer für Sie bestellt.”

“Danke, mein Engel. Wo bekomme ich ein Taxi nach Kyrenia?”

“Ich werde Ihnen einen Wagen besorgen, Sir. Es wird einen Augenblick dauern.”

“Kann ich hier irgendwo eine Coffein-Transfusion bekommen?”

“Ja, Sir. Die Kaffeebar befindet sich dort drüben am Ende der Halle.”

Mark lehnte an der Theke und nahm einen kleinen Schluck von dem heißen schwarzen Kaffee. Willkommen hier in Zypern – er kam einfach nicht darauf, wie das vollständige Zitat hieß.

“Tatsächlich!” sagte eine dröhnende Stimme neben ihm. “Sie waren mir schon im Flugzeug so bekannt vorgekommen. Sie sind Mark Parker, stimmt´s? Ich wette, Sie wissen nicht mehr, wer ich bin.”

Zutreffendes bitte unterstreichen, dachte Mark. Kennengelernt in: Rom, Paris, London, Madrid; und zwar an der Theke bei: Charley, Romeo, Alfonso, Jacques. Ich berichtete damals gerade über: Krieg, Revolution, Unruhen. An dem betreffenden Abend hatte ich bei mir: eine Blonde, Braune, Rothaarige (oder vielleicht war es auch die mit den zwei Köpfen).”

 

 uris

Leon Uris (3 augustus 1924 – 21 juni 2003)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Marica Bodrozić werd geboren op 3 augustus 1973 in Zadvarje in het toenmalige Joegoslavië. Zie ook alle tags voor Marica Bodrozić op dit blog.

Uit: Der Spieler der inneren Stunde

„Träume werden nicht erwachsen. Träume sind ohne Zeit. Die Geschichte von Jelena Felder ist es auch. Dennoch hat ihr Abschied eine eigene Stunde. Auf der Strasse der Bilder herrscht das Gleichmaß. Aber welches Gedächtnis hat der Abschied, welche Farbe, welchen Geruch?

Die Scharfgarbe ist im Garten des Großvaters zu sehen, das Auge eines Kindes über ihr. Jelenas Nasenspitze ist gelb vom Innern einer Blüte. Der Sommer ist da, ja, aber auch ein sehr kalter alter Winter. Das Zimmer, in dem das Feuer wohnt, hat keinen Ofen. Es ist Jelenas Zimmer. Dort ist die Beständigkeit des Sommers und die Unbeständigkeit der Erinnerung. Das Spiel ist dort, das honiggelbe Strahlen der Dielen.

Draußen, vor dem Haus am Ende des Dorfes, liegt die Luft über den Menschen wie eine sonnengebräunte Schulter. Über der Schulter lebt der Süden. Der Garten, oberhalb der kleinen Grasebene, ist das richtige Draußen. Hinter diesem Draußen ist ödes Gebüsch, eine Hühnerfarm und die staubige, später asphaltierte Landstrasse. Alles das, alles zusammen, ist in diesem stillegedeichselten Augenblick Jugoslawien, das Jelena in nur wenigen Tagen im Alter von zehn Jahren verlassen wird.

Großvater Igor wusste lange nichts vom endgültigen Fortgehen der Kinder. Hanna und Jelena selbst hielten es für am Ende unwahrscheinlich, jemals weiter mit dem Omnibus als bis zur Küste zu gelangen. In Split gab es sogar Züge. Jelenas Geschwister Hanna und Ivan glaubten lange Zeit, die Züge baue man speziell „für den Film“, fahren könne man in Wirklichkeit aber nur mit dem Bus. Zumindest nahmen sie das für die weiten Strecken an, und das Ausland musste ja weit weg sein, sonst hätte es anders geheißen.“

 

marica

Marica Bodrožić (Zadvarje, 3 augustus 1973)

 

De Duitse dichter Mirko Wenig werd geboren op 3 augustus 1977 in Gera. Zie ook alle tags voor Mirko Wenig op dit blog.

 

Thüringen

doch wie mir der Mund
wuchs mit deinen
Schatten und
Wismuthalden
und zubetonierten
Flussbetten und Hügeln und
Mülldeponien
und Schuttbergen
und Abrisshäusern ich

streite ab und schiebe mich
vorwärts mit den Jahren trage
Ablagerungen auf der
Zungenspitze Kies
zwischen den Zähnen und das
Knirschen hört nicht auf das geht
tiefer mit den Wurzeln und
Schritten geht es mich an
mit der Zeit

 

wenig

Mirko Wenig (Gera, 3 augustus 1977)

 

De Pools-Oostenrijkse schrijver Radek Knapp werd geboren op 3 augustus 1964 in Warschau. Zie ook alle tags voor Radek Knapp op dit blog.

Uit: Gebrauchsanweisung für Polen

Ein Ausländer in Polen

Da Sie nun kurz davor stehen, den Polen in ihrem eigenen Land zu begegnen, sollten Sie unbedingt ein paar Dinge über sie wissen. Denn hier haben die Polen ihren Alltag, wohingegen Sie jetzt der Ausländer sind und das bald auch zu spüren bekommen. Die Polen sind nämlich sehr sensibilisiert, was den Umgang mit Ausländern angeht. Eine Eigenschaft, die sie übrigens mit den Westeuropäern teilen – wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen. Im Westen hält man einen Ausländer in der Regel für ein dunkelhäutiges Individuum, das über einen großen Appetit auf deutsche Steuergelder und die diabolische Fähigkeit verfügt, unseren blonden Walküren den Kopf zu verdrehen. In Polen ist das andersherum. Ein Ausländer ist ein edles, großzügiges Wesen, das aus einer Welt kommt, die noch in Ordnung ist. Das liegt am ausgeprägten Sinn für Gastfreundschaft, einem Markenzeichen der slawischen Seele. Wenn in Polen zu Ihnen jemand dzien dobry sagt, was soviel wie guten Tag bedeutet, dann meint er es auch so.

 

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 Radek Knapp (Warschau, 3 augustus 1964)

 

De Zwitserse schrijver Christoph Geiser werd geboren op 3 augustus 1949 in Basel. Zie ook alle tags voor Christoph Geiser op dit blog.

Uit: Grünsee – Brachland

„Pingger, drei Jahre älter als ich, erschien mir damals viel älter – er hatte Einfälle und Ideen, durfte zwar nur selten zu uns kommen, aber wenn er kam, erfand er, was wir noch nicht erfinden konnten: Er baute uns das Matterhorn; er holte sämtliche Stühle aus den Zimmern, stellte sie mit den Stuhllehnen gegeneinander in die Mitte des Ganges, türmte Stühle auf Stühle, legte Kissen auf die Sitzflächen und holte Hocker aus der Küche; zuoberst kam wieder ein Stuhl mit Rückenlehne zu stehen, wegen des steilen geknickten Gipfels. Über das Gerüst aus Stühlen breitete Pingger die schweren Bärenfelldecken, in die sich Großmutter am Nachmittag auf dem Balkon einhüllte. Unser Matterhorn, viel größer als wir, ein abwechslungsreicher zerklüfteter Berg, der ganz unterschiedlich aussah, je nachdem von welcher Seite man ihn betrachtete, war, fanden wir, dem Original mindestens ebenso ähnlich wie das Ölbild über dem Eßtisch im Wohnzimmer, und Oes fand das auch; nur die Farbe stimmte nicht: Unser Berg war braun statt weiß.
Dann genügte uns der Berg allein doch nicht; das Spiel wäre zu Ende gewesen, und unser großer Cousin wäre heimgegangen: vorzeitig. Was sollten wir mit diesem Berg anfangen?
Besteigen konnten wir ihn nicht, er wäre zusammengebrochen; Bergsteiger aus Plastik, mit denen wir Erstbesteigung und Absturz hätten spielen können, besaßen wir nicht; überhaupt sah unser Berg, wenn wir ihn lange genug betrachteten, gar nicht wie ein Berg aus, eher wie eine Landschaft aus sanft gewellten Hügeln.“

 

 geiser

 Christoph Geiser (Basel, 3 augustus 1949)

 

De Nederlandse schrijver Leonhard Huizinga werd geboren op 3 augustus 1906 in Groningen. Zie ook alle tags voor Leonhard Huizinga op dit blog.

Uit: Adriaan en Olivier

“Het was in het allerholst van den nacht en twee groote volle manen stonden met verwijtende gezichten aan den hemel.

‘Hoe hard rijden wij nu?’ vroeg ik.

‘Zesennegentig,’ zei Adriaan en draaide achteloos het stuur drie keer rond.

‘Wáár rijden wij nu?’ vroeg ik.

‘Om de markt in Rittenburg,’ zei Adriaan.

‘Rittenburg is een prachtig oud stadje,’ zei ik. ‘Het bezit een fraai middeleeuwsch stadhuis, met een monumentale trap.’

‘Nee,’ zei ik, toen het lawaai had opgehouden, ‘het bezat een fraai middeleeuwsch stadhuis. Kijk nu toch eens wat je gedaan hebt! Je kunt toch niet met een auto deze monumentale trap op!’

‘Is die auto van u?’ vroeg de agent.

‘Geweest,’ zeiden wij, en schudden de overblijfselen van ons af.

‘Mag ik uw rijbewijs eens even zien?’ vroeg de agent.

‘Nee,’ zei ik, ‘het is geen kijkdag vannacht.’

Hij trok zijn potlood.

‘Uw naam!’ zei hij tegen mij.

‘Ik ben incognito, nieuwsgierig aagje.’

‘Hoe zegt u?’

‘Incognito. I-N-C-O-G-N-I-T-O.’

Hij schreef het op.

‘Voornaam?’

‘Ja, erg voornaam.’

‘Hoe is die?’

‘Olivier,’ zei ik, ‘maar zonder Twist.’

‘Dat zou ik u ook niet raje,’ zei de agent. ‘Waar ben u geboren?’

‘In het binnengasthuis, ’s ochtends om kwart over twee uit een zekere hoeveelheid zonnegloren plus een zucht van de ziedende zee.’

 

huizinga 

 Leonhard Huizinga (3 augustus 1906 – 9 juni 1980)

 

De Amerikaanse schrijver Steven Millhauser werd geboren op 3 augustus 1943 in New York. Zie ook alle tags voor Steven Millhauser op dit blog.

Uit: The Man In The Attic

„At exactly midnight by his strapless watch, Haverstraw puts down his No. 2 hexagonal yellow pencil beside his spiral-bound notebook, which he leaves open on the desk, and leans back in his chair. For a moment he feels dizzy, and grips the edge of the desk; it is hot in the attic room, and the air feels stale and close, despite the twenty-year-old rattling window fan that is supposed to draw the hot air out and somehow leave coolness in its wake. The attic room, lined with bookshelves, is above the second floor of the house, where his mother has her bedroom. Haverstraw’s bedroom is also on the second floor, but he prefers to sleep in the old guest-bed in the attic study. The mattress sags, his feet stick over the end, and the room is poorly heated in winter, but Haverstraw does not seek comfort. Haverstraw is thirty-nine years old and lives with his sixty-six-year-old mother. For the last nine years he has been at work on an immense project, an experiment in memory, which will justify him. Tonight the writing has gone well, or at least not badly, though perhaps his ideas have carried him a little astray; he has the sudden sense that the whole project is astray, his whole life astray, but the thought is so terrifying that he quickly suppresses it. He must get out and walk in the night. His waking hours are divided into three segments: from one in the afternoon to six at night he gets through the day, from seven to midnight he writes, and from midnight to five in the morning he gets through the night. He sleeps from five in the morning to one in the afternoon. Dinner with his mother is from six to seven–always. His work will justify him. People will understand. He will be redeemed. Remember old Haverstraw? Guy who lived in the attic? Well! Seems that he. Turns out he. Haverstraw needs to get outside and walk.“

millhauser

Steven Millhauser (New York, 3 augustus 1943)

Isabel Allende, James Baldwin, Zoltán Egressy, Caleb Carr, Philippe Soupault, Félix Leclerc, Arnold Kübler, Adolf Friedrich von Schack

De Chileense schrijfster Isabel Allende werd geboren in Lima op 2 augustus 1942. Zie ook alle tags voor Isabel Allende op dit blog.

Uit: Het eiland onder de zee (Vertaald door Rikkie Degenaar)

“Toulouse Valmorain kwam aan in Saint-Domingue in 1770, het jaar dat de Franse dauphin met de Oostenrijkse aartshertogin Marie-Antoinette trouwde. Voor hij naar de kolonie afreisde, toen hij er nog geen idee van had dat het lot hem een loer zou draaien en hij zich uiteindelijk tussen de suikerrietvelden van de Antillen zou begraven, was hij in Versailles nog uitgenodigd op een van de feesten ter ere van de nieuwe dauphine; een veertienjarig, blond meisje dat onverholen zat te gapen vanwege het strenge protocol van het Franse hof.

Dat lag allemaal achter hem. Saint-Domingue was een andere wereld. De jonge Valmorain had niet meer dan een vaag idee van de plek waar zijn vader zo goed en zo kwaad als het ging het geld bijeengaarde om zijn gezin te onderhouden, met de ambitie er een fortuin van te maken. Hij had ergens gelezen dat de Arowakken, de oorspronkelijke indiaanse bewoners, het eiland ‘Haïti’ hadden genoemd voor de conquistadores de naam in ‘La Española’ veranderden en met alle inboorlingen afrekenden.

Binnen vijftig jaar was er niet één Arowak over en waren al hun sporen uitgewist: ze bezweken aan Europese ziekten, pleegden zelfmoord of vielen ten slachtoffer aan de slavernij. Het was een ras met een rossige huid en dik zwart haar, van een onbewogen waardigheid en zo zachtaardig dat een Spanjaard er op zijn eentje en met zijn blote handen wel tien tegelijk aankon. Ze leefden in polygame gemeenschappen en bewerkten de aarde met zorg, om haar niet uit te putten: zoete aardappelen, maïs, kalebassen, aardnoten, paprika, aardappelen en maniok.“

 

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Isabel Allende (Lima, 2 augustus 1942)

 

De Amerikaanse schrijver James Baldwin werd op 2 augustus 1924 in Harlem, New York, geboren. Zie ook alle tags voor James Baldwin op dit blog.

Uit: Sonny’s Blues

„All I know about music is that not many people ever really hear it. And even then, on the rare occasions when something opens within, and the music enters, what we mainly hear, or hear corroborated, are personal, private, vanishing evocations. But the man who creates the music is hearing something else, is dealing with the roar rising from the void and imposing order on it as it hits the air. What is evoked in him, then, is of another order, more terrible because it has no words, and triumphant, too, for that same reason. And his triumph, when he triumphs, is ours. I just watched Sonny’s face. His face was troubled, he was working hard, but he wasn’t with it. And I had the feeling that, in a way, everyone on the bandstand was waiting for him, both waiting for him and pushing him along. But as I began to watch Creole, I realized that it was Creole who held them all back. He had them on a short rein. Up there, keeping the beat with his whole body, wailing on the fiddle, with his eyes half closed, he was listening to everything, but he was listening to Sonny. He was having a dialogue with Sonny. He wanted Sonny to leave the shoreline and strike out for the deep water. He was Sonny’s witness that deep water and drowning were not the same thing — he had been there, and he knew. And he wanted Sonny to know. He was waiting for Sonny to do the things on the keys which would let Creole know that Sonny was in the water.
And, while Creole listened, Sonny moved, deep within, exactly like someone in torment. I had never before thought of how awful the relationship must be between the musician and his instrument. He has to fill it, this instrument, with the breath of life, his own. He has to make it do what he wants it to do. And a piano is just a piano. It’s made out of so much wood and wires and little hammers and big ones, and ivory. While there’s only so much you can do with it, the only way to find this out is to try; to try and make it do everything.“

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James Baldwin (2 augustus 1924 – 1 december 1987)

 

De Hongaarse dichter en schrijver Zoltán Egressy werd geboren in Boedapest op 2 augustus 1967. Zie ook alle tags voor Zoltán Egressy op dit blog.

Uit: Sports the Hungarians do badly (Bespreking van Spinach and Chips door Patrick Mullowney)

„Here, there is no ensemble cast, just three characters: two line-guards and a referee in the changing room before, during, and after a local soccer match. Here we find the same exaggerated human foibles –stupidity, vanity, alcoholism, etc. – that were on display in Portugal. These grotesque figures are also depicted in a gently indulgent way. The novelty here is the sports-talk and soccer jargon, which the characters handle naturally and effortlessly, giving us a very unlikely behind-the-scenes view of the game. The fact that we get an intimate peek at the lives of these mostly overlooked (if not mocked and despised) soccer employees gives the play its special appeal. (Egressy wrote another sports play entitled 4 x 100 about a women’s relay team. Although seemingly a female version of Spinach and Chips with many similar themes, this play focused instead on the athletes and coaches. It ran for a short time at the Merlin Theatre and prompted critic Andrea Tompa to ask, “Why does Egressy always choose sports that the Hungarians do badly?”)
(…)

As for the scenario, Soap and Artist are the two unhappy line guards. Soap is still angry about being demoted from referee. Artist has lost his girlfriend Mariann, who always used to give him spinach and chips before each match. She left him for Laci, the referee for that day’s match. Artist deals with the loss by drinking vast quantities of alcohol and writing awful poetry. Since both men, justly or unjustly, blame Laci for their misfortunes, they decide to sabotage the game to get revenge.“

 

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Zoltán Egressy (Boedapest, 2 augustus 1967)

 

De Amerikaanse schrijver en historicus Caleb Carr werd geboren op 2 augustus 1955 in New York. Zie ook alle tags voor Caleb Carr op dit blog.

Uit: The Alienist

„I have to confess – I remember almost nothing about this book – which I find weird, because I remember loving it when I first read it!

I read this book when it first came out, although it’s not really my thing. Actually, it is my thing – with the whole historical New York setting, which I love – and the serial killer plotline – which I love even more. I love any book about the psychology of killers (having just finished 2 books in a row on Leopold & Loeb … the theme continues) But it was one of those moments when you look around on the subway and you see EVERYONE reading the same book … and in general, I don’t read books like that. Not that I have anything against them, morally or whatever – but if everyone’s reading it, I probably will not be into it myself. At any given moment you can look around and see people reading Nicholas Sparks. Or Mitch Albom. I’m not reading those people. But they’re obviously massive bestselling authors – which is why you look around and see everyone reading their books – but I am not their audience. Just not. There have been a couple of times when my taste coincided with the zeitgeist moment – and The Alienist was one of them. I can’t remember why I picked it up – because i’m usually turned off by 100% agreement, as in: a neverending chorus of “you have to read this book!” What can I say. I’m contrary. The weird thing is, though, I can remember my experience of reading The Alienist (I could not put that book down. Total page-turner) – but I can remember almost nothing about it. I know there was a group of people who came together to solve the crime.“

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Caleb Carr (New York, 2 augustus 1955)

 

 

De Franse dichter en schrijver Philippe Soupault werd geboren op 2 augustus 1897 in Chaville bij Parijs. Zie ook alle tags voor Philippe Soupault op dit blog.

 

Pour la liberté

Laissez chanter
l’eau qui chante
Laissez courir
l’eau qui court
Laissez vivre
l’eau qui vit
l’eau qui bondit
l’eau qui jaillit
Laissez dormir
l’eau qui dort
Laissez mourir
l’eau qui meurt.

 

Donnez-moi

Donnez-moi je vous prie
Vos ciseaux
Vos couteaux
Vos sabots
Vos bateaux
Donnez-moi tout je vous prie
Je rémoule et je scie
Donnez-moi je vous prie
Vos cisailles
Vos tenailles
Vos ferrailles
Vos canailles
Donnez-moi tout je vous prie
Je rémoule et je scie
Donnez-moi je vous prie
Vos fusils
Vos habits
Vos tapis
Vos ennuis
Je rémoule et je fuis.

 

soupault

Philippe Soupault (2 augustus 1897 – 12 maart 1990)

 

 

De Frans-Canadese dichter, schrijver, acteur, zanger en politiek activist Félix Leclerc werd geboren op 2 augustus 1914 in La Tuque, Quebec, Canada. Zie ook alle tags voor Félix Leclerc op dit blog.

 

Prière bohémienne

À tous les bohémiens, les bohémiennes de ma rue
Qui sont pas musiciens, ni comédiens, ni clowns
Ni danseurs, ni chanteurs, ni voyageurs, ni rien
Qui vont chaque matin, bravement, proprement
Dans leur petit manteau sous leur petit chapeau

Gagner en employés le pain quotidien
Qui sourient aux voisins sans en avoir envie
Qui ont pris le parti d’espérer
Sans jamais voir de l’or dans l’aube ou dans leur poche
Les braves Bohémiens, sans roulotte, ni chien
Silencieux fonctionnaires aux yeux fatigués

J’apporte les hommages émus
Les espoirs des villes inconnues
L’entrée au paradis perdu
Par des continents jamais vus
Ce sont eux qui sont les plus forts
Qui emportent tout dans la mort

Devant ces bohémiens, ces bohémiennes de ma rue
Qui n’ont plus que la nuit pour partir
Sur les navires bleus de leur jeunesse enfuie
Glorieux oubliés, talents abandonnés
Comme des sacs tombés au bord des grands chemins

Qui se lèvent le main cruellement heureux
D’avoir à traverser des journées
Ensoleillées, usées, où rien n’arrivera que d’autres embarras
Que d’autres déceptions tout au long des saisons

J’ai le chapeau bas à la main
Devant mes frères bohémiens

 

lecclerc

Félix Leclerc (2 augustus 1914 – 8 augustus 1988)
Leclerc in 1950

 

De Zwitserse schrijver Arnold Kübler werd geboren op 2 augustus 1890 in Wiesendrangen. Zie ook alle tags voor Arnold Kübler op dit blog.

Uit: Der verhinderte Schauspieler

„Mitten in den Ferien noch packte er seinen Koffer und machte sich auf nach Örlewitz. Es war die Zeit nach dem Großen Krieg. Noch wuchs kein Gräslein auf den Feldern, darüber er weggezogen. Noch versuchten rings um Helvetien in allen Krankenhäusern die Ärzte mit seiner Hinterlassenschaft fertig zu werden, noch klangen den Menschen die Drahtnachrichten der Heeresleiter im Ohr und der Ton der Kriegsberichterstatter, die sie jahrelang vernommen. Aber jenseits des Bodensees hingen die Äpfel an den Bäumen wie daheim, daß Drahtzaun sich wunderte, und als er nachts durch Bayern und Franken fuhr und der Vollmond auf den Feldern lag und auf die Dächer schien, darunter die Menschen schliefen, die im Kriege gewesen, während er den Esel im Weihnachtsmärchen gespielt hatte, da schämte sich Drahtzaun jetzt, dahinein zu dringen, wo er bisher nicht gewesen, und es war ihm, als dürfe er nur ganz bescheiden auftreten und sozusagen auf den Zehenspitzen das fremde Land betreten. – In Dresden nahm er ein Bad und wusch sich mit Kriegsseife, die kein Fett, aber viel Lehm enthielt und die ihm ein Fräulein lächelnd durch den Schalter gereicht hatte. Am andern Tag setzte er die Reise nach Örlewitz fort. – Das Land lag eben, weite Stoppelfelder zogen an den Fenstern vorbei; die Wälder sahen anders aus als jene, drin Drahtzaun Erdbeeren gesucht hatte, und in den Zeitungen standen lauter fremde Dinge. In Örlewitz stand auf dem Bahnhofplatz ein Festbogen mit Tannenreisig umwunden und mit der Aufschrift »Willkommen« geschmückt. Der galt aber nicht ihm, sondern den heimkehrenden Kriegsgefangenen. Im Hotel ließ er sich sofort einen Lindenblütentee geben. Den goß er glühendheiß durch seine Kehle, nicht wegen des Durstes, sondern wegen der Stimme. Die lange Reise war ihm nicht gut bekommen, das hatte er gleich gemerkt, vorhin, als er das Zimmer bestellte!“

 

 kuebler

Arnold Kübler (2 augustus 1890 – 27 december 1983)
Getekend door Martin Fivian

 

De Duitse dichter, schrijver, kunst- en literatuurcriticus Adolf Friedrich von Schack werd geboren op 2 augustus 1815 in Brüsewitz bij Schwerin. Zie ook alle tags voor Adolf Friedrich von Schack op dit blog.

 

Oft, wenn wir ruhen Mund an Mund

Oft, wenn wir ruhen Mund an Mund
Und meine Adern an den deinen pochen,
Nach innen lausch’ ich plötzlich still;
Ich fühle, wie aus unsrer Seele Grund
Ein Wort, noch nie auf Erden ausgesprochen,
Empor sich ringen will.

O! der Natur Geheimniß ruht
Und alles Lebens in dem Wort beschlossen,
Doch matt bisher noch ists verhallt.
Höher aufflammen laß der Küsse Gluth,
Daß es zuletzt, in vollen Klang ergossen,
Von unsern Lippen wallt!

 

schack

Adolf Friedrich von Schack (2 augustus 1815 – 14 april 1894)

Gerrit Krol, Edward van de Vendel, Frans Pointl, Jim Carroll, Ko Un, Juan Filloy, Anne Hébert, Herman Melville, Frederick Busch, Ernst Jandl, Guus Kuijer, Francis Scott Key

De Nederlandse dichter en schrijver Gerrit Krol werd geboren op 1 augustus 1943 in Groningen. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2006 en ook mijn blog van 1 augustus 2007 en ook mijn blog van 1 augustus 2008 en ook mijn blog van 1 augustus 2009.

De kameel

De kameel heet wel
het schip van de woestijn,
daar kan ieder over meepraten
die op zo’n beest gezeten heeft.
Je zit hoog op een stoel
als het ware, je gaat
wel heen en weer, maar je voelt
je daarbij op je gemak,
terwijl in de diepte de
kop van het beest
gelijkmatig naar voren glijdt
als de boeg van een
roeiboot, met schokjes.

 

Ary’s tuin

Het leuke van een tuin
is dat je hem voortdurend
snoeien moet,
of snoeien, noem het
oogsten, of wat je zoal
met snijbloemen doet,
snijden, in een vaas zetten,
de stelen, in knop
waar men de bloem in ziet,
of bloem, noem het poëzie,
of gewoon verhaal, want
wie niet waagt die knoeit,
wie schrijft die snijdt,
wie snijdt die bloeit.

 

Niet te beschrijven

Niet te beschrijven
wat een geur doet in je neus
en in het weke van je hersenen,
een bloem,
een strandlucht.

Laatst liep ik op de weg
toen langs mij streek een vleug van vroeger,
van potten inkt en rekenen,
wat ik in der eeuwigheid zou zijn vergeten,
ik liep ertegenop.

Men zegt dat van bepaalde vlindersoorten
het reukvermogen
zich uitstrekt over kilometers,
maar of het nu de natuur is
of een oude school,
of een meisje dat in je armen staat
en geurt als zeven jaar geleden
of, als het heeft geregend,
de hartverscheurende kracht van een naaldwoud
– je noemt het,
maar beschrijven kun je het niet.

 krol

Gerrit Krol (Groningen, 1 augustus 1934)

 

De Nederlandse dichter en schrijver Edward van de Vendel werd geboren in Leerdam op 1 augustus 1964. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2009.

Brief

Ik schrijf hier lieve dingen
in het zand –
met de tenen aan mijn voet,
met de vingers van mijn hand.
De zee komt even lezen,
trekt mijn letters van het strand
en brengt ze naar de overkant.
Of spoelt mijn brief alleen
een beetje heen en weer?
Ik krijg nooit antwoord.
Of juist wel?
Legt de zee met elke golf
een nieuwe bladzij
voor me neer?

 

Zomer

Eerst was ik verbrand
en toen ging ik vervellen.
Nu laat ik los van buiten.
Nu zit ik me te pellen.
Ik leg mezelf naast me neer
in duizend stukjes huid.
De zomer is een spelletje
en ik puzzel me eruit.

vendel

Edward van de Vendel (Leerdam, 1 augustus 1964)

 

De Nederlandse dichter en schrijver Frans Pointl werd geboren in Amsterdam op 1 augustus 1933. Zie ook mijn blog van 5 mei 2006 en ook mijn blog van 1 augustus 2007  en ook mijn blog van 1 augustus 2008 en ook mijn blog van 1 augustus 2009.

Kinderverdriet

het kind was binnen de ramen
een volle dag
bevroren verlokken
vielen wezenloos
van een grauw palet
toen de dag gerimpeld werd
kwam het kind buiten
en huilde
omdat er geen sneeuw meer lag

 

Ako-diner 1990

er stonden een Rolls, een Bentley en een Porsche
een echtpaar stapte uit een Saab Turbo
ik stapte uit mijn strippenkaart

voor het eerst zat ik aan
aan een diner
dat viel verdraaid niet mee
een colonne obers bracht schalen binnen
waarop saumon fumé

daarna kreeg ik een bord
met iets roze-roods erop
dat leek op een jonge uit het nest
gevallen en gefrituurde reiger
ik vroeg iemand hoe dit heette
die meneer zei: zolang het niet
beweegt kunt u het rustig eten

het diner was beslist niet slecht
maar ik prefereer brood met omelet
aangezeten aan eigen aanrecht.

 pointl

Frans Pointl (Amsterdam,  1 augustus 1933)

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en musicus Jim Carroll werd geboren op 1 augustus 1949 in New York. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2007 en ook mijn blog van 1 augustus 2008 en ook mijn blog van 1 augustus 2009.

8 Fragments For Kurt Cobain

7/
But Kurt…
Didn’t the thought that you would never write another song
Another feverish line or riff
Make you think twice?
That’s what I don’t understand
Because it’s kept me alive, above any wounds

8/
If only you hadn’t swallowed yourself into a coma in Roma…
You could have gone to Florence
And looked into the eyes of Bellinni or Rafael’s Portraits

Perhaps inside them
You could have found a threshold back to beauty’s arms
Where it all began…

No matter that you felt betrayed by her

That is always the cost
As Frank said,
Of a young artist’s remorseless passion

Which starts out as a kiss
And follows like a curse

 caroll

 Jim Carroll (1 augustus 1949 – 11 september 2009)

 

De Koreaanse dichter Ko Un werd geboren op 1 augustus 1933 in Gunsan. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2007 en ook mijn blog van 1 augustus 2008 en ook mijn blog van 1 augustus 2009.

Nordwärts ziehende Blütennachricht

Zum Lied wird, wer auch immer da stirbt in unserem Lande.
Wieder geboren
Wieder geboren
sind zu Blumen wir verwandelt.
Vom südlichsten Stück Land im ultramarienen Meer,
aus dem Garten der Dorfschule auf Mara* kommt die Kunde:
Die Blütenknospen springen.
Nordwärts
nordwärts
anschwellende Blütenpracht
bis nach Namyang, unserer kalten Heimat am Tumen-Fluß,
bis nach Yongjŏng** in Nord-Kando, jenseits vom Fluß
— selbst hinauf bis nach Sibirien.
Wenn alle Knospen springen,
welch Wehklage ist’s an diesem Tag im ganzen Lande.
In unserem Lande
sterben und verwandelt sein zu einem Lied,
dem traurigen Lied,
das tief in meinem Herzen zu einem Menschen wird.
Wieder geboren
wieder geboren
ist unser Vaterland dreitausend li weit von Blüten übersät.
Vertaald door Frank Hoffmann

 un

 Ko Un (Gunsan, 1 augustus 1933)

 

De Argentijnse schrijver Juan Filloy werd geboren op 1 augustus 1894 in Córdoba. Filoy studeerde rechten en trok daarna naar Río Cuarto in centraal Argentinié. Daar werkte hij zijn leven lang als advocaat en rechter. Filoy gold in literaire kringen als een zonderling en eenling. Zijn werk verscheen vaak in eigen beheer, af en toe bij kleine uitgeverijen. Tussen 1939 en 1967 publiceerde hij helemaal niets. Toch omvat zijn oeuvre 49 boeken, waaronder 11 romans.

Uit: The cow and the car (Vertaald door Jeremy Osner)

„The rain has firmed up the unpaved road’s surface. The recently rinsed atmosphere is fresh and clean. The sun’s glory shines down at the end of March.

A car comes along at a high velocity. Beneath the pampa’s skies — diaphanous tourmaline cavern — the swift car is a rampaging wildcat.

The moist fields give off a masculine odor, exciting to the lovely young woman who’s driving. And accelerating, accelerating, until the current of air pierces her, sensuous. But…

All of a sudden, a cow. A cow, stock-still in the middle of the roadway. Screeching of brakes, shouting. The horn’s stridency shatters the air. But the cow does not move. Hardly even a glance, watery and oblique, she chews her cud. And then, she bursts out:

— But señorita!… Why all this noise? Why do you make such a hurry, when I’m not interested in your haste? My life has an idyllic rhythm, incorruptible. I am an old matron who never gives way to frivolity. Please: don’t make that racket! Your clangor is scaring the countryside. You do not understand why; you don’t even see it. The countryside flies past, by your side; your velocity turns it into a rough, variegated visual pulp. But I live in it. It is where I hone my senses, they are not blunt like yours… Where did you find this morbid thirst which absorbs distance? Why do you dose yourself with vertigo? You subjugate life with urgency, instead of appreciating its intensity. Come on! lay off the horn. Time and space will not let themselves be ruled by muscles of steel and brass.“

 filloy

 Juan Filloy (1 augustus 1894 – 15 juli 2000)

 

De Canadese dichteres en schrijfster Anne Hébert werd geboren op 1 augustus 1916 in Sainte-Catherine-de-Fossambault, Quebec. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2007 en ook mijn blog van 1 augustus 2008 en ook mijn blog van 1 augustus 2009.

ÉVEIL AU SEUIL D’ UNE FONTAINE

Ô ! spacieux loisir
Fontaine intacte
Devant moi déroulée
À l’heure
Où quittant du sommeil
La pénétrante nuit
Dense forêt
Des songes inattendus
Je reprends mes yeux ouverts et lucides
Mes actes coutumiers et sans surprises
Premiers reflets en l’eau vierge du matin.
La nuit a tout effacé mes anciennes traces,

Sur l’eau égale
S’étend
La surface plane
À perte de vue.
D’une eau inconnue.
Et je sens dans mes doigts
À la racine de mon poignet
Dans tout le bras
Jusqu’à l’attache de l’épaule
Sourdre un geste
Qui se crée
Et dont j’ignore encore
L’enchantement profond.

hebert

Anne Hébert (1 augustus 1916 – 22 februari 2000)

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Herman Melville werd geboren in New York op 1 augustus 1819. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2007  en ook mijn blog van 1 augustus 2008 en ook mijn blog van 1 augustus 2009.

THE APPARITION

CONVULSIONS came; and, where the field
Long slept in pastoral green,
A goblin-mountain was upheaved
(Sure the scared sense was all deceived),
Marl-glen and slag-ravine.

The unreserve of Ill was there,
The clinkers in her last retreat;
But, ere the eye could take it in,
Or mind could comprehension win,
It sunk!–and at our feet.

So, then, Solidity’s a crust–
The core of fire below;
All may go well for many a year,
But who can think without a fear
Of horrors that happen so.

melville

Herman Melville (1 augustus 1819 – 28 september 1891)

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Ernst Jandl werd geboren in Wenen op 1 augustus 1925. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2007 en ook mijn blog van 1 augustus 2008.

Uit: aus dem wirklichen leben

“mit sieben hing mein leben an einem faden, als ich nach masern wassersucht und nierenentzündung mit urämischen erscheinungen bekam und wochenlang auf dem bauch liegen und alles ohne salz essen mußte, aber es kam dann nicht wie mit dem kleinen guido über den ich ein buch gelesen hatte das seine mutter geschrieben hatte um für alle aus ihm einen kleinen heiligen zu machen, sondern meine mutter betete mich gesund und hatte auch ein fläschen mit lourdes-wasser für mich besorgt, obwohl sie gewußt haben mußte warum wir zum abendgebet immer sagten: laß mich lieber sterben als eine todsünde begehn, wozu damals noch die gelegenheit bestanden hätte, und keiner hätte dann jemals von meinen gedichten erfahren, die ja die meisten erst viele jahre später kamen, und es hätte keine lücke gegeben und niemand hätte etwas gefehlt.

hernals

oh scheiße, ich habe gestern
mein abendgebet vergessen
aber heut früh wirst du es, lieber gott
auch noch akzeptieren

“lieber gott, laß mich eher sterben
als eine todsünde begehen”

wie es eben jetzt geschehen könnte
denn es ist sonntag
und ich habe nicht die absicht zur messe zu gehen
was eine todsünde ist
sondern bleibe im warmen bett
um noch ein bißchen zu onanieren
was ebenfalls eine todsünde ist
wie meine mutter mir erklärt hat
eh man sie begraben hat
auf dem hernalser friedhof
hoch über der stadt, meinem geliebten
wien.

seltsam, wie oft
er mein gebet schon nicht erhört hat.”

jandl

Ernst Jandl (1 augustus 1925 – 9 juni 2000)

De Amerikaanse schrijver Frederick Busch werd geboren in New York.  Zie ook mijn blog van 1 augustus 2007 en ook mijn blog van 1 augustus 2008.

Uit: Girls

„We started clearing the field with shovels and buckets and of course our cupped, gloved hands. The idea was to not break any frozen parts of her away. Then, when we had a broad hole in the top of the snow that covered the field and we were a foot or two of snow above where she might have been set down to wait for spring, we started using poles. Some of us used rake handles and the long hafts of shovels. One used a five-foot iron pry bar. He was a big man, and the bar weighed twenty-five pounds, anyway, but he used it gently, I remember, like a doctor with his hands in someone’s wound. We came together to try to find her and we did what we needed to, and then we seemed to separate as quickly as we could.

At Mrs. Tanner’s funeral, they sang “Shall We Gather at the River,” and I sang, too. It was like that in the field. Everyone gathered, and it was something to see. Then we all came apart. Fanny went where she needed to, and Rosalie Piri did, and Archie Halpern. I did, too. Most of them, I think, remained within a few miles of the field.

The dog and I live where it doesn’t snow. I can’t look at snow and stay calm. Sometimes it gets so warm. I wear navy blue uniform shorts with a reinforced long pocket down the left hip for the radio. I patrol on foot and sometimes on a white motor scooter, and it’s hard for me to believe, a cop on a scooter in shorts. But someone who enforces the law, laws, somebody’s laws, falls down like that. Whether it’s because he drinks or takes money or swallows amphetamines or has to be powerful, or he’s one of those people who is always scared, or because he’s me, that’s how he goes–state or federal agency or a big-city police force, down to working large towns or the dead little cities underneath the Great Lakes, say, then down to smaller towns, then maybe a campus, maybe a mall, or a hotel that used to be fine.“

 busch

 Frederick Busch (1 augustus 1941 – 23 februari 2006)

 

De Nederlandse (jeugdboeken)schrijver Guus Kuijer werd geboren in Amsterdam op 1 augustus 1942. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2007.

Uit: De twee Robinsons

„Ik denk dat we meer weten over ratten dan over kinderen. Ik heb nog nimmer een verhandeling over ‘het kind’ gelezen die ik niet halverwege woedend in een hoek smeet, omdat het nooit scheen te gaan over het kind dat ik was of over de kinderen waarin ik mijn vooroordelen heb geprojecteerd.

Het bestuderen van het kind als een apart wezen, als een diersoort, lijkt mij op zichzelf al een verkeerd uitgangspunt, omdat, om maar eens iets te noemen, kinderen vooral lijken te leven vanuit de toekomst die zij voor zich zien. Bij aparte bestudering krijgen eigenschappen die worden gevonden onherroepelijk iets exclusiefs, alsof het kind het monopolie heeft op die eigenschappen, zodat diezelfde eigenschappen gevonden bij een volwassene iets abnormaals, ziekelijks, niet behorend bij de soort schijnen.

Treft men omgekeerd bij het kind eigenschappen aan die geacht worden bij de volwassene te horen dan is dat kind ‘een geval’, rijp voor de psychiater. Dat laatste komt glashelder tot uitdrukking in Het grijze kind van Theo Thijssen. Mijn enige bezwaar tegen dat boek, een schitterende aanval op het burgerdom, is het gehannes met ‘vorige levens’, waarmee de wijsheid van het grijze kind waarschijnlijk wordt gemaakt. Thijssen beschrijft gedurende een aantal bladzijden allerlei gedachten van een drie- en vierjarige die ‘niet kunnen’. Ze zijn veel te wijs en dus moeten ze wel stammen uit een vorig leven.“

 kuijer

Guus Kuijer (Amsterdam, 1 augustus 1942)

 

De Amerikaanse dichter en advocaat Francis Scott Key werd geboren op de plantage Terra Rubra bij Frederick (Maryland) op 1 augustus 1779. Hij was getuige van het bombardement van Fort McHenry in Baltimore tijdens de Oorlog van 1812. Key was aan boord van een Brits oorlogsschip om een vriend te bevrijden die was beschuldigd van het beschermen van Britse deserteurs. De Britse commandanten kwamen overeen beide mannen vrij te laten, maar om veiligheidsredenen werden ze nog een nacht vastgehouden terwijl de Britse vloot het fort bestormde. De volgende dag schreef Key een gedicht met de titel The Defense of Fort McHenry, beter bekend als „The Star-Spangled Banner”. De muziek waarop het werd gezet was van een populair lied uit die tijd (to Anacreon in Heaven), geschreven rond 1800 door John Stafford Smith. Het werd aangenomen als het volkslied van de Verenigde Staten op 3 maart 1931. In de meeste gevallen wordt alleen het eerste couplet gezongen.

 

The Star-Spangled Banner (fragment)

O! say can you see by the dawn’s early light,
What so proudly we hailed at the twilight’s last gleaming,
Whose broad stripes and bright stars through the perilous fight,
O’er the ramparts we watched, were so gallantly streaming.
And the rockets’ red glare, the bombs bursting in air,
Gave proof through the night that our flag was still there;
O! say does that star-spangled banner yet wave,
O’er the land of the free and the home of the brave?

On the shore, dimly seen through the mists of the deep,
Where the foe’s haughty host in dread silence reposes,
What is that which the breeze, o’er the towering steep,
As it fitfully blows, half conceals, half discloses?
Now it catches the gleam of the morning’s first beam,
In full glory reflected now shines in the stream:
‘Tis the star-spangled banner, O! long may it wave
O’er the land of the free and the home of the brave.

 scott key

Francis Scott Key (1 augustus 1779 – 11 januari 1843)
Monument in Frederick

Patrick Modiano, Cherie Priest, Salvador Novo, Emily Brontë, Alexander Trocchi, Pauline van der Lans, Jacques de Kadt, Anke Bastrop

Zie voor de volgende schrijvers van de 30e juli mijn blog bij seniorennet.be

   

Patrick Modiano, Cherie Priest, Salvador Novo, Emily Brontë

             

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 30e juli ook bij seniorennet.be mijn vorige blog van vandaag

 

Alexander Trocchi, Pauline van der Lans, Jacques de Kadt, Anke Bastrop

Harry Mulisch, Chang-Rae Lee, Wolfgang Bittner, Stanley Kunitz, Sten Nadolny, Thomas Rosenlöcher, Eyvind Johnson, Michail Zostsjenko, August Stramm, Marja Brouwers

De Nederlandse schrijver Harry Mulisch werd geboren op 29 juli 1927 in Haarlem. Zie ook alle tags voor Harry Mulisch op dit blog.

Uit: De ontdekking van de hemel

“Quinten zag zijn moeder. Daar was zij: precies daar, op die plek in de wereld, en niet ergens anders. Haar zwarte haar was kortgeknipt. Hij stapte over de drempel en keek naar de roerloos slapende, – alleen het laken ging langzaam op en neer. Bij haar oren werd ze een beetje grijs.
Na een poosje vroeg hij:
‘Kan mama echt nooit meer wakker worden?’
‘Nee, Quinten, mama sliep al toen jij geboren werd. Ze kan niets meer horen en niets meer zien en niets meer voelen – helemaal niets meer.’
‘Hoe kan dat nou? Ze is toch niet dood, zoals opa. Ze ademt toch.’
‘Ze ademt, ja.’
‘Droomt ze?’
‘Dat weet niemand. De doktoren denken van niet.’
‘Hoe weten ze dat?’
‘Ze zeggen dat ze dat kunnen meten, met bepaalde toestellen. Volgens hen mag je eigenlijk niet eens zeggen, dat mama slaapt.’
‘Wat dan?’
Onno aarzelde, maar zei toen toch:
‘Dat ze niet meer bestaat.’
‘Terwijl ze niet dood is?’
‘Terwijl ze niet dood is. Dat wil zeggen,’ zei Onno en vertrok zijn gezicht, ‘mama is dood terwijl ze niet dood is… ik bedoel, wat er niet dood is is niet mama. Het is niet mama, die ademt.’
‘Wie dan?’
Onno maakte een hulpeloos gebaar.
‘Niemand.’
‘Dat kan toch zeker niet.’
‘Dat kan absoluut niet, maar zo is het dus.’
(…)
‘Hoe is het gebeurd, papa?’
Onno knikte en vertelde hem in grote trekken de hele geschiedenis.
(…)
‘Daarna heb jij nog drie maanden in mama’s buik gezeten. Dat was heel bijzonder, het stond later zelfs in de krant.’

 

mulisch

Harry Mulisch (Haarlem,  29 juli 1927)

 

De Koreaans-Amerikaanse schrijver Chang-Rae Lee werd geboren op 29 juli 1965 in Seoel. Zie ook alle tags voor Chang-Rae Lee op dit blog.

Uit: The Surrendered

“Korea, 1950

The journey was nearly over.

The night was unusually chilly, the wind sharpened by the speed of the train as it rolled southward through the darkened valley. The cotton blanket June had stolen was large enough to spread as a tarp and at the same time wrap around her younger brother and sister and herself, but it was threadbare and for brief stretches the train would accelerate and the wind would cut right through to them. It had not been a problem the night before but now they were riding on top of the boxcar, as there was no more room within any of them, even as the train was more than a dozen cars long. A massive phalanx of refugees had met the train at the last station, and in the time it took her siblings to relieve themselves by the side of the tracks they had lost their place and had had to climb the rusted ladder between the cars, June running alongside for fifty meters until her brother was high enough on the rungs so she herself could jump up and on.

 There was a score or so of people atop every car, groupings of families and neighbors, mostly women and the old and the young, and then a cluster or two like theirs, children traveling by themselves. June was eleven; Hee-Soo and Ji-Young had just turned seven. They were fraternal twins, though looked as much alike as a sister and brother could, only the cut of their hair distinguishing them. June knew they could have waited in the hope of another train with room inside but it hadn’t been cold when they stopped just before dusk and she decided they ought to keep moving while they had the chance.”

 

lee

 Chang-Rae Lee (Seoel, 29 juli 1965)

 

De Duitse dichter en schrijver Wolfgang Bittner werd geboren op 29 juli 1941 in Gleiwitz, Oberschlesien (tegenwoordig Gliwice, Polen). Zie ook alle tags voor Wolfgang Bittner op dit blog.

Uit: Der Aufsteiger

 „Die Starfighter starteten kurz nacheinander. Kaum hatten die vier Maschinen abgehoben, zogen sie mit gewaltiger Geschwindigkeit in den blauen Himmel hinein. Hinter ihren Triebwerken flimmerte die Luft. Wie die gespreizten Finger einer Hand fuhren sie zuerst auseinander und strebten dann langsam wieder aufeinander zu, um in großer Höhe zum Formationsflug überzugehen.
Erich Wegner stand auf seinen Spaten gestützt im Graben und sah den glänzenden Vögeln hinterher, bis ihn die Sonne blendete. Er malte sich aus, wie er am Steuerknüppel eines Düsenjägers feindlichen Bomberschwärmen entgegen flog, die er mit seiner Leuchtspurmunition spuckenden Bordkanone beharkte. Bei jedem Einsatz würde er mindestens zehn oder sogar zwanzig Abschüsse machen, wie dieser Jagdflieger in den Landserheften, das war klar. Und dafür würde ihm der General einen Orden verleihen und die Kameraden würden ihm auf die Schulter klopfen. Frauen wären kein Problem, die würden ihm, einem gut aussehenden Luftwaffenoffizier in einer Uniform voller Orden, zu Dutzenden hinterherlaufen. Natürlich hätte er dann außer seiner Jagdmaschine auch noch einen rassigen Sportwagen.
Pilot müsste man sein, dachte er und fluchte beim Weiterarbeiten vor sich hin, weil er andauernd auf Felsbrocken stieß. Wie sollte man bei so einer mistigen Strecke den Akkord schaffen. Er stellte den Spaten beiseite, nahm die Spitzhacke und schlug, weit ausholend, auf die Steinbrocken ein, bis sie zersprangen. Aber kaum hatte er einen weggeräumt, kam schon der nächste zum Vorschein.
Scheißmaloche. Er richtete sich auf. Vor ihm war nichts als Heidekraut und niedriges Buschwerk, durch das sich eine Schnur spannte. Hinter ihm befand sich ein Stück Graben, 40 cm breit und 90 cm tief. Im Abstand von je 50 Metern hackten, schaufelten, gruben, wühlten die anderen. Wie die Maulwürfe, dachte er. Immer im Dreck und blind drauflos. Immer in diesen verfluchten Gummistiefeln. Nach ein paar Monaten hatte man garantiert Schweißfüße. Aber besser Schweißfüße, als ständig Wasser in den Schuhen.“

 

bittner

Wolfgang Bittner (Gliwice, 29 juli 1941)

 

De Amerikaanse dichter en vertaler Stanley Jasspon Kunitz werd geboren in Worcester, Massachusetts, op 29 juli 1905. Zie ook alle tags voor Stanley Kunitz op dit blog en ook mijn blog van 29 juli 2010.

 

Father and Son

Now in the suburbs and the falling light
I followed him, and now down sandy road
Whitter than bone-dust, through the sweet
Curdle of fields, where the plums
Dropped with their load of ripeness, one by one.
Mile after mile I followed, with skimming feet,
After the secret master of my blood,
Him, steeped in the odor of ponds, whose indomitable love
Kept me in chains. Strode years; stretched into bird;
Raced through the sleeping country where I was young,
The silence unrolling before me as I came,
The night nailed like an orange to my brow.

How should I tell him my fable and the fears,
How bridge the chasm in a casual tone,
Saying, “The house, the stucco one you built,
We lost. Sister married and went from home,
And nothing comes back, it’s strange, from where she goes.
I lived on a hill that had too many rooms;
Light we could make, but not enough of warmth,
And when the light failed, I climbed under the hill.
The papers are delivered every day;
I am alone and never shed a tear.”

At the water’s edge, where the smothering ferns lifted
Their arms, “Father!” I cried, “Return! You know
The way. I’ll wipe the mudstains from your clothes;
No trace, I promise, will remain. Instruct
You son, whirling between two wars,
In the Gemara of your gentleness,
For I would be a child to those who mourn
And brother to the foundlings of the field
And friend of innocence and all bright eyes.
0 teach me how to work and keep me kind.”

Among the turtles and the lilies he turned to me
The white ignorant hollow of his face.

 

kunitz

Stanley Kunitz (29 juli 1905 – 14 mei 2006)

 

De Duitse schrijver Sten Nadolny werd geboren op 29 juli 1942 in Zehdenick an der Havel. Zie ook alle tags voor Sten Nadolny op dit blog.

Uit: Die Entdeckung der Langsamkeit

„Das Dorf
John Franklin war schon zehn Jahre alt und noch immer so langsam, daß er keinen Ball fangen konnte. Er hielt für die anderen die Schnur. Vom tiefsten Ast des Baums reichte sie herüber bis in seine emporgestreckte Hand. Er hielt sie so gut wie der Baum, er senkte den Arm nicht vor dem Ende des Spiels. Als Schnurhalter war er geeignet wie kein anderes Kind in Spilsby oder sogar in Lincolnshire. Aus dem Fenster des Rathauses sah der Schreiber herüber. Sein Blick schien anerkennend.
Vielleicht war in ganz England keiner, der eine Stunde und länger nur stehen und eine Schnur halten konnte. Er stand so ruhig wie ein Grabkreuz, ragte wie ein Denkmal. »Wie eine Vogelscheuche!« sagte Tom Barker.
Dem Spiel konnte John nicht folgen, also nicht Schieds­richter sein. Er sah nicht genau, wann der Ball die Erde berührte. Er wußte nicht, ob es wirklich der Ball war, was gerade einer fing, oder ob der, bei dem er landete, ihn fing oder nur die Hände hinhielt. Er beobachtete Tom Barker. Wie ging denn das Fangen? Wenn Tom den Ball längst nicht mehr hatte, wußte John: das Entscheidende hatte er wieder nicht gesehen. Fangen, das würde nie einer besser können als Tom, der sah alles in einer Sekunde und bewegte sich ganz ohne Stocken, fehlerlos.
Jetzt hatte John eine Schliere im Auge. Blickte er zum Kamin des Hotels, dann saß sie in dessen oberstem Fenster. Stellte er den Blick aufs Fensterkreuz ein, dann rutschte sie herunter auf das Hotelschild. So zuckte sie vor seinem Blick her immer weiter nach unten, folgte aber höhnisch wieder hinauf, wenn er in den Himmel sah.“

 

nadolny

Sten Nadolny (Zehdenick an der Havel, 29 juli 1942)

 

De Duitse dichter en schrijver Thomas Rosenlöcher werd geboren op 29 juli 1947 in Dresden. Zie ook alle tags voor Thomas Rosenlöcher op dit blog.

Uit: Die verkauften Pflastersteine

 “8. 9. 1989
Besuch U. Hegewald. Reden die halbe Nacht über Infantilität und Unterwürfigkeit der hier Aufgewachsenen.
Selbst Wolfgang, er ist nun schon fünf Jahre hier weg, wäre dergleichen fortwährend anzumerken.
Zerknirschungsgesichter.
Blatternarbige Häuser.
Uringeruch und Bahnpolizei.
Gestern früh mit Birgit in verzweifelter Stimmung nach Heidenau. Natürlich werde ich kontrolliert, belege den Polizisten: Seit zwanzig Jahren kontrolliere man mich, aber nun nicht mehr lange.
Freilich hat es auch sein Tröstliches, daß ich besonders von diesen armseligen Bahnhofsmützen mit Vorliebe kontrolliert werde: Völlig verbürgerlicht kann ich noch nicht aussehen.Nach stundenlangem Laufen endlichwieder Gefühl der Leichtigkeit: Die Kirnitzsch im Grund, einWasser von rätselhafter Sauberkeit,manchmal schimmert sie türkisfarben durch die Bäume zum Hangweg herauf.
Am Schluß, Waldausgang, ein »kommen Sie mal her hier«, gleich vom Motorrad aus. Offenbar ein sogenannter Grenzhelfer. Unsere Antwort, vielleicht eine kleine Sensation für uns selbst, lautet, beinahe im Chorus:
»Wir denken nicht daran.« Das Aufheulen des davonfahrenden Motorrads kommt uns vor wie ein langgezogener Wutschrei. Freilich bekommt meine Frau hernach eine Art hysterischen Anfall. »Dieses Land, dieses Land.« Ich habe ihr versprochen,mich nun doch um ein Stipendium in Worpswede zu bewerben, nicht gleich um zu bleiben, sondern um eben einen Fuß in den Westen zu setzen. Freilich hinsichtlich dieser Entscheidung auch schlechtes Gewissen: Ist ja doch eine Flucht aus der schlichten Lebenspraxis, da im Westen vieles viel geschmierter geht, die Entfremdung des zu Hause hokkenden Künstlers daher gewiß größer ist. Hier brauche ich nur in die sogenannte Kaufhalle (eigentlich ein ehrlicher Name) zu gehen, um einigermaßen Bescheid zu wissen.”

 

rosenloecher

Thomas Rosenlöcher (Dresden, 29 juli 1947)

 

De Zweedse schrijver Eyvind Olof Verner Johnson werd geboren in Svartbjörsbyn bij Boden op 29 juli 1900. Zie ook alle tags voor Eyvind Johnson op dit blog.

Uit: Écartez le soleil (Vertaald door Philippe Bouquet)

« Des jeunes filles qui marchent à l’intérieur des terres, au fond de vallées situées à l’intérieur des terres, fermées par des montagnes et de paisibles lacs-frontière. Dans la fraîche inquiétude d’une verdure précoce ou bien dans l’inquiétude et le sentiment de sécurité grandissants de l’été, des jeunes filles en robes claires et en chaussures blanches rêvent de pouvoir arriver au bord de la mer.
Rêvent de pouvoir marcher sur la grève en chaussures blanches ou bien sans chaussures, sans robe, sans rien, et d’être seule et cependant pas seule. Marcher sur les galets, entendre le bruit des vagues sur les galets, marcher sur des rochers lisses, polis par la mer, qui n’ont pas sur leur peau (qui est la peau du rocher) des rides plus profondes que ne peuvent en avoir les visages humains, et peut-être même pas des rides aussi profondes.
Être assise sur ces rochers plats, lisses et chauds. Être couchée sur ces rochers et être seule et cependant pas seule et écouter l’eau qui vient de très loin, vague après vague.
Marcher sur le sable. Marcher sur le sable les pieds nus, observer ses doigts de pieds tandis que coule entre eux le sable chaud, être couchée sur le sable et être tout à fait seule et cependant pas seule.
Pouvoir arriver au bord de la mer. Pouvoir arriver là et voir le soleil se lever sur une mer, très loin, en direction de l’est, pouvoir voir le soleil se coucher dans une mer, très, très loin, en direction de l’ouest, pouvoir arriver là.
Au-dessus d’elle volent les oiseaux du matin et ceux du soir, qui sont les mêmes et cependant pas les mêmes. Mais des oiseaux qui crient, des oiseaux qui cachent quelque chose entre les rochers et dans le sable, de cruels oiseaux qui fondent sur leurs proies avec leur bec pointu et leurs griffes acérées, prêtes à saisir, et des oiseaux craintifs qui volent très bas et dont la pointe des ailes frôle la crête des vagues.”

 

 johnson

 Eyvind Johnson (29 juli 1900 – 25 augustus 1976)

 

De Russische schrijver Michail Michailovitsj Zostsjenko werd geboren in Sint-Petersburg op 29 juli 1895. Zie ook alle tags voor Michail Zostsjenko op dit blog.

Uit: Nervous People (Vertaald door Dean Moore)

 “Not long ago in our communal apartment there was a fight. And not just any fight, but a full-out battle. On the corner of Glazova and Borova.

Of course in their hearts the fight was virtuous. The invalid Gavrilov near got his lone head chopped off. The main reason – folks are very nervous. Erupt over trivialities. Lose control. And fight dirty, like in a fog.

Of course they say that after a civil war the people are always jittery. That may be so, but ideology won’t heal Gavrilov’s head any faster.

So at nine o’clock in the evening one tenant, Marya Vasilyevna Shchiptsova, comes into the kitchen to light her primus stove. You know, she always lights her primus about this time, drinks tea and applies compresses. So she comes in the kitchen. Sets the primus before her and sparks it. But it fails completely, won’t light.

She thinks, “What, the devil won’t light? Must be sooted up, that’s the problem.”

In her left hand she grabs a brush and sets to clean it.

As she is about to clean, holding the brush in her left hand, another tenant, Darya Petrovna Kobylina, whose brush it is, sees what of hers has been taken and replies:

“Incidentally, Marya Vasilyevna deary, you can just put that brush back where it belongs.”

Shchiptsova of course flares at these words and answers:

“Darya Petrovna, please go choke on your fucking brush. I don’t care to touch the disgusting thing, much less pick it up.”

Darya Petrovna Kobylina of course erupts at these words. They began to talk, just the two of them. Their volume grows, shouting, banging.

Darya’s husband, Ivan Stepanich Kobylin, who really owns the brush, comes to the ruckus. He is a stout man, even pot-bellied, but in his own way, a nervous type.”

zostjenko

Michail  Zostsjenko (10 augustus 1895 – 22 juli 1958)

 

De Duitse dichter en toneelschrijver August Stramm werd geboren op 29 juli 1874 in Münster, Westfalen. Zie ook alle tags voor August Stramm op dit blog.

 

Angriff

Tücher
Winken
Flattern
Knattern.
Winde klatschen.
Dein Lachen weht.
Greifen Fassen
Balgen Zwingen
Kuß
Umfangen
Sinken
Nichts.

 

Angststurm

Grausen
Ich und Ich und Ich und Ich
Grausen Brausen Rauschen Grausen
Träumen Splittern Branden Blenden
Sterneblenden Brausen Grausen
Rauschen
Grausen
Ich

 

stramm 

 August Stramm (29 juli 1874 – 1 september 1915)

 

De Nederlandse schrijfster Marja Brouwers werd geboren op 29 juli 1948 in Bergen op Zoom. Zie ook alle tags voor Marja Brouwers op dit blog.

Uit: De Jan Hanloessayprijslezing 2005

„Alles wat emoties wekt, om welke reden ook, kan het onderwerp worden van een kunstwerk. Maar het kunstwerk wordt pas kunst, krijgt pas stijl, als de emotie is overwonnen. Die oude Kloos met zijn klotsende zee, die slaagt er al meer dan honderd jaar in de jongetjes en meisjes die onze boeken bespreken in de war te brengen met de meest complete nonsens.

De expressie van emotie is heel eenvoudig. Bovendien aanstekelijk. Waar er een schreeuwt van woede gaan anderen dat al gauw ook doen. Waar twee mensen huilen, huilt een derde al gauw mee, al weet hij niet eens waarom. Denk aan het massale rouwvertoon rond de dood van prinses Diana of André Hazes. Wat bezielt die mensen? Niets. Lachen is nog aanstekelijker. Ook in de taal ligt de emotionele uitdrukking niet zelden al klaar. In principe is alle taal emotioneel, voor zover we ons beperken tot de taal van de roedel, die altijd emotie veronderstelt.
Met die taal heeft de schrijver een rekening te vereffenen. Dat is de definitie van stijl. Stijl is de beheerste emotie, die plaats heeft gemaakt voor iets anders. De uitdrukking van gevoel is niet zo simpel, omdat die altijd in botsing zal komen met de taal van de roedel. Maar alleen gevoel is rechtstreeks communiceerbaar. Emotie niet, die is vooral besmettelijk.
De enige eis die je moet stellen aan stijl is dat de schrijver daarin blijk geeft van een zuiver gevoel ten aanzien van zijn onderwerp, dat hij ontziet wat ontzien moet worden en niet ontziet wat het niet verdient te worden ontzien. Dat kan hij pas doen, als hij zijn emoties over dat onderwerp heeft overwonnen.
Een cultuur die het gevoel verplettert onder marktdruk raakt zijn hart kwijt, die is ten dode opgeschreven. De wereld die onze kinderen dan zullen aantreffen zal een darwinistische jungle zijn en dat wil niemand. Daarover gaat literatuur.”

 

brouwers

Marja Brouwers (Bergen op Zoom, 29 juli 1948)

Michael Longley, Hilde Domin, Theodore Dreiser, Marijke Höweler, Julien Gracq, Hilaire Belloc, Vladimir Korolenko, Lafcadio Hearn, Rajzel Zychlinsk, Alexandre Dumas fils, Denis Davydov

De Ierse dichter Michael Longley werd geboren op 27 juli 1939 in Belfast. Zie ook alle tags voor Michael Longley op dit blog.

 

Carrigskeewaun
For Penny and David Cabot

The Mountain

This is ravens’ territory, skulls, bones,
The marrow of these boulders supervised
From the upper air: I stand alone here
And seem to gather children about me,
A collection of picnic things, my voice
Filling the district as I call their names.

 

The Path

With my first step I dislodge the mallards
Whose necks strain over the bog to where
Kittiwakes scrape the waves: then, the circle
Widening, lapwings, curlews, snipe until
I am left with only one swan to nudge
To the far side of its gradual disdain.

 

The Strand

I discover, remaindered from yesterday,
Cattle tracks, a sanderling’s tiny trail,
The footprints of the children and my own
Linking the dunes to the water’s edge,
Reducing to sand the dry shells, the toe
And fingernail parings of the sea.

longley

Michael Longley (Belfast, 27 juli 1939)

 

De Duitse schrijfster, dichteres en vertaalster Hilde Domin werd geboren in Keulen als Hilde Löwenstein op 27 juli 1909. Zie ook alle tags voor Hilde Domin op dit blog.

 

Ich will dich

Freiheit
ich will dich
aufrauhen mit Schmirgelpapier
du geleckte

(die ich meine
meine
unsere
Freiheit von und zu)
Modefratz

Du wirst geleckt
mit Zungenspitzen
bis du ganz rund bist
Kugel
auf allen Tüchern

Freiheit Wort
das ich aufrauhen will
ich will dich mit Glassplittern spicken
daß man dich schwer auf die Zunge nimmt
und du niemandes Ball bist

Dich
und andere
Worte möchte ich mit Glassplittern spicken
wie Konfuzius befiehlt
der alte Chinese

Die Eckenschale sagt er
muß
Ecken haben
sagt er
Oder der Staat geht zugrunde

Nichts weiter sagt er
ist vonnöten
Nennt
das Runde rund
und das Eckige eckig

April

Die Welt riecht süß
nach Gestern.
Düfte sind dauerhaft.

Du öffnest das Fenster.
Alle Frühlinge
kommen herein mit diesem.

Frühling der mehr ist
als grüne Blätter.
Ein Kuß birgt alle Küsse.

Immer dieser glänzend glatte
Himmel über der Stadt,
in den die Straßen fließen.

Du weißt, der Winter
und der Schmerz
sind nichts, was umbringt.

Die Luft riecht heute süß
nach Gestern –
das süß nach Heute roch.

 

domin

Hilde Domin (27 juli 1909 –  22 februari 2006)

 

De Amerikaanse schrijver Theodore Herman Albert Dreiser werd geboren op 27 juli 1871 in Sullivan, Indiana. Zie ook alle tags voor Theodore Dreiser op dit blog en ook mijn blog van 27 juli 2010.

Uit: Sister Carrie

„What, pray, is a few hours—a few hundred miles? She looked at the little slip bearing her sister’s address and wondered. She gazed at the green landscape, now passing in swift review, until her swifter thoughts replaced its impression with vague conjectures of what Chicago might be.
When a girl leaves her home at eighteen, she does one of two things. Either she falls into saving hands and becomes better, or she rapidly assumes the cosmopolitan standard of virtue and becomes worse. Of an intermediate balance, under the circumstances, there is no possibility. The city has its cunning wiles, no less than the infinitely smaller and more human tempter. There are large forces which allure with all the soulfulness of expression possible in the most cultured human. The gleam of a thousand lights is often as effective as the persuasive light in a wooing and fascinating eye. Half the undoing of the unsophisticated and natural mind is accomplished by forces wholly superhuman. A blare of sound, a roar of life, a vast array of human hives, appeal to the astonished senses in equivocal terms. Without a counsellor at hand to whisper cautious interpretations, what falsehoods may not these things breathe into the unguarded ear! Unrecognised for what they are, their beauty, like music, too often relaxes, then weakens, then perverts the simpler human perceptions.
Caroline, or Sister Carrie, as she had been half affectionately termed by the family, was possessed of a mind rudimentary in its power of observation and analysis. Self-interest with her was high, but not strong. It was, nevertheless, her guiding characteristic. Warm with the fancies of youth, pretty with the insipid prettiness of the formative period, possessed of a figure promising eventual shapeliness and an eye alight with certain native intelligence, she was a fair example of the middle American class—two generations removed from the emigrant. Books were beyond her interest—knowledge a sealed book. In the intuitive graces she was still crude. She could scarcely toss her head gracefully.“

 

dreiser

Theodore  Dreiser (27 juli 1871 – 28 december 1945)

 

De Nederlandse schrijfster en psychologe Marijke Höweler werd geboren in Koog aan de Zaan op 27 juli 1938. Zie ook alle tags voor Marijke Höweler op dit blog.

Uit: Het Huis

 ‘Leuk hè,’ zei Laisa. En dat was alweer iets wat ik nooit zo had bekeken. Vooral de laatste tijd niet. Er was iets aan de schapen wat me niet beviel. Daarom dacht ik voornamelijk aan verkopen.

‘Wat zou u doen, in ons geval,’ vroeg hij.

‘Wat moet ie ervoor hebben?’

Eerst dacht ik nog dat ik hem niet verstond. Dus liet ik het hem nóg eens zeggen. Toen er geen twijfel mogelijk was dat het om zes miljoenen franken ging, begon ik te begrijpen waarom de eigenaar geen betere buren voor mij wist dan deze.

‘Dan weet ik er nog wel een voor jullie,’ zei ik. En zonder na te denken, wees ik mijn eigen hoeve aan, die ongeveer hetzelfde is. ‘Die is vijf, die kan je ook zo hebben!’ Het was niet serieus bedoeld. Ik was dus blij dat ik zag dat ze hem niet moesten.

Hij zei, ‘die is ook mooi natuurlijk, maar dan mis je het uitzicht wel.’

‘Dat is Zuid West,’ zei ik, ‘daar komt de wind vandaan. Daarom kan je er beter eentje vóór je hebben.’ ‘Bent u van plan om te verhuizen?’ vroeg ze.

‘Kom rustig binnen kijken,’ zei ik. En dat er wel wat rommel zijn zou, zei ik ook, omdat ik een man alleen was.“

 

hoeweler

Marijke Höweler (27 juli 1938 – 5 mei 2006)

 

De Franse schrijver Julien Gracq werd geboren op 27 juli 1910 als Louis Poirier in Saint-Florent-le-Vieil bij Angers. Zie ook alle tags voor Julien Gracq op dit blog en ook mijn blog van 27 juli 2010.

Uit: Au château d’Argol

«Albert passa toute la journée du lendemain dans le cabinet qu’il s’était aménagé dans la plus haute des tours du château, et d’où son œil plongeait sur la forêt. Son esprit était occupé de vagues et indistinctes rêveries: la forêt à la veille de cette visite attendue lui paraissait multiplier ses retraites, faire briller de secrets cheminements; une présence imminente la pénétrait toute comme une vie légère dont l’étincellement de ses feuilles parut être à Albert le symbolique témoin. Les salles vides du château attendirent que cette présence les peuplât, dans un pesant ensommeillement: le bruit d’un pas sur les dalles, un craquement des panneaux de chêne, le choc d’une abeille contre une vitre retentirent alors jusqu’au fond du cerveau comme un signal longtemps convoité. Il parut bizarrement à Albert que ce château somnolent dût être visité, ou périr, comme un château de légende entraînant sous ses décombres ses énigmatiques serviteurs endormis.»

gracq

Julien Gracq (27 juli 1910 – 22 december 2007)

 

De Britse dichter en schrijver Hilaire Belloc werd geboren te St-Cloud op 27 juli 1870. Zie ook alle tags voor Hilaire Belloc op dit blog.

 

[Month of) July

The Kings come riding back from the Crusade,
The purple Kings and all their mounted men;
They fill the street with clamorous cavalcade;
The Kings have broken down the Saracen.
Singing a great song of the eastern wars,
In crimson ships across the sea they came,
With crimson sails and diamonded dark oars,
That made the Mediterranean flash with flame.

And reading how, in that far month, the ranks
Formed on the edge of the desert, armoured all,
I wish to God that I had been with them
When the first Norman leapt upon the wall,
And Godfrey led the foremost of the Franks,
And young Lord Raymond stormed Jerusalem.

 

[Month of] August

The soldier month, the bulwark of the year,
That never more shall hear such victories told;
He stands apparent with his heaven-high spear,
And helmeted of grand Etruscan gold.
Our harvest is the bounty he has won,
The loot his fiery temper takes by strength.
Oh! Paladin of the Imperial sun!
Oh! crown of all the seasons come at length!

This is sheer manhood; this is Charlemagne,
When he with his wide host came conquering home
From vengeance under Roncesvalles ta’en.
Or when his bramble beard flaked red with foam
Of bivouac wine-cups on the Lombard plain,
What time he swept to grasp the world at Rome.

 belloc

 Hilaire Belloc (27 juli 1870. – 16 juli 1953)

 

De Russische schrijver Vladimir Korolenko werd geboren op 27 juli 1853 in Zjitomir (Volynië). Zie ook alle tags voor Vladimir Korolenko op dit blog.

Uit: The Vagrant And Other Tales

 ” In the days of old Lang Syne! ” The forest soughed. . . . The forest always soughed, now with a murmur calm and prolonged, like the echo of distant ringing, and again soft and gentle, like a song without words or a dim memory of the past. It always soughed, for it was an old and mighty forest, still untouched by the saw or the axe of woodman or trader. The tall, centennial pines, with their vast trunks, stood like threatening warriors, and their green tops formed a massive wall. Everything below was still; the air was filled with an odor of resin. Ferns of vivid hues pushed their way through the carpet of pine-needles with which the ground was strewn, expanding luxuriantly and resting thereon, like a soft fringe, without stirring a leaf. In the damp corners the greengrass shot up its tall and slender stems, and the white clover, heavy with bloom, drooped its languid head; while over all soughed the forest, with long-drawn, indistinguishable sighs. Now the sighs were growing deeper and louder; and as I rode along the forest path, although I could not see the sky, I judged by the moaning of the trees that heavy clouds were slowly rising above it. It was late in. the afternoon. Here and there a sunbeam, made its way, but in the dense woods the twilight was spreading rapidly. Evidently a storm was brewing. All plans for hunting must be given up for to-day. The storm might overtake me before I could find shelter for the night. My horse snorted and pricked up his ears, when, striking his hoofs against the naked roots, he heard the sharp sound of the forest echo, and he quickened his pace as he drew near a familiar hut. A dog barked, and whitewashed walls glimmered through the trees.

 

korolenko

 Vladimir Korolenko (27 juli 1853 – 25 december 1921)

 

De Engelstalige schrijver Lafcadio Hearn werd geboren op 27 juli 1850 op het Griekse eiland Lefkada. Zie ook alle tags voor Lafcadio Hearn.

Uit: Chita. A Memory of Last Island

„Thirty years ago, Last Island lay steeped in the enormous light of even such magical days. July was dying;—for weeks no fleck of cloud had broken the heaven’s blue dream of eternity; winds held their breath; slow wavelets caressed the bland brown beach with a sound as of kisses and whispers. To one who found himself alone, beyond the limits of the village and beyond the hearing of its voices,—the vast silence, the vast light, seemed full of weirdness. And these hushes, these transparencies,

do not always inspire a causeless apprehension: they are omens sometimes—omens of coming tempest. Nature,— incomprehensible Sphinx!—before hermightiest bursts of rage, ever puts forth her divinest witchery, makes more manifest her awful beauty. . . .

But in that forgotten summer the witchery lasted many long days,—days born in rose-light, buried in gold. It was the height of the season. The long myrtle-shadowed village was thronged with its summer population;—the big hotel could hardly accommodate all its guests;—the bathing-houses were too few for the crowds who flocked to the water morning and evening. There were diversions for all,—hunting and fishing parties, yachting excursions, rides, music, games, promenades.

Carriage wheels whirled flickering along the beach, seaming its smoothness noiselessly, as if muffled. Love wrote its dreams upon the sand. . . .

. . . Then one great noon, when the blue abyss of day seemed to yawn over the world more deeply than ever before, a sudden change touched the quicksilver smoothness of the waters—the swaying shadow of a vast motion.“

hearn

Lafcadio Hearn (27 juli 1850 – 26 september 1904)

 

De Poolse dichteres Rajzel Zychlinski werd geboren op 27 juli 1910 in Gąbin, Polen. Zie ook alle tags voor Rajzel Zychlinsk.

 

Who calls me here in the meadow?
Who still knows my name?
A thorn bush burns in the field–
a child cries from the flames.

I take off my shoes and approach
the little son of my neighbor;
his little hands are charcoal,
but his eyes are open still.

 

…………………..

I am leaving you, shtetl,
your roads are blue as before.
You will celebrate autumns and fairs,
and the river will flow through the valley.

Zychlinski

Rajzel Zychlinski (27 juli 1910 – 13 juni 2001)

 

De Franse schrijver Alexandre Dumas fils werd geboren op 27 juli 1824 in Parijs. Zie ook alle tags voor Alexandre Dumas fils en

Uit: La Dame aux camélias

Je restai quelque temps dans cette heureuse famille, tout occupée de celui qui leur apportait la convalescence de son coeur. Je revins à Paris oùj’écrivis cette histoire telle qu’elle m’avait été racontée. Elle n’a qu’un mérite qui lui sera peut-être contesté, celui d’être vraie. Je ne tire pas de ce récit la conclusion que toutes les filles comme Marguerite sont capables de faire ce qu’elle a fait ; loin de là, maisj’ai eu connaissance qu’une d’elles avait éprouvé dans sa vie un amour sérieux, qu’elle en avait souffert et qu’elle en était morte.J’ai raconté au lecteur ce quej’avais appris. C’était un devoir. »

 

 dumas

Alexandre Dumas fils (27 juli 1824 – 27 november 1895)

Buste door Jean-Baptiste Carpeaux in het Musée d’Orsay

 

Zie voor onderstaande schrijver ook  mijn blog van 27 juli 2008 en ook mijn blog van 27 juli 2007.

De Russische dichter en soldaat Denis Vasilyevich Davydov werd geboren op 27 juli 1784 in Moskou..

Arthur Japin, Anne Provoost, Yves Petry, Aldous Huxley, Nicholas Evans, Chairil Anwar, George Bernard Shaw, Claude Esteban, Antonio Machado, Anré Maurois, Paul Gallico, Hans Bergel

De Nederlandse schrijver Arthur Japin werd geboren in Haarlem op 26 juli 1956. Zie ook alle tags voor Arthur Japin op dit blog.

Uit: Alle Verhalen

BARCELONA

Barcelona maakt zich op. Alsof ze zich schaamt voor wat ze is, bedekt de stad haar oneffenheden onder een dikke laag makeup. De Olympische klant die behaagd moet worden, is allang gestrikt. Toch is de nerveuze afwachting in de hele stad merkbaar. Mijn duistere kamer in de hoerenbuurt wacht al maandenlang op de afbraak van het tegenoverliggende huizenblok en op de zee van licht die daarachter schuil moet gaan. Een groen plein zal binnenkort deze Catalaanse Zeedijk voor de Olympische deelnemers vermommen. Kennelijk verwacht men tijdens de Spelen ook in deze rosse buurt een grote toeloop. Maar waarom juist het blok aan de overkant en niet een ander? Niemand weet het. Met chaotische bedrijvigheid worden de straten opengemaakt en dichtgegooid, zevenmaal in één maand, alsof men in de grond op zoek is naar een reden. Het zijn symptomen van de Olympische koorts.
Les demoiselles d’Avignon, de door Picasso beroemd geworden hoeren, zitten er ’s ochtends op de stoep of tegen de etalages van de Carrer d’Avignó gelaten naar te kijken. Ze zijn oud geworden. Hun haar is blauw gespoeld. Ze beschermen het met één hand tegen de forse wind die is opgestoken vanuit de bergen. Heimelijk hopen ze misschien straks nog een passerende atleet voor zich te kunnen winnen. Af en toe halen ze de keurige damestasjes van hun arm. Dan komt er een camouflagestift uit en een spiegeltje waarin ze controleren of het hún tijd nog wel zal duren.

De tramontana waait.
‘Eindelijk kun je de hemel zien!’ roept de oude man die langs het havenfront komt aangehinkt. Een van de vele slachtoffers van polio, of misschien ook wel gewond geraakt tijdens Franco. Aan welke kant eigenlijk? Hij gebaart recht omhoog.”

japin

Arthur Japin (Haarlem, 26 juli 1956)

 

De Vlaamse schrijfster Anne Provoost werd geboren in Poperinge op 26 juli 1964. Zie ook alle tags voor Anne Provoost op dit blog.

Uit: Beminde ongelovigen

Nieuwe opvattingen winnen veld: evangelisch creationisme, islamfundamentalisme en religieus sektarisme. Op verschillende vlakken zien we een hang naar meer rigide modellen. Alles wijst erop dat ze eraan komen, de prefecten van onze geest, zij die geloven dat er zoiets bestaat als een buitenmateriële kracht met een voorbeschikking, een project voor u en voor mij, misschien zelfs een uitverkiezing. We zijn er niet klaar voor. Ik heb mensen over zichzelf horen zeggen dat ze gelovig waren omdat ze in buitenaards leven geloofden. Anderen heb ik hun ongeloof horen verdedigen met behulp van een raadselachtig onderscheid tussen ‘toeval’ en ‘blind toeval’.

Onze omgang met de thema’s van geloof en ongeloof is frivool en ontwijkend, onze argumentatie mist slagkracht en diepgang, vaagheid is troef. We verwarren tolerantie tegenover andersdenkenden met het kritisch onderbouwen van onze eigen opvatting. Een denkgebied dat blijft hangen in gemeenplaatsen maakt zich kwetsbaar, het zal in geen tijd worden veroverd door filosofieën die plausibeler concepten aandragen. Prat gaan op onze Verlichting zal niet mogelijk blijven als de groep die profiteert van die Verlichting deze niet meer weet te beargumenteren.

We staan aan de vooravond van hete tijden. Al wie jonger is dan veertig behoort tot een ‘het-kan-zo-niet-langer-generatie’. Ze groeiden op na de jaren zeventig en werden groot met waarschuwingen zonder parure: dat de voorraden uitgeput raakten, dat de wereldbevolking te snel groeide. Het begon met autoloze zondagen en eindigde met… tja, hoe eindigde het? „

 provoost

Anne Provoost (Poperinge, 26 juli 1964)

 

De Vlaamse schrijver Yves Petry werd op 26 juli 1967 geboren in Tongeren. Zie ook alle tags voor Yves Petry op dit blog.

Uit: De cijfers spreken

„Amor omnia vincit, de liefde slaat alles en eist van haar volgelingen het uiterste. Zwijgen moeten zij over al het futiele dat geen liefde is, en Gods eigen muziek zullen zij zingen, ‘een muziek die door niemand is opgezet en door niemand kan worden afgezet, een muziek die al klonk nog voor enig leven op aarde gerucht begon te maken en die nog zal klinken lang nadat de laatste mens onder het sediment is verdwenen.’
Na op klaarlichte dag overvallen te zijn door de liefde besluit Rijker West zijn betrekking als assistent-bioloog op te geven en voortaan de weg van de ware minne te bewandelen.

De liefde slaat alles, maar alles slaat terug. De wereld heeft geen oren naar Gods eigen muziek. De wereld denkt nuchter, pragmatisch en toekomstgericht. Zij heeft haar eigen doelen. Liefde is een realiteit als een andere, net als tijdsbeheer en gezondheidszorg, en je kan er maar beter realistisch in blijven, zo spreekt de wereld.
Rijker West zal dit op vele manieren mogen ervaren, onder andere wanneer hij bij zijn arbeidsconsulente, mevrouw Box, op het matje wordt geroepen… „

petry

Yves Petry (Tongeren, 26 juli 1967)

 

De Engelse schrijver en criticus Aldous Huxley werd geboren op 26 juli 1894 in Godalming, Surrey. Zie ook alle tags voor Aldous Huxley op dit blog.

Uit: Point Counter Point

“People want to drown their realization of the difficulties of living properly in this grotesque contemporary world, they want to forget their own deplorable inefficiency as artists in life.
Some drown their sorrows in alcohol, but still more drwn them in books and artistic dilettantism;
some try to forget themselves in fornication, dancing, movies, listening-in, others in lectures and scientific hobbies.
The books and lectures are better sorrow-drowners than drink and fornication; they leave no headache, none of that despairing post coitum triste feeling.
Till quite recently, I must confess, I too took learning and philosophy and science –
all the activities that are magniloquently lumped under the title of “The Search for Truth” – very seriously. I regarded The Search for Truth as the highest of human tasks and the Searchers as the noblest of men.
But in the last year or so I have begun to see that this famous Search for Truth is just an amusement, a distraction like any other, a rather refined and elaborate substitute for genuine living; and that Truth-Searchers become just as silly, infantile, and corrupt in their way as the boozers, the pure aesthetes, the business men, the Good-Timers in theirs.
I also perceived that the pursuit of Truth is just a polite name for the intellectual’s favourite pastime of substituting simple and therefore false abstractions for the living complexities of reality.
But seeking Truth is much easier than learning the art of integral living (in which, of corse, Truth-Seeking will take its due and proportionate place along with the other amusements, like skittles and mountain climbing).”

 

 huxley

Aldous Huxley (26 juli 1894 – 22 november 1963)

 

De Engelse schrijver Nicholas Evans werd geboren op 26 juli 1950 in Bromsgrove. Zie ook alle tags voor Nicholas Evans op dit blog.

Uit: The Smoke Jumper

„It was nigh on noon when the smoke jumpers came. They plummeted in pairs on each pass of the plane, their bodies jolting as the parachutes cracked open and filled and left them floating like medusas in an ocean of sky. Now and then the chutes masked the sun that flared harsh and white and unforgiving behind them, making shadows of their downward drift on the veil of smoke that shrouded the mountainside. They were a crew of six men and two women and every one of them landed safely in the jump spot, a narrow clearing not forty yards wide. They shed their parachutes and jumpsuits and stowed them, then unpacked their chainsaws and pulaskis and shovels from bags that were dropped separately and soon they were ready to start cutting a fire line.
The peak that watched over them while they worked was called Iron Mountain. Its western shoulder was thickly forested and had no ready access by road. The fire had been spotted by a ranger that morning and, fanned by a strengthening westerly, had already taken out more than a hundred acres. If it continued to head east or switched to the north there was little risk. But to the south and west there were ranches and cabins and if the wind shifted they would be in grave danger, which was why the call had come for the smoke jumpers.“

 

evans

Nicholas Evans (Bromsgrove, 26 juli 1950)

 

De Indonesische dichter Chairil Anwar werd geboren op 26 juli 1922 in Medan. Zie ook alle tags voor Chairil Anwar op dit blog.

 

Ik

Als mijn tijd gekomen is
wil ik van niemand rouw
Ook niet van jou

Niks geen gesnik en gesnotter

Ik ben een eenling geworden
Uitgestoten uit de horde

Laat kogels mijn huid doorboren
Ik blijf tekeergaan en schoppen

Wonden en gif voer ik mee op mijn vlucht
Vlucht
Tot de schrijnende pijn zal verdwijnen

En ik zal er nog minder om geven

Ik wil nog duizend jaar leven
Vertaald door A. Teeuw

 

My Friend And I
For L.K. Bohang

We share the same path, late at night
with the fog, penetrating
and the rain, drenching our bodies.

Ships freeze in the harbor.

My blood curdles. My mind congeals.

Who is it that speaks?
My friend is but a skeleton
scourged of his strength.

He asks the time!

It is so late.
All meaning has sunk and drowned
and motion has no purpose.
Vertaald door John H. McGlynn

 

anwar

 Chairil Anwar (26 juli 1922 – 28 april 1949)

 

De Ierse toneelschrijver, socialist en theatercriticus George Bernard Shaw werd geboren in Dublin op 26 juli 1856. Zie ook alle tags voor George Bernard Shaw op dit blog.

Uit: Getting Married

„To put it briefly, a contract for better for worse is a contract that should not be tolerated. . . . Indissoluble marriage is an academic figment, advocated only by celibates and by comfortably married people who imagine that if other couples are uncomfortable it must be their own fault, just as rich people are apt to imagine that if other people are poor it serves them right.

Home life as we understand it is no more natural to us than a cage is natural to a cockatoo. Its grave danger to the nation lies in its narrow views, its unnaturally sustained and spitefully jealous concupiscences, it petty tyrannies, its false social pretenses, its endless grudges and squabbles . . . its unnatural packing into little brick boxes of little parcels of humanity of ill-assorted ages, with the old scolding or beating the young for behaving like young people, and the young hating and thwarting the old for behaving like old people, and all the other evils, mentionable and unmentionable, that arise from excessive segregation. It sets these evils up as benefits and blessings representing the highest attainable degree of honor and virtue, whilst any criticism of or revolt against them is savagely persecuted as the extremity of vice.

We must be reasonable in our domestic ideals. I do not believe that life at a public school is altogether good for a boy any more than barrack life is altogether good for a soldier. But neither is home life altogether good. Such good as it does, I should say, is due to its freedom from the very atmosphere it professes to supply. That atmosphere is usually described as an atmosphere of love; and this definition should be sufficient to put any sane person on guard against it. The people who talk and write as if the highest attainable state is that of a family stewing in love continuously from the cradle to the grave, can hardly have given five minutes serious consideration to so outrageous a proposition. . .„

 

shaw

George Bernard Shaw (26 juli 1856 – 2 november 1950)

 

De Franse dichter en essayist Claude Esteban werd geboren op 26 juli 1935 in Parijs. Zie en ook alle tags voor Claude Esteban op dit blog.

 

Lumière qui va toujours
devant, je te prendrai
par la main, ce sera soudain
plus simple, les choses
et les gens, les mots qui durcissaient
sous la langue, tout
sera transparent pour nous, lumière
qui n’as pas de lieu, voilà que tu t’arrêtes
et que mon mal
s’arrête aussi et que tu m’attends.

 

Donnez-moi ce matin, ces heures
encore du petit matin
quand tout commence, donnez-moi, je vous prie,
ce mouvement léger des branches,
un souffle, rien de plus,
et que je sois comme quelqu’un
qui se réveille dans le monde et qui ne sait
ni ce qui vient ni ce qui va
mourir, donnez-moi
juste un peu de cieI, ou ce caillou.

esteban

Claude Esteban (26 juli 1935 – 10 april 2006)

 

De Spaanse schrijver en dichter Antonio Machado Ruiz werd op 26 juli 1875 in Sevilla geboren. Zie ook alle tags voor Antonio Machado op dit blog.

 

The Wind, One Brilliant Day

The wind, one brilliant day, called
to my soul with an odor of jasmine.

“In return for the odor of my jasmine,
I’d like all the odor of your roses.”

“I have no roses; all the flowers
in my garden are dead.”

“Well then, I’ll take the withered petals
and the yellow leaves and the waters of the fountain.”

the wind left. And I wept. And I said to myself:
“What have you done with the garden that was entrusted to you?”
Vertaald door Robert Bly

 

Songs of the High Country

Soria, in blue mountains,
on the fields of violet,
how often I’ve dreamed of you
on the plain of flowers,
where the Guadalquiviŕ runs
past golden orange-trees
to the sea.

machado

Antonio Machado (26 juli 1875 – 22 februari 1939)

 

De Franse schrijver André Maurois (eig. Emile Salomon Wilhelm Herzog) werd geboren op 26 juli 1885 in Elbeuf. Zie en ook alle tags voor Anré Maurois op dit blog.

Uit: Le bonheur dans l’action

« Il semble inutile d’escalader les plus hautes montagnes, d’y risquer la mort et le gel, ou de descendre au fond des gouffres. Inutile sauf au bonheur. Ceux qui peuvent, grimpent ; ceux qui ne grimpent pas applaudissent. Et les riches ne sont à peu près heureux que s’ils se servent de leur fortune pour travailler davantage. Après avoir vaincu ses rivaux, le financier continue de risquer pour se dépasser lui-même. Il a plus d’affaires qu’il n’en peut administrer ? Il en crée de nouvelles. Pour un homme qui a gouverné et joué le grand jeu, la retraite est presque insupportable. Il ne peut se désintoxiquer de sa drogue favorite : l’action. Il lui reste la ressource d’écrire ses mémoires et de revivre ainsi ses rudes actions.

Une société qui permettrait un nouvel Âge d’Or et l’abondance sans travail montrerait qu’elle ne comprend rien à la nature humaine. Il n’y a de bonheur que celui que l’on fait soi-même. Le plaisir de l’écrivain, ce n’est pas le succès, c’est d’écrire. « J’ai parfois entrevu, disait Flaubert, un état supérieur à la vie, pour qui la gloire n’est rien, et le bonheur même inutile…» Inutile, oui, parce que déjà prodigué par l’action de créer. L’ouvrier esclave d’une machine qui lui impose un rythme et des actions monotones subit plus qu’il n’agit. C’est pourquoi il est mécontent. Il retrouvera le bonheur lorsque des robots seront chargés des travaux sans liberté et que l’ouvrier dirigera les robots. L’homme n’aura jamais fini de transformer le monde, de faire des plans, de les éprouver et de les refaire. «Au commencement était l’action».

 

maurois

Anré Maurois (26 juli 1885 – 9 oktober 1967)

 

De Amerikaanse schrijver Paul Gallico werd geboren op 26 juli 1897 in New York. Zie ook alle tags voor Paul Gallico op dit blog.

Uit: Jennie meine Freundin (Vertaald door Lisa May)

“Bist du dir im Zweifel, über irgend etwas im Zweifel – wasch dich! Das ist die Grundregel”, sagte Jennie. (..)

“Hast du irgend etwas angestellt und jemand schilt dich – wasch dich schnell”, fuhr Jennie fort. “Verlierst du das Gleichgewicht und fällst von etwas herunter – wasch dich! Befindest du dich in einem heftigen Streit und möchtest die Feindseligkeiten gern unterbrechen, bis du dich ein wenig gesammelt hast, fang einfach an, dich zu waschen. Vergiß nicht: alle Katzen respektieren einander, wen sie Toilette machen. Das ist unsere erste Regel, was den gesellschaftlichen Anstand betrifft, und die mußt du auch befolgen.

In welcher Situation und welcher Schwierigkeit du dich auch befinden magst, du kannst nicht fehlgehen, wenn du dich wäscht. Kommst du in ein Zimmer, in dem ein Haufen Leute, die du nicht kennst und die dich verwirren, aufgeregt durcheinanderreden, setz dich einfach in ihre Mitte und putz dich ein bißchen. Dann werden sie sich bald beruhigen und dich ansehen. Erschreckt dich irgendein Geräusch, so

Bilder von Meine Freundin Jennie/ Gallico, Paul

Meine deutschen Ausgaben..daß du entsetzt aufspringst, und jemand, den du kennst, hat gesehen, daß du Angst hattest – fang sofort an, dich zu waschen.

Ruft dich jemand, und du hast keine Lust, hinzugehen, möchtest den Betreffenden aber auch nicht beleidigen – wasch dich.

Bist du gerade unterwegs und weißt plötzlich nicht mehr, wohin du eigentlich wolltest, setz dich ein Weilchen und mach dich erstmal frisch. Dann wird es dir schon wieder einfallen. Tut es dir an irgend einer Stelle weh, wasch sie. Bist du es müde, mit jemandem zu spielen, der so freundlich war, sich dafür die Zeit zu nehmen, und du möchtest gerne aufhören, ohne seine oder ihre Gefühle zu verletzen – wasch dich ruhig“.

 

gallico

 Paul Gallico (26 juli 1897 – 15 juli 1976)

 

De Duitse schrijver en journalist Hans Bergel werd geboren op 26 juli 1925 in Râşnov (Duits:Rosenau), Siebenbürgen ofwel Transsylvanië, Roemenië. Zie en ook alle tags voor Hans Bergel op dit blog.

Uit: Trauer im Zeichen doppelter Erschütterung


„Als ich im Januar 1962 als politischer Strafgefangener in einem Zwangsarbeitslager an der unteren Donau bei 32 Kältegraden die Hand des sterbenden 28-jährigen Arztes Dr. Mehedinţ in meiner Hand hielt, bis sie erkaltete, hatte ich eine dieser Formen kennen gelernt. Der Uniformierte, der dem Arzt mit dem Schlag eines Spatens den Schädel zertrümmert hatte, weil er mit dem vollbeladenen Schubkarren auf dem vereisten Brettersteg gestürzt und nicht schon in derselben Sekunde wieder aufgestanden war, hatte sich nach dem Hieb vor uns aufgebaut, sich eine Zigarette angezündet und zwischen zwei Zügen in die vom Blut roten Schneebrocken neben dem Gesicht mit den erloschenen Augen gespuckt, hinter sich zwei Bewaffnete der Eskorte unseres Arbeitstrupps, die auf mich gerichteten Maschinenpistolen in den Fäusten.

Wenn ich in den folgenden Minuten der Toten im ehemaligen riesigen Herrschaftsbereich kommunistischer Diktatoren gedenken soll – wie mein Auftrag für diese Feierstunde lautet –, kann ich es nur im Zeichen der Teilhabe an Bildern wie diesem tun. Die Zahl der Variationen solcher Bilder ist unbegrenzt, die Vielfalt schmerzhaften Rückblicks ebenfalls, und die Auffassung vom Tod als einem zum Ganzen unseres Daseins gehörenden natürlichen Teil verliert für mich jenen Akzent an Verbindlichkeit, die ihm nach meinem Dafürhalten in unserer redseligen Welt allzu schnell zugesprochen wird.“

bergel

Hans Bergel (Râşnov, 26 juli 1925)